
„Komm schon Dad!“ rief ich nach meinem Dad und lief weiter.
„Warte Ashley!“ mein Dad nahm seine Golftasche und folgte mir. „Joshua komm! Deine
Schwester hat es geschafft.“ rief er meinen Bruder.
„Dad! Das ist nicht nett.“ sagte ich beleidigt.
„Nun sei nicht beleidigt.“ mein Dad legte seinen Arm um meine Schultern.
„Würde es euch stören wenn ich die letzten Löcher allein spielt?
Ich fahre nach Hause.“ ich sah ihn bittend an.
„Gut. Wir sehen uns aber heute Abend zum Dinner, ja? Die Aherns kommen vorbei.“
er küßte mich auf die Stirn.
„Ja, ich bin um 7 Uhr bei euch.“ ich nahm meinen Schläger und steckte ihn
in meine Golftasche.
„Du gibst auf?“ Josh kam zu mir.
„Ja, ich muß mich noch um einen Praktikumsplatz in einer Klinik kümmern.“
ich lächelte ihn entschuldigend an.
„Ashley, ich kann dir..“ setzte meine Dad an.
„Nein Dad, das bekomme ich allein hin.“ winkte ich ab.
„Bis heute Abend!“ Josh nahm mich in den Arm. „Viel Glück!“ er küßte
mich auf die Wange.
Ich lief zum Clubhaus zurück. Am Empfang holte ich mir meinen Schlüssel
für meinen Spint.
„Machen sie bitte die Sauna fertig!“ wies ich die Angestellte, die kaum älter
war wie ich, an.
„Gern Miss McNammara. Handtücher liegen in ihrer Kabine bereit.“ sie lächelte
mich an und führte mich zu den Kabinen. „Nummer vier bitte!“
„Danke!“ ich lächelte und trat ein.
Nachdem ich meine Golfsachen ausgezogen hatte und mich in mein Handtuch eingewickelt
hatte ging ich in die Sauna. Ich entspannte mich etwas, nach einer halben Stunde
trat ich wieder hinaus.
„Lassen sie bitte meinen Wagen holen.“ ich winkte die Angestellte heran.
„Er wird bereit stehen.“ sagte sie freundlich und ich ging in die Duschkabinen.
Nachdem ich mich geduscht und umgezogen hatte trat ich vor den Spiegel. Ich sah
mich genau an. Ich trug eine Jeans und ein Top, dazu eine Jeansjacke und Pumps.
Ich kämmte meine langen braunen Haare und setzt meine Sonnenbrille auf.
Ich trat wieder an den Empfang und gab meinen Schlüssel ab.
„Ihr Wagen steht bereit. Einen schönen Tag noch Miss McNammara.“ sagte sie
freundlich.
„Vielen Dank! Wünsche ich ihnen auch!“ lächelte ich.
Ich ging nach draußen und ein Angestellter reichte mir meinen Wagenschlüssel
und öffnete die Wagentür. „Bitte sehr! Kommen sie bald wieder!“
„Vielen Dank!“ ich stieg in meinen Wagen und fuhr los.
Eine Stunde später parkte ich in der Garage meines Hauses. Ich fuhr mit dem
Fahrstuhl an die Anmeldung.
„Hallo Jack! Wie geht es ihnen?“ begrüßte ich den Portier.
„Sehr gut, Danke Miss McNammara!“ lächelte er.
„Ist Post für mich gekommen?“ ich lehnte mich an den Tresen.
„Ja, bitte schön!“ er reichte mir mehrere Briefe.
„Vielen Dank! Bis später!“ ich blätterte die Briefe durch und fuhr dann
hoch in mein Appartement.
Ich zog meine Jacke aus und öffnete die Balkontür und setzte mich raus,
während ich die Post durch sah.
Dann nahm ich mein Telefon und rief mehrere Klinken in Dublin und Umgebung an.
Immer und immer wieder die gleiche Prozedur.
„General Hospital Dublin. Was kann ich für sie tun?“ meldete sich eine freundliche
Stimme.
„Schönen guten Tag. Mein Name ist Ashley McNammara. Könnte ich bitte
die Personalabteilung sprechen?“ fragte ich höflich.
„Einen Moment, ich verbinde sie.“ Daraufhin ertönte eine Melodie.
„Miller!“ meldete sich eine ältere Dame.
„Schönen guten Tag Mrs. Miller. Mein Name ist Ashley McNammara und ich wollte
fragen ob sie einen Platz für ein praktisches Jahr in der Herzchirurgie oder
in der Pädiatrie frei haben.“ erkundigte ich mich.
„McNammara? Sind sie verwandt mit Jack McNammara?“ fragte sie erstaunt.
„Ja, er ist mein Vater.“ seufzte ich.
„Da ließe sich bestimmt etwas bezüglich des PJ machen.“ sagte sie fröhlich.
„Nein danke, ich möchte den Praktikumsplatz nicht aufgrund meines Vaters.
Vielen Dank trotzdem.“ damit legte ich auf.
Enttäuscht ließ ich das Telefon auf den Tisch fallen, ich wollte den
Praktikumplatz nicht wegen meines Vaters, sondern weil ich weiter kommen wollte.
Ich rief die Auskunft an und ließ mich verbinden.
„General Hospital Sligo! Was kann ich für sie tun?“ meldete sich ein Mann.
„Schönen guten Tag, mein Name ist Ashley McNa... Green.“ korrigierte ich
mich „Ich hätte gern die Personalabteilung gesprochen.“
„Moment.“ ein klicken ertönte in der Leitung.
„Simmons.“ meldete sich eine Frau.
„Schönen guten Tag Mrs. Simmons, mein Name ist Ashley Green und ich wollte
fragen ob sie eine Stelle für ein Praktisches Jahr in der Herzchirurgie oder
der Pädiatrie frei haben.“ fragte ich vorsichtig.
„Ich schaue mal nach...“ sie blätterte einige Unterlagen durch „...Wir suchen
noch einen PJ`ler für die Pädiatrie ab August.“ erklärte sie mir.
„Sehr gut, dann schicke ich ihnen meine Unterlagen zu. Mrs. Simmons, ich muß
ihnen da noch etwas gestehen.“ ich holte tief Luft.
„Na Miss Green.“ lachte sie.
„Das ist es ich heiße nicht Green, sondern McNammara.“ sagte ich tonlos.
„McNammara? Kennen sie...?“ begann sie.
„Ja ich kenne Jack McNammara, er ist zufällig mein Vater.“ ich seufzte auf.
„Gut, aber das verschafft ihnen bei uns keinen Bonus. Ich hoffe das wissen sie.“
sagte sie schnell.
„Ich weiß es nicht nur sondern ich hoffe darauf.“ lachte ich.
„Gut, schicken sie uns ihre Unterlagen und sie bekommen dann Bescheid. Schönen
Tag noch!“ sagte sie.
„Vielen Dank! Wünsche ich ihnen auch.“ damit legte ich auf.
Zufrieden lehnte ich mich in meinem Stuhl zurück.
Am späten Nachmittag fuhr ich in die Stadt in das Büro meines Vaters.
„Guten Tag Miss McNammara. Soll ich sie bei ihrem Vater anmelden?“ seine Sekretärin
sah mich fragend an.
„Ja, bitte!“ ich setzte mich und sie telefonierte kurz mit meinem Dad.
Mein Dad besaß eine große Computerfirma die überall in Irland
Außenstellen hatte. Er erarbeitete neue Computersysteme und Programme und
hatte die marktführende Position in Irland. Jeder kennt McNammara Systems,
dadurch wurde es mir und meinem Bruder nicht unbedingt einfacher gemacht, wie
ich heute mal wieder fest stellen mußte.
„Sie können rein gehen!“ sie deutete auf die Tür.
„Danke!“ ich klopfte an und trat ein.
„Ashley, was verschafft mir die Ehre?“ er stand auf und küßte mich
auf die Wange.
„Ich wollte dir nur sagen das ich einen Platz für mein PJ gefunden habe.“
erzählte ich stolz.
„PJ?“ er sah mich verständnislos an.
„Dad, ich habe die letzten 6 Jahre Medizin studiert, falls du dich erinnerst und
ich muß noch ein Praktisches Jahr machen um eine Zulassung zu bekommen.“
ich sah ihn enttäuscht an.
„Das weiß ich doch Schatz!“ er setzte sich mir gegenüber und nahm meine
Hand.
„Dad, da gibt es noch etwas!“ ich sah ihn mit einem geübten Augenaufschlag
an.
„Na dann mal los!“ lachte er.
„Ich habe den Platz im Sligo General Hospital bekommen. Ich wollte dich fragen
ob ich in unser Strandhaus in Strandhill einziehen kann. Bitte!“ ich sah ihn bettelnd
an.
„Ich muß das zwar erst noch mit deiner Mum besprechen aber ich denke es
geht in Ordnung...“ lächelte er „...Was ist mit deinem Appartement in Dun
Loghaire?“ er zog eine Augenbraue hoch.
„In das kann doch Josh einziehen, er war eh schon scharf darauf seitdem ich es
zum Geburtstag bekommen habe.“ lachte ich.
„Dann hätten deine Mum und ich unser Haus endlich mal wieder für uns!“
grinste er.
„Siehst du, das überzeugt bestimmt auch Mum.“ ich grinste ihn schelmisch
an.
„Das werden wir sehen.“ lachte er.
Wir wurden vom Telefon unterbrochen und nachdem ich fünf Minuten dem Gespräch
zugehört hatte, wußte ich das es länger dauern würde, ich
schickte meinem Dad einen Handkuß und verließ sein Büro.
„Bis heute Abend!“ sagte ich leise und er lächelte.
Ich fuhr zu meinem Friseur und ließ mir meine Haare für heute Abend
hochstecken, dann fuhr ich in mein Appartement und suchte mir ein passendes Kleid
heraus. Ich entschied mich nach langem hin und her für ein kurzes hellblaues
Kleid und einen weißen Blazer mit den dazu passenden Schuhen.
Gegen 6 Uhr fuhr ich Richtung Bray, wo meine Eltern wohnten, nach 20 Minuten erreichte
ich unser Haus. Nachdem ich den Code für das Tor eingegeben hatte parkte
ich hinter dem Haus. Ich ging durch den Hintereingang und lief unserer Haushälterin
Mrs. Danes in die Arme. Sie war früher meines und Josh`s Kindermädchen
gewesen und nachdem wir alt genug waren arbeitete sie als Haushälterin und
gute Seele für unsere Eltern.
„Ashley, mein Engel!“ sie nahm mich in den Arm.
„Lizzy!“ ich umarmte sie fest. „Es ist schön dich zu sehen!“ ich gab ihr
einen Kuß.
„Du bist so selten hier, mein Engel. Ich habe dich schon bestimmt zwei Monate
nicht gesehen.“ rügte sie mich.
„Es tut mir leid, aber ich hatte mit den Abschlußarbeiten so viel um die
Ohren.“ ich sah sie reumütig an.
„Ach, ja ich habe ja was für dich..“ sie zog mich in die Küche „...Hier
mein Engel.“ sie reichte mir eine kleine Schachtel „Zum abgeschlossenem Studium.
Ich bin so stolz auf dich!“ sie küßte mich.
„Danke Lizzy!“ ich nahm die Schachtel und öffnete sie vorsichtig, darin lag
ein Armband mit einem kleinen Amulett daran.
„Mach es auf.“ Lizzy sah mich gespannt an.
Ich klappte es auf, auf der einen Seite war ein kleines Bild von mir als vierjährige,
darunter Stand Angel Ash und auf der anderen Seite ein neues Bild, von der Geburtstagsfeier
meines Vaters vor vier Monaten, darunter stand Ashley Elizabeth McNammara M.D.
Ich hatte Tränen in den Augen. „Danke Lizzy!“ ich nahm sie in den Arm.
„Mein kleiner Engel!“ sie küßte meine Stirn, so wie es mein Dad immer
tat. „Du bist so schnell groß geworden. Ich habe dich immer noch vor Augen
wie du mit drei Jahren draußen in den Gartenteich gefallen bist und die
Umgebung zusammen geschrien hast und jetzt bist du schon 24, ich kann es nicht
fassen.“ sie strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. „Aber jetzt geh, deine
Mum wartet schon auf dich!“ sie fuchtelte mit ihrer Hand herum und wischte sich
eine Träne weg.
„Ich danke dir so sehr!“ ich nahm sie nochmals in den Arm bevor ich raus ging.
Ich und Josh hatten zu Lizzy eine sehr gute Beziehung, da unsere Eltern immer
viel unterwegs waren, waren wir sehr oft mit ihr allein. Josh und ich sehen sie
als unsere Grandma, da sie nun mittlerweile schon über 70 war. Wir liebten
sie beide sehr und kamen manchmal nur um sie zu besuchen oder um Rat zu fragen.
Natürlich lieben wir auch unsere Eltern, aber wenn man sie als Kind nur jedes
zweite Wochenende sieht dann ist es schwierig eine innige Bindung aufzubauen.
Wir bekamen alles was wir wollten, ob es nun ein Boot, ein Auto oder etwas anderes
war, aber Liebe bekamen wir hauptsächlich von Lizzy und wir sind ihr sehr
dankbar, das sie uns so wie ihre eigenen Kinder liebt. Meine Mum hatte zu uns
ein eher unterkühltes Verhältnis, da wir in ihren Augen uns nicht unserem
Stand gemäß verhielten.
„Mum?“ rief ich als ich die Küche verließ.
„Ich bin hier!“ kam es aus dem Wohnzimmer.
Ich trat ein und sie nahm mich in den Arm.
„Ashley. Komm setzt dich einen Moment, bevor die Gäste kommen.“ sie klopfte
auf das Sofa neben sich.
Ich setzte mich und sah sie gespannt an.
„Dein Dad hat mich angerufen und mir von deinen Plänen erzählt.“ sie
lächelte.
„Und was hältst du davon?“ ich legte meinen Kopf schief.
„Ich finde es sehr gut. Ich weiß das es hier in Dublin sehr schwer für
dich geworden wäre.“ sie nahm meine Hand.
„Ja.“ sagte ich nur.
„Ich habe Lizzy gebeten sich nach einer Haushaltshilfe in Sligo für dich
umzusehen.“ sie streichelte meine Hand.
„Mum, ich möchte nicht ständig jemanden um mich herum haben, so groß
ist das Haus auch nicht. Ich schaffe das allein.“ wehrte ich mich.
„Sie soll ja nur ein bis zweimal die Woche vorbei kommen und nach dem Rechten
sehen. Bitte!“ sie sah mich mit ihrem Keine-Widerrede-Blick an.
„Gut Mum.“ gab ich nach.
„Sehr schön, in der Garage vom Haus steht auch noch der alte Jeep deines
Dad`s, den schenkt er dir. Und das Haus überschreiben wir dir auch!“ sie
grinste mich triumphierend an.
„Mum..“ setzte ich an.
„Schätzchen, das ist unser Geschenk für dein abgeschlossenes Studium.“
sie sah mich lächelnd an. Ich sah auf das Armband und nickte. Dieses Armband
bedeutete mir mehr wie jedes Haus, aber meine Mum würde das nie verstehen.
Ich sammelte mich und holte tief Luft. „Ich danke euch!“ ich nahm sie in den Arm.„Wann
kommen die Ahern`s?“ ich sah auf die Uhr.
„Oh, sie müßten gleich kommen. Sie bringen ihre Kinder und Schwiegerkinder
mit.“ sie stand auf und warf einen prüfenden Blick in den Spiegel. „Kommst
du?“ sie sah sich nach mir um.
Ich strich mein Kleid glatt und folgte ihr als es an der Tür klingelte. Lizzy
öffnete sie und ließ alle in den großen Saal durch gehen. Mein
Dad und mein Bruder kamen einige Augenblicke nach Ihnen die Treppe runter.
„Ash!“ mein Bruder nahm mich stürmisch in den Arm.
„Hey, wir haben uns gerade mal ein paar Stunden nicht gesehen.“ lachte ich.
„Danke fürs Appartement.“ grinste er und ich boxte ihn in die Seite.
„Du mußt mich aber oft besuchen kommen.“ ich hielt ihn am Arm fest.
„Natürlich, immer wenn Dad mir frei gibt, komme ich zu dir.“ er zwinkerte
mir zu.
„Ich meine es Ernst.“ sagte ich leise.
„Ich auch! Komm her!“ er zog mich wieder in seine Arme und strich mir über
den Rücken.
„Ich komme sooft es geht. Darf ich Jenny mitbringen?“ er lächelte mich an.
„Sicher.“ lachte ich.
„Ich werde Mum und Dad heute übrigens sagen das ich mit ihr zusammen in das
Appartement einziehe und das ich mich mit ihr verlobt habe.“ er grinste.
„Herzlichen Glückwunsch!“ ich fiel ihm um den Hals.
Jenny und Josh waren seit über zwei Jahren zusammen, er hatte sie durch mich
kennen gelernt. Ich machte ein Praktikum in dem Krankenhaus in dem sie als Krankenschwester
arbeitete. Wir gingen oft zu dritt aus.
„Ich freu mich so für euch!“ jubelte ich „Hast du es schon Lizzy erzählt?“
„Ja, sie hat geweint.“ er sah zu Boden.
„Mum und Dad werden nicht begeistert sein. Ich höre schon Mum: Sie ist nicht
gut genug für dich, sie ist doch nur eine Krankenschwester und ihre Eltern
haben nicht einmal ein eigenes Geschäft.“ äffte ich sie nach.
„Es ist mir egal. Ich liebe sie und Mum und Dad müssen sich damit abfinden.
Ich glaube kaum das Mum so etwas sagen wird, wenn sie dabei ist.“ lächelte
er und diesem Moment klingelte es erneut.
„Ich geh schon Lizzy!“ rief Josh und öffnete die Tür. Jenny stand unsicher
in der Tür.
„Komm rein!“ Josh küßte sie.
„Hey Jen!“ ich nahm sie in den Arm.
„Hallo Ash! Ich bin so froh dich zu sehen! Josh wußte nicht ob du kommst.“
sie atmete erleichtert auf.
„Ich lasse dich doch nicht nur mit meinem Bruder in die Höhle des Löwen.“
lachte ich und wir gingen ebenfalls in den Saal. Unsere Eltern sahen uns zwar
etwas verständnislos an aber sagten nichts.
„Darf ich vorstellen? Das ist Jennifer Allistor, meine Verlobte.“ stellte er Jen
den Gästen vor.
Mein Dad fing sich nach einigen Schreckenssekunden „Und das sind unsere Gäste
Bertie Ahern und seine Frau Lilian, seine Tochter Cecilia und ich Mann David Clark,
seine Tochter Georgina und ihr Mann Nicolas Bryne.“ stellte er ihr unsere Gäste
vor.
„Und das ist meine Tochter Ashley und mein Sohn Joshua.“ stellte er nun auch uns
vor.
Ich nickte in die Runde und nahm neben meine Mutter Platz.
„Wußtest du davon?“ zischte sie mir zu.
„Sicher, seit fünf Minuten!“ zischte ich zurück und sah zu Georgina
und Nicolas die uns gegenüber saßen und grinsten. „Beruhige dich Mum.“
fügte ich hinzu, aber meine Mum sah ziemlich sauer aus, auch wenn sie es
sehr gut überspielte.
„Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.“ sagte sie drohend.
„Ich denke doch.“ ich grinste sie funkelnd an.
Dann wurde die Vorspeise serviert, ich sah zu Jen und zwinkerte ihr zu. Georgina
hatte es mitbekommen und lächelte mich an.
Während des Essen wurde über Politik und die Firma gesprochen und ich
langweilte mich ziemlich. Kurz vor der Nachspeise konnte ich ein gähnen nicht
mehr unterdrücken und Nicolas grinste mich an, ich zuckte entschuldigend
mit den Schultern.
Nach dem Essen gingen meine Eltern mit den Ahern`s in den Salon um etwas zu trinken,
während sich die jüngere Generation ins Wohnzimmer zurück zog.
„Sehr ermüdend.“ Nicolas grinste mich an.
„Das kann mal wohl sagen.“ lachte ich „Ich bin Ash.“ ich reichte ihn die Hand.
„Ich bin Nicky.“ lachte er.
Wir stellten uns alle nochmals persönlich vor und Josh machte einen auf Barkeeper.
„Deine Eltern wußten wohl noch nichts von eurer Verlobung, oder?“ David
sah gespannt zu Jen.
„Nein und ich denke sie sind nicht sonderlich erfreut.“ sie lächelte schüchtern.
„Ist doch egal!“ sagte ich und legte meine Arme um sie „Ich mag dich und Josh
liebt dich!“
„Darauf stoßen wir an.“ Gina erhob ihr Glas.
Wir unterhielten uns über alles mögliche.
„Und was machst du so? Du studierst Medizin, oder?“ Nicky sah mich fragend an.
„Ich bin seit einem Monat fertig und ziehe bald nach Sligo um mein praktisches
Jahr zu machen.“ sagte ich.
„Sligo? Freunde von uns wohnen da.“ er sah zu Gina „Vielleicht können wir
dich mal besuchen kommen.“ er zwinkerte mir zu.
„Würde mich sehr freuen.“ erwiderte ich.
„Ashley kommst du bitte mal?“ meine Mum stand in der Tür.
Ich sah zu Josh und stand auf.
Kaum war ich im Flur sah sie mich böse an.
„Du hast davon gewußt?“ sagte sie gereizt und ziemlich laut.
„Wie bitte Mum, ich glaube es haben dich noch nicht alle gehört.“ erwiderte
ich zornig.
„Sprich nicht so mit mir..“ sie nahm meinen Arm. „...Ich bin deine Mutter und
ich fand es unhöflich uns so vorzuführen.“
„Warum sagst du mir das?“ ich sah sie verständnislos an.
„Ich möchte das du mit ihm redest.“ sagte sie scharf.
„Das werde ich nicht tun.“ sagte ich ebenfalls scharf.
„Ashley.“ sie sah mich durchdringend an.
„Nein Mum, das werde ich nicht tun. Jen ist mir sehr wichtig und ich liebe Josh.
Sie sollen glücklich werden.“ ich machte mich von ihr los.
„Ashley!“ wiederholte sie.
„Ich werde jetzt gehen Mum.“ damit ließ ich sie stehen und ging zurück
ins Wohnzimmer.
„Ich gehe.“ sagte ich bestimmt und ging zu Jen und nahm sie in den Arm.
„Sie beruhigt sich wieder.“ flüsterte ich ihr ins Ohr.
Dann ging ich zu Josh und umarmte ihn „Du schaffst das schon!“ ich küßte
ihn und nahm meine Tasche.
„Tut mir wirklich sehr leid, es war ein sehr netter Abend.“ ich reichte jedem
die Hand.
„Wann ziehst du denn nach Sligo?“ wollte Nicky noch von mir wissen.
„Nächsten Monat.“ sagte ich und ging hinaus.
In der Küche stand Lizzy und sah mich mitleidig an.
„Es tut mir so leid mein Engel!“ sie nahm mich in den Arm.
„Lizzy, es war zu erwarten Sie versteht mal wieder gar nichts. Sie sagt immer
ihr liegt unser Glück am Herzen, aber wenn ich wählen könnte würde
ich lieber eine Familie mit weniger Geld, dafür mit mehr Liebe wählen.“
sagte ich traurig.
„Engel, dir und Josh hat es doch nie an etwas gefehlt.“ sie strich mir wieder
eine Strähne aus dem Gesicht und ich sah sie mit Tränen in den Augen
an.
„Doch Lizzy, sie hat uns nie mal einfach so in den Arm genommen und uns gesagt
das sie uns liebt oder das sie stolz auf uns ist. Dad ist da anders, er interessiert
sich für uns.“ eine Träne lief über meine Gesicht.
Lizzy wischte sie weg. „Mein Engelchen!“
„Ich bin so froh das wir dich haben!“ ich küßte sie und ging zur Hintertür.
„Ich habe dich sehr lieb!“ ich drehte mich zu ihr um.
„Ich dich auch!“ sie schickte mir einen Kuß hinterher und ich ging zu meinem
Wagen. Ich sah ihn an, auch ein Geschenk meiner Eltern, zu meinem 24.Geburtstag,
ein Audi TT in silber als Cabrio. Meine Mum meinte es wäre meine Lieblingsfarbe,
nicht einmal das wußte sie von mir. Meine Lieblingsfarbe war schon immer
rosa. Na, gut für ein Auto vielleicht ungeeignet aber sie wußte es
nicht einmal.
Ich sah zum Haus zurück und stieg ein.
Die nächsten vier Wochen organisierte ich meinen Umzug und vermied es zu
meinen Eltern zu fahren. Ich besuchte meinen Dad zwischendurch immer mal in seinem
Büro und er versuchte mich zu überzeugen mit meiner Mum zu reden, er
erzählte auch das sie sich mit Josh gestritten hatte und er nun auch nicht
mit ihr reden würde. Doch dieses Mal wollte ich nicht wieder nachgeben und
es hinnehmen.
Am Abend vor meinem Umzug fuhr ich zum Haus meiner Eltern um mich von Lizzy zu
verabschieden. Ich fuhr die Auffahrt hoch und parkte. Ich erwartete Lizzy in der
Tür zu sehen, doch meine Mum stand dort.
„Ashley.“ sie kam auf mich zu.
„Ich möchte nicht mit dir reden Mum.“ ich ging an ihr vorbei.
„Warte doch, ich möchte dir etwas geben bevor du nach Sligo fährst.“
sie gab mir ein Paket.
„Danke.“ sagte ich tonlos.
„Mach es doch bitte auf.“ sie sah mich bittend an.
Ich hing meine Jacke auf und nahm das Paket und machte es auf. Darin lag ein Kleid
von Chanel und passende Schuhe.
„Du hast nichts verstanden.“ sagte ich matt und stellte das Paket auf den Tisch.
„Ashley!“ meine Mum kam mir hinterher.
„Ich werde mich jetzt von Lizzy verabschieden und dann werde ich gehen.“ damit
betrat ich die Küche und schloß die Tür.
„Das war nicht sehr nett.“ rügte mich Lizzy.
„Bitte nicht du auch noch.“ ich seufzte auf.
„Engelchen.“ sie nahm mich in den Arm „Ich werde dir jetzt keine Predigt halten.“
sie knuffte mich.
„Danke! Ich brauche einfach nur Zeit.“ sagte ich setzte mich an den Tisch.
„Die wirst du ja bald haben. Wann fängst du denn an zu arbeiten?“ sie stellte
mir einen Tee hin.
„Am 1. August.“ ich nahm einen Schluck Tee und sie stellte mir einen Korb auf
den Tisch.
„Damit du nicht verhungerst, du bist eh schon so dünn!“ sie lachte. „hier
haben wir selbstgemachte Marmelade und Gelee, drei Pakete von deinem Lieblingstee,
deine Lieblingswurst und zwei fertige Mittagessen, die brauchst du nur aufzuwärmen.
Und schließlich noch eine Tüte mit Schoko Keksen.“ sie lachte und schob
de Korb zu mir.
„Du bist die Beste!“ ich stand auf und umarmte sie.
„So mein Engel nun heißt es Abschied nehmen.“ sie sah mich traurig an.
„Ich bin nur knapp drei Stunden entfernt, ich komme dich besuchen!“ ich gab ihr
noch einen Kuß und nahm den Korb und ging hinaus. Ich haßte Abschiede.
Von Josh und Jen hatte mich gestern Abend bei einem Abendessen verabschiedet und
ich war heute Morgen bei meinem Dad im Büro gewesen und Bye zu sagen.
Meine Mum stand in der Wohnzimmertür.
„Bye.“ sagte ich und ging hinaus.
„Bye.“ sagte sie leise.
Am nächsten Morgen fuhr ich früh nach Sligo und dann in unser, bzw.
mein Haus nach Strandhill. Ich packte die Sachen aus und versuchte Ordnung in
die Umzugskartons, die die Umzugsfirma vor einer Woche gebracht hatte zu bringen.
Todmüde fiel ich abends, nachdem ich kurz mit Josh und meinem Dad telefoniert
hatte ins Bett.
Am nächsten Morgen strahlte die Sonne und es war heiß draußen,
ich stellte die Musik lauter an und legte mich im Bikini an den Pool.
„Geht es etwas leiser?“ bellte ein Nachbar zu mir herüber.
„Geht es etwas freundlicher?“ schrie ich zurück und blieb liegen.
„Geht es etwas leiser, bitte!“ schrie er nun wieder doch ich ignorierte ihn und
er gab nach mehreren Versuchen auf.
Ich hätte nachgeben können aber ich wollte einfach nicht. Am Nachmittag
beschloß ich etwas surfen zu gehen. Ich zog mir meinen Surfanzug an und
schnappte mir mein Brett, zum Strand waren es nur wenige Minuten und die Wellen
sahen perfekt aus. Ich stürzte mich gleich in die Fluten und stellte mich
in den Wind.
„Hey!“ hörte ich jemanden rufen, ich ließ mein Segel etwas runter und
entdeckte das ich jemanden unabsichtlich geschnitten hatte.
„Sorry!“ rief ich nicht sehr überzeugend.
„Dir gehört der Strand nicht allein.“ rief er rüber.
„Noch nicht!“ erwiderte ich schnippisch.
Als ich aus dem Wasser kam, baute der andere Surfer gerade sein Segel ab.
„Paß beim nächsten Mal besser auf.“ sagte er als ich an ihm vorbei
ging.
„Moment mal, dir gehört der Strand auch nicht!“ ich lief über die Dünen
zurück zum Haus, als ich den anderen Surfer ins Nachbarhaus rein gehen sah.
Wir sahen uns beide an und lächelten uns gequält zu.
Nach drei Wochen Urlaub fing ich an zu arbeiten. Wie mir Mrs. Simmons prophezeit
hatte faßte mich keiner mit Samthandschuhen an, aber die Arbeit machte
mir sehr viel Spaß. Ich hatte beschlossen mich nur noch der Pädiatrie
zu widmen und begann meine Doktorarbeit zu schreiben. Mein Nachbar und ich fanden
immer was neues wegen dem wir uns streiten konnten. Ich fand im Krankenhaus
sehr schnell Anschluß, aber ich vermied es über meine Familie zu
reden, nur über meinen Bruder redete ich, da er mich oft mit Jen besuchen
kam. Das Verhältnis von uns zu unserer Mum blieb angespannt aber immerhin
redeten wir wieder das Nötigste miteinander.
Nach 8 Tagen Dauerdienst hatte ich endlich mal wieder 4 Tage frei und relaxte
im Wintergarten. Ich hatte mir meinen Lieblingspulli und meine verwaschene Jeans
angezogen und meine Haare wild hoch gesteckt. Ich war gerade in mein Buch vertieft,
als es an der Tür klingelte.
Ich stand widerwillig auf und ging zur Tür, mein Nachbar sah mich zerknirscht
an.
„Darf ich mal bitte bei ihnen telefonieren? Ich habe mich ausgesperrt.“ gab
er zu.
Ich grinste „Aber sicher, dort liegt das Telefon.“ ich deutete auf mein schnurloses
Telefon.
„Danke!“ sagte er matt und nahm das Telefon, plötzlich klingelte mein Handy.
„Ashley McNammara.“ meldete ich mich.
„Hallo Miss McNammara! Hier ist das Büro ihres Vaters er fragt ob sie zum
Essen am nächsten Wochenende kommen können.“ fragte die Sekretärin
meines Dad`s.
„Tut mir leid, nächstes Wochenende kann ich es nicht einrichten, bitte
sagen sie meinem Dad das ich melde wenn ich wieder ein freies Wochenende habe.
Vielen Dank.“ ich legte auf.
„Danke, ein Freund von mir kommt gleich mit einem Ersatzschlüssel vorbei.“
meinte mein Nachbar und reichte mir das Telefon.
„Möchten sie hier warten?“ bot ich ihm an.
„Nein, dauert ja nicht lange ich warte drüben.“ sagte er und ging hinaus.
„Gut. Bye!“ ich brachte ihn zu Tür.
„Bye.“ er ging zu seinem Haus rüber.
Nach gut einer Stunde beschloß ich etwas spazieren zu gehen. Ich zog mir
meine Jacke und Turnschuhe an und ging raus. Ich sah zum Nachbarhaus und sah
meinen Nachbar noch immer auf der Treppe sitzen.
„Wollen sie nicht doch rein kommen?“ ich winkte ihm zu.
„Er müßte gleich hier sein.“ grinste er mich nicht sehr überzeugend
an.
„Kommen sie, ich mache uns einen Tee.“ ich sah ihn an und er kam rüber.
Wir setzten uns in die Küche und ich reichte ihm einen Becher mit Tee.
„Vielen Dank!“ er nahm dankbar den Becher und wärmte sich die Hände.
„Gern geschehen. Ich bin Ashley McNammara.“ ich reichte ihm meine Hand.
„Freut mich, ich bin Kian Egan.“ er lächelte. „Moment mal, kommst du aus
Dublin?“ er sah mich mit großen Augen an.
„Ja. Wieso?“ ich setzte mich zu ihm.
„Nicky hat mir von dir erzählt.“ erklärte er.
„Nicky? Woher kennst du ihn?“ ich sah ihn perplex an.
„Wir sind in der gleichen Band.“ lachte er „Westlife.“
„Oh, man. Stimmt ja?“ ich schlug mir an den Kopf. „Er erzählte mir das
er Freunde hier hat.“
„Er hat dich als sehr nette junge Frau beschrieben.“ grinste er.
„Und dann stellt sich heraus das deine bescheuerte Nachbarin diese Frau sein
soll.“ grinste ich.
„Ja.“ stellte er fest.
Wir unterhielten uns und lachten über die Sachen über die wir uns
gestritten hatten. Nach einer weiteren Stunde ertönte draußen ein
Hupen und wir gingen raus. Ich wollte mich von Kian verabschieden, doch er hielt
mich fest. „Komm, ich stell dich einem Freund vor.“
„Hallo Ki!“ ein junger Mann stieg aus und grinste uns an.
„Hi Mark! Das ist Ashley.“ er deutete auf mich.
„Hallo!“ ich nahm Marks ausgestreckte Hand und lächelte ihn an.
„Du solltest einen Schlüssel bei deinen Nachbarn abgeben..“ er hielt Kian
einen Schlüssel hin „...Nur nicht bei deiner durchgedrehten Psycho Nachbarin.“
lachte er.
„Danke! Damit wäre dann wohl ich gemeint.“ ich sah ihn an.
Er sah perplex zu Kian.
„Es hat sich herausgestellt das sie gar nicht so Psycho ist!“ lachte Kian „Das
ist Ashley McNammara. Die Ashley von der uns Nicky erzählt hat.“
„Vielen Dank Kian!“ ich schubste ihn leicht.
„Sorry!“ Mark grinste mich an.
„Kein Problem.“ ich winkte ab. „So, Kian du kannst jetzt wieder rein und ich
gehe jetzt spazieren.“
„Wir sehen uns bestimmt.“ grinste Kian.
„Ja, ich denke es läßt sich nicht vermeiden.“ lachte ich.
„Darf ich dich begleiten?“ Mark sah mich von der Seite an.
„Bitte?“ fragte ich überrascht.
„Darf ich dich begleiten?“ wiederholte er.
„Wenn du möchtest.“ ich zuckte mit den Schultern. „ich hole meine Jacke.“
„Gut, ich parke den Wagen.“ Mark stieg ein und fuhr auf die Auffahrt von Kian.
Kian grinste uns hinterher als wir uns auf den Weg zum Strand machten.
„Woher kommst du?“ fragte ich Mark unvermittelt.
„Sligo.“ sagte er und sah mich an.
„Und dann brauchst du zwei Stunden um dem armen Kian seinen Schlüssel zu
bringen?“ ich zog eine Augenbraue hoch.
„Ich mußte ihn bei einem anderen Freund abholen und da bin ich hängen
geblieben.“ er grinste entschuldigend.
„Und da hast du den armen Kian draußen stehen lassen?“ lachte ich.
„Nun ja der kleine Sean war einfach interessanter.“ lächelte er.
„Sean?“ ich blieb stehen und sah ihn an.
„Unser Freund und seine Frau haben vor drei Wochen ein Baby bekommen.“ erklärte
er.
„Warum wolltest du eigentlich mitkommen?“ wechselte ich aprupt das Thema.
„Weil ich dich interessant finde.“ er sah zu Boden und fuhr sich durch die Haare.
„Den Psycho?“ grinste ich.
„Es tut mir wirklich leid.“ er sah mich geknickt an.
„Ist ja gut.“ ich harkte mich bei ihm unter und wir liefen weiter.
Wir unterhielten uns und verstanden uns sehr gut. Er gefiel mir sehr gut und
ich fühlte mich sehr von ihm angezogen.
Wir trafen uns öfter und gingen spazieren, meistens brachte er seinen Hund
Snoopy mit und wir tobten mit ihm am Strand. Das ging mehrere Monate so und
wir wurden uns schnell vertraut. Als es endlich wieder wärmer wurde gingen
wir fast jeden Tag spazieren.
Am Sonntag nach Mark´s Geburtstagsfeier liefen wir wieder mit Snoopy am
Strand entlang, als er sich plötzlich mitten im Gespräch nach vorn
beugte.
„Autsch!“ Mark hielt eine Hand vor sein rechtes Auge.
„Was ist los?“ fragte ich besorgt.
„Mir ist was ins Auge geflogen.“ er rieb sein Auge.
„Laß das!“ ich hielt seine Hand fest und hielt seinen Kopf fest. Ich drückte
das Auge auf und entfernte eine kleine Fliege. „Geschafft. Alles O.K.?“
„Ja.“ er hielt mich fest und zog mich zu sich.
„Ist das meine Belohnung?“ grinste ich.
„Nein, aber das hier!“ er küßte mich zärtlich.
Wir standen eine ganze Weile so da und küßten uns.
„Du gehst aber ganz schön ran.“ lachte ich.
„Was dagegen? Ich glaube nicht.“ er zog die Stirn kraus.
„Nein, du bist schon ganz niedlich.“ gab ich zu.
„Niedlich?“ er sah mich schockiert an.
„Ja.“ ich lief ein Stück voraus.
Mark holte mich ein und wir fielen in den Sand.
„Schon komisch.“ sagte Mark und sah mich lange an.
„Was?“ grinste ich.
„Am Anfang erzählte mir Kian du seist ein verwöhntes Mädchen
aus reichem Hause der man jeden Wunsch von den Augen abliest und jetzt sehe
ich wer du wirklich bist.“ er streichelte zärtlich meine Wange und küßte
mich.
„Wer bin ich denn?“ ich nahm seine Hand.
„Du bist eine engagierte Kinderärztin, eine tolle Zuhörerin. Du bist
klug, witzig und intelligent....“ er sah mich liebevoll an „...Und du hast mir
den Kopf verdreht.“ er küßte mich.
„Danke.“ ich sah ihn an „Wollen wir aufstehen? Es wird kalt.“ grinste ich.
Mark stand auf und half mir hoch.
Wir gingen noch eine Weile spazieren und liefen dann zurück zum Haus. Kian
stand in der Auffahrt und verabschiedete sich gerade von Jodie.
„Hi Mark! Hi Ash!“ er winkte uns zu.
„Hi!“ riefen wir beide gleichzeitig.
„Was geht denn da ab?“ Jodie sah zu uns und auf unsere Hände.
„Was soll sein?“ Mark zog mich zu sich und küßte mich.
Jodie und Kian klatschten und wir verbeugten uns höflich.
„Ach Ash, bevor ich es vergesse, hier ist ein Einschreiben für dich.“ er
hielt einen Brief hoch „...Ich habe auch einen bekommen, ist die Einladung zur
Hochzeit deines Bruders.“
Ich nahm ihm den Brief ab und öffnete ihn.
Jack und Kathlyn McNammara
laden sie herzlich zur Trauung ihres Sohnes
Joshua Caleb McNammara
&
Jennifer Allistor
am 12.Juli 2006 um 11 Uhr in der St. Patricks Cathedral
anschließende Feierlichkeiten im Dublin`s Castle
ein!
Darunter stand noch eine Anmerkung meiner Mum:
< Liebste Ashley, natürlich sind auch dein Freund und seine Eltern eingeladen
(Falls vorhanden) Mum >
Ich seufzte auf.
„Was ist denn?“ fragte Kian erstaunt.
„Meine Mum hat noch ein nettes Kommentar dazu geschrieben, ich soll meinen Freund
und seine Eltern mitbringen.“ ich sah zu Mark.
„Ist doch toll, ich erzähle es heute Abend meinen Eltern.“ er sah mich
freudig an.
„Aber..“ setzte ich an.
„Ashley, meine Mum und mein Dad mögen dich und sie werden sich freuen deine
Eltern kennen zu lernen.“ er nahm mich in den Arm.
„Deine Eltern kennen sie?“ fragte Kian erstaunt.
„Ja, wir waren schon oft zum Essen bei ihnen.“ erklärte Mark und zwinkerte
ihm zu.
„Gut, dann wäre das geklärt. Wollen wir dann zusammen fliegen? Shane
hat auch eine Einladung bekommen.“ Kian sah uns fragend an.
„Es sind doch noch 6 Wochen und ich werde schon ein paar Tage früher hinfahren
müssen, ich bin Jen`s Trauzeugin!“ grinste ich.
„Meine Eltern und mich könnt ihr einplanen.“ Mark reckte seinen Daumen
in die Höhe und grinste Kian an.
„Gut, ich muß los. Bye Ash! Bye Mark!“ sie nahm mich in den Arm.
„Bye Jodie!“ ich zwinkerte ihr zu.
Die nächsten 6 Wochen vergingen wie im Flug. Mark und seine Eltern hatten
die Einladung sehr gern angenommen und ich telefonierte viel mit Jen und Josh.
Meine Eltern hatte die Organisation an sich genommen und hatten alles und jeden
mit einem Namen aus Irland eingeladen. Es waren bis jetzt 300 Zusagen gekommen
und die Hello! hatte die exklusiven Foto Rechte. Jen hatte Angst das irgend
etwas schief gehen könnte und war mit ihren Nerven am Ende. Ich versuchte
sie so gut wie möglich zu beruhigen. Josh und ich kannten es schon, da
wir öfter in irgendwelchen Zeitungen auftauchten. Doch meistens interessierten
sich die Medien zum Glück nur für unsere Eltern, Josh und ich hatten
unsere Ruhe.
Am 10. Juni fuhr ich mit dem Auto nach Dublin, morgens verabschiedete ich mich
von Mark.
„Bye Süße!“ er nahm mich in den Arm.
„Bye.“ ich küßte ihn zärtlich.
„Wann sehen wir uns denn am Sonntag?“ er hielt mich fest umschlungen.
„Wir sehen uns wohl erst in der Kirche. Hast du schon mit deinem Management
gesprochen?“ ich kuschelte mich an ihn.
„Ja, es ist in Ordnung. Am Montag kommt gleich die offizielle Bestätigung.“
er küßte meine Stirn „Du mußt los, sonst kommst du in die Rush
Hour.“
„O.K.!“ ich küßte ihn schnell und ging dann zu meinem Wagen.
„Ash?“ rief er mir nach.
„Was?“ ich drehte mich um.
„Ich liebe Dich!“ er grinste mich an.
„Ich dich auch!“ ich schickte ihm einen Kuß und fuhr dann los.
Jen und ich verbrachten die nächsten Tage zusammen und ich organisierte
ihren Junggesellinen Abschied mit einer großen Party und allem was dazu
gehörte. Natürlich kamen auch Gina und Cecilia und quetschten mich
erst einmal über meine Beziehung mit Mark aus.
Am 12. wurde ich früh von Jen, die nicht mehr schlafen konnte geweckt.
„Ash?“ sie rüttelte an meiner Schulter.
„Hmmm?“ meinte ich verschlafen.
„Ich kann das nicht!“ sie sah mich zerknittert an.
„Doch natürlich!“ ich nahm sie in den Arm „Du liebst Josh.“ ich strich
ihr eine Strähne aus dem Gesicht.
„Aber..“ sie seufzte.
„Nichts aber, ich bin bei dir, O.K.?“ ich sah sie aufmunternd an.
Sie nickte und stand auf.
„Auf geht’s!“ sie nahm meine Hand und zog mich hoch, mein Blick fiel auf die
Uhr 5:20 Uhr. Ich stöhnte auf und gab dann aber nach.
Wir trafen auf die Brautjungfern und die andere Trauzeugin im Salon des Hotels.
Da ich Trauzeugin und Brautjungfer in einem war, trug ich auch eines der Brautjungfernkleider.
Wir waren insgesamt 6 Brautjungfern jedem wurde eine Farbe zugewiesen, ich hatte
mit einigen Tricks die Frabe rosa bekommen. Die anderen hatten vanille, lavendel,
lindtgrün, hellblau und aprikot. Jen hatte eine wunderschönes weißes
Brautkleid und sah hinreißend aus.
Wir wurden alle geschminkt, uns wurden die Nägel gemacht und die Haare
wurden hoch gesteckt, ich hatte echte kleine Rosen in den Haaren und ich betrachtete
mich skeptisch im Spiegel. Ich strich über meinen flachen Bauch und das
Kleid fiel in weichen Wellen bis zum Fußboden.
„Du siehst toll aus!“ Cecilia nahm mich zur Seite.
„Du aber auch!“ ich sah sie anerkennend an, das lindtgrün paßte hervorragend
zu ihr.
„Komm, wir müssen!“ sie nahm meine Hand und wir gingen zum Auto, welches
uns zur Kirche bringen sollte.
Nach nur 20 Minuten erreichten wir die Kirche, die meisten der Gäste waren
schon da und hatten Platz genommen.
Cecilia zwinkerte mir zu und wir stiegen aus, wir stellten uns für ein
Gruppenfoto zu den anderen Brautjungfern. Ein Blitzlichtgewitter empfing uns
wir lächelten in die verschiedenen Kameras.
„Ashley hierher!“ „Cecilia bitte lächeln!“ ertönte es von allen Seiten.
Nach 5 Minuten betraten wir den Hinterraum der Kirche und wurden nachgeschminkt.
Kurze Zeit später ertönte eine langsame Orgelmelodie die uns ankündigte.
Cecilia und ich bildeten die erste Reihe und schritten voran. Auf dem Weg zum
Altar sah ich mich vorsichtig um und entdeckte Mark neben dem Gang. Ich lächelte
ihn an und er schickte mir einen kleinen Kuß. Cecilia und ich erreichten
unsere Positionen und warteten geduldig auf die anderen. Ich sah immer wieder
verstohlen zu Mark, er sah einfach zum anbeißen aus. Er trug einen schwarzen
Anzug und ein rosanes Hemd, ich freute mich schon darauf ihn nach der Trauung
in den Arm nehmen zu können. Doch das sollte länger wie erwartet dauern,
die Braut kam wie es zur Tradition gehört zu spät. In Jen`s Fall 25
Minuten und Josh wurde immer nervöser und ich flüsterte ihm immer
wieder beruhigende Worte zu.
Dann endlich erschien sie in ihrem wunderschönen Kleid und ich merkte wie
Josh der Atem stockte, als sie endlich bei ihm war und seine Hand nahm hatte
ich Tränen in den Augen und während der Trauung mußte ich mich
ganz schön zusammen reißen. Nach der Trauung gingen wir hinter dem
Brautpaar nach draußen und es wurden wieder Foto`s gemacht. Nach 30 Minuten
waren endlich alle Bilder im Kasten und ich fuhr ins Hotel um mich unzuziehen.
Eine Stunde später stand ich in meinem Kleid unten an der Anmeldung, als
ich eine Hand auf meiner Schulter spürte. Ich drehte mich um und sah in
Marks strahlendes Gesicht.
Er zog mich hinter eine Säule und küßte mich herausfordernd.
„Hey!“ wehrte ich mich spielerisch.
„Du siehst wunderschön aus!“ er betrachtete mich verträumt und ich
drehte mich vor ihm. Ich trug ein bodenlanges Rosé farbendes schulterfreies
Kleid, dazu trug ich eine mit Swarowski Kristallen besetzte Kette und die passenden
Ohrringe.
„Ashley?“ hörte ich meine Mum rufen.
„Ja.“ ich kam aus meinem Versteck und zog Mark hinter mir her.
„Ach da bist du ja!“ sie sah mich erleichtert an „Ich habe Jason gebeten das
Foto auf den roten Teppich mit dir zu machen.“ sie zog den Sohn meines Dad`s
Stellvertreters hinter sich her.
„Danke Mum, aber ich denke es wäre passender meinen richtigen Freund mit
auf den Bildern zu haben.“ ich sah zu Mark und küßte ihn.
„Wer ist denn das?“ meine Mum sah mich erstaunt an.
„Mum das ist Marcus Feehily..“ stellte ich ihr Mark vor „...Er ist in der selben
Band wie Nicolas Bryne, der Ehemann von Georgina. Der Tochter von Bertie Ahern.“
holte ich weit aus und ließ sie dann stehen.
„Was war denn das?“ Mark sah mich sprachlos an.
„Meine Mum.“ sagte ich tonlos.
„Ashley warte!“ meine Mum kam hinter uns her.
„Was Mum?“ ich sah sie ausdruckslos an.
Dann kamen Mark`s Eltern dazu.
„Ashley du siehst wunderschön aus.“ Marie nahm mich in den Arm.
„Danke Marie, du siehst auch toll aus.“ ich begutachtete ihr lavendel farbendes
Kostüm.
„Danke.“ sie lächelte mich an.
„Hallo Ash!“ Oliver verbeugte sich vor mir und lachte „Miss!“ er gab mir einen
Handkuß.
„Oliver!“ ich lachte.
„Entschuldigung.“ meine Mum räusperte sich.
„Oliver, Marie das ist meine Mum Kathlyn McNammara.“ stellte ich den beiden
meine Mum vor. „Mum das sind Marie und Oliver Feehily, die Eltern von Mark.“
„Freut mich sehr.“ sagte meine Mum affektiert und ging.
„Entschuldigung.“ ich sah Marie und Oliver verzeihend an und lief hinter meiner
Mum hinterher.
„Was soll das?“ ich hielt sie am Arm fest.
„Was denn?“ sie sah mich funkelnd an.
„Du könntest netter sein oder willst du, das auch ich nicht mehr mit dir
rede?“ ich sah sie abwertend an.
„Willst du mir drohen?“ sie machte sich los.
„Nenn es wie du willst, aber du hast schon Josh verloren weil du meinst wir
machen es nicht so wie du möchtest.“ ich drehte mich um.
Meine Mum folgte mir.
„Entschuldigen sie bitte Mrs. und Mr. Feehily, ich war nicht ganz bei der Sache,
heute ist so viel los.“ meine Mum versuchte freundlich zu sein.
„Kein Problem Mrs. McNammara, aber nennen sie uns ruhig Marie und Oliver, immerhin
sind die Kinder jetzt schon eine ganze Weile zusammen und es sieht nicht so
aus als wollen sie das ändern.“ Marie lachte meine Mum an und hielt ihre
Hand hin.
„Freut mich Marie, ich bin Kathlyn.“ meine Mum lächelte gequält. „ich
muß jetzt leider los, aber wir sehen uns bestimmt später.“ damit
ging sie und ich sah mit Tränen in den Augen zu Mark.
„Was denn? SO schlecht war es doch gar nicht.“ er nahm mich in den Arm.
„Nicht schlecht? Mark, sie versteht mal wieder gar nichts.“ ich hielt ihn fest.
„Das ist also deine Mum?“ Oliver zog eine Augenbraue hoch.
„Tut mir leid Oliver.“ ich sah ihn an und Mark führte mich nach draußen
zum Wagen. „ich stelle euch später Lizzy vor, eigentlich ist sie eher meine
Mum wie meine richtige Mum.“ ich steig ein.
„Aber wie kann das sein?“ Marie nahm meine Hand nachdem wir im Auto saßen.
„Meine Mum interessiert sich nicht wirklich für Josh und für mich,
ihr ist nur wichtig das nach außen alles perfekt ist. Josh und ich wurden
von Lizzy unserem Kindermädchen erzogen.“ ich sah sie an „ich dachte das
gehört so bis ich begriff, das es ganz anders sein muß....“ ich drückte
ihre Hand „...so wie bei euch, deshalb fühle ich mich bei euch so wohl.“
fügte ich hinzu.
„Du bist immer willkommen!“ sie gab mir einen Kuß. „Immer!“
Dann erreichten wir Dublin`s Castle und ich atmete durch.
„O.K.?“ Mark sah mich fragend an, ich nickte und dann wurde die Autotür
auch schon geöffnet. Mark stieg zu erst aus und half mir dann aus dem Wagen.
Hand in Hand gingen wir den Teppich entlang, dann blieben wir stehen und posierten
für die Fotografen. Mark nahm mich in den Arm und gab mir einen Kuß.
Dann posierten wir noch mit Mark`s Eltern und endlich nach 20 Minuten waren
wir im Saal. Sofort stürmte einer der Fotografen der Hello! auf uns zu
und wir mußten noch einmal 10 Minuten posieren.
Nicky und Gina standen im Eingangsbereich und sahen uns amüsiert zu.
„Da seid ihr ja endlich!“ Gina nahm mich in den Arm „Celia und David sind auch
noch nicht da.“ sie sah mich verzweifelt an.
„Ja, draußen ist die Hölle los.“ Mark küßte meine Stirn.
„Ja, ich glaube ich bin blind.“ ich kniff die Augen zusammen und Nicky und Gina
lachten.
„Das läßt nach...“ Nicky hob die Hand zum Schwur „...Ich verspreche
es dir.“ er nahm mich in den Arm.
Dann begrüßten die beiden Oliver und Marie. „Habt ihr schon Ash`s
Mum kennen gelernt?“ fragte Gina neugierig.
„Ja, wir hatten das Vergnügen....“ Oliver sah mich liebevoll an „...Ich
denke Ash ist bei uns gut aufgehoben...“ er nahm mich in den Arm „...Komm Marie,
wir mischen uns mal unters Volk.“
„Meine Mum und mein Dad sind hier auch irgendwo.“ Nicky fuchtelte herum und
Oliver winkte ihm zu „Wir finden sie schon.“
Ich sah mich um „Hoffentlich.“ meinte ich anhand der Menschenmengen.
„Die finden sich schon zurecht!“ lachte Mark und sah ihnen hinterher.
„Jetzt wollen wir feiern.“ sagte ich zu den anderen und wir betraten den Saal.
Nach etwas über eine halbe Stunde traf das Brautpaar ein und ich fiel Jen
und Josh um den Hals.
„Ich kann es nicht glauben. Mrs. und Mr. McNammara!“ lachte ich.
„Ich kann es auch nicht glauben die schönste Frau der Welt gehört
jetzt offiziell mir.“ meinte Josh verträumt.
„Na, ich denke ich habe die schönste Frau der Welt an meiner Seite.“ Mark
grinste ihn an.
„Ich will ja nicht mit dir streiten. Schwager!“ winkte Josh lachend ab.
Die Feier war sehr lustig und die offizielle Stellungnahme zu meiner und Marks
Beziehung wurde am nächsten Tag frei gegeben.
Die Fans taten sich am Anfang etwas schwer aber akzeptierten es schließlich.
Ich beendete meine Assistenzzeit im General und wurde übernommen. Ich liebte
meinen Beruf und Mark machte weiter das was er liebte: Musik.
Seine Familie wurde schnell zu meiner und der Kontakt zu meiner Mum riß
fast völlig ab, ich besuchte sie und meinen Dad zu den Feiertagen und wir
führten belanglose Gespräche. Jen und Josh zogen nach Cork und bauten
sich dort ein Leben auf. Ein Jahr nach der Hochzeit wurde ihr Sohn Calvin geboren
und ich liebte meinen Neffen abgöttisch.
Mark und ich heiraten zwei Jahre nach Josh und Jen und ich erkannte was wirklich
zählt im Leben. Eine Familie die einen liebt und immer für einen da
ist.