Ich, Stephanie, und meine beste Freundin Sabrina waren schon seit 2 Jahren große Westlife Fans. Wir wohnten in Köln und so war es kein Problem für uns in das VIVA-Studio zu kommen und bei der Sendung Interaktiv im Publikum zu sitzen. Natürlich waren genau an diesem Tag Westlife da. In einer Sendepause, wo den Zuschauer draußen an den Fernsehgeräte Werbung gezeigt wurde, gaben die 5 Iren Autogramme an die Mädchen und Jungen im Publikum. Natürlich wollten wir auch welche haben. Aber natürlich am meisten von unseren Lieblingen Kian und Nicky. Ich stand und stehe immer noch besonders auf Kian und Sabrina liebt und liebte Nicky von ganzen Herzen. Nach ein paar unmöglich langen Minuten kamen die 5 endlich zu uns und gaben uns Autogramme. Doch die Autogramme von Mark, Bryan und Shane wollten wir nicht. (Fragt mich nicht warum. Ich weiß es nicht.) Die drei wunderten sich und setzten sich dann wieder auf die Couch um das Interview weiter zu führen. Komischerweise sahen die 5 immer Sabrina und mich an und wir fühlten uns bald gar nicht mehr so wohl in unserer Haut, als Mola, der Moderator, plötzlich meinte: "So, jetzt kommt eine große Überraschung für unser Publikum hier im Saal. Westlife holen jetzt zwei Fans aus dem Publikum und bringen sie mit auf die Couch. Dann dürfen die beiden den 5 die Fragen stellen, die sie schon immer mal wissen wollten." Kian und Nicky grinsten und zeigten auf uns. Ich flüsterte: "Nein, ich gehe nicht auf die Bühne, was soll ich denn sagen?" Fragend sah ich Sabrina an und die zog mich dann einfach mit auf die Couch. Da saßen wir nun neben unseren Lieblingen und brachten beide keinen Ton raus. "Da habt ihr euch aber ein paar ganz gesprächige gesucht", lachte Mola, nachdem wir nach 5 Minuten immer noch keinen Ton rausbekommen hatten. Aber dann wurde ich mutig und fragte Kian: "Stimmt es, dass du mit Jodie Albert zusammen bist?" "Ich war mit ihr zusammen, aber wir haben uns wieder getrennt, da sie nicht damit leben konnte, dass ich immer so weit weg bin." "Aha." Sabrina fragte Nicky: "Bist du noch mit Georgina zusammen, oder habt ihr euch getrennt?" "Woher weißt du denn von unserer Trennung?", fragte Nicky überrascht. "Ich weiß nichts davon. Ich habe einfach nur gefragt. Also, seid ihr nicht mehr zusammen?" "Nein, ich habe eine Frau auf unserer Tour geküsst und sie hat davon Wind bekommen und mit mir Schluss gemacht. Aber ich habe auch mal eine Frage an euch. Darf ich?" "Ja klar." "Wer sind eure Lieblinge von uns?" Ich schaute erst Sabrina an und sie sah zurück, dann sagte ich: "Also, ich glaube, dass ihr euch das schon denken könnt, oder?" "Woher sollten wir das uns denn denken?", fragte Shane. "Na, wer hat uns denn vorhin die Autogramme gegeben? Natürlich Kian und Nicky. Also sind sie wohl unsere Faves, oder?" "Stimmt, daran haben wir gar nicht mehr gedacht", meinte Bryan und da meldete sich auch Mola wieder zu Wort: "Also, das war Interaktiv wieder für diese Woche. Wir sehen uns am Montag wieder und ich wünsche euch ein schönes Wochenende." Dann ging das Lämpchen an der Kamera aus und die 5 Iren von Westlife standen auf und verließen ohne ein Wort das Studio. "Die sind aber auch nur nett, wenn die Kamera an ist, oder?", fragte Sabrina mich. "Kann sein, aber der heutige Tag hat sich doch gelohnt. Jedenfalls für mich." "Für mich auch. Ich saß, wenn auch nur für 10 Minuten, neben meinem Nicky und der sagt mir auch noch offen ins Gesicht, dass er sich von seinem Fisch getrennt hat. Heute ist der beste Tag meines Lebens." Wir verließen lächelnd das Gebäude und fuhren zu mir nach Hause. "Willst du was trinken?", fragte ich sie, als wir in meinem Wohnzimmer saßen. "Klar, gib mir eine Cola." Ich ging in die Küche und holte zwei Gläser mit frischer Cola. Damit beladen ging ich wieder zurück zu Sabrina und setzte mich zu ihr auf die Couch. Dann kramte ich Kians Autogrammkarte aus meiner Hosentasche und sah es an. "Warum ist er so süß und warum kann er so geil lächeln?", fragte ich sie. "Kann ich dir nicht sagen. Sag du mir, warum Nicky so einen geilen Körper hat." Wir lachten. "Sorry, kann ich dir leider nicht sagen." Sabrina fuhr zwei Stunden später mit dem Fahrrad nach Hause und ich legte mich auf die Couch vor den Fernseher und wartete darauf, dass meine Eltern von dem Geburtstag wiederkommen würden. So gegen 24 Uhr war dies auch der Fall. "Entschuldigung, dass wir so spät kommen, aber Silvia wollte uns nicht gehen lassen", entschuldigte sich meine Mutter bei mir. "Und wir sollen dich von Kai grüßen. Er hat dich vermisst." Kai war mein bester Freund (Er ist nur mein bester Freund in dieser Geschichte. In Wirklichkeit ist er mein Schwarm). Das Wochenende verging sehr schnell und schon hatte das normale Leben einen wieder. Am Mittwoch kamen, wie jeden Mittwoch, die Zeitungen Bravo und Yam! heraus. Darin konnte man ein Treffen mit Westlife gewinnen. Sabrina, die bei mir war, und ich sahen uns an und dachten, wie so oft, das Gleiche. Ich kramte eine alte Postkarte aus meiner Schublade und schrieb das Lösungswort, welches `Swear it again` war und klebte eine Briefmarke drauf. Dann liefen wir zum Briefkasten an meiner Ecke und warfen die Postkarte ein. "Wir haben sowieso nicht gewonnen", murmelte Sabrina und ich meinte: "Denk nicht immer so negativ. Irgendwann muss man doch auch mal Glück haben und vielleicht ist es ja dieses Mal so." "Vielleicht."
Eine Woche später kam ein Brief per Post und in dem stand:
"Liebe Stephanie Bobe,
wir freuen uns dir mitteilen zu dürfen, dass du und deine beste Freundin Westlife treffen könnt. Du hast in der Bravo von der letzten Woche gewonnen. Kommt nächsten Dienstag zum Vivastudio und dort trefft ihr Westlife.
Euer Bravo Team!"
Ich rief sofort bei Sabrina an und teilte ihr die freudige Mitteilung mit. Sie versprach sofort zu mir zukommen und stand keine 5 Minuten später in der Wohnungstür. "Wie kommst du nur immer so schnell hierher?", fragte ich sie verwundert. "Ach, das ist gar nicht so wie du es dir vorstellst. Ich bin ganz langsam gefahren, wenn ich noch langsamer gefahren wäre, wäre ich umgekippt." Sie trat ein und ging sofort die Treppe zu meinem Zimmer hoch. "Wir haben uns noch gar nicht richtig begrüßt", meinte ich zu ihr und nahm sie gleich in den Arm. Sie erwiderte die Umarmung von mir und nach ein paar Sekunden ließen wir uns wieder los. "Zeig mir bitte sofort den Brief, oder ich glaube dir nicht." Ich holte den Brief aus der Schublade und hielt ihn Sabrina unter die Nase. Die riss ihn mir fast aus der Hand und überflog dann den Brief. An ihrem Gesicht konnte ich erkennen, dass ihr der Brief gefiel. "Was sollen wir denn anziehen? Ob sie uns wohl noch erkennen?", fragte sie mich und ich zuckte mit den Schultern. "Vielleicht erkennen sie uns noch, aber ich würde es dir nicht versprechen." Sabrina schob ihre Unterlippe nach vorne und schluchzte. "Hey beruhig dich. Sie werden uns schon erkennen." Dann war Sabrina wieder froh und wir unterhielten uns den ganzen Tag über Westlife.
Am Dienstag waren wir beide sehr aufgeregt und wir hatten am Vortag unsere Klamotten für diesen Tag gekauft. Sabrina trug einen Rock mit einem Bauchfreien Top und ich trug eine enge Jeanshose mit einem bauchfreiem Top. Damit bekleidet traten wir in das Gebäude. Sofort kam uns ein junges Mädchen entgegen, die sich als Susanne vorstellte. Sie führte uns in einen Raum und sagte dann: "Westlife kommen gleich. Ihr wartet hier. Wollt ihr etwas trinken?" "Gerne. Ich hätte gerne eine Cola und du, Sabrina?", antwortete ich. "Ich nehme auch eine." Susanne verschwand aus dem Raum und ließ uns alleine. "Oh man, wir treffen gleich Westlife wieder. Kneif mich bitte. So lieb kann uns Gott doch gar nicht haben, oder?" Ich nahm es wörtlich und kniff sie in den Arm. "Aua. Du doofe Kuh. Ich habe das doch nicht ernst gemeint." "Schuldigung", murmelte ich uns nahm dankend meine Cola an, die Susanne uns gebracht hatte. Ich nahm einen gierigen Schluck und hätte beinahe alles wieder ausgespuckt, als ich plötzlich eine mir sehr bekannte Stimme hinter mir hörte. Ich schluckte schnell die Cola runter und drehte mich um. Da stand Kian hinter mir und grinste mich an. Ich fragte: "Na, was geht ab?" Er antwortete: "Nichts und bei euch?" "Bei uns auch nicht." "Da scheint es aber einer sehr gut mit euch zu meinen, oder?", fragte Mark uns. Wir sahen ihn fragend an und er erklärte uns: "Nicht jeder trifft seine Stars zweimal in einem Monat bei einem Meet & Greet." "Hach. Wir haben halt immer unser Gemüse aufgegessen und waren immer ganz artig zu unseren Eltern. Also hat der liebe Gott uns ganz doll lieb", lachte ich. Wir blieben noch eine ganze Stunde zusammen und konnten den 5 alle Fragen stellen, die wir letztes Mal nicht gefragt hatten und natürlich gaben die 5 uns auch Autogramme. "Wollt ihr von uns jetzt auch Autogramme, oder wieder nur von Kian und Nicky?", fragte uns Shane. "Nein, jetzt nehmen wir auch welche von euch drei." Shane, Kian, Nicky, Mark und Bryan unterschrieben auf unseren T-shirts sowie auf den Eastpacks. Plötzlich kam Susanne rein und sagte: "Hey Guys. Euer Manager drängelt. Ihr sollt zum Schluss kommen." "Sag ihm, dass wir kommen, ja", meinte Nicky und so schnell sie gekommen war, war sie auch wieder hinter der Tür verschwunden. "Schade, dass wir jetzt gehen müssen, es hat so viel Spaß gemacht, sich mit euch zu unterhalten. Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder auf einem Konzert", meinte Kian zu uns und jeder umarmte jeden. Danach gingen wir noch mit ihnen zum Tourbus und verabschiedeten uns noch einmal von ihnen. Dann stiegen sie in den Bus und wir dachten, dass sie für immer aus unserem Leben verschwunden wären, doch wenn uns jemand gesagt hätte, was wir noch erleben würde, den hätten wir für verrückt gehalten. Wir fuhren noch bis zum Stadtpark zusammen und ab da fuhr jeder in seine Richtung mit dem Fahrrad. "Bis morgen in der Schule, Steffie", schrie Sabrina mir noch einmal zu, bevor sie um eine Ecke bog und so aus meinem Blickfeld verschwand.
Am nächsten Morgen, in der Schule, mussten wir allen erzählen, wie Westlife privat denn so sind. Mindestens 100 mal mussten wir erzählen wie toll Kian und Co. in Wirklichkeit waren. Nach der Schule kam Sabrina mit zu mir und ich meinte, als wir bei mir waren: "Bald sind ja Ferien und was machen wir da?" Plötzlich kam meine Mutter in mein Zimmer und sagte: "Ihr fahrt beide nach Irland zu deiner Oma, Steffie." Sabrina sah mich geschockt an. "Du hast eine Oma in Irland. Warum hast du mir noch nichts davon erzählt?" "Weil ich es selbst erst seit jetzt eben weiß. Woher kommt sie denn? Ich meine aus welcher Stadt?" "Aus Sligo. Die Stadt liegt im Nordwesten Irlands." "Oh man, Sabrina, meine Oma kommt aus der gleichen Stadt wie Kian und wir treffen sie vielleicht wieder. Ist das nicht geil?" "Ja, furchtbar. Was nehmen wir denn mit?" "Alles mögliche. T-shirts, Jeans und alles was man so zum Überleben braucht."
Zwei Wochen später;
Wir standen am Flughafen und verabschiedeten uns von unseren Eltern. Dann mussten wir einchecken und stiegen endlich ins Flugzeug. "Ich kann es nicht glauben. Ich bin auf dem Weg zu meinem Schatz Nicky", meinte Sabrina jetzt schon zum tausendsten Male. "Ist ja gut. Mach ich so einen Aufstand wegen Kian? Nein." Zwei Stunden später waren wir gelandet und holten unser Gepäck ab. Dann sahen wir eine ältere Frau, die meiner Mutter sehr ähnlich sah. Ich trat auf sie zu fragte sie: Sind Sie Mrs. Bobe?" "Ja, die bin ich und du musst Stephanie sein, stimmt s?" "Ja, die bin ich. Hallo Oma, wie schön dich zu sehen." Sabrina begrüßte sie auch sehr herzlich und dann stiegen wir in den kleinen Geländewagen von meiner Oma. Wir fuhren ungefähr zwei Stunde und dann standen wir vor einem kleinen Häuschen, das total süß aussah. Ein "Oh mein Gott. Ist das geil hier", kam über meine Lippen und ich wurde gleich rot bis über beide Ohren. "Ist schon gut. Man gewöhnt sich an die Gegend, aber manchmal sage auch ich das noch." Wir drei lachten und dann gingen wir in das Haus. "Eure Zimmer sind im oberen Geschoss", meinte meine Oma und brachte das Gepäck nach oben. Natürlich mussten wir, nachdem wir die Taschen ausgepackt hatten, erst mal die Gegend erkunden. Meine Oma gab uns zwei Fahrräder in unserer Größe und wir fuhren los. Nach ein paar Minuten kamen wir in der Stadt an und holten unser Geld aus dem Taschen. Dann stellten wir die Räder vor einem kleinen Lebensmittelladen ab und gingen rein. Plötzlich meinte Sabrina zu mir: "Sieh mal, sind das nicht Kian und Nicky dahinten?" Ich drehte mich um und genau in dem Moment drehten sich auch die beiden um und sahen uns. Wir lächelten und die beiden kamen zu uns. "Der liebe Gott muss euch ja wirklich sehr lieben, oder?", fragte Nicky uns gleich. "Ja.", antwortete Sabrina. "Was macht ihr denn hier?", fragte Kian mich. "Wir besuchen meine Oma. Die hat hier in der Nähe ein Haus und ihr? Müsst ihr nicht eigentlich zurzeit auf Tour sein?" "Nein, Shane hatte einen Unfall und musste ins Krankenhaus." "Oh, was hat er denn?" "Nichts schlimmes. Aber ohne ihn geht es nicht. Also wird die Tour später fortgesetzt." "Ja, der Dumme ist von der Bühne gefallen. Hat sich vor Tausenden von Fans zu einem Idioten gemacht", kam es von Nicky. Sabrina sah ihn an und fragte: "Aber, was machst du denn hier? Du wohnst doch in Dublin." "Schon, aber Bryan und Kerry sind in England und ich habe keine Lust in Dublin alleine zu sein. Deshalb bin ich jetzt für zwei Wochen hier bei Kian", erklärte Nicky. "Was macht ihr denn heute noch?", fragte ich die beiden und Kian meinte: "Keine Ahnung. Sollen wir vier zu mir fahren? Dann könnte ich euch mein Haus zeigen und euch meine Familie vorstellen. Für Westlife Fans kann das glaube ich, sehr interessant sein." "Gut, aber wir müssen erst noch zu meiner Oma fahren und Bescheid sagen, dass wir länger weg bleiben." "Kannst du nicht bei ihr anrufen? Denn ich weiß nicht, ob ihr den Weg zu meinem Haus findet." "Wo ist denn hier eine Telefonzelle?", fragte ich die beiden. Kian zeigte in eine Richtung und wir beide gingen zu der Telefonzelle. Nicky und Sabrina blieben an Kians Wagen stehen und unterhielten sich über Gott und die Welt.
"Ja, hier Bobe. Mit wem spreche ich?", fragte meine Oma in den Hörer.
"Hi Omi. Ich bin es. Es kann gleich etwas länger dauern. Wir haben neue
Freunde getroffen und fahren jetzt noch zu denen. Also, wartet nicht auf uns.
Bye!" "Bye." "Komisch", sagte ich zu Kian. "Sie hat noch nicht mal nach euren
Namen gefragt." Wir gingen wieder zu Sabrina und Nicky und Kian sagte: "Ihr
könnt bei uns mitfahren. Die Fahrräder können hier bleiben."
Wir stiegen in Kians Porsche und fuhren einmal durch die ganze Stadt. Vor einem
alten, aber sehr schönen Haus, blieben wir stehen und stiegen aus. "Wow",
meinte ich und Kian nahm meine Hand. So gingen wir ins Haus und Kian sagte:
"Geht doch schon mal ins Wohnzimmer. Nicky und ich holen euch etwas zu trinken.
Was wollt ihr denn?" "Hast du Red Bull im Haus?", fragte ich ihn. "Ja, wollt
ihr eine." "Nein, jeder möchte eine." "Meinte ich doch." Kian und Nicky
gingen in die Küche und Sabrina und ich suchten das Wohnzimmer. Als wir
es gefunden hatte, saßen Kian und Nicky schon im Wohnzimmer und Kian lachte:
"Ich hätte euch wohl sagen sollen, wo das Wohnzimmer ist, oder?" "Haha.
Selten so gelacht, Ki", lachte auch ich und setzte mich neben ihn auf die Couch.
Kian gab Sabrina und mir jeweils eine Dose Red Bull und wir tranken gierig einen
Schluck. "Hattet wohl Durst, wat?", meinte Nicky und sah uns an. Sabrina und
ich sahen uns an und mussten lachen. "Warum lacht ihr?", fragte Kian. "Ach nur
so. Alle Westlife Fans würden uns bestimmt beneiden, wenn sie wüssten,
dass wir hier bei euch sitzen. Erst treffen wir euch bei >>Interaktiv<<,
dann bei einem Meet & Greet und dann jetzt in einem Supermarkt. Das glaubt
uns zuhause doch keiner." "Machen wir doch einfach ein paar Fotos, dann glaubt
euch auch jeder", schlug Nicky vor und holte gleich aus seiner Tasche einen
Fotoaperart. Nach ein paar Stunden mussten wir die beiden leider verlassen und
Kian fragte mich: "Sollen wir heute Abend noch etwas unternehmen, nur wir beide?"
Da ich sah, dass Nicky das wohl auch gerade Sabrina fragte, nickte ich und sagte:
Klar gerne, holst du mich von meiner Oma ab. Ich kann dir ja die Telefonnummer
geben und du rufst mich in einer Halben Stunde an und ich gebe dir dann die
Adresse." "OK, so machen wir das." Wir 4 stiegen in Kians Porsche und Kian fuhr
uns wieder zum Supermarkt, wo unsere Bikes einsam und allein in ihren Ständern
standen. "Gott sei dank, ich hatte schon Angst, dass die hier nicht mehr stehen",
meinte ich zu mir selbst. Wir stiegen aus und Kian versprach noch mal anzurufen.
Wir stiegen auf die Bikes und fuhren Richtung meiner Oma. Die machte uns die
Tür auf. "Da seid ihr ja." "Ja und wir sind gleich wieder weg, denn wir
sind verabredet", meinte ich und zog Sabrina in unser Zimmer. Meine Oma folgte
uns und fragte: "Mit wem geht ihr denn noch aus?" "Mit Kian und Nicky von Westlife."
"Und wann kommt ihr wieder?" "Keine Ahnung. Wartet nicht auf uns." "Und ob wir
das machen. Auf einmal kommt ihr nicht wieder. Ihr kennt diese Kerle doch gar
nicht." "Und ob wir sie kennen. Besser als du. Wir haben sie schon 3 mal live
gesehen und seit 2 Jahren kennen wir sie. Sie werden uns schon nichts tun."
In dem Moment kam mein Opa in das Zimmer und fragte: "Was geht denn hier ab?"
"Die beiden wollen heute Abend ausgehen und kennen diese Typen gar nicht." "Lass
ihnen doch den Spaß. Deswegen sind sie doch hier, oder nicht?" "Genau,
Opa. Deswegen sind wir hier." Dann erst ließ unsere Oma uns in Ruhe und
wir konnten uns endlich anziehen. Plötzlich klingelte in Wohnzimmer das
Telefon und keine 2 Minuten später kam meine Oma wieder in unser Zimmer
gestürmt und schmiss mir das Telefon entgegen. "Für dich", murmelte
sie und knallte die Tür zu. Ich griff nach dem Hörer und Kian sagte:
"Hi, ich bin es. Was ist denn bei euch los?" "Meine Oma ist sauer, weil wir
mit euch ausgehen. Seit ihr fertig?" "Ja und ihr?" "Wir auch und dann gibst
du mir jetzt eure Adresse, dann komme ich euch beiden holen." "OK." Ich gab
ihm die Adresse und wir versprachen draußen zu stehen und auf ihn zu warten.
Wir gingen also nach unten und nur mein Opa wünschte uns viel Spaß.
Meine Oma saß in ihrem Sessel und schaute uns wütend hinterher. Dann
standen wir draußen und mussten auch nicht lange auf Kian warten. Er rauschte
mit seinem Boxtor an und hielt mit quietschenden Reifen vor uns. Als wir einstiegen
sah ich noch einmal rauf zu unserem Haus. Meine Oma stand am Fenster und schüttelte
den Kopf. Doch das störte mich nicht und ich setzte mich neben Kian. Die
Zeit bis zu ihm verging sehr schnell und Sabrina stieg aus. Als sie ausgestiegen
war, fuhren Kian weiter in Richtung Küste. "Ich habe mir gedacht, dass
wir erst essen gehen und dann noch in eine Disco", meinte Kian und ich sagte:
"Das ist eine gute Idee. Das wird bestimmt ein lustiger Abend." Bis zu dem Restaurant
schwiegen wir und als wir ausstiegen, hackte ich mich bei Kian ein. Drinnen
setzten wir und direkt an einen Fenstertisch, mit dem Blick aufs Meer. "Es ist
wunderschön hier", meinte ich und Kian sagte: "Das ist mein Lieblingsrestaurant.
Immer wenn ich in Sligo bin, komme ich hierher." Bis 24 Uhr waren wir in dem
Restaurant und plötzlich klingelte mein Handy und ich entschuldigte mich
kurz bei Kian und ging dran.
"Hi Steffie. ich bin es, Sabrina. Sollen wir heute Nacht bei Kian und Nicky
pennen? Nicky hat mich gefragt, aber ohne dich will ich nicht. Bitte!!!" "Warte
mal kurz, ich frage nur schnell Kian." Ich hielt die Muschel zu und fragte Kian:
"Es ist Sabrina und sie fragt, ob wir heute bei euch pennen dürfen. Nicky
hat sie, glaube ich, gefragt. Aber ohne mich möchte sie nicht. Also, dürfen
wir?" "Klar, gerne. Du kannst Sabrina sagen, dass ihr bei uns pennen könnt."
Ich teilte Sabrina diese Nachricht und die freute sich wie ein Schneekönig.
"Bis nachher und macht nicht zu lange. Ach ja und wartet nicht auf uns." "OK."
Wir legten auf und ich wand mich wieder Kian zu. "Was machen wir jetzt noch?",
fragte ich ihn. "Auf Tanzen habe ich keine Lust mehr. Gehen wir noch eine Runde
am Strand lang?" Flehend sah er mich an. "OK. Gehen wir dann?" "OK." Kian bezahlte
und Hand in Hand verließen wir das Restaurant. Wir überquerten eine
kleine Düne und dahinter lag gleich der Strand. "Ich war noch nie an so
einem schönen Strand", musste ich zugeben und ich sah aus den Augenwinkeln
wie Kian lächelte. "Was gibt es denn da zu lachen?", fragte ich ihn. "Ach
nichts. Hast du Lust zu schwimmen?" Ich sah ihn irritiert an und er meinte:
"Es ist Sommer. Das Wasser ist bestimmt noch von der Sonne erhitzt. Lass uns
doch eine Runde schwimmen. Bitte!!!!!!" "Aber wir haben doch gar keine Schwimmsachen
dabei", fiel es mir wieder ein. "Aber Steffie. Wir sind doch ganz alleine, da
können wir doch ruhig in Unterwäsche schwimmen." Kaum hatte er den
Satz zuende gesprochen, zog er auch schon seine Hose runter. Ich tat es ihm
nach (ich hatte zwar ein Kleid an, aber das hatte ich auch schnell ausgezogen).
Mit Unterwäsche bekleidet liefen wir, immer noch Hand in Hand, ins Wasser.
"Das ist gar nicht mal so kalt", meinte ich und Kian nickte mit dem Kopf. "Ich
habe es mir auch kälter vorgestellt." Wir schwammen drei vier Runden bis
Kian mich plötzlich unter Wasser drückte. Kurz bevor mir die Luft
ausging, konnte ich mich aus seinem Griff befreien und wieder an die Oberfläche
kommen. Als ich Kians Gesicht sah und wie es lachte, hatte ich ihm gleich wieder
verziehen. "Na warte. Das bekommst du noch zurück." Mit diesen Worten tauchte
ich unter so das Kian mich nicht sehen konnte. Er drehte sich mehrmals im Kreis
und plötzlich fiel er um. Ich hatte ihm unter Wasser die Beine weggezogen.
Prustend kam er wieder an die Oberfläche und schwamm hinter mir her. Als
ich dachte, dass er aufgegeben hatte, spürte ich seine Hände auf meiner
Hüfte und er zog mich unter Wasser. Dort sahen wir uns, wenn man das so
bei der Dunkelheit nennen kann, in die Augen und urplötzlich spürte
ich Kians Lippen auf meinen. Erschrocken wich ich zurück und tauchte auf.
"Was sollte das?", fragte ich ihn, als ihn neben mir an der Wasseroberfläche
sah. "Da fragst du noch? Kannst du dir das etwa nicht denken?" "Doch, aber das
was ich denke, kann nicht wahr sein, also möchte ich es gerne aus deinem
Mund hören." "OK, als du und Sabrina bei Interaktiv meine und Nickys Autogramme
haben wolltet, fand ich das total süß und da du mir vorher auch schon
aufgefallen bist, dachte ich einfach "Hol dir dieses Girl auf die Bühne".
Danach mussten wir leider sofort gehen und konnten uns noch nicht mal bei euch
beiden verabschieden. Dafür möchte ich mich noch einmal ganz nett
entschuldigen. Dann habe ich Nicky, Bryan, Shane und Mark wohl so genervt, dass
sie, als sie herausbekommen haben, dass ihr bei dem Gewinnspiel mitgemacht habt,
euch gewählt haben. Dann habe ich dich wieder gesehen und musste mir eingestehen,
dass ich mich total in dich verliebt habe, aber ich musste erst über meine
Gefühle klar werden, denn eigentlich will ich keine Beziehung mit einem
Fan. Als ihr dann wieder gehen musstet, brach eine Welt für mich zusammen,
denn ich hatte noch nicht mal nach deiner Telefonnummer gefragt. Als ich dich
heute Mittag dann wieder gesehen habe, wusste ich, dass du die Frau bist mit
der ich alt werden möchte und jetzt stehen wir hier und ich hoffe, dass
du die gleichen Gefühle hegst, wie ich für dich." Ich hatte schweigend
zugehört und nachdem er geendet hatte, sprang ich ihm in den Arm. "Kannst
du dir das nicht denken?" Er drückte seine Lippen auf meine und ich erwiderte
den Kuss zärtlich. "Habe ich richtig gedacht?", fragte er mich, als wir
uns wieder losgelassen hatten. Anstatt einer Antwort drückte ich ihm noch
einen Kuss auf den Mund. "Ja, hast du", flüsterte ich und Kian zog mich
aus dem Wasser. Draußen zogen wir uns wieder an und liefen schweigend
zum Auto. Im Auto küssten wir uns noch einmal und fuhren dann nach Hause.
Bei Kian angekommen, hörten wir Musik aus Nickys Gästezimmer. Kian
klopfte und trat dann ein. "Mach die Musik leiser. Wir gehen jetzt schlafen.
Bis morgen früh." "Bis Morgen? Wir haben schon 3 Uhr." Ich sah auf die
Uhr und bemerkte, dass Kian und ich 3 Stunden am Strand waren. "Meine ich doch",
sagte Kian schnell und machte dann die Tür wieder zu. Dann liefen wir zu
Kians Zimmer und ich sah mich schweigend darin um. "Wow", meinte ich nach einer
Weile und Kian sah mich belustigt an. "Was ist so lustig?", fragte ich ihn.
"Ach nichts. Möchtest du einen Pyjama von mir?" "Ja gerne." Kian holte
einen blauen Pyjama aus seinem Schrank und ich zog ihn an. Nachdem er auch seinen
an hatte, legten wir uns auf sein Bett und kuschelten uns in den Schlaf.
Am nächsten Morgen wurden wir beide durch den Geruch von Kaffee geweckt. Ich sah in Kians geschlossene Augen und küsste ihn dann. Überrascht öffnete auch er die Augen und sagte, nachdem wir uns von einander gelöst hatten: "Und ich dachte schon, dass es nur ein Traum gewesen war." Dann küssten wir uns wieder und plötzlich stand Sabrina in dem Zimmer. "Aufstehen. Nicky will in die Kirche", schrie sie, doch als sie uns sah, wurde sie rot und sagte: "Ich gehe mal wieder. Wenn ihr euch fertig gemacht habt, kommt doch bitte runter. Ich will nicht alleine mit Nicky in die Kirche." Nachdem Sabrina aus dem Raum gegangen war, stand ich auf und ging ins Badezimmer, welches genau neben Kians Zimmer war. Ich stellte mich kurz unter die Dusche und dachte an den letzten Abend. Dabei habe ich die ganze Zeit doof vor mich hingegrinst. Nach 10 Minuten trat ich aus der Duschkabine und trocknete mich ab. Ich zog mich an und ging zu Sabrina nach unten in die Küche. Anscheinend hatte Sabrina Nicky schon alles erzählt, denn der grinste mich an. "Na, wie wars denn gestern noch?", fragte er mich. "Ich weiß nicht was du meinst." "Du willst also sagen, dass ihr nicht miteinander geschlafen habt?" "Warum sollten wir das denn auch getan haben? Wir haben nur zusammen in einem Bett gelegen. Mehr nicht." "Aber ihr habt euch doch geküsst. So hat es Sabrina jedenfalls erzählt." "Das haben wir. Zugegeben. Fahren wir jetzt?" "Erst muss ein Mr. Egan noch fertig werden. Ah, da kommt er ja. OK, wir können fahren." Wir stiegen in Kians Porsche und fuhren in Richtung Kirche. Schon von weitem konnte man die Kirchenglocken hören. "Wann waren wir das letzte Mal in einer Kirche?", fragte Sabrina mich und ich zuckte mit den Schultern. "Ich habe keinen blassen Schimmer. Du weißt ja, dass ich kein großer Kirchengänger bin. Um genau zu sagen, ich hasse die Kirche. Aber wenn die Jungs in die Kirche wollen, gehen wir halt mit, aber dafür geht ihr gleich mit uns frühstücken, verstanden?" "Ay Ay Sir", sagten Kian und Nicky fast aus einem Mund und Kian parkte den Wagen auf dem Parkplatz vor der Kirche. Wir gingen Hand in Hand in die Kirche und mir fiel auf, dass Nicky und Sabrina auch Hand in Hand gingen. Ich zeigte es Kian und der lächelte. Wir setzten uns in die letzte Reihe und keine fünf Minuten später begann der Pastor zu reden. Ich merkte wie Sabrina gähnte, doch dachte mir nichts schlimmes dabei. Plötzlich stieß Nicky mich an und zeigte auf Sabrina. Ich sah sie an und hätte fast einen Lachkrampf bekommen. Sabrina hatte sich an Nickys Schulter gelegt und war am schlafen. "Habt gestern wohl doch länger gemacht, als nötig gewesen wäre, oder?", fragte ich ihn leise und Nicky nickte. "Ich bringe sie zu Kian zurück. Da kann sie in Ruhe schlafen. Gibst du mir den Schlüssel, Kian." Ich stieß Kian an und flüsterte: "Gib Nicky mal den Schlüssel. Sabi ist am schlafen und er will sie zu dir bringen." Kian reichte mir den Schlüssel und ich gab ihn an Nicky weiter. Der steckte ihn sich in die Hosentasche und hob Sabrina hoch. Die Kirchengäste sahen in komisch an, aber das störte ihn wenig. Mit ihr auf dem Arm verließ er das heilige Gebäude und trug sie zu Kians Wagen. Dann setzte er sie auf den Beifahrersitz und setzte sich dann auf den Fahrersitz und startete den Wagen. Von dem Geräusch des Motors wurde Sabrina wach und sie fragte: "Was ist los? Wo fahren wir hin?" "Du bist mitten in der Messe eingeschlafen und ich bringe dich jetzt nach Hause zu Kian. Die anderen beiden sitzen noch in der Kirche und lauschen der Predigt des Pastors." "Fahren wir sie gleich abholen?" "Ja, denn wie sollen sie sonst nach Hause kommen? Aber die Kirche geht noch anderthalb Stunde, was machen wir bis dahin?" "Null Ahnung. Wie wäre es mit einem Strandspaziergang?" "Gut." Nicky schlug den Weg in Richtung Strand ein und hielt den Wagen auf einem Parkplatz. Sie stiegen aus und liefen, wieder Hand in Hand, am Strand entlang. Plötzlich blieb Nicky stehen und schaute tief in Sabrinas Augen. "Weißt du eigentlich wie sehr ich dich mag?", fragte er sie plötzlich. "Ne, keine Ahnung. Wie sehr denn?" "Sodass ich mein ganzes Leben mit dir verbringen will. Kannst du das verstehen? So hat mich noch nie eine Person gefesselt. Noch nicht mal Geo." "Rede nicht von Geo. Ich will nichts von ihr wissen." "Was soll ich denn sonst machen?" "Küss mich." Nicky beugte sich zu ihr runter und berührte leicht mit seinen Lippen ihre Lippen, ehe sie dann in einen leidenschaftlichen Kuss versanken.
Die Messe war aus und Kian wollte mir unbedingt die Statuen und den Altar zeigen.
Ich sah mir das alles mehr als gelangweilt an. Plötzlich hob Kian mich
hoch und setzte mich auf den Altar. "Was machst du da?", fragte ich ihn, als
er anfing meinen Hals mit Küssen zu bedecken. "Nach was sieht das denn
aus?" "Aber wenn uns einer sieht. Kian, hör auf, dass kann man doch auch
bei dir machen. Lass mich runter." Doch Kian hörte nicht auf und ich bat
noch einmal: "Kian, lass das. Ich will nicht gesehen werden." "Aber das ist
doch erotisch. Immer die Angst im Nacken, ob einer rein kommt, oder nicht."
Ich zuckte mit den Schultern und gab mich seinen Zärtlichkeiten hin.
Genau in dem Moment wo wir beide zu einem Höhepunkt kamen, kamen Sabrina
und Nicky wieder in die Kirche. Sie hörten komische Geräusche aus
dem Inneren und als sie eintraten, sahen sie uns auf dem Altar. Kian lag auf
mir und wir hatten beide nur noch ein T-shirt an. "Lass uns lieber wieder gehen.
Ich glaube, dass die beiden alleine sein wollen." Sabrina zog Nicky aus der
Kirche und setzten sich ins Auto und warteten auf Kian und mich. Nach fünf
– zehn Minuten kamen wir auch lächelnd raus und stiegen in den Wagen. "Na,
wie wars?", wurden wir gleich von Nicky gefragt. "Wie war was?", fragte Kian.
"Jetzt streite es nicht ab. Sabrina und ich haben euch gesehen." Kian und ich
wurden leicht rot und Kian meinte: "Es war gut und es tut gut, wieder eine feste
Freundin zu haben, die man über alles liebt. Stephanie, ich liebe dich."
Ich wurde rot und nahm Kian in den Arm. Der hauchte mir einen Kuss auf die Stirn
und sagte: "Ich lasse dich nie wieder gehen. Hast du verstanden? Du bleibst
für immer bei mir."
THE END!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!