Westlife 'Turn Around Tour 2004'
Amsterdam, 4.Juni
Review by Yvonne Pahlisch


Mein Urlaub begann damit, dass Curly zum ersten mal in ihrem Leben mit dem Zug nach Kaiserslautern kam. Am Mittwoch gegen 15.30 Uhr holte ich sie vom Hauptbahnhof ab und wir liefen ein wenig durch die Innenstadt von K-Town. Am folgenden Morgen begann unsere Reise mit frühen aufstehen. Wir fuhren mit einem Taxi zum Hauptbahnhof und setzten uns in unseren Zug, der dreiviertel sieben abfuhr. Nach etwas mehr als sechs Stunden Zugfahrt kamen wir in Amsterdam an, wir fragten uns zu unserer Jugendherberge durch und stellten gleich fest, das zwei Häuser weiter ein Irish Pub war. Nachdem wir eingecheckt hatten, gingen wir auf Achse und liefen in sechs Stunden durch ein drittel von Amsterdam. Fast jeden Laden nahmen wir mit, filmten ein wenig und machten Fotos. Total müde fielen wir abends in unsere Betten und meinten, wenn wir morgen munter werden, machen wir uns langsam fertig und gehen zur Halle....Wann auch immer das sein mag. Wie angenommen, waren wir natürlich um neun Uhr wach, breiteten uns vor und fuhren mit der Metro 54 zum Ajax Stadion. Wir liefen um das halbe Stadion, bestaunten es und fanden dann eine Menge Westlife Fans vor der Heiniken Music Hall. Meine Freundin Jacqueline fand sich in dem Getümmel dann auch und wir unterhielten uns ein wenig. Sie erklärte mir, wieso das zweite Konzert in Amsterdam gecancelt wurde und dass das Fußballspiel Holland gegen Irland im Ajax Stadion stattfände. Ich war total platt, denn ich wollte am tag darauf eigentlich das Stadion besichtigen, aber so würde das nicht gehen...denn das Spiel war ausverkauft. Nach neun Stunden warten vor der Halle, mit ein wenig Regen, ging es dann endlich in die Halle. In der dritten Reihe standen Curly und ich, total viel platz um uns herum, kein drängeln und kein schubsen. So machten wir aus dem Konzert der vier Iren, eine kleine Party. Unseren Schal mit der Aufschrift "the fighting Irish" hielten wir den Jungs natürlich unter die Nase, was sie alle der Reihe nach grinsen lies...Auch wenn Bryan nicht mehr dabei war, das Konzert war der absolute Hammer...um ehrlich zu sein, das Bryan fehlte, viel eigentlich keinem auf - außer mir!!! Nach dem Konzert trafen wir uns mit Nicky und Sylvia, um zum Hotel der Jungs zu fahren, nach dem wir aber zweimal fragen mussten, wusste fast Amsterdam, das vier deutsche auf der Suche nach Westlife waren. Wir standen knapp eine Stunde am Hotel, da verließen die vier Jungs mit Gina und Gillian das Hotel auch wieder per Taxi. Ein paar Fotos, ein Winken und der überraschte Kian "that’s fans, that’s our fans!" erinnern noch an die paar Minuten. Da Curly und ich aber so wenig geschlafen hatten und das Konzert uns mitgenommen hatte, beschlossen wir in unsere Jugendherberge zurück zu gehen. Langsam schlenderten wir heim und vielen fast tot in unsere Betten, jedoch redeten wir noch über den erlebten Tag. Am Samstag standen wir wie gewohnt um zehn Uhr auf und verließen die Jungendherberge. Der erst Weg führte zum Hotel der Westlife Jungs, wo es ziemlich ruhig war, Fans standen noch davor und somit kann nichts passiert gewesen sein. Eine Weile verharrten wir davor, bevor Curly und ich uns entschlossen um die Ecke was essen zu gehen. Nach dem ich schon aufgegessen hatte, und im Radio "Mandy" lief, hatte ich so ein komisches Gefühl im Magen und bat Curly doch ein wenig schneller zu Essen, wir müssten zum Hotel zurück. Wir verließen das Restaurant und waren gerade auf der Brücke, als ich auch schon ein Taxivan mit Fans rundherum sah. Sofort nahmen wir unsere Beine in die Hand und rannten die Straße hinunter. Im Taxi saß Mark, der auf dem Weg zum Flughafen war. Ein Lächeln, kein Autogram und fast über den Fuß gefahren, war alles was wir von Mark sahen...Wir warteten erneut vor dem Hotel, um eventuell noch Shane und Nicky zu sehen, doch es wurde uns zu blöd und wir beschlossen in die Stadt zu gehen. Wir liefen durch Amsterdams Einkaufsstraßen, als mich irgendwann eine kleine blonde Frau anrempelte. Ich schaute sie an und wollte mich entschuldigen...ich blickte sie an und tausend Fragezeichen erschienen auf meiner Stirn. Ich blickte kurz drauf Curly an, die den selben Gesichtsausdruck hatte. "Moment, war das Gillian?" Sofort machten wir kehrt und liefen der Dame fünf Minuten hinterher, um sicher zu gehen. Nachdem sie uns versuchte abzuhängen, konnte es nur noch Gillian sein. Ihr musste es jedenfalls irgendwann zu dumm geworden sein, denn Gillian lief plötzlich auf uns zu. Total nervös und mit zitternder Stimme meinte Curly dann "Gillian?" Gillians genervter Gesichtsausdruck verwandelte sich in ein breites, nettes Lächeln. Curly und ich waren erleichtert, das wir uns nicht blamiert haben, "can we make a photo together?" fragte Curly und Gillian bejahte. Sie öffnete ihre Baseballjacke, richtete ihre Haare und stellte sich in Position. Eine ihrer zwei Freundinnen machte dann gleich zwei Fotos, ich wünschte Gillian noch einen schönen Tag und somit liefen Curly und ich in die entgegengesetzte Richtung, wie Gillian und ihr Freundinnen. Gegen späten Nachmittag kamen wir wieder am Hotel vorbei, jedoch hatte sich immer noch nichts getan und somit setzen wir uns auf die Parkbank vor dem Hotel, denn unsere Füße schmerzten. Irgendwann kamen die beiden Freundinnen von Gillian mit Einkaufstüten in der Hand zum Hotel, jedoch wo war Gillian? Unser Blick wanderte zur Brücke, die einige Meter entfernt war und da war sie. Ein paar Sekunden später traf dann noch ein Mann mit einem Basecap an ihrer Seite auf und ein junger Mann mit blonden Haaren. Mit dem Gedanken dass das Nicky sein könnte, liefen Sarah, Curly und ich zur Straßenecke. Vorsichtig schauten wir um die Ecke und stellten fest, das es nicht Nicky, aber Shane war. Mit zitternden Knien leifen wir auf Shane zu und stellten uns ein wenig tollpatschig an. Da Sarah sich nicht traute Shane anzusprechen und ich im Rucksack kramte, blieb mal wieder nur Curly übrig. Sie wusste nicht, ob sie ihn ansprechen oder antippen sollte, also wollte sie die goldene Mitte nehmen. "Ähm" war alles, was aus ihrem Mund kam. In dem Moment dreht sich Shane um und schaute uns mit leuchtenden Augen an. "Hey Girls, how are you?" Jeder bekam sein Autogram und ein Gruppenfoto mit ihm, dann musste auch schon wieder weiter. Sofort wollten wir unseren Film entwickeln lassen und gingen in die andere Richtung, um einen Fotoladen zusuchen. Auf dem Weg dahin liefen uns Nicky und Gina auf der gegenüberliegenden Straßenseite entgegen. Wir riefen ein "Hey Nicky und Gina" zu ihnen rüber, denn an ein Seitenwechsel konnten wir leider nicht hinbekommen, denn die Straße war plötzlich voll mit tausenden von Menschen. Nicky sah uns, winkte uns zu und rief uns rüber "hey Girls you are allright?" Gegen Abend sahen wir Nicky & Gina, sowie Shane & Gillian wie sie mit einem Taxi das Hotle verließen, somit fuhren wir mit der Metro wieder zum Ajax Stadion, wo wir den VIP Eingang suchten. Ohne Erfolg, aber wir fanden eine Kasse, wo wir noch Eintrittskarten für das Spiel Holland gegen Irland bekamen. In der 80 Minute gingen wir wieder Richtung Metro, um zum Hotel zurück zufahren. Wir waren gerade am Hotel angekommen, da lief Shane mit Gillian ins Hotel. Da wir wussten, das Nicky noch nicht im Hotel war, warteten wir. Aber von Nicky weit und breit keine Spur....Die einzigsten, die das Hotel wieder verließen, waren Gillian und Shane. Eine viertel Stunde später kamen die beiden wieder; Shane mit einem Döner in der Hand. Curly und ich hatten von Shane & Gillian an diesem Tag "die Nase voll" und somit beschlossen wir unsere Jugendherberge aufzusuchen, um wenigstens ein bisschen mehr schlaf zu erhalten, als die Tage davor. Aber das war auch ein Satz mit X. Am Sonntag checkten wir aus, liefen ein letztes mal am Hotel vorbei, wo nichts mehr los war und machten als Abschluß eine Grachtenrundfahrt. Wir holten unsere Fotos von der Stundenentwicklung ab und fuhren um drei Uhr Nachmittags wieder nach Deutschland zurück....

Bilder von den Treffen mit Shane & Gillian:


Bilder vom Konzert: