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Sabrina, Jennifer und Stephanie wohnten in Florida. Das ist eine der bekanntesten
Städte von Amerika. Die drei waren beste Freundinnen und gingen auf die
Highschool. Alle drei waren zur zeit Singles, doch das sollte sich auf ihrem
Abschlussball ändern. In der Schule, fragte Stephanie: "Sollen wir gleich
noch shoppen gehen, also ich brauche unbedingt noch etwas neues für heute
Abend." Sabrina und Jennifer waren einverstanden und gleich nach dem Unterricht
machten sie sich auf den Weg. Sie fuhren mit Sabrinas Auto, denn sie hatte als
einzige einen Führerschein, da sie ein Jahr älter war, als Jennifer
und Stephanie. Vor einem Einkaufzentrum machten sie halt und stiegen aus. Nach
ca. 3 Stunden hatten die Drei sich für ihre Outfits entschieden und Sabrina
brachte alle nach Hause um sich für den Ball fertig zu machen. Jennifer
zog einen langen Rock mit einer bauchfreien Bluse an, Stephanie zog einen Minirock
und ein Top an und Sabrina trug ein langes schwarzes Kleid. Um halb acht kam
Sabrina zu den Beiden und holte sie ab. Dann fuhren sie gleich zum Ball in ihrer
Schule. Dort angekommen holten sie sich erst mal was zu trinken und stellten
sich dann in eine Ecke. Plötzlich kam ein süßer Boy zu Stephanie
und fragte sie: "Willst du mit mir tanzen?" "Klar gerne, aber erst wenn du mir
deinen Namen verrätst." Der Boy sagte: "Mein Name ist Kian." Stephanie
und Kian gingen auf die Tanzfläche und begannen zu tanzen. Jennifer hatte
auch schnell einen Tanzpartner gefunden und sein Name war Mark. Sabrina stand
alleine in der Ecke und schaute ihren Freundinnen beim Tanzen zu. Ganz plötzlich
wurde auch sie von einem Boy angesprochen: "Wie kommt es, dass so ein süßes
Girl wie du, ganz alleine hier rumsteht?" "Weil mich noch niemand zum tanzen
aufgefordert hat." "OK, dann mache ich das. Willst du tanzen?" "Gerne. Mein
Name ist Sabrina und wie heißt du?" "Nicky." Die beiden gingen auf die
Tanzfläche und genau in dem Moment spielten sie ein langsames Lied. Sabrina
sah aus den Augenwinkeln wie Jennifer und Stephanie engumschlungen mit Kian
und Mark tanzten. Sabrina und Nicky taten es ihnen gleich.
Nach dem Song fragte Kian Stephanie: "Hast du morgen schon was vor?" "Wieso?" "Weil ich gerne etwas mit dir unternehmen möchte." "OK. Was willst du denn machen?" "Wie wäre es, wenn du zu mir kommst?" Stephanie war einverstanden und Kian gab ihr seine Adresse. Sabrina und Mark wollten am nächsten Tag in ein Café gehen. Auch Sabrina und Nicky hatten sich verabredet. Sie wollten zum Strand gehen. Um 1 Uhr mussten Sabrina, Jennifer und Stephanie dann gehen und Sabrina fuhr sie nach Hause.
Am nächsten Morgen klingelte Jennifers Handy schon sehr früh. Sie ging ran und hörte Marks Stimme. Er fragte: "Na, gut geschlafen?" "Ja, bis du mich geweckt hast. Was möchtest du denn so früh von mir?" "Ich wollte dich fragen, ob du um 12 Uhr bei mir sein willst?" "Ja, dann muss ich aber noch deine Adresse wissen." Mark gab sie ihr und legte dann auf. Sie schaute auf die Uhr und schlief dann wieder ein.
Stephanie und Kian saßen bei Stephanie im Zimmer und schauten eine DVD. Sie saßen auf ihrer Couch und plötzlich legte Kian seinen Arm um Stephanie. Da es Stephanie gefiel, sagte sie auch nichts.
Jennifer wurde durch ein Klopfen an ihrer Tür wach. Sie rief verschlafen: "Herein!" Die Tür öffnete sich und Mark stand in ihrem Raum. Er sagte: "Du liegst ja immer noch im Bett. Wenn du möchtest, können wir heute auch bei dir den Tag verbringen!" Jennifer fand die Idee gut und sagte dann: "Würdest du kurz aus dem Zimmer gehen, denn ich will mich anziehen." Mark verließ das Zimmer und wartete davor. Als Jennifer fertig war, rief sie ihn wieder rein.
Sabrina und Nicky schwammen derweil im Meer. Nicky meinte: "So viel Spaß hatte ich noch nie mit einem Girl. Irgendwie mag ich dich." Er zog Sabrina unter Wasser und küsste sie. Als sie wieder auftauchten sagte Sabrina: "Ich mag dich auch."
Bei Stephanie und Kian war es nicht anders. Sie bekamen von dem Film nicht mehr wirklich viel mit, denn sie waren zu sehr in ihren eigenen Film vertieft.
Jennifer und Mark sahen fern und immer wenn sie ihre Blicke oder ihre Hände trafen, zogen sie, sie sofort wieder weg. "Bist du eigentlich zur zeit Solo?", fragte Mark auf einmal. "Ja", antwortete Jennifer knapp. "Das passt gut, denn ich habe mich in dich verliebt." Jennifer sagte: "Ich liebe dich auch." Dann küssten sie sich langsam. Plötzlich wurden die durch den Nachrichtensprecher getrennt. Er sagte: "Es ziehen schwere Gewitter auf. In manchen Regionen kann es auch zu einem Hurrikane kommen. Die Regionen heißen: L.A. Hollywood und Florida. Wenn sie in einem dieser Regionen wohnen, sollten sie demnächst nicht aus dem Haus gehen. Vielleicht sollten sie auch den Bunker benutzen." Mit diesen Worten kehrte der Moderator wieder zum normalen Programm zurück. "Vielleicht sollten wir meine besten Freundinnen anrufen, dass die kommen, denn ich habe einen Bunker", meinte Jennifer. "Aber ich weiß nicht, ob die beiden ihr Handy anhaben." "Warum sollten sie es denn aushaben?". "Weil sie alle beide ein Date haben." "Wie heißen denn ihre Dates? "Kian und Nicky, wieso?" "Weil ich die beiden kenne." "Dann gib mir mal die Nummern, falls ich Sabrina und Stephanie nicht an den Hörer bekomme." "Ja." Mark kramte sein Handy aus der Tasche und schrieb ihr die Nummern auf ein Blatt Papier. Jennifer ging nach unten und holte das Telefon. Als erstes rief sie bei Sabrina an.
"Hey Sabrina. Dein Handy klingelt", meinte Nicky. "Na und. Ich bin nicht da!" "Es ist bestimmt wichtig. Wenn du nicht drangehst mache ich das." "Na gut. Ich gehe schon." Sie verließ das Wasser und suchte ihr Handy. "Ja?" "Hi, ich bin es Jennifer. Wollte dich nur mal fragen, ob ihr beiden zu mir kommen wollt, da ein Hurrikane in Anmarsch ist. Mark ist auch hier." "Das ist ein Scherz, oder?", fragte Sabrina. "Nein, aber wenn ihr nicht wollt, dann nicht." "Doch, wir kommen so schnell es geht." Beide legten auf und jetzt rief Sabrina: "Nicky. Komm aus dem Wasser. Wir fahren zu Jennifer, einer meiner besten Freunden." "Warum denn?" "Weil ein Hurrikane in Anmarsch ist und sie hat einen Bunker." So schnell Nicky konnte kam er aus dem Wasser und half Sabrina ihre Sachen einzupacken. "Und ich habe mich auf eine ruhigen Tag am Wasser gefreut", murmelte er.
Derweil hatte Jennifer auf Stephanie angerufen und ihr mitgeteilt, dass ein Hurrikane kommen sollte. Auch sie versprach sofort zu kommen. "So die 4 werden gleich hier sein. Sollen wir ihnen denn sofort von uns erzählen?" "Das wäre das Beste. Sonst lügen wir sie ja an und das wollen wir doch nicht, oder?" "Nein."
Genau in dem Moment klingelte es an der Tür. Jennifer lief nach unten und öffnete. Vor der Tür standen Nicky und Sabrina. "Da seid ihr ja. Hab ihr Stephanie und Kian irgendwo gesehen? Sie sind nämlich noch nicht da." "Nein, sie werden bestimmt gleich kommen." Sabrina und Nicky traten in die Wohnung und gingen nach oben in Jennifers Zimmer. Genau in dem Moment als sie oben waren, klingelte es schon wieder. "Konnten die nicht 2 Minuten eher hier sein?", stöhnte Jennifer. Sie stiefelte aber wieder nach unten und öffnete. "Das ging aber auch schon mal schneller, Jennifer", lachte Stephanie und trat mit Kian ein. Auch sie gingen als erstes nach oben und setzten sich zu den anderen aufs Bett. "Was habt ihr denn alle heute gemacht?", fragend sah Jennifer in die Runde. Alle wurden rot und Stephanie fing als erstes an. "Also Kian und ich wir sind zusammen." "Hey genau wie Nicky und ich", mischte sich Sabrina ein. "Und ihr?", fragte Sabrina Jennifer und Mark. "Also wir sind auch zusammen. Das ist ja mal ein Zufall, dass wir alle vergeben sind", meinte Mark und sah in die Runde. Alle nickten. Plötzlich donnerte es ziemlich laut und die Girls zuckten alle zusammen. "Hey, das war doch nur ein Donner. Davor brauch man sich doch nicht zu fürchten." Die Girls nickten und kuschelten sich an ihre Freunde. Die nahmen sie auch gleich in den Arm.
Draußen wurde es immer stürmischer und der Strand, wo Sabrina und Nicky noch vor einer viertel Stunde waren, war verwüstet. Die ganzen Palmen lagen im Sand und die Liegen lagen auf dem Kopf oder im Wasser. Auch die Straßen sahen ähnlich aus. Nur hier lagen keine Liegen auf dem Kopf, sondern die Autos der Anwohner. Man sah niemanden mehr auf der Straße. Nur ab und zu sah man welche in ihre Bunker laufen. Und manchmal kam auch ein Auto die Straße entlang gefahren. So auch Jennifers Eltern. Sie kamen heile bei ihrem Haus an und Jennifers Mutter sah zum Himmel. Der hatte sich so verdunkelt, dass man fast gar nichts mehr sehen konnte. Nur mühsam kamen sie zu ihrem Haus. Da sie noch Licht oben sahen, dachten sie, dass Jennifer noch im Haus war. Sie schlossen die Tür auf und riefen: "Jennifer? Komm runter. Wir gehen in den Bunker. Hast du Stephanie und Sabrina angerufen und ihnen vorgeschlagen, dass sie kommen können?" "Wir sind schon hier", antwortete Sabrina und einer nach dem anderen kam die Treppe runter. Zuletzt kamen die Boys die Treppe runter. "Mom, Dad, das sind Mark, Nicky und Kian", stellte Jennifer die 3 Jungs vor. "Freut mich euch kennen zulernen", meinte Jennifers Mutter und sie verließen das Haus. Gegen den Wind kämpften sie sich in Richtung Bunker vor. Jennifers Vater schloss die Tür auf und hinter ihnen wieder ab. Dann setzten sich alle auf den Boden und Jennifer, Sabrina und Stephanie saßen zwischen den Beinen ihrer Freunde. "Kann es sein, dass ihr 6 zusammen seid?", fragte Jennifers Vater. "Ja. Seid heute. Wir haben uns gestern auf dem Ball kennen gelernt." "Das freut mich für euch. Liebe ist das schönste auf der Welt", sagte Jennifers Mutter und sah ihren Mann an. "Ich habe meine große Liebe auch gleich geheiratet", fügte sie lächelnd hinzu. "Mom, das interessiert hier gänzlich wenigen." "Sorry." Plötzlich knackte etwas ganz in ihrer Nähe. "Was war das?”, fragte Stephanie ängstlich. "Das war nur ein Strommast. Keine Panik. Hier drinnen kann uns fast gar nichts passieren", versuchte Jennifers Vater sie alle zu beruhigen. "Was heißt fast gar nichts?" "Also der 20 m hohe Baum gleich neben dem Haus, würde schon ziemlich viel ausmachen. Aber ich denke mal nicht, dass genau der..." Weiter kam er nicht, denn er wurde durch ein ohrenbetäubendes Knacken unterbrochen. Alle wussten, woher dieses Knacken kam und klammerten sich aneinander fest. "Ich liebe dich", flüsterte Jennifer Mark zu, ehe der riesige Baum auf den Bunker krachte. Komischerweise wurde keiner groß verletzt. Sie stürmten aus einem großem Loch, dass entstanden war, nach draußen ins Freie und rannten ins Haus. Drinnen war Stromausfall und es war stockdunkel. Alle liefen gegen irgendwelche Möbel und hatten, als der Strom wieder ging, Tausende blaue Flecken. Jennifers Eltern gingen in die Küche und ließen die Kids alleine. "Was machen wir jetzt?", fragte Sabrina. "Ich habe keine Ahnung. Ihr etwa?", fragte Kian weiter. Alle schüttelten mit dem Kopf. "Sollen wir Wahrheit oder Pflicht spielen?", schlug Stephanie vor. Alle nickten und Stephanie fing an. "Also Jennifer. Wahrheit oder Pflicht?" "Ich nehme Pflicht." Stephanie überlegte kurz und dann sagte sie: "Mach einen Eiskunstläufer nach, der dauernd auf die Fresse fliegt." Jennifer stand auf und spielte den Eiskunstläufer so gekonnt nach, dass alle vor lachen auf dem Boden lagen. Die 6 spielten noch eine ganze Stunde und es wurde noch richtig lustig. Sie sahen aus dem Fenster und bemerkten, dass das Unwetter sich gelegt hatte. "Sollen wir eine Runde spazieren gehen?", fragte Kian. "Ja. Kommt. Ich halte es hier in der Wohnung nicht mehr aus", meinte auch Nicky. Die 6 zogen sich dick an und verließen das Haus. Vorher hatten sie aber Jennifers Eltern bescheid gegeben. Langsam liefen sie durch die Straßen. Hin und wieder sahen sie ein paar tote Vögel. Aber sonst war es ganz ruhig auf den Straßen. Kian erklärte: "Das ist immer so nach einem Unwetter. Da ist es totenstill auf den Straßen, weil alle noch in ihren Bunkern sitzen." "Hätten wir Ki nicht, wüssten wir das nicht", lachte Nicky und fügte hinzu: "Ki, das interessiert niemanden." Mark, Sabrina, Jennifer, Nicky lachten, aber Stephanie sagte: "Mich hat es interessiert." Kian lächelte. Sie standen jetzt an ihrer alten Schule und auch die sah nicht besser aus, als die anderen Gebäude. Die ganzen Fenster waren zerstört und die Spielgeräte, die, die kleineren Schüler benutzten, sahen verwüstet aus. "Man, wie viel kostet das alles wohl?", fragte Mark. "Keine Ahnung. Auf jeden Fall ziemlich viel", antwortete Jennifer und drückte sich noch mehr in Marks Arme. Sabrina sah auf ihre Uhr und sagte dann: "Hey, wir laufen schon seit 2 stunden durch die Gegend. Vielleicht sollten wir alle mal nach Hause gehen." "Stimmt. Sehen wir uns morgen denn noch mal?", fragte Kian. Damit waren alle gemeint. "Von mir aus schon. Habt ihr was dagegen?" Keiner hatte was dagegen. Sie verabschiedeten sich und alle liefen in verschiedene Richtungen und kamen nach ein paar Minuten zuhause an.
Mittlerweile waren alle schon seit drei Jahren zusammen:
Nicky und Sabrina hatten sich verlobt und wollten jetzt am 09.08.03 heiraten. Sabrina rannte jede Minute in ihr Zimmer und prüfte, dass das Kleid keine Flecken hatte. "Sabrina. Das Kleid ist blitzsauber. Komm, wir gehen ein bisschen shoppen. Denn du hast noch nichts blaues." "Habe ich denn etwas geborgtes?" "Ja hast du. Du hast meine Haarspangen." "OK. Dann lass uns shoppen gehen." Sie setzten sich in Jennifers Auto, denn sie und Stephanie hatten jetzt auch schon einen Führerschein. Sie fuhren in die Stadt und parkten das Auto in einem Parkhaus. Dann stiegen sie aus und gingen nach Karstadt. Dort kauften sie sich ein paar CDs. Plötzlich stutzte Jennifer. "Hey Sabrina. Komm mal schnell. Ich glaube ich spinne." Sabrina kam zu ihr und fragte: "Was ist denn?" "Sieh mal, was ich gefunden habe. Eine CD mit Kian, Nicky, Mark und noch zwei andere Typen." Das sind Bryan und Shane, ich habe sie mal kurz kennen gelernt." "Aber wann haben sie denn eine CD aufgenommen?" "Keine Ahnung, aber ich kaufe diese CD mir. Du auch?" "Natürlich, immerhin ist mein Freund dabei." Sie kauften die CDs und verließen das Geschäft. Dann gingen sie in das nächstbeste Geschäft und kauften sich dort etwas blaues. Nämlich ein blaues Haarband.
Nach zwei Stunden fuhren sie nach Hause. Jennifer holte die CD aus ihrer Tasche und legte sie in den CD Spieler. Dann erklang Shanes Stimme. Danach alle und danach Bryan und dann wieder alle. Am Schluss sang Mark. Das Lied hieß >>My Love<< "Man, ist das geil. Aber ich frage mich immer noch, warum sie es uns nicht gesagt haben." "Wahrscheinlich wollten sie uns damit überraschen." "Vielleicht." Die beiden fuhren wieder zu Sabrina und Nicky saß im Wohnzimmer. "Hi mein süßer Engel. Na, wie geht’s dir?", fragte Nicky. "Mir geht’s gut, aber ich muss dich mal was fragen." "Klar, alles was du willst." "Also, Jennifer und ich waren in Karstadt und haben eine CD gekauft auf der ihr singt. Was hat es damit zutun?" "Ihr habt die CD schon gefunden? Mist. Das sollte eigentlich eine Überraschung zu unserer Hochzeit sein. Jetzt muss ich mir was anderes ausdenken." "Ihr habt das für mich gemacht?" "Ja, ich habe nur für dich gesungen. Kian hat für Stephanie gesungen und Mark für Jennifer." "Ihr seit so süß. Wie kann ich euch nur danken?" "Küss mich." Sabrina beugte sich zu Nicky und gab ihm einen zärtlichen Kuss. "Ich gehe dann mal", meinte Jennifer und wollte aus dem Haus gehen. "Warte, ich bringe dich nach Hause." "Muss nicht sein. Mein Wagen steht doch vor eurem Haus." "Stimmt ja. Hab ich vergessen." "Ist doch auch nicht schlimm. Sehen wir uns morgen?" "Ne, ich fahre morgen zu meiner Mutter. Wir wollen in die Bäckerei wegen der Hochzeitstorte." "Ach so. OK, ich melde mich dann noch mal. Wenn nicht, sehen wir uns ja nächsten Freitag." "OK, bis dann."
"Kian, was soll ich Freitag nur anziehen?", fragte Stephanie. Die beiden wohnten seit ein paar Monaten zusammen. "Am besten etwas bequemes." "Kann ich das rote Kleid von unserem letzten Restaurantbesuch anziehen?" "Ja."
Am letzten Tag vor der Hochzeit fuhr Sabrina zu Stephanie, denn der Bräutigam durfte die Braut 24 Stunden vor der Hochzeit nicht sehen. Sie hatte ihr Hochzeitskleid hinten auf der Ablage liegen und während sie im Auto saß, musste sie immer an den Hurrikane vor 3 Jahren denken. Wenn der nicht gewesen wäre, wer weiß, vielleicht wäre sie jetzt nicht mehr mit Nicky zusammen. Als Sabrina bei Stephanie ankam, wurde sie freudig begrüßt. "Was sollen wir heute Abend machen?", fragte Sabrina. "Hast du etwa noch nie etwas von einem Junggesellenabschied gehört?" "Doch." "Also, wir haben alle deine engsten Freundinnen eingeladen und die kommen heute Abend. Kian ist bei Nickys Junggesellenabschied." "Ach deshalb ist der nicht da." "Nein, er ist einkaufen." "Und du bist nicht mit?" "Nein, ich war noch nie gerne Lebensmittel einkaufen. Das macht Kian immer. Hast du Durst? Ich könnte ne Flasche Rotwein aufmachen." "Also Durst habe ich schon, aber ich hätte lieber ein Glas Wasser. Rotwein kann ich heute Abend noch trinken." Sie holte ihr Kleid aus dem Auto und hängte es an den Schrank in dem Gästezimmer, in dem sie schlafen sollte.
Kian kam nach einer Stunde und auch er begrüßte Sabrina freudig. "Na, freust du dich schon auf morgen?", fragte er. "Ja, aber ich habe Angst, dass ich mich blamiere." "Das wirst du schon nicht. Morgen wird der schönste Tag deines Lebens. Verlass dich drauf." "Wenn du das sagst, muss es ja stimmen. Danke. Jetzt geht es mir schon etwas besser." Sie ging zu Stephanie in die Küche und setzte sich auf einen Stuhl. "Wann kommen die Mädels denn?", fragte sie. "Um 8, wieso?" "Weil mir gerade eingefallen ist, dass ich gar nichts zum anziehen habe." "Keine Panik. Jennifer und ich wir haben vorgesorgt und dir ein tolles Kleid gekauft. Es hängt bei dir im Schrank und ist schon mal ein kleines Vorgeschenk. Das große kommt morgen." Sabrina ging in