Dies ist meine erste Fanfic die ich ins Internet stelle aber die zweite die ich geschrieben habe, meine erste, ist noch nicht fertig. Ich grüße damit ganz doll meine zweite Hälfte Laurine - Ich lieb dich danke das du meine Freundin bist - und meine Tante Margit. Ohne euch hätte ich die Geschichte nicht ins Internet gesetzt und ohne Margit wäre ich gar kein Fan und diese Geschichte und alle die folgen wären nie entstanden.

Aber schickt mir doch eure Meinung zu meiner Geschichte an carina-kiss-1990@web.de
liebe grüße an alle Westlifefans eure Carina

Joana war 18 Jahre alt und lebte in einer Herzklinik. Sie leidet an plötzlichen Herzrhythmusstörungen und da sie niemanden mehr hatte würde sie alleine nicht Überleben. Es gab eine Therapie gegen Jos Krankheit, doch die würde bei Jo noch nichts nützen, da Jo keinen sinn mehr in ihrem Leben sah. Sie wusste nicht warum ausgerechnet noch sie lebte wo doch alle anderen Mitglieder ihrer Familie vor zwei Jahren bei einem Brandt ums leben gekommen waren. Was damals passiert war, war ein schrecklicher Unfall gewesen, nur Jo hatte Überlebt und gab sich jetzt die die Schuld am Tod der anderen.

Es sollte das letzte Weihnachten sein an dem Jo noch zuhause war. Sie sollte in eine Klinik kommen, weil ihre Eltern total mit ihrer Krankheit überfordert waren. Jo hatte noch eine Schwester, Claire, die drei Jahre Jünger war als Jo. Claire wollte etwas Besonderes für Jo machen, als Abschied von der Familie. Sie hatten den Weihnachtsbaum mit echten Kerzen geschmückt und darunter eine Krippe mit richtigem Heu aufgebaut. Claire wollte dort mit Handpuppen das Krippenspiel vorführen. An diesem Weihnachten waren alle Verwandten, die Jo hatte, gekommen. Es war ein wundervoller Abend gewesen. Alle hatten viel Spaß, es wurde viel gelacht, viel getrunken, viel gegessen alles in allem es war ein sehr ausgelassener Abend, bis Jo ihren Anfall bekam. Sie stand vor dem Weihnachtsbaum, an dem die Kerzen hell brannten, und wollte sich gerade für das Fotoalbum, das sie gerade ausgepackt hatte, bedanken, als sie ihren Anfall bekam. Sie fiel gegen den Baum und alle Kerzen flogen durch den Raum. Sie fielen auf das Heu, auf die Couch, den Teppich, gegen die Gardinen, einfach überall hin. Alle im Raum brachen in Panik aus. Nur Jos Eltern blieben ruhig. Sie schafften es die Anderen zu beruhigen. Während Jos Vater Jo raus bevor das Haus brachte, sie war bewusstlos, versuchten die anderen Anwesenden das Feuer unter Kontrolle zu bekommen und zu löschen. Jos Vater legte sie gerade auf den Bürgersteig, als Jo die Augen aufschlug und wissen wollte was passiert war. „Keine angst, Süße. Es wird alles gut. Ich hab dich lieb.“, waren seine letzten Worte gewesen, die er zu Jo gesagt hatte, bevor er wieder rein gegangen war, um ihre Schwester zu holen, die vorher im Chaos untergegangen war. Doch er war kaum in der Haustür verschwunden, als das Haus explodierte. An die Gasleitungen im Haus hatte keiner gedacht. Jo wurde durch die Hitzedruckwelle der Explosion wieder Ohnmächtig. Das nächste was sie wusste, war dass sie in einem weißen und kalten Zimmer wieder aufgewacht war. Überall hatte sie Piepsen gehört. Einige Minuten Später war eine Krankenschwester rein gekommen. Als sie sah dass Jo wach war ging sie schnell den Arzt holen. Dieser hatte Jo alles erzählt, was er von der Polizei über den Unfall wusste. Doch Jo gab sich die Schuld, sie hatte immer wieder gestammelt: „Ich bin Schuld, hätte ich nicht vor dem Baum gestanden, würden sie alle noch leben.“ Doch der Arzt wusste nicht wovon sie geredet hatte. Jo hatte danach noch Wochenlang geweint und hatte einige Nervenzusammenbrüche. Sie musste auch einige Zeit Zwangsernährt werden, da sie keinen Sinn mehr zum Leben sah und sich weigerte zu essen. Kurze Zeit später kam sie in die Herzklinik, doch auch dort hatte niemand Zugang zu ihr gefunden. ´

Doch nun war es schon zwei Jahre her, aber sie Spürte den Schmerz und sah die Bilder noch als wäre es gestern gewesen. Wie oft hatte sie in ihrem Bett gelegen und sich immer wieder gefragt: „ warum Lebe ich noch wo ich doch daran Schuld war?“, doch nie hatte sie eine Antwort bekommen.
Es gab jedoch auch eine Zeit in der es ihr gut ging. Sie hatte sich mit einem Jungen, der auch Herzkrank war und in der Klinik lebte, angefreundet und die beiden wurden später ein Paar. In dieser Zeit schaffte sie es sogar den Schmerz und die Erinnerungen an den Unfall zu verdrängen. Doch alles kam mit doppelter Wucht zurück als ihr Freund an Herzversagen, in ihren Armen, starb. Nach seinem Tod zog sie sich immer mehr zurück.
Sie war der Meinung, dass sie jedem den sie Liebte nur Leid zufügen würde. Jo wollte eigentlich nur noch eins: Sterben!!! Sie wusste auch wie sie das anstellen konnte. Doch wurde ihr tun immer von den Ärzten unterbunden. Sie wusste genau dass wenn sie einen Anfall hatte und dann auch noch in Panik gerät, der Anfall schlimmer wird und in Panik zu geraten war nicht schwer. Bei ihr brauchte es ja noch nicht mal Panik zu sein. Sie musste nur etwas schneller Atmen und einige heftige Bewegungen machen, so dass sie sich etwas anstrengen und schon war sie zu dem Anfall auch noch Kollabiert. Doch da die Ärzte gewillt waren sie sterben lassen, verhinderten sie ihren Tod natürlich. Sie ließen sie auch rund um Uhr bewachen. Da die Ärzte nach einiger Zeit feststellten dass Jo nicht mehr aus ihrem Zimmer kam, zwangen sie sie, damit sie an die frische Luft kam und sich nicht völlig in ihren Gedanken verlor, raus zu gehen. Doch es half nicht wirklich ihren psychischen Zustand zu bessern.
Irgendwann kündigte sich eine Boyband an um dort etwas zu spielen. Die fünf Jungs waren zwischen 18 und 21 Jahren alt und nannten sich Westlife. Alle in der Klinik waren aufgeregt, wegen des bevorstehenden Besuches, alle außer Jo.
Jo ließ das alles kalt, sie wollte nur ihre Ruhe. Doch die Ärzte, besonders eine Ärztin namens Dr. Pim, wollten Jo wieder glücklich sehen. Dr. Pim war der Meinung das Jo, wenn sie wieder einen Sinn in ihrem Leben gefunden hatte, alles schaffen könnte. Jo war ein sehr hübsches Mädchen, sie hatte blaugraue Augen, eine süße Stupsnase und einen Hübschen Gutgeformten Mund. Dr. Pim wusste das Jos lächeln jeden zum schmelzen brachte, doch Jo lächelte nie. Sie hatte in der Zeit als sie ihren Freund hatte öfter mal gelächelt. Doch nach seinem Tod nie wieder. Jo hatte braune Haare mit Natursträhnchen, deren Schattierung von dunkel braun, fast schwarz, bis hell braun reichte. Jo war nur sehr blass.
Nun war endlich der Tag gekommen, an dem Westlife zu Besuch kommen und singen sollten. Jo lies das ganze immer noch kalt, sie wollte noch nicht einmal in den Aufenthaltraum, wo der Auftritt stattfand, um zuzuhören. Doch Dr. Pim wollte nicht das sie in ihrem Zimmer alleine blieb. Jo war einer der schlimmsten Fälle der Klinik, doch Dr. Pim wollte alles tun um dies zu ändern. Sie holte Jo mit einem Rollstuhl ab und fuhr sie in den Aufenthaltsraum. Dort angekommen wurde Jo in die erste Reihe geschoben.

Jo hatte sich den ganzen Weg zum Aufenthaltsraum beschwert, sie wollte nicht dahin, sie wollte allein sein. Doch jetzt saß sie sogar in der ersten Reihe. Sie sah wie vor ihr fünf Jungs sangen und tanzten. Jo betrachtete sie etwas genauer, jetzt wo sie schon mal hier war. Sie sahen alle fünf ganz gut aus, nur einer war Jo sofort aufgefallen, Jo konnte Einzelheiten, bei dem Aussehen von Menschen, besonders gut erkennen. Bei diesem Einen war ihr sofort aufgefallen das er keine blauen Augen, wie die anderen hatte, sondern braungrüne. Er war mit abstand der am besten aussehendste der fünf. Er konnte kaum älter als sie sein. Sie schätzte ihn auf 19 oder 20 älter nicht. Doch sie wollte ihn nicht länger sehen. Sie wusste nicht warum, er hatte sie nur kurz angesehen, mehr nicht, doch sie mochte ihn direkt. Diese Gefühle machten ihr angst, wenn sie ihn doch mochte, dann würde ihm bestimmt auch etwas Schlimmes passieren. Jo geriet ein bisschen in Panik, wegen dieser Gedanken. Sie fing an schneller zu Atmen und es dauerte nicht lange bis sie einen Anfall hatte.

Shane war gerade `Swear it again´ am singen, als ihm auffiel das mit dem Mädchen aus der ersten Reihe, das im Rollstuhl saß, etwas nicht stimmte. Er blickte kurz zu den Ärzten und Schwestern und erkannte dass diese das noch nicht mitbekommen hatten. Er drückte Nicky, der neben ihm stand, das Mikrofon in die Hand und lief zu dem Mädchen. Als er bei ihr angekommen war, war schon die Ärztin bei ihr. Jetzt fing das Mädchen an sich heftig zu wehren. Die Ärztin aber schien das schon zu kennen. Noch bevor Shane fragen konnte, ob er helfen könne, sagte sie zu ihm: „Halt ihre Arme fest!“ Shane tat wie ihm gehießen und die Ärztin gab dem Mädchen eine Tablette. Shane hatte viel zu tun, denn dieses hagere Mädchen entwickelte eine unglaubliche Kraft. Nach zwei Minuten erschlaffte sie jedoch in seinen Armen. Shane schaute die Ärztin besorgt an. „Keine Angst das war eine Schlaftablette. Anders können wir ihr diese Spritze nicht geben.“, sagte die Ärztin beruhigend zu Shane als sie seinen Blick sah. Sie gab dem Mädchen noch eine Spritze und schob sie dann aus dem Raum. Shane ging widerwillig zu den anderen, er wäre lieber mitgegangen und hätte gewartet bis es ihr besser ging. Doch das ging jetzt nicht er musste noch einige Songs singen.
Nachdem Westlife fertig gesungen hatten und einige Autogramme geschrieben hatten, begab sich Shane auf die suche nach der Ärztin.

Jo hatte ihren Anfall bekommen. Sie wusste auch, dass dieser hätte tödlich sein können, da er anfangs unbemerkt blieb. Doch der hübsche Sänger hatte es leider bemerkt und hatte aufgehört mit singen und so die Ärztin darauf aufmerksam gemacht. Er war sogar zu ihr gekommen und hatte der Ärztin geholfen. `Was fiel dem eigentlich ein sich da einzumischen? Der kennt mich doch gar nicht. ´ dachte Jo nur noch bevor sie in seinem Griff einschlief.

Shane fand die Ärztin im Flur. „Hallo, ich wollte mich nach dem Zustand des Mädchens erkundigen.“, sagte er direkt zu der Ärztin. „Kommen Sie mit, dann können wir uns in Ruhe unterhalten.“, gab die Ärztin zurück und ging auf einen Raum zu. Shane folgte ihr und stellte fest das sie ein Büro betraten. „Ich wollte ihnen noch für die Hilfe von eben danken.“, begann sie. „Das Mädchen Joana, aber wir nennen sie nur Jo. Es geht ihr milde ausgedrückt beschissen!! Sie macht uns seit sie vor zwei Jahren zu uns gekommen ist schon solche Sorgen. Bevor sie zu uns kam starb ihre ganze Familie an Weihnachten bei einer Gasexplosion. Keiner außer Jo weiß was damals wirklich passiert ist, doch sie redet nicht darüber. Nur ein paar Nachbarn haben gesagt dass sie gesehen hätten wie im Wohnzimmer Feuer ausgebrochen war. Jos Vater hat sie vor das Haus auf den Bürgersteig gelegt, sie muss wohl bewusstlos gewesen sein aber wir wissen es nicht genau, und ist dann wieder Rein gelaufen. Laut der Nachbarn muss er noch nicht ganz in der Tür verschwunden sein als das Haus auch schon in die Luft flog. Es war schrecklich für Jo. Sie gibt sich bis heute die Schul daran aber niemand weis warum. Doch leider ist das noch nicht alles. Sie hatte hier in der Klinik einen Freund. Die beiden waren sogar einige Zeit recht glücklich. Sie gingen oft im Park spazieren, doch ihr Freund hatte eine Herzattacke. Er ist in ihren Armen an Herzversagen gestorben. Seit dem glaubt sie, dass sie jedem den sie Liebt nur Leid zufügt. Deshalb zieht sie sich immer mehr zurück. Es ist schlimm, man denkt weiter kann sie sich nicht zurückziehen, doch sie beweist einem das Gegenteil und zieht sich weiter zurück. Wir wissen schon nicht mehr was wir mit ihr noch machen sollen.“, erklärt Dr. Pim traurig. Shane hörte aufmerksam zu und fragte als die Ärztin geendet hatte: „Das Mädchen tut mir Leid, darf ich sie besuchen?“ „ Klar, ich weis zwar nicht wie sie darauf reagiert aber warum nicht?“, antwortete Dr. Pim. Sie brachte ihn noch zu Jos Zimmer und verabschiedete sich dann. Er wollte gerade die Klinke der Tür runterdrücken als seine Bandkollegen und Freunde kamen. „Hey Shane, kommst du, wir wollen jetzt wieder nach hause.“, sagte Bryan. „Nee ich bleib noch ich will noch jemanden besuchen.“, antwortete Shane ihnen. Sie verabschiedeten sich voneinander und Shane ging nun in Jos Zimmer. Er stockte. Das Zimmer war verwüstet. Das Zimmer hatte schon nicht viel Inhalt, doch das was da war, war kaputt oder lag irgendwo in einer Ecke. Plastikblumen die vorher mal auf einem Tisch, der umgeworfen da lag, gestanden haben mussten, lagen über den Boden verteilt. Bildfetzen lagen überall am Boden und die einzigen Zwei Stühle lagen umgeworfen rum. Shane konnte sich vorstellen, dass das Zimmer einmal recht freundlich ausgesehen haben musste. Er sah zum Bett und musste lächeln. Jo lag friedlich schlafend drin und atmete ruhig. Shane nahm sich einen, der am Boden liegenden, Stühle und setzte sich neben das Bett. Er beobachtete Jo einige Zeit. Plötzlich fing Jo heftig an zu Weinen. Shane nahm sie schnell in den Arm um sie zu beruhigen und streichelte ihr über die Haare. Er zog den Stuhl mit dem Fuß näher an das bett um Jo nicht loslassen zu müssen und blieb so sitzen bis auch er eingeschlafen war.
Shane schlief nicht lange, höchstens 20 Minuten, denn dafür war die Position zu unbequem gewesen. Er stand auf und fing an das Zimmer aufzuräumen. er stellte den Tisch und die Stühle wieder hin, sammelte die Plastikblumen auf und stellte sie in einer leeren Plastikflasche, die auf dem Boden gelegen hatte, wieder auf den Tisch. Die Fotoschnipsel sammelte er auf und legte sie auch auf den Tisch.
„Warum hast du das gemacht?“, erklang plötzlich Jos stimme hinter Shane. Dieser hatte nicht bemerkt dass Jo aufgewacht war und hatte sich tierisch erschrocken. „Ganz ehrlich? Ich fand es hier so ungemütlich. Deshalb hab ich aufgeräumt.“ „Na dann, danke.“, sagte Jo. Während sie ihn aufmerksam ansah entstand eine Pause. „Wieso bist du hier?“, brach Jo das Schweigen. „Ich wollte sehen wie es dir geht. Ich habe mir Sorgen gemacht. Ich weiß was du jetzt denkst: `Der kennt mich noch nicht mal wieso macht der sich sorgen um mich? ´ ich weiß es nicht aber ich mach mir halt sorgen, egal ob dich kenne oder nicht.“, antwortete Shane. Er hatte sich auf einen Stuhl gesetzt. „Ist ja gut ich sag ja gar nichts.“, meinte Jo nur, stand auf und ging für einige Minuten auf Toilette. Als sie wieder kam und sich in ihr Bett zurücklegte, schaute Shane sie lächelnd an und fragte: „Wollen wir spazieren gehen, Jo?“ Diese sah ihn erst mal irritiert an. „Woher kennst du meinen Namen?“, wollte sie wissen. „Von der Ärztin aber entschuldige, du kennst meinen noch gar nicht. Ich heiße Shane Filan. Aber den Rest können wir uns draußen erzählen, ja, es ist so schön draußen!“, antwortete Shane ihr und sah ihr in die Augen.
`Warum ist er hier und warum räumt er mein Zimmer auf? ´, fragte sich Jo als sie aufwachte und den hübschen Sänger, in ihrem Zimmer, sah. „Warum hast du das gemacht?“, fragte sie ihn. Er hatte ihr wach sein anscheinend nicht bemerkt, den er zuckte erschrocken zusammen. Er sagte ihr warum und auf ihre Frage: `Warum er hier seihe? ´, sagte er zu ihr er hätte sich sorgen um sie gemacht. Das musste Jo erst einmal verarbeiten, wozu sie einige Minuten auf dem Klo verschwand. Dort setzte sie sich auf die verschlossene Kloschüssel und dachte nach. `Was mache ich jetzt nur? Ich mag ihn sehr aber ich will nicht dass ihm etwas passiert. ´ sie überlegte noch etwas und kam dann wieder raus. Er saß aber immer noch da. „Willst du mit mir spazieren gehen, Jo?“, hatte er sie auch noch gefragt doch Jo hatte erst mal verdutzt geschaut weil sie nicht wusste woher er ihren Namen kannte, doch das erklärte er ihr sofort und sagt ihr das er Shane Filan hieß und das lächeln das er dabei gezeigt hatte war einfach unglaublich. Jo war froh dass sie in ihrem Bett lag, denn sonst wäre sie hingefallen, so weich waren ihre Knie geworden. Sie überlegte hin und her, sie wollte ja eigentlich sehr gerne mit ihm spazieren gehen, doch was wenn sie sich in ihn verlieben würde, wenn es nicht schon längst geschehen war. Doch diesem lächeln und dem Blick dieser wunderschönen braungrünen Augen konnte sie nicht widerstehen, sie war wie verhext sie musste sogar lächeln.
„Von mir aus.“, sagte sie nach kurzem Zögern. Sie stand auf und holte sich Klamotten aus dem Schrank. Shane der ganz Gentleman war drehte sich um und sagte: „Ich warte draußen.“, und ging dann Raus. Vor der Tür kam die Ärztin an ihm vorbei und blieb kurz stehen als sie sah wie zufrieden er lächelte. „Was ist denn mit ihnen, wenn ich fragen darf?“, wollte sie gerne wissen, weil sie selten jemanden so lächeln sah. „Ich gehe mit Jo draußen spazieren!“, meinte er und musste bei dem überraschten Blick der Ärztin lachen. „Wie haben sie das gemacht, dass Jo mitkommt? Haben sie sie gezwungen?“, fragte die Ärztin immer noch verblüfft. „Nein, nur gefragt.“, antwortete Shane wahrheitsgemäß. Die Ärztin war erstaunt, dann kramte sie in ihrem Kittel rum und gab Shane einige Tabletten. „Hier nehmen sie die mit. Falls Jo einen Anfall hat geben sie ihr eine und bringe sie so schnell auf ihr Zimmer wie es geht, dann Klingeln sie einfach ich bin dann sofort da. Verstanden?“ erklärte die Ärztin. „Ja!“, antwortete Shane. „So ich bin fertig“, sagte Jo, die gerade aus ihrem Zimmer kam. Shane drehte sich zu ihr um und lächelte sie an: „Dann können wir ja jetzt gehen.“, sagte er zu ihr und hielt ihr seinen Arm hin. Sie harkte sich bei ihm unter und sah dann Dr. Pim an. Bei dem Gesicht der Ärztin musste sie sogar flüchtig lächeln. Die zwei gingen an der Ärztin vorbei, die nur noch Buff war. `Wie hatte er es geschafft Jo innerhalb von einem halben Tag so umzukrempeln? ´, fragte sie sich, doch im Grunde wusste sie wie und sie freute sich das es Jo augenscheinlich besser ging.

Jo genoss die Zeit mit Shane. Er kam jeden Tag für ein paar Stunden in die Klinik und immer gingen die zwei spazieren. Doch Jo hatte große Angst um ihn, sie wusste dass sie sich in ihn verliebt hatte und befürchtete dass ihm etwas zustoßen konnte.
Shane war wieder da und sie waren im Park. Sie gingen an einem Waldstück entlang und Jo setzte sich auf eine Bank die dort stand. Shane war glücklich, denn er merkte dass es Jo besser ging, sie lächelte die ganze Zeit. Er fand dass sie wunderschön war wenn sie lächelte. Shane betrachtete sie eine weile im stehen. Dann setzte er sich neben sie und hielt ihre Hand. Jo lehnte ihren Kopf an seine Schulter und fing an ihm von dem Unfall, von damals, zu erzählen. Sie hatten sich die letzten Tagen besser kennen gelernt, doch Jo hatte nur gesagt dass sie ihre Familie verloren hatte und schuld daran war. Jetzt erzählte sie ihm alles. Shane hörte ihr stumm zu. Plötzlich stand Jo auf und sagte unter Tränen zu Shane: „Shane ich möchte das du mich nie wieder besuchen kommst. Ich Liebe dich und deshalb habe ich Angst um dich.“, dann drehte sie sich um und lief weg. „Warte Jo, bitte.“, versuchte Shane sie aufzuhalten doch sie blieb nicht stehen. Shane sprang auf und rannte ihr hinterher. Da Jo so lange in ihrem Bett gelegen hatte, hatte sie keine Kondition. Shane hatte sie schnell eingeholt und sie auf als sie stolperte und fiel. Jo war einem Nervenzusammenbruch nahe und weinte sich an Shanes Schulter die Augen aus. Shane zwang sie ihn Anzusehen, indem er ihren Kopf, unter dem Kinn, hoch drückte. Er sah ihr tief in die Augen und sah wie sich eine Träne nach der anderen ihren Weg nach unten bahnte. Shane flüsterte ihr ins Ohr: „Ich liebe dich auch!“ und küsste sie leidenschaftlich. Jos Gedanken überschlugen sich. Er küsste sie. Was wenn ihm jetzt auch etwas passierte? Schließlich ist ihr Freund damals auch nach einem Kuss in ihren Armen gestorben. Es wurde Jo alles zu viel und sie bekam starke Herzrhythmusstörungen. Shane merkte dies sofort, löste sich von ihr und suchte krampfhaft nach den Tabletten der Ärztin. Jetzt erst merkte er dass er sie in seiner anderen Hose vergessen hatte. Er hob Jo auf seine starken Arme und rannte mit ihr so schnell es ging in die Klinik. Er bog in den Flur, auf dem Jos Zimmer und das Büro Ärztin lag, ein und rammte die Ärztin. Diese erkannte die Situation sofort und half ihm Jo auf ein Bett, das im Flur stand, zu legen. Jo bekam innerhalb einer Minute ihre Spritze, die Tablette brauchte sie nicht da sie sich ja nicht wehrte. Doch Jo bewegte sich nicht mehr. Die Ärztin lief los um sich Hilfe von einigen Schwestern zu holen. „Jo wach auf. Du musst Kämpfen. Ich will nicht mehr ohne dich sein. Ich liebe dich, tu mir das nicht an bitte.“, flüsterte Shane ihr ins Ohr und fing an zu weinen. Wenn sie sterben würde wäre das ganz allein seine Schuld, weil er ihre Tabletten vergessen hatte. Shane sang ihr nun leise Moments ins Ohr.

Jo rannte, sie wollte nur noch von Shane weg, sie hatte solche Angst um ihn. Doch als sie merkte das Shane ihr hinterher lief und sogar schon auf gleicher Höhe war, wollte sie schneller laufen, sie verlor das Gleichgewicht und fiel ihm in die Arme. Sie hing an seiner Schulter und war am weinen, als er sie zwang ihn anzusehen. Er sah ihr tief in die Augen und flüsterte: „Ich liebe dich auch.“, bevor er sie küsste. Dann war plötzlich alles Schwarz um sie herum geworden und sie hatte sich gefühlt als würde sie fallen. Nach einer Ewigkeit, wie es ihr vorkam, fühlte sie das sie nicht mehr viel und hörte Shanes Stimme: „Jo wach auf. du musst Kämpfen. Ich will nicht mehr ohne dich sein. Ich liebe dich tu mir das nicht an, bitte.“, dann hörte sie ihn leise singen:
If I die tonight, I'd go with no regrets
If it's in your arms I know that I was blessed
And if your eyes are the last thing that I see
Then I know the beauty heaven holds for me
But if I make it through, if I live to see the day
If I'm with you, I'll know just what to say
The truth be told, girl you take my breath away
Every minute, every hour, every day
'Cause every moment we share together
Is even better than the moment before
If every day was as good as today was
Then I can't wait until tomorrow comes
A moment in time is all that's given you and me
A moment in time, and it's something you should seize
So I won't make the mistake of letting go
Everyday you're here I'm gonna let you know
That every moment we share together
Is even better than the moment before
If every day was as good as today was
Then I can't wait until tomorrow comes
Each morning that I get up, I love you more than ever
So girl I'll never go away, never stray
So every moment we share together
Is even better than the moment before
If every day was as good as today was
Then I can't wait until tomorrow comes
(Repeat)
I love, love, love the moments (oh yeah)
Moments that we share together
I love, love, love the moments (oh yeah)
I pray they'd last forever
(Repeat)
Plötzlich sah Jo licht, doch das Licht kam aus der Entgegengesetzten Richtung zu Shanes Stimme. Sie wusste das sie, wenn sie ins Licht ging, Tod war, sie musste sich entscheiden: der Tod den sie die ganze Zeit wollte oder Shane den sie Liebte. Sie hörte in sich hinein und ließ ihr Herz entscheiden. Dieses Schrie deutlich: Shane! Jo drehte sich in die Richtung aus der Shanes Stimme kam und wollte loslaufen, doch sie hatte nach dem ersten Schritt wieder das Gefühl zu fallen.

Dr. Pim prüfte Jos Herztöne und fing an zu fluchen, sie waren kaum noch zu hören. Sie lief los um einige Schwestern zu Hilfe zu holen. Allein konnte sie keine richtigen Wiederbelebungsversuche machen und Shane zu fragen wäre reine Zeitverschwendung. Er stand zu sehr unter Schock und war nicht ansprechbar.

Shane merkte kaum das die Ärztin weglief um Hilfe zu holen. Er sang für seine Jo Moments. Er wollte sie nicht aufgeben. Shane konnte den Gedanken, dass er Schuld an Jos Tod hatte, nicht ertragen. Plötzlich merkte er wie sich Jos Hand, die er fest umklammert hielt, leicht bewegte. Er dachte zuerst er hätte es sich nur eingebildet, doch dann sah er wie Jo die Lippen bewegte ohne einen Laut von sich zu geben. Shane konnte es nicht glauben Jo lebte. Shane nahm ihre Hand hoch und küsste sie sanft, dann sagte er: „Du schaffst es. Ich glaube an dich.“ Jo flüsterte leise kaum hörbar ein Wort immer und immer wieder: „Shane.“ Shane streichelte ihr übers Haar und sagte: „Ich bin hier süße. Es wird alles wieder gut.“ Nach einiger Zeit öffnete Jo langsam ihre Augen. Als sie Shane sah sagte sie leise zu ihm: „Ich Liebe dich!“ Shane war so glücklich darüber das Jo wieder wach war das er nun Hemmungslos weinte. Jo richtete sich vorsichtig auf und nahm ihn in den Arm. Shane erwiderte die Umarmung und drückte Jo feste aber sanft an sich. Er hatte vor sie nie wieder gehen zu lassen. Als die Ärztin wieder kam und sah dass Jo noch lebte, sie hatte lange gebraucht um eine Schwester zu finden und hatte schon geglaubt sie würde zu spät kommen, liefen auch ihr einige Tränen die Wange hinab. Sie wollte die zwei jetzt nur ungern stören, doch sie musste Jo untersuchen. Sie holte einen Rollstuhl und fuhr mit diesem zu den zwei. „Tut mir leid dass ich stören muss aber ich muss Jo untersuchen.“ Jo setzte sich in den Rollstuhl und die Ärztin fuhr mit ihr in ihr Büro.
Shane musste während der Untersuchung draußen warten. Die Ärztin untersuchte Jo gründlich und stellte fest das die Werte von Jo fast so waren wie am Morgen. Das hieß sie hatte nur minimale nicht bedenkliche Abweichungen, was für jemanden der kurz vor dem Tod war, sehr ungewöhnlich war. Jo durfte nun wieder gehen, sie musste jedoch die nächsten zwei Tage im Bett verbringen. Shane wartete schon sehnsüchtig auf Jo. Die Ärztin öffnete die Tür und Jo kam, ohne Rollstuhl, aus dem Büro. Shane stürmte auf sie zu umarmte sie und nahm sie auf die Arme, um sie in ihr Zimmer zu tragen. Jo musste über seine stürmische art lachen. Plötzlich blieb Shane wie angewurzelt stehen. „Was ist, hab ich dir wehgetan oder bin ich dir zu schwer?“, fragte sie besorgt. „Nein aber ich hab dich gerade zum ersten Mal Lachen gehört.“, meinte Shane mit strahlenden Augen und einem breiten Grinsen. Dieser Blick und das Grinsen brachten Jo gleich noch mal zum Lachen. Sie beugte sich zu ihm und gab ihm dann einfach einen Kuss. Im Zimmer angekommen ließ Shane Jo auf ihrem Bett nieder und setzte sich neben sie. Jo sah ihn an und erschrak als ihm Tränen über die Wangen liefen. „Was ist denn? Es ist doch alles gut oder nicht?“, versuchte sie ihn zu beruhigen. „Mir ist gerade klar geworden was ich alles hätte verlieren können, nur weil ich vergesslich bin.“ Jo sah ihn nur verständnislos an. „Ich meine dich. Wenn du gestorben wärst nur weil ich deine Tabletten vergessen habe hätte ich mir das nie verziehen.“, erklärte er ihr. Er hatte sich beruhigt. „Ich liebe dich über alles Jo. Für dich würde ich sogar das Singen aufgeben.“, sagte Shane und küsste sie. Jo wusste wie viel ihm das Singen bedeutete, deshalb war sie auch überglücklich das er das Gesagt hatte. Sie würde allerdings nie zulassen dass er wegen ihr das Singen aufgeben würde. „Und ich habe dank dir wieder einen Sinn zum Leben. Danke. Ich verspreche dir das ich jetzt meine Therapie beginnen und erfolgreich beenden werde.“, sagte Jo nachdem sie sich von ihm gelöst hatte. Doch kaum hatte sie den Satz beendet küsste Shane sie wieder.

Am nächsten Tag erzählte Shane Nicky, Kian, Mark und Bryan von dem was passiert war. Sie wussten zwar dass ihm etwas an einem Mädchen aus der Klinik liegt aber dass er sie so sehr liebte hatten sie nicht gewusst. Shane eröffnete ihnen, dass er, bis Jo die Therapie beendet hatte, keine Tournee und weitere Reisen mehr machen würde. Er wollte ihr in dieser schwierigen Zeit beistehen und wenn sie die Therapie erfolgreich beendet hatte würde er sie zu jeder Tour mitnehmen. Er wollte keinen Tag mehr ohne sie sein.

Keine drei Monate, es ging so schnell weil Shane sie so gut unterstützt und ihr so viel Kraft gegeben hatte, war Jo geheilt. Sie zog bei Shane ein und wurde von ihm zu jeder Tour und jedem Termin, bei dem er länger als zwei Tage weg war, mitgenommen so wie er es gesagt hatte. Ein Jahr später ritt Shane mit ihr abends, am Valentinstag, am Strand entlang. Der Vollmond schien und vor ihnen war mit brennenden Fackeln in den Sand: `Willst du mich heiraten Jo? ´, geschrieben. Beide stiegen von denn Pferden ab und Jo fiel Shane in den Arm und Sagte unter Tränen `Ja´. Sie verbrachten noch eine romantische Nacht am Strand. Fünf Monate später heirateten sie an genau der gleiche Stell bei Sonnenuntergang von tausenden von Fackeln umgeben. Kein weiteres Jahr verging und die beiden bekamen ihr erstes Kind, auf das noch weitere folgten.
Ende