Erstes Interview mit Bryan nach
seinem Ausstieg
Taken from: Evening Herald
Der frühere Westlife-Sänger Bryan McFadden verließ
die Band, um seine eigene Solo-Karriere voranzutreiben. Und bei einem Exklusiv-Interview
mit dem Evening Herald offenbarte er, dass die Gruppe zu verlassen für
ihn bedeuted hätte wie aus einem Gefängnis entlassen zu werden.
"Es war sehr seltsam, als ich Mittwoch Morgen aufwachte. Aber dann wusste
ich, Westlife zu verlassen war das Richtige, weil ich nun alles tun kann, was
ich will. Das fühlt sich so gut an. Das ist, als wenn jemand aus dem Gefängnis
entlassen wird. Ich kann nicht mehr zurück, auch wenn ich wollte. Es ist
beendet."
Er erzählt, dass er 6 Monate gebraucht hat um sich dafür zu entscheiden
dass er geht. Aber er bestreitet, dass er Pläne habe mit Kerry zusammen
die neuen 'Richard & Judy' zu werden. Kerry ist seit ihrem Sieg bei 'I'm
a celebrity' hoch im Kurs bei den TV-Machern. "Kerry ist meine Frau und
Angebote für eine Zusammenarbeit sind gekommen. Aber ich will was mit Musik
machen und sie mit Fernsehen, so siehts aus."
"Ich möchte Songwriter sein und ich träumte schon immer davon
für Irland zum Grand Prix zu gehen. Das ich das jetzt geschafft habe, darauf
bin ich sehr stolz."
Der zweifache Vater sprach in seinem Haus in Portmanock, während die verbliebenen
Westlifer bei der Late Late Show zum ersten Mal zu viert auftraten. Sie beharrten
darauf, das Bryan's Ausstieg freundschaftlich vonstatten ging. Das bestätigte
auch Bryan und sagte noch, da wäre nichts, was man verstecken müsse.
"Manche Leute glauben, dass wir die Trennung so rosig darstellen, aber
ich wollte Westlife verlassen. Es hatte nichts mit den anderen zu tun. Ich habe
Westlife nicht nur aus einem Grund verlassen, da gab es viele Gründe, aber
der erste war wie gesagt meine Famile. Ich ging nicht weil ich aus dem Musik-Business
aussteigen will. ich will ein Solo-Künstler werden und ich bin immer noch
bei BMg für 3 Alben, die ich als Solo-Künstler machen will. Wenn man
einen Vertrag bei einer Plattenfirma unterzeichnet, dann unterschreibt man als
Einzelperson, auch wenn du in einer Band bist. Jede Person unterschreibt seinen
eigenen Vertrag."
Bryna bestreitet auch berichte, er wäre wegen seiner Trinkerei und Feierei
rausgeworfen worden und das taten auch die anderen letzte Nacht in der Late
Late Show. "Das ist einfach nicht wahr," sagt Bryan. "Die Jungs
und Louis haben mich 4 Tage lang bearbeitet, in der Band zu bleiben."
Letztendlich entschieden die Band zu verlassen, hat Bryan sich bei den Meteor
Awards. Dort sagte er es Manager Louis Walsh. 2 Tage später hatten sie
ein Treffen, wo es auch die Jungs erfuhren, die über seine Entscheidung
total geschockt waren. "Sie waren sehr bestürzt. Es gab keinen Streit
und sie fragten, ob sie etwas tun könnten, an Westlife etwas ändern
könnten, damit ich bleibe. Aber ich sagte ihnen dass es darüber hinaus
gehe und es gäbe nichts, was die 4 tun könnten um mich umzustellen.
Das war ein echter Schlag für sie."
Bryan sprach auch über seinen Wechsel zu PR-Guru Max Clifford, der nun
sein und Kerry's Image macht. "Man will so jemanden wie Max bei sich haben.
Er weiß, was vor sich geht und er kann kontrollieren, was in die Zeitungen
kommt," sagte Bryan. Und er enthüllte, dass er Richard Griffith von
Modest Management als Manager engagiert hat. Er ist als Kopf von BMG Records
und Sony Amerika bekannt. "Er ist einfach ein guter Musik-Manager. Er wird
meine Solo-Karriere managen, an der ich in den nächsten Monaten arbeiten
werde."
Der größte Unterschied, so Bryan, zwischen Westlife und Solo-Karriere
wäre dir Freiheit. "Als Solo-Künstler kann ich machen, was ich
will. Wenn ich bei Westlife eine Woche frei haben wollte, musste das erst von
allen genehmigt werden. Und was wäre, wenn nach mir Mark frei haben will,
und dann Nicky? Eine Band kann so nicht funktionieren. So kann ich aber Musiker
sein und meine Zeit zwischen Arbeit und Familie teilen."
Der 23jährige gestand, dass es schon komisch ist, die Band ohne ihn zu
sehen nach 6 gemeinsamen Jahren. "Es wird merkwürdig sein, wenn sie
eine neue Single veröffentlichen, oder wenn ich über sie in den Zeitungen
lese oder sie auf MTV sehe. Aber im Moment ist der einzige Unterschied, dass
ich keine Tourproben machen muß und sie schon. Ich bin sehr beschäftigt.
Die Musik die ich machen möchte, wird nicht mit Westlife konkurrieren.
Meine Band Franklin macht Rockmusik und meine eigenen Sachen werden auch ganz
anders sein."
Und nach einer aufregenden Woche dankt Bryan allen Fans, weil ohne sie, sagt
er, könnten sie alle zuhause bleiben.