HHHeeeyyy, story whats the folks!!!!!:) Ich hab schon einige Fics gelesen und mir ungefähr über zwei Jahre selbst welche ausgedacht, aber irgendwie sind die nie auf ein weißen Hintergrund gelandet. Doch dann hab ich mir gesagt, damit ist jetzt Schluss!! Und das ist dabei raus gekommen >>Just blue eyes<<!! Ich widme diese Story meiner liebsten Cousine und bester Freundin Francise Egan oder einfach nur Francise und Tina und an alle, die diese Story lesen und denen es gefällt!! So enjoy the story of love for life!! Ann

Teil 1

Eigentlich sollte ich mich ja beeilen, doch dieses Buch, was ich ein Tag zuvor eigenhändig in meiner Stammbuchhandlung erstanden habe, hat doch gemeint, dass ich in diesem schönen, warmen Cafe sitzen bleiben soll und weiter lesen sollte. Haah, dem habe ich aber einen Strich durch die Rechnung gemacht... na gut...ich saß zum Schluss doch noch eine halbe Stunde länger, als das mein Zeitplan es erlaubt hätte, aber gut! Etwas zu mir! Also, ich studiere in Kanada, genauer gesagt in Toronto; komme aber aus Irland, Dublin. Achso und mein Name ist Joyce. Was ich studiere ist Literatur, typisch für mich, das würde meine beste Freundin jetzt sagen, die nebenbei erwähnt Francise heißt, Musik und Medizin studiert, auch hier in Toronto.

Wir leben mit noch vier anderen schrägen Typen in einer WG, irgendwo auf dem Campus.

Wie ich so unschuldig, einsam und verlassen in Gedanken (immer noch bei diesen coolen Buch), meinem Weg folgte, meinte doch so ein halber Riese, dass er meinen Weg durchkreuzen müsste.

Ich stolperte und fiel nicht gerade sanft auf meinen Allerwertesten. "Bryan kannst du mir vielleicht mitteilen, warum du unschuldige, kleine, hilflose Mädchen umrennen musst?", hörte ich eine Männerstimme sagen. "Also 1.: Bin ich nicht klein, 2:.Bin ich nicht unschuldig und 3.: Bin ich nicht hilflos in Gegenwart solcher Halbstarken, Möchtegernhelden wir ihr es seid! Was sucht ihr eigentlich hier, he?" schrie ich unwirsch und total wütend (weil mein Buch im Dreck gelandet war)diesen unkontrollierten Typen entgegen. Ich zog mich an dem Hosenbein, das am Nächsten bei mir stand, hoch und blickte auf einmal in ein paar äußerst blaue Augen, die wiederum mich sehr erstaunt anstarrten. Ein paar Sekunden sagte niemand etwas, bis dann der Typ, der mich attackiert hatte, eine Entschuldigung stammelte, mir mein Buch in die Hand drückte und hastig weiter lief. Diese blauen Augen...oder der Typ zu dem die bauen Augen gehörten lachte auf einmal und meinte:

"Bryan musste einstecken! Sie können gut Austeilen! Woher können sie das?"

"Als Autorin und Teilzeitjournalistin, wäre es nicht schlecht so was zu können, oder?" erwiderte ich keck. Ein anderer meinte regelrecht entsetzt:

"Sie haben einen irischen Akzent! Kommen sie aus Irland?"

"Nein aus Honelulu!" sagte ich und fragte mich in Gedanken, Wie blöd man eigentlich sein kann?, fuhr aber fort, dass ich jetzt weiter müsste!

"Hey, wetten der Typ hat dir das geglaubt, das du aus Honelulu kommst!" meinte Francise, nachdem ich ihr das erzählt habe.

"Na, wundern würde es mich nicht! So ich gehe jetzt ins Bett, bevor ich Gefahr laufe mit Björn doch noch um die Häuser zu ziehen!" (Björn ist einer der Deppen, die mit uns in der WG leben) "OK! Gute Nacht!"

Ich war schon halb im Zimmer, da rief Francise mir nach, das ich mich vor den blauen Augen in Acht nehmen soll, denn sie sollten gefährlich sein! Die Antwort auf diese unverschämte Anspielung war nur ein längst überfälliges Gähnen!

Mittlerweile war es schön warm draußen geworden und Francise und ich befanden uns mitten im Umzug zurück nach Irland!

Es war Donnerstagnachmittag und ich rannte durch einen Supermarkt in New York, wo wir uns die letzten zwei Wochen aufhielten, bevor es dann endgültig und endlich wieder Richtung Irish Pint, Irish Folk und überfüllten Pubs, eben Richtung Heimat ging.

Wie ich also durch das Geschäft rannte, tausend Sachen im Kopf nur nicht das, was drin sein sollte, nämlich was um mich herum passierte!

Rannte ich einen unschuldigen Passanten übern Haufen!

Ich fing an ihn zu beschimpfen und er mich, beide auf gälisch und schon war die schönste, auf gälisch geführte, irische Diskussion im Gange.

Bis zu dem Punkt, wo ich ihm in die Augen schaute und ...Oh...was ein zufälliger Zufall, sie waren blau!!!!

Jaaa!....Sie waren blau!!

"Hey, dich kenne ich irgendwoher!?" meinte der Typ mit den blauen Augen.

"Ja, ich deine blauen Augen auch irgendwoher!?" Oh no! Das hab ich jetzt nicht wirklich gesagt, oder!? Oh, doch ich hatte!

"Ähh, Mark wäre vielleicht angebrachter, aber wenn du mich Blaue Augen nennen willst, bitte schön!"

"Mark! Ich bin Joyce!"

"Also kommst du doch nicht aus Honelulu! Wenn du so gut Gälisch sprichst!"

"Honelulu?...Achso! Nee, nicht wirklich. Ich komm aus Irland. Und du hast dir das gemerkt?"

"Ja! Muss ich ja, weil ich ja sonst Bryan nicht ärgern kann!

"Bryan? "-" Ist der, den du umgerannt hast!"

"Hey, ich habe ihn nicht umgerannt, sonder er mich! Damit das klar gestellt wäre!"

"Also Joyce, ich muss jetzt weiter und beim nächsten mal gibst du eine Runde aus! ...Du liest immer

noch dasselbe Buch?" Er zeigte auf das Buch, was ich in der Hand hielt.

"Ja! Es ist einfach faszinierend. Ich muss jetzt auch weiter. Auf Wiedersehen!"

Er ging.

Ich lief durch die Lobby eines der nobelsten Hotels in New York. Diesen Luxus in dem Francise und ich lebten, hatten wir unseren angesehen Eltern zu verdanken. Unsere Väter, beide Staranwälte, hatten in Dublin und London eine Kanzlei und unsere Mütter, beide Ärztinnen, hatten in Dublin jeweils eine Praxis.

Also beschweren konnten wir uns nicht!

Ich kam oben an unserem Zimmer an, wollte gerade aufschließen, da riss Francise plötzlich unwirsch die Tür auf und schrie mir entgegen, dass sie einen der süßesten Typen gesehen hatte die, diese Welt bevölkerten. Meine Antwort war, dass ich wieder diese bestimmten blauen Augen über den Weg gelaufen bin!

"Das interessiert mich jetzt überhaupt nicht, aber ich sage dir er ist nur total süß und alles an ihm ist perfekt. Er ist, glaub ich, von so einer Popband aus Europa und...ähh... mehr weiß ich eigentlich gar nicht über ihn." sagte sie zerknirscht.

Ich lies mich auf das Bett fallen, in Gedanken war ich immer noch bei diesen blauen Augen. Francise war meine beste Freundin, nur hatte sie eine doofe Angewohnheit, sie ist die beste Pianistin die ich je gehört, gesehen und erlebt habe, aber warum muss sie immer mitten in der Nacht komponieren?

Na egal!

"Wo hast du ihn denn gesichtet? Ist er auch hier im Hotel, oder wie?

"Keine Ahnung! Ich hab doch gesagt, das ich nicht mehr über ihn weiß, außer, dass er bei einer Popband aus Europa singt"

"Weißt du wenigsten den Namen dieser Popband? Wenn nicht war das wohl ein Schuss in den Ofen!"

"Nein, den weiß ich auch nicht, aber spätestens in drei Wochen werde ich ihn erfahren! Erzähl mal! Du hast wieder den Typ mit den blauen Augen getroffen!"

"Jaaa! Das habe ich! Im Supermarkt und ich hab mich total blamiert! Wollen wir irgendwo essen gehen oder im Hotelrestaurant essen oder was hoch bringen lassen?"

"Ohh, NEIN! Musst du immer ans Essen denken!? Mir ist gerade aufgefallen, dass ich nichts über den Mann weiß, der womöglich der für mein Leben sein kann. Und du rennst dem Typen in die Arme, der es dir anscheinend angetan hat und..... Wie heißt er eigentlich ?"

"Mark!"

"...und du denkst nur ans Essen! Sag mal, was würdest du überhaupt machen, wenn es nichts zu essen gebe?"

"Nichts essen! Also wo wollen wir jetzt essen?"

"Ehhh! Von mir aus unten im Hotel so in einer Stunde!"

"OK! Dann ruf an! Ich gehe mich jetzt duschen!"

Francise starrte mich ungläubig an, während ich mich vom Bett hievte und ins Bad schleppte. Nachdem ich die Tür geschlossen hatte, hörte ich wie etwas dagegen flog, wahrscheinlich war es ein Schuh, und wie jemand sich über die Dreistigkeit dieser Person (die war ich!) aufregte.

Nachdem sie sich beruhigt hatte und ich mich ausgiebig geduscht und ihr den Rest meines peinlichen Erlebnisses geschildert hatte, waren wir auf dem Weg zum Fahrstuhl. Der dann auch nach zehn Minuten kam. Im Aufzug waren noch zwei andere Personen, die uns nicht beachteten. Wir sie auch nicht. Wir waren irgendwo zwischen der 7. und 8. Etage, als es auf einmal dunkel wurde und ungemütlich und...es ziemlich schnell nach unten ging... viel zu schnell!

Francise und ich hielten uns aneinander fest und schrieen, die anderen Zwei taten es uns gleich. Doch plötzlich hielt das Ding mit einer Art Vollbremsung an und das Licht ging auch wieder. Nur nach unten (in einem normalen Tempo) ging es nicht mehr. Wir saßen alle vier auf dem Boden und schnappten nach Luft, es verging einige Zeit, bis wir es realisierten, was passiert war.

"Joyce ich leb doch noch, oder? Spüren tu ich zur Zeit nämlich nichts mehr!"

"Doch, ich bin mir ziemlich sicher, dass wir alle noch leben!" erwiderte ich auf die Frage von Francise.

"Joyce? Du musst jetzt eine Runde ausgeben!"

Ich wollte gerade diesem unsensiblen Typen, was unanständiges gegen seinen Kopf werfen, da merkte ich, dass er mir bekannt war.

"Mark! Was machst du denn hier?" Was blöderes hätte ich nicht sagen können!

Alle lachten! Ehrlich gesagt fand ich es nicht witzig!

"Also das sind diese bestimmten blauen Augen, Joyce?" Ich spürte das starke Verlangen, Francise jetzt den Hals umzudrehen!

"Ja, das ist Mark!"

"Mark, ist das die Frau, die Bryan in Toronto umgerannt hat?" meldete sich der andere zu Wort während er sich seine Basecap vom Kopf zog.

Francise starrte ihn an, als hätte er gerade eine Kuh verschluckt, ich glaub nicht, dass sie wusste, dass sie in diesem Moment, wie ein Fisch aussah.

"Riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinnnnnnnnnng, Riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinnnnnnnnnnnnnng!"

Das Telefon im Aufzug klingelte!

"Ja?"

"Hier ist die Rezeption! Mit wem spreche ich?"

"Todd, Joyce Todd!"

"Mrs. Todd, können sie mir sagen, wer noch bei ihnen im Aufzug ist?!"

"Können sie mir sagen, warum wir stecken geblieben sind und wie lange sie gedenken, uns noch hier drin zulassen?"

"...Ähh...Diese Auskunft kann ich ihnen leider noch nicht geben, weil... ."

"Komm reden sie nicht so geschwollen daher. Was ist los?"

"Wir wissen es nicht! Unser Techniker ist im Urlaub, auf Hawaii, und weigert sich zurückzukommen! Können sie mir bitte die Namen derer sagen, die noch im Aufzug sind!? Oder sind sie alleine?"

"Nein, bin nicht alleine! Außer mir ist noch Francise Benson, Mark... ."

"Wie heißt du eigentlich mit Nachnamen?"

"Feehily!" sagte Mark.

"...ja also Mark Feehily und ... ."

"Und wie heißt du?"

"Kian Egan!" sagte Kian.

"... und Kian Egan und sagen sie diesen Techniker, dass er heim kommen soll, da es sowieso auf Hawaii regnet. Oder beschaffen sie einen anderen!"

"Dankeschön! Ich werde es ihm sagen. Ich melde ich mich in einer halben Stunde wieder! Auf Wiedersehen!"

Wir stellten uns alle noch mal richtig vor und machten es uns, soweit das in einem Aufzug möglich ist, gemütlich. Es stellte sich heraus, dass Kian, der Mann ist in den sich Francise, jetzt richtig, verschossen hatte. Das flüsterte sie mir heimlich ins Ohr. Wir unterhielten uns über Berufe und über die Band in der Mark und Kian singen, die aus Europa kommt und >>Westlife<< heißt, über unsere Familien, über Liebe (es stellte sich heraus das wir alle Single sind) und über andere Sachen, bis das Telefon klingelte!

"Ja?" fragte Kian.

"....?..."- "Was?" ".....?...." "Ja, ne, oder?! Zwei Stunden!?

"Zwei Stunden!" schrie wir anderen.

"....?..." "Ja, ok!"

Wir starrten Kian an, dass er doch endlich sagen soll, was er weiß, doch er zuckte nur mit den Schultern und meinte:

"Wir sitzen wahrscheinlich noch zwei Stunden hier fest. Louis springt im Dreieck, ich habe ihn im Hintergrund toben gehört.

...Ich will sofort diesen bescheuerten Direktor von diesem bescheuerten Hotel sprechen! Das kann er sich nicht erlauben, keinen Techniker hier zuhaben. Da sind zwei scheiß wichtig Personen drin. Wir sind auf Tour...

usw. Kannst du dir ja denken, was der da unten anstellt." meinte er zu Mark.

"Och nee! Nicht zwei Stunden, das geht nicht!" meckerte Francise

"Siehst du doch, das es geht! Könnt ihr mit eurem Manager sprechen?" fragte ich Kian.

"Nein. Frag mich aber nicht warum!" sagte er.

Aus den zwei Stunden wurden dann doch drei! Uns wurde gesagt, dass der Techniker auf dem Weg sei!

"Ich sehe was, was du nicht siehst und das hat die Farbe Gelb!" sagte Mark, der seit zweieinhalb Stunden dieses Spiel führte.

"Ohhhh, ich kann es nicht mehr hören!" gab Kian genervt von sich.

"Das Blink-Ding-Dings-Da an dem Teil?" meinte ich.

"Nein!"

Einen kurzen Augenblick sagte niemand was.

"HHHAAA! Ich hab’s! Das >>C<< auf der Basecap von Kian?!"

"Ja! Aber Francise ich dachte du schläfst?!" sagte Mark.

"Nein. Ich komme zu dem Entschluss, dass ich noch wach bin und doch noch mitspiele! Ich sehe was, was du nicht siehst und das hat die Farbe Blau, Himmelblau!"

"Och, ihr seid solche Kinder können wir uns nicht normal unterhalten, wie normale Erwachsene?" meinte Kian, jetzt sogar ärgerlich.

"Das sagt genau der Richtige >>normale Erwachsene<<. Du bist doch derjenige gewesen, der damit angefangen hat!" Mark sah Kian an:

"Ahh! Dein Auge!"

Mark sah regelrecht entsetzt Kian’s Auge an. Und Kian der irgendwie nicht mehr so ganz bei sich war, griff oder schlug sich selbst in sein Auge!

"Aaahuuu!"

"OHH, Kian ich mein die >>Farbe<<, die ist Himmelblau! Der Depp schlägt sich Auge!"

Francise und ich waren nicht mehr ansprechbar vor Lachen. Aber als wir uns wieder beruhigt hatten,

war Kian’s Auge total geschwollen und rot, Francise, die einige Semester Medizin studiert hatte, verarztete es dann doch, soweit das in einem Aufzug möglich war. Sie unterhielten sich eine ganze Weile über alles mögliche und anscheinend störten wir sie überhaupt nicht.

"Sieht süß aus, wie sie da sitzen!" meinte Mark. Er klang irgendwie neidisch! Ich schaute ihm in die Augen und schon war das Neidische in seinem Gesicht nicht mehr da und er grinste.

"Ja! Du hast recht! Francise hat mir eben im Zimmer von ihm erzählt und sie war ganz begeistert von ihm! Bitte behalt es aber für dich. Ich krieg nämlich den Kopf abgerissen, wenn das jeder mitbekommt!"

"Was? So kriminell ist sie? Ich glaube ich muss Kian doch vor ihr warnen‘!"

Ich hielt im den Mund zu und stieg auf sein Schoß und schaute ihm tief in die Augen, sie waren immer noch total faszinierend.

"Wenn du das machst dann sind wir geschiedene Leute!"

"Ich wusste noch nicht mal das wir verheiratet sind und außerdem was machst du auf meinem Schoß?" Ich schaute an mir hinunter, schaute ihn wieder an und rutschte, ganz unauffällig, mit einem zuckersüßen Lächeln, wieder runter.

"Nichts!" Wir unterhielten uns noch eine Weile, bis wir dann einschliefen.

"Können sie mir sagen, was mit den Aufzügen los ist? Ich sitze schon seit einiger Zeit hier und andauernd springen da Techniker herum." wird Shane, der in der Lobby saß, von einer älteren Dame gefragt.

"Ich habe gehört, dass vier Personen im Aufzug stecken geblieben sind. Aber genaueres kann ich Ihnen auch nicht sagen, tut mir leid!" erwiderte Shane.

"Danke schön." Die Dame wendete sich wieder ihrem Magazin zu

Shane hatte gerade versucht Gillian zu erreichen, aber es meldete sich nur der Anrufbeantworter. Er überlegte sich, wie Gillian wohl reagieren wird, wenn sie erfährt, was mit Kian und Mark passiert ist. Er musste innerlich lachen, wenn er sich vorstellte, was sie sagen wird, wenn sie ihn nachher anruft.

"Du, ich find das total ungerecht, immer wenn was total Abgefahrenes passiert, sitz ich hier und muss es mir erzählen lassen!"

oder so was in der Art.

".....ich will darüber mit Ihnen nicht diskutieren! Holen sie jetzt sofort den Techniker vom Flughafen ab!"

"Ist nicht mehr nötig, ich bin schon da!" erwiderte eine Stimme, die womöglich dem Techniker gehörte.

"Gut, dann fangen sie jetzt mit Ihrer Arbeit an und holen Sie die Menschen aus dem Aufzug!" sagte Louis, jetzt in einem vernünftigerem Ton und der Techniker verschwand in einer Tür.

"Kinder ich sage euch, so ein Tag hatte ich noch nie. Ihr müsst euch überlegen, vier geschlagene Stunden sitzen die jetzt da drin fest"

"Jaja, die sind wirklich arm dran! Vor allem haben sie noch so.... ja wie soll ich mich ausdrücken.... unfreundliche Begleitung:" meinte Nicky grinsend zu Bryan und Shane, der inzwischen wieder in den Privaträumen von Westlife war.

"Wie meinst du das....?" Louis wollte gerade was sagen, als der Techniker herein platzte und meinte, dass der Aufzug gleich in der Lobby ankommen wird.

"Oh, nein! Los Paul, lass alles abschirmen, ich will morgen nicht in die Zeitung schauen und sehen, wie Kian ohne Hemd und mit offener Hose ein weibliches Wesen im Arm hält die nur noch ein BH träg und Mark wild knutschen in der Ecke steht!" Alle sprangen auf, Paul gab schon Anweisungen an seine Leute und an den Sicherheitsdienst des Hotels, damit alles richtig lief.

Die Türen der Aufzüge waren vor dem Blitzlichtgewitter abgeschirmt, dann auf einmal bewegten sich drei Aufzüge nach unten. Der Zweite kam an, die Türen öffneten sich und niemand saß drin. Die Türen des dritten Aufzuges öffneten sich und drin saßen vier schlafende Personen.

Shane glaubte er sah nicht richtig: Kian dessen Auge ziemlich geschwollen war, lag im Schoß einer Frau, die wiederum hielt seine Hand fest und Mark klammerte sich regelrecht an das Bein von der Frau bei der er im Schoß lag.

"Ohh, man! Seht euch das an. Ich glaube es nicht!" meinte Bryan, der zu Shane gekommen war.

"Hat jemand mal ein Fotoapparat, das muss man fest halten!" sagte Nicky und er bekam einen und machte geschlagene 36 Bilder von uns.

Ich wachte zuerst auf, bemerkte aber nicht, dass wir unten waren und die Türen auf waren und jeder uns sah und hörte; ich merkte nur, dass etwas Schweres auf mir lag und ich den Drang nach einer Toilette nicht mehr länger unterdrücken konnte.

"Mark! Mark! Wach bitte auf!" Ich schaute in zwei glasklare, meeresblaue Augen, als er sie öffnete.

"Toll! Das muss ich mir merken, ich krieg immer eine Abfuhr erteilt, wenn ich ihn wach mache, jeden Morgen!" platzte Bryan herein und zwar so laut, dass nicht nur mir das Blut gefror, sondern dass auch Kian und Francise mit einem Schlag wach waren und etwas stammelten was sich nach >>Was’n’ier’los?<< anhörte.

Nachdem wir die Geschichte zum vierten Mal erzählt haben (erst Mark, dann Francise, ich und dann Kian) und sich jeder über diesem armen Kian aus gelassen hatte, wurde uns gestattet ins Bett zu gehen (aber diesmal die Treppe).

Endlich wieder in Dublin, endlich die eigenen vier Wände und endlich eine richtige Arbeit. Ich habe bei einem angesehenen Blatt in Dublin eine Stellung als Autorin und normale Journalistin. Francise hat sich doch noch entschlossen das letzte Medizinsemester zu studieren und wohnt in der Zeit bei ihren Eltern. Später kommt sie zu mir.

Meine Eltern waren gerade zu Besuch, da ich sie zum Essen eingeladen hatte.

"Also, Darling! Der Mann mit dem du da im Aufzug geschlafen hast war doch wirklich nett. Ihr würdet gut zusammen passen!" sagte meine Mutter.

"Mutter! 1.: Ich habe nicht mit ihm geschlafen, sondern er hat in meinem Schoß geschlafen und ich habe, nach den Fotos zu urteilen, seine Hand als Kopfkissen oder so genommen. 2.: Hast du auch bei Marcus, Frankie und nicht zu vergessen bei Paul gesagt, dass wir gut zusammen passen würden. Und 3.: Wir sind und bleiben nur gute Freunde!" sagte ich meiner Mutter, fragte mich aber, bestimmt zum millionstenmal, wie meine Mutter ihr Medizinstudium bewältigt hatte. Während ich das dachte, regte sich meine Mutter über den Ton, in dem ich ihr geantwortet hatte, auf.

"Maura, rege dich ab! Nur weil Shelly (ist die Frau meines ältesten Bruders ) keine Kinder bekommen kann und Carol (ist die Frau des anderen Bruders von mir) und Pet (so heißt er ) keine Kinder wollen , heißt das noch lange nicht, dass du keine Enkel bekommst!" beruhigte mein Vater meine Mutter.

"Genau Mum. Ich bin doch erst 23!" verstärkte ich die Aussage meines Vaters, dem ich um den Hals fallen könnte, weil er meiner Mutter dazu brachte den Mund zu halten.

Ich war gerade beim Schreiben an dem Artikel über den Unterschied zwischen Filmen und Kurzfilmen, als es an der Tür klingelte. Ich hatte kaum die Tür auf, als Francise an mir vorbeirannte.

"Hey, schön, dass du auch mal wieder vorbei schaust. Ich hab dich so lange nicht mehr gesehen! Kann es sein das dein Haar länger geworden ist?" begrüßte ich sie ironisch, weil sie ja vor knapp fünf Stunden erst gegangen war.

"Hahaha! Ich lache in den höchsten Tönen! Rate mal, wenn ich eben getroffen habe und mit wem ich heute Abend ausgehe und wer mit kommt?... JAA! Genau richtig! Es ist Kian den ich getroffen habe, mit dem ich nachher ausgehe und du bist diejenige die mit kommt, aus dem einen Grund, Mark kommt mit!"

Sie fragte nicht, ob ich Zeit hätte oder, ob ich will. Nein! Sie marschierte geradewegs in mein Zimmer und stellte mein Kleiderschrank auf den Kopf.

"Hallo? Ich dachte, du willst heute Abend für die Klausur morgen lernen?" fragte ich verwirrt.

"Ja, dass dachte ich auch, bis eben. Als ich meinen Bruder besuchen wollte, der zur Zeit hier in Dublin auf Tagung ist (er arbeitet als Informatiker für die irische Regierung in Porto Rico) und in dem Hotel da drüben so um die Ecke, frag mich nicht wie es heiß, wohnt. Ja, auf jeden Fall bin ich durch die Lobby gegangen und stand vor den Aufzügen, als plötzlich einer hinter mir meinte, dass er das für keine gute Idee hält mit den Aufzügen zu fahren. Ja! Und das war Kian!" erklärte sie mir.

Mein Abend war gerettet! Wir stürzten uns in Klamotten Anproben usw.

"Kian, warum bist du so gut gelaunt?" fragte Nicky.

"Nichts! Ich gehe heute Abend nur aus, da darf man sich noch darauf freuen, oder?" erwiderte Kian und machte sich aus dem Staub. Er wollte nicht zugeben, dass es Francise war, mit der er heute Abend ausging. Immer noch wurden Mark und er mit Francise und Joyce aufgezogen, als wenn es erst gestern gewesen wäre.

Aber stimmt, warum hatte er so gute Laune? Und er dachte auch die ganze Zeit nur an sie, an Francise.

"Kian John Francis Egan! Nein! Du weiß wie die letzte Beziehung geendet ist! Schlag dir das aus dem Kopf!" schrie er sich selbst in Gedanken an.

"Sag mal Nicky, weißt du, was mit Kian los ist?" fragte Georgina, "Er ist eben an mir mit einem Lächeln auf den Lippen vorbei gegangen und hat mich nicht mal beachtet! Hat der irgendwelche Drogen genommen, oder so?"

"Kian? Eben ist Mark an mir genauso vorbei gegangen!" meinte Kerry, die gerade mit ihrer Tochter kämpfte, die endlich den Mund auf machen sollte, ohne Nicky auch nur Luft holen zu lassen.

" Er hat eben so eine Frau in der Lobby getroffen. Das hättet ihr sehen sollen, richtig süß wie die sich da angesehen haben und wie sie sich unterhalten haben, einfach niedlich!" sagte Gilian.

"SHANE! SHAAANE! SHAAAAAAANE!" Nicky sprang auf und rannte nach Shane schreien , raus.

Alle anderen (was ja nur noch die Frauen waren) starrten ihm entsetzt hinterher.

"Was hat den denn jetzt gebissen?!" Georgina sprach mit sich selbst.

Wir vier tanzten den ganzen Abend, ununterbrochen. Mark hatte ich noch nie so ausgelassen erlebt, na gut, am Telefon (so führten wir unsere freundschaftliche Beziehung seit sechs Wochen) geht das ja auch schlecht. Und die beiden verwöhnten uns richtig mit Getränken, ehrlich gesagt wolle ich nicht wissen, was das alles gekostet hatte. Den Kater, den ich nämlich am nächsten Tag hatte, war nicht von schlechten Eltern. Ich frag mich bis heute, wie Francise die Klausur bestanden hatte und auch wie Mark und Kian am nächsten Abend so gut aussehen konnten (wir wurden zu dem Konzert eingeladen, was auch das letzte der Tour war).

Was komisch war: Francise und ich wurde die ganze Zeit von dem Rest der Band und die Frauen von ihnen angegrinst.

Ich machte mir daraus nichts, bei Francise wusste ich es nicht, weil sie den ganzen Abend nicht ansprechbar war. Sie und Kian verschwanden irgendwann nach dem Konzert spurlos.

"Wie fandest du das Konzert?" fragte Kian Francise.

"Es war einmalig! Sind die Fans immer so verrückt? Ich habe manchmal vor lauter Geschreie euch nicht mehr gehört!" erwiderte sie.

Kian musste lachen. "Ja, die sind immer so und du glaubst es nicht, aber da sind alle Fans gleich, egal wo du dich doch auf dieser Welt befindest." Was blöderes hätte er nicht sagen können.

"Wie hältst du das eigentlich aus, immer unterwegs zu sein? Ich bin ja die erste Zeit in Kanada verrückt geworden, weil ich meine Brüder vermisst haben! Und das soll bei mir was heißen, wenn ich meine Brüder vermisse!"

"Stell es dir einfach so vor" erwiderte Kian "ein Brief, ne Rechnung; schaust nicht genau hin welche, machst sie auf und dir stockt das Blut. An dem Geldbetrag erkennst du, ob es die Telefon- oder Handyrechung ist."

"Ohh! Waren es drei- oder vierstellige Zahlen?" fragte Francise amüsiert.

"Junge, wir unterhalten uns über Telefonrechnungen und über Heimweh! Richtige Nichtigkeiten. ..."

"OK!" unterbrach Francise Kian "wir unterhalten uns jetzt über Wichtigkeiten! Kannst du mir sagen, warum Joyce und ich heute immer von den anderen angegrinst worden sind?"

"Ähh, keine Ahnung. Ist mir gar nicht aufgefallen!" Und ob er eine Ahnung hatte, sogar aufgefallen ist es ihm. Die anderen waren ja nicht dumm!

"Hey, ich hab jetzt Urlaub, die nächsten zwei Monate, willst du mich Mal besuchen?"

fragte er, um vom Thema abzulenken.

"Ich bin jetzt erstmal im Umzugsstress und dann fahr ich in zwei Wochen nach Sligo zu Verwanden von meinem Dad. Da bleibe ich dann eine Wochen danach könnte es gehe. Äh, wo wohnst du denn noch mal?"

"Sie sieht so unschuldig, schön aus." dachte er .

Sie saßen auf einer Bank im Wintergarten des Hotels, wo Westlife übernachteten und der Mond schien durch die Glasdecke und spiegelte sich in ihren Augen. Eine Haarsträhne fiel ihr immer wieder ins Gesicht zurück, egal wie oft sie, sie noch weg streichen würde.

"Kian, was denkst du hier? Lass es, sie ist viel zu schön, um in dich verliebt zu sein!" und jetzt war es gedacht, er musste der, doch schönen, Wahrheit ins Auge sehen. Er hatte sich Hals über Kopf in Francise verliebt. Bei diesem Gedanken musste er innerlich lachen. Er war entschlossen, er wollte sie, Francise Benson das jüngste Kind von einem Anwalt und einer Ärztin, haben.

"Kian?" Francise schaute Kian verwirrt an. "Ich habe dich was gefragt. Wo wohnst du?"

"In Sligo. Dann kannst du ja gleich von deiner Verwandtschaft aus zu mir kommen oder musst du noch mal nach Dublin zurück?"

"Nein! Dann wäre das geklärt, wir telefonieren aber nochmal, oder?"

"Ja klar! Wenn du mir deine Handynummer gibst, ruf ich dich an!"

Sie beobachtete ihn dabei, wie er da saß, im Mondlicht, und sich die Nummer auf die Innenseite seiner Hand schrieb.

"Er sieht wirklich süß aus, aber was will ein so gutaussehender, berühmter Mann von ihr, dem kleinen Mauerblümchen. Schlag dir das aus dem Kopf!...Wie wohl seine Lippen schmecken?... FRANCISE!"

Keiner von beiden wusste, dass beide, jetzt, in diesem Augenblick, genau das gleiche dachten.

"Kian, ich muss jetzt. Du weiß ja, ich zieh um. Ich muss morgen fit sein!" sagte sie, aber sie wusste, dass sie für eine Kuss von ihm, die Nacht durchgemacht hätte.

"Ja klar. Ich weiß wie das ist. Ich bringe dich heim!" meinte er, doch verstanden hatte er es nicht. Er dachte nur bei sich, während sie durch die Lobby zu den Parkplätzen gingen, dass es wahrscheinlich doch nicht so einfach war, sie zu gewinnen....Er dachte es.

"Mark, du ich muss jetzt, schau mal, wir haben schon halb vier und ich hab einiges übern Durst getrunken!" sagte ich und dachte an den Artikel, den ich ja auch noch fertig schreiben musste, da er ja Morgen in den Druck musste.

"Ja! OK, ich bringe dich noch bis zum Auto, ich denke, Paul fährt dich heim!" erwiderte er.

Ich verabschiedete mich noch von allen, bis auf Shane und Gillian, die höchst wahrscheinlich in irgendeinem dunklem Zimmer waren und unanständige Dinge trieben...............................

Mark brachte mich zum Auto "Wir telefonieren!?"

Die Antwort war nur ein Lächeln von mir, was er als ein >> Ja<< von mir wertete und es mir zurück gab.

"Ja, Mum, ja! Ich hab dich auch lieb. Ich muss jetzt. Kian hat mich zum Essen eingeladen und wir müssen jetzt los, sonst ist unser Tisch weg!" "......?......" "Tschau!"

Francise legte den Hörer auf.

"Kian, ich bin jetzt soweit!"

"Ok, dann las uns gehen!"

"Ich möchte dir noch was zeigen!" sagte Kian nach dem Essen.

"Danke erstmal für das Essen! Du verwöhnst mich ja richtig! Was möchtest du mir denn zeigen?"

"Lass dich doch überraschen, ich habe in den drei Tagen zwar gelernt, dass Warten nicht zu deinen Stärken gehört, aber jetzt musst du es, ob du willst oder nicht!"

"Er sieht einfach total süß aus mit diesen roten Ohren, die verraten, dass er aufgeregt ist" ,dachte Francise und musste grinsen

"Jaja, Mr. Egan, ich habe auch in den letzten Tagen etwas gelernt!"

Nachdem Kian bezahlt hatte, waren sie spazieren gegangen, doch das Wetter meinte es anscheinend nicht gut mit Kian, denn es fing auf einmal an zu Schütten und das nicht nur aus Eimern, sondern aus etwas viel größerem. Das Auto stand irgendwo in Sligo und sie waren auf dem Weg dahin, wo Kian mit ihr hin wollte, doch dann kam der Regen und sie liefen.

Sie kamen total nass bei Kian’s Haus an.

Bei stellten sich neben einander vor den Spiegel und mussten loslachen, sie sahen wirklich total dämlich aus. Doch Kian hörte auf zu lachen und schaute Francise an.

"Was...?" fragte sie.

"Nichts!" antwortete er. Doch er drehte sich zu ihr hin und strich ihr die Haarsträhne mit seiner feuchten Hand aus ihrem Gesicht, er legte den Arm um ihre Hüfte und zog sie ganz nah an sich. Ihre Lippen kamen sich immer näher und dann berührten sie sich. Er bewegte seine Lippen auf ihren, öffnete sie und berührte ihre Zunge mit seiner, sie erwiderte ihn, erst zaghaft, doch dann immer sicherer und stürmischer. Sie küssten sich immer leidenschaftlicher, Kian knüpfte, nein, riss ihre Bluse auf und sie zerrte ihm das T-Shirt über den Kopf. Er nahm sie und drückte sie gegen die Wand, ihre Lippen glitten an seinem Hals herab hinter sein Ohr. Sie vernahm ein leise Stöhnen, ein Ruck ging durch ihren Körper, Kian trug sie die Treppe hoch ins Schlafzimmer, er legte sie hin auf sein Bett und küsste sie kurz über dem Bauchnabel. Seine Lippen waren so weich und zärtlich. Sie rollte sich auf ihn und öffnete seine Hose, er lächelte sie an. Er genoss es.

Kian wachte zuerst auf und merkte, dass Francise mit ihrem Kopf auf seiner Brust lag. Er schaute sie an und stellte fest, dass er jeden Millimeter ihrer Haut gestern Nacht geküsst hatte und das er jeden Millimeter ihres Körpers liebte, nicht nur ihren Körper, sondern auch ihr Wesen und ihre Art, wie sie mit etwas umging, wie sie sich mit jemanden unterhielt und wie sie ihn anschaute, so liebte, wie ein Mensch nur eine anderen lieben kann. Er befreite sich vorsichtig aus ihrer Umarmung. Sie tat so, als schliefe sie noch, als sie seinen Atem in ihrem Gesicht spürte und sie küsste.

"Ich liebe dich, Francise Benson!" hörte sie ihn sagen. Dann ging er, um Frühstück zu machen.

KIAN, der LKW ist voll und ich bin mit meinem Latein zu Ende!" schrie Mark das Treppenhaus hoch.

"Was? Das geht nicht. Francise hat gesagt, dass noch einige viele Sachen im Haus ihrer Eltern stehen. Das muss auch noch da rein." schrie Kian übers Treppengeländer zurück.

"Kannst du mir bitte sagen, was noch alles kommt! Wie viel Sachen haben Frauen, eigentlich? Och nee, wie soll ich das, denn alles noch darein kriegen?" meckerte er mit sich selbst.

"Die Frage ist doch eher, wie ein Mensch in knapp vier Monaten zweimal umziehen, oder?" sagte ich eingeklemmt zwischen Kartons, Koffern und anderen Dingen.

"Wieso zweimal?... Achso, sie ist ja erst zu dir gezogen!" meinte er gleichgültig, erstaunt.

Mark und ich versuchten, entweder den LKW größer oder das Zeug kleiner zu machen, indem wir alles ausräumten und umstellten, stapelten usw. Irgendwann hatten wir dann alles so, dass noch etwas weniges dabei passte. Wir waren wirklich stolz auf uns!!!! Dann kamen auch Kian und Francise runter und sagten, dass sie fertig oben waren.

Francise, das sind noch sechs Kartons! Wo sollen Mark und ich die denn im Wagen noch unter bringen? Sag mir das mal!" sagte Kian entsetzt.

"Ich dachte, es sind nur noch drei, aber doch nicht so viele!" sagte sie noch entsetzter und kratzte sich fragend am Kopf. Auf einmal fuhr ein Auto die Auffahrt hoch. Es war ihr Bruder, den sie seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hatte.

"Ach du meine Güte! Das gibt es nicht!" stammelte sie und rannte auf ihn zu.

"Hallo! Du kleine Kröte! Wie schaut’s aus?“, fragte er mit seinem traumhaften Lächeln. Ich muss zugeben, ich war schon immer ein bisschen vernarrt in Josh (das ist sein Name).

"Hi Joyce! Wie geht es dir? Ich hab den Bericht neulich gelesen und muss sagen, dass du dein Mundwerk nicht verloren hast! Weiter so!" begrüßte er mich. Wir gaben uns zwei Küsschen auf die Backen und umarmten uns. Ich beobachtete Mark, der aus irgendeinem Grund, das mickrige Blümchen vor sich auf einmal sehr interessant fand. Francise stellte ihren Bruder allen vor und wir unterhielt uns noch mit ihm, bis auf einmal:

"Was macht ihr eigentlich mit den Kartons? Ich weiß zwar, dass du umziehst, aber meine Kartons würde ich doch gerne behalten!" fragte er Francise.

"Ach, das sind deine! Kian, dann kriegen wir doch alle noch rein!" sagte sie erleichtert.

Nachdem die beiden Turteltauben abgefahren waren und Mark sich dann doch auch verabschiedet hatte, bin ich nach Hause um endlich mein Kurzroman fertig zu schreiben.

"Hi! Na, du hörst dich ja begeistert an, wenn ich anrufe!" sagte, nein, schrie Mark mir aus dem Telefon entgegen.

"Mark, schau mal auf die Uhr! Es ist mitten in der Nacht, wie kommst du auf die Idee mich anzurufen?" nuschelte ich zurück.

"Joyce, es ist acht Uhr abends, das ist nicht mitten in der Nacht!"

"Mark, du bist in Amerika und ich in Irland! Hier ist ein Uhr nachts!" ich stieg aus dem Bett und ging in die Küche um was zu trinken und sprach weiter (aber amüsierend, weil ich mir Mark jetzt vorstellen konnte, wie er sich die Hand auf die Stirn schlug).

"Was willst du eigentlich mit mir besprechen, wenn du um die Uhrzeit anrufst?"

"Ich wollte dir Bescheid sagen, dass ich mein Geburtstag jetzt doch feiere, aber nicht an! Es tut mir leid, dass ich dich aus dem Traumland geholt habe. Ich glaub, ich lege dann mal auf und lass dich schlafen. Ich komm ja in zwei Wochen sowieso, da komm ich gleich bei dir vorbei, ok?!"

"Ja, das kannst du und danke, dass du mir Bescheid gesagt hast, wegen deinem Geburtstag. Gute Nacht!" ich legte auf, ging zurück ins Bett und irgendwie war der unruhige Schlaf weg, den ich vorher hatte.

"Joyce, du musst mir helfen! NEIN! Du wirst mir helfen!" sagte Kian aufgeregt ins Telefon.

"Hah, das ist schon beschlossene Sache, so wie du dich anhörst kommt das voll konkret rüber!" raunte ich zurück! Es ist früher Morgen, genauer gesagt kurz vor sechs und Mr. Egan sagt mir, dass ich ihm helfen werde.

"Du bist ganz schön gut gelaunt! Wie reagierst du den auf einen verzweifelten Hilfeschrei des Freundes deiner besten Freundin?" sagte Kian unter Gähnen.

"Ich meine nur, dass du der Zweite bist, der innerhalb fünf Stunden von der Band Namens Westlife anruft. Was erwartest du den um sechs Uhr morgens? Eine Präsidenten Begrüßung? Für wen hältst du dich eigentlich?" sagte ich patzig zurück.

Irgendwie hörte ich nur noch heiße Luft.

"Ok, dann muss ich mir eben noch überlegen, ob ich dich zu meiner Hochzeit einlade......"

"ZU DEINER HOCHZEIT!? Glaub mir, wenn das Francise mitbekommt, dann geht’s dir schlecht!....."

"JOYCE; JETZT MACH MAL HALBLANG! WENN FRANCISE DAS von DIR erfährt, dann hat sie in dir ihre beste Freundin GEHABT, weil ich dir dann persönlich den Kopf abreisen werde!" sagte er wütend.

"??????, Kian ich hab mich nicht verhört, oder? Du willst Francise Benson einen Antrag machen?" flüsterte ich kaum hörbar ins Telefon.

"Das sagte ich bereits!"

"Jetzt wird er sachlich!" dachte ich und musste mich im Spiegel angrinsen, auf einmal war ich hellwach und TOTAL happy, meine beste Freundin würde heiraten!

"...... voraus gesetzt, sie sagt >>Ja<

Kian hatte sich das alles so gedacht. Er will an einem bestimmten Platz, irgendwo bei Sligo, einen Baum mit einer Lichterkette schmücken und dann Francise darunter einen Heiratsantrag machen und ich sollte das alles machen, kurz vor Marks Geburtstagsparty. Abgesehen davon, dass ich einen Beruf haben und zu diesem Zeitpunkt auch noch nach England muss, ist das ja gar nicht so viel, oder? Also, ein Plan muss her!

Westlife kommen in zwei Wochen. Eine Woche danach hat Mark Geburtstag.
Heute Abend fahr ich für drei Tage nach England, also hab ich dann noch genau 10 Tage. Graunvoller Plan.
Meine Brüder machen die Lichterkette( wissen zwar noch nicht davon, aber egal) und ich Plane die Hochzeit, die zwei Wochen nach Marks Geburtstag stattfinden soll.
Ich nehme mir nach England Urlaub für vier Wochen( ich glaub ich mach jetzt meine eigene Agentur auf dann kann ich mir so oft Urlaub nehmen, wie ich will!) und fahr nach Sligo. Francise lege ich ins Koma, damit sie nichts merkt (eine verzweifelte Joyce hat gesprochen).
"Nein!...Ja!!!! Genau das will ich und nichts anderes! Die Torte soll dreistöckig sein und nicht sonst wie viel! Und sie bringen sie?" "........" "Ja, das ist gut. Ich brauche sie dann hoffentlich nicht mehr anzurufen, oder?" "....." "Auf Wiedersehen!"

Ein Konditor kann so stur sein und eine Francise auch! Sie wollte mir doch nicht sagen, wie sie sich ihre Hochzeit vorstellt. Auf jeden Fall nicht eher, bis ich sie dann betrunken gemacht hatte. Was man nicht alles für den Freund seiner Freundin macht! Ich auf jeden Fall habe alles in nur 10 Tagen erledigt und nicht geschlafen (zumindest nicht bewusst). Und auf was ich ganz Stolz bin, ist dass Francise nichts mitbekommen hat. Jetzt ist alles bereit, es kann nichts mehr schief gehen, nur sie muss jetzt noch >>Ja<< sagen, dann bin ich glücklich. Ich bin für die Woche nach Dublin zurück gefahren, um in erster Linie zu schlafen und zu arbeiten. Ich wusste, wann Mark feiert und er wusste (zwar weniger begeistert), dass ich einen Freund von mir mitbringen würde.

Shane, Gillian, Kian, Francise und Mark waren ein Abend bevor Kian die bestimmte Frage stellen würde und Mark Geburtstag hatte, in einem Pub. Francise ließ sich von Gillian Kindergeschichten von Kian erzählen und verliebte sich dadurch nur noch mehr in ihren Kian. (kommt kongi, oder? *gg*)

Kian und Shane unterhielten sich und Mark besoff sich ohne Punkt und Komma. Zum Schluss konnte er kaum mehr auf dem Stuhl sitzen bleiben. Shane und Gillian waren schon gegangen, Francise hatte Nachtschicht im Krankenhaus und wurde von Kian hingebracht (was dann etwas länger dauerte, als es normalerweise dauern sollte...............................). Als Kian wieder in den Pub kam, fand er ein kaum mehr ansprechbaren Mark wieder.

"Komm, Mark ich bringe dich heim! Komm!"

"Nejn, ich bleib ier. Ich musch nosch wa driga!" lallte Mark und rutschte vom Stuhl, um auf das Klo zu stolpern.

"Mark, komm mit heim! Du bist ein erwachsener Mann von fast 25 Jahren und hast weniger Anstand als ein zweijähriger!" Kian lief Mark hinterher.

"Sach ma, ff ffüür wenn helst du disch eichendlich? Bischt du mei Mudder?"

"Nein, Mark! Dein Freund. Was hast du eigentlich? Das letzte mal hast du dich so besoffen, als wir in den USA auf Platz 1 waren!" sagte Kian ärgerlich.

"Ach, du. Hascht doch gargeine Ahnung von demm was mid mir loss is! Was soll man(n) machen, wenn die Frau die man(n) liebt, einen nur als Freund sieht!" Mark saß jetzt vor der Klotür und sah wie ein nasser Pudel aus. Kian packte ihn unter den Armen und schleifte ihn zum Auto, verfrachtete ihn auf den Sitz und setzte sich dann ans Steuer.

"Woher weißt du, dass Joyce dich nur als Freund sieht, wenn du sie nicht fragst!?"

Mark sah in an , als hätte Kian ihm erzählt, dass es auf Hawaii geschneit hat und auf einmal war er nüchtern.

"Woher weißt du das es Joyce ist?"

"Komm, Mark, wenn du mir sagst, dass es was weiß ich wer ist, dann glaube ich dir das nicht! Ihr versteht euch so gut und wenn sie bei dir ist, funkeln deine Augen, das sagen zu mindestens Francise, Gillian, Kerry und Georgina."

"Ich wusste nicht, dass Liebe so durchsehbar ist!" ,war das Einzige, was er noch sagte, bis sie beide dann auf Marks Hof fuhren.

Mittlerweile regnete es in Strömen und ich war am Abend noch los gefahren, weil der Freund von mir doch nicht mitkonnte.

Ich stand vor Marks Haustür, als sie den Weg hochkamen. Kian grinste mich blöd an, als er ausstieg und Mark... war nicht mehr zu erkennen, so besoffen wie der war.

"Joyce, was machst du hier? Wolltest du nicht noch jemanden mitbringen und deshalb erst Morgen kommen?" begrüßte mich Kian.

"Was hast du mit Mark angestellt?" wollte ich wissen ohne auf diese blöde Anspielung ein zu gehen.

"Ich nichts aber er mit sich! Kümmerst du dich um ihn? Ich muss noch üben für die bestimmte Frage!"

"Ja, ich kümmere mich um Mark, Viel Glück morgen und sag mir aber bitte erst morgen Abend Bescheid!" sagte ich und griff Marks Hand, damit er ins Haus rein kommt.

"Was machst du den schon hier? Ich hab doch erst morgen Geburtstag und wo ist eigentlich deine Herz allerliebster Freund geblieben?" nuschelte Mark mir entgegen. Ich wunderte mich stark, dass er noch halbwegs reden konnte und überhaupt die richtige Satzstellung traf, bei der Alkoholfahne.

"Mein Herz allerliebster Freund, so wie du ihn nennst, konnte nicht mit kommen. Ich glaub du gehst besser ins Bett!" antwortet ich.

"OK, Nacht!" Mark ging, nein, er taumelte auf die Treppe zu und wollte sie doch tatsächlich hoch gehen. MÄNNER!!!

"Mark, warte, ich helfe dir." Ich rannte die Treppe zur Hälfte hoch um Mark, der in diesem Moment ins Schludern geriet, gerade noch rechtzeitig am Arm zu packen und ihn den Rest hoch zu befördern.

In seinem Zimmer angekommen, ließ er sich auf das Bett fallen und schlief auch gleich ein. Kaum, dass ich bei ihm war, trieb er mich auch schon zu Weißglut!! Ich zog ihm noch das Hemd und die Schuhe aus, deckte ihn noch zu und gab ihm ein Kuss. Wäre ja nicht so schlimm gewesen, wenn der Kuss nicht auf seinem Mund gelandet wäre. Dazu dachte ich auch noch, dass er total süß aussieht, wenn er so schläft. "JOYCE!!! Auf welche Gedanken Kommst du eigentlich? Vor dir liegt MARK und du bist nicht SEINE Freundin, du bist nur eine Freundin von vielen!! Das, was du jetzt denkst, ist eine Folge der Müdigkeit!!" sagte ich mir, doch was man dachte, das dachte man ( wer kennt das nicht ). Ich flüchtete aus Marks Zimmer in die Küche. Ich wollte mich ablenken und dieses Haus war genau das, was ich gesucht habe. Es sah, schlicht ausgedrückt, katastrophal aus!!! OK, Mark ist von dem männlichen Geschlecht, was will man denn erwarten? Also fing ich an, das Haus zu säubern um mich von dem Gedanken , dass Mark mich nie lieben würde, abzulenken. Jetzt hatte ich es gedacht!!

"RIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIING!!!!!"

"Ja , ja ist ja gut. Komm wieder runter. Beruhige dich!!!" verzweifelt versuche meinerseits den Wecker auszumachen ( er reagierte, wie jeder andere Wecker auch, nur auf das drücken des Aus-Knopfes oder auf den Wurf quer durch das Zimmer. Ich entschied mich für die erste Methode. ).

Halb zehn!! Das war keine vernünftige Zeit, zumal ich erst um Vier Uhr ins Bett gekommen bin. Trotzdem stand ich auf!

Nachdem ich geduscht hatte und von Mark immer noch nichts zu hören war ging ich mit seinem Hund spazieren ( er hatte mich so freundlich an gelacht ).

"Hast du Asperin?" fragte Mark mit Hundeblick und nur in Boxershorts bekleidet.

"AHHHHHHHHH! Musst du einen so...aus der Fassung bringen..." Er sah einfach genial aus!! Jetzt fange ich schon wieder an da zu denken."...du wohnst hier! Ich weiß nicht, wo du diese wertvollen Dinger hin getan hast! Erst mal >>Herzlichen Glückwunsch<< du Langschläfer. Wir haben nämlich mittlerweile ein Uhr! Geh erst mal duschen, ich suche sie dir." erwiderte ich und verschwand.

Mark sang unter der Dusche, leider nur in den erdenklich schiefsten Tönen, die ein Mensch anschlagen kann. Außerdem musste man bedenken, dass Mark ein Sänger ist, nein, nicht nur irgendein Sänger, sondern sogar ein sehr erfolgreicher Sänger. Na, egal!!

Um kurz vor acht kamen Kerry, Molly, Lilly Sue und Bryan inklusive Hund den sie, nach Lillys Erklärung, vor zwei Tagen vor einem Monster namens Shane gerettet haben. In Wirklichkeit hat er ihnen den Hund geschenkt!! Nach ihnen kamen auch noch Shane und Gillian und ein sehr wütender Nicky (seine Fußballmannschaft hatte knapp verloren ) und Georgina. Nur Kian und Francise fehlten noch.

"Es ist jetzt gleich kurz nach neun. Ich fahre jetzt zu ihnen! Ich mache mir Sorgen." meinte ich zu Mark. "Warte, die kommen schon noch. Glaub mir!" An seinen Augen konnte ich aber sehen, dass er sich selbst nicht mehr glaubte." Aber, was ist, wenn was passiert ist? Man. Kian hat doch erst heute ihr einen Antrag gemacht!" meinte ich schmollend. Erst als mich die anderen unglaubwürdig und als ob sie einen Geist gesehen hätten anstarrten, wusste ich, das ich soeben die Pointe von Kian verspielt hatte.

"ÄHHHH,... bitte, ich bitte euch, haltet eure Klappe, ihr wisst von nichts! Das ist nie über meine Lippen gekommen! Also, ausblenden! Ausblenden!" wiederholte ich stammelnd.

"Kian heiratet? Kian heiratet? Kian heiratet! Du hast gesagt, Kian heiratet! Mark sah mich an, als hätte ich gerade gesagt, dass der Mond aus Zuckerwatte besteht.

"Voraus gesetzt Francise sagt >>ja<

Auf einmal stürmte eine hyperaktive Francise in den Raum und stammelte was von Verlobung und Ring und Heirat und dazu fuchtelte sie mit ihrer linken Hand vor meinem Gesicht herum. Ich schnappte mir die Hand und ... mir blieb die Spucke weg.

"Grund Gütiger!" war das Einzige was ich noch raus brachte, bevor ich ihr um den Hals viel und ihr unter Tränen gratulierte.

Es war einer der wertvollsten Momente in unser beider Leben!

Nach unendlich scheinenden Minuten Lösten wir unsere Umarmung und ich blickte auf , in der Tür stand ein überglücklich aussehender Kian.

Als die anderen die Situation begriffen brach ein Höllenlärm los, alle gratulierten den frisch Verlobten.

"Danke Joyce! Du bist wirklich ein Schatz. Jetzt verstehe ich, warum Francise dich als beste Freundin hat und nicht sonst wen!" Kian kam auf mich zu und mir war, als ob ich da eine Träne in seinem Auge gesehen hätte. Er lies mich wieder los und meinte, dass ich jetzt Francise nur noch sagen müsste, dass sie schon in ungefähr zwei Wochen vor dem Traualtar stehen würde. Das hatte nämlich unser lieber Kian noch nicht gemacht und an der Art, wie er es sagte, konnte ich mir auch nicht vorstellen, dass er es noch vorhatte. Typisch Kian! Wir gingen mit den Fleischplatten wieder ins Partyzimmer, wo mehrere angetrunken Menschen Kian`s Eroberung feierten. Ich persönlich nahm mir vor, Francise jetzt gleich für einen kurzen Augenblick zu entführen.

"Duuu, ... ähhm,.. äh...." Was besseres viel mir anscheinend nicht ein. "Joyce, was ist, raus mit der Sprache. Ich hab nicht ewig Zeit!" erwiderte sie auf das Gestotterte.

"OK, du versprichst mir aber das du nicht schreien wirst!" Ich erwartete nicht wirklich eine Antwort! " Du wirst genau am Samstag in zwei Wochen in weiß vor dem Traualtar hier in Sligo stehen. Danach fahren wir in eine Burg und feiern und den Morgen danach fahren du und Kian für zwei Flitterwochen nach Teneriffa. Nein, ihr fahrt nicht, sondern ihr fliegt! Ich meine, fahren würde doch etwas zulange dauern, oder?" Vielleicht waren das etwas zu viele Informationen, als Francise vertragen konnte, denn sie setzte sich, anstatt mir eine Antwort zugeben, auf das Bett was sich hinter (jetzt unter ihrem Allerwertesten ) befand.

"Schon in zwei Wochen?" Ich hatte schon befürchtet sie würde in Ohnmacht fallen, aber sie beschränkte sich auf, nach ihrem Tonfall zu urteilen, kurz davor.

"Das ist ja voll geil. In zwei Wochen schon bin ich verheiratet und würde dann morgen nach Teneriffa fliegen! WOW!!!!!!!!" Sie sprang auf und umarmte mich stürmisch, rannte dann raus um Kian um den Hals zu fallen.

"Danke, Joyce, danke!" sagte Kian zu mir, als er und Francise zu sich nach Hause fuhren.

"Du, Mark, was ist denn mit Joyce los?" fragte Geo ihn. Ich befand mich mit Bryan auf der Tanzfläche und sang lautstark ein Lied das irgendwie nach >>..wir sind alle über vierzig...<< klang. Ich hatte es aber in >>...wir sind alle über zwanzig...<< umgedichtet. Bryan und ich tanzten immer noch, da die Versuche von Shane und Nicky fehl geschlagen waren.

"Ja, du erlebst Joyce heute zum erstenmal betrunken:" meinte Mark.

Nachdem Shane, Nicky und Geo Bryan dazu bewegt hatten, ins Auto zu steigen, fuhren sie zu Shane, da Gillian und Kerry schon eher heim gefahren waren, wollte Shane vermeiden, auch nur eine Minute zu spät zukommen ( wer weiß, was der wieder im Kopf hat ).

"Joyce, komm ich bring dich ins Bett!" Meinte Mark und hielt mir die Hand hin. Ich nahm sie dankend an! Er schaltete noch das Licht aus und wollte dann mit mir die Treppe hoch gehen. Das ging nicht, denn ich war so unzurechungsfähig, dass ich wahrscheinlich noch nicht mal meinen Namen jemandem sagen konnte. Kurzerhand schmiss mich Mark über seine Schulter und lief die Treppe hoch. Im Zimmer angekommen schlief ich schon. Er legte mich auf das Bett zog mich so weit das bei einer erwachsenen, schlafenden und betrunkenen Frau möglich war, aus und deckte mich zu. Er setzte sich noch auf den Rande des Bettes und schaute mich an. Auch ihm fielen nach kurzer Zeit die Augen zu.

Es war ein schöner Morgen. Durch das Fenster konnte ich die Bäume und die Sonne aufgehen sehen.

Ich war schon früh wach gewesen der Grund dafür war mein Kopf. Er tat sehr weh! Und außerdem hörte ich, wie jemand Frühstück machte. Die Tür ging auf und darin stand Mark mit einem Tablett und meinte erstaunt, dass ich ja schon wach sei.

"Ich habe mich bequemt, für dich Frühstück zu machen, da du dich gestern und vorgestern um mich gekümmert hast!" meinte er und lächelte mich mit seine blauen Augen an. Wusste er eigentlich, was er für eine Wirkung auf mich hatte? Nein! Sonst hätte er sich nicht unter meine Bettdecke gelegt. Seine Haut zu spüren war unbeschreiblich schön.

"Nachher gehen wir spazieren und dann machen wir es uns gemütlich!" mampfte er mir entgegen. "Hmhm." gab ich zur Antwort.

Ich hatte eine alte und viel zu große Hose von Mark an außerdem noch ein übergroßen Pullover und Gummistiefel, die auch zu groß waren. Mark ungefähr das gleich nur, dass ihm die Sachen passten. Beide stiefelten wir durch die hintersten Ecken von der Umgebung um Sligo, mit Hund. Aber, ich mein, wer interessiert sich schon für einen Megastar und eine halbwegs bekannte Autorin in Gummistiefeln?

"Das tat meinem Kopf gut! Und dir sicher auch, oder? Es hat mir gefallen!" plapperte ich los. Zumal während dem Spaziergang nur Mark geredet hatte.

"Willst du was essen? Ich hab noch Erdbeerkuchen und ... warte.... Sprühsahne im Kühlschrank."

Und ob ich Hunger hatte!!! Ich hatte zu jeder Tages- und Nachtszeit Hunger. Während Mark den Kuchen auf Teller verteilte, machte ich heißen Kakao und wollte ihn mit der Sprühsahne verfeinern. "Willst du wohl...! Du verdammtes Ding...!" Das Ding, in dem sich die Sahne befand, wollte sie doch einfach nicht hergeben! Aus dem Augenwinkel sah ich, dass Mark grinsend an der Kühlschranktür lehnte. Ich schüttelte die Flasche, blies auch mal in die Öffnung, sah dann hinter mich, wo immer noch ein grinsender Mark stand, und dann schüttelte ich sie nochmal. Ich saß auf dem Küchentisch, neben mir die zwei Tassen Kakao, und stellte die Flasche zwischen meine Schenkel, um genauer sehen zu können. Sie war verstopft. Ich beachtete aber nicht, dass ich meinen Daumen immer noch auf den eigentlichen Sprühknopf drückte. Ich schaute mir das ganze mal an und auf einmal kam Sahne raus, Unmengen von Sahne und alles in mein Gesicht, über meine Bluse und in meine Haare. Mit großer Wahrscheinlichkeit habe ich ausgesehen, wie ein Schaf was in die Steckdose gegriffen hat. Nach Mark zu urteilen sah es sehr witzig aus. Ich lachte mit.

Mark kam auf mich zu und strich mir mit einem Tuch die Augen frei. Ich sah in seine Augen, die irgendwie glitzerten. Unsere Lippen näherten sich und er küsste mich sanft, fragend und irgendwie fordernd, dann lies er von mir ab und schaute mich an.

"Joyce, ich glaube, ich habe mich verliebt und zwar so unvorstellbar stark, dass ich es selbst kaum glauben kann. Joyce ich liebe dich!" flüsterte er.

Ich schaute ihn an. Ich konnte kaum glauben, was eben über seine Lippen gegangen war. Ich sah ihn an und sah die Unsicherheit, die in ihm hoch kam. Er wollte gerade Luft holen, um zu sagen, dass ich das alles vergessen sollte, da drückte ich ihm meine Lippen auf seinen Mund. Fordernd, leidenschaftlich, und verliebt. "Ich dich auch! Ich dich auch! Ich liebe dich auch!" stammelte ich und weinte. Mark küsste die Tränen weg. Plötzlich hob er mich hoch und trug mich in sein Zimmer. Er legte mich auf sein Bett, setzte sich auf mich und drückte meine Hände in die Bettdecke. Während er mich mit seine blitzenden Augen fordernd ansah, strich er mit der freien Hand meine Lippen nach den Hals herunter bis zu meiner Bluse. Geschickt knöpfte er sie auf und überhäufte die frei gewordene Haut mit Küssen. Ich musste stöhnen. Das vernahm er als Einladung, doch er hatte nicht mit jemand anderen gerechnet. Ich rollte mich auf ihn und blinzelte ihn verführerisch an. Langsam ließ ich die Bluse über meine Schultern gleiten, bis ich sie wegwarf. Meine Hände fuhren hinter meinen Rücken, um den BH zu öffnen, doch ich überlegte es mir anders. Ich beugte mich zu Mark herunter, küsste ihn und ganz langsam fing ich an, ihm sein T- Shirt über den Kopf zu ziehen. Auch das warf ich weg. Amüsiert schaute ich ihn an. Plötzlich packte er mich und drängte sich zwischen meine Beine. Sein Blick war jetzt fordernd und wollend. Er öffnete mir den BH, küsste mich und drückte mich wieder zurück in die Matratze. Während er die Haut die vorher unberührt war, liebkoste, legte ich meine Hände auf seinen Hintern und drückte ihn an mich. Er verstand den Wink und zog sich, mir die Hose, und den Rest aus.

Er legte sich auf mich und in dem unwahrscheinlichsten Moment drang er in mich ein. Beide kamen wir zusammen an den Höhepunkt, bevor wir erschöpft aber glücklich aneinander gekuschelt einschliefen.

"Francise! Jetzt halt endlich still oder zieh dein Bauch ein! Eins von Beiden! Entscheide dich endlich!", meckerte ich. Ich hatte auch allen Grund dazu! Ich stand in Strumpfhosen hinter Francise und versuchte verzweifelt ihr den Reißverschluss ihres Kleides hoch zu ziehen! Es war schier unmöglich!

"Ohhh, ich bin so aufgeregt in einer Stunde, in einer Stund,e hörst du, ich bin so aufgeregt!" schrie Francise.

"Wieso denn, ist doch nur eine Hochzeit, die nicht in einer Stunde, sondern in einer halben Stunde beginnt! Was bist du da denn aufgeregt?" verspottete ich sie. Aber dieser Witz wurde von ihr nicht wahrgenommen, da sie schon ganz woanders war. Ich zog mich fertig an und ging die Treppe runter ins Wohnzimmer. Da saßen Gil, Kerry und Geo.

"Das kann noch Stunden dauern, aber es ist ja nur ne Hochzeit!!!" grinste ich in die Runde. "Lass uns was spielen!" meinte Kerry. Und das saßen wir da und spielten Skat während Francise am ausflippen war!

"Ja ich will. Ja, ich will! Ja, ich will!!. Kian übte.

"Das Letzte war am besten. Das würde ich nehmen!" Mark musste ihn ja noch verrückter machen, als er schon war. Armer Kian.

"Du siehst gut aus!" flüsterte Kian Francise zu, als sie den ewig langen Gang bis zum Altar. Wir hatten es gepackt und vom Kartenspiel zu trennen und zur Kirche zu fahren (der Anruf von Nicky war daran nicht ganz unschuldig und auch Francise die nebenbei erwähnt nervlich am Ende war). Nun saßen alle in der Kirche, die überfüllt war und ich meine >>überfüllt<< dann mein ich das auch so. Es waren so ungefähr 500 Leute anwesend, die Hälfte davon kannten beide nicht (was macht man nicht alles für seine Eltern, in Kian’s Fall trifft dies auf den Manager zu). Außer Ärzten, Anwälte, Managern, Produzenten, Chirurgen, und den ein oder anderen Star war ich (der Esel kommt immer zu erst), Mark, Shane mit Anhang, Nicky mit Anhang, Bryan mit großem und lautem Anhang da. Außerdem die Familien der Brautläute (meine Fam war auch da ) und total viele Tanten und Onkeln, Vettern und Neffen und der ganze ... halt.

Die Kirche war traumhaft geschmückt überall standen Vasen mit Lillien und an jedem Bankeingang hing eine einzelne Blüte mit grünem. Francise hatte ein Kleid von D&C an (man merkt das sie mit Kian Egan schon länger verbracht hatte). Es sah traumhaft aus, lang aus strahlend weißem Stoff, sehr schlicht. Die Träger waren ca. 3cm breit und ihr Dekolleté war mit einer wunderschönen Perlenkette versehen, die sie von Kian’s Oma als Hochzeitsgeschenk schon vorzeitig geschenkt bekommen hat. Ihr Haar war ganz schlicht gelockt und fiel ihr weit über die Schultern und war mit einem einfachen Efeukranz geschmückt. Das ganze war abgeschlossen mit einem transparenten Schleier der mit einer Brosche am Dekolletékleidanfang befestigt war. Kian hatte genau farblich abgestimmt ein Smoking mit weinroter Krawatte, einer schwarzen Hose und Schuhen an. Auch dies von D&C. Beide waren sehr aufgeregt, dass sah ich an Francises Händen die sie beide an Kian’s Hand krampften. Ich war gerührt, erinnerte ich mich doch an Toronto an den Zusammenstoß, an New York, den Aufzug und an die verschiedenen Partys, Events, wo Francise mal die beste Freundin und mal die Assistentin war. Oder den heimlichen Urlaub der Zwei auf Mauritius auf den dann ein Skandal folgte, weil man küssenden fotografiert hat. Und an das wirklich genialste Bekenntnis von Kian vor der Presse. Sollte er doch eigentlich alles abstreiten und leugnen (Louis hatte ihm sogar den Text vorgeschrieben) doch Kian hat nichts dergleichen gemacht und einfach alles zugegeben. Das beste daran, Francise wusste nichts davon (sie hat es dann von Journalisten auf dem Weg zur Arbeit erfahren.).

"...und damit erkläre ich sie zu Mann und Frau." Nach einem Lied und dem "Vater Unser" war der Gottesdienst zu Ende. Mark und ich rannten vor allen anderen aus der Kirche damit er die besten Fotos machen konnte (mit einem Fotohandy ich bezweifelte stark, dass da auch nur ein brauchbares Bild raus kommen würde) egal, ich musste noch die Blechbüchsen am Porsche von den Beiden befestigen. Mark sagte später zu mir, dass das die fotofreisten fünf Minuten seines Lebens waren (er ging davon aus, das sein Leben erst mit Westlife begonnen hatte!!) die ganzen Fotografen konzentierten sich nur auf das Brautpaar und als das die Kirche verließ ging eines der größten Blitzlichtgewitter los das ich noch nicht erlebt habe. Zum Glück interessierten sich die Fotografen nur für das Brautpaar, das glaubte zumindest Mark. Er zog mich kurz nach den üblichen Fotos in sein Auto, da küsste er mich dann ohne Vorwarnung und beachtete dabei nicht die Fotografen die sich auf das gefundene Fressen stürzten (das waren wir!). Nach diesem leidenschaftlichem Kuss, der mir die Luft zum Atmen genommen hat, das interessierte nur keinen folgten wir dem Autozug der, komischer Weise nicht von Kian und Francise, sondern von Bryan und Molly in Shanes Ferrarie angeführt wurde.

"Ich bitte einen Augenblick um Aufmerksamkeit! Jaa! So ist’s schön!Ok! Wir feiern Heute die Hochzeit von Kian...."Mark grinste schelmisch in die Runde ":::unserm Draufgänger!" Der ganze Saal musste lachen. "Bitte keine Unterbrechungen mehr! Ja, wir feiern die Hochzeit von Kian und Francise. Ich für meinen Teil wünsche Alles erdenklich Gute und eine glückliche Zweisamkeit oder Dreisamkeit oder Viersamkeit oder... na wollen wir die Kinderplanung euch überlassen!" grinste er die Zwei an die am Kopfende des Tisches saßen und amüsiert zuhörten. "Aber deswegen hab ich nicht das Wort ergriffen. Nein! Das habe ich aus einem anderen Grund getan. Ich werde jetzt die gesamte Gesellschaft die sich in diesem Raum befindet schocken. Ich habe vor ein paar Jahren immer behauptet, das ich vor meinem 30 Lebensjahr nicht heiraten möchte keine Angst ich hab nicht vor zu heiraten zumindest in diesem Jahr noch nicht- aber genauso wie ich felsenfest behauptet habe nicht zu heiraten habe ich auch behauptet keine feste Freundin haben zu wollen. Nun das kann man ja alles ausführen nur hab ich da die Rechnung ohne das weibliche Wesen gemacht. Den vor ca. einem Jahr hat mein lieber Freund und jetzt auch Lebensretter Bryan meine heutige Freundin und die Frau ohne dich nicht mehr leben will und kann, das zeigt sich übrigens an der Telefonrechnung die sich sehr erhöht hat, in Toronto über den Haufen gerannt hat! Also, Danke dir Bryan!" nickte Mark zu Bryan hinüber.

"Das stimmt nicht Jocye hat mich um gerannt nicht ich sie!" grinste Bryan zurück. "Du Blödmann jetzt hast du mir die ganze Pointe verspielt!" empörte sich Mark. "Nein, ich hab nur gesagt das ich NICHT Joyce um gerannt hat sondern sie mich!" Alle die sich in dem Saal befanden mussten augenblicklich los lachen, da Bryan es nicht kapieren wollte! Ich war noch nie so rot ,wahrscheinlich aber auch noch nie so verliebt gewesen .

"Mark! Das ist der beste Witz den ich seit langem gehört habe!" meinte Louis und schlug Mark freundschaftlich auf die Schulter, Alle die sich im unmittelbarem Umfeld von Mark, Louis und mir befunden haben verstummten augenblicklich. Mark sah zuerst Louis erstaunt an dann die anderen von Westlife abgesehen von Bryan der gerade alles von Kerry erklärt bekam und dessen Augen immer größer wurden. Mark ging ohne irgendetwas auf mich zu un küsste mich mit aller Leidenschaft die er bereit war vor Zuschauern zu geben und ich küsste dem entsprechen zurück. Als wir von einander ließen grinste ich Louis an und sagte dann

"Das ist kein Witz! Das ist die Pure Wahrheit!" Nachdem wir von allen auch noch gratuliert bekamen, feierten wir noch ausgelassen.

"Ja, Francise ich drücke alle von dir ähh euch mein ich! Jetzt mach schon, sonst verpasst ihr wegen deiner Verabschiederrei noch den Flieger! Tschüs" Grinste ich Francise entgegen. "Tschüs! Und vergess nicht!" schrie sie mir noch nach und fuchtelte dabei mit ihrer Handtasche über den Köpfen unschuldiger Passanten die genervt weiter gingen.

Darauf setzte ich mich ins Auto und fuhr zu Mark der unter starken Kopfschmerzen lieht, was auf übermäßigen Alkoholkonsum zurück zuführen war.

"Hallo! Wie geht es? Ach mein Gott, das brauch ich überhaupt nicht zu fragen du siehst toal gut aus! Die Ehe bekommt dir euch !" fügte ich grinsen zu der Begrüßung, als hinter Francise ein überaus braungebrannter und strahlender Kian hervor kam. Ich umarmte Beide und machte dann ein zerknirschtes Gesicht und schaute vor mir auf den Boden. "Joyce, was ist den warum gehen wir nicht zum Auto ?" fragte Kian. "Tja., ich bin schon gekommen um abzuholen, aber das beschränkt sich nur auf Francise, Kian! Mark und die andern sind am Montag schon von Louis zu sich beordert worden und jetzt haben wir Donnerstagabend, dass heißt das da dein Koffer steht und ich dein Ticket >>hier<< habe und du ihn genau zwei Stunden in dem Flieger Nach London sitzt, wo du dann auf die Anderen triffstum dann weiter nach Amerika zu fliegen, wo ihr wiederum in den nächsten zwei Monaten auf Tour sein werdet!" erklärte ich Kian kurz aber in dem Fall nicht schmerzlose. "Keine Angst ich und Francise kommen in zwei Wochen nach und den Anderen passt das ganze auch nicht, das kannst du mir glauben! Ich hab Mark noch nie so wütend gesehen und Shane ist sogar ohne Gil am Flughafen gewesen!" fügte ich schnell mit großen Augen hinzu. Eine Weile sagte keiner irgendetwas! Doch Francise wie ich merkten, dass Kian sehr mit sich ringen musste um nicht ganz die Fassung zuverlieren. "Wenn ich den in die Finger bekomm..!" murmelte er. "Das hat Mark auch gesagt!" platzte ich hinein . "Na dir muss Mark auch gut bekommen, sonst würdest du wahrscheinlich nicht sein Pullover tragen, oder?" grinste Kian ohne wirklich eine Antwort zu wollen. "Kommt" sagte er, während er die Koffer so verteilte, dass Frncise und ich nachher nur den einen mit zum Auto nehmen mussten "Ich denke mein Geldbeutel hält es noch aus, wenn ich meine Frau oh das hör sich gut an >>meine Frau<<- und ihre beste Freundin ins Burger King einlade!" lachte er und küsste Francise liebevoll auf die Nasenspitze. "Hey, du bist auf die Idee gekommen einkaufen zugehen und hast dann dein halbes Vermögen auf den Kopf gehauen." sagte Francise gespielt empört, wartete dabei nicht auf Kians antwort. "Du musst dir vorstellen er hat drei neue Hosen zwei Jacken und fünf T-shirts gekauft und dann sagen sie immer Frauen würden das meiste Geld für Klamotten ausgeben!" Francise hackte sich bei mir unter und ließ Kian mit den zwei Kofferwagen alleine.

"So ich fahr dich jetzt heim und du hast genau vier Stunden da machst du deine Wäsche die du dann wieder in ein Koffer packst! Das ganze sollte so ungefähr für drei Wochen reichen! Ich muss nur noch bei mir und Mark aufräumen und dann kommen ich und Gil bei dir vorbei und holen dich ab! Ach! Bevor ich es vergesse: du brachst noch Geld; Dollars währen angebracht!" kommandierte ich Francise nachdem wir uns von Kian verabschiedet haben. "Mo....Mo...Moment mal! Wie Koffer packen, vier Stunden nur, und für >>WAS<< zu Teufel brauche ich Dollars?" Francise blieb verwirrt, was nicht zu übersehen war denn sie machte sich keinerlei Gedanken um die Passanten die sich jetzt hinter sich auflaufen ließ.

"Also nochmal zu mit schreiben! Du hast vier Stunden Zeit um...." "Hallo? Ich bin gerad von meine Flitterwochen heimgekommen und du erzählst erst, dass Kian weg muss, was ich nebenbei sehr unverschämt finde, und dann meinst du ich soll schon wieder Koffer packen! Für was denn und was hat das ganze mit Gil zu tun?" Arme Francise! "Kerry und Geo kommen auch!!! Jetzt fällt mir ein! Du hast keine Ahnung von was ich rede, oder!" Ein übertriebenes Grinsen und Kopfschütteln sagte mir das ich richtig gelegen habe! " OK! Ich will es erklären! Kerry und Geo Stinkt es total- und das meine ich wörtlich ich habe sie am Telefon toben hören- ja und die beiden sind auf die Idee gekommen, dass wir einfach vor unseren Ehemänner, Freuden und Verlobten übrigens ich bin Verlobt - in Amerika sind und vor diesem...warte ich habs gleich.....ähh....ja aufgeblasenen, hölzernen, ekligen-schleimende Kotzbrocken mit schimmliger Erdbeeresoße übergossenen Manager namens Louis Walsh! Genau so hat Kerry ihn genannt! Ja, und genau deswegen hat Geo Tickets besorgt unser Flug geht irgendwann heute Nacht, spät Abend such dir was aus genau weiß ich es nicht der, der Jungs geht Morgen früh! Also das war’s! Ach und wegen dein Job musst du dir keine Gedanken machen ich hab dir Gekündigt! Du wolltest ja schon lange eine Praxis auf machen, nach Amerika hast du dann genug Zeit!!" erzählte ich ihr als ob es das normalste der Welt wäre. Francise saß auf dem ledernen Beifahrersitz von Mark’s BMW uns sah die Ampel an die rot war "Wenn du weiter so die Ampel anstierst wird sie nie grün und das sollte sie werden in absehbarer Zeit, denn von der haben wir nicht allzuviel!" Amüsierte ich mich über sie. "Stopp! OK! Ich kann nachvollziehen, dass ich nach Amerika fliegen auch warum ich dahin fliegen nur das du mich gekündigt hast und DASS DU VERLOBT BIST!!" schrie sie mich an, "kann ich noch nicht nachvollziehen! Ich verlangen eine Erklärung!" sagte sie wieder normal, da die Leute auf der Straße sich schon umsahen.

" In Zukunft werde ich dich in einem schalldichten Auto abholen. Man, du musst doch nicht gleich schreien!" Ich will eine Erklärung!" meinte sie eisig. "OK! Was dein ob betrifft, hab ich dich nur für das nächste halbe Jahr gekündigt oder beurlaubt keine Ahnung wie dein Chef es genannt hat. Er meinte du sollst dir ruhig die Zeit nehmen die du brauchst und du kannst jederzeit zurück kommen und ich soll dir außerdem von ihm sagen, dass die Idee mit den Zweitsemesterpraktikanten in diesem halben Jahr ihren Start hat, deswegen kannst du ruhig gehen- für das halbe Jahr! Wenn du mich fragst was du höchstwahrscheinlich nicht tust- ist er überalles in deine Mutter verschossen die stand nämlich neben mir. Sie kam genau im richtigen Moment! Und was die Verlobung angeht ist es so, dass keiner bisher weiß aus Mark, mir und du, es seiden Mark hat es noch jemanden gesagt." " Alles, alles, alles Gute! Und bis nachher! Wann kommt ihr genau? Und Kannst du mir Dollars von der Bank mit bringen? Wie viel den eigentlich? Was nimmst du mit?" fragte sie während wir die Koffer aus dem Kofferraum und in den Flur des Hauses von Kian und ihr schafften. " Ich nehme nur Kleingeld für Tankstellen und die Flughäfen mit. Ich glaub da werden wir in den nächsten Wochen genug davon sehen!" grinste ich sie durch den Rückspiegel an während ich mir Mark’s Sonnenbrille auf die Nase klemmte. " Bis dann!" schrie sie mir noch über die Abfahrt hinterher. Ich genoss die Fahrt von den Egan’s, wo Francise jetzt damit beschäftigt war so sparsam wie möglich zu packen das Haus von den Beiden war phantastisch und auch die Anlage. Der Kiesweg bis vor den Haupteingang, die Treppe zur Tür mit schönen breiten Stufen und Efeu das schon über den Balkon hinaus wuchs, der befand sich überhalb des Haupteingangs. Die Hälfte des Balkons hat Kian zu einem Wintergarten umbauen lassen, wo er meistens malt und zeichnet während las oder sei faulenzten einfach Beide da. Nachdem ich durch das Tor gefahren war musste ich rechts Abbiegen und da sah ich Francise, die vom Anwesen weg über die Wiesen zu ihren Hunden rannte! Das Ganze war ein altes Anwesen von einem schon längst verstorbenen englischen Lord. Kian hatte es Vor Jahren gekauft, wo es noch total verfallen war, seitdem hat er im Urlaub darin gearbeitet und vor einem Jahr hat er es dann von einer Firma renovieren lassen, dass alles ohne auch nur ein Sterbens Wörtchen darüber in Gegenwart Anderen zu verlieren, selbst seiner Familie hat er nichts gesagt. Kurz vor der Hochzeit sind Kian und Francise dann eingezogen.

*Fortsetzung folgt*