Like a cat dragged in from the rain who goes straight back out to do it all over again,
I'll be back for more
It's something that is out of our hands,
something we will never understand
it's a hidden law
the apple falls
destiny calls
I follow you
Like a pawn on the eternal board who's never quite sure what he's moved towards,
I walk blindly on,
and heaven is in front of me,
your heaven beckons me enticingly when I arrive it's gone
the river flows the wise man knows
I follow you I'm yearning,
I'm burning,
I feel love's wheels turning Like a moth on love's bright light
I will get burned each and every night.
I'm dying too,
the sun will shine the bottom line?
I follow you

Ungläubig starrt Carrie das Bild an der Wand vor ihr an. Sie schaut sich um und packt das Mädchen neben sich am Arm.
"Wer ist das?" fragt sie und schaut böse. Das Mädchen schaut die Blondine ängstlich an "Das sind Westlife," stottert sie und deutet auf das CD Regal. Sie nimmt eine CD und hebt sie Carrie hin. "Die sind mega berühmt. Sagen sie mir nicht sie haben noch nie von ihnen gehört?"
"Nein, habe ich nicht. Können sie mir sagen wo die herkommen?"
Carrie schnappt sich die CD und , schaut sie an und überfleigt die Trackliste.
"Hier aus Dublin!" beantwortet das Mädchen die Frage und lächelt etwas verträumt. "Süß die Jungs, nicht wahr?" Sie schwärmt noch etwas weiter, doch Carrie hört ihr nicht mehr zu. Sie ist im Gedanken verloren. Irgendwann besinnt sie sich wieder, schnappt sich eine andere CD der Band und geht zur Kasse. Ein Plan macht sich in ihrem Kopf breit, einer der ihr hoffentlich das Leben retten wird.

Langsam läßt Carrie sich in die Wanne gleiten und legt den Kopf zurück auf das Nackenkissen. Sie schließt die Augen und verdrängt die Erinnerungen die sie ständig begleiten.

Flaschback:
"Es hat keine Sinn vor uns davon zu laufen, Miss Carmichael, wir werden sie wieder finden..." Carrie's Brust schmerzt als sie weiter rennt, die Worte klingen noch laut in ihrem Kopf, zusammen mit den Schüssen die sie abfeuerten als sie IHN töteten.
Sie bleibt stehn und läßt sich an einem Baum nieder. Tränen rennen ihre Wangen hinunter. Es war nicht ihr Fehler, sie wußte nicht was sie tut. Nigel sagte es sein nur ein Spiel... nur um zu sehn ob sie es schaffen könnten. Nun war er tot und SIE waren hinter ihr her. Carrie zieht einen kleine Pillenbox aus ihrer Tasche , öffnet sie und betrachtet die kleine ovale Kapsel. So lang sie die Mikro-Disk hat kann sie weiter machen...

Carrie bindet ihre langen blonden Haare in einen Pferdeschwanz, wickelt sich in ihr Badetuch und setzt sich auf‘s Bett. Sie holt die CDs hervor die sie heute Mittag gekauft hat.
Ihr Plan könnte funktionieren, aber zuerst muß sie sich was einfallenlassen wie sie an ihn ran kommt.
Gedankenversunken geht sie ins Wohnzimmer und legt eine der CD‘s in den Player während ihr Laptop hochfährt. Als sie online ist tippt sie den Name der Band in eine der Suchmaschinen ein. Ein Bild erscheint auf dem Bildschrim vor ihr und sie seufzt. Es ist verblüffend wie sehr er Nigel ähnelt. Nicht exakt, aber genug um die Leute mit denen sie handelt zu täuschen. Sie wird mit ihm zusammen arbeiten müssen, vorausgesetzt sie findet ihn.
"Nicolas Bernard James Adam Byren..." murmelt sie und stopft sich ein paar Gummibären in den Mund als sie die Tastatur näher an sich zieht. "Mal sehn was du so treibst..."

Bryan zieht die Augenbraue hoch und schaut Nicky grinsend an. "Sieht aus als ob da jemand ein Auge auf dich geworfen hat."
Bryan deutet zur Bar und Nicky folgt seinem Blick, sieht die Blondine in ihrem sexy Outfit.
"Nee, nicht auf mich..." schüttelt Nicky den Kopf. "Ich bin auf der Tanzfläche."
Der Club ist voll, typisch für Freitagnacht, und Nicky liebt jede Sekunde die er hier ist. Er weiß, die andern hassen diesen Ort, aber nur weil es nicht ganz ihrem Musikgeschmack entspricht. Er dagegen liebt es... genau sein Geschmack: schnell, laut und knallend. Er versinkt in seine eigene Welt wenn er tanzt, er nimmt nicht mal richtig wahr daß die Blondine zu ihm rüberkommt.

Er dreht sich um und will die Tanzfläche verlassen als der DJ einen andern Sound auflegt , hält aber an als er Sie lächelnd vor sich stehen sieht. Er grinst und deutet auf die Tanzfläche. Sie lächelt ihn an und ihre blauen Augen blitzen als er den Arm um ihre Taille legt und sie sich im Takt zur Musik bewegen. Es ist ein Balladen-Dance-Mix und Nicky kann seine Augen nicht von ihrem Hüftschwung abwenden. Sie ist gut, beschließt er, jedoch hält er sich mit der Beurteilung noch etwas zurück, schließlich sieht er sie zum ersten Mal. Sie tanzen weiter, doch als das Lied vorüber ist entzieht sie sich seinen Armen und verschwindet in der Menge.
"Verdammt!" flucht Nicky und stemmt die Fäuste in die Hüfte.


"Nicht mal einen Namen?" verdreht Shane die Augen. "Schäm dich Byren... du hättst sie anbaggern sollen!"
"Ich wollte sie nicht anbaggern, ich wollte mit ihr tanzen!""
"Was du auch hast, Kumpel! Ich bin stolz!" wirft Mark ein, doch sein Sarkasmus geht an Nicky verloren, also gibt er auf. "Ja, sie ist weg, oder? Also ist es jetzt ja egal!" verabschiedet er sich, nimmt einen letzten Schluck von seinem Bier und geht zur Tür.
"Wir sehn uns!" meint er zum Türsteher, zieht seine Jacke an und geht langsam nach Hause.


‘Ich kann das nicht‘ denkt sich Carrie , schaltet den Monitor ab und denkt weiter an Nicky.
"Du mußt es tun!" sagt sie sich laut, "Sonst bist du so gut wie tot!"
Sie kriegt seine Augen nicht aus dem Kopf; die Art wie sie ihn sie eindringen wollten um heraus zu finden wer sie ist. Er hat jedoch kein Wort gesagt, so wie sie selbst. Sie hat ihn verwirrt und dieses geheimnissvolle braucht sie um ihn zu ködern. Mystery und Glück.

Sie ist da. Nicky lächelt Bryan an, der jedoch den Kopf schüttelt. "Die bedeutet Ärger, Mann!"
"Kann sein," zuckt Nicky mit den Schultern "aber vielelicht brauch ich ja ein wenig Ärger!"
"Dein Problem, aber ich sag dir sie ist nicht an dir interessiert. Wahrscheinlich irgendein Fan der es auf Shane oder so abgesehen hat.." lacht J Nicky ins Gesicht, als dessen Kinnlade runterklappt.
"Glaub ich nicht! Nicht mit dem Blick mit dem sie mich anschaut." erwiedert Nicky.
"Ahhhhh! Ein "Pack-Mich‘-Blick..."
"Nein... sie hat in meine Seele geschaut..." seufzt Nicky leise und bemerkt daß sie zu ihm rüberkommt.
Ihre Stimme ist warm, jedoch kräftig. "Tanz mit mir!" befiehlt sie ihm und wendet ihren Blick nicht von ihm ab als er sich erhebt und sie mit sich auf die Tanzfläche zieht. Nicky betrachtet sie, will etwas über sie heraus finden.
"Wie ist dein Name?" fragt er, über die laute Musik die aus den Boxen dröhnt.
Sie lächelt ihn an und dreht ihm ihren Rücken zu, führt seine Hand an ihre Hüfte.
"Gypsie..." antwortet sie, während sie seine Hand mit ihrer bedeckt und leise seufzt als er sie an sich zieht. "Und du bist..?" will sie wissen als sie sich an ihn lehnt und seine Finger ihren flachen und kaum bedeckten Bauch hinunter streichen.
"Nicolas!" Er benutz seine richtigen Namen, in der Hoffnung daß sie ihn nicht erkennt, obwohl sie nichts erwähnt hat und wahrscheinlich nicht mehr wird, doch er will sicher sein.
Nach ein paar Minuten, dreht sie sich um und trifft ihn unvorbereitet. Ihr Gesicht ist wenige Zentimeter von seinem entfernt.
"Ich habe Durst!" meint sie und zieht sich von ihm zurück, führt ihn von der Tanzfläche.
Er grinst als sie seine Hand nimmt. "will mich wohl nicht gehen lassen‘ denkt er sich als die beiden sich an einem kleinen Tisch niederlassen.


"Und was denken deine Freunde über mich?" fragt sie und folgt seinem Blick der zum Rest der Band wandert.
"Du bist sehr von dir selbst überzeugt, Gypsie!" bemerkt er und sie dreht ihren Kopf zu ihm, und lächelt. Dies ist etwas daß ihn wirklich überrascht.
"Ich bin jedenfalls sehr davon überzeugt daß ich dich mag!" erwidert sie frech und lächelt als sie ihn rot werden sieht. Er ist gar nicht so eingebildet und arrogant wie sie erst vermutet hat. Äußerst ungewöhlich für einen Celebrity.
"Na, in dem Fall denk ich finden dich die Jungs genauso umwerfend wie ich es tue." flirtet Nicky, nimmt dann einen Schluck seines Drinks und sieht ihr zu wie sie an ihrem Strohhalm zieht.
Sie nimmt einen Schluck und nippt etwas an dem Strohhalm, was Nicky fast wahnsinnig werden läßt.
"Ich sollte nach Hause, Nicolas!" meint sie mit einem Blick auf die Uhr.
"Es ist doch noch früh." Wiederspricht Nicky und ist etwas enttäuscht. Er weiß nicht wieso sie gehen sollte, aber er wird sie nicht gehen lassen ohne daß er ihre Nummer hat.
"Naja, du könnest mich nach Hause bringen!" schlägt Carrie vor und zieht eine Augenbraue hoch, streicht mit den Fingerspitzen über seine Hand und zieht ihn langsam mit sich mit. "Wenn das für dich OK ist natürlich."
"Klar!" nickt Nicky und bahnt sich mit ihr einen Weg durch dieMenge:
Die andern Jungs schauen ihnen zu und jeder gibt seine Wetter ab ob Nicky wieder kommt oder nicht.
"Ich sag 4 a.m." meint Shane.
"Nee, 6 a.m.!" wettet Mark.
"Ich glaub ihr liegt alle falsch." schüttelt Bryan den Kopf "Ich sag er bringt sie zum Auto.."
"Ein Mädchen wie die?" wiederspricht Kian. "Nee, ich denk er wird Glück haben wenn er es morgen zum Abendessen schafft..."


Nicky lächelt und hält ihre Handschuhe als sie nach dem Schlüssel sucht und dann die Türe aufschließt.
"Willst du noch mit reinkommen?" schlägt sie vor und Nicky will den Kopf schütteln, schaut aber an ihr vorbei in das Apartment und wundert sich etwas über die exzentrischen Möbel. "Klar.. sicher!" bejaht er, geht hinein und schließt die Türe hinter sich, während sie ihren Mantel über den Stuhl legt.
Der hölzerne Boden ist sporadisch mit hellen Teppichen bedeckt und an den Wänden hängen gerahmte Bilder und Poster. Bücher stapeln sich um den Wohnzimmertisch und sogar in den Ecken, auf der Couch und den Sesseln liegen weiche Kissen und eine flaschige Decke.
"Sehr gemütlich hier!" meint Nicky als er sich umschaut und Carrie zwei Glässer und eine Flasche Wein holt.
"Wein?" fragt sie und zieht die Augenbraue hoch. Sie kommt zu ihm rüber und gibt ihm die Flasche und einen Korkenzieher.
"Wieso nicht?" zuckt Nicky mit den Schultern und grinst schüchtern. Er öffnet die Flasche, schenkt Wein ein und gibt ihr ein Glas.
Carrie schwenkt das Glas und schließt die Augen als sie von dem Wein trinkt.
Nicky kann nicht anders als lächeln, nimmt dann aber auch einen Schluck und schaut sich weiter um.
"Darf ich?" fragt er und deutet auf das CD-Regal.
"Bedien dich!" nickt Carrie und geht ans Fenster, schaut auf das dunkel London hinaus und setzt sich dann auf die Couch. Sie öffnet ihre Stiefel und stellt sie dann in den Schuhschrank, beobachtet Nicky aber immer aus dem Augenwinkel, wie er ihre CD Smamlung durchstöbert..
Nicky bemerkt nicht wie sie ihn anschaut... wie ihre Augen seinen Rücken hinunter wandern zu seinem Hintern, dann wieder hinauf, über seine Schultern zu seinem Nacken.
Carrie weiß nicht was es ist, der Wein oder der Blick den er ihr vorhin zu geworfen hat, aber sie beginnt ihn zu mögen. Sie darf nicht die Kontrolle über die Situation verlieren oder ihr Plan wird den Bach hinunter gehen. Sie konnte ja nicht wissen daß er so leicht anbeißt.
"Wie wär‘s damit?" meint Nicky und dreht sich zu Carrie, leert sein Glas als sie barfuß zu ihm rüber kommt, ihm dann wieder einschenkt. Ein rythmisches Salsalied dringt aus den Lautsprechern und Carrie lächelt. "Perfekt!"
Sie nimmt ihm das Glas aus der Hand und stellt es auf den Tisch, gibt ihm dann die Weinflasche.
Sie bemerkt zwar sein Zögern, doch Nicky nimmt die Flasche und trinkt daraus, wird etwas verlegen als etwas Wein seine Wange hinunter läuft. Seine Verlegenheit läßt jedoch nach als Carrie den Wein sanft mit ihren Fingerspitzen wegwischt und ableckt.
"Tanz mit mir!" fordert er sie auf.
Carrie nimmt die Flasche, trinkt selbst etwas und stellt sie beiseite. Sie legt ihre Hand an seine Schulter und schaut ihn an wie sie sich im Takt zur Musik bewegen.
Langsam wird Nicky warm von ihren Berührungen als sie näher kommt, sanft ihre Wange an seine legt und sich von der Musik treiben läßt.
"Du tanzt gut!" flüstert sie und ihre Atem streicht Nicky‘s Nacken, während er sie näher an sich zieht.
"So wie du auch!" gibt Nicky das Kompliment zurück, passt seine Bewegungen den ihren an als sein schnelleres Lied beginnt.
Carrie atmet tief ein als sie den würzigen Duft seines AfterShaves wahrnimmt und ihn so nah bei sich spürt. Sie spürt seine Lippen an ihrem Hals und lächelt, schmiegt sich enger an ihn.
"Du willst mich!" haucht sie leise und erwiedert den Kuß als seine Lippen sanft ihre berühren.
"Ja!" antwortet Nicky und man sieht das Verlangen in seinen Augen. Er will sie wirklich. Wie sollte er auch nicht wollen? Sie hat ihn verführt, und er hat sie zu wollen. Gott, er hat praktisch schon ja gesagt als er ihre Einladung angenommen hat.
Er schreckt leise auf als Carrie sein hellblaues Hemd öffnet, ohne dran zu denken es auf zu knöpfen. Ihre Hände streichen langsam über seine Brust und sie kichert leise über seinen Gesichtsausdruck.
"Uhhhhhh!" seufzt sie, und der sarkastische Ton in ihrer Stimme bewirkt nur daß er sein Verlangen nach ihr noch mehr wächst. Nicky presst seine Lippen stürmisch gegen ihre und küsst sie. Seine Zunge erforscht ihre und sie spielen stürmisch miteinander.
Er kann ihr Spiel ebeso gut spielen, das weiß er... jedoch merkt er schnell daß er doch derjenige ist mit dem gespielt wird. Er schaut Carrie an als sie sich von ihm abwendet und zum Bett geht, ihr weißes Shirt hinter sich auf den Boden wirft. Sie dreht ihm weiter den Rücken zu , knöpft ihre Lederhose auf und zieht sie sich langsam über die Hüfte nach unten. Es wundert sie nicht daß sie bald Nicky‘ Hände an ihre Hüfte spürt.
Der Fakt daß sie selbstbewußt genug ist nichts drunter zu tragen läßt Nicky lächeln als er ihre Schenkel entlang streicht und an ihrem Ohrläppchen knabbert. Ihr Haar duftet nach Kiwi und Honig, und der Gerucht macht ihn schwach.
Carrie legt den Kopf in Nacken als seine Lippen zu ihren Brüsten wandert und er sie sanft küßt. Seine Berührungen bringen sie um den Verstand und sie beißt sich auf die Lippen als seine Hände ihrne ganzen Körper erforschen, schließlich zwischen ihre Beine wandern.
"Nein!" murmelt sie und schiebt Nicky‘ Hand weg. Sie dreht sich zu ihm um und schaut ihn an. "Leg dich hin... ich bin gleich wieder da.."
Nicky will ihr wiedersprechen, doch ihre sanften Küsse bringen ihn dazu still zu sein. Schnell schlüpft er aus seinen Kleidern. Er zieht die Decke zurück und legt sich auf‘s Bett. Endlich kommt Carrie wieder zurück und Nicky stützt sich auf die Ellenbogen als sie sich über ihn kniet.
"Vertraust du mir?" fragt Carrie, die Hände hinterm Rücken versteckt.
"Ja!" antwortet Nicky ohne zu zögern. Seine Augen werden jedoch groß als sie zwei Paar Handschellen hintem Rücker hervorzieht.
"Dann lehn dich zurück!" meint sie und drückt sanft gegen seine Brust bis er flach auf dem Rücken liegt. Sie nimmt seine Hände und fesselt sie an die schweren Bettpfosten. Sie beugt sich hinunter und küßt seinen Körper bevor sie ihre Fingernägel leicht über seine Brust streichen läßt.
Carrie richtet sich wieder auf. "Entspann dich!" haucht sie ihm leise ins Ohr und steicht seinen ganzen Körper mit den Fingerspitzen entlang. Sein Muskel spannen sich an als sie seinen Bauch entlang streicht und Carrie kann nicht anders als Sympathie für Nicky zu empfinden.
"Gypsie," bitte er, seine braunen Augen auf sie gerichtet.
Carrie beugt sich über ihn, streicht mit der Zungenspitze von seinem Nabel seine Brust entlang zu seinem Ohr. Sanft hebt sie ihre Hüfte und läßt sich langsam auf ihn nieder sinken.
Sie kreist mit den Hüften und heiße Tränen laufen ihre Wangen hinunter als sie ihn spürt. Sie möchte seine Hände auf ihrem Körper spüren, wie er sie nimmt, aber das is nicht möglich... es würde des ganzen Plan ruinieren.
Nicky‘s Atmen wird schneller und Carrie sieht ihm zu wie er seinen Höhepunkt erreicht, seine Stöhnen klingt in ihren Ohren. Sie schaut ihn an und entschuldigt sich leise bevor sie ihn sanft küßt.
Nicky fühlt sicht betrunken. Er schließt die Augen und versucht das drehende Gefühl aus dem Kopf zu bekommen aber es geht nicht. Langsam wird er schwächer und alles verschwimmt noch mehr, bis alles um ihn herum schwarz wird.

Nicky öffnet langsam die Augen und bemerkt daß er noch immer an die Bettpfosten gekettet ist. Seine Kehle ist trocken und als er sprechen will stellt er erschrocken fest daß es nicht geht.
"Keine Angst, Deine Stimme kommt bald wieder..."
Er schaut sich um und seine Stirn legt sich in Falten als er Gypsie im Sessel in der Ecke sitzen sieht. Sie hat sich eine Decke umgelegt und schaut ihn mit verweinten und geröteten Augen an.
"Wieso?" will er wissen und zieht an den Handschellen.
Sie zuckt zusammen und läuft zum Bett rüber. "Wehr dich nicht, bitte..." bittet sie ihn und berührt sanft seine Handgelenke.
In dem Moment bemerkt Nicky daß er ein T-Shirt und Shorts trägt und zugedeckt ist.
"Ich mußte sie dran lassen..."
Sie setzt sich neben ih, wischt sich die Tränen weg und zieht die Beine an. "Ich brauch deine Hilfe, und deshalb gab es keinen anderen Weg." seufzt sie und fährt fort. "Vor etwa einem Jahr hatte ich in den Staten etwas Ärger. Ein Freund von mir überredete mich ihm zu helfen sich in ein paar Firmen einzuhacken und die Finanzaufzeichnungen zu stehlen, auch ein paar andere Sachen aber da weiß ich nicht genau was es ist.... Ich dachte das sei alles nur ein Spiel und hätte nie gedacht daß er die Informationen an andere verkauft."
"Du bist ein Hacker?"
"Ja," nickt sie. "Zusammen mit ein paar anderen Dingen, nun... Ich denk ich kann Kidnapper als Titel hinzufügen... Naja, eines Tages kam er zu mir und meinte wir müssen die Stadt verlassen, etwas sei schief gelaufen und ich sollte keine Fragen stellen... also tat ich es nicht. Dann sind wir in Paris gelandet und er wurde von den Leuten der Regierung gekillt..."
"Und für was brauchst du mich?" ächzt er und sie nimmt das Glas Wasser vom Nachttisch um ihm etwas zu trinken zu geben.
"Ich hab die Mikrodisk, die Nigel an diese Organisation verkauft hat, noch immer. Das Problem ist daß die nicht wissen daß ich ihm geholfen habe. Und die handeln nur mit ihm. Nun ist er aber tot.."
Nicky schaut immer noch etwas konfus.
"Vor ein paar Tagen hab ich dein Bild in diesem Laden gesehen und konnte nicht glauben wie sehr du Nigel ähnelst. Du könntest sie täuschen und sie würden nie rauskriegen daß du nicht Nigel bist." sie schaut auf ihre Hände. "Wenn sie die Mikrodisk nicht innerhalb einem Monat bekommen werden sie mich killen."
"Oh Gott.."
"Der Orginalplan war daß ich dich irgendwie hier her bringe und dich zwinge mir zu helfen. Und wenn du ablehnst wollte ich es dir sehr schwer machen abzulehnen..." sie holt eine 45er aus der Schublade und Nicky stockt der Atem. "Aber jetzt hab ich kapiert daß es das nicht wert ist... Ich hab dir schon zu sehr weh getan. Also, geh Heim und vergiß die letzte Nacht... ich werde dich nie mehr belästigen."
Sie nimmt die Waffen und legt sie auf den Stuhl, starrt dann aufs Fenster. Nicky seufzt und denkt nach. "Du heißt nicht Gypsie, oder?" will er wissen und sie schüttelt den Kopf.
"Ich heiß Carrie.."
Nicky leckt sich über die Lippen und seine Stimme kommt langsam wieder. "Carrie, mach mir die Handschellen ab!"
Sie dreht sich zu ihm, nimmt die Schlüssel und befreit seine Hände.
"Es tut mir leid!" flüstert sie und beginnt zu weinen als sie die roten Stellen an seinen Handgelenken bemerkt. "Ich wollte nicht.."
"Psssss!" unterbricht er sie und legt einen Finger auf ihre Lippen. "Laß mich... erm, wart hier, OK?"
Er steht auf und geht ins Bad, schließt die Türe hinter sich. Ein paar Minuten später kommt er wieder und grinst erleichtert, und Carrie schaut ihn, perplex über seine Laune, an.
"Ich hab nur eine Frage!" meint Nicky als er unter die Decke schlüpft.
"Was?" will Carrie wissen und ist erstaunt daß er nicht zig Fragen mehr hat.
"Na, ich kann mir nicht vorstellen wie du es geschafft hast mich zu betäuben. Ich mein, Du hast aus der selben Flasche getrunken!" schüttelt Nicky etwas ungläubig den Kopf.
Carrie lacht nur und greift wieder in den Nachttisch. Sie holt eine kleine Tube heraus, öffnet sie und zeigt ihn einen klaren, glossartigen Lippenstift.
"Das hier enthält ein starkes und schnell wirkendes Betäubungsmittel, wie du bemerkt hast."
"Aber-"
"Wieso es mich nicht betäubt hat?" lacht sie, "Es gibt ein Gegengift, Nicolas!"
"Ahh, ich verstehe.." Nicky dreht sich auf den Rücken, verschränkt die Arme vor der Brust. "Ich werde dir helfen!"
"Was?" schnappt Carrie nach Luft und steht auf. "Nach allem..."
"Schau Carrie!" setzt sich Nicky auf und legt den Kopf auf die Knie. "ich verstehe daß du tust was du zu tun hast. Du hättest mich auch wo anders unter Drogen setzen können und wo anders hinschleppen. Aber ich weiß auch daß es letzte Nacht nicht nur drum ging daß ich dir helfen!"
Carrie will etwas antworten doch Nicky fährt fort. "So, da dies nun dein Spiel ist, spiele ich es nach Deinen Regeln, okay? Letzte Nacht ist vorüber, jetzt ist es Zeit dein Leben zu retten."
Nicky schaut sie an und wartet auf ihre Reaktion. Er tut so als ob er ihr glauben würde. Daß sie ihn verführt hat, Sex mit ihm hatte nur um ihn zu betäuben, ist nicht die ganze Wahrheit, und das weiß er. Aber sie reagiert nicht. Ihr Gesicht bleibt ruhig und ausdruckslos, und sein Herz macht einen Sprung. Dann wiederum ist er doch voll Hoffnung.
"Danke." meint Carrie plötzlich leise, während sie in die Küche geht. "Ich mach dir Frühstück. Deine Klamotten sollte bald hier sein und wir sollten dich fertig machen." Sie stoppt und denkt nach. "Und du solltest deine Mum anrufen um sie wissen zu lassen daß du noch lebst. Erzäl ihr daß du eine Weile weg sein wirst.. einem Freund helfen, aber mehr nicht!"
Sie wirft ihm ein Handy zu und er schaut es verwundet an. "Es hat einen Abhör-Blocker." erklärt sie ihn und er ruft seine Mum an, und tut exakt was Carrie gesagt hat.


Vorsichtig schaut Nicky in die Kisten mit Equiment und versucht sich auszumalen für was das alle ist. Er geht schnell weg als er hört wie die Dusche aus geht und Carries leise Schritte auf dem Holzboden zu hören sind. Als sie endlich in die Küche kommt ist sie vollständig angezogen und ihre dicken blonden Haare sind hochgebunden.
"Ist das alles für mich?" will Nicky wissen und deutet auf eine der Boxen, die mit Kleidnung und Schuhe gefüllt ist.
"Ja." antwortet sie kurz, ohne von der Kanne Tee die sie gerade aufsetzt hoch zu schauen. "Wir sollten zu sehen daß das alles passt, bevor wir gehen."
"Gehen?" reißt Nicky die Augen auf. "Wohin gehen?"

"Herzlich Willkommen in Rom, meine Damen und Herren..." dringt die Stimme des Piloten über die Lautsprecher ins Flugzeug als Carrie aus ihrem kurzen Nickerchen aufwacht.
"Wir sind da." flüstert Nicky und lächelt sie an, bevor er sich die Kopfhörer vom Kopf zieht und sie in seine Tasche steckt.
Die beiden verlassen das Flugzeug und Nicky ist erleichtert als Carrie ihm erzählt daß ihre Taschen ins Hotel gebracht werden.
"Zum Glück muß ich das Zeug nicht nochmal rumschleppen!" murmelt er als er neben Carrie am Taxistand steht und nach einem Taxi Ausschau hält. Sie lehnt sich zu ihm rüber und flüstert ihm etwas ins Ohr als sie bemerkt daß sie beobachtet werden.
Nicky lächelt, nimmt ihre Hand und küßt sanft ihren Handrücken. "Auch Ok.."
Die zwei steigen ins Auto und checken gelegentlich den Verkehr hinter ihnen auf irgendwelche suspekten Dinge. Als sie endlich im Hotel ankommen läßt Nicky Carrie einchecken.
"Oh, ja... Mr und Mrs Cole..." lächelt die Frau an der Rezeption. "wir sind glücklich daß sie in unserem Hotel sind und wie hoffen sie genießen ihre Flitterwochen."
Nicky nimmt die Schlüßel und folgt dem Page zu ihrem Zimmer. Carrie und Nicky stellen erleichtert fest daß ihr Gepäck schon aufs Zimmer gebracht wurde. Nicky schaut jedoch etwas schräg als Carrie einen kleinen Stick aus ihrem Geldbeutel holt, ihn öffnet und jeden der Koffer abscannt.
"Sie sind sauber..." verkündet sie und tippt ein paar Ziffern in das Zahlenfeld um die Koffer zu öffnen.
"Du hast echt das beste Spielzeug," grinst Nicky und sie schaut ihn mit ernstem Gesicht an.
"Tja, das alles hat seine Preis..." knurrt sie und schaut sich im Zimmer um. Sie verdreht die Augen als sie das große Bett sieht. "Du kannst das Bett haben!" entscheidet sie und Nicky schüttelt den Kopf. "Nein, es ist ok..du kannst es haben." bietet er ihr an und sie verzieht das Gesicht.
"Schau, du bist derjenige der mir einen Gefallen tut, verstanden?" stellt sie klar. "Das Bett gehört dir!"
"Verdammt, Carrie... das Bett ist groß genug für 6 Leute..." meint Nicky und geht zu ihr rüber. "Wir könnten beide in dem Bett schlafen und es würde noch ein kleiner Staat zwischen uns passen!"
"Ich nehm die Couch!" murmelt sie, und läßt ihn frustriert zurück.
"Verdammtes Frauenzimmer." folgt er ihr. "Wo liegt dein Problem?"
"Es tut mir leid, ich bin nur nervös, okay?" seufzt Carrie und läßt sich auf die Couch fallen. "Ich hab Angst vor dem was passieren wird. Was ist wenn sie mir das Ganze hier nicht abkaufen!"
Nicky weiß zwar daß das nicht ihre Hauptsorge ist, aber er bohrt nicht nach. "Mach dir keine Sorgen, es wird glatt gehen. Und du wirst das alles bald hinter dir haben."
Carrie schaut ihn an. Seine Entschlossenheit ist definitive etwas daß ihn von Nigel unterscheidet. Er war zwar von sich selbst überzeugt, aber Nicky ist da anders. Er nimmt ein "Nein‘ nicht einfach als Antwort und gibt nicht auf; etwas über das Carrie wirklich froh ist.
"Wieso schaust du mich so an?" fragt er und setzt sich neben sie.
"Wie schau ich dich denn an?" grinst Carrie und legt den Kopf auf die Arme.
"So als ob du mich durchschauen willst!"
"Vielleicht will ich das auch!" gibt sie frech zurück, steht auf und öffnet den Koffer in dem ihr Computerequipment ist. Alles ist sicher in Schaumstoff verpackt und sie zieht es heraus, legt es dann auf den Schreibtisch.
Nicky entschließt sich daß es wohl das Beste ist das Thema zu wechseln, also holt er die Unterlagen heraus die sie ihm zu lernen gegeben hat. "Wie lang haben wir noch bis zu dem Meeting?"
"Sieben Tage." antwortet sie und fährt den Computer hoch. "Bis dahin müssen wir überzeugend sein. Die wissen zwar daß wir verfolgt wurden, aber nicht daß sie Nigel erwischt haben. Also, deshalb müssen wir uns wie Touristen verhalten."
"Flitterwochen Touristen!" korrigiert Nicky sie und sie wirft ihm einen Blick zu.
"Richtig!"
"Das heißt also daß wir die kleine Stadt hier anschauen können, oder?" grinst er und stellt sich hinter sie. "Also sage ich, du und ich gehen tanzen!"
"Und ich sage, träum weiter!" antwortet Carrie sauer und Nicky tritt gegen den Tisch.
"Hör mir mal zu," beugt er sich vor, "Ich bin der jenige der dir hier aus der Patsche helfen soll... und ich sage wir gehen tanzen. Heute!"
Er richtet sich auf, zieht die Augenbraue hoch und schnappt sich seinen Koffer, bevor er im Schlafzimmer verschwindet.


"Könntest du zumindest so tun als ob du Spaß hättest?" knurrt Nicky als sie zum Aufzug gehen. Er war entzückt als sie aus dem Bad gekommen ist und einen kurzen schwarzen Rock trug und dazu ein silbernen BH unter einen leicht durchsichtigen Tanktop.
Sie schaut auf den Boden und muß sanft lächeln. Er trägt schwarze Jeans, anders als die die er sonst trägt, dazu ein schwarzes Hemd.
"Du siehst verdammt gut aus" bemerkt sie und lächelt ihn an als sie sich gegen die Wand lehnt.
"Oh, jetzt wirst du also zivilisiert!" wirft Nicky die Hände in die Luft und zieht die Augenbraue hoch.
"Fang nicht so an..." warnt sie ihn, bevor sie ihn an sich zieht und ihre Lippen auf seine presst. Nicky erwiedert den Kuß und Carries Hand greift nach seinem Arm... und keiner der beiden bemerkt daß sich die Türen des Aufzugs öffnen.
"Wie süß..." lächelt einen ältere Dame und Nicky grinst als er Carrie aus dem Aufzug in die Lobby führt.


Eine Stunde später sitzen die zwei in einem Club und schauen die andern Gäste an, lassen die Musik auf sich wirken und nippen an ihren Drinks. Helle Lichter blitzen im Takt der Musik, als Nicky aufsteht und Carrie mit sich auf die Tanzfläche zieht.
"Raus mit der Sprache..." fordert er, "War das im Aufzug nur Show?"
"Das solltest du mir sagen!" erwiedert sie und ihre blauen Augen treffen Seine.
Nicky stöhnt als sie sich umdreht und ihren Hintern an seine Hüfte presst.
Sie bringt ihn dazu seinen Gemütszustand von stinksauer zu leidenschaftlich zu ändern, und das frustriert ihn. Normalerweise hat er seine Gefühle unter Kontrolle und nie kann ihn einer verwirren... sichtlich zumindest... aber Carrie gegenüber kann er seine Gefühle nicht beherrschen.
Carrie lächelt als er ihre Arme anhebt, sie um seinen Naken legt und sanft an ihrem Ohrläppchen knabbert während seine Hände über ihren Bauch streichen.. Das Paar bewegt sich im Rhythmus zur Musik und Nicky versucht zu vergessen wo er ist, wer sie ist und versucht sich vorzustellen sie wären aus freien Stücke hier.
"Laß uns zurück gehn!" schlägt sie vor, und er dreht sie herum, damit sie ihn ansieht. Er sieht das Verlangen in ihren Augen, legt seine Finger in ihre und schnappt sie ihre Jacken, bevor er sie aus dem Club zurück zum Hotel führt.


Carrie hat gerade die Tür verschlossen als sie Nicky’ Atem in ihrem Nacken spürt und wie sich seine Brust an ihren Rücken presst. Seine Hände sind je an eine Seite des Türrahmens gelegt.
"Nicolas..." Sie schließt die Auge als er ihre Nacken küßt während er ihr die Jacke auszieht und dann ihr Tanktop. Seine Lippen wandern ihren Rücken hinunter bis er ihren BH öffnet und ihn auf den Boden fallen lässt. Sie versucht sich zu bücken um ihm zu entkommen, aber er fängt sie ab und zieht sie wieder an ihn.
"Du hattest deinen Spaß," knurrt er und sie schmiegt sich an ihn, denkt gar nicht daran ihm zu wiedersprechen.
Er wiegt seine Hüften mit ihren, ein Song spielt in seinem Kopf während er sie zum Bett drägt. Sie setzt sich auf die Bettkante und sieht ihm zu wie er ihre kniehohe Stiefel aufschnürrt, sie zur Seite stellt du ihre Kniee küsst. "Lehn dich zurück..."
Sie schließt die Augen als er den Reißverschluß ihres Rocks öffnet, ihn ihr, samt ihres Satinslips, von der Hüften streift. Seine Augen funkeln als er seine Küsse ihre Körper entlang wandern lässt, ihre Brüste küsst. Dann weiter wandert bis seine Lippe Ihre treffen. Sie bäumt sich ihm entgegen als seine Zunge mit ihrer spielt und er sanft an ihrer Unterlippe knabbert, seine Küsse über ihre Wangen haucht, über ihr Kinn, ihren Hals entlang zu ihren Schultern. Er betört sie. Allein seine Berührungen und seine Blicke machen dass sie sich hilflos fühlt. Ein Gefühl dass sie in den letzten Tagen versucht hat zu bekämpfen.
Nicky ist es satt dass sie ihn wegstösst, dass sie mit ihm spielt. Die eine Minute ist sie ehrlich und aufrichtig, die andere kalt und abweisend. Er braucht sie genauso wie sie ihn braucht, und er ist bereit ihr zu zeigen wie sehr. Er begehrt ihren Körper, und seine gebräunte Haut bildet einen Kontrast zu ihrer hellen Haut. Sie hebt ihr Knie als er sich über sie beugt und seine Hand ihren Schenkel fasst als er in sie eindringt. Carrie spürt wie ihr warme Tränen die Wange hinunter laufen als er sie anschaut und ihre Hände über ihrem Kopf festhält.
"Du magst es nicht wenn du nicht die Kontrolle hast, nicht wahr?"
Sie schaut ihn nur an, genießt seine Bewegungen und dreht den Kopf zur Seite um seiner Frage auszuweichen.
Nicky küsst ihren Nacken und lockert seine Griff um ihre Hände. Er bewegt sich langsam, fast vorsichtig, als ob er auf eine Reaktion von ihr wartet. Und das tut sie. Sie legt ihre Beine um seine Hüfte und stöhnt als er sich schneller bewegt.
Sie streicht mit ihren Fingern durch seine Haare und küsst ihn als sie sich von ihrem Orgasmus erholt und sich an ihn schmiegt.
Nicky stützt sich auf die Ellenbogen, streicht ihr eine Haarsträhne aus der Stirn und küßt zärtlich ihre Stirn als sie einschläft. Es ist das erste Mal dass er sie schlafen sieht und er lächelt über die Ruhe die sie nun ausstrahlt. Sie liegt nun so sorglos da, ohne sich zu verstellen. Er weiß nicht wieso sie ihn so von sich stösst. Vielleicht weil er sie an Nigel erinnert oder weil sie vorsichtig ist, da sie weiß dass er zurück nach Dublin geht sobald dass hier vorrüber ist. Was auch immer ihre Gründe sind, er vergibt ihr und realisiert dass sein Herz ihm keine andere Wahl lässt.


Carrie schaut ihr Frühstück unintressiert an und legt die Gabel beiseite. Sie kann nicht essen, sie weiß nicht wieso sie unberhaupt etwas bestellt hat.
"Alles Ok bei dir?" fragt Nicky besorgt. Sie spricht schon den ganzen Morgen nicht wirklich mit ihm. Sie war schon agezogen und hat schon am Computer gearbeitet als er aufgewacht ist.
Träen bilden sich in ihren Augen und er hört auf zu essen. Da ist etwas.
"Nein, Nicolas, ist es nicht..." sie lehnt sich zurück und verschränkt die Arme vor der Brust. "Ich bin nicht die Person für die Du mich hälst..."
"Gott..." seufzt er, "wer bist du dann?"
"Ich hab kapiert dass du denkst ich sei so wie die Carrie du in dem Club getroffen hast. Aber dass bin ich nicht." schüttelt sie den Kopf und schaut über aus dem Fenster. "Ich bin nicht so ne dominante Tussi die en Kick kriegt wenn sie Leute fesselt und sie beherrscht. Ich hab mir diesen Lebenstyle nicht ausgesucht. Es war nötig diesen Weg zu gehen. Glaubst du ich find es toll so zu leben? Klar, ich hab es geschafft tolle Computer zu bekommen und kann so manches interessantes Ding herausfinden... aber weißt du was? Ich vermisse meine Mum. Ich vermiss meinen Dad und meine Großeltern. Aber ich kann nie wieder zurück zu ihnen. Niemals!"
Nicky reicht über den Tisch und nimmt ihre Hand. Er ist froh als sie sie nicht wegzieht. "Es tut mir leid, Carrie!"
"Es ist nicht dein Fehler." schaut sie ihn an. "Und es ist auch nicht an dir es wieder grade zu biegen."
Sie steht auf und geht schnell davon, doch Nicky rennt ihr hinterher.
"Carrie!" ruft er und packt sie am Arm, dreht sie herum du schaut sie an. "Du hast mir die Wahl gelassen hier zu sein, oder? Und ich hab mich entschieden dir zu helfen..."
"Ja, aber das war bevor..."
"Bevor was?" fragt er konfus.
"Bevor ich dich kannte!" sie reibt sich die Augen. Es ist ihr egal dass die Passaten sie merkwürdig anschauen. "Ich will dich da nicht länger reinziehn. Es ist nicht fair."
"Ich kann selbst entscheide was fair mir gegenüber ist, okay?" Er nimmt ihre Hand. "Ich mach mir echt Sorgen um Dich, Carrie.."
"Ich weiß," seufzt sie "Und deswegen möchte ich nicht dass du mir hilfst."
Sie geht zurück zum Hotel, und Nicky schaut ihr nur nach.


"Wie willst du ihnen die Disk übergeben?" schaut Nicky sie an als sie ihre Jacke anzieht.
Als sie nicht antwortet steht er wütend auf. "Ich glaubs ja nicht daß du das Treffen verlegt hast. Das ist nicht klug und das weißt du!"
Carrie schreckt auf als er sie am Arm packt, sein Griff tut ihr fast weh.
"Ich laß dich nicht gehen!"
Carrie schließt die Augen. "Bring mich nicht dazu dir weh zui tun!"
Sie dreht sich um und schafft es fast sich zu befreien, doch Nicky packt sie wieder. Sie stoppt, die Tränenn in seinen Augen bringen sie dazu ihren Plan zu verwerfen.
"Bitte Carrie.." fleht er. "Laß mich dir helfen!"
"OK!" meint sie sanft, und er läßt sie los, nimmt seine eigene Jacke von der Couch und folgt ihr aus dem Raum.


"Wieviel Uhr ist es?" fragt Nicky als er seine Arme um Carrie schlingt und sie enger an sich zieht.
Sie sind im Park, sitzen auf der Bank vor einer Fontäne die bestimmt schon seit Jahren nicht mehr in Betrieb war.
"Es wird Zeit..." atmet sie tief ein und schaut ihn an. "Sie sollten-"
"Mr Cole?" ertönt eine Stimme hinter ihnen, und sie drehen sich um. Nicky steht auf.
"Mr. Livinski?" er ist froh daß sie ihm den amerikansichen Akzent beigebracht hat.
"Haben sie es dabei?" will der Mann wissen und streckt die Hand aus.
"Ja," Nicky greift in die Tasche und holt das Verlangte hervor. "Ich will ihr Wort daß wir damit durch sind. Alles was sie verlangten wurde erfüllt."
Ein kurzer Aufschrei hinter ihm bringt ihm dazu sich um zu drehn. Er sieht wie Carrie von einem andern Mann davon geschleppt wird,bevor er selbst einen Stich im Hals spürt.


Nicky wacht langsam auf, sein Kopf pocht und seine Gedanken sind verschwommen.
"Guten Morgen Mr. Byren!"
Er erkennt die Stimme. Das ist der Mann aus dem Park.
"Was?"
"Sie müssen mir nichts mehr vormachen. Der Deal ist vorüber!"
Nicky Kopf wird langsam etwas klarer und er kann den Mann sehn wie er ihm gegenüber sitzt. Er selbst liegt auf der Couch in der Suit. "Was?"
Livinski lacht. "Sprachlos? Schon ok... Lassen sie mich sehn ob ich helfen kann. Sie sind frei Heim zu gehen und das alles hier schnell zu vergessen."
"Was ist mit Carrie?" setzt sich Nicky auf, hebt die Hand an den Kopf. Mit was sie ihn betäubt?
"Wir haben uns drum gekümmert, keineAngst!"
Nicky‘s Magen zieht sich zusammen. "Was meinen sie mit "Wir haben uns drum gekümmert‘?"
"Na, das ist nun nicht ihr Problem!" lacht Livinski wieder und Nicky stöhnt.
"Ihr habt sie umgebracht? Wieso? Sie war doch dafür nicht verantwortlich!" schreit er und der Mann erhebt sich, kommt zu ihm rüber.
"Und sie sind es nicht für sie..." zischt er "Wenn sie wissen was gut für sie ist vergesen sie das Alles hier und zwar schnell, und kehren in ihren Popstaralltag zurück!"
Nicky hält sich zurück und schaut sich im Raum um, um festzustellen daß Carries Sachen alle verschwunden sind. Der Mann geht und schließt die Tür hinter sich, während Nicky sich in die Couch sinken läßt, nicht sicher was er nun tun soll. Sie mußte es gewußt haben. Sie wollten nur sie, es kam nicht auf ihn drauf an. Deshalb wollte sie ihn schützen. Aber er wollte sie nicht lassen, und jetzt ist sie weg,


(2 Monate später)
Nicky lacht wie Bryan und Kian verzweifelt versuchen die Aufmerksam von zwei jungen Damen zu erlangen, die sie am andern Ende des Clubs gesichtet haben. Bis jetzt waren sie noch sehr erfolglos, und Nicky amüsiert sich weiter wie er ihnen so zu schaut.
Ein neuer Song beginnt und er nimmt einen Schluck von seinem Drink, schließt die Augen als die Techno-Ballade in seinem Kopf hallt.
"Tanz mit mir!" befiehlt eine sanfte Stimme. Er öffnet die Augen und schaut die Frau vor sich an.
"Carrie?" murmelt er und steht auf, zieht sie in seine Arme und umarmt sie als ob es eine Ewigkeit hergewesen ist daß er sie im Arm hatte. "Ich dachte du wärst-"
"Tanzen?" wiederholt sie sich und zieht ihn auf die Tanzfläche. Nicky hält sie an sich gedrückt und sie legt ihre Arme um seinen Hals.
"Es war alles ein Test!" erklärt sie ihm und eine Augen weiten sich.
"Was?"
"Sie haben mich getestet." meint sie wieder. "Sie wollten wissen ob ich überlebe. Ob ich das Zeug habe durch zu kommen und die Infos überbringe."
"Wer sind die?" will Nicky wissen.
"Das kann ich dir immernoch nicht sagen!" schaut sie ihn traurig an, "Aber es ist vorbei!"
"Sie wollten also daß du für sie arbeitest?" Er versucht sich vorzustellen was daß für Leute sind die Andere durch die Hölle gehen lassen als Vor-Einstellungstest.
"Ja!" nickt Carrie und schaut sich in dem Club um. "Können wir hier weg?"
"Klar," antwortet er und winkt Kian und Bryan zum Abschied, die ihn jedoch nur verdutz anschauen.
"Ist das nicht das selbe Mädchen?" schaut Kian etwas perplex.
"Welches Mädchen?" Bryan schaut zum dem Paar als die gerade durch die Vordertür verschwinden.
"Die von vor ein paar Monaten?" erinnert ihn, doch Bryan schüttelt den Kopf.
"Ich weiß es nicht..."

"Wohin gehen wir?" will Carrie wissen als sie in Nicky‘s Auto steigen.
"Weg von hier!" antwortet er und schnallt sich an.
Nachdem sie eine Weile gefahren sind bemerkt Nicky daß sie ständig aus dem Fenster schaut.
"Und wieso bist du zurück gekommen? Wolltest du den Job nicht?"
"Oh, ich hatte keine Wahl. Ich musste den Job nehmen." antwortet sie, öffnet die Tür als er vor den großen Steinhaus ankommt. "Wo sind wir?"
"Bei mir zu Hause!" lächelt er, nimmt ihre Hand und führt sie die paar Stufen hinauf.
Im Haus schaut sie sich etwas um, während Nicky in der Küche verschwindet. Kurz drauf erscheint er wieder mit zwei Glässern und einer Flasche Rotwein.
"Oh nein..." grinst sie, nimmt ein Glas und lacht etwas als er ihr einschenkt.
Sie trinkt etwas und lächelt als sich Wärme in ihr ausbreitet... nicht allein vom Alkohol sondern eher wegen dem Mann vor ihr.
"Du siehst gut aus!" flüstert er, stellt ihr Glas zur Seite und zieht sie an sich. Sie fühlt fühlt seine Erregung und kichert.
"Und ich dachte du freust dich nicht mich zu sehn!" neckt sie ihn und sein Blick macht sie nervös.
"Das hättest du besser wissen müssen!" gibt er zurück und streicht über ihren Rücken als er sie küsst.
Carrie seufzt als sie seine weichen Lippen auf ihren spürt und drückt sich an ihn.
"Ich dachte ich seh dich nie wieder!" gibt er zu und Tränen laufen seine Wangen hinunter als sie mit den Fingerspitzen die Konturen seines Gesichts nachfährt.
"Pss..." Sie küßt sanft seine Stirn, seine Augenlider und das Verlangen in ihr wächst als seine Hände den Weg unter ihr Shirt finden. Sie bekommt eine Gänsehaut als er ihr das Shirt auszieht und es auf den Bode wirft. Sein Atem ist warm auf ihrem Hals. Langsam wandern seine Küsse ihren Hals entlang zu ihren Brüsten. Erst erforscht er ihren Körper mit seinen Händen, dann mit seinen Lippen und Carrie bäumt sich ihm entgegen.
Nicky führt sie zur Couch, legt sie sanft hin und zieht ihr langsam und unter zig Küssen die dunkle Jeans aus. Er küsst sanft ihre Schenkel, ihren Bauch und schaut auf als sie seinen Namen .
"Ich brauch dich!" haucht sie und zieht ihn näher an sich nachdem er sich das Shirt ausgezogen hat. Sie hilft ihm aus seiner Hose und seinen Short.
Nicky küßt sie und schließt die Augen als er sie endlich spürt. Die Wärme und ihre Nähe bringen ihn fast um den Verstand. Sie war in seinen Träumen, brachte ihn oft um den Schlaf und beherrschte seine Gedanken... und nun ist sie da, mit ihm. Er küßt sanft den Schweiß von ihrer Stirn als sie ihren Höhepunkt erreicht, spürt dann auch seinen eigenen Höhepunkt kommen.


"Du hast mir nie geantwortet." flüstert er ihr ins Ohr und hält sie fest im Arm als er die Decke über die beiden zieht. "Wieso bist du zurück gekommen?"
Carrie lächelt ihn an. "Sie haben entschieden daß es da wohl ein paar Dinge gibt die mich davon abhalten könnten voll zu ihrer Verfügung zu stehn."
Nicky küsst sanft ihr Schläfe. "Und das wären?"
"Ich weiß nicht ob du die Antwort hören willst!" zögert sie und schaut ihn an.
"Find es heraus..."

(einige Zeit später...)
Nicky verabschiedet sich von den andern Jungs, schnappt sich seine Tasche und klettert aus dem Van der Band. Nach einer Woche Promotion haben sie endlich ihren Weg zurück nach London gefunden und er freut sich drauf etwas Zeit zu Hause zu verbringen.
"Carrie?" ruft er als er die Tür hinter sich ins Schloß zieht und seine Tasche neben die Tür stellt.
"In der Küche," antwortet sie ihm, und er hört ein leises Kichern. "Da!"
Nicky lächelt und kniet sich herunter zu dem Hochstuhl und bekommt einen sabbrigen und freudigen Kuß.
"Wie geht‘s euch?" fragt er als er aufsteht, Carrie in den Arm nimmt und ihr einen sanften Kuß gibt.
"Na, ich denke jemand hat seinen Daddy vermißt... aber ansonsten geht es uns gut!"
"Oh, also ist Alex der Einzige hier dem was an mir liegt, ich sehe schon.." "knurrt‘ er und stupst Carrie in die Seite.
"Du weißt daß ich dich liebe!" kichert sie und hält Nicky Hände fest. Die beiden müssen lachen als ihr Sohn fröhlich "iebe ich‘ brabbelt.

~*~ The End ~*~