Vergangenheit:
„ Eine Boyband??? Jungs ... nee vergesst es ne Boyband.. lasst lieber ne Rockband
gründen!“ „Aber Kian, eine Boyband, stell dir vor, damit wären wir
Mega erfolgreich, denke doch mal an die vielen Fans!“, warf Mark ein. Die 3
saßen in dem Cafe von Shanes Eltern und diskutierten darüber welche
Band die bessere für sie sei. Kian, der nichts von Boybands hielt, war
Feuer und Flamme für eine Rockband aber Shane und Mark versuchten die ganze
Zeit ihn um zustimmen. Aber Kian stellte auf Stur, alle hatten den selben Traum:
Erfolgreich und Berühmt zu werden durch Musik. Musik war ihr Leben, wie
oft hatten Mark und Kian im Matheunterricht heimlich Songs geschrieben und sie
später Shane und den anderen gezeigt, wie oft standen sie bei Schulveranstaltungen
auf der Bühne und wurden bejubelt. Sie hatten eine riesige Fan Gemeinde
an der Schule, jedes Mädchen war ihnen verfallen, zumindest jedes zweite.
Sie hatten immer einen Hit gelandet mit einem wunderschönen Song, den sie
selbst geschrieben hatte, auch wenn es kein rock war, selbst Kian fand die meisten
von ihnen gut, aber in ihm steckte der Rocker und nicht der brave Typ von einer
Boyband. „Überleg es dir Kian, das Angebot steht“, sagte Shane. „Okay,
ich lass mir die Sache noch mal durch den Kopf gehen“, meinte Kian „ okay, also
dann bis morgen!“ die Jungs verabschiedeten sich von einander. Kian dachte auf
dem weg nach hause über das was sie besprochen hatten nach, aber das mit
der Boyband wollte nicht in seinen Kopf rein. „Ne Boyband.. tzee.. neee ...
das ist nichts für mich, sollen sie sich doch einen anderen blöden
...“ autsch, schon war es passiert, da Kian so in seinen Gedanken versunken
war achtete er nicht mehr auf den Weg und so ließ es sich nicht vermeiden,
das er mit jemandem zusammen stieß. „au.. sag mal kannst du nicht...“
Aufpassen wollte er eigentlich sagen, aber als er sah, in wen er da reingelaufen
war, blieben ihm die Worte im Hals stecken. Er blickte in die wunderschönsten
braunen Augen, die er je gesehen hatte, vor ihm stand Jodi, ein Mädchen,
das eine Klasse unter ihm war, er hatte eigentlich nie so richtig auf sie geachtet
,aber ihre Augen fand er einfach wunderschön. Er versuchte sich wieder
zu fangen, aber sie war schneller „ Hast du dir weh getan?“, fragte sie und
sah ihn an, er schluckte und antwortete „Nee, ist noch alles dran. Hast du dir
was getan?“ „Nein, alles in Ordnung. Du bist Kian, nicht wahr?“, fragte sie
„Ähm.. ja, der bin ich.“, sagte er und versuchte so cool wie möglich
rüberzukommen. Sie lächelte, und er hätte schwören können,
das er noch nie so ein wunderschönes Lächeln gesehen hatte. „Ich hab
dich bei einem eurer Auftritte gesehen, ich finde ihr seid echt gut. Meine Freundin
ist ein Riesen Fan von euch!“, sagte sie „Echt? Dankeschön.“, antwortete
Kian und lächelte sie an „Ja, ich finde ihr habt echt Talent, ihr solltet
ne Band aufmachen, die Mädels werden euch lieben, da bin ich mir sicher!“,
meinte sie, wieder lächelte sie, Kian wäre am liebsten weg geschmolzen,
aber er wollte ihr seine Gefühle nicht offenbaren, nach her würde
sie ihn noch für ein Weichei halten, so riss er sich zusammen und erwiderte
„ Wir dachten auch schon daran, Shane und Mark sind für eine Boyband, aber
ich bin nicht so ein Freund von Boybands ich wäre für ne Rockband“
„Eine Rockband? Ich finde Rockbands nichts so toll, die meisten sind verrückt,
okay ein paar Gute gibt’s, aber bei Liedern von Boybands kann man viel schöner
Träumen.“, erwiderte sie. „Hmm na ja..
das ist Geschmacksache, aber vielleicht hast du Recht.. vielleicht würde
eine Boyband besser zu uns passen...“, fing Kian an doch Jodi unterbrach ihn
„Ja, das finde ich auch, vielleicht sehen wir uns ja mal, wenn du berühmt
bist und vielleicht bin ich dann ja auch berühmt. Aber ich muss jetzt leider
gehen, meine Mum wartet auf den Einkauf.“, sagte sie „Ja, aber es würde
mich freuen wenn wir uns vielleicht vorher noch mal sehen, und nicht zusammen
stoßen.“, erwiderte Kian lächelnd. „Ja mich auch. Bis bald. Bye Kian“,
verabschiedete sich Jodi und ging weiter. Kian hatte das Gefühl, das er
sie nicht so gehen lassen konnte deswegen rief er „Jodi? Warte!“ Sie drehte
sie um und sah ihn fragend an „Ja? Was ist?“ „Ich ähm.. hast du Morgen
Abend was vor?“, fragte er hoffnungsvoll. „Nein.. bis jetzt noch nicht.. wieso?“,
fragte sie. „Ähm, hättest du Lust Morgen Abend zu unseren Auftritt
zu kommen? Ich würde mich sehr freuen!“, stammelte er und wurde ein wenig
rot, Jodi hingegen lächelte und sagte „Ja, wenn ich es schaffe, komme ich
gern.“ Kian strahlte „Cool, dann bis Morgen?“ „Ja, dann bis Morgen!“, lachte
sie und ging über die Straße. Kian freute sich wie ein kleines Kind
das ein ganz besonderes großes Paket vom Weihnachtsmann bekam. Fröhlich
pfeifend ging er weiter, als er zu Hause ankam, staunte seine Mum nicht schlecht,
als er ihr ein Küsschen auf die Wange drückte, hoch in sein Zimmer
ging und eine CD von Boyzone an machte ( die er eigentlich nicht hörte)
und anfing zu träumen. Am nächsten Morgen wachte Kian schon ganz früh
auf, normalerweise kam er morgens nie aus dem Bett, da musste man schon Maßnamen
ergreifen, die an die Ohren gingen. Doch er freute sich auf die Schule und voralldingen
auf den Abend. Er stand ne halbe Stunde im Bad, seine Schwester wurde schon
ungeduldig und rief „Kian, mach hinne, andere Leute wollen auch noch mal ins
Bad.“ Kian höre sie nicht, er hatte das Radio zu laut „KIAN EGAN! KOMM
AUS DEM BAD RAUS!“ , schrie Marielle. „Was schreist du denn so?“, fragte Colm
verschlafen.
„Kian kommt nicht aus dem Bad raus!“, antwortete Marielle genervt. „Was ist
denn hier los?“ „Dad, Kian kommt nicht aus dem Bad raus. Und ich muss dringend
aufs Klo!“, nörgelte Colm „Kian? Komm aus dem Bad, du warst schon lange
genug drin!“, rief er
Nach einiger Zeit öffnete ein gut gelaunter Kian die Badezimmertür
Guten Morgen!“, sagte er fröhlich und ging in sein Zimmer. Marielle, Colm
und Kevin sahen ihm erstaunt hinterher. „Was ist denn in den gefahren?“, fragte
Tom, der grad aus seinem Zimmer gekommen war, fragend schaute er die anderen
an, doch die zuckten nur mit der Schulter.
In seinem Zimmer angekommen, suchte Kian sich seine besten Klamotten raus, packte
seine Sachen zusammen, verabschiedete sich von seiner Familie, die ihm verwundert
hinterher schaute.. „Seit wann zieht er so gute Klamotten zur Schule an?“, fragte
Marielle sich.
Als Kian in der Schule ankam, ging er gleich auf Shane und Mark zu „Hi Jungs!“
„Hallo Kian. Oh du siehst aber schick aus, für wen hast du dich denn so
Chick gemacht,“ fragte Mark neugierig. Kian wurde etwas rot und erwiderte „Darf
man sich nicht mal nett anziehen?“ Shane grinste und sagte: „Doch, aber es ist
ungewohnt, dich so zu sehen, Dir war es doch sonst immer egal.“ „Menschen ändern
sich“, gab Kian zurück. Doch Shane nahm ihm die ganze Sache nicht ab, er
zog ihn zur Seite, zog die Augenbraun hoch und sagte „ Kian, das kannst du deiner
Oma erzählen. Jetzt sag schon die Wahrheit“ Shane sah ihn durchdringend
an und Kian wusste dass er ihn nicht belügen konnte, also erzählte
er ihm von dem Zusammenstoß mit Jodi. „Du hast dich in sie verliebt, oder?“,
fragte Shane. Kian nickte und wurde rot. Shane klopfte ihm freundschaftlich
auf die Schulter und sagte „Hey, das freut mich für dich. Hast du dir das
mit der Band eigentlich überlegt?“ „Ja, das habe ich, vielleicht ist eine
Boyband doch nicht so schlecht“ ,meinte Kian. „Freut mich, das du das so siehst.
Wie siehst aus mit Heute Abend? Bist du dabei?“, fragte Shane „Klar bin ich
das. Jodi wollte auch kommen!“, sagte Kian und fing an zu strahlen, bei dem
Gedanken, das er Jodi heute Abend sehen konnte. Shane grinste nur, dann klingelte
es auch schon zur Stunde. Kian war die Stunden gedanklich nicht ganz anwesend,
das merkte sein Mathelehrer und nahm ihn prompt dran „Kian, rechnen sie uns
doch bitte mal diese Aufgabe vor.“ Kian schreckte hoch „Was?“ „Sie sind schon
wieder nicht bei der Sache. Sie sollen diese Aufgabe ausrechnen.“ ,wiederholte
der Mathelehrer und sah in erwartungsvoll an. Wiederwillig stand Kian auf und
versuchte sich an der Aufgabe, aber kam nicht wirklich weit, Mathe war einfach
nicht sein Ding, der Lehrer gab es auf und meinte „Kian, es bringt sowieso nichts.
Setzen sie sich bitte wieder hin. Patrick, würden sie die Aufgabe bitte
ausrechnen!“ Kian atmete auf, als die Stunde vorbei war, als er aus dem Klassenzimmer
gehen wollte, wurde er von seinem Lehrer zurück gerufen. „Was ist denn?“,
fragte Kian etwas genervt, er wollte so schnell wie möglich raus aus der
verhassten Schule. „Ich mache mir ernsthafte Sorgen um ihrer Mathenote, sie
passen überhaupt nicht mehr auf , wenn das so weiter geht muss ich wohl
oder übel mit ihren Eltern über ihre Leistung sprechen.“, sagte Herr
Cowell. Das hatte Kian grade noch gefehlt, ein Elterngespräch und eine
Predigt von seinem Vater.
„Was ist denn bloß los mit ihnen? Ich meine sie hatten wohl noch nie eine
Stärke für Mathe, aber so abwesend wie heute hab ich sie noch nie
erlebt.“ Kian schwieg. Er wusste nicht, was er darauf hätte antworten können.
„Okay, wenn sie nicht mit mir reden muss ich wohl mit ihren Eltern reden.“ „Muss
das denn sein?“, frage Kian „Nicht wenn sie mir sagen was mit ihnen los ist.“,
meinte Herr Cowell freundlich. Kian wusste nicht was er davon halten sollte.
„Vielleicht brauche ich einfach Nachhilfe in Mathe“, meinte Kian nach einer
Weile. Herr Cowell schien sich damit zufrieden zu geben „Ja, dann kümmern
sie sich mal um einen Nachhilfe Lehrer.“, meinte er „Okay mach ich, darf ich
jetzt gehen?“, fragte Kian. Herr Cowell nickte und schaute ihm nachdenklich
hinterher. Draußen warteten Shane und Mark schon auf Kian. „Wo bleibst
du denn so lange?“, fragte Shane „Tut mir leid, aber Herr Cowell hat mich aufgehalten,
er wollte sich mit mir über meine Mathenote unterhalten. Jetzt muss ich
mich um einen Nachhilfe Lehrer kümmern“, erzählte Kian.
„Soll ich dir erst mal helfen?“, fragte Shane „Würdest du das denn machen?“,
fragte Kian „Ja klar, du bist doch mein Freund!“, antwortete Shane. „Danke!“,
sagte Kian. Shane lächelte und dann machten sich die drei auf den Weg nach
Hause.
Der Abend rückte immer näher und Kian wurde immer aufgeregter, er
stand stundenlang im Bad, dann überlegte er was er anziehen konnte.
Am Abend
Es ging los, die Fans waren da, das Licht ging aus und alle warteten auf
I.O.YOU . Kian blickte ins Publikum, Jodi aber war nirgends zu sehen, das machte
ihn etwas traurig. Sie gingen auf die Bühne, das erste Lied war Together
Girl forever, die ersten beiden Strophen erklungen:
Dreams are for the living
And someday they will come true
And we will be together
Now our love's me and you
Times that we spent talking girl
A place I'd rather be
If you look to your ideal
Pretending girl
You're in love with me
Kians Blick schweifte immer wieder über die Menschenmege, aufeinmal endeckt er Jodi und lächelte sie an, sie winkte ihm, er winkte zurück. Dann war er an der reihe:
We'll be together girl forever
The way that it should be
Together girl forever
If only you could see (see)
I know now that I need you girl
The feelings are so true
Together girl forever me and you
Während er den Refrain mitsang, sah er die ganze Zeit Jodi an.
I known not where you're coming from
Only of you
someday
I'll be on my own with you
I will care for you and love you girl
I'll be yours if you'll be mine
Please come back to me
We'll be together girl forever
The way that it should be
Together girl forever
If only you could see (see)
I know now that I need you girl
The feelings are so true
Together girl forever me and you
Baby why can't you see
I'll be the love
Baby you know it's me
true
We'll be together girl forever
The way that it should be (it should be)
Together girl forever
If only you could see (see)
I know what I'm feeling girl
The feelings are so true
Together girl forever me and you
Tosender Applaus kam aus der Menge, Kian lächelte vor sich hin, dann blickte
er wieder zu Jodi, die auch begeistert mit klatschte. Als nächstes kam
der Song „Everlasting Love“ Mark fing an zu singen:
Every now and then I get a little bit cold
And I need somebody to hold me
I look at you and your body of gold
And I think oh why did she hurt me
Yes I do
Yes I do
Yes I do, yes I do
Sometimes when I'm out at night I think of your smile
And your long slim beautiful body
Person that I used to find you're my perfect girl
So come on babe why did you hurt me
Why did you hurt me
Why did you hurt me
'Cause when you need somebody 'till the day that you die
And the everlasting love is just
Always be mine
Lie if I couldn't tell you what I would do
'Cause I need somebody to hold me
Yes I do
Yes I do
Yes I do, yes I do
Every now and then I get a little bit cold
And I need somebody to hold me
I look at you and your body of gold
And I think oh why did she hurt me
Yes I do
Yes I do
Yes I do, yes I do
When you need somebody 'till the day that you die
And the everlasting love is just
Always be mine
Lie if I couldn't tell you what I would do
'Cause I need somebody to hold me
Yes I do
Yes I do
Yes I do, yes I do
Yes I do
Yes I do
Yes I do, yes I do
dann kam der Rap, wo alle mitsagen, wieder blickte Kian zu Jodi, er sah ihr tief in die Augen während er sang:
Say E-V-E-R lasting love
Coming down on you from the heavens above
Let me bring it on down to you one time
I was meant to be yours you were meant to be mine
I'm speaking the truth ain't telling no lies
It's how I feel this ain't no disguise
So come on baby be my girl
What I've got is everlasting love
When you need somebody 'till the day that you die
And the everlasting love is just
Always be mine
Lie if I couldn't tell you what I would do
'Cause I need somebody to hold me
When you need somebody 'till the day that you die
And the everlasting love is just
Always be mine
Lie if I couldn't tell you what I would do
'Cause I need somebody to hold me
Need somebody 'till the day that you die
Need somebody 'till the day that you die
Need somebody 'till the day that you die
Need somebody 'till the day that you die
Need somebody 'till the day that you die
Need somebody 'till the day that you die
Need somebody 'till the day that you die
Als der letzte klang erloschen war kam wieder großes geklatschte. Alles
in einem war der Abend ein echter Erfolg. Als das Konzert vorbei war, gingen
die Jungs zufrieden Backstage und suchten ihre Sachen zusammen.
Kian ging als erster raus. „Kian? Warte!“, hörte er eine Stimme, als er
sich um drehte sah er Jodi vor sich stehen. „Oh, Hallo Jodi! Und wie hat es
dir gefallen?”, fragte er „Es war wunderschön!“, sagte sie und lächelte.
„Das freut mich ja, wenn es dir gefallen hat!“ Eine Zeit lang standen sie einfach
nur im Eingang und schauten sich an, keiner wusste so recht was er sagen sollte,
bis Kian fragte „Hast du noch Lust was trinken zu gehen?“ Jodi nickte und harkte
sich bei Kian ein. Sie gingen in einen Pub. „Was möchtest du denn trinken?!“,
fragte Kian. „ Ähm, ich nehme ein Wasser für den Anfang.“, sagte Jodi.
Kian bestellte zwei Wasser. Die beiden unterhielten sich viel über die
Band und über ihre Ziele, die sie hatten. Jodi wollte auch gern in einer
Band singen oder schauspielern. Sie hatten wirklich viel Spaß zusammen,
bis Jodi auf die Uhr schaute und sagte sie müsse Heim. Kian bot ihr an
sie noch nach Hause zu bringen, sie nahm an. Als sie vor Jodis Tür standen
sagte Jodi „Danke für den schönen Abend, Kian. Es hat mir gut gefallen.“
„Das freut mich zu hören.“ , sagte Kian und lächelte. „Ja.. also,
dann bis Morgen. Gute Nacht, Kian!“, sagte Sie und gab ihm ein Küsschen
auf die Wange. Kian drehte sich zum gehen um, aber er wurde wieder zurück
gezogen. Fragend sah er Jodi an, sie lächelte, nahm sein Gesicht in beide
Hände und küsste ihn zärtlich, überrascht aber glücklich
erwiderte Kian ihren Kuss. Nach einer ganzen Ewigkeit, so kam es beiden vor
lösten sie sich wieder voneinander. „Ich liebe dich, Kian“, flüsterte
Jodi, Kian lächelte verträumt, nahm sie in den Arm und lies seine
Lippen formen „Ich dich auch.“ Kian, gab ihr noch einen Kuss und dann machte
er sich auf den weg nach Hause. Er war so glücklich, er liebte Jodi über
alles. Er lag noch lange wach und dachte an Jodi, immer wieder strich er sich
über die Lippen, er spürte immer noch ihre warmen Lippen, es kam ihm
alles vor wie ein Traum, mit diesen Gedanken schlief er ein.
Am nächsten Morgen erzählte er gleich Shane wie glücklich er
war, dieser freute sich wahnsinnig für seinen Freund. Jodi und Kian wurden
das Traumpaar der Schule. Für beide war es die erste Große Liebe,
an Jodis Geburtstag erlebten beide ihr erstes Mal miteinander.
Als Jodi mit ihrer Familie nach England auswanderte, brach für die beiden
eine Welt zusammen, sie hatten sich zwar gesagt, sich zu schreiben, aber irgendwann
brach der Kontakt ganz ab. Aber keiner von beiden hatte den anderen je vergessen,
aber zu geben wollte es keiner...
Gegenwart:
„Los, Kian komm, wir müssen gleich auftreten!“, holte Shane ihn aus seinen
Gedanken. „ja , ja ich komm ja schon...“, murrte Kian. Kian, Shane und Mark
waren mit Westlife berühmt geworden, Nicky und Brian hatten sie bei einem
Karstig als ihre neuen Mitglieder gewählt. „Was ist denn Los, Mate? Warum
bist du so schräg drauf?“, fragte Shane. „Ach es ist ... Ich hab mich von
Silvia getrennt ,sie ist einfach nicht die Richtige für mich...“, sagte
Kian „Du vermisst Jodi, hm?“, tröstend legte Shane seine arm um Kian. „Hör
auf mit Jodi! Ich hab.. ich bin nicht mehr in sie verliebt! Für mich ist
das Thema durch und komm mir nie wieder damit an!“, wütend schlug Kian
Shanes Arm weg, dann stand er auf und ging. Shane schaute ihm nachdenklich hinterher,
er wusste, das Kian Jodi noch liebte und sie nicht vergessen hatte, seine erste
Liebe vergisst man nicht so leicht, das war bei ihm und Gillian genau so. Kian
hatte sich die Zeit, wo Jodi und ihre Eltern nach London gezogen waren, sehr
zurück gezogen, er hatte immer versucht der starke zu sein, aber Shane
wusste, das Kian einen weichen Kern hatte, er wusste wie sehr Kian und Jodi
sich geliebt hatten und Kian wusste genauso gut wie Shane, das er Jodi noch
immer liebte und sich nichts sehnlicher wünschte, als sie endlich wieder
zu sehen. Kian starrte auf ein Foto, es zeigte ihn und Jodi wie sie sich küssten,
ihm lief eine einsame Träne die Wange hinunter und er fragte sich immer
wieder, warum Jodi einfach so mir nichts dir nichts aus seinem Leben verschwinden
musste, Jodi war die einzige Frau, die er liebte bzw. je geliebt hatte, er war
sich sicher: Jodi und keine andere. Aber Jodi war unerreichbar für ihn
,Gott weiß wo sie jetzt war...
„Hey, Kian wir müssen auf die Bühne!“, kam es von Nicky. Kian nickte
und packte das Foto beiseite.
Als der Auftritt vorbei war, war Kians Laune immer noch nicht besser, sie fuhren
zurück ins Hotel. „So, Jungs bevor ihr in eure Zimmer geht, einer von euch
muss sich mit einem der Mädels von der Gruppe „Girls Thing“ ein Zimmer
teilen“, sagte Louis , da sich keiner freiwillig meldete entschied Louis: „Kian,
würdest du das machen?“ Kian nickte stumm, es war ihm langsam egal. Kian
betrat sein Hotelzimmer völlig in Gedanken versunken ließ er sich
aufs Bett fallen und schloss die Augen. Dann ging die Tür von neuem auf,
Kian öffnete die Augen und konnte nicht glauben, wen er da sah „JODI?“
, Fragte er fassungslos. „KIAN?“, Jodi war genauso Fassungslos „Was machst du
denn hier?“, kam es von beiden wie aus einem Mund, beide lachten. „Du zu erst“,
sagten wieder beide wie aus einem Mund, Kian grinste und sagte: „Du zu erst.“
Jodi erzählte ihm von ihrem Erfolg mit ihrer Girl Group und Kian erzählte
alles über Westlife. Beide redeten noch bis spät in die Nacht mit
einander. „Du kannst das Bett haben, ich nehme die Coach“, sagte Kian. „Ähm,
das Bett ist doch groß genug! Ich glaube wir passen da beide rein.“, sagte
Jodi. „Okay, hast Recht.“, sagte Kian und lächelte. „Ich geh dann mal ins
Bad und mach mich fertig.“, sagte Jodi und verschwand im Bad. Kian ließ
sich wieder aufs Bett plumpsen. Er konnte nicht glauben, das Jodi hier war,
einfach so aus dem heitern Himmel und noch dazu in einer Band wie er es war.
Sie war noch genau so süß wie früher wenn nicht noch süßer,
er hatte sie sehr vermisst. Auch Jodi dachte während sie im Bad war nach,
sie hatte Kian auch sehr vermisst und aufeinmal sah sie ihn wieder, ihre Gefühle
spielten verrückt, sie hatte ihn nie vergessen, ihre Beziehungen, die sie
nach Kian hatte, waren alle ins Wasser gegangen, weil sie noch zu sehr an Kian
gehangen hatte und nun traf sie ihn nach all den Jahren wieder und war kurz
davor sich wieder in ihn zu verlieben, sie versuchte sich dagegen zu wehren,
ihr Kopf sagte nein, doch ihr Herz ja, sie wusste nicht was sie tun sollte.
Als sie fertig war trat sie aus dem Bad raus, Kian lang auf dem Bett und starrte
an die Decke „Ich bin fertig, du kannst ins Bad“, sagte sie. Kian lächelte
sie an und verschwand im bad. „Dieses Lächeln, dachte Jodi, wie sehr ich
das vermisst habe“ sie grinste in sich rein und schlief kurz darauf ein. Als
Kian aus dem Bad war fand er eine schlafende Jodi vor, er lächelte und
beobachtete sie eine Weile, wie sie so friedlich da lag und schlief. ’Wie ein
Engel sieht sie aus’, dachte Kian und deckte sie vorsichtig zu.
Bevor er sich selbst ins Bett legte, gab er ihr noch einen Kuss auf die Haare
und flüsterte „Schlaf gut, Prinzessin“
Jodi wachte am nächsten Morgen als erstes auf, als sie Kian so friedlich
schlummernd neben sich sah, streichelte sie ihm leicht über die Wange,
dann warf sie einen Blick auf die Uhr. ’Schon 10? Oh scheiße, ich sollte
Kian wecken’
Sie beugte sich zu Kian rüber, gab ihm einen Kuss auf die Wange und sagte
„Kian, aufwachen “ Langsam öffnete Kian die Augen und lächelte sie
verschlafen an „so schön bin ich lange nicht mehr geweckt worden“, sagte
er. „Es ist schon 10 Uhr, ich denke wir sollten uns mal beeilen“, sagte Jodi.
Als Kian und Jodi fertig waren gingen sie zusammen hinunter zum Frühstücken,
dort wurden sie bereits von ihren Freunden erwartet „Guten Morgen Egan, du Schlafmütze,
wen hast uns denn da nettes mitgebracht“, begrüßte ihn Brian und
sah Jodi an. „Dir auch einen Guten Morgen Brian!“, sagte Kian. Nun sahen Shane
und Mark auf, um Kian ebenfalls zu begrüßen, doch als sie sahen,
wen Kian da mitgebracht hatte, blieben den beiden die Worte im Hals stecken.
Shane fand als erster seine Stimme wieder „Jodi? Bist du es wirklich?“ fragte
er etwas skeptisch. Jodi lachte und erwiderte: „Ja, Shane ich bin es wirklich.“
Shane stand auf und umarmte Jodi herzlich „Es ist schön dich wieder zu
sehne, Jodi. Du bist noch hübscher als früher!“ „Danke für das
Kompliment Shane.“
Langsam fand auch Mark sich und seine Stimme wieder und auch er freute sich
genau so wie Shane, Jodi wieder zusehen. Dann wurde Jodi Nicky und Brian vorgestellt.
Jodi erzählte währen dessen alles, was sie Kian am Abend vorher auch
erzählt hatte, Kian sah sie die ganze Zeit an und merkte wie er sich wieder
in sie verliebte. Shane bemerkte wie Kian die ganze Zeit auf Jodi starrte und
grinste in sich hinein. „Und gleich geht’s zurück nach London!“, sagte
Jodi. Kian spürte das er sie nicht noch einmal verlieren wollte, deswegen
fragte er „Hättest du nicht Lust mit nach Irland zu kommen?“ „Ja, genau,
komm mit nach Irland. Vielleicht treffen wir ja auch alte Bekannte wieder“,
warf Mark ein und Shane stimmte zu. Jodi schien zu zögern, sie blickte
zwischen Mark, Shane und Kian hin und her, doch als sie Kians Bittenden Blick
sah, stimmte sie zu. Kian freute sich undendlich doll, das Jodi mit nach Irland
kommen würde. „Du kannst bei mir wohnen, wenn du möchtest“, sagte
Kian, Jodi sah ihn lächelnd an und sagte „Ja das würde ich sehr gern.“
Nach dem Frühstück gingen sie hoch und holten ihre Koffer, dann fasste
Kian sich ein Herz und sagte „Jodi, Ich weiß es ist verrückt, das
wir uns auf diese Weise wieder sehen. Aufeinmal standest du in meinem Hotelzimmer
und ich wollte nicht glauben was ich sehe. Es ist alles verrückt ich weiß,
aber ich kann nichts gegen meine Gefühle tun, ich muss es dir sagen, ich
habe dich die ganze Zeit über sehr vermisst. Ich konnte nie eine andere
richtig lieben, weil ich dich nie vergessen konnte, du bist die einzige Frau
die ich liebe und je geliebt habe! Bitte lass es uns noch einmal probieren.“
Flehend und gespannt sah Kian Jodi an. Das hatte Jodi nicht erwartet, alles
nur das nicht, sie wurde sich bewusst, das es ihm genauso ging wie ihr deswegen
sagte sie „Kian, mir geht es genau so wie dir. Als ich dich gesehen habe, da
kamen wieder die Erinnerungen von früher hoch, ich liebe dich auch, ich
habe nie richtig aufgehört dich zu lieben, aber immer wenn man mich darauf
angesprochen hat, dann habe ich es abgestritten, weil ich es einfach nicht Wahrhaben
wollte. Aber Kian, ich liebe dich auch noch immer!“ Sie standen voreinander
und sahen sich in die Augen, jeder erkannte bei dem andern was er fühlte
: LIEBE. Kian legte seine Arme um Jodis Hüften und zog sie näher an
sich heran, dann beuget er sich leicht zu ihr hinunter und küsste sie sanft,
sie erwiderte seinen Kuss genauso sanft, es kam beiden wie das erste Mal vor,
wo sie voreinander gestanden hatten und sich den ersten Kuss gegeben hatten.
Als sie sich wieder voneinander lösten sagte Jodi „Ich glaube wir sollten
langsam gehen, sonst fliegt der Flieger ohne uns!“ „Ist mir egal, ich hab ja
dich!“, sagte Kian und gab ihr einen Kuss auf die Haare, dann nahmen die beiden
ihre Sachen und gingen Händchen haltend nach unten zum Bus, wo die anderen
warteten. Alle machten große Augen, als sie sahen, das Jodi und Kian Händchen
hielten „Haben wir da was verpasst?“, fragte Nicky und grinste „Anscheinend
ja“, grinste Kian und gab seiner Jodi zum Beweis einen zärtlichen Kuss.
Die anderen klatschten, als sie das sahen. Kian war endlos Glücklich, dass
er seine Jodi endlich wieder hatte.
„Ich hatte ganz vergessen wie schön Irland ist!“, sagte Jodi und lehnte
sich gegen Kians Schulter, dieser legte einen Arm um sie und gab ihre einen
Kuss auf die Wange. Als die Jungs ihr Gepäck hatten, verabschiedeten sie
sich von einander.
„Würde es dich stören, wenn wir erst mal bei meinen Eltern vorbei
fahren?“, fragte Kian „Nein, ich freue mich darauf deine Familie wieder zu sehen!“,
lächelte Jodi. Kian schloss die Tür auf und rief „Hallo? Ist jemand
zu Hause?“ „Kian! Mum Kian ist da“, rief Colm und rannte auf seinen Großen
Bruder zu um ihn zu umarmen. „Hey Kian, schön dich wieder zusehen!“, sagte
Tom und umarmte ihn auch Herzlich. „Hallo, Kian mein Sohn! Schön, das du
wieder da bist!“, sagte Kevin und drückte seinen Sohn „Na ,wen hast du
uns da mit gebracht? Oh Gott,,... Nein.. Jodi? Bist du die kleine Jodi, die
mal hier gewohnt hat?“, fragte Kians Vater und sah sie umglaubwürdig an.
„Ja Dad, das ist Jodi. Wir haben uns durch Zufall im Hotel getroffen.“ „Es ist
mir eine Freude dich wieder zu sehen, Jodi! Du bist ja noch hübscher als
früher!“, grinste Kevin und nahm Jodi in den Arm. Die anderen taten es
ihm gleich, Colm hing sehr an Jodi und wollte sie gar nicht mehr los lassen,
wenn Kian nicht gesagt hätte „Hey kleiner, gibst du mir meine Freundin
wieder?“ Colm schüttelte den Kopf und grinste Kian frech an. „Oh na warte!“,
grinste Kian, schnappte sich Colm und kitzelte ihn durch. Dieser ergab sich
nach einer weile, Jodi die alles mit beobachtet hatte, bekam sich vor lachen
nicht mehr ein „Hey, süße, ich würde an deiner stelle nicht
so lachen!“, grinste Kian „was hast du vor?“, fragte Jodi „Das wirst du gleich
sehen!“, sagte Kian und schnappte sich seine Freundin, damit er sich durchkitzeln
konnte „Ah Kian hör auf.. ich ergebe mich ja!“, lachte Jodi „Okay was bekomm
ich dafür, das ich aufhöre?“, fragte Kian schelmisch. „Hmm. Wie wär’s
damit!“, sagte Jodi und gab ihm einen Kuss. Sie blieben noch eine Weile, dann
machten sie sich auf den Weg zu Kians Haus. Gegen Abend saßen sie gemeinsam
auf der Terrasse und schauten in die Sterne, zwischen durch küssten sie
sich immer wieder „Ich bin so froh das ich dich wieder hab!“, sagte Kian „Ja
das bin ich auch:“, sagte Jodi. „weißt du was Heute für ein Tag ist?“,
fragte Jodi nach einer Weile. „Nein, welcher denn?“ „Heute wären wir genau
6 Jahre zusammen“, antwortete Jodi „Wenn ich damals nicht nach London gezogen
wäre.“ „Jetzt bist du ja wieder hier, und glaub mir das ist das aller schönste
auf der Welt, dich endlich wieder zu haben.“ Sagte Kian. „Das hast du schön
gesagt!“, erwiderte Jodi und küsste ihn darauf hin. Sie saßen noch
ein wenig nur da und genossen ihre Zweisamkeit, bis Jodi bemerkte das sie müde
sei.
Am nächsten Morgen wurde Jodi vom Kaffee Geruch geweckt, langsam öffnete
sie die Augen und sah direkt in Kians. „Guten Morgen, mein Schatz!“, sagte Kian
und gab ihre einen Guten Morgen Kuss. „Guten Morgen, mein süßer!“
„Ich hab Frühstück gemacht,“ sagte Kian und stellte das Tablett auf
den Nachttisch. „Das ist lieb von dir!“, sagte Jodi. Gemeinsam aßen sie
zusammen Frühstück im Bett.
Nach dem gemeinsamen Frühstück, beschlossen die beiden den wunderschönen
Tag am See zu verbringen, sie packten alles einen Picknickkorb und ihre Badesachen
und fuhren zum See.
„Wer zu erst im Wasser ist!“, rief Jodi und rannte los, Kian hinterher. „ich
hab gewonnen!“, rief sie „das war nicht fair, du bist früher losgelaufen!“,
sagte Kian und zog ne Schnute. „Das stimmt nicht, du warst einfach zu langsam!“,
grinste Jodi „Okay, Okay du hast gewonnen!“, erwiderte Kian und fing an sie
nass zu spritzen, das ließ sich Jodi natürlich nicht gefallen und
spritzte zurück. Nach ihrer ausgiebigen Wasserschlacht, setzten sich die
beiden auf ihre Handtücher und packten den Picknickkorb aus. Jodi fütterte
Kian grade mit Erdbeeren, als sein Handy klingelte, es war Louis, Kian verdrehte
die Augen und nahm ab. Jodi währenddessen hörte nicht auf ihn mit
Erdbeeren voll zustopfen. Als Kian sein Telefonat beendet hatte sagte er „Mensch
das war Louis und du stopfst mich hier mit Erdbeeren voll.
Nach dem Tag am See, saßen sie Abends gemeinsam auf der Terrasse und schauten
sich die Sterne an. „Kian?“ „Ja mein Schatz?“ “Danke für den wunderschönen
Tag!“, sagte Jodi und sah ihren Freund an. Dieser lächelte und küsste
ihren Nacken. „Weißt du was Heute für eine Nacht ist?“, fragte sie.
Kian sah sie fragend an. „Heute ist die Nacht der liebenden, siehst du diesen
Stern da oben?“, fragte sie. Kian nickte „Er leuchtet besonders hell und stark
, genau so stark wie die Liebe.“, erklärte sie. „Ich liebe dich“, flüsterte
Kian ihr ins Ohr. „Ich dich auch“, flüsterte Jodi und küsste ihn sanft.
Doch aus den küssen wurde schnell mehr und die beiden verbrachten ihre
bisher schönste Nacht miteinander.
Jodi wurde als erste wach, als sie Kian neben sich liegen sah, lächelte
sie und erinnerte sich an letzte Nacht. Darauf bedacht ihn nicht zu wecken,
stieg sie aus dem Bett um sich schon mal fertig zu machen. Als sie im Bad vor
dem Spiegel stand, wurde ihr schwindelig, sie versuchte sich vergeblich am Waschbecken
fest zu halten, aber ihr fehlte die Kraft, sie fühlte sich kraftlos und
schwach als ob ihr jemand die ganze Kraft ausgesogen hätte. Sie brach zusammen
und knallte auf den harten Badezimmerfliesen auf. Kian schreckte hoch, was war
das für ein knall? „Jodi??“, rief er. Doch keine antwort. „Jodi wo bist
du??“ Keine Antwort. Er suchte das ganze Haus nach ihr ab, bis er sie im Badezimmer
fand. „Oh mein Gott Jodi!“, Kian bekam einen schock und rief sofort einen Krankenwagen.
„Und was ist mit ihr?“, fragte Kian voller sorge, als der Arzt auf ihn zu kam.
„Ihrer Freundin geht es den umständen entsprechend gut, sie hatte einen
kleinen Kreislaufzusammenbruch. Sorgen Sie bitte dafür, das sie viel trinkt.“
„Okay, kann ich zu ihr?“, fragte Kian
„Selbstverständlich, aber sie schläft.“, sagte der Arzt und führte
Kian in Jodis Zimmer. Da lag sie und schlief wie ein Engel. Kian strich ihr
eine Haarsträhne aus dem Gesicht und küsste sie leicht auf die Stirn.
Als Jodi aufwachte wusste sie zunächst nicht wo sie war, doch dann sah
sie Kian neben sich sitzen, er saß auf dem Stuhl und schlief, er sah sehr
müde aus. Jodi lächelte, denn sie wusste das er die ganze Zeit bei
ihr gewesen ist. Jodi nahm seine Hand die auf der Matratze lag und drückte
sie sanft, langsam schien Kian wach zu werden. „Oh, Hey süße“, sagte
er und gähnte herzhaft „Wie geht es dir?“, fragte er dann „Schon viel besser!“,
sagte Jodi und lächelte. „Was machst du mir für Sachen, hm?“, fragte
Kian und sah sie besorgt an. „Ich weiß auch nicht aufeinmal wurde mir
schwarz vor Augen.“ Nach einigen Tagen wurde Jodi aus dem Krankenhaus entlassen.
Kian achtete sehr darauf das Jodi viel trank und wieder zu Kräften kam.
An einem wunderschönen Sommerabend saßen Jodi und Kian eng aneinander
gekuschelt auf der Wiese vor ihrem Haus und schauten sich den Sonnenuntergang
an. „Schatz?“, flüsterte Jodi Kian ins Ohr „ Ja?“ „Ich bin schwanger“ „
Das ist wunderbar, süße!“, sagte Kian und gab Jodi einen zärtlichen
Kuss. „Süße?, fing Kian an „Du bist mir das wichtigste auf der Welt!
Jetzt wo du schwanger bist, ist für mich das Glück perfekt, ich kann
mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen! Ich liebe Dich über alles
und möchte dich fragen: Jodi, mein Engel, möchtest du meine Frau werden?“
Jodi liefen die Tränen über die Wange, schließlich brachte sie
ein schwaches „Ja, ich will!“ heraus und umarmte Kian. Dieser löste sich
nach einigen Minuten aus der Umarmung um ihr den Ring anzustecken, dann küsste
er sie sanft, da Jodi den Kuss noch nicht so Intensiv erwidern konnte, weil
sie geweint hatte.
Kian gab die Verlobung bei einer Pressekonferenz bekannt, die ganze Welt sollte
wissen, wie glücklich er mit Jodi war. Manche Fans nahmen es nicht so gut
auf, sie beschimpften Jodi, nannten sie eine Schlampe und schrieben ihr Drohbriefe.
Aber es gab auch welche, die sie unterstützten und ihnen viel glück
für die Zukunft wünschten. Mittlerweile war Jodi im 7 Monat, das Baby,
strampelte ganz schön. Abends, wenn Kian und Jodi eng aneinander gekuschelt
auf der Coach, legte Kian die Hand auf ihren bauch und freute sich, das er dem
Baby genauso nahe sein konnte, wie Jodi.
An einem Freitag Morgen war es so weit, Jodis Vorwehen setzten ein und Kian
fuhr sie so schnell wie möglich ins Krankenhaus.
Jodie hielt Kians Hand und zerquetschte sie fast „Pressen Sie ganz ruhig, Miss
Albert!“, sagte die Schwester, Jodi schrie und Kian versuchte so gut es ging
sie zu beruhigen. „Herzlichen Glückwunsch, es ist ein gesundes Mädchen!“,
sagte die Krankenschwester und legte der frisch gebackenen Mutter das kleine
Bündel in den Arm, die kleine schrie wie am spieß, aber sie schien
sich langsam zu beruhigen. Kian gab seiner Jodie einen leidenschaftlichen Kuss.
„Darf ich sie auch mal halten?“, fragte er. Jodi legte sie ihm in den Arm. Stolz
betrachtete Kian seine Tochter. „Meine kleine Prinzessin!“, flüsterte er
und küsste die kleine auf die Stirn. „ Schatz, wir brauchen noch einen
Namen.“, sagte Jodi und Kian überlegte „ Was würdest du von Sarah
Michelle halten?“ Jodie nickte „Sarah Michelle Egan!“ Am nächsten Tag kam
Kians Familie um sich die kleine anzusehen, sie waren entzückt von der
kleinen, Kians Mutter umarmte erst Jodie und dann Kian, sie hatte Freundestränen
in den Augen und sagte „Du hast wirklich glück, Kiki, so eine bildhübsche
verlobte und eine hübsche Tochter.“ Kian bedankte sich und nahm seine Mum
fest in den Arm. Auch Kians Band Mates waren hin und weg von der kleinen „Die
hast du super hinbekommen!“, sagte Brian und schlug Kian freundschaftlich auf
die Schulter. „Glückwunsch Kian!“, sagten Shane und Nicky.
Jodi konnte bald schon entlassen werden, Kian und Jodi hatten viel Arbeit mit
der kleinen, und waren froh, wenn sie einmal nicht schrie sondern schlief.
Am 10 Januar war es endlich soweit: die große Hochzeit sollte stattfinden.
Kian stand aufgeregt vor dem Spiegel und sagte immer wieder „Ja ich will, Ja
ich will ja ich will...“ „Kian is ja gut, du wirst es schon hinbekommen“, beruhigte
Shane seinen Freund. „Ach man Shane ich bin so aufgeregt... hast du die Ringe?“
„Oh shit... jetzt weiß ich was ich vergessen habe.“, sagte Shane „WAAAAAASSSSSS
DU HAST DIE RINGE NICHT??? OHNE DIE RINGE GIBT ES KEINE HOCHZEIT!“, schrie Kian
„Hey is ja gut, ich hab sie doch ihr in der Jackentasche“, grinste Shane und
zeigte Kian die Schachtel. „Du wärst Tod gewesen, mein lieber, wenn die
Ringe nicht da gewesen wären!“, sagte Kian streng aber doch mit einem versöhnenden
Ton. „Keine Sorge, soweit kommt es noch. Ich geh mal schaun wie weit Gillian
und Jodi sind.“, sagte Shane und verschwand aus dem Zimmer.
„Jo, jetzt halt still, sonst kann ich dir den Schleier nicht umbinden.“, sagte
Gillian. „Oh man ich bin so nervös, Gill, meinst du ich gefalle Kian?“,
fragte Jodi und sah ihre Freundin fragend an, diese lächelte „Süße,
du siehst wunderschön aus! Kian wäre verrückt wenn er dich nicht
haben will!“ „Da hat sie Recht, Jodi, du bist echt wunder hübsch!“, sagte
Shane, der unbemerkt in den Raum getreten war. Er umarmte Gillian von hinten
und gab ihr einen Kuss, dann sagte er „Wir sind auch soweit fertig.“ „Gut dann
sehen wir uns in der Kirche.“, sagte Gillian und gab ihrem Schatz noch einen
Abschiedskuss.
In der Kirche ging Kian auf und ab, er war so nervös, wie noch nie in seinem
Leben. Dann fing die Orgel anzuspielen und er sah Jodi an der Seite von ihrem
Vater in die Kirche kommen. ’Sie sieht so wunderschön aus, wie ein Engel’.
dachte Kian, er bekam einen ganz trockenen Mund. Als Jodi beim Altar angekommen
war, nahm Kian sie an die Arm und flüsterte “Du siehst wunderschön
aus“. Sie bedankte sich bei ihm und die Zeremonie konnte beginnen.
„Wir haben uns heute alle hier versammelt, um diese 2 wundervollen Menschen
in den Bund der Ehe zu entlassen. Darum frage ich sie Kian John Francis Egan
wollen sie diese hier anwesende Jodi Albert zu ihrer Rechtmäßig angetrauten
Ehefrau nehmen bis das der Tod euch scheidet, so antworten sie bitte mit: Ja,
ich will!“
Kian nickte und sagte: „Ja, ich will“ „Und wollen sie Miss Albert, diesen hier
anwesenden Kian John Francis Egan zu ihrem rechtmäßig angetrauten
Ehemann nehmen bis das der Tod euch scheidet, so antworten sie bitte mit: Ja,
ich will.“
Jodi nickte ebenfalls und sagte: „Ja, ich will!
„Dann erkläre ich sie hiermit zu Mann und Frau. Mr. Egan, sie dürfen
die Braut jetzt küssen.“
Das ließ Kian sich nicht zwei mal sagen und gab Jodi einen zärtlichen
Kuss, alle anwesenden klatschten und die Männer gaben ihren Frauen einen
Kuss. Draußen wurde das frisch gebackene Ehepaar beglückwünscht
und gefeiert. Jodi warf den Brautstrauß, den Mark auffing. Die anschließende
Hochzeitsfeier dauerte noch bis in die Morgenstunden. Nun war das Glück
der beiden perfekt, sie waren mit Sarah eine glückliche Familie geworden.
Aus Sarah wurde ein kleines Aufgewecktes Mädchen, sie hatte das Lachen
von ihrer Mum und die Augen von ihrem Dad.
Als Jodi eines Tages vom einkaufen Heim fahren wollte, passierte es, ein LKW
fuhr in ihr Auto rein. Kian saß im Krankenhaus und konnte sich nicht wieder
beruhigen, Shane versuchte alles um ihn zu beruhigen, aber Kian machte der Gedanke
wahnsinnig, dass er seine Jodi für immer verlieren könnte. Der Arzt
kam und sprach sein Herzliches Beileid aus.
Kian wollte sie ein letztes mal sehen, er küsste sie ein letztes mal auf
ihre farblosen, weichen Lippen und flüsterte in ihr Ohr: „Ich liebe dich
über alles, süße!“ Dann brach er in den Armen von Shane zusammen.
Als Kian aufwachte, wusste er nicht wo er war, geschweige denn was passiert
war. Doch dann erinnerte er sich schmerzhaft zurück und schon liefen wieder
die Tränen, es waren Tränen von lauter Wut und Verzweiflung, er fragte
sich immer wieder Warum ihm seine Jodi genommen worden war. „WARUM NUR?? WARUUUUUUUUUUUUMMMMMMMMM
IN GOTTES NAMEN ?????????“ schrie er schließlich durchs ganze Krankenhaus,
sofort kam eine Krankenschwester und versuchte ihn zu beruhigen, aber Kian ließ
es nicht zu statt dessen schrie er sie an: „ICH SOLL MICH BERUHIGEN???? WAS
WISSEN SIE DENN SCHON WIE ES IST EINEN MENSCHEN, DEN MAN ÜBER ALLES LIEBT
AUF EINMAL ZU VERLIEREN??????????? LASSEN SIE MICH DOCH ZU FRIEDEN!!! ICH WILL
EINFACH NUR MEINE RUHE VOR ALLEM!! MAN HAT MIR DEN MENSCHEN GENOMMEN; DEN ICH
ÜBER ALLES LIEBE UND SIE HALTEN MIR EINEN VORTRAG!“, er war außer
sich vor Wut. Die Krankenschwester sah in geschockt an und verschwand schließlich
aus dem Zimmer. Kian weinte und weinte. Es klopfte an der Tür, Kian antwortete
nicht, es klopfte wieder, immer noch keine Antwort von Kian... ein drittes klopfen...
„WER ZUM TEUFEL....?, fing Kian an als die Tür auch schon aufging und Shane
mit Sarah an der Hand hineinkam. Sarah sah ihren Daddy ängstlich an und
klammerte sich an Shane, so hatte sie ihn noch nie gesehen. Shane strich ihr
über den Kopf und versuchte sie zu beruhigen, dann widmete er sich Kian.
Kian sah ihn mit einem leeren Blick an und sagte tonlos „Ach du bist es Shane.“
„Ja ich bin es und ich habe Sarah mitgebracht,“ Shane nahm Sarah auf den Arm
und ging auf Kians Bett zu.
Sarah sah Kian skeptisch an, sie war noch zu klein um zu verstehen was passiert
war und als Kian ihre kleinen blauen Augen sah, brachte er ein schwaches Lächeln
zu Stande „Hey meine Kleine!“ er strich ihr über die Wange. Wenigstens
in der Gegenwart von seiner Tochter musste Kian versuchen stark zu sein. Sarah
streckte die Arme nach ihrem Daddy aus, der nahm sie in den Arm und drückte
sie fest an sich, sie war alles was ihm von Jodi noch geblieben war und er liebte
sie von Herzen. Er wollte ein guter Daddy sein und er wusste das er nicht allein
war. Shane lächelte als er das sah wusste das Kian jetzt für seine
Tochter stark sein würde.
Zu Jodis Beerdigung erschienen alle ihre Freund und Familie, Kian dankte allen für ihr kommen und hielt unter Tränen eine Rede nur für Jodi:
Mein kleiner süßer Engel Jodi!
Ja, jetzt bist du wirklich ein Engel und ich möchte wetten einer der schönsten.
Ich hoffe du kannst mich hören, denn ich habe dir einiges zu sagen.
Erinnerst du dich noch wie wir und das erste mal begegnet sind? Ich sehe es
noch genau vor mir, wie ich damals mit dir zusammen gestoßen bin, seit
diesem Augenblick konnte ich dich nicht mehr vergessen. Ich wusste das du die
Einzige bist die ich liebe und immer lieben werde, als du nach London ziehen
musstest, brach für mich eine Welt zusammen, es war als würde man
mir mein Herz und meine Seele rausreisen. Ich konnte kein anderes Mädchen
so lieben, wie ich dich geliebt habe. Als ich dich dann aufeinmal im Hotelzimmer
wiedergesehen habe, hab ich mich sofort wieder in dich verliebt. Ich war so
glücklich, als du mir gesagt hattest, dass du genau so fühlst wie
ich. Die Zeit mit dir war die beste in meinem ganzen Leben, du warst für
mich die Aufgehende Sonne und die Sterne am Nachthimmel, jeder funken Hoffnung
und Glück den ich in mir trug ja du warst mein Herz, meine Seele, du warst
mein Leben. Ich liebe dich so sehr, mein Engel, so sehr das es weh tut. Und
glaub mir es tut mir so weh dich nicht in meinen Armen halten zu können,
dir nicht jeden Morgen einen Kuss zu geben und dich nicht jeden Tag lachen zu
sehen. Vor allem tut es mir weh, dass du unsere kleine Sarah nicht aufwaschen
sehen kannst, sie ist ein strahlend hübsches Mädchen geworden, das
hast sie alles von dir, mein Schatz. Ich brauche dich so sehr Süße
und Sarah braucht dich genau so doll wie ich. Wir vermissen dich schrecklich,
Süße, du wirst immer einen Platz in unser aller herzen haben. Ich
bin so Dankbar für die wunderschöne Zeit, die ich mit dir zusammen
verbringen durfte.
Ich bin Dankbar eine Zeit in meinem Leben einen Menschen wie Dich getroffen
zu haben, einen der mich geliebt und unterstützt hat. Du warst der Sinn
meines Lebens, meine Luft, die ich zum atmen brauche, mein Wasser, das ich zum
trinken brauche, mein Kissen, das ich zum schlafen brauche. Jeden Morgen wenn
ich den Sonnenaufgang betrachte, sehe ich dein wunderschönes Gesicht, das
sich in den Sonnenstrahlen abzeichnet, dann glaube ich deine wunderschöne
Stimme zu hören, die mir sagt das alles gut wird, was ich aber nur schwer
glauben kann. Ich wünschte ich könnte die Welt verändern, die
Zeit anhalten, Dinge wieder Rückgängig machen, aber leider bin ich
nicht fähig dazu. Du bedeutest mir die Welt. Jodi, mein Herz gehört
nur Dir, ich liebe Dich für die Ewigkeit!
Love for eternity
People grow
And People know that time will change
Why did you leave me baby?
I need you so much
I’ll never understand
Why the love god has taken all my love people away from me
Now I’m alone
I have nobody anymore
I’ve lost you the most important person in my live
Who means the world to me
If people ask me who I am
I would say I’m nobody
Because you are the person in my life who make it real
I’m nothing without you, my Darling
I will always love you
My memories are the best that I’ve got
I was the happiest man all over the world
Because I’ve found you
My darling
Who makes every day unforgettable
Thank you for your Love and for all you’ve done for me!
Love, Kian
Als Kian mit der Rede geendet hatte, flossen seine Tränen nur so die Wangen hinab. Shane, kam an seine Seite und versucht ihn zu stützen.
Die Zeit für Kian nach Jodis Tod war sehr, sehr schwer aber er hatte viele
Menschen die ihm halfen, wo sie nur konnten und dafür war er sehr Dankbar.
............ENDE........