"Anna bitte nicht. Das kannst du nicht machen! Wir brauchen dich doch. Du kannst uns jetzt nicht alleine lassen. Denk an deine Familie, denk an deine Freunde und denke vor allem an deinen Sohn", schrie Shane von weiter hinten. "Warum sollte ich? Es hat doch alles keinen Sinn mehr. Ich hab die Liebe meines Lebens verloren. Ich kann einfach nicht mehr. Ich hoffe ihr versteht mich. Ich halt das nicht mehr aus", rief ich ihm zu. Plötzlich hörte ich die Stimme,die die meine Erinnerungen wieder hoch holte. " Anna ich liebe dich doch noch immer. Denk an die Worte Forever and for always"!
Rückblick
Kurz vor meinen 18. Geburtstag musste ich meiner Familie nach Irland ziehen.
Als ich meine Freunde verlassen musste war es der schlimmste Tag in meinen damaligen Leben. Ich wusste nicht, wie ich ihnen sagen sollte, dass ich in zwei Wochen nicht da sein werde. Also rief ich sie alle zu mir nach Hause. "Anna was ist denn los? Warum rufst du uns schon um zehn Uhr in der Früh?", fragte Kerstin genervt. "Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll. Ach egal. Ich sag es kurz und schmerzlos. Ich werde ich zwei Wochen mit meinen Eltern nach Irland ziehen, weil mein Vater dort einen neuen Job hat", antwortete ich ziemlich schnell und leise. Darauf hin mussten sich nun alle setzen. Kerstin und Tina fingen an zu weinen. Brauer und Markus waren sichtlich geschockt. " Na toll. Jetzt hab ich das geschafft was ich eigentlich vermeiden wollte. Ich hatte meine besten Freunde wehgetan", dachte ich mir so im Hinterkopf.
Tina war die jenige, die sich wieder am schnellsten gefasst hatte. " Anna ich
hoffe für dich, dass das nur ein schlechter Scherz ist. Bitte sag das das
nicht stimmt", sagte sie. Ich antwortete darauf mit zittriger Stimme," Nein
tut mir leid. Es wäre mir anders auch lieber. Ich hab auch eben erst davon
erfahren und das auch nur durch Zufall. Mama und Papa waren sich gerade darüber
am unterhalten. Hätte ich das
Gespräch nicht mit gekriegt hätten die mir das noch garnicht gesagt".
Wir umarmten uns gegenseitig und versprachen uns die restlichen zwei Wochen
noch so gut wie möglich zu verbringen.
Die Wochen vergingen Schneller als uns lieb war und ratz fatz war der Tag des Abschiedes da. Der Vater von Kerstin und Tina war so nett gewesen Brauer, Markus und die beiden Zwillinge mit zum Flughafen zu fahren, damit wir noch ein bisschen Zeit hatten.
Zum letzten mal wurde der Flug aufgerufen. Meine Eltern drängelten schon, dass ich mich beeilen sollte. " Aber lasst uns ein Versprechen. Das wir immer Freunde bleiben auch, wenn die große Entfernung da ist. Immer wenn Ferien sind versuchen wir oder du zu kommen", meinte Markus. Unter Tränen versprachen wir es uns gegenseitig. Plötzlich meinte Brauer, " Anna wir haben hier noch ein Geschenk für dich aber mach es auf, wenn du da bist, ok? Ich nickte und musste nun gehen. Ich umarmte nochmal alle und ging.
Drei Stunden später waren wir endlich in Dublin. Während des ganzen Fluges hatte ich geweint. Die ganzen Aufmunterungs Versuche meiner Eltern hatten nichts genutzt. Ich musste die ganze Zeit an meine Freunde in Deutschland denken.
Wir wurden von einem Mitarbeiter meines Vater abgeholt. Er war Deutscher und fragte uns über alles aus. "Und du Anna. Freust du dich schon auf dein neues zu Hause?", fragte mich Herr Becker. So war nämlich sein Name. Darauf hin antwortete ich, " Ich weiß nicht genau. Ich vermisse meine Freunde so sehr. Na gut. Um ehrlich zu sein. Ich freue mich echt nicht." Als ich zu ende geredet hatten guckten mich alle entsetzt an und sagten nichts mehr über die ganze Autofahrt über, was mir aber auch recht war. So konnte ich wenigstens über die jetzige Situation nach denken und überlegen, wie ich das beste daraus machen könnte.
Endlich waren am neuen Haus angekommen. Es war schon fast eine Villa. Wir wohnten in der besten Gegend in ganz Dublin. " Ähm Anna. Magst du Westlife?", fragte mich Herr Becker. Ich nickte nur. "Na dann wird es dich ja freuen. Du wohnst direkt neben Bryan Mcfadden und Nicky Byrne", sagte er lächelnd. Ich lächelte nur und ging ins Haus rein. Alles war schon eingerichtet. Im Erdgeschoss befanden sich Küche, Wohnzimmer, Badezimmer ein Schlafzimmer. Im ersten Stock war noch ein Schlafzimmer, Bad und ein Gästezimmer. Im zweiten waren 5 Gästezimmer, eine Schlafzimmer und ein Badezimmer. Wir entschieden uns so: Mama und Papa nehmen das Erdgeschoss, meine Schwester den ersten Stock und ich nahm den zweiten. Falls mich meine Freunde mal besuchen kommen sollten könnte wir alle in einer Etage schlafen. Das gab mir ein wenig Hoffnung.
Ich ging in mein Zimmer und packte meine Sachen aus. Da fiel mir das Geschenk wieder ein. Es war wunderschön. Sie hatten mir so eine Mappe zusammen gestellt, wie ich es für Kerstin und Tina für Weihnachten gemacht hatte. Überall waren Bilder von unsere gemeinsamen Zeit im Jugendraum und an der Mosel. Es standen noch Texte die mich ein wenig aufmunterten. Denn ich wusste, dass ich sie so niemals vergessen würde. Natürlich rief ich die vier sofort an und erzählten ihnen alles. Nachdem ich auflegen musste fing ich an zu heulen und hörte Musik damit man mich nicht zu stark hörte.
Nachdem ich mich beruhigte hatte beschloss ich noch ein wenig raus zu gehen. Ich sagte meinen Eltern bescheid und ging.
Als ich draußen war sah ich ein Mädchen, dass auf der Straße stand und ein Auto sich immer mehr näherte. So schnell ich konnte rannt ich auf das Mädchen zu und nahm es von der Straße. Gerade noch so schaffte ich es. Als wir wieder in Sicherheit waren fragte ich sie erst mal wie sie eigentlich hieß. " Ich heiße Molly McFadden. Ich wohne direkt da", antwortete sie mir. Etwas verdutzt schaute ich sie an . Schnell hatte ich mich wieder gefasst. " Komm ich bring dich nach Hause", sagte ich. Molly nickte und schon gingen wir los.
Ich klingelte an dem großen Gartentor. Nach ca. 2 Minuten machte jemand die Tür. Es war Bryan McFadden. Als er sah wen ich bei mir hatte kam er sofort angelaufen. " Wo hast du sie gefunden. Wir haben schon das ganze Haus und Garten abgesucht gehabt aber nirgends gefunden", sagte dieser wie aus der Pistole geschossen. " Ich habe sie dort vorne bei der Straße gesehen und bevor ihr was passiert hab ich sie lieber da weg geholt", antwortete ich. Er guckte mich ein wenig erstaunt an und bedankte sich bei mir.
Bevor er wieder rein ging, drehte er sich nochmal um und fragte, ob ich nicht lust hätte mit rein zu kommen. Ich nickte und folgte ihm. Als ich drinnen war konnte ich es nicht glauben. Im Wohnzimmer saßen alle Westlife Mitglieder. Als sie Molly sahen, rannten sie dort hin und umarmten sie. Plötzlich meinte Bryan " Und das hier ist das nette Mädchen, das unseren Schatz zurück gebracht hat! Ähm... eine Frage noch, wie heißt du eigentlich?". " Mein Name ist Anna und ich wohne seit heute morgen neben an in dem Haus". Alle guckten mich ein wenig verwundert an( ich weiß bis heute noch nicht warum, dass wollten die fünf mir nie sagen) und fingen an sich gegenseitig anzugrinsen.
Auf einmal kam Kerry auf mich zu, umarmte mich und meinte " Danke das du unseren Engel wieder hier hin gebracht hast. Ich bin Kerry. Also da du ja neu hier in der Gegend bist wirst du es sehr verscheinlich nicht wissen aber normal gibt es dann immer eine Einweihungsfeier. Normal würde die ja bei dir stattfinden, weil du aber Molly gefunden hast kannst du die ruhig hier feiern". Bei den letzten Satz zwinkerte sie mit den Auge so das ich lächelte. So fingen wir an die Party zu planen und für einige Minuten vergaß ich meine Traurigkeit.
Mitte in der Planung fragte Shane "Anna, wo kommst du eigentlich her"? "Ich habe in Beilstein an der Mosel gewohnt. Das liegt in Deutschland". Ich merkte, wie schon die Tränen in mir aufstiegen, deswegen meinte ich, dass ich mich mal in den Garten verziehe. Ca. 10 Minuten später kam Molly angerannt " Komm wieder rein. Das ist doch kalt. Anna wieso weinst du denn? Du sollst nicht weinen". Ich antwortete," weißt du Molly ich vermisse meine Freunde so sehr. Sie waren das wichtigste in meinen Leben und jetzt sind wir soweit von einander getrennt. Ich wünschte ich wäre jetzt da. Ich wünschte ich könnte unten mit den an der Bank sitzen und ein wenig trinken. Aber wünsche gehen leider nicht in Erfüllung. Sie haben mir all das gegeben, was ich brauchte. Das waren und sind natürlich immer noch die besten Freunde, die man haben kann und von ein auf den anderen Tag hab ich das alles verloren. Ja ich bin traurig, weil ich eben das wichtigste in meinen Leben verloren hab. Aber davon verstehst du ja nichts. Los geh rein sonst erkältest du dich und das wollen wir doch nicht oder"? Sein nickte und lief rein. Ein paar Minuten später kam Kerry und meinte, dass Molly es ihr erzählt hatte aber nur ihr. Darauf hin fing sie an mich zu trösten. " Anna das vergeht schon irgendwann wieder. Ich meine deine Traurigkeit. Und es wird sich auch nie was dran ändern, dass sie deine besten Freunde und die wichtigsten Menschen in deinen Leben sind, ok?" Ich nickte und fing wieder an zu weinen. Nach 5 Minuten gingen wir wieder rein, wo Kian und Co. gerade Scheiß am machen waren. Da musste ich plötzlich einfach so anfangen zu lachen. Die fünf guckten mich ganz entgeistert an, so als wenn sie nichts gemacht. "Siehst du es klappt doch!", meinte Kerry. Ich bejahte es.
Währenddessen in Deutschland
"Anna ist gerade mal 9 Stunden weg, hat uns schon angerufen und ich vermisse sie so sehr. Ich kann nicht mehr. Tina weißt du noch. Bevor wir sie kennen gelernt hatten waren wir eigentlich immer drinnen( Anm. Das stimmt wirklich. Bevor die Zwillinge sich mit mir angefreundet hatten waren sie die Außenseiter im Dorf. Erst da durch sind wir BEILSTEINER Jugendliche zusammen gewachsen) Ich vermisse sie soo sehr," meinte Kerstin. Alle stimmten ihr zu.
Wieder in Irland
Die Party war mittlerweile geplant, die Gäste eingeladen(obwohl es ziemlich kurzfristig war) und wir waren an den Vorbereitungen dran. Gerade als Kerry und ich in der Küche fertig waren und die Jungs im Wohnzimmer, klingelte es an der Tür. Es waren Goergina und Gillian. Erstmal umarmten sie all die anderen. Dann kam ich dran. " Und wie heißt du? Wie alt bist du und woher? Ich bin ziemlich neugierig ich weiß aber ich muss immer direkt alles wissen. Frag Shane," sagte Gillian Augen zwinkernt. Ich schaute Shane an und er nickte mit dem Kopf. Darauf hin beantwortete ich Gillans Frage. Doch diesmal unterdrückte ich die Tränen und feierte weiter, so als wenn nichts wäre.
Während ich mich ausgelassen amüsierte klingelte mein Handy. Da es in der Küche war hörte ich es nicht und Bryan ging ran. " Ja hallo! Bryan hier!" Es war Markus der erschreckt antwortete:" Ja, ähm... hallo, hier ist ein Freund von Anna. Ist sie zufällig in der Nähe?" " Einen Moment ich geh sie holen! Anna komm mal bitte. Hier ist jemand für dich an deinem Handy", schrie Bryan zu mir rüber. Ich kam rüber gelaufen und nahm das Telefon. " Ja was gibt es?", fragte ich ziemlich schnell, weil ich dachte das es meine Eltern wären. " Anna ich bin Markus. Ich wollte eigentlich nur wissen, wie es dir geht und ob du uns vermisst. Aber anscheinend geht es dir gut und du denkst garnicht an uns", sagte er in einen vorwurfvollen Ton, wo mir schon wieder die Tränen kamen ich aber ihnen freien lauf ließ. " Das ist nicht so wie du denkst. Ich vermisse euch über alles. Ihr seit meine besten Freunde und meinst du wirklich ich würde euch von einer auf die anderen Minute vergessen. Und es geht mir den Umständen entsprechend. Du weißt garnicht, wie gerne ich mit euch heute an der Bank gesessen hätte um mit euch zu reden. Aber das ist ein Wunsch der leider nicht in Erfüllung geht", meinte ich zu ihm in weinerischer Stimme. Er entschuldigte sich sofort und wir redeten noch über Gott und die Welt. Nachdem ich aufgelegt hatte fing ich an, wie ein Schlosshund zu weinen. In dem Moment kamen Shane und Nicky in die Küche. Doch noch bevor ich mir die Tränen weg wischen konnte hatten sie sie schon gesehen und trösteten mich. Nach ca. 10 Minuten ging es wieder und ich beschloss lieber nach Hause zu gehen. Ich verabschiedete mich von allen, verabredete mich für morgen noch mit Kerry, Georgina und Gillian( die anderen mussten ins Studio) und ging dann nach Hause.
Ich konnte die Nacht nur sehr schlecht schlafen also beschloss ich noch ein bisschen aus dem Haus zu gehen. Da meine Eltern schon am schlafen waren und ich sie nicht wecken wollte ging ich so raus. Ich ging in die Richtung von Bryans Haus. Plötzlich hörte ich Geräusche und schon wurde mein Name gerufen. Ich erkannte die Stimme direkt. Es handelte sich um Mark und Co. die schon ziemlich angetrunken aussahen. " Was machst du denn noch so spät hier auf den Straßen. Das ist gefährlich!", wurde ich von Mark angelallt. " Mark das ist das erste mal das mit mir sprichst. Wow super. Ich kann es nicht fassen. Aber um deine Frage zu beantworten: Ich konnte nicht schlafen. Ich musste immer an meine Freunde", gab ich lächelnd zurück. Darauf hin nahm mich Kian in den Arm und meinte," Leute was meint ihr. Ich glaub unsere gute Anna braucht mal Abwechselung oder?" Alle bejahten es und zogen mich schon weiter in Bryans Garten, wo noch immer die anderen waren. Dabei hatten wir schon 4 Uhr in der früh. Die Mädels staunten nicht schlecht als sie mich wieder sahen. Doch dachten sich nicht dabei sondern boten mir ein Guiness an. Das ich auch gerne an nahm. Wir feierten noch bis 7 Uhr. Dann ging ich mal heim. Als ich zu Hause ankam( waren ja nur ein paar Minuten) waren meine Eltern schon wach, weil sie Arbeiten mussten. Sie sahen mich komisch an, wollten mich gerade fragen, wo ich war doch ich winkte ab und ging in mein Zimmer.
" Ja ja die anderen haben jetzt Schule. Ich hab noch drei Wochen Zeit, dann muss ich erst gehen", dachte ich mir noch und schlief auch direkt an.
Um 13 Uhr klingelte mein Handy. Es war Kerry " Anna sag bloß du hast mich, Gillian und Goergina vergessen. Du solltest schon vor eine viertel Stunde hier sein", sagte mit einen gespielten bösen Unterton. Ich entschuldigt mich und meinte, dass ich in 10 Minuten da wäre. Schnell lief ich ins Bad, putzte mir die Zähne, wusch mich und zog mich an.
Gerade als ich runter lief rief mich meine Mutter. Ich lief schnell dorthin und sagte ihr, dass ich nachher wieder kommen würde. "Du sollst doch nur den Müll mit raus holen!" Und schon hatte ich den Sack in der Hand, lief schnell zur Mülltonne und dann zur Kerry.
" Mensch Anna was hast du denn noch so lange gemacht. Wir warten schon eine Ewigkeit und du kommst einfach nicht. Die anderen sind schon seit 11 Uhr aus dem Haus. Ich kann es nicht glauben", sagte Gillian lachend. Ich entschuldigte mich und schon machten wir uns auf den Weg um einkaufen zu gehen. Wir gingen in 10 Geschäfte und holten aus jeden zweiten ungefähr 2 Tüten mit raus. Am Ende machten wir uns noch auf den Weg ins Studio, wo die Jungs schon kräftig an Singen waren und uns dadurch erst garnicht bemerkten. Erst als sie fertig waren liefen sie zu uns rüber und umarmten ihre Freundinnen. Indem Moment musste ich wieder nach Deutschland denken und darüber nachdenken was wohl meine Freunde machen. Plötzlich kam Kian auf mich zu und umarmte mich. " Und alles klar bei dir?, fragte er mich, denn er hatte gesehen wie mir schon langsam die Tränen kamen. " Ja ja ist alles ok. Ich bin nur ein wenig müde. Wie du weißt hatte ich nicht so viel schlaf. Ich kann garnicht verstehen, wie ihr so fit sein könnt", lenkte ich vom Thema ab doch Kian ließ nicht locker bis ich es ihm sagte. Aber dafür gingen wir raus. " Würdest mir jetzt bitte sagen was los ist? Ich mein ja nur, weil wir dich nachts, in Tränen aufgelöst auf der Straße finden und uns dafür noch nicht mal den Grund sagst. Meinst du etwa wir machen uns keine Sorgen nur weil wir dich noch nicht so lange kennen. Wir alle haben dich jetzt schon lieb. Heute morgen haben wir uns noch darüber unterhalten und würden gerne wissen, wie wir dir helfen könnten. Aber dafür musst du uns erst mal den Grund sagen." " Ihr könnt mir nicht helfen., dass weiß ich jetzt schon. Du weißt garnicht, wie sehr ich meine Freunde vermisse. Ich hab nächste Woche meinen 18. Geburtstag und die wichtigsten Menschen in meinen Leben sind nicht da. Ihr seht eure Familien und Freunde auch nicht an jedem Geburtstag von euch. Ich weiß, aber ich seh meine Freunde fast nicht mehr. Weißt du eigentlich wie schwer das für mich ist? Ich konnte mich nicht mal richtig damit befassen, dass wir nach Irland ziehen und geschweige von meinen Freunden abschied nehmen", während ich das sagte liefen mir die Tränen einfach so runter. Darauf hin nahm Kian mich in seine Arme um mich zu beruhigen was ihm auch nach paar Minuten gelang. " Kian! Bitte sag keinen was davon bitte. Es ist mir zu peinlich", sagte ich noch zu ihm bevor wir wieder rein gingen. Er nickte und ich lächelte ihm dankbar an. Als wir rein kamen sahen uns die anderen verwundert an sagten aber nichts.
Nach ca. einer Stunde verabschiedeten wir Mädels uns und machten uns auf den Weg nach Hause. Vor meinen Haus verabschiedete ich mich noch von den anderen und ging dann rein. " So jetzt kannst du mir mal erzählen, wo du letzte Nacht warst und wo du bis jetzt warst. Du bist um 1 gegangen und mittlerweile haben 6," sagte meine Mutter ein wenig sauer. Ich klärte sie auf und ging in mein Zimmer. Als ich auf mein Zimmer ging und aufs Handy guckte sah ich, dass ich eine Mail hatte. " Na Anna! Wie geht’s denn so? Wir vermissen dich total und wollen dich wieder hier haben. Bye Kerstin, Tina, Markus und Brauer PS: Wir haben dich total lieb". Ich freute mich so sehr, dass ich nicht merkte, wie jemand in mein Zimmer. Als ich mich umdrehte staunte ich nicht schlecht. Es waren die fünf Westlifer. Plötzlich schoss Bryan los:" Wie ich gehört habe hast du nächste Woche Geburtstag. Was hälst du von einer geilen Geburtstag Party??" " Nein tut mir leid. Ich hab darauf irgndwie keine Lust drauf. Sorry. Also wirklich nicht", antwortete ich ihm. Dadurch entstand eine große Diskusion. Während ich mit Bryan, Shane, Kian und Mark darüber diskutierte merkte ich nicht, wie Nicky die Handy Nummern von meinen Freunden aus meinen Handy holte.
Am Schluss hatten sie mich doch überredet und zogen triumphierend ab. Außer Nicky. Er blieb noch kurz und sagte " Du hast die richtig Entscheidung getroffen. Mit uns hast du immer viel Spaß und lach mal ein bisschen. Eben warst du ganz anders drauf als wir kamen. Wie aus gewechselt. Du weißt ja, wenn du Probleme hast kannst du immer zu einen von uns kommen, ok? Bis nachher". Ich nickte und dann folgte er den anderen. Ich legte mich ins Bett und ein wenig später fiel ich in einen langen traumlosen Schlaf.
Um 6 Uhr wachte ich wieder auf und schrieb Kerstin & Co. eine Mail. Nachdem ich damit fertig war ging ich in die Küche, aß etwas, sagte meinen Eltern bescheid und ging rüber zu den McFaddens. Gerade als ich klingeln wollte kam Kian und öffnete mir die Tür. Als ich drinnen war kam diesmal von allen dieses komische Grinsen. Obwohl mich interessierte was los war, fragte ich nicht nach denn sie hätten es mir ja eh nicht gesagt. Plötzlich kam Molly angerannt und umarmte mich " Anna ich hab dich so viel vermisst", sagte sie und gab mir einen Kuss auf die Wange. "ich hab dich auch schon ganz viel vermisst. My little sweethaert”, antwortete ich ihr. Als ich sie wieder runter ließ kam Bryan zu mir und fragte mich, ob ich nicht bei ihnen essen wollte. Ich bejahte es und somit fingen Gillian und ich an zu fragen.
Shane: Salami groß + extra Käse
Gillian: Hawai groß
Bryan: Salami extra groß + extra Käse
Kerry: Margharita groß + extra Käse
Molly: Salami klein
Nicky: Calzone
Goergina: Hawai groß
Kian: Schinken groß + extra Schinken
Ich: Margharita groß + extra Käse
Mark: Pepperoni groß + extra scharf
Nachdem das geklärt war rief ich an, bestellte es und innerhalb einer halben Stunde war das Essen da. Der Mann der die Pizzen brachte staunte nicht schlecht als Kian vor ihm stand um zu bezahlen. Sagte aber nichts und somit nahmen wir di Pizzen uns gingen rein. "Aah! Endlich ich dachte schon ich müsste verhungern", sagte Bryan und riss sich seine Pizza aus unsere Hand. Nach und nach kamen alle an und holten ihre Pizza. Nach dem Essen beschlossen wir uns einen film rein zu ziehen. Da ich noch nicht so gut Englisch konnte stellte es Bryan so ein das der Deutsche Untertitel lief. Kurz nach dem der Film anfing schlief ich ein. Als ich wieder auf wachte merkte ich, dass ich auf der Schulter von Kian lag. "Oh mein Gott. Tschuldigung. Warum hast du mich nicht von deiner Schulter weggetan", flüsterte ich ihm ins Ohr. "Wie auch mal wieder wach? Warum sollte ich was da gegen haben, dass du auf meiner Schulter liegst? Von mir aus kannst du auch weiter darauf liegen bleiben." Ich lächelte ihn dankbar an, blieb darauf liegen und guckte die restlichen 15 Minuten noch mit. "So wie war der Film? Geil oder? Ach herje schaut mal. Unsere Anna ist auch mal wieder wach", sagte Bryan mit etwas Ironie in der Stimme. " Ha ha sehr witzig Mr. McFadden. Du wärst auch bestimmt eingeschlafen, wenn man den Film langweilig findet", gab ich Bryan breit grinsend zurück. Darauf erwiderte er nichts und schmollte ein wenig bis er wieder zu reden begann. So um ca. 1 Uhr verabschiedete ich mich und ging nach hause.
Die restlichen Tage bis zu meinen Geburtstag verliefen eingentlich normal. Es wurde geplant, ich traf mich mit den anderen, telefonierte und mailte mit meinen Freunden und freute mich um jede Sekunde die ich mit ihnen reden konnte.
Endlich war es soweit. Mein 18. Geburtstag war da. Doch so richtig glücklich war ich nicht, denn meine Freunde fehlten mir an diesem Tag.
Morgens als ich runter kam stand schon das Frühstück auf dem Tisch. Mein Bruder kam extra eingeflogen von Deutschland eingeflogen. Er sagte mir schöne Grüße von den anderen und schon machten wir uns über das Frühstück her. Ich sagte ihnen, dass ich nach mittags zu Bryan rüber ginge und schon war das geklärt.
So um 12 Uhr gingen wir rüber. Gerade als ich klingeln wollte kam schon Kian und öffnete die Tür. Als ich rein kamen wurde ich erst mal von allen umarmt und dann gaben sie mir die Geschenke. Von Molly bekam ich ein Bild, wo Winnie the Pooh zu sehen war, von Kerry und Bryan ein neues Handy, da sie der Meinung waren das meins zu altmodisch sei( wobei sie auch nicht so unrecht hatten), von Shane und Gillian bekam ich ein Amulette, wo ein Bild von uns allen drinnen war, von Kian bekam ich ein Ring, indem die Innenseite mit dem Datum versehn war als wir uns das erste mal Trafen und von Mark bekam ich ein Foto. " Moment mal. Das Foto hab ich doch selber in meine Portmonaie. Guck" " Ich weiß. Das Bild ist entstanden kurz bevor du nach Deutschland gezogen bist", meinte Mark grinsend. Erst jetzt sah ich noch mal genauer auf die Gravur: 06.07.1987. "Ihr wollt mich doch veraschen oder? Also das soll heißen. Das ich euch schon seit dem ich 6 Tage alt bin kenne"?, fragte ich ein ziemlich verwirrt. Dann kam Mark auf mich zu, nahm mich in den Arm und meinte " ich bin so froh dich wieder zu haben. Wir haben uns solange nicht gesehen. Ich will dich nicht nochmal verlieren. Mein Kusinchen!" " Wie bitte? Deine Kusine? Und warum hast du dich dann nie gemeldet? Ich war mal auf einen Konzert von euch und warum hast du dann nichts gesagt", waren meine Fragen auf diese Überraschung. Es erklärte mir, dass das nicht gegangen wäre, weil meine Mutter das nicht wollte und es so wieso schon fest stand, dass wir später wieder nach Irland ziehen würden. Ich war baff und wusste nicht was ich sagen sollte sondern staunte nur, sagte aber nichts weiter dazu und meinte, dass es an der Zeit wäre abzufeiern. Während wir so schön im Garten am Feiern waren klingelte es plötzlich an der Tür. Bryan erklärte sich freiwillig auf zu machen. Was mich doch sehr wunderte. Als er wieder rein kam, grinste er so komisch und ging dann zur Seite. Ich konnte es nicht glauben. Dort standen sie. Meine Freunde Kerstin, Tina, Brauer und Markus. Ich lief zu ihnen hin und konnte meine Tränen nicht mehr zurück halten. Nachdem wir mit der Begrüßung fertig waren bat ich sie in den Garten und stellte sie den anderen vor. Dann meinte Nicky auf einmal, dass ich mich ruhig bei ihnen bedanken könnte schließlich hatten die fünf Boys sie ja einfliegen lassen. Ich war so baff, das ich erst mal alle umarmte und denen einen Kuss auf die Wange gab. Dann beschäftigte ich mich mit meinen Freunden weiter. "Anna wir haben noch eine Überraschung für dich", meinte Kerstin, "Tina und ich bleiben hier in Irland. Wir wissen es schon länger wollten dir es aber nicht sagen. Es sollte ja einen Überraschung sein. Bevor du fragst warum sage ich dir so die Antwort. Unsere Väter arbeiten zusammen. Sie wurden gleich zeitig versetzt. Wir wohnen schon seit zwei tagen da im haus neben euch. Weißt du eigentlich wie schwer es war darauf zu achten damit du uns ja nicht siehst? Das heißt nur Markus und der liebe Brauer fliegen in einer Woche zurück"! Ich konnte echt nichts mehr sagen sondern schaute sie nur mit großen Augen an. "Ähm Anna alles ok bei dir?, fragte mich Kian auf einmal. Ich nickt nur und darauf hin zog er mich an den Pool. "Nein Kian das machst du nicht. Glaub mir. Ich bringe dich um, wenn du das machst." " Wetten das ich das mache und deine Drohung macht mir keine Angst, immer hin bin ich wohl ein bisschen stärker als du"! Bevor ich noch was erwidern konnte lag ich schon im Wasser. " Hast du ein Glück das wir schönes Wetter. Sonst wärst du jetzt wirklich tot", sagte ich mit einen gespielten Unterton der zeigen sollte, dass ich sauer war. Doch das haute nicht so hin und alle lachten sich halb kaputt.
Nach einer halben Stunde war dann auch endlich das Essen fertig und wir schmissen uns darauf. Nach dem alle gesättigt waren beschlossen wir mal rein zu gehen, da es doch ein bisschen kühler wurde. Ich half Kerry beim Abräumen. Als wir dann anfangen wollten zu spülen kam Shane und Gillian in die Küche und meinten, dass sie uns ablösen wollten. Dieses Angebot nahmen wir dankbar und machten uns dann auf den Weg ins Wohnzimmer. Wir dranken noch ein wenig und um 2 Uhr machten Kerstin, Tina, ich, Markus und Brauer auf den Heimweg.
Vor meinen Haus blieben wir noch ein bisschen stehen. " Siehste wir haben unser Versprechen gehalten. Ich hoffe doch mal das du deins auch hälst und wir wirklich ewig befreundet gell?, fragte mich Brauer. " Mach dir keine Sorgen das Versprechen werde ich niemals brechen. Du weißt doch genau das man im Leben nur einmal eine wahre Freundschaft findet. Wie man sieht hab ich meine schon gefunden und so soll es auch für immer bleiben. Wie sieht es eigentlich mit dem schlafen aus. Also ich meine wo ihr schlaft. Ihr zwei schlaft bestimmt bei euch oder"? " Ähm der Markus und ich schlafen bei dir über die Woche das wurde so aus gemacht". Nachdem das besprochen war verabschiedeten wir. Als wir im Bett redeten wir drei noch weiter über Gott und Welt und dann legten wir uns endlich schlafen.
Die Woche verging ziemlich schnell und schon war der Tag gekommen an dem der Brauer und Markus zurück mussten. Es wurde ein Tränenreicher Abschied. " Bis bald und vergesst nicht euer Versprechen", riefen die zwei noch bevor sie ins Flugzeug stiegen und sie abhoben.
Einen Monat später
"Anna mach mal hinne. Ich hab kein bock schon am ersten Tag zu spät zur Schule zu kommen nur weil du es nicht schaffst aus dem Bett zu kommen", schrie mich Tina schon fast an. "Was macht ihr denn für ein Aufstand. Kian äh ich meinte Nicky fährt uns doch in die Schule. Schon vergessen"?, erwiderte ich daraufhin. Nachdem ich fertig war gingen wir raus, wo auch schon Nicky wartete. " Mein Gott was habt ihr bloß so lange gemacht. Ich warte hier schon einen halbe Ewigkeit", sagte er lächelnd. " Das kann ich dir genau sagen.
1. Anna kam nicht aus dem Bett
2. Anna hat dich die ganze Zeit dich mit Kian verwechselt und wurde dann immer rot und ich denke sie ist in ihn verliebt aber das ja jetzt nichts mit dem Thema zu tun
3. Sie hat es nicht fertig gebracht ein Brot zu machen und deswegen kommen wir jetzt schon zu spät zu unseren ersten Tag in der Schule, hier im wunderschönen Irland, außer wenn du mal langsam auf das Gas treten würdest", sagte Kerstin lächelnd.
Während sie das sagte wurde ich rot, wie eine Tomate und Nicky schaute mich immer grinsend an. * Na toll. Jetzt denken alle ich wäre in Kian verliebt. Aber ich finde ihn doch nur süß oder nicht?*, dachte ich mir. Was mir in diesen Moment noch einfiel war das ich eigentlich nie darüber nach gedacht hatte und feststellte das ich mich doch in Kian verliebt hatte. " Na Annachen was hören denn da meine schönen Ohren. Die liebe hat sich doch tatsächlich in unseren Macho verliebt. Ich kann es nicht fassen. Na komm. Du kannst es nicht verleugnen. Du bist ja ganz rot. Kannst dich ja hier die Woche noch an ihn ran schmeißen. Denn solange sind wir noch in Dublin", sagte mir Nicky. Ich gab keine Antwort darauf und hielt mich auch für den Rest der Fahrt bedeckt. Ich wollte mich nicht noch mehr darin verheddern.
Die Schule verging ziemlich schnell und es war auch nicht so schlimm, wie wir drei uns das gedacht. Wir gingen so schön über den Schulhof als plötzlich ein Mädchen " Ahh da ist Kian. Da ist wirklich Kian". Er lächelte nur und ging dirket auf uns zu. Bevor ich was sagen konnte hatte er uns zum Auto gezerrt und fuhr los.
Er ließ Kerstin und Tina vor ihrer Haustür raus und anstatt mich auch da raus zu lassen, fuhr er einfach mit mir weiter. Dann fing er an zu erzählen, " Anna ich glaube wir müssen uns ernsthaft unterhalten oder?" " Wenn du meinst. Worüber willst du denn mit mir reden, wenn ich fragen darf!" Er hielt an einen kleine See und beantwortete dann meine Frage. " Du weißt genau worum es geht. Nicky hat es Bryan und Shane erzählt und ich hab aus versehen mir bekommen. Ich mein er war es wirklich nicht extra. Also gib ihm nicht schuld, ok?" Ich hörte ihm nicht so aufmerksam zu und merkte, wie ich mich geistig immer mehr in meine Traumwelt ging. Dann plötzlich spürte ich sie. Kians Lippen lagen auf meinen. Ich konnte es nicht glauben. Hatte er nicht eben gesagt, dass er nichts für mich empfindet? Oh man das nächste mal passe ich besser auf, dachte ich mir während wir uns küssten. "Hast du mir eben überhaupt zu gehört als ich dir gesagt hatte, dass ich dich liebe?" " Soll ich ganz ehrlich sein? Nein hab ich nicht. Ich hatte mich schon in meine Traumwelt zurück gezogen, weil ich gedacht hatte das du mir eine Korb gegeben hattest". Er schaute mich ein wenig verwirrt an( ich war so dumm und hatte es auf Deutsch gesagt) und küsste mich dann mit so einer Leidenschaft, wie ich sie vorher noch nie erlebt hatte. " Kian du weißt genau das würde niemals klappen und außerdem würde Mark dir die Hölle heiß machen, wenn du es nicht ernst meinen würdest", sagte ich ihnen mit Tränen in Augen. Aber es waren Tränen der Freude. Er starrte mich ganz entgeistert an und meinte, " Wie kommst du darauf, dass ich das nicht ernst meinen würde und um dich zu beruhigen Mark weiß schon bescheid. Schon als ich dich das erste mal wieder sah, war es um mich geschehen. Er hatte alles mit gekriegt und mich darin unterstützt es dir zu sagen". Ich war so glücklich, umarmte ihn und gab ihm einen Kuss. Als wir fertig waren beschlossen wir zurück zu fahren und den anderen unser Glück mit zu teilen.
Kian und ich kamen händchen haltend bei Nicky an( heute trafen wir uns ausnahmsweise bei ihm) und die anderen applaudierten. Auch Kerstin und Tina waren mittlerweile da und grinsten uns an. " Siehste Kian hat doch alles geklappt, wie wir es dir vorgeschlagen haben. Aber ich warne dich. Tu ihr weh und ich tu dir weh, aber richtig", sagte Mark grinsend und ernst zugleich.
Wir alle feierten noch die ganze Nacht durch, obwohl Tina, ich und Kerstin in die Schule mussten. Was uns aber weniger störte.
Die Schule kriegten wir gerade so hin, dass wir nicht einschliefen und danach holten Kian uns wieder ab. Mich begrüßte er aber mit einen langen zärtlichen Kuss. Was natürlich die Blicke der anderen Schüler auf uns zog.
Der Tag war wie jeder andere nur das wir uns diesmal bei mir trafen. Alle begrüßten lieb und nett meine Eltern und meine Schwester. Da Kian eh schon bei mir war beschloss ich mich meiner Mutter die Wahrheit zu sagen bevor sie es aus der Zeitung hören würde. " Mama? Das ist Kian. Ich bin seit gestern mit ihm zusammen. Mark hat uns schon seinen gegeben jetzt fehlt nur noch deiner", meinte ich zu ihr. Sie musterte ihn und gab uns dann auch ihren Segen.
Als wir in meinen Zimmer kamen hatten die anderen sich schon einen Platz gesucht und hin gesetzt. Wir unterhielten uns noch eine weile bis die anderen beschlossen mich und Kian alleine zu lassen. Ich sah sie überrascht an aber sagte nicht, denn im inneren war ich froh ein wenig mit ihm allein sein zu können. Wir küssten und schmusten bis auf einmal an meiner Tür klopfte. Es war meine Schwester und wollte nur sagen das es Essen gab. Also machten wir uns auf den Weg nach unten.
Da am nächsten Tag wieder Schule war ging Kian schon früher damit ich wenigstens den Tag danach aus geschlafen war. " Gute Nacht my little sweetheart. Denk dran. Ich liebe dich forever and for always”. Mit diesen Satz verabschiedete er sich von mir.
Am nächsten Tag stand in jeder Zeitung ein Artikel über mich und Kian. Mit eine Bild darunter, was mich zum Grübeln brachte. * Was ist wenn ich jetzt von jeden dumm angemacht werde? Wenn einige Fans nicht verstehen, dass ich mich ihm zusammen bin*. Doch meine Gedanken waren umsonst, wie ich schon in der Schule merkte. Alle beglücktwünschten mich und meinten, was für ein Glück ich doch hätte.
Als ich die Schule abschloss waren Kian und ich immer noch zusammen. Tina war mittlerweile auch mit Mark zusammen. Als die beiden gemerkt hatten, dass sie was für einander empfanden hatten sie mit ihren der zeitigen Lebenspartner Schluss gemacht. Das freute mich für die beiden, dass sie endlich die große Liebe gefunden hatten. Mark hatte ihr auch schon einen Heiratsantrag gemacht, den sie unter Tränen annahm.
Auch Kian und ich waren noch glücklich. An einen wunderschönen Sommertag stellte er mir an einem Strand die entscheidende Frage. " Anna du bist die Liebe meines Lebens. Ich will dich niemals verlieren. Ich möchte dich hier und jetzt fragen, willst du mich heiraten und mit mir alt werden"? " Ja ich will. Und wie ich will", antworte ich ihn mit Tränen in den Augen. Er führte mich zu ihm nach hause, wo wir eine wundervolle Nacht verbrachten.
Am nächsten Tag erzählten wir allen die fröhliche Nachricht. Doch die wussten das schon aus der Zeitung. " Tja ich würde mal sagen da hat uns doch glatt einer abgelichtet als ich den schönsten Augenblick in meine Leben hatte", sagte Kian fröhlich. " Ey das war nicht nur dein schönster Augenlick im Leben. Auch meiner vergiss das nicht mein sweetheart", meinte ich lachend," bevor ich es schon wieder vergesse. Ich wollte es dir schon gestern sagen aber da hab ich es wirklich vergessen. Ich bin schwanger. Du fragst dich bestimmt, wie man so was vergessen aber ich war eben so glücklich." Er nickte, kam auf mich zu, gab mir einen Kuss und begann dann mich durch die Luft zu wirbeln.
Kian und ich heirateten am 30.06. 2005 und unserer Kind, ein Sohn namens Kevin, kam einen Monat später zur Welt.
Mittlerweile ist unser Kevin 7 Jahre alt. Kian ist vor einem Monat an Leukämie gestorben. Und jetzt stehe ich an diesen Felsen direkt über dem Meer und höre seine Stimme. "Anna du darfst jetzt nicht gehen. Dein Leben geht weiter. Du bist noch zu jung. Denk an unseren Kevin. Wie soll er denn verstehen, dass auf einmal seine Mum und sein Dad fort sind?" " Kian!! Ich kann ich kann nicht mehr. Du bist die Liebe meines Lebens. Ich werde nie mehr einen lieben können. Bitte komm zurück", schrie ich in die Nacht hinein.
Währenddessen waren auch Mark, Nicky, Shane und Bryan gekommen. Sie nahmen mich in den Arm und brachten mich zurück nach hause. Als ich die Tür betrat und sah, wie Kevin auf dem Sofa am schlafen war drehte ich mich nochmal zu den Jungs um. " Ich danke euch. Ich kann euch garnicht genug danken. Wenn ihr nicht da gewesen währt, währe ich gesprungen und hätte meine größten Schatz in Stich gelassen und das geht nicht", sagte ich ihnen dankbar. Sie sahen mich an, umarmten mich noch mal und meinten, dass ich immer zu ihnen kommen könnte wann was ist und gingen dann.
Ich nahm Kevin in den Arm, brachte ihn in sein Bett und küsste ihn nochmal auf die Stirn. Danach ging ich auch direkt in mein Bett und schlief. In einen Traum sah ich Kian und er sagte zu mir," egal was passiert, ob du dich noch mal verliebst oder nicht. Ich werde immer bei deiner Seite sein."
Mit einen lächeln im Gesicht wachte ich am nächsten Morgen wachte ich auf und war froh nicht die dumm heit gemacht zu haben meine Freunde alleine zu lassen.
Der letzte Satz den er mir im Traum sagte werde ich niemals vergessen.
I still by your side forever and for always