Hallo, ich bin es Marks Freundin Stella Liason. Mark hatte ja jetzt ein halbes Jahr frei und wir beide verbrachten die ganze Zeit miteinander. Doch eines Tages passierte etwas, was unser ganzes Leben verändern sollte. Aber mal ganz von vorne, alles fing damit an, dass Mark wieder zur Arbeit musste. Der Abschied fiel uns sichtlich schwer. "Oh Stella, ich würde fiel lieber bei dir hier bleiben, aber du weißt ja ich habe schließlich Pflichten!", dabei schaute er grinsend Shane an, dann redete er weiter "Ich werde dauernd an dich denken, aber ich bin ja nicht für lange weg...", ich unterbrach ihn "Ja sicher, diesmal ist es ja nur für 2 Monate, vergeht doch im Flug nicht wahr?"
"...Mensch Stella, ich kann doch auch nichts dafür, aber ich verspreche dir, mich zu beeilen um so schnell wie möglich wieder bei dir zu sein."
"Mark komm jetzt endlich, sonst verpassen wir unseren Flieger!!!", schrie Nicky aus dem Auto.
Mark gab mir einen vorerst letzten langen, leidenschaftlichen Kuss und stieg dann ins Auto ein und fuhr schließlich wieder los. Ich winkte ihm noch hinterher und ging dann in mein Haus zurück. Ich war wieder einmal total deprimiert, dass ich nun wieder alleine da saß. Doch dann kam meine Laila zu mir um mich zu trösten, sie legte sich bei mir auf den Schoß. Dann klingelte es an der Tür und Marks Mutter Marie stand vor der Tür.
"Hallo Stella, ich wollte mal schauen wie es dir geht, sei nicht so traurig, du wusstest schließlich von Anfang an wer Mark ist und du konntest dir auch denken, dass er öfters unterwegs ist!"
"Ja ich weiß, aber ich liebe ihn so sehr und möchte einfach in seiner Nähe sein.", entgegnete ich Marie. Dann hatte Marie eine sehr gute Idee "Stella was hältst du davon wenn du ihm nachfliegst?", erstaunt fragte ich "Ja geht das denn so einfach ich würde ihn doch sicherlich nur bei der Arbeit stören."
"Ach Stella das glaube ich nicht, ich denke er freut sich sehr und wird noch sehr viel motivierter an seine Arbeit rangehen."
"Ja du hast bestimmt Recht, ich werde mir gleich ein Flugticket besorgen."
"Ok ich muss jetzt auch wieder zu mir rüber.", sagte Marie und ging wieder los.
Sofort griff ich zum Telefon, das auf der Eingangskommode lag und wählte die 538763400 vom Flughafen, warum ich die Nummer aus dem Kopf kann, ist ganz leicht zu erklären, da Mark sehr oft auf Reisen ist, rufe ich sehr oft beim Flughafen an.
"Schönen guten Tag, sie sprechen mit der Flughafengesellschaft AVO, was kann ich für sie tun?", meldete sich eine Stimme am Telefon.
"Ich würde gerne so schnell wie möglich einen Flug nach London nehmen."
"Da haben sie Glück, es hat gerade jemand den Flug abgesagt.", ich unterbrach die Frau am Telefon "Und wann geht der Flieger?"
"Heute Abend um 20 Uhr, soll ich für sie reservieren?"
"Ja natürlich.", entgegnete ich froh. "Gut Aufwidersehen.", ich legte auf und ging sofort nach oben ins Schlafzimmer um meine Sachen zu packen. Da ich nicht wusste, was für ein Wetter mich in London erwarten würde, nahm ich mir Winterklamotten bis hin zu Sommerklamotten mit. Mittlerweile war es schon 18 Uhr.
Ich ging mit Laila zu den Feehilys hinüber, Snoopy erwartete meine Laila schon sehnsüchtig.
"Hallo Oliver, Marie hat dir doch sicherlich schon erzählt, dass ich zu Mark fliegen möchte und deshalb wollte ich euch fragen, ob ihr auf Laila aufpassen könntet."
"Ja sicher Stella und bestell Mark einen schönen Gruß von uns."
"Ja das mich ich natürlich, ich muss jetzt auch los, sonst verpasse ich noch den Flieger.", sagte ich etwas nervös.
Oliver umarmte mich noch und dann ging ich los zum Taxi. Als das Taxi losfuhr, bellten mir Laila und Snoopy ganz traurig hinterher.
Wir fuhren eine ganze Stunde bis wir endlich am Flughafen ankamen, jetzt hatte ich noch eine halbe Stunde. Als erstes checkte ich ein und gab mein Gepäck ab. Und dann lief doch tatsächlich das Lied "If your hearts not in it", das passte gerade zu meiner Stimmung. Ich musste wider daran denken, dass alles viel einfacher sein würde, wenn Mark nicht so berühmt sein würde. Dann wurden meine Gedanken allerdings unterbrochen "Der Flug nach London startet in wenigen Minuten, wir bitten sie nun in ihr vorgesehenes Flugzeug zu gehen und Platz zu nehmen."
Ich ging sofort in mein Flugzeug, schließlich wollte ich es auf gar keinen Fall verpassen. Kurz nachdem ich im Flugzeug Platz genommen hatte, startete es auch schon. Neben mir saß ein kleiner Junge, der anscheinend ganz alleine flog, außerdem schien er furchtbare Angst vorm fliegen zu haben.
"Hallo ich bin Stella und wie heißt du?", fragte ich den kleinen Jungen.
"Ich bin Ryan.", und schon wendete er sich wieder ab, ich dachte mir nichts dabei, vielleicht hatte an ihm verboten mit fremden zu reden. Trotzdem versuchte ich noch einmal ein Gespräch mit ihm anzufangen. "Also Ryan wo soll es denn hingehen?"
"Zu meinem Papi er ist zur Zeit in London.", antwortete er mir.
"Ich will auch nach London." ... und es klappte, er fing ein Gespräch mit mir an.
"Und was möchtest du da?", fragte er mich neugierig.
"Ich möchte zu meinem Freund Mark, er ist Sänger bei Westlife, möchtest du eine Autogrammkarte?", der Junge wurde kreidebleich, ich dachte er wäre nur erschrocken neben einer so Prominenten zu sitzen, doch dann stand er auf und wechselte den Sitzplatz. Ich verstand die Welt nicht mehr.
"Wir bitten Sie sich nun anzuschnallen, wir werden in wenigen Minuten landen.", kam es durch die Lautsprecher. Ich schnallte mich an und dann landeten wir auch schon. Ich ließ mir Zeit beim aussteigen des Fliegers. Der Junge mit dem ich mich vorhin unterhalten habe, schien es im Gegenteil zu mir sehr eilig zu haben. Als ich schließlich auch das Flugzeug verließ und mich auf dem Flugplatz umsah, traute ich meinen Augen nicht, Mark stand auf dem Flugplatz, da mussten seine Eltern im wohl doch verraten haben, dass ich heute nach London komme. Ich freute mich riesig, doch als ich auf ihn zugehen wollte, traute ich nochmals meinen Augen nicht, denn der kleine Junge, der im Flugzeug neben mir saß, rannte auf Mark zu und nahm ihn in den Arm. Am liebsten wäre ich mit dem nächsten Flieger wieder zurück nach Sligo geflogen. Doch ich wollte unbedingt herausbekommen, was das auf sich hat, denn schließlich liebe ich Mark.
Also nahm ich mir ein Taxi und fuhr zum Hotel, allerdings hatte ich mich vor meiner Reise, in demselben Hotel in dem auch alle Westlifer sind angemeldet. Da musste ich nun wohl oder übel durch.
Mir ging es dabei gar nicht gut als ich das Hotel betrat, ich dachte die ganze Zeit nur daran, gleich kommen Mark und er kleine Junge um die Ecke und wahrscheinlich sogar noch mit Marks neuer Flamme.
Dann schließlich checkte ich ein und ging so schnell wie möglich in mein Zimmer, in der Hoffnung Kian, Shane, Nicky und vor allem Mark nicht zu begegnen, denn ich wollte mir dumme Fragen ersparen. Doch leider ging mein Plan nicht richtig auf, als ich nämlich gerade meine Zimmertür aufschließen wollte, klopfte mir jemand plötzlich auf die Schulter, als ich mich umdrehte, hoffte ich nur bitte lass es nicht Mark sein und zum Glück war es nur Shane.
"Nanu Stella was machst du denn hier?", fragte Shane mich neugierig.
Ich wusste gar nicht was ich sagen sollte und somit stotterte ich nur vor mir her "Mmmmhhhh, also das ist so..., ja ich ich...", doch dann unterbrach mich Shane "Wolltest du unseren Marki überraschen?"
"Ja", entgegnete ich. Ich wollte Shane mal auf den Zahn fühlen.
"Shane weißt du vielleicht wo Mark ist?"
"Ne du, der wollte irgendwas in der Stadt holen."
"Irgendwen würde besser passen!", flüsterte ich leise vor mir her.
"Was hast du gesagt Stella?"
"Ach nichts.", entgegnete ich Shane einwenig traurig.
"Sag mal Stella du hast doch etwas?", fragte Shane mich einwenig besorgt.
Ich musste einfach jemanden erzählen, was mir vorhin auf dem Flugplatz passiert war.
"Ach Shane, das ist ganz schön kompliziert, aber wollen wir nicht erstmal in mein Zimmer gehen?"
"Ja gut!"
Wir gingen in mein Zimmer und setzten uns aufs Bett.
"Na dann fang mal an zu erzählen was dich so sehr bedrückt!", sagte Shane und nahm meine Hand.
"Shane das ist ganz schön kompliziert, am besten fang ich an dir alles von Anfang an zu erzählen. Also ich wollte Mark überraschen und nach London fliegen. Und im Flugzeug war so ein kleiner Junge der Angst vorm fliegen hatte, ich unterhielt mich mit ihm, aber als ich ihm erzählte, dass Mark mein Freund ist, setzte er sich einfach weg und redete nicht mehr mit mir."
"Aber warum bist du deshalb traurig?", fragte Shane.
"Das kommt gleich, also als ich dann aus dem Flieger ausstieg, sah ich Mark auf dem Flugplatz stehen und freute mich total, dass er kam um mich abzuholen, aber er holte nicht mich, sondern den kleinen Jungen, der im Flugzeug neben mir saß ab. Weißt du Shane ich verstand die Welt nicht mehr."
Shane blickte für einen Moment weg und dann blickte er mich wieder an und sagte: "Stella ich glaube darüber solltest du persönlich mit Mark reden...", ich unterbrach ihn, "Du weißt doch etwas oder? Ist es etwa sein Kind?"
Shane stand auf und ging zur Tür, als er sich noch mal umdrehte nickte er nur noch und verließ dann mein Zimmer. Ich brach in Tränen aus, wir hatten so viel durchgemacht und er hat nicht einmal den Mut mir zu sagen, dass er ein Kind hat. Mir war klar ich musste unbedingt mit Mark reden. Ich ging zur Rezeption und fragte nach seinem Zimmer: "Entschuldigung können sie mir bitte die Zimmernummer von Bart Simpson sagen?", warum Bart Simpson, das ist ganz leicht, er hatte mir mal anvertraut, das er in Hotels immer unter dem Namen eincheckt.
"Zimmer 211!"
"Dankeschön."
Sofort ging ich zu Marks Zimmer, doch als ich davor stand, traute ich mich nicht zu klopfen, doch dann ging die Tür auf und der kleine Junge stand vor mir. Ich dachte mir Stella jetzt zeig bloß keine Schwäche und bleib ganz locker, das klappte auch obwohl mir fast die Tränen kamen als ich dem kleinen Jungen folgenden Satz sagte: "Hallo Ryan, kann ich mal bitte mit deinem Papa reden?"
"Papaaaaa! Hier ist jemand für dich!"
"Lass die Person mal rein, ich bin grad unter der Dusche!", schrie Mark.
Ich trat ein, es fiel mir sichtlich schwer neben seinem Kind auf meinen Schatz zu warten, deshalb beschloss ich ins Bad zu gehen. Wie immer sang Mark unter der Dusche, er bemerkte gar nicht, dass ich da bin. Als er endlich mal eine kleine Pause einlegte, meldete ich mich zu Wort: "Hallo Mark!", erschrocken blickte er aus der Dusche.
"Was machst du den hier?", fragte er mich erstaunt.
"Ich wollte dich eigentlich überraschen, aber ich sollte lieber wieder gehen, ich möchte ja nicht deinen heilen Familienurlaub mit Kind und Kegel stören."
Ich ließ ihn erst gar nicht zu Wort kommen und rannte aus dem Zimmer zum Flur, dabei schrie ich "Mark es ist aus, lass mich bloß in Ruhe!" Bevor Mark irgendetwas sagen konnte, knallte ich auch schon die Tür zu.
In meiner Verzweiflung rannte ich auf dem Flur des Hotels hin und her, bis plötzlich Shane, Nicky und Kian vor mir standen. Shane nahm mich sofort in den Arm. "Warst du bei Mark?", flüsterte er mir ins Ohr. Als ich ihm keine Antwort gab, verstand er sofort was in mir vorgeht.
"Nicky, Kian entschuldigt bitte, aber ich kann nicht mit zu unserem Interview kommen, das hier ist jetzt wichtiger!", sagte Shane.
Kian schrie Shane ganz empört an: "Was fällt dir ein uns einfach so hängen zu lassen!". Shane antwortete darauf gar nicht und zog mich am Arm in sein Hotelzimmer.
"Los erzähl schon Stella, was ist passiert?", fragte mich Shane hektisch.
"Es ist sein Kind, er nennt Mark schließlich Papa!", dabei dachte ich mir, was fällt Mark bloß ein mich einfach so anzulügen und mir nichts von seinem Kind zu erzählen.
Shane nahm mich in den Arm und versuchte mich zu trösten.
"Ach Stella er hat sicherlich eine vernünftige Erklärung dafür...", ich unterbrach Shane zornig " Dafür das er ein Kind hat, na auf die Erklärung bin ich ja gespannt, wahrscheinlich erklärt Mark mir wie das funktioniert mit den Kindern machen, nein danke Shane darauf habe ich keine Lust." "...Ja Stella natürlich gibt es keine Erklärung für ein Kind, aber ihr beide seid doch sonst sehr glücklich miteinander."
Darüber dachte ich erst einmal nach, doch schließlich kam ich zu einem Entschluss: "Shane es tut mir Leid, du bist wegen mir extra nicht zu deinem Interview gegangen..."
"Aber das ist doch selbstverständlich!"
"...nein Shane, lass mich bitte zu Ende reden, ich habe einen Entschluss gefasst, ich werde gleich noch heute Abend einen Flieger nach Hause nehmen, denn ich glaube es ist besser, wenn ich Mark nicht mehr über den Weg laufe. Shane ich habe dich richtig in mein Herz geschlossen, du bist einer meiner besten Freunde geworden, und deshalb tut es mir sehr weh dich verlassen zu müssen."
Ich umarmte Shane noch ein letztes Mal, bevor ich sein Hotelzimmer verließ. Shane war so überrascht von meinem Entschluss, dass er gar nicht wusste, was er tun sollte.
Ich rannte so schnell ich konnte in mein Hotelzimmer und packte meinen Koffer. Als ich damit fertig war und mein Zimmer verlassen wollte, dachte ich Stella du solltest Mark einen Abschiedsbrief schreiben, das bist du ihm schuldig. Also setzte ich mich wieder hin, nahm ein Blatt und einen Stift und fing an zu schreiben.

Lieber Mark,
du hast mir sehr weh getan mit dem was du gemacht hast. Wir hatten uns doch versprochen immer die Wahrheit zu sagen und einander treu zu sein. Aber du hast dieses Versprechen gebrochen und das tut mir sehr weh, denn ich habe dir vertraut und deshalb, habe ich den Entschluss gefasst wieder zurück nach Deutschland zu fliegen. Was ich eigentlich damit sagen möchte, Bitte versuche nicht mich zu finden, denn wir würden nicht glücklich werden. Ich habe mir immer eine Familie mit dir gewünscht, aber du hast nun ein Kind mit einer anderen Frau und ich möchte eurem Glück nicht im Wege stehen.
Mark, vergesse bitte nie, dass ich dich geliebt habe.
In ewiger Liebe, Stella

Ich suchte mir noch schnell einen Briefumschlag und lief dann mit gesamt meinen Gepäck und dem Brief zu Marks Hotelzimmer. Als ich vor der Tür stand überlegte ich, ob es überhaupt richtig sei ihm noch einen Abschiedsbrief zu geben, denn desto mehr ich über sein Verhalten nachdachte, wurde mir klar, dass ich nur noch Verachtung für ihn übrig hatte. Doch schließlich entschied ich mich den Brief unter seiner Tür hindurch zu schieben, dann lief ich so schnell ich konnte nach unten um auszuchecken. Als ich auch das getan hatte fuhr ich mit dem Taxi zum Flughafen. Unterwegs dachte ich die ganze Zeit an Mark, wie sehr ich ihn doch liebe, aber dennoch war meine Entscheidung richtig...
Währenddessen im Hotel: Mark und die anderen Jungs kamen von ihrem Interview wieder. Sofort zog sich Mark in sein Hotelzimmer zurück. Als er die Tür öffnete entdeckte er den Brief, er hob ihn langsam auf und fing an zu lesen: "Oh nein, was habe ich bloß getan, Stella ich kann dir doch alles erklären, warum hast du mir nicht zugehört.", redete Mark mit sich selbst.
Sofort rannte er aus dem Zimmer und den Flur entlang.
"Hey Mark wo willst du denn hin?", schrie ihm Nicky noch hinterher, doch Mark gab keine Antwort mehr, er hatte nur noch eins im Kopf, seine geliebte Stella zu finden.
Als er endlich aus dem Hotel war, erwischte er zum Glück noch das letzte Taxi, das vor dem Hotel parkte.
"Zum Flughafen, bitte!"
Der Taxifahrer fuhr los.
"Können sie nicht schneller fahren, es ist dringend!", sagte Mark ganz aufgebracht mit seiner bedrückten Art, sodass der Fahrer wissen wollte was denn passiert sei.
Mark fing wie immer ohne Punkt und Komma an zu erzählen.
"Ich hatte, nein ich habe oder..., naja auf jedenfall wollte sie mich überraschen und dann hat sie mich mit meinem Kind gesehen und ist nun auf dem Weg nach Hause und ich muss ihr unbedingt noch etwas ganz wichtiges sagen...", der Taxifahrer unterbrach Mark: "Was ist denn das für eine miese Nummer?!"
"...Nein, nein es ist doch nur mein Patenkind, ich habe es sozusagen adoptiert, weil es niemanden mehr hat und ich wollte Stella auch, wenn ich wieder zurück nach Sligo gekommen wäre bescheid sagen!"
"So wir sind jetzt da, ich wünsch dir viel Glück."
Mark sprang so schnell er konnte aus dem Taxi und rannte so schnell er konnte zum Flughafen, und das muss man sich mal vorstellen, Mark und rennen der sonst lieber wenn er frei hat ein totaler Couchpotato ist.
Inzwischen stand ich vor dem Flugzeug und als ich gerade einsteigen wollte, ging mir Marks und meine erste Begegnung durch den Kopf und dann seine Geburtstagsfeier und der schöne Tag am Strand.
Ich konnte einfach nicht in das Flugzeug einsteigen, ich dachte mir ob mit oder ohne Kind, ich und Mark gehören einfach zusammen.
Ich rannte wieder aus dem Flughafen und nahm mir ein Taxi das davor stand.
"Bitte fahren sie mich ins New Castle Hotel."
"Diese Route bin ich doch gerade schon einmal gefahren!", entgegnete mir der Fahrer.
Ich dachte mir nichts dabei und sagte auch nichts dazu.
Derweil am Flughafen. Mark rannte zum Schalter und kaufte sich ein Ticket nach Sligo für die Maschine in der ich eigentlich sitzen sollte. Mark war froh noch einen Platz bekommen zu haben. Er musste sich beeilen, denn durch den Lautsprecher kam schon die Nachricht: "Der Flug nach Sligo startet in wenigen Minuten, wir bitten sie nun Platz zu nehmen."
Dies tat Mark auch. Als er ins Flugzeug einstieg, hatte er keine Zeit mehr nach mir zu schauen, denn das Flugzeug hob ab.
Ich suchte währenddessen im Hotel nach Mark, doch ich konnte ihn nirgends finden, als ich an sein Hotelzimmer klopfte, öffnete mir Ryan wieder die Tür: "Weißt du wo Mark ist?"
"Nein, ich habe keine Ahnung, er ist ganz schnell losgerannt.", erzählte mir Ryan.
Ich konnte mir das ganze nicht erklären.
Als das Flugzeug mit Mark dann in der Luft war, schnallte er sich ab und begann mich zu suchen, doch er bemerkte schnell, dass ich nicht in der Maschine saß. Was auch mein Glück war und Mark zum Verhängnis werden sollte. Mark setzte sich wieder hin und dachte an mich, an unsere erste Begegnung und an unseren schönen Tag am Strand und an die wunderbare Zeit danach.
Ich ging derweil auf mein Hotelzimmer und dachte, wenn Mark wieder kommt, dann wird ihm Ryan schon sagen, dass ich ihn gesucht hatte.
Ich legte mich aufs Bett und las ein Buch, dabei musste ich wohl eingeschlafen sein, als ich am nächsten morgen wach wurde, war es schon 9 Uhr. Ich machte mich schnell fertig und dann wollte ich zu Marks Zimmer gehen. Doch als ich bei ihm klopfte öffnete mir niemand die Tür.
Ich ging wieder in mein Zimmer und ich muss sagen der Zimmerservice in diesem Hotel ist echt gut, denn wie jeden morgen hatte ich die Zeitung an meiner Tür hängen. Ich nahm sie mit hinein und blätterte sie auf: "Aktien fallen in den Keller.", stand auf der ersten Seite. Ich blätterte wieder um "Reisen, Kino, Theater und Sportaktivitäten", diese Zeitung hat echt nichts zu bieten dachte ich mir. Doch als ich umblätterte, blieb mir fast das Herz stehen, da stand in großen Druckbuchstaben "FLUGZEUGABSTURZ AUF DEM WEG NACH SLIGO", ich konnte es nicht glauben, ich hatte so ein Glück, denn eigentlich sollte doch ich in dem Flieger sitzen.
Ich las weiter "Gestern gegen 14 Uhr kam es zu einem schweren Unglück, das Flugzeug von London nach Sligo stürzte wegen einem defekten Motor ab. Angehörige und Freunde trauern um ihre lieben Mitmenschen. Auch die irische Boyband WESTLIFE hat es schwer getroffen..."ich stockte, was sollte das, wieso Westlife, dann las ich weiter "...ihr Bandmitglied Marcus Michael Patrick Feehily saß in diesem Flugzeug um nach Hause zu fliegen. Nun stellt sich auch die Frage für die Fans Werden Westlife auch zu dritt weiter Musik machen? Ein schlimmes Unglück, wir beten mit den Freunden und Verwandten."
Ich schmiss die Zeitung weg und brach in Tränen aus. "Nein das kann doch nicht wahr sein, Maaaaaaaaaaaaaark!", schrie ich ganz laut vor Verzweiflung. Nicky musste das gehört haben, denn er kam ganz schnell in mein Zimmer gerannt.
"Was ist los?", fragte er mich.
"Weißt du es denn noch nicht?"
"Was soll ich wissen?", ich zeigte auf die Zeitung die in der Ecke auf dem Boden lag.
"Letzte Seite Nicky!", er schlug die Seite auf und las, dann wurde er kreidebleich. Nicky fing dann auch an zu weinen, wir beide nahmen uns in den Arm, anschließend gingen wir dann zu Shane und Kian, wir liefen ihnen auf dem Flur über den Weg. Ich wusste das ich nichts mehr zu sagen brauche, denn die beiden hatten ganz gerötete Augen. Wir nahmen uns alle in den Arm, wir haben nichts gesagt, wir wussten genau was der andere denkt.
Doch dann sprach Kian: "Wir müssen zurück nach Sligo fliegen und Mark unsere letzte Ehre erweisen."
Ich wusste was er meinte, die Beerdigung, als mir dieses Wort in den Kopf stoß, fing ich wieder wie in Strömen an zu weinen. Kian tröstete mich sofort. Die anderen Jungs machten sich auf den Weg und packten ihre Sachen. Kian kam mit zu mir und half mir beim packen.
Als wir fertig waren fuhren wir zum Flughafen. Ich hatte ein unwohles Gefühl dabei, denn schließlich ist Mark hier gerade abgestürzt. Mir wäre es am liebsten gewesen, wenn ich nie wieder fliegen hätte müssen, doch das kann man nicht ändern, das bin ich Mark und seiner Familie schuldig.
Wir stiegen in den Flieger ein, draußen standen lauter schreiende Fans mit Plakaten von Mark, das tat mir sehr im Herzen weh.
"Stella komm lass, schau da nicht hin.", sagte Kian und nahm mich in den Arm.
Das Flugzeug hob ab und ich schlief auf Kians Schoß ein.
"Stella wir sind da", weckte mich Kian und fuhr mit seiner Hand durch mein Haar. Ich wachte auf und schaute aus dem Fenster, alles hier erinnert mich so sehr an Mark.
"Komm Stella!", sagte Shane und zog mich am Arm.
"Lass sie Shane!", schrie Kian ihn an.
"Was hab ich denn gemacht?", fragte Shane zornig.
Ich mischte mich ein: "Hört auf zu streiten, wir haben doch schon genug Probleme!", dann stieg ich aus dem Flugzeug.
Kian kam mir ganz schnell hinterher und nahm mich wieder in den Arm und murmelte ein leises kaum verständliches "Sorry", dann fuhren wir nach Hause, Nicky kam sofort mit nach Sligo und rief von unterwegs Georgina an und sagte sie solle so schnell wie möglich nach Sligo kommen.
Als wir zu Hause fahren, klingelte ich sofort bei den Feehilys, Marie öffnete die Tür, wir hatten uns nicht viel zu sagen, wir nahmen uns gleich in den Arm und trösteten uns gegenseitig. Dann ging ich zu mir rüber und legte mich schlafen.
Nächster Tag:
Heute ist Marks Beerdigung, der wohl schwerste Tag in meinem Leben. Um 11 Uhr holte mich Kian ab, er war echt nett und tröstete mich wo er nur konnte, das werde ich ihm nie vergessen.
"Hey Stella bist du soweit?"
"Ja, ja lass uns gehen!", erwiderte ich ihm bedrückt.
Die Beerdigung fing sofort an und der Pfarrer sprach los: "Wir haben uns heute hier versammelt um an einen lieben Menschen zu gedenken und ihm unsere letzte Ehre zu erweisen...", ich fing wieder an zu weinen, doch Kian nahm mich sofort wieder in den Arm.
Der Pfarrer fuhr fort: "...Mark Feehily war erst 24 Jahre alt, es war ein schlimmes Schicksal was sich da ertragen hat. Man fragt sich immer wieder warum nimmt Gott uns einen so geliebten und erfolgreichen Menschen weg, darauf gibt es keine Antwort..."
"Ich hasse Gott", schrie ich dann hielt mir Kian den Mund zu und er Pfarrer beendete schnell seine Rede: "... Asche zu Asche und Staub zu Staub, Mark Feehily soll in Frieden ruhen."
Dann gingen Marie und Oliver zum Grab und haben je eine Rose hineingeworfen.
Dann Shane, er sagte: "Mark wir kennen uns schon so lange, du wirst mir sehr fehlen."
Dann ging Nicky zum Grab und sprach: "Mark ich bin stolz jemanden wie dich kennen gelernt zu haben, du wirst immer in meinem Herzen sein."
Dann löste sich Kian von mir und ging zum Grab: "Hey Kumpel, ich werde immer an dich denken, die Zeit mit dir bei Westlife war sehr schön."
So dann war ich dran: "Darling ich konnte mich von dir nicht verabschieden und dann sind wir auch noch im Streit auseinander gegangen. Ich weiß du wolltest mir nach fliegen, ach hättest du das bloß nicht gemacht. Mark ich liebe dich für immer und werde dich nie vergessen.", ich warf noch eine rote Rose ins Grab und ging dann auch. Kian wartete noch auf mich und wir gingen gemeinsam nach Hause.
1 Monat später:
Kian kümmerte sich wirklich rührend um mich, er war jeden Tag bei mir, manchmal übernachtete er auch bei mir. Ich erfuhr auch von ihm das Ryan nur Marks Patenkind war, einerseits viel mir ein Stein von Herzen, aber andererseits, hätte ich Mark ausreden lassen, dann wäre es gar nicht zu dem schlimmen Unglück gekommen.
Westlife hatten es noch einmal mit der Musik versucht, doch ohne Mark war es nicht mehr das gleiche, deshalb trennten sie sich.

Achja Kian wurde mehr als ein guter Freund für mich, aber das ist eine andere Geschichte...

Ende