
Liebe Stella,
hiermit möchten wir dich rechtherzlich zum Geburtstag unseres Sohnes Mark
einladen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn du kommen könntest.
Wann? 28.05.2004 um 14.00 Uhr
Wo? bei den Feehilys neben an
Mrs. und Mr. Feehily
Ich war total überrascht, aber es war schon komisch, schließlich
haben mich ja Marks Eltern eingeladen und er selbst nicht. Ob er überhaupt
davon weiß, denn wir kennen uns ja nicht einmal. Aber ich ging trotz meiner
vielen Überlegungen sofort zu den Feehilys rüber "Hallo, ich wollte
mich für die Einladung bedanken und ihnen Mrs. und Mr. Feehily mitteilen,
dass ich gerne komme...", dann unterbrach mich Mrs. Feehily "Kleines lassen
wir doch das Sie also ich bin Marie und das ist meine Ehemann Oliver!"
"Ok.", entgegnete ich "Achso da wäre noch etwas, da ich ihren... ähm,
eueren Sohn Mark ja gar nicht kenne, weiß ich gar nicht was ich ihm schenken
soll, könntet ihr mir vielleicht etwas sagen worüber er sich freuen
würde?"
"Da mein Sohn schon 24 Jahre alt wird, freut er sich eigentlich über alles,
aber mal so unter uns Mark ist sehr vergesslich und verliert immer alles, deshalb
solltest du ihm etwas schenken was er nicht verlieren kann oder einen nicht
zu großen Wert hat.", antwortete Oliver.
"Dankeschön ich werde mir etwas einfallen lassen.", dann ging ich wider
zu mir rüber.
Ich legte mich aufs Sofa und dachte über Mark nach, wie er wohl ist und
was ich ihm schenken sollte. Ich schnappte mir die Leine meines Hundes und ging
mit Laila in die Stadt in der Hoffnung dort etwas passendes zu finden. Ich ging
an tausenden Geschäften vorbei und als ich schon fast die Hoffnung aufgegeben
hatte sah ich noch ein letztes Geschäft, das ich auch betrat und mich in
ihm umsah. Dann sah ich das perfekte Geschenk für Mark, Boxershorts.
"Hier das möchte ich haben.", sagte ich zur Verkäuferin. " das macht
dann 10 Pounds.", ich gab das Geld hin und ging wieder.
Ich spazierte mit Laila noch einwenig im Park umher. Als ich so verträumt
durch den Park lief, krachte ich plötzlich mit jemanden zusammen. "Haben
sie sich wehgetan?", kam es von einem Mann.
"Nein, nein alles in Ordnung, ich hätte besser aufpassen müssen, entschuldigen
sie vielmals."
"Nein es ist meine Schuld, ich bin immer so schusselig, dass ich nie aufpasse
wo ich hin laufe.", erwiderte der Mann ganz verlegen und mit knallrotem Kopf.
"Nagut schönen Tag noch.", und schwups war er auch schon wieder weg.
Ich hatte gerade den süßesten Boy gesehen und ließ ihn einfach
gehen, "Oh man Stella wie blöd bist du eigentlich.", flüsterte ich
mir leise zu. Irgendwie kam er mir bekannt vor, aber ich konnte ihn nicht einordnen,
vielleicht wohnte er auch mal in Berlin. Ich dachte soviel darüber nach,
dass ich beinah nicht einmal mitbekommen hatte, dass ich schon längst wieder
vor meinem Haus stand. Ich sperrte die Haustür auf und ging hinein, da
es mittlerweile schon 22.00 Uhr war, legte ich mich ins Bett und schlief sofort
ein.
Nächster Tag:
"Rrrrrrrrrrr...", der Wecker klingelte. Es war erst 7.00 Uhr morgens, als ich
noch total müde aus dem Bett stieg, doch dann fiel mir ein, dass ja heute
schon der 28.05. ist und ich noch soviel zu tun hatte. Ich sprang sofort unter
die Dusche und machte mich fertig, vor dem Frühstück musste ich noch
mit Laila spazieren gehen, als ich also gerade die Haustür verließ
hörte ich Marie rufen "Kleines könntest du vielleicht Snoopy mitnehmen,
wie müssen noch soviel für Marks Geburtstag vorbereiten!"
"Natürlich mach ich das!", entgegnete ich ihr und lief zu den Feehilys
rüber um Snoopy zu holen. Da die Tür einwenig geöffnet war, erlaubte
ich mir einen Blick hineinzuwerfen, man hätte fast glauben können,
dass hier eine Kinderparty steigt. Es hingen überall Girlanden, Luftschlangen
und Luftballons ach ja das Konfetti nicht zu vergessen. Das ganze Haus war kunterbunt.
"Gefällt es dir?, kam es plötzlich von Marie, die hinter mir stand.
"Oh ja, sehr einfallsreich, zumal dein Sohn ja schon 24 wird."
"Ich weiß, aber du musst wissen, wie sehen Mark nur selten."
Natürlich verstand ich sie, ich nahm Snoopy und ging mit ihm und Laila
einwenig um die Häuser, als ich wieder zu Hause ankam, standen schon drei
Autos bei den Feehilys, aber nicht irgendwelche sondern nur BMWs, so allmählich
machte ich mir sorgen ob die Party überhaupt das richtige für mich
sei. Marie erwartete mich schon und nahm mir Snoopy wieder ab. Ich ging in mein
Haus und überlegte was ich für ein Outfit anziehen sollte. Nach mehreren
Versuchen fand ich endlich das richtige, ich entschied mich für ein knielanges
rotes Kleid. Ich glaube so könnte ich in diese Kreise passen. Mittlerweile
war es jetzt schon 13.30 Uhr, und ich musste das Geschenk noch einpacken. Als
ich auch das fertig hatte, machte ich mich so langsam auf den Weg nach neben
an, meinen Hund Laila durfte ich natürlich mitnehmen. Ich klingelte an
der Haustür und Oliver öffnete mir "Hallo Stella, schön das du
kommen konntest, komm doch rein.". Ich gab ihm die Hand und trat ein. "Wo ist
denn das Geburtstagskind?", fragte ich Marie.
"Ach weißt du, er kommt wieder einmal zu spät, er hat eben einen
ausgebuchten Terminkalender wegen seinem Beruf."
"Wieso was ist er denn?", fragte ich verwundert.
"Ich glaube das sollte er dir besser selber erklären, vielleicht kennst
du ihn ja auch schon.", sagte Marie.
Ich dachte darüber nach, wer das wohl sein sollte, doch dann hörte
ich schon wie alle los sangen:
"Happy birthday to you
Happy birthday to you
Happy birthday dear Mark
Happy birthday to you!”
Da wurde mir sofort klar jetzt muss er endlich gekommen sein, sofort ging ich
in den Nachbarraum wo der Gesang herkam. Als ich hinein kam, stand ein großer,
sportlicher Typ, jedenfalls soviel wie ich von ihm erkennen konnte, denn er
stand mit dem Rücken zu mir. Ich ging langsam zu ihm hin und tippte ihm
auf die Schulter, sofort drehte er sich um. "Du?", fragte ich ganz erstaunt.
"So ein Zufall, da kann ich mich bei dir ja noch einmal entschuldigen.", entgegnete
mir der Mann, mit dem ich im Park zusammen gekracht war.
"Mmhh, ja alles gute zum Geburtstag.", sagte ich stotternd.
"Woher kennst du eigentlich meine Eltern?", fragte Mark mich.
"Ach weißt du das noch gar nicht, ich wohne neben an...", mein Hund zupfte
mir an der Hose "...achja und das ist mein Hund Laila, sie versteht sich übrigens
sehr gut mit deinem Hund Snoopy."
"Das freut mich!!!"
"Ich hab dann noch ein Geburtstagsgeschenk für dich, hier bitte schön!"
Er nahm es und packte es ganz nervös aus. "Cool Boxershorts, danke schön,
wie heißt du eigentlich?"
"Ich bin Stella."
Als er mich mit seinen himmelblauen Augen so ansah, ging mir plötzlich
ein ganz absurder Gedanke durch den Kopf, mir fiel nämlich auf, dass sein
Name und Aussehen ganz auf den Westlifesänger Mark passt, ob ich ihn einfach
fragen sollte?!?!
"Mark ich weiß, ich weiß das klingt jetzt sicher ein wenig absurd,
aber du siehst ganz genauso aus wie einer Sänger von Westlife.", sagte
ich ihm ganz verunsichert.
"Ich glaube ich sollte dir etwas erklären...", er nahm meine Hand und fuhr
fort "...also du liegst da schon richtig, es stimmt ich bin Mark von Westlife,
ich hoffe das verschreckt dich jetzt nicht. Komm mal mit ich stell dir mal meine
Bandkollegen vor."
"Ok." Wir gingen nach draussen in den Garten.
"Hallo Shane und Nicky kann ich euch Stella meine neue Nachbarin vorstellen?"
"Sehr erfreut.", fing Shane an. "Da kann ich mich nur anschließen.", fügte
Nicky freundlich hinzu. Und dann kam auch schon Kian. "Na hallo, wer bist du
denn, bist du Marks neue Freundin, die er uns verheimlicht hat?", sagte Kian
grinsend.
"Nein ich bin nicht Marks neue, ich bin nebenan eingezogen und Marks Eltern
haben mich eingeladen.", erklärte ich Kian.
Dann gingen Mark und ich uns einwenig amüsieren, nach ungefähr einer
Stunde fragte Mark mich "Was hälst du davon wenn ich dir einwenig Sligo
und Umgebung zeige, Stella?" "Wie jetzt?", fragte ich erstaunt, warum will gerade
mir, der bestaussehende Mann und außerdem jemand berühmtes die Stadt
zeigen, das wollte einfach nict in meinen Kopf rein.
"Ja natürlich jetzt, Stella sieh dich doch mal um, glaubst du echt irgendjemand
hier würde merken, dass ich nicht mehr auf meiner eigenen Party bin?"
Ich sah mich kurz um und nickte Mark dann zu. Dann verschwanden wir heimlich.
"Na wo geht’s jetzt hin?", fragte ich Mark.
"Also den Park kennst du ja schon!", er grinste mich an, "Ja da hast du wohl
recht.", entgegnete ich ihm lächelnd.
"Also dann werden wir mal als erstes durch die Altstadt bummeln und dann zum
besten kommen..." "Und das wäre?" "...der schöne Strand mit dem Meer."
Gesagt getan als erstes gingen wir nun in die Altstadt. Wir kamen an tausenden
schönen alten Gebäuden vorbei, bis wir schließlich am Meer ankamen.
"Oh wie schön.", seufzte ich.
"Das kannst du jetzt jeden Tag haben kleines.", sagte Mark.
"Ich weiß deswegen bin ich auch hier hergezogen.", fügte ich ironisch
hinzu. Wir spazierten am Strand entlang bis wir zu einer Picknickdecke kamen.
"Das ist meine Überraschung für dich!", sagte Mark. "Aber Mark ich
hab doch gar nicht Geburtstag!"
"Ich weiß, aber nimm es als Willkommensgeschenk."
"Ja gut.", entgegnete ich ihm einwenig verlegen. Einwenig komisch kam ich mir
dabei schon vor, schließlich hatte er heute Geburtstag und dann verdrückte
er sich erst von seiner eigenen Party und dann machte er mir noch eine so tolle
Überraschung.
So allmählich ging die Sonne unter. "Oh wie schön, so einen tollen
Sonnenuntergang habe ich noch nie gesehen.", sagte ich zu Mark. Mark legte daraufhin
seinen Arm um mich und ich kuschelte mich an ihn. Es war wirklich schön,
wir legten uns hin und schliefen Arm in Arm ein.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte schlief Mark noch tief und fest,
er sah wie er da so lag richtig süß aus. Als ich ihn da so liegen
sah, ist mir erst klar geworden, dass ich grad eine Nacht mit jemanden von Westlife
verbracht hatte, früher hatte ich mir das immer gewünscht und jetzt
ist es einfach passiert.
Mark wachte jetzt auch langsam auf. "Morgen kleines!", sagte er zu mir. Er sagte
das wieder so süß, dass ich einfach nur dahin schmelzen hätte
können.
"Hast du gut geschlafen?", fragte ich ihn grinsend.
"Ja natürlich, war doch eine recht schöne Sommernacht. Ich glaube
wir sollten langsam mal wider nach Hause gehen."
"Ja nagut, wenn es sein muss.", sagte ich enttäuscht.
Wir machten uns auf den Weg und als wir bei Mark ankamen warteten schon Shane,
Kian und Nicky vor seinem Haus. Sofort plapperte Shane los. "Mensch Mark wo
bleibst du denn, hast du denn schon wieder vergessen, dass wir in einer halben
Stunde ein Interviewtermin haben?"
Kian schritt ein, "Mark wir verstehen dich ja, wenn du mal deinen Spaß
haben willst, aber dabei darfst du deine Pflichten Westlife gegenüber nicht
vernachlässigen."
Und nun meldete sich auch Nicky zu Wort, "Wir gönnen dir es wirklich, aber
jetzt musst du erst einmal zum Interview mitkommen, wir haben nur noch knapp
eine halbe Stunde zeit."
Mark sagte nichts zu den Vorwürfen die ihm seine Bandkollegen machten,
er gab mir ein Küsschen auf die Wange und setzte sich dann ins Auto. Dann
fuhren die 4 los und ich holte meine Laila bei Marie und Oliver Feehily ab.
Marie fragte mich, "Na wie war es mit Mark?"
"Es ist nicht so wie du denkst, Mark und ich sind ´nur´ Freunde."
"Ich wollte dir nichts unterstellen, ich finde nur Mark und du versteht euch
prima."
"Ja... das finde ich auch.", entgegnete ich etwas zögernd.
Ich nahm mir meinen Hund und ging nach nebenan zu mir. Drüben angekommen
machte ich mir erst einmal Frühstück. Als ich auch damit fertig war
entschloss ich mich noch einpaar Runden mit Laila zu gehen, wir gingen zum Strand
und Laila badete einwenig, plötzlich hörte ich jemanden, "Stella!",
schrie Shane. "Können wir mal reden, es ist dringend, es geht um Mark.",
fügte er hinzu.
"Ist etwas passiert?"
Shane kam zu mir und fing an zu erzählen. "Also Mark ist sehr komisch seitdem
ihr euch das erste mal gesehen habt, ich meine damit, dass er nicht mehr der
selbe ist, er vergisst dauernd seine Pflichten und denkt nur noch an dich...",
ich unterbrach ihn, "Und was willst du damit jetzt sagen?". "..., dass du jetzt
klare Verhältnisse schaffen solltest.", verwundert fragte ich ihn "Was
meinst du damit?"
"Na unser Marki weiß nicht so recht was du von ihm willst und das solltest
du ihm endlich mal klar machen, denn es geht schließlich auch um unsere
Karriere, grad jetzt wo Bryan ausgestiegen ist brauchen wir unsere ganze Kraft.",
entgegnete mir Shane etwas besorgt.
"Ja gut Shane ich verspreche dir, ich red nachher mit ihm."
"Na komm lass uns wieder gehen!", sagte Shane zu mir. Ich rief Laila und ging
mit Shane wieder zurück zu meinem Haus. Ich ging rein und legte mich aufs
Sofa und dabei machte ich mir Gedanken, was ich eigentlich von Mark will. Ich
musste an unsere erste Begegnung im Park denken und wie ich ihn dann plötzlich
auf seiner Geburtstagsparty wieder sah und schließlich der schöne
Abend am Strand. Doch dann drängten sich die Worte von Shane in meinen
Kopf >entscheid dich endlich<, >es ist unsere Kariere<, mir wurde
plötzlich klar was ich eigentlich von Mark wollte und deshalb ging ich
gleich zu den Feehilys rüber und klingelte. Oliver machte die Tür
auf "Hallo Stella, du willst doch sicherlich zu unserem Sohn Mark?"
"Ja genau, ist er denn da?"
"Kleinen Moment, ich hole ihn mal.", nach einen paar Sekunden war er an der
Tür mit einem Lächeln auf dem Gesicht, sodass ich meine Entscheidung
schon fast wieder geändert hätte, aber dann kamen mir Shanes Worte
wieder in den Kopf.
"Mark ich muss dringend mit dir reden, kommst du mal bitte mit?"
"Ja natürlich, wir können ja zum Strand gehen!", sagte Mark so erfreut,
dass ich schon fast ein schlechtes Gewissen bekam.
"Ja gut, dann lass uns zum Strand gehen."
Mark nahm meine Hand und wir gingen zusammen zum Strand. Den ganzen Weg dorthin
sagten wir gar nichts und als wir endlich am Strand ankamen setzten wir uns
auf den Sand und dann fing ich an zu erzählen. "Also Mark, Shane war bei
mir und hat mir klar gemacht, dass ich dir endlich sagen muss, wie ich zu dir
stehe...", Mark unterbrach mich zornig, "Was fällt Shane eigentlich ein,
das ist schließlich unsere Angelegenheit, also den werde ich mir mal vorknöpfen.".
"...Mark beruhige dich und hör mir erst einmal zu."
"Ok, kleines!"
"Also bei unserer ersten Begegnung im Park..." "Du meinst wo wir zusammengekracht
sind?!", unterbrach mich Mark wieder.
"Ja genau, also da dachte ich mir, man ist der süß und du Stella
lässt ihn einfach wieder gehen!...", Mark wurde einwenig rot. "...Und dann
haben mich deine Eltern zu deiner Geburtstagsfeier eingeladen und da hat sich
meine Einstellung zu dir nur verstärkt, aber als ich erfahren habe, dass
du zu Westlife gehörst... naja wie soll ich dir das jetzt bloß erklären."
"Magst du mich deshalb jetzt nicht mehr, aber was war dann mit dem wunderschönen
Abend hier?", fragte Mark mich.
"Ach Quatsch Mark, natürlich mag ich dich trotzdem noch und der Abend hier
war auch wunderschön, aber worauf ich eigentlich hinaus will, ist, dass
also...ich mag dich aber eben als Kumpel, also was ich dir damit sagen will,
ich will nur mit dir befreundet sein versteh das jetzt bitte nicht falsch, du
bist echt ein klasse Typ, aber ich hätte dich nie für mich allein."
Einwenig enttäuscht entgegnete mir Mark "Stella, ich kann dich natürlich
verstehen und wahrscheinlich hast du sogar recht, dass du mich nie für
dich alleine haben würdest. Ich find es gut wenn wir Freunde sind und vielleicht
wird ja später noch einmal mehr daraus.".
"Ja wer weiß." Obwohl ich ihm jetzt alles gesagt hatte, fühlte ich
mich schlecht. Stehe ich vielleicht doch auf ihn und Shanes Worte haben mich
so beeinflusst oder ich habe einfach Angst von Mark verletzt zu werden und höre
deswegen nicht auf meine wahren Gefühle??? Naja ich habe ja noch Zeit das
raus zu bekommen, schließlich sind wir Nachbarn, aber da hatte ich mich
wohl getäuscht.
"Stella ich muss dir noch etwas ganz wichtiges sagen, die Jungs und ich fahren
heute Abend weg und kommen erst in zwei Monaten wieder, dass heißt wir
können uns eine zeit lang nicht mehr sehen!", sagte Mark traurig. So allmählich
kamen mir die Tränen und ich lief so schnell wie ich nur konnte zu mir
nach Hause, natürlich rannte Mark mir hinterher, aber ich öffnete
meine Haustür nicht. Ich brauchte Zeit für mich allein, um nachzudenken
was ich jetzt machen sollte. Nach so ungefähr vier Stunden kam ich endlich
zu einem Ergebnis. Mir wurde klar, dass ich mich in Mark verliebt hatte und
ich ihm vertraue. Ich rannte gleich zu ihm rüber und Marie öffnete
die Tür. "Ich muss ganz dringend zu Mark.", plapperte ich gleich los.
"Stella, es tut mir Leid, aber Mark ist schon vor einer halben Stunde abgereist.",
entgegnete mir Marie.
Ich brach in Tränen aus, er ist jetzt zwei Monate lang weg, wer weiß
ob er in dieser Zeit nicht eine andere kennenlernt. Für mich brach eine
Welt zusammen. Ich versuchte Mark auf seinem Handy anzurufen, aber es ging immer
nur die Mailbox ran, der Schussel hatte doch mal wieder vergessen sein Handy
anzuschalten. Ich musste mich wohl damit abfinden, dass ich meinen Traumboy
verloren hatte.
Doch dann klingelte es und ich öffnete die Tür.
"Stella ich konnte nicht gehen, bevor ich dir nicht gesagt habe, dass ich dich
liebe und ich mit dir zusammen sein will.", sofort umarmte ich ihn und wir küssten
uns.
"Oh Mark ich liebe dich doch auch!, was ist eigentlich mit deinem Flug?", fragte
ich ihn verwundert.
"Ach den, den haben wir um eine Stunde verschoben, deshalb muss ich leider schon
wieder los, denn wenn ich zu spät komme, reißen mir die Jungs den
Kopf ab.", sagte er grinsend.
"Nagut, wenn es unbedingt sein muss, wir sehen uns dann in zwei Monaten wieder."
Wir gaben uns noch einen ganz langen leidenschaftlichen Kuss, dann fuhr er los
und ich winkte ihm noch hinterher.
Obwohl er jetzt weg war, war ich glücklich schließlich weiß
er endlich was ich wirklich für ihn empfinde.
Die zwei Monate vergingen sehr langsam und ich vermisste Mark sehr, aber Marks
Eltern haben mich oft zum Kaffee eingeladen.
Doch heute war es endlich so weit Mark kam wieder nach Hause. Ich wartete schon
ganz gespannt und dann kam er auch endlich. Sofort nahmen wir uns in den Arm
und küssten uns.
"Stella ich habe jetzt eine Menge Zeit, ich bin jetzt ein halbes Jahr hier in
Irland."
"Oh wie toll Mark!", sagte ich mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht.
Wir verbrachten die ganze Zeit miteinander und waren sehr glücklich, bis
eines Tages..., aber das ist eine andere Geschichte.