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By Josy &
Sarah
Advice: Please notice that this story includes
explicit sexual content and therefore you should not read this if you are under
18 or easily offended!
Nikki Byrne hatte in der Zeitung einen Artikel über ein Casting einer Boyband
gelesen. Da er fest davon überzeugt war, dass sein Sohn, Nicholas, ein
talentierter junger Mann war, schickte er ihn zum Casting, welches in Dublin,
seinem Heimatort, stattfand. Heute war der Tag gekommen. Nicholas wartete nervös
mit seinem besten Freund, Bryan McFadden, der auch an dem Casting teilnahm,
in dem Wartesaal. Endlich wurde er aufgerufen und lief unsicher in den Nebenraum,
indem Kian, Shane, Mark und Louis Walsh, der bekannteste Manager Irlands, bereits
warteten. "Hallo Nicholas!", begrüßten ihn Kian, Mark und Shane und
lächelten ihm aufmunternd zu. "Hallo!", erwiderte Nicholas schüchtern.
"Dann stell dich mal bitte vor.", sagte Mark und die vier sahen Nicholas an.
"Ehm, ja. Ich heiße Nicholas Byrne, werde aber Nicky genannt. Ich bin
20 Jahre alt und komme aus Dublin.", entgegnete Nicky leicht errötet. Sein
Blick fiel auf Shane, der ihm aufmunternd zulächelte. Nicky lächelte
schüchtern zurück. Er konnte seinen Blick nicht mehr von Shane wenden,
so sehr hatte Shane ihn verzaubert. "Okay Nicky, dann sing uns doch bitte mal
etwas vor.", sagte Kian und holte Nicky somit aus seinen Gedanken. Dieser nickte,
räusperte sich kurz und begann dann voller Gefühl ‚hold you tonight’
von Boyzone zu singen. Während er sang, haftete sein Blick weiterhin auf
Shane. ‚Hat der eine schöne Stimme. Richtig zum dahinschmelzen.’, dachte
Shane sich und sah Nicky verträumt an. Nach einer Weile wurde er von Louis
gestoppt. "Danke Nicky. Das war sehr gut. Ich denke, ich spreche für alle,
wenn ich sage, dass du in der Band bist. Oder was meint ihr Guys?", fragte er
und sah zu seinen Schützlingen rüber, welche ihm nickend zustimmten.
Als Nicky das hörte, blieb ihm der Mund offen stehen. Er konnte es nicht
fassen. Er, Nicholas Byrne, hatte es in die Band geschafft. "Ist... ist das
euer Ernst?!" Er sah die drei ungläubig an. "Ja ist es. Du bist dabei!",
versicherte Kian ihm lächelnd. "Oh mein Gott! Danke, danke, danke!", rief
Nicky, mit Tränen der Freude in den Augen, und lief zu den vieren, um sie
alle nacheinander zu umarmen. Als er Shane umarmt, strahlte dieser wie ein Honigkuchenpferd.
"Ehm, ich will ja nicht stören, aber ich denke, wir sollten nun weiter
machen!", sagte Louis ernst. Die drei nickten und setzten sich wieder auf ihre
Plätze. Der nächste betrat den Raum. Nicky ging auf den jungen Mann
zu und flüsterte ihm etwas in dessen Ohr. "Hi! Ich bin Bryan McFadden,
aber meine Freunde nennen mich Bry.", sagte er zu den vieren und stellte
sich grinsend auf seine Position. Nicky, der das alles mitbekommen hatte, fing
an laut loszulachen, hielt sich aber dann peinlich berührt den Mund zu
und sah die anderen entschuldigend an. "Hi Bry! Du kannst anfangen zu singen.",
sagte Mark grinsend zu Bry. Irgendwie mochte er ihn, obwohl er ihn gar nicht
kannte. Bryan nickte und begann ‚surfin’ USA’ von den Beach Boys zu singen.
Genauso wie Nicky wurde er nach einer Weile gestoppt. Louis, Shane, Kian und
Mark sahen sich an und nickten Bryan dann zu. "Okay, danke Bryan. Du bist dabei!",
sagte Kian grinsend. "Yeah! Ich wusste, dass du es schaffst!", rief Nicky Bryan
freudig zu, rannte zu ihm und umarmte ihn erst mal. "Ihr kennt euch?!", fragt
Shane verwirrt und sah die beiden fragend an. "Ehm ja... Wir waren auf der selben
Schule. Bryan ist sozusagen mein großer Bruder und außerdem wohnen
wir gleich nebeneinander!", antwortete Nicky Shane lachend. "Ach so...", grummelte
Shane leicht eifersüchtig vor sich hin. Kian und Mark warfen sich verwirrte
Blicke zu, sagten aber nichts. "Und wie wird es jetzt weitergehen?", fragte
Nicky.. "Also, wir werden jetzt mit Louis Walsh, unseren Manager, zu seinem
Büro fahren. Dort bekommen wir unseren Vertrag und wenn das soweit geklärt
ist, haben wir Zeit, uns kennen zu lernen.", antwortete Kian. "Hey, das klingt
gut! Gibt es dort auch etwas zu Essen?", fragte Bryan, sich den Bauch reibend,
und sah in die Runde. "Oh Bry... Du denkst auch nur ans Essen.", stöhnte
Nicky, verdrehte die Augen. ‚Was soll Shane jetzt von uns denken?’, fragte sich
Nicky. "Ich denke mal, dass wir später Zeit haben, um etwas Essen zu gehen.",
antworte Mark grinsend. "So, ich denke, wir sollten dann langsam mal los, Jungs.
Ihr habt nachher noch genügend Zeit, euch kennen zu lernen.", mischte Louis
sich ein. Die sechs wurden zu dem Büro von Louis gebracht. Dort angekommen,
liefen sie auf dem direkten Weg in Louis’ Büro. Louis setzte sich auf den
schwarzen Lederstuhl und bat die fünf, sich zu setzen. Er stützte
seine Arme auf seinem Schreibtisch ab und sah alle eindringlich an. "Okay Guys,
aber jetzt kommt jede Menge Arbeit auf euch zu. Ich hoffe, ihr wisst das!",
sagte er und bekam allgemeines Nicken. "Gut! Das Musikbusiness ist das härteste
Business und wenn man nicht aufpasst, ist man schneller weg vom Fenster, als
man glaubt. Also verlange ich von euch, dass ihr immer 100% gebt, okay?", erklärte
Louis und die Jungs nickten wieder. "Darf ich kurz etwas sagen?", fragte Nicky.
"Klar, darfst du. Schieß los!", forderte Louis ihn auf und sah ihn gespannt
an. "Ehm na ja, ich weiß nicht, wie ich das jetzt sagen soll...",
begann Nicky. "Ich... ich bin..." "Was Nicky damit sagen will, ist, dass er
sich eher zu Männern, als zu Frauen hingezogen fühlt.", quatschte
ihm Bryan dazwischen und sah Nicky entschuldigend an. "Ja genau, Bry hat Recht!
Ich bin schwul!", bestätigte Nicky Bryans Aussage und senkte beschämt
den Kopf. Louis, Mark, Kian und Shane sahen Nicky an. "Okay. Gut, dass du das
jetzt schon sagst, Nicky." Louis ging zu Nicky und klopfte ihm leicht auf die
Schulter. "Hat einer von euch ein Problem damit?", fragte er, worauf aber alle
den Kopf schüttelten. "Gut, dann kann ich ja jetzt weiter im Text machen.
Also, ihr bekommt jetzt euren Vertrag, den ihr in Ruhe durchlesen könnt.
Danach besprechen wir alles weitere." Als alle Dinge soweit geklärt waren,
verließen die fünf Jungs das Büro von Louis. "Und was machen
wir jetzt?", fragte Bryan. "Wie wäre es, wenn wir was Essen gehen? Ich
hätte Kohldampf.", antwortete ihm Kian und sah seine neuen Bandkollegen
fragend an. "Oh ja, Essen!" Bryan war sofort Feuer und Flamme. "Bry... kannst
du auch mal an was anderes denken, als ans Essen?", stöhnte Nicky genervt.
"Du bist wohl ein Vielfrass, was?!", bemerkte Mark grinsend. "Ja, ich esse
gerne.", gab ihm Bryan zur Antwort. "Du bist so peinlich, Bryan!", sagte Nicky
und schlug sich mit der Hand gegen die Stirn. Shane, der alles mitbekommen hatte,
sah dem Geschehen belustigt zu. "Wieso peinlich? Also ich mag Bry!", meinte
er dann grinsend. Nicky sah traurig zu Shane rüber und folgte dem Rest
in ein nahegelegenes Restaurant. Nachdem alle mit dem Essen fertig waren, zog
Shane Nicky zur Seite. "Kann ich mal mit dir reden?", fragte Shane Nicky.
"Ja, was gibt es denn?", wollte Nicky wissen. "Wieso bist du auf einmal so traurig?
Ich kenne dich zwar noch nicht lange, aber ich merke das irgendwas mit dir nicht
stimmt." Shane sah ihn besorgt an. "Ach, ich weiß nicht...", erwiderte
Nicky und sah Shane mit traurigen Augen an. "Ich finde nur einen von euch ziemlich
süß..." Dann sah er leicht beschämt zu Boden. Shane merkte,
dass Nicky nicht darüber reden wollte und hakte nicht weiter nach. "Nicky,
wenn du reden willst, kannst du immer zu mir kommen. Egal wann und wo. Ich bin
immer für dich da, okay?!" Shane sah Nicky lächelnd an. "Kommt ihr?
Wir wollen gehen.", rief Bryan den beiden zu. "Ja wir kommen gleich!", rief
Nicky und drückte Shane kurz an sich. "Danke Shane!" Die Beiden fuhren
dann mit den anderen ins Hotel wo sie Anto, ihren Tourmanager, trafen. "So Jungs,
wir haben zwei Doppelzimmer und ein Einzelzimmer. Ihr müsst euch entscheiden
mit wem ihr in ein Zimmer teilen wollt.", sagte Anto streng zu den Boys. Sie
berieten sich kurz, bis Bryan das Wort ergriff: "Okay. Nicky geht zu Shane,
Kian geht mit mir in ein Zimmer und Mark wollte das Einzelzimmer haben." Shane
und Nicky warfen Bry einen Blick zu, so dass dieser aufpassen musste, nicht
gleich tot umzufallen. "Aber, willst... willst du nicht lieber zu Nicky, Bry?!
Ihr kennt euch doch schon länger und ich kann mir auch ein Zimmer mit Ki
teilen.", stotterte Shane. "Siehst du, Shane will gar nicht! Lass ihn lieber
ein Zimmer mit Kian teilen. Dann teilen wir uns ein Zimmer.", sagte Nicky etwas
traurig und hoffte, dass die anderen seine Traurigkeit nicht mitbekamen. Aber
Bry blieb dabei. "Nichts da! Du teilst dir ein Zimmer mit Shane und ich geh
zu Ki.", sagte er bestimmt. Nicky seufzte und sah Shane fragend an. "Ist das
okay für dich?" "Ja... ja das ist okay für mich. Ich... ich dachte
nur das es dir vielleicht was ausmacht.", stotterte Shane erneut. Anto, der
das ganze Spektakel mitbekommen hatte, seufzte und sah die Jungs an. "Also Guys,
wir machen das jetzt so, wie Bryan es gesagt hatte. Und jetzt ab in eure Zimmer.
Morgen ist ein anstrengender Tag und ihr solltet ausgeschlafen sein." Alle waren
damit einverstanden und machten sich dann mit den Schlüsseln in der Hand
zu ihren Zimmern. "Ehm Shane? Ich nehme die Treppe. Ich habe es nicht so mit
Aufzügen.", sagte Nicky und sah Shane an. "Okay, ich komme mit dir.", erwiderte
Shane, nahm sein Gepäck und lief dann zusammen mit Nicky die Treppen zu
ihrem Zimmer hinauf. Als sie in ihrem Zimmer ankamen, ließ sich Shane
erschöpft auf sein Bett fallen. Nicky war mit seinen Gedanken total abwesend,
so dass er nicht merkte, dass er immer noch in der Zimmertür stand. "Ehm
Nicky, ich störe dich ja wirklich nur ungern, aber willst du nicht mal
reinkommen?" Shane, der sich aufgerichtet hatte, sah Nicky grinsend an. "Was?",
fragte Nicky, der soeben von Shane aus seinen Träumen gerissen wurde. "Ehm...
ja klar! Shane, ich muss dir etwas sagen. Das kann so nicht weiter gehen. Du
wirst danach höchst wahrscheinlich das Zimmer wechseln wollen, aber ich
kann es einfach nicht länger für mich behalten." Shane sah Nicky besorgt
an. "Ach Quatsch! Komm, setz dich und erzähl es mir." Er machte Nicky eine
eindeutige Geste, dass er sich setzen sollte, was Nicky auch zögerlich
tat. "Shane, eine Frage vorweg. Glaubst du an Liebe auf den ersten Blick?",
fragte Nicky und schaute Shane mitten in seine wunderschönen braunen Augen.
"Ja, das tue ich!", antwortete er und sah Nicky verträumt an, was Nicky
nur noch nervöser machte. "Ehm, ja... Shane, ich glaube, ich habe mich
in dich verliebt.", gestand Nicky und sah auf die Bettdecke. Shane drehte vorsichtig
Nicky’s Gesicht zu sich. "Wieso sollte ich jetzt das Zimmer wechseln wollen,
Nicky?", fragte Shane. "Na ja, vielleicht, weil du nicht auf Männer stehst
und nicht mit jemanden in einem Zimmer schlafen willst, der auf dich steht?!",
entgegnete Nicky ziemlich verwirrt. "Ach Quatsch! Ich bin dir sogar dankbar,
dass du es mir gesagt hast. Weil,... Na ja...", druckste Shane herum. "Was ich
damit sagen will, ist,...Nicky, ich habe mich auch in dich verliebt!" "Du...du
liebst mich?", fragte Nicky ungläubig. "Ja Nicky, ich liebe dich. Ist das
denn so schlimm?", fragte Shane lächelnd. "Nein... Ich... sorry... Ich
bin nur etwas verwirrt,.", entschuldigte sich Nicky. "Ist schon in Ordnung,
Nicky. Du brauchst dich nicht zu entschuldigen!", entgegnete Shane ihm und kam
Nicky’s Lippen immer näher. Kurz bevor sich ihre Lippen trafen hauchte
Shane noch ein "Ich liebe dich!" in Nicky’s Ohr. Dann trafen sich ihre Lippen
zu einem scheuen Kuss. Die beiden unterhielten sich noch eine ganze Weile, bis
sie schließlich glücklich einschliefen. Am nächsten Morgen kam
Anto schon ziemlich früh in das Hotelzimmer von Nicky und Shane. "Hey Guys,
ihr müsst aufstehen!", rief er und rüttelte Shane wach. "Ist ja gut,
ich bin schon wach.", grummelte Shane vor sich hin und streckte sich erst einmal.
Als Anto auch Nicky geweckt hatte, verließ er das Zimmer von der beiden
und weckte die anderen. Nicky setzte sich verschlafen auf und lächelte
Shane noch leicht müde an. "Guten Morgen Shane!" "Morgen mein Schatz!",
entgegnete ihm Shane gähnend und tapste verschlafen in das angrenzende
Bad, um bei einer Dusche richtig wach zu werden. Als er nach einer Weile fertig
war, kam er nur mit einem Handtuch bekleidet auf Nicky zu und gab ihm einen
Guten Morgen Kuss. "Den hab ich vorhin vergessen.", grinste Shane. Sie sahen
sich eine Weile tief in die Augen, bis Shane wieder ernst wurde. "Denkst du,
wir sollten den anderen sagen das wir zusammen sind?", fragte er und sah seinen
Gegenüber fragend an. "Ich weiß es nicht, Shane. Wie werden sie reagieren
wenn wir es ihnen sagen?... Obwohl, wenn wir es ihnen sagen, wissen alle, dass
du vergeben bist!" Nicky lächelte Shane an und gab ihm einen zärtlichen
Kuss, den Shane nur zu gerne erwiderte. "Ich denke, die anderen Jungs werden
zu uns halten und wenn wir wirklich richtige Fans haben werden, dann werden
sie auch zu uns halten!", antwortete Shane und sah Nicky liebevoll an. "Du hast
Recht, Shane!", erwiderte Nicky und gab ihm nochmals einen zärtlichen Kuss,
wobei Shane das Handtuch von den Hüften viel. Als sie sich wieder voneinander
lösten, sah Nicky Shane peinlich berührt an. Er lief schnell in Richtung
Bad und rief Shane noch ein "Ich werde jetzt duschen gehen! Sonst kommen wir
noch zu spät!" zu. Shane sah Nicky grinsend hinterher, zog sich dann aber
an. Als Nicky fertig war, gingen die beiden schweigend runter in die Lobby,
wo die anderen Boys schon auf sie warteten. "Guten Morgen Guys!", rief Shane
ihnen schon von weitem zu. "Guten Morgen!", wurden sie von den anderen fünf
begrüßt. Shane lächelte kurz in die Runde und räusperte
sich dann. "Ehm, Nicky und ich müssen euch etwas sagen!", fing Shane an
und sah Hilfe suchend zu Nicky rüber. Bry, der sich das Ganze genau betrachtete,
wusste schon was kommt, hielt aber seinen Mund. Die übrigen sahen die beiden
gespannt an. "Ja also... Shane und ich, wir... wir sind zusammen!", erzählte
Nicky, sah die Anderen schüchtern an und wartete auf eine Reaktion. "Hey,
das freut mich!", sagte Mark fröhlich und umarmte seine Bandmates. "Ich
freue mich auch für euch.", erwiderte Kian und lächelte, etwas traurig,
Shane und Nicky zu. "Ich hab es gewusst, aber ich freue mich total für
euch!" Grinsend sah Bryan die beiden an und umarmte sie auch kurz. Als alle
Bescheid wussten, was zwischen Shane und Nicky lief, fuhren die fünf mit
Anto zu einem Radiosender in Belfast um ein Interview zu geben. Nachdem sie
dies erfolgreich gemeistert hatten, fuhren sie weiter zum Tonstudio um dort
ihre erste Single ‚swear it again’ aufzunehmen. Als sie schließlich mit
dem Song fertig waren, ließ sich Nicky erschöpft neben Kian fallen.
"Sag mal, hast du jetzt noch Lust, etwas trinken zu gehen? Da könnten wir
uns auch besser kennen lernen!", fragte Nicky Kian und sah ihn an. "Ja klar.
Why not?!", entgegnete er ihm lächelnd. "Ehm, kommt Shane auch mit? Ich
meine, ihr seid ja jetzt zusammen.", hakte Kian nach. "Nein, er wollte etwas
mit Mark und Bryan machen. Also sehen wir uns dann später?", entgegnete
Nicky seinem Gegenüber. "Okay, ich hole dich dann so gegen 19 Uhr ab.",
antwortete Kian. Nicky stand auf, klopfte seinem Bandmate kurz auf die Schulter
und ging dann zu Shane um ihn zärtlich zu küssen. Kian beobachtete
die beiden Turteltauben traurig. Mark sah Kians traurigen Blick, sagte aber
nichts zu ihm. "So, wir fahren jetzt wieder zurück zu unserem Hotel.",
rief Anto und die Jungs machten sich auf den Weg zu dem Van. Pünktlich
um 19 Uhr klopfte Kian an der Tür von Nicky und Shane. Als Nicky öffnete,
grinste ihm Kian entgegen. "Hi Kian!", begrüßte er ihn. "Hey Nicky!
Können wir los?", fragte Kian und sah Nicky an. "Ja, warte ich hole eben
noch meine Jacke, dann kann es los gehen.", grinste Nicky. Kian nickte und als
Nicky wieder mit seiner Jacke kam, gingen die beiden in einen nahegelegenen
Pub. Dort bestellen sie sich zwei Guinness und unterhielten sich über Gott
und die Welt. "Kian? Darf ich dich mal etwas fragen?", fragte ihn Nicky nach
einer Weile. "Klar! Schieß los!" "Na ja ich hab eigentlich zwei Fragen...
Die erste wäre: Hatte Shane schon mal etwas mit Frauen?" "Ja, er war schon
mal mit Gillian, meiner Cousine, zusammen. Aber da war er 15 gewesen.", antwortete
ihm Kian lächelnd. "Ach so,... und die zweite. Was benutzt du für
ein After Shave? Das riecht gut!", fragte Nicky lächelnd. "Ehm... danke!",
erwiderte Kian mit einer leichten Röte im Gesicht. "Das ist von D&G."
Die beiden verstanden sich auf Anhieb total gut und so wurde der Abend noch
recht lustig. Als Westlife nach ein paar Tagen das Video zu ihrer Single abgedreht
hatten, zog Mark Kian zur Seite, da er schon häufig gesehen hatte, dass
Kian ziemlich traurig aussah.. "Kian? Kann ich mal kurz mit dir reden?" "Klar!
Was gibt’s denn?", fragte Kian Mark und sah ihn fragend an. "Das gleiche könnte
ich dich auch fragen.", bemerkte Mark. "Wie meinst du das jetzt?" fragte Kian
verwirrt. Die beiden setzten sich an einen Tisch. "Also Ki, was ist mit dir
los? Du bist so zurückhaltend und irgendwie so traurig. Das kenne ich gar
nicht von dir." Mark sah seinen Freund ziemlich besorgt an. "Es...es ist nichts,
wirklich. Ich bin nur im Moment etwas kaputt wegen dem Stress. Außerdem
habe ich auch etwas Heimweh.", log Kian und hoffte das Mark das akzeptieren
würde, was er aber nicht tat. "Das kannst du mir nicht erzählen, Blondie.
Hey, wir kennen uns schon so lange und ich merke wenn was nicht stimmt! Also,
schieß los!" "Dir kann man auch wirklich nichts vormachen.", sagte Kian
und lächelte Mark kurz an. Kian seufzte bevor er anfing zu reden: "Ach
Mark, ich glaub, nein ich weiß es, ich... ich habe mich verliebt." Er
sah Mark traurig an. "Und deshalb bist du so traurig? Es ist doch schön
wenn du verliebt bist." "Nein, das ist es eben nicht, da ich unglücklich
verliebt bin." "Wer ist denn die Glückliche?", fragte Mark und sah seinen
Kumpel gespannt an. "Die Glückliche? Wohl eher der Glückliche, obwohl
das stimmt auch nicht so ganz." Kian macht eine kurze Pause, bevor er weiter
erzählte: "Mark... es ist... es ist Nicky." ‚Jetzt ist es endlich raus!’,
dachte sich Kian, dem ein großer Stein von seinem Herzen fiel. "Du bist
in Nicky verliebt?", fragte Mark irritiert und sah ihn mit großen Augen
an. "Aber er ist doch glücklich mit Shane... Oje, was willst du denn jetzt
machen?" Mark legte tröstend einen Arm um Kian. "Ich weiß es nicht
Mark." Er sah Mark verzweifelt an und schüttelte den Kopf. "Jedenfalls
dürfen Nicky und Shane das nie erfahren. Versprichst du mir, dass du dicht
hältst?", fragte er Mark unsicher. "Klar, Ehrensache!" Mark stand auf und
umarmte Kian, der ebenfalls aufgestanden war. "Danke Marky! Das hat mir echt
geholfen!", sagte Kian lächelnd und ging mit Mark zu den anderen... Als
Westlife ihren 5 Nummer 1 Hit in Folge landeten, merkten auch die letzten Zweifler,
dass Westlife in den letzten zwei Jahren zu absoluten Megastars geworden waren.
Da sie ihre Coast to Coast Tour erfolgreich beendet hatten, hatten Westlife
nun eine Woche frei. "Habt ihr schon etwas geplant für die Woche?", fragte
Kian und sah fragend in die Runde. Bryan, Nicky und Mark antworteten ihm, dass
sie erst mal ihre Familien besuchen wollten und als Nicky Kian fragte, antwortete
ihm dieser: "Ich werde auch zu meinen Eltern fahren und mit ihnen und dem Rest
meiner Familie etwas Zeit verbringen. Aber ich dachte, du würdest was mit
Shane machen?", fragte Kian leicht irritiert. "Ja, das dachte ich auch. Er hat
gesagt, dass er in den ersten Tagen etwas mit seiner Familie machen möchte.
Für mich bleiben da nur die letzten 4 Tage.", antwortete ihm Nicky mit
einem etwas wütenden Blick zu Shane. "Er hat seine Familie auch vermisst,
Nicky. Sei ihm deshalb nicht böse.", beruhigte Kian Nicky, der den Blick
gesehen hatte, und klopfte ihm leicht auf die Schulter. "So, ich werde dann
mal fahren. Mark? Shane? Soll ich euch mit nach Sligo nehmen?" Fragend sah Kian
seine beiden Freunde an. "Ja, bitte!", bekam er von beiden zur Antwort und Shane
ging dann schon langsam vor. "Na danke Shane! Ich bin zwar auch noch da, aber
dann eben nicht!", rief ihm Nicky hinterher, der langsam immer wütender
wurde. "Komm Bry, lass uns gehen! Ciao Ki! See ya Mark!” Nicky verabschiedete
sich von den beiden. Mark und Kian verabschiedeten sich ebenfalls und fuhren
dann mit Shane in Richtung Sligo. Als sie dort nach knappen zwei Stunden ankamen,
setzte Kian Mark und Shane bei sich zu Hause ab. "See ya Guys. Wir sehen uns
ja bestimmt demnächst mal.", rief er noch zum Abschluss und fuhr dann zu
sich nach Hause. Nachdem die Woche vorbei war, warteten Bryan und Nicky, der
wütend auf seinen Freund war, vor Louis’ Büro. Fünf Minuten später
trafen schließlich auch die Sligo Jungs ein und begrüßten die
anderen beiden. "Hey Bry! Hi Nix!", begrüßten Kian und Mark die beiden.
Shane stand nur stumm neben ihnen und würdigte Nicky keines Blickes, was
Nicky fast zur Weißglut brachte. "Hallo Kian! Hi Mark! Hallo Mr. Filan!
Eine Ahnung wer ich bin? Nein? Ach, ich bin nur dein Freund, der dich gerne
Mal in der letzten Woche gesehen hätte, da er dich schrecklich vermisst
hat. Aber das ist dir ja scheiß egal! Du... Du regst mich so auf Shane
Filan. Ich bin dir doch völlig egal", schrie Nicky seinen Freund an, der
ihm aber nur entschuldigend zu lächelte. Nicky konnte Shane wirklich nicht
verstehen! Wieso tat er ihm nur so weh? Er schüttelte den Kopf und betrat
mit den anderen das Büro. "Hey Jungs! Ich will nicht lange drum herum reden.
Also, um es kurz zu machen: Ihr werdet jetzt ins Tonstudio fahren und in den
nächsten Wochen euer neues Album aufnehmen.", begrüßte er seine
Schützlinge und sah sie streng an. Nicky bekam davon nicht viel mit, da
er fast überschäumte vor Wut. Er konnte wirklich nicht verstehen,
wieso Shane so abweisend zu ihm war. Er hatte ihm doch gar nichts gemacht. Oder
doch? Nicky grübelte, aber ihm fiel absolut nichts ein, was er falsch gemacht
haben könnte. Als alle Sachen geklärt waren und die fünf Jungs
das Büro verließen, hielt Nicky Shane am Ärmel fest. "Sag mal
Shane, liebst du mich überhaupt noch?", fragte er und wenn er ehrlich war,
hatte er etwas Angst vor Shanes Antwort. "Nicky... Hier ist nicht der richtige
Ort, um darüber zu reden. Wir reden heute Abend im Hotel darüber,
okay?!", antwortete Shane. "Es ist mir egal, ob hier der richtige Ort ist, oder
nicht. Ich möchte wissen, was ich falsch gemacht habe, Shane.", flehte
Nicky. "Es tut mir Leid, Nicky. Aber ich möchte es dir nicht hier sagen.
Heute Abend wirst du Erklärungen von mir bekommen. In Ordnung?", erwiderte
Shane und sah Nicky an. "Ach vergiss es einfach, Shane!", flüsterte Nicky
mit bebender Stimme. Shane sah Nicky traurig an und ging dann mit hängendem
Kopf zu den anderen. Nicky sah Shane hinterher, ließ sich schließlich
an der Wand heruntergleiten und begann zu weinen. Bryan, der das ganze Szenario
mitbekommen hatte, ging auf Nicky zu und umarmte ihn. "Es wird alles wieder
gut werden, Nicky." Beruhigend streichelte Bryan seinem Freund über den
Rücken. "Wieso macht er das? Er macht mich so wütend!" Nicky sah Bryan
mit verweinten Augen an. "Ich weiß es nicht, Nix. Aber es muss etwas Ernstes
sein, sonst würde Shay nie so reagieren!" "Ich bedeute ihm doch gar nichts
mehr. Und ich weiß nicht mal, ob es gefühlsmäßig bei mir
noch reicht! Er hat sich so verändert in der Woche so stark verändert.",
weinte Nicky. Bryan sah Nicky geschockt an. "Das darfst du nicht sagen, Nicky.
Am Besten ist es, wenn ihr heute Abend wirklich mal miteinander redet. Du wirst
sehen, es wird sich dann bestimmt alles aufklären! Aber jetzt müssen
wir wirklich los. Sonst gibt es Ärger!", sagte Bryan ernst und zog Nicky
mit sich hoch. Zusammen fuhren sie dann mit den anderen in das naheliegende
Tonstudio. Als sie die ersten Parts aufgenommen hatten, kam Anto zu den Westlife
Jungs und teilte ihnen mit, dass für heute Schluss sei. Die Fünf packten
ihre Sachen und fuhren zusammen mit Anto in ihr Hotel. "Hey Nicky, was ist denn
los mit dir? Du wirkst irgendwie so traurig." Kian sah Nicky ziemlich besorgt
an. "Nichts, schon in Ordnung. Ich denke nur, dass meine Beziehung mit Shane
bald vorbei sein wird!", antwortete Nicky traurig und ging geknickt die Treppen
hoch zu seinem Zimmer. Kian sah seinem Freund hinterher. Es tat ihm weh seinen
besten Freund, den er noch immer liebte, so leiden zu sehen. Am Abend kam Shane
in das Zimmer, dass er sich mit Nicky teilte. Er setzte sich auf die Couch und
sah Nicky an. "Nicky? Ich muss mit dir reden...", sagte er etwas kleinlaut.
"Na dann schieß los!", entgegnete ihm Nicky kalt. Shane fuhr sich nervös
durch die Haare, bevor er noch einmal tief Luft holte und anfing zu sprechen:
"Also wegen heute... Es tut mir wirklich Leid, dass ich so abweisend zu dir
war, aber ich habe ein schlechtes Gewissen dir gegenüber.", begann Shane.
Nicky sah ihn fragend an und Shane erzählte weiter: "Letzte Woche war ich
einen Tag bei Blondie gewesen. Durch Zufall war auch seine Cousine Gillian da.
Wir haben uns total gut verstanden. Wie damals, als wir ein Paar waren. Nicky,
ich wollte dich wirklich nicht verletzen und ich habe dich damals wirklich geliebt!
Aber seit ein paar Tagen habe ich wieder Gefühle für Gillian entwickelt.
Es tut mir so leid, Nicky!", endete Shane und sah Nicky traurig an. Der konnte
kaum fassen, was er da gerade gehört hatte. "Du... Du hast was? Also heißt
das, dass... dass du... dass du Schluss machst?!" Er sah Shane mit Tränen
in den Augen an. Shane war nur zu einem Nicken fähig. Es tat ihm so leid,
Nicky so unendlich traurig zu sehen, aber gegen Gefühle konnte man nichts
machen. Er hätte es unfair Nicky gegenüber gefunden, wenn er trotzdem
noch mit ihm zusammen geblieben wäre. Deshalb war dies die einzig richtige
Entscheidung gewesen. Als Nicky realisierte, dass seine Beziehung gerade den
Bach runter gegangen war, weinte er bitterlich. "Geh Shane... geh bitte..."
Shane stand langsam auf und sah Nicky traurig an. "Es tut mir wirklich Leid
Nicky. Ich hoffe, wir können Freunde bleiben!" Mit diesem Satz verließ
Shane das Zimmer. Kian war auf dem Weg zu Marks Zimmer, als ihm Shane entgegen
kam. Er sah nicht gerade happy aus, deshalb lief Kian schnell zu Nicky. Ohne
klopfen stürzte er in das Zimmer. Als er Nicky weinend auf dem Boden sah,
setzte sich Kian neben ihn und nahm ihn fest in den Arm. "Nicky, was ist passiert?",
fragte Kian besorgt. Nicky sah Kian direkt in seine Augen. "Er... er hat...
Schluss gemacht.", schluchzte er. Kian nahm Nicky noch fester in den Arm und
streichelte Nicky sanft über den Rücken, damit er sich etwas beruhigt.
Nach einer Weile beruhigte er sich auch etwas. "Kian? Könntest du mich
jetzt bitte alleine lassen? Ich muss nachdenken!", bat Nicky. Kian nickte. "Natürlich
Nicky. Aber wenn irgendwas ist, ich bin immer für dich da, ja? Egal, zu
welcher Uhrzeit!", entgegnete Kian und verließ das Zimmer, nachdem Nicky
traurig nickte. Seit dem Vorfall waren nun etwa zwei Wochen vergangen. Nicky
sprach kaum noch und zog sich mehr und mehr zurück. Bryan, Kian und Mark
versuchten, Nicky aufzuheitern, aber es half nichts. Es war wieder ein harter
Tag vorbei und die Lads verbrachten ihren freien Abend in ihren Zimmern. Kian
saß mit einer Tüte Chips vor dem Fernseher, als es an seiner Zimmertür
klopfte. Kurz darauf streckte Nicky seinen Kopf durch die Tür. "Hey Kian!
Kann ich reinkommen?", fragte er leise. "Klar, komm rein!", erwiderte Kian und
klopfte neben sich auf das Sofa. Nicky schloss die Tür hinter sich und
nahm neben Kian platz. Kian schaltete den Fernseher ab und sah zu Nicky. "Willst
du reden?", fragte er. Kian sah, wie sich Nickys Augen mit Tränen füllten.
"Wieso hat er mir das angetan? Wieso, Kian?", schluchzte Nicky und sah Kian
unendlich traurig an. "Ich weiß es nicht, Nicky. Ich weiß es wirklich
nicht!", antwortete Kian und schüttelte den Kopf. "Er weiß gar nicht,
wie weh er mir damit tut.", sagte Nicky und wischte sich die Tränen weg.
"Shhh...Beruhig dich, Nicky!", erwiderte Kian und nahm Nicky in den Arm. In
Kians Magengegend begann es zu kribbeln, als er seine Arme um Nicky legte. Ja,
er liebte Nicky noch immer. Und seine Liebe zu ihm wurde von Tag zu Tag immer
stärker. Er hielt es nicht mehr aus. Er musste es Nicky sagen! Aber Kian
wollte auch die Freundschaft deshalb nicht aufgeben. Kian war hin und her gerissen.
Was sollte er tun? Sollte er es Nicky sagen und damit riskieren, dass er ihm
die Freundschaft kündigte? Oder sollte er lieber seinen Mund halten und
seine Gefühle verdrängen? Eine ganze Weile war es still zwischen den
beiden. Jeder hing seinen Gedanken nach. Kian entschied sie am Ende doch für
das Erste. Er holte tief Luft und sah Nicky an. "Nicky? Ich muss mit dir reden.
Ich halte das nicht mehr aus!", sagte Kian unsicher. "Was ist denn los?", fragte
Nicky mit verweinten Augen. "Nicky, ich... Ich" Kian kam ins Stottern. Er holte
erneut tief Luft. "Ich kann dich verstehen, wenn du jetzt keine Lust mehr auf
eine Freundschaft haben willst, aber ich halte es wirklich nicht mehr aus. Na
ja, was ich sagen will, Nicky... ist... ist, dass ich dich liebe!", entgegnete
Kian und sah seinen Freund nervös an, nichtwissend, wie er darauf reagieren
würde. Nicky sah Kian eine ganze Weile schweigend an, was Kian nur noch
nervöser machte. "Kian... Ich will dich wirklich nicht verletzen, das musst
du mir glauben! Du bist mein bester Freund, aber mehr empfinde ich leider nicht
für dich. Es tut mir leid!", antwortete Nicky und sah Kian mitleidig an.
"Okay, Nicky. Ist schon in Ordnung! Könntest du mich vielleicht bitte alleine
lassen? Ich muss nachdenken!", bat Kian. Nicky nickte. "In Ordnung, Blondie.",
erwiderte Nicky und lief zur Tür. Kurz bevor er sie öffnete, blieb
er noch mal stehen und drehte sich zu seinem Freund. "Wir bleiben aber trotzdem
noch beste Freunde, oder?!", fragte Nicky. Kian nickte. Zu mehr, wäre er
momentan nicht fähig gewesen. Nicky lächelte leicht und verließ
dann das Zimmer von Kian. Als die Tür ins Schloss fiel, fing Kian hemmungslos
an zu weinen. Wieso war er auch so blöd gewesen und hatte Nicky seine Gefühle
gestanden? Er wusste nicht, wie er sich Nicky nun gegenüber verhalten sollte.
In den nächsten Tagen war das Verhältnis zwischen Kian und Nicky mehr
als angespannt. Das blieb den anderen dreien auch nicht unbemerkt, doch sie
wollten die beiden nicht darauf ansprechen. Als das Album fertig war, trafen
sich die Westlife Jungs mal wieder in Louis’ Büro. Dort bekamen sie die
Termine für die nächsten Wochen gesagt. Alle fingen an, genervt zu
stöhnen, als sie die vollgeschriebenen Blätter bekamen. "Jetzt stöhnt
nicht so genervt! Wenn ich euch erinnern darf, ihr ward diejenigen, die berühmt
werden wollten und nicht ich! Ich habe euch von Anfang an gesagt, dass es nicht
leicht wird!", meckerte Louis. "Ist ja schon gut, Lou! Nur wir sind alle momentan
etwas gestresst.", sagte Bryan und überflog die Zettel. Nachdem soweit
alles geklärt war, durften die Jungs gehen. Auf der Straße zog Nicky
Bryan und Mark zur Seite. "Bry? Mark? Habt ihr zufällig Hunger?", fragte
er die beiden. "Klar, ich hab immer Hunger!", antwortete ihm Bryan und grinste
breit. Auch Mark stimmte ein. "Gut, ich lade euch auch ein!", sagte Nicky. Die
drei verabschiedeten sich von Shane und Kian. Sie gingen in ein nahegelegenes
Restaurant und suchten sich einen Platz ziemlich weit hinten, da sie nicht unbedingt
erkannt werden wollten. Nachdem sie bestellt hatten, räusperte sich Nicky.
"Ich wollte mit euch reden, deshalb habe ich euch auch zum Essen eingeladen.",
sagte Nicky. "Über was denn?", fragte Mark und nahm einen Schluck von seinem
Guinness. "Na ja, euch ist bestimmt aufgefallen, dass ich den anderen beiden
aus dem Weg gehe, oder?", entgegnete Nicky den beiden. "Ja, das ist es! Ki leidet
auch total unter der Situation!", sagte Bryan und sah Nicky ernst an. "Ich weiß,
aber ich kann nicht anders. Shane hat mich verletzt und Kian... Ja, Kian..."
Nicky blickte auf den Tisch. "Ich glaube... Ich glaube, ich liebe ihn! Aber
ich denke nicht, dass ich jetzt noch eine Chance bei ihm habe.", sagte Nicky
traurig. "Aber wieso denn? Kian liebt dich, Nicky. Mehr als du dir vorstellen
kannst!", erwiderte Mark. "Aber ich habe ihm doch so weh getan.", jammerte Nicky
und sah Bryan und Mark abwechselnd an. "Mensch Nicky! Du siehst nicht, wie Blondie
darunter leidet. Herrgott, er weint sich fast jeden Abend bei Marky und mir
die Augen aus und das nur wegen dir!", entgegnete Bryan und Mark stimmte nickend
zu. Nicky sah seine beiden Freunde ungläubig an. "Wirklich?", fragte er.
"Denkst du, wir würden dich anlügen?!", entgegnete Mark und sah Nicky
eindringlich an. "Nein...Nein, natürlich nicht!", antwortete Nicky und
überlegte kurz. Dann nahm er sich seinen Geldbeutel und legte 100€ für
die Rechnung auf den Tisch. "Sorry Jungs, ich muss dringend weg!", rief er noch,
bevor er das Restaurant verließ. "Schon okay!", rief Mark ihm hinterher,
doch das hörte Nicky schon gar nicht mehr. Mark drehte sich zu Bryan und
die beiden grinsten sich an. Sie wussten genau, wo Nicky hinwollte. Währenddessen
lief Nicky schnellen Schrittes zu dem Hotel. Als er die Lobby betrat, überlegte
er, ob er den Aufzug oder doch lieber die Treppen nehmen sollte. Kurzerhand
entschied er sich für den Aufzug, da er so schnell wie möglich zu
Kian wollte. Doch als sich der Aufzug in Bewegung setzte, bereute Nicky es.
Er fing an, am ganzen Körper zu Zittern und betete, dass es so schnell
wie möglich vorbei war. Endlich kam der erlösende Gong und Nicky verließ
fluchtartig den Aufzug. Vor Kians Zimmertür stoppte er, holte noch einmal
tief Luft und klopfte. Kian, der sich hingelegt hatte, öffnete verschlafen,
und nur in Boxershorts, die Tür. Nicky verschlug es bei diesem Anblick
die Sprache. Als Kian sah, wer vor ihm stand, war er sofort hellwach. "Nicky?
Was machst du denn hier?", fragte er verwirrt. "Hey Kian! Ich... Ich muss mit
dir reden!", antwortete Nicky. "Gut, komm rein!", bat Kian und ging ein Stück
zur Seite, damit Nicky reinkommen konnte. Kian blieb an der Wand gelehnt stehen
und sah Nicky fragend an. Dieser setzte sich auf sein Bett und sah ihn traurig
an. "Ki, ich... ich wollte mich bei dir entschuldigen!", stammelte Nicky. "Ist
schon in Ordnung, Nicky! Ich kann dich ja verstehen!", antwortete ihm Kian und
senkte traurig seinen Blick. "Komm mal her!", bat Nicky seinen Freund und klopfte
neben sich auf das Bett. Kian kam seiner Aufforderung nach und setzte sich neben
ihn. "Da ist aber noch etwas, Kian...", sagte Nicky. "Und was?", fragte Kian.
"Nun ja, es hatte einen Grund, wieso ich dir aus dem Weg gegangen bin!", entgegnete
er Kian. "Und was gab es für einen Grund?", fragte Kian. Nicky räusperte
sich kurz, bevor er anfing zu erzählen: "Weißt du, ich wollte, nachdem
sich Shane von mir getrennt hat, erst einmal meine Ruhe haben. Und als du mir
deine Gefühle gestanden hattest, wollte ich einfach über all das nachdenken.
Na ja, und in den letzten Wochen ist mir immer bewusster geworden, dass ich
mich zu dir hingezogen fühle. Was ich damit sagen will, ist... Kian, ich
liebe dich auch! Vielleicht kannst du uns ja noch eine Chance geben?!" Nicky
fiel eine schwere Last vom Herz, als er geendet hatte und wartete ziemlich nervös
auf eine Reaktion von Kian. Dieser sah Nicky erstaunt an. Er konnte nicht glauben,
was Nicky da gerade gesagt hatte! "Ist... ist das dein ernst?", stammelte Kian.
Nicky konnte nur nicken und knetete nervös seine Hände. Kian begann
zu strahlen und kam Nickys Gesicht immer näher. Kurz darauf trafen sich
ihre Lippen zu einem schüchternen Kuss. "Darauf habe ich schon zwei Jahre
gewartet!", sagte Kian glücklich und seufzte zufrieden. "Zwei Jahre? Aber
wieso hast du nie etwas gesagt?", fragte Nicky erstaunt und sah Kian in seine
wunderschönen blauen Augen. "Weil du so glücklich mit Shane warst!
Und ich wollte auch keinen Stress mit ihm haben.", antwortete er. "Mhm... Ich
war glücklich, aber das ist jetzt Geschichte!", erwiderte Nicky und küsste
Kian erneut. "Sag mal Ki, kann ich heute hier bleiben? Ich will nicht in meinem
leeren, kalten Bett schlafen!", fragte Nicky und sah Kian wie ein hilfloses,
kleines Kind an. "Hm... Das muss ich mir erst noch mal überlegen! Ich lasse
sonst nie wildfremde Leute in mein Bett!", antwortete Kian ernst und musste
sich beherrschen nicht laut loszuprusten. "Wildfremd? Na Dankeschön!",
entgegnete ihm Nicky gespielt beleidigt. "Das war doch jetzt nicht so gemeint,
Nicky! Natürlich kannst du bei mir schlafen!", grinste Kian und streichelte
Nicky über die Wange. "Wildfremd! Tz..." Nicky versuchte ernst zu bleiben,
doch er schaffte es nicht. Er prustete laut los und Kian fiel in sein Lachen
mit ein. Die beiden verbrachten den ganzen Abend mit kuscheln und reden und
genossen es sichtlich. Als Kian am nächsten Morgen aufwachte und Nicky
neben sich liegen sah, begann er zu lächeln. ‚Er sieht aus wie ein Engel,
wenn er schläft!’, dachte er bei sich und gab Nicky einen sanften Kuss
auf den Mund. Dieser wachte durch den Kuss auf und sah Kian verschlafen an.
"Guten Morgen, mein Schatz! Hast du gut geschlafen?", fragte Kian und sah
Nicky verliebt an. "Ja, in deinen Armen schläft es sich wirklich gut!"
erwiderte Nicky verschlafen und streckte sich. "Ich werde dann mal unter die
Dusche gehen, okay?", sagte Kian und stand auf. "Ist in Ordnung! Ich werde schnell
zu mir gehen und mich dort duschen.", antwortete Nicky und stand ebenfalls auf.
"Ist gut! Bis gleich!", rief Kian und verschwand im Bad. Kurz nachdem Kian fertig
war, klopfte es auch schon an seiner Tür. Kian öffnete die Tür
und sah einen grinsenden Nicky davor stehen. Er zog ihn mit in sein Zimmer und
gab ihm einen zärtlichen Kuss. "Mh, du riechst gut, Kian!", stellte Nicky
fest. "Danke!", grinste Kian und küsste Nicky erneut. Die beiden lagen
eine ganze Weile Arm in Arm auf dem Bett, als Kian sich plötzlich aufsetzte.
"Was ist los, Ki?", fragte Nicky besorgt. "Willst du dich nicht wieder mit Shane
vertragen, Nicky? Ich meine wir sind in einer Band. Und außerdem hat er
eingesehen, dass er Mist gebaut hat!", erwiderte Kian und sah Nicky bittend
an. Nicky überlegte. Schließlich nickte er. "Vielleicht hast du Recht!",
sagte er und stand auf. "Am besten ist es, wenn ich es gleich hinter mich bringe!",
sagte er und lächelte leicht. "Danke!", entgegnete ihm Kian und küsste
ihn auf die Nasenspitze. Nicky verabschiedete sich noch und verließ das
Zimmer. Vor Shanes Zimmertür blieb er stehen und klopfte. Als Shane ihm
die Tür öffnete, sah er Nicky erstaunt an. "Hi Nicky! Komm doch rein!",
bat er ihn. Nicky sah Shane kurz an, betrat dann aber das Zimmer und setzte
sich auf das Sofa. "Shane? Ich muss mit dir reden!", fing Nicky an. "Okay...
Schieß los!", forderte Shane ihn auf und sah ihn gespannt an. "Weißt
du, Shane, du hast mich damals echt ziemlich verletzt. Ich habe mir darüber
nächtelang Gedanken gemacht und ich habe dir mittlerweile auch verziehen,
außerdem habe ich mich auch wieder neu verliebt. Na ja, und ich wollte
dich eigentlich fragen, ob wir Freunde bleiben wollen?", fragte Nicky und lächelte
Shane an. "Ich weiß, dass ich dir sehr weh getan habe, Nicky. Und das
tut mir auch wirklich unendlich leid! Aber wir können gerne Freunde bleiben.",
lächelte Shane. "Freunde?", fragte Nicky und hielt Shane seine Hand hin.
"Freunde!", grinste Shane und nahm seinen Freund in den Arm. Shane war total
froh gewesen, dass Nicky ihm verziehen hatte und strahlte wie ein Honigkuchenpferd.
"Darf ich dich mal etwas fragen, Nicky?", fragte Shane und ließ von Nicky
ab. "Klar!", erwiderte Nicky. "Mit wem bist du denn jetzt zusammen?", fragte
Shane und sah Nicky fragend an. "Mit Kian!", strahlte Nicky glücklich.
"Mit Kian? Das freut mich für dich!", entgegnete Shane und meinte es wirklich
ernst. "Aber jetzt lass uns einfach das Geschehene vergessen, okay?!", bat Nicky.
"Okay! Danke Nicky, dass du mir verziehen hast!", antwortete Shane und sah Nicky
glücklich an. "Na ja, ich werde wieder zu Kian gehen. Ich denke, wir werden
uns heute noch sehen, oder?", sagte Nicky. "Ja, ich denke schon! Mark, Bryan
und ich wollen nachher noch Einen trinken gehen. Wenn ihr Lust und Laune habt,
könnt ihr gerne mitkommen. Die zwei werden sicherlich nichts dagegen haben!",
sagte Shane und sah fragend zu Nicky. "Ich werde Kian mal fragen, okay? Also
dann, bis nachher!", verabschiedete sich Nicky. Nachdem hinter Nicky die Tür
ins Schloss fiel, lief er wieder zu Kians Zimmer und klopfte leicht gegen die
Holztür. Keine zehn Sekunden später öffnete Kian ihm die Tür.
"Hey mein Schatz! Und, habt ihr euch wieder vertragen?", fragte er sofort ungeduldig.
"Lass mich doch erst mal reinkommen, ja? Danke, sehr nett von dir!", grinste
Nicky und schob Kian sanft zur Seite, um besser eintreten zu können. Er
lief zum Sofa und setzte sich. Kian tat es ihm gleich. "Also: Shane und ich
haben uns wieder vertragen.", sagte Nicky und sah Kian an. "Das ist schön,
dass ihr euch wieder vertragen habt! Wurde auch langsam mal Zeit!", grinste
Kian und küsste seinen Freund flüchtig auf den Mund. "Da ist aber
noch etwas.", sagte Nicky. "Was denn?", fragte Kian und sah Nicky fragend an.
"Shane hat mich gefragt, ob wir heute Abend noch mit ihm und den anderen zwei
Jungs etwas trinken gehen wollen.", erwiderte Nicky. "Also von mir aus können
wir gerne mitgehen.", lächelte Kian. "Okay, dann sage ich Shane schnell
bescheid!", entgegnete Nicky seinem Freund und nahm das Telefon, um Shane anzurufen.
Nach dem Telefonat, legten sich Kian und Nicky noch einmal ins Bett und kuschelten
miteinander. Gegen Abend klopfte es an der Zimmertür und kurz darauf standen
Shane und Mark im Zimmer. Die drei begrüßten sich. "Kian? Bist du
fertig? Shane und Mark sind schon da!", wollte Nicky von Kian wissen, der noch
im Bad war. "Ja, ich komme gleich!", rief dieser zurück. Kian warf noch
einen schnellen Blick in den Spiegel, nickte seinem Spiegelbild zu und ging
zu seinen Freunden. "Hallo ihr beiden! Wo habt ihr denn Bry gelassen?", fragend
sah er die drei an. "Der wollte sich noch kurz was zu Essen holen.", antwortete
Mark seinem Kumpel und sah genervt in die Runde. "Das ist mal wieder typisch
Bryan!", lachte Nicky. Während sich Nicky und Mark noch über Bryan
lustig machten, zog Shane Kian zur Seite. "Kian?" "Was gibt’s, Shay?", fragte
Kian und sah Shane an. "Ich wollte dir etwas sagen. Nicky scheint dich sehr
zu lieben. So ausgelassen und glücklich habe ich ihn schon lange nicht
mehr gesehen! Bitte verspreche mir, dass du ihn nicht so verletzt, wie ich es
schon getan habe.", sagte Shane und sah Kian bittend an. Kian nickte. "Natürlich!
Ich könnte ihn auch gar nicht verletzen. Dafür liebe ich ihn zu sehr!",
versprach Kian lächelnd. In dem Moment kam Bryan reingeschneit. "So, wir
können los. Ich hab eben noch schnell etwas essen müssen. Sonst wäre
ich vor Hunger noch umgekommen.", sagte Bryan und grinste breit in die Runde.
"Ja, ja, das sind wir von dir ja schon gewöhnt!", grinste Nicky und tätschelte
den Bauch seines Kumpels. "Macht mich ruhig fertig!", grummelte Bryan gespielt
beleidigt. Doch es dauerte keine 20 Sekunden, da grinste er schon wieder. "Können
wir jetzt endlich los?", fragte er. Nicky und Mark nickte. "Kian? Shane? Wir
können dann los!", rief Nicky nach den beiden. "Ja, wir kommen schon!",
sagte Kian und wollte gehen, doch Shane hielt ihn noch einmal am Arm fest. "Danke
Kian!", bedankte sich Shane und lächelte Kian an. "Kein Problem!", winkte
Kian ab und die beiden gingen den anderen dreien hinterher. Als die Jungs in
dem gewünschten Pub ankamen, suchten sie sich einen ruhigen Tisch in einer
Ecke. Kurz darauf kam die Bedienung und die fünf bestellten sich jeweils
ein Guinness. Die fünf Freunde unterhielten sich über Gott und die
Welt und rissen ständig Witze über die Leute, die sich ebenfalls in
dem Pub aufhielten. Nach einer Weile forderte Kian Nicky zum Tanzen auf. "Nicky,
hast du Lust zu tanzen?" "Ich? Gerne, aber auf eigene Gefahr! Wie du weißt,
kann ich nicht wirklich gut tanzen.", grinste Nicky und ließ sich von
Kian auf die Tanzfläche ziehen. Die zwei Turteltauben tanzten ausgelassen
über die Tanzfläche. Man sah ihnen an, wie sehr sie das genossen.
Plötzlich wurde "Angels" von Robbie Williams gespielt. Kian ergriff die
Initiative und zog Nicky zu sich ran, legte seine Arme um seine Hüfte und
gab ihm einen sanften Kuss. Dieser erwiderte den Kuss und legte ebenfalls seine
Arme um Kians Hüfte. Nachdem der Song vorbei war, sah Kian Nicky in seine
himmelblauen Augen. "Machen wir eine kurze Pause? Ich kann nicht mehr!", sagte
Kian und lächelte. "Was, du bist schon kaputt?", ärgerte Nicky seinen
Freund, der ihn liebevoll ansah. "Na gut, überredet! Dann geh du schon
einmal zu den anderen, ich werde mir noch ein Guinness bestellen!", sagte Nicky
und lief zu der Bar. Kian nickte und lief zu den anderen. "Kian, was war das?",
fragte Mark. "Was war was?", entgegnete ihm Kian verwirrt. "Na, du hast Nicky
geküsst!" Mark schaute seinen Kumpel geschockt an. "Na und?! Was ist denn
daran so schlimm? Ich liebe ihn und da darf ich ihn doch auch küssen, oder
etwa nicht?" Kian verstand nicht, worauf Mark hinaus wollte. "Dagegen habe ich
doch auch nichts. Aber doch nicht in der Öffentlichkeit, Kian! Hier rennen
haufenweise Reporter herum. Für die ist das ein gefundenes Fressen!", erklärte
Mark ernst. Nicky, der dazugekommen war, sah Mark verständnislos an. "Was
hast du denn, Mark? Ich finde das nicht schlimm. So können wir wenigstens
auch der Öffentlichkeit zeigen, wie glücklich wir sind.", sagte Nicky.
"Ich finde, Nicky hat Recht! Irgendwann hätte die Öffentlichkeit eh
etwas davon mitbekommen!", pflichtete Kian seinem Freund bei. "Ist ja schon
gut, ich wollte euch doch nur einen Rat geben!", grummelte Mark vor sich hin.
"Sag mal Kian, seit wann kannst du eigentlich tanzen?", fragte Bryan, um die
angespannte Stimmung wieder ein wenig zu lockern, was ihm auch gelang. "Bist
wohl neidisch, was Bry?", entgegnete ihm Kian grinsend. "Nein, nicht wirklich!",
lachte Bryan. Die Jungs unterhielten sich, als Nicky plötzlich einen Reporter
sah. Provozierend setzte er sich auf den Schoß von Kian und küsste
diesen leidenschaftlich. Der Reporter, dem das natürlich nicht unbemerkt
blieb, holte schnell seine Kamera heraus und schoss Photos von dem Szenario.
Mark, der das Ganze beobachtet hatte, schüttelte nur den Kopf. "Ich liebe
dich, Kian!", flüsterte Nicky und lehnte sich gegen Kian. Irgendwann spürte
er Kians zarten Hände, welche liebevoll mit seinen Brusthaaren spielten.
Nicky genoss dies und entspannte sich jeden Moment mehr. "Wollen wir nicht lieber
wieder in unser Hotel gehen?", flüsterte Kian seinem Freund ins Ohr. "Nichts
lieber als das!", erwiderte Nicky und stand auf. "Ehm Jungs, wir gehen dann
mal! Viel Spaß noch!", verabschiedete sich Nicky und legte einen Geldschein
auf den Tisch. "Das wünschen wir euch auch!", entgegnete Bryan breit grinsend.
Kian schüttelte nur den Kopf und verabschiedete sich dann auch von seinen
Freunden. Hand in Hand liefen die zwei Verliebten in das Hotel. Nachdem sie
in Kians Zimmer ankamen, zog Nicky seine Jacke aus und ließ sich erschöpft
auf die weiche Couch fallen. "Bist du so erschöpft, mein Schatz?", fragte
Kian fürsorglich und ließ sich neben Nicky auf die Couch fallen.
"Nein, nicht wirklich.", grinste Nicky. Kian sah Nicky tief in die Augen. "Ich
liebe dich, Nicky!", flüsterte er und kam Nickys Lippen immer näher,
bis sie sich zu einem Kuss trafen. Dabei fuhr Kian langsam mit seinen Händen
unter das Hemd von Nicky und spielte mit dessen Brusthaaren. Nicky legte sich
so gut es ging auf die Couch und zog Kian zu sich runter damit er ihn erneut
küssen konnte. "Ich liebe dich noch viel mehr!", hauchte er Kian ins Ohr.
Plötzlich stoppte Kian, zog Nicky von der Couch und legte ihn dann sanft
aufs Bett. "Hier ist es doch viel gemütlicher als auf der Couch.", grinste
Kian und öffnete Nickys Hemd langsam Knopf für Knopf. Nicky entspannte
sich und schloss die Augen. Als dieser von seinem Hemd befreit war, drehte er
den Spieß um und zog Kian ebenfalls das Hemd aus. Nachdem auch Kian davon
befreit war, gab Nicky ihm zärtliche Küsse auf die Brust und arbeitete
sich bis zu seinem Bauchnabel durch. Leise stöhnte Kian auf. Nicky lächelte
Kian kurz an, machte aber gleich darauf dort weiter, wo er aufgehört hatte.
Ruckartig drehte Kian Nicky plötzlich auf das Bett und begann, Nickys Hose
zu öffnen. Nachdem Nicky auch von seiner Hose befreit war, find Kian an,
Nickys Körper zu erkunden. Langsam arbeitete er sich von seinem Bauchnabel,
über seine Brust bis zu Nickys Mund vor. Immer wieder gab Kian seinem Freund
zärtliche Küsse. "Ich liebe dich so, Kian!", stöhnte Nicky leise.
Dann übernahm er wieder die Überhand und drückte Kian sanft auf
das Bett. Er gab Kian einen flüchtigen Kuss und öffnete Kian langsam
die Jeans. Als sie geöffnet war, beschloss Nicky kurzerhand, Kian gleich
noch von seiner Boxershorts zu befreien. Nicky genoss diesen Anblick und küsste
Kian an der Leiste, was diesen fast in den Wahnsinn trieb. Schnell zog er Nicky
zu sich hinauf und sah ihn mit einem verlangendem Blick an. Nicky lächelte
und küsste Kian auf den Mund. Mit zittrigen Fingern entledigte Kian Nicky
von seiner Boxershorts und drehte ihn dann mit dem Rücken zu sich. Vorsichtig,
und immer darauf bedacht, Nicky nicht wehzutun, drang Kian in Nicky ein. Beide
stöhnten auf und verharrten erst einen Moment in dieser Position. Kurz
darauf fanden die beiden einen gemeinsamen Rhythmus und kamen gemeinsam zum
Höhepunkt. Erschöpft ließ sich Kian in die Kissen sinken. "Das
war wunderschön gewesen, Kian!", sagte Nicky glücklich und küsste
seinen Freund innig. Glücklich und Arm in Arm schliefen die beiden dann
ein. Am nächsten Morgen wurde Nicky durch ein lautes Klopfen an der Tür
wach. Er brauchte erst einmal ein paar Minuten, um richtig wach zu werden. Dann
stand er auf, zog sich schnell seine Boxershorts an und tapste gähnend
zur Tür. "Ich komme ja, immer mit der Ruhe!", grummelte er und öffnete
die Tür. Ein ziemlich wütender Anto stand davor und raste, sobald
die Tür richtig geöffnet war, in das Zimmer hinein. "Egan, steh sofort
auf! Ich habe ein Hühnchen mit euch zu rupfen!", schrie Anto, sodass Kian
wach wurde und ihn mit kleinen Augen ansah. "Mensch Anto, was ist denn los?",
fragte er verschlafen. "Was los ist? Was los ist? Das hier ist los!", rief Anto
außer sich und knallte Kian die ‚OK!’ auf die Bettdecke. Auf der Titelseite
waren Kian und Nicky wildküssend zu sehen. "Und das ist noch nicht alles!
Habt ihr vielleicht mal auf die Uhr gesehen? Wir hätten vor einer Stunde
ein Meeting gehabt. Nur das konnte leider nicht stattfinden, da zwei Personen
es lieber vorgezogen haben, zu schlafen!" Anto war kurz davor zu platzen! "Was
habt ihr euch dabei eigentlich gedacht?", rief Anto sauer und zeigte wieder
auf die Zeitschrift. "Wir lieben uns und da ist es doch völlig normal,
dass man sich auch küsst!", verteidigte sich Nicky. "Ihr zwei könnt
nur hoffen, dass eure Fans das genauso sehen! Ansonsten sehe ich schwarz! Und
nun los, ihr seit in 20 Minuten unten in der Lobby!", sagte Anto und verließ
stocksauer das Zimmer. "Wow, Anto ist wirklich stinksauer! Aber das ist mir
momentan ziemlich egal! Ich liebe dich und das ist alles, was zählt!",
sagte Nicky und gab Kian einen Guten - Morgen - Kuss. "Du hast Recht! Aber ich
gehe jetzt duschen, bevor wir noch mehr Ärger bekommen. Kommst du mit?",
fragte Kian grinsend und stand auf. Nicky nickte und zusammen gingen die beiden
duschen. Nach genau 20 Minuten standen Kian und Nicky in der Lobby, wo die anderen
schon auf sie gewartet hatten. "Na also, geht doch!", empfing Anto die beiden,
immer noch total wütend. "Was regst du dich eigentlich so auf, Anto? Es
ist doch nichts schlimmes dabei, dass Nicky und ich ein Paar sind. Und wegen
den Fans... Die hatten doch auch nichts dagegen gehabt, als Shane und Nicky
ein Paar waren. Wieso also jetzt?", fragte Kian und funkelte Anto böse
an. Dieser hörte ihm aber gar nicht richtig zu und antwortete nur mit einem
genervten "Ja, ja!". Als sein Handy anfing zu klingeln, lief er schnellen Schrittes
in eine ruhigere Ecke und ließ seine Schützlinge stehen. "Da ist
aber jemand ganz schön geladen, Jungs!", sagte Mark und ging zu Kian, um
ihn zu trösten. "Anto meint es bestimmt nicht so, Blondie. Wahrscheinlich
hat er Stress zu Hause." Kian nickte nur stumm. Währenddessen regte sich
Nicky bei Bryan und Shane über Anto auf. "Wieso lässt er dann seine
ganze Wut an Kian und mir aus?!", fragte Nicky verständnislos. "Ich weiß
es nicht. Vielleicht ist irgendetwas schief gelaufen, was nicht hätte schief
laufen dürfen!", antwortete Bryan und klopfte Nicky freundschaftlich auf
die Schulter. Dieser seufzte nur und lief dann zu Kian, um ihn fest an sich
zu ziehen. "Komm schon Nicky, reg dich nicht auf! Vielleicht hat Anto heute
wirklich einen schlechten Tag erwischt!", beruhigte Kian seinen Freund, der
noch immer auf 180 war. "Ja, vielleicht. Aber das gibt ihm noch lange nicht
das Recht, das Ganze dann an uns beiden auszulassen!", sagte Nicky und gab Kian
einen sanften Kuss. "Denke einfach nicht weiter darüber nach, Schatz. Anto
wird sich schon wieder beruhigen!", beschwichtigte Kian ihn. Als Anto sein Telefonat
beendet hatte, kam er wieder zu seinen Jungs. "Okay Jungs, wir müssen jetzt
nach Belfast fahren, da ihr dort einen wichtigen Gig habt!", sagte Anto streng
und liefen zu den Vans. Als sie an der Halle ankamen, gaben sie noch schnell
ein paar Autogramme und ließen sich mit Fans fotografieren. Die sie aber
schon genügend Zeit verloren hatten und sich für den Auftritt fertig
machen mussten, hetzte Anto sie schon nach kurzer Zeit zum Backstageeingang.
Westlife entschuldigten sich und verschwanden dann in dem Gebäude. Schnell
hatten sie ihre Garderobe gefunden und zogen sich für den Auftritt um.
Dann mussten sie in die Maske. Kurz bevor sie auf die Bühne mussten, kam
Anto noch einmal in ihre Garderobe. "Ihr seid die Nächsten. Geht da raus
und macht sie alle platt!", grinste Anto. Dann wendete er sich an Nicky und
Kian. "Kian, Nicky? Wegen vorhin... es tut mir Leid! Das war nicht so gemeint!",
entschuldigte sich Anto und legte freundschaftlich seine Arme um die beiden.
"Ist schon in Ordnung, Anto. Jeder hat mal einen schlechten Tag!", sagte Kian
lächelnd. Nun war es soweit und die fünf Jungs gingen auf die Bühne,
um drei ihrer Hits zu performen. Das Publikum fing an zu toben und zu schreien.
Kian entdeckte in der ersten Reihe ein Mädchen, dass immer wieder seinen
Namen schrie und Tränen in den Augen hatte. Er sah lächelnd zu ihr
und winkte ihr kurz. Als das Mädchen realisierte, dass er ihr gewunken
hatte, hob sie ihr Plakat auf dem ‚Kian, your blue eyes make me crazy! I love
you more than words can say!’ stand. Nachdem der letzte Ton des Liedes verklungen
war, liefen Westlife wieder in ihre Garderobe. Dort wurden sie schon von Anto
empfangen. "Hey Jungs, der Auftritt hätte besser nicht sein können!",
lobte er sie und schlug mit jedem ab. Kian entschuldigte sich noch einmal kurz,
da er zu diesem Fan wollte. Irgendwie war sie ihm sympathisch gewesen. Das Mädchen
stand noch immer da und sah den Arbeitern verträumt bei dem Abbau zu. Sie
konnte es immer noch nicht fassen, dass Kian, ihr Kian, ihr gewunken hatte.
Als Kian die Halle betrat, sah er, dass sie noch da stand. Schnellen Schrittes
ging er auf sie zu und tippte sie vorsichtig an. "Hey!", sagte er und lächelte
sie an. "Oh mein Gott! Hi... Hi Kian!", stotterte sie. Was das jetzt nur eine
Einbildung gewesen, oder stand Kian wirklich vor ihr? "Wie hat dir unser Auftritt
gefallen?", fragte er freundlich. Es war keine Einbildung. Kian Egan stand wirklich
vor ihr. "Ehm... Es war super!", strahlte sie glücklich. "Ich habe da auch
noch etwas für dich, Kian. Als ich es auf die Bühne werfen wollte,
warst du leider schon weg!", sagte der Fan und holte einen Teddy mit einem Herz
in den Hände, auf dem ‚My Sunshine I Love You’ stand, aus ihrer Tasche.
Kian nahm den Teddybären lächelnd an sich. "Vielen Dank! Sag mal,
wie ist eigentlich dein Name?" Kian sah sie fragend an. "Mein Name ist Annika.
Ehm, Kian? Darf... Darf ich dich umarmen?", fragte Annika schüchtern. "Klar
darfst du!", lächelte Kian und umarmte Annika. Nicky, der das beobachtet
hatte, schaute eifersüchtig zu den beiden. "Oh, ich glaube, Nicky fand
das jetzt gar nicht so lustig!, sagte Annika und sah Kian an. Dieser drehte
sich zu Nicky um, lächelte ihn an und drehte sich wieder zu Annika. "Nicky
muss das eben akzeptieren, dass ich meine Fans umarme. Aber er weiß auch,
wo bei mir die Grenze liegt!", erwiderte Kian. Annika nickte bloß und
gab Kian ein Küsschen auf die Wange. "Entschuldige Kian, aber das hat jetzt
sein müssen." Annika grinste Kian beschämt an, doch Kian winkte nur
ab. "Ich wollte dir noch etwas sagen, Kian... Ich werde auf jeden Fall zu 100
Prozent hinter dir und Nicky stehen! Ihr seid wirklich ein niedliches Paar!",
sagte Annika und lächelte Kian an. "Danke, das ist lieb von dir! Ich hoffe,
dass die anderen Fans das genauso sehen.", bedankte Kian sich lächelnd
und umarmte Annika gleich noch einmal. Nicky, dem das alles nun etwas zu viel
wurde, ging zu Kian und legte seinen Arm um seine Hüfte. "Hi!", begrüßte
er die beiden. "Hallo Nicky!", begrüßte Annika ihn ebenfalls und
Kian gab seinem Freund einen kurzen Kuss auf die Wange, was Annika lächelnd
beobachtete. "Ein treuer Kian Fan, was?! Wie heißt du denn?", wendete
sich Nicky an Annika. "Oh ja, das bin ich wirklich. Ehm, ich heiße Annika.",
antwortete Annika Nicky. "Hallo Annika! Ich möchte dir Kian ja nicht wegschnappen,
aber wir müssen gleich weiter.", entgegnete Nicky und sah erst Annika dann
Kian an. "Schade! Trotzdem war es schön, dass ich euch mal treffen durfte!
Aber ich hätte da noch zwei Fragen.", antwortete Annika etwas traurig und
sah die beiden unsicher an. "Klar, frag ruhig, wir beißen nicht!", grinste
Nicky. "Also ich wollte euch fragen ob ich vielleicht Autogramme bekommen könnte
und ob ich vielleicht ein Foto mit euch machen dürfte?", fragte sie schüchtern.
"Klar!", antwortete Nicky. Annika zog schnell einen Stift aus ihrer Tasche und
hielt diesen samt Plakat vor Kians und Nickys Nase. Schnell unterschrieb Nicky
darauf und gab den Stift dann an Kian weiter. Dieser schrieb dann ‚For Annika,
Thank you so much for your support, Lots of Love Kian Egan’ auf das Plakat.
Schnell machten sie noch Fotos, bis Paul vor ihnen stand. "Jungs, wir müssen
uns jetzt echt beeilen!", sagte Paul streng. "Gut, wir kommen sofort, Paul!",
erwiderte Kian Paul und drehte sich noch mal zu Annika um sie kurz zu umarmen.
"Tut uns leid, Annika, aber wir müssen echt los!", sagte Kian und sah Annika
an. "Ist okay! Danke für alles! Ich wünsche euch ganz viel Glück!",
entgegnete Annika den beiden. Nicky umarmte sie auch noch einmal kurz und die
beiden verließen die Halle. "Du hast aber ganz schön heftig geflirtet,
Kian!", sagte Nicky, als sie wieder im Backstage Bereich waren. "Ist da etwa
jemand eifersüchtig?", fragte Kian grinsend. "Ja, bin ich! Aber das ist
doch wohl erlaubt, bei so einem süßen männlichen Wesen!", lächelte
Nicky und griff nach Kians Hand. Dieser blieb stehen und sah Nicky tief in die
Augen. "Du brauchst nicht eifersüchtig zu sein, Schatz. Ich liebe dich
und nur dich, okay?", sagte er ernst. Nicky beantwortete Kians Satz mit einem
sanften Kuss. Paul, der hinter das Paar getreten war, räusperte sich kurz.
"Ich will ja nur sehr ungern stören, aber könntet ihr das vielleicht
im Tourbus fortsetzen?", fragte er und sah die noch küssenden Turteltauben
an. "Ist ja schon gut, Paul. Komm Nicky!" Kian ging mit Nicky Hand in Hand zum
Tourbus. Als sie ankamen wurden sie gleich von Shane mit einem "Wo ward ihr
denn jetzt so lange?" begrüßt. "Kian wollte flirten!", gab ihm Nicky
zur Antwort, um Kian ein bisschen zu ärgern. "Das wollte ich gar nicht!
Annika war doch nett gewesen!", rechtfertigte sich Kian. "Aha, aha! Annika heißt
die Glückliche also!" Bryan grinste Kian breit an. Nicky musste laut loslachen
und zwickte Kian leicht in die Seite. "Ja, ja, die Annika!", sagte Nicky und
setzte sich mit einem "Dann komm ich eben zu dir!" auf Bryans Schoß, um
Kian noch mehr zu ärgern. "Oh man, ich habe doch überhaupt nicht mit
ihr geflirtet. Ich wollte nur nett sein. Mehr nicht!", sagte Kian wütend
und verschwand im hinteren des Busses. Nicky sah Kian verwirrt hinterher. "Was
hat den denn jetzt gebissen?", fragte Mark perplex und sah die restlichen Jungs
an. "Ich weiß es nicht! Vielleicht hätten wir ihn nicht so aufziehen
sollen! Ich werde mal nach ihm sehen.", erwiderte Nicky und lief Kian hinterher.
Dieser lag auf seinem Bett und starrte an die Decke. "Was ist denn los mein
Schatz? Das war doch nur ein Scherz!", sagte Nicky leiste. Kian sagte nichts.
"Hey mein Schatz! Das war wirklich nicht so gemeint!", versuchte es Nicky erneut
und strich ihm sanft über die Wange. Kian seufzte und drehte sich zu seinem
Freund. "Ja, entschuldige. Vielleicht habe ich etwas überreagiert.", entgegnete
er. "Schon in Ordnung, Schatz! Gehen wir wieder zu den anderen?", lächelte
Nicky und Kian nickte. "Es tut uns leid, Kian! Wir wollten dich nicht so aufziehen!",
entschuldigte sich Bryan, als Kian und Nicky bei ihnen am Tisch saßen.
"Schon gut! Habe eben etwas überreagiert!", erwiderte Kian. Nicky zog Kian
glücklich auf seinen Schoß und gab ihm einen Kuss. Die anderen, die
das Geschehen kurz beobachtet hatten, schüttelten grinsend ihre Köpfe.
"Na gut, da das jetzt geklärt ist, kann ich mich jetzt auch hinlegen. Ich
bin ziemlich müde!", sagte Mark und gähnte. "Mach das! Ich werde erst
noch etwas essen.", entgegnete ihm Bryan. Nicky sah zu Kian und verdrehte genervt
die Augen. Kian grinste nur breit. "Und was machen wir zwei jetzt?", flüsterte
Nicky in Kians Ohr. "Ich würde lieber etwas mit dir alleine machen!", flüsterte
Kian grinsend zurück. "Na dann sind wir ja schon mal zwei!", sagte Nicky,
stand auf und zog Kian hinter sich her. "Ehm, wir verziehen uns auch! Gute Nacht!"
Nicky hob zum Abschied die Hand. "Gute Nacht!", entgegnete ihm Shane lächelnd.
"Ich wünsche euch noch viel Spaß!", grinste ihnen Bryan mit vollem
Mund entgegen. Kian, Nicky und Shane schüttelten daraufhin nur ihre Köpfe.
"Kannst du auch mal an was anderes denken, Bry?!", fragte Kian mit einem leicht
genervten Unterton in der Stimme. "Der kann doch nur an das und an Essen denken!",
grinste Nicky und verschwand mit Kian. "Da könntest du Recht haben!", sagte
Kian und küsste Nicky dann leidenschaftlich, der seinen Kuss genauso leidenschaftlich
erwiderte. "Tut mir leid wegen eben, Ki!", entschuldigte Nicky und setzte sich
aufs Bett. "Ist schon in Ordnung, Nicky. Ich habe dir schon längst verziehen!",
antwortete Kian. "Ich denke, ich hätte nicht so ausrasten sollen, aber
ich bin im Moment gestresst wegen den ganzen Terminen und allem drum und dran.
Tut mir Leid!" Kian sah seinen Gegenüber entschuldigend an. "Schon okay!",
erwidere Nicky und machte das Radio an. Als er hörte, welches Lied der
Sender spielte, lächelte er. "Unser Lied!", flüsterte er. Kian nickte
strahlend und kuschelte sich an Nicky. Sie lauschten den Klängen von ‚Angels’
und genossen die Zweisamkeit. Nach einer Weile hörte man nur noch das regelmäßige
Atmen von Kian. Nicky lächelte und strich Kian eine Haarsträhne aus
dem Gesicht. Nachdem er ihm einen Kuss auf den Mund gehaucht hatte, schlief
er ebenfalls ein... An dem Tag, an dem Kian und Nicky genau ein Jahr zusammen
waren, rief Kian bei Nicky an und sagte ihm, dass er gegen Abend vorbeikommen
sollte. Dieser kam dann auch gegen Abend bei seinem Freund an und gemeinsam
fuhren sie an den Strand, um dort den Sonnenuntergang zu genießen. "Ach,
ist das schön hier!", seufzte Nicky und strahlte Kian an. Dieser nickte
nur und kniete sich dann vor Nicky. "Nicky...", begann Kian und machte eine
kurze Pause. "... wir sind nun genau ein Jahr zusammen und ich weiß, dass
ich den Rest meines Lebens mit dir verbringen will. Deshalb will ich dich fragen
ob du mich heiraten willst?" Kian sah Nicky gespannt an, der ihn gerührt
und mit Tränen in den Augen ansah. "Kian... komm mal zu mir hoch!", sagte
Nicky ernst und zog Kian zu sich hoch. Dieser sah Nicky unsicher an. "Kian ich..."
Nicky stockte abermals, was Kian noch unsicherer machte. Er hoffte, dass nicht
das folgen würde, was er in dem Moment dachte. "Ich liebe dich über
alles und würde dich sehr, sehr gerne heiraten.", brachte Nicky mühsam
hervor und fiel Kian um den Hals. "Ich liebe dich auch, Nicky. Sehr sogar!",
sagte Kian erleichtert sah ihn mit Tränen in den Augen an, bevor er Nicky
leidenschaftlich küsste. Nicky umarmte Kian und ließ ihn nicht mehr
los. "Du bist so... so unglaublich!", sagte Nicky und sah Kian tief in die Augen.
"Was wollen wir jetzt machen? Ich meine, die Sonne ist schon untergegangen und
es wird langsam etwas frisch!", fragte er Kian. "Ich würde sagen wir fahren
zu mir nach Hause und machen es uns dort gemütlich!", erwiderte Kian und
sah Nicky an. Dieser nickte und ging dann mit Kian im Arm zum Auto. Als die
beiden bei Kian zu Hause ankamen, liefen sie gleich in Kians Zimmer. "Wann wollen
wir eigentlich heiraten?", fragte Kian und strahlte seinen Gegenüber glücklich
an. Nicky schluckte. "Ehm... ich... keine Ahnung, wann du möchtest.", entgegnete
Nicky und hoffte, dass Kian nicht bemerkte, dass etwas nicht stimmte. "Am liebsten
so schnell wie möglich!", grinste Kian. "Na ja, wir werden es ja sehen.
Du weißt schon, wegen unseren Terminen und so.", entgegnete Nicky und
gab Kian einen Kuss auf die Wange. "Ja, du hast Recht, mein Schatz.", sagte
Kian etwas verwirrt. Als Kian und Nicky ihren Freunden und Familien von der
Hochzeit erzählten, freuten diese sich riesig für die beiden. Am Morgen
der Hochzeit war Nicky gar nicht wohl bei der Sache und ging mit einem komischen
Gefühl im Magen zum Auto seiner Eltern, die ihn zur Kirche fuhren. "So
nervös mein Schatz?", fragte ihn seine Mutter Yvonne. Nicky, der darauf
nichts erwidern konnte, nickte nur. Als sie an der Kirche ankamen, sah Nicky
Kian schon von weitem auf ihn warten und als Nikki den Wagen hielt, ging er
mit zittrigen Knien auf ihn zu. "Hey mein Schatz! Komm, lass uns rein gehen.
Sonst fangen sie noch ohne uns an.", grinste Kian und gab Nicky vorher noch
einen zärtlichen Kuss. "Mhm...", war alles was Nicky rausbrachte. Er sah
Kian an und ging dann mit ihm in die Kirche, wo sie schon von den Gästen
und dem Pfarrer erwartet wurden. Als sie vor dem Altar ankamen, bat sie der
Pfarrer das die beiden sich hinknien sollen, damit er sie segnen konnte. Nachdem
er dies erledigt hatte, begann er mit der Zeremonie. "Liebe Freunde, wir haben
uns heute hier versammelt um diese jungen Menschen vor Angesicht Gottes ehelich
zu verbinden!" Der Pfarrer wendete sich nun an Kian. "Kian John Francis Egan
wollen Sie den hier anwesenden Nicholas Bernard James Adam Byrne zu Ihrem rechtmäßigen
Ehemann nehmen, ihn lieben und ehren in guten sowie in schlechten Zeiten? So
antworten Sie mit ‚Ja, ich will!’" "Ja, ich will!", entgegnete ihm Kian und
sah lächelnd zu Nicky rüber. Der Pfarrer wendete sich an Nicky. "
Und nun frage ich Sie, Nicholas Bernard James Adam Byrne, wollen Sie den hier
anwesenden Kian John Francis Egan zu Ihrem rechtmäßigen Ehemann nehmen,
ihn lieben und ehren in guten sowie in schlechten Zeiten? So antworten Sie mit
‚Ja, ich will!’" Der Pfarrer sah Nicky an, der daraufhin zu Kian schaute. "Kian
ich... nein! Es tut mir leid!", sagte Nicky weinend, rannte aus der Kirche
und ließ einen geschockten Kian zurück. Der Pfarrer und Kian warfen
sich geschockte Blicke zu. Dann rannte Kian mit Tränen in den Augen aus
der Kirche, ohne sich um die Gäste zu kümmern. Mit quietschenden Reifen
fuhr Kian davon und ließ die geschockten Leute zurück. ‚Wieso?’,
diese Frage schwirrte die ganze Zeit in seinem Kopf herum. Nachdem Nicky bei
sich zu Hause ankam, zog er sich um und warf sich weinend auf sein Bett. "Was
bin ich nur für ein Arsch?!", schluchzte er und betrachtete sich seinen
Verlobungsring. Irgendwann schlief er erschöpft von dem vielen weinen ein.
Nachdem Nickys Familie nach Hause kam, ging Yvonne in das Zimmer ihres Sohnes
und sah ihn dort schlafend auf dem Bett liegen. Leise ging sie auf das Bett
zu und weckte ihn sanft. "Hey mein Schatz, was ist denn mit dir los?" Nicky,
der dadurch aufgewacht war, sah seine Mum total verweint an. "Mum, ich hab Mist
gebaut!", sagte er traurig. "Aber wieso hast du denn ‚nein’ gesagt? Liebst du
Kian nicht mehr?", wollte Yvonne wissen. "Doch, natürlich liebe ich Kian
noch. Mehr als alles andere. Ich denke einfach, dass ich Angst hatte... Ach
scheiße, jetzt ist es bestimmt aus, zwischen Kian und mir!", antwortete
Nicky und fing erneut an zu weinen. Yvonne nahm ihn in dem Arm und wiegte ihn
wie ein kleines Kind hin und her. "Das glaube ich nicht. Kian liebt dich wirklich
von ganzem Herzen. Das sieht man schon daran, wie er dich anschaut! Außerdem
kann man auch glücklich sein, wenn man nicht verheiratet ist!", beruhigte
Yvonne ihren Sohn. "Ich hoffe es!", sagte Nicky. "Mum, könntest du bitte
gehen? Ich möchte alleine sein!", fragte er nach einer Weile und sah seine
Mutter entschuldigend an. "Natürlich mein Schatz!", erwiderte sie und gab
Nicky einen Kuss auf die Stirn, bevor sie aus dem Zimmer verschwand. Gegen Abend
lief Kian die Treppen hinunter und nahm sich seinen Schlüssel, als seine
Mutter Patricia aus der Küche kam. "Wo willst du denn hin, Kian?", fragte
sie ihn. "Ich muss zu Nicky. Ich muss mit ihm reden!" Kian sah seine Mum an,
die ihm aufmunternd zu nickte. Er verließ das Haus und machte sich auf
den Weg zu den Byrnes. Als er bei ihnen ankam, atmete er noch mal tief durch
bevor er klingelte. Yvonne, die bis dahin TV geschaut hatte, stand auf, um die
Tür zu öffnen. "Oh, hallo Kian! Komm doch rein!", sagte sie und ging
zur Seite, damit Kian eintreten konnte. "Hallo Yvonne! Ich muss mit Nicky sprechen.
Ist er da?", fragte Kian und sah Yvonne an. "Ja, er ist oben in seinem Zimmer.
Aber ich würde vorher noch einmal kurz mit dir reden, Kian!", sagte Yvonne
und sah Kian fragend an. Dieser nickte ihr zu und ging dann zusammen mit Yvonne
ins Wohnzimmer. "Okay, was gibt es?", fragte Kian. "Nun ja, Nicky ist ziemlich
fertig und er hat wahnsinnige Angst, dass du dich von ihm trennen könntest.
Ich kann dich nur bitten, falls du das vorhast, überlege es dir bitte gut!
Ihr passt doch so gut zusammen!" Yvonne sah Kian bittend an. "Wieso sollte ich
mich von ihm trennen? Ich wollte ihn nur fragen warum er das gemacht hat!" Er
machte eine kurze Pause. "Ich werde ihn nicht verlassen! Das Könnte ich
gar nicht!", endete Kian dann ernst. "Gut! Du kannst zu ihm hoch gehen. Du weißt
ja wo es lang geht!", sagte sie lächelnd und atmete erleichtert aus.
Kian nickte lächelnd, bevor er sich auf den Weg zu Nickys Zimmer machte.
Vor seiner Tür stoppte er und klopfte an. Als sich nach einer Weile immer
noch nichts tat, beschloss Kian, einfach einzutreten. Nicky lag auf seinem Bett
und hatte einen Pulli von Kian an, den er einmal bei ihm vergessen hatte. Er
schlief. Bei diesem Anblick musste Kian lächeln. Er ging auf Nicky zu,
gab ihm einen sanften Kuss auf die Stirn, flüsterte ihm ein "Ich liebe
dich, Nicky" ins Ohr und legte sich dann einfach neben Nicky ins Bett. Dieser
wachte nach einiger Zeit auf und bemerkte, dass Kian neben ihm lag. Er strich
ihm eine Haarsträhne aus dem Gesicht und löste sich langsam aus Kians
Umarmung. "Kian?", fragte Nicky leise. "Hm?", grummelte Kian verschlafen. Nicky
setzte sich auf und schluckte. "Ich muss mit dir reden, Kian!", begann Nicky.
"Ich auch mit dir!", sagte Kian und setzte sich ebenfalls auf. "Okay, fang du
an!", überließ Nicky Kian das Wort. "Nun ja, wie du dir sicherlich
denken kannst, geht es um unsere geplatzte Hochzeit." Kian sah auf das Bett
und holte tief Luft. "Wieso hast du ‚nein’ gesagt?", fragte er schließlich
und sah Nicky traurig an. "Blondie... ich liebe dich wirklich sehr, aber...
aber... ich kann das nicht! Zumindest jetzt noch nicht. Ich bin erst 24. Ich
fühle mich noch zu jung dafür! Ich kann verstehen, wenn du dich jetzt
von mir trennen willst!", sagte Nicky traurig und löste seinen Verlobungsring
von seinem Finger. "Den möchtest du bestimmt auch wieder haben, oder?",
fragte Nicky. Kian schüttelte den Kopf und steckte Nicky den Ring wieder
an. "Nein Nicky! Ich werde mich nicht von dir trennen. Dafür liebe ich
dich viel zu sehr. Ich denke, dass wir irgendwann, wenn der richtige Zeitpunkt
gekommen ist, heiraten werden! Ich hoffe es zumindest..." Den letzten Satz fügte
er noch leise hinzu und hoffte, dass Nicky ihn nicht gehört hatte. Und
er hatte Glück. Nicky fiel Kian um den Hals. "Danke Kian! Und ich dachte,
du würdest Schluss machen!" Nicky sah Kian an und küsste ihn erleichtert.
"Ich liebe dich Nicky!", sagte Kian und schaute Nicky tief in die Augen. Dieser
erwiderte seinen Blick und fasste sich an den Hals, um seine Kreuz Kette abzulegen
und legte sie dann Kian um den Hals. "Ich liebe dich auch, Kian. Sehr sogar.
Bitte vergiss das niemals!" Kian sah Nicky tief in die Augen und küsste
ihn dann zärtlich. Die beiden verloren kein Wort mehr über die geplatzte
Hochzeit. Als sie nach ein paar Monaten erfuhren das Nickys Schwester, Gillian,
heiratete, fragte Yvonne Kian, ob er auch kommen würde. "Klar, wenn ich
eingeladen werde!", gab ihr dieser zur Antwort. "Du brauchst keine Einladung
mehr, da du schon zur Familie gehörst! Außerdem hätten wir dich
nicht gefragt, wenn wir dich nicht dabei haben wollten.", sagte Yvonne lächelnd
und klopfte Kian leicht auf die Schulter. Am Tag der Hochzeit von Gillian feierten
Kian und Nicky ausgelassen auf der anschließenden Hochzeitsfeier. "Nicky,
tanzen wir?", fragte Kian seinen Freund und hielt ihm seine Hand hin. "Gerne!",
erwiderte Nicky und griff nach Kians Hand. Dieser zog Nicky auf die Tanzfläche
und die beiden tanzten ausgelassen zu den Songs. Nachdem viele schnelle Songs
gespielt wurden, wurde nun ein langsameres Lied gespielt. Kian legte seine Arme
um Nickys Hals und küsste ihn zärtlich. Nicky war unendlich glücklich
und wollte mit Kian den Rest seines Lebens verbringen. Deshalb fasste Nicky
einen Entschluss. Die beiden verabschiedeten sich um vier Uhr morgens und fuhren
dann zu Nicky nach Hause. Dort angekommen machten sich die beiden gleich auf
den Weg zu seinem Zimmer. Nicky setzte sich auf sein Bett, zog sich Schuhe,
Krawatte und Jackett aus und warf es dann über einen Sessel. Kian tat es
ihm gleich und zog Nicky dann zu sich um ihn leidenschaftlich zu küssen.
Dieser erwiderte seinen Kuss und umarmte Kian liebevoll. Er zog Nicky aufs Bett
und begann ihm langsam von seinem Hemd zu befreien. Dieser schaute ihm dabei
zu und als er mit nacktem Oberkörper da lag, lächelte er kurz und
machte ihm seine Hose auf. Diese zog er ein kleines Stück runter, bevor
er sich wieder nach oben wendete und Kians Hemd Knopf für Knopf öffnete.
Als auch dieser mit nacktem Oberkörper vor Nicky lag, drehte er Nicky auf
das Bett und öffnete den Reißverschluss von seiner Hose und nachdem
dieser geöffnet war, schmiss er sie einfach hinter sich. Nicky sah seiner
Hose hinterher, setzte sich dann aber auf Kian und fing an seinen Hals zärtlich
zu küssen. Kian genoss seine Zärtlichkeiten und fing an, leise zu
stöhnen. Irgendwann ergriff er wieder die Oberhand und fing an jeden Zentimeter
von Nickys Körper zu küssen. Nachdem sich Nicky vor Erregung kaum
noch im Zaum halten kann, drehte er Kian wieder auf den Rücken und riss
ihm förmlich seine Hose und Boxershorts runter, die er vorher nur leicht
runter gezogen hatte. Kian schloss seine Augen um diesem Moment zu genießen.
Als Nicky Kian entspannt da liegen sah, rutschte er weiter nach unten und begann
mit seiner Zunge Kians Körper zu entdecken und als er bei seinem Bauchnabel
angekommen war, zog er langsame und zärtliche Kreise um diesen bevor er
sich Kians ‚bestem Stück’ widmete. Kian musste unter Nickys Berührungen
aufstöhnen und krallte sich vor lauter Ekstase in die Laken.. Als er es
nicht mehr aushielt, zog er Nicky zu sich hoch und drehte ihn ruckartig aufs
Bett. Er zog ihm mit fahrigen Fingern seine Boxershorts von den Hüften
und küsste ihn kurz, bevor er sich auf Wanderschaft begab. Nickys Herz
raste wie wild und er konnte seinen Atmen kaum noch kontrollieren. "Kian, ich
liebe dich so sehr!" Kian stoppte kurz und sah Nicky tief in die Augen. "Ich
liebe dich auch, Nicky!" Dann widmete er sich aber wieder Nickys Körper
und ging immer tiefer, bis er an Nickys Männlichkeit angekommen war um
diese zu verwöhnen. Dieser schloss seine Augen und streichelte Kian mit
einer Hand über den Rücken, während er sich mit der anderen im
Bettlaken festkrallte und unter immer schneller werdendem Atem seinen Namen
stöhnte. Kian hielt plötzlich in seinen Berührungen inne, krabbelte
nach oben um Nicky einen flüchtigen Kuss zu geben und drehte Nicky dann
mit dem Rücken zu sich. Er holte noch mal tief Luft und drang dann vorsichtig,
aber verlangend, in Nicky ein und bewegte sich erst in einem langsamen Rhythmus.
"Oh Kian!! Hör nicht auf!" Er konnte seinen Atem nicht mehr kontrollieren
und atmete immer heftiger und verlangender. Nicky suchte Kians Hand und führte
sie zu seinem erregten Glied und als er sie dort spürte, konnte er sich
gar nicht mehr zurück halten und gab Kian zu verstehen das er ihn mehr
spüren wollte. Kian, der dieses Angebot nur zu gerne annahm, stieß
immer tiefer und verlangender in Nicky. Als er zu seinem Höhepunkt kam,
stöhnte er laut auf und ergoss sich in Nicky. Erschöpft ließ
er sich in die Kissen fallen. Nicky drehte sich zu Kian um und gab ihm einen
zärtlichen Kuss. Da er Kian ebenfalls zeigen wollte, wie sehr er ihn liebte,
fing er an Kian erneut zu streicheln. Er drehte ihn dann noch mal vorsichtig
auf die Seite und drang langsam, um Kian nicht weh zu tun, in ihn ein. Als dieser
ihn in sich spürt, stöhnte er erneut. "Oh Nicky!! Bitte hör nie
wieder auf!" Nicky streichelte seinem Kian über den Rücken und bewegte
sich zärtlich auf und ab. Nachdem beide zu ihrem Höhepunkt gekommen
waren, rollte sich Nicky erschöpft von Kian und sah ihn dann glücklich
an. "Kian, weißt du, dass du einfach unglaublich bist?", fragte Nicky
und lächelte zufrieden. Kian drehte sich zu Nicky und lächelte ihn
an. "Aber nicht so unglaublich wie du!", erwiderte er und gab Nicky einen sanften
Kuss. Glücklich und Arm in Arm schliefen die beiden mit einem Lächeln
in ihren Gesichtern ein. Am nächsten Morgen war Nicky vor Kian wach. Er
schlich sich leise ins Bad um sich dort fertig zu machen. Nachdem er sich angezogen
hatte, machte er für Kian frühstück, schrieb ihm noch einen Zettel
und fuhr dann zu seinem Lieblingsplatz. Vorher hielt er noch in einigen Geschäften,
um diverse Sachen zu kaufen. Nachdem er an seinem Lieblingsplatz ankam, verteilte
er jede Menge Rosenblätter und stellte überall Kerzen auf. Als Nicky
fertig war, betrachtete er zufrieden sein Werk und fuhr nach Hause. Kian lag
immer noch in seinem Bett und schlief, als Nicky sein Zimmer betrat. Nicky beschloss
ihn nicht zu wecken und beschäftigte sich anderweitig. Kian schlief den
ganzen Nachmittag durch. Nicky konnte nicht verstehen, wie ein Mensch so viel
schlafen konnte. Aber er entschied sich, seinen Freund gegen Abend zu wecken,
da er ja noch etwas vor hatte. "Schatz, aufstehen! Du hast schon den ganzen
Nachmittag verschlafen!", weckte Nicky ihn sanft und strich ihm über den
Oberkörper. Kian grummelte nur etwas unverständliches vor sich hin
und drehte sich auf die andere Seite. Nicky musste bei diesem Anblick lachen
und probierte dann noch mal sein Glück auf der anderen Seite. "Schatz,
aufstehen!", sagte er und küsste ihn noch mal sanft. "Sonst geh ich alleine
mit Mark duschen.", fuhr er fort. Kian war sofort hell wach und saß senkrecht
im Bett. "Wie? Was? Mark? Ich warne dich, Byrne. Wenn du mit Mark unter die
Dusche gehst, kannst du was erleben!", sagte Kian hellwach. "Na endlich! Wurde
auch Zeit! Und jetzt zieh dich mal an, ich habe noch etwas mit dir vor!", entgegnete
ihm Nicky und lächelte Kian verführerisch an. "Okay! Gib mir 10 Minuten,
dann bin ich fertig!", rief Kian und rannte schnell ins Bad um sich fertig zu
machen. Nach 15 Minuten kam er wieder aus dem Bad und ging zu Nicky. "So, da
bin ich wieder.", grinste er. "Das wurde aber auch langsam mal Zeit!", sagte
Nicky und küsste ihn kurz. "Nun aber los!", rief er Kian entgegen und warf
ihm seine Jacke zu. Kian fing seine Jacke gekonnt und lief zusammen mit Nicky
zum Auto. "Und wo geht es denn hin?", fragte Kian neugierig. "Das wirst du schon
noch früh genug erfahren, mein Schatz!", sagte Nicky und lächelte
Kian kurz an. Als sie an dem Ort angekommen waren, verband er Kian mit einem
Tuch die Augen und führte ihn langsam zu seiner Überraschung. "Achtung!
Stehen bleiben und nicht gucken!", sagte Nicky. "Da das ja auch so wunderbar
geht, wenn man die Augen verbunden hat!", erwiderte Kian ironisch. Nicky lachte
und zündete dann mit einer Fackel die Kerzen an. Als er fertig war, steckte
er die Fackel in die Wiese und lief hinter Kian, um ihm das Tuch abzunehmen.
"Jetzt darfst du gucken!", sagte Nicky. Kian öffnete langsam die Augen
und als er das Meer aus Kerzen und Rosenblättern sah, verschlug es ihm
die Sprache. "Ist... ist das... alles für mich?", stotterte Kian und sah
Nicky gerührt an. "Natürlich! Für wen denn sonst?", antwortete
Nicky lächelnd und zog Kian zu sich. "Ich wollte dir damit mal auf eine
besondere Art sagen, wie sehr ich dich liebe und dass ich ohne dich nicht mehr
leben kann!", begann Nicky und ließ Kian los um ihn richtig ansehen zu
können. "Kian, ich habe damals bei unserer Hochzeit einen großen
Fehler gemacht. Mir ist klar geworden, dass ich für den Rest meines Lebens
mit dir zusammen sein möchte. Kian, du bist die Luft die ich zum atmen
brauche, das Wasser was mich am Leben hält! Deshalb frage ich dich, ob
du mich heiraten möchtest?" Nicky sah unsicher zu Kian. Dieser hatte Tränen
der Rührung in den Augen. "Nicky, du bist so süß! Ja... ja,
ich will dich heiraten!" Er fiel Nicky um den Hals und küsste ihn zärtlich.
Dabei kullerte ihm eine Träne die Wange hinunter. Nicky küsste ihm
diese zärtlich weg. "Den Fehler mache ich kein zweites Mal mehr, Kian.
Das kannst du mir glauben!", sagte Nicky und küsste Kian zärtlich.
"Ich liebe dich so sehr, Nicky!" "Ich liebe dich noch viel mehr!", erwiderte
Nicky und lächelte Kian an. An dem Tag der Hochzeit fuhr Nicky, wie das
letzte Mal, mit seinen Eltern zu der Kirche. Nur diesmal mit einem Unterschied:
Nicky war sich jetzt 100%ig sicher, dass er Kian heiraten wollte. Als sie vor
der Kirche ankamen, ging er strahlend auf Kian zu, der ihn schon erwartete.
Dieser lief Nicky gleich entgegen und begrüßte ihn mit einem zärtlichen
Kuss. Danach begrüßte er den Rest der Familie Byrne. "Hallo Kian!",
lächelte ihm Yvonne entgegen. Dann drehte sie sich zu Nicky. "Schatz? Und
dieses Mal ohne Zwischenfälle!", grinste sie. "Mum!", erwiderte Nicky etwas
beleidigt. "Ja, ja, schon gut! Los, kommt schon, bevor er es sich noch mal überlegt!",
sagte Nikki und auch er grinste. Er klopfte Kian auf die Schulter und ging dann
mit seiner Familie in die Kirche. Als die Musik anfing zu spielen, betraten
Nicky und Kian die Kirche und gingen vor zu dem Traualtar. Der Pfarrer begann,
wie schon bei dem letzten Mal, erst mit der Zeremonie, nachdem er die beiden
gesegnet hatte. "Kian John Francis Egan wollen Sie den hier anwesenden Nicholas
Bernard James Adam Byrne zu Ihrem rechtmäßigen Ehemann nehmen, ihn
lieben und ehren in guten sowie in schlechten Zeiten? So antworten sie mit ‚Ja,
ich will!’" Kian sah erst Nicky dann den Pfarrer an. "Ja, ich will!" Nun wendete
sich der Pfarrer an Nicky. "Nicholas Bernard James Adam Byrne wollen Sie den
hier anwesenden Kian John Francis Egan zu Ihrem rechtmäßigen Ehemann
nehmen, ihn lieben und ehren in guten sowie in schlechten Zeiten? So antworten
Sie mit ‚Ja, ich will!’" Kian sah ängstlich zu Nicky rüber, dieser
sah Kian an und schluckte. Dann wendete er sich wieder dem Pfarrer zu. "Ja,
ich will!", grinste er. "Wer etwas gegen diese Ehe hat, sollte jetzt aufstehen
oder auf ewig schweigen!", sagte der Pfarrer und sah zu den Gästen. Da
keiner aufstand wendete er sich wieder Kian und Nicky zu. "Da Sie Gott sei Dank
meine Frage mit ‚Ja’ beantwortet haben, erkläre ich sie hiermit rechtmäßig
zu Mann und... Mann! Ich bitte nun um die Ringe." Bryan kam breit grinsend auf
die beiden zu und gab ihnen die Ringe, welche auf einem roten Samtkissen lagen.
Kian steckte Nicky einen Ring an und Nicky tat es ihm dann gleich. "Sie dürfen
sich nun küssen!", sagte der Pfarrer und lächelte das frisch gebackene
Ehepaar an. Das ließen sich die beiden nicht zweimal sagen und küssten
sich zärtlich. Die Gäste standen auf und klatschten gerührt und
manche mussten sich auch Tränen weg wischen. Dann lief die ganze Meute
auf die beiden zu, um sie zu beglückwünschen. Anschließend fuhren
sie noch in ein Restaurant, welches sie extra für die Feier gemietet hatten.
Nachdem alle gegessen hatten, eröffneten Kian und Nicky die Tanzfläche
mit ‚Angels’, ihrem gemeinsamen Lied. Die Hochzeitsfeier ging bis in die frühen
Morgenstunden. Am nächsten Tag flogen die beiden erst einmal zwei Wochen
in die Flitterwochen. Sie genossen jeden Tag, den sie miteinander verbrachten
und waren ziemlich traurig, als der Urlaub schon vorbei war. Nachdem sie wieder
in Irland waren, mussten die beiden wieder an die Arbeit, da Westlife für
ihre Greatest Hits Tour proben musste. Als sie bei Louis Büro ankamen,
wurden sie gleich von den anderen begrüßt. "Hey ihr zwei! Wie waren
die Flitterwochen?", begrüßte sie Mark als erster. "Es war super
schön! Am liebsten wären wir für immer dort geblieben!", antwortete
Nicky grinsend und gab Kian einen sanften Kuss. "So Jungs, wir müssen uns
beeilen, da wir noch heute mit den Proben für die Tour anfangen werden!",
sagte Anto, der gerade zu den fünfen stieß. "Jetzt geht der Alltagsstress
wieder los!", seufzte Nicky und sah zu Kian. "Ja, leider. Ich wäre so froh,
mal wieder ein ‚normaler’ 23jähriger zu sein!", gab Kian zurück. "Aber
mein Job macht mir ja auch Spaß!", fügte er noch schnell hinzu, als
er Antos Blick auffing. "Ihr hattet doch ausreichend Urlaub gehabt! Na ja, egal.
Los jetzt, wir müssen!", hetzte Anto. "Ja, ja wir kommen schon.", sagte
Kian genervt und ging Hand in Hand mit Nicky zu dem bereit gestellten Van. Mit
diesem fuhren die Jungs zu dem Tanzstudio, in dem sie immer für ihre Tourneen
probten. Als sie sich umgezogen hatten, ging es auch schon los. Völlig
kaputt gingen die Jungs nach der ersten Probe in die Garderobe und zogen sich
um. "Man war das anstrengend! Ich glaube, ich brauche was zu Essen!", sagte
Bry und grinste breit in die Runde. "Das war ja klar!", grinste Mark. "Shane,
wollen wir mal wieder eine ShNicky Night machen? Das haben wir schon lange nicht
gemacht!", fragte Nicky Shane. "Eine Shnicky Night? Klar, ich bin dabei.", grinste
ihm Shane entgegen. Nicky freute sich riesig darauf und sprang aus Spaß
auf Shanes Rücken. In Kian, der das Ganze schweigend beobachtet hatte,
brodelte die Eifersucht. "Und was machen wir dann solange?", fragte er an die
beiden anderen gewandt. "Feiern!", kam es einstimmig von ihnen. "Schatz, ich
bin dann weg, ja?", sagte Nicky und ging zu Kian rüber um ihm einen Abschiedskuss
zu geben. "Ja, ist okay! Ich muss kurz telefonieren gehen!", entgegnete ihm
Kian und ging, ohne Nickys Kuss zu erwidern aus dem Raum. Nicky sah seinem Freund
verwundert hinterher, machte sich dann aber keine Gedanken mehr darum und zog
mit Shane los. Als er um vier Uhr morgens wieder kam, lag Kian noch wach im
Bett. Er machte das Licht an und setzte sich auf. "Oh, wir sind auch mal wieder
da?!", fragte Kian sauer. "Entschuldige, dass ich mit Shane feiern war. Ich
wollte dir ja sagen, dass es etwas später werden kann, aber du bist ja
gleich weggerannt. Was ist los mit dir, Kian?", antwortete Nicky und sah Kian
an. "Nichts! Gar nichts! Was soll mit mir sein?", erwiderte Kian, legte sich
aber wieder zurück in die Kissen und machte das Licht aus. Nicky verdrehte
genervt die Augen, zog sich bis auf die Boxershorts aus und legte sich neben
Kian ins Bett. Am nächsten Morgen wurde Nicky schon früh wach. Er
stand auf und ging erst einmal duschen. Nachdem er wieder aus dem Bad kam, lag
Kian wach im Bett. "Guten Morgen, Nicky!", sagte Kian müde und streckte
sich gähnend. "Guten Morgen Brummi! Bist du noch sauer?", fragte Nicky
Kian und sah ihn lächelnd an. "Nein! Entschuldige, dass ich dich gestern
so angemotzt habe, das wollte ich nicht!", antwortete Kian ihm. "Was war denn
los?", fragte Nicky und setzte sich zu Kian an den Bettrand. "Ach, ich weiß
auch nicht.", sagte Kian seufzend. "Komm, sag schon!", forderte Nicky ihn auf
und rückte näher an ihn ran. Kian sah Nicky tief in die Augen, senkte
aber kurz darauf seinen Blick. "Vielleicht bin ich einfach nur eifersüchtig.",
sagte er leise. "Aber ich liebe nur dich, Kian! Du hast doch überhaupt
keinen Grund eifersüchtig zu sein.", entgegnete ihm Nicky und strich ihm
zärtlich über die Wange. "Ich weiß, Nicky. Aber bei mir kam
eben die Eifersucht hoch!" "Du bist süß, Kian. Weißt du das?",
sagte Nicky lächelnd und gab Kian einen zärtlichen Kuss. "Du bist
aber viel süßer!", widersprach ihm Kian und küsste Nicky erneut.
Nachdem die beiden sich aus dem Bett gequält und gefrühstückt
hatten, schaute Nicky aus dem Fenster. "Schatz, hast du Lust ein bisschen raus
zu gehen? Es ist so schön draußen.", fragte Nicky seinen Mann. "Ja
gerne!", erwiderte Kian und die beiden gingen in den nahegelegenen Park. Als
sie eine Weile gelaufen waren, blieb Nicky auf einmal stehen. "Was hältst
du von dem Café dort drüben?", fragte er und zeigte auf das Café
an der Straßenecke. "Gut, lass uns gehen!", forderte Kian Nicky lächelnd
auf und liefen zu dem Café. Dort angekommen setzten sich die beiden an
einen Tisch in einer Ecke. Als sie ihre Getränke bestellt hatten, kam ihnen
ein junger Mann entgegen. "Hey! Ich bin Jean und wer seid ihr Hübschen?",
sagte der Mann und lächelte den beiden zu. "Ehm... Das ist Kian und ich
bin Nicky.", stellte Nicky sich vor. "Schön euch kennen zu lernen! Ihr
habt nicht zufällig Feuer?", fragte dieser Jean und sah die beiden abwechselnd
an. "Nein, tut mir Leid. Wir sind Nichtraucher!", entgegnete Nicky ihm. "Schade!",
sagte Jean und wendete sich dann aber wieder an Nicky. "Sag mal, ist so ein
hübscher Typ, wie du noch zu haben?", grinste er frech. Nicky sah Jean
entgeistert, aber auch geschmeichelt an. "Ehm, nein! Tut mir Leid! Aber da du
ja ebenfalls ein hübscher Kerl bist, wirst du bestimmt noch einen anderen
finden!", antwortete Nicky grinsend und sah zu Kian rüber, der ihn nur
sauer ansah. "Okay, wer nicht will, der hat schon!", lächelte Jean und
verließ das Café. "Was war das denn für einer?", fragte Nicky
grinsend. Doch Kian zuckte nur mit den Schultern. "Hey, was ist denn los? Du
bist schon die ganze Zeit so komisch!", fragte er Kian besorgt. "Ach nichts!
Da wollte sich nur so ein Typ an meinen Mann ranmachen!", antwortete Kian gereizt.
Nicky nahm Kians Hand und zog ihn leicht zu sich. "Ich liebe dich, Kian. Und
nur dich! Wieso glaubst du mir nicht?", flüsterte Nicky und küsste
Kian zärtlich. "Ja, ich weiß, Nicky. Ach man,... ich weiß auch
nicht, was mit mir los ist.", sagte Kian traurig. Nachdem die beiden ausgetrunken
und bezahlt hatten, mussten sie zu Louis, da er ihnen die Vorgruppe vorstellen
wollte. Als sich alle im Büro von Louis versammelt hatten, begann er zu
reden: "So Jungs, wir haben eine Gruppe gefunden, die euch auf eurer Tournee
als Support Act begleiten wird." "Und wer ist es?", fragte Bryan und sah, genau
wie die anderen, Louis gespannt an. "Wir haben uns für Natural entschieden.
Die Jungs kommen aus den USA und sind sehr nett!", sagte Louis und sah in die
Runde. In dem Moment wurde die Tür aufgemacht und fünf junge Männer
kamen herein. Louis stand auf und begrüßte sie. "Lads, das sind die
Jungs von Natural.", stellte er sie den Westlife Jungs vor. Nicky stand auf
und begrüßte sie. "Hey, ich bin Nicky!" "Hi Nicky! Ich bin Michael
und das sind Patrick, Josh, Ben und Marc.", begrüßte ihn auch Michael
und zeigte immer auf die jeweilige Person. "Hallo! Also das sind Kian, Shane,
Mark und unser Alles - Esser Bryan!", stellte Nicky die anderen vor. "Alles
- Esser?", fragte Patrick grinsend. "Ja, Bry hat immer Hunger!", sagte Nicky
lachend. "Ha, ha, sind wir heute wieder witzig, Byrne! Wohl in der Witzkiste
geschlafen, was?", brummte Bryan. "Klar, was denkst du denn?", entgegnete ihm
Nicky breit grinsend und drehte sich zu Kian. "Schatz, kommst du mal?", fragte
er ihn. "Was gibt es?", wollte dieser wissen. Die Jungs von Natural tauschten
währenddessen verwirrte Blicke untereinander aus. "Die beiden sind verheiratet!",
klärte Shane sie auf, da er ihre verwirrten Blicke gesehen hatte. "Ach
so. Wir haben uns gerade schon etwas gewundert!", grinste Ben. "Kommt ihr auch
noch mit an den See baden? Es ist schönes Wetter und außerdem können
wir uns dann auch besser kennen lernen!", fragte Mark. "Klar, wir kommen gerne
mit!", antwortete Josh. "Wunderbar! Dann fahren wir noch schnell nach Hause
und holen unsere Sachen. Ich würde sagen, wir treffen uns in zwanzig Minuten
am See. Ist das in Ordnung?", fragte Nicky und sah fragend in die Runde. Alle
nickten und so machten sich Kian und Nicky auf den Weg zu ihrem gemeinsamen
Haus, etwas außerhalb von Dublin. Nachdem sie ihre Sachen gepackt hatten,
fuhren sie zum See. "Sag mal Kian, wie findest du die Jungs von Natural?", fragte
Nicky und schaute Kian kurz fragend an, bevor er sich wieder auf die Straße
konzentrierte. "Bis jetzt sind eigentlich ganz nett. Ich kenne sich ja noch
nicht wirklich. Und du?", antwortete Kian. "Also ich finde sie total nett!",
antwortete Nicky ihm. "Total nett...", grummelte Kian und sah während der
Fahrt aus dem Fenster. "Och Schatz, das hatten wir doch vorhin schon mal!",
sagte Nicky kopfschüttelnd. Nachdem sie angekommen waren, kamen ihnen schon
Mike, Pat, J, Ben und Marc entgegen. "Hey da seid ihr ja! Wir haben schon auf
euch gewartet.", begrüßte sie Mike und umarmte die beiden freundschaftlich.
Zusammen liefen sie zu den Westlife Jungs. "Und ihr habt kein Problem damit,
dass Kian und ich zusammen sind?", wollte Nicky wissen und sah zu den Natural
Jungs. "Ach Quatsch! Wir freuen uns für euch und wünschen euch viel
Glück!", antwortete Ben. Nicky lächelte und stellte seine Sachen ab.
Als sie ausgepackt hatten, unterhielt sich Nicky mit Ben, was Kian eifersüchtig
beobachtete, doch er schwieg. Deshalb gesellte er sich zum Rest der Truppe.
"Hat jemand von euch Lust ins Wasser zu gehen?", fragte Kian. "Klar, ich komme
mit!", riefen die anderen wie aus einem Mund und mussten lachen. Sie rannten
wie die wildgewordenen in das lauwarme Wasser und tobten eine Weile herum. Währenddessen
unterhielten sich Nicky und Ben über Gott und die Welt. Nach einer Weile
beschlossen sie auch ins Wasser zu gehen. Als Kian mal einen Moment nicht aufpasste,
schlich sich Nicky von hinten an ihn heran und zog ihm die Füße weg,
so dass Kian vornüber in das Wasser fiel. Nachdem Kian wieder aufgetaucht
war, sah er Nicky nur böse an und ging aus dem Wasser. "Was hat er denn?",
fragte Ben, der alles mitbekommen hatte. "Ich weiß es nicht! Am Besten
schaue ich mal nach ihm!", sagte Nicky und lief auch aus dem Wasser. "Kian,
würdest du mal bitte die Gütigkeit besitzen und mal stehen bleiben?
Was ist denn verdammt noch mal los mit dir?", rief Nicky und hechtete Kian hinterher.
Kian drehte sich zu Nicky um und sah ihn mit böse funkelnden Augen an.
"Du kannst ja ‚deinen’ Ben untertauchen, aber mich nicht!", entgegnete Kian
ihm. "Meinen Ben? Sag mal, hast du sie noch alle? Findest du nicht, dass du
es langsam etwas übertreibst? Ich mache das nicht mehr mit, Kian! Deine
blöde Eifersucht geht mir so auf die Nerven! Aber okay, ich werde jetzt
gehen, da du mir meine Laune wunderbar verdorben hast!", rief Nicky wütend,
packte seine Sachen zusammen und fuhr mit quietschenden Reifen davon. Kian sah
ihm sauer hinterher und setzte sich auf eine der mitgebrachten Decken. Irgendwann
stand er auf und ging spazieren. Er musste nachdenken. Nach einer Weile kamen
die Anderen aus dem Wasser und Bryan fiel sofort auf, dass weder Kian noch Nicky
da waren. Er hatte das ungute Gefühl, dass irgendetwas vorgefallen war,
deshalb verabschiedete er sich von den Jungs und suchte nach den beiden. Als
er schon eine Weile gelaufen war, entdeckte er Kian. "Kian! Kian warte mal!",
rief Bryan. Kian drehte sich um und blieb stehen, als er Bryan sah. "Was gibt
es?", fragte Kian, nachdem ihn sein Kumpel eingeholt hatte. "Hey was ist los?
Und wo ist Nix?", schnaufte Bryan. Kian zuckte mit den Schultern. "Ich weiß
es nicht!", sagte er und starrte traurig auf den See. "Hey Blondie, was ist
denn passiert?", fragte Bryan besorgt und legte einen Arm um ihn. "Ich mache
alles kaputt, Bry!", sagte Kian mit Tränen in den Augen. "Wie, du machst
alles kaputt?", hakte Bry nach und setzte sich mit Kian ins Gras. "Los komm
schon Blondie, erzähl!", forderte er Kian auf, nachdem er keine Antwort
erhielt. "Ich bin so eifersüchtig geworden. Wir hatten deswegen auch schon
in den letzten Tagen öfters Zoff gehabt.", erzählte Kian. Bryan sah
Kian ungläubig an. "Mensch Ki! Nicky würde dich nie betrügen!
Er liebt dich doch über alles! Und wieso ist er jetzt eigentlich weggefahren?",
entgegnete Bryan. "Er hat mich vorhin untergetaucht und da habe ich total wütend
reagiert und habe gesagt, er soll doch seinen Ben untertauchen. Man Bry, ich
weiß nicht was ich machen soll!", sagte Kian verzweifelt und stützte
seinen Kopf auf seinen Händen ab. "Aber ich! Geh zu ihm und sprecht euch
aus. Aber mach das erst morgen! Nicky muss sich erst einmal abreagieren! Morgen
wird er sich garantiert abreagiert haben und dann gehst du zu ihm und redest
mit ihm!", sagte Bryan aufmunternd. "Glaubst du das bringt etwas? Ich meine,
er ist doch jetzt ziemlich sauer auf mich!", fragte Kian unsicher. "Kian, wenn
du es nicht versuchst, wirst du nie eine Antwort darauf finden!", sagte Bry
und klopfte Kian auf die Schulter. Dann stand er auf und zog Kian auch mit hoch.
"Okay, danke Bry!", bedankte sich Kian und umarmte Bryan freundschaftlich. "Bitte,
kein Problem!", lächelte dieser. "Aber am Besten gehen wir wieder zu den
anderen zurück. Ich denke, die werden sich schon wundern, wo wir bleiben!",
sagte er und zusammen liefen sie wieder zurück. "Hey wo wart ihr denn?",
fragte Michael als die beiden wieder kamen. "Wir hatten etwas zu besprechen
gehabt!", antwortete Kian ihm. "Und wo habt ihr Nicky gelassen?", fragte Ben
nach. "Ehm... Nicky ging es nicht so gut. Deshalb ist er schon etwas früher
weg.", log Bryan. "Ach so! Ich denke wir werden dann auch mal abhauen!", sagte
Ben und wendete sich dann wieder an Kian. "Ach Kian?" Ben drehte sich zu Kian.
"Ja?" "Grüß mir Nicky, ja?" "Ja, werde ich machen!", sagte Kian und
wurde wieder etwas eifersüchtig, ließ sich jedoch nichts anmerken.
Sie packten ihre Sachen und verabschiedeten sich voneinander. "Bry, kann ich
heute Nacht vielleicht bei dir übernachten? Ich möchte nicht unbedingt
zu Nicky fahren!", fragte Kian seinen Freund. "Klar, kein Problem, Blondie!",
grinste Bry und Kian lächelte ihn nur schwach an. Nachdem sie bei den McFaddens
ankamen, sahen sie, wie Nicky den Müll rausbrachte. "Glaubst du wirklich,
dass es eine gute Idee ist, Morgen mit Nicky zu reden? Er sieht sehr wütend
aus!", flüsterte Kian Bryan zu. "Ja Kian, das denke ich!", flüsterte
dieser zurück. Nicky grüßte Bryan und ignorierte Kian vollkommen.
"Hi Bryan!", rief Nicky ihm zu und hob zur Begrüßung die Hand. Kian
sah traurig zu Nicky, machte sich aber dann mit seinen Sachen auf den Weg zur
Haustür, um dort auf Bry zu warten. "Hi Nicky!", begrüßte Bryan
ihn ebenfalls. Nicky sah kurz zu Kian, bevor er sich wieder an Bryan wandte.
"Grüß Kerry und die Kleinen von mir!", sagte Nicky und war wieder
auf dem Weg in sein Haus. "Klar, mach ich! Bye.", rief Bryan ihm noch zu und
lief zusammen mit Kian in sein Haus. "Siehst du? Er ignoriert mich total!",
sagte Kian traurig, als sie im Flur standen. "Er ist eben verletzt, Kian. Aber
er hat eben kurz zu dir gesehen, als du an der Tür gestanden hast. Er liebt
dich Kian, das weiß ich!", beruhigte Bryan seinen Kumpel. Kian nickte
nur. Zusammen liefen sie in das Wohnzimmer, wo Kerry mit Molly und Lilly spielte.
"Hey mein Schatz!", begrüßte er seine Frau und gab ihr einen Kuss.
"Hi ihr beiden!", begrüßte Kerry die beiden fröhlich. "Hi Kerry!",
begrüßte Kian sie und versuchte zu lächeln, was aber kläglich
misslang. "Ist irgendetwas passiert? Du siehst so fertig aus, Kian!", fragte
Kerry besorgt und ging, mit Molly auf den Arm, auf ihn zu. "Er hat im Moment
Stress mit Nicky! Sag mal Schatz, macht es dir was aus wenn Blondie heute Nacht
hier schläft?", fragte Bryan seine Frau und nahm Molly auf den Arm, um
sie zu knuddeln. "Oh, das tut mir Leid! Aber das wird schon wieder. Manchmal
brauch man eben ein bisschen Stress in der Beziehung! Ach was, ich hab überhaupt
nichts dagegen, dass Kian heute hier übernachtet. Ich werde dann mal nach
oben gehen und das Gästezimmer für ihn herrichten.", lächelte
sie und ging nach oben. "Danke Kerry!", bedankte sich Kian und lief zu Bryan
und Molly um ihr einen kleinen Kuss auf die Stirn zu geben. Molly streckte ihre
dünnen Ärmchen nach Kian aus und kicherte. "Onkel Kian!", quietschte
sie. "Kann ich sie dir mal eben geben? Ich hab Hunger!", grinste Bryan. "Klar!",
erwiderte Kian und nahm Molly auf den Arm, während Bry in der Küche
verschwand. Molly legte ihre Ärmchen so gut es ging um Kians Hals und gab
ihm einen Kuss auf die Wange. Kian lächelte leicht und setzte Molly dann
auf den Boden, um mit ihr und ihrer kleinen Schwester zu spielen. Als Kerry
wieder kam, sah sie dem Geschehen lächelnd. "Dein Zimmer ist fertig, Kian!",
sagte sie. Kian sah auf und nickte. "Vielen Dank Kerry! Ich werde mich dann
mal hinlegen. Bin ziemlich fertig!", sagte Kian, stand auf und ging hoch in
sein Zimmer. Kerry sah Kian noch kurz nach, als Bryan wieder ins Wohnzimmer
kam. "Schatz, was ist denn zwischen Nicky und Kian passiert?", fragte sie ihn
gleich. "Kian ist im Moment ziemlich eifersüchtig auf alle männlichen
Wesen, die Nicky näher kommen.", antwortete er ihr und setzt sich auf die
Couch. "Oh, oh, das hört sich nicht gut an! Glaubst du, dass sie das wieder
hinbekommen werden?", fragte Kerry besorgt und sah ihren Mann an. "Ich weiß
es nicht genau! Wenn Kian sich nicht ändern wird, dann denke ich nicht,
dass sie noch eine Zukunft haben werden! Aber wir wollen mal nicht das schlimmste
hoffen! Kian geht Morgen zu Nicky und redet noch einmal mit ihm!", entgegnete
Bryan Kerry. "Dann hoffe ich mal, dass alles wieder gut wird! Die beiden sind
doch so süß zusammen!", sagte Kerry und gab ihrem Mann einen Kuss.
"Ich gehe jetzt ins Bett. Kommst du mit?", fragte Kerry Bryan lächelnd.
"Ja, ich komme gleich nach. Ich bringe nur schnell die beiden Racker ins Bett!",
antwortete er, nahm die Kleinen auf den Arm und brachte sie ins Bett. Nachdem
sie eingeschlafen waren, ging Bryan ebenfalls ins Bett. Am nächsten Morgen
hatte Kerry schon den Tisch gedeckt und war dabei Molly und Lilly zu füttern,
als Kian die Küche betrat. "Morgen Kerry!", begrüßte er sie.
"Guten Morgen Kian. Hast du gut geschlafen?", fragte sie ihn. "Na ja, mehr schlecht
als recht!", antwortete er knapp und setzte sich zu ihr an den Tisch, um zu
frühstücken. "Mhm. Iss erst einmal und dann rede mit deinem Nicky.",
lächelte Kerry und brachte Lilly und Molly zu Bryan in den Garten. Nachdem
Kian mit Essen fertig war, verabschiedete er sich noch schnell und machte sich
dann mit klopfendem Herzen auf den Weg zu ihrem Haus. Als er noch einmal tief
durchgeatmet hatte, klingelte er schließlich. Nicky, der gerade noch seinen
letzten Bissen geschluckt hatte, machte sich auf den Weg zur Tür und als
er sah wer dort stand, wollte er die Tür wieder schließen. "Nicky
bitte! Ich muss mit dir reden!", sagte Kian traurig. Nicky verdrehte genervt
die Augen, ließ ihn aber dann doch eintreten. "Also?", fragte er ihn kalt.
"Es tut mir Leid wegen gestern, Nicky!", sagte Kian etwas kleinlaut. "So, es
tut dir also leid, ja? Irgendwie hatten wir das schon einmal, oder?", fragte
Nicky wütend. "Aber wenn du nicht mit Ben geflirtet hättest, wäre
das auch nicht passiert!", rechtfertigte sich Kian. "Ich habe mit ihm geflirtet?
Geht es noch? Ich habe mich ganz normal mit ihm unterhalten! Es ist ganz einfach
nur, wegen deiner scheiß Eifersucht so gekommen!", schrie Nicky wütend.
"Es tut mir doch Leid!", sagte Kian. "Ja Kian. Dir tut immer alles Leid. Aber
es geht nicht mehr. Das Maß ist jetzt entgültig voll! Ich mache das
nicht mehr länger mit!", entgegnete Nicky ihm verbittert. "Das ist doch
jetzt nicht dein Ernst, oder?", fragte Kian skeptisch. "Oh doch Kian Egan! Das
ist mein voller Ernst. Ich halte es nicht mehr länger aus. Suche dir irgendeinen
Anderen, dem du mit deiner Eifersucht auf die Nerven gehen kannst. Es ist aus,
ich will die Scheidung, Kian!", sagte Nicky ernst und nahm seinen Ehering ab,
um ihn Kian in die Hand zu drücken. "Den kannst du auch wieder haben. Ich
möchte, dass du ausziehst, Kian. Am besten heute noch!", fügte er
dann noch dazu. Kian war, als würde man ihm den Boden unter den Füßen
wegreißen. Wie konnte Nicky das nur machen? Er liebte ihn doch so sehr!
Hatten sie sich nicht vor Gott versprochen in guten, wie in schlechten Zeiten
zusammen zu bleiben? Kian sah Nicky an. Er meinte es wirklich ernst. Geknickt
und mit Tränen in den Augen lief Kian nach oben und packte seine Sachen.
Nachdem er alles gepackt hatte, ging er ohne ein Wort zu sagen wieder rüber
zu Bryan. Als ihm dieser die Tür aufmachte, fiel Kian ihm schluchzend um
den Hals. "Um Himmels Willen was ist denn passiert, Blondie?", fragte Bryan
besorgt und ging mit Kian rein. Währenddessen nahm Nicky den Teller der
noch auf dem Tisch stand und warf ihn aus lauter Wut gegen die Wand, an der
er in tausend Teile zersprang. Einen Moment sah Nicky auf die Scherben, bevor
er sich schluchzend die Wand hinuntergleiten ließ. Kian setzte sich auf
die Couch und weinte bitterlich. "Er... er...", fing er an, konnte aber nicht
weiter reden, da er so sehr weinen musste. "Shhh..." Bryan nahm Kian in den
Arm und nachdem er sich etwas beruhigt hatte, sah ihn Bry fragend an. "So und
jetzt mal langsam Blondie, was ist passiert?", fragte er seinen Freund. "Nicky,
er... er will die Scheidung!", sagte Kian leise und musste wieder weinen. Kerry,
die alles mitgehört hatte, sah Kian fassungslos an. "Das ist doch nicht
Nickys Ernst, oder?", fragte sie geschockt. "Nicky will was? Spinnt der? Na
der kann sich noch auf so einiges gefasst machen!", entgegnete Bryan Kian. Nachdem
Kian sich wieder einigernassen gefangen hatte, stand er auf um erst Bryan und
dann Kerry zu umarmen. "Danke, dass ihr für mich da seid!", bedankte Kian
sich. "Das ist doch Ehrensache, Kian! Wofür sind Freunde schließlich
da?", erwiderte Kerry und sah ihn mitfühlend an. "Dürfte ich vielleicht
in den nächsten Tagen hier bleiben?", fragte Kian. "Natürlich! Solange
du willst!", antwortete Kerry. "Danke! Dann werde ich mal hoch gehen. Ich brauche
meine Ruhe!", bedankte Kian sich bei den beiden, bevor er unendlich traurig
in dem Gästezimmer verschwand. Als Kian die Tür hinter sich geschlossen
hatte, setzte sich Kerry zu ihrem Mann. "Das kann doch wohl nicht Nickys Ernst
sein! Er liebt Kian doch!", sagte sie geschockt. "Ich kann es auch nicht verstehen,
Schatz!", entgegnete Bryan ihr verzweifelt. "Rede du doch einmal mit ihm. Vielleicht
wacht er dann auf!", riet Kerry. "Ja ,du hast Recht. Ich werde jetzt mal zu
Nicky gehen und ihm den Kopf waschen! Bis nachher mein Schatz!", sagte Bryan
entschlossen und gab Kerry noch schnell einen Kuss, bevor er das Haus verließ.
Als er vor Kians und Nickys Haus stand, klingelte er Sturm. Nicky stand auf
und öffnete verheult die Tür. Bryan schob Nicky zur Seite und sah
ihn wütend an. "Sag mal Nicky, spinnst du jetzt total?", sagte Bryan. "Bryan,
ich kann nicht mehr! Seine ständige Eifersucht macht mich total fertig.
Ich kann nicht mal mehr normal mit einem männlichen Wesen reden ohne das
er austickt!", sagte Nicky in einer weinerlichen Stimme. "Hallo? Das ist aber
noch lange kein Grund gleich die Scheidung einreichen zu wollen! Kian sitzt
bei mir zu Hause und heult sich die Seele aus dem Leib wegen dir! Man du Idiot
hast eingewilligt als der Pfarrer sagte ‚In guten, wie in schlechten Zeiten’
und nicht ‚Bis Nicky Byrne keinen Bock mehr hat’", rief Bryan wütend. "Wieso
bist du überhaupt hier? Du hättest ruhig bei dem armen Kian bleiben
und ihn trösten können, wenn du doch eh auf seiner Seite bist!",
sagte Nicky, der auch wütend wurde. "Nicky, ich könnte dich... Ach,
vergiss es. Du raffst nichts, aber auch wirklich überhaupt nichts! Und
ich kann Kian echt nicht verstehen wieso er dich noch zurück haben will!
Du bist so ein Vollidiot!", entgegnete Bryan ihm und war dabei zu gehen.
"Du musst es ja auch nicht verstehen! Und jetzt möchte ich, dass du sofort
das Haus verlässt! Wir haben uns nichts mehr zu sagen!", sagte Nicky trotzig.
"Oh man, dir ist echt nicht zu helfen, Nicky Byrne!", entgegnete Bryan ihm und
ließ Nicky kopfschüttelnd alleine. Am nächsten Tag trafen sich
Bryan, Shane, Mark, Kian und Nicky wie geplant und probten für die Greatest
Hits Tour. Da Kian und Nicky sehr unter der Trennung litten, waren sie sehr
unkonzentriert, was an Shane und Mark natürlich nicht unbemerkt vorbei
ging. Als sie eine Pause machten, lief Mark zu Nicky, um ihn zu fragen, was
los war. "Sag mal, was ist denn mit euch los? Ihr könnt euch heute irgendwie
gar nicht konzentrieren!", fragte er. Nicky sah kurz zu Kian und dann wieder
zu Mark. "Es gibt kein ‚uns’ mehr!", sagte er traurig. "Ihr habt euch getrennt?",
fragte Shane, der alles mitbekommen hatte, fassungslos und sah Kian und Nicky
an. Kian, der die aufsteigenden Tränen zu unterdrücken probierte,
konnte nur nicken. "Aber wieso?", fragte Mark weiter und nahm Kian in den Arm.
Nun liefen Kian Tränen über die Wangen und da er nicht wollte, dass
die anderen ihn so sahen, ging er raus und setzte sich auf eine Bank. Mark,
der sich aber nicht so schnell abschütteln ließ, folgte Kian und
setzte sich neben ihn. "Hey Ki! Was ist denn passiert?", fragte er besorgt.
"Er... Er hat sich wegen meiner... meiner Eifersucht von mir getrennt.", schluchzte
Kian. Mark legte einen Arm um seinen Freund und sah ihn mitfühlend an.
"Aber ihr liebt euch doch noch. Warum macht ihr es euch dann so schwer?! Redet
noch einmal miteinander! Am besten sofort, wir haben noch 10 Minuten Pause.",
sagte Mark. Kian sah seinen Kumpel an und nickte schließlich. "Könntest
du ihn vielleicht holen?", fragte er. "Klar!", lächelte Mark und verschwand
im Proberaum. Nach einiger Überredungskunst, ging Nicky dann doch zu Kian.
"Was gibt es?", fragte er. "Ich möchte noch einmal mit dir reden, Nicky!",
sagte Kian traurig und sah Nicky mitten in seine Augen. "Ich wüsste nicht,
was es da noch zu bereden gibt, Kian!", antwortete Nicky uns sah Kian mit starrem
Blick an. "Ich bitte dich, Nicky. Wirf unsere Beziehung nicht einfach so weg.
Ich liebe dich und ich kann einfach nicht ohne dich leben!", entgegnete Kian
ihm mit Tränen in den Augen. Nicky war zwar nicht mehr sauer auf Kian,
dennoch war er maßlos enttäuscht von ihm. "Es tut mir Leid, Kian!
Ich kann das nicht mehr. Glaube mir, es ist besser so. Du wirst sehen, irgendwann
wirst du jemand anderen finden und wieder glücklich werden.", sagte Nicky
mit Tränen in den Augen. "Aber ich möchte niemand anderen haben, Nicky.
Ich liebe dich und nur dich! Wieso begreifst du das nicht?", fragte Kian aufgelöst.
"Kian, es geht einfach nicht mehr!", entgegnete Nicky ihm und ging mit diesen
Worten wieder in den Proberaum zurück. Kian sah Nicky traurig hinter her,
stand dann aber auch auf, da die Proben weiter gingen. Nachdem die Proben für
die Tour beendet waren, beschlossen Bryan, Shane und Mark noch etwas trinken
zu gehen. "Kian, kommst du mit? Wir wollen noch etwas trinken gehen!", fragte
Mark und kam auf ihn zu. "Ich weiß nicht!", sagte Kian unsicher. "Komm
schon Blondie, sei kein Spielverderber!", entgegnete Shane ihm. "Okay, okay.
Ich komme mit!", gab Kian sich geschlagen. "Super, geht doch!", freute sich
Shane. "Nicky, was ist mit dir?", fragte Mark ihn. "Sorry Jungs, ich komme nicht
mit. Mir geht es nicht so gut!", entschuldigte sich Nicky. "Och Nicky!", begann
Mark. "Es muss auch nicht lange sein! Bitte!", flehte er Nicky an. "Tut mir
Leid, Mark! Macht ihr euch einen schönen Abend!" "Lass ihn, Mark. Wer nicht
will, der hat schon!", sagte Shane und warf einen kurzen Blick zu Nicky. "Okay
wie du meinst!", gab sich Mark geschlagen. Zu viert gingen sie in einen nahegelegenen
Pub. Nicky lief zu seinem Auto und fuhr nach Hause. Die Jungs suchten sich einen
Tisch und bestellten sich dann jeweils ein Guinness. Kian dachte, dass er somit
seinen Liebeskummer bekämpfen konnte und kippte ein Guinness nach dem anderen
ab. "Kian, findest du nicht, dass du jetzt genug getrunken hast?", fragte Shane
und sah Kian beunruhigt an. "Nein!", erwiderte Kian Kian. Nach einer Weile stand
er schwankend auf. "Iiiisch mmmuss suuu Nnnickyyy!", lallte er und torkelte
in Richtung Ausgang. "Oh nein Kian Egan! Du musst nur noch in dein Bett. Ansonsten
gehst du nirgendwo mehr hin!", sagte Mark und hielt Kian gerade noch am Arm
fest, da er beinahe gestolpert wäre. "Ich werde Ki jetzt heimbringen. Wir
sehen uns!", verabschiedete er sich von Bryan und Shane und verließ mit
Kian das Pub. Draußen hielt er ein Taxi an und fuhr zusammen mit Kian
zu den Egans. Nachdem die beiden dort ankamen, bezahlte Mark den Fahrer und
lief mit Kian zum Haus, um zu klingeln. Patricia, die noch wach war, machte
den beiden verwundert die Tür auf. "Was ist denn passiert?", fragte sie
erschrocken. "Hallo Patricia! Nicht wundern, Kian hat etwas zu tief in sein
Glas geschaut!", beruhigte Mark sie. "Ja, ich rieche es! Aber das muss doch
einen Grund haben, oder?", fragte Patricia und wedelte mit ihrer Hand vor der
Nase herum. Mark lief nach oben, um Kian in sein Bett zu verfrachten und rief
ihr im Vorbeigehen "Liebeskummer" zu. Nachdem Kian endlich schlief, lief Mark
wieder runter. "Der wird morgen bestimmt heftige Kopfschmerzen haben!", sagte
Mark. "Ja, das denke ich auch! Dankeschön, dass du ihn her gebracht hast,
Mark!", bedankte Patricia sich. "Kein Problem!", winkte Mark ab und war dabei
zu gehen, da er Patricia nicht weiter stören wollte. "Ach Mark?", rief
ihm sie ihm hinterher. Dieser blieb stehen und sah Patricia fragend an. "Ja?",
gab er zur Antwort. "Hat Kian Stress mit Nicky?", fragte Patricia vorsichtig.
" Ich würde sagen, Stress ist harmlos ausgedrückt. Die beiden haben
sich getrennt und Nicky will jetzt die Scheidung einreichen!", erzählte
Mark und sah Patricia traurig an. "Was? Aber wieso denn? Sie waren doch so verliebt!",
sagte sie fassungslos. "Ja, das finde ich auch! Aber Kian hat es mit seiner
Eifersucht anscheinend etwas zu weit getrieben! Ich hoffe nur, dass die beiden
wieder zusammenkommen werde. Es ist schrecklich, wenn die beiden sich gegenseitig
vermissen und uns damit auf die Nerven gehen!", antwortete Mark und lächelte
gequält. "Ja, das kenne ich nur zu gut! Ich hoffe auch, dass die zwei wieder
zusammen kommen. Sie können doch ohne sich gar nicht leben!", seufzte Patricia.
"Wollen wir mal das Beste hoffen! Ich werde dann auch mal gehen. Gute Nacht,
Patricia!", verabschiedete Mark sich. "Gute Nacht, Mark.", verabschiedete
Patricia sich ebenfalls und schloss die Tür... Als ein Monat vergangen
war, hatte sich immer noch nicht viel verändert. Nicky ging Kian immer
wieder aus dem Weg. Als die Jungs mal einen Tag frei hatten, beschloss Kian
zu Nicky zu fahren und ihn noch einmal um eine Chance zu bitte. Da Nicky aber
nicht alleine in dem großen Haus von Kian und ihm wohnen wollte, hatte
er vorübergehend Unterschlupf bei seinen Eltern gefunden. Nachdem Kian
seinen Wagen in der Einfahrt der Byrnes geparkt hatte, lief er zu der Haustür.
Bevor er klingelte, holte er noch einmal tief Luft. Nicky, der gerade in die
Küche wollte, öffnete ihm die Tür. "Oh, hallo Kian!", begrüßte
Nicky ihn und versuchte zu lächeln. "Hi Nicky! Kann ich mal mit dir reden?!",
fragte Kian unsicher. Nicky sah ihn an und überlegte kurz. "Ja gut, komm
rein!", sagte er schließlich und trat einen Schritt zur Seite, damit Kian
eintreten konnte. Die beiden gingen in die Küche und setzten sich an den
Tisch. "Ich denke, du weißt worum es geht, Nicky!" Kian sah seinen Gegenüber
an, der ihm zunickte. "Nicky, ich wollte dich noch einmal fragen, ob du mir
noch eine Chance gibst. Ich vermisse dich total und ich will nicht mehr ohne
dich leben!", sagte Kian und senkte traurig seinen Blick. "Kian, es ist nicht
so, dass ich dich nicht mehr liebe, das weißt du hoffentlich. Ich liebe
dich trotz allem noch sehr, aber ich komme mit deiner Eifersucht einfach nicht
klar!", entgegnete ihm Nicky. "Bitte Nicky! Ich werde mich ändern, das
verspreche ich dir! Aber bitte gib mir noch eine Chance!" Kian stand auf und
kniete sich vor Nicky. Dieser sah Kian an und zog ihn hoch, um ihn zärtlich
zu küssen. "Ich liebe dich, Kian!", flüsterte Nicky. "Ich dich auch,
Nicky! Mehr, als alles andere auf dieser Welt!", erwiderte Kian und ihm liefen
ein paar Tränen die Wangen runter. Nicky lächelte Kian an und wischte
ihm die Tränen mit dem Daumen weg. Als sie sich wieder küssten, kam
Nickys Bruder Adam in die Küche. "Aaah Mum! Sie sind wieder zusammen! Mum!",
schrie Adam durch das ganze Haus. Yvonne kam von dem Geschrei in die Küche
gelaufen und sah Kian und Nicky lächelnd an. "Komm Adam, lass die zwei
mal alleine!", grinste sie und zog Adam mit aus der Küche. Kian strahlte
seinen Nicky glücklich an und gab ihm dann erneut einen Kuss. "Das hab
ich die ganze Zeit vermisst!", sagte er dann. "Und ich erst! Darauf will ich
nie wieder so lange verzichten!", entgegnete Nicky ihm und ging zusammen mit
Kian ins Wohnzimmer wo Yvonne und Adam waren. "Adam? Weißt du wie man
so was nennt? Eingriff in die Privatsphäre und das ist strafbar!", lachte
Nicky und stürzte sich auf seinen kleinen Bruder, um ihn zu kitzeln. "Nicky...
hör auf... bitte... du kannst Kian durchkitzeln... aber verschone mich!",
rief er und versuchte sich gegen seinen großen Bruder zu wehren. Yvonne
und Kian sahen den beiden lächelnd zu. "Ich bin so froh, dass ihr wieder
zusammen seid!", flüsterte sie Kian ins Ohr. Kian drehte sich zu ihr und
nickte. "Ja, das bin ich auch! Länger hätte ich das nicht ausgehalten!"
"Hey was tuschelt ihr da?", wollte Nicky wissen und legte seinen Arm um Kians
Hüfte. "Ich habe ihm nur gesagt, dass ich froh bin, dass ihr beiden wieder
zusammen gefunden habt!", lächelte sie ihren Sohn an. "Genau!", bestätigte
Kian Yvonnes Aussage und gab Nicky einen sanften Kuss. Die beiden vergaßen
die Welt um sich herum und wurden erst wieder auf ihre Umwelt aufmerksam, als
Nicky ein Kissen an den Kopf geworfen bekam. Dieser löste sich von Kian
und drehte sich rum wo ein breit grinsender Adam stand. "Oh nein Adam! Die Rache
kommt später. Ich hab jetzt was besseres vor!", sagte Nicky und grinste
Kian verführerisch an. "Ach ja? Und was ist wenn ich gar nicht will?",
fragte Kian und sah Nicky herausfordernd an. "Ich denke schon, dass du willst!",
grinste Nicky und zog Kian hoch in sein Zimmer. Dort angekommen schloss er die
Tür ab und schob Kian aufs Bett. "Jetzt kannst du dich noch entscheiden,
ob du willst oder nicht!", entgegnete Nicky ihm breit grinsend. Kian sah ihn
an und tat so als ob er überlegen müsste. "Hm... Also ich glaube,
ich will gar nicht!", ärgerte er Nicky. "Gut, wenn das so ist, dann gehe
ich eben zu Paul, einem gut aussehendem Top Model!", sagte Nicky und schloss
die Tür wieder auf. "Tschau, ich geh dann mal!", rief er noch und ging
aus dem Zimmer. Kian sah Nicky geschockt hinterher und rannte dann aus dem Zimmer
um Nicky festzuhalten. "Halt! Hier geblieben! Paul kann auch warten!", grinste
Kian ihn an. "Ich wäre eh nicht zu ihm gegangen, da es niemanden gibt der
so gut aussieht wie du!", strahlte Nicky Kian an und gab ihm noch einen flüchtigen
Kuss, bevor er mit Kian wieder in seinem Zimmer verschwand. "Ich weiß,
dass ich der Hübscheste von allen bin. Das brauchst du mir nicht zu sagen!",
entgegnete Kian Nicky und grinste ihn frech an. "Eingebildet bist du ja gar
nicht, was?", fragte Nicky. "Nein, ich doch nicht!", sagte Kian gespielt empört.
"Ich liebe dich aber trotzdem. Sag mal, wann wollen wir denn den anderen sagen
das wir wieder zusammen sind?", wollte Nicky wissen. "Wir treffen uns ja eh
morgen. Da können wir es ihnen doch sagen!", antwortete ihm Kian, worauf
Nicky nickte. "Ja stimmt! Ich glaube, die anderen werden sich freuen." "Ja,
das glaube ich auch. Wir sind ihnen ja schließlich lange genug auf die
Nerven gegangen! Ach so, ich habe noch etwas für dich!", erwiderte Kian.
"Ja, was denn?", fragte Nicky und sah Kian an. Dieser stand auf und lief zu
seiner Jacke, welche er achtlos auf den Stuhl gelegt hatte und kramte in der
Tasche herum. "Hier, der gehört dir!", sagte Kian und steckte Nicky den
Ehering an. "Danke Kian!", entgegnete Nicky und küsste seinen Mann glücklich.
Dann legten die beiden sich hin und kuschelten eine Weile miteinander, bevor
sie einschliefen. Als die beiden am nächsten Morgen frühstücken,
kam Nicky plötzlich eine Idee. "Sag mal, hast du Lust mit Shane, Mark,
Bryan, Kerry und den Kleinen in den Urlaub zu fliegen?", fragte Nicky und sah
Kian an. "Klar! Wieso nicht?", stimmte ihm dieser zu. "Wirklich?", strahlte
Nicky und fiel Kian um den Hals. Kian lachte und gab Nicky einen sanften Kuss
auf die Stirn. "Ich liebe dich, Nicky!", sagte er und sah Nicky tief in die
Augen. "Ich dich auch!", entgegnete Nicky ihm und küsste ihn zärtlich.
Nachdem alle erfahren hatten, dass die beiden wieder zusammen waren, freuten
sie sich riesig. Nachdem sie die Tour erfolgreich gemeistert hatten, flogen
sie dann in den geplanten Urlaub nach Ägypten. Als Kian und Nicky in ihrem
Zimmer ankamen, ließ sich Kian aufs Bett fallen. "Der Urlaub wird bestimmt
schön werden!", seufzte er. "Das glaube ich auch!", gab ihm Nicky Recht
und setzte sich neben Kian auf das bequeme Bett. Kian sah ihm tief in die Augen
und zog ihn zu sich runter um Nicky einen zärtlichen Kuss zu geben. "Ich
habe Hunger!", grinste Kian Nicky an. "Ach ja? Ich bin aber nicht essbar!",
sagte Nicky lächelnd. "Dich wollte ich auch nicht essen. Ich brauche dich
doch noch.", entgegnete er Nicky und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. "Komm,
lass uns etwas essen gehen und dann gehen wir an den Strand!", bestimmte Kian
und zog Nicky mit sich hoch. Zusammen machten sich die beiden auf den Weg in
den Speisesaal, indem sie auch auf die anderen trafen. "War ja klar das wir
dich hier finden, Bry!", lachte Nicky und setzte sich neben Bryan. "Ich esse
eben gerne!", erwiderte Bry gespielt beleidigt. "Sagt mal, habt ihr auch Lust
nachher noch mal an den Strand zu gehen?", fragte Kian und setzte sich neben
Nicky. "Klar! Ich habe es Molly und Lilly eh versprochen.", antwortete Bryan.
"Ich komme auch mit!", riefen Kerry und Mark im Chor und grinsten sich an. "Kommst
du auch mit, Shay?", wendete Kian sich an Shane. "Nein, geht ruhig alleine!
Ich bin noch etwas müde von dem Flug!, entgegnete Shane ihm entschuldigend.
"Was ist los mit dir, Shay? Du bist schon die ganze Zeit so traurig!", fragte
Kian seinen Freund besorgt. "Ach Kian, ist nicht so wichtig. Macht euch einen
schönen Tag!", sagte Shane und sah kurz zu Nicky rüber, der sich gerade
mit Kerry unterhielt. "Okay, wie du meinst.", erwiderte Kian. Nachdem sie gegessen
hatten, holten sie ihre Sachen und trafen sich nach zehn Minuten in der Lobby
wieder. "Können wir dann los?", fragte Bryan und setzte sich Molly auf
die Schultern. "Klar! Auf zu den hübschen Jungs.", sagte Nicky und sah
zu Kian rüber. "Wieso willst du denn zu den hübschen Jungs? Du hast
doch mich!", grinste er frech. "Wer sagt denn das du hübsch bist?", fragte
Nicky lachend und rannte vor Kian weg. Der Rest, der die beiden die ganze Zeit
beobachtet hatte, musste auch lachen. "Ihr seid schon welche!", lachte Mark.
Kian sah nur kurz zu Mark rüber, drehte sich dann aber wieder in die Richtung
in der Nicky stand. "Das merke ich mir, Nicky!", rief Kian beleidigt und ging
mit den anderen in Richtung Strand. Dort suchten sie sich einen schattigen Platz,
da Molly und Lilly nicht unbedingt in der prallen Sonne sitzen mussten. Als
sie einen gefunden hatte, packten sie ihre Sachen aus und cremten sich mit Sonnencreme
ein. "Kommt jemand mit ins Wasser?", fragte Nicky in die Runde und zog sich
sein T-Shirt aus. "Ich komme mit!", rief Mark und die beiden gingen zusammen
mit Bryan, der ebenfalls wollte, in das azurblaue Meer. Kian folgte ihnen eine
Weile später. Als Nicky mal nicht aufpasste, tauchte Kian unter und zog
ihm die Beine weg, sodass Nicky mit einem lauten Platsch im Meer versank. Nachdem
er wieder prustend auftauchte, drehte er sich zu Kian und bespritze ihn mit
Wasser. "Na warte, das bekommst du zurück, Kian Egan!", sagte Nicky und
zog ihn mit sich unter Wasser. Als die beiden wieder auftauchten, sah Kian Nicky
empört an. "Hey, das war meine Rache für vorhin! Da darfst du mich
nicht einfach so untertauchen!", schmollte Kian gespielt und streckte Nicky
die Zunge raus. "Oh, mein armer Schatz!", entgegnete ihm Nicky ironisch und
bespritzte ihn erneut mit Wasser. "Das gibt Rache!", rief Kian und stürzte
sich auf Nicky, um ihn wieder unterzutauchen. "Die beiden haben ja gewaltigen
Spaß!", sagte Mark lächelnd. "Also ich bin froh, dass sie wieder
Spaß miteinander haben.", grinste Bryan frech. Nachdem Nicky wieder aufgetaucht
war, sah er zu Kian rüber. "Ich kann nicht mehr. Außerdem will ich
jetzt einen Kuss von dir!", sagte Nicky. "Aber wenn du doch nicht mehr kannst,
wie soll ich dir da einen Kuss geben? Ich möchte wirklich nur ungern, dass
du mir hier zusammen klappst.", grinste er. "Dann gehe ich eben zu Marky!",
entgegnete Nicky und ging zu Mark, der das Spiel mitspielte, und Nicky in den
Arm nahm. "Okay, wenn du zu Mark gehst, dann kann ich mir ja einen Typ anlachen.",
neckte Kian ihn und sah sich suchend am Strand um. "Das geht zu weit!", erwiderte
Nicky und befreite sich aus Marks Umarmung. Er ging auf Kian zu und küsste
ihn leidenschaftlich. "Du hast es dir ja doch anders überlegt!", grinste
Kian. "Sei nicht so frech!", antwortete ihm Nicky und zwickte Kian in den Arm.
"Au! Wenn das mal keinen blauen Fleck gibt!", rief Kian und hielt sich den Oberarm.
"Jetzt sei mal nicht so. Ich habe gar nicht fest gemacht!", erwiderte Nicky.
"Aber das tut jetzt total weh!", sagte Kian gespielt traurig. "Oh, mein armer
Schatz!", erwiderte Nicky und küsste die Stelle, wo er Kian kurz vorher
gezwickt hatte. "Ah, jetzt ist es schon wieder viel besser!", strahlte Kian
glücklich. Dann gingen die beiden zusammen aus dem Wasser und machten es
sich auf einer der Decken bequem. "Kian, ich liebe dich!", sagte Nicky nach
einer Weile. "Ich dich auch!", erwiderte Kian und gab Nicky einen zärtlichen
Kuss. "Mehr nicht?", fragte dieser etwas beleidigt. "Oh, mein armer Schatz!",
sagte Kian liebevoll und küsste Nicky erneut. "Besser?", fragte er dann.
"Viel besser!", gab ihm Nicky zur Antwort. Nach einer Weile kamen die anderen
auch wieder aus dem Wasser. "Na ihr beiden, stören wir?", fragte Bryan
grinsend. "Ja Bryan!", entgegnete ihm Nicky und verdrehte die Augen. "Kian,
ich würde lieber mit dir alleine sein und nicht irgendwelche Schaulustige
um mich herum haben!", wendete sich Nicky an Kian und deutete auf Bry. "Okay,
lass uns gehen. Ich hab auch keine wirkliche Lust mehr.", erwiderte Kian und
wendete sich an den Rest der Truppe. "Entschuldigt uns Leute, aber wir werden
wieder in unser Hotel gehen.", verabschiedete Kian sich. Als sie in ihrem Zimmer
ankamen, ließ sich Kian auf das Bett plumpsen. "Müde?", fragte Nicky.
"Nein!", grinste Kian und zog Nicky zu sich. "Gut!", hauchte dieser und gab
Kian einen leidenschaftlichen Kuss. Die beiden verbrachten eine lange, leidenschaftliche
Nacht miteinander. Am letzten Tag traf sich die Gruppe bei Bryan und Kerry im
Hotelzimmer. "Was wollen wir heute machen? Immerhin ist es unser letzter Tag
hier!", fragte Bryan. "Also ich hätte mal wieder Lust auf einen ‚ShNicky-
Day’. Oder was meinst du, Shay?", fragte Nicky Shane. "Klar, ich bin dabei!",
antwortete er. "Wunderbar! Schatz, hast du irgendetwas dagegen, dass ich mit
Shane weggehe?", wollte Nicky wissen. "Nein, geh ruhig! Macht euch einen schönen
Tag. Ich denke, wir werden dann noch einmal an den Strand gehen, oder was meint
ihr?", antwortete Kian ihm und wendete sich dann an die anderen. "Klar, immer!",
grinste Mark. "Gut! Komm Shane!", sagte Nicky. "Bis später Schatz!", verabschiedete
sich Nicky von Kian und gab ihm einen kurzen Kuss. Als sie das Zimmer verlassen
hatten, blieb Shane auf dem Flur stehen. "Nicky, ich müsste da etwas mit
dir bereden!", sagte Shane. "Klar, was gibt es?", wollte Nicky fröhlich
wissen. Die beiden gingen in Shanes Zimmer und setzten sich auf Shanes Bett.
"Also, was ist los?", hakte Nicky nach. Shane holte noch mal tief Luft, bevor
er anfing. "Ehm Nicky, es ist so, dass ich... dass ich..." Shane sah Nicky mitten
in seine blauen Augen. "Nicky, mir ist klar geworden, dass ich dich noch immer
liebe.", sagte Shane leise und sah Nicky unsicher an. "Du liebst mich? Aber...
aber... Shane, ich bin mit Kian zusammen und... und ich liebe ihn!", stotterte
Nicky verwirrt. "Ich weiß, Nicky. Aber ich kann gegen meine Gefühle
nichts machen!", erwiderte Shane und rückte immer näher an Nicky,
welcher krampfhaft versuchte, ihm auszuweichen. Als Shane direkt vor Nicky saß,
nahm er all seinen Mut zusammen und gab ihm einen zärtlichen Kuss. Im ersten
Moment war Nicky total geschockt, aber dann ließ er sich auf Shanes zärtlichen
Kuss ein. Nicky dachte plötzlich an gar nichts mehr. Nur noch an das hier
und jetzt, was schließlich in einem One - Night - Stand endete. Als Nicky
einen Tag später erst richtig realisiert hatte, was er eigentlich gemacht
hatte, wich er Shane und Kian die ganze Zeit aus. Kian wunderte sich sehr und
nahm sich vor, ihn darauf anzusprechen, wenn sie zu Hause waren. Nachdem sie
in ihrem Haus angekommen waren, ging Kian auf Nicky zu. "Nicky, kann ich mal
mit dir reden?", fragte er. Nicky, der gerade in Gedanken war, bekam die Frage
gar nicht so richtig mit. "Was? Ehm ja, was gibt es denn?", entgegnete er schließlich.
"Wieso bist du heute den ganzen Tag so nachdenklich und weichst mir aus?", wollte
Kian wissen und setzte sich mich Nicky auf die Couch. "Tue ich das etwa? Oh,
ist mir gar nicht aufgefallen!", log Nicky. "Jetzt lüge mich bitte nicht
an, Nicky. Du weißt doch, dass du mir alles erzählen kannst, hm?",
sagte Kian. Nicky sah ihn gequält lächelnd an und holte tief Luft.
"Du hast Recht, Kian. Ich muss dir was gestehen!", flüsterte Nicky und
senkte seinen Blick. "Was ist denn los?", hakte Kian besorgt nach. "Ich... ich...",
fing Nicky an und schluckte. "Ich habe gestern mit Shane geschlafen!", sprudelte
es dann aus Nicky heraus. Kian konnte seinen Ohren nicht trauen! Nicky hatte
ihn betrogen! Und das auch noch ausgerechnet mit Shane! Das konnte doch nicht
wahr sein! "W... Was? A.. Aber wieso?", fragte Kian fassungslos. "Ich wollte
das eigentlich nicht, aber es ist passiert, Kian! Es tut mir so Leid! Am liebsten
würde ich alles wieder rückgängig machen, aber das geht leider
nicht.", sagte Nicky entschuldigend und blickte traurig auf seine Finger. Die
beiden saßen eine ganze Zeit lang schweigend nebeneinander. Jeder hing
seinen Gedanken nach. "Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll, Nicky.
Ich meine, ich liebe dich wirklich über alles und will mich auch nicht
von dir trennen, aber das... Ich weiß nicht, ob ich dir jemals wieder
vertrauen kann!", durchbrach Kian die Stille und sah Nicky ziemlich verletzt
an. "Kian, da ist noch etwas!", begann Nicky. "Und was?", fragte Kian. Er dachte,
dass es eigentlich nicht schlimmer kommen könnte. Doch genau das tat es.
"Ich... habe durch diesen One - Night - Stand wieder Gefühle für Shane.
Ich möchte dich nicht belügen Kian, deshalb ist es vielleicht besser,
wenn wir uns trennen!", gestand Nicky und drückte Kian kurz. "Bitte was?
Nicky, bitte sage mir, dass das nicht wahr ist!", sagte Kian und schüttelte
immer wieder seinen Kopf. Er war zu geschockt, um weinen zu können. "Kian
es tut mir Leid! Ich hab dich echt lieb, aber bei Shane ist das, glaub ich,
mehr.", entgegnete Nicky und verließ fluchtartig das Haus. Kian musste
das Ganze erst mal verdauen. Schnell lief er rüber zu ihnen und klingelte
Sturm. "Ja, immer mit der Ruhe!", schrie Bryan und ging zur Tür. Nachdem
er die Tür aufgemacht hatte, stürmte Kian in sein Wohnzimmer und setzte
sich auf das Sofa. Erst jetzt realisierte, was gerade passiert war und fing
hemmungslos an zu weinen. Molly, die gerade auf dem Boden spielte, kam zu Kian
und drückte sich an seine Beine. "Nicht weinen, Onkel Kian!", sagte sie.
"Hallo Kian!", begrüßte Bryan Kian und sah ihm verwundert hinterher,
schloss aber die Tür und ging ins Wohnzimmer. "Süße, geh mal
zur Mama. Der Papa muss mal mit dem Onkel Kian reden!", wandte sich Bryan an
seine Tochter, die gleich darauf das Wohnzimmer verließ. "Bryan ich...
ich kann nicht mehr!", schluchzte Kian. Bryan setzte sich neben seinen Kumpel
und nahm ihn in den Arm. "Blondie, beruhig dich erst mal! Was ist denn passiert?
Wieder Stress mit Nicky?", fragte Bryan. Nachdem sich Kian einigermaßen
beruhigt hatte, sah er seinen Freund an. "Nicky hat... hat wegen.. wegen...",
begann er, musste dann aber wieder weinen. "Wegen Shane Schluss gemacht!" Als
Bryan das hörte, wurde er blass. "Ich hab es geahnt. Man Kian, das tut
mir so Leid!", sagte Bryan und strich seinen Kumpel beruhigend über den
Rücken. In den nächsten Wochen sprach Kian weder ein Wort mit Nicky
noch mit Shane. Er zog sich immer mehr zurück und ließ keinen an
sich ran. Als sie zu einem Interview mussten, gaben Shane und Nicky bekannt,
dass sie wieder ein Paar waren. Nach dem Interview fühlte sich Nicky nicht
wie der glücklichste Mensch auf der ganzen Welt, sondern ziemlich schlecht.
Mark, Bryan und Shane dachten, das er wegen Kian so traurig wäre und nicht
mit ansehen konnte wie schlecht es ihm ging. "Komm Nicky, das mit Kian wird
schon wieder, glaub mir!", versuchte Mark Nicky zu beruhigen. "Ich hoffe es!",
seufzte Nicky. Shane kam zu den beiden und legte einen Arm um Nickys Hüfte.
"Ich denke das es Kian auch bald besser gehen wird. Er ist doch stark!", entgegnete
Shane und zog Nicky zu sich um ihn leidenschaftlich zu küssen. Kian kam
gerade um die Ecke und als er das sah, wurde es ihm zuviel und er rannte zu
seinem Wagen, um so schnell wie möglich wegzufahren. Nicky, der das mitbekommen
hatte, ließ Shane los und sah Kian geschockt hinterher. "Scheiße!
Kian warte!", schrie Nicky Kian hinterher, doch dieser hörte es nicht mehr.
"Shit! Bryan, los komm schon!", rief Nicky Bryan zu, nahm seine Jacke und rannte
raus. Bryan sah seinem Freund erst irritiert hinterher, aber als er kapiert
hatte, was hier gerade passierte, nahm er seine Autoschlüssel und rannte
so schnell wie möglich zu seinem Wagen. Mit quietschenden Reifen fuhren
die beiden Kian hinterher. Mark und Shane warfen sich nur verwirrte und geschockte
Blicke zu. "Scheiße man! Fahr doch schneller, Bryan!", schrie Nicky hysterisch.
"Was glaubst du was ich hier mache, hm? Wieso regst du dich denn jetzt eigentlich
so auf? Vorher hatte dich Kian doch auch nicht interessiert. Da hattest du nur
Augen für deinen tollen Shane!", rief Bryan wütend. "Warum ich mich
so aufrege? Weil... weil... ich nie jemanden anderen geliebt habe außer
Kian! Nur ich Vollidiot merke das immer zu spät. Und jetzt frage nicht
so blöd, sondern gib Gas. Ich muss ihm das sagen!", antwortete Nicky und
war den Tränen nahe. "Bitte was?! Na gut, vergessen wir das jetzt erst
mal. Das ist jetzt nicht so wichtig. Aber nachher bist du mir noch eine Erklärung
schuldig!", entgegnete ihm Bryan. Als sie an Nickys und Kians Haus ankamen,
sprang Nicky aus dem Auto und klingelte Sturm. "Kian? Kian, mach auf! Mach die
verdammte Tür auf!", schrie Nicky. Da sich nichts in der Wohnung regte,
beschloss Bryan die Tür aufzubrechen. "Nicky, geh mal zur Seite. Ich breche
jetzt die Tür auf!", sagte er, nahm Anlauf und rannte mit voller Wucht
gegen die Tür, die gleich darauf aus dem Türrahmen sprang. Nachdem
die Tür offen war, rannte Nicky quer durch die Wohnung und suchte nach
Kian. "Kian? Kian, sag doch was! Wo bist du?", rief er immer wieder. "Bry? Du
suchst hier unten nach Kian. Ich gehe nach oben und suche ihn dort!", sagte
Nicky und lief eilig die Treppe nach oben. Als er ihn weder im Schlafzimmer
noch im Gästezimmer fand, ging er ins Badezimmer. Dort fand er Kian, mit
einem Messer neben sich liegen, in einer riesigen Blutlache liegen. "Nein! Kian!",
schrie Nicky. "Bry, komm schnell!", rief er seinen Freund. Als dieser das Badezimmer
betrat sah er geschockt zu Nicky, der Kian gerade einen Druckverband um sein
Handgelenk machte. Doch er wendete seinen Blick wieder ab und rannte nach unten
um einen Krankenwagen zu rufen. "Nicky?", fragte Kian ganz leise. "Ja Kian,
ich bin es. Hör mir zu. Du darfst nicht sterben! Ich muss dir noch was
sagen.", sagte Nicky verzweifelt und ihm liefen die Tränen nur so über
die Wangen. "Ich liebe dich Nicky und..." Kian machte eine kurze Pause, weil
er schon ziemlich schwach war. "Ich werde dich immer lieben. Egal was passiert."
Als Nicky etwas erwidern wollte, kam der Notarzt ins Badezimmer gestürmt
und legte Kian auf eine Trage, um ihn ohne Umwege in das Krankenhaus zu bringen.
Bryan kam zu Nicky hoch und nahm ihn in den Arm. "Ich habe alle angerufen. Sie
sind auf dem Weg ins Krankenhaus. Ich denke wir sollten auch hinfahren.", sagte
Bryan und lief mit Nicky die Treppen runter zu seinem Wagen. "Bryan, ich liebe
ihn. Ich will nicht, dass er stirbt!", weinte Nicky auf dem Weg zum Krankenhaus.
"Nicky, ich will auch nicht, dass Blondie stirbt! Das will niemand von uns!",
sagte Bry und bekam einen Kloß im Hals. Vor dem Krankenhaus suchten sie
sich schnell einen Parkplatz und rannten sofort in die Notaufnahme. Kurze Zeit
später kamen auch die anderen und die Familie Egan angerannt. "Wie geht
es ihm?", fragte Mark mit Tränen in den Augen. "Wir wissen es nicht. Er
liegt noch immer im OP.", antwortete ihm Bryan und ihm kullerte eine Träne
die Wange runter. Nach 2 Stunden endlosen Wartens kam ein Arzt aus dem OP direkt
auf die Jungs von Westlife und die Familie Egan zu. Nicky stand auf und lief
zu dem Arzt. "Was... Kian.. Was ist mit ihm?", fragte er mit Schluchzern in
der Stimme. Der Arzt sah Nicky und die anderen betroffen an. "Wir haben alles
versucht um Mr. Egan zu retten. Es tut mir sehr Leid, aber Mr. Egan ist soeben
verstorben!", antwortete er schließlich. "Nein! Das kann nicht sein. Bitte
sagen Sie mir, dass das alles nur ein schlechter Scherz ist! Kian darf doch
nicht einfach Tod sein!", sagte Patricia und brach weinen in den Armen ihres
Mannes zusammen. "Nein! Nicht mein Kian!", schrie Nicky. Er rannte dann so schnell
es ging zum OP. Bryan rannte weinend hinter seinem Freund her und hielt ihn
gerade noch am Arm fest. "Nicky bitte! Es ist besser wenn du Kian jetzt nicht
siehst!", schluchzte Bryan. "Lass mich los, Bry! Ich will zu Kian! Ich will
ihm wenigstens noch ‚Goodbye’ sagen!", entgegnete Nicky und riss sich von Bryan
los. "Wo ist mein Kian?", schrie er dann eine herumstehende Krankenschwester
an. "Glauben Sie mir, Mr. Byrne. Es ist wirklich besser, wenn sie Mr. Egan nicht
mehr sehen.", gab die Krankenschwester Bryan Recht und sah ihren Gegenüber
mitfühlend an. "Hören Sie mit Ihren scheiß Sprüchen auf.
Ich will zu meinem Kian. Und zwar jetzt!", sagte Nicky mit einem leeren Blick.
"Okay, wie Sie unbedingt wollen! Aber ich habe Sie gewarnt!", gab die Krankenschwester
doch nach und führte Nicky zu Kian. Als sie in dem Raum waren, in dem Kian
lag, ließ die Krankenschwester Nicky alleine zurück. Er ging langsam
auf Kian zu und setzte sich dann neben ihn. ‚Er liegt da, wie ein Engel!’, schoss
es Nicky durch den Kopf. Und er hatte Recht. Kian war nun ein Engel. "Kian,
ich liebe dich! Das wollte ich dir noch sagen, aber du lässt mich hier
alleine!", weinte Nicky. Der behandelnde Arzt kam nach einer Weile rein und
brachte Nicky wieder zu den anderen. "Sie brauchen jetzt Ruhe, Mr. Byrne!",
sagte der Arzt. "Ich möchte noch einmal mein herzlichstes Beileid aussprechen!",
wandte sich der Arzt an Patricia und Kevin. Nicky war nicht mehr ansprechbar.
Er starrte nur mit leeren Blick gegen die weiße Wand. "Kevin, Patricia...
Es tut mir so Leid!", sagte Bryan und ihm liefen die Tränen über die
Wangen. Am Tag der Beerdigung rief Kevin bei den Byrnes an. "Byrne?", meldete
sich Yvonne. "Hallo Yvonne. Hier ist Kevin. Ist Nicky nicht zufällig da?",
begrüßte Kevin sie. "Doch, er ist oben in seinem Zimmer.", antwortete
Yvonne. "Könnte ich ihn vielleicht mal sprechen?", fragte Kevin. "Ich weiß
nicht. Er hat seit Kians Tod kaum noch mit irgendjemandem gesprochen. Nicht
einmal mit Bryan!", entgegnete Yvonne ihm traurig. "Na gut! Kannst du ihm dann
vielleicht sagen, das ich nicht möchte, dass er heute auf die Beerdigung
kommt?", sagte Kevin bestimmt. "Aber... er hat ihn doch geliebt!", antwortete
Yvonne und bekam einen Kloß im Hals. "Ja, das hat man ja gesehen! Er ist
doch an allem Schuld!", sagte Kevin sauer. "Ich kann deine Trauer ja verstehen,
aber findest du nicht, dass du etwas überreagierst? Nicky leidet genauso
darunter, wie wir alle. Für ihn ist eine Welt zusammengebrochen. Aber ist
in Ordnung. Ich werde es ihm ausrichten. Dürfen wir denn wenigstens kommen?,
fragte Yvonne traurig und kämpfte mit den Tränen. "Von mir aus. Ich
muss jetzt Schluss machen. Wir sehen uns!", verabschiedete sich Kevin und legte
auf. Patricia, die alles mitbekommen hatte, sah ihren Mann böse an. "Kevin,
kannst du mir bitte erklären was das eben sollte?", fragte sie. "Ist doch
wahr! Ohne Nicky würde unser Sohn noch leben!", rief Kevin wütend
und ihm liefen Tränen die Wangen hinunter. "Es ist nicht Nickys Schuld,
Kevin!", verteidigte Patricia Nicky. "Sondern? Nicky ist der Grund wieso sich
Kian das Leben genommen hat! Ganz einfach!", erwiderte Kevin. "Er kann doch
nichts dafür!", erwiderte Patricia und warf einen Blick auf die Uhr. "Wir
sollten jetzt gehen, sonst kommen wir zu spät!" Yvonne lief in der Zwischenzeit
zu ihrem Sohn und erzählte ihm das, was Kevin gesagt hatte. Nicky konnte
das alles nicht begreifen, entschloss sich aber trotzdem auf die Beerdigung
zu gehen. "Mum, ich werde gehen. Egal was Kevin sagt! Er kann mir nicht verbieten,
dass ich mich nicht von meinem Engel verabschieden kann!", sagte er trotzig.
Seine Mutter nickte nur. Dann machten sich die Byrnes auch auf den Weg zu dem
Friedhof, auf dem Kian beigesetzt werden sollte. Nachdem sie einen Parkplatz
gefunden hatte, stiegen Nikki und Yvonne aus. Nicky wollte erst später
an das Grab gehen, wenn Kevin weg war. Kevin und Patricia, die auch gerade gekommen
waren, begrüßten die beiden. Als Patricia einen Blick zu dem Auto
der Byrnes warf, sah sie Nicky darin sitzen. Sie entschuldigte sich kurz und
lief zu ihm. "Hey Nicky!", begrüßte Patricia ihn. "Hallo!", begrüßte
Nicky sie ebenfalls. "Komm mit Nicky, ich sehe doch wie du leidest!", lächelte
Patricia traurig. "Danke Patricia!", sagte Nicky und er lief weinend mit Patricia
zu den anderen, wo die Zeremonie statt fand. Als Kevin sah, dass Nicky doch
gekommen war, wollte er zu ihm hingehen und ihn wegschicken, doch Patricia machte
ihm mit einem bösen Blick klar, dass er das lassen sollte. Kurz bevor die
Zeremonie anfing, wurde ein riesiger, schwarzer Flügel in die Halle gerollt
und Mark, Shane und Bryan liefen nach vorne. Bryan nahm sich ein Mikrophon und
begann zu sprechen: "Wir wollten Kian noch die letzte Ehre erweisen und deshalb
wollten wir noch ein Lied für ihn singen. Kian, egal wo du jetzt auch sein
magst, wir hoffen, dass es dir gut geht. Es ist schwer zu begreifen, dass du
nun nicht mehr da bist. Jetzt können wir dich nicht mehr necken oder können
nicht mehr deine schlechte Laune ertragen." Ein schwaches Schmunzeln ging durch
die Menge. Jeder kannte Kians Stimmungsschwankungen zu gut! "Auch, wenn du uns
damit des öfteren auf die Nerven gegangen bist, haben wir das immer an
dir geliebt! Es gab so viele schöne Zeiten mit dir und die ich, und die
anderen hier bestimmt auch, nie mehr missen wollen! Es ist wirklich schade,
dass wir nicht noch mehr solcher Zeiten mit dir erleben durften. Wir vermissen
dich, Kian. Aber wenn unsere Zeit gekommen ist, dann sehen wir uns wieder und
dann rocken wir den Himmel!", endete Bryan und ihm liefen wieder einige Tränen
über die Wangen. Die Menge stand auf und klatschte. Diese kleine Rede hatte
alle berührt. Jeder hatte Tränen in den Augen. Bryan nickte kurz den
Anwesenden zu und setzte sich dann an den Flügel. Sie wollten Kians und
Nickys Lied spielen. Nachdem Bryan die ersten Takte spielte, fing Shane an zu
singen:
I Sit And Wait
Does An Angel Contemplate My Fate
And Do They Know
The Places Where We Go
When We're Grey And Old
'Cos I've Been Told
That Salvation Lets Their Wings Unfold
So When I'm Lying In My Bed
Thoughts Running Through My Head
And I Feel That Love Is Dead
I'm Loving Angels Instead
And Through It All He Offers Me Protection
A Lot Of Love And Affection
Whether I'm Right Or Wrong
And Down The Waterfall
Wherever It May Take Me
I Know That Life Won't Break Me
When I Come To Call He Won't Forsake Me
I'm Loving Angels Instead
When I'm Feeling Weak
And My Pain Walks Down A One Way Street
I Look Above
And I Know I'll Always Be Blessed With Love
And As The Feeling Grows
He Breathes Flesh To My Bones
And When Love Is Dead
I'm Loving Angels Instead
And Through It All He Offers Me Protection
A Lot Of Love And Affection
Whether I'm Right Or Wrong
And Down The Waterfall
Wherever It May Take Me
I Know That Life Won't Break Me
When I Come To Call He Won't Forsake Me
I'm Loving Angels Instead
And Through It All He Offers Me Protection
A Lot Of Love And Affection
Whether I'm Right Or Wrong
And Down The Waterfall
Wherever It May Take Me
I Know That Life Won't Break Me
When I Come To Call He Won't Forsake Me
I'm Loving Angels Instead
Nachdem die letzen Töne verklungen waren, klatschten die Anwesenden und
wischten sich die Tränen weg. Der Pfarrer sprach nun seine Predigt und
nachdem er geendet hatte, gingen alle Verwandte und Freunde zu dem Grab. Als
sie vor dem Grab standen, trat Nicky einen Schritt vor. "Ich möchte euch
bitten, mir kurz die Chance zu geben, Kian etwas zu sagen!", fing er ängstlich
an und sah die Anwesenden traurig an. Diese nickten mit ihren Köpfen und
signalisierten Nicky so, dass er sprechen sollte. Er holte noch einmal tief
Luft, bevor er anfing zu reden: "Ich will mich kurz fassen! Hier möchten
mich einige Leute nicht mehr sehen, was ich sehr gut verstehen kann. Ich bin
Schuld, dass meine große Liede jetzt hier liegt. Aber Kian, wenn du mich
hören kannst, und ich bin mir sicher, dass du das kannst, ich liebe dich
so sehr! Ich habe noch nie jemand anderen so sehr geliebt wie dich. Ich hoffe
du verzeihst mir irgendwann. Ich weiß, dass ich nie wieder glücklich
sein werde ohne dich! Du hast mir den Sinn gegeben, zu Leben. Du alleine Kian!
Kevin, Patricia? Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen. Ich liebe Kian wirklich
und werde mir das selber nie verzeihen. Ich hasse mich dafür! Kian, meine
Liebe zu dir ist unsterblich!", endete Nicky seine Rede und schmiss zwei rote
Rosen in das Grab, worauf er dann weinen zusammen brach. Kevin kniete sich zu
Nicky und nahm ihn in den Arm. "Ist schon gut Nicky!", sagte Kevin ebenfalls
weinend. "Es tut mir so Leid!", entschuldigte sich Nicky. Ein paar Tage nach
der Beerdigung klingelte das Telefon bei den Egans. "Egan?", meldete sich Patricia.
"Guten Tag, Mrs. Egan. Dr. Smith hier vom General Hospital. Wir haben hier noch
einen Ring mit der Gravur ‚Nicholas And Kian Forever In Love’. Gehörte
dieser noch ihrem Sohn?", fragte Dr. Smith. "Ja, der gehörte meinem Sohn!",
antwortete Patricia mit einem Kloß im Hals. "Ich denke den wollen Sie
sicher noch haben!", stellte der Arzt fest. "Wenn Sie möchten, können
Sie ihn gleich abholen!", fügte er dann noch hinzu. "Okay. Vielen Dank.
Auf Wiedersehen!", verabschiedete sich Patricia und legte auf. "Wer war das
denn?", fragte Kevin, der gerade rein kam. "Das war das Krankenhaus. Sie haben
noch einen Ring von Kian gefunden, den wir gleich abholen können.", antwortete
sie. "Ich werde den Ring holen und ihn dann Nicky vorbei bringen, okay Pat?",
fragte er seine Frau. "Mach das!", lächelte Patricia traurig. Kevin machte
sich auf den Weg ins Krankenhaus, um den Ring abzuholen. Nachdem er ihn geholt
hatte, fuhr er zu den Byrnes. "Oh, hallo Kevin! Komm doch rein!", begrüßte
Yvonne ihn. "Hallo Yvonne. Ist Nicky da?", fragte Kevin und sah sie an. "Ja,
er ist oben auf seinem Zimmer. Geh ruhig hoch!", antwortete Yvonne ihm. Kevin
bedankte sich und ging zu Nickys Zimmer. Als er klopfte bekam er nur ein "Jetzt
nicht Mum!" zu hören. Er öffnete die Tür einen kleinen Spalt.
"Ich bin es, Kevin. Darf ich reinkommen?", fragte er vorsichtig. Nicky schreckte
hoch und wischte sich schnell die Tränen weg. "Kevin? Ehm... Ja, komm rein!",
entgegnete er ihm. Kevin ging langsam auf Nicky zu und setzte sich dann neben
ihn auf das Bett. "Ich habe noch etwas für dich!", sagte Kevin an und gab
Nicky den Ring. "Den haben wir heute vom Krankenhaus bekommen und ich dachte
das du ihn haben möchtest.", fuhr er fort. "Danke Kevin!", sagte Nicky
und steckte sich den Ring an den Finger. "Da ist noch etwas, Nicky!", begann
Kevin. "Ja?", fragte Nicky und sah Kevin mit Tränen in den Augen an. "Ich
wollte mich bei dir entschuldigen. Ich weiß, dass ich unfair zu dir war,
aber ich komme mit der ganzen Sache einfach nicht klar. Es zerreißt mir
das Herz, wenn ich daran denke, dass ich nie wieder ein Wort mit meinem Sohn
sprechen kann, noch ihn in die Arme nehmen kann. Ich hoffe, du kannst mir verzeihen!",
sagte Kevin und ihm liefen ein paar Tränen die Wangen runter. "Du fragst
mich ob ich dir verzeihe?", fragte Nicky ungläubig und nahm Kevin in den
Arm. "Ich hatte solche Angst, dass du mir das nie verzeihen würdest. Du
hast Recht, Kevin. Ich bin daran Schuld, sonst niemand. Ich weiß, dass
ich das nie wieder gut machen kann! Aber ich liebe ihn und werde es immer tun.
Mich macht das so fertig, dass ich ihm das nicht mehr sagen konnte, aber ich
bin dankbar das du mir verzeihst!", erwiderte Nicky und auch ihm liefen die
Tränen über die Wangen. "Nein, Nicky! Das darfst du nicht denken!
Dich trifft keine Schuld! Bitte versprich mir das du dir nichts antun wirst.
Du bist in den letzen Monaten wie ein Sohn für mich geworden.", entgegnete
Kevin traurig. "Trotz allem?", fragte Nicky unsicher. "Ja, Nicky. Trotz allem
was passiert ist!", bestätigte Kevin seine Aussage. "Danke Kevin!", schluchzte
Nicky. "Kevin?", fragte er nach einer Weile. "Ja?" "Glaubst du, Kian weiß
das ich ihn liebe?", fragte Nicky und sah traurig auf das Bild, welches auf
seinem Nachttisch stand. "Ja! Glaub mir, er spürt, dass du ihn liebst und
er wird immer auf dich und seine Familie aufpassen!", entgegnete Kevin ihm.
"Ich hoffe es. Ich hätte es ihm aber gerne noch gesagt!", erwiderte Nicky
und wischte sich die Tränen weg. "Ich weiß! Aber Nicky? Kian wird
dir immer zu hören. Egal wann und wo!", sagte Kevin und umarmte Nicky.
"Ich vermisse ihn so sehr!", entgegnete Nicky mit bebender Stimme. "Ich
vermisse ihn auch. Wir alle vermissen ihn. Aber wir müssen jetzt stark
sein. Kian würde es nie wollen, dass wir wegen ihm weinen!", sagte Kevin
und schluchzte. "Ja, du hast Recht, aber es fällt mir so verdammt schwer!
Hat er eigentlich oft von mir geredet?", fragte Nicky ihn. "Oh ja!", fing Kevin
an und lachte leise auf. "Die ganze Zeit! Als ihr euch getrennt habt, konnte
er nur noch von dir reden. Aber auch als ihr zusammen wart. Seine Augen haben
immer so gestrahlt, als er von dir erzählt hat!", schwelgte Kevin in Erinnerungen.
"Wirklich?! Danke das hat mir sehr geholfen!", sagte Nicky und lächelte
seit langen mal wieder.
~*Epilog*~
Westlife trennten sich nach Kians Beerdigung. Sie wollten nicht ohne Kian weitermachen.
Ohne ihn wäre Westlife einfach nicht Westlife. Als die Fans die Nachricht
hörten, waren sie alle geschockt. Nicky zog sich immer mehr zurück
und ließ keinen an sich heran. Nicht einmal Bryan, seinen besten Freund.
Zwei Monate endlosen Quälens schluckte Nicky eine Überdosis Schlaftabletten
und schlief mit dem Gedanken, gleich bei Kian sein zu können, ein. Alle
waren geschockt und traurig zugleich, als sie einen weiteren Freund verloren
hatten. Doch auf der anderen Seite konnten sie ihn verstehen, dass er ohne Kian
nicht mehr leben wollte. Nicky hatte das alles kaputt gemacht. Kians und Nickys
Familien und Freunde hofften, dass die beiden wieder zusammen waren und es ihnen
gut ging, wo auch immer sie waren.
~*The End*~