(Ein Fanherz schlaegt Unbreakable)

Fans haben Bands viele. Doch heute will ich von einem ganz besonderen Fan der Gruppe Westlife erzaehlen: Ihr Name war Ramona, doch von allen wurde sie nur Curly genannt. Sie hatte braune Locken, was ihr auch diesen Spitznamen verdankte. Sie hatte Braune Augen, doch ab und zu trug sie auch blaue Kontaktlinsen und war, wie schon gesagt ein fan der Gruppe Westlife. Ihr Fave Member war eindeutig Mark Feehily.

Es war eine kurze Zeit voller Schicksal gewesen, doch das lag zu Beginn noch verborgen in den Sternen.

Curly hatte sich vorgenommen, die gesamten Sommerferien in Irland zu verbringen. Ein Flugticket hatte sie sich schon gekauft, den Rueckflug wollte sie sich mit einem Ferienjob verdienen.

Nun stend Curly am Dubliner Flughafen mit einer Reisetasche und einem Rucksack und sah sich um. Die ersten Schritte auf irischem Boden fuehlten sich gut an, verdammt gut. Aber sie musste in die Stadt hinunter, die Suedlich des Flughafens liegt. Curly ging zur Bushaltestelle und wartete auf den naechsten Bus, der in die Stadt hinunter fahren wuerde und der auch nach fuenf Minuten puenktlich kam.Curly stieg ein, bezahlte 1 Euro und fragte den Busfahrer, wo man aussteigen muesse, wenn man in die Stadt wolle. Der Busfahrer erklaerte ihr, sie solle am besten in der O’Connell Street aussteigen. Also nahm Curly im oberen Stock der Doppeldeckerbuses statt. Interessiert sah ie aus dem fenster und nahm alles in sich auf. "Das ist also Dublin!" dachte sie bei sich. Curly genoss sichtlich die Fahrt. Doch bald war die O’Connell Street erreicht und Curly musste aussteigen. "Schade, die Fahrt war so schoen!" murmelte sie leise und ging zum Ausgang. Als sie aus dem Bus stieg, sah sie nach oben und atmete tief durch. Der Himmel war klar und die Sonne schien, es sollte ein schoener Tag werden, so hatte es die Wettervorhersage erzaehlt. Curly sah auf die Uhr. Es war jetzt halb elf irischer Zeit. Sie blicke sich um. Der Verkehr brauste ohne Ablass auf der vierspurigen O’Connell Street. Beim Umhersehen toppte Curly’s Blick aprupt auf einer Plakatwand, denn da standen acht Buchstaben, die Curly sehr bekannt vorkamen:
WESTLIFE - LIVE IN CONCERT, JUNE 9th - June 12th
Ein kurzer Schreck durchfuhr sie. Das ist ja uebermorgen! Doch die Konzertkarten sind sicher schon laengst alle weg. Aber es muesste doch eine Moeglichkeit geben die Jungs - und vor allem Mark- zu sehen.
"Vielleicht sollte ich mich vor die Konzerthalle stellen!" dachte Curly bei sich. Von eier Brieffreundin wuste sie, das Konzertei Dublin meistens im "Point Theater", Croke Park oder in der Landsdowne Road im Fussballstadium stattfiden. Doch zuerst muesse sie sich um eine Unterkunft und einen Job kuemmern.
Ein Job in einem Hotel waere nicht schlecht. Curly ging in eine telefonzelle und blaetterte im Telefonbuch nach Hotels. Curly telefonierte verschiedene Hotels ab, doch keines suchte Aushilfen als Zimmermaedchen. Bis sie beim Clarence Hotel anrief, das uebrigens zwei Bandmitgliedern der Gruppe U2 gehoerte. Dort suche man schon eine Aushilfe. Curly bedankte sich und haengte ein. Dann ging sie zu einem Zeitungsstand und kaufte sich einen Stadtplan von Dublin, danach machte sie sich auf den Weg zum Clarence Hotel, das direkt am Fusse des River Liffey am Wellington Quay lund somit mitten in der City lag. Sie zupfte sich kurz die Jacke zurecht und ging hinein.

Nach einer halben Stunde hatte sie den Job. Morge koenne Curly anfangen. Ihre Arbeitszeiten waeren von 7-15 Uhr, Fruehstueckspause um 10 und um 13 Uhr. Ausserdem bekaeme sie ein Zimmer in der nachbarschaft gestellt.Heute haette sie noch genug Zeit, sich in Ruhe die Stadt anzusehen. Curly lies Ihre Koffer dort, denn man hatte ihr gesagt, sie wuerden ruebergebracht werden.

Als erstes ging sie nach Temple Bar, das Vergnuegungsviertel, das man vim Clarence hotel aus am besten erreicht, wenn man, da wo Wellington Quay in Aston Quay uebergeht, also genau gegenueber der Ha ‘penny Bridge eine Treppe hochgeht und eine schmale Gasse durchlaeuft, die den Namen "Merchant’s Lane" traegt. An der Strassenecke von Merchant’s Lane zur Strasse, die gleichnamig wie das Stadtteil war, naemlich Temple Bar, war ein kleiner Shop, wo es allerlei irische Mitbringsel gab, wie z.B. Kerzen in Form vo einem Guinnessglas, Teddybaeren, Basecaps, Schals, T- Shirts und allerlei mehr. Dort sah sich Curly um. Am liebsten haette sie den ganzen Shop leergekauft, aber das ging ja nicht und so beliess sie es erstmal bei einem suessen braunen Teddy, der ein Gruees Kleeblatt in der Hand hielt, worauf "Ireland" stand. Curly knuffte ihn, bezahlte und verlies den Shop.
Draussen an der Hausseite, aus dessen Shop sie gerade kam, spiegelten die fenster im zweiten Stock die Sonne. Curly drehte sich zur Hausseite, trat einen Schritt zurrueck und kniff die Augen zusammen. Es war so unglaublich hell. Vom Platz gegenueber erklang Musik und Leute unterhielten sich. Als Curly sich umdrehte, noch ganz geblendet von der Sonne, stiess sie mit dem Kopf an einen jungen Mann, der gerade die Strasse entlang in Richtung Fleet Street/ Trinity College ging. Curly prallte ein Stueck zurrueck, verlor das Gleichgewicht und fiel auf den Hintern. Der junge Mann beugte sich zu Ihr hinunter ud sagte: "Sorry, ich war ganz in Gedanken, hast Du Dir wehgetan?" Curly rieb sich den rechten Ellenbogen und sagte nur: "Nein, ich bin O.K.!" der Typ reichte ihr die hand und half ihr auf, mit der anderen ergriff er den Teddy auf dem Boden. Curly sah zum ersten mal zu ihm auf. Er war so etwa 1.80m gross, trug Jeans, ein Schwarzes Shirt, eine Helle Lederjacke, dazu weisse Turnschuhe. Ausserdem eine dunkle Sonnenbrille zu seiner hellen Basecap. "Wow, sieht der gut aus!" dachte Curly bei sich. Der Typ lachte sie an und hielt Curly den Teddy hin mit den Worten: "Ich glaube, das ist deiner!" Curly stotterte nur :"D-d-danke. Curly war etwas verwirrt und der Typ fragte nochmal, ob alles in Ordnung sei. Als Sie bejahte meinte er: "Nagut, dann gehe ich mal weiter, sorry nochmal!" und er ging mit schnellen Schrritten in die besagte Richtung weiter. Curly drueckte ihren Teddy an sich und sah ihm seufzend nach, wie er zwischen einer Gruppe von Leuten verschwand.
Nach einigen Sekunden runzelte sie die Stirn und sprach zu sich: "Komisch, es kommt mir so vor, als wuerde ich den Typen irgendwoher kennen, diese Lippen, dieses Laecheln und seine tiefe, wohlklingende Stimme kam mir auch bekannt vor!"
In Curly’s Kopf herrschte Chaos. Nach wenigen Sekunden hatte sie ihre Gedanken wieder geordnet und sie schrak auf: "Mark!" doch er war nicht mehr zu sehen.
Curly eilte in die selbe Richtung, bis am Ende der Fleet Street vor dem Trinity College stand, doch Mark war nicht mehr zu sehen. Curly seufzte schwermuetig und starrte vor sich hin.

Sie kam sich so vor, als haette sie ein Engel beruehrt Ein Engel namens Mark! Ihre ganze Welt hatte sich fuer einen Moment aufgehoert zu drehen. Wo konnte er nur hingegangen sein? In alle Richtungen! So gab Curly erstmal auf. Sie holte sich noch schnell etwas zu Essen und ging wieder zurrueck zum Wellington Quay. Dort ging Curly neben dem Clarence Hotel durch ein Tor in eine Hofeinfahrt und eine ca. 2m lange, schmale gasse, die rechts und links von hohen Backsteinhaeusern umgeben war. Links war eine treppe, die zu einer Haustuere fuehrte, welche blau angestrichen war. Man hatte ihr zuvor im Hotel gesagt, sie solle sich hier bei einer Mrs. Burns melden, wegen dem Zimmer. Hier in diesem Haus in diesem daemmrigen Hinterhof sollte Sie bleiben? Naja, es ist mitten in der Stadt und viel Billiger als ein Hotel. Auserdem waere sie ja sowieso nur zum Schlafen hier. Curly ging die vier Stufen hinauf und klingelte an der Tuere.

Eine aeltere dame mit grauem, hochgesteckten Haar und Brille oeffnete. Curly sagte: "Hallo main Name ist Ra…!" Doch bevor sie weiter reden konnte, fuhr die dame schon fort: "Ich weiss, wer Sie sind, Sie sind wegen dem Zimmer hier!" sagte sie im festen Ton. "Na, dann kommen Sie doch mal rein, Ihre Koffer hat man schon rueber gebracht!" meinte sie. Curly folgte der dame ins Haus. "uebriges, ich bin Mrs. Burns, Mary Burns. Ihr Zimmer ist im ersten Stock, Zimmerummer vier!" sagte sie und griff an Schluesselbrett. Curly nahm ihre Tasche und folgte Mrs. Burns in den ersten Stock zu Zimmerummer 4. Gut, es war kein fuenf Sterne Zimmer, so wie man es vorne im Clarence Hotel haette erwarten koennen, aber immerhin ist es sauber und doch gemuetlich. Im Zimmer stand ein dunkles Holzbett, ein ebenso farbiger Kleiderschrank, an einer wand hing ein Buecherregal, mit Buechern und darunter stand ein Tisch mit zwei Stuehlen. Auf dem Tisch war eine weisse Tischdecke und darauf stand eine vase mit Kunstblumen, die taeuschend echt aussahen, auserdem eine dicke Kerze. Auf der einen Seite befand sich dann noch eine tuer, die in ein kleines Bad fuehrte. Mrs. Burns sagte: "Wenn etwas ist, kommen sie hinunter. Abendessen giebt es um 7 Uhr, Fruehstueck morgens um 6 Uhr, damit sie rechtzeitig drueben anfangen koennen!" Mit diesen Worten verlies sie das Zimmer. Curly sah auf die Uhr. Es war jetzt zwanzig vor zwei. Curly packte ihre tasche aus und haengte Ihre Kleidug in den Schrank. Danach kniete sie sich aufs bett und sah zum fenster heraus, doch sie sah nur eine Hauswand. Tja, das kommtb davo, wenn das Haus I einem Hinterhof steht!

Am naechsten Morgen musste Curly frueh raus, denn um 7 Uhr begann ja die Arbeitszeit und sie hatte sich vorgenommen, sich muehe zu geben. Die Arbeitszeit war anstrengend: betten machen, betten beziehen, schmutzige Waesche in die Waescherei des Hotels bringen, geschirr in die Kueche tragen und und und
Umso mehr freute sie sich auf den Feierabend, der um 15 Uhr dan auch endlich kam.

An diesem Nachmittag wollte sich Curly auf zum "Point Theatre" machen, vielleicht war da ja etwas los. Also poackte sie ihren Rucksack und machte sich auf den Weg auf die andere seite des Rivers Liffey. Doch es war nicht viel los. Auf dem Hof standen ein paar Lastwagen der Firma McGuinness und ein Mann zog einen dunklen Rollcontainer zu einer matalltuere, hinter er sogleich verschwand. Eine hand voll Girls mit Rucksaecken, Fotoapperaten und Bloecken mit Stiften standen herum und unterhielten sich. Also musste hier doch etwas los sein. Curly ging zu den Girls und man kam ins gespraech. Es waren auch Westlifefans, die hier auf Bryan, Mark, Kian, Nicky und Shane warteten. Die sollen hier naemlich vor zwei Stunden reingegangen sein. Curly wurde aufgeregt. Hoffentlich kaemen die Jungs bald raus!
Nach etwa 30 Minuten brauste ein ilberner Minivan mit getoenten Scheiben an und hielt vor der Halle. Alle Girls hielten den Atem an, einige begannen auch zu kreischen. Wenige Minuten spaeter oeffnete sich die metallene Tuere der Halle und die Jungs von Westlife kamen heraus, leider in Begleitung von zwei Bodyguards. Alle Girls, einschlieslich Curly stuermten hin, um Bilder zu machen oder wenigstens um ein Autogramm zu erbitten, doch die Leibwaechter draengten sie zur Seite, um den Jungs freie Bahn zum Van zu schaffen. Waehrend Bryan und Shane schon in den van stiegen, gab Kian zwei Fans noch eilig ein Autogramm. Als andere Fans nach einem Autogramm fragten, antwortete er: "Sorry, wir muessen weiter, wir haben noch Termine!" Ein enttaeuschtes "oooohhhh" ging durch die Menge. Mark sah Curly und rief: "Hey Girl, Dich kenne ich doch!" und er lachte sie wieder an. Curly strahlte und hielt ihm Zettel und Stift hin. Mark stoppte kurz, was seinem Leibwaechter nicht gefiel, nahm Block und Stift entgegen und schrieb etwas, dann klappte er den Block wieder zu und gab beides zu Curly zurrueck mit einem Augenzwinkern. Der Bodyguard schob Mark weiter zum Van. Curly drueckte den Block fest an sich, als haette sie das wertvollste auf der Welt in der Hand. Die Vantuere wurde geschlossen und der van brauste davon. Einige Fans versuchten noch, hinterher zu rennen, gaben jedoch schnell auf, weil der Van sowieso schneller war. Curly stand ganz vertraeumt da und seufzte. Mark…er war es und er hat sie wieder erkannt! Sie oeffnete ihren Block und schaute sich das Autogramm an, doch halt, es war gar kein Autogramm, da stand etwas ganz anderes. Da stand: 7 Uhr, Temple Bar Du weisst schon wo?! Wuerde mich freuen! Mark. Curly konnte es nicht fassen. Mark wollte sich wirklich mit Ihr treffen, um 7 Uhr in Temple Bar. Sie bakam ganz zitterige Haende. Sie wird Mark treffen. SIE!

Curly ging schon eine Stunde frueher nach Temple Bar, denn sie konnte es nicht abwarten. Wo sie sich treffen wuerden, war ja wohl keine Frage: Da, wo sie aneinandergestossen sind. Es ist noch einiges Los in Temple Bar. Nun lief sie aufgeregt vor dem geschaeft auf und ab, zwischendurck kaute sie sich auf ihrem Daumennagel herum. Eine halbe Stunde verging.
Da tippte sie jemand von hinten an. Curly drehte sich um. Da stand mark. "Ma…!" sagte sie Laut ueberrascht, doch mark hielt sich den Zeigefinger vor den Mund und machte "Pssst!" , waehrend er sich umschaute. "was machst Du denn schon hier?" fragte Curly ganz ueberrascht. Mark erzaehlte: Die Pressekonferenz dauerte doch nicht so lange, also konnten wir mit dem Fotoshooting frueher beginnen und waren dann auch frueher fertig! Trotzdem schoen, dass Du hergekommen bist!"
Mark hatte eine Gitarre in einer Tasche auf den Ruecken geschnallt. "Wie heisst Du eigentlich?" fragte er und Curly stellte sich vor. Mark lauschte interesiert, wo Curly herkam, was sie hier machte und wo sie hier "wohne", waehrend ihres Dublin- Aufenthaltes.
Curly meinte: "Zuerst dachte ich, das sei ein Scherzmit 7 Uhr Temple Bar!"
Mark meinte:" Komm mit!" und nahm sie an der Hand. Er fuehrte Curly ueber die Strasse zu einem Eisstand: "Darf ich Dich zur Entschaedigung fuer gestern auf ein Eis einladen?" Curly nahm die Einladung dankend an und suchte sich zwei Kugeln aus. Mark bestellte sich drei Kugeln, Dann meinte er: "Komm, ich zeige Dir was!" Waehrend Curly ihm folgte, fragte sie: "Wo gehen wir eigentlich hin?" Doch Mark zwinkerte ihr nur zu und meinte: "Das wirst Du dann schon sehen! Auf jeden Fall raus aus dem Getuemmel" Die beiden gehen zur Crown Alley, einer Strasse in Temple Bar. Zwischen zwei Haeusern fuehrte eine Treppe hinauf in einen Innenhof . Mark zog Curly in eine Art Hauseingang, Dort fuehrte ein Treppenhaus nach oben. Curly war etwas zoegerlich, denn sie hatte keine Ahnung, was Mark vorhatte: "Vertrau’ mir!" sagte er und laechelte. Die beiden gingen bis ganz nach oben auf die Dachterasse. Mark lies Curly’s Hand los und meinte: "Hier, mein geheimtipp, wenn Du mal in der Stadt bist und raus aus dem getuemmel willst,um dich auszuruhen dann bist Du hier genau richtig!" "Aber ist das nicht eine private Dachterasse?" fragte Curly. Mark meinte " Also bis jetzt bin ich noch keinem aufgefallen, ausserdem sind hier im Haus sowieso nur Bueroraeume!" und er setzte sichauf eine Mauer, stellte die Gitarrentasche ab und sah ueber die steinernen Pflanzkuebel hinweg, waehrend er sein Eis schleckte. "Mh, vor allem, wenn die Sonne untergeht ist es schien hier. Ueber den Daechern Dublins, sozusagen!" Curly wurde neugierig, warum Mark eine Gitarre mit sich herumtrug: "Sag mal, warum hast Du denn eine Gitarre dabei?" Mark antwortete: "Ach, ich habe da so ein Stueck komponiert und wollte es unserem Manager Louis vorspielen!" "Und wie heisst das?" fragte Curly weiter. Mark antwortete: "Es hat noch keinen Namen, weder Namen, noch Text!" "Und, hat es Eurem Manager gefallen?" "nein!" seufzte Mark "Wenn es einen Text gehabt haette…, wer weiss, vielleicht dann…!"
Curly kramte in ihrer Tasche und zog dann einen Zettel heraus. In verlegenem Ton sagte sie: "Du Mark?" Mark sah sie fragend-aufmerksam an und legte den Kopf schief. Curly versank in dem unendlichen tiefen Blau seiner Augen und war gefesselt von deren Schoenheit. Doch als Mark vor ihrem Gesicht mit den Fingern herumschnippste, erschrak sie und kam aus ihrem Tranceartigen Zustand wieder in die Realitaet zurrueck. "Hallo!, alles in Ordnung?" fragte er. "Jaja!" meinte Curly etwas unsicher. "Was wolltest Du eben sagen?" hakte Mark noch einmal nach. "Ahja…!", sagte Curly "..Du darfst aber jetzt nicht lachen. Ich habe ein Gerdicht fuer Dich geschrieben. Mark grinste verlegen-entzueckt: "lies vor!" und er lauschte Curly’s Gedicht:
"Took my Hand, touched my heart
held me close, you were always there
by my side, night and day
in my dreams, baby come, what may
swept away in a wave of emotion
oh, we’re caught in the eyes of a storm
and whenever you smile, I can’t hardly believe,
That you’re here.
My love is unbreakable, it’s unmistakable
And each time I look in your eyes, I know why
My love is untouchable
A feeling my heart just can’t deny
And each time I look in your eyes
I know why

Shared the laughter, shared the tears
And I know, we’d go on from here
‘cause together, we’d be strong
In my arms, there’s where you belong
I’ve been touched by the hands of an angel, I’ll be blessed by the power of love
and whenever you smile, I can’t hardly believe,
That you’re here.

This Love is unbreakable, through fire and flame, when all this is over, my love still remains!"

Als Curly fertig war, sah sie in Mark’s leicht erroetetes Gesicht und Mark meinte: „Wow, das ist ja ein suesses Gedicht! Haette ich nur solch einen Text zu meinem Song!"
Curly meinte seufzend: „Schade, dass ich keine Konzertkarte habe! Die Show morgen haette ich zu gerne gesehen!" Mark sagte: „Da liesse sich sicher etwas machen!" und er zwinkerte Curly zu. „Komme morgen einfach um 18 Uhr zur Halle zum Hintereingang, dann sag’ ich Dir auch, was Louis zu deinem Text gesagt hat!" „Danke, Danke, Danke!" meinte Curly und strahlte ueber’s ganze Gesicht. Und so unterhielten sich die beiden noch eine halbe Stunde, bis Mark gehen musste, den die Westlifer wollten sich zum Abendessen treffen. Curly trat noch einmal an Mark heran und marmte ihn. Mark wurde erst leicht rot, aber dann legte er auch seine Arme um Curly und klopfte ihr mit der flachen Hand leicht auf den Ruecken, so als waeren sie zwei alte Freunde. „Schade, dass Ihr nur drei tage hier seid!" meinte Curly doch Mark fluesterte: Wir sind sogar noch laenger heir in Dublin, wir machen naemlich Probeaufnahmen fuer eie neue Single in den Windmil Lane Studios, wo auch U2 immer aufnehmen!" dann gingen beide hinunter. Mark, obwohl er eigentlich nicht mehr die Zeit hatte, fragte Curly, ob er sie zum Hotel zurrueck bringen duerfe und sie willigte ein. Sie gingen zum Clarence Hotel, das ja sozusagen gleich um die Ecke lag. „Hier also wohnst Du zur Zeit?" fragte Mark. „Ja, da oben im ersten Stock mit Blick auf die Wand!" grinste Curly und deutete auf ihr Fenster. „Und morgen must Du wieder frueh raus?" fragte Mark. „Nee!" antwortete Curly „Morgen hab ich schon gleich den ersten Tag frei, gut ne?" Beide wurden still und sahen nach unten. Mark naherte sich ihr und umarmte sie nocheinmal. Dann sagte er : „Ich glaube, ich muss dann mal los!" und er drehte sich um, um zu gehen. „tschuess!2 rief Curly ihm hinterher. Mark, ohne sich umzudrehen, winkte und rief: „Bis Morgen, nicht vergessen 18 Uhr, allright?"

Fuer Curly wurde ein Traum war: Sie hatte Mark getroffen und eine Stunde ganz alleine fuer sich gehabt. Und zu allem Ueberfluss wuerde sie am naechsten Tag auch noch auf das Konzert gehen! Wow! Wowowow!

Am naechsten morgen schlief sich Curly ersteinmal aus. Gegen 11 Uhr wurde sie von einem Klacken am Fenster geweckt. Sie rieb sich die Augen und ihr wurde klar, das sie das Klacken nicht getraeumt hat, sondern, dass es Realitaet war.
Curly kniete sich aufs Bett und schob das Fenster ach oben. Ihre Augen wurden immer groesser, denn unten stand Mark. Er hatte kleine Steinchen an Ihr Fenster geworfen. Schon seit 10 Minuten. Mark fragte: „Hey was hast Du heute vor? Hast Du Lust, eine Runde Schwimmen zu gehen? Ganz in der naehe hat ein neues Spassbad aufgemacht!" „Ja warum nicht, aber komm doch erstmal rauf!" gaehnte sie verschlafen.
Curly oeffnete die Tuer von ihrem Zimmer und Mark trat hinein, dann murmelte sie etwas von „setz Dich!" und verschwand im Bad, aus dem man wenige Sekunden spaeter Wasserglucken hoerte. Mark nahm auf einem der Stuehlen platz. Nach fuenf Minuten hoerte man Curly leise eine Melodie summen, kurz darauf kam sie aus dem Bad. Mark sah ihr faszieniert zu, wie sie vom Bad hinueber zum Kleiderschrank schritt und schwungvoll dessen Tueren oeffnete, um sich das passende Outfit herauszusuchen. Waehrend Curly sich - sichtgeschuetzt von der Schranktuere- umzog, fragte sie: „was bist Du eigentlich schon so frueh auf, bist Du aus dem Bett gefallen?" Mark starrte zur Schranktuere und sagte: „Nee, wir hatten heute schon einen Termin, ausserdem hat mich Bryan heute rausgeschmissen, weil er mal wieder herumgepoltert hat, nachdem er von zu hause im Hotel angekommen war. Oh Mann, wie haelt die arme Kerry das nur aus? So ein Chaot!"

Nachdem Curly sich umgezogen hatte, macxhten sich beide auf den Weg. Mark zog sich seine Basecap tiefer ins Gesicht und stzte seine Sonnenbrille auf.

Mark und Curly hatten beide viel Spass im Schwimmbad. Sie schwommen um die Wette, Lachten und duckten sich gegenseitig unter Wasser. „ Ergibst Du Dich?" fragte Curly. „Nein!" antwortete Mark. Curly duckte ihn unter Wasser, doch Mark tauchte und griff nach ihren Beinen. Curly lachte: „Aaaahh, lass das! Das kitzelt, Mark!" Mark tauchte wieder auf. Seine Haare hingen in seinem Gesicht, worauf Curly lachen muste. Mark sagte: „Na, so kann sich das Blatt wenden!" Er griff nach Curly’s Handgelenken und drueckte Curly richtung Beckenrand. „Na, ergibst Du Dich jetzt, oder muss ich Dich weiter Kitzeln?" und er tat so, als wollte er dies wirklich tun. „OKOKOK!" rief Curly „Ich ergebe mich ja schon!"
Mark und Curly kamen am Beckenrand an und Curly stand jetzt zur Wand. Mark hielt noch immer ihre Handgelenke. Ploetzlich standen sie ganz Dicht aneinander, so dass sich ihre Koerper beruehrten. Beide sahen sich in die Augen. Mark zog die Augenbraue hoch und meinte: „hat Dir schonmal jemand gesagt, dass Du total huebsch bist?" Curly wurde leicht rot und grinste verlegen. Mark legte zwei Finger unter ihr Kinn, hob damit ihren Kopf und sah ihr tief in ihre rehbraunen Augen, als wollte er darin eintauchen. Ihre Gesichter kamen sich naeher, in Curly’s Bauch kribbelte es, doch gerade als sich ihre Lippen beruehren wollten, uebte ein Kind neben ihnen eine Wasserbombe. Das Wasser spritzte, Curly und Mark erschraken und ihre beider Gesichter entfernten sich wieder voneinander. Curly biss sich auf die Unterlippe und Mark schaute etwas irritiert drein. „Oh, warum gerade jetzt?" dachte Curly und Mark sprach in Gedanken zu sich: „Was machst Du da Feehily? Du kennst sie gar nicht richtig, vielleicht nutzt sie Dich nur aus… aber, was wenn nicht? Und was, wenn sie das ist, nach dem ich schon immer gesucht habe, ja, was wenn?" Eine zaghaftes: „Mark?" riss ihn aus seinen Gedanken. Mark schuttelte den Kopf um seine Gedanken zu vergessen. „Einfach abwarten und sehen…!" murmelte er. „Wie, abwarten und sehen?" fragte Curly irritiert. „Wie, was?" Curly fragte: „Was ist los, traeumst Du?" „In seinen Gedanken sprach er zu sich: „Wenn dies mein Traum ist, dann isrt es bis jetzt ein schoener!" Curly meinte: „Ich habe gefragt, ob Du mit in den Whirlpool kommst und Du sagst, abwarten und sehen?" Mark schuttelte erneut den Kopf und meinte: „Naklar komme ich mit in den Whirlpool, ein Bisschen Entspannung kann ja nicht schaden. Und so gingen beide zum Whirlpool hinueber, in den sie sich dann auch legten.
Das Wasser war her angenehm warm und blubberte. Mark lehnte sich an und schloss die Augen. Auch Curly genoss. Mark summte die Melodie von seinem Stueck vor sich hin und versuchte einen Text dazu zu finden. Zwischendurch musste er ploetzlich an das Gedicht von Curly denken und plotzlich oeffnete er schlagarig seine Augen und ass kerzengerade im Wasser. „Das passt!…" sagte Mark laut. „…Das passt sogar gut!" Mark strahlte. Curly wuste gar nicht, was los war. Mark sagte: „Kannst Du mir dein Gedicht mal geben, ich glaube, der Text passt wunderbar zu meinem Stueck!" „Ja, wenn Du meinst!" sagte Curly verwundert. „Dann werde ich Louis das Stueck jetzt mal mit Text vorspielen!" freute sich Mark und schloss woeder die Augen. Curly drehte den Kopf und sah zu ihm hinueber: „das kostet aber was, meine Texte sind nicht billig!" meinte sie im ironischen Ton. Mark oeffnete die Augen zu kleinen Schlitzen und fragte auffordernd: „soll das hier eine Erpressung sein?" „Nennen wir’s Geschaeft! Du kannst es sicher von der Steuer absetzen!" provozierte Curly weiter und grinste. „So… kann ich das…?" fragte Mark „…ich glaube, das Wasser hier drinnen ist etwas zu warm fuer Dich!" lachte Mark. Er zog die Augenbrauen hoch und legte seinen Arm um Curly, den Anderen unter Ihre Beine und trug sie aus dem Whirlpool. „Hey, was hast Du vor?" fragte sie und strampelte mit den Beinen. Mark steuerte genau auf den grossen Pool mit dem kaelteren Wasser an. Curly schuettelte den Kopf: „Oh nein, das wirst Du nicht, das machst Du nicht!" Doch Mark tat es, er liess sie in das Wasser fallen, das viel kaelter als der schoen warme Whirlpool war. Curly kreischte und tauchte ein. Mark sprang hinterher. Er tauchte wieder auf und schuettelte sich, wie ein Hund, der nasses Fell hat. „Du bist sowas von fies!" grinste Curly und duckte ihn. Mark tauchte wieder auf und lachte laut und auch Curly lachte. „ich habe schon lange nicht mehr so viel Spass gehabt!" freute sich Curly. Mark sah auf die Uhr: „hast Du Hunger? Wollen wir dort rueber in die Pizzeria gehen?" Im Schwimmbad befand sich auch eine Pizzeria in der es richtig gute Pizzas und leckere Pasta gab. Mark und Curly stiegen aus dem Wasser und holten ihre handtuecher. Nachdem sie sich abgetrocknet hatten, gingen sie hinueber zur Pizzeria. Dort hatten sie zwei wunderbare Pizzen. Mark lies Curly von seiner Pizza probieren und Curly Mark von ihrer. Am Nebentisch sassen zwei Girls, die schauten dauernd hinueber und tuschelten. Curly naeherte sich mit ihrem Kopf zu Mark und fluesterte: „Ich glaube, Du bist enttarnt, guck mal da drueben die Girls!" mark nickte und fluesterte: „lass uns schnell aufessen und dann wieder in die Fluten stuerzen!" Das eine Girl verschwand und kam wenige Augenblicke spaeter mit einem Zettel und einem Stift wieder: „Mark, gibst Du mir ein Autogramm?" Mark klofte siech die Pizzakruemel aus den Handflaechen, laechelte das Girl an und fragte nach ihren Namen. „Aha, Louise!" sagte er und wandte sich wieder dem Papier zu, auf das er Fuer Louise, von Mark Feehily schrieb. Diese Louise bedankte sich und meinte:"Schade, dass ich meinen Fotoapperat jetzt nicht hier habe!" und ging zu ihrem Tisch zurrueck und zeigte ihrer Freundin ganz stolz das Autogramm.
„ Hoffentlich kommen Siobhan, Lucy, Emma und Lilly bald! Wenn die sehen, wer hier ist, die werden grosse Augen machen…!" meinte das andere Girl. Mark verdrehte die Augen. Da kamen schon die freundinnen um die Ecke und es gab eine Begruesseungsszene, ein Kuss hier eine Umarmung da. Mark machte eine Bedienung aufmerksam, dass sie gehen, diese nickte und Mark legte einen 20€ Schein auf den Tisch und nahm Curly bei der Hand: "jetzt oder nie!" und sie schlichen davon. Als das eine Girl stolz ihr Autogramm zeigte und erzaehlte, dass Mark am Nachbartisch saesse, drehten sich alle um, doch da raeumte die Bedienung schon den Tisch ab. Mark und Curly gingen hinueber zu den Riesen-Rutschbahnen. Das eine Girl von der Pizzeria sah sie und meinte: "Da hinten ist er, der Mit den blauen Boxers. Alle eilten hinterher. Mark sah die Girls und zog Curly auf die Rutsche, los, bevor hier nochmehr Aufsehen erregen!" er nahm hinter Curly platz und beide rutschten hinunter.. Die Girls enterten jetzt auch den Weg zu den Rutschen.
Mark und Curly rutschten mit einem grossen "Platsch" ins Wasser. Sie lachten Traenen, obwohl man hier nicht haette erkennen koennen, ob es Traenen oder Wasserspritzer waren. Mark sagte: "Komm!" und zog Curly aus dem Wasser. "Gleich werden die Girls dasein!" beide gingen zu den Duschen. "Wir treffen uns dann gleich draussen, OK?" fragte Mark. Curly nickte und beide gingen in verschiedene Tueren.
15 Minuten spaeter trafen sie sich am Ausgang. Mark brachte sie zum Clarence Hotel zurrueck. "Alo, bis spaeter!" verabschiedete er sich. "Und nicht vergessen, 18 Uhr am Point Hintereingang!" "Ahja, dein Text!" sagte Curly und kramte in den Tiefen ihrer Tasche nach dem text, den sie fuer Mark geschrieben hatte. Mark bedankte sich und drehte sich um, um zu gehen. Curly rief: "Mark?" Mark drehte sich um und sah Curly fragend an. Curly fuhr fort: "Danke fuer alles, Du bist echt nett!" mark laechelte und meinte: "Schon gut!" und er wandte sich wieder seinen angepeilten Weg zu. Curly ging auf ihr Zimmer.

Als Mark wieder im Hotel war, chnappte er sich weine Gitarre ind ging zum Manager Louis hinueber. "hery, Louis, ich habe jetzt einen Text fuer mein Stueck!" Nachdem mark Louis vorgespielt und vorgesungen hatte, meinte dieser: "Oh nein Junge, damit kannst Du keinen Blumentopf gewinnen!" und er schuettelte den Kopf. " Ist der Text von Dir?" "nein!" meinte Mark. "ich habe ihn von einem Girl, ein Fan den ich vor drei Tagen kennengelernt habe, wir sind in temple bar zusammengestossen. Sie heisst Curly und ist total suess und nett. Heute waren wir Schwimmen und hatten viel Spass! Und fuer heute Abend habe ich ihr versprochen, dass sie auf’s Konzert kannLouis fragte: "Von einem Fangirl? Junge, Du kennst Sie doch gar nicht. Vielleicht nutzt Sie dich nur aus, Du kennst sie gerademal drei Tage. Vielleicht will ie durch Dich nur bekannt werden oder umsonst auf Konzerte. Du kennst Doch Girls wie Jordan, Jodie Marsh und so…!" Mark sagte: "Nein, Curly ist nicht so!" "Verliere bitte Deinen Kopf nicht!" mahnte Louis und fuegte hinzu "Und fuer die naechste Single solltet Ihr lieber einen Song von den Songwritern nehmen!"
Mark verlies das Zimmer mit den Worten: "Du wirst sie schon noch kennenlernen und sehen, dass sie nett ist!"
Mark war etwas geknickt. Wie konnte Louis nur so etwas sagen? Er kannte Curly doch gar nicht. Noch nicht! Aber das wuerde sich heute Abend aendern, denn Mark hatte sich vorgenommen, Curly den anderen vorzustellen.

Um 17 Uhr 30 stand Curly am Hintereingang des Point-Theaters. Sie sprach einen der Bodyguards an: "Hallo?" der Bodyguard Brummte nur:"Was?" Curly fragte: "Koennten Sie mich zu Mark bringen, er wartet auf mich!" Doch der Bodyguard lachte nur laut und meinte: "Jaklar Maedchen! Weisst Du, wie oft ich das tagtaeglich hoere? Geh Wieder ein paar Schritte zurrueck und sei brav!" auch die paar Girls, die neben Curly standen, lachten: "Man, ist die doof! Glaubt, dass Mark auf sie wartet…!"
Da kam ein anderer Bodyguard an. Es war Paul Higgins. Er war bekannt, als fairer und netter Leibwaechter der Westlife Jungs und obendrein noch mit ihnen befreundet. " Paul!" rief Curly. Paul ging auf Curly zu. Sie erzaehlte: "Mark… er hat gesagt, ich solle heute zum Hintereingang der Halle kommen! Er wartet auf mich!" Die Girls kicherten ueber Curly’s angebliche Bloedheit und ein unverschaemtes Grinsen machte sich bei dem anderen Bodyguard breit. Gerade als er Curly erneut abweisen wollte, dismal in einem lauteren Ton, damit Curly es auch verstand, streckte Paul den Arm vor seinen Kollegen. "Neenee, ist schon gut!" Und er wandte sich Curly zu: "Du bist Curly?" "Ja!" antwortete diese. Atemlos beobachteten die Girls die Szene. Paul bat sie naeher an die Huefthohe Absperrung und hievte sie drueber. Dem anderen Leibwaechter schien das nicht so recht zu sein, den man konnte ihm das Missfallen im Gesicht ansehen. Die Gesichter der Girl am Zaun aenderten sich schlagartig von einem veraechtlichen grinsen zu langen Gesichtern mit offenen Muendern. Curly strahlte als Paul sie noch ein paar Meter trug und dann absezte. Der Neid war den anderen Girls ins Gesicht geschrieben, aber das kuemmerte Curly nicht mehr.
Paul fuehrte sie in der Flur der der Jungs, wo sich deren Garderoben, Aufenthalts- und Cateringraeume befanden. Paul zeigte auf ein rotes Sofa und Curly nahm platz. Sie wartete und wartete. Immer wieder kamen hektische Leute hereigeplatzt. "Hallo, koennen Sie mir sagen…?" fragte Curly eine Frau, doch die Frau hob nur den Zeigefinger, raffte ein paar Kleidungsstuecke zusammen und verliess den Raum wieder. Ploetzlich hielt ihr von hinten jemand die Augen zu. "Mark!" rief sie freudig. Sie nahm die Haende weg und drehte sich um, doch es war nicht Mark. Hinter ihr hockte Bryan, der sie frech grinsend ansah. "Bryan! Ich dachte es sei Mark" Bryan grinste: "Aber Du musst doch zugeben, dass ich viel besser aussehe, als Mark!?!" "Angeber!" meinte sie kopfschuettelnd. "Aber eines muss ich schon zugeben…!" "Und das waere?" fiel Bryan ihr ins Wort. "Du bist echt so ein Quatschkopf, wie immer gesagt wird. Immer fuer einen Spass gut!"
Da kam Mark zur Tuere hinein. Bryan ballte seine Hand, als hielte er ein Mikrophon in der Hand und rief: "Ja, und da ist er, the one and only, Mark Feehily!" "Quatschkopf!" meinte Mark und sties Bryan in die Rippen. "das ist also das Girl, das Dich fast umgerannt hatte?" fragte Bryan frech. "Nicht ganz!" erklaerte Mark. "Wir waren beide etwas unaufmerksam!" Da kamen auch Kian und Nicky zur Tuere hinein, total in ihr Gespraech vertieft. "Kian, Shane!" unterbrach Mark sie. Beide wendeten sich augenblicklich Mark zu. "Darf ich Euch Curly vorstellen?" Curly stand scheu auf und reichte Nicky und Kian die Hand. "Du bist also das Girl, das diesen Text geschrieben hat, den unser Manager nicht zu wuerdigen weiss?" Curly sah zu Mark, doch dieser zog die Stirn in Falten und schuettelte den Kopf. "Louis meinte, wir sollen doch lieber etwas von underen Songwritern nehmen!" Kian und Nicky setzten sich zu den Anderen und alle unterhielten sich. Wenige Minuten spaeter kamen Shane, Tourmanager Anto und Louis hinein. "Jungs, es wird Zeit, sich bereit zu machen!" rief Louis hektisch. Anto nickte zustimmend mit dem Kopf. Als sich Louis gerade umgedreht hatte, um das Zimmer zu verlassen, rief Mark: "Ach Louis, das ist Curly!" Curly stand auf, wischte sich die Haende an ihrer Hose und reichte Louis die Hand. Louis drehte sich um und musterte sie von oben bis unten. Curly war angespannt. "Hallo Mr. Walsh!" sagte sie freundlich. Doch Louis gab nur ein strenges "Hallo" von sich.

Wenig spaeter startete die Show und Curly stand im Fangraben, dort, wo normalerweise niemand hinkommt. Mark zwinkerte ihr zu und lachte sie immer wieder an. Die Girls hinter Curly fingen an zu kreischen, weil sie dachten, SIE waeren gemeint. Wenn die nur wuessten…

Nach dem Konzert gingen alle Westlife ins Hotel. Mark lud Curly noch zu sich ein. Er bestellte ein Abendessen auf’s Zimmer. Dann schob er einen Film oin den Videorecorder. Es war "Stadt der Engel" mit Meg Ryan und Nicholas Cage. In dem Film geht es darum, das der Engel eth auf die Erde gechickt wird, um einen Sterbenden abzuholen. Dabei verliebt er sich in die Aerztin Maggie. Die beiden lernen sich kennen und verlieben sich ineinander, doch Maggie glaubt nicht an uebersinnliches und schon gar nicht an Engel. Als Seth ihr erzaehlt, dass er einer ist, glaubt sie ihm nicht. Es kommt zum Streit und Seth geht. Maggie ist drauf und dran ihren Kollegen zu heiraten. Seth liebt Maggie so sehr, dass er sein Engel-Daein aufgeben wuerde fuer sie. Und so springt er von einem Hochhaus und verwandelt sich in einen Menschen, der fuehlen, schmecken, riechen usw. Kann. Er trampt zum Ferienhaus von Maggie und hat schon die Befuerchtung, dass Sie ihren Kollegen geheiratet hat, doch sie hat es nicht. Maggie hat gefuehlt, dass sie in Wirklichkeit dich nur Seth liebt. Am Ende sind sie gluecklich vereint, doch dass Glueck haelt nicht lange, denn eines Morgens wird Maggie von einem Lastwagen angefahren und stirbt in Seth’s Armen. Nun wird sie auch von einem solchen Engel abgeholt und weiss nun, dass es diese Engel doch gibt. Ein wunderschoener Film.
Verstohlen wischte sich Curly die Traenen aus den Augen und fragte Mark: "Glaubst Du, dass es solche Engel wirklich gibt?" und Mark antwortete: "Sicher!" und er machte eine kurze Atempause. "Na, noch Lust irgendwohin zu gehen?" fraget Mark und sah auf die Uhr. Es war 11 Uhr . Mit den Worten "Was meinst Du?" machte Curly ihm klar, dass mark das etwas genauer definieren sollte und er sagte: "In einen Club? Die anderen Jungs kommen auch. "Ja…," antwortete Curly "…aber kann ich denn so gehen?" und sie sah an sich herunter. Sie war "zu normal" gestylt, fand sie, doch Mark sagte: Du gefaellst mir so echt gut!"
Nach 10 Minuten waren beide auf dem Weg in einen der Dubliner In-Clubs. Die Musik war laut und der Club war nicht gerade leer. Curly stockte etwas an der Tuere, denn sie kam ich etwas doof vor, angesichts all der aufgestylten Pueppchen, die teilweise Roecke trugen, die man wegen der Laenge, oder besser kuerze eher einen breiteren Guertel nennen sollte. Mark nahm Curly bei der Hand, nichte ihr laechelnd zu und fuehrte sie hinein. Nicky und Georgina sassen schon in einer Ruhigen Ecke und beobachteten das Geschehen auf der Tanzflaeche. Neben ihnen sass einer der Westlifebodyguards. Als Nicky Mark und Curly sah, winkte er ihnen zu. Mark steuerte die Bar an und beide nahmen kurz platz, um sich einen Drink zu bestellen. Mark bestellte sich ein Pint of Guinness, was etwa 0,5 l entspricht und sagte: "Willst Du auch ein Pint?" Curly bestellte sich auch ein Guinness. Nachdem sie ihre Getraenke hatten, gesellten sie sich zu Nicky ung Georgina. Curly sah Goergina an und dann nocheinmal an sich herunter. Georgina trug einen Minirock, eine Jeansbluse und hatte die Haare glatt ueber die Schulter fallend. Sie sah damiteinfach Top-gestylt aus, Curly dagegen fand sich zu langweilig gekleidet, denn sie trug eine Jeans und ein hellblaues T-Shirt und Ihre Haare hatte Curly hinten zu einem Knoten gebunden "Hallo Curly, darf ich Dir meine Freundin Georgina vorstellen!" fragte Nicky laut. Georgina laechelte und gab Curly die Hand: "Hallo Curly, ich bin Georgina!" meinte sie freundlich. "du bit also ein Fan von meinem Nicky und seinen Kumpels!" "ja!" meinte Curly noch ein wenig zurrueckhaltend. Nicky und Mark unterhielten sich und Curly starrte herum. "Na, langweilig?" fragte Georgina, soweit das wegen der Lautstaerke moeglich war. Curly verstand nichts. Georgina klopfte mit der flachen Hand auf den leeren Sitz neben sich und Curly setzte sich hinueber. "So kann man sich doch viel besser unterhalten!" meinte Georgina und sie und Curly unterhielten sich etwas. Nach zehn Minuten standen auch Kian, Bryan, Kerry und Shane mit dem Bodyguard Paul Higgins vorm Tisch und setzten sich dazu. Auch Kerry trug ein tolles Outfit: Eine Knallenge Jeans, und ein weisses Oberteil. Nicky fragte Georgina: "Willst Du tanzen?" Georgina nickte und beide standen auf, um zur Tanzflaeche zu gehen. Dort legten sie eine heisse Sohle auf’s Parkett. Sie tanzten, warfe ifre Arme und beine nach rechts und links und hatten viel Spass. Shane meinte seufzend: "Ach waere meine Gillian jetzt hier… ich wuerde auch so gerne mit ihr tanzen!" "Mark unterhielt sich mit Kian. Curly beobachtete ganz vertraeumt Nicky und Georgina. "Curly?" rief Mark, doch sie reagierte nicht. Erst als er mit seiner Hand vor ihrem Gesicht wedelte. "Pardon?" schreckte sie auf. "Du klingst schon total irisch!" lachte Mark. "Ich habe nur gefragt, ob Du Lust zum Tanzen haettest!?!" Curly’s Augen leuchteten. Mark reichte ihr seine Hand. Curly nahm sie und beide gingen zur Tanzflaeche. Lachend und ausser Atem kamen Nicky und Georgina wieder vom Tanzparkett und stuerzten sich ueber ihre Drinks. Als Curly und Mark tanzten, meinte Bryan zu Kian: "Ein Huebsches Paerchen, na, ob da mehr daraus wird, da ist doch was in der Luft!" Kian grinste und sah hinueber zu den beiden, die lospowerten und tanzten, als gaebe es keinen Morgen. Wenige Minuten spaeter war das schnelle Lied, was zuvor gerade noch seine lauten Beats gespielt hatte, verstummt und der DJ legte ein langsameres Lied auf. Mark zog Curly an sich ran und nahm ihre Haende, um die um seinen Hals zu legen, dann schlang er seine Haende um Curly’s Hueften und beide tanzten im fahlen licht der Scheinwerfer. Als Mark zu Bryan und den anderen hinuebersah, machte Bryan anzuegliche Handbewegungen, doch er erntete von Mark dafuer nur den Stinkenfinger als Antwort.Curly grinste. Curly kam das ganze wie ein Traum vor. Sie war in einem dieser In-Clubs und tanzte mit Mark Feehily, das musste ein Traum sein!!! Die beiden tanzten unmd tanzten und nahmen gar nichts mehr um sie herum wahr, so als waere die Zeit stehengeblieben. Sehr zur Augenfreude der Westlife Lads.
Nachdem der langsame Song beendet war, beherrschten wieder schnellere Beats den Club. Mark fluesterte Curly etwas ins Ohr und beide verliessen kichernd die Tanzflaeche, um sich wieder zu den anderen zu gesellen. "Wa-hey!" rief Kian den zweien zu und schnalzte mit der der Zunge. "Du konntest recht haben,mit dem was Du eben gesagt hast, Bryan!" fuegte er beilaeufig hinzu. Anschliessend verschwanden Bryan und Kerry im Getuemmel der Tanzenden. Zum Glueck erkannte sie keiner.

Die Nacht wurde laenger und laenger, bis ein Uhr sassen sie in dem Club, bevor, Paul Higgins anmerkte, dass sie langsam mal gehen muessten, denn spaeter standen Termine an. Die ganze Westlife Crew war leicht angeheitert, inklusive der Girls.

Am naechsten Morgen musste Curly wieder frueh raus, denn die Arbeit machte sich nicht von selbst. Als sie zur Mittagspause wieder hinueber zu Mrs. Burns kam, meinte die: "Man hat hier einen Brief fuer sie abgegeben!" und sie ueberreichte Curly den Umschlag. Curly nahm ihn entgegen und fragte sich, von wem der wohl sein mochte. Sie oeffnete und las den Zettel, der sich darin befand. Ihre Augen weiteten sich und strahlten bei jedem Satz, den sie las mehr.
Mark hatte sie zu einem Picknick / Dinner auf der Dachterasse in Temple Bar eingeladen. Heute hatten Westlife kein Konzert. "yeah! Yeah, Yeah!" freute sich Curly. Mrs. Burns schuettelte den Kopf.

Den ganzen Tag konnte sie es kaum abwarten, endlich Mark wieder zu sehen. Komisch! Sie konnte es kaum abwarten? Mark! Diese strahlend blauen Augen, gingen ihr nicht mehr aus dem Kopf und diees Laecheln - sooo suess!
Auch Mark konnte es kaum abwarten, sie weider zu sehen. Er redete von nichts anderem mehr. "Uiuiui, da hat es aber jemanden erwischt!" bemerkte Shane. "Wird ja auch mal Zeit, dass unser ewiger Single jemand findet, mit dem er sich besser, als nur "gut" versteht!" fuegte Bryan hinzu.

Um 18 Uhr machte sich Curly auf den Wehg hinueber ins quirlige Temple Bar, doch weit und breit war kein Mark in sicht. Curly ging vorsichtig die Treppen hinauf. "Mark?" rief sie. Als sie oben angekommen war bekam sie vor Staunen den Mund nicht mehr zu. Da lag eine Decke, da standen viele kerzen auf der Mauer, die nur darauf warteten, angezuendet zu werden, auf der Decke lagen Teller und Bestecke. Sie sah nach rechts und links, doch kein Mark in sicht, ploetzlich hielt ihr von hinten jemand die Augen zu. Curly wusste nict so recht, wer da hinter ihr stand, war es Mark, oder Bryan? Sie drehte sich um und ah direkt in ein wunderschoenes Augenpaar, das mit der Sonne um die Wette strahlte. Sie standen ganz Dicht aneinander, so dicht, dass sie den Atem des anderen fuehlten. "schoen, dass Du gekommen bist!" sagte Mark mit leiser Stimme und beide sahen sich tief oin die Augen. Mark bat sie, platz zu nehmen. Beide setztten sich auf die Decke. Mark holte das Esen aus dem Korb und oeffnete all die vielen behaelter und Schuesseln. Da waren Weissbrot, Huehnchen, Butter, Kaese, Schinken, Wuerstchen, Weintrauben, Erdbeeren und vieles mehr.
So sassen sie da, assen und unterhielten sich. Nachdem sie etwas gegessen hatten, rueckte Mark naeher an sie heran, bis er neben ihr sass. "Curly, ich muss Dir was sagen!" meinte er zurrueckhaltend. Curly starrte ihn an. Was wollte er ihr sagen?
Curly sah ihn fragend an. "Nunja…aehm…was ich sagen wollte..!" seufzte Mark und machte eine Atempause. Mark’s Handy klingelte, was in diesem Moment total unpassend war. Mark verdrehte die Augen, holte das Handy aus der Tasche und drueckte das Gespraech weg, dann schaltete er das Handy aus. "Ja, was wolltest Du mir sagen?" fragte Curly auf Marks angefangenen Satz. Marks Lippen zitterten "Schoen, dass Du gekommen bist!" sagte er in seiner Aufregung und sprach im naechsten Auegblick in Gedanken zu sich: " Schoen, dass Du gekommen bist? Oh Mann, Feehily, das wolltest Du doch nicht sagen, Du wolltest ihr doch gestehen, dass…!" und er biss sich auf die Unterlippe. Er hatte es nicht rausgebracht! Er hatte es nicht rausgebracht! Warum? Fragte er sich.
"Ich freue mich auch, hier zu sein und mich mit Dir zu treffen.
Curly fragte: "Gibst Du mir mal die Erdbeeren rueber?" Mark grinste und meinte: "Wie hast Du doch o schoen gesagt, das Kostet aber was?!" "Oh come on Mark, Please!" und sie klimperte mit den Wimpern. Mark nahm den Behaelter mit den Erdbeeren und schob ihn weit hinter sich. Curly hockte sich vor Mark und streckte ihre Arme hinter Mark, um die Erdbeeren zu erreichen, doch sie kam nicht dran. Mark lachte. Also kam Curly noch etwas naeher und streckte ihre Arme ein Bisschen mehr. Dies fuehrte dazu, dass sie das Gleichgewicht verlor und zusammen mit Mark umkippte. Jetzt lag Mark auf dem Ruecken und Curly auf ihm. Etwas verdattert lagen sie da, wie zwei Kaefer, die Auf den Panzer gefallen waren. Curlys Blick schwifte von den Erdbeeren, die sie eben noch anvisiert hatte direkt hinunter in Mark’s wunderschoene Augen, die so blau waren wie zwei Seen, in die man eintauchen wollte, um sich in den endlosen Tiefen des Blaus zu verlieren. Es herrschte Totenstille auf der Dachterasse, nur unten in Temple Bar hoerte man Geraeusche und Stimmen von durch die Strasse flanierenden Leute und ein leises Lied von einem Maedchen, was am Strassenrand stand und "Danny Boy" auf seiner Tin Whistle spielte.
In der warmen Luft knistert es gewaltig. Aber das knistern wurde nicht nur von den aufziehenden Gerwitterwolken verursacht, sondern auch, von diesem Jungen Mann und der Jungen Frau, die da in Dublins Temple Bar in Zweisamkeit auf einer Dachterasse sassen, beziehungsweise, lagen. Ploetzlich kamen sich Curlys und Marks Gesichter naeher und ihre beider Lippen schmolzen zusammen in einem innigen Kuss und die Zeit schien zu stehen. Nachdem sie sich wieder voneinander geloest hatten, setzten sich beide auf und sahen sich in die Augen. Sie taten nichts anderes, als sich in die Augen zu sehen.
Die Blicke rissen erst ab , als das Gewitter mit starken Wind einzog und die Stadt mit dem ersten leisem Grollen des Donners erfuellte.
Schnell rafften Curly und Mark ihr Picknick zusammen und verstauten alles in dem Korb. Keine Sekunde zu frueh, denn schgon fielen die ersten Regentropfen auf die warmen Steinplatten der Dachterasse, um sie damit zu bedecken.
Mark und Curly gingen durch das Treppenhaus nach unten. Der Regen wurde staerker und startete zu prasseln, als wolle die Welt untergehen. Nur am Horizont unter den Wolken zeichnete sich ein orange-roter Streifen ab und deutete auf einen Sonnenuntergang in der Ferne hin.
All die verschiedenfarbigen Haarschoepfe, die eben noch offen zu sehen waren, wurden jetzt von Kapuzen bedeckt und Regenschirmen geschuetzt unter denen die Leute in alle moeglichen Richtungen eilten, um dem Unwetter zu entkommen. Mark und Curly eilten durch Temple Bar und durch Asdills Row zurrueck zum Wellington Quay und zum Clarence Hotel. Dort kamen sie dann auch voellig nass am Hinterhaus an. "Ha, ich liebe Irland!" sagte Curly und beide gingen lachend die Treppe hinauf. Mrs. Burns, die unten gerade mit einem Geschirrtuch in der Tuere stand, um einen Teller damit zu trocknen, schuettelte nur den Kopf und murmelte etwas von: "Diese jungen Leute heute…!"
Auf Zimmer Nummer 4 fiel die Tuere ins Schloss und Curly lehnte sich lachend an Mark. Beide atmeten schnell. Mark sagte: "Ich liebe das irische Wetter…" und fuegte nach einer kurzen Pause hinzu:
"… nicht!" Beide lachten. Waehrend Curly ins Bad ging, um handtuecher zu holen, zog sich Mark seine duenne durchweichte Jacke aus, haengte sie ueber einen Stuhl und stellte den Picknickkorb auf dem Tischchen neben den Bett ab. Ein Blitz erhellte den Himmel und kurz darauf ertoente das dumpfe Grollen des Donners Curly kam aus dem Bad und haengte Mark ein Handtuch ueber die Schuelter, dann rubbelte sich ihr Haar mit ihrem Handtuch. Mark beobachtete sie ganz vertraeumt. Als sie es bemerkte, grinste Curly und sah verlegen nach unten. Mark senkte den Blick und sah sie mit treudoofen Hundeblick an. Er setzte sich auf Bett und klopfte auf seine Beine um Curly zu sagen, sie solle sich auf seinen Schoss setzen. Sie tat es. Mark meinte: "Wenn uns das Wetter einen Strich durch unser Picknick macht, dann muessen wir unser Picknick eben hier fortsetzen!" Er oeffnete den Korb nund holte eine Erdbeere aus diesem. Mark zog die Augenbrauen hoch und steckte die Erdbeere halb in seinen Mund. Curly naeherte sich mit ihrem Gesicht dem von Mark und biss die andere Haelfte ab. Dies taten sie drei bis vier male. Ploetzlich fingen beide an, sich wie wild zu kuessen. Curly umgriff Mark’s Hals und Mark umschlang Curly’s Hueften. Er oeffnete hastig die Knoepfe an Curly’s Oberteil und streifte es ihr vom Koerper, Curly tat dasselbe bei Mark. Danach entzog sie sich kurz seinen Kuessen und meinte: "Warte mal kurz!" Curly stand auf und holte die Kerzen aus dem Korb, die sie dann anzuendete, danach legte sie eine CD in den CD Player. Anschliessend ging sie wieder zu Mark, der zurruecklehnte und sie mit hochgezogener Augenbraue verfuehrerisch und erwartungsvoll ansah, worauf Curly total stand!
Curly legte sich auf den Bauch, stuetzte den Kopf auf den Arm, mit der rechten Hand nahm sie eine nasse Haarstraehne und zog sie ganz langsam und in Schlangenlinien ueber Mark’s Oberkoerper, um ihn damit zu kitzeln. Mark schnappte blitzschnell nach ihren Handgelenken und drehte Curly auf den Ruecken. Mark kuesste sie vom Hals abwaerts und Curly kruemmte ihren Oberkoerper geniesserisch, waehrend ihr ein kalter Schauer ueber den Ruecken lief. Mark biss auf den Reissverschluss von Curly’s Hose und zog diesen langsam nach unten. Er oeffnete den Knopf und streifte ihr die Hose vom Koerper und Curly oeffnete Mark’s Hose. Wenig spaeter fielen auch die letzten Kleidungsstuecke zu Boden.
Waehrend Mark und Curly miteinander Schliefen, liefen ihnen viele kleine Wassertropfen ueber die warme Haut und in denen reflektierte sich das Licht der Kerze, das sie wie tausende kleine Diamanten funkeln lies. Mark atmete schwer und schloss die Augen und ab und zu gab Curly einen kleinen Seufzer von sich. Sonst hoerte man neben der leisen Musik, "This Love" aus dem Film Eiskalte Engel nichts ausser dem Prasseln des Regens, der vom Wind gegen das Fenster gepeitscht wurde und ab und zu dem Grollen des Gewitters, Welches auch mit seinen Blitzen den dunklen wolkenverhangenen Himmel erhellte.
Nach einer Stunde lagen Curly und Mark nebeneinander und starrten traeumend ans Fenster, an dem dicke Regentropfen herunter rinnten, Curly hatte ihren Kopf in Mark’s Arme gelegt, sie waren nur von einer duennen Wolldecke bedeckt und lauschten Sarah McLaughan’s Song Angel aus dem Film Stadt der Engel, den sie sich ja kuerzlich erst angeschaut hatten.
So lagen Mark und Curly Arm in Arm da, bis sie schliesslich erschoepft einschliefen.

Als sie am naechsten Morgen erwachten, war es 8 Uhr 12. Curly schreckte auf: "Oh, Mist, verschlafen! Mark, aufstehen!" doch Mark brummte nur:"Hmmm!" Waehrend Curly ins Bad eilte, un sich dort Fertig zu machen, griff Mark auf das Tischchen neben dem Bett zu seinem Handy, um auf die Uhr zu sehen. Auf dem Display las er, dass er 23 Anrufe in Abwesenheit hatte. Wer hatte da nur versucht anzurufen? Mark schaltete das Handy an und sah auf die Uhr:
"8 Uhr 14! " stoehnte er und kuschelte seinen Kopf wieder in die Kissen. Eine Minute spaeter klingelte sein Handy und riss ihn aus seinem doesenden Zustand. Mark oeffnete die Augen zu kleinen Schlitzen und griff nach dem Handy. Er drehte sich auf den Ruecken, rutschte etwas hoeher im Bett und nahm das Gespraech an, waehrend er sich eine Haarstraehne aus dem Gesicht strich: "Hello?" meinte er verschlafen und hielt im naechsten Augenblick sein Telefon einige Zentimeter vom Ohr weg. Louis, der Manager war dran und nicht gerade bester Laune. Er hatte gestern Abend alle Westlifer zu einem Treffen zusammentrommeln wollen, doch Mark hatte sein Gespraech einfach weggedrueckt. "Wo hast Du Dich denn den ganzen Abend und die ganze Nacht herumgetrieben? Mach Dich auf die Socken Junge und sieh zu, dass Du hier erscheinst!" "Mark meinte: "A-Aber es war doch gar kein Treffen geplant!" Louis antwortete im Lauten Ton: "Nein zuerst nicht, aber Du haettest gewust, dass ich eins einberufen wollte, wenn Du den Anruf angenommen haettest! Schwing die Hufe, 10 Minuten Junge und keine Sekunde laenger!" Und Louis haengte ein. Mark sprang auf, schglang ich die Decke um die Huefte, schnappte sich seine Klamotten und eilte in Richtung Bad. Beinahe waere er auf der Decke ausgerutscht, die Zwischen seinen Fuessen auf dem Boden schleifte. Curly die aus dem Bad kam fragte mit einem Kopfschuetteln: "Was hat Dich denn gestochen?" Hektisch rief Mark: "Noch nichts, doch Louis tut es, wenn ich nicht in 10 Minuten bei ihm auf der Matte stehe! He will chop off my Head!"" und er schloss die Tuere hinter sich. Curly raffte ihre Tasche und rief: "Gib dann den Schluessel bitte unten bei Mrs. Burns ab, wenn Du gehst, Ok?" und sie zog diue Tuere hinter sch zu.
Im Clarence Hotel wartete man schon auf sie: "Sorry, aber ich habe verschlafen!" meinte sie, nach Luft ringend. Der Chef sagte: "Aber, dass das nicht nochmal vorkommt! Kein Hotel kann reibungslos funktionieren, wenn die Angestellten nicht ordentlich mit arbeiten. Und bedenken Sie, Sie sind nur Aushilfsweise ueber die Ferien hier!"
Mit einem schlechten Gewissen zog sie sich um und machte sich an ihre Arbeit.
Zur selben Zeit war Mark unterwegs, mit einem aehnlichem Gefuehl im Magen. Als Mark beim Westlife Hotel ankam, wartete Kian schon auf ihn: "Mann, wo hast Du nur gesteckt? Louis hatte den ganzen Abend versucht, Dich zu erreichen!" "Ich weiss!" antwortete Mark mit leiser Stimme. "Also, wo warst Du denn?" fragte Kian und zog Mark zur Seite. Mark sagte: "Wenn Du nicht…, Du weisst schon!" "Geht klar!" meinte Kian und tat so als wuerde er einen Reissverschlus an seinem Mund zu ziehen. Mark meinte: "ich war bei Curly!" und seine Augen leuchteten. "Aha!" meinte Kian grinsend. Er konnte sich genaueres erahnen, auch ohne, dass Mark weitersprach. Mark klopfte an Louis Tuere. Nach weinigen Sekunden ertoente ein brummiges "Ja!" und Mark ging hinein. Dort erwartete ihn erstmal eine Standpauke von Louis. Kian und Nicky lauschten an der Tuere.
Mark verteidigte sich gegen Louis: "Haettest Du vorher etwas gesagt, waere das kein Problem gewesen, keine Sache, aber ich nahm an, es stuende nichts mehr an und hatte mich verabredet!" "Aber das Gespraech einfach wegzudruecken!" meinte Louis und fuchtelte mit den Haenden wild in der Luft herum. "Ich war gerade im Gespraech!" sagte Mark. "Wenn Du eine Deiner Verhandlungen hast, findest Du es ja auch scheisse, wenn jemand hereinplatzt, oder?"
"Du hast Dich mit diesem Girl getroffen, stimmts?" fragte Louis etwas saeuerlich. Mark erklaert im strengen Ton. "Sie ist nicht nur irgendso ein Girl, sie ist was ganz besonderes! Und uebrigens, sie heisst Curly!" Mark wollte sich gerade umdrehen, da rief Louis: "Und was ist mit der Band, ist die nichts besonderes? Junge, Du bist gerade dabei, deinen Kopf zu verlieren, so, wie ich es gesagt habe! Denke doch auch mal ein Bisschen an Westlife!" "Mark sagte: "Darf ich mich denn nicht auch mal verlieben? Ich bin doch auch nur ein Mensch!" Mark war schwer getroffen, so wie ein Haus nach einer Gasexplosion, das nun einsturzgefaehrdet war! Doch gleichzeitig fuehlte er sich wie einer dieser irischen Freiheitkaempfer, die im 16. Jahrhundert gegen Koenig Heinrich den IX. fuer ihr Land gekaempft hatten. So kaempfte er nun fuer seine Rechte.

Nach der Arbeit ging Curly wieder zum Hotel von Westlife, welches sich direkt am Fusse des Parks St Stephen’s Green befand. Heute Abend wuerde wieder ein Konzert sein und Mark hatte Curly wieder versprochen, dass sie sich es ansehen duerfe. Unten in der Hotelhalle lief der etwas unfreundliche Bodyguard herum und wachte darueber, dass sich keine Fans den Aufzuegen und Treppenaufgaengen naeherten, um zu Westlife zu gelangen. Als er Curly sah, meinte er brummend: "Was willst Du denn schon wieder hier?" das Missfallen dieser Situation war in seiner Stimme nicht zu ueberhoeren. "Raten Sie doch mal!" forderte Curly. Vorm Hotel standen schon seit mehreren Stunden ein paar Girls, die darauf warteten, einen Blick auf die Jungs zu erhaschen.
Der Bodyguard holte sein Handy heraus und rief seinen Kollegen Paul an, der sich im vierten Stock bei der Band vor den Zimmertueren aufhielt und fragte, ob es in Ordnung ei, wenn Curly nach oben kaeme. Nachdem der Leibwaechter aufgelegt hatte, lies er Curly vorbei. All sein Brummen hatte ja eh’ keinen Sinn. Zwei Girls von draussen beobachteten das Geschehen und kamen ins Hotel. Sie sprachen zu dem Bodyguard, doch der lies sie nicht vorbei. Verdammt, was hatte dieses Girl nur zu ihm gesagt, um an ihm vorbei zu dem Aufzug zu kommem? Und mit wem hatte der Bodyguard da telefoniert? Etwa mit einem der Westlifer? Warum kam dieses braun gelockte Girl an ihm vorbei und konnte nun seelenruhig nach oben zu Westlife fahren? Dass sie ein Hotelgast war, erschien unwahrscheinlich! Warum, warum, warum gerade die und nicht sie selbst?

Doch ueber den Neid dieser Girls verschwendete Curly nicht einen Gedanken.
Sie fuhr im Aufzug nach oben in den vierten Stock. Dort wartete Paul schon auf sie. Curly hielt sidch den Zeigefinger vor den Mund und fluesterte: "Thanks Paul! Psst, ich will Mark ueberraschen!" und Paul fuehrte sie zu Zimmernummer 428, welches die letzte Tuere auf der linken Seite des Flures war. Paul klopfte und steckte den Kopf in den Tuerspalt. Mark sass mit geschlossenen Augen uf dem Sofa und hoerte laute Musik ueber den Kopfhoerer. Er bemerkte gar nicht, dass sich Curly ihm naeherte. Paul nickte und Curly schluepfte ins Zimmer. Sie hockte sich hinter das Sofa und hielt ihm die Augen zu. Mark zog sich den Kopfhoerer vom Kopf und meinte: "Oh, c’mon Bryan, ich hab jetzt keinen Bock fuer Deine Witze!" Curly meinte: "Aha, dann hast Du auch keinen Bock mich jetzt zu sehen?" Mark meinte unglaeubig: "Curly?" und drehte sich um. "Curly!" meinte er freudig und Curly stieg ueber die Lehne zu ihm und nahm neben Mark platz. Mark strahlte. Er war happy sie zu sehen. "Was machst Du denn hier? Fragte er ueberrascht. "Dich ueberraschen!" meinte Curly und setzte sich auf seine Beine."das ist Dir gelungen!" antwortet Mark, zieht mit beiden Haenden Curly’s Kopf nach vorn und kuesst sie. "weisst Du was?2 fluesterte er schwer atmend. "Immer, wenn Du in meiner Naehe bist, dann bin ich total happy, ich fuehle mich dann total gut,…es faellt mir schwer dies zu sagen, aber ich glaube, ich habe mich in Dich verliebt!" Ein Kuss folgte.
Ein Raeuspern durchbrach die Stille. Beide drehten sich zur Seite. Da stand Louis und siah etwas verdattert drein: "Ich moechte ja nicht stoeren, aber duerfte ich Dich daran erinnern, dass wir bald los muessen Mark!" meinte er im etwas provozierenden Ton. "Wann?" fragte mark, um sich dem Zeitpunkt zu vergewissern. Louis zog die Stirn in Falten und sah auf die Uhr. "In genau 15 Minuten! Und sei diesmal puenktlich!" Curly sprach: "Hoffentlich kreischen mir da nicht wieder die Kids hinter mir ins Ohr!" Im rausgehen hoerte Louis das und drehte sich um. "Mark, duerfte ich Dich mal sprechen?" Mark verdrehte die Augen und Curly stieg von seinen Beinen herunter. Mark schlurfe zur Tuer, die Louis dann hinter ihnen Schloss. Curly sass nun auf dem hellen Sofa und spielte mit ihren Fingern, waehrend sich Louis und Mark draussen unterhielten.
Louis sagte: "Du willst sie schon wieder zum Konzert einladen?" Mark meinte: "Ja, warum?" Louis sagte im bestimmen Ton: "Sie kann nicht mitkommen, wir haben spaeter noch ein wichtiges Dinner!" "Dann ist sie eben meine Begleitung beim Dinner!" meinte Mark relaxt. "Siehst Du denn nicht, was mit Dir geschieht, Junge? Du bist drauf und dran, Dich in ein Beziehung zu stuerzen, von der Du nicht weisst, ob sie bestehen wird!" faehrt Louis fort. Mark meinte: "Ich, oder besser wir werden schon sehen, was daraus wird. Nur das Schicksal weiss, was passiert. Aber wenn ich mich nicht darauf einlasse, werde ich nie wissen, wie es gewesen waere!"
Und er liess Louis mit diesen Worten zurrueck und ging zu Curly zurrueck.
Schwer wie ein Mehlsack liess er sich aufs Sofa fallen. Mark blickte duester drein und kaute auf einem Daumennagel. "Hey, was ist denn?" fragte Curly und legte ihre Arme um Mark. "Nichts!" ueberspielte Mark seine Gefuehle. Er ist wie ein unergruendlich tiefer See, denn Mark verbirgt eher sienen Aerger, als es offen zu zeigen. Doch Curly hatte ihn durchschaut, dass etwas nicht stimmte. "Natuerlich ist da was! Du guckst so komisch! Hattest Du Aerger mit Louis?" Mark setzte ein Lachen auf und sagte nochmal mit Nachdruck: "Es is alles In Ordnung, wirklich! Wir hatten nur eine kleine Meinungsverschiedenheit"
Mit dieser Antwort gab sich Curly zufrieden.

Nach einer Vieretelstunde erschien Mark dann puenktlich am Westlife Van -In begleitung von Curly! "Hey Curly!" wurde sie von Shane und Kian bergruesst. "Wie geht’s Zuckerpuppe?" fragte Bryan frech. Mark raeusperte sich laut und sah Bryan fragend an. Bryan grinste frech und meinte: "OKOKOK, sollte ja nur ein Scherz sein!"
Louis, der vorn sass, sah ueber seine rechte Schulter nach hinten und vernahm mehr oder weniger mit Ungefallen, dass Mark Curly mitgebracht hatte. Er verdrehte die Augen, zog die Stirn in Falten, schuettelte den Kopf und drehte sich wieder nach vorn.
Die Vantuere wurde geschlossen und ab ging’s zum Point Theater. Dort warteten schon wieder einige Fans, hinter der Absperrung zum Hintereingang, die sofort anfinge zu kreischen, als sich der van mit den dunklen Scheiben naeherte.
Vor einigen Tagen hatte Curly selbst noch auf dieser Seite gestanden, doch jetzt sass sie im Van und fuhren auf die andere Seite, wo jeder Fan gluecklich waere, einmal zu sein. Aber was war sie eigentlich? Fan? Groupie? Wohl eher letzteres, doch da war mehr…War sie etwa in Mark verliebt? Und Mark, fuehlte er aehnlich? Sie hoffte es instaendig und blickte etwas unsicher zu Mark herueber. Der bemerkte dies und zwinkerte ihr zu.
Der Van stoppte, die Tuere wurde geoeffnet und alle stiegen aus. Ein Girl am Zaun rief: "Ey, da ist die Schlampe!" undes flog ein gegenstand auf die beiden zu, der Curly nur knapp verfehlte. Curly zuckte zusammen uns sah hilfesuchend nach Mark. Der sah diesen Fan boese an, griff Curlys Hand und zwinkerte ihr aufmunternd zu, waehrend sie zum Hintereingang gingen. Kian rief Mark zu: "Kann ich Dich nachher mal sprechen?"
Er fuehrte sie zum Hintereingang der Halle. Diese roten Backsteinmauernes der Halle, gaben ihr ein Gefuehl der Sicherheit, doch wie sollte es weitergehen? Man war sich ja seines Lebens nicht mehr sicher, wenn man auf der Strasse entlang ging!

Kaum waren Bryan und Nicky im Aufenthaltsraum angekommen, liessen sie ihre Rucksaecke zu Boden sinken und warfen sich faul auf die Couch. Kian inspizierte nochmal seine Kleidung, die er an diesem Abend on Stage tragen wuerde. Shane rief Zu Hause bei seiner Gillian an und Mark nahm Curly mit in einen anderen Raum. Er wollte mit ihr reden, denn er sah, dass diese verbale Attacke der Fans Curly Angst machten: "Keine Angst, Dir wird nichts passieren! Ich passe auf Dich auf! Die werden Dir nichts tun!" meinte er aufmunternd und nahm sie in den Arm. Sie seufzte: "Ach, Mark, koennten wir uns nicht nochmal von neuem begegnen, an einem anderen Ort unter anderen Umstaenden?" und sie starrte ins leere. Mark drueckte ihren Kopf an sich und strich ihr uebers Haar: " Das wuerde ich mir manchmal am liebsten auch wuenschen! Aber was nuetzt es? Wir leben hier und jetzt, also muessen wir das beste daraus machen! Aber eines darfst Du nie vergessen, ich werde immer fuer Dich da sein, Die Fans koennen Dir nichts anhaben!"
Beide sassen da und keiner sprach ein Wort, Mark hielt Curly fest und strich ihr immer wieder ueber’s Haar. Nach zehn Minuten Stille seufzte Curly tief und meinte: "Ja, ich glaube, Du hast rechht!" Mark sah auf die Uhr und meinte: "Gut, ich muss dann mal rueber, Kian wollte noch was von mir. Er beugte sich ueber sie und kuesste Curly. Gerade als er abgelassen hatte, zog Curly ihn nochmal an sich heran fuer einen zweiten Kuss. Dann standen beide auf, und gingen zu den anderen hinueber. Waehrend Mark Kian vor die Tuere bat, gesellte sich Curly zu Bryan und Nicky. Bryan meinte: "Ach Curly…lass Dich von den Girls nicht fertig machen, das sind keine richtigen Fans…, meiner Kerry ging esgenauso am Anfang, dass die Fans meinten, was will die von ihm? Aber frueher oder spaeter muessen sie es akzeptieren! By the way, hast Du diese eine Girl gesehen?" fragte Bryan und immitierte es, indem er eine Fratze schnitt. Curly lachte: "Oh Mann Bry, ich hab noch niemanden gesehen, der so verrueckt ist wie Du. Aber…" und sie machte eine kurze Atempause "…Du bist echt in Ordnung!" Nicky, der daneben sass, raeusperte sich. "Du und die anderen natuerlich auch!" fuegte Curly hinzu.
Diesese Mal verfolgte sie das Konzert seitlich der Buehne, da, wo man sie nicht sehen konnte von dem bereich, wo die Fans standen. Doch einen Augenblick lang nahm sie die Musik leiser wahr und musste zwangslaeufig an die Fanattacke denken. "Warum?" dachte sie. "Tue ich etwas falsches? Ist es falsch, sich in einen Star zu verlieben?" Doch da kamen die Jungs von der Buehne, um sich fuer die naechsten paar Songs umzuziehen. Doch als Mark auf sie zu kam, sie umarmte und ihr strahlend einen Kuss auf die Stirn drueckte, wuste Curly, dass es nicht falsch sein konnte, was sie tat.
Mark ging in die Garderobe und zog sich um. Westlife gaben alles und das Konzert wurde ein voller Erfolg. Ein lauter Knall des Feuerwerks erhallt und unter dem stuermischen Klatschen und "we want more!" Rufen verlassen Westlife die Buehne unter einem hellen Feuerwerksregen.

Nachdem Westlife die Treppe in den Backstage bereich hinunter gestiegen waren, fielen sie sich gegeneitig um den Hals, klatschten sich gegenseitig die Haende ab und beglueckwuenschten sich zu dem gelungenen Konzert. Auch Manager Louis Walsh und Tourmanager Anto Byrne sind beeindruckt von der grossartigen Show. "Gut gemacht Jungs, gut gemacht!" freut sich Louis. "Weiter so!" sagte Anto strahlend. "Aus Euch wird noch einmal was!"

Am naechsten Morgen haben Westlife noch keine Termine, erst um Zwei Uhr Nachmittags stehen ein Fotoshooting und ein Interview an. Doch an diesem Morgen wird Mark von Louis Klopfen geweckt. Verschlafen sieht Mark auf seinen Reisewecker. "Halb zehn!"murmelt er und stapft zur Tuere. "Halb zehn! Wer konnte ihn nur um halb zehn rausschmeissen? Halb zehn, Mitten in der Nacht! Zumindest war es fuer Mark mitten in der Nacht, der ja nie frueher als zwoelf Uhr aufstand. Fuenf Minuten bevor sie einen Termin haben, kann er sich fuer gewoehnlich endlich aus dem Bett bewegen, aber dann auch nur nach zwanzigmaligen Auffordern seiner Bandmates und Manager.
Als Mark die Tuere oeffnete, blickte er als erstes auf eine Zeitung, wo etwas ueber ihn zu stehen schien. So richtig lesen konnte er es nicht, da seine Augen noch eher wie kleine verklebte Schlitze waren, denn als Augen, mit denen man vernuenftig sehen konnte. Die Zeitung sank runter und dahinter stand ein veraergerter Louis. "Louis!" meinte Mark und rieb sich verschlafen die Augen. "Warum weckst Du mich so frueh?"
Louis trat in Mark’s Zimmer ein und warf die zeitung auf den Couchtisch. Mark setzte sich und las, waehrend Louis unruhig im Zimmer auf und ab lief.
In der Zeitung prangte die Schlagzeile:

ZIMMERSERVICE WESTLIFE
HAT MARK FEEHILY EINE FREUNDIN?
Westlife’s Mark Feehily wurde schon mehrmals mit diesem Girl gesichtet. Informationen zufolge, ist sie deutsche und arbeitet hier in Dublin als Zimmermaedchen Gestern gab es eine Attacke wuetender Fans vor der Halle mit lauten Protestrufen und fliegenden gegenstaenden. "was bildet die sich ein?" fragt Siobhan, 16. "Warum hat er den Fans das verheimlicht?" fragt sich Cathy, 19. Das ist eine gute Frage! Finden auch wir.
Nun liegt es an Mark, endlich Stellung dazu zu nehmen.

"Den ganzen Morgen klingelt mein Handy heiss!"meinte Louis.
Mark sah bedrueckt nach unten und dachte bei sich: "warum ist die Liebe wie eine Rose? Man muss sich wohl erst fuenfmal an den Dornen stechen, bevor man sie richtig greifen und abschneiden kann!" Louis meinte: "Jetzt leidet schon die Band darunter und jetzt koennen wir wieder sehen, wie wir Dich da heraus holen! Junge, hab ich es Dir nicht vorrausgesagt? Hab ich’s nicht gesagt? " und er verlies das Zimmer. Mark aber blieb zurrueck mit seinem Kummer. Warum schien die ganze Situation nur aus den Fugen zu laufen. Is es verkehrt, seinem Herzen zu folgen?

Wenig spaeter kam Kian zu Mark. "jetzt ind Fans total sauer!" sagte Mark mit sorgenvollem Unterton in seiner Stimme. "Darf ich mich denn nichtmal verlieben? " Kian sagte: "Natuerlich darfst Du das, die Fans weden sich schon wieder abregen!" "Aber Louis…er ist immer noch der Meinung, dass Curly nur so ein Groupie ist. Er behandelt mich wie ein naives Kind, fuer das die Welt nur aus Sonnenschein und einem Regenbogen besteht!" und er seufzte. Nachdem er einige Sekunden ueberlegt hatte, machte er einen tiefen Atemzug und sagte dann mit festere Stimme: "Nein! Ich werde um meine Liebe zu Curly kaempfen und wenn es das letzte ist, was ich tue! Die Fans werden sich an die Situation gewoehnen muesen und Louis auch! Und wenn er mich rauschmeisst…!"
"Weisst Du, was Du da sagst?" fragt Kian unglaeubig. "du wuerdest Westlife aufgeben? A-aber guck Dir doch mal Bryan oder Nicky an, da klappt es doch auch."
Nach dem Gespraech rief Mark Curly an, und bat sie zur Pressekonferenz ins Hotel um sei allen vorzustellen. Mark war sich einer Sache noch nie so sicher. Als Mark Louis am Flur traf sagte der: "Wenn sie Dich fragen, dann lass mich antworten!"

Es war kurz vor zwei und Curly war spaet dran. Alle Ampeln in Dublin’s City schienen sich gegen sie verschworen zu haben. Sie wusste noch nicht, was Mark von ihr wollte. Curly hatte ihre Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden und trug eine hellblaue Basecap um sicher zu gehen, dass man sie nicht gleich erkannte.
Schnaufend kam sie im Hotel an ung ging in den grossen Saal, wo die Pressekonferenz stattfand. Dort hatte man Mark gerade auf Curly angesprochen. Noch eher Mark antworten konnte, hatte Louis schon das Wort an sich genommen und antwortete: "Dieses Girl ist eine gut Bekannte von Mark aber die beiden haben keine Beziehung!"
Curly traf das wie ein Schlag ins Gesicht, warum verleugnete er sie oder besser warum schickte er Louis vor, sie zu verlaeugnen? Die Reporter fregten alle durcheinander
Kian entdeckte Curly hinter den sitzenden, gierig wartenden Reportern und er fluesterte zu Mark.
Curly konnte nicht glauben, was sie da gerade hoerte. Warum? Hatte Mark sie deshalb ins Hotel gebeten? War er zu feige, es ihr selbst zu sagen?" sie schuettelte den Kopf und rannte hinaus, Kian stand auf und rannte hinterher. Verwirrt rannte sie aus dem Hotel und ueber die Strasse. Ploetzlich kam ein schnelleres Auto links aus einer Seitenstrasse. Curly erschrak, der Autofahrer hupte noch, doch da war es schon zu spaet. Das Auto erfasste sie, Curly knallte gegen die Motorhaube, wurde in die luft geschleudert und schlug auf dem harten Asphalt auf. Mit quietschenden Reifen stoppte der Wagen.
Kian sah mit Entsetzen, dass Curly in den Unfall verwickelt war. Curly lag auf dem Boden, Ihr Kopf lag in einer Pfuetze von Blut, sie hatte einen dicken Kratzer auf der linken Wange, ihre rechte Handflaeche war offen und das linke Bein verdreht. Schnell rief er die Notrufnummer 999 an. Kian hielt Curlys Kopf und rief nach ihren Naman, doch sie reagierte nicht. Kian lief bei Curly’s Anblick ein kalter Schauer ueber den Ruecken.
Nach wenigen Minuten kemen mit lautem Getoese die garda und der Notarztwagen angebraust. Man kuemmerte sich um Curly und lud sie ein. Inzwischen waren drinnen auch saemtliche Reporter und Westlifer darauf aufmerksam geworden und alle rannten nach draussen, doch da fuhr der Notarztwagen schon ab. Kian sah auf eine Haende, in denen er vor wenigen Minuten nich Curly’s Kopf gehalten hatte, sie waren blutueberstroemt!
Als Kian einen Kopf hob, sah er, dass da Mark auf der Treppe des Hotels stand, hinter ihm Louis, Bryan, Nicky und Shane und dahinter die reporter, die Natuerlich gleich wisen wollten, was da los war. Kian sah Mark an und sagte nur eines: "Curly…!" Alle hielten den Atem an. In Mark’s Augen stand das pure Entetzen. "Was? Nein…das kann nicht sein!" Doch Kian nickte nur bedauernd.
Die Reporter wollten sich gerade wieder auf Mark stuerzen, da kamen zum Glueck zwei der Bodyguards und schirmten ihn und die anderen ab, waehrend Bodyguard Paul Higgins schon den Van vorfuhr. Schnell sprangen alle hinein, Shane reichte Kian ein Taschentuch, damit er sich die blutigen Haende abwischen konnte und der Van brauste los. Louis blieb auf der Treppe mit den reportern zurrueck.

"Kannst Du icht schneller fahren?" heizte Mark Paul an. "Tut mir leid, aber sieh Dir mal den Verkehr an, Stop und go, es geht wirklich nicht schneller! Welches Krankenhaus sagtest Du nochmal, Kian? St Patrick’s?" "Ja genau!" antwortete dieser und so fuhren sie auf schnellstem Wege dorthin.
Im Krankenhaus sagte man ihnen, dass Curly schon operiert werde und man noch nichts sagen kann. Mark, Bryan, Shane, Kian, Paul und Nicky nahmen auf den Stuehlen im Flur Platz.
Dort sassen sie nun. Immer wieder stand einer der Jungs auf und ging ein paar meter auf und ab. Jedes mal, wenn ein Arzt oder eine Schwester vorbeikan, schraken sie auf, doch keiner konnte schon etwas sagen. "Mark fragte: "Wie konnte das nur passieren?" Kiahn antwortete: "Ich weiss auch nicht, sie lief einfach raus...ja, das war nachdem Louis gesagt hatte…!"
Die Zeit verstrich, waehrend Mark und Co. ungeduldig auf dem Flur sitzend warteten. Nach zwei Stunden kam ein Arzt auf die Westlifer zu. Nicky, der fuer einen kurzen Augenblick eingedoest war, schrak auf. Sechs Augenpaare sahen den Arzt fragend an. Dieser agte: "Mr. Feehily, darf ich sie einen Augenblick sprechen?" Mark kam zu ihm: "Was ist mit Curly?" fragte er mit einem dramatichen Gesichtsausdruck. Der Arzt sagte: "Ihre Freundin hatte schwerste innere Verletzungen im Bereich des Kopfes und der inneren Organe. Ihre Leber war zerrissen. Die Operation ist zwar gut verlaufen, aber wir koennen noch nicht sagen, ob sie das ueberleben wird. Wir koennen jetzt nur abwarten und hoffen. Tut mir leid, Mr. Feehily, dass ich keine besseren Nachrichten fuer Sie habe!" Die anderen hatten das mitgekriegt und machten entsetzte Gesichter. "darf ich zu ihr?" fragte Mark. Der Arzt meinte: "Ja, aber nur fuer ein paar Minuten!"
Waehrend Mark dem Arzt folgte, sprachen Shane und Nicky ein Gebet fuer Curly.
Mark und der Arzt gingen durch eine Glastuere in einen anderen Gang, dort musste sich Mark erstmal ein gewand ueberziehen. Man fuehrte ihn zu Raum 218. Mark oeffnete die Tuere und sah mit Entsetzen zu Curly. Sie lag da mit geschlossenen Augen in dem Bett, die eine Hand verbunden und an vielen Schlaeuchen angeschlossen, die in ihrem gewand verschwanden und in ihren Nasenloechern steckten. Die Maschinen um Curly herum piepten monoton und schrill. Mark schluckte laut. Und das war alles nur passiert, weil Louis gelogen hatte, warum hatte ER nicht gleich das Wort ergriffen und Curly allen vorgestellt? Dann haetten alle damit leben muessen! "Curly es tut mir so leid, haette ich nur gleich alles gesagt…! Erst nach dem Streit mit Louis ist mir klar geworden, dass ich sogar die Band fuer Dich aufgeben wuerde!" Mark hatte Traenen in den Augen. Da kam eine Schwester herein und bat Mark zu gehen. Er kuesste Curly auf die Stirn und sagte leise schluchzend: "ich komme wieder! Bitte ueberlebe!" und er ging zu den anderen hinaus. Bryan umarmte seinen Freund und auch die anderen zeigten, dass sie fuer Mark da waren.
Die Auftritte am Abend musste Louis absagen, die ganze band war nach dieem Ereignis einfach nicht imstande, sich auf ihre Musik zu konzentrieren. Abends sassen alle zusammen und unterhielrten sich in gedaempfter Stimmlage. Mark sass im Schneidersitz und spielte nachdenklich mit seinem Daumen und Zeigefinger an seinem Fusszeh herum, er war wie in Trance. Draussen fiel dichter Nieselregen. Die Stimmung war gedrueckt, wenn nicht auf dem Tiefppunkt! Es schien alles so unreal, war das alles nur ein boeser Traum? Doch wer kniff sie, um sie aus diesem Zustand zu holen?
In der Nacht schliefen alle schlecht, vorallem Mark , der alle Stunde aufstand und im Zimmer herumgeisterte. Er ging zum Fenster des Wohnraumes hinueber und sah hinaus. Dunkelheit umhuellte die Welt jenseits der Fensterscheibe, Hier und da brannte in einigen Haeusern noch Licht, oben leuchtete fahl der Vollmond, an dem hin und wieder ein paar langezogene Wolken vorbeischwebten. Um den Mond herum glitzerten tausende kleine Sterne. Sie funkelten so hell, wie Curly’s Augenausdruck, wenn sie bei Ihm war. Traenen stauten sich in Mark Augen, wie in einem Staudamm, der jede Sekunde brechen koennte, um das umliegende Land zu ueberfluten.
Eine dicke Traene bahnte sich den Weg ueber seine blassen Wangen nach unten. Mark wischte sich die Traene mit dem Handruecken weg, zog sich an und schlich hinunter, vorbei an den schlafenden Bodyguards, die auf dem Flur fuer Ruhe und Sicherheit fuer die Westlifer sorgten. Im Aufzug starrte er wie gebannt auf die Etagenknoepfe, die nacheinander aufleuchteten. Noch nie hatte er das so genau wahrgenommen, wie in diesem Moment. Ein Klingeln durchbrach die Stille und verkuendete, dass Mark jetzt unten angekommen war. Die Aufzugtuere oeffnete sich und Mark ging hinaus. In der Hotelhalle war es still, die letzten Gaeste waren schon laengst gegangen, das Licht war etwas runtergedreht und verspruehte eine leicht schummerige Atmosphaere. Am Empfang sass der Nachtconcierge, der auf seinem Stuhl eingenickt war und gleichmaessige leise-schnarchende Geraeusche von sich gab, waehrend neben ihm ein kleines Funkradio gerade irgendwelche langweiligen Geschichten verlas, die einen nicht wundern liessen, warum der Concierge schlief!
Die glaesernen Schiebetueren des Hoteleingangs oeffneten sich und Mark trat hinaus und atmete tief ein. Ziellos irrte er durch die nass-glaenzenden, kopfsteigepflasterten Gassen, die teilweise schlecht beleuchtet waren und ihm ein mulmiges, unheimliches Gefuehl gaben. Es war still, man hoerte fast nichts, ausser ein paar Ratten, die sich in den blechernen Muelltonnen um die noch letzten essbaren Abfaelle stritten und ab und zu einem grellen Kreischen einer Katze, welches gefolgt wurde von einem boesen Knurren und Fauchen. Mark sah sich nach rechts und links um und ging dann weiter, direkt auf den Park am Merrion Square zu, in welchem er dann geschuetzt vom Dunlel der Nacht verschwand. Diese geheimnisvolle Dunkelheit, lies die Einsamkeit in ihm hochksteigen. Einsamkeit, obwohl seine Freunde da waren. Noch nie hatte er sich so einam gefuehlt, wie in diesen Stunden. Er wandelte ueber die Kieswege und lies sich dann schliesslich auf einer Parkbank nieder. Er sarrte truebsinnig vor sich hin, dann faltete er die Haende und stuetzte seinen Kopf hinein. "Warum Curly?" dacht er bei sich "Warum?"
Nach einer Stunde kehrte er zum Hotel zurrueck, reichlich durchgefrohren, denn er hatte ja keine Jacke an gehabt und reichlich muede war er auch. Bodyguard Paul Higgins wurde vom Geraeusch eines sich im Schloss umdrehenden Schluessel gewekt und oeffnete aprupt die Augen. "Mark, wo warst Du denn?"
-"Spazieren! Ich konnte einfach nicht schlafen!" Paul begleitete ihn ins Zimmer. "Mensch Junge, Du haettest doch was sagen koennen, dann waere ich mit Dir gegangen!" "Neenee, ist schon gut!" meinte Mark nachdenklich und schloss die Schlafzimmertuere hinter sich.

An Naechsten Morgen, noch bevor sie gefruehstueckt hatten, fuhren Westlife ins Krankenhau zu Curly.
Mark ging ofort zu einem der Aerzten und fragte nach Curly, die anderen nahmen wieder auf dem Gang platz. Der diensthabende Arzt sagte zu Mark: "Ihr Zustand hat sich stabilisiert, aber es geht ihr immer noch schlecht!" Mark zog sich wieder ein Gewand ueber und ging zu Curly hinein. Noch immer herrschte das monotone Piepen ueber den Raum. Mark nahm sich einen Stuhl und setzte sich neben Curly’s Bett. Er hatte ihr ihren Teddy, den sie in Temple Bar gekauft hatte, kurz bevor sie ineinander gerannt waren und legte ihn in ihren Arm. Dann nahm er ihre Hand in die seinen und kuesste sie. Erneut stiegen Traenen in seinen Augen auf.
Ploetzlich wurde das Piepen der Machinen schneller und Curly oeffnete die Augen. Mark erschrak: "Curly!" Mit leiser Stimme rief Curly: "Mark!" und der meinte: "reg’ Dich nicht auf, alles wird gut werden!" doch Curly schuettelte nur leicht den Kopf. "Doch! Du musst nur daran glauben!" fuhr er beschwoerend fort. Curly winkte Mark’s Kopf zu sich, der hielt sein Ohr hin und Curly sagte mit schwacher Stimme: "Weisst Du noch, unser Song "UNBREAKABLE?" "Ja!" meinte Mark "…auch wenn er Louis nicht gefallen hat, es wird UNSER Song bleiben und Mark begann leise zu singen:" This love is unbreakable, it’s unmistakable, And each time I look in your eyes, I know why. This love is untouchable, A feeling my heart just can’t deny, And each time I look in your eyes I know why!"
Danach sagte Curly: "Und wir werden auch unbreakable sein, in unseren Herzen! When all this is over, our love still remains!"
Mark meinte hektisch: "Oh nein, es wird Dir sicher bald besser gehen, glaube mir!" Curly meinte leise: "Es ist jemand da, ich sehe ihn!" Mark meinte erschrocken: "Oh nein, wir haben doch schon so viel erlebt und das stehen wir auch durch!" Curly sagte mit schwaecher werdendder Stimme:: "Aber das schoenste, was ich je erlebt habe, warst Du! Bitte pass’ gut auf Teddy auf!"
Ploetzlich fiel ihr Kopf zur Seite und aus dem Monotonen Piepen wurde ein langes durchgezogenes Piepen. "Curly Curly!" rief Mark laut, doch Curly reagierte nicht. Mark rannte hinaus und schrie verzweifelt nach einen Arzt, der auch ofort mit einem Kollegen herbei geeilt kam. Mark wurde gebeten, draussen zu warten. Geschockt und mit Traenen in den Augen ging Mark zu den anderen und erzaehlte, was passiert war. Waehredessen kampften die Aerzte drinnen um Curly’s Leben.
Nach fuenf Minuten kam der Arzt heraus. Alle sahen erschrocken und fragend zu ihm und Mark stand auf und ging mit langsamen Schritten auf den Arzt zu, doch der Arzt schuettelte nur den Kopf und sagte nach einer kurzen Atempause: "Es tut mir leid, Mr. Feehily. Wir konnten nichts mehr fuer Ihre Freundin tun. Sie bekam starke innere Blutungen! Wir haben getan, was wir konnten! Die Wiederbelebungsversuche blieben Erfolglos." Ueber Mark’s Wangen lief eine dicke Traene, in seinem Blick standen Verzweiflung und Unverstaendnis. Ploetzlich wurde es schwarz vor Mark’s Augen und er sackte in ich zusammen. Dann nahm er neben der Dunkelheit vor seinen Augen, die ab und zu durchbrochen wurde von grellen Blitzen, merkwuerdige gellende Geraeusche und verzerrte Stimmen von sich, die so weit weg schienen, als waere Mark in Watte gepackt. So weit, aber so verzerrt. "Mahark!" Mister Feehilyyyyy, hoeren sie mich? Hallo, hoeren Sie mich?" Hoereeen Sie mich?" "Mark, was ist mit Dir?" Doch er war viel zu weit weg, um zu antworten "Curly,wo bist Du?" dachte Mark bei seich. "Schnell!" ertoente eine Stimme. Dann wackelte es leicht, eine Tuere fiel ins Schloss und kurz darauf verspuerte er ein Stechen irgendwo, aber er konnte es nicht definieren, wo. Eine reichlich verzerrte Stimme sagte: "Gut, das wird ihm helfen!" "das war doch zu viel fuer ihn!" meinte eine Bryanaehnliche Stimme. "ich kann es noch gar nicht glauben, dass das alles pasiert ist, Curly war so nett. Mark haette alles fuer sie getan!" Das Schwarz vor Mark’s Augen verwandelte sich allmaehlig in Grau und die Welt, die eben noch so weit weg war, schien naeher zu kommen. Als Mark die Augen wieder oeffnete, lag er auf einer Liege und Bryan sass bei ihm. Von der Seite sprach der Arzt: "Da sind sie ja wieder, Mr. Fehilly. Wie geht es Ihnen?" Es war eine bloede Frage, was der Arzt einen Augenblick spaeter feststellte. Wie solle es einem schon gehen, der gerade seine Freundin verloren hat und dann zusammengebrochen ist?
Es wurde allmaehlich wieder klarer in Mark’s Kopf. Er setzte sich auf, stuetzte seinen Kopf in die Haende und schluchzte. Bryan streichelte ihn Freundschaftlich ueber den Ruecken und umarmte ihn.
Nach einigen Minuten, als Mark sich wiedr halbwegs gefangen hatte, fragte er den Arzt: "Kann ich nochmal zu ihr?" und der Arzt erlaubte es ihm.
Mark ging in das Krankenhauszimmer und ein starker Druck lag auf ihm, so als wuerde sie ihm die Luft langsam zudruecken. Mark setzte sich wieder ans Bett und weinte. Curly sah aus wie ein Engel. Der Tod hatte ihr das leben, aber nicht die Schoenheit genommen. Die Schlaeuche, mit denen Curly zuvor noch verbunden war, hatte man entfernt. Curly’s Wangen waren blass - fahl und die braunen Locken umspielten ihr Kinn. Der Teddy mit den schwarzen Knopfaugen und dem gutmuetigen Gesichtsausdruck lag noch immer in ihren Armen. Curly sah aus, als schliefe sie nur. So, als wuerde sie jeden Moment aufwachen und einen Scherz machen oder Mark umarmen. Aber sie wuerde nie wieder aufwachen, das musste sich Mark bitter gestehen.
Nach fuenf Minuten kam ein Schwester herein und bat Mark, wieder zu gehen. "Einen Augenblick noch, ja?" fragte Mark mit traenenerstickter Stimme und die Schwester wartete vor der Tuere. Mark streichelte Curly nochmal ueber den Kopf, hielt ihn in ienen Haenden und kuesste sie mit seinen bebenden Lippen. Traenen, so rund und schwer, liefen Mark’s Gesicht hinunter und tropften schliesslich auf Curly’s rosarore Lippen. Mit zitternder Stimme sagte er: "jetzt bist Du bei meinen zwei Opas! Ich hoffe, sie pasen gut auf Dich auf. Gruese beide ganz lieb von mir, ja? Irgendwann sehen wir uns alle wieder…irgendwann… und dann werden wir alle UNBREAKABLE sein! Keine Angst, ich werde gut auf Teddy aufpassen, und werde ihn liebhaben, so wie ich Dich geliebt habe!" und er nahm den teddy und stand auf, um das Zimmer zu verlassen, auch wenn es ihm schwer fiel.

Es war ein trueber, verregneter Augusttag, als der dichte irische Nebel, Mist genannt, wie ein geheimnisvoller Schleier dicht ueber den Bergen der Benbulben hing. Auf einem Sligoer Friedhof versammelten sich viele Schwarzgekleidete Menschen, teilweie mit Regenschirmen, um ein Grab. Keiner dieser Personen machte ein freundliches Gesicht, alle Mienen schienen versteinert. Einige dieser Menschen trugen schwarze Sonnenbrillen. Ein Priester begann zu sprechen. Viele der Leute hatten Blumen und Taschentuecher in der Hand und weinten still vor sich hin. Viele Menschen waren gekommen, darunter ein blonder junger Mann mit seiner huebschen braunhaarigen Freundin, die er fest bei der Hand hielt. Sie hatte eine Wunderschoene Lilie in der Hand. Ein Dunkelhaariger mit einem blonden Girl an seiner Seite, hatte die Augen geschlossen und die Haende zum Gebet gefaltet, das Girl neben ihm, vermutlich seine Freundin, sah bedrueckt an der Blume, die sie in der Hand hielt vornei, nach unten in das Grab. Rechts davon stand ein blonder junger Mann und kaute auf seinem Daumennagel herum. Daneben befand sich eine kleinere junge, blonde Frau mit leicht kindlich anmutendem Gesicht und daneben ein gross gewachsener blonder Mann. Ein grauhaariger, etwas rundlicher Mann, so um die 50 Jahre alt wird er wohl gewesen sein, stand ganz hinten und beobachtete einen jungen, hochgewachsenen Mann mit braunem Haar, der ganz vorne am Grab stand, neben ihm ein kraeftigerer, grauhaariger Mann mit halbglatze und eine Blonde Frau mit dunklem Hut, die den jungen Mann festhielten.Der Junge Mann hatte den Kopf gesenkt und starrte auf den hoelzernen Sarg, der sich unten im Grab befand. Seine Augen waren mit einer grossen schwarzen Sonnenbrille verdeckt unter deren Rand sich dicke Traenen den Weg ueber die fahlen Wangen bahnten, um wie der Nieselregen zu Boden zu tropfen und mit der Erde eins zu werden. "Asche zu Asche, Staub zu Staub!" sprach der Priester wuerdevoll und schaufelte eine Schippe der nassen Erde hinunter. Einer der Trauergaeste hatte einen handlichen CD Player mitgebracht, aus dem das Lied "Angel" ertoente. "In the Arms of the Angels, fly away from here, from this dark, cold Hotelroom and the endlesness, that you fear. You were pulled from the wreckage, in this silent reverie, you’re in the Arms of the Angels, may you find some comfort here…"
Der Junge mann trat einen Schritt vor, gestuetzt von diesen zwei Personen hinter sich, vermutlich seine Eltern, und warf wie in Trance eine rote, langstielige Rose hinunter. Seine Lippen bebten. Inne halten konnte er nicht, sein Schluchzen brachte sogar den haertesten Stein zum erweichen: "Curly, ich liebe Dich!" meinte er mit zitternder Stimme. Der Mann mit der Halbglatze und die blonde Frau mit Hut, die ihn stuetzten, hatten alle Muehe, ihm zum zurruecktreten zu bewegen.
Nacheinander traten die Leute an das Grab heran, manche hielten kurze Ansprachen, andere schaufelten nur eine Schippe Erde ins Grab, liessen eine Blume hinunterfallen, hielten, mit den Haenden vor dem Koerper zusammengelegt, einen Moment inne. Man drehte sich und gab den Weg fuer die naechsten frei.
Die Sonne hatte recht, vor Trauer ihr Gesicht zu verschleiern, es war wahrlich traurig, Abschied zu nehmen.

Der junge Mann fuhr mit seinen Eltern nach Hause, es war Mark. Zu Hause setzte er sich auf sien Bett, drueckte Curly’ Teddy, den sie sich ja in Temple bar gekauft hatte, kurz bevor sie mit ihm zusammenstiess. Der Teddy roch noch nach ihr. Mark wollte sich an diesem geruch nicht mehr satt riechen. Er sah sich auf Video "Stadt der Engel" an, was ihm an Curly erinnerte und wieder zum weinen brachte. Er hatte schon so viel geweint in den zwei Tagen und trotzdem war da wohl noch eine unerschoepfliche Quelle, die immer wieder Traenen erzeugten. Die Zeit wird langsam Gras wachsen lassen, dennoch bleiben kahle Stellen, die niemand fuellen kann, niemals!

Wenige Tage spaeter stand in der Zeitung:

"You had a smile for everyone, you had a heart of gold,
you left the sweetest memories, this world could ever hold.
You gave me all you had to give, both gifts, big and small
But most of of all you gave me love, the greatest gift of all."
Missing you always, your loving boyfriend Mark

Zwei Monate spaeter brachten Westlife einen neuen Song heraus- der Name
"Unbreakable"

ENDE

By Danny W. August/September 2003