"Och Angie! Muss das ausgerechnet jetzt sein? Ich war gerade so schön
von Nicky am träumen." Sabrina wurde mitten in der Nacht wach, denn
Angie, ihre beste Freundin, hatte sie angerufen. "Was ist denn so wichtig
das es nicht bis morgen warten kann?" "Ich hatte einen Alptraum über
Shane und wollte mit jemanden reden und da du meine beste Freundin bist
dachte ich mir, dass ich dich anrufen kann." "Ist ja auch nicht so
schlimm. Dann erzähl mal, was hast du denn geträumt das so schlimm
war?"
"Also, Gillian und Shane waren mit dem Auto unterwegs und dann hatten sie
einen Autounfall. Gillian ist sofort gestorben und Shane........er starb
im Krankenhaus. Ich weiß, für dich klingt das nicht wie ein Alptraum,
aber für mich ist es das." "Ich verstehe dich sehr wohl, Angie.
Wenn ich
so was von meinem Nicky träumen würde, würde ich dich auch sofort
anrufen." "Es ist schön eine Freundin wie dich zu haben, die
einen versteht.
Ich rufe dich besser morgen wieder an. Schlaf shane und träum weiter
von Nicky!" Sabrina hörte das Tuten in der Leitung und dann war sie
tot.
Sie legte den Hörer auf die Station und schlief dann weiter. Angie
dachte noch eine Weile über ihren Traum nach und schrak erschrocken hoch.
Was ist, wenn der Traum wahr wird? Das ist mir schon öfters passiert und
ich möchte nicht, dass mein Shany so jung stirbt, dachte sie. Und es
stimmte. Viele ihrer Träume waren schon wahr geworden. Sie bekam die
ganze restliche Nacht kein Auge mehr zu und dachte die ganze Zeit an Shane.
Um 8 Uhr hielt sie es nicht mehr im Bett aus und beschloss einen
Spaziergang zu machen. Sie dachte die ganze Zeit darüber nach, ob der Traum
was zu bedeuten hatte oder nicht. Irgendwann kam sie dann bei Sabrina am
Haus an und beschloss zu klingeln. Eine verschlafene Gestalt öffnete
ihr und fragte: "Was machst du denn so früh hier, Angie?" "Ich
konnte
nicht mehr schlafen." "Ach ja, und dann kommst du hier vorbei? So
früh am
Morgen?" "Ja, wieso nicht?" Sabrina wurde langsam an der Tür
kalt und
so fragte sie: "Möchtest du nicht reinkommen? Es wird langsam kalt
an
der Tür." Angie nickte und betrat Sabrinas Haus. Sie folgte Sabrina
ins
Wohnzimmer und setzte sich dann auf die Couch. "Du bist doch bestimmt
nicht wirklich gekommen, weil du nicht mehr schlafen kannst, oder?",
hakte Sabrina bei ihrer besten Freundin nach. "Na ja, nicht nur. Es ist
auch wegen dem Traum." "Was soll denn damit sein? Du hast mal eine
Nacht
einen Alptraum und schon machst du ein Affentheater daraus. Was ist nur
los mit dir. So bist du doch sonst nie." "Es ist so. Meine Träume
werden doch öfters mal wahr und ich dachte, was ist, wenn dieser Traum
auch
wahr wird? Ich möchte nicht das Shane so jung stirbt." Sabrina
schüttelte den Kopf. Angie hatte zwar recht, aber man konnte die Sache
auch
ganz ruhig angehen. "Angie, beruhige dich erst mal bevor du dir den Kopf
über den Traum zerbrichst." Sabrina stand auf, ging in die Küche
und kam
mit zwei Gläsern Orangensaft zurück. Ein Glas reichte sie Angie und
diese trank alles auf einmal aus. "Du bist heute sehr durstig, was?",
fragte Sabrina lachend. "Sabrina, mir ist jetzt echt nicht nach lachen
zumute. Ich habe die ganze Zeit Shane im Kopf. Wie kann ich bloß
herausfinden, ob dieser Traum wahr wird? Ich halte das nicht aus in so einer
Ungewissheit zu sein." Sabrina konnte Angie einerseits gut verstehen, denn
wenn sie so einen Traum von Nicky gehabt hätte, wäre sie auch
durchgedreht, aber andererseits würde sie nicht gleich so verzweifelt sein,
denn
für alles gab es eine Lösung. "Also Angie. Wie wäre es,
wenn wir
einfach mal zu Shane gehen und ihm sagen, dass er ein bisschen vorsichtiger
beim Autofahren sein soll?" "Haha, sehr witzig. Du weißt doch,
Westlife
sind zurzeit auf Tour. Wie willst du ihn da warnen?" "Das sollte ja
auch nur ein Scherz sein, Angie. Ich weiß natürlich das sie auf Tour
sind
und solange sie nicht da sind, kann Shany auch nichts passieren,
verstanden?" Angie nickte und dann sagte sie: "Ich werde mal besser
wieder
nach hause gehen und noch ein wenig schlafen. Wir sehen uns später."
Sie
stand auf und verließ das Haus. Sabrina legte sich noch ein wenig hin,
doch nun hatte auch sie Shane im Kopf. Sie bringt mich noch in den
Wahnsinn, dachte sie, aber irgendwie hat sie ja schon recht. Viele ihrer
Träume werden wahr. Irgendwann schlief sie mit diesen Gedanken ein.
Währenddessen war Angie auch wieder zuhause angelangt. Schlafen konnte
sie nicht, also beschloss sie ein wenig fernzusehen. Sie pflanzte sich
vor den Fernseher und schaltete auf VIVA. Gerade in diesem Moment kamen
die News. Sie betete im Stillen, dass nichts über Westlife kommen
würde, doch es half nichts.
"Gestern Abend, nach ihrem Gig in Belfast, fuhr Shane Filan, Sänger
von
Westlife, mit seiner Verlobten Gillian Walsh in seinem Jeep zu ihrem
Hotel. Er hatte es abgelehnt mit seinen Kumpels im Tourbus mitzufahren,
da er mal wieder ein wenig Zeit mit Gil verbringen wollte. Während der
Fahrt kam es bei den beiden zum Streit und Shane verlor urplötzlich die
Kontrolle über seinen Wagen. Der Wagen prallte gegen einen Baum und
ging in Flammen auf. Shane schaffte es noch sich aus dem Wagen zu retten,
doch Gillian starb noch am Unfallort. Shane wurde sofort ins Sligo
General Hospital geflogen und liegt dort nun auf der Intensivstation. Da
das Auto sofort Feuer gefangen hatte, erlitt er schwere Verbrennungen.
Wir hoffen alle, dass er es überlebt."
Angie hatte alles ruhig angehört, doch während die Moderatorin
gesprochen hatte, ging ihr Mund immer weiter auf. Nun schlug sie sich entsetzt
die Hand vor den Mund und ehe sie alles richtig realisierte, rollten
ihr schon Tränen die Wangen hinunter. Dann sprang sie auf und lief
schnell zum Telefon. Auch wenn Sabrina nun sauer auf mich sein wird, dass ist
mir egal. Ich muss es ihr unbedingt erzählen, dachte sie. "Ja?",
fragte
eine Stimme am anderen Ende der Leitung. "Tut mir leid wenn ich dich
schon wieder störe, Sabrina, aber es geht um Shane. Es ist etwas
schreckliches passiert." Angie hat all dies gesagt, ohne einmal Luftzuholen.
"Du willst mich doch nur auf den Arm nehmen, oder?", fragte Sabrina
unsicher. "Nein, will ich nicht. Gerade bei den News auf VIVA haben sie
es
gesagt. Ich kann das einfach nicht glauben." "Erzähl mir doch
erst mal
was überhaupt passiert ist", bat Sabrina. "Am besten komme ich
zu dir
und erzähle dir alles in Ruhe. Am Telefon kann ich das nicht." "OK,
bis
gleich!" Die beiden legten gleichzeitig auf und keine 10 Minuten später
stand Angie bei Sabrina vor der Tür. "Angie, du siehst total fertig
aus", sagte Sabrina, als sie Angie die Tür öffnete. "Danke
für das
Kompliment. Können wir uns bitte setzen?" "Klar doch." Sie
gingen in Sabrinas
Zimmer und setzten sich auf ihr Bett. "Nun rück endlich mit der Sprache
raus. Was ist passiert?" "Es ist so schrecklich", schluchzte
Angie.
"Shane und Gil haben sich gestritten und dann hat Shane die Kontrolle über
sein Auto verloren. Die beiden hatten einen schweren Unfall. Gil starb
sofort und Shany liegt nun auf der Intensivstation, mit schweren
Verbrennungen." Nun rollten 1000 Tränen von Angies Wangen. "Und
das ist auch
kein Scherz?", fragte Sabrina, die das nicht glauben wollte. "Über
so
was mache ich keine Scherze. Das ist alles wahr. Wieso müssen meine
Träume auch immer wahr werden?" "Hey Angie. Dieser Traum ist
gar nicht ganz
wahr geworden. In deinem Traum ist Shane doch sofort im Krankenhaus
gestorben, aber er lebt doch noch." Angie gab Sabrina recht und sagte
dann: "Hoffentlich überlebt er das." Im Stillen schickte sie
ein Gebet für
ihren Shane in den Himmel. "Weiß du was? Wieso gehen wir nicht einfach
ins Krankenhaus und erkundigen uns nach Shane´s Zustand. Von hier sind
es ja nur 10 Minuten bis zum Krankenhaus. Ich ziehe mich nur eben an."
Sabrina verschwand im Bad und kam fertig angezogen wieder hinaus.
"Kommst du?", fragte Sabrina und Angie schrak hoch. "Sorry, habe
gerade
wieder mal an Shane gedacht." "Ist nicht so schlimm. Mir würde
es genauso
gehen. Aber nun komm." Sabrina packte Angies Hand und zog sie auf die
Beine.
"Aber wir können doch jetzt nicht einfach ins Krankenhaus gehen und
fragen, wie es Shane geht. Wir kennen ihn doch gar nicht richtig." "Das
stimmt zwar schon, aber man kann doch trotzdem einfach mal nachfragen.
Das kostet doch nichts." Sabrina hielt immer noch Angies Hand und zog sie
nun hinter sich her. "Würdest du mich bitte loslassen, Sabrina? Ich
kann auch schon ohne Hilfe laufen", sagte Angie. "Da bin ich mir im
Moment
nicht ganz so sicher. Du bist ein wenig verwirrt und da passe ich
besser ganz besonders auf dich auf." Angie schien nun ein wenig beleidigt
zu
sein, denn den restlichen Weg zum Krankenhaus sagte sie kein Wort mehr,
sondern ließ sich von Sabrina ziehen. Am Krankenhaus angekommen schrie
Sabrina auf einmal: "Nicky!" Angie blieb stehen und schaute sich um.
Dann sah sie ihn ebenfalls, doch sie beherrschte sich und schrie nicht
wie ne Verrückte rum. Nicky hatte Sabrinas Schrei gehört und drehte
sich
um. Als er Sabrina sah, huschte ein Lächeln über sein Gesicht. Sabrina
wurde leicht rot und meinte dann zu Angie: "Siehst du. Wir sind nicht
die einzigen die schauen wollen wie es Shane geht. Nicky ist auch
gekommen." Irgendwie wunderte Sabrina das nicht, nach all den Geschichten
über Shnicky. Nicky stand immer noch vor dem Krankenhaus und dann rief
er:
"Hey ihr beiden. Kommt doch mal her." "Hat er jetzt echt gesagt,
wir
sollen mal zu ihm kommen?", fragte Sabrina Angie. "So wie es aussieht
hat
er das, oder siehst du hier noch jemanden anderen?" Sabrina schüttelte
den Kopf und schritt langsam auf Nicky zu. Ihr Herz begann wie wild zu
klopfen, denn sie war Nicky noch nie so nah gewesen wie jetzt. "Hi
Nicky. Bist du auf dem Weg zu Shane?", fragte Angie, ohne ein kleines
bisschen Aufregung zu zeigen. "Ja, dass bin ich. Ihr sicherlich auch, oder?"
"Wir wollten uns nur erkundigen wie es ihm geht, denn ich glaube nicht
das sie uns auf die Intensivstation lassen, denn wir sind ja keine
Angehörigen von Shane oder geschweige denn Freunde. Wir kennen ihn ja nur
als Mitglied von Westlife", sagte Sabrina. Sie versuchte auch so ruhig
wie möglich in Gegenwart von Nicky zu bleiben, doch das war für sie
nicht gerade sehr einfach. "Was haltet ihr davon wenn ich den Ärzten
sage,
dass ihr zu mir gehört? Dann dürft ihr bestimmt auch zu Shane."
"Das
würdest du echt für uns tun? Du kennst noch gar nicht richtig",
sprudelte
es aus Sabrina heraus. "Ich kann es auch sein lassen", sagte Nicky.
"Sorry Nicky. Das ist mir jetzt nur so rausgerutscht. Ich fände es
natürlich total nett, wenn du uns mit zu Shane nehmen würdest",
entschuldigte
sich Sabrina schnell. "Dann ist ja gut. Folgt mir bitte meine Damen."
Nicky betrat das Krankenhaus, dicht gefolgt von Angie und Sabrina. Als
Nicky an einer Krankenschwester vorbeikam fragte er höflich: "Ich
würde
gerne zu Shane Steven Filan. Er liegt auf der Intensivstation." "Folgen
sie mir bitte, aber die beiden Mädchen müssen leider draußenbleiben."
"Aber das sind Shane´s Schwestern", log Nicky. "Wenn das
so ist, aber
glaubt mir Mädchen, dass ist nicht schön dort." "Das ist
uns sehr wohl
bekannt", sagte Angie klugscheißerisch. Sie folgten alle drei der
Krankenschwester und als sie die Intensivstation betraten, bekam Angie ein
flaues Gefühl im Magen. Gleich würde sie Shane ganz nah vor sich haben,
doch an zig Schläuchen befestigt. Angie hatte sich immer gewünscht
Shane
mal zu treffen, doch nicht an diesem Ort. Vor Shane´s Bett blieb die
Krankenschwester stehen und sagte: "Bitte bleiben sie nicht allzu lange.
Mr. Filan braucht Ruhe. Seine Verletzungen sind sehr schwer und da kann
er jegliche Aufregung nicht ertragen." Mit diesen Worten verließ
sie
die Krankenschwester und ließ Sabrina, Angie und Nicky bei Shane zurück.
Angie war die erste die bei Shane war. Sie kniete sich neben sein Bett
und flüsterte zu ihm: "Oh Shane. Das ist alles meine Schuld. Hätte
ich
diesen dämlichen Traum nicht gehabt, wäre das alles nicht passiert.
Ich
hoffe du wirst bald wieder gesund." Eine Träne kullerte ihre Wange
hinunter und ehe sie sich versah hatte Nicky sie wieder weggewischt. "Nicht
weinen. Shane wird es schon schaffen. Er ist ein Kämpfer." "Ich
weiß,
aber was ist, wenn er es trotz allem nicht schafft? Wird es Westlife
dann weiterhin geben und vor allem, werden die ganzen Shanefans das
verkraften, wenn ihr geliebter Shany nicht mehr da ist?" "Nun beruhige
dich
doch. Shane wird es schaffen und wenn nicht, Westlife wird es auf jeden
Fall noch ein paar Jahre geben, das verspreche ich dir." Sabrina hatte
alles schweigend mit angesehen und nun schaltete sie sich dazwischen:
"Angie, hör mir mal bitte zu. Shane wird schon nicht sterben. Aber
auch
wenn es doch passieren sollte, es ist dann nicht deine Schuld. Dein
Traum hat damit nichts zu tun." "Was für ein Traum?", fragte
Nicky
verwundert. "Mein Traum", sagte Angie. "Ich habe geträumt
das Shane und Gil
einen Autounfall haben und Gil ist sofort gestorben, genau wie bei diesem
Unfall und Shane starb im Krankenhaus. Das ist ja zum Glück noch nicht
passiert." "Du glaubst doch nicht wirklich das dein Traum damit was
zu
tun hat, oder?", fragte Nicky. "Na ja, irgendwie schon. Viele meiner
Träume werden nämlich irgendwann einmal wahr." Plötzlich
erschrak Angie,
denn Shane war mit seiner Hand gegen ihren Kopf gehauen. Als Angie
aufblickte, schaute sie in Shane´s wunderschöne Augen. "Shane,
du bist ja
wach." Vor Freude begann Angie wieder zu weinen. Nicky nahm sie in den
Arm und Sabrina holte schnell einen Arzt. Als sie wieder bei Shane
ankam, war dieser immer noch wach. Der Arzt untersuchte Shane und meinte
dann zu Nicky, Angie und Sabrina: "Also, Mr. Filan ist zwar immer noch
nicht über den Berg, aber auf jeden Fall hat sich sein Zustand ein wenig
verbessert. Am besten lassen sie ihn jetzt schlafen. Er braucht alle
Ruhe die er finden kann, damit er schnell wieder gesund ist." Sabrina,
Nicky und Angie sahen das ein und verließen zusammen das Krankenhaus.
"Du,
Nicky. Wir müssen jetzt leider wieder nach hause, denn unsere Eltern
wissen gar nicht, dass wir weg sind." "Schade, ich hätte euch
sonst noch
mit zu den anderen genommen, aber da lässt sich nichts machen. Bye!"
Er
wollte gerade gehen, da rief Sabrina: "Aber ich glaube, wir machen
einfach mal eine Ausnahme. Unsere Eltern können warten." Nicky grinste
und
sagte dann: "Dann folgt mir bitte, Ladies." Die beiden folgten Nicky
zu
seinem BMW 330 Cabrio. "Nicky, ich wusste zwar das du ein geiles Auto
hast, aber das es so geil aussieht, wusste ich wirklich nicht", sagte
Sabrina. "Danke für das Kompliment. So was hört mein Auto auch
nicht alle
Tage." Nicky lachte und steckte damit die beiden Girls an. Angie setzte
sich im Cabrio nach hinten, denn sie wusste das Sabrina gerne neben
ihrem Nicky sitzen wollte. "Wie heißt ihr beiden eigentlich? Das
habe ich
ganz vergessen zu fragen." "Ich bin Sabrina und das dort ist Angie."
Sie fuhren ungefähr eine halbe Stunde, denn sie mussten nach Dublin
fahren. "Also, da sind wir. Das ist das Haus von Bryan. Die Boys sind alle
bei ihm. Kerry und die beiden Kleinen sind natürlich auch da." Mit
klopfendem Herzen die stiegen die beiden aus und Nicky klingelte. Bryan
öffnete und als er die beiden Girls sah, fragte er erstaunt: "Nicky,
wer
sind den die beiden hübschen Mädchen hinter dir?" "Das sind
Sabrina und
Angie. Ich habe sie am Krankenhaus getroffen und sie sind echt
supernett. Und, na ja, ich dachte sie würden euch vielleicht auch gerne
mal
kennen lernen." Bryan musterte die beiden noch einmal kurz und bat dann
alle drei ins Haus. Sofort kam Molly angerannt und wollte von Nicky auf
den Arm genommen werden. "Na du Kleine. Möchtest du jetzt wieder von
mir
durch die Gegend getragen werden?" "Nicky!", sagte Molly nur
und
Sabrina grinste. Molly war noch viel niedlicher als sie gedacht hatte. Nicky
hob Molly hoch und ging dann mit ihr auf dem Arm zu den anderen ins
Wohnzimmer. "Hi Nicky.", kam es aus allen Ecken. Schüchtern betraten
Angie
und Sabrina das Wohnzimmer. "Hey, ihr beiden, nicht so schüchtern.
Wir
sind ganz zahm", sagte Kian. Er stand auf, ging zu den beiden Girls,
stellte sich hinter sie und schob sie auf eines der Sofas. Dann setzte er
sich neben Sabrina und Mark beschloss sich neben Angie zu setzen. "Nun
wurden sie feierlich begrüßt von den ganzen Westlifern. Eine Gestalt,
die sich dem Wohnzimmer näherte, ließ sie alle aufblicken. Kerry
kam nun
auch ins Wohnzimmer und fragte: "Wer seit ihr denn?" "Das sind
Sabrina
und Angie", sagte Nicky. "Hallo. Ich bin Kerry." "Das wissen
wir sehr
wohl", kam es von Angie. "Also sei ihr sicherlich zwei waschechte
Westlifefans, oder?" "Ja." Mehr konnte Angie nicht sagen, denn
in diesem
Moment sprang etwas auf ihre Beine. Sie schrak auf und musste dann lachen,
als sie sah, dass es nur Molly gewesen ist. "Hallo Molly." Molly
lächelte und streckte dann ihre kleinen Arme nach Angie aus. "Sie
möchte von
jedem auf den Arm genommen werden”, erklärte Bryan. Angie erfüllte
ihr
den Wunsch und hob sie auf ihren Schoß. "Ich glaube sie mag dich",
sagte Kerry. "Sie geht nicht zu vielen fremden Leuten hin." "Habt
ihr
beiden vielleicht Hunger?", fragte Bryan. "Ein bisschen schon. Wir
haben
heute noch nicht gefrühstückt, weil wir so schnell zu Shane wollten."
"Das
nennt man echte Fans. Ich hätte erst gefrühstückt, wenn ich an
eurer
Stelle gewesen wäre", meinte Bryan. Kerry war derweil in die Küche
verschwunden, nachdem sie Mark Lilly gegeben hatte. Sie hatte die Kleine Maus
die ganze Zeit auf dem Arm gehabt, doch in der Küche störte sie. "Na
du
süße Maus."
Mark mochte Lilly sehr doll und spielte gerne mit ihr. Sabrina schaute
Mark dabei zu, wie er mit Lilly Flugzeug spielte. Lilly gab ein leises
Kichern von sich und strampelte aufgeregt mit den Füßen. Sabrina
musste
lachen und Kian fragte erstaunt: "Wieso lachst du denn?" Sabrina wurde
leicht rot und antwortete dann: "Weil ich das so süß finde,
wie Lilly
lacht." "Verstehe!" "Möchtest du sie auch mal auf den
Arm nehmen?",
fragte Bryan plötzlich. "Das wäre wunderschön!", antwortete
Sabrina. "Mark,
gib Sabrina bitte mal Lilly, aber nur wenn es dir nichts ausmacht."
Mark gab Sabrina Lilly und Sabrina hielt sie glücklich in ihren Armen.
"Leute! Essen ist fertig!", kam es aus der Küche. Sie standen
auf und
Bryan sagte zu Sabrina: "Soll ich Lilly in ihr Bett bringen oder möchtest
du es machen?" "Ich würde es gerne machen." Bevor Sabrina
fragen konnte
wo das Zimmer von Lilly ist, war Bryan schon in der Küche verschwunden.
Sie machte sich auf den Weg die Treppe hoch und blieb oben stehen. "Wo
ist dein Zimmer, Lilly?", fragte Sabrina. Sabrina entschied sich,
einfach mal in jedes Zimmer zu sehen und öffnete die erste Tür. Es
war eine
Besenkammer. "Ich glaube das ist nicht dein Zimmer!", lachte sie.
Plötzlich gab sie einen leisen Schrei von sich, denn jemand hatte sie von
hinten an den Armen gepackt. Sie hörte ein Lachen und erkannte sofort wer
es war.
"Nicky, wieso erschreckst du mich so und wieso bist du nicht bei den
anderen in der Küche?" "Weil ich mir schon gedacht hatte das
du Lillys
Zimmer nicht findest. Ich wollte dir nur behilflich sein." "Das ist
sehr
nett von dir, Nicky." "Also, wenn sie mir bitte folgen würden,
junge
Dame." Sabrina fand Nicky zu freundlich und vor allem zu süß
und folgte
ihm ohne weitere Worte. Vor der letzten Tür blieb Nicky stehen und
sagte: "Dies ist das Reich von Lilly. Treten sie ein." Er öffnete
die Tür
und Sabrina staunte nicht schlecht, als sie Lillys Zimmer sah. "Boah, ist
das schön das Zimmer. Ich glaube ich ziehe auch hier ein", sagte
Sabrina lachend. "Überlege es dir lieber noch einmal. Lilly kann ganz
schön
laut schreien!" Sabrina ging zu Lillys Bett und legte sie vorsichtig
hinein. Dann deckte sie Lilly ganz sanft zu. Nicky betrachtete alles von
der Tür aus und meinte dann: "Du wärst sicherlich eine tolle
Mutter!"
"Meinst du wirklich? Ich fände es wirklich schön Kinder zu haben,
habe
aber noch nicht den Passenden Boy gefunden." "Das wird sich sicherlich
irgendwann einmal ergeben." Nicky versuchte die ganze Zeit in Sabrinas
Augen zu schauen, doch diese wich seinem Blick immer aus. Er wollte erst
fragen, wieso sie es immer tat, ließ es aber dann doch bleiben. "Ähm,
Nicky. Ich weiß, das hast du sicherlich schon von sehr vielen deiner
Fans gehört, aber ich liebe dich wirklich von ganzem Herzen. Auch wenn
du
mich nicht liebst, ich werde meine Gefühle zu dir nicht länger
verbergen. Ich hoffe du lachst mich jetzt nicht aus, aber ich würde dir
gerne
ein einziges Mal einen kleinen Kuss geben." "Wenn es weiter nichts
ist."
Sabrina stellte sich vor Nicky und wollte ihm gerade einen kleinen Kuss
auf die Wange geben, da nahm Nicky ihren Kopf in die Hand und küsste
sie voller Leidenschaft. Sabrina erwiderte den Kuss. Hoffentlich bin ich
nicht nur eine für zwischendurch für ihn, dachte sich Sabrina, aber
ließ nicht von Nickys Kuss ab. Nun begann Nicky langsam Sabrinas Hals
zu
küssen. Sabrina legte ihren Kopf in den Nacken und ließ Nicky machen
was
er wollte. Plötzlich hörten sie Schritte auf dem Flur und ehe sie
sich
voneinander lösen konnten, betrat Bryan das Zimmer. Als er Nicky und
Sabrina so sah, huschte ein Grinsen über sein Gesicht und er fragte:
"Störe ich?" "Nein, überhaupt nicht Bryan. Ich glaube
wir gehen nun auch
was Essen, OK?", fragte Nicky Sabrina. Diese nickte nur und quetschte
sich an Bryan vorbei, dicht gefolgt von Nicky. Sabrina merkte gar nicht
das Nicky nicht mehr hinter ihr war, sondern lief geradewegs in die
Küche. Bryan hatte Nicky am Arm festgehalten. "Nicky, was sollte das
eben?"
"Was sollte was?" "Das mit Sabrina." "Wir haben uns
doch nur geküsst.
Mehr nicht." "Aber du hast doch Georgina." "Nein, habe ich
nicht. Nicht
mehr. Wir haben uns gestern getrennt", sagte Nicky leise. "Oh, das
tut
mir. Wie kam es denn dazu?", fragte Bryan. Wir haben uns gestritten und
dann hat sie mir unseren Verlobungsring an den Kopf geworfen und
gesagt, dass sie mich nie wieder sehen will." "Du Ärmster. Aber
wenn du dich
nun mit Sabrina tröstest, ist das ihr gegenüber nicht fair. Sie liebt
dich wirklich Nicky. Das sieht man ihr sofort an." "Ich liebe sie
auch
richtig. Ich würde sie niemals als Trost für Georgina nehmen. Das
wäre
gemein." "So, nun genug geredet. Die anderen warten sicherlich schon
auf
uns." Die beiden gingen zusammen in die Küche und Nicky setzte sich
neben Sabrina. "Du, ich muss gleich mal mit dir reden", flüsterte
Nicky.
"OK", flüsterte Sabrina zurück. "Kerry, das Essen ist
einfach super. Du
bist echt ne super Köchin und ne super Mutter obendrein", sagte Angie.
"Danke Angie." "Ähm Girls, hättet ihr Lust heute mit
uns was zu
unternehmen? Wir haben, da Shane im Krankenhaus ist, erst mal eine Weile frei
bekommen von Louis", fragte Kian. Angie warf einen Blick zu Sabrina,
doch diese redete gerade mit Nicky. "Aber sicher doch, oder Sabrina?"
"Ähm, ja, wie du meinst Angie", kam es von Sabrina. "Weißt
du überhaupt
worum es geht?", hakte Angie nach. "Eigentlich nicht, aber du siehst
doch
das ich mit Nicky beschäftigt bin", gab Sabrina leicht gereizt zurück.
"OK, entschuldige bitte!" Angie wollte zwar keinen Streit mit Sabrina
haben, aber es lief ganz darauf hinaus. Nach dem Frühstück sagte Nicky:
"Könntet ihr uns vielleicht für einen Moment entschuldigen? Ich
habe
was mit Sabrina zu besprechen." "Aber natürlich können wir
das",
antwortete Bryan. Er warf Nicky ein Lächeln zu, dass soviel wie "Viel
Glück"
bedeuten sollte. Nicky und Sabrina verschwanden aus der Küche und Kerry
fragte: "Bryan, du weiß doch nicht etwa was die beiden besprechen,
oder?" "Nein, ich doch nicht", gab Bryan ganz unschuldig zurück.
"Und das
soll ich dir jetzt abnehmen?", fragte Kerry. "Ja." "Los,
rück mit der
Sprache raus, Bryan." "Ich würde ja gerne, aber Nicky soll es
euch lieber
selber erzählen. Ich möchte keinen Ärger mit ihm bekommen."
"Du, Sabrina! Der Kuss vorhin..................ähm, ja, also, ich
konnte mich da einfach nicht mehr beherrschen." "Soll das heißen,
du liebst
mich gar nicht?", fragte Sabrina entgeistert. "Doch, ich liebe dich
wirklich. Es war Liebe auf den ersten Blick. Und falls du dir um Geo
sorgen machst, ich bin nicht mehr mit ihr zusammen. Sie hat sich von mir
getrennt und falls du nun denkst du bist nur ein Trost für mich, irrst
du
dich. Du bist für mich sehr wichtig geworden." "Nicky, das hört
sich ja
alles schön und gut an, aber ich weiß wirklich nicht, ob ich dir
glauben soll." "Du musst mir aber glauben, Sabrina. ICH LIEBE DICH!"
Hatte
Nicky wirklich zu ihr gesagt, dass er sie liebt? Das konnte jetzt nicht
wahr sein. Sabrina war kurz davor in Ohnmacht zu fallen, doch sie
konnte sich gerade eben noch beherrschen. "Du, Nicky. Ich liebe dich auch."
Nickys Augen begannen zu leuchten und er kam mit seinem Gesicht immer
näher zu Sabrinas. Als sich ihre Lippen trafen, flogen 1000 kleine
Schmetterlinge in ihrem Bauch herum. Nicky hatte sie zwar vorhin auch schon
geküsst, doch da konnte sie das alles nicht wirklich begreifen. Zwar
war es jetzt auch noch nicht viel anders, aber nun wusste sie, dass Nicky
sie wirklich liebte. Sie streichelte sanft seinen Rücken und Nicky
wanderte mit seinen Lippen zu Sabrinas Hals. Sabrina genoss es, so in
Nickys Nähe zu sein und knöpfte ihm sein Hemd auf. Sie streifte leicht
seinen atemberaubenden Body und lehnte sich an ihn. Nicky küsste immer
noch
ihren Hals und als er aufhörte meinte er: "Zum Beweis meiner Liebe,
hast du nun einen Knutschfleck von mir." "Wirklich?", fragte
Sabrina.
"Noch kein Boy hat mir einen Knutschfleck gemacht." "Es gibt
immer ein
erstes Mal." "Am besten gehen wir nun zu den anderen zurück und
klären sie
über uns auf." Die beiden gingen zusammen in die Küche zurück
und
setzten sich wieder auf ihre Plätze. "Nun ja. Wir haben euch was
mitzuteilen. Sabrina und ich sind ein Paar!" Das letzte Wort traf bei den
anderen
wie eine Bombe ein. Ein Tuscheln ging durch den Raum und Angie war die
erste die wieder etwas sagte: "Aber Nicky, du hast doch Georgina."
"Hatte ist ein besseres Wort dafür, Angie. Wir haben uns getrennt."
Alle
sahen Nicky mit erschrockenen Augen an. Er erklärte ihnen, dass er Zoff
mit Geo hatte und das sie ihn dann sitzen gelassen hatte. "Das tut mir
wirklich Leid für dich Nicky", sagte Angie mitfühlend. "Aber
meint ihr
beiden wirklich, dass eure Liebe echt ist? Ich meine, es hört sich so
an, als ob du nur ein Trost für Nicky bist Sabrina." "Ist sie
aber nicht.
Ich liebe sie wirklich. Wartet es nur ab. Ihr werdet schon noch euren
Beweis bekommen, wenn die Zeit reif dafür ist." Angie schaute Sabrina
an
und flüsterte ihr dann zu: "Du bist echt ein Glückspilz. Ich
möchte
auch mit Shane zusammensein. Das wäre so traumhaft, aber leider passieren
solche schönen Dinge nur dir." "Kopf hoch, Angie. Ich wette,
wenn du
nur willst kann dir auch so was schönes wiederfahren." Angie fand
es
schön, dass Sabrina immer so zuversichtlich war und nahm sie in den Arm.
"Es ist wirklich schön so eine Freundin wie dich zu haben!" "Finde
ich
auch, Angie." "Molly Arm!", wurden die beiden von Molly unterbrochen.
Die
kleine Flocke stand vor Angies Stuhl und streckte ihre kleinen Arme
nach oben. Angie erfüllte ihren Wunsch und hob sie auf ihren Schoß.
Molly
klatschte freudig in die Hände und plapperte die ganze Zeit vor sich
hin. Nicky hatte währenddessen seinen Arm um Sabrina gelegt und zog sie
zu sich. "Weißt du was? Am besten stelle ich dich heute mal meinen
Eltern vor. Die sind immer total neugierig. Sollen wir jetzt fahren oder
erst später?" "Jetzt fände ich am besten, dann könnten
wir nachher auch
noch zu meinen Eltern fahren. Ich muss mich aber erst von Angie
verabschieden. Die möchte bestimmt noch bei den anderen bleiben."
Sie drehte
sich zu Angie um und fragte: "Du möchtest doch bestimmt noch hier
bleiben,
oder? Ich möchte nämlich mit Nicky zu seinen Eltern fahren."
"Und wie
soll ich später nach hause kommen?" "Ich kann dich fahren",
schaltete
sich Mark dazwischen. "Danke Mark", bedankte sich Angie bei Mark.
"Das
ist doch selbstverständlich." "Also, bis später alle miteinander",
verabschiedete sich Nicky von seinen Freunden. Sabrina ging der Reihe nach an
allen vorbei, umarmte sie kurz und gab jedem noch einen kleinen Kuss.
Dann verließ sie Hand in Hand mit Nicky das Haus der McFaddens.
"Molly spielen", sagte Molly nun zu Angie. "Kerry? Wo ist Mollys
Spielzeug?", fragte Angie. "Es ist in ihrem Zimmer." "Danke."
Sie wollte sich
gerade auf den Weg zum Zimmer von Molly machen als ihr einfiel, dass
sie ja gar nicht wusste wo es war. "Ähm, kann mir vielleicht einer
zeigen
wo das Zimmer ist?" Mark sprang auf und meinte: "Ich zeige dir wo
es
ist. Ich habe schon oft mit Molly gespielt." Angie folgte Mark die Treppe
hoch und blieb hinter ihm vor einer Tür stehen. "Da sind wir. Das
ist
Mollys reich!" Er öffnete die Tür und Molly rannte freudestrahlend
in
ihr kleines Reich. "Was spielt Molly denn am liebsten?", fragte Angie.
"Am liebsten spielt sie mit ihren Puppen!", lachte Mark. "Das
habe ich
früher auch immer gemacht", sagte Angie. "Molly Puppe",
kam es aus einer
Ecke des Zimmers. "Siehst du!", sagte Mark. "Und schon will sie
wieder
mit ihren Puppen spielen." Die beiden brachen in Lachen aus und Molly
schaute sie nur verwirrt an, doch dann nahm sie eine Puppe und schmiss
sie Angie vor die Füße. "Puppe", sagte Molly wieder. Angie
hob die Puppe
auf und gab sie Molly zurück. Doch die Puppe blieb nicht lange bei
Molly in den Händen, denn diese warf sie erneut weg, doch diesmal zu Mark.
"Du kleine Flocke. Möchtest du etwa das ich auch mit dir spiele?",
fragte Mark. "Mark spielen." Angie lächelte und nahm sich dann
auch eine
Puppe. "Mark, was spielst du denn immer mit den Puppen mit ihr?"
"Eigentlich wirft Molly sie immer durch die Gegend und ich muss sie holen",
grinste Mark. "Das ist wirklich genial dieses Spiel. Molly, jage du nur
immer schön Mark durch die Gegend. Das ist gut so." Für diese
Bemerkung
warf Mark Angie eine Puppe gegen den Kopf. "Na warte. Das bekommst du
zurück", rief Angie.
"Du Nicky, was ist wenn deine Eltern mich nicht mögen?", fragte
Sabrina. Sie saß gerade neben Nicky in seinem Cabrio. "mach dir mal
keine
Sorgen. Sie werden dich sicher mögen. Ich tue es doch auch und sie können
gar nichts anders als dich auch zu mögen. Du bist ein sehr
liebenswürdiger Mensch, irgendwie sogar liebenswürdiger als Georgina!"
"Nicky,
würdest du bitte aufhören mich mit Georgina zu vergleichen? Ich mag
solche
Vergleiche nicht. Außerdem, ich konnte Georgina nie richtig leide, nicht
das du jetzt böse auf mich bist, aber ich fand sie irgendwie hässlich."
"Ich weiß, viele meiner Fans fanden Georgina nicht gerade sehr hübsch,
aber das war mir egal. Ich meine, wahre Schönheit kommt von innen und
Georgina war wirklich ein fabelhafter Mensch." Sabrina war schon sehr
gespannt wie Nickys Eltern waren. Sie hatte sie immer nur auf Bildern
gesehen. Außerdem wollte sie gerne einmal seine Schwester Gillian und
seinen Bruder Adam kennen lernen. "Also, da sind wir. Dort wohne ich",
sagte Nicky und zeigte dabei auf ein wunderschönes und zugleich sehr großes
Haus. "Boah", war das Einzige was Sabrina raus bekam. "Gefällt
dir
unser Haus?", fragte Nicky, obwohl er die Antwort ja schon wusste oder
besser gesagt, er konnte sie sich schon denken. "Das ist das schönste
Haus
das ich je gesehen habe, aber Bryans Haus ist auch nicht schlecht."
"Warte erst mal ab bis du es von innen siehst!" Nicky schloss die
Haustür
auf und rief: "Mom! Dad! Kommt doch mal bitte in die Küche."
Nicky lief
vor Sabrina in die Küche und setzte sich auf einen Stuhl. Sabrina
setzte sich neben ihn. Als Yvonne und Nicholas Byrne die Küche betraten
und
Sabrina sahen, fragte Yvonne: "Wer ist denn dieses Mädchen neben dir?"
"Das ist Sabrina, meine neue Freundin. Es war Liebe auf den ersten
Blick." Sabrina wurde nun von Yvonne und Nicholas begrüßt und
dann hörte
Sabrina weitere Stimmen im Flur. "Adam du kleine Ratte. Gib mir sofort
mein Tagebuch zurück!" "Hey, Kinder, hört auf euch zu streiten
und
begrüßt lieber Nickys neue Freundin." Gillian und Adam betraten
die Küche und
Gillian war Sabrina sofort sympathisch. "Hi. Ich bin Gillian und wer
bist du?", wurde Sabrina von Gillian gefragt. "Ich heiße Sabrina."
Adam
begrüßte Sabrina auch und dann meinte Nicholas: "Am besten setzen
wir uns in den Garten und Sabrina erzählt uns mal ein bisschen über
sich."
Angie lief langsam zu Mark und schubste ihn dann auf den Boden, ehe sie sich
auf ihn draufsetzte und ihn durchkitzelte. Molly sah die beiden verwundert an
und tapste dann auf die beiden zu. "Molly auch", rief Molly und sprang ebenfalls
auf Mark drauf. "So ist es gut, Molly. Hilf mir ruhig den bösen Mark zu
kitzeln", lachte Angie. "Was macht ihr denn da?", ertönte plötzlich
eine Stimme von der Tür. Alle drei wandten ihre Blicke in Richtung Tür
und Angie stand schnell von Mark auf. "Hallo, Kerry. Wir haben nur gespielt",
erklärte Mark. "Ihr sollt mit Molly spielen, nicht mit euch", meinte Kerry
und grinste. "Wir haben doch mit Molly gespielt", verteidigte sich Angie. "Das
sehe ich", lachte Kerry. "Kommt jetzt am besten wieder mit runter, denn es gibt
Kuchen. Bryan hat ihn selbst gebacken, deswegen würde ich nicht allzu viel
erwarten." "So ein schlecher Koch ist Bryan nun wirklich nicht", meinte Mark.
"Kochen kann er ja gut, aber nicht backen", lachte Kerry. "Wir werden ja gleich
sehen, wie der Kuchen schmeckt", sagte Angie und nahm Molly auf den Arm. Dann
ging sie hinunter ins Wohnzimmer, gefolgt von Kerry und Mark. "Da seid ihr ja
wieder. Dann können wir ja jetzt endlich Kuchen essen", meinte Kian. Bryan
gab jedem ein Stück und jeder probierte erst mal vorsichtig, weil sie alle
Angst hatten, sich zu vergiften. Bei Bryan wusste man ja nie, was er alles anstellte.
"Der schmeckt gar nicht mal so schlecht, Bryan", lobte ihn Angie. "Und was haltet
ihr anderen davon?", fragte Bryan in die Runde. "Ich hatte Schlimmeres befürchtet",
gab Kerry zu. Plötzlich begann Angie zu würgen. "Was ist los, Angie?",
fragte Mark. "Ich......ich hab was im Hals hängen." Mark schlug Angie ein
paar Mal auf den Rücken und endlich hörte Angie auf zu würgen.
"Und, was war es?", fragte Kerry. Angie spuckte etwas auf ihre Hand und betrachtete
es genauer. "Es war ein Ring", meinte Angie. "Wo kommt der denn her?" "Zeig
mal her", forderte Kerry. Sie schaute sich den Ring genauer an und stellte fest,
dass es Bryans war. "Bryan, wie kommt dein Ring in den Kuchen. Erklär mir
das bitte mal. Angie wär fast dran erstickt." "Er muss mir beim Backen
wohl in den Teig gefallen sein, ohne das ich es bemerkt habe. Tut mir Leid",
entschuldigte sich Bryan. "Beim Backen macht man eigentlich seine Ringe ab,
Bryan, um genau das zu vermeiden." "Ich hatte es wohl vergessen. Dürfte
ich den Ring jetzt bitte wiederhaben?" Kerry gab ihn Bryan zurück und aß
dann weiter. Bevor sie sich ein Stück in den Mund steckte, sah sie vorher
nach, ob irgendwas drin war.
"Und bist du dir sicher, dass du Nicki nicht nur liebst, weil er zu Westlife
gehört?", fragte Nicholas. "Natürlich liebe ich Nicki nicht, weil
er zu Westlife gehört. Nicki ist einfach ein fabelhafter Mensch und ich
denke, ich hätte mich auch in ihn verliebt, wenne r nicht reich und berühmt
wäre. Dafür hätte ich ihn dann nur mal treffen müssen."
"Geld spielt für dich also keine Rolle?" "Ich finde, dass Geld nichts ist,
im Gegensatz zu wahrer Liebe. Geld kann Beziehungen zerstören und mir ist
es egal, ob mein Freund reich oder arm ist. Die Hauptsache ist doch die, dass
der Charakter OK ist und bei Nicki ist das so. Sie können mir ruhig glauben."
Gerade wollte Nicholas wieder was fragen, da ging Nicki dazwischen. "Jetzt ist
es aber gut, Dad." "Darf ich hier keine Fragen mehr stellen?" "Doch, aber ich
finde, für heute reicht es. Sollen wir jetzt zu deinen Eltern fahren, Sabrina?"
Sabrina nickte. Sie verabschiedeten sich von Nickys Eltern und von Adam und
Gillian und verließen dann das Haus. "Deine Eltern sind sehr nett, Nicki",
meinte Sabrina, als sie im Auto saßen. "Nett sind sie schon, aber manchmal
ist mein Dad ziemlich nervig. Du hast es ja gerade selbst miterlebt.