Irland - 30.Juli bis 8.August 2004
By Puffelhase

Reise: Home - Dublin - Sligo - Dublin - Home
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30. Juli - Freitag: Home - Dublin

Nach stressigem Kofferpacken und zum-Flughafen-kommen, flog unser Flieger eigentlich um 20.25h in Düsseldorf ab, allerdings hatte er ein bisschen Verspätung *grr* Das ist immer der erste Ärger überhaupt ;)
Mama schaltete schon mal ihr Handy aus und scherzte trocken: "Ups, jetzt hab ich vergessen, wie der PIN war!" Zum Zeitvertreib haben wir uns unserer Lieblingsbeschäftigung gewidmet - nämlich Leute beobachten *lol* Was da immer für Gestalten unterwegs sind! Im Flugzeug kam dann schon der nächste Ärger (lange nicht der letzte für diesen Urlaub übrigens), wir flogen nämlich mit Air Lingus und hatten uns schon die ganze Zeit auf was Schönes zu essen oder zumindest was zu Trinken gefreut und dann musste man alles bezahlen *hrmpfgh* Und die Sitze haben mich auch den letzten Nerv gekostet, weil da in einer zur Unkenntlichkeit verschnörkelten Schrift irgendein englischer Text draufstand, den ich zum Verrecken nicht entziffern konnte! *puh* Von daher war ich dann noch viel froher als ich sowieso schon froh war, als wir endlich aussteigen konnten. Da wurde dann so eine Treppe ans Flugzeug herangeschoben und man dann runterlaufen kann... Jule und ich haben ein altes Ritual von letztem Jahr übernommen, haben uns bei den Händen genommen und ... 3, 2, 1... *spring* Irischer Boden! *lol*
Mittlerweile war es 22.30h Ortszeit in Dublin und wir konnten relativ schnell unsere Koffer vom Band nehmen, drei an der Zahl. Mama kramte ihr Handy hervor und gab die PIN Nummer ein - Haha! Die Falsche! Ihr fiel echt die Nummer nicht mehr ein und weil sie sie so oft falsch eingegeben hatte, musste sie sogar noch die PUK eingeben *lol* Die wusste natürlich überhaupt keiner von uns J Wir haben uns dann nach einer Runde Ärgern zum Ausgang begeben und dort unsere drei Freundinnen getroffen, Andrea, Anni & Connie *wink* Die Lieben haben sich bereit erklärt, uns vom Flughafen abzuholen ;) Wir haben dann erstmal Mama’s Missgeschick verpetzt und den Bus Richtung Innenstadt gesucht =) Nachdem wir den "Exact Fare" eingeworfen haben *lol @ Jule*, haben wir uns mit dem federleichten Gepäck in die oberen Ränge meiner geliebten Busse gezwängt und es uns für die ca. 30 minütige Fahrt gemütlich gemacht. Natürlich gab es eine Menge zu bequatschen und von Andrea hab ich endlich mein heißgeliebtes Foto von letztem Jahr bekommen - ein Spruch, der an die Factory Wall in Dublin geschrieben wurde. Quote: "Kian is not god!" *brüll* Nochmal dickes Danke, Andrea!
Weil wir ja den missglückten Futterversuch im Flieger hinter uns hatten, haben wir uns nach Ankunft auf der O’Connell Street - nachdem wir den neuen Look der Straße bewundert haben; letztes Jahr bestand sie fast nur aus Baustelle und Absperrung; dieses Jahr konnte man sogar die Straße überqueren und es gab Blumen! - direkt in ein nahes McDonald’s verzogen, wo wir die Zeit bis der letzte Bus für Anni & Connie kam, mal direkt verquatscht haben, es gab halt so viel aufzuholen *lol* Wir haben dann auch eine Angestellte angequatscht, ein Foto von uns zu machen J Anni und Connie mussten dann aber wirklich los, um den Bus nachhause noch zubekommen und so waren nur noch wir und Andrea übrig. Ne halbe Stunde später mussten wir das McDoof aber auch räumen, weil sie schließen wollten. Um 12? *phew* Ich dachte, ich bin in ner Großstadt *lol* Naja, auch nicht so schlimm, so sind wir vier dann einfach zu Fuß zu dem Hostel gelaufen, das Andrea freundlicherweise *bekommst noch einen Knutscher* für uns gebucht hat. Auf dem Weg dahin gab es diverse, - für uns äußerst lustige, für Mama allerdings nicht so bequeme - Probleme mit dem Koffer von Mama *hehe* Dann haben wir noch eine weitere Ewigkeit vor der Tür des Hostels verbracht und noch ein bisschen weiter gequatscht, bis der Typ schon soooo auffällig die fünfte Zigarette geraucht hat, dass sogar wir verstanden haben, dass wir der Grund für sein nun durch Zigarettenrauch verkürztes Leben sind. Also haben wir uns schweren Herzens verabschiedet, Andrea ist ihren Bus suchen gegangen und wir sind reingegangen, da hat der Typ doch tatsächlich Probleme mit unserer Buchung. *arg* Auf unserem Zettel stand aber letzten Endes doch nur ne falsche Zahl und wir konnten endlich auf unser Zimmer *puh* Da es da schon so fast 1h war, haben wir keinen großen Terz mehr gemacht, bloß umziehen uns abschminken etc. und liebensgewürzigerweise hat Mama mir meinen schmerzenden Rücken eingecremt, den ich mir irgendwann in der Woche vor dem Urlaub tierisch verrenkt habe. Ich hab dann noch ne Tablette eingeworfen und wir sind relativ schnell auch eingeschlafen, denke ich *lol*

31. Juli - Samstag: Dublin - Sligo

Diese Nacht war nicht so das Wahre, denn als ich zum ersten Mal aufwachte, stellte ich mit Entsetzen fest, dass es gerade mal halb sieben oder so war. Jule, die mit mir im Ehebett lag, ging es genauso und so drehten wir uns gezwungenermaßen nochmal um, bis es halb zehn war und wir wirklich nicht mehr liegen bleiben konnten. Der Grund, warum wir so früh aufgewacht sind, war wahrscheinlich, dass es unheimlich laut war in dem Hostel; die ersten Leute sind schon um diese schreckliche Uhrzeit gegangen, wo wir aufgewacht sind und unser Zimmer lag direkt mit dem Fenster an der Straße, wo genau auch die DART vorbei fuhr.
Aber ich habe noch einen Traum zu vermelden *räusper*: Ich habe geträumt, dass gerade das KeMa Treffen (KerryMania ist eine Homepage an der Jule und ich mitarbeiten) wäre und wir waren bei McDonald’s. Wir mussten aber dann gehen, weil Frau Kallenberg (Was macht Frau Kallenberg beim KeMa Treffen?!!) losfahren wollte und so mussten wir die letzten Burgerreste schnell in uns hineinstopfen. Dann sind wir in den Wagen gestiegen und fuhren zur Bahnhaltestelle. Dort hat uns Karina’s Mama rausgelassen und wir sind in die Bahn eingestiegen. Allerdings hat Karina (Huh? Ist das nicht ein KeMa Treffen?) uns in die falsche Richtung gelotst, sodass wir in die entgegengesetzte Richtung fuhren. Während wir in der Bahn waren, quatschte ich ein bisschen mit Connie (*total verwirrt bin*) bis Karina ihren Fehler bemerkte. Eigentlich wollten wir zum Zoo, aber ob wir jemals angekommen sind, kann ich leider nicht sagen *lol*
Nachdem wir uns dann fertig gemacht haben, waren wir gegen 11h am Busbahnhof von Dublin, der fast um die Ecke vom unserem Hostel ist. Da gibt es so ein total geiles Restaurant, so in der Richtung, wo wir letztes Jahr unser erstes irisches Frühstück hatten *hmmmm* Da haben wir uns hinbegeben und was sehen wir? Geschlossen *heul* Und das ganz, nicht nur noch nicht offen oder so. Das kann doch nicht einfach zu machen, ohne uns zu fragen! Schweren Herzens haben wir in dem Bahnhof so einen kleinen Kiosk geentert, wo es abgepackte Sandwichs gab. Ich hasse abgepackte Sandwichs! So gerne ich sie esse, wenn sie frisch sind, aber die Dinger, die es da gab, waren echt unter aller Sau. *Ihhhh* Aber der Hunger hat’s einigermaßen reingetrieben, nur hinterher war mir ein bisschen schlecht, das scheint aber normal zu sein. Am Anfang und am Ende einer Reise geht es mir immer total mies, ist schon fast Tradition, ich würde mich wundern, wenn es mal anders ist. Ich würde mir sogar fast Sorgen machen *lol*
Dann gab es in dem Bahnhof noch einen Zeitungsladen, an den ich von letztem Jahr auch noch gute Erinnerungen hab, weil wir da die Nicky & Gina Hochzeits-Hello! gekauft haben. Also wir in den Laden rein und erstmal stundenlang nach wichtigen Zeitungen gesucht. Gefunden haben wir dann auch ne Menge *gg* Zu der Zeit war in der Loaded! ein riesen Artikel mit Lil von den Kittens drin, und die wollte ich mir eigentlich kaufen, aber der Preis von 5,50€ war mir dann doch etwas zu heftig! Da hab ich lieber in ein Interview mit Cecelia Ahern investiert.
Nach langem Stöbern haben wir den Laden wieder verlassen und wollten erstmal von so einem Münzentelefon zuhause anrufen, damit wir die PUK für Mama’s Handy herausbekommen. Leider war aber irgendwie keiner zu erreichen und so haben wir das Ganze nochmal auf später verschoben. Anschließend haben wir erstmal die richtige Busverbindung gesucht, das Gate gefunden und es uns dann auf den Wartebänken bequem gemacht.
Die Toiletten im Dubliner Busbahnhof sind auch immer wieder ein Erlebnis. Man geht die Treppe runter und steht dann erstmal vor einem Drehkreuz, in das man möglichst passend 25 Cent einwerfen soll. Wer zum Teufel hat immer passend 25 Cent in der Tasche, wenn er bloß auf’s Klo gehen will? Ich stand da also, Mama war schon durch das zweite Kreuz durch und werf brav mein Geld ein, was passiert da? Als ich gerade fertig bin mit Geld einwerfen, drängt mich eine Frau (die ich im Nachhinein nur noch als TOTAL UNVERSCHÄMT betiteln kann) zur Seite und geht durch das Drehkreuz, in das ICH MEIN GELD geworfen habe! *arg* Stand ich also da, erstmal total baff, starre der Frau hinterher und rufe Mama dann zu, dass ich noch mehr Geld brauche. Also mein Tipp, wenn ihr jemals da unten bei den Toiletten seid: Lasst euch nicht überholen oder zur Seite verdrängen, wenn ihr euer Geld einwerft *arg*
Nach diesem Abenteuer hatten wir immer noch voll viel Zeit und sind deswegen nochmal zur O’Connell Street gelaufen, um uns ein bisschen umzusehen. Wir haben uns mit noch mehr Zeitungen eingedeckt und zusätzlich bei Centra noch ein bisschen Proviant für die ca. 4-stündige Fahrt besorgt.
Zurück am Busbahnhof haben wir uns an die mittlerweile wachsende Schlange für den 13.30h Bus nach Sligo auf Gate 4 angestellt und gewartet. Und gewartet. Und uns über die (polnischen?) Typen hinter uns abgerollt, die dann hinterher auf Englisch einen Typen erklären mussten, dass der Bus nach Sligo fährt und nicht nach Westport oder so. Das war lustig!
Der Bus kam dann auch pünktlich und nachdem die Koffer erstmal verstaut waren, sind wir in den Bus eingestiegen. Die Tickets hatte Mama vorher schon an der Kasse geholt: 3 Personen hin und zurück 47€.
Leider war aber der Bus so voll, dass wir erst alle getrennt saßen, aber hinterher konnten wir doch noch wechseln und saßen in einer Reihe nebeneinander. Links von mir saß ein älterer Mann...
Die Fahrt an sich war sowas von ätzend lang und unerträglich heiß und ich wusste nicht, was ich machen sollte. Schlafen konnte ich irgendwie nicht, beim Lesen in Bussen wird mir immer schlecht, Mama und Jule saßen zum quatschen irgendwie auch ein bisschen weit weg (auch wenn sie auf dem Zweier neben mir saßen) und es war sooo stickig! Unsere Marsriegel sind so dahingeschmolzen und ich hatte Hunger, aber irgendwie war mir auch schlecht (wohl noch von den Sandwichs...) und mein Rücken hat mich fast umgebracht, die Sitze waren nicht so das Wahre.
Erst gegen 18h - also 4 ½ Stunden und mehrere Staus später - sind wir in Sligo angekommen - natürlich schon mächtig nervös - und haben erstmal festgestellt, dass der Busbahnhof hier völlig renoviert wurde. Ein komplett neues, freundlich wirkendes Gebäude, alles fertig... und letztes Jahr waren laut meinem Gedächtnis nicht mal irgendwelche Anfänge der Bauten da!
Wir haben uns dann ein Taxi genommen, das uns zu unserem Hostel gebracht hat, weil wir nach so einer Busfahrt nicht auch noch mit dem Gepäck dahin laufen wollten. Tja, unser Hostel war das Harbour House Hostel, eigentlich ein ganz süßes gemütliches Hostel, leider aber etwas außerhalb gelegen, zu Fuß etwa ne Viertelstunde von der Innenstadt weg. Wir haben erstmal an der Rezeption (ein kleines Tischchen aus Bambusstöcken - sah jedenfalls so aus *gg*) unseren Zimmerschlüssel geholt und dabei erfahren, dass wir für eine Nacht noch das Zimmer mit einer Frau teilen müssen. *super* Der Kerl hat uns schnell den Tür Code gesagt, damit wir immer ins Haus kamen und uns dann noch hochgebracht und das Zimmer (wir hatten Zimmernummer 7 mit zwei Hochbetten, ensuite) gezeigt, von unserer Mitbewohnerin war aber keine Spur, bis wir sie im Badezimmer entdeckt haben. Sie kam dann auch gleich heraus und wir redeten erst einmal ein bisschen miteinander, bis zu der Frage: "Where are you from?" Mama hat dann natürlich wahrheitsgemäß "Germany" geantwortet und die Frau - von der ich übrigens bis heute den Namen nicht weiß - meinte darauf: "Na dann können wir ja auch auf Deutsch weiterreden!" *donk* Wir haben uns dann ein bisschen weiter unterhalten, erfahren, dass sie aus der Schweiz kommt und einiges Anderes, aber ich war von der Fahrt so geschafft und mein Rücken tat weh bis zum Geht-nicht-mehr, deswegen bin ich auf dem Bett fast weggepennt. Ich glaube, irgendwann hat sich unsere Zimmer Genossin dann aufgemacht und wir haben noch ein bisschen weiter entspannt. Erst gegen Acht sind wir dann auf Essen Fang gegangen. Wir wollten uns mal das Belfry von innen ansehen! Unser erstes Problem war jedoch so ein Mann, der vor dem Eingang stand, der so nach Bouncer aussah. Und da ich ja noch ein kleines Mädchen bin, durften wir wahrscheinlich nicht rein, aber wir waren ja nicht blöde und sind nach einigem Grübeln, zu dem völlig richtigen, logischen Schluss gekommen, dass der Kerl einfach nur eine Zigarette geraucht hat und für sowas muss man in Irland neuerdings vor die Tür gehen *hehehehe* Wir sind also rein und haben uns einen Tisch direkt am Treppenaufgang genommen, neben uns saßen so ein junger Mann und seine Freundin, nehm ich mal an. Ich fand die Atmosphäre ganz schön eigentlich, es war total gemütlich, nur war die Musik so laut irgendwie, dass man sich kaum unterhalten konnte. Ich meine, es ging zwar, aber naja. Wir haben uns dann etwas zu Essen bestellt, ich glaube ich hatte Omelett mit Pilzen, genau wie Jule aber Mama hatte irgendwas Fischiges. Im Fernsehn, das neben der gegenüberliegenden Theke hing, lief so ein Dart Spiel, das lustige daran war, dass der eine Kerl GENAU aussah wie Nicky, wenn man nicht allzu nah dran ging und er hieß - wie wir dann später erfuhren - Mark *lol* Hat aber leider verloren der Ärmste. *gg* Dann wurde aber unsere Aufmerksamkeit von dem Pärchen neben uns angezogen, weil da im Gespräch nämlich andauernd der Name `Kian’ oder einer der Anderen. Und als der Typ dann angerufen wurde und zu demjenigen am Telefon "See you later" sagte, war es vorbei. Aber weil wir ja schlecht jetzt total laut - laut weil wir es sonst auch nicht verstanden hätten - dem anderen zubrüllen konnten: "Ey du, die reden über Kian!" haben wir angefangen, nur noch über "das K-Wort" zu reden *ggg* Und das haben wir auch die ganze Zeit beibehalten. Zwischendurch kam übrigens immer wieder der Typ, den wir für den Bouncer gehalten hatten vorbei, Treppe rauf, Treppe runter, Treppe rauf... *ggg* Ganz schönes Rauchpensum der Kerl *hehe* Nach dem Essen wollte Jule dann ein "Bulmers" probieren, was uns unsere Zimmergenossin empfohlen hatte. Also bestellte Mama ein Lager für sich, ein Bulmers für Jule und für mich glaub ein Wasser. Und was macht der Kellner? Fragt Mama allen Ernstes, ob Julia schon 18 ist. BITTE? Bei uns in good old Germany interessiert es keinen A****, ob man 18 ist oder nicht, aber i Irland gibt es nix sonst. Finde ich eigentlich ziemlich gut, genau wie die Sache mit dem "Nur vor der Tür rauchen", was zusätzlich noch ein ziemlicher Spaß für alle Nichtraucher ist *gg* Also hatten wir kein Bulmers, sondern zwei Wasser und haben uns noch ein bisschen die Zeit vertrieben und versucht uns zu unterhalten. Hauptsächliches Thema: Der Kerl neben uns *gg* Kennt er Kian? Kommt Kian gleich oder was? Man, so ein Blödsinn im Nachhinein ;) Irgendwann sind die beiden dann auch gegangen, augenscheinlich war mit dem "See you later" gemeint, dass er zu dem Treffpunkt kommt, nicht dass der Telefonpartner ins Belfry kommt. Schaaaade...
Um kurz vor Elf sind wir dann aber auch gegangen und haben den 15 minütigen Weg nach Hause angetreten. Da konnte man relativ schön am Fluss lang laufen, aber nur ein Stückchen, dann kam man zu so einer überaus schönen Straße mit Geschäften, die keine Sau braucht. Nur an das Fliesengeschäft erinnere ich mich noch richtig gut, weil das auf der Straßenseite lag, wo wir langgegangen sind und die eine Fliese voll schön war, so eine mit nem Wal. *seufz*
Als wir dann endlich zuhause angekommen sind, war es schon nach Elf, unsere Mitbewohnerin war schon im Bett und deswegen haben wir uns ganz leise bettfein gemacht und sind dann in die Hochbetten gekrochen Mama hat freundlicherweise wegen meinem Aua-Rücken das Bett über mir bezogen, aber nur einen Tag *gg*. Und soweit ich mich daran erinnern kann, bin ich auch direkt eingeschlafen.

1. August - Sonntag: Sligo

An diesem Morgen haben wir so ungefähr bis zehn Uhr geschlafen, soweit ich mich erinnern kann und ich hab erstmal die Dusche ausprobiert. Das ganze Bad sah an sich ganz komfortabel aus, aber die Duschkabinentür war irgendwie aus den Angeln gefallen und ließ sich nicht mehr richtig schließen.
Nach diesem missglückten Duschversuch sind wir in die Stadt gelaufen und haben die Rockwood Parade ausgekundschaftet. Dort haben wir dann ein kleines Restaurant namens "Pepper Alley" gefunden, in dem es ein richtig gutes Frühstück gab. Hmmm! Endlich wieder ein schönes irisches Frühstück =)
Nach der ausgiebigen Mahlzeit sind wir zu Fuß zu dem Gebäude gelaufen, wo sowohl das Hawkswell Theatre, als auch die Tourist Information ist, bei der wir uns nach Fahrradvermietungen erkunden wollten. Aber damit ist das so ne Sache, erstens gibt es nur einen einzigen Laden dafür in Sligo, der übers Wochenende geschlossen hatte und am Montag auch, weil da Bank Holiday war und man konnte die Räder nur für eine Woche haben. Und dann kam die Härte, man muss dem Händler die Räder abkaufen und er kauft sie dann nach einer Woche wieder zurück. Hart oder? Das hat wohl angeblich irgendetwas mit der Versicherung zu tun. Naja, wir sind also trotzdem erstmal, nachdem wir uns in dem Laden noch ein bisschen umgesehen und diverse Postkarten ergattert haben, zu dem Fahrradladen gegangen. Auf dem Weg dahin haben wir voll das lustige Auto gesehen, an der Heckscheibe saßen 7 Plüschzwerge =) Leider hatte der Laden aber der hatte echt zu und sah auch nicht so aus, als ob er überhaupt irgendwann mal wieder aufmachen würde. Also sind wir wieder zurück und haben uns an der Kirche, die in der Nähe war, auf so ne Bank gesetzt um den Tag mal durchzuplanen. Wir wollten nämlich so eine Bootstour über den Lough Gill machen, allerdings würden wir beim besten Willen nicht mehr das letzte Boot erwischen, das gegen halb drei in Sligo abfuhr, wenn wir vorher noch einkaufen mussten. Also haben wir uns entschlossen, ein Taxi zu dem Castle zu nehmen, wo die Bootstour enden würde und dann zurück nach Sligo zu fahren.
Vorher sind wir dann bei Tesco einkaufen gegangen und ich habe tatsächlich das Regal mit den Saucen wieder gefunden, wo wir letztes Jahr eine Nudelsauce gekauft haben, nach der Man Feuerspeien konnte. Die Einkäufe haben wir dann ins Hostel gebracht und dort noch kurz unsere Füße hochgelegt, bevor wir zurück in die Stadt gelaufen sind und an dem Taxi Stand, an dem wir immer vorbei kamen, ein Taxi genommen, dass uns für 16€ zu Parke’s Castle brachte. Das liegt übrigens schon im an Sligo angrenzenden County Leitrim.
Kaum angekommen, mussten wir leider schon auf das Boot steigen, da es in knapp 5 Minuten ablegen würde und so hatten wir leider gar keine Zeit uns das Schloss genauer anzusehen, was ich gerne getan hätte =(
Die Bootstour, Die Wild Rose Of Innisfree Waterbus Tour, entpuppte sich dann doch eher als Reinfall. Wir bezahlten 10€ Fare, das Boot legte ab und eigentlich war es schon total schön und lustig, weil der "Kapitän", ein alter Ire, ziemlich lustig drauf war und immer irgendwelche Gedichte von William Butler Yeats zitiert hat, die alle auf dem Boot mitsprechen konnten. Es war windig und so auf Dauer etwas kühl und wir mampften in gefräßiger Stille unsere mitgebrachten Kekse, während wir den leicht nervigen, lärmenden Kindern auf dem Boot zuschauten. Die Isle of Innisfree habe ich gar nicht gesehen, weil der Kapitän irgendwie so nuschelig geredet hat, dass ich es wahrscheinlich einfach nicht mitbekommen habe.
Jetzt kommt aber der Reinfall an er ganzen Sache: Als wir die Insel Church Island einmal ganz gesehen hatten, drehte das Boot plötzlich um und fuhr zum Anlegeplatz an Parke’s Castle zurück! *Schreck lass nach* Wir hatten erstmal total die Panik, weil, als wir ankamen, weit und breit kein Taxi und kein Bus zu sehen war. Schliesslich haben wir uns soweit gefasst, dass wir jemanden gesucht haben, der so freundlich aussah, dass er uns mit zurück nach Sligo nehmen würde. Die fanden wir dann auch und Mama sprach ein altes Ehepaar an, dass alleine in einem 4 Sitzer angereist war. Die haben sich dann auch bereit erklärt, uns mit zunehmen, da sie eh durch Sligo fahren wollten. Wir sind also total erleichtert eingestiegen und sind erstmal ins Gespräch mit den beiden gekommen, bzw. mit der Frau, denn der Mann konzentrierte sich aufs Fahren, was auch besser war, denn den konnte man echt nicht verstehen. Die Frau erzählte uns, dass sie schon in Deutschland gewesen sein, im "Black Forest" und bei "the Castle of Louis XIV", was auf Schloss Neuschwanstein hinaus läuft. Das Lustige war, die Frau meinte zu Julia und mir, dass wir ja bestimmt nicht so gut englisch könnten. Wir haben uns nur ins Fäustchen gelacht. Und als die Frau dann in ihrem galwayischen Slang angefangen hat, Mama über irgendwas auszufragen, hat sie kein Wort kapiert und ich musste ihr das erklären. Soviel zu "ihr könnt ja bestimmt nicht so gut englisch!"
Nach langem Überreden haben und die beiden etwa am Belfry rausgelassen, zuerst wollten sie uns unbedingt zu unserem Hostel bringen, aber wir konnten sie überzeugen, dass wir noch was essen wollten. Aber bevor wir das dann wirklich getan haben, sind wir noch in ein Internet Café gegangen und haben mal ein paar Lebenszeichen von uns gegeben *lol*
Danach haben wir bei einem kleinen Spaziergang nach einem geeigneten Lokal gesucht und sind letzten Endes bei dem Inder am Quay gelandet. Der ganze Laden war gähnend leer und deswegen hat der Kellner uns glaube ich auch solche Aufmerksamkeit geschenkt. Wir haben dann erstmal bestellt, ich hatte "Chicken Curry" *gg* und Jule irgendwas so wie "Chicken Tandoori" oder so. Gibt’s das? Vielleicht kennt sich ja einer aus *hehe* Julia hatte eigentlich gar keine Ahnung was sie da bestellt hat. Mama’s Gericht weiss ich leider nicht mehr, aber war auch lecker =) Der Kellner hat uns dann noch drei Portionen Reis angedreht und wir haben erstmal gewartet. Als dann das Essen kam, waren wir erstmal erstaunt, denn Julia Tandoori hatte so ne Farbe zwischen Rot und Magenta. Aber es war lecker. Nur der Reis war dann doch ein bisschen viel, weil die Portionen so groß waren. Peinlicherweise mussten wir ziemlich viel davon übrig lassen. Der ganze Spaß war dann auch nicht gerade billig und es war mir soo peinlich, dass Mama nicht mal ein Trinkgeld gegeben hat. Aber zum Glück waren während wir gegessen haben, noch andere Typen gekommen, sodass der Kellner nicht nur uns bedienen musste und wir sind schnell gegangen, nachdem die zum Nachtisch servierten After Eight’s dezent in unseren Taschen verschwunden waren.
Wir sind dann schnell abgehauen und zurück zu unserem Hostel. Nachdem wir die After Eight’s, unseren Krempel an Prospekten und Flyern, die wir über den Tag gesammelt hatten, abgelegt und den Rest, den wir für den Abend brauchten zusammengerafft, haben wir uns in die Lounge verzogen. Der Fernseher lief und es kam der Film "Down to you" mit Julia Stiles, wie ich hinterher feststellte. Ein bisschen Panne war der ja schon *gg* Leider weiss ich den deutsche Titel nicht ... =( Naja, den habe ich aber eigentlich nur nebenbei gesehen, denn ursprünglich wollte ich meine bei der Tourist Information ergatterten Postkarten schreiben und mir mal ein paar Notizen machen, was wir die letzten Tage über gemacht hatten, damit ich das Review hier noch zusammenbekomme *gg* Glaubt ja nicht, dass ich das jetzt alles noch wüsste, wenn ich es nicht aufgeschrieben hätte *smile*
Erst nachdem der Film zu Ende war, sind wir wieder hochgegangen und unsere Zimmermitbewohnerin schlief schon längst, sodass wir uns wieder ziemlich schnell und leise bettfein gemacht haben, bloß dass ich dieses Mal in die obere Etage des Hochbetts musste, weil Mama sich weigerte.

2. August - Montag: Sligo

Wir sind erstaunlicherweise diesmal sehr früh aufgestanden und haben unser Frühstück im Hostel eingenommen. Wir hatten ja am Vortag bei Tesco reichlich eingekauft und so war es gar nicht so schlecht, obwohl ich nicht meine heißgeliebte Aprikosenmarmelade haben durfte *heul*
Direkt danach haben wir uns frisch gestärkt auf den Weg gemacht, um den Harbour zu finden, der ja nicht weit weg sein konnte, der Name unseres Hostels "Harbour House" spricht da glaube ich für sich *lol* Aber irgendwie ging die eine Straße endlos lang weiter und da ging es zu so nem richtig fetten Industriegebiet, deswegen sind wir umgekehrt und nochmal in die andere Richtung gegangen. Tja, da war die Landschaft an sich zwar schöner, aber den Hafen haben wir auch nicht gefunden. Da gab es bloß einen Privatweg, der eventuell dort hingeführt hätte, allerdings war der von soner unheimlichen Frau bewacht, die am Unkraut rupfen oder sowas war.
Also sind wir erfolglos zurück gewatschelt und haben den langen Weg zum Town Centre hinter uns gelegt, um ein wohlverdientes Mittagessen bei McDonald’s zu kriegen. Da gabs dann einen schönen Salat und ein Sundae, bevor wir wieder diese abenteuerlichen Toiletten gefunden haben, die drei Knöpfe besitzen, womit man dann Wasser, Seife und den Handfön bedienen kann, alles in dem einen Waschbecken! *kopfschüttel*
Danach sind wir erstmal wieder nachhause gegangen und haben da ne ganze Weile entspannt, weil wir mit unserer Planung ein bisschen durcheinander geraten sind, wegen der Sache mit den Fahrrädern, mit denen wir durch Sligo kurven wollten. Wir haben uns dann den Tag mit Postkarten schreiben, Duschen, ein bisschen Ordnung machen, reden, Fernsehen (zuerst Hollyoaks, dann Sabrina und danach mal zufällig wieder The Simpsons) oder "Wer bin ich" spielen verbracht. Unsere Zimmerkameradin fand das wohl ziemlich amüsant und Mama hat auch gelacht, und hinterher haben die beiden mir dann geholfen, raus zu finden, wer ich bin, weil Julia sich da mal wieder was ganz fieses Schwieriges ausgedacht hatte.
So gegen 20h sind wir wieder aufgebrochen und zum Kino gelaufen, denn wir wollten uns an dem Abend "The Notebook" mit Ryan Gosling und Rachel McAdams angucken. Ich mag nämlich Nicholas Sparks ziemlich gerne und der Film basiert auf einem Buch von ihm. Wir sind also erstmal rein, ich hab drei Karten bestellt und wir haben noch Popcorn und Cola geholt. Ich hab die beiden eingeladen und so bin ich auf satte 33€ gekommen, aber naja, Jule hat ja schon das Taxi bezahlt, womit wir nach Parke’s Castle gefahren sind und sie wollte uns noch einmal zu Kaffee und Kuchen ausführen, sodass das gleichmäßig aufgeteilt war. Wir haben nämlich beide 100€ "Urlaubsgeld" bekommen, weil wir bei so einem Trödel mit Autoteilen von unserem Vater "mitgeholfen" haben (eigentlich haben wir die halbe Zeit im Auto gehockt und geschlafen...) und die haben wir halt so zu einem Drittel für gemeinnützige Zwecke genommen *gg* Der Film fing um 21.15h an, wir waren dann aber auch noch ungefähr ne halbe Stunde zu früh und sind trotzdem schon durch zu Kinosaal 6, allerdings waren wir noch die Einzigen, aber so haben wir uns die besten Plätze im ganzen Kino unter den Nagel gerissen *gg* Bevor der Film anfing, sind dann bloß noch etwa vier oder fünf Leute gekommen, also war ne kleine Gesellschaft, wobei der Kinosaal eh nur um die 80 Sitze hatte. Süß =) Der Film an sich war total schön, ich bin froh, dass wir drin waren =) Die Landschaft wo das gespielt hat, war total schön und die Schauspieler haben mir richtig gut gefallen und auch im Vergleich mit dem Buch schneidet der Film bei mir total gut ab! (Tipp: Der ist am 2. September auch in Deutschland angelaufen! Deutscher Titel: "Wie ein einziger Tag").
Nach dem Film, es war auch schon so ungefähr 23h sind wir auf direkten Weg nach Hause, wir sind nicht über Los gegangen und haben auch keine 4000€ eingezogen *gggg* (wobei das gar keine so schlechte Idee gewesen wäre)...

3. August - Dienstag: Sligo

Wir haben mal wieder überraschenderweise den Wecker nicht ignoriert, sondern sind verhältnismäßig früh aufgestanden und haben unser Frühstück wieder im Hostel eingenommen. Gegen 9h sind wir aufgebrochen Richtung Town Centre und sind kurz nach der Eröffnung in der Church Street Gallery gewesen. Da ist im Moment eine Westlife Ausstellung von einem Fan aus Sligo zu sehen. Vor uns können höchstens vielleicht zehn Mann (obwohl - zehn Frau?) drinne gewesen sein, da ist Jule drauf stolz ;) Wir haben dann aber leider verpeilt, wie die Ordnung war und haben uns die Ausstellung von hinten angeschaut. Da hingen dann Tour Plakate (teilweise mit falschen Daten, weil die geändert wurden), Zeitungscover aus aller Welt (auch deutsche), eine mega geile Karikatur von Kian und noch ein paar andere Sachen. Am lustigsten war das Pappwerbeteil von Siemens, wo die fünf die Handys so hinhalten *brüll* Das ist aber auch schon ewig alt!
Ich glaube wir haben es bis ca. 10h da drinne ausgehalten und haben uns noch so ein Werbeplakat gekauft (Wucher!) und haben dann den Laden verlassen, um im Town Centre ein bisschen einzukaufen. Wir haben also die ganzen Läden abgeklappert: den Record Room, Ej Menswear, den Morgan Laden von Shane, diverse Ramschläden wie man sie halt auch in Sligo en masse finden kann, Cat & the Moon, wo Gillian’s Schwester mal eine Schmuckkollektion ausgestellt hatte, tausend kleine News Agents wo es Postkarten und sowas gab, den geilen Hallmarkladen in den Tesco Arkaden (sooo genial was die da alles für Geburtstagskarten haben, hammer ey!) und ein paar Buchläden, wo wir immer PS. I Love You gefunden haben. Beim Postamt haben wir dann auch genug Briefmarken für die Millionen Postkarten bekommen...
Mittags sind wir dann zur Rückseite des Tesco’s gelaufen, wo eine ganze Menge Restaurants sind und wir haben uns das "Rooftop" ausgesucht. Das war so ein kleines Teil mit ner Theke wo man alles holen musste, aber es war ganz lecker. Ich hatte Leek Sauce, wobei ich noch immer nicht wusste was "Leek" ist. Letztes Jahr hatte ich das Vergnügen nämlich auch schon, diesem Wort zu begegnen. Mittlerweile weiss ich, dass es Lauch ist... *schäm* Allerdings hat die Suppe mehr nach Kartoffel geschmeckt?!?
Danach haben wir noch den kleinen Schmuckladen ausgetestet, der da in der Ecke war und was sahen unsere entzückten Augen!?! In einer Ecke lag ein aussortierter Stapel Zeitungen und als alleroberstes die VIP mit dem Weihnachtsshooting von Westlife auf dem Cover. Wir haben erstmal ewig beraten, was wir jetzt machen sollen und schliesslich hat Mama Jule überredet, zur Kasse zu gehen und zu fragen, ob die Frau die Zeitung noch brauch. *gg* Und die hat ihr die einfach so umsonst gegeben! Jule wollte sie eigentlich bezahlen *lol* Also hat sich die Sache für uns (bzw. für Jule *grummel*) ja deutlich gelohnt!
Wir sind nach diesem Erlebnis dann erstmal wieder zu unserem Hostel gelaufen und haben uns dort ein bisschen ausgeruht, haben Postkarten geschrieben, Fern gesehen und sowas alles, aber so gegen drei, vier Uhr sind wir wieder losgestiefelt und haben uns ein schönes Café gesucht, in das Jule uns einladen konnte. Wir haben schliesslich auf der Straße "Harmony Hill" das "Harmony Hill Café" gefunden *lol* und das war richtig gemütlich fand ich. Da standen Sofas rum und ein paar ältere Leute saßen da und haben sich einen Kaffee gegönnt. Wir haben dann heiße Schokolade und Kuchen bestellt und der war lecker, *hmmmm*, aber wirklich!
Nach der Stärkung hat Jule sich von uns getrennt, der Dösel wollte nämlich einmal quer durch Sligo rennen und alles zu fotografieren, was nur annähernd mit Westlife zu tun hat, sprich: Eigentlich alles. Das Burgerking, in dem Mark mal gearbeitet haben soll, der Fotoladen im Tesco, der Marks Tante gehört, Cat & the Moon, Morgan, Record Room, EJ’s, das Ursulinen Convent, Summerhill College, Hawkswell Theatre ... warum hat sie nicht noch den Fußboden fotografiert hat, wundert mich ja. Da könnte Shane ja mal gestanden haben!
Währenddessen sind Mama und ich schön gemütlich bei Tesco gewesen und haben für’s Abendessen eingekauft, weil wir ausnahmsweise Mal selbst kochen wollten. Für Jule und mich gab’s also Nudeln mit ner Knorr Sauce (!) und Mama hatte so einen fertig Salat mit fertig Sauce aus dem Kühlregal. Danach sind wir direkt zum Harbour House zurück und haben den Fernseher eingeschaltet, die Füße hochgelegt und uns mit der fünfundzwanzigsten Simpsonsfolge und Hollyoaks berieseln lassen. Die ganze Quälerei hat allerdings nix gebracht, Jodi war mal wieder zufällig nicht dabei =)
Als Jule nachhause kam, lief wohl gerade schon wieder Simpsons (Die Simpsons kann man eigentlich den ganzen Tag gucken, man findet immer ein Programm, dass die gerade sendet), und wir konnten unseren Plan für morgen schmieden, weil Jule unterwegs am Busbahnhof war und den Plan für den Bus nach Strandhill geholt hat. Da wollten wir nämlich hin =)
Dann haben wir erstmal gegessen, ich hab gekocht, weil man Jule nach der anstrengenden (selbstverschuldeten) Tour nicht mehr zum Aufstehen bewegen konnte und ich eigentlich eh keine angebrannten Nudeln essen wollte.
In der Lounge, wo wir gegessen haben, gab es so einen Tisch mit Zeitungen für den Zeitvertreib. Ich war, als wir wieder hoch wollten, einfach so dreist und hab mir die OK! geschnappt, die da auslag, weil ziemlich viel brauchbares drinne war *lool* Sorry Folks...
Oben angekommen, machen wir den Fernseher an, schauen noch mehr Simpsons und konnten uns endlich breit machen, weil unsere herzallerliebste (allerdings namenslose) Zimmerkameradin endlich weg war. Ich hab also das Bett beschlagnahmt, wo sie vorher drin geschlafen hat, bin dann noch schnell unter die ramponierte Dusche gesprungen und dann - husch husch - ins Bettchen gekrochen.

4. August - Mittwoch: Sligo

Bei unserem Spaziergang zum Harbour am Dienstag haben wir direkt neben unserem Hostel ein Frühstücksrestaurant gefunden, "Margaret’s" hiess der Laden. Da haben wir dann irisches Frühstück mit Beans und allem drum und dran bekommen, bzw. ich hab lieber scrambled eggs gehabt, auf die Beans hatte ich da irgendwie keinen Hunger. War vielleicht zu früh ;)
Danach sind wir gleich nochmal zum Hawkswell Theatre gelaufen, haben noch mehr Postkarten gekauft und teilweise noch ein paar andere Souvenirs, außerdem haben wir nach einer Autovermietung gefragt, wenn wir schon keine Fahrräder haben konnten *lol* Wir wollten dann für Morgen und freitags ein Auto haben. Aber das lustige war ja, dass da immer die "Coast to Coast" CD im Player war und das Mädel an der Kasse konnte alles mitsingen *gg*
Als wir unsere Shoppinganfälle abgebrochen hatten, sind wir zur Busstation gelaufen und haben dann den nächsten Bus genommen, der nach Strandhill fuhr. Auf dem Weg dorthin, fährt man immer so schön direkt an Kian’s Haus vorbei und wir haben ein paar unauffällige Fotos geschossen *gg* Außerdem haben wir die Stelle wieder erkannt, wo wir letztes Jahr so einen Motorradfahrer gesehen haben, den wir Kian getauft haben *lol* Unwichtig, aber egal J
In Strandhill angekommen haben wir Schuhe und Strümpfe ausgezogen und sind die Treppe auf der linken Seite runtergegangen, damit wir unsere Füße nicht auf den spitzen Steinen an der rechten Seite kaputt machen, die dann zum Sand führen. Aber einmal am Sand angekommen, sind wir trotzdem nach rechts gelaufen *gg* Genau den Weg wie letztes Jahr, ehrlich gesagt. Am Ende, wo dann nur noch Steine sind, haben wir uns wieder niedergelassen und ein bisschen in der Sonne relaxt. Und wir haben so einen Typen beobachtet, der auf einem Skateboard ähnlichen Teil stand und einen riesigen Schirm in der Hand hielt, der ihn dann auf dem Board über den Strand gezogen hat. *gg* Wie man den Sport nennt, würde ich auch gerne mal wissen *lol* Na jedenfalls hat das lustig ausgesehen und die Spuren im Sand schauten auch witzig aus.
Mama hat es sich auf den Steinen ein bisschen gemütlich gemacht und eine Freundin angerufen, während Jule und ich mit Tüten und Leeren Filmdöschen, sowie Kameras ausgerüstet den "Hill" von Strandhill erklommen und den kleinen Weg wieder gefunden, auf dem wir im vergangenen Jahr so viele leere Schneckenhäuser gefunden haben. In die Tüte haben wir dann die neuen Häuser und andere Muscheln getan und in den Filmdöschen exportieren wir immer ne Menge Sand. *hehe* Aber pssst! Jetzt muss ich mal ne Kleinigkeit erzählen, auch wenn du das vielleicht nicht willst, Kezzalein *gg* Kezza ist ne Freundin von mir und hat mir aufgetragen, ihr ein paar Steine aus Strandhill oder Hazelwood mitzubringen und ich hatte zwar schon so ein paar kleine Steinchen in der Tasche, aber da oben auf dem Hügel lagen so schöne große Steine, da hab ich mir einen ganz besonders Schönen ausgesucht und mich dann zusammen mit ihm fotografieren lassen *gg* Also Kezza: Wenn du jemals da bist, bitte ich dich, such doch mal nach deinem Stein *ggg*
Danach sind wir relativ zügig weiter gegangen, bzw. eher zurück, weil wir mächtig Hunger hatten und es oben an der Straße ein nettes Restaurant gab. Da sind wir dann hingegangen und haben auf dem Weg dahin einen Typen beobachtet, der wohl sowas wie professioneller "In-den-Sand-Schreiber" war, weil das richtig gut aussah. Da stand geschrieben: "David is proud to be british" Naja, zwar nicht das richtige Land, aber immerhin *hehe* Wir sind dann weiter zu "Shells Café" und ich hab da ein Tuna Sandwich gegessen. Bloß hat die Kellnerin vergessen mir eine Gabel mitzubringen für die Beilage die ich hatte und so bin ich reingegangen in das Restaurant (wir saßen draußen) und wollte an der Kasse eine holen, weil da so Körbe standen. Nur leider war der mit den Gabeln gerade leer *arg* So musste ich natürlich in meinem auf Ferienbetrieb gestellten Gehirn nach dem englischen Wort für "Gabel" suchen und das war weiss Gott nicht leicht! Bis mir "fork" eingefallen ist, hat es so lange gedauert, dass es schon peinlich war *gg*
Nach dem Essen haben wir uns noch den KrimsKramsladen neben an angeschaut, wo wir Caps mit "Ireland" drauf, Stifte und ein paar 99ers gekauft haben (das ist Eis).
Der Bus zurück fuhr dann um 17h schon wieder und wir sitzen so ahnungslos im Bus und schauen aus dem Fenster... plötzlich sehen wir so drei Häuser an der Straße stehen, die und ziemlich bekannt vorkamen, Jule kramte hektisch in ihrer Handtasche nach dem Zeitungsartikel mit Kian’s neuem Haus, dass er sich kürzlich in der Nähe von Strandhill gekauft hat und vergleicht. "Die sehen gleich aus!" Wir so voll aufgeregt zwei drei Fotos geschossen, fahren ein Stück weiter, wo rechts eine weitere Straße abging, gucken rein - AAAAH! Fünfzig weiter Häuser die di aussahen, wie Kians! Wir haben uns bald nicht mehr einbekommen vor Lachen und der ganze Bus hat uns wie Außerirdische angeglotzt, aber das war ja auch echt zum Schießen. *prust*
Es hat dann auch ungefähr die ganze Fahrt gedauert, bis wir uns wieder eingekriegt haben und wir sind dann erstmal nachhause gelaufen. Zum wiederholten Male haben wir uns um 18.30h auf Channel 4 Hollyoaks angeguckt und Jodi war mal wieder - wie immer wenn wir es gesehen habe - NICHT dabei. *lol* Danach kamen wieder die Simpsons *hass*
Etwas später abends sind wir wieder ins Town Centre gelaufen und haben uns auf der Rockwood Parade in das Restaurant "Garavogue" (wie der Fluss) gesetzt. Eigentlich ist das Garavogue eine Bar und im zweiten Geschoß ist ein Restaurant "Café Deli" oder sowas. Mensch, wir haben uns Pizza bestellt und Mama einen Salat, wow, das war so lecker! Eine der besten Pizzen die ich je gegessen habe! Zum Nachtisch haben wir dann noch einen Chocolate Brownie und einen Nut Sundae bestellt, die wir uns geteilt haben... *hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm* Und das ist noch untertrieben!
Nachdem wir an der Theke bezahlt haben (ich hab ganz unauffällig die Zeitung mitgenommen, die auf einem Bar Hocker lag, weil da ein riesen Artikel über Brian drin war *hust*)
Wie gesagt war ja unten noch so eine kleine Bar und die hatten auch Tische draußen stehen, da haben wir uns einen gekrallt (es war immer ewig voll da, scheint so ein Treffpunkt zu sein) und uns was zu Trinken an der Theke geholt. Es war schon ziemlich dunkel und wir saßen unter so einer Markise, es war richtig gemütlich. Wir haben und ein bisschen unterhalten, unteranderem über das Treffen mit ein paar Internet Freundinnen, direkt nach dem Urlaub, bei dem wir so ein Quiz geplant hatten und da haben wir uns dann noch lustige Fragen ausgedacht *gg* Danach ging es aber schon stark auf Mitternacht zu und wir haben uns auch mal langsam aufgemacht, Richtung Hostel.

5. August - Donnerstag: Sligo

Den Wecker den wir eigentlich so für 9h gestellt hatten, haben wir gekonnt ignoriert und sind erst gegen 10h aufgestanden. Aus Faulheit und weil es ja geschmeckt hatte, sind wir zum Frühstück wieder rüber zu Margaret’s und diesmal hab ich dann doch die Beans genommen *hhhm* Julia hatte währenddessen in Irland ihre Leidenschaft für die Butter entdeckt, die man immer zu dem Toast bekommt, dass man sowieso zu allem kriegt. Die Butter musste aber ziemlich weich sein, dass man sie bequem und ohne anstrengen schmieren kann. Nur leider hatte die Bedienung die Butter an diesem Morgen direkt aus dem Kühlschrank geholt, sodass sie nun gar nicht weich war. Aber wir wissen uns ja zu helfen, schliesslich hatten wir heißen Tee bestellt. Ich war dann so gütig und hab ein Stückchen von der in 50g Päckchen verpackten Butter auf meine Kanne gelegt, sodass sie ein bisschen anschmolz. Das fand Jule grandios und legte direkt mal noch eins unter ihre Tasse. Nur leider vergaß sie während des Essens, dass sie die Butter da deponiert hatte und als ich sie dann irgendwann drauf aufmerksam machte, war die Butter schon so gut wie weggelaufen. *gg* Das Gesicht war göttlich! *hehe*
Anschließend sind wir wieder ins Town Centre zur Autovermietung gelaufen und haben nach einem Auto gefragt, aber es gab leider keins mehr. Zum Glück wussten wir, dass es am Flughafen von Sligo noch zwei Vermietungen gibt, deswegen haben wir uns ein Taxi genommen, um da hin zu fahren. Wir gehen also zu der Stelle, wo die Taxis immer alle warten und quatschen den Typen, der als Erstes stand an. Erst als wir auf der halben Strecke waren, ist mir aufgefallen, dass das genau der Kerl war, den wir letztes Jahr auch schon mal als Taxi Fahrer hatten! Er hat uns an einem Sonntag nach Strandhill gefahren, weil da keine Busse fahren und wir wollten hinterher noch zu Kian... *bloß nicht dran denken* Man war das peinlich! Aber er hat uns sicherlich nicht wieder erkannt *hoff* Aber lustig war ja, Mama und er haben sich so ein bisschen unterhalten und Mama meinte so ganz unverfänglich mitten auf der Strecke "Es gibt schöne Häuser hier" oder sowas. Da stimmte der Fahrer ihr zu und zeigte dann auf Kian’s Haus, das langsam ins Blickfeld kam. Dann hat er uns erzählt, dass das Haus Kian Egan gehört, der bei Westlife ist und dass er das Haus für 750.000€ verkauft hat. Mama war erstmal ganz perplex und hat irgendwas rumgestottert, was der Man wahrscheinlich als "Wer ist den Westlife?" interpretiert hat, weil er ihr das dann erklärt hat *gg* Aber mittlerweile zweifeln wir an der Richtigkeit, weil das irgendwie nicht zusammen passt und Mama meint, am Nebenhaus ein "zu verkaufen" Schild gesehen haben, deswegen haben wir die These aufgestellt, dass der Taxifahrer falsch lag.
Wir sind auch irgendwann 15€ später am Flughafen angekommen, mensch, der ist ja auch so niedlich! Nur eine kleine Halle, ein Schalter und die Autovermietung *gg* Wir haben dann einen kleinen, silbernen Renault Clio bekommen, Kennzeichen 04 - L - 1523.
Damit sind wir dann, weil es eh auf dem Weg lag - und weil wir es unbedingt nochmal sehen wollten - an Kian’s Haus vorbeigefahren *gg* Diesmal sind wir auch in die Siedlung rein und haben das Haus mit Hilfe des Zeitungsartikels erkannt *gg* Dort haben wir uns aber nicht lange aufgehalten, sondern sind zurück nach Sligo gefahren, einmal durch die Stadt und dann abgefahren, Richtung Rosses Point. Da ist auch ein Strand und auf dem Weg dahin steht eine schöne Statur "Waiting on Shore". Rosses Point war wohl eine sehr schifffahrtsreiche Stadt und die Zurückgebliebenen mussten immer auf ihre Männer oder wen auch immer warten. Das soll diese Statur repräsentieren.
Wir haben uns dann an dem Strand einen Parkplatz gesucht, haben wieder Schuhe und Strümpfe ausgezogen und einen Spaziergang gemacht. In so einer Bucht haben wir uns dann niedergelassen und Jule und ich haben im Sand ein bisschen Werbung für unsere Homepages gemacht. *gg* Nur leider sind dabei ein paar absolut peinliche Fotos von mir entstanden *toll* Aber die werden hier nicht gezeigt J
Nach ein oder zwei Stündchen sind wir wieder aufgebrochen und sind nach Drumcliffe gefahren. Dort ist das Grab von W.B. Yeats, einem irischen Dichter, den ich ganz gut finde (und zufällig ist er noch Shane’s Lieblingsschriftsteller) und das wollte ich mir gerne anschauen. Vorher waren wir aber erst noch in der "Yeat’s Taverne", einem hervorragenden Restaurant. Zufällig hat Mark da angeblich mal früher gearbeitet *lol* Aber es war wirklich lecker dort, Mama und ich hatten den leckersten Lachs, den ich jemals gegessen habe. Da war so ne leckere Sauce bei und als Sandwichs und so gebraten *Wasser im Mund zusammen lauf* ... Die Klo’s haben wir auch noch inspiziert und dabei haben wir diverse Kritzeleien à la "I love Nicky Byrne" zu lesen bekommen.
Neben der Kirche von Drumcliffe gibt es einen ziemlich guten Tourist Shop, den ich gleich mal geplündert hab. Ich hab nämlich meine Leidenschaft von letztem Jahr wieder entdeckt, sprich handgeschriebene Sprüche, Blessings oder wie in dem Fall, ein Gedicht von Yeats. "Lake Isle of Innisfree" falls das einem etwas sagt *gg* Ich lieb es voll! Außerdem hab ich noch Mitbringsel für meine Freunde gekauft, zwei Magneten mit Irischen Kobolden, Kleeblättern und der Trikolore.
Dann sind wir weiter zum Friedhof, der um die Kirche herum ist. Yeats’ Grab ist direkt links neben der Kirche, wenn man darauf zu läuft. Ich finde es cool, dass er den Spruch, der auf seinem Grab steht, selbst geschrieben hat. "Cast a cold Eye, on Life, On Death, Horseman pass by!" steht da geschrieben.
Übrigens liegt auf dem Friedhof auch irgendwo die Familie Parke, ich vermute dass das die von Parke’s Castle sind, aber wissen tu ich es nicht.
Wir sind noch in die Kirche rein, die leer war außer noch ein paar Touristen und haben nach einem Rundgang an dem Wänden der Kirche entlang, wo Steinplatten mit Aufschriften mit Namen der Familie Parke hängen, in die erste Reihe gesetzt und die Malereien an der Wand bewundert. Im Altarraum oben stand: "Holy Holy Holy, Lord, God, Almighty, This do in Remembrance of me", Der Spruch kam uns dann nach einer Weile richtig bekannt vor, und dann haben wir ihn übersetzt, sodass wir dann kapiert haben, was da wirklich steht *hehe*
Draußen im Vorraum haben wir uns noch in das Gästebuch eingetragen und ein paar Cents in die Spendenbox getan, weil uns die Kirche so gefiel. War nicht so pompös wie sonst die meisten Kirchen.
Danach sind wir weitergefahren (haben richtig viel gesehen, an dem Tag *lol*) zum Glencar Waterfall. Das war gut zu finden und wir sind ein Stückchen an dem anliegenden See entlang gefahren. Dann haben wir auf so einem Parkplatz geparkt und sind den ausgeschilderten Weg lang gelaufen. Da kam irgendwann eine Brücke und man ist halt über so ein kleines Flüsschen gelaufen. Wirklich so ein Mini Teil, mit zehn Zentimeter Wasser oder so. Und dann stand da ein Schild "Attention - Deep Water!" Der Wasserfall selbst war allerdings viel kleiner als ich mir vorgestellt hatte. Schön wars trotzdem *gg* Es gab da so einen abgesicherten Weg, der einmal um ein Stückchen grün führte und der neben dem Wasserfall anfing. Als wir dann da gerade herauf gingen, höre ich von hinten plötzlich ein "Wo kommt ihr denn her?" Deutsche! *seufz* Hamburger um genau zu sein. Aber praktisch waren die schön, weil sie hinterher ein Foto von uns dreien auf so einer Bank gemacht haben *gg* Da am Wasserfall haben wir übrigens eine Menge voll cooler Schafe gesehen und eine total süße schwarze Katze kam angelaufen... *seufz*
So, nachdem wir den Punkt "Wasserfall" auf unserer Liste auch abgehakt hatten, haben wir uns gedacht, wir sind ja schlau, haben auf der Landkarte gesehen, dass man von der Straße aus, wo wir waren, nur ein Stückchen weiter fahren musste, dann rechts abbiegen und man wäre auf der Straße wo Mark wohnt. Haha! Ja, so einfach war das aber dann doch nicht, Wir fuhren nämlich ungefähr ne Stunde immer gerade aus, ohne dass eine vertrauenserweckende Straße rechts auftauchte. Irgendwann haben wir dann auf gut Glück mal eine genommen und sind rechts abgebogen. Nur leider war es ganz und gar nicht richtig, deswegen haben wir uns total verfranst *hehe* Aber in dem Moment war das nicht so lustig. Wir sind dann letztendlich in einem Ort namens "Blacklion" gelandet, den wir hinterher auf der Landkarte zwei Counties weiter gefunden haben, nämlich im County Cavan. Schliesslich haben wir einen Typen angesprochen, der hat uns zurückgelotst und sind dann auf den normalen Weg zu Mark gefahren. Wir haben dann die lokale Kirche und Mark’s Schule gefunden und es hat geregnet wie Sau. Leider sind wir dann an einer Abzweigung in die falsche Richtung gefahren und mussten nochmal zurück. *grrr* Dann sind wir also endlich richtig gewesen und haben uns entspannt zurück gelehnt, weil das Haus noch Ewigkeiten weg war und plötzlich gucken wir aus dem Fenster und sehen das Feehily’sche Anwesen an uns vorbeiziehen. Also mussten wir peinlicherweise noch einmal zurück *seufz* Aber nach zwei drei Fotos sind wir dann auch schnell abgezogen, man weiss ja nie *hehe*
Dann sind wir mit dem Auto genau den Weg nach Hause gefahren, den wir auch sonst gelaufen sind, und so war er irgendwie angenehmer *gg* Im Hostel angekommen, haben wir uns unter die Dusche gepflanzt und ein bisschen Fernsehn geschaut (ich muss glaube ich nicht erwähnen was).
Erst gegen halb neun sind wir wieder ins Town Centre gelaufen um was zu Beißen zu bekommen. Das Belfry hatten wir uns mal wieder ausgesucht. Wir gehen also rein, setzten uns und Jule geht direkt auf die Toilette. Dann kommt der Kellner und fragt Mama, ob sie eine ID für mich hat, weil ich noch keine Achtzehn bin. Mama hat allerdings kein Wort verstanden und angenommen, dass er gefragt hat, was wir trinken wollen, deswegen hat sie ihre Bestellung aufgegeben *loool* Der Typ hat so geil geschaut, dann hab ich ihr erstmal erklärt, was er gesagt hat und sie hat dann halt der Wahrheit entsprechend verneint. Dann hat er wohl verstanden, dass wir auf der Suche nach etwas zu Essen waren und hat uns erklärt, dass es ab 9h eh nichts mehr zu Essen gibt. Es war gerade zwei Minuten nach Neun oder so. Also haben wir bloß noch auf Julia gewartet und sind dann verwirrt abgezogen. Am Samstag hatten wir schließlich bis mindestens 11h da gesessen!
Als nächstes haben wir dann nochmal das Garavogue oben ausgetestet, aber da war es überraschenderweise brechend voll, sodass wir auch wieder gehen mussten. Das nächste Restaurant hieß irgendwie Poppadow oder so und das war mal wieder irgendwie Indisch, da hatten wir keine Lust drauf. Deswegen sind wir nach ein bisschen diskutieren doch wieder bei McDonald’s gelandet. Was ich noch gar nicht wusste, ist das es auch in Irland den Chicken Premiere gibt! Den aus dem Traumschiff Surprise Menü *gg*
Auf dem Nachhauseweg sind wir dann ein bisschen übergeschnappt, zumindest Jule und ich, wir haben plötzlich aus irgendeinem Grund angefangen, das Medley von dieser Tour zu singen und wie blöde dazu zu tanzen. Man stelle sich Jule dabei vor *hehe* Als wir dann kurz vor dem Hostel waren, meinte Jule so todernst: "I’m dancing in the rain..." Mama und ich haben uns erstmal angeschaut um zu gucken, ob das absichtlich falsch war oder ob Jule es mal wieder verpeilt hat *smile* Aber anscheinend war es purer Anfall von Siebhirn und Jule wollte das eigentlich gar nicht so sagen *höhö*
An diesem Abend haben wir unten in der Lounge Karten gespielt und Julia hatte eine totale Glückssträhne, sie hat alle Spiele gewonnen. Und als sie einmal verloren hat, sind wir nach oben gegangen und ins Bett gehüpft.

6. August - Freitag: Sligo

Diesmal sind wir nach dem mittlerweile traditionellen Frühstück bei Margaret’s direkt mit dem Auto zur Tourist Information gefahren. Da wollte Mama noch irgendetwas und ich hab noch ein Souvenir gekauft. Danach sind wir schräg gegenüber zum Summer Hill College gegangen und haben da ein paar Fotos gemacht.
Danach sind wir Nach Carraroe gefahren, wo Shane’s neues Schlösschen steht. So richtig nah haben wir uns mit dem Auto nicht rangetraut und so haben wir den Wagen an einem Zeitungsladen stehen lassen, wo wir dann zur Ablenkung einen Zeitung gekauft haben, in der doch tatsächlich was Mini Fitzeliges über Kian drinne war *lol* Aber dann sind wir so unauffällig wie nur Möglich zu dem Tor gelaufen und haben ein paar Fotos gemacht. Lustig fand ich persönlich ja das Schild, was daran hing. "Men at work", aber keine Sau zu sehen *smile* Jule und ich haben danach noch die Straßenseite gewechselt, um dem weißen Schimmel guten Tag zu sagen, was da graste. Mama ging währenddessen schon zum Auto und drehte. Das Pferd war gerade wohl total zum Scherzen aufgelegt, denn als Jule n Foto schießen wollte, macht das voll die Grimassen *hehehe* Dann sind wir in die Richtung gelaufen, wo Mama mit dem Auto verschwunden war und haben noch das Haus von Shane’s Eltern gefunden. Wir standen also direkt davor und schießen Fotos und Mama kommt angefahren, hat direkt vor dem Haus gehalten. Jule hat noch so ganz unschuldig gefragt: "Weißt du in wessen Einfahrt du gerade stehst?" "Nö." "In Shane’s." "Oh Gott, na dann nix wie weg hier." *lol*
Von da aus sind wir dann wie nix nach Hazelwood gefahren. *lol* Aber das war auch mal wieder gar nicht einfach zu finden ;) Wir sind erst in der richtigen Straße gewesen, haben gedreht, weil wir dachten, wir wären falsch, dann sind wir in eine falsche Straße gefahren, haben dann gemerkt dass sie falsch ist, sind wieder in die richtige gefahren und haben dann endlich die kleine Seitenstraße links bemerkt, die wir neben mussten um dort hinzukommen. Mittlerweile hat es ziemlich angefangen zu regnen und wir haben erstmal zehn Minuten im Auto gewartet, bevor wir ausgestiegen sind. Leider hat der Regen aber nicht aufgehört und wir haben die Schirme aufgepackt. Damit sind wir dann den "Nature Trail" entlang gelaufen, aber nur bis zu so einem Bogen, von dem Jule gesagt hat, dass Mark da bei dem "Westlife" Video drunter steht. Wir haben uns auch Gedanken gemacht, welcher der Steine wohl der ist, auf dem Mark gesessen hat und auf welcher Bank die Familie saß. *gg* Nur so aus Spaß ;) Am See selbst haben wir dann einen total geilen Baum gefunden, der so mit den Ästen ganz tief überm Wasser hing, sodass man mit den Beinen im Wasser gehangen hätte, wenn man sich auf den Ast setzte. Den Baum hab ich jetzt den "Baumel-Baum" getauft. Nachdem wir noch einige Zeit die Schwäne und Enten beobachtet haben, haben wir uns wieder aufgemacht und unterwegs zurück in die Stadt einen kleinen Zwischenstopp bei einem Restaurant gemacht, aber das war nicht so der Hit.
Danach haben wir im Town Centre bei Tesco eingekauft, haben die Sachen bei uns im Hostel abgeladen wollten dann weiter nach Maugheraboy fahren, ein Stadtteil von Sligo, wo Kian und Gillian früher gewohnt haben. Wir fuhren also von uns aus los und Julia hatte sich von ihren Erkundungstour eine Straße gemerkt, wo man wohl auf die Straße nach Strandhill kommen würde. Leider hatte sie nicht auf die in Sligo überall auffindbaren Schilder geachtet "Nicht rechts abbiegen", "Nur links abbiegen", oder "Nur Gerade aus". Und genau an der Stelle hing ein "Nicht rechts abbiegen" Schild, wodurch wir dann notgedrungen links mussten und einmal quer durch die ohne Ende verstopfte Innenstadt fahren. Deswegen haben wir in etwa eine halbe Stunde länger gebraucht, als wenn wir da einmal rechts abgebogen wären! *grrr* Aber das Gute an der Sache war, dass man diese Strecke immer fahren musste eigentlich, egal von wo man kam, und an für immer die Castle und die Grattan Street lang, sodass wir uns in Ruhe das Morgan und den Record Room nochmal von außen anschauen konnten *hehe* Und einmal hab ich so ne kleine Wasserflasche aus dem Fenster gehalten, damit ich sie öffnen konnte und genau in dem Moment wo alles zu den Seiten spritzte, kam ein Motorradfahrer neben mich gefahren *lol*
Kian’s Haus haben wir auch dann schliesslich auch irgendwann gefunden, sieht aber ganz schön schäbig aus.
Danach sind wir zum Flughafen gefahren, weil wir das Auto zurückgeben mussten. Nachdem wir das erfolgreich getan hatten, sind wir zu Fuß nochmal zu der Siedlung wo Kian jetzt hinzieht und haben den Namen der Siedlung gesucht, aber leider gab es noch kein Straßenschild. Deswegen sind wir dann Richtung Strand gelaufen, wo wir den nächsten Bus nehmen wollten. Wir saßen also da wo der Bus normalerweise hielt und vor uns war so eine Statur, wo so jugendliche coole Jungs eine Rampe aufgebaut hatten, um mit Skateboards und Fahrrädern (weiss Gott woher die die haben) da rauf zu fahren. Aber das Lustige und Süße daran waren eigentlich die kleinen Kids, die kurz darauf mit ihren Fahrrädchen mit Stützrädern angefahren kamen und immer, wenn gerade keiner an der Rampe war, versucht haben, da hoch zu kommen. Leider hatten sie nie genug Schwung, sodass sie zwar ein Stückchen hochgekommen sind, aber sofort wieder rückwärts runtergerutscht sind *süüüüüüüß* Das sah sowas von schnuffig aus, dass wir uns das die ganze Zeit angeschaut haben. Und als wir dann bemerkt haben, dass der Bus viel zu spät war (kein Wunder freitags abends in Sligo!), sind Julia und ich schnell noch mal in den Laden gegenüber und haben drei 99ers gekauft. Ich könnt die Dinger ja immer fressen, zu jeder Tages- und Nachtzeit, man die sind sooo lecker! Irgendwie nicht richtiges Softeis, aber auch kein normales Speiseeis und dann die Waffel und dieses Choco Flakes Teil dadrinne... *hmmmmm* Sorry, aber boah, ich könnt jetzt grad eins davon vertragen ;) Als der Bus dann endlich kam, hatten wir gerade das Eis auf und sind schön eingestiegen.
Ausgestiegen sind wir mitten in Sligo auf so einer Brücke *lol* Hab den Namen vergessen, jedenfalls sind wir dann von da aus in das Internet Café, dass wir am Sonntag schon einmal geentert hatten. Leider hatte ich nicht mehr so viel Geld und musste mich total beeilen, nur um dann, nachdem ich meine Session beendet hatte, von Mama zu erfahren, dass sie "ne Runde" gibt. Toll! Dann hätte ich noch länger on bleiben können *smile*
Nachdem wir das Café verlassen hatten, haben wir erstmal auf soner Bank Rast gemacht, weil wir noch Andrea anschreiben wollten, weil die für das Wochenende mit zwei Freundinnen nach Sligo kam und an diesem Tag irgendwann ankommen würden. Und wir wollten uns natürlich treffen *gg* Wir machten aus, uns gegen 20h auf dem Parkplatz von Tesco zu treffen, weil wir eh da sein würden, weil dort hinten eine Menge Restaurants waren und wir noch nichts gegessen hatten. Also sind wir dahingestiefelt und haben uns ins "Adelaide" gesetzt. Bei wem da jetzt was klingeln sollte, in der Bar hat Kian mal als Kissogramm gearbeitet, aber als wir da waren, war nicht annähernd jemand zu sehen, der sowas auszuüben schien *hehe* Allerdings haben wir dort auch nichts mehr zu essen bekommen und auf der Tür fanden wir ein lustiges Schild "Kinder unter zehn Jahren nicht erwünscht - keine Kinderwagen" Huh?
Deswegen sind dann in das chinesische Restaurant nebenan gegangen, obwohl ich ja eigentlich kein chinesisch mag, aber ich muss echt zugeben, das hat überhaupt nicht chinesisch geschmeckt *gg* Ich hab nämlich Chicken& Mushroom Soup und Fried Mushrooms bestellt glaube ich und die waren echt lecker. Das coolste war nur, als ich die Bestellung aufgegeben habe, hat die Kellnerin, eine Chinesin, immer alles wiederholt und sie konnte das Wort "Mushroom" irgendwie nicht sagen. Das klang dann immer wie "Musrum" *lool* Und weil mir während des Wartens langweilig war, hab ich aus der Serviette ein Schiffchen gebastelt, was eine andere Kellnerin so fasziniert hat, dass sie meinte, ich müsste ihr das unbedingt beibringen. Aber ich hab ihr dann lieber das Schiffchen dagelassen, dann kann sie versuchen, es nach Vorbild zu falten *hehe* Nach ner Weile, wir waren noch nicht mit dem Essen fertig, sahen wir durch die Fenster schon Andrea und die beiden anderen unten stehen. Wir haben ihnen dann durch ein offenes Fenster gesagt, dass wir gleich fertig wären und haben ein bisschen Gas gegeben mit Essen *gg* Kurz darauf waren wir dann auch fertig und wir haben schnell bezahlt und sind runter. Dort haben wir erstmal alle begrüsst und sind dann zu "Four Lanterns", einer Fast Food Kette, weil die drei noch nichts gegessen hatten. Da haben wir ne ganze Weile gesessen und geredet und alles Mögliche, bis wir aufbrachen und wieder zu dem Parkplatz gingen, wo die drei ihr Auto geparkt hatten. Eigentlich wollten wir uns da schon verabschieden, aber irgendwie hat das nicht hingehauen und wir haben noch über ne Stunde weitergequatscht *gg* Aber irgendwann, es war schon weit nach Zwölf, wurde es ein bisschen unheimlich auf dem Parkplatz, weil da so Typen mit tiefer gelegten Autos rumkurvten und alles. Deswegen und weil wir alle so langsam aber sicher müde wurden, sind wir dann doch endlich los, nach endlos lang Drücken und Umarmen *gg* Der Weg nach Hause war diesmal irgendwie besonders lang, wenn man ihn jetzt zwei Tage mit dem Auto gefahren ist, und ihn dann auch noch so spät ablatschen muss *heul* Zuhause angekommen, sind wir direkt ins Bett gefallen, um am nächsten Tag schön ausgeschlafen zu sein.

7. August - Samstag: Sligo - Dublin

Der letzte, wirkliche Tag! *heul* Wir standen ewig früh auf, frühstückten die diversen Reste, die wir noch im Hostel hatten, packten noch die Reste in die Koffer und riefen dann ein Taxi, dass uns zum Busbahnhof brachte. Dort mussten wir noch mindestens eine Stunde warten, das war ein bisschen blöde, aber Mama hat sich gut amüsiert, im Zeitungsladen und bei der in diesem Jahr erst eröffneten Bahnhaltestelle oberhalb des Busbahnhofs. Irgendwann kam dann der Bus auch endlich und wir machten es uns in der letzten Reihe, unserer Stammreihe von letztem Jahr *gg*, gemütlich. Wir vertrieben uns die Zeit mit "Wer bin ich" oder dieses Spiel, wo einer etwas malt und die anderen müssen raten, was es darstellen soll. Das ist vielleicht lustig! Vorallem, wenn man nicht nur Personen oder nimmt, sondern Textzeilen oder Liedertitel *hehehe* Da kommen richtig geile Sachen bei raus ;)
Wir haben in Longford wie auf der Hinfahrt auch wieder ne Pause gemacht und sind ungefähr so um 3.30h in Dublin am Busbahnhof angekommen. Dort haben wir erstmal unsere Koffer in den Schließfächern verstaut, die man da mieten kann. Dann haben wir uns aufgemacht, weil wir noch ein bisschen was sehen wollten, bevor alles zumacht. Andrea hatte uns nämlich erzählt, dass die meisten Geschäfte schon gegen 6h zumachen! Wir sind aber vorher noch bei O’Briens Sandwich Bar gewesen und haben uns da "gestärkt". Allerdings, was ich ein bisschen komisch fand, die haben uns zu den Sandwichs Kartoffelchips serviert?!? Hm. Okay, die waren lecker, aber seltsam trotzdem *hehe* Danach sind wir Richtung O’Connell Street gelaufen und haben dann einen Carol’s Gift Shop unsicher gemacht, das hat uns ziemlich viel Zeit gekostet, denn als wir uns nach einem kurzen Besuch bei einem 2€ Laden auf den Weg zum St. Stephen’s Green gemacht haben, war es bereits 5.30h. Und um von der O’Connell Street zum Shopping Centre zu kommen, bedeutet ungefähr, einmal quer durch Stadt zu laufen. Wir haben dann zwischendurch noch kurz bei Claire’s angehalten *seufz* Wir lieben diesen Laden ja alle... aber dann sind wir direkt weiter zum St. Stephen’s und es hatte tatsächlich noch auf, als wir ankamen. Es war ungefähr zehn vor oder so und wir haben uns noch so ein bisschen die Läden angeschaut, aber die meisten waren gerade am schließen oder hatten schon zu. Nur bei Dunnes Stores in der zweiten Etage war noch alles voller betrieb etc. Das hatte wohl länger auf und da haben wir uns dann direkt mal mit Souvenirs für Papa eingedeckt, einen schicken Pulli und Socken mit "Daddy No. 1" oder so. *gg* Aber dann mussten wir schon wieder gehen, weil wir noch Anni & Connie treffen wollten und in fünf Minuten schon da sein wollten. Das mit der Zeit hat nicht ganz geklappt, weil wir im Prinzip den gleichen Weg wieder zurück mussten, den die beiden warteten am O’Connell Monument, das, ihr ratet es bestimmt, am Ende der O’Connell Street steht, wo wir gerade erst hergekommen waren. *seufz* Da haben wir es uns dann für ne Viertelstunde auf so ’ner Bank gemütlich gemacht und ein bisschen gelabert, bevor wir losgestiefelt sind, Richtung Dublin Docklands. Jaja, das klingt spannend, was? Aber da ist das Point Theatre. *gg* Der Marsch dahin dauert in schnellem Tempo (Jule, Anni und Ich) ungefähr zwanzig Minuten, und wenn man langsam geht (so wie Mama und Connie *gg*) dann braucht man so um die halbe Stunde. Deswegen standen wir drei schnellen auch schon zehn Minuten da, hatten alle Fotos geschossen die wir wollten, als die beiden Nachzügler auch endlich eingetrödelt sind *gg* So haben wir dann halt noch mehr Fotos gemacht, zum Beispiel von den Grease Plakaten, die da groß aushingen (und auf denen Simon Casey zu sehen ist), weil das im Moment im Point aufgeführt wird und natürlich von der neuen Plakette, die seit kurz vor der Tour dort hängt, wo früher mal eine von Boyzone hing. Im Prinzip haben die bei der Plakette einfach nur die Namen, den Bandnamen und die Zahl der Konzerte geändert, denn der Manager war ja derselbe, und der Text der da sonst so steht "This is a proud record that is likely to stand for many years" oder so, ist auch GENAU der Gleiche. Nachdem wir uns dann auf einer der Bänke die da so rumstehen, noch ein bisschen ausgeruht haben und meine Fotoapparat Batterien endgültig ihren Geist aufgegeben haben, sind wir dann auch zurückgegangen und haben uns in den Laden "Eddie Rocket" hingesetzt und uns wat schönes zu Essen bestellt. Der laden war richtig cool, so wie Autositze in riesig groß und rot und überall so Schilder "If you don’t eat enough you will be asked politely to leave." Oder sowas *hehehe* Und das Essen war auch gut, halt so Burger und Pommes, aber die Milkshakes waren richtig genial, da hat man erstmal so ein fettes Glas voll bekommen und noch einen Metallbecher dazu, der mehr als halbvoll war, zum nachfüllen! *mjam* Da haben wir dann jedenfalls den Rest des Tages verbracht, bis Anni & Connie mal wieder den letzten Bus bekommen mussten und wir uns auch langsam zum Busbahnhof aufgemacht haben. Es muss so gegen 23h gewesen sein, als wir aufgebrochen sind. Anni & Connie haben und dann genau erklärt, welchen Bus wir zum Flughafen nehmen mussten und wir wollten am Busbahnhof nur noch schnell unsere Koffer einsammeln. Das zeigte sich jedoch als relativ schwierig, weil der Busbahnhof geschlossen hatte *Witz komm raus, du bist umzingelt* Da waren alle Türen dicht, Licht auf Spar gestellt, keine Sau mehr zu sehen. Und was entdecken wir da neben der Tür, versteckt? Ein Schild mit den Öffnungszeiten. Offen von 7-23h. WOW! Geil. 7h, da klingelt doch was. Ach ja, um 7h geht unser Flieger. Na den kriegen wir ja locker, wenn wir um halb acht dann endlich unsere Koffer hier raus haben!
Aber bei all dem Schwarzdenken, wir hatten glück das wir im Gebäude doch noch einen Typen gesehen haben, so einen Wächter vielleicht oder sowas. Den haben wir zu uns herangewunken und nach einigen Verständigungsversuchen, hat er uns zum Hintereingang geschickt wo wir nur durch Gitter reden konnten. Wir haben dem netten Kerl dann unsere Karten für die Schließfächer gegeben und er ist mit nem Kumpel runter und hat alles geholt. Boah, in dem Moment hätte ich den Kerl echt von oben bis unten abschlecken können, vorallem, weil in den Fächern ja nicht einfach drei Koffer standen, sondern noch ein Kissen, drei Jacken, mein Kulturbeutel, mehrere Bücher, Einkaufstüten und andere Sachen, die wir vorher in der Hand hatten oder die in meinem Rucksack gewesen sind und die musste er alle einzeln anschleppen *gg* Am Ende wollte er nicht mal Geld dafür annehmen, na selbst Schuld, ich bin ihm jedenfalls auf ewig dankbar *puuh*
Wir hatten dann einfach keinen Nerv mehr uns noch einen Bus zu suchen und sind einfach in das nächste Taxi gestiegen, das wir gefundne haben. Der ältere Herr hat uns dann nach der viertelstündigen Fahrt am Flughafen abgesetzt und wir haben uns ein Plätzchen gesucht, wo wir gut sitzen oder liegen konnten, damit die Nacht irgendwie vorbei geht. Den haben wir schließlich auch gefunden und es uns so bequem wie Möglich gemacht. Das war leider nicht sooo bequem, aber naja. Es musste reichen *gg* Wir haben dann auch so gut wie’s eben ging versucht, ein bisschen zu schlafen und etwas hat es auch geklappt, aber nach ner Weile war es so unbequem, dass ich lieber den Film geguckt habe, der auf dem Fernseher kam, der da hing, extra mit Untertitel, damit man auch versteht was die sagen. Das nenn ich Service *gg* Allerdings war der Film ein bisschen Panne...

8. August - Sonntag: Dublin - Home

Gegen 4.30h sind wir langsam in Richtung Check In gelaufen und haben uns an die immer länger werdende Schlange angestellt. Das hat dann auch mal wieder Ewigkeiten gedauert, in denen wir fast eingeschlafen sind und als wir dann endlich die Koffer weg hatten, durften wir uns noch schön kontrollieren lassen und haben uns dann auf die Wartebänke gesetzt. Wir hatten dann noch ein paar Zeitungen geholt und vertrieben uns mit diesen die Zeit bis zum Boarding. Als wir dann endlich an Board gingen, haben wir doch glatt mal entdeckt, dass unser Aer Lingus Flugzeug "St. Ronan" hieß *lol* Der Flug hat dann bestimmt auch irgendwie so anderthalb Stunden gedauert und ich hab vergeblich versucht, noch ein bisschen Schlaf zu bekommen. Erstmal am Flughafen Düsseldorf angekommen, haben wir zu allererst problemlos Mama’s Handy wieder angemacht und dann die Koffer geholt *lol* Wir waren dann auch relativ schnell raus aus dem Gebäude und haben uns den nächsten Bus Richtung Sweet Home geschnappt. Der hat ungefähr nochmal ne halbe Stunde gebraucht und dann sind wir mit den total unauffälligen, leisen Koffern durch Lohausen gezogen *gg* Und - maan, war das ein Gefühl wieder zuhause zu sein! Papa wieder da, die Aussicht, gleich in den Pool zu springen, endlich meine ganzen Bilder sehen, den lästigen Koffer loswerden, eine funktionierende Dusche zu haben... *seufz* So schön es auch war, ich bin IMMER froh, wenn ich wieder zuhause bin! Wobei ich ja diesmal meine eigentlich traurige Rückkehr aus Irland auch direkt wieder mit der Freude auf das "KerryMania Treffen August 2004" verdrängt habe, das nicht mal 24 Stunden später beginnen sollte...

Fazit: Der Name ist Programm, Sligo rocks! *gg* Am Anfang war ich (ich gebe es ja zu) schon ein bisschen skeptisch... hmmm... eine Woche Sligo... naja! Aber im Endeffekt hätte es ruhig noch ne Woche mehr sein können! Es gibt bestimmt noch eine Menge interessante Sachen, die wir noch nicht entdeckt haben und langweilig wird einem nie! Außerdem kann ich jetzt stolz von mir behaupten, dass ich Sligo wie meine Westentasche kenne *gg* So oft, wie wir überall langgelascht und gefahren sind...
Deswegen war der Urlaub (natürlich auch der Tag in Dublin) eine wunderschöne, coole Sache, die natürlich jedem weiter nur zu empfehlen ist und ich wünsche allen zukünftigen Irlandurlaubern mindestens so viel Spaß wie wir hatten!

Le grá, Laura (die kleine gefälschte Irin, das wird mir nachgesagt *gg*)