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"Hey Shane, was ist los mit dir. Du siehst so traurig aus?", will Bryan wissen, als er durch die Garderobe vom point läuft. "Shane?" fragt jetzt auch Kian, doch Shane starrt nur ins leere und reagiert nicht. "Erde an Shane, bitte melden!" dringt Nickys Stimme zu ihm durch. "Was? Müssen wir auf die Bühne?" will Shane wissen und springt erschrocken vom Stuhl. Die anderen vier fangen an zu lachen, als sie ihn panisch durch die Garderobe laufen sehen. "Nein, ich wollte nur den Grund für deine Traurig- und Abwesenheit wissen", erklärt Bryan. Shane schaut Bryan verwirrt an, dann Kian und Mark. Zum Schluss Nicky, senkt den Kopf und stammelt. "Weil es das letzte Konzert dieser Tour ist. Und ihr wisst ja wie gerne ich auf der Bühne stehe." "Shay, die nächste Tour kommt doch bald. Es ist doch nicht die letzte", entgegnet Mark. Shane hebt den Kopf und guckt alle dankend an. "Guys, it’s time to go", hören sie Pauls Stimme, als die Tür aufgeht.
Nicky hält Shane am Arm fest, bevor er den Raum verlässt. "Shay, was ist der wahre Grund? Die Ausrede war ja wohl die schlechteste, die ich je von dir gehört habe." "Das war keine Ausrede!" Nicky mustert Shane von oben bis unten. "Ist mit dir und Gil alles in Ordnung?" hakt er nach. "Ja, könnte nicht besser sein"; sagt Shane und ein gequältes Lächeln huscht über sein Gesicht. Nicky lächelt erleichtert zurück, legt seinen Arm freundschaftlich um seinen Kumpel und geht mit ihm Richtung Bühne.
Auf dem Weg dahin beobachtet Shane Nicky aus den Augenwinkel "Wenn du wüsstest Nix", denkt Shane so bei sich.
"Let’s Party! Ich lade euch zu einem Drink heut Abend ein", posaunt Kian, als sie auf dem Weg ins Hotel sind. "Oh, der Kian hat zu viel Geld", grinst Mark. "Jemand Interesse? Ich dachte so ans Roxy?!" Alle stimmen zu, so verabreden sie sich für en Abend.
Shane und Nicky gehen Flur zu ihren Hotelzimmern entlang, als Shane die Szene von der Garderobe wieder einfällt. "Nix, kann ich mit dir reden?" Nicky wendet seinen Kopf zu Shane und guckt ihn fragend an. "Nicht hier auf dem Flur", fügt Shane noch hinzu. Nicky nickt und schließt die Tür zu seinem Zimmer auf, beide setzten sich auf die Couch in Wohnzimmer. "Worum geht es?" möchte Nicky wissen. Shane guckt Nicky flüchtig an, dann aus dem Fenster und spielt dabei nervös an seinem Ring. "Es lag nicht am letzten Konzert! Du hattest Recht, es war eine schlechte Lüge", sagt Shane leise. "Also doch Gil...?" fragt Nicky ohne Shane zu nahe zutreten. Shane nickt, als ihm eine Träne über die Wange läuft. "Willst du mir davon erzählen, Shay?" Shane nickt stumm, holt tief Luft und erzählt mit zitternder Stimme. "Ich weiß nicht so recht, wo ich anfangen soll...." "Fang da an, wo du denkst und erzähl nur so viel, wie du für richtig hältst. Ich hör dir zu, egal wie lange es dauert", entgegnet Nicky und legt Shane den Arm auf die Schulter. Shane läuft ein kalter, aber wohltuender Schauer über den Rücken, als Nickys Arm seine Haut berührt. "Ich habe Gil wirklich sehr gern... ich habe sie geliebt, aber... aber vor ein paar Wochen habe ich eine andere Person lieben gelernt", beginnt Shane und tränen rollen über sein Gesicht. "Ich Idiot habe ihr davon erzählt, sie machte mir eine reisen Szene und das mitten im Supermarkt. Dabei weiß ich noch nicht mal, was diese Person, die ich liebe, für mich empfindet..." "Shay, dein Timing im Supermarkt war echt schlecht... aber wie geht es jetzt mit euch weiter?" Shane legt seinen Kopf auf Nickys Schulter, "Gar nicht, sie hat mit mir Schluss gemacht, mich aus der Wohnung geschmissen und meine Klamotten durch das Fenster hinter mir her...", flüstert Shane. Nicky lehnt seinen Kopf an Shanes. "Bist du sehr traurig über die Trennung?" Shane schüttelt sacht den Kopf. "Nein, nicht wenn du bei mir bist. Wenn ich doch nur wüsste, ob du genauso fühlst wie ich", schießt es Shane durch den Kopf.
Beide sitzen stumm neben einander, als das Telefon klingelt. Nicky steht auf und nimmt den Hörer ab. "Wer will was von mir?" "Wo bleibst du denn?" klingt Kians Stimme am anderen Ende. "Ich komme ja schon!" entgegnet Nicky. "Oh, wenn du Shane finden solltest, bring ihn mit", meint er noch, bevor er auflegt. Nicky legt den Hörer auf, dreht sich zu Shane rum und mustert ihn, wie er gedankenverloren auf der Couch sitzt. "Ready to go?" holt er Shane in die Realität zurück. Shane nickt und steht langsam auf. "Kopf hoch, es kommen auch wieder bessere Zeiten", lächelt Nicky und nimmt Shane freundschaftlich in den Arm. Shane schließt seine Augen und genießt den Moment von Nickys Nähe. Sein Herz fängt an zurasen, als er Nickys Atem in seinem Nacken spürt.
Bryan, Mark und Kian sind schon kräftig am feiern, als Nicky und Shane das Roxy betreten. "Hey, da seid ihr ja endlich. Bestellt was ihr wollt. Kian zahlt ja", grins Mark, der schon einiges intus hat.
Shane bestellt und setzt sich in eine Ecke des Tisches, wo er Nicky gut beobachten kann. Nicky ist damit beschäftigt irgendwelchen Girls hinterher zu gucken und zu flirten, das versetzt Shane jedes Mal einen Stich in seine Brust. Shane wird auf jedes Girl eifersüchtig, was sich zu nah an Nicky ranmacht. Nicky bemerkt Shanes Blicke und blickt öfters zu ihm.
"Hey Kumpel, wir wollen doch Spaß haben... und du, du sitzt hier, wie bestellt und nicht abgeholt", sagt Bryan und setzt sich neben Shane auf die Bank. "Es ist halt meine Art zu feiern... zumindest heute." "Shay", beginnt Bryan und legt seine Hand auf Shanes Schulter, "das war doch nicht unsere letzte Tour. Überleg doch mal... jetzt haben wir ein paar Tage frei und danach... "Bryan bitte, ich habe keine Lust darüber zu reden", entgegnet Shane und schiebt Bryans Hand von seiner Schulter. "Warte doch... danach geht es nach Nashville. Wir erobern die USA! Das Land aller Länder", schwärmt Bryan. "Schön!" sagt Shane knapp mit stinkiger Stimme. "Na Jungs, wo verbringt ihr denn eure freien Tage?" lallt Mark und fletzt sich ebenfalls auf die Bank. "Daheim!" erwidert Shane genervt. "Oh Shano, komm schon... du bist ja eine richtige Spaßbremse heut Abend", gibt Bryan von sich und Mark stimmt lachend zu. "Wisst ihr was, ich habe die Nase voll von eurer guten Laune. Die Spaßbremse verlässt euch", schreit Shane, steht auf und geht. Nicky schaut erschrocken zu den dreien rüber, als Shane weinend an ihm vorbei rennt. Ohne zu fragen folgt Nicky Shane bis auf die Toilette. Shane lehnt weinend an der Wand, als Nicky den Vorraum betritt. "Deine gute Laune brauche ich nicht auch noch", schreit er Nicky an, "lass mich alleine! Hau ab!" "Shane beruhige dich. Ich weiß nicht was abgelaufen ist, ich will es auch nicht wissen. Aber dich so traurig zusehen will ich auch nicht", beruhigt Nicky ihn, stellt sich vor ihn hin und wischt Shane die Tränen weg. "Nein, nein... lass mich in Ruhe!" brüllt Shane und schlägt Nickys Hand weg. "Hey, komm wieder runter", fährt Nicky mit ruhiger Stimme fort und will Shane in den Arm nehmen. Plötzlich fängt Shane an, auf Nickys Brust ein zuschlagen. "Hau ab Nix, bitte hau ab", schluchzt Shane und bricht mit einem Heulkrampf zusammen. Nicky nimmt seinen Kumpel ganz fest in den arm "Shhhhhh... lass dich nicht so hängen. Wenn ich was für dich tun kann, dann lass es mich wissen", flüstert Nicky Shane ins Ohr. "Könntest du, in dem du mich küsst", denkt sich Shane und kuschelt sich an seinen Kumpel.
"Komm, wir gehen uns noch ein wenig amüsieren", fordert Nicky nach einer Weile. Shane schüttelt den Kopf. "Nein, ich geh jetzt heim." "Ok, dann bring ich dich heim", lächelt Nicky und hilft seinen Kumpel auf. "Ist nett von dir, aber bleib du hier. Ich find den Weg allein ins Hotel."
Gegen Mittag wacht Mark mit riesen Kopfschmerzen auf. Als er sich umdrehen will findet er Bryan, nur in Boxershorts, neben sich liegen. "Aaaaaaah, was machst du in meinem Bett", schreit er auf. Bryan, der von Marks Geschrei munter geworden ist, schaut ihn verschlafen an. "Morgen!" gähnt er. "Bryan, wie kommst du in mein Zimmer und was machst du um Himmels willen halb nackt in meinem Bett?" "Sag bloß du kannst dich nicht mehr erinnern, Schatz?" sagt Bryan ernst. "Es ist nicht die Zeit für Scherze... sag schon!" fordert er. "Keep cool... du hattest zu viel getrunken und da habe ich dich eben heim gebracht. Als ich dich ins Bett legen wollte, hast du mich umarmt und mit ins Bett gezogen...", erzählt Bryan. "UND?" Mark bekommt ein mulmiges Gefühl im Magen. "Nichts und, ich hatte keine Chance mich zu befreien. Also habe ich es aufgegeben." "Es ist nichts zwischen uns gelaufen? Du kannst mir ruhig die Wahrheit sagen." "Mark, wo denkst du hin! Nein, da war nichts", beteuert Bryan. "Aber du hast nur noch Boxers an und ich auch", sagt Mark ängstlich. "Warum du nur noch Boxers an hast, kann ich dir nicht sagen. Aber mir war es in der Nacht zu warm und in Boxers schläft es sich besser." Mark fällt ein ganzer Felsbrocken vom Herzen, als er Bryans Antwort hört.
"Hey Shane", grüßt Nicky, als sie sich auf dem Flur über den Weg laufen. "Hey, und wo verbringst du deinen Kurzurlaub?" "Ich fliege heute nach L.A., so ein kleiner Vorgeschmack", grinst Nicky. "Wolltest du auch gerade Frühstücken?" erkundigt sich Shane. "Nö, da komme ich gerade her. Aber sag mal, wo verbringst du denn deine freien Tage?" "Balkonia, ich bleibe daheim!" entgegnet Shane traurig. "Willst du nicht mit nach L.A. kommen?" "NEIN", antwortet Shane blitzartig. "Wäre aber besser, du brauchst Ablenkung", erklärt Nicky. "Wenn ich dich nicht lieben würde, dann gerne"; murmelt Shane ganz leise vor sich hin. "Was? Murmel doch nicht alles vor dich hin, da versteht dich keiner, Schatz", sagt Nicky spaßig. "Wann du fliegst?" "Ach sag das doch gleich... in zwei Stunden. Muss dann auch schon weg. Sorry Kumpel!" meint Nicky und verschwindet im Zimmer.
Shane trottet verschlafen durch das Haus seiner Eltern, holt sich eine Tasse Kaffe, setzt sich auf die Stufen vor der Tür und beobachtet die sternenklare Nacht. Seine Gedanken bei Nicky "Oh Nicky, wenn ich dir doch nur sagen könnte, was ich für dich empfinde... Wenn ich doch nicht so im ungewissen sein würde. Kann man denn nicht einmal glücklich sein? Einmal in deinen Armen aufwachen, bei dir zu sein ist für mich immer der glücklichste Moment. Ich hätte doch mit dir urlaub machen sollen. Ich vermisse dich so sehr. Gib mir doch ein Zeichen... " Shane hat gerade den Gedanken beendet, als Liam neben ihm Platz nimmt. "Alles klar Shane? Sitzt du schon lange hier draußen?" Shane wendet seinen Kopf zu seinem Bruder. "Nein, ich kann nicht schlafen. Irgendwas hält mich wach", erzählt Shane. "Du hast es ihm noch nicht erzählt oder?" will Liam wissen, als Shane mit dem Kopf schüttelt. "Nein, wie denn. Er ist mein bester Kumpel, ich will ihn nicht überrumpeln oder unsere Freundschaft riskieren. Da muss schon der passende Moment kommen", erwidert Shane seinem Bruder. "Wie lange willst du warten Shane? Bis du an Alterschwäche leidest? Warte nicht zu lang...sonst ist er schneller weg, als du glaubst." "Wieso bist du eigentlich raus gekommen, bestimmt nicht, um mir das zusagen?" erkundigt sich Shane. "Nein, dein Handy hat die ganze Zeit geklingelt. Da habe ich gedacht, das ich es dir bringe", grinst Liam, drückt Shane das Handy in die Hand und geht wieder zurück.
Shane schaut auf sein Display, sieben Anrufe in Abwesenheit und eine Nachricht. "Na gut, das ich nicht wichtig bin...!"
>Nach vergeblichen anrufen, schicke ich dir eine SMS. Schau dir das Foto an und überleg dir, ob du nicht doch lieber nach L.A. Kommen willst. Mein Angebot steht immer noch! Melde dich, le grá go deo Nicky<
Shane musste schmunzeln, als er die Nachricht las, aber das Foto verschlug ihm die Sprache: Nicky oberkörperfrei am Strand. Zärtlich strich Shane über das Foto...
"Mum, ich fliege nach L.A.", ruft Shane durch das Haus, als er nach einer kurzen Nacht seine Sachen packt. "Ich denke du wolltest hier zu Hause bleiben?" antwortet sie ihm." Kurzfristige Planänderung. Ein Kumpel hat mich eingeladen, ich kann ihn nicht schon wieder versetzen... ", schallt Shanes Stimme durch die Räume. "Ok, soll ich dich zum Flughafen bringen?" will Mae wissen. "Nein, Liam wollte mich schon fahren, ist aber trotzdem lieb von dir!"
Liam und Shane packen Shanes Koffer in den Wagen und fahren Richtung Knock. "Fliegst doch zu deinem Nicky?" grinst Liam, während er sich auf die Straße konzentriert. "Woher weißt du das? Hast du meine Nachrichten gelesen?" fragt Shane erschrocken. "Nein, aber als dein Handy klingelte, konnte man gut Nicky auf dem Display lesen, dazu dein plötzliches Lächeln im Gesicht und man kann es sich erahnen." Shane schüttelt den Kopf und schließt die Augen, als ihm der Wind um die Ohren braust.
"Dein Handy Shay!" Shane wühlt schnell in der Tasche,
als er noch rechtzeitig das Handy findet. "Hallo?" meldet sich Shane. "Hey Kumpel,
was machst du gerade?" schallt Nickys Stimme durch. "Ich bin auf dem Weg nach
L.A., wenn du deine Meinung nicht geändert hast. Aber was machst du noch
munter? Ist doch mitten in der Nacht bei euch"; will Shane wissen. "Ich musste
an dich denken, was du wohl machst. Da du ja so traurig warst und bevor du irgendwelche
Dummheiten machst... ruf ich doch lieber bei dir an. Aber jetzt kann ich ja
beruhigt schlafen gehen." "Ja, das kannst du jetzt wohl, wo find ich dich denn
in L.A.?" erkundigt sich Shane. "Wenn du mir sagst, wann du landest, dann am
Flughafen", lacht Nicky.
Nachdem sie das ausgetauscht haben, lehnt sich Shane entspannt im Autositz zurück
und genießt die Sommersonne im Gesicht.
Liam verabschiedet sich am Flughafen von Shane. "Bleib sauber und mach das beste daraus... Vergiss nicht, wenn du Hilfe brauchst, auf meine kannst du zählen!" Liam umarmt seinen kleinen Bruder, bevor er entgültig die Heimreise antritt.
"Bitte schnallen sie sich an, wir starten in wenigen Minuten", klingt eine freundliche Stimme durch die Lautsprecher.
Shane nimmt seinen Koffer vom Laufband, geht durch die Ankunftshalle und schaut sich mit fürchterlichen Herzklopfen und total nervös um. Doch von Nicky weit und breit keine Spur. Als Nicky nach fünf Minuten immer noch nicht da ist, kramt er sein Handy aus der Tasche und versucht ihn vergeblich anzurufen. Nach unzähligen Versuchen gibt er es auf, "Nicky, wo bist du, du kannst mich doch nicht hier allein in L.A. stehen lassen", denkt sich Shane.
Total verspätet und mit quietschenden Reifen parkt Nicky den Leihjeep vor der Ankunftshalle, springt aus dem Wagen und rennt suchend durch den Flughafen. Endlich endeckt er Shane mit dem Rücken zu ihm am Infoschalter, als auch schon eine Durchsage kommt. "Mr Nicky Byrne, bitte kommen sie zum Infoschalter in der Ankunftshalle. Sie werden dort erwartet." Langsam schleicht sich Nicky an seinen Kumpel an, nimmt ihn in den Arm und meint, "Hey Schatz, konntest es wohl nicht mehr erwarten. Ich habe dich vermisst!" Erschrocken dreht sich Shane zu Nicky um und starrt ihn entsetz an. Als Nicky Shanes Blick sieht, kann er sich ein Lachen nicht verkneifen. "Guck mich nicht so tötend an, das war doch nur ein Spaß, aber ich freu mich trotzdem, das du mich hier besuchen kommst!" Shane hat Nickys letzten Worte gar nicht mitbekommen, denn der erste Satz klingt ihm immer noch in den Ohren und ein Gefühl von Sehnsucht durchströmt seinen Körper. "Komm lass uns ein bisschen an den Strand gehen... oder willst du hier versauern?" sagt Nicky, nimmt Shanes Koffer und geht zum Ausgang. Total perplex läuft Shane hinter Nicky her und ertappt sich immer wieder, wie er Nicky auf den Hintern starrt. "Hat der man einen geilen Arsch", schießt es ihm durch den Kopf, "warum ist mir das nie eher aufgefallen!"
Während der Fahrt beobachtet er Nicky von der Seite. Wie heiß Nicky in seiner engen Jeans und dem enganliegenden T-Shirt, wo man jede Kontur seines Oberkörpers durchsieht, aussieht fällt im erst jetzt richtig auf.
Nicky fährt mit seinem Jeep fast bis ins Wasser,
als er den Wagen dann doch vorher anhält. "Ich dachte schon, du wolltest
gleich schwimmen gehen", scherzt Shane. "Nö, aber hier ist ein perfekter
Platz, da können wir unser Lager aufschlagen", entgegnet Nicky, springt
aus dem Wagen und breitet die Decke aus.
Shane hat es sich gerade auf der Decke bequem gemacht und will die Sonne genießen,
als sich Nicky vor ihm aufbaut. "Hey Nix, du stehst mir in der Sonne!" beschwert
sich Shane. "Ich weiß", grinst er, "wollte nur wissen, ob du mit in die
Fluten kommst?" "Ich werde erst die Sonne ein wenig mein Körper bescheinen
lassen, danach springe ich auch mal in die Brandung." "Na gut, aber zum Sonnenbaden
würde ich an deiner Stelle das T-Shirt ausziehen... Zum Baden übrigens
auch", Nicky grinste vor sich hin und fing an seine Hose und T-Shirt vor Shanes
Augen auszuziehen. "Oh my god!” denkt sich Shane und schluckt. In diesem Moment
ist Shane froh, das er seine Sonnenbrille mit Spiegelgläsern auf hatte,
denn seine Augen waren noch nie so groß und starrten noch nie eine Person
so an, wie er es gerade bei Nicky tut. "Bis gleich", sind Nickys Worte, bevor
er zum Wasser läuft.
Wenig später geht Shane dann doch ins Wasser, da die Sonne zu heiß scheint. "Nicky ich komme", schreit er und springt schreiend ins Wasser. "Boah, ist das angenehm", meint er nachdem er wieder aufgetaucht ist. "Was glaubst du wie angenehm es werden kann, wenn ich mit dir fertig bin", grinst Nicky und zieht Shane unter Wasser, womit er die Wasserschlacht ins Leben ruft. Die beiden Kampeln wie kleine Kinder im Wasser. Shane hat immer wieder das Gefühl kleine Elektroschläge zubekommen, wenn er Nickys Haut berührt. Sein Puls geht bei jeder Berührung ins unermessliche und seine Herzschläge verdoppeln sich.
Total erschöpft lassen sie sich eine halbe Stunde später auf ihre Decke fallen und dösen ein wenig ein.
Durch einen leichten Windhauch wird Shane munter, er dreht sich zu seinem Kumpel um, der noch friedlich schlummert. Er fängt an zwei Handtücher so um Nicky zu bauen, das er nicht vollkommen der Sonne ausgesetzt ist. Dabei beobachtet er jede kleine Bewegung von ihm. Vorsichtig streckt Shane seine Hand über Nickys Kopf, so als würde er ihn berühren wollen. Doch vorher hält er an. Fährt mit seinem Finger einige Zentimeter von Nickys Mund die Konturen nach. Geht dann weiter an seinem Hals bis schließlich auf den Rücken. Er streichelt langsam über Nickys Schulterblatt, als Nicky munter wird. "Shane, was machst du?" fragt er. "Ich... ich wollte nur gucken, ob du keinen Sonnenbrand bekommen hast. So was geht schnell", stottert Shane. "Stimmt, aber da habe ich eine Lösung für. Wenn du so lieb wärst meinen Rücken mit Sonnenmilch ein zu cremen", fragt Nicky und reicht Shane die Sonnenmilch. "Nein, das kann ich nicht!" wehrt sich Shane. Nicky zieht seine Augenbraue hoch. "Wieso nicht, was ist denn dabei?" wundert er sich und guckt in Shanes ängstliches Gesicht. "Na weil. ach vergiss es, gib her das zeug", fordert er und nimmt Nicky die Sonnenmilch ab. Shane malt mit der Sonnenmilch ein halbes Herz auf Nickys Rücken, fängt dann langsam und zaghaft mit zitternden Händen an die Sonnenmilch zu verreiben. "Wieso so zaghaft heute, kannst ruhig ein bisschen aufdrücken, bin doch nicht zerbrechlich!" Shane verzieht sein Mund zu einem hämischen Lächeln. Sein Herz rast, seine Hände zittern, in seinen Gedanken malt er sich gerade die heißesten Strandszenen aus und Nicky erzählt was von unzerbrechlich... "Das einzigste was unbreakable ist, ist meine Liebe zu dir! Qäul mich doch nicht so", denkt sich Shane, fährt mit seinen Händen an Nickys Boxers lang und den Rücken wieder hoch. "Hast, du jetzt endlich genug Sonnenmilch oder brauchst du noch drei Zentner? Ich meine mir tun langsam die Hände weh... ", sagt Shane und guckt Nicky schief von der Seite an. "Du hättest schon längst aufhören können, aber das tut so gut und da habe ich gedacht, ich genieße das noch ein wenig", grinst Nicky. "Du bist ja echt ein super Kumpel, läst mich in der schönsten Abendhitze schuften... und ich?" fragt Shane und legt sich gespielt nervig neben Nicky auf den Bauch.
"Aaaaaaaah, was zum Henker machst du?" will Shane wissen, als er was kalte und nasses auf seinen Rücken spürt. "Nicht umdrehen, sonst verläuft das Zeug und du hast überall weiße Schleimspuren", erwidert Nicky. "Was für weiße Schleimspuren meinst du? Kannst du dich nicht beherrschen?!" "Nein, die Sonnenmilch. Ich habe gedacht du solltest auch ein wenig Sonnenschutz bekommen." Und schon ist Nicky dabei Shanes Rücken einzucremen.
Gegen Abend, als die Sonne schon fast im Meer versunken ist fahren die beiden in Nickys Hotel.
"Haben sie noch ein Zimmer frei?" fragt Shane den Rezeptionisten. "Tut mir leid Sir, aber wir sind restlos ausgebucht." Shane schaut Nicky panisch an, dann wieder den Rezeptionist. "Wirklich nicht?" "Nein", bestätigt er nochmals.
Shane geht zu Nicky rüber, setzt sich neben ihn auf die Couch, die in der Hotellobby steht. "Und welche Zimmernummer hast du?" fragt Nicky neugierig. "Noch nicht mal die der Besenkammer, die sind restlos ausgebucht." Shane schaut Nicky hilfesuchend an. Nicky steht auf und meint dann mit einem breiten grinsen. "Dann lass uns in mein Zimmer gehen, da haben wir bestimmt auch noch eine Schlafmöglichkeit für dich." Shane bleibt wie angewurzelt sitzen, während sein Mund nach unten klappt. "Nein, nicht das auch noch Nicky. Erst die Sache am Strand und nun das, das überleb ich doch nie!" geht es Shane durch den Kopf. "Was ist nun, brauchst du eine extra Einladung? Oder muss man dich wie einen kleinen Jungen an die Hand nehmen?" will Nicky wissen, nimmt Shanes Hand und zieht ihn hinter sich her. "Aber Nicky, ich... ich...", stottert Shane. Nicky bleibt stehen und schaut Shane an. "Sag mal, was ist mit dir los? Seit dem mit Gil Schluss ist, bist du nur am stottert. Warum?" "Nichts, was soll sein. Keine Ahnung woher das kommt. Liegt wahrscheinlich an der Hitze", lügt Shane und steigt in den Fahrstuhl. "Du ich fahre definitiv nicht mit, wir sehen uns später!" sagt Nicky leicht blass und läuft in den siebten Stock. Total außer Atem kommt er oben an, lehnt sich an die Hotelzimmertür und schließt auf. "Wenn du deine Phobie gegenüber Fahrstühlen mal ablegen würdest, dann wärst du nicht immer so außer Atem...", grinst Shane. "Ha, da hat jemand seine Witzseite erwischt... Aber jetzt habe ich wenigstens einen Grund zu duschen." Nicky hatte noch nicht ganz ausgesprochen, als er auch schon dabei war seine Sachen auszuziehen und sie im Zimmer zu verstreuen. Shane wird ganz anders, als er Nicky halb nackt durch das Zimmer laufen sieht. Um sich abzukühlen, geht er auf den Balkon und genießt die letzten Strahlen der Abendsonne. "Ich bin dann mal eben in der Dusche, wenn du was zu essen haben willst, dann ruf einfach den Zimmerservice", sagt Nicky und geht ins Bad. Shane starrt auf die Landschaft und überlegt sich, ob er nicht aus irgendeinem Vorwand ins Bad gehen soll oder nicht.
Shane entschließt sich doch den Zimmerservice kommen zu lassen. "Guten Abend, ich hätte gerne etwas auf’s Zimmer kommen lassen und zwar einen megagroßen Teller Nudeln. Zimmernummer 709!"
Nicky ist gerade mit dem duschen fertig, schlingt sich ein Handtuch um seine Hüften und verläst das Bad, als es an der Tür klopft. "Zimmerservice", schallt eine Stimme in den Raum. "Nicky, ich habe was zu essen bestellt, wenn du es gerade entgegen nehmen könntest?" ruft Shane vom Balkon nach drin.
Nicky öffnet, lässt den Zimmerservice eintreten und den Wagen mitten im Zimmer platzieren. "Danke schön", grinst Nicky, drückt ihm ein bisschen Trinkgeld in die Hand und führt ihn zur Tür. "Typisch Shane", denkt sich Nicky, als er den riesen Teller Nudeln sieht. "Ich dachte du hast auch Hunger und da habe ich halt eine große Portion genommen", meint Shane, als Nicky den Teller anstarrt. Beide setzten sich gegenüber und fangen an die Nudeln von einem Teller zu essen.
Durch Zufall erwischen beide die selbe Nudel und ziehen sie mit Genuss in den Mund, als sie vorher anhalten. Beide schauen sich tief in die Augen, doch Shane ist der erste der die Nudel abbeißt und sofort den Kopf senkt. "Schade, ich hätte gerne seine Reaktion gewusst", schießt es Nicky durch den Kopf. Erschrocken von sich selber zuckt Nicky zusammen, waren das wirklich seine Gedanken? "Alles in Ordnung mit dir? Sind die Nudeln nicht in Ordnung oder warum zuckst und zitterst du plötzlich so?" fragt Shane seinen Kumpel. "Alles in Ordnung. Die Nudeln sind wunderbar, findest du nicht auch?!" Shane nickt zustimmend und isst gemütlich weiter, während Nicky immer noch auf sein Teller starrt und sich nicht traut seinen besten Kumpel anzugucken....
Jeder bezieht sein Bett allein, während Nicky im großen, gemütlichen Bett schläft macht es sich Shane auf der Couch im Wohnzimmer bequem.
Mitten in der Nacht wacht Shane auf, er dreht sich um und will weiter schlafen, aber ohne Erfolg. Er steht auf, geht ins Bad und macht sich ein wenig frisch. Auf dem Rückweg geht er am Zimmer von Nicky vorbei. Vorsichtig öffnet er die Tür ein Spalt, lehnt sich an den Türrahmen und beobachtet Nicky. Friedlich wie ein kleines Baby liegt er in seinem Bett und schläft, kaum eine Regung. Das einzigste was Shane wahr nimmt ist das gleichmäßige atmen, was von Nicky kommt. Er bleibt noch eine Weile da stehen, bevor er dann wieder in sein Bett geht und nach langem hin und her drehen doch einschläft.
Nicky ist der erste, der am nächsten Morgen munter wird, leise geht er Richtung Bad. Jedoch seine Neugier läst ihn am Bett von Shane vorbei gehen. Er setzt sich auf den Stuhl gegenüber und beobachtet Shanes Schlaf. "Du siehst richtig niedlich aus wenn du schläfst, so friedlich, als wenn du keinem etwas könntest. Shane, was machst du mit mir? Irgendwie spielen meine Gefühle verrückt.... Das kann doch nicht normal sein, oder?"
Bevor er ins Bad geht, zieht er Shanes Decke noch ein Stück höher, beugt sich zu ihm runter und will ihm einen Kuss auf die Stirn geben. Er besinnt sich aber und belässt es bei einem Lächeln.
Shane wird vom Vogelgezwitscher munter, steht auf und tappt verschlafen ins Bad. Er will gerade seinen morgendlichen druck loswerden, als ihm eine fröhliche Stimme entgegen schallt. "Morgen Shane, auch schon munter?" Shane zuckt zusammen, packt erschrocken sein bestes Stück wieder ein und schaut verdutzt Nicky an. Er schaut sein Kumpel von oben bis unten an, der nackt vor dem Spiegel steht und sich rasiert. "Morgen", erwidert er mit zitternder Stimme, "ich warte dann mal bist du fertig bist." Vorsichtig geht Shane rückwärts aus der Tür, schließt sie hinter sich und lehnt sich an die Wand. Er rutscht an der Wand runter und schluckt, als ihm die Bilder von eben wieder durch den Kopf gehen. Nicky nackt im Bad und er kann nichts dagegen tun. Wie gerne wäre er jetzt über Nicky hergefallen und hätte ihn zu Boden geküsst.
Fünf Minuten später ist Nicky fertig, geht aus dem Bad und sieht Shane auf dem Boden sitzen. "Alles in Ordnung? Du kannst übrigens das Bad jetzt benutzten, ich bin fertig", grinst Nicky. "Mir geht es gut. Hab nur gedacht ich nehme hier platz und warte", erwidert Shane, steht auf und geht ins Bad. Er läst eiskaltes Wasser ins Waschbecken und taucht seinen Kopf ein, um wieder klare Gedanken zu bekommen.
Während er sich für den Tag fertig macht, hat er immer wieder Nickys Bild vor sich, wie er nackt vor dem Spiegel steht. Sein Herz rast, sein Puls steigt und sein Blut strömt in sämtliche Teile seines Körpers. Shane schaut an sich herunter und sieht seine Erregung. "Oh nein, das fehlt mir auch noch. So kann ich doch nicht aus dem Bad kommen, wie sieht das denn aus?" Hecktisch schaut er sich im Bad um, was er denn am schnellsten dagegen machen kann. Jedoch was hilfreiches ist nicht in der nähe, also versucht er es mit der Kaltwasser-Schocktherapie, ohne das gewünschte Ergebnis zu bekommen. "Oh man, jetzt reicht es! Da bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als... nein, so geh ich nicht aus dem Bad!" Shane sitzt verzweifelt auf dem Klodeckel und sucht nach einer Lösung. Er steht auf, öffnet den Klodeckel, lehnt sich mit einer Hand an die Wand und fängt langsam an mit der anderen Hand sein Glied zu massieren. Shanes Bewegungen werden immer heftiger und sein Atem immer schneller. Vor seinen Augen immer wieder Bilder von Nicky, er legt seinen Kopf in den Nacken, seine Bewegungen werden immer rhythmischer... "Shane, wie weit bist du?" ruft Nicky ihm zu. "Ich komme gleich", schreit Shane mit rauer Stimme zurück, als erschöpft und glücklich zum Höhepunkt kommt.
Shane beseitigt alle Spuren, wickelt ein Handtuch um seine Taille und verläst das Bad. Mit glänzenden Augen läuft er an Nicky vorbei, geht an seinen Koffer und holt sich die passenden Sachen für den Tag heraus. Er geht wieder an Nicky vorbei Richtung Bad, doch seinen Kumpel in die Augen sehen kann er nach der Aktion nicht. "Hab ich dich bei irgendwas gestört, weil du mich nicht mehr anschaust?" will Nicky wissen. "Nein", kommt es leise von Shane, bevor er mit hochrotem Kopf wieder ins Bad geht. Nicky schüttelt nur ungläubig den Kopf und setzt sich auf das Sofa, um auf Shane zu warten.
Shane und Nicky laufen durch L.A., shoppen und albern rum. "Irgendwie müssen wir ein bisschen Spaß hier in die Gegend bringen", meint Shane und schaut Nicky fordernd an. "Ja, du hast recht, ich weiß auch schon wie", grinst Nicky und flüstert Shane sein Vorhaben ins Ohr. Während Shane hinter nichts ahnenden Menschen herläuft, geht Nicky mit dem Spruch "Hey you doin’ well!" auf sie zu und an ihnen vorbei, um dann Shane lachend um den Hals zu fallen. "Hey, das Spiel könnte ich Ewigkeiten spielen, das macht so ein Spaß", lacht Shane und liegt auf dem Gehweg.
Nicky beugt sich über seinen Kumpel, "Hey, was machst du da unten?" "Dein dummes Gesicht betrachten", grinst Shane, "jetzt hilf mir wenigstens auf und glotz nicht so doof!" Nicky nimmt Shanes Hand und hilft ihm auf.
Sie gehen in das nächste Restaurant und genießen ein Drei-Gang-Menü. "Was hältst du davon, wenn wir heut Abend das Nachtleben unsicher machen?" unterbricht Nicky die stille am Tisch. "Mmmh", beginnt Shane mit vollem Mund, "das ist ne saugute Idee. Wollte ich auch gerade vorschlagen! Weißt du wo man hier so richtig abfeiern kann?!" Nicky schüttelt den Kopf, geht aber gleichzeitig einige Ecken in L.A. durch. "Nein, aber das wird wohl kein Problem sein, wir gehen einfach mal drauf los und da wo laute Musik ist und angetrunkene Leute, da wird man wohl gut feiern können."
Zurück im Hotel werden die besten Klamotten für den Abend zusammen gesucht. "Was hältst du davon?" will Nicky wissen, als er im weißen Anzug auftaucht. Shane schaut Nicky wie hypnotisiert an. "Ähm...ja...also", stottert er. "Es ist scheiße oder?" "Nein, nur ein wenig overdressed. Willst du feiern oder zu einer hochzeit?" "War nur so ein Gedanke... aber du hast recht, overdressed!!!" Nicky verschwindet wieder in seinem Schlafzimmer und nimmt die nächsten Sachen. Shane hat sich in der Zeit für Leder entschieden und zieht seine Lieblingshose an, dazu ein enges T-Shirt. "Fertig", ruft Shane stolz, als Nicky in seiner Montur rauskommt und anfängt zu lachen. "Was ist?" fragt Shane irritiert, als er Nicky in seinem Rücken lachen hört. "Dreh dich um und du weißt es." Shane dreht sich langsam um und sieht Nicky in einer schwarzen Hose aus Leder und einem weißen, mega engen T-Shirt vor sich stehen. "WOW, heiß!" entfährt es Shane, als er Nicky da stehen sieht. "Danke, aber du siehst auch gut aus. Jetzt dürfen wir nur nicht in einen schwulen club geraten", meint Nicky. "Um Gottes willen, da wären wir ein gefundenes Fressen", erwidert Shane und kann seine Augen nicht von Nicky ablassen.
Shane und Nicky laufen durch die Straßen von L.A., um eine geeignete Party zufinden. "Hey ihr zwei heißen Feger, habt ihr nicht Lust", werden sie von einem jungen Mädchen an der Straßenecke gefragt. Shane schaut das Mädchen fragend an, als Nicky Shanes Hand nimmt und meint "Nein danke, wir mögen keinen Damenbesuch dabei!" Das Mädchen läuft knallrot an und geht ein paar Schritte weiter. Shane wendet sein Gesicht zu Nicky, schaut an seinem Arm runter und hält Nickys Hand noch ein bisschen fester. "Komm süßer, lass uns weiter gehen", sagt Nicky mit leicht tuntiger Stimme und einem breiten Grinsen. "Nicky, ich muss dir was sagen", beginnt Shane, als er nach ein paar Metern auf seine Hand guckt, die immer noch Nickys umklammert. Nicky schaut Shane an, dann auf ihre Hände und löst seine aus der Umklammerung. "Oh, sorry Kumpel, ich wollte dir nicht zu nahe treten." Shane will gerade ansetzen, um seinen Satz fortzusetzen. "Hey, da hinten geht voll der Bär ab", ruft Nicky und läuft vor raus. "Das wollte ich eigentlich nicht, aber vielleicht ist es auch besser, das ich nichts gesagt habe", murmelt Shane zu sich selber.
In der kleinen Bar ist es gerammelt voll, so das sich die beiden fast verlieren. "Shane, warte hier, ich besorg was zu trinken", ruft Nicky ihm zu und verschwindet in den Massen. Er kommt mit einem Tablett voller Schnäpse und ein paar Bier wieder. "Hier, damit du nicht verdurstest", grinst Nicky und reicht Shane ein Glas. "Lass uns ein wenig dahinter gehen, da ist bestimmt mehr platz", ruft Shane und geht schon mal vor. Nicky schlängelt sich samt Tablett hinterher. "Der Tisch hier ist frei, komm den nehmen wir", sagt Shane und haut sich auf die Bank an der Wand. Nicky setzt sich Shane gegenüber, lehnt sich auf den Tisch und schaut seinen Kumpel an. "Was, hab ich irgendwas in meinem Gesicht? Oder warum guckst du mich so an?" will Shane wissen. Nicky starrt Shane einfach nur in die Augen, durch den Lichteffekt der kleinen Bar kommen Shanes Augen viel geiler zum Vorschein. "Nicky, ich habe dich was gefragt?" Doch Nicky ist immer noch in Shanes Augen versunken, "Hazelgreen, einfach zum dahinschmelzen...", ist Nicky in seinen Gedanken verloren.
Shane hebt seine Hand und wedelt vor Nickys Gesicht hin und her. Nach Versuchen Nickys Aufmerksamkeit zu bekommen gibt er auf. "Mars an Nicky? Also langsam wird mir das hier zu blöd, ich hol noch etwas zu trinken", sagt Shane leicht genervt und steht auf. Nicky wendet sein Gesicht hinter Shane her, sein Blick fällt auf Shanes Hintern und er kann sich ein smilen nicht verkneifen.
Shane stellt das Tablett auf den Tisch, schiebt sich an Nicky vorbei und berührt ihn ein wenig am Oberarm. Nicky schaut Shane an, lächelt und lässt sein Blick auf Shanes Schritt fallen. "Nicht üppig bepackt", schießt es ihm durch den Kopf. "Nicky, wir sollten um die nächsten Runden Pokern, der der verliert muss Getränke holen", grinst Shane und haut ein Stapel Karten auf den Tisch.
Shane und Nicky spielen noch bis zwei Uhr morgens, der Alkoholpegel ist schon bis ins unermessliche gestiegen und beide spielen tapfer weiter. "Shane, du bist dran...", sagt Nicky triumphierend. Shane steht vorsichtig auf, hält sich am Tisch fest und torkelt zur Bar. Auf dem Rückweg kommt Shane jedoch ins Straucheln, fällt der Länge nach hin und rührt sich nicht mehr. "Shane, steh auf! Das ist nicht witzig...", sagt Nicky und hockt sich neben Shane. "Shane, Shane, Shaaaaaaane", schreit er mittlerweile und rüttelt an ihm. Shane hebt langsam den Kopf und schaut seinen Kumpel irritiert an. "Seit wann hast du dich clonen lassen? Und warum habt ihr beide euch grün angemalt?" lallt Shane. Nicky schaut sich erschrocken um, doch außer ihm ist keiner zusehen. "Junge, du hast einiges zu viel. Es ist besser, wenn wir heim gehen", erwidert Nicky, hebt seinen Kumpel hoch, legt Shanes Arm um seinen Hals und seinen Arm um Shanes Hüfte. Gemeinsam verlassen sie die Bar und laufen zum Hotel zurück.
Nicky versucht so gerade wie möglich zu laufen, aber mit einem sehr betrunkenen Kumpel an der Seite erweist sich das als äußerst schwierig. "Shane, reis dich zusammen. Geh doch ein wenig gerade...Mach es mir doch nicht so verdammt schwer!" meckert Nicky. "Guckt da...(hicks)...eine Sternschnuppe, wir dürfen uns was wünschen!" lallt Shane vor sich hin. "Ich wäre froh wenn wir schon im Hotel wären", jammert Nicky. "Na so schnell auch nicht, aber das kommt meinem Wunsch schon ein wenig entgegen", erwidert Shane.
Nicky schleift Shane durch die Hotellobby, in den Fahrstuhl und lehnt ihn an die Wand. Er drückt den Liftknopf für die Etage und wendet sich wieder zu Shane. Er lehnt an der Wand, fuchtelt mit seinen Armen und fällt Nicky in die Arme. Shanes Kumpel zieht ihn wieder hoch, hält ihn fest und hofft auf ein ende der tour. "Shane besoffen, wir beide in einem Fahrstuhl und bitte lass den Fahrstuhl nicht stecken bleiben", betet Nicky. Shane umklammert mittlerweile mit beiden Armen Nickys Hals. "Weißt du, das du richtig süß bist, wenn dir die Schweißperlen auf der Stirn stehen...?" lallt Shane. "Danke", lächelt Nicky verlegen. "Doch, das ist so....aber am besten finde ich deine Augen. Die strahlen so eine Wärme aus." "Shane halt die Klappe." "Aber...", beginnt Shane erneut, als sich die Fahrstuhltür öffnet. "Danke dir Gott!" entfährt es Nicky und zieht Shane aus dem Fahrstuhl.
"Lehn dich da an", fordert er Shane auf und stellt ihn
neben die Tür. Er ist gerade im Begriff die Zimmertür aufzuschließen,
als Shane an der Wand runterrutscht und einschläft. "Es ist einfach nicht
mein Tag", murmelt Nicky und versucht vergeblich seinen Kumpel zuwecken. Nicky
zieht Shane vom Boden hoch, schiebt ihn ins Zimmer, schließt mit dem Fuß
die Tür und schleift Shane bis ins Schlafzimmer. Die beiden sind noch nicht
ganz angekommen fällt Shane gekonnt in Nickys Bett. "Shane nein, das ist
mein Bett. Steh gefälligst wieder auf!" Doch Shane ist wieder eingedöst
und bewegt sich nicht ein Stück. Nicky will das Zimmer verlassen und sein
Bett auf der Couch beziehen, als er der Meinung ist, das er Shane nicht in Lederhosen
schlafen lassen kann.
Nicky fängt an Shanes Knöpfe der Hose aufzumachen, zieht ihm das Hemd
aus und ist gerade dabei ihm die Hose auszuziehen, als Shane kurz munter wird.
Er schaut an sich herunter und sieht, wie Nicky ihn anfängt auszuziehen.
"Kumpel was machst du?" sagt Shane leise. "Ich versuche dich auszuziehen, wäre
nett, wenn du ein wenig behilflich sein würdest", entgegnet Nicky. Shane
steht auf und hält sich an Nicky fest wie ein Kleinkind. "Nicky, sei nett
zu mir...
Bitte sei zärtlich und nicht zu hart", lallt Shane.
"Von was sprichst du?" wundert sich Nicky. "Nicky Schatz, ich weiß was
du vorhast... hab ich dir eigentlich schon erzählt das ich dich liebe?"
fragt Shane ihn und schaut ihn mit seinen mittlerweile glasigen Augen an. "Shane,
Kumpel, du bist so besoffen das du nicht weißt, was du redest...", entgegnet
er ihm. Shane hält sich immer noch am wehrlosen Nicky fest und zieht ihn
dann mit auf das Bett. Beide liegen nun übereinander auf dem Bett und Nicky
versucht sich zu lösen. "Nicky-Babe verlass mich nicht, ich liebe dich
doch."
Nicky hat sich aus der Umklammerung gelöst und ist auf dem Weg ins Wohnzimmer.
"Nix, du kannst mich nicht alleine lassen... Du bist mein ein und alles..."
Doch Nicky reagiert gar nicht mehr und schließt die Tür hinter sich
zu.
Nicky ist der erste, der von beiden munter wird. Nur in Boxershorts begleitet läuft er durch das Hotelzimmer, er ist in seinem Schlafzimmer und sucht seine Sachen zusammen. Shane wird durch das klappern von Türen geweckt, total verpennt und mit mega Kopfschmerzen schaut er sich im Zimmer um. Er sieht Nicky in Boxershorts vor dem Schrank, schaut sich im Bett um und dann unter die Decke. "Nicky, was machst du in Boxers am Kleiderschrank?" will Shane wissen. "Ich suche Klamotten, wie geht es deinem Kopf?" erkundigt sich Nicky. "Frag mich, wenn der Typ mit dem Hammer daraus verschwunden ist. Wieso habe ich nur eine Boxershorts an und liege in deinem Bett?" "Shane, die letzte Nacht war sehr anstrengend für mich....Können wir das Thema bitte lassen?" meint Nicky, um dem Thema auszuweichen. "Anstrengend? Was haben wir getan?" fragt Shane erschrocken. "Wir waren was trinken, du mehr ich weniger. Irgendwie habe ich dich dann nach hause gebracht, das war der reinste Horror. Auf MEINEM Bett bist du dann eingeschlafen und da die Hose zu warm war, habe ich dich ausgezogen...Von deinen Liebeserklärungen weißt du dann auch nichts mehr oder?" sagt Nicky und schaut Shane mit hochgezogener Augenbraue an. "Bitte was?" Shane schaut Nicky geschockt an, verkriecht sich auch gleich unter der Bettdecke und läuft knallrot an.
Nicky geht ins Bad, als sein Handy anfängt zurappeln. "Ja, wer ist so wichtig?" "Hey Nixter, Anto hier. Du sollst mit dem nächstmöglichen Flug nach Dublin zurück kommen. Anweisung von ganz oben!" erzählt Anto. "Von ganz oben?" erwidert Nicky. "Jep, von Louis. Es geht um die nächsten Tage im Business. Wenn du Shane noch anrufen könntest, den habe ich noch nicht erreicht. Danke!" Anto legt kurz darauf auf, Nicky geht entgültig ins Bad. "Shane, raus aus den Federn. Der Boss hat gerade angerufen, wir müssen dringendst nach Dublin zurück", schreit er durch das Zimmer. "Mmmmh, bin ja schon fast aufgestanden. Zu mindestens mein linkes Bein ist schon aus dem Bett gekrochen", ruft Shane zurück.
Eine viertel Stunde später ist Shane immer noch nicht aus dem Bett aufgestanden. "Shane, sonst bist du auch nicht so faul und langsam. Wir müssen zurück nach Dublin, jetzt komm endlich", fordert Nicky erneut. "Ist ja schon gut, bin doch schon aus dem Bett gesprungen. Gib mir noch zehn Minuten, dann können wir los", gähnt Shane und tappt verschlafen an Nicky vorbei.
Gegen späten Mittag checken die beiden aus, fahren
mit dem Jeep zum Flughafen und erkundigen sich nach dem nächsten Flug.
"In einer Stunde geht ein Flug nach Dublin, sie können aber schon einchecken.
Ihre Pässe bitte", meint die Dame freundlich. "Was machen wir denn die
Stunde noch?" fragt Nicky seinen Kumpel und schaut ihn fragend mit seinen blauen
Augen an. Shane schaut ihn an, versinkt in Nickys Augen und weicht nach kurzer
Zeit seinem Blick aus. "Weiß nicht, mal gucken, ob es hier was interessantes
gibt", antwortet Shane und geht durch den Zoll.
In einem Parfümshop macht Shane halt und schaut sich um. "Shay, was hältst
du von dem Duft?" fragt Nicky, und hält Shane seinen Arm unter die Nase,
der mit D&G eingesprüht ist. Shane steigt eine Parfümwolke gemischt
mit Nickys Duft in die Nase. Er schließt die Augen und fängt an zu
träumen. Nicky und er laufen verliebt und Hand in Hand am Strand entlang,
lassen sich nach ein paar Metern in den Sand fallen und fangen an zukuscheln
und sich zärtlich zu küssen. "Und, was sagst du?" dringt Nickys Stimme
in Shanes Traum. "Gut, der Duft passt zu dir", erwidert Shane mit belegter Stimme.
"Und, bist du fündig geworden?" "Ich dachte, ich finde auch was. Aber ich
glaube das ist Fehlanzeige. Ich wollte nicht immer Polo Sport nehmen." Nicky
läuft dreimal um das Regal herum, nimmt da mal ein Fläschchen raus
und mal dort. "Versuch es doch damit mal!?" sagt Nicky und reicht ihm Joop.
"Iiih, das ist doch das Stinkzeug, was Kian immer nimmt. Nee lass mal", wehrt
sich Shane. "Quatsch, Kian hat das Stinkezeug hier. Das ist nur die selbe Marke.
Probier es doch mal." Shane nimmt die Flasche, schnuppert vorsichtig daran und
legt einen leichten Sprüher auf seine Haut. Nicky, der hinter Shane steht,
bekommt erst mal eine kleine Ladung ab. "Hey, du sollst dich einsprühen,
nicht die Leute rundherum", lächelt Nicky. "Sorry Kumpel, aber was stehst
du auch hinter mir", grinst Shane zurück. Nicky verzieht sein Gesicht zu
einer Grimasse "bäh....pass doch auf, wo du hinsprühst", entgegnet
Nicky. "Tu’ ich doch", erwidert Shane und sprüht absichtlich noch mal Nicky
an, der greift zu einer anderen Parfümflasche und sprüht zurück.
"Die Passagiere für den Flug nach Dublin werden gebeten Gate7 aufzusuchen",
werden die beiden unterbrochen. Sie laufen lachend zum Gate. "Ihre Boardkarten
bitte", meint die Dame freundlich und verzieht das Gesicht, als sie die Parfümwolke
bemerkt. Shane und Nicky sind gerade an der Dame vorbei, da greift sie schon
nach einem Stück Papier, um sich frisch Luft zuzuwedeln. Auch die anderen
Passagiere und die Stewardessen machen einen Bogen um die zwei. "Was haben die
denn nur alle? Riechen wir denn so abstoßend?" will Nicky wissen. "Nein,
aber wenn einer an mir vorbei laufen würde mit dreißig verschiedenen
Parfüms an sich, dann würde ich auch so reagieren. Und wir sind zu
zweit, das kommt noch schlimmer" , erklärt Shane. "Cool, dann haben wir
ja richtig Platz hier in dem Ding", grinst Nicky und haut sich in den Sitz.
"Nix, du sitzt auf meinem Platz. Du weißt genau, das ich immer am Fenster
sitze und ich mache wegen dir keine Ausnahme!" Beleidigt erhebt sich Nicky vom
Fensterplatz und lässt seinen Kumpel durch. "Schade, ich hätte so
gern auch mal am Fenster gesessen", spielt Nicky beleidigt. "Wenn was spannendes
passiert, dann darfst du auch mal schauen", sagt Shane und streicht Nicky durch
das Haar. Nicky schaut Shane von unten an "Danke Daddy!" Beide fangen an zu
lachen und vergessen dabei die Gurte anzulegen. "Würden sie beide bitte
die Gurte anlegen, damit wir starten können?" unterbricht die Stewardess
die beiden.
Kurz darauf startet die Maschine und rollt auf die Startbahn. Nicky rutscht immer tiefer in seinem Sitz und fängt an zubeten. Shane schaut seinen Kumpel schmunzelnd an, dreht den Kopf zur Seite und schaut aus dem kleinen Fenster.
"Hey, wir können die dämlichen Dinger wieder aufmachen und durch das Flugzeug springen", freut sich Nicky und will aufstehen. "Nix, tu es nicht. Ich wollte noch öfters mit der Fluglinie fliegen. Du weißt doch noch was damals bei Bryan rausgekommen ist. Ein halbes Jahr durften wir mit der Fluggesellschaft nicht mehr fliegen", belehrt in Shane. "Spielverderber!" kontert Nicky.
Einen grossteil des Fluges sitzen beide stumm neben einander, während Nicky in sein Comic vertieft ist, schaut Shane stur zum Fenster heraus und überlegt, wie er Nicky seine Gefühle bei bringen kann. "Hey Nix, da vorne kommt Festland", freut sich Shane und zeigt aus dem Fenster. "Lass mal sehen", entgegnet Nicky, beugt sich rüber und stütz sich auf Shanes Schoß ab. Shane legt seinen Kopf auf Nickys, schließt die Augen und schnuppert an Nickys Haaren. "Du Nicky, ich muss mit dir reden", flüstert Shane in Nickys Ohr. "Mmmh, um was geht es?" fragt Nicky zurück, ohne seine Position zu verändern. "Die Sachen, die ich im besoffenen Zustand zu dir gesagt habe", beginnt Shane. "Shay, das ist schon vergessen. So was kommt vor!" "Nein, das ist eben nicht vergessen, jedenfalls nicht für mich." Nicky wendet seinen Kopf zu Shane und beide sind nur noch einige Zentimeter von einander entfernt. "Wieso nicht, was bedrückt dich noch so?" will Nicky wissen. Shane senkt seinen Kopf, wird leicht rot und schaut Nicky wieder mutig in die Augen. "Ich weiß, das habe ich im besoffenen Zustand gesagt. Aber in Wirklichkeit ist es noch viel schlimmer für mich", flüstert Shane weiter. "Shay, was willst du mir damit sagen. Du machst mir irgendwie Angst, bist du krank?" fragt Nicky und kleine Falten bilden sich auf seiner Stirn. "Wenn ich dir anfange zu erzählen, dann hör mich bitte bis zum ende an, ok?" will Shane wissen und Nicky nickt zustimmend. "Also jedes mal, wenn du mich berührt hast, fuhr ein Schauer über mein Rücken, mein Herz fing an zurasen und ich fing immer an zu träumen... von uns! Du warst immer der Grund meiner Abwesenheit bei Konzerten. Ich dachte anfangs ich spinne, das bilde ich mir ein. Deswegen wollte ich nicht mit dir in den Urlaub fliegen... Dann deine sms, meine Sehnsucht zu dir wurde immer größer und ich hielt es nicht mehr aus. Ich flog also zu dir und dann ging mein Unheil los. Ich quälte mich von einem Tag in den nächsten. Mir wurde immer anders, als du oberkörperfrei oder nur in Boxers rumgelaufen bist. Ich musste mich so zusammen reisen, mir war es schon peinlich... Ich konnte dich auch deswegen nicht anschauen. Nix, du machst mich komplett verrückt.", erzählt Shane leise. "Shay, soll das heißen, das du...", fragt Nicky leise zurück. "Nix, ich wollte es nicht wahr haben. Aber,... aber ich habe mich in dich verliebt", gesteht Shane entgültig. "Aber du hast nicht wegen mir mit Gil Schluss gemacht?" will Nicky wissen, doch Shane senkt den Kopf und nickt nur. Nicky setzt sich wieder gerade auf, dreht mit seiner linken Hand Shanes Kopf zu sich. "Sag dass das nicht wahr ist?" will Nicky von Shane hören. "Nix, es ist so wahr, wie ich hier sitze. Ich liebe dich, auch wenn du es nicht hören willst." Nicky lehnt sich in seinen Sitz zurück, starrt gerade aus und schließt die Augen. "Shit", entfährt es ihm. Shane schaut wieder aus dem Fenster und streicht kleine Tränen weg, die ihm über das Gesicht rollen.
Nicky dreht sich wieder zu seinem Kumpel um. "Aber wie soll ich..." "Würden sie sich bitte wieder anschnallen. Wir landen in wenigen Minuten", unterbricht die Stewardess Nicky. Shane dreht sich zu Nicky um und schaut ihn mit seinen verheulten Augen an. "Sorry Kumpel, ich wollte dich nicht so schocken. Aber ich konnte es nicht länger für mich behalten. Ich würde mich nur noch mehr damit quälen.... Jetzt weißt du es und kannst vielleicht ein wenig Rücksicht nehmen", meint Shane und quält sich ein Lächeln auf die Lippen. Nicky schaut Shane verständnisvoll an, bewegt seine Hand Richtung Shane und will ihm die Tränen aus dem Gesicht wischen. Jedoch stoppt er vorher, zieht seine Hand wieder weg und dreht sich um.
Beide verlassen stillschweigend und so schnell es geht das Flughafengebäude, um nicht von Fans erkannt zu werden. Mit Nickys Auto, welches am Flughafen geparkt war, fahren sie in die City.
"Nicky, bitte sag was. Dein Schweigen ist nicht mehr auszuhalten", fleht Shane. "Was willst du was ich sage", erwidert Nicky und schaut auf die Straße. "Irgendwas... du kannst mich aber nicht für den Rest meines Lebens anschweigen. Da merken die anderen doch gleich, das etwas nicht stimmt." "Ich weiß, aber es ist nicht einfach beides zu trennen. Egal was ich jetzt tue muss ich mir dreimal überlegen, damit ich dich nicht verletzte. Aber ich werde mein bestes tun", lächelt Nicky seinen Kumpel an.
"Hallo Jungs, ich hoffe euer Urlaub war schön", heißt Louis seine Band willkommen. Alle bejahen und grinsen von links nach rechts. "Der Grund für den frühen Treffpunkt ist folgender. Ich habe die letzten Tage mit den USA telefoniert. Wir müssen Amerika verschieben", berichtet Louis. "Nö", beginnt Bryan und guckt traurig, "wie lange denn?" "Das kann ich noch nicht sagen, aber ein paar Wochen werden es schon werden", erwidert Louis. "Na dann hätten wir doch noch im Urlaub bleiben können", fügt Kian bei. "Mr. Egan, wir sind hier nicht auf der Urlaubsdurchreise, wir sind zum arbeiten hier", meint Louis streng, "Wir verschieben zwar Amerika, haben aber auch noch andere Termine und die werden wir eben nach vorne holen...zu mindest so weit es geht." "Was passiert denn dann in den nächsten Tagen?" wird Mark neugierig. "Wir werden morgen alle nach Birmingham fliegen. Dort wird es ein Interview geben und ein Auftritt in einer Show. Den Tag danach geht es nach London und der dritte Tag ist in Manchester", erzählt Louis. "Und was machen wir heute Abend?" will Nicky wissen. "Einen guten Eindruck und keine Dummheiten, wir wohnen alle im Hotel >Temple Bar<. Die Zimmer sind gebucht. Wir sehen uns dann alle morgen früh munter zum Frühstück" "Oder auch nicht", fügt Bryan in Gedanken hinzu.
"So Guys, was geht denn nun heut Abend?" erkundigt sich Bryan. "Bryan, du hast gehört, keine Dummheiten!" erwidert Mark und schaut ihn ernst an. "Haben wir uns je dran gehalten?" kontert Kian. "Nö, aber ich geh erst mal ins Hotel und dann können wir los", mischt sich Nicky ein. Also gehen alle ins Hotel und checken ein. "Ich wollte mein Zimmer beziehen", meint Shane an der Rezeption. "Gerne, der Name bitte?" "Filan." "Sie haben Zimmer 807, genau wie Mr. Byrne", entgegnet die Dame mit einem Lächeln. "Bitte was? Kein Einzelzimmer?" fragt Shane irritiert. "Nein Sir, es tut mir leid. Aber so wurde das nun mal bestellt", bleibt sie höflich. Shane trottet mit seinem Schlüssel zu seinen Kumpels. "Und, wer teilt sich noch alles ein Zimmer?" fragt Shane in die Runde. "Wieso teilen?" will Nicky wissen. "Weil wir uns ein Zimmer teilen, wir haben Zimmernummer 807! Ist wieder was für dich und deine Liftphobie", grinst Shane. "Ha ha ha, das bekommst du zurück." "Bryan und Kian teilen sich ein Zimmer, nur ich habe ein Einzelzimmer", triumphiert Mark. "Typisch", meint Bryan. "Wieder ein Doppelzimmer mit Bryan, Louis will mich ärgern. Er sollte mal eine Nacht mit Bryan in einem Zimmer verbringen", meckert Kian. "Wieso? So schlimm ist Bryan doch nicht", sagt Mark. "Glaubst du! Wenn er nicht schnarcht, dann schlafwandelt er. Weißt du wie toll das ist?" beschwert sich Kian weiter. "Na so schlimm bin ich nun auch wieder nicht", wehrt sich Bryan. "Na aber fast", gibt Kian kleinlaut zu. Shane, Nicky, Mark und Bryan müssen anfangen mit lachen.
"Treffen wir uns in einer halben Stunde wieder hier unten?"
fragt Mark und schaut alle an. "Jep, dann gehen wir danach in den Pub und labern
ein wenig", grinst Kian. Alle verstreuen sich im Hotel. Während Mark in
der Lobby wartet, gehen die anderen zum Fahrstuhl.
"Nicky jetzt komm rein, du willst doch nicht schon wieder laufen?!?" fragt Shane
und hält den Fahrstuhl auf. Nicky schaut Shane ängstlich an, geht
einen Schritt in den Fahrstuhl und bleibt mitten in der Tür stehen. "Nein,
ich geh da nicht rein", sagt Nicky und will einen Schritt zurück weichen.
"Nicky, ich bin doch auch noch da", versucht Shane seinen Kumpel zu überreden.
Nach langen zögern steigt er doch ein, "aber nur weil du mit da bist!"
Nicky lehnt sich an die Wand, stütz seinen Kopf auf seine Hände und
schaut zu Boden. "oh my god, help us, bless us and save us!” murmelt er, als
sich der Fahrstuhl in Bewegung setzt. "Na siehst du, du hast es überlebt”,
grinst Shane, als die Fahrstuhltür aufgeht und er aussteigt. Nicky hebt
vorsichtig den Kopf, schaut ungläubig aus dem offenen Fahrstuhl und grinst,
als er den Fahrstuhl verläst. "Ich habe es überstanden", freut er
sich und umarmt vor Freude Shane. "Komm wieder runter, du bist nur Fahrstuhl
gefahren!" erwidert Shane. Nickys Grinsen verschwindet wieder, als er dem Kommentar
von Shane hört.
"So Jungs, wo geht es denn nun hin?" fragt Mark neugierig. "Tja, wir laufen einfach drauf los, irgendwo wird es uns schon hinziehen", grinst Bryan und läuft vorne weg. Nicky, Shane, Mark und Kian folgen ihm einfach. Sie laufen gerade gemütlich durch die Straßen von Dublin, als eine Horde Teenager auf sie zugerannt kommt. Alle schauen sich im ersten Moment nur fragend an. "Entweder verstreuen wir uns, oder wir rennen in die Bar da vorne an der Ecke", sagt Shane und ist schon in Startposition. "Bar an der Ecke", erwidert Kian und rennt schon mal los. Bryan, Shane, Mark und Nicky hinter ihm her. Total außer Atem kommen alle in der Bar an. "Ui, das haben wir geschafft", schnauft Bryan. "Du sagst es, aber du bist auch nicht mehr in Form. Bist langsamer geworden", ärgert Nicky ihn. "Das glaubst du nur, ich wollte dich nur gewinnen lassen, sonst hättest du dich nur wieder darüber aufgeregt", kontert Bryan. "Ich mich aufgeregt? Ich bin ein guter Verlierer, aber du hättest mich nie gekriegt." "Oh doch, wenn ich gewollt hätte, wäre ich dir weggerannt." "Hey, habt ihr es gleich mal?" mischt sich Kian in die Diskussion ein. "Bryan, wenn Kian nicht so einen riesen Vorsprung gehabt hätte, hätten wir ihn auch noch kassiert", meint Nicky und stubst Bryan in die Seite. "Klar und den Weltmeister im Sprint hättet ihr auch noch geschlagen", lacht Mark. "Klar, dafür hätte unsere Form auch noch gelangt", erwidern Bryan und Nicky im Chor. "Lasst uns hinsetzten, oder wollt ihr Wurzeln schlagen?" erkundigt sich Kian.
Alle fünf amüsieren sich in der gemütlichen Bar bis in die frühen Morgenstunden, bevor sie gegen 4Uhr morgens in ihre Betten fallen.
Shane kuschelt sich in seine Betthälfte und zieht die Bettdecke bis an die Nase. Nicky legt sich neben ihn auf die andere Doppelbetthälfte, legt seine Hände unter den Kopf und starrt an die Decke. Da er nicht schlafen kann, dreht er sich nach einiger Zeit auf die Seite und beobachtet Shane beim Schlafen. Nicky muss schmunzeln, als er seinen besten Kumpel eingemurmelt wie ein kleines Kind dort liegen sieht. "Shane, wie hältst du das nur aus? Ich mein, es gehört viel Mut dazu, seinen besten Kumpel zu gestehen, das man ihn liebt. Aber ehrlich gesagt, ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll", beginnt Nicky zu flüstern. "Ich bin nicht schwul, oder doch? Ich weiß es nicht, ich hab mich noch nie zu einem Mann hingezogen gefühlt. Aber bei dir ist das anders, du hast was an dir, was mich anzieht. Bin ich deswegen schwul?!" Nicky schüttelt den Kopf und will den Gedanken gerade beiseite schieben, als sich Shane im Schlaf umdreht und seinen Arm bei Nicky auf den Oberkörper legt. Nicky dreht sich auf den Rücken zurück und legt Shanes Arm vorsichtig auf seine Brust. Langsam streichelt er Shanes Arm und hofft nebenbei, das er dadurch nicht munter wird. Wenig später ist auch Nicky eingeschlafen.
"Kian und Nicky ihr geht in den ersten Van, Bryan, Mark
und Shane in den zweiten Van", meint Paul, als sie die Ankunftshalle des Flughafens
in Birmingham verlassen. Nicky und Kian sind noch gar nicht ganz aus der Drehtür
heraus, da werden sie schon von Fans gestoppt und nach Autogrammen gefragt.
Als nach fünf Minuten immer noch keiner der Jungs in den Vans ist, wird
Paul ein wenig sauer und schiebt die Jungs einzeln in die Vans.
Kurz darauf fahren sie in das Hotel zum einchecken, alle stehen in der Hotellobby
rum und warten auf Paul mit den Zimmerschlüsseln. "Lass mich raten, ich
teile mir ein Zimmer mit unserem Bären?" grinst Kian Bryan an und wartet
auf Antwort. "Eigentlich wollte ich Mark mit Bryan in ein Zimmer stecken, aber
wenn du mich so darum bittest. Hier bitte schön", sagt Paul und reicht
ihm den Schlüssel. "Aber diesmal trägst du mich über die Türschwelle",
grinst Bryan und schubst Kian freundschaftlich. "Dann mach dich aber bitte leicht",
erwidert er darauf nur. "Shane und Nicky, ihr müsst euch auch ein Zimmer
teilen", meint Paul und reicht ihnen die beiden Zimmerschlüssel. "Na wenigstens
schnarcht Nicky nicht", lächelt Shane. "Schön gell, aber du brauchst
dafür immer beide Betthälften", beschwert sich Nicky. Shane grinst
Nicky nur an, nimmt seinen Koffer und geht. "In fünf Minuten seit ihr wieder
da, wir müssen zum Interview", ruft Paul ihnen hinterher.
Mit den Vans geht es quer durch Birmingham, um dann bei einem Radiosender halt zumachen. Das Interview verläuft wie die unzähligen Interviews davor auch, es tauchen immer die selben Fragen auf. "Stimmt es das ihr euch trennen wollt?", "Ist ein neues Album geplant?", "Wie sehen eure Pläne für die nächste Zeit aus?" oder "Bei all dem Stress den ihr habt, sehnt ihr euch nicht mal nach ruhe?" Bryan und Co antwortet auf jede Frage, auch wenn die ihnen schon zum Hals raushängen, Nachdem halbstündigen Kreuzverhör verlassen die fünf den Radiosender und werden gleich zum nächsten Termin gefahren.
In dem Studio angekommen, laufen die fünf durch den Backstagebereich und halten Ausschau nach etwas essbaren. "Hier muss doch irgendwo etwas sein. Ich habe einen Bärenhunger", jammert Bryan. "Wärst du mal zum Frühstück da gewesen, dann bräuchtest du jetzt nicht suchen", grinst Mark und zaubert ein Brötchen aus der Jackentasche. "Wo hast du das her?" will Bryan wissen, reist seine Augen auf und will Mark das Brötchen wegnehmen. "Vom Frühstücksbüfett heut früh", erwidert er. Geknickt und mit knurrenden Magen sucht Bryan weiter, als er auf einen Raum mit Büfett stößt. "Oh Essen", freut sich Bryan und geht drauf zu. "Da bist du ja Bryan, du musst zur Generalprobe. Die anderen vier warten schon auf dich", sagt Paul und zieht Bryan vom Büfett weg. "Aber ich wollte....", beginnt er. "Du wolltest jetzt ganz schnell auf die Bühne", erwidert Paul und schiebt Bryan zu den anderen. "Wo kommst du denn her?" flüstert Kian, "Ich hatte gerade ein ganzes Büfett für mich alleine gefunden und wollte anfangen was zu essen, als Paul mich hierher geschliffen hat", erzählt Bryan und schmollt. "Aja, ein ganzes Büfett. Das hast du dir bestimmt eingebildet, bry", grinst Kian. "Nein habe ich nicht. Ich kann es dir ja später zeigen", beteuert Bryan. "Mach mal, die bauen doch nicht wegen uns ein ganzes Büfett auf", schüttelt Kian den Kopf. "Wenn ihr so weiter macht verpass ich noch meinen Einsatz", flüstert Shane den beiden rüber. "Vorsicht Shane, dein Einsatz kommt....3....2....1... guck, da ist er", grinst Bryan, zeigt auf die linke Seite und Kian muss anfangen mit Lachen. Das bringt Shane so aus dem Takt, das er aufhört mit singen und ebenfalls anfängt mit lachen. "Was habt ihr denn wieder?" will Mark wissen, der auf der anderen Seite steht und von all dem nichts mit bekommen hat. "Shane dachte er verpasst seinen Einsatz und Bry meinte da kommt er und zeigte darüber", erklärt Kian. "Ach deswegen hast du angefangen mit lachen und ich wundere mich, was an dem Song so komisch ist", schüttelt Nicky den Kopf. "Noch mal Jungs, aber bitte diesmal ohne Lachen. OK?" hört man die Stimme des Regisseurs.
"Super Jungs", schallt seine Stimme wenig später durch die Kulisse, als sie fertig waren. "Aber beim Showdown müsst ihr euch ein wenig anders postieren. Ihr könnt mehr auseinander stehen, nicht so eng." "Aber wir kuscheln doch so gerne auf der Bühne", meint Kian und versucht gegen die Scheinwerfer zugucken. "Erzähl nicht schon wieder solche Lügen, das glauben uns noch alle und dann haben wir das nächste Problem. Du weißt, dass das Louis nicht gefällt!" flüstert Mark ihm zu und stößt ihn in die Rippen. "Autsch", rutsch es Kian raus und geht ein Schritt von Mark weg.
Westlife laufen wieder hinter der Bühne lang, als Bryan einfällt Kian das Büfett zu zeigen. "Komm mit, ich beweis es dir", sagt Bryan und zieht Kian am Arm. Er läuft mit ihm quer durch die Halle und geht zielstrebig in den Raum, wo das Büfett stehen soll. "Siehst du, da ist es", sagt Bryan stolz und zeigt in den Raum. "Wo Bryan, ich sehe nichts, außer einen großen leeren Raum", erwidert Kian und schaut sich im Raum um. "Aber da steht es doch, das kannst du doch nicht übersehen", erklärt er und dreht sich um. Er sieht in eine leeren Raum, wo vor knapp zehn Minuten noch ein mega Büffet gestanden hat. "Aber.....aber, das gibt es doch gar nicht. Da stand doch vorhin noch ein ganz großes Büfett", meint Bryan ungläubig. "Jo Bry, das hast du wohl nur geträumt. Oder hast du so einen Hunger, das du schon Fatahmorganas hast?" lacht Kian und geht.
Nachdem sie ihren Auftritt hinter sich haben, fahren sie so schnell es geht in Richtung Hotel und gehen auf ihr Zimmer. "Hat einer der Jungs gesagt, das wir was unternehmen?" ruft Nicky Shane aus dem Bad zu. "Nein, bisher nicht. Willst du irgendwo hin?" will Shane wissen. "Nein, ich wollte mir eigentlich eine DVD angucken." "Was denn?" erkundigt sich Shane. "Ich habe mir von einem Kumpel >Meet Jo Black< ausgeliehen. Willst du mitgucken?" fragt Nicky. "Klar, den wollte ich eh mal sehen. Ich bestell mal eben noch knabberein dazu", erwidert Shane und greift zum Telefon.
Wenig später klopft es an der Tür von Nicky und Shane. "Ist offen", ruft Shane. "Hey Shay, kann ich rein kommen?" fragt Mark vorsichtig. "Klar, willst du DVD mitgucken? Nicky und ich wollten uns gerade >Meet Jo Black< anschauen. "Klasse. Ich bin dabei", freut sich Mark und setzt sich zwischen die beiden. "Du Depp, musst du dich gerade zwischen uns setzten?" geht es Nicky durch den Kopf und schaut Shane von der Seite an, "bin ich doch schwul? Oder sind solche Gedanken bei besten Kumpels in Ordnung?" Nicky ist innerlich durcheinander, wegen seinen Gedanken, die gerade durch seinen Kopf gehen. "Bin ich froh, das Mark mit da ist. Alleine mit Nicky DVD gucken hätte ich bestimmt nicht überstanden. Schon gar nicht, weil er mal wieder oben ohne da sitzt", ist Shane in seinen Gedanken.
Bevor der Film zuende ist, verlässt Nicky den Raum und geht auf den Balkon. "Alles in Ordnung mit dir?" hört er Marks Stimme wenig später hinter sich. "Ja alles in Ordnung", entgegnet Nicky. "Du siehst so verwirrt aus, magst du mir eventuell erzählen?" hakt Mark weiter nach. "Ich glaub nicht, dass du das hören willst", weicht Nicky aus und lehnt sich auf die Brüstung. "Manchmal ist es besser, wenn man darüber redet", sagt Mark weise. "Manchmal ja, aber vielleicht hast du recht und es hilft... Heute früh rief mich ein alter Schulkamerad an und erzählt mir, das er schwul sei. Ich war im ersten Moment geschockt, weil er eigentlich immer derjenige von uns zwei war, der alle Mädels abbekam. Und nun bin ich die ganze Zeit am Überlegen, wie man merkt, das man schwul ist?!" erklärt und fragt Nicky gleichzeitig. Mark lehnt sich ebenfalls auf die Balkonbrüstung und beobachtet die Sterne über sich. Ich weiß es nicht Nicky....ich kann es dir auch nicht sagen, aber anders als einer Frau gegenüber werden die Gefühle auch nicht sein", stellt Mark eine These auf. "Meinst du, das man einem Mann gegenüber dieselben Gefühle haben kann?" fragt Nicky nachdenklich. "Wie du an deinem Kumpel sehen kannst, geht das." Beide stehen eine Weile stillschweigend da, bevor Mark sich verabschiedet und das Zimmer von Shane und Nicky verlässt. Nicky jedoch bleibt noch eine zeitlang auf dem Balkon stehen und schaut in die Nacht. "Hier bist du, ich hab dich schon gesucht", sagt Shane leise und betritt den Balkon. "Ja, ich genieße das Nachtleben", entgegnet Nicky, ohne sich zu bewegen. Shane geht auf seinen Kumpel zu, stellt sich hinter ihn und fängt an Nickys Schultern zu massieren. Nicky schließt die Augen, senkt seinen Kopf und lässt die wohltuende Massage über sich ergehen. Wenig später stoppt Shane die Massage, tritt noch einen Stück näher an Nicky ran und küsst Nickys Hals. Shanes weichen Lippen und leidenschaftlichen Küsse verursachen eine Gänsehaut bei Nicky. Nickys Herzschlag verdoppelt sich, er fängt an zu zittern und sein Blut fließt schneller durch seinen Körper. "Shane stopp", wehrt sich Nicky und geht ins Zimmer zurück. "Verdammt, was habe ich getan?" fragt sich Shane und lehnt sich an die Balkonmauer, als ihm eine kleine Träne über die Wange läuft.
Auch Nicky läuft eine kleine Träne über das Gesicht, er setzt sich auf seine Betthälfte und starrt aus dem Fenster. "Was ist mit mir los? Waren das die Gefühle, von denen Mark gesprochen hat? Wenn ja, warum hatte ich die dann noch nie einer Frau gegenüber? Ist das Liebe? Habe ich dann noch nie richtig geliebt?" schießt es Nicky durch den Kopf, als er über den gerade verlaufen Moment nachdenkt.
"Sorry Nix, es hat mich einfach überkommen. Es so mir leid", stammelt Shane, als er das Zimmer betritt und sich ins Bett legt. "Ist in Ordnung Shay. Du kannst ja nichts dafür, irgendwie. Das tut man nun mal, wenn man verliebt ist", entgegnet Nicky und schaut seinen Kumpel nicht einmal an. Während Shane schon in seinen Träumen versunken ist, sitzt Nicky immer noch auf der Bettkante und denkt an den Abend. Über Mark, den er plötzlich als Störfaktor ansah, als er sich zwischen die beiden gesetzt hat oder über Shanes Küsse, die er als prickelnd empfand!
Nicky hat sich gerade hingelegt, er liegt auf der Seite, so dass er Shane beim schlafen beobachten kann und lächelt vor sich hin. Shane fängt plötzlich anzuträumen, eine Träne rollt ihm über das Gesicht und leise flüstert er Nickys Namen. Nicky zuckt im ersten Moment zusammen, lehnt dann aber seine Stirn an Shanes und wischt ihm sanft die Träne weg. "Shay, ich bin da", flüstert Nicky seinem Kumpel zu und haucht ihm einen Kuss auf die Stirn.
"We are in London again babee", ruft Bryan, als sie in Heathrow landen. "Da sind wir wieder”, meint nun auch Mark. "Our yellow bjiu bjiu taxies, I love this yellow bjiu bjiu taxies", grinst Bryan. "Bryan, wir wissen es, das erzählst du uns jedes mal, wenn wir hier sind”, gibt Shane genervt von sich. "Mr. Filan, was ist denn mit ihnen los, schlecht geschlafen?" erkundigt sich Kian. "Und wenn schon, das geht dich nichts an", gibt er zurück. "Nicky, ich glaube du solltest abends aufpassen, was du mit Shane machst. Er ist heute so gereizt", flüstert Bryan ihm zu. Nicky bleibt erschrocken stehen, "woher weiß Bryan, das ich Shane ein Kuss auf die Stirn gegeben habe?" "Hast du einen Geist gesehen?" will Mark wissen, als er an Nicky vorbei läuft und ihn versteinert sieht. "Äh...was...nein", stottert er. "Oh Byrne, reiß dich zusammen! Keiner weiß irgendwas von Shanes Gefühlen dir gegenüber und es weiß auch keiner was in dir vorgeht, also hör auf zu spinnen", ist er streng zu sich selbst. Er trottet den anderen bis zum Ausgang hinterher und setzt sich in den Van.
"Lads, ihr habt eine viertel Stunde zeit euch für eine Galashow vorzubereiten, nehmt aber gleich die Sachen für die Award-Show mit. Wir werden keine Zeit haben noch mal zwischendurch ins Hotel zufahren", erklärt Paul und alle nicken zustimmend. "Ich hasse solche Stressauftritte", motz Kian. "Das ist unser Geschäft Kumpel, da müssen wir durch", erwidert Mark und klopft Kian auf die Schulter. "Ist denn heut Abend auch was geplant oder haben wir dann frei?" erkundigt sich Bryan bei Paul. "Heut Abend ist nichts, die Award-Show geht bis ca. 21Uhr. Danach ist pumpe", sagt Paul nach dem er den Ablaufplan studiert hat. "Ja, da können wir doch mal wieder ins Click gehen", jubelt Nicky und versucht alle zu begeistern. Nach langem hin und her ist auch der letzte Zweifler umgestimmt.
"So Jungs, die Zeit läuft", meint Paul und schaut auf die Uhr, als sie vor dem Hotel stehen. Bryan, Kian, Nicky, Mark und Shane gehen einchecken, verteilen sich auf ihre Zimmer und kramen ihre Sachen zusammen.
Bryan, Mark, Shane und Kian sind die ersten, die wieder unten in der Lobby sind und warten auf Nicky. "Wo ist der Byrne denn?" fragt Paul, als er die Jungs abholen will. Alle gucken Shane fragend an. "Ich weiß es nicht. Er war eigentlich fertig, als ich das Zimmer verlies. Er ist bestimmt gelaufen, denn Fahrstuhl fährt er ja alleine nicht!" entgegnet Shane. Paul nimmt sein Handy und ruft Nicky an. "Wo bleibst du denn mal wieder?" erkundigt sich Paul, als Nicky abnimmt. "War schon fast unten, als mir ein fiel, das ich noch was im Zimmer vergessen habe. Und wenn ich nicht dauernd ein Zimmer in der achten Etage bekommen würde, wäre ich schneller", antwortet Nicky außer Atem. "Aber ich habe nur noch drei Etagen vor mir."
Paul bringt die anderen vier schon in den Bus, geht noch mal ins Hotel und holt Nicky ab. Nicky läuft auf Paul zu und hat sich schon auf eine riesen Ansprache vorbereitet, doch Paul fängt nur breit an zu grinsen. "Was grinst du so?" "Nichts, aber du solltest echt mal einen Kurs gegen Fahrstuhlpanik belegen", lacht er. "Ha ha, ich lach mit, wenn es mir besser geht und genügend Luft habe", erwidert Nicky. "Na komm schon, lass dich doch nicht immer ärgern", antwortet Paul und legt seinen Arm freundschaftlich um Nicky.
"Paul, wir müssen kurz ins Hotel, den Award wegbringen und uns umziehen. Dann können wir los", erzählt Mark. "Geht ihr denn alle oder bleibt noch einer im Hotel? Nicht das ich euch dann alle wieder in ganz London suchen muss." "Nein, wir gehen alle zusammen. Oder?" sagt Kian und schaut alle an. "Zusammen", meinen Nicky, Shane, Mark und Bryan im Chor.
Gesagt getan, nach kurzen Aufenthalt im Hotel fährt Paul alle in ihren Lieblingsclub. Die Jungs nehmen einen Platz in einer Ecke des Clubs. Die erste Runde Getränke kommt, Nicky schaut sich um und sein Blick bleibt an einer kleinen Gruppe Girls hängen. Er beobachtet die Mädels eine weile, schaut dann abwechselnd von Shane zu den Mädels und versucht seine Gedanken zu sortieren. "Ich bin nicht schwul. Ich werde es Shane beweisen", denkt Nicky, steht auf und geht auf die Girls zu. Mit einem breiten Grinsen begrüßt er die drei Girls. "Hey, ihr beobachtet mich die ganze zeit. Da habe ich gedacht ich komm mal rüber. Ich heiße Nicky und ihr?" stell er sich vor. "Wir beobachten doch keinen", meint ein Mädel aus der Gruppe. "Doch haben wir! Das ist Sarah, Linda und ich bin Jennifer", stellt sie alle vor. "Hey, wollt ihr was trinken, ich gebe euch was aus.. Wenn ihr wollt?" fragt Nicky vorsichtig. Die drei bejahen und gehen mit ihm zur Bar. Shane schaut Nicky wütend hinterher. "Das kann er mir nicht antun!!! Nix, bitte prüfe nicht, ob ich eifersüchtig werde", schießt es Shane durch den Kopf, als er seine Liebe an der Theke mit drei Girls flirten sieht. Nicky unterhält sich prächtig mit ihnen, aber kann sich einen Blick zu Shane hin und wieder nicht verkneifen. Nicky kann sich gut vorstellen, was in Shane vorgeht, auch wenn eine gute Entfernung zwischen ihnen ist, glaubt Nicky die Wut und Eifersucht in Shanes Blick sehen zu können. "Verzeih mir Kumpel", denkt Nicky und wendet sich wieder zu Jennifer, Linda und Sarah.
Shane hält das Geflirte von Nicky nicht mehr aus, trinkt den Rest seines Guinness leer und geht ins Hotel zurück.
"Girls, ihr entschuldigt mich kurz? Ich muss mal kurz zu meinen Freunden gehen", entschuldigt sich Nicky und geht zu Bryan, Kian und Mark. "Hey, habt ihr Shane gesehen?" will er von ihnen wissen. "Nö, der ist bestimmt noch irgendwo hier", erwidert Mark und wendet sich seinem Flirt zu. "Quatsch, der ist vor ein paar Minuten zurück ins Hotel. Er sah nicht so glücklich aus", berichtet Kian. "Oh", entgegnet Nicky und geht etwas geknickt zu den Girls zurück. "Alles klar? Du siehst so verwirrt aus?" will Linda wissen. "Nein, alles fein", erwidert Nicky und lächelt gequält. Er merkt schnell, das es ihm doch nicht so egal ist, das Shane wieder ins Hotel zurück ist. Nicky fehlt Shanes Nähe, die Blicke und die Gewissheit, das es Shane eifersüchtig macht, wenn er mit Girls flirtet.
Nicky ist seit Shanes Verschwinden wie ausgewechselt, er wirkt nervös und schaut immer auf die Uhr. Von dem Gespräch, welches die drei Girls angefangen haben, bekommt er nur die Hälfte mit.. "Shane, wieso bist du einfach gegangen, ohne was zu sagen? Du fehlst mir!" gesteht sich Nicky ein, "verdammt, ich muss zu ihm. Ich kann ohne ihn nicht sein." Nicky schaut Jennifer, Sarah und Linda der Reihe nach an. "Ladies, ich muss gehen", verabschiedet sich Nicky und will gehen. "Werden wir uns wiedersehen?" erkundigt sich Sarah. "Nein, ich glaube nicht", erwidert Nicky und verschwindet in Richtung Ausgang. Jennifer, Sarah und Linda schauen Nicky verdutz hinterher, schauen sich dann ratlos an und schütteln ungläubig den Kopf. "Was für ein Spinner, ich wusste es gleich", spricht Linda, die Nicky unsympathisch fand.
Nicky bestellt sich ein Taxi, setzt sich auf den Bordstein und wartet auf das Taxi. "Oh Shane, ich habe gedacht ich kann dir beweisen, das ich nichts für dich empfinde. Ich dachte ich bin stark genug, um es uns beiden zu beweisen. Aber ich habe versagt... Das Verlangen nach dir ist stärker als jede schöne Frau. Was ist schuld daran, das ich solche Gefühle für dich haben? Was auch immer es ist, ich bin dankbar dafür", lächelt Nicky. "Sir, haben sie ein Taxi bestellt?" fragt der Taxifahrer, als er neben Nicky hält. Nicky nickt, steigt ein und läst sich zum Hotel fahren.
Nicky läuft durch die Lobby, steht vor dem Fahrstuhl und drückt den Knopf. Die Fahrstuhltür öffnet sich und Nicky will eintreten. Doch überlegt es sich anders, dreht sich um und geht in die Hotelbar.
Direkt am Tresen nimmt er platz, bestellt sich ein Guinness und dreht sich auf dem Barhocker mit dem Rücken zum Tresen. Sein Blick schweift durch die kleine Bar und bleibt an einer Person hängen, die traurig am Fenster sitzt. Erst als sich diese Person umdreht, stellt Nicky fest, das es Shane ist. Nicky nimmt sein Glas, steht vom Barhocker auf und geht auf Shane zu. "Hey Kumpel, darf ich mich setzen?" fragt Nicky leise, als er neben Shane steht. Shane wendet seinen Kopf zu Nicky, schaut ihn mit seinen braungrünen Augen traurig an und nickt. "Alles in Ordnung?" versucht Nicky ein Gespräch anzufangen. "Ja, auch wenn es nicht so aussieht", antwortet Shane knapp. "Ich habe dich vorhin gesucht. Kian meinte dann, das du schon gegangen bist." "Richtig, mir war nicht nach feiern zumute und bevor ich die Stimmung von anderen zerstöre, bin ich lieber gegangen", sagt Shane und ein Lächeln huscht ihm übers Gesicht. "Ich war aber nicht der Grund, oder? Ich meine, weil...", beginnt Nicky. "Nein, warst du nicht." Shane schaut Nicky an und sieht Unsicherheit in den blauen Augen von ihm.
"Ich werd’ auf’s Zimmer gehen", sagt Shane, trinkt sein
Glas leer und geht. "Warte Shay, ich komme mit. Wenn es recht ist?" fragt Nicky
unsicher. Shane nickt und wartet einen Moment, bis Nicky ihn eingeholt hat.
Beide steigen in den Fahrstuhl und fahren in die achte Etage.
Plötzlich gibt es einen Ruck und der Fahrstuhl bleibt zwischen der vierten
und fünften Etage stecken. Nicky schaut Shane panisch an. "Shay, was ist
los, warum fährt der Fahrstuhl nicht weiter?" fragt Nicky hektisch. "Ganz
ruhig Nicky, ich sag es dir ungern, aber der Fahrstuhl ist gerade stecken geblieben",
versucht Shane ihn zu beruhigen. "Shay, ich will hier raus!" sagt Nicky mit
zitternder und tränenerstickter Stimme. "Nix, ich versuch mein bestes,
ich werde an der Rezeption anrufen und bescheid sagen, das wir hier feststecken.
Aber bitte bekomm keine Panik, damit hilfst du uns nicht weiter", sagt Shane
ruhig und wählt die Nummer der Rezeption. "Rezeption?" meldet sich eine
Stimme. "Hallo, ich stecke mit einer weiteren Person im Fahrstuhl fest. Irgendwo
zwischen Stock vier und fünf", berichtet Shane. "Bleiben sie ruhig, ich
schicke sofort jemanden los um sie zuretten. Ist denn die andere Person in Ordnung?"
will die Dame wissen. "Ja, uns geht es gut", erwidert Shane.
Als er fertig war mit der Dame zutelefonieren, dreht er sich um und sieht Nicky auf dem Boden in der Ecke des kleinen Fahrstuhls sitzen. Er geht auf ihn zu und kniet sich vor ihm hin. "Hey Nix, keine Panik, ich bin bei dir", flüstert Shane Nicky zu. Nicky schaut Shane mit seinen verheulten Augen an, da gibt es einen kleinen Ruck. Der Fahrstuhl bewegt sich ein kleines Stück nach unten. "Was war das? Shay ich habe solche Angst." Shane will seinen Kumpel gerade in den Arm nehmen, als auch noch das Licht ausfällt.
"Shane, wo bist du.?" fragt Nicky unsicher. "Ich bin direkt vor dir", erwidert Shane. Nicky lauscht Shanes Stimme, streckt seine Hände aus und tastet vorsichtig nach seinen Kumpel. Nach ziellosen Tasten, berührt er mit seinen Händen Shanes Haare. Vorsichtig tastet er sich mit seinen Händen über Shanes Gesicht, streicht über seine Nase und legt seine Hände auf seine Wangen. Nicky fährt mit seinen Daumen die Konturen von Shanes Lippen nach. Shane schließt die Augen und schmiegt sich an Nickys Hände.
Nicky beugt sich zu Shane rüber, sucht mit seinen Lippen nach Shanes und findet sie. Zaghaft und unsicher küsst er Shane. Shane ist wie versteinert und reagiert gar nicht, erst als ihm bewusst wird, das Nicky ihn küsst, schiebt er ihn von sich. "Nix, was machst du?" fragt Shane unsicher. Nicky legt seinen Zeigefinger auf Shanes Lippen, fährt mit dem anderen Zeigefinger von Shanes Schläfe über seine Wange und küsst ihn erneut.
Zaghaft und unsicher erwidert Shane Nickys Kuss, rutscht ein Stück näher und legt seine Arme um Nickys Hüfte. Nickys Hände wandern in Shanes Haare und Genick. Zärtlich fährt Nicky mit seiner Zunge über Shanes Lippen und durchdringt diese im Zeitlupentempo. Vorsichtig tastet sich Nickys Zunge zu Shanes und spielt mit ihr. Shane wuschelt mit seiner Hand durch Nickys Haar, streicht ihm über den Hals und legt sie auf Nickys Brust. Der Kuss wird immer leidenschaftlicher, als Shane in unterbricht. Er lehnt seine Stirn an Nickys. "Nicky ich liebe dich", flüstert Shane und eine Freudenträne rollt über sein Gesicht. "Ich weiß", entgegnet Nicky und küsst ihm die Träne weg. Nicky reicht Shane seine Hände, steht auf und zieht Shane mit hoch. Er lehnt sich an die Fahrstuhlwand, legt seine Hände um Shanes Taille und zieht ihn ein Stück näher an sich. Shane legt seinen Kopf auf Nickys Schulter, schließt die Augen und glaubt zu träumen. Nicky beginnt zärtlich Shanes Hals zu küssen und an seinem Ohrläppchen zu knabbern. Er lässt seine Hände an Shanes Hosenbund wandern und zieht ihm sein T-Shirt aus der Hose. Shane greift nach Nickys Händen, hebt Nickys Arme über seinen Kopf und drückt sie mit einer Hand an die Wand. "Ok, du willst es nicht anders!", denkt sich Shane, fängt an Nickys Hals zu liebkosen und öffnet mit einer Hand Nickys Hemd. Nachdem er alle Knöpfe auf hat, zieht er die Enden aus Nickys Jeans und streift ihm das Hemd halb von den Schultern. Shane gibt Nicky einen zärtlichen Zungenkuss, lässt dann seine Zunge an Nickys Hals runter wandern und küsst jeden Zentimeter von Nickys Brust. Mit seiner Zunge umfährt er Nickys Brustwarzen und saugt zärtlich an ihnen.
Nicky hat seine Arme befreit, wuschelt Shane durch die haare und zieht ihn wieder hoch. Er dreht Shane um, stellt sich hinter ihn und umarmt ihn von hinten. Nickys Hände wandern unter Shanes T-Shirt und kraueln seinen Bauch. Während Nicky seine Zunge über Shanes Hals fahren lässt, schiebt er Shanes Shirt immer höher und zieht es ihm aus. Zärtlich drückt Nicky Shane an die Fahrstuhlwand, unter sanften Küssen wandert Nickys Hand über Shanes Brust, dann den Schritt und streichelt schließlich die Innenseite von Shanes Oberschenkel. Shane schließt die Augen, sein Atem wird immer schneller und sein Puls explodiert bald. Nicky, der Shanes Erregung gespürt hat, öffnet die ersten Knöpfe von Shanes Jeans und fährt mit seinem Zeigefinger am Rand der Boxershorts entlang.
Shane wandert um Nicky herum, stellt sich hinter ihn und legt seine Handflächen auf Nickys Oberschenkel. Zieht seine Hände über Nickys Schritt, fährt über seinen muskulösen Oberkörper und zieht ihm entgültig das Hemd aus. Zärtlich bedeckt Shane Nickys Schulterblätter mit kleinen Küssen. Nicky genießt die Zärtlichkeit und Nähe von Shane. Wie in Trance dreht er sich zu Shane um, gibt ihn einen intensiven und leidenschaftlichen Zungenkuss. Mit seiner rechten Hand fährt Nicky an Shanes Rand der Boxershorts, hält inne und will sie wieder zurückziehen. Shane nimmt Nickys Hand in seine und führt sie auf der Boxershorts an seinen Schritt. "Trau dich, hab keine Angst", flüstert Shane. "Was, wenn ich etwas falsch mache?" flüstert Nicky zurück. "Du kannst nichts falsch machen." Nicky wandert an Shanes Boxer wieder hoch, umkreist Shanes Bauchnabel und fährt mit zitternder Hand in die Boxers. Er streicht Shanes erregtes Glied entlang, nimmt Shanes Hoden in seine Hand und massiert sie. Shane stönt leise auf. Erschrocken hört Nicky auf und guckt Shane durch die Dunkelheit an. "Hör nicht auf", meint Shane mit rauer Stimme. Shane zieht Nickys Kopf zu sich, küsst ihn stürmisch und macht sich an Nickys Jeans zu schaffen. Er öffnet den Reisverschluss und läst seine Hand in Nickys Hose verschwinden. Er streicht Nicky über den Hintern, schiebt ihm die Jeans nach unten und zieht Nicky nah an sich. Shane haucht Nicky einen Kuss auf die Stirn, dann auf die Nase und Lippen, geht weiter über Nickys Kinn und Hals. Er arbeitet sich mit seiner Zunge vom Hals über den Adamsapfel bis hin zu Nickys Bauch. Shane kniet mittlerweile vor Nicky, umkreist mit seiner Zunge Nickys Bauchnabel, zieht danach den Weg der blonden Härchen bis zum Ansatz der Boxer nach. Shane streift Nickys Boxer runter, stoppt seine Berührungen und flüstert "Nicky bist du dir sicher?" Anstatt zu antworten wuschelt Nicky Shane erneut durch die Haare und drückt Shanes Kopf sanft nach unten, um ihm zu signalisieren, was er will. Shane streichelt Nicky übers Gesicht, fährt mit seiner Hand über Nickys nackten Oberkörper auf den Rücken und stoppt auf Nickys Hintern, Mit leichten Druck schiebt er Ncky in seine Richtung, leckt die Lusttropfen von Nickys Eichel und nimmt ihn dann in den Mund, um vorsichtig und langsam dran zusaugen.
Nicky krallt sich in Shanes Haaren fest und stöhnt durch die Gefühle die Shanes Berührungen in ihm auslösen, leise auf. Unbewusst bewegt Nicky seinen Unterleib nach vorne, um Shane genau zu zeigen, wie sehr es ihm gefällt.
Beide sind so ineinander vertieft, das sie gar nicht mitbekommen, dass das Licht im Fahrstuhl angeht. Erst als der Fahrstuhl anfängt zu rucken, öffnen die Jungs die Augen. Shane hört auf, steht auf und stellt sich vor Nicky hin. "Und nun?" fragt Shane. Nicky grinst ihn an, drückt den Notstoppknopf und küsst Shane. Doch der Fahrstuhl setzt sich kurze Zeit später erneut in Bewegung. Nicky und Shane schauen sich an, dann an sich selbst runter und zögern. "Sechster Stock, es ist besser, wenn wir...", beginnt Shane und Nicky nickt zustimmend. Im Eiltempo ziehen sich die beiden wieder an, richten ihre Haare und sind gerade fertig, als sich die Tür öffnet.
Beide verlassen den Fahrstuhl und Nicky schaut sich auf dem Flur um. Als er aber keinen auf dem Flur entdeckt, greift er nach Shanes Hand und bleibt stehen. "Wieso stoppst du?" fragt Shane verwundert und dreht sich zu ihm um. Nicky geht grinsend auf ihn zu, nimmt Shanes Kopf in beide Hände und schaut in seine strahlenden Augen. Nicky nähert sich ihm mit seinem Kopf und gibt ihm einen leidenschaftlichen und stürmischen Zungenkuss. Ohne von einander abzulassen laufen die beiden den Flur zu ihrem Zimmer entlang. Vor der Zimmertür drückt Shane Nicky an die Wand und fängt erneut an Nickys Hemd zu öffnen. "Lass uns im Zimmer weiter machen", haucht Nicky unter Küssen. Shane gibt Nicky einen Kuss auf die Nasenspitze und schließt das Zimmer auf.
Die Tür ist noch nicht ganz ins Schloss gefallen, sind Nicky und Shane dabei sich wild und heftig zu küssen. Sie küssen sich ihren Weg bis ans Bett, bleiben davor stehen und schauen sich grinsend an. Shanes Hände wandern zärtlich über Nickys Brust, an den Seiten wieder runter und Nicky zuckt für einen Moment zusammen.
Kurz darauf fällt Nickys Hemd zu Boden, Shane gibt ihn einen kleinen Schubs und Nicky fällt rückwärts aufs Bett. Shane setzt sich auf Nicky, streicht ihm durch die Haare und strahlt über das ganze Gesicht. Mit seinem Zeigefinger streicht er über Nickys Stirn, die Nase und umkreist Nickys Mund. Nicky öffnet seinen Mund ein Stück und tastet mit seiner Zunge nach Shanes Finger. Als er ihn zu fassen bekommt, saugt er sanft an ihn und schaut Shane tief in die Augen. Shanes Finger wandert weiter über Nickys Hals, das Brustbein und schließlich zur Hose. Er öffnet Nickys Jeans gekonnt mit einer Hand und streift ihm diese runter.
Shanes Zunge umkreist Nickys Bauchnabel, seine Hand wandert in Nickys Hose und massiert dessen Hoden. Nicky schließt die Augen, stöhnt leise und flüstert immer wieder Shanes Namen.
Shane legt sich auf Nicky, drückt seinen Unterleib gegen Nickys und küsst Nickys Ohr. Nicky legt seine Arme um Shane, dreht sich samt Shane um und liegt jetzt auf ihm. Zärtlich zieht er Shane das T-Shirt über den Kopf und wirft es hinter sich auf den Boden. Nicky legt seinen Kopf auf Shanes Brust und saugt an Shanes Brustwarzen. Seine Hände sind der weile auf dem weg zu Shanes Schritt. Durch die Jeans merkt er Shanes Erregung. Er fährt an der Innenseite von Shanes Oberschenkel entlang und lässt ihn dadurch immer wieder zusammenzucken. Shane fährt mit seinen Händen über Nickys Rücken, wuschelt in seinen Haaren und krallt sich ab und zu in Nickys Haaren fest, wenn Nicky mal wieder eine erogene Zone entdeckt hat. "Nicky?" flüstert Shane leise. "Ja", fragt Nicky und schaut Shane an. "Es wird langsam zu eng da unten!" lächelt Shane und schaut Nicky fordernd an.
Nicky erhebt sich vorsichtig von Shane, öffnet Shanes Hose und zieht sie samt Boxers nach unten. "Besser?" will Nicky wissen und verteilt küsse auf Shanes Hautpartie zwischen Bauchnabel und Scharmbereich. "Viel besser", stöhnt Shane leise auf.
Nicky massiert mit seiner Hand Shanes Hoden, während
er Shanes Penis in seinen Mund nimmt und vorsichtig und sanft anfängt an
zusaugen. "Oh ja....mmh....", stöhnt Shane leise, legt seinen Kopf in den
Nacken und krallt seine Hände ins Kopfkissen. Kurz bevor Shane zum Höhepunkt
kommt schiebt er Nicky sanft von sich. Er zieht Nicky zu sich und gibt ihm einen
langen, leidenschaftlichen und immer wilder werdenden Zungenkuss. Seine Hände
wandern über Nickys Rücken in seine Boxers. Er streift Nicky die Boxers
von den Hüften, krault Nickys Hoden mit der einen Hand und umfasst Nickys
Penis mit der anderen. Behutsam bewegt Shane seine Hand auf und nieder. Nicky
unterbricht den Zungenkuss und stöhnt leise auf, legt seinen Kopf in den
Nacken und lässt sich von seinen Gefühlen überwältigen.
Shane beobachtet Nickys Reaktionen, um sicher zugehen, dass er das richtige
macht und ihn dahin bringt, wo er sein möchte. Shanes Handbewegungen werden
schneller, Nicky greift nach Shanes anderen Hand und hält sie fest. Nicky
kommt dem Höhepunkt immer näher und beist sich auf die Lippe. Kann
es sich aber nicht verkneifen leise aufzuschreien und Shanes Hand ganz fest
zu drücken, als er den Höhepunkt glücklich erlebt. Shanes Hand
bewegt sich immer langsamer und stoppt nachdem der letzte Tropfen Sperma auf
Nickys Bauch gelandet ist. Total happy schaut Nicky Shane an und grinst über
das ganze Gesicht. Shane gibt Nicky einen zärtlichen Kuss. "You’ll be next.
Versprochen!" flüstert Nicky, als er Shane wieder in die Augen schaut.
Shane nimmt ein Handtuch, welches zufällig neben dem Bett liegt und wischt
Nickys Spuren von seinem Bauch.
Nicky dreht Shane auf den Rücken, beugt sich über ihn und fängt an Shane Oberkörper mit Küssen zu bedecken, er arbeitet sich bis zur Gürtellinie vor und leckt mit seiner Zunge Shanes Bauchnabel. Tastet sich weiter nach unten und nimmt Shanes Penis in den Mund. Sanft, zärtlich und gleichmäßig beginnt er zu saugen. Shane vergräbt seine Hände in Nickys Haaren und gibt ihn durch leichtes Drücken Anweisungen. Shane stöhnt immer wieder auf, schließt die Augen und genießt. "Oh ja Nicky!!! Mach genauso weiter", stöhnt Shane, während im abwechselnd heiß und kalt wird.
"Nix, ich...ich...", beginnt Shane und holt Luft, "Ich komme gleich." Shane kann gerade noch Nickys Kopf wegdrücken, als er auch schon zum Orgasmus kommt.
Nicky legt sich neben Shane, reicht ihm das Handtuch
und grinst ihn an. Shane nimmt Nickys Kopf in beide Hände und schaut in
Nickys leuchtenden, blauen Augen. "Danke Nicky! Danke das du mich zum...." sagt
Shane, als er von Nicky mit einem Kuss unterbrochen wird. "Psst." Nicky wischt
Shanes Oberkörper vorsichtig mit dem Handtuch ab und legt dann seinen Kopf
darauf. "Nix?" beginnt Shane nach einer weile der Ruhe und streicht Nicky übers
Haar.. "Mmmh", antwortet Nicky "Kann ich dich was fragen?" will Shane wissen.
Nicky wendet seinen Kopf zu Shane und schaut ihn irritiert an. "Ist nicht schlimm,
ich wollte nur wissen....how does it feel, when I hold you in my arms and you
are lying next to me?" "How does it feel? You’re like a dream come true, just
wanna be with you", meint Nicky verliebt.