By Josy & Sarah

Advice: Please notice that this story includes explicit sexual content and therefore you should not read this if you are under 18 or easily offended!

Nikki Byrne hatte in der Zeitung einen Artikel über ein Casting einer Boyband gelesen. Da er fest davon überzeugt war, dass sein Sohn, Nicholas, ein talentierter junger Mann war, schickte er ihn zum Casting, welches in Dublin, seinem Heimatort, stattfand. Heute war der Tag gekommen. Nicholas wartete nervös mit seinem besten Freund, Bryan McFadden, der auch an dem Casting teilnahm, in dem Wartesaal. Endlich wurde er aufgerufen und lief unsicher in den Nebenraum, indem Kian, Shane, Mark und Louis Walsh, der bekannteste Manager Irlands, bereits warteten. "Hallo Nicholas!", begrüßten ihn Kian, Mark und Shane und lächelten ihm aufmunternd zu. "Hallo!", erwiderte Nicholas schüchtern. "Dann stell dich mal bitte vor.", sagte Mark und die vier sahen Nicholas an. "Ehm, ja. Ich heiße Nicholas Byrne, werde aber Nicky genannt. Ich bin 20 Jahre alt und komme aus Dublin.", entgegnete Nicky leicht errötet. Sein Blick fiel auf Shane, der ihm aufmunternd zulächelte. Nicky lächelte schüchtern zurück. Er konnte seinen Blick nicht mehr von Shane wenden, so sehr hatte Shane ihn verzaubert. "Okay Nicky, dann sing uns doch bitte mal etwas vor.", sagte Kian und holte Nicky somit aus seinen Gedanken. Dieser nickte, räusperte sich kurz und begann dann voller Gefühl ‚hold you tonight’ von Boyzone zu singen. Während er sang, haftete sein Blick weiterhin auf Shane. ‚Hat der eine schöne Stimme. Richtig zum dahinschmelzen.’, dachte Shane sich und sah Nicky verträumt an. Nach einer Weile wurde er von Louis gestoppt. "Danke Nicky. Das war sehr gut. Ich denke, ich spreche für alle, wenn ich sage, dass du in der Band bist. Oder was meint ihr Guys?", fragte er und sah zu seinen Schützlingen rüber, welche ihm nickend zustimmten. Als Nicky das hörte, blieb ihm der Mund offen stehen. Er konnte es nicht fassen. Er, Nicholas Byrne, hatte es in die Band geschafft. "Ist... ist das euer Ernst?!" Er sah die drei ungläubig an. "Ja ist es. Du bist dabei!", versicherte Kian ihm lächelnd. "Oh mein Gott! Danke, danke, danke!", rief Nicky, mit Tränen der Freude in den Augen, und lief zu den vieren, um sie alle nacheinander zu umarmen. Als er Shane umarmt, strahlte dieser wie ein Honigkuchenpferd. "Ehm, ich will ja nicht stören, aber ich denke, wir sollten nun weiter machen!", sagte Louis ernst. Die drei nickten und setzten sich wieder auf ihre Plätze. Der nächste betrat den Raum. Nicky ging auf den jungen Mann zu und flüsterte ihm etwas in dessen Ohr. "Hi! Ich bin Bryan McFadden, aber meine Freunde nennen mich Bry.", sagte er zu den vieren und stellte sich grinsend auf seine Position. Nicky, der das alles mitbekommen hatte, fing an laut loszulachen, hielt sich aber dann peinlich berührt den Mund zu und sah die anderen entschuldigend an. "Hi Bry! Du kannst anfangen zu singen.", sagte Mark grinsend zu Bry. Irgendwie mochte er ihn, obwohl er ihn gar nicht kannte. Bryan nickte und begann ‚surfin’ USA’ von den Beach Boys zu singen. Genauso wie Nicky wurde er nach einer Weile gestoppt. Louis, Shane, Kian und Mark sahen sich an und nickten Bryan dann zu. "Okay, danke Bryan. Du bist dabei!", sagte Kian grinsend. "Yeah! Ich wusste, dass du es schaffst!", rief Nicky Bryan freudig zu, rannte zu ihm und umarmte ihn erst mal. "Ihr kennt euch?!", fragt Shane verwirrt und sah die beiden fragend an. "Ehm ja... Wir waren auf der selben Schule. Bryan ist sozusagen mein großer Bruder und außerdem wohnen wir gleich nebeneinander!", antwortete Nicky Shane lachend. "Ach so...", grummelte Shane leicht eifersüchtig vor sich hin. Kian und Mark warfen sich verwirrte Blicke zu, sagten aber nichts. "Und wie wird es jetzt weitergehen?", fragte Nicky.. "Also, wir werden jetzt mit Louis Walsh, unseren Manager, zu seinem Büro fahren. Dort bekommen wir unseren Vertrag und wenn das soweit geklärt ist, haben wir Zeit, uns kennen zu lernen.", antwortete Kian. "Hey, das klingt gut! Gibt es dort auch etwas zu Essen?", fragte Bryan, sich den Bauch reibend, und sah in die Runde. "Oh Bry... Du denkst auch nur ans Essen.", stöhnte Nicky, verdrehte die Augen. ‚Was soll Shane jetzt von uns denken?’, fragte sich Nicky. "Ich denke mal, dass wir später Zeit haben, um etwas Essen zu gehen.", antworte Mark grinsend. "So, ich denke, wir sollten dann langsam mal los, Jungs. Ihr habt nachher noch genügend Zeit, euch kennen zu lernen.", mischte Louis sich ein. Die sechs wurden zu dem Büro von Louis gebracht. Dort angekommen, liefen sie auf dem direkten Weg in Louis’ Büro. Louis setzte sich auf den schwarzen Lederstuhl und bat die fünf, sich zu setzen. Er stützte seine Arme auf seinem Schreibtisch ab und sah alle eindringlich an. "Okay Guys, aber jetzt kommt jede Menge Arbeit auf euch zu. Ich hoffe, ihr wisst das!", sagte er und bekam allgemeines Nicken. "Gut! Das Musikbusiness ist das härteste Business und wenn man nicht aufpasst, ist man schneller weg vom Fenster, als man glaubt. Also verlange ich von euch, dass ihr immer 100% gebt, okay?", erklärte Louis und die Jungs nickten wieder. "Darf ich kurz etwas sagen?", fragte Nicky. "Klar, darfst du. Schieß los!", forderte Louis ihn auf und sah ihn gespannt an. "Ehm na ja, ich weiß nicht, wie ich das jetzt sagen soll...", begann Nicky. "Ich... ich bin..." "Was Nicky damit sagen will, ist, dass er sich eher zu Männern, als zu Frauen hingezogen fühlt.", quatschte ihm Bryan dazwischen und sah Nicky entschuldigend an. "Ja genau, Bry hat Recht! Ich bin schwul!", bestätigte Nicky Bryans Aussage und senkte beschämt den Kopf. Louis, Mark, Kian und Shane sahen Nicky an. "Okay. Gut, dass du das jetzt schon sagst, Nicky." Louis ging zu Nicky und klopfte ihm leicht auf die Schulter. "Hat einer von euch ein Problem damit?", fragte er, worauf aber alle den Kopf schüttelten. "Gut, dann kann ich ja jetzt weiter im Text machen. Also, ihr bekommt jetzt euren Vertrag, den ihr in Ruhe durchlesen könnt. Danach besprechen wir alles weitere." Als alle Dinge soweit geklärt waren, verließen die fünf Jungs das Büro von Louis. "Und was machen wir jetzt?", fragte Bryan. "Wie wäre es, wenn wir was Essen gehen? Ich hätte Kohldampf.", antwortete ihm Kian und sah seine neuen Bandkollegen fragend an. "Oh ja, Essen!" Bryan war sofort Feuer und Flamme. "Bry... kannst du auch mal an was anderes denken, als ans Essen?", stöhnte Nicky genervt. "Du bist wohl ein Vielfrass, was?!", bemerkte Mark grinsend. "Ja, ich esse gerne.", gab ihm Bryan zur Antwort. "Du bist so peinlich, Bryan!", sagte Nicky und schlug sich mit der Hand gegen die Stirn. Shane, der alles mitbekommen hatte, sah dem Geschehen belustigt zu. "Wieso peinlich? Also ich mag Bry!", meinte er dann grinsend. Nicky sah traurig zu Shane rüber und folgte dem Rest in ein nahegelegenes Restaurant. Nachdem alle mit dem Essen fertig waren, zog Shane Nicky zur Seite. "Kann ich mal mit dir reden?", fragte Shane Nicky. "Ja, was gibt es denn?", wollte Nicky wissen. "Wieso bist du auf einmal so traurig? Ich kenne dich zwar noch nicht lange, aber ich merke das irgendwas mit dir nicht stimmt." Shane sah ihn besorgt an. "Ach, ich weiß nicht...", erwiderte Nicky und sah Shane mit traurigen Augen an. "Ich finde nur einen von euch ziemlich süß..." Dann sah er leicht beschämt zu Boden. Shane merkte, dass Nicky nicht darüber reden wollte und hakte nicht weiter nach. "Nicky, wenn du reden willst, kannst du immer zu mir kommen. Egal wann und wo. Ich bin immer für dich da, okay?!" Shane sah Nicky lächelnd an. "Kommt ihr? Wir wollen gehen.", rief Bryan den beiden zu. "Ja wir kommen gleich!", rief Nicky und drückte Shane kurz an sich. "Danke Shane!" Die Beiden fuhren dann mit den anderen ins Hotel wo sie Anto, ihren Tourmanager, trafen. "So Jungs, wir haben zwei Doppelzimmer und ein Einzelzimmer. Ihr müsst euch entscheiden mit wem ihr in ein Zimmer teilen wollt.", sagte Anto streng zu den Boys. Sie berieten sich kurz, bis Bryan das Wort ergriff: "Okay. Nicky geht zu Shane, Kian geht mit mir in ein Zimmer und Mark wollte das Einzelzimmer haben." Shane und Nicky warfen Bry einen Blick zu, so dass dieser aufpassen musste, nicht gleich tot umzufallen. "Aber, willst... willst du nicht lieber zu Nicky, Bry?! Ihr kennt euch doch schon länger und ich kann mir auch ein Zimmer mit Ki teilen.", stotterte Shane. "Siehst du, Shane will gar nicht! Lass ihn lieber ein Zimmer mit Kian teilen. Dann teilen wir uns ein Zimmer.", sagte Nicky etwas traurig und hoffte, dass die anderen seine Traurigkeit nicht mitbekamen. Aber Bry blieb dabei. "Nichts da! Du teilst dir ein Zimmer mit Shane und ich geh zu Ki.", sagte er bestimmt. Nicky seufzte und sah Shane fragend an. "Ist das okay für dich?" "Ja... ja das ist okay für mich. Ich... ich dachte nur das es dir vielleicht was ausmacht.", stotterte Shane erneut. Anto, der das ganze Spektakel mitbekommen hatte, seufzte und sah die Jungs an. "Also Guys, wir machen das jetzt so, wie Bryan es gesagt hatte. Und jetzt ab in eure Zimmer. Morgen ist ein anstrengender Tag und ihr solltet ausgeschlafen sein." Alle waren damit einverstanden und machten sich dann mit den Schlüsseln in der Hand zu ihren Zimmern. "Ehm Shane? Ich nehme die Treppe. Ich habe es nicht so mit Aufzügen.", sagte Nicky und sah Shane an. "Okay, ich komme mit dir.", erwiderte Shane, nahm sein Gepäck und lief dann zusammen mit Nicky die Treppen zu ihrem Zimmer hinauf. Als sie in ihrem Zimmer ankamen, ließ sich Shane erschöpft auf sein Bett fallen. Nicky war mit seinen Gedanken total abwesend, so dass er nicht merkte, dass er immer noch in der Zimmertür stand. "Ehm Nicky, ich störe dich ja wirklich nur ungern, aber willst du nicht mal reinkommen?" Shane, der sich aufgerichtet hatte, sah Nicky grinsend an. "Was?", fragte Nicky, der soeben von Shane aus seinen Träumen gerissen wurde. "Ehm... ja klar! Shane, ich muss dir etwas sagen. Das kann so nicht weiter gehen. Du wirst danach höchst wahrscheinlich das Zimmer wechseln wollen, aber ich kann es einfach nicht länger für mich behalten." Shane sah Nicky besorgt an. "Ach Quatsch! Komm, setz dich und erzähl es mir." Er machte Nicky eine eindeutige Geste, dass er sich setzen sollte, was Nicky auch zögerlich tat. "Shane, eine Frage vorweg. Glaubst du an Liebe auf den ersten Blick?", fragte Nicky und schaute Shane mitten in seine wunderschönen braunen Augen. "Ja, das tue ich!", antwortete er und sah Nicky verträumt an, was Nicky nur noch nervöser machte. "Ehm, ja... Shane, ich glaube, ich habe mich in dich verliebt.", gestand Nicky und sah auf die Bettdecke. Shane drehte vorsichtig Nicky’s Gesicht zu sich. "Wieso sollte ich jetzt das Zimmer wechseln wollen, Nicky?", fragte Shane. "Na ja, vielleicht, weil du nicht auf Männer stehst und nicht mit jemanden in einem Zimmer schlafen willst, der auf dich steht?!", entgegnete Nicky ziemlich verwirrt. "Ach Quatsch! Ich bin dir sogar dankbar, dass du es mir gesagt hast. Weil,... Na ja...", druckste Shane herum. "Was ich damit sagen will, ist,...Nicky, ich habe mich auch in dich verliebt!" "Du...du liebst mich?", fragte Nicky ungläubig. "Ja Nicky, ich liebe dich. Ist das denn so schlimm?", fragte Shane lächelnd. "Nein... Ich... sorry... Ich bin nur etwas verwirrt,.", entschuldigte sich Nicky. "Ist schon in Ordnung, Nicky. Du brauchst dich nicht zu entschuldigen!", entgegnete Shane ihm und kam Nicky’s Lippen immer näher. Kurz bevor sich ihre Lippen trafen hauchte Shane noch ein "Ich liebe dich!" in Nicky’s Ohr. Dann trafen sich ihre Lippen zu einem scheuen Kuss. Die beiden unterhielten sich noch eine ganze Weile, bis sie schließlich glücklich einschliefen. Am nächsten Morgen kam Anto schon ziemlich früh in das Hotelzimmer von Nicky und Shane. "Hey Guys, ihr müsst aufstehen!", rief er und rüttelte Shane wach. "Ist ja gut, ich bin schon wach.", grummelte Shane vor sich hin und streckte sich erst einmal. Als Anto auch Nicky geweckt hatte, verließ er das Zimmer von der beiden und weckte die anderen. Nicky setzte sich verschlafen auf und lächelte Shane noch leicht müde an. "Guten Morgen Shane!" "Morgen mein Schatz!", entgegnete ihm Shane gähnend und tapste verschlafen in das angrenzende Bad, um bei einer Dusche richtig wach zu werden. Als er nach einer Weile fertig war, kam er nur mit einem Handtuch bekleidet auf Nicky zu und gab ihm einen Guten Morgen Kuss. "Den hab ich vorhin vergessen.", grinste Shane. Sie sahen sich eine Weile tief in die Augen, bis Shane wieder ernst wurde. "Denkst du, wir sollten den anderen sagen das wir zusammen sind?", fragte er und sah seinen Gegenüber fragend an. "Ich weiß es nicht, Shane. Wie werden sie reagieren wenn wir es ihnen sagen?... Obwohl, wenn wir es ihnen sagen, wissen alle, dass du vergeben bist!" Nicky lächelte Shane an und gab ihm einen zärtlichen Kuss, den Shane nur zu gerne erwiderte. "Ich denke, die anderen Jungs werden zu uns halten und wenn wir wirklich richtige Fans haben werden, dann werden sie auch zu uns halten!", antwortete Shane und sah Nicky liebevoll an. "Du hast Recht, Shane!", erwiderte Nicky und gab ihm nochmals einen zärtlichen Kuss, wobei Shane das Handtuch von den Hüften viel. Als sie sich wieder voneinander lösten, sah Nicky Shane peinlich berührt an. Er lief schnell in Richtung Bad und rief Shane noch ein "Ich werde jetzt duschen gehen! Sonst kommen wir noch zu spät!" zu. Shane sah Nicky grinsend hinterher, zog sich dann aber an. Als Nicky fertig war, gingen die beiden schweigend runter in die Lobby, wo die anderen Boys schon auf sie warteten. "Guten Morgen Guys!", rief Shane ihnen schon von weitem zu. "Guten Morgen!", wurden sie von den anderen fünf begrüßt. Shane lächelte kurz in die Runde und räusperte sich dann. "Ehm, Nicky und ich müssen euch etwas sagen!", fing Shane an und sah Hilfe suchend zu Nicky rüber. Bry, der sich das Ganze genau betrachtete, wusste schon was kommt, hielt aber seinen Mund. Die übrigen sahen die beiden gespannt an. "Ja also... Shane und ich, wir... wir sind zusammen!", erzählte Nicky, sah die Anderen schüchtern an und wartete auf eine Reaktion. "Hey, das freut mich!", sagte Mark fröhlich und umarmte seine Bandmates. "Ich freue mich auch für euch.", erwiderte Kian und lächelte, etwas traurig, Shane und Nicky zu. "Ich hab es gewusst, aber ich freue mich total für euch!" Grinsend sah Bryan die beiden an und umarmte sie auch kurz. Als alle Bescheid wussten, was zwischen Shane und Nicky lief, fuhren die fünf mit Anto zu einem Radiosender in Belfast um ein Interview zu geben. Nachdem sie dies erfolgreich gemeistert hatten, fuhren sie weiter zum Tonstudio um dort ihre erste Single ‚swear it again’ aufzunehmen. Als sie schließlich mit dem Song fertig waren, ließ sich Nicky erschöpft neben Kian fallen. "Sag mal, hast du jetzt noch Lust, etwas trinken zu gehen? Da könnten wir uns auch besser kennen lernen!", fragte Nicky Kian und sah ihn an. "Ja klar. Why not?!", entgegnete er ihm lächelnd. "Ehm, kommt Shane auch mit? Ich meine, ihr seid ja jetzt zusammen.", hakte Kian nach. "Nein, er wollte etwas mit Mark und Bryan machen. Also sehen wir uns dann später?", entgegnete Nicky seinem Gegenüber. "Okay, ich hole dich dann so gegen 19 Uhr ab.", antwortete Kian. Nicky stand auf, klopfte seinem Bandmate kurz auf die Schulter und ging dann zu Shane um ihn zärtlich zu küssen. Kian beobachtete die beiden Turteltauben traurig. Mark sah Kians traurigen Blick, sagte aber nichts zu ihm. "So, wir fahren jetzt wieder zurück zu unserem Hotel.", rief Anto und die Jungs machten sich auf den Weg zu dem Van. Pünktlich um 19 Uhr klopfte Kian an der Tür von Nicky und Shane. Als Nicky öffnete, grinste ihm Kian entgegen. "Hi Kian!", begrüßte er ihn. "Hey Nicky! Können wir los?", fragte Kian und sah Nicky an. "Ja, warte ich hole eben noch meine Jacke, dann kann es los gehen.", grinste Nicky. Kian nickte und als Nicky wieder mit seiner Jacke kam, gingen die beiden in einen nahegelegenen Pub. Dort bestellen sie sich zwei Guinness und unterhielten sich über Gott und die Welt. "Kian? Darf ich dich mal etwas fragen?", fragte ihn Nicky nach einer Weile. "Klar! Schieß los!" "Na ja ich hab eigentlich zwei Fragen... Die erste wäre: Hatte Shane schon mal etwas mit Frauen?" "Ja, er war schon mal mit Gillian, meiner Cousine, zusammen. Aber da war er 15 gewesen.", antwortete ihm Kian lächelnd. "Ach so,... und die zweite. Was benutzt du für ein After Shave? Das riecht gut!", fragte Nicky lächelnd. "Ehm... danke!", erwiderte Kian mit einer leichten Röte im Gesicht. "Das ist von D&G." Die beiden verstanden sich auf Anhieb total gut und so wurde der Abend noch recht lustig. Als Westlife nach ein paar Tagen das Video zu ihrer Single abgedreht hatten, zog Mark Kian zur Seite, da er schon häufig gesehen hatte, dass Kian ziemlich traurig aussah.. "Kian? Kann ich mal kurz mit dir reden?" "Klar! Was gibt’s denn?", fragte Kian Mark und sah ihn fragend an. "Das gleiche könnte ich dich auch fragen.", bemerkte Mark. "Wie meinst du das jetzt?" fragte Kian verwirrt. Die beiden setzten sich an einen Tisch. "Also Ki, was ist mit dir los? Du bist so zurückhaltend und irgendwie so traurig. Das kenne ich gar nicht von dir." Mark sah seinen Freund ziemlich besorgt an. "Es...es ist nichts, wirklich. Ich bin nur im Moment etwas kaputt wegen dem Stress. Außerdem habe ich auch etwas Heimweh.", log Kian und hoffte das Mark das akzeptieren würde, was er aber nicht tat. "Das kannst du mir nicht erzählen, Blondie. Hey, wir kennen uns schon so lange und ich merke wenn was nicht stimmt! Also, schieß los!" "Dir kann man auch wirklich nichts vormachen.", sagte Kian und lächelte Mark kurz an. Kian seufzte bevor er anfing zu reden: "Ach Mark, ich glaub, nein ich weiß es, ich... ich habe mich verliebt." Er sah Mark traurig an. "Und deshalb bist du so traurig? Es ist doch schön wenn du verliebt bist." "Nein, das ist es eben nicht, da ich unglücklich verliebt bin." "Wer ist denn die Glückliche?", fragte Mark und sah seinen Kumpel gespannt an. "Die Glückliche? Wohl eher der Glückliche, obwohl das stimmt auch nicht so ganz." Kian macht eine kurze Pause, bevor er weiter erzählte: "Mark... es ist... es ist Nicky." ‚Jetzt ist es endlich raus!’, dachte sich Kian, dem ein großer Stein von seinem Herzen fiel. "Du bist in Nicky verliebt?", fragte Mark irritiert und sah ihn mit großen Augen an. "Aber er ist doch glücklich mit Shane... Oje, was willst du denn jetzt machen?" Mark legte tröstend einen Arm um Kian. "Ich weiß es nicht Mark." Er sah Mark verzweifelt an und schüttelte den Kopf. "Jedenfalls dürfen Nicky und Shane das nie erfahren. Versprichst du mir, dass du dicht hältst?", fragte er Mark unsicher. "Klar, Ehrensache!" Mark stand auf und umarmte Kian, der ebenfalls aufgestanden war. "Danke Marky! Das hat mir echt geholfen!", sagte Kian lächelnd und ging mit Mark zu den anderen... Als Westlife ihren 5 Nummer 1 Hit in Folge landeten, merkten auch die letzten Zweifler, dass Westlife in den letzten zwei Jahren zu absoluten Megastars geworden waren. Da sie ihre Coast to Coast Tour erfolgreich beendet hatten, hatten Westlife nun eine Woche frei. "Habt ihr schon etwas geplant für die Woche?", fragte Kian und sah fragend in die Runde. Bryan, Nicky und Mark antworteten ihm, dass sie erst mal ihre Familien besuchen wollten und als Nicky Kian fragte, antwortete ihm dieser: "Ich werde auch zu meinen Eltern fahren und mit ihnen und dem Rest meiner Familie etwas Zeit verbringen. Aber ich dachte, du würdest was mit Shane machen?", fragte Kian leicht irritiert. "Ja, das dachte ich auch. Er hat gesagt, dass er in den ersten Tagen etwas mit seiner Familie machen möchte. Für mich bleiben da nur die letzten 4 Tage.", antwortete ihm Nicky mit einem etwas wütenden Blick zu Shane. "Er hat seine Familie auch vermisst, Nicky. Sei ihm deshalb nicht böse.", beruhigte Kian Nicky, der den Blick gesehen hatte, und klopfte ihm leicht auf die Schulter. "So, ich werde dann mal fahren. Mark? Shane? Soll ich euch mit nach Sligo nehmen?" Fragend sah Kian seine beiden Freunde an. "Ja, bitte!", bekam er von beiden zur Antwort und Shane ging dann schon langsam vor. "Na danke Shane! Ich bin zwar auch noch da, aber dann eben nicht!", rief ihm Nicky hinterher, der langsam immer wütender wurde. "Komm Bry, lass uns gehen! Ciao Ki! See ya Mark!” Nicky verabschiedete sich von den beiden. Mark und Kian verabschiedeten sich ebenfalls und fuhren dann mit Shane in Richtung Sligo. Als sie dort nach knappen zwei Stunden ankamen, setzte Kian Mark und Shane bei sich zu Hause ab. "See ya Guys. Wir sehen uns ja bestimmt demnächst mal.", rief er noch zum Abschluss und fuhr dann zu sich nach Hause. Nachdem die Woche vorbei war, warteten Bryan und Nicky, der wütend auf seinen Freund war, vor Louis’ Büro. Fünf Minuten später trafen schließlich auch die Sligo Jungs ein und begrüßten die anderen beiden. "Hey Bry! Hi Nix!", begrüßten Kian und Mark die beiden. Shane stand nur stumm neben ihnen und würdigte Nicky keines Blickes, was Nicky fast zur Weißglut brachte. "Hallo Kian! Hi Mark! Hallo Mr. Filan! Eine Ahnung wer ich bin? Nein? Ach, ich bin nur dein Freund, der dich gerne Mal in der letzten Woche gesehen hätte, da er dich schrecklich vermisst hat. Aber das ist dir ja scheiß egal! Du... Du regst mich so auf Shane Filan. Ich bin dir doch völlig egal", schrie Nicky seinen Freund an, der ihm aber nur entschuldigend zu lächelte. Nicky konnte Shane wirklich nicht verstehen! Wieso tat er ihm nur so weh? Er schüttelte den Kopf und betrat mit den anderen das Büro. "Hey Jungs! Ich will nicht lange drum herum reden. Also, um es kurz zu machen: Ihr werdet jetzt ins Tonstudio fahren und in den nächsten Wochen euer neues Album aufnehmen.", begrüßte er seine Schützlinge und sah sie streng an. Nicky bekam davon nicht viel mit, da er fast überschäumte vor Wut. Er konnte wirklich nicht verstehen, wieso Shane so abweisend zu ihm war. Er hatte ihm doch gar nichts gemacht. Oder doch? Nicky grübelte, aber ihm fiel absolut nichts ein, was er falsch gemacht haben könnte. Als alle Sachen geklärt waren und die fünf Jungs das Büro verließen, hielt Nicky Shane am Ärmel fest. "Sag mal Shane, liebst du mich überhaupt noch?", fragte er und wenn er ehrlich war, hatte er etwas Angst vor Shanes Antwort. "Nicky... Hier ist nicht der richtige Ort, um darüber zu reden. Wir reden heute Abend im Hotel darüber, okay?!", antwortete Shane. "Es ist mir egal, ob hier der richtige Ort ist, oder nicht. Ich möchte wissen, was ich falsch gemacht habe, Shane.", flehte Nicky. "Es tut mir Leid, Nicky. Aber ich möchte es dir nicht hier sagen. Heute Abend wirst du Erklärungen von mir bekommen. In Ordnung?", erwiderte Shane und sah Nicky an. "Ach vergiss es einfach, Shane!", flüsterte Nicky mit bebender Stimme. Shane sah Nicky traurig an und ging dann mit hängendem Kopf zu den anderen. Nicky sah Shane hinterher, ließ sich schließlich an der Wand heruntergleiten und begann zu weinen. Bryan, der das ganze Szenario mitbekommen hatte, ging auf Nicky zu und umarmte ihn. "Es wird alles wieder gut werden, Nicky." Beruhigend streichelte Bryan seinem Freund über den Rücken. "Wieso macht er das? Er macht mich so wütend!" Nicky sah Bryan mit verweinten Augen an. "Ich weiß es nicht, Nix. Aber es muss etwas Ernstes sein, sonst würde Shay nie so reagieren!" "Ich bedeute ihm doch gar nichts mehr. Und ich weiß nicht mal, ob es gefühlsmäßig bei mir noch reicht! Er hat sich so verändert in der Woche so stark verändert.", weinte Nicky. Bryan sah Nicky geschockt an. "Das darfst du nicht sagen, Nicky. Am Besten ist es, wenn ihr heute Abend wirklich mal miteinander redet. Du wirst sehen, es wird sich dann bestimmt alles aufklären! Aber jetzt müssen wir wirklich los. Sonst gibt es Ärger!", sagte Bryan ernst und zog Nicky mit sich hoch. Zusammen fuhren sie dann mit den anderen in das naheliegende Tonstudio. Als sie die ersten Parts aufgenommen hatten, kam Anto zu den Westlife Jungs und teilte ihnen mit, dass für heute Schluss sei. Die Fünf packten ihre Sachen und fuhren zusammen mit Anto in ihr Hotel. "Hey Nicky, was ist denn los mit dir? Du wirkst irgendwie so traurig." Kian sah Nicky ziemlich besorgt an. "Nichts, schon in Ordnung. Ich denke nur, dass meine Beziehung mit Shane bald vorbei sein wird!", antwortete Nicky traurig und ging geknickt die Treppen hoch zu seinem Zimmer. Kian sah seinem Freund hinterher. Es tat ihm weh seinen besten Freund, den er noch immer liebte, so leiden zu sehen. Am Abend kam Shane in das Zimmer, dass er sich mit Nicky teilte. Er setzte sich auf die Couch und sah Nicky an. "Nicky? Ich muss mit dir reden...", sagte er etwas kleinlaut. "Na dann schieß los!", entgegnete ihm Nicky kalt. Shane fuhr sich nervös durch die Haare, bevor er noch einmal tief Luft holte und anfing zu sprechen: "Also wegen heute... Es tut mir wirklich Leid, dass ich so abweisend zu dir war, aber ich habe ein schlechtes Gewissen dir gegenüber.", begann Shane. Nicky sah ihn fragend an und Shane erzählte weiter: "Letzte Woche war ich einen Tag bei Blondie gewesen. Durch Zufall war auch seine Cousine Gillian da. Wir haben uns total gut verstanden. Wie damals, als wir ein Paar waren. Nicky, ich wollte dich wirklich nicht verletzen und ich habe dich damals wirklich geliebt! Aber seit ein paar Tagen habe ich wieder Gefühle für Gillian entwickelt. Es tut mir so leid, Nicky!", endete Shane und sah Nicky traurig an. Der konnte kaum fassen, was er da gerade gehört hatte. "Du... Du hast was? Also heißt das, dass... dass du... dass du Schluss machst?!" Er sah Shane mit Tränen in den Augen an. Shane war nur zu einem Nicken fähig. Es tat ihm so leid, Nicky so unendlich traurig zu sehen, aber gegen Gefühle konnte man nichts machen. Er hätte es unfair Nicky gegenüber gefunden, wenn er trotzdem noch mit ihm zusammen geblieben wäre. Deshalb war dies die einzig richtige Entscheidung gewesen. Als Nicky realisierte, dass seine Beziehung gerade den Bach runter gegangen war, weinte er bitterlich. "Geh Shane... geh bitte..." Shane stand langsam auf und sah Nicky traurig an. "Es tut mir wirklich Leid Nicky. Ich hoffe, wir können Freunde bleiben!" Mit diesem Satz verließ Shane das Zimmer. Kian war auf dem Weg zu Marks Zimmer, als ihm Shane entgegen kam. Er sah nicht gerade happy aus, deshalb lief Kian schnell zu Nicky. Ohne klopfen stürzte er in das Zimmer. Als er Nicky weinend auf dem Boden sah, setzte sich Kian neben ihn und nahm ihn fest in den Arm. "Nicky, was ist passiert?", fragte Kian besorgt. Nicky sah Kian direkt in seine Augen. "Er... er hat... Schluss gemacht.", schluchzte er. Kian nahm Nicky noch fester in den Arm und streichelte Nicky sanft über den Rücken, damit er sich etwas beruhigt. Nach einer Weile beruhigte er sich auch etwas. "Kian? Könntest du mich jetzt bitte alleine lassen? Ich muss nachdenken!", bat Nicky. Kian nickte. "Natürlich Nicky. Aber wenn irgendwas ist, ich bin immer für dich da, ja? Egal, zu welcher Uhrzeit!", entgegnete Kian und verließ das Zimmer, nachdem Nicky traurig nickte. Seit dem Vorfall waren nun etwa zwei Wochen vergangen. Nicky sprach kaum noch und zog sich mehr und mehr zurück. Bryan, Kian und Mark versuchten, Nicky aufzuheitern, aber es half nichts. Es war wieder ein harter Tag vorbei und die Lads verbrachten ihren freien Abend in ihren Zimmern. Kian saß mit einer Tüte Chips vor dem Fernseher, als es an seiner Zimmertür klopfte. Kurz darauf streckte Nicky seinen Kopf durch die Tür. "Hey Kian! Kann ich reinkommen?", fragte er leise. "Klar, komm rein!", erwiderte Kian und klopfte neben sich auf das Sofa. Nicky schloss die Tür hinter sich und nahm neben Kian platz. Kian schaltete den Fernseher ab und sah zu Nicky. "Willst du reden?", fragte er. Kian sah, wie sich Nickys Augen mit Tränen füllten. "Wieso hat er mir das angetan? Wieso, Kian?", schluchzte Nicky und sah Kian unendlich traurig an. "Ich weiß es nicht, Nicky. Ich weiß es wirklich nicht!", antwortete Kian und schüttelte den Kopf. "Er weiß gar nicht, wie weh er mir damit tut.", sagte Nicky und wischte sich die Tränen weg. "Shhh...Beruhig dich, Nicky!", erwiderte Kian und nahm Nicky in den Arm. In Kians Magengegend begann es zu kribbeln, als er seine Arme um Nicky legte. Ja, er liebte Nicky noch immer. Und seine Liebe zu ihm wurde von Tag zu Tag immer stärker. Er hielt es nicht mehr aus. Er musste es Nicky sagen! Aber Kian wollte auch die Freundschaft deshalb nicht aufgeben. Kian war hin und her gerissen. Was sollte er tun? Sollte er es Nicky sagen und damit riskieren, dass er ihm die Freundschaft kündigte? Oder sollte er lieber seinen Mund halten und seine Gefühle verdrängen? Eine ganze Weile war es still zwischen den beiden. Jeder hing seinen Gedanken nach. Kian entschied sie am Ende doch für das Erste. Er holte tief Luft und sah Nicky an. "Nicky? Ich muss mit dir reden. Ich halte das nicht mehr aus!", sagte Kian unsicher. "Was ist denn los?", fragte Nicky mit verweinten Augen. "Nicky, ich... Ich" Kian kam ins Stottern. Er holte erneut tief Luft. "Ich kann dich verstehen, wenn du jetzt keine Lust mehr auf eine Freundschaft haben willst, aber ich halte es wirklich nicht mehr aus. Na ja, was ich sagen will, Nicky... ist... ist, dass ich dich liebe!", entgegnete Kian und sah seinen Freund nervös an, nichtwissend, wie er darauf reagieren würde. Nicky sah Kian eine ganze Weile schweigend an, was Kian nur noch nervöser machte. "Kian... Ich will dich wirklich nicht verletzen, das musst du mir glauben! Du bist mein bester Freund, aber mehr empfinde ich leider nicht für dich. Es tut mir leid!", antwortete Nicky und sah Kian mitleidig an. "Okay, Nicky. Ist schon in Ordnung! Könntest du mich vielleicht bitte alleine lassen? Ich muss nachdenken!", bat Kian. Nicky nickte. "In Ordnung, Blondie.", erwiderte Nicky und lief zur Tür. Kurz bevor er sie öffnete, blieb er noch mal stehen und drehte sich zu seinem Freund. "Wir bleiben aber trotzdem noch beste Freunde, oder?!", fragte Nicky. Kian nickte. Zu mehr, wäre er momentan nicht fähig gewesen. Nicky lächelte leicht und verließ dann das Zimmer von Kian. Als die Tür ins Schloss fiel, fing Kian hemmungslos an zu weinen. Wieso war er auch so blöd gewesen und hatte Nicky seine Gefühle gestanden? Er wusste nicht, wie er sich Nicky nun gegenüber verhalten sollte. In den nächsten Tagen war das Verhältnis zwischen Kian und Nicky mehr als angespannt. Das blieb den anderen dreien auch nicht unbemerkt, doch sie wollten die beiden nicht darauf ansprechen. Als das Album fertig war, trafen sich die Westlife Jungs mal wieder in Louis’ Büro. Dort bekamen sie die Termine für die nächsten Wochen gesagt. Alle fingen an, genervt zu stöhnen, als sie die vollgeschriebenen Blätter bekamen. "Jetzt stöhnt nicht so genervt! Wenn ich euch erinnern darf, ihr ward diejenigen, die berühmt werden wollten und nicht ich! Ich habe euch von Anfang an gesagt, dass es nicht leicht wird!", meckerte Louis. "Ist ja schon gut, Lou! Nur wir sind alle momentan etwas gestresst.", sagte Bryan und überflog die Zettel. Nachdem soweit alles geklärt war, durften die Jungs gehen. Auf der Straße zog Nicky Bryan und Mark zur Seite. "Bry? Mark? Habt ihr zufällig Hunger?", fragte er die beiden. "Klar, ich hab immer Hunger!", antwortete ihm Bryan und grinste breit. Auch Mark stimmte ein. "Gut, ich lade euch auch ein!", sagte Nicky. Die drei verabschiedeten sich von Shane und Kian. Sie gingen in ein nahegelegenes Restaurant und suchten sich einen Platz ziemlich weit hinten, da sie nicht unbedingt erkannt werden wollten. Nachdem sie bestellt hatten, räusperte sich Nicky. "Ich wollte mit euch reden, deshalb habe ich euch auch zum Essen eingeladen.", sagte Nicky. "Über was denn?", fragte Mark und nahm einen Schluck von seinem Guinness. "Na ja, euch ist bestimmt aufgefallen, dass ich den anderen beiden aus dem Weg gehe, oder?", entgegnete Nicky den beiden. "Ja, das ist es! Ki leidet auch total unter der Situation!", sagte Bryan und sah Nicky ernst an. "Ich weiß, aber ich kann nicht anders. Shane hat mich verletzt und Kian... Ja, Kian..." Nicky blickte auf den Tisch. "Ich glaube... Ich glaube, ich liebe ihn! Aber ich denke nicht, dass ich jetzt noch eine Chance bei ihm habe.", sagte Nicky traurig. "Aber wieso denn? Kian liebt dich, Nicky. Mehr als du dir vorstellen kannst!", erwiderte Mark. "Aber ich habe ihm doch so weh getan.", jammerte Nicky und sah Bryan und Mark abwechselnd an. "Mensch Nicky! Du siehst nicht, wie Blondie darunter leidet. Herrgott, er weint sich fast jeden Abend bei Marky und mir die Augen aus und das nur wegen dir!", entgegnete Bryan und Mark stimmte nickend zu. Nicky sah seine beiden Freunde ungläubig an. "Wirklich?", fragte er. "Denkst du, wir würden dich anlügen?!", entgegnete Mark und sah Nicky eindringlich an. "Nein...Nein, natürlich nicht!", antwortete Nicky und überlegte kurz. Dann nahm er sich seinen Geldbeutel und legte 100€ für die Rechnung auf den Tisch. "Sorry Jungs, ich muss dringend weg!", rief er noch, bevor er das Restaurant verließ. "Schon okay!", rief Mark ihm hinterher, doch das hörte Nicky schon gar nicht mehr. Mark drehte sich zu Bryan und die beiden grinsten sich an. Sie wussten genau, wo Nicky hinwollte. Währenddessen lief Nicky schnellen Schrittes zu dem Hotel. Als er die Lobby betrat, überlegte er, ob er den Aufzug oder doch lieber die Treppen nehmen sollte. Kurzerhand entschied er sich für den Aufzug, da er so schnell wie möglich zu Kian wollte. Doch als sich der Aufzug in Bewegung setzte, bereute Nicky es. Er fing an, am ganzen Körper zu Zittern und betete, dass es so schnell wie möglich vorbei war. Endlich kam der erlösende Gong und Nicky verließ fluchtartig den Aufzug. Vor Kians Zimmertür stoppte er, holte noch einmal tief Luft und klopfte. Kian, der sich hingelegt hatte, öffnete verschlafen, und nur in Boxershorts, die Tür. Nicky verschlug es bei diesem Anblick die Sprache. Als Kian sah, wer vor ihm stand, war er sofort hellwach. "Nicky? Was machst du denn hier?", fragte er verwirrt. "Hey Kian! Ich... Ich muss mit dir reden!", antwortete Nicky. "Gut, komm rein!", bat Kian und ging ein Stück zur Seite, damit Nicky reinkommen konnte. Kian blieb an der Wand gelehnt stehen und sah Nicky fragend an. Dieser setzte sich auf sein Bett und sah ihn traurig an. "Ki, ich... ich wollte mich bei dir entschuldigen!", stammelte Nicky. "Ist schon in Ordnung, Nicky! Ich kann dich ja verstehen!", antwortete ihm Kian und senkte traurig seinen Blick. "Komm mal her!", bat Nicky seinen Freund und klopfte neben sich auf das Bett. Kian kam seiner Aufforderung nach und setzte sich neben ihn. "Da ist aber noch etwas, Kian...", sagte Nicky. "Und was?", fragte Kian. "Nun ja, es hatte einen Grund, wieso ich dir aus dem Weg gegangen bin!", entgegnete er Kian. "Und was gab es für einen Grund?", fragte Kian. Nicky räusperte sich kurz, bevor er anfing zu erzählen: "Weißt du, ich wollte, nachdem sich Shane von mir getrennt hat, erst einmal meine Ruhe haben. Und als du mir deine Gefühle gestanden hattest, wollte ich einfach über all das nachdenken. Na ja, und in den letzten Wochen ist mir immer bewusster geworden, dass ich mich zu dir hingezogen fühle. Was ich damit sagen will, ist... Kian, ich liebe dich auch! Vielleicht kannst du uns ja noch eine Chance geben?!" Nicky fiel eine schwere Last vom Herz, als er geendet hatte und wartete ziemlich nervös auf eine Reaktion von Kian. Dieser sah Nicky erstaunt an. Er konnte nicht glauben, was Nicky da gerade gesagt hatte! "Ist... ist das dein ernst?", stammelte Kian. Nicky konnte nur nicken und knetete nervös seine Hände. Kian begann zu strahlen und kam Nickys Gesicht immer näher. Kurz darauf trafen sich ihre Lippen zu einem schüchternen Kuss. "Darauf habe ich schon zwei Jahre gewartet!", sagte Kian glücklich und seufzte zufrieden. "Zwei Jahre? Aber wieso hast du nie etwas gesagt?", fragte Nicky erstaunt und sah Kian in seine wunderschönen blauen Augen. "Weil du so glücklich mit Shane warst! Und ich wollte auch keinen Stress mit ihm haben.", antwortete er. "Mhm... Ich war glücklich, aber das ist jetzt Geschichte!", erwiderte Nicky und küsste Kian erneut. "Sag mal Ki, kann ich heute hier bleiben? Ich will nicht in meinem leeren, kalten Bett schlafen!", fragte Nicky und sah Kian wie ein hilfloses, kleines Kind an. "Hm... Das muss ich mir erst noch mal überlegen! Ich lasse sonst nie wildfremde Leute in mein Bett!", antwortete Kian ernst und musste sich beherrschen nicht laut loszuprusten. "Wildfremd? Na Dankeschön!", entgegnete ihm Nicky gespielt beleidigt. "Das war doch jetzt nicht so gemeint, Nicky! Natürlich kannst du bei mir schlafen!", grinste Kian und streichelte Nicky über die Wange. "Wildfremd! Tz..." Nicky versuchte ernst zu bleiben, doch er schaffte es nicht. Er prustete laut los und Kian fiel in sein Lachen mit ein. Die beiden verbrachten den ganzen Abend mit kuscheln und reden und genossen es sichtlich. Als Kian am nächsten Morgen aufwachte und Nicky neben sich liegen sah, begann er zu lächeln. ‚Er sieht aus wie ein Engel, wenn er schläft!’, dachte er bei sich und gab Nicky einen sanften Kuss auf den Mund. Dieser wachte durch den Kuss auf und sah Kian verschlafen an. "Guten Morgen, mein Schatz! Hast du gut geschlafen?", fragte Kian und sah Nicky verliebt an. "Ja, in deinen Armen schläft es sich wirklich gut!" erwiderte Nicky verschlafen und streckte sich. "Ich werde dann mal unter die Dusche gehen, okay?", sagte Kian und stand auf. "Ist in Ordnung! Ich werde schnell zu mir gehen und mich dort duschen.", antwortete Nicky und stand ebenfalls auf. "Ist gut! Bis gleich!", rief Kian und verschwand im Bad. Kurz nachdem Kian fertig war, klopfte es auch schon an seiner Tür. Kian öffnete die Tür und sah einen grinsenden Nicky davor stehen. Er zog ihn mit in sein Zimmer und gab ihm einen zärtlichen Kuss. "Mh, du riechst gut, Kian!", stellte Nicky fest. "Danke!", grinste Kian und küsste Nicky erneut. Die beiden lagen eine ganze Weile Arm in Arm auf dem Bett, als Kian sich plötzlich aufsetzte. "Was ist los, Ki?", fragte Nicky besorgt. "Willst du dich nicht wieder mit Shane vertragen, Nicky? Ich meine wir sind in einer Band. Und außerdem hat er eingesehen, dass er Mist gebaut hat!", erwiderte Kian und sah Nicky bittend an. Nicky überlegte. Schließlich nickte er. "Vielleicht hast du Recht!", sagte er und stand auf. "Am besten ist es, wenn ich es gleich hinter mich bringe!", sagte er und lächelte leicht. "Danke!", entgegnete ihm Kian und küsste ihn auf die Nasenspitze. Nicky verabschiedete sich noch und verließ das Zimmer. Vor Shanes Zimmertür blieb er stehen und klopfte. Als Shane ihm die Tür öffnete, sah er Nicky erstaunt an. "Hi Nicky! Komm doch rein!", bat er ihn. Nicky sah Shane kurz an, betrat dann aber das Zimmer und setzte sich auf das Sofa. "Shane? Ich muss mit dir reden!", fing Nicky an. "Okay... Schieß los!", forderte Shane ihn auf und sah ihn gespannt an. "Weißt du, Shane, du hast mich damals echt ziemlich verletzt. Ich habe mir darüber nächtelang Gedanken gemacht und ich habe dir mittlerweile auch verziehen, außerdem habe ich mich auch wieder neu verliebt. Na ja, und ich wollte dich eigentlich fragen, ob wir Freunde bleiben wollen?", fragte Nicky und lächelte Shane an. "Ich weiß, dass ich dir sehr weh getan habe, Nicky. Und das tut mir auch wirklich unendlich leid! Aber wir können gerne Freunde bleiben.", lächelte Shane. "Freunde?", fragte Nicky und hielt Shane seine Hand hin. "Freunde!", grinste Shane und nahm seinen Freund in den Arm. Shane war total froh gewesen, dass Nicky ihm verziehen hatte und strahlte wie ein Honigkuchenpferd. "Darf ich dich mal etwas fragen, Nicky?", fragte Shane und ließ von Nicky ab. "Klar!", erwiderte Nicky. "Mit wem bist du denn jetzt zusammen?", fragte Shane und sah Nicky fragend an. "Mit Kian!", strahlte Nicky glücklich. "Mit Kian? Das freut mich für dich!", entgegnete Shane und meinte es wirklich ernst. "Aber jetzt lass uns einfach das Geschehene vergessen, okay?!", bat Nicky. "Okay! Danke Nicky, dass du mir verziehen hast!", antwortete Shane und sah Nicky glücklich an. "Na ja, ich werde wieder zu Kian gehen. Ich denke, wir werden uns heute noch sehen, oder?", sagte Nicky. "Ja, ich denke schon! Mark, Bryan und ich wollen nachher noch Einen trinken gehen. Wenn ihr Lust und Laune habt, könnt ihr gerne mitkommen. Die zwei werden sicherlich nichts dagegen haben!", sagte Shane und sah fragend zu Nicky. "Ich werde Kian mal fragen, okay? Also dann, bis nachher!", verabschiedete sich Nicky. Nachdem hinter Nicky die Tür ins Schloss fiel, lief er wieder zu Kians Zimmer und klopfte leicht gegen die Holztür. Keine zehn Sekunden später öffnete Kian ihm die Tür. "Hey mein Schatz! Und, habt ihr euch wieder vertragen?", fragte er sofort ungeduldig. "Lass mich doch erst mal reinkommen, ja? Danke, sehr nett von dir!", grinste Nicky und schob Kian sanft zur Seite, um besser eintreten zu können. Er lief zum Sofa und setzte sich. Kian tat es ihm gleich. "Also: Shane und ich haben uns wieder vertragen.", sagte Nicky und sah Kian an. "Das ist schön, dass ihr euch wieder vertragen habt! Wurde auch langsam mal Zeit!", grinste Kian und küsste seinen Freund flüchtig auf den Mund. "Da ist aber noch etwas.", sagte Nicky. "Was denn?", fragte Kian und sah Nicky fragend an. "Shane hat mich gefragt, ob wir heute Abend noch mit ihm und den anderen zwei Jungs etwas trinken gehen wollen.", erwiderte Nicky. "Also von mir aus können wir gerne mitgehen.", lächelte Kian. "Okay, dann sage ich Shane schnell bescheid!", entgegnete Nicky seinem Freund und nahm das Telefon, um Shane anzurufen. Nach dem Telefonat, legten sich Kian und Nicky noch einmal ins Bett und kuschelten miteinander. Gegen Abend klopfte es an der Zimmertür und kurz darauf standen Shane und Mark im Zimmer. Die drei begrüßten sich. "Kian? Bist du fertig? Shane und Mark sind schon da!", wollte Nicky von Kian wissen, der noch im Bad war. "Ja, ich komme gleich!", rief dieser zurück. Kian warf noch einen schnellen Blick in den Spiegel, nickte seinem Spiegelbild zu und ging zu seinen Freunden. "Hallo ihr beiden! Wo habt ihr denn Bry gelassen?", fragend sah er die drei an. "Der wollte sich noch kurz was zu Essen holen.", antwortete Mark seinem Kumpel und sah genervt in die Runde. "Das ist mal wieder typisch Bryan!", lachte Nicky. Während sich Nicky und Mark noch über Bryan lustig machten, zog Shane Kian zur Seite. "Kian?" "Was gibt’s, Shay?", fragte Kian und sah Shane an. "Ich wollte dir etwas sagen. Nicky scheint dich sehr zu lieben. So ausgelassen und glücklich habe ich ihn schon lange nicht mehr gesehen! Bitte verspreche mir, dass du ihn nicht so verletzt, wie ich es schon getan habe.", sagte Shane und sah Kian bittend an. Kian nickte. "Natürlich! Ich könnte ihn auch gar nicht verletzen. Dafür liebe ich ihn zu sehr!", versprach Kian lächelnd. In dem Moment kam Bryan reingeschneit. "So, wir können los. Ich hab eben noch schnell etwas essen müssen. Sonst wäre ich vor Hunger noch umgekommen.", sagte Bryan und grinste breit in die Runde. "Ja, ja, das sind wir von dir ja schon gewöhnt!", grinste Nicky und tätschelte den Bauch seines Kumpels. "Macht mich ruhig fertig!", grummelte Bryan gespielt beleidigt. Doch es dauerte keine 20 Sekunden, da grinste er schon wieder. "Können wir jetzt endlich los?", fragte er. Nicky und Mark nickte. "Kian? Shane? Wir können dann los!", rief Nicky nach den beiden. "Ja, wir kommen schon!", sagte Kian und wollte gehen, doch Shane hielt ihn noch einmal am Arm fest. "Danke Kian!", bedankte sich Shane und lächelte Kian an. "Kein Problem!", winkte Kian ab und die beiden gingen den anderen dreien hinterher. Als die Jungs in dem gewünschten Pub ankamen, suchten sie sich einen ruhigen Tisch in einer Ecke. Kurz darauf kam die Bedienung und die fünf bestellten sich jeweils ein Guinness. Die fünf Freunde unterhielten sich über Gott und die Welt und rissen ständig Witze über die Leute, die sich ebenfalls in dem Pub aufhielten. Nach einer Weile forderte Kian Nicky zum Tanzen auf. "Nicky, hast du Lust zu tanzen?" "Ich? Gerne, aber auf eigene Gefahr! Wie du weißt, kann ich nicht wirklich gut tanzen.", grinste Nicky und ließ sich von Kian auf die Tanzfläche ziehen. Die zwei Turteltauben tanzten ausgelassen über die Tanzfläche. Man sah ihnen an, wie sehr sie das genossen. Plötzlich wurde "Angels" von Robbie Williams gespielt. Kian ergriff die Initiative und zog Nicky zu sich ran, legte seine Arme um seine Hüfte und gab ihm einen sanften Kuss. Dieser erwiderte den Kuss und legte ebenfalls seine Arme um Kians Hüfte. Nachdem der Song vorbei war, sah Kian Nicky in seine himmelblauen Augen. "Machen wir eine kurze Pause? Ich kann nicht mehr!", sagte Kian und lächelte. "Was, du bist schon kaputt?", ärgerte Nicky seinen Freund, der ihn liebevoll ansah. "Na gut, überredet! Dann geh du schon einmal zu den anderen, ich werde mir noch ein Guinness bestellen!", sagte Nicky und lief zu der Bar. Kian nickte und lief zu den anderen. "Kian, was war das?", fragte Mark. "Was war was?", entgegnete ihm Kian verwirrt. "Na, du hast Nicky geküsst!" Mark schaute seinen Kumpel geschockt an. "Na und?! Was ist denn daran so schlimm? Ich liebe ihn und da darf ich ihn doch auch küssen, oder etwa nicht?" Kian verstand nicht, worauf Mark hinaus wollte. "Dagegen habe ich doch auch nichts. Aber doch nicht in der Öffentlichkeit, Kian! Hier rennen haufenweise Reporter herum. Für die ist das ein gefundenes Fressen!", erklärte Mark ernst. Nicky, der dazugekommen war, sah Mark verständnislos an. "Was hast du denn, Mark? Ich finde das nicht schlimm. So können wir wenigstens auch der Öffentlichkeit zeigen, wie glücklich wir sind.", sagte Nicky. "Ich finde, Nicky hat Recht! Irgendwann hätte die Öffentlichkeit eh etwas davon mitbekommen!", pflichtete Kian seinem Freund bei. "Ist ja schon gut, ich wollte euch doch nur einen Rat geben!", grummelte Mark vor sich hin. "Sag mal Kian, seit wann kannst du eigentlich tanzen?", fragte Bryan, um die angespannte Stimmung wieder ein wenig zu lockern, was ihm auch gelang. "Bist wohl neidisch, was Bry?", entgegnete ihm Kian grinsend. "Nein, nicht wirklich!", lachte Bryan. Die Jungs unterhielten sich, als Nicky plötzlich einen Reporter sah. Provozierend setzte er sich auf den Schoß von Kian und küsste diesen leidenschaftlich. Der Reporter, dem das natürlich nicht unbemerkt blieb, holte schnell seine Kamera heraus und schoss Photos von dem Szenario. Mark, der das Ganze beobachtet hatte, schüttelte nur den Kopf. "Ich liebe dich, Kian!", flüsterte Nicky und lehnte sich gegen Kian. Irgendwann spürte er Kians zarten Hände, welche liebevoll mit seinen Brusthaaren spielten. Nicky genoss dies und entspannte sich jeden Moment mehr. "Wollen wir nicht lieber wieder in unser Hotel gehen?", flüsterte Kian seinem Freund ins Ohr. "Nichts lieber als das!", erwiderte Nicky und stand auf. "Ehm Jungs, wir gehen dann mal! Viel Spaß noch!", verabschiedete sich Nicky und legte einen Geldschein auf den Tisch. "Das wünschen wir euch auch!", entgegnete Bryan breit grinsend. Kian schüttelte nur den Kopf und verabschiedete sich dann auch von seinen Freunden. Hand in Hand liefen die zwei Verliebten in das Hotel. Nachdem sie in Kians Zimmer ankamen, zog Nicky seine Jacke aus und ließ sich erschöpft auf die weiche Couch fallen. "Bist du so erschöpft, mein Schatz?", fragte Kian fürsorglich und ließ sich neben Nicky auf die Couch fallen. "Nein, nicht wirklich.", grinste Nicky. Kian sah Nicky tief in die Augen. "Ich liebe dich, Nicky!", flüsterte er und kam Nickys Lippen immer näher, bis sie sich zu einem Kuss trafen. Dabei fuhr Kian langsam mit seinen Händen unter das Hemd von Nicky und spielte mit dessen Brusthaaren. Nicky legte sich so gut es ging auf die Couch und zog Kian zu sich runter damit er ihn erneut küssen konnte. "Ich liebe dich noch viel mehr!", hauchte er Kian ins Ohr. Plötzlich stoppte Kian, zog Nicky von der Couch und legte ihn dann sanft aufs Bett. "Hier ist es doch viel gemütlicher als auf der Couch.", grinste Kian und öffnete Nickys Hemd langsam Knopf für Knopf. Nicky entspannte sich und schloss die Augen. Als dieser von seinem Hemd befreit war, drehte er den Spieß um und zog Kian ebenfalls das Hemd aus. Nachdem auch Kian davon befreit war, gab Nicky ihm zärtliche Küsse auf die Brust und arbeitete sich bis zu seinem Bauchnabel durch. Leise stöhnte Kian auf. Nicky lächelte Kian kurz an, machte aber gleich darauf dort weiter, wo er aufgehört hatte. Ruckartig drehte Kian Nicky plötzlich auf das Bett und begann, Nickys Hose zu öffnen. Nachdem Nicky auch von seiner Hose befreit war, find Kian an, Nickys Körper zu erkunden. Langsam arbeitete er sich von seinem Bauchnabel, über seine Brust bis zu Nickys Mund vor. Immer wieder gab Kian seinem Freund zärtliche Küsse. "Ich liebe dich so, Kian!", stöhnte Nicky leise. Dann übernahm er wieder die Überhand und drückte Kian sanft auf das Bett. Er gab Kian einen flüchtigen Kuss und öffnete Kian langsam die Jeans. Als sie geöffnet war, beschloss Nicky kurzerhand, Kian gleich noch von seiner Boxershorts zu befreien. Nicky genoss diesen Anblick und küsste Kian an der Leiste, was diesen fast in den Wahnsinn trieb. Schnell zog er Nicky zu sich hinauf und sah ihn mit einem verlangendem Blick an. Nicky lächelte und küsste Kian auf den Mund. Mit zittrigen Fingern entledigte Kian Nicky von seiner Boxershorts und drehte ihn dann mit dem Rücken zu sich. Vorsichtig, und immer darauf bedacht, Nicky nicht wehzutun, drang Kian in Nicky ein. Beide stöhnten auf und verharrten erst einen Moment in dieser Position. Kurz darauf fanden die beiden einen gemeinsamen Rhythmus und kamen gemeinsam zum Höhepunkt. Erschöpft ließ sich Kian in die Kissen sinken. "Das war wunderschön gewesen, Kian!", sagte Nicky glücklich und küsste seinen Freund innig. Glücklich und Arm in Arm schliefen die beiden dann ein. Am nächsten Morgen wurde Nicky durch ein lautes Klopfen an der Tür wach. Er brauchte erst einmal ein paar Minuten, um richtig wach zu werden. Dann stand er auf, zog sich schnell seine Boxershorts an und tapste gähnend zur Tür. "Ich komme ja, immer mit der Ruhe!", grummelte er und öffnete die Tür. Ein ziemlich wütender Anto stand davor und raste, sobald die Tür richtig geöffnet war, in das Zimmer hinein. "Egan, steh sofort auf! Ich habe ein Hühnchen mit euch zu rupfen!", schrie Anto, sodass Kian wach wurde und ihn mit kleinen Augen ansah. "Mensch Anto, was ist denn los?", fragte er verschlafen. "Was los ist? Was los ist? Das hier ist los!", rief Anto außer sich und knallte Kian die ‚OK!’ auf die Bettdecke. Auf der Titelseite waren Kian und Nicky wildküssend zu sehen. "Und das ist noch nicht alles! Habt ihr vielleicht mal auf die Uhr gesehen? Wir hätten vor einer Stunde ein Meeting gehabt. Nur das konnte leider nicht stattfinden, da zwei Personen es lieber vorgezogen haben, zu schlafen!" Anto war kurz davor zu platzen! "Was habt ihr euch dabei eigentlich gedacht?", rief Anto sauer und zeigte wieder auf die Zeitschrift. "Wir lieben uns und da ist es doch völlig normal, dass man sich auch küsst!", verteidigte sich Nicky. "Ihr zwei könnt nur hoffen, dass eure Fans das genauso sehen! Ansonsten sehe ich schwarz! Und nun los, ihr seit in 20 Minuten unten in der Lobby!", sagte Anto und verließ stocksauer das Zimmer. "Wow, Anto ist wirklich stinksauer! Aber das ist mir momentan ziemlich egal! Ich liebe dich und das ist alles, was zählt!", sagte Nicky und gab Kian einen Guten - Morgen - Kuss. "Du hast Recht! Aber ich gehe jetzt duschen, bevor wir noch mehr Ärger bekommen. Kommst du mit?", fragte Kian grinsend und stand auf. Nicky nickte und zusammen gingen die beiden duschen. Nach genau 20 Minuten standen Kian und Nicky in der Lobby, wo die anderen schon auf sie gewartet hatten. "Na also, geht doch!", empfing Anto die beiden, immer noch total wütend. "Was regst du dich eigentlich so auf, Anto? Es ist doch nichts schlimmes dabei, dass Nicky und ich ein Paar sind. Und wegen den Fans... Die hatten doch auch nichts dagegen gehabt, als Shane und Nicky ein Paar waren. Wieso also jetzt?", fragte Kian und funkelte Anto böse an. Dieser hörte ihm aber gar nicht richtig zu und antwortete nur mit einem genervten "Ja, ja!". Als sein Handy anfing zu klingeln, lief er schnellen Schrittes in eine ruhigere Ecke und ließ seine Schützlinge stehen. "Da ist aber jemand ganz schön geladen, Jungs!", sagte Mark und ging zu Kian, um ihn zu trösten. "Anto meint es bestimmt nicht so, Blondie. Wahrscheinlich hat er Stress zu Hause." Kian nickte nur stumm. Währenddessen regte sich Nicky bei Bryan und Shane über Anto auf. "Wieso lässt er dann seine ganze Wut an Kian und mir aus?!", fragte Nicky verständnislos. "Ich weiß es nicht. Vielleicht ist irgendetwas schief gelaufen, was nicht hätte schief laufen dürfen!", antwortete Bryan und klopfte Nicky freundschaftlich auf die Schulter. Dieser seufzte nur und lief dann zu Kian, um ihn fest an sich zu ziehen. "Komm schon Nicky, reg dich nicht auf! Vielleicht hat Anto heute wirklich einen schlechten Tag erwischt!", beruhigte Kian seinen Freund, der noch immer auf 180 war. "Ja, vielleicht. Aber das gibt ihm noch lange nicht das Recht, das Ganze dann an uns beiden auszulassen!", sagte Nicky und gab Kian einen sanften Kuss. "Denke einfach nicht weiter darüber nach, Schatz. Anto wird sich schon wieder beruhigen!", beschwichtigte Kian ihn. Als Anto sein Telefonat beendet hatte, kam er wieder zu seinen Jungs. "Okay Jungs, wir müssen jetzt nach Belfast fahren, da ihr dort einen wichtigen Gig habt!", sagte Anto streng und liefen zu den Vans. Als sie an der Halle ankamen, gaben sie noch schnell ein paar Autogramme und ließen sich mit Fans fotografieren. Die sie aber schon genügend Zeit verloren hatten und sich für den Auftritt fertig machen mussten, hetzte Anto sie schon nach kurzer Zeit zum Backstageeingang. Westlife entschuldigten sich und verschwanden dann in dem Gebäude. Schnell hatten sie ihre Garderobe gefunden und zogen sich für den Auftritt um. Dann mussten sie in die Maske. Kurz bevor sie auf die Bühne mussten, kam Anto noch einmal in ihre Garderobe. "Ihr seid die Nächsten. Geht da raus und macht sie alle platt!", grinste Anto. Dann wendete er sich an Nicky und Kian. "Kian, Nicky? Wegen vorhin... es tut mir Leid! Das war nicht so gemeint!", entschuldigte sich Anto und legte freundschaftlich seine Arme um die beiden. "Ist schon in Ordnung, Anto. Jeder hat mal einen schlechten Tag!", sagte Kian lächelnd. Nun war es soweit und die fünf Jungs gingen auf die Bühne, um drei ihrer Hits zu performen. Das Publikum fing an zu toben und zu schreien. Kian entdeckte in der ersten Reihe ein Mädchen, dass immer wieder seinen Namen schrie und Tränen in den Augen hatte. Er sah lächelnd zu ihr und winkte ihr kurz. Als das Mädchen realisierte, dass er ihr gewunken hatte, hob sie ihr Plakat auf dem ‚Kian, your blue eyes make me crazy! I love you more than words can say!’ stand. Nachdem der letzte Ton des Liedes verklungen war, liefen Westlife wieder in ihre Garderobe. Dort wurden sie schon von Anto empfangen. "Hey Jungs, der Auftritt hätte besser nicht sein können!", lobte er sie und schlug mit jedem ab. Kian entschuldigte sich noch einmal kurz, da er zu diesem Fan wollte. Irgendwie war sie ihm sympathisch gewesen. Das Mädchen stand noch immer da und sah den Arbeitern verträumt bei dem Abbau zu. Sie konnte es immer noch nicht fassen, dass Kian, ihr Kian, ihr gewunken hatte. Als Kian die Halle betrat, sah er, dass sie noch da stand. Schnellen Schrittes ging er auf sie zu und tippte sie vorsichtig an. "Hey!", sagte er und lächelte sie an. "Oh mein Gott! Hi... Hi Kian!", stotterte sie. Was das jetzt nur eine Einbildung gewesen, oder stand Kian wirklich vor ihr? "Wie hat dir unser Auftritt gefallen?", fragte er freundlich. Es war keine Einbildung. Kian Egan stand wirklich vor ihr. "Ehm... Es war super!", strahlte sie glücklich. "Ich habe da auch noch etwas für dich, Kian. Als ich es auf die Bühne werfen wollte, warst du leider schon weg!", sagte der Fan und holte einen Teddy mit einem Herz in den Hände, auf dem ‚My Sunshine I Love You’ stand, aus ihrer Tasche. Kian nahm den Teddybären lächelnd an sich. "Vielen Dank! Sag mal, wie ist eigentlich dein Name?" Kian sah sie fragend an. "Mein Name ist Annika. Ehm, Kian? Darf... Darf ich dich umarmen?", fragte Annika schüchtern. "Klar darfst du!", lächelte Kian und umarmte Annika. Nicky, der das beobachtet hatte, schaute eifersüchtig zu den beiden. "Oh, ich glaube, Nicky fand das jetzt gar nicht so lustig!, sagte Annika und sah Kian an. Dieser drehte sich zu Nicky um, lächelte ihn an und drehte sich wieder zu Annika. "Nicky muss das eben akzeptieren, dass ich meine Fans umarme. Aber er weiß auch, wo bei mir die Grenze liegt!", erwiderte Kian. Annika nickte bloß und gab Kian ein Küsschen auf die Wange. "Entschuldige Kian, aber das hat jetzt sein müssen." Annika grinste Kian beschämt an, doch Kian winkte nur ab. "Ich wollte dir noch etwas sagen, Kian... Ich werde auf jeden Fall zu 100 Prozent hinter dir und Nicky stehen! Ihr seid wirklich ein niedliches Paar!", sagte Annika und lächelte Kian an. "Danke, das ist lieb von dir! Ich hoffe, dass die anderen Fans das genauso sehen.", bedankte Kian sich lächelnd und umarmte Annika gleich noch einmal. Nicky, dem das alles nun etwas zu viel wurde, ging zu Kian und legte seinen Arm um seine Hüfte. "Hi!", begrüßte er die beiden. "Hallo Nicky!", begrüßte Annika ihn ebenfalls und Kian gab seinem Freund einen kurzen Kuss auf die Wange, was Annika lächelnd beobachtete. "Ein treuer Kian Fan, was?! Wie heißt du denn?", wendete sich Nicky an Annika. "Oh ja, das bin ich wirklich. Ehm, ich heiße Annika.", antwortete Annika Nicky. "Hallo Annika! Ich möchte dir Kian ja nicht wegschnappen, aber wir müssen gleich weiter.", entgegnete Nicky und sah erst Annika dann Kian an. "Schade! Trotzdem war es schön, dass ich euch mal treffen durfte! Aber ich hätte da noch zwei Fragen.", antwortete Annika etwas traurig und sah die beiden unsicher an. "Klar, frag ruhig, wir beißen nicht!", grinste Nicky. "Also ich wollte euch fragen ob ich vielleicht Autogramme bekommen könnte und ob ich vielleicht ein Foto mit euch machen dürfte?", fragte sie schüchtern. "Klar!", antwortete Nicky. Annika zog schnell einen Stift aus ihrer Tasche und hielt diesen samt Plakat vor Kians und Nickys Nase. Schnell unterschrieb Nicky darauf und gab den Stift dann an Kian weiter. Dieser schrieb dann ‚For Annika, Thank you so much for your support, Lots of Love Kian Egan’ auf das Plakat. Schnell machten sie noch Fotos, bis Paul vor ihnen stand. "Jungs, wir müssen uns jetzt echt beeilen!", sagte Paul streng. "Gut, wir kommen sofort, Paul!", erwiderte Kian Paul und drehte sich noch mal zu Annika um sie kurz zu umarmen. "Tut uns leid, Annika, aber wir müssen echt los!", sagte Kian und sah Annika an. "Ist okay! Danke für alles! Ich wünsche euch ganz viel Glück!", entgegnete Annika den beiden. Nicky umarmte sie auch noch einmal kurz und die beiden verließen die Halle. "Du hast aber ganz schön heftig geflirtet, Kian!", sagte Nicky, als sie wieder im Backstage Bereich waren. "Ist da etwa jemand eifersüchtig?", fragte Kian grinsend. "Ja, bin ich! Aber das ist doch wohl erlaubt, bei so einem süßen männlichen Wesen!", lächelte Nicky und griff nach Kians Hand. Dieser blieb stehen und sah Nicky tief in die Augen. "Du brauchst nicht eifersüchtig zu sein, Schatz. Ich liebe dich und nur dich, okay?", sagte er ernst. Nicky beantwortete Kians Satz mit einem sanften Kuss. Paul, der hinter das Paar getreten war, räusperte sich kurz. "Ich will ja nur sehr ungern stören, aber könntet ihr das vielleicht im Tourbus fortsetzen?", fragte er und sah die noch küssenden Turteltauben an. "Ist ja schon gut, Paul. Komm Nicky!" Kian ging mit Nicky Hand in Hand zum Tourbus. Als sie ankamen wurden sie gleich von Shane mit einem "Wo ward ihr denn jetzt so lange?" begrüßt. "Kian wollte flirten!", gab ihm Nicky zur Antwort, um Kian ein bisschen zu ärgern. "Das wollte ich gar nicht! Annika war doch nett gewesen!", rechtfertigte sich Kian. "Aha, aha! Annika heißt die Glückliche also!" Bryan grinste Kian breit an. Nicky musste laut loslachen und zwickte Kian leicht in die Seite. "Ja, ja, die Annika!", sagte Nicky und setzte sich mit einem "Dann komm ich eben zu dir!" auf Bryans Schoß, um Kian noch mehr zu ärgern. "Oh man, ich habe doch überhaupt nicht mit ihr geflirtet. Ich wollte nur nett sein. Mehr nicht!", sagte Kian wütend und verschwand im hinteren des Busses. Nicky sah Kian verwirrt hinterher. "Was hat den denn jetzt gebissen?", fragte Mark perplex und sah die restlichen Jungs an. "Ich weiß es nicht! Vielleicht hätten wir ihn nicht so aufziehen sollen! Ich werde mal nach ihm sehen.", erwiderte Nicky und lief Kian hinterher. Dieser lag auf seinem Bett und starrte an die Decke. "Was ist denn los mein Schatz? Das war doch nur ein Scherz!", sagte Nicky leiste. Kian sagte nichts. "Hey mein Schatz! Das war wirklich nicht so gemeint!", versuchte es Nicky erneut und strich ihm sanft über die Wange. Kian seufzte und drehte sich zu seinem Freund. "Ja, entschuldige. Vielleicht habe ich etwas überreagiert.", entgegnete er. "Schon in Ordnung, Schatz! Gehen wir wieder zu den anderen?", lächelte Nicky und Kian nickte. "Es tut uns leid, Kian! Wir wollten dich nicht so aufziehen!", entschuldigte sich Bryan, als Kian und Nicky bei ihnen am Tisch saßen. "Schon gut! Habe eben etwas überreagiert!", erwiderte Kian. Nicky zog Kian glücklich auf seinen Schoß und gab ihm einen Kuss. Die anderen, die das Geschehen kurz beobachtet hatten, schüttelten grinsend ihre Köpfe. "Na gut, da das jetzt geklärt ist, kann ich mich jetzt auch hinlegen. Ich bin ziemlich müde!", sagte Mark und gähnte. "Mach das! Ich werde erst noch etwas essen.", entgegnete ihm Bryan. Nicky sah zu Kian und verdrehte genervt die Augen. Kian grinste nur breit. "Und was machen wir zwei jetzt?", flüsterte Nicky in Kians Ohr. "Ich würde lieber etwas mit dir alleine machen!", flüsterte Kian grinsend zurück. "Na dann sind wir ja schon mal zwei!", sagte Nicky, stand auf und zog Kian hinter sich her. "Ehm, wir verziehen uns auch! Gute Nacht!" Nicky hob zum Abschied die Hand. "Gute Nacht!", entgegnete ihm Shane lächelnd. "Ich wünsche euch noch viel Spaß!", grinste ihnen Bryan mit vollem Mund entgegen. Kian, Nicky und Shane schüttelten daraufhin nur ihre Köpfe. "Kannst du auch mal an was anderes denken, Bry?!", fragte Kian mit einem leicht genervten Unterton in der Stimme. "Der kann doch nur an das und an Essen denken!", grinste Nicky und verschwand mit Kian. "Da könntest du Recht haben!", sagte Kian und küsste Nicky dann leidenschaftlich, der seinen Kuss genauso leidenschaftlich erwiderte. "Tut mir leid wegen eben, Ki!", entschuldigte Nicky und setzte sich aufs Bett. "Ist schon in Ordnung, Nicky. Ich habe dir schon längst verziehen!", antwortete Kian. "Ich denke, ich hätte nicht so ausrasten sollen, aber ich bin im Moment gestresst wegen den ganzen Terminen und allem drum und dran. Tut mir Leid!" Kian sah seinen Gegenüber entschuldigend an. "Schon okay!", erwidere Nicky und machte das Radio an. Als er hörte, welches Lied der Sender spielte, lächelte er. "Unser Lied!", flüsterte er. Kian nickte strahlend und kuschelte sich an Nicky. Sie lauschten den Klängen von ‚Angels’ und genossen die Zweisamkeit. Nach einer Weile hörte man nur noch das regelmäßige Atmen von Kian. Nicky lächelte und strich Kian eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Nachdem er ihm einen Kuss auf den Mund gehaucht hatte, schlief er ebenfalls ein... An dem Tag, an dem Kian und Nicky genau ein Jahr zusammen waren, rief Kian bei Nicky an und sagte ihm, dass er gegen Abend vorbeikommen sollte. Dieser kam dann auch gegen Abend bei seinem Freund an und gemeinsam fuhren sie an den Strand, um dort den Sonnenuntergang zu genießen. "Ach, ist das schön hier!", seufzte Nicky und strahlte Kian an. Dieser nickte nur und kniete sich dann vor Nicky. "Nicky...", begann Kian und machte eine kurze Pause. "... wir sind nun genau ein Jahr zusammen und ich weiß, dass ich den Rest meines Lebens mit dir verbringen will. Deshalb will ich dich fragen ob du mich heiraten willst?" Kian sah Nicky gespannt an, der ihn gerührt und mit Tränen in den Augen ansah. "Kian... komm mal zu mir hoch!", sagte Nicky ernst und zog Kian zu sich hoch. Dieser sah Nicky unsicher an. "Kian ich..." Nicky stockte abermals, was Kian noch unsicherer machte. Er hoffte, dass nicht das folgen würde, was er in dem Moment dachte. "Ich liebe dich über alles und würde dich sehr, sehr gerne heiraten.", brachte Nicky mühsam hervor und fiel Kian um den Hals. "Ich liebe dich auch, Nicky. Sehr sogar!", sagte Kian erleichtert sah ihn mit Tränen in den Augen an, bevor er Nicky leidenschaftlich küsste. Nicky umarmte Kian und ließ ihn nicht mehr los. "Du bist so... so unglaublich!", sagte Nicky und sah Kian tief in die Augen. "Was wollen wir jetzt machen? Ich meine, die Sonne ist schon untergegangen und es wird langsam etwas frisch!", fragte er Kian. "Ich würde sagen wir fahren zu mir nach Hause und machen es uns dort gemütlich!", erwiderte Kian und sah Nicky an. Dieser nickte und ging dann mit Kian im Arm zum Auto. Als die beiden bei Kian zu Hause ankamen, liefen sie gleich in Kians Zimmer. "Wann wollen wir eigentlich heiraten?", fragte Kian und strahlte seinen Gegenüber glücklich an. Nicky schluckte. "Ehm... ich... keine Ahnung, wann du möchtest.", entgegnete Nicky und hoffte, dass Kian nicht bemerkte, dass etwas nicht stimmte. "Am liebsten so schnell wie möglich!", grinste Kian. "Na ja, wir werden es ja sehen. Du weißt schon, wegen unseren Terminen und so.", entgegnete Nicky und gab Kian einen Kuss auf die Wange. "Ja, du hast Recht, mein Schatz.", sagte Kian etwas verwirrt. Als Kian und Nicky ihren Freunden und Familien von der Hochzeit erzählten, freuten diese sich riesig für die beiden. Am Morgen der Hochzeit war Nicky gar nicht wohl bei der Sache und ging mit einem komischen Gefühl im Magen zum Auto seiner Eltern, die ihn zur Kirche fuhren. "So nervös mein Schatz?", fragte ihn seine Mutter Yvonne. Nicky, der darauf nichts erwidern konnte, nickte nur. Als sie an der Kirche ankamen, sah Nicky Kian schon von weitem auf ihn warten und als Nikki den Wagen hielt, ging er mit zittrigen Knien auf ihn zu. "Hey mein Schatz! Komm, lass uns rein gehen. Sonst fangen sie noch ohne uns an.", grinste Kian und gab Nicky vorher noch einen zärtlichen Kuss. "Mhm...", war alles was Nicky rausbrachte. Er sah Kian an und ging dann mit ihm in die Kirche, wo sie schon von den Gästen und dem Pfarrer erwartet wurden. Als sie vor dem Altar ankamen, bat sie der Pfarrer das die beiden sich hinknien sollen, damit er sie segnen konnte. Nachdem er dies erledigt hatte, begann er mit der Zeremonie. "Liebe Freunde, wir haben uns heute hier versammelt um diese jungen Menschen vor Angesicht Gottes ehelich zu verbinden!" Der Pfarrer wendete sich nun an Kian. "Kian John Francis Egan wollen Sie den hier anwesenden Nicholas Bernard James Adam Byrne zu Ihrem rechtmäßigen Ehemann nehmen, ihn lieben und ehren in guten sowie in schlechten Zeiten? So antworten Sie mit ‚Ja, ich will!’" "Ja, ich will!", entgegnete ihm Kian und sah lächelnd zu Nicky rüber. Der Pfarrer wendete sich an Nicky. " Und nun frage ich Sie, Nicholas Bernard James Adam Byrne, wollen Sie den hier anwesenden Kian John Francis Egan zu Ihrem rechtmäßigen Ehemann nehmen, ihn lieben und ehren in guten sowie in schlechten Zeiten? So antworten Sie mit ‚Ja, ich will!’" Der Pfarrer sah Nicky an, der daraufhin zu Kian schaute. "Kian ich... nein! Es tut mir leid!", sagte Nicky weinend, rannte aus der Kirche und ließ einen geschockten Kian zurück. Der Pfarrer und Kian warfen sich geschockte Blicke zu. Dann rannte Kian mit Tränen in den Augen aus der Kirche, ohne sich um die Gäste zu kümmern. Mit quietschenden Reifen fuhr Kian davon und ließ die geschockten Leute zurück. ‚Wieso?’, diese Frage schwirrte die ganze Zeit in seinem Kopf herum. Nachdem Nicky bei sich zu Hause ankam, zog er sich um und warf sich weinend auf sein Bett. "Was bin ich nur für ein Arsch?!", schluchzte er und betrachtete sich seinen Verlobungsring. Irgendwann schlief er erschöpft von dem vielen weinen ein. Nachdem Nickys Familie nach Hause kam, ging Yvonne in das Zimmer ihres Sohnes und sah ihn dort schlafend auf dem Bett liegen. Leise ging sie auf das Bett zu und weckte ihn sanft. "Hey mein Schatz, was ist denn mit dir los?" Nicky, der dadurch aufgewacht war, sah seine Mum total verweint an. "Mum, ich hab Mist gebaut!", sagte er traurig. "Aber wieso hast du denn ‚nein’ gesagt? Liebst du Kian nicht mehr?", wollte Yvonne wissen. "Doch, natürlich liebe ich Kian noch. Mehr als alles andere. Ich denke einfach, dass ich Angst hatte... Ach scheiße, jetzt ist es bestimmt aus, zwischen Kian und mir!", antwortete Nicky und fing erneut an zu weinen. Yvonne nahm ihn in dem Arm und wiegte ihn wie ein kleines Kind hin und her. "Das glaube ich nicht. Kian liebt dich wirklich von ganzem Herzen. Das sieht man schon daran, wie er dich anschaut! Außerdem kann man auch glücklich sein, wenn man nicht verheiratet ist!", beruhigte Yvonne ihren Sohn. "Ich hoffe es!", sagte Nicky. "Mum, könntest du bitte gehen? Ich möchte alleine sein!", fragte er nach einer Weile und sah seine Mutter entschuldigend an. "Natürlich mein Schatz!", erwiderte sie und gab Nicky einen Kuss auf die Stirn, bevor sie aus dem Zimmer verschwand. Gegen Abend lief Kian die Treppen hinunter und nahm sich seinen Schlüssel, als seine Mutter Patricia aus der Küche kam. "Wo willst du denn hin, Kian?", fragte sie ihn. "Ich muss zu Nicky. Ich muss mit ihm reden!" Kian sah seine Mum an, die ihm aufmunternd zu nickte. Er verließ das Haus und machte sich auf den Weg zu den Byrnes. Als er bei ihnen ankam, atmete er noch mal tief durch bevor er klingelte. Yvonne, die bis dahin TV geschaut hatte, stand auf, um die Tür zu öffnen. "Oh, hallo Kian! Komm doch rein!", sagte sie und ging zur Seite, damit Kian eintreten konnte. "Hallo Yvonne! Ich muss mit Nicky sprechen. Ist er da?", fragte Kian und sah Yvonne an. "Ja, er ist oben in seinem Zimmer. Aber ich würde vorher noch einmal kurz mit dir reden, Kian!", sagte Yvonne und sah Kian fragend an. Dieser nickte ihr zu und ging dann zusammen mit Yvonne ins Wohnzimmer. "Okay, was gibt es?", fragte Kian. "Nun ja, Nicky ist ziemlich fertig und er hat wahnsinnige Angst, dass du dich von ihm trennen könntest. Ich kann dich nur bitten, falls du das vorhast, überlege es dir bitte gut! Ihr passt doch so gut zusammen!" Yvonne sah Kian bittend an. "Wieso sollte ich mich von ihm trennen? Ich wollte ihn nur fragen warum er das gemacht hat!" Er machte eine kurze Pause. "Ich werde ihn nicht verlassen! Das Könnte ich gar nicht!", endete Kian dann ernst. "Gut! Du kannst zu ihm hoch gehen. Du weißt ja wo es lang geht!", sagte sie lächelnd und atmete erleichtert aus. Kian nickte lächelnd, bevor er sich auf den Weg zu Nickys Zimmer machte. Vor seiner Tür stoppte er und klopfte an. Als sich nach einer Weile immer noch nichts tat, beschloss Kian, einfach einzutreten. Nicky lag auf seinem Bett und hatte einen Pulli von Kian an, den er einmal bei ihm vergessen hatte. Er schlief. Bei diesem Anblick musste Kian lächeln. Er ging auf Nicky zu, gab ihm einen sanften Kuss auf die Stirn, flüsterte ihm ein "Ich liebe dich, Nicky" ins Ohr und legte sich dann einfach neben Nicky ins Bett. Dieser wachte nach einiger Zeit auf und bemerkte, dass Kian neben ihm lag. Er strich ihm eine Haarsträhne aus dem Gesicht und löste sich langsam aus Kians Umarmung. "Kian?", fragte Nicky leise. "Hm?", grummelte Kian verschlafen. Nicky setzte sich auf und schluckte. "Ich muss mit dir reden, Kian!", begann Nicky. "Ich auch mit dir!", sagte Kian und setzte sich ebenfalls auf. "Okay, fang du an!", überließ Nicky Kian das Wort. "Nun ja, wie du dir sicherlich denken kannst, geht es um unsere geplatzte Hochzeit." Kian sah auf das Bett und holte tief Luft. "Wieso hast du ‚nein’ gesagt?", fragte er schließlich und sah Nicky traurig an. "Blondie... ich liebe dich wirklich sehr, aber... aber... ich kann das nicht! Zumindest jetzt noch nicht. Ich bin erst 24. Ich fühle mich noch zu jung dafür! Ich kann verstehen, wenn du dich jetzt von mir trennen willst!", sagte Nicky traurig und löste seinen Verlobungsring von seinem Finger. "Den möchtest du bestimmt auch wieder haben, oder?", fragte Nicky. Kian schüttelte den Kopf und steckte Nicky den Ring wieder an. "Nein Nicky! Ich werde mich nicht von dir trennen. Dafür liebe ich dich viel zu sehr. Ich denke, dass wir irgendwann, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, heiraten werden! Ich hoffe es zumindest..." Den letzten Satz fügte er noch leise hinzu und hoffte, dass Nicky ihn nicht gehört hatte. Und er hatte Glück. Nicky fiel Kian um den Hals. "Danke Kian! Und ich dachte, du würdest Schluss machen!" Nicky sah Kian an und küsste ihn erleichtert. "Ich liebe dich Nicky!", sagte Kian und schaute Nicky tief in die Augen. Dieser erwiderte seinen Blick und fasste sich an den Hals, um seine Kreuz Kette abzulegen und legte sie dann Kian um den Hals. "Ich liebe dich auch, Kian. Sehr sogar. Bitte vergiss das niemals!" Kian sah Nicky tief in die Augen und küsste ihn dann zärtlich. Die beiden verloren kein Wort mehr über die geplatzte Hochzeit. Als sie nach ein paar Monaten erfuhren das Nickys Schwester, Gillian, heiratete, fragte Yvonne Kian, ob er auch kommen würde. "Klar, wenn ich eingeladen werde!", gab ihr dieser zur Antwort. "Du brauchst keine Einladung mehr, da du schon zur Familie gehörst! Außerdem hätten wir dich nicht gefragt, wenn wir dich nicht dabei haben wollten.", sagte Yvonne lächelnd und klopfte Kian leicht auf die Schulter. Am Tag der Hochzeit von Gillian feierten Kian und Nicky ausgelassen auf der anschließenden Hochzeitsfeier. "Nicky, tanzen wir?", fragte Kian seinen Freund und hielt ihm seine Hand hin. "Gerne!", erwiderte Nicky und griff nach Kians Hand. Dieser zog Nicky auf die Tanzfläche und die beiden tanzten ausgelassen zu den Songs. Nachdem viele schnelle Songs gespielt wurden, wurde nun ein langsameres Lied gespielt. Kian legte seine Arme um Nickys Hals und küsste ihn zärtlich. Nicky war unendlich glücklich und wollte mit Kian den Rest seines Lebens verbringen. Deshalb fasste Nicky einen Entschluss. Die beiden verabschiedeten sich um vier Uhr morgens und fuhren dann zu Nicky nach Hause. Dort angekommen machten sich die beiden gleich auf den Weg zu seinem Zimmer. Nicky setzte sich auf sein Bett, zog sich Schuhe, Krawatte und Jackett aus und warf es dann über einen Sessel. Kian tat es ihm gleich und zog Nicky dann zu sich um ihn leidenschaftlich zu küssen. Dieser erwiderte seinen Kuss und umarmte Kian liebevoll. Er zog Nicky aufs Bett und begann ihm langsam von seinem Hemd zu befreien. Dieser schaute ihm dabei zu und als er mit nacktem Oberkörper da lag, lächelte er kurz und machte ihm seine Hose auf. Diese zog er ein kleines Stück runter, bevor er sich wieder nach oben wendete und Kians Hemd Knopf für Knopf öffnete. Als auch dieser mit nacktem Oberkörper vor Nicky lag, drehte er Nicky auf das Bett und öffnete den Reißverschluss von seiner Hose und nachdem dieser geöffnet war, schmiss er sie einfach hinter sich. Nicky sah seiner Hose hinterher, setzte sich dann aber auf Kian und fing an seinen Hals zärtlich zu küssen. Kian genoss seine Zärtlichkeiten und fing an, leise zu stöhnen. Irgendwann ergriff er wieder die Oberhand und fing an jeden Zentimeter von Nickys Körper zu küssen. Nachdem sich Nicky vor Erregung kaum noch im Zaum halten kann, drehte er Kian wieder auf den Rücken und riss ihm förmlich seine Hose und Boxershorts runter, die er vorher nur leicht runter gezogen hatte. Kian schloss seine Augen um diesem Moment zu genießen. Als Nicky Kian entspannt da liegen sah, rutschte er weiter nach unten und begann mit seiner Zunge Kians Körper zu entdecken und als er bei seinem Bauchnabel angekommen war, zog er langsame und zärtliche Kreise um diesen bevor er sich Kians ‚bestem Stück’ widmete. Kian musste unter Nickys Berührungen aufstöhnen und krallte sich vor lauter Ekstase in die Laken.. Als er es nicht mehr aushielt, zog er Nicky zu sich hoch und drehte ihn ruckartig aufs Bett. Er zog ihm mit fahrigen Fingern seine Boxershorts von den Hüften und küsste ihn kurz, bevor er sich auf Wanderschaft begab. Nickys Herz raste wie wild und er konnte seinen Atmen kaum noch kontrollieren. "Kian, ich liebe dich so sehr!" Kian stoppte kurz und sah Nicky tief in die Augen. "Ich liebe dich auch, Nicky!" Dann widmete er sich aber wieder Nickys Körper und ging immer tiefer, bis er an Nickys Männlichkeit angekommen war um diese zu verwöhnen. Dieser schloss seine Augen und streichelte Kian mit einer Hand über den Rücken, während er sich mit der anderen im Bettlaken festkrallte und unter immer schneller werdendem Atem seinen Namen stöhnte. Kian hielt plötzlich in seinen Berührungen inne, krabbelte nach oben um Nicky einen flüchtigen Kuss zu geben und drehte Nicky dann mit dem Rücken zu sich. Er holte noch mal tief Luft und drang dann vorsichtig, aber verlangend, in Nicky ein und bewegte sich erst in einem langsamen Rhythmus. "Oh Kian!! Hör nicht auf!" Er konnte seinen Atem nicht mehr kontrollieren und atmete immer heftiger und verlangender. Nicky suchte Kians Hand und führte sie zu seinem erregten Glied und als er sie dort spürte, konnte er sich gar nicht mehr zurück halten und gab Kian zu verstehen das er ihn mehr spüren wollte. Kian, der dieses Angebot nur zu gerne annahm, stieß immer tiefer und verlangender in Nicky. Als er zu seinem Höhepunkt kam, stöhnte er laut auf und ergoss sich in Nicky. Erschöpft ließ er sich in die Kissen fallen. Nicky drehte sich zu Kian um und gab ihm einen zärtlichen Kuss. Da er Kian ebenfalls zeigen wollte, wie sehr er ihn liebte, fing er an Kian erneut zu streicheln. Er drehte ihn dann noch mal vorsichtig auf die Seite und drang langsam, um Kian nicht weh zu tun, in ihn ein. Als dieser ihn in sich spürt, stöhnte er erneut. "Oh Nicky!! Bitte hör nie wieder auf!" Nicky streichelte seinem Kian über den Rücken und bewegte sich zärtlich auf und ab. Nachdem beide zu ihrem Höhepunkt gekommen waren, rollte sich Nicky erschöpft von Kian und sah ihn dann glücklich an. "Kian, weißt du, dass du einfach unglaublich bist?", fragte Nicky und lächelte zufrieden. Kian drehte sich zu Nicky und lächelte ihn an. "Aber nicht so unglaublich wie du!", erwiderte er und gab Nicky einen sanften Kuss. Glücklich und Arm in Arm schliefen die beiden mit einem Lächeln in ihren Gesichtern ein. Am nächsten Morgen war Nicky vor Kian wach. Er schlich sich leise ins Bad um sich dort fertig zu machen. Nachdem er sich angezogen hatte, machte er für Kian frühstück, schrieb ihm noch einen Zettel und fuhr dann zu seinem Lieblingsplatz. Vorher hielt er noch in einigen Geschäften, um diverse Sachen zu kaufen. Nachdem er an seinem Lieblingsplatz ankam, verteilte er jede Menge Rosenblätter und stellte überall Kerzen auf. Als Nicky fertig war, betrachtete er zufrieden sein Werk und fuhr nach Hause. Kian lag immer noch in seinem Bett und schlief, als Nicky sein Zimmer betrat. Nicky beschloss ihn nicht zu wecken und beschäftigte sich anderweitig. Kian schlief den ganzen Nachmittag durch. Nicky konnte nicht verstehen, wie ein Mensch so viel schlafen konnte. Aber er entschied sich, seinen Freund gegen Abend zu wecken, da er ja noch etwas vor hatte. "Schatz, aufstehen! Du hast schon den ganzen Nachmittag verschlafen!", weckte Nicky ihn sanft und strich ihm über den Oberkörper. Kian grummelte nur etwas unverständliches vor sich hin und drehte sich auf die andere Seite. Nicky musste bei diesem Anblick lachen und probierte dann noch mal sein Glück auf der anderen Seite. "Schatz, aufstehen!", sagte er und küsste ihn noch mal sanft. "Sonst geh ich alleine mit Mark duschen.", fuhr er fort. Kian war sofort hell wach und saß senkrecht im Bett. "Wie? Was? Mark? Ich warne dich, Byrne. Wenn du mit Mark unter die Dusche gehst, kannst du was erleben!", sagte Kian hellwach. "Na endlich! Wurde auch Zeit! Und jetzt zieh dich mal an, ich habe noch etwas mit dir vor!", entgegnete ihm Nicky und lächelte Kian verführerisch an. "Okay! Gib mir 10 Minuten, dann bin ich fertig!", rief Kian und rannte schnell ins Bad um sich fertig zu machen. Nach 15 Minuten kam er wieder aus dem Bad und ging zu Nicky. "So, da bin ich wieder.", grinste er. "Das wurde aber auch langsam mal Zeit!", sagte Nicky und küsste ihn kurz. "Nun aber los!", rief er Kian entgegen und warf ihm seine Jacke zu. Kian fing seine Jacke gekonnt und lief zusammen mit Nicky zum Auto. "Und wo geht es denn hin?", fragte Kian neugierig. "Das wirst du schon noch früh genug erfahren, mein Schatz!", sagte Nicky und lächelte Kian kurz an. Als sie an dem Ort angekommen waren, verband er Kian mit einem Tuch die Augen und führte ihn langsam zu seiner Überraschung. "Achtung! Stehen bleiben und nicht gucken!", sagte Nicky. "Da das ja auch so wunderbar geht, wenn man die Augen verbunden hat!", erwiderte Kian ironisch. Nicky lachte und zündete dann mit einer Fackel die Kerzen an. Als er fertig war, steckte er die Fackel in die Wiese und lief hinter Kian, um ihm das Tuch abzunehmen. "Jetzt darfst du gucken!", sagte Nicky. Kian öffnete langsam die Augen und als er das Meer aus Kerzen und Rosenblättern sah, verschlug es ihm die Sprache. "Ist... ist das... alles für mich?", stotterte Kian und sah Nicky gerührt an. "Natürlich! Für wen denn sonst?", antwortete Nicky lächelnd und zog Kian zu sich. "Ich wollte dir damit mal auf eine besondere Art sagen, wie sehr ich dich liebe und dass ich ohne dich nicht mehr leben kann!", begann Nicky und ließ Kian los um ihn richtig ansehen zu können. "Kian, ich habe damals bei unserer Hochzeit einen großen Fehler gemacht. Mir ist klar geworden, dass ich für den Rest meines Lebens mit dir zusammen sein möchte. Kian, du bist die Luft die ich zum atmen brauche, das Wasser was mich am Leben hält! Deshalb frage ich dich, ob du mich heiraten möchtest?" Nicky sah unsicher zu Kian. Dieser hatte Tränen der Rührung in den Augen. "Nicky, du bist so süß! Ja... ja, ich will dich heiraten!" Er fiel Nicky um den Hals und küsste ihn zärtlich. Dabei kullerte ihm eine Träne die Wange hinunter. Nicky küsste ihm diese zärtlich weg. "Den Fehler mache ich kein zweites Mal mehr, Kian. Das kannst du mir glauben!", sagte Nicky und küsste Kian zärtlich. "Ich liebe dich so sehr, Nicky!" "Ich liebe dich noch viel mehr!", erwiderte Nicky und lächelte Kian an. An dem Tag der Hochzeit fuhr Nicky, wie das letzte Mal, mit seinen Eltern zu der Kirche. Nur diesmal mit einem Unterschied: Nicky war sich jetzt 100%ig sicher, dass er Kian heiraten wollte. Als sie vor der Kirche ankamen, ging er strahlend auf Kian zu, der ihn schon erwartete. Dieser lief Nicky gleich entgegen und begrüßte ihn mit einem zärtlichen Kuss. Danach begrüßte er den Rest der Familie Byrne. "Hallo Kian!", lächelte ihm Yvonne entgegen. Dann drehte sie sich zu Nicky. "Schatz? Und dieses Mal ohne Zwischenfälle!", grinste sie. "Mum!", erwiderte Nicky etwas beleidigt. "Ja, ja, schon gut! Los, kommt schon, bevor er es sich noch mal überlegt!", sagte Nikki und auch er grinste. Er klopfte Kian auf die Schulter und ging dann mit seiner Familie in die Kirche. Als die Musik anfing zu spielen, betraten Nicky und Kian die Kirche und gingen vor zu dem Traualtar. Der Pfarrer begann, wie schon bei dem letzten Mal, erst mit der Zeremonie, nachdem er die beiden gesegnet hatte. "Kian John Francis Egan wollen Sie den hier anwesenden Nicholas Bernard James Adam Byrne zu Ihrem rechtmäßigen Ehemann nehmen, ihn lieben und ehren in guten sowie in schlechten Zeiten? So antworten sie mit ‚Ja, ich will!’" Kian sah erst Nicky dann den Pfarrer an. "Ja, ich will!" Nun wendete sich der Pfarrer an Nicky. "Nicholas Bernard James Adam Byrne wollen Sie den hier anwesenden Kian John Francis Egan zu Ihrem rechtmäßigen Ehemann nehmen, ihn lieben und ehren in guten sowie in schlechten Zeiten? So antworten Sie mit ‚Ja, ich will!’" Kian sah ängstlich zu Nicky rüber, dieser sah Kian an und schluckte. Dann wendete er sich wieder dem Pfarrer zu. "Ja, ich will!", grinste er. "Wer etwas gegen diese Ehe hat, sollte jetzt aufstehen oder auf ewig schweigen!", sagte der Pfarrer und sah zu den Gästen. Da keiner aufstand wendete er sich wieder Kian und Nicky zu. "Da Sie Gott sei Dank meine Frage mit ‚Ja’ beantwortet haben, erkläre ich sie hiermit rechtmäßig zu Mann und... Mann! Ich bitte nun um die Ringe." Bryan kam breit grinsend auf die beiden zu und gab ihnen die Ringe, welche auf einem roten Samtkissen lagen. Kian steckte Nicky einen Ring an und Nicky tat es ihm dann gleich. "Sie dürfen sich nun küssen!", sagte der Pfarrer und lächelte das frisch gebackene Ehepaar an. Das ließen sich die beiden nicht zweimal sagen und küssten sich zärtlich. Die Gäste standen auf und klatschten gerührt und manche mussten sich auch Tränen weg wischen. Dann lief die ganze Meute auf die beiden zu, um sie zu beglückwünschen. Anschließend fuhren sie noch in ein Restaurant, welches sie extra für die Feier gemietet hatten. Nachdem alle gegessen hatten, eröffneten Kian und Nicky die Tanzfläche mit ‚Angels’, ihrem gemeinsamen Lied. Die Hochzeitsfeier ging bis in die frühen Morgenstunden. Am nächsten Tag flogen die beiden erst einmal zwei Wochen in die Flitterwochen. Sie genossen jeden Tag, den sie miteinander verbrachten und waren ziemlich traurig, als der Urlaub schon vorbei war. Nachdem sie wieder in Irland waren, mussten die beiden wieder an die Arbeit, da Westlife für ihre Greatest Hits Tour proben musste. Als sie bei Louis Büro ankamen, wurden sie gleich von den anderen begrüßt. "Hey ihr zwei! Wie waren die Flitterwochen?", begrüßte sie Mark als erster. "Es war super schön! Am liebsten wären wir für immer dort geblieben!", antwortete Nicky grinsend und gab Kian einen sanften Kuss. "So Jungs, wir müssen uns beeilen, da wir noch heute mit den Proben für die Tour anfangen werden!", sagte Anto, der gerade zu den fünfen stieß. "Jetzt geht der Alltagsstress wieder los!", seufzte Nicky und sah zu Kian. "Ja, leider. Ich wäre so froh, mal wieder ein ‚normaler’ 23jähriger zu sein!", gab Kian zurück. "Aber mein Job macht mir ja auch Spaß!", fügte er noch schnell hinzu, als er Antos Blick auffing. "Ihr hattet doch ausreichend Urlaub gehabt! Na ja, egal. Los jetzt, wir müssen!", hetzte Anto. "Ja, ja wir kommen schon.", sagte Kian genervt und ging Hand in Hand mit Nicky zu dem bereit gestellten Van. Mit diesem fuhren die Jungs zu dem Tanzstudio, in dem sie immer für ihre Tourneen probten. Als sie sich umgezogen hatten, ging es auch schon los. Völlig kaputt gingen die Jungs nach der ersten Probe in die Garderobe und zogen sich um. "Man war das anstrengend! Ich glaube, ich brauche was zu Essen!", sagte Bry und grinste breit in die Runde. "Das war ja klar!", grinste Mark. "Shane, wollen wir mal wieder eine ShNicky Night machen? Das haben wir schon lange nicht gemacht!", fragte Nicky Shane. "Eine Shnicky Night? Klar, ich bin dabei.", grinste ihm Shane entgegen. Nicky freute sich riesig darauf und sprang aus Spaß auf Shanes Rücken. In Kian, der das Ganze schweigend beobachtet hatte, brodelte die Eifersucht. "Und was machen wir dann solange?", fragte er an die beiden anderen gewandt. "Feiern!", kam es einstimmig von ihnen. "Schatz, ich bin dann weg, ja?", sagte Nicky und ging zu Kian rüber um ihm einen Abschiedskuss zu geben. "Ja, ist okay! Ich muss kurz telefonieren gehen!", entgegnete ihm Kian und ging, ohne Nickys Kuss zu erwidern aus dem Raum. Nicky sah seinem Freund verwundert hinterher, machte sich dann aber keine Gedanken mehr darum und zog mit Shane los. Als er um vier Uhr morgens wieder kam, lag Kian noch wach im Bett. Er machte das Licht an und setzte sich auf. "Oh, wir sind auch mal wieder da?!", fragte Kian sauer. "Entschuldige, dass ich mit Shane feiern war. Ich wollte dir ja sagen, dass es etwas später werden kann, aber du bist ja gleich weggerannt. Was ist los mit dir, Kian?", antwortete Nicky und sah Kian an. "Nichts! Gar nichts! Was soll mit mir sein?", erwiderte Kian, legte sich aber wieder zurück in die Kissen und machte das Licht aus. Nicky verdrehte genervt die Augen, zog sich bis auf die Boxershorts aus und legte sich neben Kian ins Bett. Am nächsten Morgen wurde Nicky schon früh wach. Er stand auf und ging erst einmal duschen. Nachdem er wieder aus dem Bad kam, lag Kian wach im Bett. "Guten Morgen, Nicky!", sagte Kian müde und streckte sich gähnend. "Guten Morgen Brummi! Bist du noch sauer?", fragte Nicky Kian und sah ihn lächelnd an. "Nein! Entschuldige, dass ich dich gestern so angemotzt habe, das wollte ich nicht!", antwortete Kian ihm. "Was war denn los?", fragte Nicky und setzte sich zu Kian an den Bettrand. "Ach, ich weiß auch nicht.", sagte Kian seufzend. "Komm, sag schon!", forderte Nicky ihn auf und rückte näher an ihn ran. Kian sah Nicky tief in die Augen, senkte aber kurz darauf seinen Blick. "Vielleicht bin ich einfach nur eifersüchtig.", sagte er leise. "Aber ich liebe nur dich, Kian! Du hast doch überhaupt keinen Grund eifersüchtig zu sein.", entgegnete ihm Nicky und strich ihm zärtlich über die Wange. "Ich weiß, Nicky. Aber bei mir kam eben die Eifersucht hoch!" "Du bist süß, Kian. Weißt du das?", sagte Nicky lächelnd und gab Kian einen zärtlichen Kuss. "Du bist aber viel süßer!", widersprach ihm Kian und küsste Nicky erneut. Nachdem die beiden sich aus dem Bett gequält und gefrühstückt hatten, schaute Nicky aus dem Fenster. "Schatz, hast du Lust ein bisschen raus zu gehen? Es ist so schön draußen.", fragte Nicky seinen Mann. "Ja gerne!", erwiderte Kian und die beiden gingen in den nahegelegenen Park. Als sie eine Weile gelaufen waren, blieb Nicky auf einmal stehen. "Was hältst du von dem Café dort drüben?", fragte er und zeigte auf das Café an der Straßenecke. "Gut, lass uns gehen!", forderte Kian Nicky lächelnd auf und liefen zu dem Café. Dort angekommen setzten sich die beiden an einen Tisch in einer Ecke. Als sie ihre Getränke bestellt hatten, kam ihnen ein junger Mann entgegen. "Hey! Ich bin Jean und wer seid ihr Hübschen?", sagte der Mann und lächelte den beiden zu. "Ehm... Das ist Kian und ich bin Nicky.", stellte Nicky sich vor. "Schön euch kennen zu lernen! Ihr habt nicht zufällig Feuer?", fragte dieser Jean und sah die beiden abwechselnd an. "Nein, tut mir Leid. Wir sind Nichtraucher!", entgegnete Nicky ihm. "Schade!", sagte Jean und wendete sich dann aber wieder an Nicky. "Sag mal, ist so ein hübscher Typ, wie du noch zu haben?", grinste er frech. Nicky sah Jean entgeistert, aber auch geschmeichelt an. "Ehm, nein! Tut mir Leid! Aber da du ja ebenfalls ein hübscher Kerl bist, wirst du bestimmt noch einen anderen finden!", antwortete Nicky grinsend und sah zu Kian rüber, der ihn nur sauer ansah. "Okay, wer nicht will, der hat schon!", lächelte Jean und verließ das Café. "Was war das denn für einer?", fragte Nicky grinsend. Doch Kian zuckte nur mit den Schultern. "Hey, was ist denn los? Du bist schon die ganze Zeit so komisch!", fragte er Kian besorgt. "Ach nichts! Da wollte sich nur so ein Typ an meinen Mann ranmachen!", antwortete Kian gereizt. Nicky nahm Kians Hand und zog ihn leicht zu sich. "Ich liebe dich, Kian. Und nur dich! Wieso glaubst du mir nicht?", flüsterte Nicky und küsste Kian zärtlich. "Ja, ich weiß, Nicky. Ach man,... ich weiß auch nicht, was mit mir los ist.", sagte Kian traurig. Nachdem die beiden ausgetrunken und bezahlt hatten, mussten sie zu Louis, da er ihnen die Vorgruppe vorstellen wollte. Als sich alle im Büro von Louis versammelt hatten, begann er zu reden: "So Jungs, wir haben eine Gruppe gefunden, die euch auf eurer Tournee als Support Act begleiten wird." "Und wer ist es?", fragte Bryan und sah, genau wie die anderen, Louis gespannt an. "Wir haben uns für Natural entschieden. Die Jungs kommen aus den USA und sind sehr nett!", sagte Louis und sah in die Runde. In dem Moment wurde die Tür aufgemacht und fünf junge Männer kamen herein. Louis stand auf und begrüßte sie. "Lads, das sind die Jungs von Natural.", stellte er sie den Westlife Jungs vor. Nicky stand auf und begrüßte sie. "Hey, ich bin Nicky!" "Hi Nicky! Ich bin Michael und das sind Patrick, Josh, Ben und Marc.", begrüßte ihn auch Michael und zeigte immer auf die jeweilige Person. "Hallo! Also das sind Kian, Shane, Mark und unser Alles - Esser Bryan!", stellte Nicky die anderen vor. "Alles - Esser?", fragte Patrick grinsend. "Ja, Bry hat immer Hunger!", sagte Nicky lachend. "Ha, ha, sind wir heute wieder witzig, Byrne! Wohl in der Witzkiste geschlafen, was?", brummte Bryan. "Klar, was denkst du denn?", entgegnete ihm Nicky breit grinsend und drehte sich zu Kian. "Schatz, kommst du mal?", fragte er ihn. "Was gibt es?", wollte dieser wissen. Die Jungs von Natural tauschten währenddessen verwirrte Blicke untereinander aus. "Die beiden sind verheiratet!", klärte Shane sie auf, da er ihre verwirrten Blicke gesehen hatte. "Ach so. Wir haben uns gerade schon etwas gewundert!", grinste Ben. "Kommt ihr auch noch mit an den See baden? Es ist schönes Wetter und außerdem können wir uns dann auch besser kennen lernen!", fragte Mark. "Klar, wir kommen gerne mit!", antwortete Josh. "Wunderbar! Dann fahren wir noch schnell nach Hause und holen unsere Sachen. Ich würde sagen, wir treffen uns in zwanzig Minuten am See. Ist das in Ordnung?", fragte Nicky und sah fragend in die Runde. Alle nickten und so machten sich Kian und Nicky auf den Weg zu ihrem gemeinsamen Haus, etwas außerhalb von Dublin. Nachdem sie ihre Sachen gepackt hatten, fuhren sie zum See. "Sag mal Kian, wie findest du die Jungs von Natural?", fragte Nicky und schaute Kian kurz fragend an, bevor er sich wieder auf die Straße konzentrierte. "Bis jetzt sind eigentlich ganz nett. Ich kenne sich ja noch nicht wirklich. Und du?", antwortete Kian. "Also ich finde sie total nett!", antwortete Nicky ihm. "Total nett...", grummelte Kian und sah während der Fahrt aus dem Fenster. "Och Schatz, das hatten wir doch vorhin schon mal!", sagte Nicky kopfschüttelnd. Nachdem sie angekommen waren, kamen ihnen schon Mike, Pat, J, Ben und Marc entgegen. "Hey da seid ihr ja! Wir haben schon auf euch gewartet.", begrüßte sie Mike und umarmte die beiden freundschaftlich. Zusammen liefen sie zu den Westlife Jungs. "Und ihr habt kein Problem damit, dass Kian und ich zusammen sind?", wollte Nicky wissen und sah zu den Natural Jungs. "Ach Quatsch! Wir freuen uns für euch und wünschen euch viel Glück!", antwortete Ben. Nicky lächelte und stellte seine Sachen ab. Als sie ausgepackt hatten, unterhielt sich Nicky mit Ben, was Kian eifersüchtig beobachtete, doch er schwieg. Deshalb gesellte er sich zum Rest der Truppe. "Hat jemand von euch Lust ins Wasser zu gehen?", fragte Kian. "Klar, ich komme mit!", riefen die anderen wie aus einem Mund und mussten lachen. Sie rannten wie die wildgewordenen in das lauwarme Wasser und tobten eine Weile herum. Währenddessen unterhielten sich Nicky und Ben über Gott und die Welt. Nach einer Weile beschlossen sie auch ins Wasser zu gehen. Als Kian mal einen Moment nicht aufpasste, schlich sich Nicky von hinten an ihn heran und zog ihm die Füße weg, so dass Kian vornüber in das Wasser fiel. Nachdem Kian wieder aufgetaucht war, sah er Nicky nur böse an und ging aus dem Wasser. "Was hat er denn?", fragte Ben, der alles mitbekommen hatte. "Ich weiß es nicht! Am Besten schaue ich mal nach ihm!", sagte Nicky und lief auch aus dem Wasser. "Kian, würdest du mal bitte die Gütigkeit besitzen und mal stehen bleiben? Was ist denn verdammt noch mal los mit dir?", rief Nicky und hechtete Kian hinterher. Kian drehte sich zu Nicky um und sah ihn mit böse funkelnden Augen an. "Du kannst ja ‚deinen’ Ben untertauchen, aber mich nicht!", entgegnete Kian ihm. "Meinen Ben? Sag mal, hast du sie noch alle? Findest du nicht, dass du es langsam etwas übertreibst? Ich mache das nicht mehr mit, Kian! Deine blöde Eifersucht geht mir so auf die Nerven! Aber okay, ich werde jetzt gehen, da du mir meine Laune wunderbar verdorben hast!", rief Nicky wütend, packte seine Sachen zusammen und fuhr mit quietschenden Reifen davon. Kian sah ihm sauer hinterher und setzte sich auf eine der mitgebrachten Decken. Irgendwann stand er auf und ging spazieren. Er musste nachdenken. Nach einer Weile kamen die Anderen aus dem Wasser und Bryan fiel sofort auf, dass weder Kian noch Nicky da waren. Er hatte das ungute Gefühl, dass irgendetwas vorgefallen war, deshalb verabschiedete er sich von den Jungs und suchte nach den beiden. Als er schon eine Weile gelaufen war, entdeckte er Kian. "Kian! Kian warte mal!", rief Bryan. Kian drehte sich um und blieb stehen, als er Bryan sah. "Was gibt es?", fragte Kian, nachdem ihn sein Kumpel eingeholt hatte. "Hey was ist los? Und wo ist Nix?", schnaufte Bryan. Kian zuckte mit den Schultern. "Ich weiß es nicht!", sagte er und starrte traurig auf den See. "Hey Blondie, was ist denn passiert?", fragte Bryan besorgt und legte einen Arm um ihn. "Ich mache alles kaputt, Bry!", sagte Kian mit Tränen in den Augen. "Wie, du machst alles kaputt?", hakte Bry nach und setzte sich mit Kian ins Gras. "Los komm schon Blondie, erzähl!", forderte er Kian auf, nachdem er keine Antwort erhielt. "Ich bin so eifersüchtig geworden. Wir hatten deswegen auch schon in den letzten Tagen öfters Zoff gehabt.", erzählte Kian. Bryan sah Kian ungläubig an. "Mensch Ki! Nicky würde dich nie betrügen! Er liebt dich doch über alles! Und wieso ist er jetzt eigentlich weggefahren?", entgegnete Bryan. "Er hat mich vorhin untergetaucht und da habe ich total wütend reagiert und habe gesagt, er soll doch seinen Ben untertauchen. Man Bry, ich weiß nicht was ich machen soll!", sagte Kian verzweifelt und stützte seinen Kopf auf seinen Händen ab. "Aber ich! Geh zu ihm und sprecht euch aus. Aber mach das erst morgen! Nicky muss sich erst einmal abreagieren! Morgen wird er sich garantiert abreagiert haben und dann gehst du zu ihm und redest mit ihm!", sagte Bryan aufmunternd. "Glaubst du das bringt etwas? Ich meine, er ist doch jetzt ziemlich sauer auf mich!", fragte Kian unsicher. "Kian, wenn du es nicht versuchst, wirst du nie eine Antwort darauf finden!", sagte Bry und klopfte Kian auf die Schulter. Dann stand er auf und zog Kian auch mit hoch. "Okay, danke Bry!", bedankte sich Kian und umarmte Bryan freundschaftlich. "Bitte, kein Problem!", lächelte dieser. "Aber am Besten gehen wir wieder zu den anderen zurück. Ich denke, die werden sich schon wundern, wo wir bleiben!", sagte er und zusammen liefen sie wieder zurück. "Hey wo wart ihr denn?", fragte Michael als die beiden wieder kamen. "Wir hatten etwas zu besprechen gehabt!", antwortete Kian ihm. "Und wo habt ihr Nicky gelassen?", fragte Ben nach. "Ehm... Nicky ging es nicht so gut. Deshalb ist er schon etwas früher weg.", log Bryan. "Ach so! Ich denke wir werden dann auch mal abhauen!", sagte Ben und wendete sich dann wieder an Kian. "Ach Kian?" Ben drehte sich zu Kian. "Ja?" "Grüß mir Nicky, ja?" "Ja, werde ich machen!", sagte Kian und wurde wieder etwas eifersüchtig, ließ sich jedoch nichts anmerken. Sie packten ihre Sachen und verabschiedeten sich voneinander. "Bry, kann ich heute Nacht vielleicht bei dir übernachten? Ich möchte nicht unbedingt zu Nicky fahren!", fragte Kian seinen Freund. "Klar, kein Problem, Blondie!", grinste Bry und Kian lächelte ihn nur schwach an. Nachdem sie bei den McFaddens ankamen, sahen sie, wie Nicky den Müll rausbrachte. "Glaubst du wirklich, dass es eine gute Idee ist, Morgen mit Nicky zu reden? Er sieht sehr wütend aus!", flüsterte Kian Bryan zu. "Ja Kian, das denke ich!", flüsterte dieser zurück. Nicky grüßte Bryan und ignorierte Kian vollkommen. "Hi Bryan!", rief Nicky ihm zu und hob zur Begrüßung die Hand. Kian sah traurig zu Nicky, machte sich aber dann mit seinen Sachen auf den Weg zur Haustür, um dort auf Bry zu warten. "Hi Nicky!", begrüßte Bryan ihn ebenfalls. Nicky sah kurz zu Kian, bevor er sich wieder an Bryan wandte. "Grüß Kerry und die Kleinen von mir!", sagte Nicky und war wieder auf dem Weg in sein Haus. "Klar, mach ich! Bye.", rief Bryan ihm noch zu und lief zusammen mit Kian in sein Haus. "Siehst du? Er ignoriert mich total!", sagte Kian traurig, als sie im Flur standen. "Er ist eben verletzt, Kian. Aber er hat eben kurz zu dir gesehen, als du an der Tür gestanden hast. Er liebt dich Kian, das weiß ich!", beruhigte Bryan seinen Kumpel. Kian nickte nur. Zusammen liefen sie in das Wohnzimmer, wo Kerry mit Molly und Lilly spielte. "Hey mein Schatz!", begrüßte er seine Frau und gab ihr einen Kuss. "Hi ihr beiden!", begrüßte Kerry die beiden fröhlich. "Hi Kerry!", begrüßte Kian sie und versuchte zu lächeln, was aber kläglich misslang. "Ist irgendetwas passiert? Du siehst so fertig aus, Kian!", fragte Kerry besorgt und ging, mit Molly auf den Arm, auf ihn zu. "Er hat im Moment Stress mit Nicky! Sag mal Schatz, macht es dir was aus wenn Blondie heute Nacht hier schläft?", fragte Bryan seine Frau und nahm Molly auf den Arm, um sie zu knuddeln. "Oh, das tut mir Leid! Aber das wird schon wieder. Manchmal brauch man eben ein bisschen Stress in der Beziehung! Ach was, ich hab überhaupt nichts dagegen, dass Kian heute hier übernachtet. Ich werde dann mal nach oben gehen und das Gästezimmer für ihn herrichten.", lächelte sie und ging nach oben. "Danke Kerry!", bedankte sich Kian und lief zu Bryan und Molly um ihr einen kleinen Kuss auf die Stirn zu geben. Molly streckte ihre dünnen Ärmchen nach Kian aus und kicherte. "Onkel Kian!", quietschte sie. "Kann ich sie dir mal eben geben? Ich hab Hunger!", grinste Bryan. "Klar!", erwiderte Kian und nahm Molly auf den Arm, während Bry in der Küche verschwand. Molly legte ihre Ärmchen so gut es ging um Kians Hals und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Kian lächelte leicht und setzte Molly dann auf den Boden, um mit ihr und ihrer kleinen Schwester zu spielen. Als Kerry wieder kam, sah sie dem Geschehen lächelnd. "Dein Zimmer ist fertig, Kian!", sagte sie. Kian sah auf und nickte. "Vielen Dank Kerry! Ich werde mich dann mal hinlegen. Bin ziemlich fertig!", sagte Kian, stand auf und ging hoch in sein Zimmer. Kerry sah Kian noch kurz nach, als Bryan wieder ins Wohnzimmer kam. "Schatz, was ist denn zwischen Nicky und Kian passiert?", fragte sie ihn gleich. "Kian ist im Moment ziemlich eifersüchtig auf alle männlichen Wesen, die Nicky näher kommen.", antwortete er ihr und setzt sich auf die Couch. "Oh, oh, das hört sich nicht gut an! Glaubst du, dass sie das wieder hinbekommen werden?", fragte Kerry besorgt und sah ihren Mann an. "Ich weiß es nicht genau! Wenn Kian sich nicht ändern wird, dann denke ich nicht, dass sie noch eine Zukunft haben werden! Aber wir wollen mal nicht das schlimmste hoffen! Kian geht Morgen zu Nicky und redet noch einmal mit ihm!", entgegnete Bryan Kerry. "Dann hoffe ich mal, dass alles wieder gut wird! Die beiden sind doch so süß zusammen!", sagte Kerry und gab ihrem Mann einen Kuss. "Ich gehe jetzt ins Bett. Kommst du mit?", fragte Kerry Bryan lächelnd. "Ja, ich komme gleich nach. Ich bringe nur schnell die beiden Racker ins Bett!", antwortete er, nahm die Kleinen auf den Arm und brachte sie ins Bett. Nachdem sie eingeschlafen waren, ging Bryan ebenfalls ins Bett. Am nächsten Morgen hatte Kerry schon den Tisch gedeckt und war dabei Molly und Lilly zu füttern, als Kian die Küche betrat. "Morgen Kerry!", begrüßte er sie. "Guten Morgen Kian. Hast du gut geschlafen?", fragte sie ihn. "Na ja, mehr schlecht als recht!", antwortete er knapp und setzte sich zu ihr an den Tisch, um zu frühstücken. "Mhm. Iss erst einmal und dann rede mit deinem Nicky.", lächelte Kerry und brachte Lilly und Molly zu Bryan in den Garten. Nachdem Kian mit Essen fertig war, verabschiedete er sich noch schnell und machte sich dann mit klopfendem Herzen auf den Weg zu ihrem Haus. Als er noch einmal tief durchgeatmet hatte, klingelte er schließlich. Nicky, der gerade noch seinen letzten Bissen geschluckt hatte, machte sich auf den Weg zur Tür und als er sah wer dort stand, wollte er die Tür wieder schließen. "Nicky bitte! Ich muss mit dir reden!", sagte Kian traurig. Nicky verdrehte genervt die Augen, ließ ihn aber dann doch eintreten. "Also?", fragte er ihn kalt. "Es tut mir Leid wegen gestern, Nicky!", sagte Kian etwas kleinlaut. "So, es tut dir also leid, ja? Irgendwie hatten wir das schon einmal, oder?", fragte Nicky wütend. "Aber wenn du nicht mit Ben geflirtet hättest, wäre das auch nicht passiert!", rechtfertigte sich Kian. "Ich habe mit ihm geflirtet? Geht es noch? Ich habe mich ganz normal mit ihm unterhalten! Es ist ganz einfach nur, wegen deiner scheiß Eifersucht so gekommen!", schrie Nicky wütend. "Es tut mir doch Leid!", sagte Kian. "Ja Kian. Dir tut immer alles Leid. Aber es geht nicht mehr. Das Maß ist jetzt entgültig voll! Ich mache das nicht mehr länger mit!", entgegnete Nicky ihm verbittert. "Das ist doch jetzt nicht dein Ernst, oder?", fragte Kian skeptisch. "Oh doch Kian Egan! Das ist mein voller Ernst. Ich halte es nicht mehr länger aus. Suche dir irgendeinen Anderen, dem du mit deiner Eifersucht auf die Nerven gehen kannst. Es ist aus, ich will die Scheidung, Kian!", sagte Nicky ernst und nahm seinen Ehering ab, um ihn Kian in die Hand zu drücken. "Den kannst du auch wieder haben. Ich möchte, dass du ausziehst, Kian. Am besten heute noch!", fügte er dann noch dazu. Kian war, als würde man ihm den Boden unter den Füßen wegreißen. Wie konnte Nicky das nur machen? Er liebte ihn doch so sehr! Hatten sie sich nicht vor Gott versprochen in guten, wie in schlechten Zeiten zusammen zu bleiben? Kian sah Nicky an. Er meinte es wirklich ernst. Geknickt und mit Tränen in den Augen lief Kian nach oben und packte seine Sachen. Nachdem er alles gepackt hatte, ging er ohne ein Wort zu sagen wieder rüber zu Bryan. Als ihm dieser die Tür aufmachte, fiel Kian ihm schluchzend um den Hals. "Um Himmels Willen was ist denn passiert, Blondie?", fragte Bryan besorgt und ging mit Kian rein. Währenddessen nahm Nicky den Teller der noch auf dem Tisch stand und warf ihn aus lauter Wut gegen die Wand, an der er in tausend Teile zersprang. Einen Moment sah Nicky auf die Scherben, bevor er sich schluchzend die Wand hinuntergleiten ließ. Kian setzte sich auf die Couch und weinte bitterlich. "Er... er...", fing er an, konnte aber nicht weiter reden, da er so sehr weinen musste. "Shhh..." Bryan nahm Kian in den Arm und nachdem er sich etwas beruhigt hatte, sah ihn Bry fragend an. "So und jetzt mal langsam Blondie, was ist passiert?", fragte er seinen Freund. "Nicky, er... er will die Scheidung!", sagte Kian leise und musste wieder weinen. Kerry, die alles mitgehört hatte, sah Kian fassungslos an. "Das ist doch nicht Nickys Ernst, oder?", fragte sie geschockt. "Nicky will was? Spinnt der? Na der kann sich noch auf so einiges gefasst machen!", entgegnete Bryan Kian. Nachdem Kian sich wieder einigernassen gefangen hatte, stand er auf um erst Bryan und dann Kerry zu umarmen. "Danke, dass ihr für mich da seid!", bedankte Kian sich. "Das ist doch Ehrensache, Kian! Wofür sind Freunde schließlich da?", erwiderte Kerry und sah ihn mitfühlend an. "Dürfte ich vielleicht in den nächsten Tagen hier bleiben?", fragte Kian. "Natürlich! Solange du willst!", antwortete Kerry. "Danke! Dann werde ich mal hoch gehen. Ich brauche meine Ruhe!", bedankte Kian sich bei den beiden, bevor er unendlich traurig in dem Gästezimmer verschwand. Als Kian die Tür hinter sich geschlossen hatte, setzte sich Kerry zu ihrem Mann. "Das kann doch wohl nicht Nickys Ernst sein! Er liebt Kian doch!", sagte sie geschockt. "Ich kann es auch nicht verstehen, Schatz!", entgegnete Bryan ihr verzweifelt. "Rede du doch einmal mit ihm. Vielleicht wacht er dann auf!", riet Kerry. "Ja ,du hast Recht. Ich werde jetzt mal zu Nicky gehen und ihm den Kopf waschen! Bis nachher mein Schatz!", sagte Bryan entschlossen und gab Kerry noch schnell einen Kuss, bevor er das Haus verließ. Als er vor Kians und Nickys Haus stand, klingelte er Sturm. Nicky stand auf und öffnete verheult die Tür. Bryan schob Nicky zur Seite und sah ihn wütend an. "Sag mal Nicky, spinnst du jetzt total?", sagte Bryan. "Bryan, ich kann nicht mehr! Seine ständige Eifersucht macht mich total fertig. Ich kann nicht mal mehr normal mit einem männlichen Wesen reden ohne das er austickt!", sagte Nicky in einer weinerlichen Stimme. "Hallo? Das ist aber noch lange kein Grund gleich die Scheidung einreichen zu wollen! Kian sitzt bei mir zu Hause und heult sich die Seele aus dem Leib wegen dir! Man du Idiot hast eingewilligt als der Pfarrer sagte ‚In guten, wie in schlechten Zeiten’ und nicht ‚Bis Nicky Byrne keinen Bock mehr hat’", rief Bryan wütend. "Wieso bist du überhaupt hier? Du hättest ruhig bei dem armen Kian bleiben und ihn trösten können, wenn du doch eh auf seiner Seite bist!", sagte Nicky, der auch wütend wurde. "Nicky, ich könnte dich... Ach, vergiss es. Du raffst nichts, aber auch wirklich überhaupt nichts! Und ich kann Kian echt nicht verstehen wieso er dich noch zurück haben will! Du bist so ein Vollidiot!", entgegnete Bryan ihm und war dabei zu gehen. "Du musst es ja auch nicht verstehen! Und jetzt möchte ich, dass du sofort das Haus verlässt! Wir haben uns nichts mehr zu sagen!", sagte Nicky trotzig. "Oh man, dir ist echt nicht zu helfen, Nicky Byrne!", entgegnete Bryan ihm und ließ Nicky kopfschüttelnd alleine. Am nächsten Tag trafen sich Bryan, Shane, Mark, Kian und Nicky wie geplant und probten für die Greatest Hits Tour. Da Kian und Nicky sehr unter der Trennung litten, waren sie sehr unkonzentriert, was an Shane und Mark natürlich nicht unbemerkt vorbei ging. Als sie eine Pause machten, lief Mark zu Nicky, um ihn zu fragen, was los war. "Sag mal, was ist denn mit euch los? Ihr könnt euch heute irgendwie gar nicht konzentrieren!", fragte er. Nicky sah kurz zu Kian und dann wieder zu Mark. "Es gibt kein ‚uns’ mehr!", sagte er traurig. "Ihr habt euch getrennt?", fragte Shane, der alles mitbekommen hatte, fassungslos und sah Kian und Nicky an. Kian, der die aufsteigenden Tränen zu unterdrücken probierte, konnte nur nicken. "Aber wieso?", fragte Mark weiter und nahm Kian in den Arm. Nun liefen Kian Tränen über die Wangen und da er nicht wollte, dass die anderen ihn so sahen, ging er raus und setzte sich auf eine Bank. Mark, der sich aber nicht so schnell abschütteln ließ, folgte Kian und setzte sich neben ihn. "Hey Ki! Was ist denn passiert?", fragte er besorgt. "Er... Er hat sich wegen meiner... meiner Eifersucht von mir getrennt.", schluchzte Kian. Mark legte einen Arm um seinen Freund und sah ihn mitfühlend an. "Aber ihr liebt euch doch noch. Warum macht ihr es euch dann so schwer?! Redet noch einmal miteinander! Am besten sofort, wir haben noch 10 Minuten Pause.", sagte Mark. Kian sah seinen Kumpel an und nickte schließlich. "Könntest du ihn vielleicht holen?", fragte er. "Klar!", lächelte Mark und verschwand im Proberaum. Nach einiger Überredungskunst, ging Nicky dann doch zu Kian. "Was gibt es?", fragte er. "Ich möchte noch einmal mit dir reden, Nicky!", sagte Kian traurig und sah Nicky mitten in seine Augen. "Ich wüsste nicht, was es da noch zu bereden gibt, Kian!", antwortete Nicky uns sah Kian mit starrem Blick an. "Ich bitte dich, Nicky. Wirf unsere Beziehung nicht einfach so weg. Ich liebe dich und ich kann einfach nicht ohne dich leben!", entgegnete Kian ihm mit Tränen in den Augen. Nicky war zwar nicht mehr sauer auf Kian, dennoch war er maßlos enttäuscht von ihm. "Es tut mir Leid, Kian! Ich kann das nicht mehr. Glaube mir, es ist besser so. Du wirst sehen, irgendwann wirst du jemand anderen finden und wieder glücklich werden.", sagte Nicky mit Tränen in den Augen. "Aber ich möchte niemand anderen haben, Nicky. Ich liebe dich und nur dich! Wieso begreifst du das nicht?", fragte Kian aufgelöst. "Kian, es geht einfach nicht mehr!", entgegnete Nicky ihm und ging mit diesen Worten wieder in den Proberaum zurück. Kian sah Nicky traurig hinter her, stand dann aber auch auf, da die Proben weiter gingen. Nachdem die Proben für die Tour beendet waren, beschlossen Bryan, Shane und Mark noch etwas trinken zu gehen. "Kian, kommst du mit? Wir wollen noch etwas trinken gehen!", fragte Mark und kam auf ihn zu. "Ich weiß nicht!", sagte Kian unsicher. "Komm schon Blondie, sei kein Spielverderber!", entgegnete Shane ihm. "Okay, okay. Ich komme mit!", gab Kian sich geschlagen. "Super, geht doch!", freute sich Shane. "Nicky, was ist mit dir?", fragte Mark ihn. "Sorry Jungs, ich komme nicht mit. Mir geht es nicht so gut!", entschuldigte sich Nicky. "Och Nicky!", begann Mark. "Es muss auch nicht lange sein! Bitte!", flehte er Nicky an. "Tut mir Leid, Mark! Macht ihr euch einen schönen Abend!" "Lass ihn, Mark. Wer nicht will, der hat schon!", sagte Shane und warf einen kurzen Blick zu Nicky. "Okay wie du meinst!", gab sich Mark geschlagen. Zu viert gingen sie in einen nahegelegenen Pub. Nicky lief zu seinem Auto und fuhr nach Hause. Die Jungs suchten sich einen Tisch und bestellten sich dann jeweils ein Guinness. Kian dachte, dass er somit seinen Liebeskummer bekämpfen konnte und kippte ein Guinness nach dem anderen ab. "Kian, findest du nicht, dass du jetzt genug getrunken hast?", fragte Shane und sah Kian beunruhigt an. "Nein!", erwiderte Kian Kian. Nach einer Weile stand er schwankend auf. "Iiiisch mmmuss suuu Nnnickyyy!", lallte er und torkelte in Richtung Ausgang. "Oh nein Kian Egan! Du musst nur noch in dein Bett. Ansonsten gehst du nirgendwo mehr hin!", sagte Mark und hielt Kian gerade noch am Arm fest, da er beinahe gestolpert wäre. "Ich werde Ki jetzt heimbringen. Wir sehen uns!", verabschiedete er sich von Bryan und Shane und verließ mit Kian das Pub. Draußen hielt er ein Taxi an und fuhr zusammen mit Kian zu den Egans. Nachdem die beiden dort ankamen, bezahlte Mark den Fahrer und lief mit Kian zum Haus, um zu klingeln. Patricia, die noch wach war, machte den beiden verwundert die Tür auf. "Was ist denn passiert?", fragte sie erschrocken. "Hallo Patricia! Nicht wundern, Kian hat etwas zu tief in sein Glas geschaut!", beruhigte Mark sie. "Ja, ich rieche es! Aber das muss doch einen Grund haben, oder?", fragte Patricia und wedelte mit ihrer Hand vor der Nase herum. Mark lief nach oben, um Kian in sein Bett zu verfrachten und rief ihr im Vorbeigehen "Liebeskummer" zu. Nachdem Kian endlich schlief, lief Mark wieder runter. "Der wird morgen bestimmt heftige Kopfschmerzen haben!", sagte Mark. "Ja, das denke ich auch! Dankeschön, dass du ihn her gebracht hast, Mark!", bedankte Patricia sich. "Kein Problem!", winkte Mark ab und war dabei zu gehen, da er Patricia nicht weiter stören wollte. "Ach Mark?", rief ihm sie ihm hinterher. Dieser blieb stehen und sah Patricia fragend an. "Ja?", gab er zur Antwort. "Hat Kian Stress mit Nicky?", fragte Patricia vorsichtig. " Ich würde sagen, Stress ist harmlos ausgedrückt. Die beiden haben sich getrennt und Nicky will jetzt die Scheidung einreichen!", erzählte Mark und sah Patricia traurig an. "Was? Aber wieso denn? Sie waren doch so verliebt!", sagte sie fassungslos. "Ja, das finde ich auch! Aber Kian hat es mit seiner Eifersucht anscheinend etwas zu weit getrieben! Ich hoffe nur, dass die beiden wieder zusammenkommen werde. Es ist schrecklich, wenn die beiden sich gegenseitig vermissen und uns damit auf die Nerven gehen!", antwortete Mark und lächelte gequält. "Ja, das kenne ich nur zu gut! Ich hoffe auch, dass die zwei wieder zusammen kommen. Sie können doch ohne sich gar nicht leben!", seufzte Patricia. "Wollen wir mal das Beste hoffen! Ich werde dann auch mal gehen. Gute Nacht, Patricia!", verabschiedete Mark sich. "Gute Nacht, Mark.", verabschiedete Patricia sich ebenfalls und schloss die Tür... Als ein Monat vergangen war, hatte sich immer noch nicht viel verändert. Nicky ging Kian immer wieder aus dem Weg. Als die Jungs mal einen Tag frei hatten, beschloss Kian zu Nicky zu fahren und ihn noch einmal um eine Chance zu bitte. Da Nicky aber nicht alleine in dem großen Haus von Kian und ihm wohnen wollte, hatte er vorübergehend Unterschlupf bei seinen Eltern gefunden. Nachdem Kian seinen Wagen in der Einfahrt der Byrnes geparkt hatte, lief er zu der Haustür. Bevor er klingelte, holte er noch einmal tief Luft. Nicky, der gerade in die Küche wollte, öffnete ihm die Tür. "Oh, hallo Kian!", begrüßte Nicky ihn und versuchte zu lächeln. "Hi Nicky! Kann ich mal mit dir reden?!", fragte Kian unsicher. Nicky sah ihn an und überlegte kurz. "Ja gut, komm rein!", sagte er schließlich und trat einen Schritt zur Seite, damit Kian eintreten konnte. Die beiden gingen in die Küche und setzten sich an den Tisch. "Ich denke, du weißt worum es geht, Nicky!" Kian sah seinen Gegenüber an, der ihm zunickte. "Nicky, ich wollte dich noch einmal fragen, ob du mir noch eine Chance gibst. Ich vermisse dich total und ich will nicht mehr ohne dich leben!", sagte Kian und senkte traurig seinen Blick. "Kian, es ist nicht so, dass ich dich nicht mehr liebe, das weißt du hoffentlich. Ich liebe dich trotz allem noch sehr, aber ich komme mit deiner Eifersucht einfach nicht klar!", entgegnete ihm Nicky. "Bitte Nicky! Ich werde mich ändern, das verspreche ich dir! Aber bitte gib mir noch eine Chance!" Kian stand auf und kniete sich vor Nicky. Dieser sah Kian an und zog ihn hoch, um ihn zärtlich zu küssen. "Ich liebe dich, Kian!", flüsterte Nicky. "Ich dich auch, Nicky! Mehr, als alles andere auf dieser Welt!", erwiderte Kian und ihm liefen ein paar Tränen die Wangen runter. Nicky lächelte Kian an und wischte ihm die Tränen mit dem Daumen weg. Als sie sich wieder küssten, kam Nickys Bruder Adam in die Küche. "Aaah Mum! Sie sind wieder zusammen! Mum!", schrie Adam durch das ganze Haus. Yvonne kam von dem Geschrei in die Küche gelaufen und sah Kian und Nicky lächelnd an. "Komm Adam, lass die zwei mal alleine!", grinste sie und zog Adam mit aus der Küche. Kian strahlte seinen Nicky glücklich an und gab ihm dann erneut einen Kuss. "Das hab ich die ganze Zeit vermisst!", sagte er dann. "Und ich erst! Darauf will ich nie wieder so lange verzichten!", entgegnete Nicky ihm und ging zusammen mit Kian ins Wohnzimmer wo Yvonne und Adam waren. "Adam? Weißt du wie man so was nennt? Eingriff in die Privatsphäre und das ist strafbar!", lachte Nicky und stürzte sich auf seinen kleinen Bruder, um ihn zu kitzeln. "Nicky... hör auf... bitte... du kannst Kian durchkitzeln... aber verschone mich!", rief er und versuchte sich gegen seinen großen Bruder zu wehren. Yvonne und Kian sahen den beiden lächelnd zu. "Ich bin so froh, dass ihr wieder zusammen seid!", flüsterte sie Kian ins Ohr. Kian drehte sich zu ihr und nickte. "Ja, das bin ich auch! Länger hätte ich das nicht ausgehalten!" "Hey was tuschelt ihr da?", wollte Nicky wissen und legte seinen Arm um Kians Hüfte. "Ich habe ihm nur gesagt, dass ich froh bin, dass ihr beiden wieder zusammen gefunden habt!", lächelte sie ihren Sohn an. "Genau!", bestätigte Kian Yvonnes Aussage und gab Nicky einen sanften Kuss. Die beiden vergaßen die Welt um sich herum und wurden erst wieder auf ihre Umwelt aufmerksam, als Nicky ein Kissen an den Kopf geworfen bekam. Dieser löste sich von Kian und drehte sich rum wo ein breit grinsender Adam stand. "Oh nein Adam! Die Rache kommt später. Ich hab jetzt was besseres vor!", sagte Nicky und grinste Kian verführerisch an. "Ach ja? Und was ist wenn ich gar nicht will?", fragte Kian und sah Nicky herausfordernd an. "Ich denke schon, dass du willst!", grinste Nicky und zog Kian hoch in sein Zimmer. Dort angekommen schloss er die Tür ab und schob Kian aufs Bett. "Jetzt kannst du dich noch entscheiden, ob du willst oder nicht!", entgegnete Nicky ihm breit grinsend. Kian sah ihn an und tat so als ob er überlegen müsste. "Hm... Also ich glaube, ich will gar nicht!", ärgerte er Nicky. "Gut, wenn das so ist, dann gehe ich eben zu Paul, einem gut aussehendem Top Model!", sagte Nicky und schloss die Tür wieder auf. "Tschau, ich geh dann mal!", rief er noch und ging aus dem Zimmer. Kian sah Nicky geschockt hinterher und rannte dann aus dem Zimmer um Nicky festzuhalten. "Halt! Hier geblieben! Paul kann auch warten!", grinste Kian ihn an. "Ich wäre eh nicht zu ihm gegangen, da es niemanden gibt der so gut aussieht wie du!", strahlte Nicky Kian an und gab ihm noch einen flüchtigen Kuss, bevor er mit Kian wieder in seinem Zimmer verschwand. "Ich weiß, dass ich der Hübscheste von allen bin. Das brauchst du mir nicht zu sagen!", entgegnete Kian Nicky und grinste ihn frech an. "Eingebildet bist du ja gar nicht, was?", fragte Nicky. "Nein, ich doch nicht!", sagte Kian gespielt empört. "Ich liebe dich aber trotzdem. Sag mal, wann wollen wir denn den anderen sagen das wir wieder zusammen sind?", wollte Nicky wissen. "Wir treffen uns ja eh morgen. Da können wir es ihnen doch sagen!", antwortete ihm Kian, worauf Nicky nickte. "Ja stimmt! Ich glaube, die anderen werden sich freuen." "Ja, das glaube ich auch. Wir sind ihnen ja schließlich lange genug auf die Nerven gegangen! Ach so, ich habe noch etwas für dich!", erwiderte Kian. "Ja, was denn?", fragte Nicky und sah Kian an. Dieser stand auf und lief zu seiner Jacke, welche er achtlos auf den Stuhl gelegt hatte und kramte in der Tasche herum. "Hier, der gehört dir!", sagte Kian und steckte Nicky den Ehering an. "Danke Kian!", entgegnete Nicky und küsste seinen Mann glücklich. Dann legten die beiden sich hin und kuschelten eine Weile miteinander, bevor sie einschliefen. Als die beiden am nächsten Morgen frühstücken, kam Nicky plötzlich eine Idee. "Sag mal, hast du Lust mit Shane, Mark, Bryan, Kerry und den Kleinen in den Urlaub zu fliegen?", fragte Nicky und sah Kian an. "Klar! Wieso nicht?", stimmte ihm dieser zu. "Wirklich?", strahlte Nicky und fiel Kian um den Hals. Kian lachte und gab Nicky einen sanften Kuss auf die Stirn. "Ich liebe dich, Nicky!", sagte er und sah Nicky tief in die Augen. "Ich dich auch!", entgegnete Nicky ihm und küsste ihn zärtlich. Nachdem alle erfahren hatten, dass die beiden wieder zusammen waren, freuten sie sich riesig. Nachdem sie die Tour erfolgreich gemeistert hatten, flogen sie dann in den geplanten Urlaub nach Ägypten. Als Kian und Nicky in ihrem Zimmer ankamen, ließ sich Kian aufs Bett fallen. "Der Urlaub wird bestimmt schön werden!", seufzte er. "Das glaube ich auch!", gab ihm Nicky Recht und setzte sich neben Kian auf das bequeme Bett. Kian sah ihm tief in die Augen und zog ihn zu sich runter um Nicky einen zärtlichen Kuss zu geben. "Ich habe Hunger!", grinste Kian Nicky an. "Ach ja? Ich bin aber nicht essbar!", sagte Nicky lächelnd. "Dich wollte ich auch nicht essen. Ich brauche dich doch noch.", entgegnete er Nicky und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. "Komm, lass uns etwas essen gehen und dann gehen wir an den Strand!", bestimmte Kian und zog Nicky mit sich hoch. Zusammen machten sich die beiden auf den Weg in den Speisesaal, indem sie auch auf die anderen trafen. "War ja klar das wir dich hier finden, Bry!", lachte Nicky und setzte sich neben Bryan. "Ich esse eben gerne!", erwiderte Bry gespielt beleidigt. "Sagt mal, habt ihr auch Lust nachher noch mal an den Strand zu gehen?", fragte Kian und setzte sich neben Nicky. "Klar! Ich habe es Molly und Lilly eh versprochen.", antwortete Bryan. "Ich komme auch mit!", riefen Kerry und Mark im Chor und grinsten sich an. "Kommst du auch mit, Shay?", wendete Kian sich an Shane. "Nein, geht ruhig alleine! Ich bin noch etwas müde von dem Flug!, entgegnete Shane ihm entschuldigend. "Was ist los mit dir, Shay? Du bist schon die ganze Zeit so traurig!", fragte Kian seinen Freund besorgt. "Ach Kian, ist nicht so wichtig. Macht euch einen schönen Tag!", sagte Shane und sah kurz zu Nicky rüber, der sich gerade mit Kerry unterhielt. "Okay, wie du meinst.", erwiderte Kian. Nachdem sie gegessen hatten, holten sie ihre Sachen und trafen sich nach zehn Minuten in der Lobby wieder. "Können wir dann los?", fragte Bryan und setzte sich Molly auf die Schultern. "Klar! Auf zu den hübschen Jungs.", sagte Nicky und sah zu Kian rüber. "Wieso willst du denn zu den hübschen Jungs? Du hast doch mich!", grinste er frech. "Wer sagt denn das du hübsch bist?", fragte Nicky lachend und rannte vor Kian weg. Der Rest, der die beiden die ganze Zeit beobachtet hatte, musste auch lachen. "Ihr seid schon welche!", lachte Mark. Kian sah nur kurz zu Mark rüber, drehte sich dann aber wieder in die Richtung in der Nicky stand. "Das merke ich mir, Nicky!", rief Kian beleidigt und ging mit den anderen in Richtung Strand. Dort suchten sie sich einen schattigen Platz, da Molly und Lilly nicht unbedingt in der prallen Sonne sitzen mussten. Als sie einen gefunden hatte, packten sie ihre Sachen aus und cremten sich mit Sonnencreme ein. "Kommt jemand mit ins Wasser?", fragte Nicky in die Runde und zog sich sein T-Shirt aus. "Ich komme mit!", rief Mark und die beiden gingen zusammen mit Bryan, der ebenfalls wollte, in das azurblaue Meer. Kian folgte ihnen eine Weile später. Als Nicky mal nicht aufpasste, tauchte Kian unter und zog ihm die Beine weg, sodass Nicky mit einem lauten Platsch im Meer versank. Nachdem er wieder prustend auftauchte, drehte er sich zu Kian und bespritze ihn mit Wasser. "Na warte, das bekommst du zurück, Kian Egan!", sagte Nicky und zog ihn mit sich unter Wasser. Als die beiden wieder auftauchten, sah Kian Nicky empört an. "Hey, das war meine Rache für vorhin! Da darfst du mich nicht einfach so untertauchen!", schmollte Kian gespielt und streckte Nicky die Zunge raus. "Oh, mein armer Schatz!", entgegnete ihm Nicky ironisch und bespritzte ihn erneut mit Wasser. "Das gibt Rache!", rief Kian und stürzte sich auf Nicky, um ihn wieder unterzutauchen. "Die beiden haben ja gewaltigen Spaß!", sagte Mark lächelnd. "Also ich bin froh, dass sie wieder Spaß miteinander haben.", grinste Bryan frech. Nachdem Nicky wieder aufgetaucht war, sah er zu Kian rüber. "Ich kann nicht mehr. Außerdem will ich jetzt einen Kuss von dir!", sagte Nicky. "Aber wenn du doch nicht mehr kannst, wie soll ich dir da einen Kuss geben? Ich möchte wirklich nur ungern, dass du mir hier zusammen klappst.", grinste er. "Dann gehe ich eben zu Marky!", entgegnete Nicky und ging zu Mark, der das Spiel mitspielte, und Nicky in den Arm nahm. "Okay, wenn du zu Mark gehst, dann kann ich mir ja einen Typ anlachen.", neckte Kian ihn und sah sich suchend am Strand um. "Das geht zu weit!", erwiderte Nicky und befreite sich aus Marks Umarmung. Er ging auf Kian zu und küsste ihn leidenschaftlich. "Du hast es dir ja doch anders überlegt!", grinste Kian. "Sei nicht so frech!", antwortete ihm Nicky und zwickte Kian in den Arm. "Au! Wenn das mal keinen blauen Fleck gibt!", rief Kian und hielt sich den Oberarm. "Jetzt sei mal nicht so. Ich habe gar nicht fest gemacht!", erwiderte Nicky. "Aber das tut jetzt total weh!", sagte Kian gespielt traurig. "Oh, mein armer Schatz!", erwiderte Nicky und küsste die Stelle, wo er Kian kurz vorher gezwickt hatte. "Ah, jetzt ist es schon wieder viel besser!", strahlte Kian glücklich. Dann gingen die beiden zusammen aus dem Wasser und machten es sich auf einer der Decken bequem. "Kian, ich liebe dich!", sagte Nicky nach einer Weile. "Ich dich auch!", erwiderte Kian und gab Nicky einen zärtlichen Kuss. "Mehr nicht?", fragte dieser etwas beleidigt. "Oh, mein armer Schatz!", sagte Kian liebevoll und küsste Nicky erneut. "Besser?", fragte er dann. "Viel besser!", gab ihm Nicky zur Antwort. Nach einer Weile kamen die anderen auch wieder aus dem Wasser. "Na ihr beiden, stören wir?", fragte Bryan grinsend. "Ja Bryan!", entgegnete ihm Nicky und verdrehte die Augen. "Kian, ich würde lieber mit dir alleine sein und nicht irgendwelche Schaulustige um mich herum haben!", wendete sich Nicky an Kian und deutete auf Bry. "Okay, lass uns gehen. Ich hab auch keine wirkliche Lust mehr.", erwiderte Kian und wendete sich an den Rest der Truppe. "Entschuldigt uns Leute, aber wir werden wieder in unser Hotel gehen.", verabschiedete Kian sich. Als sie in ihrem Zimmer ankamen, ließ sich Kian auf das Bett plumpsen. "Müde?", fragte Nicky. "Nein!", grinste Kian und zog Nicky zu sich. "Gut!", hauchte dieser und gab Kian einen leidenschaftlichen Kuss. Die beiden verbrachten eine lange, leidenschaftliche Nacht miteinander. Am letzten Tag traf sich die Gruppe bei Bryan und Kerry im Hotelzimmer. "Was wollen wir heute machen? Immerhin ist es unser letzter Tag hier!", fragte Bryan. "Also ich hätte mal wieder Lust auf einen ‚ShNicky- Day’. Oder was meinst du, Shay?", fragte Nicky Shane. "Klar, ich bin dabei!", antwortete er. "Wunderbar! Schatz, hast du irgendetwas dagegen, dass ich mit Shane weggehe?", wollte Nicky wissen. "Nein, geh ruhig! Macht euch einen schönen Tag. Ich denke, wir werden dann noch einmal an den Strand gehen, oder was meint ihr?", antwortete Kian ihm und wendete sich dann an die anderen. "Klar, immer!", grinste Mark. "Gut! Komm Shane!", sagte Nicky. "Bis später Schatz!", verabschiedete sich Nicky von Kian und gab ihm einen kurzen Kuss. Als sie das Zimmer verlassen hatten, blieb Shane auf dem Flur stehen. "Nicky, ich müsste da etwas mit dir bereden!", sagte Shane. "Klar, was gibt es?", wollte Nicky fröhlich wissen. Die beiden gingen in Shanes Zimmer und setzten sich auf Shanes Bett. "Also, was ist los?", hakte Nicky nach. Shane holte noch mal tief Luft, bevor er anfing. "Ehm Nicky, es ist so, dass ich... dass ich..." Shane sah Nicky mitten in seine blauen Augen. "Nicky, mir ist klar geworden, dass ich dich noch immer liebe.", sagte Shane leise und sah Nicky unsicher an. "Du liebst mich? Aber... aber... Shane, ich bin mit Kian zusammen und... und ich liebe ihn!", stotterte Nicky verwirrt. "Ich weiß, Nicky. Aber ich kann gegen meine Gefühle nichts machen!", erwiderte Shane und rückte immer näher an Nicky, welcher krampfhaft versuchte, ihm auszuweichen. Als Shane direkt vor Nicky saß, nahm er all seinen Mut zusammen und gab ihm einen zärtlichen Kuss. Im ersten Moment war Nicky total geschockt, aber dann ließ er sich auf Shanes zärtlichen Kuss ein. Nicky dachte plötzlich an gar nichts mehr. Nur noch an das hier und jetzt, was schließlich in einem One - Night - Stand endete. Als Nicky einen Tag später erst richtig realisiert hatte, was er eigentlich gemacht hatte, wich er Shane und Kian die ganze Zeit aus. Kian wunderte sich sehr und nahm sich vor, ihn darauf anzusprechen, wenn sie zu Hause waren. Nachdem sie in ihrem Haus angekommen waren, ging Kian auf Nicky zu. "Nicky, kann ich mal mit dir reden?", fragte er. Nicky, der gerade in Gedanken war, bekam die Frage gar nicht so richtig mit. "Was? Ehm ja, was gibt es denn?", entgegnete er schließlich. "Wieso bist du heute den ganzen Tag so nachdenklich und weichst mir aus?", wollte Kian wissen und setzte sich mich Nicky auf die Couch. "Tue ich das etwa? Oh, ist mir gar nicht aufgefallen!", log Nicky. "Jetzt lüge mich bitte nicht an, Nicky. Du weißt doch, dass du mir alles erzählen kannst, hm?", sagte Kian. Nicky sah ihn gequält lächelnd an und holte tief Luft. "Du hast Recht, Kian. Ich muss dir was gestehen!", flüsterte Nicky und senkte seinen Blick. "Was ist denn los?", hakte Kian besorgt nach. "Ich... ich...", fing Nicky an und schluckte. "Ich habe gestern mit Shane geschlafen!", sprudelte es dann aus Nicky heraus. Kian konnte seinen Ohren nicht trauen! Nicky hatte ihn betrogen! Und das auch noch ausgerechnet mit Shane! Das konnte doch nicht wahr sein! "W... Was? A.. Aber wieso?", fragte Kian fassungslos. "Ich wollte das eigentlich nicht, aber es ist passiert, Kian! Es tut mir so Leid! Am liebsten würde ich alles wieder rückgängig machen, aber das geht leider nicht.", sagte Nicky entschuldigend und blickte traurig auf seine Finger. Die beiden saßen eine ganze Zeit lang schweigend nebeneinander. Jeder hing seinen Gedanken nach. "Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll, Nicky. Ich meine, ich liebe dich wirklich über alles und will mich auch nicht von dir trennen, aber das... Ich weiß nicht, ob ich dir jemals wieder vertrauen kann!", durchbrach Kian die Stille und sah Nicky ziemlich verletzt an. "Kian, da ist noch etwas!", begann Nicky. "Und was?", fragte Kian. Er dachte, dass es eigentlich nicht schlimmer kommen könnte. Doch genau das tat es. "Ich... habe durch diesen One - Night - Stand wieder Gefühle für Shane. Ich möchte dich nicht belügen Kian, deshalb ist es vielleicht besser, wenn wir uns trennen!", gestand Nicky und drückte Kian kurz. "Bitte was? Nicky, bitte sage mir, dass das nicht wahr ist!", sagte Kian und schüttelte immer wieder seinen Kopf. Er war zu geschockt, um weinen zu können. "Kian es tut mir Leid! Ich hab dich echt lieb, aber bei Shane ist das, glaub ich, mehr.", entgegnete Nicky und verließ fluchtartig das Haus. Kian musste das Ganze erst mal verdauen. Schnell lief er rüber zu ihnen und klingelte Sturm. "Ja, immer mit der Ruhe!", schrie Bryan und ging zur Tür. Nachdem er die Tür aufgemacht hatte, stürmte Kian in sein Wohnzimmer und setzte sich auf das Sofa. Erst jetzt realisierte, was gerade passiert war und fing hemmungslos an zu weinen. Molly, die gerade auf dem Boden spielte, kam zu Kian und drückte sich an seine Beine. "Nicht weinen, Onkel Kian!", sagte sie. "Hallo Kian!", begrüßte Bryan Kian und sah ihm verwundert hinterher, schloss aber die Tür und ging ins Wohnzimmer. "Süße, geh mal zur Mama. Der Papa muss mal mit dem Onkel Kian reden!", wandte sich Bryan an seine Tochter, die gleich darauf das Wohnzimmer verließ. "Bryan ich... ich kann nicht mehr!", schluchzte Kian. Bryan setzte sich neben seinen Kumpel und nahm ihn in den Arm. "Blondie, beruhig dich erst mal! Was ist denn passiert? Wieder Stress mit Nicky?", fragte Bryan. Nachdem sich Kian einigermaßen beruhigt hatte, sah er seinen Freund an. "Nicky hat... hat wegen.. wegen...", begann er, musste dann aber wieder weinen. "Wegen Shane Schluss gemacht!" Als Bryan das hörte, wurde er blass. "Ich hab es geahnt. Man Kian, das tut mir so Leid!", sagte Bryan und strich seinen Kumpel beruhigend über den Rücken. In den nächsten Wochen sprach Kian weder ein Wort mit Nicky noch mit Shane. Er zog sich immer mehr zurück und ließ keinen an sich ran. Als sie zu einem Interview mussten, gaben Shane und Nicky bekannt, dass sie wieder ein Paar waren. Nach dem Interview fühlte sich Nicky nicht wie der glücklichste Mensch auf der ganzen Welt, sondern ziemlich schlecht. Mark, Bryan und Shane dachten, das er wegen Kian so traurig wäre und nicht mit ansehen konnte wie schlecht es ihm ging. "Komm Nicky, das mit Kian wird schon wieder, glaub mir!", versuchte Mark Nicky zu beruhigen. "Ich hoffe es!", seufzte Nicky. Shane kam zu den beiden und legte einen Arm um Nickys Hüfte. "Ich denke das es Kian auch bald besser gehen wird. Er ist doch stark!", entgegnete Shane und zog Nicky zu sich um ihn leidenschaftlich zu küssen. Kian kam gerade um die Ecke und als er das sah, wurde es ihm zuviel und er rannte zu seinem Wagen, um so schnell wie möglich wegzufahren. Nicky, der das mitbekommen hatte, ließ Shane los und sah Kian geschockt hinterher. "Scheiße! Kian warte!", schrie Nicky Kian hinterher, doch dieser hörte es nicht mehr. "Shit! Bryan, los komm schon!", rief Nicky Bryan zu, nahm seine Jacke und rannte raus. Bryan sah seinem Freund erst irritiert hinterher, aber als er kapiert hatte, was hier gerade passierte, nahm er seine Autoschlüssel und rannte so schnell wie möglich zu seinem Wagen. Mit quietschenden Reifen fuhren die beiden Kian hinterher. Mark und Shane warfen sich nur verwirrte und geschockte Blicke zu. "Scheiße man! Fahr doch schneller, Bryan!", schrie Nicky hysterisch. "Was glaubst du was ich hier mache, hm? Wieso regst du dich denn jetzt eigentlich so auf? Vorher hatte dich Kian doch auch nicht interessiert. Da hattest du nur Augen für deinen tollen Shane!", rief Bryan wütend. "Warum ich mich so aufrege? Weil... weil... ich nie jemanden anderen geliebt habe außer Kian! Nur ich Vollidiot merke das immer zu spät. Und jetzt frage nicht so blöd, sondern gib Gas. Ich muss ihm das sagen!", antwortete Nicky und war den Tränen nahe. "Bitte was?! Na gut, vergessen wir das jetzt erst mal. Das ist jetzt nicht so wichtig. Aber nachher bist du mir noch eine Erklärung schuldig!", entgegnete ihm Bryan. Als sie an Nickys und Kians Haus ankamen, sprang Nicky aus dem Auto und klingelte Sturm. "Kian? Kian, mach auf! Mach die verdammte Tür auf!", schrie Nicky. Da sich nichts in der Wohnung regte, beschloss Bryan die Tür aufzubrechen. "Nicky, geh mal zur Seite. Ich breche jetzt die Tür auf!", sagte er, nahm Anlauf und rannte mit voller Wucht gegen die Tür, die gleich darauf aus dem Türrahmen sprang. Nachdem die Tür offen war, rannte Nicky quer durch die Wohnung und suchte nach Kian. "Kian? Kian, sag doch was! Wo bist du?", rief er immer wieder. "Bry? Du suchst hier unten nach Kian. Ich gehe nach oben und suche ihn dort!", sagte Nicky und lief eilig die Treppe nach oben. Als er ihn weder im Schlafzimmer noch im Gästezimmer fand, ging er ins Badezimmer. Dort fand er Kian, mit einem Messer neben sich liegen, in einer riesigen Blutlache liegen. "Nein! Kian!", schrie Nicky. "Bry, komm schnell!", rief er seinen Freund. Als dieser das Badezimmer betrat sah er geschockt zu Nicky, der Kian gerade einen Druckverband um sein Handgelenk machte. Doch er wendete seinen Blick wieder ab und rannte nach unten um einen Krankenwagen zu rufen. "Nicky?", fragte Kian ganz leise. "Ja Kian, ich bin es. Hör mir zu. Du darfst nicht sterben! Ich muss dir noch was sagen.", sagte Nicky verzweifelt und ihm liefen die Tränen nur so über die Wangen. "Ich liebe dich Nicky und..." Kian machte eine kurze Pause, weil er schon ziemlich schwach war. "Ich werde dich immer lieben. Egal was passiert." Als Nicky etwas erwidern wollte, kam der Notarzt ins Badezimmer gestürmt und legte Kian auf eine Trage, um ihn ohne Umwege in das Krankenhaus zu bringen. Bryan kam zu Nicky hoch und nahm ihn in den Arm. "Ich habe alle angerufen. Sie sind auf dem Weg ins Krankenhaus. Ich denke wir sollten auch hinfahren.", sagte Bryan und lief mit Nicky die Treppen runter zu seinem Wagen. "Bryan, ich liebe ihn. Ich will nicht, dass er stirbt!", weinte Nicky auf dem Weg zum Krankenhaus. "Nicky, ich will auch nicht, dass Blondie stirbt! Das will niemand von uns!", sagte Bry und bekam einen Kloß im Hals. Vor dem Krankenhaus suchten sie sich schnell einen Parkplatz und rannten sofort in die Notaufnahme. Kurze Zeit später kamen auch die anderen und die Familie Egan angerannt. "Wie geht es ihm?", fragte Mark mit Tränen in den Augen. "Wir wissen es nicht. Er liegt noch immer im OP.", antwortete ihm Bryan und ihm kullerte eine Träne die Wange runter. Nach 2 Stunden endlosen Wartens kam ein Arzt aus dem OP direkt auf die Jungs von Westlife und die Familie Egan zu. Nicky stand auf und lief zu dem Arzt. "Was... Kian.. Was ist mit ihm?", fragte er mit Schluchzern in der Stimme. Der Arzt sah Nicky und die anderen betroffen an. "Wir haben alles versucht um Mr. Egan zu retten. Es tut mir sehr Leid, aber Mr. Egan ist soeben verstorben!", antwortete er schließlich. "Nein! Das kann nicht sein. Bitte sagen Sie mir, dass das alles nur ein schlechter Scherz ist! Kian darf doch nicht einfach Tod sein!", sagte Patricia und brach weinen in den Armen ihres Mannes zusammen. "Nein! Nicht mein Kian!", schrie Nicky. Er rannte dann so schnell es ging zum OP. Bryan rannte weinend hinter seinem Freund her und hielt ihn gerade noch am Arm fest. "Nicky bitte! Es ist besser wenn du Kian jetzt nicht siehst!", schluchzte Bryan. "Lass mich los, Bry! Ich will zu Kian! Ich will ihm wenigstens noch ‚Goodbye’ sagen!", entgegnete Nicky und riss sich von Bryan los. "Wo ist mein Kian?", schrie er dann eine herumstehende Krankenschwester an. "Glauben Sie mir, Mr. Byrne. Es ist wirklich besser, wenn sie Mr. Egan nicht mehr sehen.", gab die Krankenschwester Bryan Recht und sah ihren Gegenüber mitfühlend an. "Hören Sie mit Ihren scheiß Sprüchen auf. Ich will zu meinem Kian. Und zwar jetzt!", sagte Nicky mit einem leeren Blick. "Okay, wie Sie unbedingt wollen! Aber ich habe Sie gewarnt!", gab die Krankenschwester doch nach und führte Nicky zu Kian. Als sie in dem Raum waren, in dem Kian lag, ließ die Krankenschwester Nicky alleine zurück. Er ging langsam auf Kian zu und setzte sich dann neben ihn. ‚Er liegt da, wie ein Engel!’, schoss es Nicky durch den Kopf. Und er hatte Recht. Kian war nun ein Engel. "Kian, ich liebe dich! Das wollte ich dir noch sagen, aber du lässt mich hier alleine!", weinte Nicky. Der behandelnde Arzt kam nach einer Weile rein und brachte Nicky wieder zu den anderen. "Sie brauchen jetzt Ruhe, Mr. Byrne!", sagte der Arzt. "Ich möchte noch einmal mein herzlichstes Beileid aussprechen!", wandte sich der Arzt an Patricia und Kevin. Nicky war nicht mehr ansprechbar. Er starrte nur mit leeren Blick gegen die weiße Wand. "Kevin, Patricia... Es tut mir so Leid!", sagte Bryan und ihm liefen die Tränen über die Wangen. Am Tag der Beerdigung rief Kevin bei den Byrnes an. "Byrne?", meldete sich Yvonne. "Hallo Yvonne. Hier ist Kevin. Ist Nicky nicht zufällig da?", begrüßte Kevin sie. "Doch, er ist oben in seinem Zimmer.", antwortete Yvonne. "Könnte ich ihn vielleicht mal sprechen?", fragte Kevin. "Ich weiß nicht. Er hat seit Kians Tod kaum noch mit irgendjemandem gesprochen. Nicht einmal mit Bryan!", entgegnete Yvonne ihm traurig. "Na gut! Kannst du ihm dann vielleicht sagen, das ich nicht möchte, dass er heute auf die Beerdigung kommt?", sagte Kevin bestimmt. "Aber... er hat ihn doch geliebt!", antwortete Yvonne und bekam einen Kloß im Hals. "Ja, das hat man ja gesehen! Er ist doch an allem Schuld!", sagte Kevin sauer. "Ich kann deine Trauer ja verstehen, aber findest du nicht, dass du etwas überreagierst? Nicky leidet genauso darunter, wie wir alle. Für ihn ist eine Welt zusammengebrochen. Aber ist in Ordnung. Ich werde es ihm ausrichten. Dürfen wir denn wenigstens kommen?, fragte Yvonne traurig und kämpfte mit den Tränen. "Von mir aus. Ich muss jetzt Schluss machen. Wir sehen uns!", verabschiedete sich Kevin und legte auf. Patricia, die alles mitbekommen hatte, sah ihren Mann böse an. "Kevin, kannst du mir bitte erklären was das eben sollte?", fragte sie. "Ist doch wahr! Ohne Nicky würde unser Sohn noch leben!", rief Kevin wütend und ihm liefen Tränen die Wangen hinunter. "Es ist nicht Nickys Schuld, Kevin!", verteidigte Patricia Nicky. "Sondern? Nicky ist der Grund wieso sich Kian das Leben genommen hat! Ganz einfach!", erwiderte Kevin. "Er kann doch nichts dafür!", erwiderte Patricia und warf einen Blick auf die Uhr. "Wir sollten jetzt gehen, sonst kommen wir zu spät!" Yvonne lief in der Zwischenzeit zu ihrem Sohn und erzählte ihm das, was Kevin gesagt hatte. Nicky konnte das alles nicht begreifen, entschloss sich aber trotzdem auf die Beerdigung zu gehen. "Mum, ich werde gehen. Egal was Kevin sagt! Er kann mir nicht verbieten, dass ich mich nicht von meinem Engel verabschieden kann!", sagte er trotzig. Seine Mutter nickte nur. Dann machten sich die Byrnes auch auf den Weg zu dem Friedhof, auf dem Kian beigesetzt werden sollte. Nachdem sie einen Parkplatz gefunden hatte, stiegen Nikki und Yvonne aus. Nicky wollte erst später an das Grab gehen, wenn Kevin weg war. Kevin und Patricia, die auch gerade gekommen waren, begrüßten die beiden. Als Patricia einen Blick zu dem Auto der Byrnes warf, sah sie Nicky darin sitzen. Sie entschuldigte sich kurz und lief zu ihm. "Hey Nicky!", begrüßte Patricia ihn. "Hallo!", begrüßte Nicky sie ebenfalls. "Komm mit Nicky, ich sehe doch wie du leidest!", lächelte Patricia traurig. "Danke Patricia!", sagte Nicky und er lief weinend mit Patricia zu den anderen, wo die Zeremonie statt fand. Als Kevin sah, dass Nicky doch gekommen war, wollte er zu ihm hingehen und ihn wegschicken, doch Patricia machte ihm mit einem bösen Blick klar, dass er das lassen sollte. Kurz bevor die Zeremonie anfing, wurde ein riesiger, schwarzer Flügel in die Halle gerollt und Mark, Shane und Bryan liefen nach vorne. Bryan nahm sich ein Mikrophon und begann zu sprechen: "Wir wollten Kian noch die letzte Ehre erweisen und deshalb wollten wir noch ein Lied für ihn singen. Kian, egal wo du jetzt auch sein magst, wir hoffen, dass es dir gut geht. Es ist schwer zu begreifen, dass du nun nicht mehr da bist. Jetzt können wir dich nicht mehr necken oder können nicht mehr deine schlechte Laune ertragen." Ein schwaches Schmunzeln ging durch die Menge. Jeder kannte Kians Stimmungsschwankungen zu gut! "Auch, wenn du uns damit des öfteren auf die Nerven gegangen bist, haben wir das immer an dir geliebt! Es gab so viele schöne Zeiten mit dir und die ich, und die anderen hier bestimmt auch, nie mehr missen wollen! Es ist wirklich schade, dass wir nicht noch mehr solcher Zeiten mit dir erleben durften. Wir vermissen dich, Kian. Aber wenn unsere Zeit gekommen ist, dann sehen wir uns wieder und dann rocken wir den Himmel!", endete Bryan und ihm liefen wieder einige Tränen über die Wangen. Die Menge stand auf und klatschte. Diese kleine Rede hatte alle berührt. Jeder hatte Tränen in den Augen. Bryan nickte kurz den Anwesenden zu und setzte sich dann an den Flügel. Sie wollten Kians und Nickys Lied spielen. Nachdem Bryan die ersten Takte spielte, fing Shane an zu singen:
I Sit And Wait
Does An Angel Contemplate My Fate
And Do They Know
The Places Where We Go
When We're Grey And Old
'Cos I've Been Told
That Salvation Lets Their Wings Unfold
So When I'm Lying In My Bed
Thoughts Running Through My Head
And I Feel That Love Is Dead
I'm Loving Angels Instead

And Through It All He Offers Me Protection
A Lot Of Love And Affection
Whether I'm Right Or Wrong
And Down The Waterfall
Wherever It May Take Me
I Know That Life Won't Break Me
When I Come To Call He Won't Forsake Me
I'm Loving Angels Instead

When I'm Feeling Weak
And My Pain Walks Down A One Way Street
I Look Above
And I Know I'll Always Be Blessed With Love
And As The Feeling Grows
He Breathes Flesh To My Bones
And When Love Is Dead
I'm Loving Angels Instead
And Through It All He Offers Me Protection
A Lot Of Love And Affection
Whether I'm Right Or Wrong
And Down The Waterfall
Wherever It May Take Me
I Know That Life Won't Break Me
When I Come To Call He Won't Forsake Me
I'm Loving Angels Instead
And Through It All He Offers Me Protection
A Lot Of Love And Affection
Whether I'm Right Or Wrong
And Down The Waterfall
Wherever It May Take Me
I Know That Life Won't Break Me
When I Come To Call He Won't Forsake Me
I'm Loving Angels Instead
Nachdem die letzen Töne verklungen waren, klatschten die Anwesenden und wischten sich die Tränen weg. Der Pfarrer sprach nun seine Predigt und nachdem er geendet hatte, gingen alle Verwandte und Freunde zu dem Grab. Als sie vor dem Grab standen, trat Nicky einen Schritt vor. "Ich möchte euch bitten, mir kurz die Chance zu geben, Kian etwas zu sagen!", fing er ängstlich an und sah die Anwesenden traurig an. Diese nickten mit ihren Köpfen und signalisierten Nicky so, dass er sprechen sollte. Er holte noch einmal tief Luft, bevor er anfing zu reden: "Ich will mich kurz fassen! Hier möchten mich einige Leute nicht mehr sehen, was ich sehr gut verstehen kann. Ich bin Schuld, dass meine große Liede jetzt hier liegt. Aber Kian, wenn du mich hören kannst, und ich bin mir sicher, dass du das kannst, ich liebe dich so sehr! Ich habe noch nie jemand anderen so sehr geliebt wie dich. Ich hoffe du verzeihst mir irgendwann. Ich weiß, dass ich nie wieder glücklich sein werde ohne dich! Du hast mir den Sinn gegeben, zu Leben. Du alleine Kian! Kevin, Patricia? Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen. Ich liebe Kian wirklich und werde mir das selber nie verzeihen. Ich hasse mich dafür! Kian, meine Liebe zu dir ist unsterblich!", endete Nicky seine Rede und schmiss zwei rote Rosen in das Grab, worauf er dann weinen zusammen brach. Kevin kniete sich zu Nicky und nahm ihn in den Arm. "Ist schon gut Nicky!", sagte Kevin ebenfalls weinend. "Es tut mir so Leid!", entschuldigte sich Nicky. Ein paar Tage nach der Beerdigung klingelte das Telefon bei den Egans. "Egan?", meldete sich Patricia. "Guten Tag, Mrs. Egan. Dr. Smith hier vom General Hospital. Wir haben hier noch einen Ring mit der Gravur ‚Nicholas And Kian Forever In Love’. Gehörte dieser noch ihrem Sohn?", fragte Dr. Smith. "Ja, der gehörte meinem Sohn!", antwortete Patricia mit einem Kloß im Hals. "Ich denke den wollen Sie sicher noch haben!", stellte der Arzt fest. "Wenn Sie möchten, können Sie ihn gleich abholen!", fügte er dann noch hinzu. "Okay. Vielen Dank. Auf Wiedersehen!", verabschiedete sich Patricia und legte auf. "Wer war das denn?", fragte Kevin, der gerade rein kam. "Das war das Krankenhaus. Sie haben noch einen Ring von Kian gefunden, den wir gleich abholen können.", antwortete sie. "Ich werde den Ring holen und ihn dann Nicky vorbei bringen, okay Pat?", fragte er seine Frau. "Mach das!", lächelte Patricia traurig. Kevin machte sich auf den Weg ins Krankenhaus, um den Ring abzuholen. Nachdem er ihn geholt hatte, fuhr er zu den Byrnes. "Oh, hallo Kevin! Komm doch rein!", begrüßte Yvonne ihn. "Hallo Yvonne. Ist Nicky da?", fragte Kevin und sah sie an. "Ja, er ist oben auf seinem Zimmer. Geh ruhig hoch!", antwortete Yvonne ihm. Kevin bedankte sich und ging zu Nickys Zimmer. Als er klopfte bekam er nur ein "Jetzt nicht Mum!" zu hören. Er öffnete die Tür einen kleinen Spalt. "Ich bin es, Kevin. Darf ich reinkommen?", fragte er vorsichtig. Nicky schreckte hoch und wischte sich schnell die Tränen weg. "Kevin? Ehm... Ja, komm rein!", entgegnete er ihm. Kevin ging langsam auf Nicky zu und setzte sich dann neben ihn auf das Bett. "Ich habe noch etwas für dich!", sagte Kevin an und gab Nicky den Ring. "Den haben wir heute vom Krankenhaus bekommen und ich dachte das du ihn haben möchtest.", fuhr er fort. "Danke Kevin!", sagte Nicky und steckte sich den Ring an den Finger. "Da ist noch etwas, Nicky!", begann Kevin. "Ja?", fragte Nicky und sah Kevin mit Tränen in den Augen an. "Ich wollte mich bei dir entschuldigen. Ich weiß, dass ich unfair zu dir war, aber ich komme mit der ganzen Sache einfach nicht klar. Es zerreißt mir das Herz, wenn ich daran denke, dass ich nie wieder ein Wort mit meinem Sohn sprechen kann, noch ihn in die Arme nehmen kann. Ich hoffe, du kannst mir verzeihen!", sagte Kevin und ihm liefen ein paar Tränen die Wangen runter. "Du fragst mich ob ich dir verzeihe?", fragte Nicky ungläubig und nahm Kevin in den Arm. "Ich hatte solche Angst, dass du mir das nie verzeihen würdest. Du hast Recht, Kevin. Ich bin daran Schuld, sonst niemand. Ich weiß, dass ich das nie wieder gut machen kann! Aber ich liebe ihn und werde es immer tun. Mich macht das so fertig, dass ich ihm das nicht mehr sagen konnte, aber ich bin dankbar das du mir verzeihst!", erwiderte Nicky und auch ihm liefen die Tränen über die Wangen. "Nein, Nicky! Das darfst du nicht denken! Dich trifft keine Schuld! Bitte versprich mir das du dir nichts antun wirst. Du bist in den letzen Monaten wie ein Sohn für mich geworden.", entgegnete Kevin traurig. "Trotz allem?", fragte Nicky unsicher. "Ja, Nicky. Trotz allem was passiert ist!", bestätigte Kevin seine Aussage. "Danke Kevin!", schluchzte Nicky. "Kevin?", fragte er nach einer Weile. "Ja?" "Glaubst du, Kian weiß das ich ihn liebe?", fragte Nicky und sah traurig auf das Bild, welches auf seinem Nachttisch stand. "Ja! Glaub mir, er spürt, dass du ihn liebst und er wird immer auf dich und seine Familie aufpassen!", entgegnete Kevin ihm. "Ich hoffe es. Ich hätte es ihm aber gerne noch gesagt!", erwiderte Nicky und wischte sich die Tränen weg. "Ich weiß! Aber Nicky? Kian wird dir immer zu hören. Egal wann und wo!", sagte Kevin und umarmte Nicky. "Ich vermisse ihn so sehr!", entgegnete Nicky mit bebender Stimme. "Ich vermisse ihn auch. Wir alle vermissen ihn. Aber wir müssen jetzt stark sein. Kian würde es nie wollen, dass wir wegen ihm weinen!", sagte Kevin und schluchzte. "Ja, du hast Recht, aber es fällt mir so verdammt schwer! Hat er eigentlich oft von mir geredet?", fragte Nicky ihn. "Oh ja!", fing Kevin an und lachte leise auf. "Die ganze Zeit! Als ihr euch getrennt habt, konnte er nur noch von dir reden. Aber auch als ihr zusammen wart. Seine Augen haben immer so gestrahlt, als er von dir erzählt hat!", schwelgte Kevin in Erinnerungen. "Wirklich?! Danke das hat mir sehr geholfen!", sagte Nicky und lächelte seit langen mal wieder.

~*Epilog*~
Westlife trennten sich nach Kians Beerdigung. Sie wollten nicht ohne Kian weitermachen. Ohne ihn wäre Westlife einfach nicht Westlife. Als die Fans die Nachricht hörten, waren sie alle geschockt. Nicky zog sich immer mehr zurück und ließ keinen an sich heran. Nicht einmal Bryan, seinen besten Freund. Zwei Monate endlosen Quälens schluckte Nicky eine Überdosis Schlaftabletten und schlief mit dem Gedanken, gleich bei Kian sein zu können, ein. Alle waren geschockt und traurig zugleich, als sie einen weiteren Freund verloren hatten. Doch auf der anderen Seite konnten sie ihn verstehen, dass er ohne Kian nicht mehr leben wollte. Nicky hatte das alles kaputt gemacht. Kians und Nickys Familien und Freunde hofften, dass die beiden wieder zusammen waren und es ihnen gut ging, wo auch immer sie waren.
~*The End*~