Prolog
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Hey ihr verrückten Boygroupfans!*g* Ich hab beschlossen einen Fic zu schreiben, der uns Fans alle zusammen schweißt! Weil es doch immer wieder Zoff zwischen den Boygroupfans gibt! Und ich mag diesen Streit nicht :o(
Wir haben auf unserer Page www.nl-wl.de.vu <http://www.nl-wl.de.vu> die Aktion "Peace between the boygroupfans" gestartet, mehr dazu findet ihr unter diesem Link: <http://members.fortunecity.de/fictures/peace.htm>

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Part one:

Prolog:


"... Das letzte Jahr war ein trauriges Jahr für alle Boygroupfans! Anfang des Jahres haben sich O-Town getrennt, da sie keinen Plattenvertrag mehr hatten. Bald darauf lösten sich Westlife auf, da sich drei von ihnen nur noch ihren Familien widmen wollten. Im September brachen B3 auseinander, weil sie sich über ihren Musikstil nicht mehr einig waren. Blue haben sich kurz nach B3 getrennt. Der Grund: Streit in der Band! Und nun, erst vor ein paar Wochen haben wir erfahren, dass auch die Jungs von Natural getrennte Wege gehen werden... In diesem Jahr gab es 786 Tote, 27 Jungs, 759 Mädchen, die sich umbrachten. Weil ihre Idole auseinander gegangen sind! Nun fragen wir uns, was ist aus den Jungs geworden, die so viele Leben auf dem Gewissen haben? Jacob von O-Town lebt mit seiner Frau in Florida, Ashley ist vor einem Monat glücklicher Vater eines kleinen Sohnes geworden. Die Mutter des kleinen Andrew, ist Ashleys Langzeitfreundin. Die Jungs von Westlife haben, wie gesagt, teilweise auch schon Familien aufgebaut. Bryans 4. Kind ist nun schon unterwegs, Mark ist nun schon fast ein Jahr verheiratet und seine Frau ist hochschwanger. Auch Shane hat inzwischen schon längst eine Familie. Mit Ehefrau Gillian hat er seine süßen anderthalb jährigen Zwillinge. John von B3 hat inzwischen eine Solokarriere gestartet, bis jetzt aber noch keinen richtigen Erfolg gehabt. Blair hat schon seinen ersten Film gedreht, er versucht es jetzt als Schauspieler. Lee von Blue lebt mit seiner Frau Liz in London, Simon ist nach Portugal ausgewandert und Anthony wurde als letztes auf einer Drogenparty gesichtet. Was Natural jetzt machen werden, wird man sehen. Zur Zeit halten sie sich alle außer Marc, der in Deutschland bei seiner Freundin ist, in Orlando auf. Die Welt ist an Boygroups verarmt. Was gibt es denn jetzt noch für international berühmte Boygroups? Eigentlich gar keine... Die Welt wartet auf eine neue Boygroup!" Mike schaltete den Fernseher aus. Das war ja krass. SO viele Leute hatten sich UMGEBRACHT? Und nur, weil sich ein paar Boybands getrennt hatten? Also auch wegen ihm? Das war ja krank. Das hatte er gar nicht gewusst und er wettete, dass das den anderen auch nicht so klar war. Aber von wegen, sie hätten diese kranken Fans, die sich wegen ihnen umgebracht hatten, ‚auf dem Gewissen’. So ein Schwachsinn! Was wohl die anderen alle so machten? Ihm war auf jeden Fall strutz-langweilig! Er fand es scheiße, dass sich Natural getrennt hatten. Er hätte gerne weiter gemacht mit der Band. Aber zusammen waren sie zu dem Entschluss gekommen, dass sie sich besser jetzt trennen sollten, bevor es ihnen so ginge wie damals den Backstreetboys, dass man einfach irgendwann keinen Erfolg mehr hatte. Das wollten sie nicht, sie hatten am Höhepunkt ihrer Karriere aufhören wollen. Nun hatte Mike nichts mehr zu tun. Er wollte weiter Musik machen. Da fiel ihm etwas ein: Was war mit den anderen Jungs aus den zerbrochenen Bands? Vielleicht ging es jemandem von denen genauso wie ihm? Vielleicht wollte einer von ihnen auch weiter Musik machen? Mike schnappte sich sein Handy und durchsuchte sein Telefonbuch. Hatte er nicht eine der Nummern von den Guys? Hier: Bryan Mc Fadden. Aber der hatte ja wohl keinen Bock mehr auf ne Band, der hatte ja ne Familie! Also weiter. Nicky Byrne! Das war gut, den rief Mike mal an. Der war ganz in Ordnung. Natural waren ja früher öfters mit Westlife auf Tour gewesen. Mit Nicky verstand sich Mike besonders gut. Er wählte die Irlandnummer.

Chapter 1:

Es tutete eine Zeit lang, bis sich eine Stimme meldete: "Nicky Byrne?" "Hey Nixta! Was geht ab? Hier Michael!" "Hey Mike! Wie komm ich zu der Ehre, dass du mich mal anrufst??", lachte Nicky. "Ich hab ne geniale Idee!" "Schieß los!" "Also, eben grade hab ich einen sehr traurigen Bericht über uns im Fernsehen gesehn..." "Hä?" "Naja, du weißt schon, halt von wegen, ‚das war ein schreckliches Jahr für Boybandfans’ und so weiter..." "Ach so!" "Auf alle Fälle bin ich da auf die Idee gekommen, dass vielleicht jemand von den ganzen Boybands, die sich getrennt haben, Bock hat, mit mir eine Band zu machen." "Was? Seit ihr auch nimmer zusammen?" "Wer?" "Na Natural!" "Ach so, nein, wir haben neulich beschlossen auf zu hören!" "Und warum?" "Naja, weil wir aufhören wollten, wenn’s am schönsten ist. Außerdem hätte es eh nicht mehr lange gehalten. Wir glauben nämlich alle, dass Sarah schwanger ist. Marc ist gerade zur Zeit bei in Germany. Also, der wäre sicher eh bald weg gewesen! Außerdem hätte J das auch nicht mehr lange gepackt, er hat Patricia und die kleine Jessica kaum noch gesehen!" "Ja, wahrscheinlich war es eine schlaue Entscheidung von euch!" "Was machst du zur Zeit so?" "Gar nichts. Ich langweile mich noch zu Tode!" "Das ist ja cool!" "Danke!" "Das war nicht so gemeint, das weißt du! Ich meinte nur, hättest du nicht Lust mit mir ne Band zu gründen?" "Hmm..." "Wenn du nichts zu tun hast? Du könntest mal rüber kommen!" "Eigentlich keine schlechte Idee... Wenn ich’s mir überlege, ist es eigentlich sogar eine geile Idee!" "Meinst du, Kian hat auch Bock mit zu machen?" "Nee, Kian ist jetzt Schotte!" (siehe den Fanfic "Kiani, der Schotte") Nicky musste lachen und Mike fiel mit ein, weil Nickys Lache so ansteckend war. "WAS ist mit Kian passiert? Er ist plötzlich SCHOTTE?" Nicky musste noch mehr lachen. "Hey, Nix, kannst du mir mal antworten!" "Ja, sorry...", gluckste Nicky, "Also, Kian ist jetzt rüber gegangen zu den Schotten! Du weißt schon, da kam so eine hübsche Schottin..." "Ich verstehe!", grinste Mike. "Also ist mit dem nicht zu rechnen." "Nein, aber ich hab’s mir gerade überlegt, ich komme!" "Echt? Das find ich geil!" "So spontan war ich noch nie!" "Klasse, Nicky! Du besserst dich!", alberte Mike. "Und wer macht noch bei unserer tollen Band mit? Oder sind wir nur zu zweit?", wollte Nicky dann wissen. "Naja, außer Westlife und Natural haben sich im letzte Jahr auch noch O-Town und B3 getrennt. Und noch ne Band, ähm, ach ja, Blue! Ich würd gerne Trevor anrufen, wir sind ganz gut befreundet und ich hab ewig nicht mehr mit ihm telefoniert! Kennst du die Jungs von B3?" "Nicht so ganz, ich hab sie ein paar Mal in Germany bei irgendwelchen Shows gesehn... Aber ich kenn sie nicht persönlich!" "Kannst du Tim anrufen? Der is voll okay!" "Kann ich schon machen, kein Problem! Kannst du mir seine Nummer geben?" "Ja, Augenblick..." Während Mike sein Handy nach Tims Nummer durchging, fragte Nicky: "Und was is mit den andern von denen?" "Solo- und Schauspielkarriere... Ha! Da hab ich sie, also hör zu..." "Warte, ich brauch noch schnell nen Stift!" Nicky notierte sich Tims Nummer und die beiden beendeten ihr Telefonat, damit Nicky Tim und Mike Trevor anrufen konnte.

Chapter 2:

Nicky wählte Tims Nummer. Endlich nahm jemand ab: "Ja?" "Tim? Äh, hier ist Nicky von Westlife!" "Hey! What’s up Motherfucker?!" Nicky erschreckte sich total und vor lauter Schreck viel ihm das Telefon auf den Boden. Dabei fielen die Batterien heraus. Geschockt schluckte Nicky die aufkommenden Tränen runter. Was war denn das für einer? Wie redete der denn mit ihm?? Nicky war immer noch total erschrocken und wusste nicht, was er machen sollte. Er konnte doch jetzt nicht Mike anrufen und ihm, der viel jünger war als er, sagen, dass dieser Tim ihn Motherfucker genannt hatte. Aber er könnte ja Trevor anrufen. Er würde Trevor einfach sagen, ER solle diesen Tim anrufen! Mit immer noch zitternder Hand hob Nicky das Telefon wieder vom Boden auf und sammelte die Batterien ein. Dann wählte er die Nummer von seinem guten, alten Freund Trevor. Er hielt jedoch vorsichtshalber den Hörer schon mal etwas weiter weg. Wer weiß, vielleicht sind ja alle Amerikaner so drauf?!

Chapter 3:

Trevor legte das Telefon zur Seite und nahm die Fernbedienung vom Fernseher in die Hand. Da klingelte schon wieder das Telefon. Er nahm ab: "Hey?" "Hi Trevor! Hier Nicky!" "Nicky! Cool, dass du anrufst! Hab schon gehört, dass du auch mitmachst! Mike hat mir schon alles erzählt. Ich mach mit! Aber jetzt erzähl mal, wie geht’s dir so Altes Haus??" "Doch gut, danke und dir?" "Mir war die letzte Zeit langweilig. Ich hatte keinen Bock, mir einen normalen Job zu suchen..! Ich wollte eigentlich lieber weiter singen. Ich hab dann angefangen, Gitarre zu lernen. Das ist echt cool!" "Und, haste schon was drauf?" "Ich denke doch!", lachte Trevor. "Warum rufst du eigentlich an?" "Oh, na ja... Das ist mir jetzt etwas peinlich..." "Hey! Nem alten Freund kannste ja wohl alles sagen!", munterte Trevor Nicky auf. "Naja, okay... also, Mike hat mir aufgetragen, den einen Typen von B3 anzurufen..." "???" "Naja, halt Tim von B3!" "???" "Kennste den nicht?" "Noch nie gehört. Was ist ‚B3’?" "Das ist... war ne Band! Ist ja auch unwichtig... Aber sag mal, hat dir Mike nicht gesagt, dass wir ihn noch fragen wollen?" "Nein, er hatte es eilig! Er meinte, er ruft mich später noch mal an. Wir haben nur 2 Minuten telefoniert..." "Und so schnell hast du dich entschieden in unserer Band mit zu machen?" "Ja, ich bin eben spontan!", Trevor musste grinsen. "Aber, äh, was war jetzt dein Problem mit diesem... diesem, na?" "Tim! Also er hat... er hat... na ja, er ist ziemlich komisch..." "???" "Als ich vorhin bei ihm angerufen hab, da..." Dann kam endlich etwas kleinlaut: "Trevor, er hat mich MOTHERFUCKER genannt!" Trevor versuchte sich das Lachen zu verkneifen. Es gelang ihm aber nicht, und er prustete hemmungslos los. Als Trevor sich wieder einigermaßen eingekriegt hatte, fragte er immer noch lachend: "Er ist aus New York oder?" Verschreckt kam vom anderen Ende: "Kann gut sein, warum?" "Okay, ich ruf bei ihm an. Gib mir einfach seine Nummer!" "Danke, Trev! Bist echt ein Kumpel. Dabei hatte ich ja noch gar nicht gesagt, was ich von dir wollte..." "Kein Problem, haste die Nummer mal?" Nicky gab Trevor die Nummer durch. "Weiß er, wer ich bin, wenn ich mich melde?", wollte Trevor dann wissen. "Klar!" Trevor legte auf und wählte schnell die Nummer.

Chapter 4:

Tim nahm ab: "Ja?" "Hey, what’s up Motherfucker?", brüllte jemand am anderen Ende. Tim fiel fast der Hörer aus der Hand. Wer war das? "Äh, hi!" "Hey Tim, wie geht’s?" "Gut und dir?" Wer war das? Es musste doch irgendwer von seinen Kumpels sein... Aber er erkannte die Stimme von dem Typen nicht. Es würde sich schon herausstellen, wer das war... "Auch! Danke der Nachfrage!" "Hmm, was willst du?" "Ich habe einen Auftrag erhalten!" "Aha.." Tim war etwas skeptisch. Was war das für ein Typ? "Hat dich vorhin kein gewisser Nicky Byrne angerufen?" "Äh, na ja, doch..." "Und was ist da passiert?", hakte der Typ nach. Tim wunderte sich, wollte der ihn ausspionieren oder was? "Die Leitung ist zusammen gebrochen..." "Ach so, die Leitung ist zusammengebrochen...", meinte der Typ spöttisch. "Kannst du mir mal sagen, was du willst?", wollte Tim endlich wissen. "Klar, kein Problem!", meinte der Typ plötzlich voll freundlich und mit einem lachenden Ton, "Ich bin Trevor von O-Town." Und Tim hatte schon gedacht, das wäre wer von der Mafia oder so... "Kennst du Mike?" "Äh, Mike Johnson?" Was hatte der jetzt mit Trevor von O-Town und Nicky Byrne zu tun? "Ja, genau der!" "Was ist mit dem?" "Der hatte die geniale Idee, ne neue Boygroup zu gründen." "Und was hab ich damit zu tun, soll ich die managen oder was?" "Haha, bist du lustig!" Ein Lachen ertönte. Das war aber doch eine ganz ernsthafte Frage gewesen. Denn was sonst hatte Tim damit zu tun? Das Lachen verstummte: "Auf jeden Fall machen Nicky und ich mit. Machst du auch mit?" Was? Tim war etwas verwirrt: "Äh, noch mal langsam: Ihr wollt aus den verschiedenen Ex-Boybands einzelne Leute rauspicken und in eine Pfanne haun und ne neue Band mixen!" "Hey! Du bist ja richtig schnell!" "Und ihr wollt, dass ich da mit mache?" "Das war Mikes Idee." "Ja eben, hab mich schon gewundert, weil wir kennen uns ja gar nicht." "Genau, wie gesagt, es war Mikes Idee!" "Ja, schon gut! Also, ich soll da mitmachen..." "Ja-ha!", meinte Trevor genervt. "Okay, und wie genau stellt ihr euch das vor?" "Wir treffen uns bei einem von uns und machen ein bisschen Musik - ganz einfach!" "Hmm...", das musste sich Tim erst überlegen. "Du hast doch auch nichts zu tun, oder?", fragte Trevor. "Nein, eigentlich nicht...", antwortete Tim. "Na super! Dann bist du also dabei! Warum nicht gleich so!" Tim sah den Telefonhörer verwundert an: Was ging denn mit dem Typen ab? "Äh, sorry, aber ich hab doch noch gar nicht ja gesagt!" "Aber du hast doch gesagt du hast sonst nix zu tun, also kannst du ja wohl mitmachen!" Wenn sich’s Tim recht überlegte... Wär schon ganz cool, wieder Musik zu machen. "Und du sagst, da machen mit, Mike, Nicky, du und ich!" "Genau! Bist ja ein ganz ein schneller!". "Noch wer?", warf Tim dazwischen. "Keine Ahnung! War ja nicht meine Idee!" Na gut, mit Mike verstand sich Tim ja ziemlich gut. Probieren konnte man es ja... "Okay, ich mach mit!" "Wusst ich doch von Anfang an!" Trevor lachte. "Ja und jetzt?", fragte Tim. "Was jetzt?". "Was passiert jetzt?". "Keine Ahnung, du gehst ins Heiabettchen oder sonst was!" "Wenn ihr irgendwas neues beschließt mit unserer tollen Band, dann sagt mir bitte Bescheid!" "Ei ei, Käpt’n! Wird gemacht!" Tim musste lachen. Dieser Trevor war schon ein komischer Kauz. "Also bye!" "Bye bye!" Tuuut, tuuut...

Chapter 5:

Nicky wählte noch einmal Trevors Nummer. Er musste doch wissen, wie es gelaufen war! Besetzt. Nach ein paar Minuten probierte es Nicky noch einmal. Immer noch besetzt. Die beiden schienen sich ja gut zu verstehen, so lange, wie die mit einander telefonierten... Wenn Nicky da an sein kurzes aber schmerzvolles Telefonat mit Tim dachte... Da endlich ertönte das Freizeichen! "Yeah?" "Hey, Trevor! Ich bin’s noch mal!" "Hey Nicky! Boah, was ist denn heute los? Ich glaub so viel hab ich noch nie an einem Tag telefoniert... Was gibt’s?" "Ich wollte nur noch mal fragen, wie es gelaufen ist! Was hat er gesagt und macht er mit?" "Ich weiß gar nicht, was du hast! Der ist doch ein ganz lieber Junge! Er kam mir sogar ein bisschen schüchtern vor! Und er macht mit!" Ob das so toll war? Wollte Nicky einen Typen in der Band haben, der ihn Motherfucker nannte? "Nicky? Noch da? Hey Nickylein! Du brauchst echt keine Angst vor dem zu haben! Und ich pass doch auf dich auf!", lachte Trevor. "Wenn du meinst..." "Aber natürlich! Der ist total harmlos! Und schau mal, Mike hätte den doch auch nicht ausgewählt, wenn der nicht in Ordnung wär!" "Mir kam es schon so vor, als wär der nicht so ganz in Ordnung!" "Ach Quatsch! Ich pass auf, dass er dir nix tut, okay?" "Danke, Trev!" "Gern geschehn.", lachte Trevor. Nicky wurde mal wieder nicht ernst genommen! Was, wenn dieser Tim ihm tatsächlich was antun wollte? Naja, man würde sehn... Das Problem war nur, wenn Nicky in Amerika bei denen allen wär, dann könnte er im Notfall nicht mal eben hier her flüchten... "Du, Trev..." "Ja?" "Wo treffen wir uns eigentlich?" "Keine Ahnung! Ich glaub Mike hat nicht so das riesen Haus!" "Der wohnt noch bei seinen Eltern, das können wir vergessen!" "Vielleicht können wir bei Tim proben..." "NEIN!", protestierte Nicky laut, "Dann kommt lieber alle zu mir!" "Das wär ja auch gar nicht umständlich!", lachte Trevor, "Wir können aber zu mir!", meinte er dann. "Ja, sag mal, wie lebst du eigentlich zur Zeit?" "Um genau zu sein in der Villa Josefina!" "Wow! Okay, wir kommen zu dir!", beschloss Nicky da schnell. "Telefonierst du noch mit Mike? Mein Ohr tut weh, ich kann nicht mehr." "Wohl nichts gewöhnt, was? Aber okay, ich ruf ihn an." "Dann sag ihm, dass Tim mitmacht!" "Na gut, sag ich ihm.", meinte Nicky zerknirscht und legte auf.

Chapter 6:

Schon als Mike den Schlüssel im Schloss umdrehte, hörte er, dass drinnen das Telefon klingelte. Seine Eltern waren nicht da, also musste er schnell drangehen. Hastig öffnete er die Tür und stürzte sich auf das Telefon. "Johnson?", keuchte er außer Atem in den Hörer. "Schön, dass du auch mal drangehst!" "Hi Nicky! Was gibt’s, macht Tim mit? Hast du ihn schon angerufen?" "Äh, ja, hab ich... Er macht mit!" "Cool!", Mike war noch immer außer Atem. "Du, Mike, was ich dich fragen wollte..." "Ja?" "Können wir nicht Duncan auch noch fragen, ob er mitmachen will?" "Duncan?" "Ja, das ist einer von Blue!" "Wie kommst du denn auf die Idee?" "Ja, warum nicht? Ich mein, Blue haben sich auch getrennt, weshalb also nicht?" "Mh, stimmt!" "Außerdem ist er auch Brite...", meinte Nicky kleinlaut. "Ach so, deshalb! Wir sind dir zu viele verrückte Amis! Ich verstehe schon!", lachte Mike. Kurze Stille und dann Nicky: "Also?" "Ja, frag ihn ruhig!" "Danke!" "Nichts zu danken!", Mike musste grinsen. Es war ja nicht er allein, der bestimmte, wer alles in die Band könnte! "Ach ja, Mike?" Mike wartete, was kam jetzt noch? "Wir können bei Trevor proben!" "Ja? Cool!" "Okay, also, ich ruf dann jetzt mal Duncan an!" "Gut, tu das! See you later!" "Bye!"

Chapter 7:

Duncan wollte sich gerade dazu aufraffen, mal ein bisschen zu hanteln, da klingelte das Telefon. Eine gute Ausrede, dass er nicht trainieren musste! Schnell nahm er ab: "Ja?" "Hey Duncan! Hier Nicky!" "Hey Nicky! Was gibt’s, wir haben doch erst vor zwei Tagen telefoniert!" "I know, but ich hab was zu tun für dich!" "Was denn?" "Wir sind gerade dabei, eine Band zu gründen und du sollst mitmachen!" "Aha." "Klingt ja nicht so begeistert...", kam da enttäuscht von Nicky. "Hey, du hast mich gerade überrumpelt!", lachte Duncan zu seiner Verteidigung. "Also, was ist, würdest du mitmachen?" "Ja hallo? Wir wärs, wenn du mich erst mal aufklären würdest?" "Naja, also Duncan-Kindchen. Das ist so: Da gibt es die Bienchen und die Blümchen...", meinte Nicky albern. "Shut up!", meinte Duncan lachend, "Also, wie, warum, wann und vor allem wer?" "Okay, also, wie? Wir gründen halt einfach eine Band. Warum? Weil uns allen langweilig ist, wann? So bald wie möglich. Und wer? Mike, Trevor, du und ich und ach ja, so’n Komischer, der Tim..." "Wer ist das alles? Falls ich fragen darf..." "Kennste die nicht? Natürlich kennst du die! Zum Mindesten vom Sehen! Mike ist von Natural, Trevor von O-Town und Tim von B3!" "Ach so, von den ganzen alten Boygroups haste die aufgetrieben!" "War ja nicht meine Idee, sondern Mike hat das alles organisiert." "Also, gesehn hab ich die sicher schon mal, beziehungsweise, B3 sagt mir jetzt nichts." "Das war eine Band aus drei Boys, die kamen aus New York und waren vor allem in Germany bekannt!" "Naja, gut, und wer von den ganzen Jungs sind Mike und Trevor?" "Also, kannst du dich noch erinnern, bei Natural war doch früher einer, der hatte blaue Haare, das ist Mike, inzwischen hat er sie aber längst nicht mehr so. Der Drummer, der Punk..." "Ja, ich weiß schon!", unterbrach Duncan Nickys Erklärungen. "Und Trevor?" "Uh, das ist schwer zu erklären... Kennst du irgendeinen von denen?" "Ja, ich weiß, dass der Blonde Ashley heißt und dann weiß ich noch, wer Dan ist!" "Gut, dann gibt es ja nur noch drei. Also, der eine hatte Jahre lang Dreadlocks." "Ach der!" "Das ist Jacob!" "Ach so." "Dann gibt’s noch einen, der hat son rundes Gesicht, ich glaub, der hatte immer ziemlich kurze Haare... Das ist Eric!" "Okay." "Und der Letzte ist halt Trevor!" "Hm, ich hab den jetzt immer noch nicht so vor Augen..." "Naja, wie soll man den beschreiben... Der hat son ganz breites Grinsen! Und er ist voll nett!" "Naja, okay, wenn er nett ist...", grinste Duncan. "Ja, ist er. Und, machst du mit?" "Wie stellt ihr euch das denn vor?" "Wir treffen uns bei Trevor in der Villa und gründen da ne Band!" Duncan musste sich das erst noch überlegen, wollte er denn überhaupt wieder in einer Band mitmachen? "Bitte, Dunci!", kam da bittend von Nicky. Duncan musste über das "Dunci" lachen. "Ich brauch dich da drinnen! Ich kann doch nicht ganz alleine da zwischen lauter Amerikanern... Und dann auch noch in einem fremden Land! Bitte, bitte, bitte!!!", flehte ihn Nicky an. Der war ja wirklich verzweifelt. Vielleicht sollte er Nicky zu Liebe mitmachen. Er musste doch ein bisschen auf seinen Freund aufpassen, da im fremden Amerika. Wo möglich würden die Amis des sensiblen Nicky fertig machen... Und wenn es sich Duncan genau überlegte, hatte er hier ja nichts zu tun! "Okay, ich mach mit!" Duncan hörte am anderen Ende einen Freudenjauchzer: "Yippie! Thank you very much, Dunci!" "Kannst du mir dann bitte nur Bescheid sagen, wann wir uns, wo treffen?" "Ja klar mach ich! Aber fliegen wir bitte zusammen rüber?" "Können wir schon machen!" "Wo treffen wir uns dann?" "Das können wir ja dann noch wann anders ausmachen..." "Okay, aber können wir dann vielleicht kurz noch nach Schottland fliegen? Ich würde gerne Kian besuchen! Oder hast du keine Lust? Ich hab ihn nur so lange nicht mehr gesehen!" "Ich auch nicht! Ich würd ihn gerne mal wieder sehn! Das wär cool, also dann fliegen wir über Schottland!" "Okay!" "Ach, hab ich dir schon erzählt, ich war neulich bei Bryan und Kerry und den Kleinen! Mark plus Fast-Family war auch da! War echt schön..." Die beiden quatschten noch ewig...

Chapter 8:

-10 days later-

Trevor räumte gerade auf. Heute sollten die Guys kommen. Und Trevor wollte doch keinen schlechten Eindruck machen. Er wusste, dass Mike genauso unordentlich war, wie er selbst, aber er wusste auch, dass Nicky ziemlich ordentlich war, vor allem im Vergleich zu ihm. Und wenn die Briten alle so waren, dann wäre Duncan auch so und dann wollte Trevor den Jungs seine Unordentlichkeit nicht zumuten! Trevor sammelte seine Klamotten vom Boden auf. Das war eine Angewohnheit von ihm: Obwohl er eigentlich einen Ankleideraum hatte, flogen seine Klamotten doch immer im Wohnzimmer und eigentlich überall herum! Plötzlich ließ die Haustürklingel Trevor zusammen zucken. Dozy fing zu bellen an. Wer war das jetzt schon? Wahrscheinlich Mike. Der hatte es ja nicht so weit! Schnell nahm Trevor den Klamottenhaufen und schleppte ihn ins Umkleidezimmer, wo er ihn in einen der Schränke stopfte. Schnell schloss er die Tür und lief zu seiner Haustür. Dozy folgte ihm ständig kläffend. "Ist okay, Dozy! Shh..!" Trevor sah auf den Bildschirm, auf dem er sehen konnte, wer am Tor stand. Verwundert sah er darauf: Wer war das denn? Er drückte auf den Lautsprecherknopf: "Hallo? Was kann ich für Sie tun?" Noch einmal sah er auf den Bildschirm. Da fiel ihm das Gepäck, was der Typ dabei hatte, auf. Oops, war das vielleicht dieser... "Hey Trevor! Ich bin’s, Tim!" "Oh, okay! Augenblick! Ich mach auf!" Trevor drückte auf den Knopf, so dass das Tor sich öffnete. Schnell lief Trevor wieder ins Wohnzimmer um noch schnell ein paar Sachen aufzuräumen. Da klingelte es wieder. Trevor öffnete die Haustür und vor ihm stand dieser Tim. "Hi! Komm rein!", meinte Trevor und machte eine einladende Geste ins Haus. Dozy bellte Tim an. "Ach, sei still! Er ist okay.", befahl Trevor Dozy. Dann meinte er grinsend zu Tim: "Sie tut nichts! Dozy ist zwar mein Wachhund, aber sie würde niemandem etwas antun." Also wuchtete Tim seinen Koffer herein und sagte: "Sorry, dass ich jetzt schon komm, der Flieger flog schon früher!" "Kein Problem! Ich muss nur noch ein bisschen aufräumen...", entschuldigte sich Trevor für die Unordnung. Es lag noch ziemlich viel Zeug überall herum. Er hätte doch schon früher mit dem Aufräumen anfangen sollen... "Ach was! Bei mir sieht es doch auch immer so aus!", meinte Tim nur lachend. Das machte ihn sympathisch. Trevor dachte sich, dass er sicher gut mit Tim auskommen würde. "Wo kann ich mein Zeug hintun?", wollte Tim wissen. "Ich zeig dir am besten gleich dein Zimmer! Komm mit!" Tim folgte Trevor durch ein paar Zimmer und einen Flur, von wo aus es in ein Treppenhaus ging. Sie gingen ein Stockwerk höher und dort war ein langer Flur, von dem links vier Türen abgingen. "Du bekommst gleich das erste!", meinte Trevor und öffnete die erste Tür. Die beiden betraten einen Raum, der fast so groß war, wie Tims ganze Wohnung! Die eine Seite war fast komplett verglast, aber man konnte einen dicken blauen Vorhang davor ziehen. Vor der Glaswand war ein Balkon der nach rechts weiterzugehen schien. "Man kann von den anderen Zimmern auch drauf gehen!", erklärte Trevor. "Wow!", meinte Tim nur. In dem Raum war ein Bett mit Nachttisch, ein großer Schrank, ein Tisch, zwei Stühle, ein paar Pflanzen, bei denen Tim bei genauerem Hingucken bemerkte, dass sie unecht waren, und an den Wänden hingen ein paar geschmackvolle Bilder. Von dem Raum ging noch eine Tür ab. Da sagte Trevor: "Ich muss unten noch ein bisschen aufräumen, bevor die anderen kommen! Kannst dich ja ein bisschen einrichten und dann kommst du einfach wieder runter! Im Schrank ist Bettzeug und Handtücher und so! Die Toilette, beziehungsweise das Bad ist da!", Trevor zeigte auf die Tür. "Alles klar?", fragte er noch. Tim nickte nur und Trevor verschwand. Tim warf seinen Koffer aufs Bett und trat als erstes mal auf den Balkon heraus. Er stellte sich ans Gelände. Daran waren Blumenkästen befestigt und auch diese Blumen waren nicht echt. Tim musste grinsen. Wahrscheinlich hatte Trevor nicht gerade einen grünen Daumen! Wenn man über das Gelände sah, konnte man den ganzen Garten überblicken, aber die Straße sah man nicht. Es war sehr schön ruhig hier. Tim fragte sich, warum Trevor ein so tolles Gästezimmer hatte und wie die anderen Zimmer waren, wo die anderen schlafen sollten. Er schlenderte den Balkon entlang. Neben "seiner" Fensterwand war ein Stück richtige Wand, in dem ein Fenster aus Milchglas war, das gehörte wahrscheinlich zu dem Bad. Dann kam wieder eine Glaswand. Tim sah hinein. Da war ein Zimmer, was ähnlich eingerichtet war, wie das, wo er wohnen würde. Tim ging weiter. Wieder ein Milchglasfenster und dann wieder eine Glaswand. Wow! Das war ja fast so wie ein Hotel, was Trevor hier hatte! Und ein viertes Zimmer mit Bad gab es auch noch. Der Balkon war ziemlich lang und auch ziemlich geräumig, es war eigentlich eher eine Art Terrasse. Wenn man herunter sah, sah man eine richtige Terrasse und wenn man sich weiter herunterbeugte, konnte man sehen, dass unter dem Balkon Zimmer waren. Tim schaute zum anderen Ende des Balkons und joggte zurück zu seinem Zimmer. Dann musste er sich unbedingt das Bad ansehen. Das Bad war richtig geil. Ein großer Spiegel, davor ein Waschbecken. Über dem Waschbecken eine breite Ablage, auf der wieder eine unechte Pflanze stand. Daneben ein silberner Handtuchhalter. Dann gab es eine echt luxuriöse Badewanne und das Klo war hinter einer kleinen halb hohen Wand. Sogar ein Pissoir gab es noch! Tim war begeistert! So ein luxuriöses Bad hatte er noch nie gehabt! Dann ging Tim wieder ins Zimmer um seinen Koffer auszupacken und sein Bett zu machen.

Chapter 9:

"Und jetzt?", fragte Nicky. "Jetzt rufen wir uns zu erst mal ein Taxi!", bestimmte Duncan. Die beiden waren nach stundenlangem Flug endlich am Flughafen von Orlando angekommen und hatten gerade ihr Gepäck geholt. Also schleppten die beiden ihre Koffer und Taschen zum Taxiparkplatz. Sie riefen sich ein Taxi. "Wohin?", fragte der Fahrer unfreundlich. "Nach, äh... hm...", überlegte Nicky. "Nein, Nicky, sag bloß, du hast keine Ahnung, wo Trevor wohnt!", stöhnte Duncan. "Doch, er hat es mit doch gesagt! In dieser Villa. Wie hieß die gleich wieder..?" Nicky musste nachdenken. In der Zeit hievten Duncan und der Taxifahrer schon mal das Gepäck in den Kofferraum. Dann setzten sie sich alle ins Taxi. Doch Nicky wusste noch immer nicht, wie die Villa hieß. "Also, sagen Sie schon! Wo wollen Sie hin? Ich hab nicht ewig Zeit!", drängte der Fahrer. "Ja, Entschuldigung! Mir fällt’s gleich wieder ein!", meinte Nicky und verzog die Stirn in Falten um weiter nachzudenken. Duncan wendete sich an den Fahrer: "Wissen sie nicht, wo Trevor von O-Town wohnt?" Immerhin war der ja berühmt! "Nie gehört!", brummte der Fahrer. Dann maulte er: "Also, wohin? Ich will heut noch was verdienen!" Duncan stupste Nicky an, der daraufhin zusammenfuhr: "Mist, jetzt hätte ich’s fast gehabt! Es ist irgendein Frauenname..." "Das ist oft so bei Villen!", meinte Duncan genervt. Dann flüsterte er Nicky zu: "Beeil dich, der Fahrer hat bald keine Geduld mehr!" Da fuhr es durch Nicky und seine Augen leuchteten auf: "Ich hab DIE Idee! Wir rufen Trevor einfach an!" Duncan rollte mit den Augen: "Warum hast du nicht gleich gesagt, dass du seine Nummer hast?!" Nicky wühlte nach seinem Handy. Er fand es aber nicht: "Mist, ich glaube, es ist in meinem Koffer..." Duncan seufzte auf. Während Nicky immer noch hektisch in seiner Jacke herum wühlte, nahm Duncan sein Handy und fragte den Taxifahrer nach der Nummer der Auskunft. Er ließ sich Trevors Nummer geben und rief ihn an. Es tutete eine ganze Zeit lang. Bis endlich jemand abnahm. Nicky wühlte immer noch verzweifelt nach seinem Handy. Er hatte noch gar nicht mitbekommen, dass Duncan die ganze Zeit herumtelefonierte. Duncan rief dem Fahrer zu: "Villa Josefina!" Der Taxifahrer ließ den Motor aufheulen: "Warum nicht gleich!" und er preschte los. Dabei fiel Nicky erschrocken nach vorne. Duncan musste lachen, als er das sah. Nicky sah ihn mit einem verzweifelten Blick an: "Ich find es nicht! Und jetzt?" "Jetzt fahren wir zur Villa Josefina!", meinte Duncan und schüttelte sich dabei vor lachen. Nicky sah aus dem Fenster und verstand erst jetzt, dass sie schon längst fuhren. "Wie..?", Nicky war verwirrt und Duncan musste ihm erst mal erklären, woher er plötzlich wusste, wie die Villa hieß. Das Taxi fuhr in ein nobles Viertel ein und blieb dann bald stehen. Duncan und Nicky stiegen aus und sahen sich die Villa an, die man nur teilweise über der hohen Mauer sehen konnte. Der Taxifahrer warf die Sachen aus dem Kofferraum, rechnete mit den Jungs ab und brauste davon. "Man, der hat uns voll abgezockt! Ich wette, der hat viel mehr verlangt, als normalerweise!", maulte Nicky. "Woran das wohl liegt...", grinste Duncan. Dann schleppten die beiden ihr Gepäck ans Tor und klingelten. Nach einer halben Ewigkeit bequemte sich Trevor mal dazu, das Tor zu öffnen und die beiden machten sich auf den Weg zum Haus. Als sie dann endlich da waren, stand Trevor schon an der Tür. Er hielt einen großen Hund am Halsband und sah ihnen grinsend entgegen: "Hey Guys! How are you?" "Hey Trev!", Nicky umarmte seinen alten Freund und Duncan begrüßte Trevor per Handschlag, dann streichelte er Dozy, die ihn gleich als Freund einstufte. Verunsichert sah Nicky sich um: "Ist er schon da?" "Wer?", Trevor sah ihn verständnislos an, doch dann fiel es ihm ein und lachend meinte er: "Ja, Tim ist schon da! Er ist grade oben!" Nicky atmete etwas auf. "Wollt ihr gleich eure Sachen hochbringen?", fragte Trevor dann. "Ja klar, sonst fliegen die ja hier rum!", meinte Nicky. Trevor musste grinsen und zeigte den beiden ihre Zimmer. Er hatte beschlossen, dass Nicky in das dritte Zimmer und Duncan in das vierte kommen sollte, damit Nicky nicht in dem Zimmer neben dem "bösen" Tim wohnen musste. Dazwischen sollte Mike als Dämpfer sein. Mike wollte nämlich auch hier wohnen, obwohl er nur zehn Minuten nach Hause brauchte! Trevor fand seinen Plan mit der Zimmerverteilung ziemlich schlau! Aber wo blieb Mike eigentlich? Trevor war mit Nicky und Duncan wieder runtergegangen und meinte nun: "Das ist mal wieder typisch, der, der am nächsten wohnt, braucht am längsten!" "Aber er muss doch von dem Armenviertel, wo er her kommt, in das Bonzenviertel hier, wo du wohnst, herkommen!", alberte Nicky. "Also bitte, so arm ist er auch wieder nicht, dass er im Armenviertel am anderen Ende der Stadt wohnt! Aber mal im Ernst: Wo bleibt der denn? Weil er wohnt in Reality im übernächsten Viertel!", meinte Trevor. Duncan wunderte sich schon ein bisschen. An die Aussprache von Trevor musste er sich erst noch gewöhnen! Er verstand ihn nämlich kaum. Da öffnete sich die Tür und Tim kam herein. "Ah Tim, da bist du ja endlich!", meinte Trevor erfreut. Als Nicky Tim sah, versteckte er sich schnell halb hinter Duncan. Er versuchte trotzdem lässig zu wirken und stützte sich mit dem einen Arm auf Duncans Schulter auf. Nervös sah er zu dem Typen. Hoffentlich würde er ihn nicht wieder Motherfucker nennen! Ängstlich wartete Nicky darauf, was Tim sagen würde. Doch erst mal redete wieder Trevor: "Darf ich dir Duncan und Nicky vorstellen?" Tim ging zu den beiden hin und schlug in Duncans Hand ein: "Hey!" Und dann schlug er auch in Nickys schweißnasse Hand ein und sagte, wobei er ihn freundlich anlächelte: "Hi Nicky!" "H-hey!", stotterte Nicky. "Gehen wir ins Wohnzimmer!", beschloss Trevor und sie gingen wieder durch einige Zimmer ins Wohnzimmer. Bei einem Glas Cola unterhielten sich die vier gut. Nicky taute langsam auf, vielleicht war dieser Tim ja doch nicht so schlimm... Und Tim verstand sich gut mit den anderen und auch Duncan konnte mitreden, obwohl er außer Nicky niemanden kannte.

Chapter 10:

Erst nach über einer Stunde klingelte es wieder. "Na endlich!", begrüßte Trevor Mike und schlug in seine Hand ein. Da wurde Mike auch schon fast von Dozy umgeschmissen, die sich mit ihren Pfoten auf seinen Schultern abstützte und sein Gesicht abschleckte. "Wääh! Igitt! Aus, Dozy!", Mike versuchte sich zu befreien. Lachend zog Trevor Dozy herunter. Als Mike Nicky sah, rief er: "Nicky!", schleuderte seine Tasche und seine Jacke in eine Ecke und lief auf ihn zu. Und Nicky lief ihm entgegen: "Mikey!" Die beiden umarmten sich herzlich. Dann entdeckte Mike Tim, der noch mit Duncan auf dem Sofa saß: "Hey Tim!" Tim sprang auf und die beiden fielen sich ebenfalls in die Arme. Nicky sah ihnen dabei skeptisch zu. "Und du bist Duncan?", fragte Mike Duncan und schlug in seine Hand ein. "Ja, und du wohl Mike!", stellte Duncan fest. "Dann sind wir ja endlich komplett!", meinte Trevor und bot auch Mike eine Cola an. Nach einiger Zeit kamen sie endlich auf ihre Band zu sprechen. "Wie stellt ihr euch das mit der Band denn jetzt genau vor?", fragte Trevor. "Also ich wär für Rock!", meinte Tim begeistert. "Das ist eine gute Idee! Dieser ewige Boygroup-Pop langweilt mich auch!", meinte Nicky und auch die anderen waren begeistert. "Spielt ihr irgendwelche Instrumente?", wollte Mike wissen. "Hey! Das ist ja die Idee!", meinte Duncan begeistert, "Das ist mal ganz was anderes!" "Bei mir zwar nicht, aber ich würde gerne weiter drummen! Ich find es langweilig, nur da zu stehen und zu singen!" "Find ich auch!", meinte Trevor. "Wir sollten wirklich richtige Musik machen!", meinte auch Tim. "Also, was könnt ihr denn?", fragte Mike noch einmal. "Ich spiel seit ein paar Monaten Gitarre!", meinte Trevor stolz. "Ich spiel auch Gitarre!", meinte Duncan und Tim lachte: "Ich auch! Wie cool!" "Kann einer von euch Bass spielen?", wollte Mike nun wissen. "Ja, ich hab das mal probiert. Ich denk schon, dass ich das hinkriegen würde...", meinte Duncan. "Und du Nicky? Kannst du nicht auch irgendwas?", wendete sich Mike nun an Nicky. Nicky fuhr herum: "Äh, nö." "Hey! Ich weiß ganz genau, dass du Klavier spielst!", meinte Duncan da. "Ja, aber erstens, was will man mit nem Klavier in einer Band und außerdem spiel ich noch nicht so lange!" "Trevor spielt auch noch nicht so lange Gitarre! Außerdem spielst du dann eben Keyboard! Wenn du Klavier spielen kannst, kannst du auch Keyboard!", meinte Mike. "Meinst du?", fragte Nicky verunsichert. "Natürlich!", Mike legte beruhigend seine Hand auf Nickys Schulter. "Aber wir fangen erst morgen an, okay? Weil ich muss schlafen!", meinte Tim gähnend. Die anderen nickten. Da fragte Nicky frech: "Hey, Trev! Bekommen wir heute auch noch was zu Essen?" Die anderen mussten lachen und Trevor meinte: "Ja aber natürlich! Was wollt ihr denn?" "Also, fünf Gänge mindestens!", meinte Nicky und fuhr sich mit der Hand über den knurrenden Magen. "Obwohl, vielleicht dauert das zu lange! Koch doch lieber nur Nudeln!" "Damit wäre ich auch schon zufrieden!", meinte Duncan und erntete damit von den anderen Zustimmung. Also machte sich Trevor daran, Nudeln zu kochen.

Chapter 11:

Nicky hörte ein dumpfes Klingeln. Was war das? Das war doch sein Handy! Schnell öffnete er seine Tasche, die auf dem Boden stand und wühlte darin herum. Da war es! Er schaute auf den Display: Shane! Schnell nahm er ab: "Shane?" Erst kam gar nichts und dann kam ein leises Schluchzen. "Shane, was ist passiert?", fragte Nicky besorgt. Man merkte, dass Shane die Tränen herunter schluckte und versuchte tapfer zu sein, aber seine Stimme zitterte trotzdem, als er sagte: "Sie ist gestorben! Nicky! Ogott!" Shanes Stimme versagte. "Hey, Shany! Hush... Was ist denn passiert?", versuchte Nicky ihn zu beruhigen. "Mum! Sie ist heute... Ogott, Nicky, ich kann es gar nicht glauben..." Schluchzen. Oh God! Shanes Mutter war doch wohl nicht wirklich... "Shane!" "Nicky, sie ist heute Nachmittag... Sie ist einfach zusammengebrochen..." Nicky wartete. Wie gerne wär er jetzt bei Shane um ihn beruhigen zu können. "Herzinfarkt! Sie konnten ihr nicht mehr helfen... Übermorgen... ist die Beerdigung" Nun fing Shane doch wieder das schluchzen an. "Shane! Ogott, das tut mir ja so furchtbar leid!" "Nicky, ich musste dich einfach anrufen..." "Ist schon gut Shane! Ist okay." Auch Nicky musste schlucken und als er später auflegte, fing er hemmungslos das Weinen an. Shanes Mutter war für ihn wie eine zweite Mum gewesen. Nicky warf sich auf das ungemachtes Bett. Wie konnte das passieren? Sie war doch noch viel zu jung zum sterben!! Nicky schluchzte. Armer Shane! Da fiel es Nicky plötzlich ein: Er musste zu Shane! Er konnte seinen besten Freund doch jetzt nicht alleine lassen! Nicky zog den Rotz in seiner Nase hoch und wischte sich mit dem Handrücken über die nassen Augen. Er nahm sein Handy und wählte Shanes Nummer. "Nicky?", Shanes Stimme war immer noch sehr traurig, aber er hatte wohl zu weinen aufgehört. "Shane! Ich komme! Ich nehme morgen den ersten Flieger und komme zu dir!!" "Danke Nicky!", meinte Shane hörbar gerührt. "Bis dann.", meinte Nicky und Shane legte auf. Dann legte auch Nicky auf. Er würde es den anderen erst morgen sagen. Nicky rief aber noch, bevor er ins Bett ging, beim Flughafen an und buchte sich einen Flug. Leider flog die nächste Maschine erst Morgen Nachmittag.

Chapter 12:

Als Duncan am nächsten Morgen runter kam, waren Trevor, Mike und Tim schon wach. Mitten im Wohnzimmer standen ein Schlagzeug, eine Anlage und zwei Gitarren herum. "Hey! Wo habt ihr das denn alles aufgetrieben?", wollte Duncan wissen. "Tja, Connections!", grinste Mike. "Das Schlagzeug, die Anlage und die Gitarre ist von Mike.", erklärte Trevor. "Und der Bass ist von nem Kumpel! Können wir mal ein paar Tage ausleihen!", meinte Mike. "Ja, cool! Und wo kriegen wir eine zweite Gitarre und ein Keyboard her?", wollte Duncan wissen. "Hab ich!", meinte Trevor stolz. Da öffnete sich die Tür und Nicky kam herein: "Was ist denn hier los?" "Die Jungs haben...", Duncan stoppte, als er Nickys rotgeweinte Augen sah. Schnell lief er zu ihm hin und nahm ihn an den Schultern: "Was ist denn mit dir passiert?" Nicky sackte sichtbar zusammen und Duncan setzte ihn erst mal hin. Nicky starrte auf die Tischplatte und meinte dann langsam: "Shanes Mutter ist tot." "Was, Mae?! Ogott, ist ja schrecklich! Wie konnte das passieren?", wollte Duncan wissen. Er war total geschockt, denn er kannte Mae gut. Er setzte sich neben Nicky und Nicky erzählte ihm von dem Herzinfarkt. "Schrecklich.", meinte Duncan danach. Trevor, Tim und Mike hatten natürlich mitbekommen, was passiert war. Sie kümmerten sich nun um die beiden, denn sie taten ihnen leid. Trevor machte schnell ein paar Toasts mit Peanutbutter für die Freunde. Zum Trinken gab es Coffee. Duncan und Nicky würgten das amerikanische Frühstück herunter, wobei ihnen die anderen zusahen, denn sie hatten schon gegessen. Als Nicky mit dem Coffee seine Peanutbutter-Toasts heruntergespült hatte, meinte er zu den anderen: "Ich flieg heute Nachmittag! Morgen ist die Beerdigung. Tut mir leid für euch..." Nicky sah auf die Instrumente, die mitten im Wohnzimmer herumstanden. Duncan sah ihn an und meinte dann bestimmt: "Ich geh mit! Ich geh auch auf die Beerdigung! Außerdem kann ich dich nicht alleine heimfliegen lassen!" Die anderen sahen die beiden verständnisvoll an. Eine Stille entstand. Die Ausführung ihrer Band-Idee würde also eindeutig verschoben... Duncan starrte in den ekligen Coffee und wischte sich unauffällig eine Träne aus dem Augenwinkel. Er würde nicht weinen! Um das zu unterstreichen, nahm er seine Tasse und den Teller und stand auf. Dann meinte er zu den anderen: "Wie wärs, wenn wir wenigstens noch eine Probe abhalten, bevor wir fliegen?" Dann wand er sich an Nicky, der nur still vor sich hinsah: "Das würde uns ablenken..! Wir können jetzt eh nichts für sie, Peter oder Shane tun!" Langsam nickte Nicky: "Stimmt, du hast Recht! Lasst uns proben Jungs." Damit stand auch Nicky auf und brachte mit Duncan das Geschirr in die Küche. "Wann sehen wir uns dann wieder?", fragte Mike so laut, dass es auch Duncan und Nicky in der Küche hören konnten. Tim und Trevor zuckten nur die Schultern. Da kam Nicky zurück und meinte: "Wie wärs, wenn ihr einfach mit nach Dublin kommt? Ihr könnt ja bei mir wohnen, ich werde nur nicht ständig Zeit haben, da ich auch für Shane da sein will!" Da kam auch Duncan: "Ja, würdet ihr mitkommen? Weil dann buch ich gleich mal den Flug für euch mit!" "Na, dann kommen wir eben mit! Also, wenn es dich wirklich nicht stört Nicky!?" "Nein nein, ist schon okay!" "Hast du mal ein Telefon?", suchend sah sich Duncan um. Trevor nickte, verschwand kurz und kam dann mit einem Telefon wieder. Doch Duncan hob abwehrend die Hände und meinte: "Ach, kannst du das bitte machen? Ich hab immer solche Schwierigkeiten, mich mit Amerikanern zu verständigen..!" Grinsend wählte Trevor eine Nummer. Als er wieder auflegte, meinte er: "Der Flug ist leider schon fast ausgebucht! Es war noch genau ein Platz frei! Den hab ich jetzt für dich gebucht, Duncan!" "Naja, dann kommen wir eben in ein paar Tagen nach!", meinte Mike. "Das ist wahrscheinlich doch eh besser...", wand Tim ein.

Chapter 13:

Die Fünf hatten sich inzwischen schon etwas eingespielt. Es klappte schon ganz gut. Da sie nichts anderes gefunden hatten, spielten sie nun irgend ein altes Lied von Natural. Gerade war Trevor, der die Leadgitarre übernommen hatte, aus dem Takt gekommen. Die anderen waren so versunken, dass sie es gar nicht merkten. Also versuchte er schnell wieder rein zu kommen. Die Fünf gingen voll ab, aber plötzlich wurde die Tür hinter ihren Rücken aufgerissen: "Buh!" Nicky, der direkt an der Tür stand fuhr herum: "Waah!!" und dann: "Ashley!" Er fiel Ashley um den Hals. Die anderen spielten immer noch so laut, dass sie gar nichts mitbekamen. Doch plötzlich bemerkte auch Trevor, der schon wieder aus dem Takt gekommen war, Ashley und ging zu ihm und Nicky hinter: "Hey! Wie bist du denn hier rein gekommen?" "Bei dir kann man ziemlich gut einbrechen!", meinte Ashley grinsend. "Was? Wie denn das bitte?", wollte Trevor wissen. "Es hat ja keiner aufgemacht und da bin ich einfach hinten über die Mauer gestiegen und durch das Wohnzimmerfenster, das war nämlich offen." "Was? SO leicht geht das?!", Trevor war sichtlich entsetzt. Da fing Ashley unvermittelt das Kichern an, als er sah, wie versunken Mike, Duncan und Tim immer noch spielten. Er legte seinen Finger auf die Lippen und sah Nicky und Trevor verschwörerisch an. Er schlich sich von hinten an Mike ran. Dann schubste er ihn an. Es gab einen lauten Knall, denn Mike hatte vor Schreck voll in die Drums gehauen. Dadurch waren auch endlich die beiden anderen aufmerksam geworden. Als Mike Ashley erkannte, fiel er ihm ebenfalls um den Hals: "Ash! Lang nicht mehr gesehn!" Duncan und Tim begrüßten Ashley auch, obwohl sie ihn nicht kannten. "Das ist echt ne Überraschung! Obwohl ich mich immer noch frag, wie du hier einfach einbrechen konntest...", meinte Trevor. "Ich wollte einfach mal schauen, wies dir so geht. Ich war grad in der Nähe...", erklärte Ashley seinen plötzlichen Besuch. Duncan wand sich an Nicky: "Du, Nicky, ich muss noch ein paar Sachen zusammen packen und dann müssen wir ja auch schon bald los!" "Tu das! Ich hab meine Sachen schon zusammen!", meinte Nicky und sah wieder zu Ashley, der gerade gefragt hatte, was die Fünf hier eigentlich machten. "Wir haben eine Band gegründet!", erklärte Nicky stolz. Ashley zog eine Augenbraue hoch: "Habt ihr wohl noch nicht genug vom Boygroupgemache?" "Was wir hie machen ist kein Boygroupgemache! Wir machen richtig geilen Sound!", verteidigte Trevor sich und seine Kumpels. Ashley meinte gedehnt: "A-ha!" Und dann meinte er grinsend: "Wollt ihr mir nicht was vorspielen?" Trevor schüttelte den Kopf und sagte: "Vergiss es Ash! Das ist alles noch im Aufbau und das bekommt noch keiner zu hören! Auch nicht du!" Ashley verzog seinen Mund gespielt zu einer beleidigten Schnute.

Chapter 14:

-5 days later-

Nervös sah Mike auf seine Uhr: "Wo bleibt der denn zum Teufel?!" "Hey, er wird schon kommen! Er holt doch nur seinen Koffer, den er vergessen hat!", beruhigte Tim. "Eben! Er holt doch nur seinen Koffer, den er vergessen hat!", äffte Mike Tim nach, "Also, wo bleibt er so lange? Wie kann man überhaupt so blöd sein und seinen Koffer vergessen, wenn man verreisen will!!?" Tim seufzte: "Beruhig dich halt Mike!" "Haha, wie witzig! In wenigen Minuten fliegt unsere Maschine!" Da kam auch schon aus dem Lautsprecher: "Letzter Aufruf für den Flug um 14:32 Uhr nach Dublin/Irland! Letzter Aufruf!" Mike packte Tim am Arm und sprintete los. Tim musste wohl oder übel neben ihm her laufen, wobei er keuchte: "Aber, Mike! Wir können doch nicht..." "Shut up! Trevor ist selbst schuld, wenn er nicht kommt!" Schnaufend kamen die beiden beim Schalter an.

Chapter 15:

Mike und Tim nahmen ihre Koffer vom Laufband und machten sich auf den Weg nach draußen. "Und wie stellst du dir das jetzt vor, wie wir ihn finden sollen?", wollte Tim von Mike wissen. "Pass mal auf!", meinte Mike und sprach eine Gruppe Mädels an: "Sorry, Girls..." "Ey, bist du nicht Michael von Natural?" "Aaaah, er ist es!" Kreisch! Ein Girl fiel Mike, der abwehrend seine Arme hob, um den Hals. Tim lachte verwundert. Ihn kannte hier niemand, aber woher kannten die Mike? Während Mike Autogramme geben musste, fragte er die Girls: "Wir wollen zu Nicky Byrne, könnt ihr uns sagen, wo der wohnt?" "Klar!", meinte ein Girl wie selbstverständlich, als wäre es ganz normal, nach der Adresse von einem Star gefragt zu werden. Sie schrieb Mike Nickys Adresse auf und dann konnte Mike die Mädchen endlich wieder los werden. Schnell ging er mit Tim weiter. Tim musste grinsen: "Hier kennt wohl jeder Nicky und weiß, wo er wohnt..." "Ja, aber niemand sieht mehr was Besonderes darin! Mark - ich meine den Mark Feehily - hat mal gesagt, dass hier in Dublin und vor allem in Sligo fast jeder ein Autogramm von ihnen hat, oder mehrere und deshalb finden die das ganz normal!" "Aber woher kennen die DICH hier?", wollte Tim dann wissen. Inzwischen saßen die beiden in einem Taxi und Mike meinte: "Wir waren doch vor ein paar Jahren auch mal hier mit Westlife auf Tour. Die ham uns immer geholfen, irgendwo berühmt zu werden." Er musste grinsen. Nach ein paar schweigsamen Minuten hielt das Taxi und Tim und Mike standen vor einer riesen Villa. "Wow!", stellte Tim fest, als er an seine kleine Wohnung dachte. Tim drückte auf die Klingel, die am Außentor angebracht war - ähnlich wie damals bei Trevor. Nach einiger Zeit gab das Tor ein summendes Geräusch von sich und öffnete sich langsam. Mike und Tim betraten den Weg, der durch einen schon fast parkähnlichen Garten führte. Als sie um die Kurve gingen, sprang plötzlich ein kläffender Hund an ihnen hoch. Mike schrak erschrocken zurück. Da kam eine Stimme: "Aus, Rex!" Der Hund ließ von den Jungs ab und hörte auf zu knurren. Da kam ein kleiner Typ um die Ecke und nahm den Hund am Halsband: "Sorry, Guys!" Und mit einem "Man sieht sich!" war er auch schon in Richtung Tor verschwunden. "Bye Shane!", rief Mike ihm noch hinterher. Dann gingen er und Tim weiter Richtung Nickys Villa, immer den Weg entlang. Nach ca. fünf Minuten kamen die beiden endlich am Haus an. Eine breite Treppe führte zu einem Holztor. Verwundert gingen sie nach oben. Die Tür war verschlossen. Wieder eine Klingel mit einer Überwachungskamera. Wieder öffnete sich das Tor nach dem Klingeln wie von selbst. Hinter dem Tor befanden sich Tim und Mike plötzlich auf einem kleinem Hof. Da wurde plötzlich eine ganz normale Haustür aufgerissen und Nicky streckte seinen Wuschelkopf heraus: "Hey! Da seid ihr ja! Wo ist Trevor?" Nicky sah sich verwundert um. "Der hat den Flieger verpasst, weil er seinen Koffer zu Hause vergessen hat.", meinte Mike mit einem ironischen Unterton. "Wie kann man, wenn man verreist, seinen Koffer daheim vergessen?", fragte Nicky verwundert. "Hey Nix! Es ist TREV!" "Stimmt.", lachte Nicky und bat seine Gäste herein. Er führte Tim und Mike durch endlose Gänge und Zimmer. Tim staunte nicht schlecht über diesen Luxus. Hier war alles noch viel größer und luxuriöser und vor allem ordentlicher als bei Trevor! "Wollt ihr was trinken?", Nicky sah seine Gäste im Gehen an. "Ja gerne!", meinte Mike. "Stellt doch erst mal euer Zeug ab! Hier stört es nicht!", meinte Nicky mit einer Handbewegung zum Boden. Erleichtert stellten Tim und Mike ihre Koffer auf den Boden. Schnell schob Nicky das Gepäck so an die Wand, dass es wirklich nicht störte und einigermaßen ordentlich aussah. Dann öffnete er eine Tür. Eine geräumige Küche kam zum Vorschein. "Was wollt ihr trinken? Cola?" Mike und Tim nickten. Nicky öffnete den Kühlschrank und schnappte sich eine große Flasche Cola. Dann schob er Mike und Tim durch eine weitere Tür. Sie landeten in einem riesigen Esszimmer. Nicky drückte Tim die Flasche in die Hand und zeigte auf eine weitere Tür: "Wir gehen ins Wohnzimmer, geht schon mal vor!" Mike und Tim betraten das Wohnzimmer. Es war ein helles Zimmer, mit einer großen Fensterwand durch die die Sonne schien. Es war mit hellen Möbeln eingerichtet. Die Sessel und die Couch waren mit weißem Leder überzogen. In der Mitte stand ein Glastisch. Während sich Tim noch staunend umsah und sich nicht traute zu setzten, fletzte sich Mike auf den nächsten Sessel. Da kam Nicky mit drei Gläsern in der Hand in den Raum. "Machs dir doch bequem!", meinte er zu Tim, während er die Gläser auf dem Glastisch abstellte. Verlegen setzte sich Tim auf den anderen Sessel. Nicky überlegte sich, dass es schwer zu glauben war, dass das der gleiche Tim war, der ihn Motherfucker genannt hatte! Tim war ja total verschüchtert! "Sag mal, wohnst du ganz alleine hier?", wollte Tim dann wissen. Nicky lachte: "Nein! Dann bekäm ich ja Einsamsgefühle! Jetzt wohnt ja ihr hier! Oft wohnt aber auch Shane hier, oder ein anderer meiner Kumpels von Westlife. Die kommen dann mit der ganzen Familie. Nur Kian ja leider nicht mehr ganz so oft... Oder hier wohnt mal meine Familie, Eltern, Geschwister und so, oder andere Freunde. Hier ist eigentlich fast immer was los!" "Und deine Freundin?", fragte Tim weiter. "Klar, wenn ich eine Freundin hab, dann wohnt die auch hier.", grinste Nicky. Er reichte seinen Kumpels die Colagläser, die er inzwischen gefüllt hatte. Da passierte es: Tim rutschte das Glas aus der Hand und die ganze Cola floss über das weiße Sofa! Tim erschreckte sich total und fluchte los: "Damn! Verdammte Schei*e! Sh*t! F*ck! F*cking bloody Sh*t!" Panisch sprang er auf und wischte mit seinem Ärmel über das Sofa. Nicky stand nur mit offenem Mund neben ihm und starrte ihn fassungslos an. Nicky war total erschrocken über Tims furchtbare Flüche! Als Tim Nickys geschockte Augen sah, stotterte er: "Sorry, Nicky, es tut mir so leid! Ich hab dein Sofa total ruiniert!" Mike musste lachen, denn Nicky schien es gar nicht zu stören, dass Tim soeben seine Couch geschrottet hatte, Nicky schien nur über Tims Ausdrücke geschockt zu sein. Grinsend stand Mike auf und suchte in der Küche nach einem Lappen. Als er einen gefunden hatte, ging er zurück ins Wohnzimmer. Die Situation hatte sich kaum geändert: Nicky stand noch immer verwirrt da und Tim versaute sich seinen Pullover total, indem er immer wieder mit seinem Ärmel über das pikfeine Sofa durch die Cola wischte. Mike warf ihm den Lappen zu und erleichtert fing Tim nun an, mit dem Lappen den Fleck zu entfernen. Mike stellte sich vor Nicky und fuchtelte ihm mit den Händen vorm Gesicht herum: "Erde an Nicky! Is da wer??" "Äh, was?", fragte Nicky verwirrt. Mike musste laut lachen und setzte sich wieder hin. Nun setzte sich auch Nicky und die beiden sahen Tim zu, wie er den Fleck weg schrubbte. "Was schaut ihr denn so?", fragte Tim brummelnd. "Schön machst du das!", grinste Mike. Endlich war Tim fertig und der Fleck war sogar nicht mehr zu sehen, wenn man nicht ganz genau hinsah!

Chapter 16:

"Ich zeig euch mal eure Zimmer, dann könnt ihr euch schon mal etwas einrichten! Wisst ihr wann Trevor kommt?" Mike und Tim folgten Nicky in den Flur und Mike meinte: "Nee, keine Ahnung!" Sie nahmen ihre Koffer in die Hand. Nicky öffnte eine Tür, die in ein Treppenhaus führte. Sie gingen die Treppe nach oben und Nicky öffnete wieder eine Tür: "Also, das hier ist das Gästestockwerk!" Sie standen in einem großen Flur, von wo aus links zwei, rechts zwei und ganz hinten noch eine Tür weggingen. Nicky erklärte kurz: "Da hinten wohnen meine Eltern, da ist Duncan jetzt schon eingezogen, in den anderen wohnen immer Mark, Kian, Shane und Bryan plus Families." Nicky nahm die erste Türklinke in die Hand. "Hier wohnt Shane mit seiner Familie." Er betrat das Zimmer und die anderen beiden folgten ihm. "Hier kann einer von euch wohnen!" Es war nicht nur ein ganz normales Schlafzimmer, sondern eine ganze Suite. Mike meinte: "Okay, dann bleib ich gleich mal hier!" Er sah in alle "seine" Türen hinein: Bad, Küche, Wohnzimmer und Schlafzimmer. Neben dem Doppelbett stand auf jeder Seite ein Kinderbettchen, in denen einige Spielsachen lagen. Diese Bettchen gehörten wohl Nicky und Rey. Mike musste schmunzeln, wenn er an die beiden kleinen süßen Kiddies dachte. Er warf seinen Koffer auf das Bett.

Chapter 17:

Nicky zeigte auf die gegenüberliegende Tür: "Das ist Bryans Suite, die zeig ich dir besser nicht..." Dann ging er zur dritten Tür und öffnete sie. Tim folgte ihm nach einem kurzen Blick auf Bryans Tür. Was war mit Bryans Suite? Sie betraten "Tims" Flur. Tim stellte seinen Koffer ab. "Fühl dich hier wie zu Hause!", munterte Nicky ihn auf. Die beiden gingen ins Schlafzimmer. Schnell kickte Nicky ein Paar benutzte Boxershorts und eine einzelne Socke unters Bett. "Sorry, Kian hat hier als letztes gewohnt! Aber keine Angst, das ist alles nicht SO vergammelt, er war vor einem Monat mal hier!", meinte Nicky mit einem entschuldigendem Lächeln. "Kian wird es nichts ausmachen, wenn du in seinem Bettzeug schläfst. Also, wenn es dich nicht stört..." "Is schon okay!", meinte Tim und sah auf das zusammengeknubbelte Bettzeug. Es sag aus, als wäre Kian soeben erst daraus herausgekrochen. "Okay, du kannst dich ja dann mal einrichten, ich geh runter." Nicky wand sich zum Gehen, dann drehte er sich aber noch einmal um: "Aber essen tun wir schon unten zusammen, oder? Ich hab ganz gerne Gesellschaft." Tim nickte nur und Nicky verschwand. Tim klopfte zu erst das Kopfkissen glatt. Dann hob er die Decke hoch. Darunter erschien eine Jogginghose. Er nahm sie mit zwei Fingern und warf sie in eine Ecke. Die Bettdecke war total verwurschtelt ganz unten im Bezug. Tim richtete sie erst mal wieder und legte sie dann ordentlich aufs Bett. Dann holte er seinen Koffer ins Schlafzimmer und öffnte den Schrank. Gleich fiel ihm ein ganzer Haufen Klamotten entgegen. Er konnte so schnell nicht alles auffangen, stopfte dann aber alles wieder hinein und schloss schnell die Tür. Vorsichtig öffnete er die nächste Schranktür einen Spalt. Schnell schloss er sie wieder, denn da war das gleiche Chaos. In den anderen Schränken das Selbe. Seufzend öffnete Tim seinen Koffer und stellete ihn so in eine Ecke. Dann würde er eben "aus dem Koffer leben".

Chapter 18:

Mike sah sich in Shanes Suite um. Im Kühlschrank fand er außer Babybrei und ein paar anderen Sachen auch eine Flasche Bier. Er nahm sie sich und setzte sich vor den Fernseher. Nach kurzer Zeit klopfte es leise an die Tür. Er hob den Kopf: "Ja?" Da streckte Tim seinen Kopf herein. "Was gibt’s?", wollte Mike wissen. "Ich hab Hunger!", Tim kam ganz in Mikes Zimmer. Mike sah auf die Uhr: "Stimmt, wie könnten eigentlich mal zu Abend essen." Er stand aus seinem Sessel auf und stellte den Fernseher aus. Die beiden gingen auf den Flur. "Sollen wir Duncan fragen, ob er auch Hunger hat?", fiel da Mike ein. Tim nickte und joggte zu Duncans Tür. Er klopfte. Duncan öffnete und freute sich, die beiden wieder zu sehen: "Hey ihr! Wie geht’s?" "Gut und dir?", fragte Tim. "Hungrig!", grinste Duncan und Mike meinte: "Dann sind wir hier ja richtig! Wollten dich fragen, ob du mit runter kommst, bei Nicky um Essen betteln!" Duncan war sofort dabei und die drei begaben sich auf den Weg nach unten. In der Küche trafen sie auf Nicky, der fleißig kochte. Als er die drei erblickte, meinte er: "Ich dachte, ihr habt vielleicht Hunger!?" "Und wie!", meinte Duncan und hielt sich den Bauch, der verdächtig knurrte. Mike fuhr sich mit der Zunge über die Lippen, als er das Essen roch. "Können wir irgentwie helfen?", wollte Tim wissen. "Ihr könnt drüben schon mal decken!" Tim, Mike und Duncan gingen ins Esszimmer. Nachdem sie das Geschirr ausfindig gemacht hatten, deckten sie den Tisch. Dann kam Nicky mit dem Essen.

Chapter 19:

Mit quietschenden Reifen hielt das Taxi. Trevor hatte dem Taxifahrer ziemlich eingeheizt. Schnell bezahlte er und jumpte aus dem Wagen. Gerade noch rechtzeitig fiel ihm sein Koffer ein, der noch im Kofferraum war. "Halt!", rief er laut und der Taxifahrer, der den Motor schon wieder angemacht hatte, sah verduzt aus dem Fenster. Trevor öffnete die Heckklappe und nahm seinen Koffer. Dann ging er zu dem Tor. Er klingelte und wartete dann eine halbe Ewigkeit, bis sich das Tor endlich öffnete. Trevor lief ein Stück und stellte dann seinen Koffer ab um kurz zu verschnaufen. Dann ging er wieder ein Stück. Die Villa kam in sein Sichtfeld. ‚Nicht schlecht! Die ist ja fast so schön, wie meine Josefina!’, dachte er sich und nahm seinen schweren Koffer wieder in die Hand. Endlich war er bei der eigentlichen Tür angekommen. Die Tür wurde geöffnet. Ein schnelles "Hallo!" und dann sah Trevor nur, wie jemand wieder verschwand. Schnell beeilte er sich, ihm hinterher zu kommen. Seinen Koffer ließ er einfach stehen, um dem Typen, der sich als Nicky entpuppte, schneller hinterher eilen zu können. Dann sah er auch, wieso Nicky sich so beeilte, denn er schien die Pfanne in seiner Hand schon länger halten zu müssen. Trevor roch das Essen und bemerkte: "Ich hatte so gehofft, dass ich es noch zum Essen schaffe! Heute muss mein Glückstag sein!" Dann betrat er nach Nicky das Esszimmer. Nicky knallte die Pfanne auf den Tisch und schüttelte erst mal seine Hand, während Trevor Mike und den anderen um den Hals fiel. "Was fällt dir ein, uns einfach am Flughafen sitzen zu lassen!", meckerte Mike los. "Mike hatte schon voll die Panik bekommen!", grinste Tim. "Ich hatte gemerkt, dass ich den Flieger nicht mehr schaff und dann sind mir noch ungefähr tausend Sachen eingefallen, die ich vergessen hatte und ich hab beschlossen, meinen Koffer einfach noch mal zu packen!", entschuldigte sich Trevor. Dann hatte auch der Schmerz in Nickys Arm endlich so weit nachgelassen, dass er Trevor umarmen konnte: "Hey Trev! Schön, dass du auch irgendwann noch gekommen bist!" Duncan begann zu nörgeln: "Können wir jetzt endlich essen??"

Chapter 20:

"Okay, also, du kommst in Markies Zimmer! Er hinterlässt das immer recht ordentlich.", erklärte Nicky und schob Trevor samt Koffer zu einer der beiden Türen, wo noch keiner untergebracht war. Dann meinte Nicky zu den anderen dreien: "Gute Nacht! Bis Morgen!" "Gute Nacht!" Es war schon spät und die Jungs wollten ins Bett. Mike und Tim gingen in ihre Zimmer und auch Duncan verschwand am Ende des Ganges. Trevor öffnete die Tür und machte das Licht an. Nicky trat mit in die Suite. Trevor sah sich kurz um und ging dann ins Schlafzimmer. Mit Schwung landete Trevors schwerer Koffer auf der großen, säuberlich gemachten Bettdecke. Schnell meinte Nicky: "Achtung, nein! Das ist Marks Bettwäsche!" Hastig riss er Trevors Koffer wieder herunter. Trevor sah ihm nur verwundert zu. Nicky öffnete einen Schrank und holte eine andere Decke und ein anderes Kissen heraus. Er legte Mark und Carols Bettzeug ordentlich zusammen und legte es dann vorsichtig in den Schrank. Dann warf er Trevor Bettbezüge zu und meinte: "Bitte bring mir ja nichts von Marks Sachen durcheinander! In den Schränken ist sicher noch irgendwo Platz für dich aber Markies Sachen müssen an Ort und Stelle bleiben, sonst findet er sie doch nie wieder!" Trevor grinste "Okay." und begann die Decke zu beziehen. "Ach ja, das Bettlaken kannst du ja benutzen, Mark kriegt dann halt ein frisches!", meinte Nicky und kurz darauf war er verschwunden.

Chapter 21:

Mitten in der Nacht bekam Tim Hunger. Er ging in Kians Küche. Wenigstens hatte der scheinbar ziemlich unordentliche Kian in seiner Küche kein ungewaschenes Geschirr, was hier schon einen Monat herumstand! Tim öffnete den Kühlschrank: Zwei Flaschen Cola, eine Flasche Wodka und Pudding! Es waren 6 Becher Pudding! Gierig griff Tim danach. Würde er Kian eben neuen Pudding kaufen! Er riss den Deckel vom Becher und fuhr angewidert zurück: Es war eine dicke weiße Schicht Schimmel über dem Pudding. Tim sah auf das Verfallsdatum. Der Pudding war seit über drei Wochen abgelaufen! Er nahm gleich alle Becher und warf sie in den Mülleimer. Tim sah sich noch immer hungrig um. Er schaute in alle Schränke, bis er endlich eine Packung Gummibärchen fand. Er öffnete sie und nachdem er sich vergewissert hatte, dass sei okay waren, fing er an, sich ein Gummibärchen nach dem anderen in den Mund zu stopfen. Da fiel ihm ein, dass Nicky ihm Bryans Wohnung nicht hatte zeigen wollen. Tim wollte wissen, warum! Was war damit los? Er wollte es herauskriegen! Also tapste er leise barfüßig und mit seinen Gummibärchen in der Hand auf den Flur. Er schlich in Richtung Bryans Tür. Genau vor Mikes Tür stolperte Tim und es fielen Gummibärchen aus der Tüte auf den Boden. Er bückte sich, wobei er sich mit einem dumpfen Schlag seinen Kopf an Mikes Tür anstieß: "Outch!" Plötzlich öffnete sich die Tür: "Was machst du denn hier?", Mike sah verschlafen zu Tim nach unten. Tim erklärte ihm seine nächtlichen Forschungen. Da war Mike wieder hellwach: "Klingt mysteriös! Ich bin dabei! Ich komme mit!" Und so tilgerten nun zwei Gestalten mitten in der Nacht und barfüßig auf die andere Seite des Flurs. Vor Bryans Tür blieben sie stehen. "Willst du?", fragte Tim und hielt Mike die Gummibärchentüte vor die Nase. Mike grapschte sich eine Hand voll. "Okay, du gehst vor!", Mike schob Tim nach vorne. Zögernd drückte Tim die Klinke nach unten. So schlimm konnte es ja nicht sein! Es würden darin ja keine Gespenster wohnen! Leise knarrend und einmal kurz quietschend öffnete sich die Tür. Es war dunkel. Mike legte seine Hände auf Tims Schultern, damit er ihn nicht verlor. Tim wagte einen Schritt in die geheimnisvolle Wohnung. Schnell und erschrocken zog er seinen Fuß jedoch wieder zurück, denn es hatte ein seltsames Geräusch gegeben. Tim konnte Mikes Atem im Nacken spüren. Hastig fuhr Mike mit der Hand die Wand entlang. Er fand den Lichtschalter nicht! Tim nahm allen seinen Mut zusammen und wagte noch einmal einen Schritt nach vorne. Wieder dieses Geräusch! Trotzdem ging Tim weiter, Mike im Schlepptau. Plötzlich stieß er sich den Fuß an etwas Weichem: "Ah!" Im gleichen Augenblick schrie auch Mike laut auf, denn ihm war etwas über den Kopf gestrichen.

Was geschieht in diesem Zimmer? Gibt es vielleicht doch Gespenster, die hier wohnen? Werden Mike und Tim den heimlichen nächtlichen Besuch in Bryans Suite überleben? Wie wird es dann mit der geplanten Band weiter gehen? Was wird geschehen? Seid auf den nächsten Teil gespannt! Er kommt bald!


Part two:

"Ogott, ich will hier raus!", stöhnte Mike. "O-o-okay!", klapperte Tim mit den Zähnen. Schnell drehten die beiden um und verließen fluchtartig die Wohnung. Schnell schloss Tim die Tür und lehnte sich schwer atmend von außen dagegen. Nach ein paar Sekunden meinte er: "Ich will wissen, was da war!" "Ich geh da nicht noch einmal rein!", Mike schüttelte energisch den Kopf. "Und morgen - wenns hell ist?", fragte Tim. Zögernd meinte Mike: "Ich will ja auch wissen, was da drin los ist..." "Okay, abgemacht! Morgen Früh um 9:oo Uhr, vorm Frühstück, treffen wir uns hier und decken die Sache auf, okay?" "Okay!" "Gute Nacht!" "Gute Nacht!" Die beiden gingen in ihre Zimmer.

Chapter 22:

Am nächsten Morgen wachte Mike auf. Er sah sich kurz um, bis er realisierte, wo er war. Dann beschloss er, sich ausnahmsweise schon einmal VOR dem Frühstück anzuziehen. Also quälte er sich aus dem Bett und verschwand unter der Dusche, wo er laut sang. Nach dem Anziehen, war es auch schon 9:oo Uhr und Mike ging auf den Flur hinaus, wo Tim schon ungeduldig auf ihn wartete. "Diesmal gehst du vor!", bestimmte Tim. "Es war aber deine Idee, nocheinmal reinzugehen..!", Mike zögerte. "Es ist doch hell!", meinte Tim und schob Mike vor. Endlich öffnete Mike die quietschende Tür. Er blieb sofort wie erstarrt stehen: "Oh nein!" Dann fing er an, herzhaft zu lachen. Er bekam sich nicht wieder ein und krümmte sich vor Lachen. Tim wollte wissen, was los war und stellte sich auf die Zehenspitzen um Mike über die Schulter sehen zu können. Er glaubte nicht, was er da sah! Er schob den sich immernoch vor Lachen schüttelnden Mike beiseite um besser sehen zu können: Quer durch das Zimmer war eine Schnur gespannt, die wohl als Wäscheleine diente, denn daran hingen lauter Babyklamotten. Genau vor Tims Füßen lag ein Spielzeugviech, was ein komisches Geräusch von sich gab, wenn man darauf drückte - oder trat. Der Boden war bedeckt von Spielsachen. Mike lachte immernoch, während Tim ehrlich geschockt fluchte: "Shit happens! Wie peinlich!" Er ging weiter in die Wohnung hinein. Diese Wohnung hatte, im Gegensatz zu den anderen, ein Zimmer mehr. Im Bad standen Babypuder und -cremes neben Rasierapparat und Parfum. Auf dem Boden lag ein Handtuch und eine halbaufgewickelte Klopapierrolle. Im Schlafzimmer stand der Schrank offen. Auf einer Komode stand ein Spiegel und darum lagen allerhand Schminksachen durcheinander. Auf dem Boden lagen Kleidungsstücke und vereinzelte Spielsachen. Über dem ordentlich gemachten Bett hing ein großes Bild, welches den glücklichen Bryan mit seiner Frau Kerry zeigte. Tim ging wieder in den Flur. Mike lachte immernoch, folgte ihm dann aber ins nächste Zimmer. Das Wohnzimmer. Auf dem Boden lag eine große Krabbeldecke, die mit Spielsachen bedeckt war. Daneben stand ein Schaukelpferd. Auf der Couch war ein großer Fleck, die Vorhänge waren halb zu, die andere Hälfte war unordentlich zurückgeschoben. Im Regal standen viele Bilderrahmen mit Fotos der jungen Familie, Bryans Eltern, Kerrys Eltern und Bilder von Bryan mit seiner Schwester. Dann gab es Bilder von Kerry mit Atomic Kitten und von Bryan mit Westlife. In den Fächern darüber lagen wild durcheinander Bücher und Videobänder. Der Fernseher musste in dem Schrank versteckt sein, denn er war nicht zu sehen. Nur die Fernbedienung lag zusammen mit einer halben Packung Keksen auf dem Sessel. Der nächste Raum war die Küche. Was Tim in Kians Küche ‚vermisst’ hatte, fand er hier vor: Ungewaschenes Geschirr! Es waren zwar nur ein paar Babyflaschen, ein Glas und zwei krümelige Teller, aber trotzdem war es ekelig! Der Tisch war ungewischt. Darum herum standen drei normale Stühle und zwei Hochstühlchen, über denen vollgekleckerte Lätzchen hingen. Auf dem Boden stand ein umgedrehter Karton, auf dem ein Puppentopf mit -löffel stand. Tim war entsetzt über dieses Chaos, doch Mike kicherte zwischendrin immer wieder los. Die beiden gingen in das letzte Zimmer. An der einen Wand stand ein kleines Bett und an der anderen zwei Gitterbettchen. In den Betten lagen jeweils mehrere Schnullis und Kuscheltiere. Auf einem kleinen Tisch, um den vier Stühlchen standen, lagen Papier und Stifte. Ein Stift lag auch auf dem Boden. Über dem einen Stuhl hingen drei Strampelanzüge in verschiedenen Größen. In dem Zimmer gab es außerdem noch einen Schrank, der fast die ganze Wand bedeckte. Auf dem Boden waren zwei paar kleine Hausschühchen verteilt und außer einer Puppe noch einige Spielautos. An der Wand hing ein Foto, wo drei kleine Kiddies drauf waren, die unverkennbar von Bryan abstammten! Außerdem hingen dort ein paar Bilder, die undefinierbares Gekrakel darstellten. Darunter stand immer "Molly" oder "Lilly" und das Datum. Mike und Tim gingen wieder auf den Flur der Suite und sahen noch einmal über das unglaubliche Chaos. "Mann, sind die unordentlich, die Mc Faddens! Hätte ich gar nicht gedacht!", meinte Mike erstaunt mit dem Kopf wackelnd. "Ogott, vielleicht ist hier wer eingebrochen?", durchfuhr es Tim. "Oh nein! Nicht, dass die denken, WIR wären das gewesen! Schnell raus hier!" Schnell huschten die beiden aus Bryans Wohnung und schlossen die Tür. Am Ende des Flurs öffnete sich eine Tür. Die beiden fühlten sich ertappt und fuhren herum. Sie sahen Duncan, der verpennt und noch nur mit Boxershorts bekleidet, aus der Tür sah: "Was macht ihr denn hier schon so früh?" "Ach niiichts...", meinte Tim gedehnt und sah zu Mike, der ihm verschwörerisch zu blinzelte. Zum Glück schlief Duncan noch fast und bemerkte das nicht. Leise irgendetwas von wegen "Es ist doch noch sooo früh, ich geh wieder schlafen..." murmelnd, zog er seinen Kopf wieder zurück und war verschwunden. Da meinte Tim: "Du Mike!" Er sah Mike durchdringlich an. Mike hob fragend eine Braue. "Das erfährt aber keiner! Ich mein, dass wir so peinlich waren und uns vor dieser Wohnung gegruselt haben!" "Schon klar Kumpel! Aber ich finds lustig!", Mike musste schon wieder lachen. Tim stöhnte genervt: "Hör auf! Nicky wollte mir Bryans Wohnung nur nicht zeigen, weil sie so unordentlich ist!" Die beiden gingen zum Treppenhaus. Auf der Treppe blieb Mike stehen: "Und wenn er die Wohnung dir aus einem anderen Grund nicht gezeigt hat? Und es ist wirklich jemand eingebrochen und wenn wir es nicht sagen, merkt das gar niemand...!?" "Spinn nicht rum, Mikey!", winkte Tim ab und ging weiter. "Ich muss das herauskriegen!", meinte Mike und folgte Tim. "So lange du niemandem sagst, dass wir uns gegruselt haben!?", Tim sah Mike zweifelnd an. "Keine Angst, es wir niemand erfahren! Lass mich nur machen!"

Chapter 23:

"Wo ist noch mal die Küche?" Tim blieb ratlos stehen und kratzte sich am Kopf. "Suchen wir!", forderte Mike auf und die beiden machten sich auf die Suche. Nach einer zehnminütigen Suche fanden die beiden endlich die Küche wieder. Sie gingen hindurch ins Esszimmer. Nicky war schon wach und saß mit dem Rücken zu ihnen, Zeitung lesend und Tee trinkend. Mike und Tim blieben in der Tür stehen: "Morgen!" Nicky drehte sich samt Stuhl um. Doch es war gar nicht Nicky! Es war Shane! "Morgen Jungs!", sagte er, nahm einen Schluck Tee und wand sich wieder seiner Zeitung zu. Verwundert sahen sich Mike und Tim an. Dann gingen sie zurück in die Küche. Während Mike Tee kochte, denn Kaffee hatte er nirgends gefunden, und Tim nach etwas Essbarem suchte, flüsterte Mike: "Was macht der denn hier? Wann ist er gekommen? Und wo ist Nicky?" Tim konnte nur die Schultern zucken. Da fand Tim eine Packung Toasts. Er steckte zwei Toasts in den Toaster und wartete bis die sie fertig waren, dann nahm er sie mit spitzen Fingern und warf sie auf einen Teller. Während er auf seine Finger pustete, steckte er mit der anderen Hand die nächsten zwei Toasts hinein. Der Tee war fertig, Mike nahm die Kanne und ging rüber ins Esszimmer zu Shane. Kurz darauf folgte ihm Tim mit den Toasts. Nachdem die beiden alles für ein einigermaßen gutes Frühstück gefunden hatten, spachtelten sie los. Shane saß daneben und sagte nichts, da er immenoch in seine Zeitung vertieft war. Erst als sich die Tür öffnete und ein total verschlafener Nicky mit verstrubbeltem Haar und in Boxershorts erschien, blickte er erfreut auf und legte die Zeitung beiseite: "Guten Morgen Nicky!" Er strahlte. "Oh, Shane! Was machst du denn hier?", Nickys verschlafenes Gesicht erhellte sich. Mike und Tim sahen ihn an. Dann sahen sie zu Shane. "Ich hab gedacht, ich schau halt mal vorbei..." Nicky setzte sich und nahm einen Schluck aus Shanes Teetasse. Dann erst bemerkte er die beiden anderen: "Oh, guten Morgen ihr zwei!" Er zwinkerte ihnen zu. "Guten Morgen Nicky!", meinten Mike und Tim, die Nicky und Shane bis dahin verwundert zugeschaut hatten. "Schön, dass du uns auch schon bemerkst!", grinste Tim. "Sorry, bin noch etwas verpennt...", meinte Nicky und rieb sich wie zum Beweis die Augen. Dann stand er auf und ging mit einem "Ich glaub, ich brauch nen Tee!" in die Küche. Kurz darauf drang ein leichter Geruch von gebratenem Speck ins Esszimmer. Nicky streckte seinen Kopf herein: "Will jemand Speck und Ei?" Tim und Mike waren froh, dass sie schon etwas gegessen hatten und so schüttelten sie nur schnell die Köpfe und Shane meinte: "Danke Nicky, aber ich hab schon gefrühstückt!" So zog Nicky seinen Kopf wieder zurück. Shane sah Tim an: "Sag mal, wer bist du eigentlich?" "Ich bin Tim.", stellte sich Tim vor. Shane nickte langsam mit dem Kopf: "Ach so, DER bist du! Der, der zu Nicky Moth...." Doch da Nicky gerade mit einer Pfanne und einer dampfenden Tasse Tee ins Zimmer kam, blieb dieser Satz unvollendet. Nicky setzte sich und begann, die Eier mit Speck direkt aus der Pfanne zu essen. Angewidert sahen ihm Tim und Mike dabei zu. Shane schien das normal zu finden, aber die beiden Amerikaner mussten sich an diesen Anblick noch gewöhnen. Da richtete Mike das Wort an Shane: "Sag mal, Shane, wie geht es dir denn nun?" Shane sah auf: "Du meinst wegen meiner Mutter?" Mike nickte bedrückt. "Ich weiß nicht..." Shane sah auf einen entfernten Punkt: "Ich kann nichts daran ändern. Und mein ganzes Leben trauern kann ich auch nicht, dass hätte sie auch nicht gewollt und das holt sie auch nicht wieder zurück..." Er sah nachdenklich vor sich hin. Er tat Mike leid und auch Tim sagte nichts. Nicky hatte eine ganz kurze Esspause gemacht, aß nun aber wieder weiter.

Chapter 24:

"Schnell! Zettel und Stift!", Duncan kam ins Zimmer gestürmt. "Na endlich, wir dachten schon, du lebst nicht mehr!", meinte Nicky fast erleichtert. Es war schon kurz vor zwei Uhr Mittags und inzwischen war auch Trevor schon längst wach und Shane war zu Bryan gegangen, er wollte am Abend wieder kommen. Alle hatten nur noch auf Duncan gewartet. "Das liegt nur an meiner Songidee! Ich konnte deswegen ewig nicht einschlafen! Schnell einen Stift! Und einen Zettel!", rief Duncan wieder und sah sich hektisch um. Während die anderen ihn nur ansahen als wäre er verrückt im Hirn, sprang Tim auf, verschwand aus dem Raum und kam kurz darauf mit Zettel und Stift wieder. Duncan entriss es ihm und noch im Stehen begann er, etwas darauf zu kritzeln. Nicky stand auf und meinte zu Duncan: "Setz dich erst mal! Und ich mach dir erst mal ein gescheites Frühstück!" Er nahm Duncan und drückte ihn auf den Stuhl, wo er soeben noch gesessen hatte. Dann verschwand er in die Küche. Er schnappte sich eine Pfanne aus dem Schrank und stellte sie auf de Herd. Aus dem Nebenzimmer hörte er, wie Mike sagte: "Nein, da muss das anders sein." Und dann Trevor: "Eben, warte mal, so..." Nicky nahm Butter und Eier aus dem Kühlschrank und erhitze das Fett in der Pfanne. Schnell schnitt er Speck zu kleinen Streifen. Darin hatte er Übung. Dann das Ganze in die Pfanne. Aus dem Nebenzimmer hörte er, wir Tim sagte: "Nein, so geht das echt nicht! Ich finde das nicht gut!" und Trevor: "Doch, so muss das sein!" "Nee, ich finds auch scheiße!", mischte sich Duncan ein: "So, wie ichs am Anfang hatte, wars gut!" "Ich hab ne geile Idee für den Sound an der Stelle!", meinte Trevor da erfreut. Kurze Pause und dann von Mike: "Hey, klingt gut! Da muss aber dringend ein geiler Schlagzeugwirbel rein!" "Gute Idee!", hörte Nicky Duncan sagen. "Aber nicht so, Leute! Das klingt doch dann scheiße!", meinte Tim und Trevor sagte: "Doch, das ist echt besser so, Tim!" Nicky wendete die Eier und den Speck in der Pfanne. Dann hörte er weiter zu. Er versuchte es zum Mindesten, denn man konnte nichts mehr verstehen, da plötzlich alle durcheinander redeten. Außerdem zischte das Essen in der Pfanne so stark, dass er gar nichts mehr verstehen konnte. Aber die Stimmen wurden lauter, die Diskussion wurde zu einer heftigen Auseinandersetzung und dann zu einem richtigen Streit. Die Eier waren fertig. Nicky nahm sie von der Flamme, machte den Herd aus und ging ins Esszimmer. Er sah, wie sich die vier Boys anschrien und schon fast an die Gurgel sprangen. Da holte er tief Lust und schrie so laut er konnte: "Seid endlich stiiiiill!!!!" Alle vier verstummten und fuhren zu Nicky herum, der nun eine Gabel aus einer Schublade nahm: "Ihr seid echt unerträglich! Wenn wir eine gescheite Band machen wollen, müssen wir uns auch einigen können!" Nicky knallte die Pfanne vor Duncan auf den Tisch, gab ihm die Gabel und meinte: "Das war Duncans Songidee. Lasst ihn doch erst mal fertig schreiben, bevor ihr euern Senf dazu gebt!" Eine verblüffte Stille war eingetreten. So hatten die anderen Nicky noch nie erlebt, aber er hatte doch Recht!

Chapter 25:

Tim, Trevor und Duncan stimmten ihre Gitarren. Mike studierte schon mal seine Schläge ein und Nicky war in seine Fingerübungen, die er zum Aufwärmen machte, vertieft. "Ein bisschen tiefer, Trev!", bemerkte Tim. Duncan sah grinsend zu Nicky und sagte leise zu Tim und Trevor: "Nicky glaubt wohl, das klingt gut!" Die beiden anderen mussten lachen und Trevors Augen blinkten, als er sagte: "Nicky glaubt ja auch noch an den Weihnachtsmann!" Nicky bekam das nicht mit und auch Mike hörte nichts von dem Geläster, da er in seine einzelnen Trommelwirbel vertieft war. "Okay, es kann los gehen!", kündigte Trevor so laut an, dass es Mike und Nicky auch mit bekamen. Mike hörte auf, zu spielen: "Okay, seid ihr bereit?" "Yeah!", kam von den anderen. Mike schlug seine Drumsticks aneinander: "One - Two - Ah One, Two, Three, Four!" Und ab gings. Die Fünf Boys hauten in ihre Instrumente, dass es nur so krachte. Doch kurz darauf hörten sie schon wieder auf. Sie waren voll aus einander gedriftet. "Okay, noch mal!", meinte Nicky und Mike zählte wieder ein. Diesmal ging es schon besser, aber nach ein paar Minuten kamen sie wieder durcheinander.

Chapter 26:

Nach einer Stunde Probe ließ Nicky verlauten: "Leute, machen wir BITTE eine Pause! Ich kann nicht mehr!" Duncan stimmte sofort zu und auch Trevor meinte: "Ja, ich brauch was zu trinken!" Auch Tim legte seine Gitarre bei Seite: "Ich auch!" und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Mike sah seine "Band-Kumpels" verwundert an. Er hätte noch ewig weiter spielen können: "Mann, ihr seid ja gar nichts gewöhnt!" "Jaja, tu du nur so, als ob du voll die Kondition hättest!", zog Trevor Mike auf. "Wie habt ihr es denn bitte schön stundenlang auf der Bühne ausgehalten?", wollte Mike wissen. "Damals haben wir alle nicht wie die Irren auf unseren Instrumenten rumgedroschen!", bemerkte Duncan. "Ach stimmt, ich hatte ganz vergessen, dass ihr nur faul auf der Bühne rumstandet und vor euch hin gesungen habt!", meinte Mike ironisch. "WIR machen jetzt auf jeden Fall Pause!", sagte Nicky schnell, bevor sich es die anderen noch einmal anders überlegten. "Dann übt weinigstens schon mal eure Gesangsparts ein!", sagte Mike noch, bevor die vier den Raum verließen. Dann begann er, weiter zu drummen.

Chapter 27:

Nachdem die anderen Boys nach einer viertel Stunde immernoch nicht wieder im Proberaum aufgetaucht waren, beschloss Mike, jetzt auch mal eine Pause zu machen. Er begab sich auf die Suche nach den anderen. Er fand sie dann im Wohnzimmer. Sie saßen da und quatschten. Mike wischte sich den Schweiß von der Stirn und nahm dankbar den Drink von Duncan an. "Wo ist denn unser Text?", fragte Trevor. Mike sah sich um: "Lag der nicht vorhin noch hier irgendwo?" "Da ist er ja!", rief Tim und hielt einen Zettel hoch. Es war der Text zu dem Stück, was sie vorhin gespielt hatten. Sie hatten es am Morgen doch noch einiger Maßen ohne Streitereien geschafft zusammen ein Lied zu komponieren und zu schreiben. Nun begannen sie, die Texte und Melodie ein zu studieren.

Chapter 28:

Die fünf Jungs waren gerade beim Abendessen, da kam plötzlich einfach so Shane hereinspaziert. "Guten Apetit!", begrüßte er die Jungs. "Hey Shane! Willst du auch was essen?", fragte Nicky gleich erfreut. "Nein, hab schon gegessen.", meinte Shane und setzte sich mit an den Tisch. Da kam Mike eine Idee, wie er vielleicht etwas über Bryans Suite herausfinden könnte und so fragte er anscheinend erschrocken: "Oh shit, Shane! Ich penn ja in deinem Zimmer, wenn du willst kann ich aber ja in Bryans..." "Ach was, kein Problem! Ich schlaf bei Nicky! Das machen wir öfters so!", unterbrach ihn Shane und sah Nicky grinsend an. Mist, das hatte wohl noch nicht geklappt, aber Mike gab nicht auf und er hakte nach: "Wenn du meinst, aber ich hab dann irgendwie ein schlechtes Gewissen... Aber warum schläfst DU nicht einfach in Bryans Suite?" Shane lachte laut auf: "Nee, echt nicht! Die Mc Fadden Wohnung ist doch eine Zumutung!" Da mischte sich Trevor mit ein: "Warum, spukts da oder was?" Tim und Mike sahen sich an und während Tim nur seinen Mund verzog, musste sich Mike ganz schön das Lachen verkneifen. "Naja, spuken nicht so recht, aber sie hams nicht so mit der Ordnung..." "Da hast dus aber noch nett ausgedrückt, Nicky. Ihr müsste wissen, die Mc Faddens sind die größten Chaoten auf dem ganzen Planeten!", verbesserte Shane Nicky. Mike sah Tim triumpfierend an. Ha! Er hatte es doch ganz unauffällig herausgefunden! Und in Bryans Suite war NICHT eingebrochen worden! Tim sah ihn anerkennend an, während die anderen schon wieder über ein anderes Thema quatschten.

Chapter 29:

Duncan stand auf. Ihm war langweilig. Er hatte wohl die letzte Nacht zu viel geschlafen, denn jetzt bekam er kein Auge zu. Sie waren alle früh ins Bett gegangen, denn sie waren von den Proben ganz schön kaputt gewesen. Duncan ging auf den Balkon und starrte in die Dunkelheit hinaus. Da bemerkte er, dass bei Trevor noch Licht an war. Er ging an den Rand des Balkons und verbog sich so, dass er in Trevors Zimmer schauen konnte. Seine Suite war die einzige mit Balkon und deshalb kam er nicht so richtig anTrevors Fenster ran. Duncan konnte aber nichts erkennen, denn er konnte nicht so richtig ins Fenster schauen. Also klopfte er einfach ans Fenster. Kurz darauf wurde es geöffnet und Trevor sah heraus: "Was gibt’s?" Grinsend bemerkte Duncan: "Hey, ich wette, nein, ich weiß, dass Nicky das nicht so locker genommen hätte, wenn jemand mitten in der Nacht an sein Fenster klopfen würde. Er hätte gekrischen wie am Spieß!" "Warum probieren wir es nicht aus?", fragte Trevor unternehmungslustig. Duncan musste grinsen: "War wohl ne gute Idee, zu dir zu gehen, weil mir ist echt langweilig!" "Mir auch, im Fernsehen kommt nix Gescheites!", meinte Trevor und kletterte aus dem Fenster aufs Fensterbrett. Er sah kurz runter, doch sie waren ja nur im zweiten Stock. Dann hielt er sich an einem Rohr von der Regenrinne fest und machte einen großen Schritt auf Duncans Balkonrand. Dann sprang er hinunter zu Duncan. "So, das wäre schon mal geschafft.", stellte er fest. "Und jetzt?", fragte er dann. Die beiden standen sich gegenüber, nur in Boxershorts. Die Presse wäre begeistert gewesen: Zwei fast nackte Prominente, die sich mitten in der Nacht auf dem Balkon eines dritten Prominenten unterhielten. "Gut, dann gehen wir mal zu Nicky!", meinte Duncan. "Aber doch nicht durchs Haus! Da hört uns doch jeder!", rügte Trevor sofort. "Stimmt. Aber wie kommen wir nach unten? Hier müsste doch irgendwo eine Feuerleiter sein...", meinte Duncan und die beiden suchten den dunklen Balkon ab. "Hier!", rief Duncan leise. Trevor ging schnell zu ihm hinüber und Duncan begann, die Feuerleiter herunter zu klettern. Trevor folgte ihm dicht auf den Fersen. Unten angekommen liefen die beiden schnell in ein Gebüsch, nicht, dass noch irgendeine Warn- oder Lichtanlage anging! Sie drückten sich an die Hauswand. Doch als nach ein paar Sekunden nichts zu hören war, begannen sie, sich die Wand entlang zu tasten. "Jetzt ist nur die Frage, wo Nickys Zimmer ist!", tuschelte Trevor. "Gehen wir eben einmal um die ganze Villa.", meinte Duncan leise und schlich weiter. Die beiden sahen in jedes Fenster hinein. Dann kamen sie wieder zu einer Feuerleiter, die nach oben führte. "Die geht zu Mikes Fenster!", stellte Trevor fest. "Wollen wir?", fragte Duncan und war schon auf der Leiter. Trevor kletterte ihm nach. Als Duncan unter Mikes Fenster angekommen war, klopfte er daran. Er konnte schwach Mike im Bett schlafen sehen. Doch Mike rührte sich nicht vom Fleck. Duncan klofte noch ein paar Mal. Trevor fragte: "Und?" Duncan hob nur die Schultern: "Nichts!" Und die beiden stiegen wieder hinunter. Nun schlichen sie weiter die Hauswand entang. Plötzlich erschraken Trevor und Duncan heftig, denn ein Hund schlug zu bellen an und kurz darauf war er bei ihnen. Es war Shanes Hund. Warum musste der den auch mitnehmen? Trevor konnte den Hund zum Glück recht schnell beruhigen und die beiden lauschten. Hoffentlich hatten die anderen nichts von dem Lärm mitbekommen. Da öffnete sich über ihnen ein Fenster und eine Gestalt sah hinaus und rief: "Wer ist da?" Duncan und Trevor sahen sich an: "Tim?" "Was macht ihr denn da mitten in der Nacht? Ihr habt mich voll erschreckt!", motzte Tim los. Dann schloss er das Fenster wieder. Er wollte wohl weiterschlafen. "Puuh, Glück gehabt! Nicky scheint nichts mitbekommen zu haben...", stellte Duncan nach ein paar Schweigesekunden des Lauschens fest. Also gingen die beiden weiter und sahen weiter in jedes Fenster hinein. Endlich sah Duncan, dass sich in einem Zimmer etwas bewegte. Das Fenster war einen Spalt offen und so winkte er Trevor her und die beiden konnten lauschen. Sie erkannten Nicky, der am Sofa stand und Shane versuchte wach zu rütteln: "Shane, wach auf! Schnell! Rex hat angeschlagen!" Duncan sah Trevor mit komischer Verzweiflung an. Dann guckten sie beide wieder ins Zimmer. Shane brummte und murmelte dann irgendwas. "Bitte, Shane, wirklich! Da ist jemand!", Nickys Stimme klang ängstlich. Da setzte sich Shane endlich auf und meinte verschlafen: "Da ist niemand. Rex hat ne Maus gefangen oder so!" Er wollte sich gerade wieder hinlegen, da hatte ihn Nicky auch schon fest umklammert und einen spitzen Schrei von sich gegeben, denn Duncan hatte sich tatsächlich den Spaß erlaubt und ans Fenster geklopft. "D-d-da!", schrie Nicky und zeigte aufs Fenster. "Hast du das gehört, Shane?!" Shane fuhr ihm beruhigend über den Rücken: "Ganz ruhig Nicky, ich schau mal nach... Dazu musst du mich aber loslassen!" Shane kam nicht aus Nickys Umklammerung los. Schnell huschten Duncan und Trevor ins Gebüsch. Da ging plötzlich das Licht im ganzen Garten an. "Shit!", fluchte Trevor und hielt sich die Hand vor die geblendeten Augen. Schnell gab Trevor Rex einen Schubs und kroch mit Duncan noch weiter ins Gebüsch. Aus dem Fenster konnten die beiden wieder einen hysterischen Schrei hören und mussten sich das Kichern verkneifen. Da trat Shane ans Fenster und sah hinaus. Als Rex sein Herrchen erkannte, sprang er schwanzwedelnd an ihm hinauf. "Ach, es war nur Rex!", stellte Shane in Richtung Nicky fest und streichelte den Hund, bis er ihn wieder weg schickte. Kurz darauf ging auch das Licht im Garten wieder aus.

Chapter 30:

Ungeduldig trommelte Mike auf dem Tisch herum. "Kannst du mal aufhören? Das macht nervös!", murmelte Tim. Mike schnaubte: "Sorry, warum kommen die denn nicht?" Nicky und Tim sagten nichts. Wieder fing Mike das Trommeln an. Nicky seufzte auf. Tim nahm eine Queue in die Hand und schoss ein paar Billardkugeln hin und her. Mike fing wieder das Maulen an: "Dunci ist ja voll der Langschläfer!" Nicky sah ihn mit gehobener Augenbraue an: "Trev wohl nicht?" "Doch, aber Duncan hat gestern schon so lange gepennt!", Mike stoppte sein Getrommel kurz, um auf die Uhr zu sehen. Dann fing er wieder an: "Seit einer Stunde sitzen wir schon hier im Billardraum, vor fast zwei Stunden ist Shane gegangen, vor drei Stunden sind wir aufgestanden..." "Sie werde schon kommen, Mann!", unterbrach ihn Tim und legte die Queue wieder an. Mike sprang auf: "Ich geh jetzt hoch! Ich weck die jetzt!" Und weg war er. Nicky stellte mit Schrecken fest, dass er nun mit Tim alleine war. Bis jetzt war er ja einiger Maßen in Ordnung gewesen, ausgenommen der Unfall auf seinem Sofa, aber Nicky war auch noch nie alleine mit ihm gewesen! Immerhin hatte Tim gerade eine nahezu gefährliche Waffe in der Hand! Nicky drückte sich etwas tiefer in den Sessel und beobachtete Tim misstrauisch aus dem Augenwinkel. Tim stieß die Kugel an. "Yeah!", er hatte einige Kugeln in die Löcher befördert. Sein Blick fiel auf den stummen Nicky. Er sah ihn kurz verwundert an und widmete sich dann wieder seinem Billardspiel. Hatte Nicky vielleicht etwas gegen ihn? Noch nie hatten sich die beiden alleine unterhalten. Nicky schien ihm immer auszuweichen. Tim legte die Queue an und zielte. Okay, er und Nicky kannten sich ja noch nicht, aber Duncan und Trevor hatte er auch nicht gekannt und mit den beiden gab es gar kein Problem. Er konnte mit ihnen reden und lachen. Nun beschloss Tim, Nicky einfach mal darauf anzusprechen. Schaden konnte es ja nicht. Er ließ von der Kugel ab und stellte die Queue an den Billardtisch: "Nicky?" Nicky fuhr zusammen. Was wollte der? Er hatte ihn angesprochen! War das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen? Nicky wagte es nicht, Tim anzusehen. Tim ließ sich in den Sessel neben Nicky fallen und fragte ganz direkt: "Sag mal, hast du irgendetwas gegen mich?" O jeh, würde Tim ihn jetzt schlagen? Nicky hatte etwas Angst. Er sah Tim an. Doch Tim sah aus, als würde er sich Sorgen darüber machen, ob Nicky ihn wohl vielleicht nicht mochte. "Naja...", gab Nicky da von sich. Tim fragte beruhigend: "Was ist denn los?" "Weißt du...", Nicky kaute auf seiner Lippe, "Es hat mich ziemlich gestört, dass, dass..." Tim sah ihn erwartungsvoll an. Nicky sah auf den Boden und sagte beschämt: "Dass du mich Motherfucker genannt hast." Jetzt würde ihn Tim sicher gleich auslachen. Aber im Gegenteil, Tim war nur erstaunt: "Oh! Das wusste ich nicht! Du hättest es mir ruhig sagen können. Ich wusste nicht, dass dich das so mitnimmt." Er sah Nicky besorgt an. Nicky sah auf: "Hast du es also nicht ernst gemeint?" Tim lächelte: "Nein, bei uns ist es ganz normal, so zu reden! Ich wollte dir doch damit nicht weh tun, Nicky!" Nicky sah ihn dankbar an.

Chapter 31:

"Aufwachen!", Mike trommelte wie wild an Trevors Zimmertür. Dann joggte er zu Duncans Tür und schlug dagegen: "Aufwachen! Verdammt! Wo bleibt ihr denn?!" Da öffnete sich hinter ihm Trevors Tür. Ein verschlafenes Etwas guckte heraus: "Mike! Spinnst du? Es ist noch mitten in der Nacht!" Mike wollte gerade herummaulen, als sich auch Duncans Tür öffnete und Duncan ebenso verpennt und genauso wie Trevor nur mit Boxershorts bekleidet, herauskam. Verwirrt fuhr sich Duncan mit der Hand durch die verwuschelten Haare. "Jetzt beeilt euch ein bisschen! Es ist schon spät!", meckerte Mike. "Mann, mann, bist du hyperaktiv!", gähnte Duncan. Da war Trevor plötzlich wie vom Blitz getroffen wach: "Sag mal, ist Nicky da unten alleine mit Tim??" Mike sah ihn verwundert an: "Ja, schon..." Trevor rannte wie von der Tarantel gestochen los. Er hatte Nicky doch versprochen, auf ihn aufzupassen und ihn vor Tim zu beschützen! Duncan und Mike sahen sich fragend an. Dann meinte Duncan: "Ich zieh mich dann mal an, bin gleich bei euch!" "Beeil dich!", brummte Mike noch einmal ungeduldig und machte sich ebenfalls auf den Weg nach unten. Da klingelte sein Handy in seiner Hosentasche. Er nahm ab: "J! Hey, was gibt’s denn?" "Hey Mikey! Weißt du was? Ich bekomme ein Kind! Patricia ist schwanger! Jessica bekommt ein Geschwisterchen!", freute sich J. "Wie geil! J, ich wünsch euch alles Gute! Mann, ich freu mich ja so für dich!!!" Das war ja toll, J bekam ein zweites Kind! "Mike, ich wollte dich fragen... Hm, ob du wohl der Taufpate werden willst?", fragte J am anderen Ende. "Echt? ICH soll Taufparte werden? Oh, wie süß! Aber natürlich! Ich freu mich so! Mann, ich würde dich jetzt so gerne in den Arm nehmen!" J lachte: "Wo bist du denn eigentlich?" "In Irland..." Mike und J unterhielten sich noch eine Weile, bis Mike sich verabschiedete und beschwingt nach unten ging.

Chapter 32:

"Also, vertragen wir uns?", fragte Tim bittend. Nicky lachte und stand auf. Die beiden fielen sich um den Hals. Da sprang die Tür auf und Trevor, nur mit Boxershorts bekleidet, kam hereingestürmt. Er sprang auf Tim drauf und zerrte ihn von Nicky weg: "Tu ihm nichts an!!" Er schmiss Tim auf den Boden und setzte sich oben drauf. Tim konnte gar nicht schnell genug gucken und sah Trevor nur verdattert an. Vorsichtig zupfte Nicky an Trevors Ärmel: "Ähh... Trevi? Wir haben uns gerade versöhnt..." Trevor sah Nicky an, als wäre er grün und käme vom Mars. Dann sprang er auf und zog Tim hoch. Entschuldigend klopfte er ihm auf die Schulter und grinste: "Sorry, das konnte ich ja nicht wissen..." Da öffnete sich wieder die Tür und Mike kam herein: "Was geht denn hier ab?" "Ach nichts!", meinte Tim schnell und musste dabei grinsen. Anscheinend hatte Nicky so viel Angst vor ihm gehabt, dass er sich Trevor als Leibwächter engagiert hatte...

Chapter 33:

Duncan ging in die Küche. Er spähte ins Esszimmer und ins Wohnzimmer. Wo waren die anderen? Na, egal, er würde sie schon finden, jetzt musste er erst mal was essen. Er nahm sich einige von den Toasts, die noch herumlagen und legte sie auf einen Teller. Dann machte er sich mampfend auf die Suche nach den anderen. Aus dem Billardzimmer hörte er Stimmen. Da waren sie also! Er öffnete die Tür. "Guten Morgen!", erscholl ihm von den anderen ironisch entgegen. "Hey! ER hat genauso lange geschlafen wie ich!", verteidigte sich Duncan und zeigte auf Trevor. Dann ließ er sich auf einem Sofa nieder und aß seine Toasts weiter. Trevor kam zu ihm und schnappte ihm eins weg: "Sorry, ich darf doch? Mike hat mir verboten, mir etwas zu essen zu holen, denn wir müssen jetzt unseren Bandnamen aussuchen und da ist keine Zeit mehr zum essen und auch nicht mehr zum umziehen!" Mit einem bösem Seitenblick auf Mike biss er in das Toast und zupfte mit der anderen Hand an seiner Boxershorts. Mike beachtete ihn gar nicht sondern bemerkte in die Runde: "Erst mal brauchen wir Stift und Zettel!" Tim und Duncan sahen sich um. Nicky meinte: "Ich glaub, ich sollte mir mit euch angewöhnen, überall Stifte und Zettel herumliegen zu lassen!" Er ging aus dem Zimmer und kam kurz darauf mit einem Zettel und einem Stift wieder. "So. Irgendwelche Ideen vorhanden?", Mike schnappte sich den Zettel und sah in die Runde. "Die Powerguys!", schlug Duncan mampfend vor. "Wie wärs mit die ‚eating Guys’ oder die ‚sleeping Guys’!", verarschte Mike Duncan. "Ich wär eher für so was wie ‚The tigers’ oder so!", meinte Trevor mit bltzenden Augen. Mike schrieb die ersten beiden Vorschläge auf. Dann sah er Nicky an: "Nicky? Ne Idee? Oder Tim?" Er sah zu Tim. "Lass mal überlegen...", Nicky fuhr sich übers Kinn. "Wie wärs mit nem Mix aus unseren alten Bandnamen?", schlug er dann vor. "Nicht schlecht!", meinte Mike. "Und wie? Was haben wir denn da alles... O-Town, Westlife, Natural, Blue und B3.", stellte Tim fest. Alle überlegten. "The 3 blue westtown Naturals!", rief Nicky. "Das Problem ist nur, dass wir nicht nur zu dritt sind!", klügelte Trevor. "Das geht nicht, das ist so zu lang!", meinte Tim. Nicky zog eine beleidigte Schnute: "Mann, dann überlegt euch halt selber was, wenn euch meine Idee nicht gefällt!" "Außerdem sind wir ja eine neue Band, die gar nichts mit dem alten Kinderkram zu tun hat!", fand Duncan und biss wieder in sein Toast. "Wie wärs irgendwie mit den Anfangsbuchstaben unserer Namen?", schlug Mike vor. Tim nickte: "Gute Idee! Also, da gibt es M, T, D, N und noch ein T!" "Hmm, da kann man doch nix draus machen!", bemerkte Nicky. "Stimmt, das kann man nicht aussprechen. Also ist die Idee doch nicht so toll...", nuschelte Trevor mit vollem Mund. "Dann nehmen wir halt die Endbuchstaben!", meinte Mike und notierte alle Endbuchstaben der Namen: "Nicky - Y, Tim - M, Duncan - N, Trevor - R und ich - E!". "Das ist ja wie damals bei *Nsync!", fiel Duncan auf. "Na und?", meinte Mike und sah auf den Zettel: "YMNRE!" "Cooler Name!", witzelte Trevor und stand auf. Er und Duncan hatten alle Toasts aufgegessen. Er beugte sich über Mike und versuchte, einen vernünftigen Namen aus den Buchstaben zu machen. Die anderen standen ebenfalls auf und taten es ihm gleich: "YNREM - MENRY - RENMY..." Sie überlegten weiter bis Mike sagte: "RYMEN!" "Hey, das klingt cool!", stellte Trevor anerkennend fest und schlug Mike heftig auf die Schulter. Tim pfiff durch die Zähne und Nicky klatschte einmal lachend in die Hände und Duncan sagte: "Hey! Wisst ihr was? Den Namen nehmen wir! Das klingt doch fast wie Rhythm (engl. Rhythmus)!" "Warum nennen wir uns dann nicht gleich Rhythm?", wollte Trevor wissen. "Mensch, weil das langweilig wär! So hat es wenigstens einen richtigen Sinn!", erklärte Nicky. Mike nickte zustimmend: "Genau!" "Yeah, Guys, wir haben einen Namen!", rief Tim begeistert und die fünf stellten sich grölend in einen Kreis, legten die Hände aufeinander und warfen sie hoch, wobei sie laut schrien: "RYMEN!!!" Dann klatschte Mike unternehmungslustig in die Hände: "Jetzt proben wir! Los!" Sie stürmten aus dem Zimmer. Trevor bieb stehen. Die andern stoppten und sahen ihn verwundert an. Trevor sah an sich herunter: "Kann ich mich nicht wenigstens noch umziehen?"

Chapter 34:

"Duncan?", fragte Nicky leise und zog Duncan beiseite. Die anderen unterhielten sich gerade über ihren Song. Sie hatten gerade beschlossen, eine Pause mit dem Proben zu machen. Inzwischen klappte ihr Lied schon ganz gut, teilweise sogar mit Gesang. "Was gibt’s, Nicky?", wollte Duncan wissen. "Weißt du, ich hab heute Nacht komische Geräusche gehört. Ich hatte Angst!" Duncan merkte, dass er grinsen musste und unterdrückte es mit alle Kraft. "Aber da hatte ich ja Shane!", meinte Nicky. Dann rückte er endlich mit der Sprache heraus: "Shane ist heute Nacht nicht hier, kann ich vielleicht bei dir schlafen?" Trevor hatte das Gespräch mitbekommen und hatte unauffällig gelauscht. Als Duncan nun todernst meinte: "Klar! Aber dann müssen wir uns das Ehebett deiner Eltern teilen!", brach Trevor in lautes Lachen aus. Nicky und Duncan drehten sich um. Das merkte Trevor und er sagte prustend: "Mike! Du hast da was im Haar!" Mike wurde rot und fuhr sich hastig durchs Haar. Nicky sagte schnell zu Duncan: "Also, für mich ist das okay, wenn es für dich in Ordnung ist?" "Klar, Nicky, kein Problem!", meinte Duncan nun wirklich ernsthaft. Die beiden gingen zu Tim, dem lachenden Trevor und dem verzweifelten Mike, der immernoch in seinen Haaren herumwühlte. "Es ist wieder weg!", lachte Trevor. "Was war denn da?", wollte Mike wissen. "Also, ich hab nichts gesehen...", meinte Tim verwundert. "Ich weiß nicht, was es es war, aber es sah witzig aus!", Trevor lachte noch immer. "Wie wärs, wenn wir weitermachen?", rettete Duncan die Situation.

Chapter 35:

Mike setzte sich auf. Hatte es da eben geklopft? Er sah auf die Uhr. Es war mitten in der Nacht! Da hörte er vor seiner Zimmertür eine Stimme: "Mike! Komm mal her!" Schlaftrunken stand er auf. Er öffnete die Tür. Dort stand Trevor und hielt seinen Finger auf den Mund: "Pst! Ich muss dir und Tim was zeigen!" Mike rieb sich die Augen. Trevor war schon zu Tims Tür gelaufen und hatte ihn geweckt. Tim war auch noch voll verpennt, aber Trevor meinte grinsend: "Kommt mit in mein Zimmer!" Er zog die beiden hinter sich her. In seiner Suite öffnete er ein Fenster. Und dann stieg er auf das Fensterbrett. "Folgt mir ganz leise!", raunte er den anderen zu. Die sahen ihm verwundert hinterher, wie er mit einem gewagten Sprung auf den Balkon von der Suite von Nickys Eltern sprang. Dann folgten sie ihm. "Was hast du vor?", wollte Tim wissen. "Sh!", sagte Trevor nur und schlich sich an die Glastür, die ins Zimmer führte. Er sah hindurch. "Schaut mal unser trautes Ehepaar!", alberte er und Mike meinte nur genervt: "Und, was soll das jetzt?" "Passt auf!", meinte Trevor und klopfte an die Scheibe. Drinnen fuhr Nicky kreischend aus dem Schlaf und rüttelte Duncan wach. Duncan sah verschlafen aus der Wäsche, doch als Trevor noch einmal klopfte, krallte Nicky sich an ihm fest und schrie noch mehr. Trevor, Mike und Tim sahen, wie Duncan das Lachen anfing, dann aus dem Bett stieg und die Tür öffnete, da er die drei gesehen hatte. "Hey ihr bösen Geister!", begrüßte er sie und Nicky sah ganz bedöppelt drein. "Kommt doch rein!", schlug Duncan vor und sie setzten sich alle auf das große Bett und erzählten sich Gruselgeschichten, von Geistern, die in Nicky Garten und in dBryans Suite herumgeisterten...

Epilog:

Die fünf Jungs beschlossen, ihre Musik nicht nur Hobbymäßig zu machen. Sie wollten damit berühmt werden. Als sie einen guten Manager gefunden hatten, wurden sie das auch. Sie wurden die Boygroup des Jahrhunderts!

*+*Ende*+*