Ich lief und lief. Warum musste es in dem Kaufhaus auch länger dauern!
Jetzt versucht ich noch rechtzeitig zur U-Bahn zu kommen, die nicht
weit entfernt war. Ich bog um die Ecke und da passierte es: Ich stieß
mit
einem jungen Mann zusammen und meine zwei Taschen fiel zu Boden! "Oh,
Verzeihung, ich habe dich nicht gesehen", entschuldigte sich der junge
Mann und hob meine Taschen auf. "Hier bitte", sagte er. "Danke",
erwiderte ich, nahm sie entgegen und sah ihn an. Er war größer als
ich, hatte
dunkles Haar und war auch gut gebaut. Was mir aber sofort auffiel,
waren seine Augen. ,Mein Gott hat der schöne Augen‘, dachte ich und sagte
dann etwas verlegen: "Ich muss. Sorry, ich darf die U-Bahn nicht
verpassen." "Da wirst du kein Glück mehr haben", meinte der junge Mann,
"die
ist gerade vor zwei Minuten gefahren!" "Oh Scheiße", fluchte ich, "das
war es dann!" "Wo musstest du denn hin?" "Nach Hause, ich wohne in der
King Street", antwortete ich ihm. "Ich kann dich doch hinbringen",
machte er den Vorschlag, "mein Auto steht hier in der Nähe!" "Aber ich
kenne
dich doch gar nicht", sagte ich. "Das stimmt: Ich habe mich noch gar
nicht vorgestellt, sorry! Ich bin Mark! Mark Feehily!" Und er hielt mir
die Hand hin. Ich schlug ein und erwiderte: "Hi, ich bin Sonja! Sonja
Pries. Ich nehme dein Angebot doch gerne an, aber vorher muss ich noch
was essen! Kommst du mit zum ,Pizza Hut‘ hier um die Ecke?" "Klar,
gerne", sagte er und ich hakte mich bei ihm ein.
You hold the words that mean so much
Let’s make a vow together
Als wir in die Pizzeria eintraten, begrüßte ich gleich einen guten
Freund von mir, der dort arbeitete. "Hi Sonja! Wie geht’s?" "Gut und dir?"
"Auch gut. Warst du wieder shoppen und hast dir gleich einen so gut
aussehenden Mann mitgebracht?" Er sah mich und Mark abwechselnd an, wobei
ich merkte, dass er Mark ganz genau musterte. "Jo! Danke es geht mir
ganz gut. Das Shoppen musste sein. Das ist übrigens Mark", stellte ich
ihm Mark vor. Beide gaben sich die Hand und Jo raunte mir zu: "Jetzt ist
er wohl nicht mehr frei, oder?" "JO! Ich bin nicht mit ihm zusammen!
Wir sind uns vorhin auf der Straße begegnet!" "Begegnet ist gut", grinste
Mark, "sie ist in mich rein gelaufen!" "Ich hatte es ja auch sehr
eilig! Wir setzen uns da vorne hin, OK! Bis gleich!" Als Mark und ich saßen,
kam Jo und brachte Mark die Karte. Der schaute etwas verdutzt und Jo
antwortete: "Sunny nimmt immer das gleiche! Pizza Schinken!" "Aha",
antwortete Mark. "Dann nehme ich eine Pizza Salami!" "OK", meinte Jo und
nahm die Karte. "Wisst ihr denn schon, was ihr trinken wollt?" "Das
gleiche wie immer", lachte ich, "eine Cola!" Und Mark bestellte sich ein
alkoholfreies Bier. Dann unterhielten uns über dies und das. "Sag mal,
was
meinte Jo vorhin? Er hat mich auch so komisch gemustert!" "Das ist dir
aufgefallen?! Jo ist schwul und im Moment solo!" "Oh", sagte Mark.
"Aber keine Angst! Wenn er weiß, dass du nicht auf Männer stehst,
dann
lässt er dich auch in Ruhe!" "OK", meint Mark und war ein wenig
erleichtert.
"Was machst du denn hier so in London?" wollte ich wissen, während wir
auf unsere Pizzen warteten. "Ich bin hier mit meine Kumpels Wenn du
willst, werde ich sie dir vorstellen. Wir sind gestern angekommen und
bleiben für eine Woche." "Ich würde gerne deine Freunde kennenlernen",
bedankte ich mich für das Angebot. Dann kam auch schon Jo wieder mit
unseren Pizzen. "Sag mal Jo, wann hast frei?" "Um 23:00Uhr!" "OK", sagte ich
und Jo ging wieder. Mark und ich ließen es uns schmecken. Einige Zeit
war es still, aber ich erwischte mich öfters dabei, dass ich Mark von
der Seite anschaute und dachte: ,Der sieht ja verdammt gut aus.‘
In the story of love
"Hast du eigentlich einen Freund?" wollte er dann nach einiger Zeit
wissen. Ich stockte, antwortete dann aber: "Nein, leider nicht! Mein
letzter hat mich betrogen und im Moment habe ich keine Lust auf eine
Beziehung. Wenn aber mein Traumprinz vor mir steht, dann kann ich sicher nicht
nein sagen!" Er nickte. "Ja, meine letzte Freundin hatte ich vor knapp
zwei Jahren. Sie war aber nur hinter meinem Geld her!" "Was machst du
denn beruflich?" wollte ich wissen. Er schaute mich etwas verständnislos
an: "Ich singe in einer Boyband mit den vier Kumpels, mit den ich hier
bin. Und du?" "Ich bin Tänzerin, aber im Moment arbeitslos! Ich war die
letzten zwei Jahre in Kalifornien und das letzte halbe Jahr in L.A. und
habe versucht, mich dort als Tänzerin durchzuschlagen. Hat auch erst
ganz gut geklappt!" "Was ist dann passiert?" wollte Mark wissen. Ich
schluckte, als ich an meine Zeit in L.A. dachte und antwortete: "Das ist
nicht so wichtig. Was machst du denn sonst noch so?" "Ich mag es total,
mit meinen Kumpels zu relaxen und mal nichts zu tun. Das ist aber gar
nicht so einfach, weil wir oft hart arbeiten müssen." "Wegen der Band?"
fragte ich und er nickte. "Möchtest du vielleicht noch etwas trinken?"
fragte ich ihn. "Gerne", antwortete er mir. "Jo? Wir hätten gerne noch
zwei Cola!" "Kommt sofort", sagte Jo und verschwand. "War doch OK mit
der Cola, oder?" "Aber klar!" Zwei Minuten später kam Jo wieder und
stellte uns die Colas auf den Tisch. "Danke Jo." "Gern geschehen Sunny!"
Nachdem Mark und ich uns noch ein wenig unterhalten hatten, bezahlten wir
und verließen die gemütliche Pizzeria. "Soll ich dich jetzt noch
nach
Hause bringen?" fragte Mark, als wir auf der Straße waren. "Gerne!" "OK,
dann komm!" Wir gingen zu seinem Auto und fuhren los. Als wir bei
meiner Wohnung angekommen waren, bleib ich noch kurz in seinem Auto sitzen.
"Danke für den schönen Abend", sagte ich nach einiger Zeit Stille.
"Ich
war schon lange nicht mehr mit einem so netten Mann aus!" "Oh danke",
grinste Mark, "ich habe mich aber auch gefreut, mit so einem netten und
hübschen Mädchen auszugehen!" Ich wurde ein bisschen rot und er sprach
weiter: "Und wenn du das wiederholen möchtest..." Er kramte in seiner
Jackentasche und holte einen Zettel und eine Stift heraus. Er schrieb
etwas auf und gab mir den Zettel. "Das ist meine Handynummer. Ich würde
mich freuen, wenn du dich meldest!" "Mache ich. Versprochen!" Ich riss
einen Streifen von dem kleinen Zettel ab, nahm Marks Stift und schrieb
ihm meine Handynummer auf. "Vielleicht meldest du dich ja auch mal",
sagte ich und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Dann stieg ich aus dem
Auto und nahm meine Sachen von der Rückbank. "Ciao Mark", sagte ich. Dann
ging ich auf das Haus zu, schloss die Tür auf und drehte mich noch
einmal um. Mark war noch da und ich winkte ich zu. Er winkte zurück und
fuhr dann los. Dann ging ich hinein, stieg in den ersten Stock, wo meine
Wohnung war, die ich mit Jo teilte und betrat diese. Meine Sachen
stellte ich in den Flur. Die konnte ich auch am nächsten Morgen auspacken.
Ich machte mich fürs Bett fertig und als ich im Bett lag, konnte ich gar
nicht einschlafen. Meine Gedanken kreisten um Mark.
Now is the moment
I’ve been waiting for
When dreams they come to life
No hesitation, only open doors
You pushed those doubts aside
Am nächsten Morgen wachte ich später als normal auf. Ich stand auf,
duschte, zog mich an und frühstückte in Ruhe. Dabei drehte ich das
Radio
auf und es lief ein schöner Song, den ich aber nicht kannte:
So I say a little prayer
Hope my dreams will take me there
Where the skies are blue
To see you once again my love............
Da kam Jo in die Küche. "Guten Morgen Süße, gut geschlafen?"
"Ja und
auch schön geträumt", erwiderte ich. Jo setzte sich zu mir und nahm
sich
ein Brötchen. "Von Mark?" Ich nickte. "Der sieht echt verdammt gut aus,
aber er ist hetero, stimmt’s?" Ich nickte wieder und Jo seufzte. "Ach
komm, du findest schon noch einen tollen Kerl, der dich liebt!" "Ich
glaube, du hast ihn schon gefunden", meinte Jo. "Du spielst wieder auf
Mark an! Ich glaube nicht, dass er sich für mich interessiert." "Ich
schon", meinte Jo, "wie er dich gestern angeschaut hat... Da war schon mehr
als nur Sympathie!" "Meinst du wirklich?" "Ja!" Im Hintergrund war der
Song gerade zuende und der Moderator sagte: "Das waren sie! Die fünf
Jungs von Westlife mit "My Love"! Sie sind gerade hier in London und
drehen ihr neues Video....!"
"Der Song ist toll, kennst du Westlife?" fragte ich Jo. "Die kommen aus
Irland und sind schon sehr bekannt hier. Aber gesehen habe ich sie nur
einmal, in Fernsehen. Und noch nicht mal alle. Nur einen Shane und
einen Nick, oder so ähnlich!" "Aha", sagte ich und beschloss, mal in die
Stadt zu fahren, um mich nach der Single zu "My Love" zu erkundigen. Das
Lied gefiel mir nämlich auf Anhieb supergut.
"Ich fahre in die Stadt und werde ein wenig einkaufen! Brauchst du
irgend etwas?" "Nein danke", sagte Jo. "OK, bis dann!" Ich verabschiedete
mich von ihm, ging die Treppen hinunter und schlug den Weg zur nächsten
U-Bahnstation ein. Als ich dann endlich in der City war, war schon
ziemlich viel los. Ich kaufte die wichtigen Lebensmittel ein, die wir noch
brauchten und machte mich dann auf dem Weg zu einem Musikgeschäft.
In dem Laden war nicht viel los und ich konnte mich in Ruhe umsehen.
Doch leider konnte ich die CD von Westlife nicht finden, sonst hätte ich
schon da gemerkt, mit wem ich am Abend zuvor Pizza essen war.
Ich verließ den Laden wieder und machte mich auf den Weg zur U-Bahn.
Plötzlich klingelte ich mein Handy. Ich kramte es aus meiner Tasche
hervor und nahm ab. "Hallo?" "Hi Sonja, hier ist Mark!" "Hi Mark, ich hätte
nicht gedacht, dass du so schnell anrufst!" "Ich schon. Hör mal, ich
hätte heute einen freien Tag, hast du Lust, dich mit mir und meinen
Kumpels zu treffen? Dann lernst du sie kennen." Ich überlegte kurz und
sagte
dann zu. "OK, ich wohne mit den vier im "Star Hotel", kommst du so um
14:00Uhr vorbei?" "Klar, bis dann", verabschiedete ich mich und legte
auf. ,Das Star Hotel, sehr nobel‘, dachte ich und ging in die U-Bahn. Als
ich wieder in der Wohnung war, packte ich die Lebensmittel in den
Kühlschrank und machte mir ein Brötchen. Dann setzte ich mich ins
Wohnzimmer, legte mich auf das Sofa und schnappte mir die Fernbedienung. Ich
zappte durch die Programme und blieb bei einem Musiksender stehen.
Ich hörte die Anfangsmusik von "My Love" und machte lauter, doch
plötzlich klingelte das Telefon. Seufzend stand ich auf, ging in den Flur,
wo
das Telefon war und nahm ab. "Ja?" "Hi hier ist Jo. Ich wollte nur kurz
Bescheid sagen, dass ich heute später komme. Ich habe eine
Verabredung." "Oh Jo! Wie heißt er denn?" "Alex. Mein Gott, er sieht so
gut aus und
ich glaube, es ist was erstes!" "Oh, Jo, ich freue mich ja so für dich!
Du musst mir aber später alles genau erzählen, ich tue es dann auch!"
"Wie, hast du auch eine Verabredung? Mit Mark?" "Klar mit Mark",
antwortete ich und ging zurück ins Wohnzimmer. Dort war das Video "My Love"
leider gerade zuende und ich sah nur noch einen Küstenabschnitt, auf dem
fünf Männer standen, die aber von sehr weit entfernt gezeigt wurden.
Ich machte leiser, damit ich mich noch in Ruhe mit Jo unterhalten konnte.
"Wo trefft ihr euch denn?" wollte gerade Jo wissen. "Im ,Star Hotel‘.
Er wohnt da im Moment." "Ohh, das ,Star Hotel‘. Was ganz Teures!" "Ja
und wenn ich mich jetzt nicht fertig mache, dann bin ich nicht pünktlich!
Ich wünsche dir viel Spaß und gehe nicht gleich zu weit!" "Du auch
nicht, bis dann", sagte Jo und legte auf.
Ich schaltete den Fernseher aus, ging in mein Zimmer und suchte in
meinem Schrank nach einem passenden Outfit. Ich entschied mich für eine
blaue Jeans und ein buntes Oberteil. Dann ging ich ins Bad und schminkte
meine Augen dezent mit Wimperntusche. Anschließend schnappte ich meine
Jeansjacke, nahm meine Tasche mit Handy und Schlüssel und verließ
die
Wohnung. Ich machte mich zum zweiten Mal an diesem Tag auf den Weg zur
U-Bahn und stieg dann ein.
Somehow you always feel
What is on my mind
Seems like this consequence
Came right on time
Das ‚Star Hotel‘ war im noblen Viertel von London und ich musste 20
Minuten fahren, um endlich in der richtigen Straße anzukommen. Von dort
musste ich noch 10 Minuten laufen und als ich am Hotel ankam und in die
Eingangshalle trat, staunte ich: Es sah alles ganz schön edel aus, aber
nicht zu protzig. Ich ging auf die Rezeption zu und fragte den Portier
nach einem gewissen Mark Feehily. "Einen Moment bitte", sagte der,
tippte etwas in den Computer ein und meinte dann: "Ja, der wohnt hier.
Zimmer 335. Dritter Stock und dann den Gang links." "Vielen Dank", sagte
ich und ging auf den Fahrstuhl zu, der sich gerade öffnete. Und wer kam
da heraus? Mark! "Hi Mark", begrüßte ich ihn und wurde von ihm umarmt.
"Hi Sonja, schön, dass du da bist!" "Danke für die Einladung!" "Klar.
Wollen wir hochgehen? Dann stelle ich dir meine Kumpels vor!" "Gerne",
erwiderte ich und wir stiegen in den Aufzug. Er drückte die 3 für
den
Stock und der Aufzug setzte sich in Bewegung.
This is the story of love
Let’s make it last forever
You hold the words that mean so much
Let’s make a vow together
Oben angekommen, folgte ich Mark, der Richtung Zimmer 335 ging. Bevor
er jedoch die Tür öffnen konnte, wurde diese aufgerissen und ein großer
junger blonder Mann lief raus. Hinter ihm lief ein kleinerer,
dunkelhaariger Mann, der rief: "Oh McFadden, ich kriege dich! Hi Mark!" "Hi
Shane", begrüßte Mark ,Shane‘ und ging dann lachend ins Zimmer. Ich
folgte
ihm zögerlich. Mark merkte, dass ich ein wenig nervös war und er nahm
meine Hand. Im Zimmer sah ich zwei junge Männer auf dem Bett sitzen, die
irgend etwas schrieben. Als wir das Zimmer betraten, schauten sie auf
und Mark wurde begrüßt. "Hi Mark", sagte der eine Blonde von ihnen.
"Hi
Jungs. Darf ich vorstellen? Sonja, das sind Nicky und Kian. Lads, das
ist Sonja, eine Freundin!" "Hi Sonja", sagte Kian und gab mir die Hand.
"Hi", antwortete ich selbstbewusst. Ich war gar nicht mehr nervös. Auch
Nicky gab ich die Hand. "Was war denn mit Bryan und Shane los?" fragte
Mark und Nicky meinte: "Bryan hat mal wieder seine Sprüche angelassen
und das hat Shane nicht gepasst!" "Was hat mir nicht gepasst?" fragte da
jemand und ich drehte mich um. Da stand Shane. "Dass Bryan mal wieder
Spaß gemacht hat", meinte Kian grinsend. "Haha", sagte Shane und setzte
sich auf das Bett. Nicky setzte sich neben ihn.
Da kam auch Bryan wieder. "Hi Mark, wen hast du denn da mitgebracht?
Deine Freundin?" "Das ist Sonja, eine gute Freundin." Ich grinste
innerlich. Mark und ich kannten uns noch nicht lange und er stellte mich als
,eine Freundin‘ vor. "Sonja: Das ist Bryan, der Clown unserer Gruppe",
stellte Mark uns gegenseitig vor. "Hi Bryan", begrüßte ich auch ihn.
"Hi
Sunny. Ja, was wollen wir denn heute machen? Wir haben heute unseren
freien Tag!"
"Wir könnten in London ein bisschen bummeln oder uns ein Musical
ansehen", schlug ich vor. "Das ist eine gute Idee", meinte Mark und schaute
seine Kumpels an. "Was meint ihr?" "Klar, das finde ich auch", sagte
Bryan und auch die anderen waren einverstanden. "OK, wir treffen uns in 10
Minuten unten", sagte Kian und verließ das Zimmer. Bryan und Mark
folgten ihm. Ich blieb in Nickys und Shanes Zimmer. "Komm Süßer,
wir müssen
uns fertig machen", sagte Nicky, gab Shane einen Klaps auf die Schulter
und verschwand im Bad. "Süßer?" wiederholte ich fragend. "Ja, Nicky
und
ich sind zusammen", antwortete Shane. "Oh, das habe ich gar nicht
gewusst. Auch wenn ich euch erst seit 10 Minuten kenne, freue ich mich für
euch", sagte ich. "Danke", sagte er grinsend. Da kam Nicky wieder aus
dem Bad mit Sonnenbrille und Mütze. Ich wunderte mich zwar ein
bisschen, sagte aber nichts. Erst als wir uns unten in der Lobby versammelt
hatten, fragte ich nach.
"Wieso verkleidest ihr euch so?" fragte ich lachend. "Damit uns unsere
Fans nicht sofort erkennen", erwiderte Mark. "Welche Fans?" wollte ich
ein wenig unsicher wissen. Mark schaute mich fragend an. "Du kennst uns
echt nicht, was?" "Wieso?" "Na, Nicky, Shane, Bryan, Kian und ich sind
zusammen die Gruppe Westlife!" Ich stutzte. Westlife? Der Name kam mir
doch irgendwie bekannt vor. Na klar! ,My Love’!!
"Moment! Wollt ihr mir sagen, dass ihr diese berühmte Boygroup aus
Irland seid?" "Genau das", sagte Kian. Uff! Das musste ich jetzt erst mal
verdauen. "Wow, ich stehe hier mit den bestimmt begehrtesten Jungs des
Musikbisuiness und habe keine Ahnung davon!" "Ach, das macht doch
nichts", meinte Nicky, "wir freuen uns, dass du uns nicht kennst. Dann kommen
wir uns mal wieder wie normale Boys vor!" Die anderen nickten. "Ich
komme mir wie ein Trottel vor", gestand ich. Da lachten sie. "Ach komm,
vergiss es. Ich hoffe, du wendest dich jetzt nicht von uns ab, wo du
weißt, mit wem du es zu tun hast", meinte Bryan. "Quatsch", sagte ich.
"Dann ist ja alles in Ordnung", meinte Nicky. "Lass uns gehen!"
So machten wir uns zu sechst auf den Weg in die Innenstadt.
"OK. Wo wollen wir als erstes hin?" fragte Nicky. "Ich würde gerne mal
ein paar Läden durchgehen", sagte ich und schaute die anderen an. "Gut.
Dann lass uns zu Harrods gehen." "Ne, Bryan, das ist mir zu teuer",
sagte ich. "Ach komm", meinte Mark, "Wir bezahlen für dich!" "Das kann
ich
nicht annehmen", sagte ich. "Doch, kannst du! Und nun los!" Ich merkte
schon, dass ich mit meinem Protest nicht weit kam. Also ließ ich sie
mal machen, doch ich war darauf bedacht, nicht zu viel und zu teures
kaufen zu lassen.
Ich fand in der Kleidungsabteilung eine super tolle Jeans, die ich auch
gleich anprobierte. Sie passte wie angegossen und Mark und Kian, die
mich begutachteten, waren der Meinung, dass ich diese nehmen sollte.
"Meint ihr wirklich?" fragte ich und zeigte ihnen den Preis. "Klar", sagten
beide gleichzeitig, "aber es fehlt noch ein passendes Oberteil", meinte
Kian. "Wenn du meinst", sagte ich und suchte nach einem schönem Teil.
Kurz darauf fand ich auch eins: Es hatte einen Übergang von dunkelblau
zu hellblau und einen V-Ausschnitt, was Kian und Mark natürlich gleich
gefiel. "Das musst du anprobieren", meinte Kian. Also tat ich es und als
ich wieder aus der Kabine rauskam, standen beide mit offenem Mund da.
Ich musste lachen und fragte dann: "Könnt ihr mir vielleicht sagen, wie
ihr es findet oder soll ich mich wieder umziehen?" "Nein, es sieht toll
aus", meinte Mark. "Sehe ich genauso", pflichtete Kian ihm bei.
"Männer!" stöhnte ich und sah mich im Spiegel an. Sah wirklich nicht
schlecht
aus und passte echt gut. "OK, ich nehme es", sagte ich schließlich.
"Dann bezahlen wir beides", sagte Mark.
When my world falls behind
I just look into those eyes
And see the story of love
"Na gut, aber ich tue ein bisschen was dazu!" Mark und Kian waren
einverstanden und so bezahlten wir. Dann suchten wir die anderen. Bryan
fanden wir in der Herrenabteilung zusammen mit Nicky und Shane, die es
sich auf Stühlen bequem gemacht hatten und Händchen hielten. Es war
komisch, aber ich hatte mich sofort an die beiden gewohnt, obwohl ich sie
noch kaum kannte. Das lag bestimmt daran, dass ich so etwas auch von Jo
kannte. "Na ihr beiden", begrüßte ich die zwei, "habt ihr auch schon
was
gefunden?" "Ja, eine neue Hose und ein Hemd", antwortete Nicky. "Und
du?" "Ich habe auch eine Hose gefunden", sagte ich, "und ein T-Shirt!"
Ich holte beides aus der Tüte heraus. "Ja schick", meinte Shane, "das
steht dir sicher gut. Willst du das nicht heute abend ,ausführen‘? Wir
könnten alle zusammen in einen Club gehen und tanzen, was trinken und
quatschen!" "Man, Shane, jetzt hast du mir die Einladung verdorben!"
meckerte Mark. "Was? Du wolltest sie auch einladen?" fragte Shane. "Ja, aber
das hat sich ja jetzt erledigt." Ich fand es toll, dass Mark mich auch
hatte einladen wollen, also sagte ich: "Ich habe Shane gar nicht
zugehört! Was wollte er?" Mark grinste: "Ich weiß es nicht, aber
ich wollte
fragen, ob du heute abend mit in einen Club kommst!" "Sehr gerne",
antwortete ich und lächelte Mark an. Er lächelte zurück. Mein
Gott, ein
tolles Lächeln! Das fiel mir erst jetzt richtig auf.
Running in circles
Felt like eternity
Indecision led my mind
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"OK, dann ist das ja geklärt", meinte Bryan, "können wir dann etwas
essen gehen?" Kian verdrehte die Augen. "Aber klar doch, Mr Vielfraß!"
"Sehr lustig Egan", meinte Bryan.
Wir gingen in ein Restaurant und bestellten. Ich fühlte mich richtig
wohl bei den Jungs und wollte am liebsten an dem Tag gar nicht gehen.
Doch da klingelte auf einmal mein Handy. "Oh, sorry Jungs", sagte ich,
stand auf und stellte mich in eine ruhigere Ecke. "Ja?" "Hi Sunny, hier
ist Jo!" "Hi, wie läuft‘s bei dir?" "Gut und bei dir?" "Auch gut!" "Ich
wollte nur Bescheid geben, dass ich auch am Nachmittag bei Alex bleibe
und vielleicht bei ihm übernachte." "Oh! Das hört sich ernst an!"
"Könnte man so sagen", meinte Jo und ich hörte an seiner Stimme, dass
er
glücklich war. "OK! Dann viel Spaß weiterhin! Bis morgen dann! Und
grüß
deinen Alex von mir!" "Mache ich. Bis dann! Ciao!"
Ich legte wieder auf und ging zurück zu den Jungs. "Wer war das?"
wollte Bryan wissen. "Neugierig bist du gar nicht", lachte ich. "Nee",
antwortete Bryan. "Das war Jo, mein Mitbewohner. Er übernachtet heute bei...
bei einem Freund!" Ich musste ihm ja nicht gleich auf die Nase binden,
dass er auch schwul war. Mark wusste es zwar schon, aber in diesem
Moment wollte ich es ihnen noch nicht sagen. Vielleicht war Jo ja auch
nicht damit einverstanden. "Aha." "Ich habe nichts mit ihm", sagte ich und
sah Bryan und dann Mark an. "Suny hätte uns mit Sicherheit schon von
einem Freund erzählt, wenn sie einen hätte", sagte er. Ich lächelte
ihm
dankbar an. "Ich habe auch nicht gedacht, dass du was mit ihm hast",
meinte Bryan. "Dann ist ja gut", erwiderte ich und setzte mich wieder
neben Mark. "Was wollen wir denn nach dem Essen machen?" fragte Nicky, als
wir fertig waren. "Wir können schwimmen gehen", schlug Shane vor, "am
besten im Hotelschwimmbad." "Das ist eine super Idee", meinte Kian. "Was
sagst du dazu, Sonja?" "Finde ich auch, aber ich habe nichts dabei!"
"Hey, wir sind doch noch bei Harrods in der Nähe", meinte Mark, "wie wäre
es, wenn du dir einen Bikini oder einen Badeanzug kaufst?" "Ach
Quatsch, ich kann doch eben nach Hause fahren", widersprach ich, "ich wohne
nicht weit entfernt." "OK, dann begleite ich dich. Es ist jetzt...
Moment... 15:20Uhr. Wir können uns ja um 16:00Uhr wieder im Hotel treffen",
schlug Mark vor. Die anderen und vor allen Dingen ich waren
einverstanden. Ich war es unheimlich süß von Mark, dass er mich begleiten
wollte.
Es war ja nicht das erste Mal.
Somehow you turned the page
To the other side
What was an empty place
Is now filled with life
Wir nahmen die U-Bahn und 10 Minuten später war ich an meiner Wohnung
angelangt. "Von außen kennst du es ja schon, willst du meine Wohnung
auch von innen sehen?" fragte ich Mark und er nickte. Ich schloss auf und
trat ein. Mark hinterher. "Ich bin sofort wieder da", sagte ich und
verschwand in meinem Zimmer. Dort suchte ich meine Badesachen zusammen und
steckte es alles in einen Rucksack. Meine neue Hose und das Oberteil
packte ich auch dazu. Dann verließ ich mein Zimmer und rief Mark zu, der
sich ins Wohnzimmer gesetzt hatte: "Mark! Ich bin fertig! Wir können!"
"Alle klar", antwortete Mark und wir fuhren wieder zum Hotel. Dort
angekommen, gingen wir zu Mark aufs Zimmer. Ich zog mich in seinem Bad um
und als ich rauskam, sah ich, dass Mark auch umgezogen war. Er sah toll
aus! "Na fertig?" fragte mich Mark und riss mich aus meinen Träumen.
"Eh... ja, bin fertig. Wir können zu den anderen gehen." "OK, die sind
schon im Schwimmbad." Mark und ich fuhren mit dem Aufzug zum Hotelpool
und trafen dort auf die anderen. "Hi Mark, hi Sonja!" begrüßte uns
Kian.
"Hi Jungs", sagte ich und packte meine Sachen auf eine Liege. Das
Schwimmbad hatte nicht nur ein großes Becken im Haus, man konnte sich
auch
nach draußen auf eine extra Wiese liegen.
Als ich mich kurz geduscht hatte, sprang ich mit einem Köpper ins
Wasser, denn das Becken war schön tief.
"Hey, super!" rief Nicky, der mit Shane auf einer Liege saß, als ich
wieder auftauchte. "Danke", grinste ich. "Hey Mark, komm rein, das Wasser
ist schön warm!" "Ich komme ja schon", meinte er und kam. "Sagt mal,
warum bin ich..." Ich konnte gar nicht weiterreden, weil ich plötzlich
unter Wasser gedrückt wurde. Ich tauchte prustend wieder auf. Ich drehte
mich um und entdeckte Bryan, der ganz unschuldig aussah. "Bryan! Was
sollte das?" "War doch nur Spaß", lachte er. "Ich weiß!" antwortete
ich,
"also: Was ich fragen wollte: Warum bin ich hier das einzige Mädchen?"
"Tja", meinte Nicky, "ich habe Shane und Kian, Bryan und Mark haben
keine Freundin!" "Echt?" fragte ich verwundert. "Echt", sagten Kian, Bryan
und Mark. Insgeheim freute ich mich, dass Mark keine Freundin hatte.
Ich hatte es mir zwar vorher schon gedacht, aber ganz sicher war ich mir
nicht gewesen.
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"Man Nicky Shane, jetzt kommt auch schon rein", meinte Kian. "Jaja, wir
kommen ja schon", sagte Shane, gab Nicky einen kurzen Kuss und sprang
dann auch mit einem Köpper ins Wasser. Er tauchte direkt neben mir auf,
hob mich hoch und schmiss mich ins Wasser. "Hey!" rief ich, "mit mir
kann man doch nicht alles machen!" "Da hat sie Recht Shane", beschützte
mich Mark und kam auf ich zu geschwommen. "Danke Mark", sagte ich und
lächelte ihn an. "Kein Problem", grinste Mark zurück. "Oh oh,
Flirtalarm!" rief Bryan und schwamm auf Nicky zu, der immer noch draußen
stand.
"Na komm Süßer!" "Ich bin nicht dein Süßer", stellte Nicky
richtig.
"Stimmt", meinte Bryan, "aber DEIN Süßer wartet schon auf dich, also
komm
ins Wasser!" "Gleich, ich muss eben noch mein T-Shirt ausziehen", meinte
Nicky und wollte sich umdrehen, doch da hatte Bryan ihn am Bein gepackt
und ins Wasser gezogen. "Ah!!!!" schrie Nicky, fiel ins Becken und
tauchte neben Shane wieder auf. "Man Bryan!" rief Nicky sauer, "jetzt bin
ich ganz nass!" "Das ist man nun mal, wenn man im Wasser ist", grinste
Bryan. "Nicky? Wie wär’s mit Rache?" fragte ich und schwamm zu Nicky
hinüber. "Aber immer doch", meinte Nicky. Ich flüsterte Nicky meine
Idee
ins Ohr und er war einverstanden. "Bei drei", sagte er, "eins... zwei...
drei!" Dann tauchte ich und zog unter Wasser Bryan an den Füßen runter.
Er kam Sekunden später wieder an die Oberfläche, doch da drückte
diesmal Nicky Bryan wieder unter Wasser. Bryan konnte gar nicht richtig Luft
holen. "Na wartet!" rief Bryan, als er neben Kian auftauchte und nach
Luft rang. Er schwamm auf mich zu und wollte mich auch wieder döppen,
doch das ließ ich mir nicht gefallen. Entweder keiner von uns oder wir
beide und so zog ich Bryan am Arm mit mir. Daraus wurde dann eine heftige
Wasserschlacht, an der sich alle beteiligten. Anschließend verließen
wir das Becken und ließen uns erschöpft auf die Liegen fallen. "Wollen
wir uns nicht nach draußen legen?" fragte ich die anderen. "Och nö,
ich
liege hier gerade so gut", meinte Nicky, der wieder mit Shane auf einer
Liege lag. Ich grinste. "Kommt ihr dann mit?" "Ja", sagten Bryan, Kian
und Mark und wir nahmen unsere Badetücher und gingen die Treppe nach
draußen hoch. Dort machten wir es uns auf dem Rasen gemütlich. "Mark,
kannst du mich eincremen?" "Aber klar", sagte er, "das mache ich doch
gerne!" Er nahm die Tube und cremte dann meinen Rücken ein. Oh, tat das
gut! "Mark, das machst du toll", schwärmte ich, "machst du das öfter?"
"Eigentlich nicht", antwortete er, "so: Fertig!" "Ich danke dir", sagte
ich. "Und was bekomme ich dafür?" fragte Mark frech. "Mhmm... mal
überlegen! Was hättest du denn gerne?" "Ich weiß nicht", sagte
Mark, "wie wäre
es mit..." "einem Kuss?" fragte ich und schaute ihn an. "Nicht
schlecht!" Ich beugte mich zu Mark, um ihm einen Kuss auf die Wange zu geben,
doch da drehte er plötzlich den Kopf und ich küsste Mark auf den Mund.
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Er erwiderte den Kuss. Man, konnte der gut küssen! Doch dann
realisierte ich, was passierte und drückte Mark weg. "Was ist denn?" fragte
er.
Ich zögerte. "Ich... ich weiß nicht, ob das eine gute Idee war. Wir...
wir kennen uns doch gar nicht!" "Das kann man doch ändern", sagte Mark,
"ich muss dir nämlich was gestehen!" Er schaute sich um. Kian saß
nicht
mehr auf der Liege und wir waren ungestört. "Ich habe mich in dich
verliebt! Und zwar schon, als wir uns das erste Mal gesehen haben!" Ich war
erstaunt über Marks Geständnis. Er war ein bekannter Sänger einer
noch
mehr bekannten Boyband und er hatte sich in MICH verliebt? "Mark, ich
habe mich auch in dich verliebt, aber ich bin mir nicht sicher, ob das
mit uns klappen wird!" "Wieso das denn?" fragte er. "Na, du bist ein
Mitglied einer berühmten Band. Ich bin nur eine kleine Tänzerin!"
"Ich
weiß gar nicht, was du hast", sagte er, "ich habe mich in dich und dich
in
mich verliebt! Lass es uns doch wenigstens versuchen!" "OK!" Da
strahlte er über das ganze Gesicht und kam mir dann näher. Ich schloss
meine
Augen und vergaß meine Zweifel, die ich in den Augenblick hatte und ließ
einfach alles geschehen. Kurz darauf spürte ich Marks sanfte Lippen auf
meinen und erwiderte den Kuss. Ich schlang meine Arme um ihn und wir
legte uns auf das große Badetuch. Wir küssten uns immer wieder und
ich
fühlte mich so geborgen bei ihm. Ich wusste, dass er anders war als mein
letzter Freund, der mich nur betrogen und ausgenutzt hatte.
Somehow you turned the page
To the other side
What was an empty place
Is now filled with life
Plötzlich hörten wir ein Räuspern. Wir sahen auf und bemerkten
Kian,
der grinsend vor uns stand. "Ich will ja nicht stören", sagte er, "aber
ich wollte nur Bescheid sagen, dass Nicky, Shane und ich uns überlegt
haben, uns jetzt schon mal fertig machen! Wenn ihr mitkommen wollt..."
"Aber klar", sagte Mark und stand auf. Dann reichte er mir die Hand und
zog mich hoch. Er gab mir noch einen Kuss und wir gingen zu den anderen.
"Wann wollen wir denn los?" fragte ich Mark, als wir in seinem Zimmer
waren. "Ich würde am liebsten hier bleiben", grinste er und legte seine
Hände um meine Hüften. Dann gab er mir einen Kuss. Ich erwiderte den
Kuss, drückte Mark dann aber weg. "Das können wir den anderen nicht
antun! Wir haben doch alle Zeit der Welt!" "Du hast Recht, Süße!"
Dann zog
ich mich um, machte meine Haare und schminkte mich ein wenig. "Sonja,
bist du fertig?" rief Mark, als ich noch im Bad stand. "Ja!" rief ich
zurück und verließ dass Bad. "Von mir aus können wir los!" "OK,
wir
treffen uns mit den Jungs unten!" Als wir unten ankamen, waren Nicky, Shane,
Bryan und Kian schon da. "Muss man sich jetzt an dein Zuspätkommen
gewöhnen?" fragte Bryan grinsend. "Vielleicht", gab Mark zurück und
grinste
mich verliebt an. "Ich glaube, wir sollten langsam gehen", meinte
Bryan, "sonst brennt es hier gleich!" "Wieso denn das?" wollte Kian wissen.
"Na, wenn die beiden hier so heiß miteinander flirten!" meinte Bryan
und zeigte auf uns. "Tja Bryan", antwortete Mark, "das wird sich auch in
nächster Zeit nicht ändern!" "Seid ihr jetzt zusammen?" fragte Nicky
und Mark und ich nickten. "Hey, ihr passt gut
zusammen!" freute sich Shane.
Dann ging es endlich los. Den ganzen Abend über wich ich Mark nicht von
der Seite und wir tanzten immer eng umschlungen. Ich war so glücklich,
dass ich die große Liebe in Mark gefunden hatte und alle Zweifel waren
schon längst verschwunden. An diesem Abend gab es nur mich und Mark.
This is the story of love
Let’s make it last forever
You hold the words that mean so much
Let’s make a vow together
When my world falls behind
I just look into those eyes
And see the story of love
No more illusions
Brought down and divide
With you my baby
All my confusions pushed aside
This is the story of love
Let’s make it last forever
You hold the words that mean so much
Let’s make a vow together
When my world falls behind
I just look into those eyes
And see the story of love