Für Nicole, damit sie endlich mal wieder Ruhe gibt *ggg*

But when your eyes say it...that‘s when I know that it‘s true...I'm feeling.... I feel the love coming through....I'm knowing...I know that you truly care for me...‘cause it's there....I see

Nicky starrte das Plakat an. Ein sanftes Lächeln kam über seine Lippen. "Unsere Fans sind so lieb," dachte er. Sein Blick wandte sich kurz vom Publikum ab und glitt zu Shane. Doch dann konzentrierte er sich wieder auf den Song. Auch Shane sah es. "ShNicky we love you, why don’t you confess?" stand in großen leuchtenden Lettern auf dem Plakat. Er schüttelte nur leicht den Kopf und sang dann seinen Part von "Complete", ihrer neuen Single. Schon wieder waren sie auf Tour. Wann würde das ewige Reisen ohne Pause endlich mal ein Ende nehmen? Aber immerhin waren sie es ihren Fans ja schuldig.

Nach der Show ging jeder der Boys auf sein Hotelzimmer. Erschöpft fiel Shane ins Bett. Er schlug die Beine übereinander und legte seine Arme als Polster unter seinen Kopf, nachdem er es sich in Rückenlage gemütlich gemacht hatte. Er atmete tief durch. Endlich hatte er wieder Ruhe, die Tour war ja auch zu anstrengend. Jetzt bloß nicht das Radio anschalten. Dort würde er ja nur wieder "Complete" hören. Die Single war schon in der ersten Woche auf Platz eins sämtlicher Charts geschossen. Schön war es schon, zu wissen, dass man so viele Fans hatte, aber es war kein Ende der Tour in Sicht und alle 5 waren schon total ausgelaugt.
Shane schloss die Augen, suchte Entspannung auf seinem bequemen Bett. Er genoss es, für eine Weile nichts hören zu müssen, nichts sagen und nichts sehen zu müssen. Dann ließ er sich den Tag noch einmal durch den Kopf gehen. Schon am Morgen war es losgegangen, er war zu spät zum Frühstück gekommen, hatte verschlafen. Gott sei Dank war es Nicky nicht anders gegangen. So musste Anto seine Wut auf beide aufteilen und er bekam nicht alles alleine ab. Geteiltes Leid ist eben halbes Leid, das gilt auch für einen Anto-Vortrag. Shane und Nicky hatten wieder einmal eine Shnicky-Nacht veranstaltet. Schon am Morgen hatte er es bereut. Eine Shnicky-Nacht mitten auf der Tour war eben nicht drin. Die Tour selbst laugte sie ja schon so aus. Aber dann auch noch mit Nicky auf Sauftour zu gehen, das war dann doch zu viel. Ja, die Shnicky-Nächte, wie sehr er sie doch immer vermisste, wenn sie auf Tour waren. Shnicky! Ihm fiel das Plakat auf der Show wieder ein. "Shnicky we love you, why don‘t you confess?" "Was soll ich denn noch zugeben?" fragte er sich im Stillen. "Alle wissen, dass wir die besten Freunde sind. Von Anfang an war das klar. Ich wusste, als ich Nicky zum ersten Mal sah, dass wir uns einfach super verstehen würden. Und genau so war es. Er ist wie ein Bruder für mich, ein guter Freund, der immer für mich da ist. Und auch ein Vorbild. Ich hab solchen Respekt von seiner Stärke, seinem Durchhaltevermögen, seiner gefühlvollen Art. Ich liebe Gefühle und Menschen, die sie zeigen können. Warum muss mir das auch immer so schwer fallen? Ich hasse das. Aber Nicky ist anders. Er ist richtig süß, wenn es um Gefühle geht, ein hoffnungsloser Romantiker voller Ideen. Und ich? Mensch, wenn ich ihn nicht hätte...Wie oft hat er mir mit seinen Ideen bei Mädchen geholfen? Unzählbar! Und ich habe solchen Respekt vor seinen Tränen und davor, wie er dazu steht, dass er oft weint. Mir ist das immer peinlich. Er ist einfach ein perfekter Freund. Ein Leben ohne ihn kann ich mir nicht mehr vorstellen. Oh, Nicky! Danke für alles. Ich will dich nie mehr verlieren. Nichts mehr will ich missen müssen. Viel zu dankbar bin ich ihm doch für seine guten Ratschläge, dafür dass er mir immer zuhört, wenn ich Probleme habe, dafür dass wir immer so viel Blödsinn miteinander machen, so viel Spaß haben. Ach, ich hab ihn so gern." Erschöpft von den Anstrengungen der Shnicky-Nacht und der Show aber glücklich und dankbar schlief er selig ein.

Ein Zimmer weiter. Nicky lag grade im Bett und döste vor sich hin. Das Konzert heute war gut verlaufen. Nichts Außergewöhnliches war passiert, oder?! "Moment," dachte sich Nicky. "Dieses Plakat!!! Das ist mir doch gleich aufgefallen aber trotzdem ist es mir ein Rätsel. Warum sollen wir das mit Shnicky endlich zugeben?! Das haben wir doch schon längst getan." Nicky wälzte sich im Bett auf die andere Seite. "Wir haben doch extra dieses Shnicky Interview gegeben und über unsere Shnicky-Nights gesprochen. Ich liebe diese Nächte. Sie sind halt etwas besonderes! Aber egal ich brauche jetzt dringend meinem Schlaf! Es wird wohl jemand gewesen sein, der das mal wieder nicht mitbekommen hat..." Nicky beugte sich zum Nachttisch und machte die Tischlampe aus, bevor er tief einschlummerte...

~*~*~*~*~*~

Die nächsten Tage vergingen wie im Flug. Es war unglaublich, wie Anto und Louis einen Tag verplanen konnten. Jede Minute, ja beinahe jede Sekunde bedeutete Arbeit und Stress. Jeden Tag waren sie froh, endlich ins Bett zu kommen. Für Nachdenken war ganz sicher keine Zeit. Nun brach endlich die letzte Woche der Tour an. Man konnte es den Jungs ansehen, wie sehr sie die Tour mitgenommen hatte. Gott sei Dank war der Tag heute mal wieder frei. Nur am Abend mussten sie noch mal in einem Internet-Cafe in den Fan-Chat.

Nach einem entspannenden Tag, der für jeden anders verlaufen war - Shane hatte ein ausführliches Bad genommen, die ätherischen Öle im Badewasser hatten ihm gut getan, er fühle sich wie ein neuer Mensch; Bryan hatte endlich mal wieder ausgiebig mit Kerry und den Mädchen telefoniert; Kian war zum Hotel-Masseur gegangen und hatte sich verwöhnen lassen; Mark gönnte sich einen kleinen Flirt mit der Kellnerin an der Tagesbar, die ihm einen alkoholfreien, fruchtigen Cocktail nach dem anderen gemixt und ihn damit von ihren Qualitäten in Sachen Feingefühl überzeugt hatte! Dass sie ihn danach noch von ihren andren Qualitäten überzeugt hatte, war offensichtlich, denn Mark war schon lange nicht mehr so gut drauf gewesen; und Nicky hatte sich mal wieder Zeit für ein Buch genommen. Es war ein schönes Buch. "Lebensfreu(n)de". Er hatte die ganze Zeit über, während er das Buch gelesen hatte an seine Freundschaft mit Shane denken müssen, denn die Haupthandlung des Buches war eine besondere Freundschaft.... - im Internet-Cafe. Jeder hatte seinen eigenen PC, also konnten alle gemeinsam im Chat sein.
Die Unterhaltungen mit den Fans im Chat ähnelten sehr denen, die sie bereits kannten. Immer die selben Fragen, immer die selben Antworten. Doch plötzlich wurde Nicky von einem Girl angeflüstert. Was das Girl sagte, traf ihn mitten in sein Herz. Er sah zu Shane, doch der lachte gerade über eine dumme Frage eines anderen Users. Nicky war froh, als Anto sagte, dass die Chat-Zeit um sei. Jetzt musste er nicht mehr mit diesem Girl reden. Doch was sie zum Abschied sagte, ließ ihm keine Ruhe.

Shane musste lachen. Die Fragen im Chat waren mal wieder zu blöd. Eine Userin hatte ihm einen Heiratsantrag gemacht. Er fand das zwar süß, musste aber trotzdem lachen. "Die kennen uns nicht mal richtig," dachte er sich. "Wie soll ich mich in jemanden verlieben, den ich nicht kenne? Nein, das könnte ich nie. Ich würde mich nur in eine Person verlieben, die ich seit Jahren kenne und von der ich weiß, dass sie das selbe auch für mich fühlt. Liebe braucht doch Zeit. Aber das, was diese Girls als Liebe bezeichnen, ist doch eh nur Schwärmerei, die haben doch alle von Liebe keine Ahnung." Auch er war froh, dass Anto sagte, sie müssten wieder zurück ins Hotel. Er verabschiedete sich schnell von den Girls und wollte schnell den anderen hinterher aus dem Cafe rennen, als er bemerkte, dass Nicky sich noch nicht ausgeloggt hatte. "Nicky!" rief er, doch der war schon draußen und stieg gerade in den Wagen. Also ging er zum PC und wollte Nicky ausloggen. Als er einen kurzen Blick auf den Bildschirm geworfen hatte, blieb sein Blick starr auf einen Satz gerichtet, den er von seinem PC aus gar nicht gesehen hatte. Konnte er auch nicht, denn er war an Nicky geflüstert. Was er da las, interessierte ihn sehr. "Shane, nun komm endlich!" Anto wartete ungeduldig. Shane versuchte sich alles ganz genau zu merken uns loggte sich schnell aus.

Auf dem Weg zurück ins Hotel betrachtete er Nicky eingehend. Würde Nicky das tun, was das Girl zu ihm gesagt hatte? Auf jeden Fall würde er, Shane, es machen. Er wollte, nein er musste wissen, was genau das Girl gemeint hatte.

Nicky saß im Wagen und starrte aus dem Fenster. Sollte er oder sollte er nicht? Doch! Er musste es lesen, viel zu neugierig war er auf das, was da auf ihn zukommen würde. Er schloss die Augen, die Zeilen die das Girl geschrieben hatten, leuchteten ihm rot entgegen. "Lies mal einen unserer Shnicky-fics auf www.shnickyfics.com. Dann wirst du einfach mal darüber nachdenken müssen, was einige von uns schon lange sehen."

~*~*~*~*~*~

Es klopfte an der Türe. Shane stand vom Sofa auf und öffnete. Es war der Zimmerservice. "Ihr Tee, Mr. Filan." "Danke," sagte er und lächelte die Kellnerin an. Das Lächeln war ihr viel mehr wert als ein Trinkgeld. Doch leider machte Shane die Türe wieder zu. Er hatte etwas viel Wichtigeres zu tun, als mit der Kellnerin zu flirten. Als er sich wieder aufs Sofa gesetzt hatte, legte er die Beine hoch und hielt die Tasse nah an sein Gesicht. Genüsslich zog er das kräftige Aroma tief in die Nase und spürte, wie die Wärme und der Duft des Tees ihm Wohlbehagen schafften. Dann nahm er vorsichtig einen Schluck, er wollte sich nicht verbrennen. Der Tee schmeckte gut und tat ihm wohl. Entspannt lehnte er sich zurück und blieb ein paar Minuten regungslos liegen. "www.shnickyfics.com" schoss es ihm in den Kopf. Endlich, endlich war ihm wieder eingefallen, wie die Site hieß, auf die er so neugierig war.
"So ein Tee tut eben doch Wunder," sagte er zu sich selbst und stand auf. Er holte den Laptop und machte es sich wieder auf dem Sofa gemütlich. Gespannt wartete er darauf, dass der Laptop endlich die Site öffnete. Auf der Main-page waren viele Bilder von Nicky und ihm. Er sah sie sich neugierig an. Die meisten davon kannte er gar nicht. Bei einigen musste er laut loslachen. "Naja, man kann diese Bilder wirklich falsch verstehen," dachte er sich, als er gerade eines gesehen hatte, auf dem Nicky ihm auf die Schultern griff und er einen Gesichtsausdruck hatte, der wirklich Vermutungen aufkommen lassen konnte.


"Genug von den Bildern, auf zu den Fanfics!" Er öffnete den erstbesten und las ihn ungeduldig. Sein Gesicht wurde immer länger und länger. Er glaubte nicht, was er da las. Als er den Fanfic fertig gelesen hatte, schloss er den Laptop und lehnte sich ungläubig zurück. Er schüttelte den Kopf und ging ins Bad. Er musste sich das Gesicht waschen, damit er endlich aufwachen würde. Das konnte er doch nur geträumt haben. Es war so unglaublich. Das frische kühle Wasser auf seinem Gesicht tat ihm gut, aber es änderte nichts daran, dass er das alles wirklich gelesen hatte. Erschöpft und ungläubig ließ er sich wieder auf dem Sofa nieder. Er legte sich hin und griff nach einem Polster, das er schließlich umarmte und sich hineinkuschelte. "Unsere Fans sind verrückt. Was die sich alles so ausdenken, das ist ja einfach unglaublich." Er musste lächeln, es war ja irgendwie süß, dass sie sich so viele Gedanken um ihre Stars machten. "Aber so was?! Ich weiß nicht, wer kommt den auf so abwegige Ideen? Dass die auch immer alles falsch verstehen müssen. Als ich damals sagte, dass ich Nicky lieben würde, war das ja nicht so gemeint. Also nicht so, dass ich ihn begehre sondern einfach, dass ich mich super mit ihm verstehe. Aber ihn begehren? Ich meine, er ist schon sexy, hat einen geilen Körper. Und zärtlich ist er sicher auch. Er raucht nicht, ist sportlich, romantisch und hat Charme, sehr viel Charme sogar." Ein leises Lächeln huschte über sein Gesicht, als er daran dachte, dass Nicky für jede Frau ein Traumtyp sein musste. "Ein Traumtyp, ja das ist er. Er hat alles, was man sich wünschen kann. Er ist einfach perfekt, und so süß." Er schnellte vom Sofa hoch. "Fuck, was hab ich da gerade gedacht? Nicky ist süß!? Verdammt, Shane was soll das?" Er ließ sich wieder aufs Sofa zurückfallen.

~ Shane wurde von einem Strom aus Leidenschaft geschüttelt, als er Nickys Zunge nach seiner suchen spürte. Er hatte noch nie einen Mann geküsst, doch was machte das für einen Unterschied. Er küsste den Menschen, den mehr als alles auf der Welt liebte. Er wusste, dass sie füreinander bestimmt waren. Er gab sich seiner Leidenschaft hin, ließ seinen Gefühlen freien Lauf. Nickys Zunge hatte die seine gefunden, zärtlich und vorsichtig spielten sie miteinander. ~

"Verdammt, Shane, reiß dich zusammen! Hör sofort auf an den Fanfic zu denken!" Doch er konnte nicht, immer wieder kamen ihm die Zeilen in den Sinn, viel zu sehr wühlten sie ihn auf. "Wie er wohl schmeckt?" Er erschrak fürchterlich, nahm die Hände vors Gesicht. Dann ergriff er wieder das Polster und klammerte sich daran, nahm es mit ins Bett. An Schlaf war jedoch noch nicht zu denken, auch wenn er ihn jetzt bitter nötig gehabt hätte. Immer wieder kreisten seine Gedanken um Nicky. Schließlich musste er sich doch eingestehen, dass er ihn auf irgendeine Weise begehrte, ihn sexy fand. Endlich schlief er ein, doch auch in seinen Träumen würden ihn diese Gedanken verfolgen.

~*~*~*~*~*~

Nicky klappte den Laptop zu. Die Neugier hatte gesiegt. Bereute er es nun? Fast wie in Trance machte er sich auf den Weg ins Bad.
Als er unter der Dusche stand, schossen ihm Gedanken durch den Kopf: "Diese Fanfics. Ich weiß nicht.... Unsere Fans sind schon crazy, aber so was?" Er hielt seinen Kopf gegen den Duschstrahl und genoss die Wärme. "Sicher, ich habe Shane schon gerne. Er ist mir in der Zeit nach dem Casting und dem Anfang der Band sehr ans Herz gewachsen... aber eher so wie ein Bruder!"
Er schnappte sich ein weiches Handtuch und setzte sich auf den Wannenrand. Beim abtrocknen kamen die Gedanken wieder: "Manchmal würde ich ihn schon gerne in den Arm nehmen und ganz fest knuddeln...aber ist das schon zuviel?!" Er sah in den Spiegel. "Nein, sie werden dich als Schwuchtel bezeichnen, Nicky!
Ich bin keine Schwuchtel aber ich kann mich gegen dieses Gefühl auch nicht wehren..." Er schnappte sich frische Boxershorts und huschte ins Bett. Der Tag war anstrengend gewesen. "Mist. Shane, ich liebe dich, aber kannst du endlich aus meinen Gedanken verschwinden?!"
Nicky faßte sich an den Mund. "Was habe ich da gerade gesagt? Das kann nicht sein..." Er kuschelte sich ins Kissen, doch es kam ihm eine Szene aus dem Fanfic in den Kopf :

~ Nicky lehnte sich nach vorne, Shane wagte es nicht, sich auch nur einen Millimeter zu bewegen. Er konnte seinen Atem spüren, noch nie waren sie sich so nah gewesen. Mit jedem Herzschlag, den er bis in den Hals hinauf spüren konnte, kamen Nickys Lippen näher. Shane konnte es nicht mehr erwarten, er kam auf Nicky zu. Sanft und fast ohne Druck berührten sich ihre Lippen ~

Nicky huschte ein Lächeln über die Lippen. "Wenn ich wüsste, wie sich das in Wirklichkeit anfühlt, dann könnte ich mir auch über meine Gefühle klar werden...aber das war nur ein Tagtraum." Er schlief ein und hoffte heimlich, noch mehr zu träumen. Auch wenn er es sich noch nicht ganz zugestehen wollte, es fühlte sich einfach nur zu gut an.

~*~*~*~*~*~

Langsam, aber sicher ging die Tour ihrem Ende zu. Alle waren immer gut gelaunt, endlich war ein Ende in Sicht. Sie machten Witze, vor allem Bryan war gut drauf. Bald würde er seine 3 Mädchen wieder in die Arme schließen können. "Leute, wenn ihr Zeit habt, könnt ihr ja bitte mal wieder ein paar Mails beantworten." Anto gab eben auch nie Ruhe. Alle ächzten. Schon wieder Arbeit. "Komm schon Nicky, lass es uns hinter uns bringen." "Okay Shane, dann haben wir wenigstens am Abend frei." Sie gingen vom Hotelrestaurant, wo sie gerade eine kleinen Imbiss mit dem Rest der Band eingenommen hatten, hoch in ihre Zimmer.
"Du Nicky, kann ich nachher deinen Laptop haben? Meiner spinnt total." "Klar Shane, aber dann brauchen wir so lange, bis wir fertig sind und ich will doch den freien Abend genießen. Komm mit in mein Zimmer, dann beantworten wie die Mails gemeinsam, okay?"
Sie setzten sich also mit Nickys Laptop aufs Sofa uns stöhnten auf, als sie in den Posteingang schauten. "48 Mails recieved! Oh Gott, Shane. Weißt du wie lange wir da dran sind?!" "Wir machen 20 und lassen den Rest den anderen, okay?" "Gut, also fangen wir an!" Sie suchten sich die kürzesten Mails mit den leichtesten Fragen raus. "Tja, wer zuerst kommt, mahlt zuerst, gell Nicky?!" Nicky zwinkerte ihm zu. "Jep!" Beide mussten lachen. Als sie beinahe fertig waren, sahen sie ganz unten eine Mail, die direkt an sie adressiert war: ONLY FOR SHNICKY’S EYES.
"Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist," dachte sich Nicky, denn er erkannte in der Absenderin dieser Mail, das Girl, mit dem er damals gechattet hatte. Doch Shane war zu neugierig und öffnete sie. Beide starrten neugierig auf den Screen. Ja, es war von dem Girl mit dem Nicky gechattet hatte, das erkannte er an den ersten Zeilen, handelten sie doch über Shnicky. Nach der kurzen Einleitung, in der das Girl erklärte, was folgen würde, folgte dann eine Fanfic. Nicky blinzelte zu Shane hinüber, traute sich aber nicht, ihn merken zu lassen, dass er ihn ansah. "Sollen wir uns das wirklich antun?!" fragte er sich. Schließlich siegte aber wieder die Neugier. Die Fanfic war sehr schön geschrieben, ging sehr auf ihre (vermeintlichen) Gefühle ein. Doch dann kam eine Stelle, die das Leben der beiden Lesenden ein für alle mal verändern würde.

~ Er streichelte ihm während eines besonders zärtlichen Kusses langsam über dem Hemd den Rücken entlang. Immer weiter hinunter fanden seine Hände den Weg zu Nickys Hintern. In Nickys Augen brannte ein Feuer, das Shane einen Hitzestoß durch seinen Körper schoß. Von einer Welle aus Leidenschaft gepackt, küßte er Nicky wieder. So forsch wie in diesem Augenblick hatte seine Zunge noch nie Einlaß in Nickys Mund gefordert, den Nicky ihr unter heftigen Atemzügen gewährte.... ~

Um weiterlesen zu können, hätte einer der beiden die Seite scrollen müssen. Doch das geschah nicht. Beide saßen vor dem Laptop und starrten auf den Bildschirm. Nicky stockte er Atem, auch Shane traute sich nicht zu atmen. Nicky schloss die Augen. Er musste daran denken, was er gedacht hatte, nachdem er zum letzen mal so einen Fanfic gelesen hatte. Ich will wissen, wie sich ein Kuss von Shane anfühlt, hatte er da gedacht. Und jetzt? Wollte er es jetzt auch noch? Langsam drehte er den Kopf zu Shane und sah ihn an. Shane schien diese Bewegung nicht zu bemerken, jedenfalls reagierte er nicht darauf. Immer noch starrte er auf den Laptop. Tausend Gedanken schossen ihm durch den Kopf. "Wie er wohl schmeckt?" Das hatte er sich doch schon einmal gefragt. War das jetzt die Gelegenheit um es herauszufinden? Jetzt drehte auch er den Kopf zu Nicky, beide sahen sich lange und intensiv in die Augen. Shane versank in Nicky’ wunderschönem Blau, nahm nichts um sich mehr wahr; Nicky glaubte auf der Stelle vor Verlangen vergehen zu müssen. Langsam bewegten sich ihre Köpfe aufeinander zu. Jetzt konnte Shane schon Nickys kaum existierenden Atem in seinem Gesicht spüren. Wie in Trance kamen sich ihre Lippen immer näher und näher. Schließlich trafen sie sich. Sie berührten sich kaum und doch... Es traf beide mitten ins Herz. Nicky seufzte unter der Intensität seiner Gefühle auf. Doch Shane wich wieder zurück. Ungläubig und verschreckt sah er Nicky an. Langsam hob Shane seine Hand zum Mund und berührte leicht seine Lippen. Sein Blick traf Nickys Herz wie tausend Nadelstiche, er schmerzte ihn tief. Shane senkte den Blick wieder, dann sah er Nicky noch einmal mit einem Blick an, der ihn in seinem tiefsten Inneren schwer verletzte und ging dann wortlos aus dem Zimmer ohne ihn eines weiteren Blickes zu würdigen.

~*~*~*~*~*~

"So Jungs! " Anto schrie fast, so dass Bryan seine Cornflakes fast im Halse stecken blieben. "Heute ist euer letztes Konzert - zumindest für diese Tour. Ein kleiner Witz am Rande!" "HaHa Anto wir haben alle gelacht!" kam es von Bryan der grad am Keuchen war. "Ich will, dass ihr noch mal euer bestes gebt und euch total auspowert! Ihr hattet ja gestern genügend Zeit um euch zu erholen!" Sein Blick schweifte zu Shane. Der saß nur rum und trank seinen O-Saft. "Na ja, bis auf Shane!" kam der Kommentar von Anto. "Was ich?! Mir geht’s gut. Du kennst mich doch Anto!" Shane merkte, dass Nicky in ansah. Er wagte es aber nicht hinzuschauen. "Gut, dann hoffen wir mal, du kriegst das bis heute Abend in den Griff und ihr absolviert ne gute Show! Louis ist total zufrieden mit euch. Übermorgen checken wir aus dem Hotel aus. Ich hoffe ihr wisst, was das heißt!" "Was soll das schon heißen?! Koffer packen!" kam es von Kian. "Ne ne Kian, das heißt AUFRÄUMEN! Letztes Mal rasselten die Beschwerden nur so nachdem wir ausgecheckt haben! Und ich erinnere dich nur daran, dass es dein Zimmer war das aussah, als ob da ein Tornado durchgezogen wär, Kian!" Damit war Anto’s Vortrag beendet. Kian sagte nichts mehr dazu. Anto hatte ja nur zu gut Recht.

"To see you once again…my Love….!” Der Song verhallte. Das Konzert war gerade in vollem Gange. Die Stimmung der Fans war auf die Jungs übergegangen. Wie konnte es bei dem letzten Konzert auch anders sein? "This Song is called "You make me feel"". Shane begab sich schnell an seinen Platz auf der Bühne. Wie versprochen war er wieder gut drauf. Er und Nicky hatte sich nach dem Frühstück kaum gesehen. Shane hatte den Kuss zwar bereut doch wollte nicht weiter drüber nachdenken, aber plötzlich war es wieder da. Dieses Gefühl, als Nicky anfing zu singen.

~ I’ve been trying to reach you. Cause I’ve got something to say...but your’re talking about just nothing at all...and you’re slipping away…~

Nicky konzentrierte sich auf Shane als er die Zeilen sang. Dieser Song hatte viel Bedeutung für ihn. Man musste nur auf den Text achten. Er war ja praktisch in der Situation und wollte das ausdrücken, was der Song aussagte. Sein einziger Gedanke nach diesem Kuss - dieses Wort brachte wieder ein sanftes Lächeln auf seine Lippen - war, dass er Shane verletzt hatte. So konnte es nicht weiter gehen... Shane spürte Nickys Blick wieder, doch er war zu feige, um auch nur in Nickys Richtung zu schauen. Nachdem der erste Refrain beendet war, wagte er es, doch Nicky hatte es aufgeben. Er war tief im Gedanken versunken.
"Warum hat er mich nicht angeschaut? Noch nicht mal in meine Nähe...dabei würde ich so gerne wieder in diesen Augen versinken....Ich öffne ihm mit diesem Song praktisch mein Herz...jetzt habe ich alles kaputt gemacht..."

~ Ten thousand light years away from you...keep thinking maybe it’s time to let go, but by the end of the day I still want to say..."DO YOU?” ~

"Shane, ich will es wissen. Dieser Kuss hat mir die Augen geöffnet. Verdammt, vielleicht habe ich mich sogar in dich verliebt! Es klingt unmöglich....ich muss es wissen...mein Herz muss es wissen! Bitte lauf nicht weg! "

Shane schmiss sich aufs Bett. Langsam bahnte sich eine Träne ihren Weg über sein Gesicht und rann schließlich an seinem Hals entlang weiter abwärts. Irgendwie wäre es ihm lieber gewesen, wenn es Nickys Finger wären, aber irgendwie eben auch nicht. "Verdammt Nicky! Warum hast du das zugelassen? Warum haben wir uns geküsst? Verdammt!" Immer wieder sammelte sich das Wasser in seinen schönen dunklen Augen zu einer Träne zusammen. "Ich liebe dich doch! Jetzt weiß ich das. Der Kuss hat es mir gesagt. Wieso musstest du das tun? Ich hab Angst davor, dich zu lieben, ich fürchte mich vor mir selbst. Ich hab meine Gefühle nicht mehr unter Kontrolle, kann mich nicht mehr lange beherrschen. Aber ich muss! Das darf nicht sein! Wir sind nicht schwul, verdammt! Das ist sicher nur eine Phase, einfach mal was Neues, Unbekanntes. Vielleicht hat es uns eben nur gereizt, es mal auszuprobieren. Aber, verdammt, es war so ein schönes Gefühl. Ob er mir je verzeihen wird, dass ich ihn einfach stehen gelassen habe ohne ihm zu sagen warum? Ich befürchte, dass das was passiert ist, unsere Freundschaft zerstört hat, unser Vertrauen zueinander. Wir werden uns nie wieder richtig in die Augen sehen können." Die Tränen, die sein Gesicht bedeckten, wurden immer mehr und mehr. Er krampfte sich in das Polster, umarmte es fest und drücke es an sich. "Wieso kannst du nicht Nicky sein?" fragte er das Polster rhetorisch. "Es tut mir leid, Nicky! Ich hätte mit dir über das, was passiert ist reden sollen, dich nicht einfach allein und total verstört zurück lassen sollen. Der Kuss war wunderschön. Aber es war eben ungewohnt, fremd, eigenartig und vor allem nicht aus eigenem Willen. Dazu bin ich einfach noch nicht bereit. Das geht mir zu schnell. Ich kann das einfach nicht. Ich kann mir nicht in einem Augenblick denken, dass ich mich in dich verliebt habe und dich schon im nächsten küssen. Ich brauche Zeit, viel Zeit. Die Liebe zu dir ist etwas, dass ich erst einmal richtig realisieren, richtig in mich aufnehmen, richtig verarbeiten muss. Es tut mir alles so leid, aber ich kann dir das alles einfach nicht ins Gesicht sagen, ich schäme mich so. Ach Nicky,..." mit vor Schluchzen bebendem Körper schlief er endlich erschöpft auf seinem Polster ein und träumte von Nicky.

Als Nicky total geschafft in seinem Zimmer ankam, war sein erster Gedanke - mein Bett! Er schnappte sich die Fernbedienung und schmiss sich gekonnt auf das King Size Bett! Beim Zappen durch die Channels, entdeckte er eine Musiksendung. Wie konnte es im UK anders sein? Natürlich kam etwas über Westlife’s letztes Konzert für diese Tour. Ein kleiner Ausschnitt war auch dabei. Nicky war grade dabei sich auszuziehen und wollte sich auf den weg zum Bad machen, als er bemerkte welcher Ausschnitt es war. Er stolperte fast über seiner Hose, als er blitzschnell vor den Fernseher eilte.
Dem Kommentar des Moderators schenkte er gar keine Beachtung. Er war auf den Bildschirm fixiert....besser gesagt auf Shane...und da sah er ihn! Shane’s Blick! Während er in seinen Gedanken versunken gewesen war, hatte Shane es versucht! Warum hatte er es nicht bemerkt ?!

Nicky wusste nicht, ob er wütend oder traurig zugleich sein sollte, oder, ob ihm dieser Blick, wenn er ihn richtig definiert hatte...Sollte er darin Hoffnung sehen?! Das alles wühlte ihn viel zu sehr auf. Er fühlte sich, als ob vor Anspannung zerbringen würde. Eine Ablenkung war dringend nötig. Er sah, dass der Laptop noch an war...sollte er?!
"Hm...ein Blick kann nicht schaden", sagte er sich. Nicky konnte nicht widerstehen. Wenn er es schon nicht erleben durfte, musste er es sich eben so holen. Gespannt begann er zu lesen. Er musste lächeln. Die Fantasie, die der Schreiber hatte, faszinierte ihn. Warum konnte er sie nicht in die Realität umsetzen? Der Kuss hatte etwas ich ihm geweckt, dass dringend gestillt werden musste. In dieser Story war der Schreiber schon weiter ins Detail gegangen als bei einem Kuss. Gebannt saß Nicky vorm Bildschirm.

~ Also stand er nun nur in Boxershorts vor ihm. Zwar hatte Shane ihn schon oft so gesehen, sie hatten sich ja immer ein Hotelzimmer geteilt, wenn sie auf Tour waren, doch so erotisch und sexy wie in diesem Moment hatte Shane seinen Nicky noch nie gesehen. Zumindest kam ihm das so vor. Er ließ seinen Blick über Nickys gesamten Körper gleiten. Nicky konnte seinen Blick auf jedem Zentimeter seiner nackten Haut spüren. Shanes Blick blieb an Nickys Boxer hängen. "Wow," dachte er sich, als er die Erhebung sah. Er legte seine Arme wieder um Nicky und versank in einem erneuten Kuß. Langsam suchten sich seine Hände den Weg zu Nickys Boxershorts. Als sie sie gefunden hatten, ließ er sie unter dem weißen Stoff verschwinden. Nicky stöhnte auf. "Oh, Shay." hauchte er. Shane nahm Nickys bestes Stück in die Hand. "Shay, jaaaah!" ~

Ein warmes Gefühl durchströmte Nicky, als er laß. Keine Scham, nur pures Verlangen. Er war so gebannt, er brauchte mehr, nein er brauchte es jetzt! Eine Hitze loderte in ihm, das Verlangen überall in seinem Körper,... In seiner Hose begann es auch deutlich eng zu werden. Gott war er heiss! Diese deutliche Beule würde auch nicht verschwinden...er musste etwas tun. Lusterfüllt leckte er sich über die Lippen. Sein Atem wurde schwer. Sein Gefühl, aber vor allem sein Verlangen hatten jetzt die Kontrolle übernommen. Sein Blick schweifte zur Tür.....

~*~*~*~*~*~

Der Raum war dunkel, als Nicky hereinkam. Er zog die Türe vorsichtig hinter sich zu und ließ ganz langsam die Türklinke los. Jetzt bloß kein Geräusch machen. Er lehnte sich mit dem Rücken gegen die Tür und hielt den Atem an. Er wollte auf Shane zugehen, doch er konnte nicht. Er vermochte nicht einen Fuß vor den anderen zu setzen, sein Verstand setzte aus. Die Augen fielen ihm zu. Er wollte Shane, er wollte ihn auf der Stelle, doch er konnte nicht. Er hatte Angst, Angst vor Shane’s Reaktion. Leise aber doch tief atmete er die frische Luft, die mit Shane’s einzigartigem Duft vermischt war tief ein. Danach konnte er die Augen wieder öffnen. Er sah Shane auf dem Bett liegen. Verdammt, sah er geil aus. Er lag auf der Seite und drehte ihm sein Gesicht zu, doch Nicky sah nur seinen Hintern. Seine Leidenschaft siegte schließlich über seine Angst, und er setzte langsam einen Fuß vor den anderen, vorsichtig schritt er auf Shane zu. Als er endlich vor ihm stand, wurde ihm ganz warm ums Herz. Er liebte es, Shane beim Schlafen zuzusehen.


Er sah so süß aus, wenn er seine Augen geschlossen hatte. Endlich konnte Nicky ihn wieder ansehen. Seinen schönen Mund, seine süße Stupsnase. Oh, wie sehr er diese Nase doch liebte. Aber nicht nur die Nase, alles an Shane liebte er. Das war ihm jetzt klar. Seine Geilheit wich wieder zu einem wohligen Gefühl der Wärme und Liebe. Er setzte sich zu Shane aufs Bett. Langsam hob er die Hand, bewegte sie auf Shanes Gesicht zu. Jeden Moment würde sie Shane’s zarte Haut berühren. Als ihm das klar wurde, zog er die Hand wieder zurück. Er wusste, er würde die Leidenschaft, die ihm dieser Moment durchfahren würde, nicht ertragen, sie würde ihn viel zu sehr aufwühlen. Aber er musste einfach! Er wollte Shane endlich wieder einmal berühren, die letzte Berührung war schon viel zu lange her. Und genau diese Berührung selbst war Schuld daran gewesen, dass sie sich so lange nicht berührt hatten. Der Kuss! Immer der Kuss! Alles was Nicky in diesem Moment fühlte, ging auf den Kuss zurück. Seine Leidenschaft, seine Liebe aber auch seine Angst. Was, wenn Shane wieder so reagieren würde, wie damals? Wieder sah Nicky ihn an. Seine Liebe war einmal mehr stärker als seine Ängste und seine Unsicherheit. Zärtlich legte er seinen Daumen auf Shane’s Wange und streichelte sanft darüber. "Hi..." kam ihm über die Lippen.

Shane traf es wie ein Blitz. Er hörte Nickys einzigartige raue Stimme. Mit einem Schlag war er hellwach und doch glaubte er zu träumen. Nicky saß auf seinem Bett und sah ihm tief in die Augen. Er konnte Nicky’s Hand auf seinem Gesicht spüren. Wie Feuer brannte seine Berührung auf seiner Haut. Shane konnte nicht mehr denken, sah nur noch Nicky. Was hatte er vorher noch gedacht? Dass es ihm zu schnell ging? Dass er Zeit brauche würde? Er wusste es nicht mehr, konnte sich an nichts mehr erinnern. Es zählte nur der Augenblick. Nicky! Das Atmen fiel Shane schwer, kurz und heftig ging sein Atem. Nicky saß wie versteinert auf dem Bett und starrte Shane an. Shane konnte aus seinem Blick alles lesen, seine Leidenschaft, seine Sehnsucht, seine wahre und aufrichtige Liebe, aber auch seine Angst und Unsicherheit. Nicky würde nichts machen, das merkte Shane. Er war total willenlos, zu nichts im Stande. Doch Shane wollte es, er wollte ihn wieder spüren, ihn riechen, ja auch schmecken wollte er ihn, dass wusste er nun. In jenem Augenblick, in dem er aufgewacht und Nicky auf dem Bett sitzen gesehen hatte; in diesem Augenblick hatte er zum ersten Mal richtig verstanden, was er wollte. Er hatte Nicky’s Blick gesehen und plötzlich war ihm klar geworden, dass er ohne diesen leidenschaftlichen, liebenden Blick nicht mehr leben wollte. Er wusste nun, dass er Nicky brauchte. Seine Hand glitt vorsichtig über Nickys Oberschenkel. Zum ersten Mal nachdem er "Hi" gesagt hatte, bewegte sich Nicky nun. Er sah auf Shane’s Hand hinab, dann wieder Shane an. Sein Blick war ungläubig und verwirrt. Shane richtete sich langsam auf, doch Nicky nahm seine Hand noch immer nicht von seiner Wange. Shane schmiegte sich an seine Hand und sah ihm danach tief in die Augen. Langsam kamen seine Lippen Nicky’s immer näher und näher. Schließlich legte er sie sanft auf Nicky’s. Doch der erwiderte den Kuss nicht, sondern schloss nur die Augen. Er konnte es nicht glauben, dass Shane ihm seinen größten Wunsch gerade in diesem Augenblick erfüllte. Shane hob wieder den Kopf und ließ von Nicky’s Lippen ab. Wieder sah er ihn eindringlich an. Irgendwie war er enttäuscht. Hatte er sich doch in Nicky getäuscht? Warum war Nicky gekommen, wenn er ihn nicht küssen wollte? Hatte er es falsch verstanden? Vielleicht wollte er es falsch verstehen? Shane spürte einen Knoten in seinem Hals aufkommen. Dann sah er, dass Nicky tief schluckte und ihn fragend ansah. Jetzt verstand Shane. Ein Stein fiel ihm vom Herzen, Nicky wollte es also auch, konnte nur nicht glauben, dass es Shane diesmal ernst war. "Komm her, Nicky,..." hauchte er. "Diesmal will ich es, Nicky. Komm näher!" Vorsichtig zog er ihn zu sich aufs Bett. Nicky ergab sich willenlos seiner Leidenschaft und Liebe. Sie lagen nebeneinander, die Gesichter einander zugewandt. Shane konnte Nicky’s schweren Atem in seinem Gesicht fühlen. Sie atmeten beinahe die selbe Luft. Noch nie waren sie sich so nahe gewesen. Oder doch! "Nicky zog seinen Kopf wieder zurück und senkte den Blick. "Ich will es so sehr wie du, Nicky" Nicky sah wieder auf. Shane sah es ihm an, dass er es ihm nun glaubte. Langsam streichelte er durch Nicky’s Haar und strich langsam seinen Rücken herunter. Eindringlich sah er Nicky noch einmal an, bevor er mit seiner Hand sanft über seinen Hintern streichelte und sie dann dort liegen ließ. Er sah ihm noch einmal tief in die Augen und senkte dann seinen Blick auf Nicky’s Mund herab. Er war leicht geöffnet. Schwere Atemzüge stießen aus ihm hervor. Shane betrachtete Nicky’s schöne Lippen, versuchte sich jede kleine Falte darauf in sein Gedächtnis einzuprägen. Dann hob er seine andere Hand und legte sie auf Nickys Lippen. Zärtlich und sie kaum berührend fuhr er mit seinem Daumen die Konturen nach. Nicky schloss die Augen, gab sich ganz diesem wunderschönen Gefühl hin. Shane holte tief Luft und schließlich berührten sich ihre Lippen zum dritten Mal. Diesmal spürte Shane, wie Nicky den Kuss erwiderte. Vorsichtig und unbeholfen küssten sie sich. Doch schon bald wurde der Kuss leidenschaftlicher. Immer fester pressten sich ihre Lippen aufeinander. Shane hörte Nicky’s tiefen Atem und spürte sein Herz bis in den Hals hinauf schlagen. Nicky kam immer näher, bis Shane schließlich sein Becken an seinem spürte. Er stöhnte auf und presste seine Hüfte fester an Nicky’s. Was er da spürte, schoss ihm einen Hitzeschlag durch den Körper. Je fester er sich an Nicky presste, desto besser konnte er seine Erregung spüren. Er bewegte sein Becken vorsichtig vor und zurück. Jedes Mal wenn es nach vorne ging, spürte er Nicky’s Glied auf seinem. Immer fester rieb er seine Erregung an Nicky’s. Nickys Atem ging schneller und schneller, er konnte so viel Leidenschaft beinahe nicht mehr ertragen,. Shane’s Geilheit raubte ihm den Verstand. Er konnte nicht mehr, drehte sich auf Shane um sich nicht unter seinen Zärtlichkeiten zu verlieren. Nun lag er auf Shane und küsste ihn leidenschaftlich. Ungeduldig und fordernd verlangte seine Zunge Einlass. Shane musste tief Luft holen, um mit seiner Leidenschaft fertig zu werden. Nicky’s Zunge nützte das aus und stach ihm tief in den Mund. Forsch schlang sie sich um Shane’s. Sie ließen ihre Zungen kreisen und streichelten sich gegenseitig. Shane warf Nicky wieder herum und legte sich nun auf ihn. Sein Mund ließ von Nicky’s ab und wieder sah er ihn mit einem Blick an, der Nicky beinah in den Wahnsinn trieb. Shane setzte sich wieder auf Nicky, langsam und doch fordernd bewegte er sich auf Nickys Schoß. Immer härter konnte er Nickys Glied unter seinen Bewegungen spüren. Er suchte nach den Knöpfen von Nickys Hemd. Als er sie gefunden hatte, öffnete er ungeduldig die untersten 2. Doch es ging ihm nicht schnell genug; es dauerte ihm viel zu lange, bis er endlich Nickys Brust verwöhnen konnte, viel zu sehr sehnte er sich danach. Also riß er Nicky das Hemd vom Körper. Nicky bedachte diese Aktion mit einem tiefen Stöhnen. Shanes Wildheit erregte ihn tief. Shane ließ seine Finger nun auf Nickys Oberkörper auf Wanderschaft gehen. Zärtlich umkreisten sie seine Brutwarzen. Schließlich nahm er sie zwischen seine Finger. Nickys Atem ging schneller und schneller; er konnte seine Erregung nicht mehr ertragen. Dann nahm Shane Nickys Brustwarzen zwischen die Lippen und saugte leicht daran. Nicky glaubte unter dieser Zärtlichkeit zerschmelzen zu müssen. Doch Shane trieb das Spiel seiner süßen Qual noch weiter. Langsam stieg er von Nicky runter und setzte sich neben ihn. Seine Zunge wanderte Nickys Oberkörper entlang abwärts und versank schließlich in seinem Bauchnabel. Während er Nicky dort verwöhnte, öffnete er gekonnt Nickys Reißverschluß und zog ihm Hose und Boxer gleichzeitig mit einem einzigen Ruck von den Hüften. Selbst wenn Nicky sich jetzt wehren gewollt hätte, gegen den vor Ekstase schon beinah wahnsinnig gewordenen Shane hätte er keine Chance gehabt. Genüßlich leckte er sich über die Lippen und sah Nickys Glied an, das sich ihm sehnend darbot. Als er seine Finger sanft um Nickys Erregung legte, stöhnten beide auf. Nicky verlangte es nach Shane. Zärtlich streichelte er an seinem Arm entlang, dann über seinen Hintern. Zärtlich und doch wild knetete er Shanes Backen. Shane warf den Kopf nach hinten und stöhnte auf. Vorsichtig bewegte Shane nun seine Hand auf und ab. Nicky wand sich unter Shanes Zärtlichkeit und knetete Shanes Hintern immer fester und fester. Als Shane merkte, wie heiss Nicky schon war, schloß er seine Finger fester um ihn und ließ seine Bewegungen schneller werden. "Ooooh, Shane,..." Nickys Finger krallten sich in das Laken, seine andere Hand in Shanes Hintern. Sein Körper spannte sich an, er zitterte. Auch Shanes Atem ging schnell, als er Nicky so von Leidenschaft erfüllt neben sich liegen sah. Er trieb seine süße Qual dem Ende zu. Nickys Körper war zum Bersten gespannt; schließlich ging ein tiefes Zittern durch seinen Körper. Mit einem unterdrückten Schrei entließ er seine Erregung in Shanes Hand. Er konnte spüren, wie die Flüssigkeit sich auf seinem Bauch verteilte. Er konnte es immer noch nicht glauben. Shane saß da und starrte auf Nickys Bauch. Er sah ihm kurz in die Augen und duckte sich dann. Genüßlich leckte seine Zunge über Nickys Bauch. Die Berührung brannte wie Feuer auf Nickys immer noch heißer Haut. Shane ließ sich den salzigen, herben Geschmack auf der Zunge zergehen. Daß Nicky so gut schmecken würde, hätte er nicht gedacht. Nie wieder würde er auf diesen Geschmack verzichten wollen, er schloß die Augen. Als er sie wieder öffnete sah er wieder zu Nicky auf.

Nicky lag atemlos, flach auf dem Bett. Eben hatte er noch davon gelesen und jetzt hatte er es hautnah erlebt. Schon der Gedanke daran, Shane’s Mund auf seinem, sein Geschmack,... Er brauchte mehr! Shane lag an Nicky gekuschelt. Er hörte seinen schnellen Herzschlag und lauschte seinen schweren Atemzügen. Es herrschte fast absolute Stille.
Schon fast zu ruhig...
Bevor Shane wusste wie ihm geschah, lag er plötzlich auf dem Rücken und Nicky hatte sich über ihn gebeugt. Bevor er etwas sagen konnte stoppten ihn Nicky’s hungrige Küsse. Nicky baute seine Position aus. Jede seiner Hände umfasste eine von Shane’s und presste sie über Shane’s Kopf. Er brauchte Shane jetzt mehr als alles andere. Sein Atem ging schwer, doch er wollte auf gar keinen Fall von Shane’s Mund ablassen. Er hörte Shane’s deutliches Stöhnen, als sich ihre Hüften wieder aneinander rieben. Es hätte ewig so bleiben können, doch Nicky wollte Shane dieses unbeschreibliche Gefühl, dass er wenige Minute vorher gespürt hatte, auch geben. Er riss ihm fast das T-Shirt vom Leib und seine Hände erforschten Shane’s Oberkörper während er Shane’s Brust mit hungrigen Küssen bedeckte. Nichts hätte ihn in diesem Moment stoppen können. Er kam an der Hose an und ohne lang zu überlegen, öffnete er den Reißverschluss. Er zog die Hose langsam runter uns küsste jedes Stück Haut, das sich ihm offenbarte. Nicky’s freie Hand fand den Weg zu Shane’s Mund. Shane musste irgendetwas tun. Er begann gierig an Nicky’s Finger zu lecken und sie in den Mund zu nehmen. Darauf folgte ein heftiges Stöhnen aus Nicky’s Mund und sein Blick schnellte hoch zu Shane, der ihm tief in die Augen sah und heftig atmete. Shane begann wieder Nicky’s Finger in den Mund zu nehmen, was für Nicky ein Zeichen war, sein Liebesspiel fortzusetzen. Beinahe hätte er die Kontrolle verloren, als er gespürt hatte wie Shane anfing an seinen Fingern zu saugen. Seine rechte Hand zog Shane’s Boxershorts herunter. Er konnte sich kaum satt sehen an dem Anblick der sich ihm bot. Einladend ragte ihm Shanes erregtes Glied entgegen und wartete auf ihn.
Ein tiefes "oooh...Nicky...!" kam aus Shane’s Mund, als Nicky begann ihn mit dem Mund zu verwöhnen. Er ließ sich viel Zeit, und unter Shane’s Wimmern, das sich zu einem Stöhnen entwickelte, begann er immer fester zu saugen. Er musste seine Finger aus Shane’s warmen, feuchten Mund entlassen um Shane’s Hüften, die sich ihm immer mehr entgegen streckten fest zu halten. Nicky hatte sich nie vorgestellt so etwas tun zu können....

Shane kam heftig in Nicky’s wartenden, feuchten Mund. Er hatte das Gefühl innerlich zu zerspringen. Die Extase die seinen Körper durchfloss...; er schaute zu Nicky. Seine Augen waren ganz dunkel geworden. Er brauchte Nicky jetzt. Er musste ihn küssen. "Komm her!", hauchte er ihm zu. Nicky überlegt nicht lange. Shane nahm ihn in seine kräftigen Arme und hielt ihn fest. Nach einiger Zeit sagte Shane nachdenklich: "Ist dir bewusst, was wir da grade getan haben, Nicky?"
Sie lagen da und schauten sich tief in die Augen. "Ja Shane, aber irgendwie fühlte es sich richtig an! Aber eins weiß ich auf jeden Fall! Ich will noch mehr!" Daraufhin musste Shane lächeln. Sie tauschten noch viele Küsse aus und hielten sich einfach nur bevor sie im Morgengrauen einschliefen. Fest aneinander gekuschelt - vereint.

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"Ha Ha, das war ja wieder klar Kian!" Mark, Bryan, Shane und Nicky konnten sich nicht halten vor Lachen. Doch Anto war stinksauer. Sie waren grade bei einem Fotoshoot. Die Tour war seit ein paar Tagen vorbei. Kian hatte es doch wieder geschafft wegen seinem Zimmer eine Beschwerde zu kassieren. "Jungs, ihr geht jetzt zum Set! ...und Kian!? - wir sprechen uns noch!" Mark, Bryan und Kian machten sich mit Anto im Schlepptau auf den Weg. Kian wollte Anto bloß nicht noch mehr verärgern.

Shane musste noch auf die Toilette und Nicky hatte ihm angeboten auf ihn zu warten. Aus gutem Grund. Sekunden nachdem die Tür ins Schloss gefallen war, konnte Nicky sich nicht mehr halten. Er schnappte sich Shane und drückte ihn mit dem Rücken an Tür. Ihre Hüften trafen wieder aufeinander und beide stöhnten in den Mund des anderen, während sie heiße Küsse austauschten.

"Shane, Nicky kommt ihr endlich?!" Sie wurden durch Anto, der draußen im Flur rief unterbrochen. Shane versuchte sich von Nicky zu lösen, was sich als gar nicht so einfach herausstellte. "Später.....Nicky....im Hotel....", sagte er zwischen Küssen und schenkte Nicky einen vielversprechenden Blick.
"Wir kommen!" Nicky hob die Augenbraue und öffnete Shane die Tür. Als Shane vor ihm durch die Tür ging, konnte er nicht widerstehen und musste ihm noch einmal in den Hintern kneifen. "Oh ja später, Shane!"


The End....but who knows?!