
Das Konzert einer Band geht zu ende, die Lichter gehen aus und die ersten Fans
verlassen die halle. Curly setzt sich erst mal hin, um zu verschnaufen und Luft
zu holen. Nach fünf Minuten steht sie auf und schlendert zum Ausgang. Doch
bevor sie die Halle verlässt wird sie von einem Bodyguard zurück gehalten.
Sie dreht sich zu ihm um und er gibt ihr zu verstehen, dass sie zu ihm kommen
soll.
Gemeinsam verlassen sie die Halle durch den Backstage Eingang, sie steigt mit
in sein auto ohne an die Folgen zu denken. Ihre Fahrt geht durch die ganze Stadt,
vor einem Hotel bleibt er stehen. Während der Bodyguard zum Telefon greift,
bittet er Curly schon mal reinzugehen. Noch außer Atem von dem Konzert
geht sie in die Lobby, irgendwie fühlt sie sich beobachtet. Dann kommt
ein junger Mann auf sie zu, sieht ihr in die Augen und sagt „Hey.“ Er hat sie
so süß angesehen, das er sie total durcheinander gebracht hat. „Ich
würde sagen, ich habe mich gerade in den Typen verknallt“, schießt
es ihr durch den Kopf. Curly setzt sich an die bar, bestellt sich eine Cola
und schaut sich nach dem Boy von eben um. Doch er ist wie vom Erdboden verschluckt,
auch der Bodyguard ist nicht mehr zu sehen.
Curly nippt gelangweilt an ihrer Cola und ihre Gedanken sind weit weg, als sie
plötzlich eine zitternde Hand auf ihrer Schulter spürt. Erschrocken
dreht sie sich rum und sieht wieder in die wunderschönen blauen Augen von
vor einigen Minuten. Sie betrachtet sich den Boy von oben bis unten und bleibt
wieder an seinen Augen hängen. „Darf ich mich setzten?“ unterbricht seine
freundliche Stimme ihre Gedanken. Erst als er neben ihr sitzt, merkt sie, dass
er es wirklich ist. Es ist tatsächlich der Typ von vorhin, der ihr aus
heiterem Himmel den Kopf verdreht hat. Curly vergräbt ihren Kopf in ihren
Händen. Besorgt legt er seine Hand auf ihre Schulter und fragt, ob alles
in Ordnung sei. Sie erklärt ihm ihre Situation und er lächelt sie
die ganze Zeit an.. Sie unterhalten sich zuerst über seine Band, die Show
und dann fragen sie sich gegenseitig aus.
Eine halbe Stunde später sitzen sich schon an der Bar, als drei Bandkollegen
– Brian, Nicky und Kian „Hallo“ sagen, Curly ein Küsschen auf die Wange
geben und dann auf ihre Zimmer verschwinden.
Mittlerweile ist es auf halb zwei zu und Curly muss sich überlegen, wie
sie das so schöne Gespräch beenden soll. Doch Mark, so sein Name,
merkt sofort das etwas nicht stimmt. Er spricht sie direkt drauf an und ist
ihr nicht böse, dass sie das Gespräch beenden muss.
Bevor Curly sich verabschiedet, gibt Mark ihr noch ein Autogramm und nimmt sie
für ein Erinnerungsfoto ganz lieb in den Arm. Als sie sich ein Taxi rufen
will, meint Mark, sie solle doch fünf Minuten warten. Also setzt sie sich
wieder in die Lobby und tatsächlich komm ihr Traumtyp nach fünf Monten
wieder. Mark lächelt sie an und fuchtelt mit einem Schlüssel vor ihrer
Nase herum. Mit einem breiten Grinsen sagt er „Ich fahr dich!“
Vor Curlys Haustür stehen sie noch eine weiter halbe Stunde bis Mark sich
mit den Worten „Es war ein sehr schöner Abend, schade das er so schnell
vorbei war. Tschüß“, verabschiedet.
Fast ein Jahr später war wieder ein Konzert in der Stadt, nach dem Konzert
geht sie wieder zu dem Hotel, wo sie vor acht Monaten so viel Glück gehabt
hatte. Doch diesmal scheint das Glück weit weg. Enttäuscht geht sie
wieder. Als sie ihren Namen hört...Curly dreht sich um und sieht einige
Meter von sich entfernt Mark. Total happy rennt sie auf ihn zu, als sie abrupt
stehen bleibt. Denn circa zwanzig Fans stürmen auf ihn zu und drücken
ihn in die Lobby zurück.
Mit Tränen in den Augen geht sie in den nahe gelegenen Park, setzt sich
auf die Parkbank und fängt an zu weinen.
Nachdem einige Minuten verstrichen sind, kommt eine dunkle Gestalt auf sie zu,
setzt sich neben sie und beobachtet Curly von der Seite. Nach einer Weile fragt
er was los sei, sie würde so traurig aussehen. Curly erzählt ihm die
ganze story, ohne Namen zu nennen und obwohl er sie nicht kennt, nimmt er Curly
tröstend in den Arm. Mit sanfter Stimme meint er das alles wieder gut wird.
Nach einer viertel Stunde fängt er an nervös zu werden und läuft
vor der Parkbank auf und ab. „Warum bist du so nervös?“ frag Curly, „Ich
muss gleich weg.“ „Es ist in nicht schlimm, du hast mir schon sehr geholfen.“
Curly lächelt ihn verlegen an. Bevor er geht gibt er ihr noch einen Zettel
mit seiner Telefonnummer, „Ruf doch mal an!“
Unter einer Laterne betrachtet sie sich die Telefonnummer genauer, als ihr plötzlich
einfällt, das sie ihren Traumtypen ganz vergessen hat. Curly rennt so schnell
sie kann zum Hotel, doch zu spät. Mark ist nicht mehr da, enttäuscht
geht sie nach hause, legt sich sofort ins Bett und fängt an zu grübeln.
Mit wem hat sie eigentlich gesprochen? Nun hat sie eine Telefonnummer von jemanden,
dessen Namen sie nicht mal kennt.
Mitten in der Nacht wacht sie schweißgebadet auf und findet wieder die
Telefonnummer. Mit zitternden Händen wählt sie die Nummer und ist
überrascht, als nachts um halb drei noch jemand abnimmt. Curly entschuldigt
sich für das späte anrufen, doch er ment nur „das ist schon ok!“
Nach einer Stunde legen sie wieder auf und sie hat schon wieder vergessen nach
seinem Namen zu fragen.
Am nächsten Tag ruft sie die Auskunft an, ob die ihr nicht sagen können,
wem das handy gehört und wo er wohnt. Leider können sie ihr nur den
Namen nennen. Also probiert sie das ganze mit der Auslandsauskunft und mit viel
Glück bekommt sie die Adresse.
Mit dem nächsten Flieger geht es nach Sligo, wo er wohnen soll und hofft
dass er ihr helfen kann ihren Traumtypen zu finden. Ach ja, der Boy der ihr
helfen soll heißt Shane.
Am Flughafen angekommen fragt sie sich erst mal bis zur Strasse durch, doch
Shane ist nicht zu hause und so gibt sie ihre Sachen beim Nachbarn ab.
Zur Ablenkung geht sie durch die Stadt, als ihr ein großer Typ entgegen
kommt. Da er aber eine weiße Jacke mit Kapuze trägt, kann sie sein
Gesicht nicht sehen. Sie folgt ihm, bis sie ihn ein paar Straßen weiter
aus den Augen verliert. Ziellos irrt sie durch die Stadt und geht in eine kneipe-
als sie eintritt, stößt sie mit was dunkelhaarigen zusammen. Irritiert
setzt sie sich an den Tresen und fragt den Barkeeper, ob er den jungen Mann
kennt mit dem sie gerade zusammen gestoßen ist.
„Der Typ ist Sänger in einer band und heißt shane.“ So schnell sie
kann rennt sie aus dm pub, doch der boy ist weg. „Werde ich nur vom Pech verfolgt?“
geht es ihr durch den kopf. Traurig geht sie in den nächsten Plattenladen,
um nach einer cd zu suchen- vergeblich. Plötzlich hört sie ein „Hallo
wie geht’s?“ hinter sich, erschrocken dreht sie sich um und guckt in Shanes
braunen Augen. Mitten im Plattenladen machen sie einen Smalltalk. Als sie shane
darum bittet ihr zu helfen ihren Traumtyp wieder zu finden, ist er sofort einverstanden.
Er lädt curly zu sich in die Wohnung ein. Mit einem lächeln sagt sie
zu ihm „die Idee ist gut, denn meine Klamotten sind noch bei deinem Nachbarn!“
Seit drei tagen suchen sie nun vergeblich nach dem unbekannten, als sie plötzlich
Brian sieht, „da ist ein Bandkollege von ihm!“ sagt curly zu shane. „wo denn?“
„na der dunkelhaarige da drüben auf der anderen Straßenseite. Brian
heißt er oder so!“
Shane nickt, geht rüber und spricht mit ihm. Nach ein paar Minuten kommt
er wider und berichtet, dass curlys Traumtyp Mark heißt und 22jahre jung
ist. Aber wo er ist, das weiß er auch nicht. Zumindest weiß sie
schon mal mehr...
Am nächsten tag, als curly aufsteht ist shane schon weg, nur ein Zettel
liegt da und zu ihrer Überraschung ein wenig Geld zum shoppen. Let’s go
shopping!.
Leider regnet es wie aus Eimern, so dass sie den Heimweg eher antreten muss,
als geplant. Auf dem weg nach hause sieht sie wieder den Typ mit der weißen
Jacke und Kapuze. Sie nimmt sich vor ihn an zu sprechen und geht auf ihn zu
. doch als er in ihre Richtung guckt, bleibt sie angewurzelt stehen. „Nee das
kann er nicht sein“, denkt sich Curly und geht weiter.
Nachdenklich betritt sie shanes Wohnung und findet ihn weinend auf der Couch.
Mit einem mulmigen Gefühl im Magen setzt sie sich neben ihn und versucht
ihn zu trösten. Nach kurzer zeit sprudelt es aus ihm heraus, wieso er so
miese Laune hat. Unter tränen erzählt er, das seine Freundin mit ihm
Schluss gemacht hat. Im ersten Moment ist curly stutzig, denn shane hat nie
gesagt, das er eine Freundin hat...er sagt noch, das ein paar Bandkollegen vorbei
kommen, um noch ein paar Songs für die Show auszusuchen.
„Dann will ich nicht stören und gehe dann in die Stadt.“ Doch Shane bittet
sie so lieb, dass sie nicht nein sagen kann.
Nach einer viertel stunde klingelt es an der tür und shane geht öffnen.
Als curly aus dem bad kommt und nicky, kian und brian sieht steigt wut in ihr
auf. „Das kann doch nicht war sein, du kennst ihn doch und mir weiss machen,
du hättest brian noch nie gesehen...“, fährt curly shane an vor seinen
kumpels an und will gehen. Shane hält sie erst mal fest und erklärt
ihr „Curly warte, ich wusste wen du meinst, aber wo Mark sich aufhält,
weiß keiner von uns. Als du vor dem hotel wieder aufgetaucht bist, hat
er die ganze nacht in der Lobby auf dich gewartet. Doch du kamst nicht wieder...und
seit dem ist er spurlos verschwunden.“
Irgendwie glaubt curly shane kein Wort, „wieso sollte gerade ein Star auf mich
warten?“ ist das letzte was curly sagt und rennt aus der Wohnung.
Nach drei tagen ist curly immer noch nicht zurück. Shane macht sich sorgen
und vorwürfe. Nachdem er Nicky, Brian und Kian angerufen hat. Sind alle
drei innerhalb von zehn Minuten bei ihm.
“Wir müssen schnellstens Mark und Curly finden.“
Nicky und Kian suchen Mark, während Shane und Brian sich auf machen Curly
zu suchen. Ganz Sligo haben die Jungs nach ihr abgesucht, und um so geringer
die Chancen werden sie zu finden, um so mehr vorwürfe macht sich shane.
“Ich hätte ihr von Anfang an die Wahrheit sagen sollen..“, spukt es in
seinem kopf rum.
Gegen Abend treffen sich alle vor der ausgemachten Kneipe, aber keiner hat curly
noch mark gefunden.
Plötzlich läuft mark auf der andern Straßenseite entlang, shane
rennt sofort zu mark hinüber. Er erzählt ihm von dem Girl das er in
Deutschland kennen gelernt hat. „Sie ist hier in sligo, wegen dir!!!!“ „wo ist
sie?“ fragt mark. Shane senkt denkopf und m ent mit leiser stimme, „ich weiß
es nicht, ise iist wegen meiner lügen weggelaufen. Es tut mri so leid mark.“
Da mark eine Ahnung hat, wo curly sein könnte, rennt er sofort los, ohne
shane irgendwelche schuld zu geben. Shane, nicky, brian und kian laufen hinter
mark her. In deinem Schmuckladen macht er halt, nachdem er einen passenden ring
gefunden hat, geht er weiter Richtung hazelwood. Als er fast den ganzen park
nach ihr abgesucht hat, will er schon aufgeben,...doch dann sieht er curly auf
einen Stein sitzen. Unsicher läuft er auf die zu, den anderen macht er
klar, dass sie dort warten sollen.
Da curly denkt, das sie alleine ist, spricht sie leise vor sich hin und ist
überrascht, als sie auf ihre fragen antworten bekommt. Sie dreht sich um
und sieht mark, ihr Traumtyp, vor sich stehen und weiss im ersten Moment nicht,
wie sie reagieren soll. Mark kramt in seiner Jackentasche rum, holt eine kleine
Schachtel heraus. „hier, der ist für dich. Ich hoffe er gefällt dir?!
Er soll dir zeigen das ich es ernst meine...“
Vorsichtig öffnet sie die Schachtel und ihr blinkt ein kleiner, wunderschöner
ring entgegen. „Der ist wunderschön, aber...das hätte nicht sein müssen.“
Mark strahlt über das ganze Gesicht und ist sichtlich erleichtert, das
curly der ring so gut gefällt.
„Ich habe dich schon gesehen gehabt“, beginnt Mark, „aber ich war mir nicht
sicher, ob du es bist. Erst als mir Shane erzählte dass du extra wegen
mir hierher gekommen bist, wusste ich, das ich dich wirklich gesehen habe...“
Nach fünfzehn Minuten Aussprache, bemerkt Curly die anderen Jungs im Hintergrund.
Brian, Kian und Nicky geht sie begrüßen und bei shane entschuldigt
sie sich, dass sie einfach so weggelaufen ist und ihn so angeschrieen hat.
Eine habe stunde bleiben die vier noch bei mark, bis sie sich auf den Heimweg
machen. „Hey Shane, danke das du mir geholfen hast. Fas werde ich dir nie vergessen!“
bedankt sie sich nochmals, bevor Shane entgültig geht.
Nun sind Mark und Curly allein in seiner Wohnung, was ihr ein mulmiges Gefühl
in der Magengegend verpasst. Ohne zu fragen zaubert Mark ein wunderschönes
Abendessen und serviert es bei Kerzenschein. „Du musst doch total ausgehungert
sein?“ grinst Mark.
Gemeinsam schaun sie sich das Abendprogramm an, als curly mitten im Film einschläft.
Ganz vorsichtig deckt Mark Curly mit einer nahegelegenen Decke zu und geht selbst
ins Bett.
Als Curly am nächsten Morgen aufwacht, schläft Mark noch, sie nimmt
Zettel und Stift und schreibt ihm ein paar Zeilen:
Guten Morgen Mark,
es tut mir leid , aber ich kann nicht länger bleiben
und muss zurück nach Deutschland.
I’ve got a message for you:
I would die for you, lay down my life for you.
When you’re in my arms you make me prouder…
I know god must love me
Cause he sent you to me on angels wings
In everlasting love curly
Curly schnappt sich ihre Sachen und fährt zum Flughafen. Als Mark den Zettel
findet und liest, ist sie schon lange weg. In seiner Traurigkeit versucht er
seine Gefühle in ein Song um zusetzten.
Da curly öfter mit shane telefoniert, erzählt er ihr auch von dem
Song und das Mark ihn beim nächsten Auftritt singen möchte. „Shane
erzähl mir mehr über den Song, über den Inhalt...bitte!“, versucht
sie Shane zu überreden. Doch er bleibt hart und verneint. Da curly mit
jemanden darüber reden muss, fährt sie zu ihrer Freundin Nyke und
erzählt ihr die ganze Geschichte.
Zuerst wundert sich Nyke, wieso Curly so lange gebraucht hat, um Mark zu suchen.
„Ich weiß nicht, er ist ein Star. Ich habe da so meine Zweifel...“, meint
Nyke.
„ich auch, deswegen frag ich dich doch um Rat“, wirft Curly ein, „aber es gab
schon so viele Missverständnisse, das ich jetzt keine Fehler mehr machen
will. Du verstehst? Außerdem ist er gerade dabei ein Song für mich
zu schreiben. Das hat mir sein Kumpel Shane verraten“, erzählt Curly, als
ihr handy plötzlich klingelt. Es ist Shane der ihr entgültig verkündet
das sie bei der Popcorn im Oktober auftreten. Sowie, das Mark den Song singen
wird.
Nachdem Curly aufgelegt hat, bittet sie Nyke sie zu begleiten.
„bitte komm mit!!! Ich glaub ich trau mich nicht alleine!“
„Ok“, willigt Nyke ein, „aber nur unter einer Bedingung, du musst mir diesen
Shane vorstellen. Er hat eine sehr nette Stimme!“
Kurz vor dem Konzert holen sich Curly und Nyke noch zwei Eintrittskarten und
stellen sich in die dritte Reihe. Als Westlife die Bühne betreten, haut
Nyke nur ein „WOW“ raus.
„Das ist Mark“, grinst Curly stolz. Der selbstgeschriebene Song heißt
„Angels wings“ und Curly ist sichtlich überrascht, als er ihre Message
in dem Song verwendet hat.
Nach dem Auftritt gehen die beiden Mädels zum Backstage-Bereich und versuchen
rein zukommen – doch ohne erfolg. Sie wollen gerade aufgeben, als Brian an ihnen
vorbei spaziert.
„Brian I’m back!”, ruft Curly zu ihm rüber. Mit einem „Hey“ nimmt er die
beiden mit backstage. „Hat dich Mark schon gesehen?“ fragt er neugierig. „Nein!“
schüttelt Curly den Kopf. Aufgeregt meint Brian, er hole Mark sofort her,
doch Culy hält ihn zurück. Erneut greift sie zu Zettel und Stift und
schreibt Mark ein paar Zeilen:
Hey Mark,
I’m back again...I promise you my love
I tell you from my heart, you are all I’m
Thinking of…On angels wings I come to you…
Komm ins Café um die Ecke!!!
P.S. Bring Shane mit.
Brian nimmt den Zettel, geht zu den anderen Jungs in die Umkleide und überreicht
Mark den Zettel. „Lies den Zettel sofort, er ist verdammt wichtig!“ meint Brian
und grinst von einer Seite zur anderen. Ganz vorsichtig öffnet Mark den
Zettel, liest ihn, schnappt sich Shane und rennt los.
Nyke und Curly haben sich einen ruhigen Platz im Café gesucht. Curly
sitzt mit dem Rücken zur Tür und kann nicht sehen, wer alles hinein
kommt.
„Dein Traumtyp hat den Weg hierher gefunden und er hat gleich Verstärkung
mitgebracht“, sagt Nyke.
Mark und Shane nehmen an den Tisch von den beiden Mädels platz. „hey Curly,
schön dich zu sehen, aber wieso sollte ich mit kommen? Meinst du nicht,
das ich ein wenig störe?“ fragt Shane unsicher. „Nö, du störst
kein bisschen. Meine Freundin Nyke war der Meinung das du eine sehr nette Stimme
hast und wollte dich unbedingt kennen lernen. Zumindest meinte sie das noch
vor einer Woche und deswegen solltest du mitkommen. Du bist doch nicht etwa
sauer?“ Doch Shane stört das rechtlich wenig und unterhält sich sofort
mit Nyke.
Curly sitzt nervös auf ihrem Stuhl, sie spielt an ihrem Ring, den ihr Mark
geschenkt hat, und traut sich nicht recht ihn in die Augen zu sehen. Mark beginnt
einige Sätze ohne sie jedoch richtig zu beendet, somit legt Curly ihren
Zeigefinger auf seinen Mund und fängt ihrerseits an zu reden. „Es tut mir
leid, das ich einfach so gegangen bin, aber ich hatte keine andere Wahl. Der
Abend mit dir war wunderschön, aber ich hatte und habe immer noch Zweifel.
Zweifel ob es mit uns hinhaut...“
„Und hat es sinn?“ fragt Mark leise nach.
„Ich weiss es nicht...Mann muss es ausprobieren und nichts überstürzen.
Dein Song gefällt mir, er hat mir sehr aus dem Herzen gesprochen“, lächelt
sie schüchtern.
„Ehrlich?“ fragt er nach.
„Ja! Und das was ich geschrieben habe war mein voller Ernst. Ich würde
sehr glücklich sein, wenn das in Erfüllung geht....“ beginnt curly,
als sie von Shane unterbrochen wird.
„Ey ihr Turteltauben, ich weiss ihr habt euch noch viel zu sagen. Aber es ist
wohl nicht gerade der beste Zeitpunkt, wir müssen hier raus, bevor der
laden hier überfüllt wird.“
Mark und Curly schauen zur Tür und wissen warum Shane es plötzlich
so eilig hat. Etwa dreißig Girls mit Fotoaperraten stürzen Richtung
Café. Durch die Hintertür verlassen die vier das Café und
gehen ins Hotel zurück.
Als Nyke und Curly allein im Hotelzimmer sind, unterhalten sie sich über
Shane und Mark.
„Sag mal, wisst du, ob Shane eine Freundin hat?“ fragt Nyke.
„Ui, klein Nyke hat sich doch nicht etwa verliebt?“ ärgert Curly Nyke,
„aber zur Beruhigung, er hat keine. Jetzt hab ich eine Frage; glaubst du, es
ist richtig was ich mache? Ich meine da ist immer noch der Star Mark...ein Star
hat viele Fans!!! Wenn du verstehst was ich meine.“ Nyke überlegt kurz,
„Curly? Du denkst zu viel! Folge deinem Herzen und du machst das richtige.“
„Schon, aber mein Herz sagt ja und mein Verstand nein.“
Es entsteht eine kleine Pause.
„Hey, du machst das schon, glaub mir! No risk no fun! Ich geh mich ein wenig
frisch machen“, sagt Nyke und verschwindet im Bad.
Als sie wieder aus dem Bad kommt, sieht sie wie die Jungs in ihrem Zimmer stehen.
„Hey Nyke, sorry wenn ich schon wieder abgehauen bin. Aber irgendwie wächst
mir die ganze Sache über den Kopf und so versuche ich mir ein wenig Luft
zu machen. Auch wenn es nicht die perfekte Lösung ist und ich Mark schon
wieder weh tu...Ich hoffe, ich werde eine Lösung finden, ohne Mark und
mir weh zu tun. Ich liebe Mark, aber ob eine Beziehung wirklich das beste ist???
Erzähl Mark nichts davon, danke love Curly“
„Ups“, meint Nyke als sie Mark und Shane den Zettel aus der Hand nimmt und liest,
„ich glaube das ist zu spät!“
Es ist irgendwie unheimlich im Hotelzimmer geworden. „Mark, wir...“, beginnt
Shane. „Nein, wir gar nichts. Ich glaub sie hat recht. Aber wovor hat sie Angst?“
„Das weiß ich selber nicht“, beginnt Curly, die plötzlich wieder
im Hotelzimmer steht, „aber mir ist gerade klar geworden das ich nicht schon
wieder weglaufen kann. Du bedeutest mir einfach zu viel, um dich schon wieder
gehen zu lassen. Lass es uns einfach versuchen.“ Mark nimmt Curly glücklich
in die Arme.
„Na wenn das mal nicht unser Traumpaar des Jahres wird, bei der spannenden Geschichte...“,
meint Shane mit einem breiten Grinsen und umarmt Nyke von hinten.