Hallo!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich hoffe ihr habt Spaß beim Lesen meiner ersten FanFic!!!!
Ich würde mich sehr über Kritik, Anregungen und Meinungen freuen!!
E-Mail: lindah-0509@t-online.de


Chapter: 1 - 2 - 3 - 4 - 5
- 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14

Chapter 1
„Mensch passen sie doch auf!“ Der Typ, den Linda gerade angeschrieen hatte, weil er sie angerempelt hatte schaute verlegen zu Boden, murmelte ein Sorry und verschwand. So ein Volltrottel hatte ihr gerade noch gefehlt, beinahe wäre sie mit ihren neuen Klamotten in der nächsten Pfütze gelandet.
„Scheiß Tag!“ Linda kämpfte sich weiter durch die Innenstadt und dachte dabei noch einmal über ihren heutigen besuch beim Arbeitsamt nach. Der Kerl in diesem Büro hatte sich fast todgelacht, als sie ihm sagte, sie sei Tänzerin. Er meinte mit ihrem Abitur sollte sie sich doch lieber einen soliden Job suchen. Solider Job?!, sie wollte tanzen und das hatte bisher auch gut geklappt, hier mal ´nen Bühnenauftritt, dort mal ein Video- oder Werbedreh, aber seit es in der Musikbranche als uncool gilt Tänzerinnen zu engagieren hatte sie echt Probleme sich über wasser zu halten. Ihre Eltern hatten ihr geraten ihr Studium zu beginnen, aber Linda wollte erst ihre „Tanzjahre“ nutzen und dann studieren.
Vollkommen in ihre Gedanken versunken wäre sie beinahe an ihrer Wohnung, die sie gemeinsam mit ihrer beten Freundin Anna bewohnte, vorbeigelaufen. Gerade noch rechtzeitig wachte sie aus ihren Träumen auf und machte sich auf den Weg in den zweiten Stock.

„ So nun sag mir was die gesagt haben?“ forderte Anna ungeduldig und ließ sich neben Linda auf das Sofa fallen. „Was wohl, als Tänzerin gibt´s keine Jobs und ich solle mir doch was Vernünftiges suchen.“ „Das tut mir leid für dich, aber ich hab da ´ne Ablenkungstechnik!“
„Was soll ich einkaufen gehen weil du es vergessen hast oder wie???“
„Nee quatsch, ich wollt dich bitten heut mit mir wegzugehen, Westlife sind in der Stadt und da dachte ich...“
„So so Westlife!!!! Mensch Anna du bist 22 wann hörst du endlich auf für diese Boyband zu schwärmen?! Und vor allem wie stellst du dir das vor, willst du dich da vor ´s Hotel stellen?“
„Erstens sind Westlife keine typische Boyband und zweitens sind die alle verdammt sexy, vor allem Shane“
„Shane“ Linda verdrehte die Augen und stimmte zu, denn sie wusste dass sie sowieso keine andere Wahl hatte.

Chapter 2
Später am Abend standen Linda und Anna vor dem Hotel, indem Westlife wohnen sollten. In Gedanken bereute Linda zum bestimmt hundertsten Mal dem hier zugestimmt zu haben. “Anna es ist kalt, fängt an zu Regnen und ich stehe in einer Horde pubertierender Zahnspangenträger, wie willst du das jemals wieder gut machen?“ „Gar nicht“, war die knappe Antwort, die Linda nur mit einer ärgerlichen Grimasse quittierte. „Hey Linda, was machst du denn hier hätte dich eigentlich nicht für ´nen Groupie gehalten?“ Diese Worte kamen von einem Jungen Mann, der gerade aus dem Hotel gekommen war und nun direkt vor Linda stand. „Hallo Meiko, na wie läuft es denn so bei Overground, ihr sucht nicht zufällig mal wieder ´ne Tänzerin?“ Er sah sie verwundert an:“ Bist du hier etwa auf Jobsuche?“ „Nein, meine Freundin Anna ist totaler Westlife-Fan und hofft sie hier zu sehen.“
„Da könnt ihr lange warten die vier sind vor circa zwei Stunden weg, ich denk mal die wollten Party machen. Apropos Party hast du Lust mit in ´nen Club zu kommen, deine Freundin ist natürlich auch eingeladen“ Anna, die die ganze Zeit ungläubig daneben gestanden hatte nickte nur sprachlos. Sie wusste zwar das Linda schon für Overground gearbeitet hatte, aber das sie so eng mit den „Stars“ war, das hatte sie nicht geahnt. Linda hingegen war alles andere als sprachlos: „Gut lass uns gehen, ich wäre übrigens auch ohne dich gegangen Anna. Ich bin nämlich schon ´nen Eiszapfen“ Während Anna und Linda über die Absperrung kletterten machte Meiko den Security´s klar ,dass das schon okay sei.

Der Club in den Meiko sie mitgenommen hatte war schon was Besonderes, es gab keinen Vip-Bereich, dafür wirkte der ganze Club wie eine Vip-Zone . Anna war sofort auf der Tanzfläche verschwunden und nun dort verschollen und Meiko war seit geraumer Zeit mit dem Ex-NoAngel Lucy unterwegs. Also saß Linda allein an der Bar und nippte an ihrem Drink, als sie plötzlich bemerkte wie etwas Kaltes, Nasses ihren Rücken hinunter in ihr weiße Hose lief. Schnell drehte sie sich um und schaute direkt in ein paar stahlblaue Augen. „Sorry das tut mir so leid, das Bier ist mir einfach ausgekippt.“ „Na Klasse und wo krieg ich jetzt neue Klamotten her, meine sind nass, kalt und stinken und daran sind sie schuld!“ Linda war auf 180, dieser Scheiß Tag schien kein Ende zu nehmen. Als sie sich den Kerl näher ansah wurde ihr auf einmal klar warum er ihr so bekannt vorkam und ihm ging wohl auch ein Licht auf. „Sind sie nicht die Lady von heute morgen, die mich so angemotzt hat?“
„Jep, das bin ich aber waren sie ja wohl selber Schuld“
„Ich weiß und es tut mir echt Leid, wollen wir nicht Frieden schließen? Ich bin Nicky“ Er hielt ihr seine Hand hin und sie schlug ein. „Linda, übrigens das mit heute morgen tut mir auch leid ich war einfach mies drauf.“ „Schon gut, und nun zu deinen Sachen, ich denke wir gehen zu mir ins Hotel, ich gebe dir das Geld für die Klamotten und was Trockenes zum Anziehen, aber natürlich nur wenn du einverstanden bist.“
„Meine Freundin Anna ist hier noch irgendwo, ich kann sie nicht einfach alleine lassen!“
„Geben wir deine Freundin doch bei meinen Kumpels ab, einer von uns trinkt sowieso nie was, damit die Anderen sicher nach Hause kommen und da können sie sie auch nach Hause bringen. Und ich garantiere ihr ´nen lustigen Abend.“
„Okay ich frag sie, da hinten ist sie“ Linda wusste nicht warum aber sie fand Nicky sympathisch und wenn seine Freunde genauso waren brauchte sie sich um Anna keine Sorgen zu machen.
Nachdem sie Anna gefragt hatte und diese einverstanden war, gingen beide zu dem Tisch, von dem aus Nicky schon heftig winkte. Dort angekommen stellte Nicky ersteinmal alle vor.
„ Jungs das hier sind Linda und Anna und das hier sind Mark, Kian und Shane, meine drei besten Kumpel.
„Byrne, du angelst dir aber auch immer die besten Mädels.“ sagte ein Blondschopf, den Nicky als Kian vorgestellt hatte, grinsend.
„Hört nicht auf ihn, der hat schon zuviel intus!“ Alle mussten lachen und Linda bemerkte, wie Anna ihr aufgeregt etwas sagen wollte, darum zog sie sie mit der Ausrede vor dem Gehen noch einmal auf die Toilette zu müssen von den Jungs weg. „Anna was ist los?“
„Linda das sind Westlife, die vier Typen sind Westlife“
„Umso besser für dich, jetzt hast du ´nen netten Abend mit drei von ihnen, ich geh jetzt nämlich meine Klamotten wechseln und dann nach Hause in mein Bett. Kuck mal da kommen schon Shane und Nicky.“
„Hey Anna hast du Lust zu Tanzen, ich darf heut nämlich nicht trinken, also muss ich mich halt anderweitig amüsieren.“ Annas Schüchternheit war auf einen Schlag vergessen. „Klar ab auf die Tanzfläche“ Damit waren die beiden verschwunden und Nicky und Linda machten sich auf den Weg nach draußen.

Chapter 3

Hier hat Kian mir für dich gegeben, er meinte nachdem ich dir die Sachen ruiniert habe musst du nicht auch noch eine Erkältung kriegen.“ Nicky reichte ihr eine dunkle Männerjacke, Linda nahm diese dankend an. „Und was ist mit Kian der läuft jetzt frierend rum, oder wie?“
„Nope, erstens fahren die Anderen und außerdem schadet es unseren Kavalier gar nicht wenn er mal ´ne runde friert. Er hat dir die Jacke schließlich so aufopferungsvoll überlassen.“ Linda musste lachen als sie Nickys Grimasse sah. „Na dann sag ihm mal schönen Dank von mir.“
Nicky und Linda standen jetzt kurz vor dem Hotel, doch vor dem Eingang warteten immer noch rund 50 Fans. „Shit, wenn wir da jetzt durch den Vordereingang gehen muss ich erst mal etliche Autogramme schreiben und du stehst weiter in nassen Klamotten in der Kälte. Los wir gehen durch die Tiefgarage.“ Er zog Linda schnell hinter sich her. „Ach übrigens Shane und ich haben vorhin euer Gespräch mitgekriegt, du weißt also dass ich bei Westlife bin?!“
„Ja aber erst seit Anna mir das im Club gesagt hat und ich hätte sie trotzdem nicht alleine gelassen, wenn ihr nicht so sympathisch gewesen wärt.“
Beide gelangten unerkannt in den Hotelflur, Linda wollte gerade in den Fahrstuhl steigen, als Nicky sie festhielt. „Lass uns die Treppe nehmen, ich hab ´ne wahnsinnige Angst vor Fahrstühlen.“
„Auch das noch!“ Linda rollte mit den Augen, „na gut nehmen wir halt die Treppe.“
Schwer atmend kam sie kurz nach Nicky im vierten Stock an und war erstaunt wie fit er noch aussah, er schien das öfter zu machen. „Na ganz schön aus der Puste, aber jetzt hast du es geschafft hier ist mein Zimmer.“ Linda betrat das geräumige Zimmer und setzt sich auf das Sofa. Währenddessen suchte Nicky schon im Schrank nach etwas Passendem. „Hey du hast sogar Glück hier ist noch ´ne Jeans von Georgina, aber den Pulli musst du wohl von mir nehmen.“
„Ist das für deine Freundin okay, wenn ich ihre Klamotten anziehe?“
„Ach klar, sie ist nicht eifersüchtig oder so.“
„Gut!“ Linda atmete erleichtert auf und beide prusteten los.
„Ich geh dann mal ins Bad und zieh mich um.“
„So fertig, na wie sehe ich aus?“ Linda trat gerade aus der Badtür und drehte sich nun einmal um ihre eigene Achse.
„Toll, wenn man den Pulli, indem du fast versinkst mal außer acht lässt!“
„Kann ich etwa was für deine weiten Pullis?“
„Schon gut ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. Hast du Lust noch was zu essen, wir könnten den Zimmerservice bestellen?“
„Gerne, ich will dir aber nicht auf den Nerv gehen.“ Nicky schüttelte nur den Kopf und bestellte per Telefon.
Inzwischen saßen beide auf dem Bett und aßen, als Nicky fragte was sie denn so beruflich mache.
„Zur Zeit bin ich auf Jobsuche, ich bin Tänzerin, aber in der Musikbranche sieht es mies aus, vielleicht fang ich mein Studium eher an. Aber ich würde lieber noch eine weile als Tänzerin arbeiten.“
Nicky nickte nur, doch in seinem Kopf arbeitete es, Louis hatte doch gesagt sie suchten noch eine Tänzerin und Linda war nett, sympathisch und das sie tanzen konnte, daran hatte Nicky auch keinen Zweifel. Aber er sagte ihr noch nichts von seinem Plan, schließlich wollte er sie nicht enttäuschen, wenn es nicht klappte.
Als beide mit dem Essen fertig waren stand Nicky auf und schrieb seine Handynummer auf ein Blatt Papier und gab es Linda mit den Worten: „Ich würde mich freuen dich mal wiederzusehen und die Jungs bestimmt auch.“ Linda steckte die Nummer ein und schrieb nun ihre Handynummer auf und gab sie Nicky. „Ich geh jetzt wohl besser, ich bin total fertig von diesem Tag.“
„Ist gut, kann ich verstehen, wie oft kommt es schon vor, dass man sich gleich zweimal an einem tag über den selben Kerl ärgern muss!“ Lächelnd sagte Linda: „Ich bin dir nicht böse im Gegenteil durch dich hat der Tag wenigstens ein schönes ende genommen.“
„Danke“ Nicky reichte ihr ihre Sachen und beide umarmten sich zum Abschied, bevor Nicky die Tür schloss und Linda sich Richtung Lift bewegte. „Verrückt“, Linda lehnte sich gegen die wand am Fahrstuhl, „heute morgen sah der Tag so düster aus und nun hatte sie solche netten Kerle kennengelernt.“
Das dieser Tag noch sehr viel positivere Auswirkungen haben würde, ahnte sie noch nicht.

Part 2

Chapter 4

3 Tage später ....
Linda und Anna saßen gerade gemeinsam in einem Cafe, als Lindas Handy klingelte: „Hallo!“
„Hey Linda hier ist Nicky.“ „ Was gibt´s denn?“
„ Ich hab da einen Angebot für dich, wir suchen noch eine Tänzerin, und wir sind uns einig, dass wir dich wollen.“
„Echt ist das wahr?!“
„Klar aber du müsstest heute noch in unserem Hotel vorbeikommen und mit Louis den Vertrag unterschreiben.“
„Okay wann soll ich kommen?“
„So um 17:00 Uhr, wir sind dann zwar schon weg, aber Louis hat noch was zu erledigen? Wir sehen uns dann in einer Woche in Dublin zu den Proben.“
„Schon in einer Woche?“ „ Ist das ein Problem?“
„ Nein, nein geht klar!“ „ Gut bis dann.“
Etwas geschockt schaltete Linda ihr Handy aus und lehnte sich zurück.
„Was war das denn?“ Anna hatte nur noch ein riesiges Fragezeichen über ihrem Kopf.
„Das war Nicky, Westlife wollen mich als Tänzerin, nächste Woche fangen die Proben in Dublin an.“
„Du machst Witze ,oder?“
„Nein das ist mein Ernst, ich soll heute bei ihrem Manager den Vertrag unterschreiben.“
„Aber das heißt du gehst nach Dublin, unfassbar1“
„Wieso das ist doch total praktisch, du gehst nächsten Monat zum Studium nach London und ich muss mir keinen Kopf mehr machen wie ich die Wohnung alleine bezahle.“
„Und außerdem ist London nicht so weit von Dublin entfernt“ , bemerkte Anna lachend.
Sie bezahlten und trennten sich dann, schließlich gab es jetzt noch viel zu organisieren.
Linda musste ins Hotel und anschließend die Ämter von ihren neuen Job inklusive Umzug in Kenntnis setzen. Anna hingegen machte sich auf den weg zum Vermieter um die Wohnung zu kündigen.

Doch etwas nervös betrat Linda das Hotel und fragte an der Rezeption nach Mr. Louis Walsh, woraufhin man sie in den Konferenzraum im zweiten Stock schickte. Dort angekommen klopfte sie zaghaft an die Tür und trat dann ein. Louis Walsh war gerade beim Telefonieren und deutete ihr sich zu setzen. Als er das Gespräch beendet hatte reichte er ihr die Hand mit den Worten: „Sie müssen Linda sein, ich darf sie doch so nennen, der?“
„Ja, natürlich kein Problem.“ „Gut, also ich denke wir kommen gleich zur Sache, Nicky hat ihnen sicher schon gesagt, dass sie schon nächst Woche anfangen müssten?“ Linda nickte.
„Ja, das ist kein Problem.“ „In Ordnung, sie werden zusammen mit den Jungs, den Tänzerinnen und einem Teil der Crew im Hotel wohnen. Die Proben dauern nur noch 8 Wochen, dann müssen sie fit für die Tour sein, es wird also eine menge arbeit auf sie zukommen, die anderen Tänzerinnen haben alle schon mit dem Training begonnen. Aber ich bin mir sicher sie schaffen das.“
Mit einem kleinem lächeln auf den Lippen schob er ihr ein Blatt Papier rüber.
„das ist ihr Arbeitsvertrag, ganz normal, der einzige Zusatzparagraph besteht darin, dass sie sich verpflichten sich mit keinerlei Informationen an die Presse wenden.“
Linda las sich den Vertrag in Ruhe durch, Louis hatte die Wahrheit gesagt, alles ganz normal, wie sonst auch, und das sie keine Informationen weitergeben sollte war durchaus üblich, also unterschrieb sie schnell und machte innerlich einen Luftsprung.
„Na dann auf gute Zusammenarbeit.“ Er gab ihr den Durchschlag des Arbeitsvertrages, und steckte das Original ein , dann verabschiedeten sie sich und Linda verlies glücklich das Hotel.

Chapter 5

1 Woche später am Flughafen....

Linda und Anna hatten sich gerade tränenreich verabschiedet und nun war Linda aufgeregt auf dem weg ins Flugzeug, aufgeregt vor allem, da dieses halbe Jahr ihre letzte Einstellung werden würde, danach wollte sie endlich mit ihrem Studium beginnen. Außerdem hatte sie vor ihrem Abflug Annas Westlife-Dvd´s angesehen und festgestellt, dass die Toren der Vier es wirklich in sich hatten.
Linda war an ihrem Platz angekommen und lehnte sich nun zurück um schlafend den Flug nach Dublin zu verbringen.

„Verdammt, wo bleiben die denn nur, der Flug hatte Verspätung und trotzdem ist noch niemand da um mich abzuholen.“ Linda setzte sich leicht verzweifelt auf ihre Koffer. Das fing ja gut an, alleine mitten in der Nacht in Dublin , keine Ahnung wo man hinmuss und keine Rettung in Sicht.
Auf einmal hörte Linda laute Stimmen hinter sich. „Kian warte, bei dem tempo kommt niemand hinterher.“ “Dave, man wir sind fast eine stunde zu spät, und dass nur weil Nicky mal wieder voll verpeilt ist.“ Die zwei Männer liefen an Linda vorbei, sie erkannte Kian sofort, doch noch bevor sie ihn zurückrufen konnte hatte er schon abrupt gebremst, sich umgedreht und lief nun auf sie zu.
„Hallo Linda! Herzlich willkommen in Dublin!“ Beide umarmten sich kurz. „Hey Kian ihr seit aber ganz schön spät.“
„Sorry, aber ich bin nicht schuld, Nicky wollte mit Dave“, dabei zeigte er auf die zweite Person und Linda und Dave begrüßten sich,“ zum Flughafen fahren, na ja aber Nicky hat das voll verpennt und da hat Dave mich vor einer ¾ stunde angerufen und wir sind wie blöd hierher gerast. Also bedank dich bei Nicky“
„Schon okay jetzt seit ihr ja hier.“
„Jep, dann wollen wir mal. Ist das alles dein Gepäck?“ Erstaunt blickte Kian auf 3 Koffer und eine Reisetasche und den Rucksack. Linda nickte nur. „Man dann ist es ja gut das wir zu zweit gekommen sind.“
„Wieso, das ist doch nicht viel ich bin für mind. acht Wochen von zu Hause weg. Da braucht man ´nen Teil Klamotten, aber keine Angst ich schaff das auch alleine.“ Linda nahm den Rucksack und die beiden Koffer und ging los, Dave hatte inzwischen schon einen Koffer und die Tasche genommen.
Kian schaute Linda verdutzt hinterher und beeilte sich dann aber doch um ihr die Koffer abzunehmen.
Während der fahrt sprachen die beiden nur über Belanglosigkeiten, bis sie vor Lindas Hotelzimmer standen und es aus Kian herausplatzte: „Was ist eigentlich zwischen dir und Nicky gelaufen?“
„WAS?“ Linda starrte ihn einen Moment geschockt an, doch dann musste sie lachen.
„Erstens finde ich die Frage etwas unverschämt, zweitens solltest du das vielleicht lieber Nicky fragen und drittens wissen wir beide, dass Nicky verheiratet ist und ich würde nie was mit Typen anfangen, die in festen Händen sind. Also Gute Nacht Kian und danke für´s abholen.“
Sie gab ihm ein Küsschen auf die Wange, schloss dann die Tür und ließ sich auf das Bett fallen.
„Dublin hier bin ich!“

Chapter 6

Am nächsten Morgen entdeckte Linda an ihrer Tür folgende Notiz: „Hey Linda, komm bitte um 10:00 Uhr in Raum 10 dort findet das Tanztraining statt. Bis dann Nicky!“
Linda schaute auf die Uhr, 9:30 Uhr, nur noch wenig Zeit um zu frühstücken. Rasch zog Linda ihre Trainingsklamotten an und ging frühstücken. Zehn Minuten vor 10stand Linda vor Zimmer Nummer 10, atmete noch einmal tief ein und ging dann mutig hinein. „Hey du muss Linda sein, ich bin Meike und das sind Steffi und Jessy und das da hinten ist Chris unser Choreograph. „Hey Linda!“, erklang es fröhlich von allen dreien. „Hallo, ich hoffe ich bin pünktlich ?!“ Chris lächelte sie an. “Klar, wir sind nur so pünktlich, weil wir neugierig auf dich waren und wie du siehst fehlen hier ja auch noch 4 Herren!“
„Wir fangen wohl trotzdem schon mal an, hier ist die Setlist Linda“, Jessy reichte ihr ein Blatt Papier, „die Dance-parts sind mir D gekennzeichnet!“
Linda schaute sich das Blatt genauer an:

Setlist

Imaginary diva D
You make me feel D
What makes d´man D

Lost in you
Where we belong D
Singing forever
I won´t let you down D
You don´t know

Greased Lightning D
Bad (MJ) D
Lollipop D
We go together D

My Love
When you´re looking like that D
Flying without wings
Somebody needs you D
I wanna grow old with you
Swear it again

Thank you
Unbreakable

„Na dann wollen wir mal da gibt’s sicher ´ne Menge für mich nachzuholen.“
„Schon nur ohne die Jungs läuft morgens gar nichts, nachmittags trainieren wir dann die Parts ohne die Vier.“ Antwortete Meike und schaute genervt auf die Uhr. Da öffnete sich die Tür und Shane, Nicky, Mark und Kian betraten den Trainingsraum.
„Pünktlich wie immer, nicht wahr!“ Chris klatschte in die Hände. „Na dann mal los Linda kennt ihr ja schon. Los, los wir haben schon genug Zeit vertrödelt. Linda du tanzt erst mal mit Mark, wir haben keine festen Partner das wechselt je nach Song. Wir starten mit Somebody needs you.“

Zwei Stunden später saß Linda zusammen mit den anderen total erschöpft am Boden, Chris hatte ihr die komplette Choreo von „Somebody needs you“ in diesen 2h beigebracht. Dazu kam das wie Chris gesagt hatte sich selbst in dem Song die Partner wechselten, so musste sie ständig vom Marks doch eher plumpen Tanzweise auf Nicky umschalten ,der zwar besser aber eben auch ganz anders tanzte.
Linda wollte nur noch eins unter die Dusche und sich ausruhen, denn um 15:00 Uhr begann schon das nächste Training. Mit einem Ruck stand sie auf und folgte den anderen aus dem Raum.

Chapter 7

Nachdem Linda auch das nächste, diesmal 4-stündige Training überstanden hatte, bat Chris sie noch einen Augenblick zu bleiben. „Linda, ich weiß, dass das hier anstrengend ist, aber da wir zu wenig Zeit haben solltest du die Choreografien abends noch mal trainieren.“
„Ist kein Problem Chris, ich kenne das und es ist normal das ich was aufholen muss.“
„Gut dann lass ich den Raum offen und die Musik hier und Linda, du bist echt gut, es ist halt nur die Zeit....!“ „Chris es ist okay!“

Trotzdem sie wusste, dass Chris recht hatte war sie nicht davon begeistert und stocherte lustlos in ihrem Abendessen herum, als Meike ihr gegenüber Platz nahm. “Hey was ist denn los?“
„Ach nichts besonderes. Chris hat mir Extrastunden verdonnert, womit er ja recht hat ich muss euren Vorsprung aufholen.“
„Wenn du .........“
„Sorry , kann ich mich vielleicht zu euch setzten?“ Kian stand mit einem vollem Tablett vor den Beiden. „Klar!“ Linda rückte den Stuhl ein Stück zurück, sodass Kian sich setzten konnte.
„Also was ich sagen wollte, wenn du willst trainier ich mit dir!?“ beendete Meike ihren Satz.
„Worum geht’s?“ fragte Kian und sah dabei kurz von seinem Teller auf.
„Linda muss Sonderstunden schieben um die Choreos nachzuholen.“
„Also, ich kann euch gerne helfen, dann passen die Parts wenigstens und du musst nicht mit Meike als Partnerersatz trainieren.“
„Ihr müsst aber nicht eure Freizeit für mich opfern.“
„Ach quatsch, wir machen das doch gerne, stimmt´s Meike?“
„Seit wann so hilfsbereit Mr. Egan?! Aber okay, ich würde sagen wir treffen uns um 20:00Uhr am Trainingsraum.“

Chapter 8

„Okay ich hab mit Chris gesprochen, wir sollen an „Imaginary Diva“ und „When you´re looking like that“ arbeiten.“
„Also fangen wir an, „Imaginary Diva“! Kian hat seinen Part vorn. Die Jungs sitzen vorne auf Stühlen und springen immer mal wieder für die Dance Parts auf. Im Prinzip soll unsere Choreo so aussehen als würden wir du ihn anmachen, aber eben nur in seiner Vorstellung.“
„Aha, na dann los, die Choreo kann ich ja.“ Linda band sich nur noch schnell die Haare zusammen und dann schaltete Meike die Musik ein.
2½ Stunden schwitzen die Drei zur Musik, auch wenn Kian eher die Rolle des Statisten übernahm, Linda musste schließlich nur wissen wie das Zusammenspiel laufen sollte und daher musste er nicht seine gesamte Choreografie tanzen und hatte genug Zeit Linda immer wieder zu beobachten.
Meike musste sich das Lachen verkneifen, es war einfach zu deutlich, dass Kian Linda attraktiv fand. Und es stimmte, er konnte sich nicht Sattsehen an ihren strahlenden haselnussbraunen Augen und den langen dunklen Haaren, die ihr jetzt verschwitzt und verklebt in Nacken hingen, doch selbst so fand er sie einfach nur wahnsinnig sexy.“
„Okay, das reicht für heute, ich kann nicht mehr.“ Linda nahm sich ihre Wasserflasche und das Handtuch und machte sich auf den Weg zur Tür, die Anderen folgten ihr.
„Es ist auch wirklich spät genug ich brauch jetzt auch erst mal ´ne Dusche und du Kian?“
„Ich brauch erst mal ein Guinness, tschau bis morgen!“

Chapter 9

Meike machte sich auf den Weg zu Mark, zwar wusste es noch niemand, aber Mark und Meike hatten sich von Anfang an zueinander hingezogen gefühlt und nun waren sie seit 2 Wochen ein Paar, allerdings wollten sie das ersteinmahl geheim halten.
„Hey Mark, ich muss dir unbedingt was erzählen.“
„Was gibt’s denn sweetheart?“ Mark zog sie sanft zu sich auf das Bett, strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht und gab ihr liebevoll einen Kuss.
„Ich hab doch eben mit Linda und Kian trainiert, du hättest sehen müssen wie er sie angestarrt hat, ich glaub der hat sich verknallt.“
„Unser Kian, ja ja, aber der war schon so komisch als es darum ging wer Linda vom Flughafen abholt, nachdem Nicky das verpennt hatte. Er war geradezu versessen darauf sie abzuholen und als wir Linda zum ersten mal getroffen haben hat er auch so ´nen Spruch abgelassen, von wegen Nicky sucht sich auch immer die Hübschesten Mädels aus. Wenn ich so zurückdenke, er klang ganz schön eifersüchtig, obwohl da ja gar nichts wahr! Ich glaube du könntest mit deiner Vermutung richtig liegen.“
„Na wir werden sehen.“ Lächelte Meike verschmitzt bevor sie in die dusche verschwand.

Chapter 10

5 Tage ging das so weiter, 5Tage in denen es nur Training, Training und nochmals Training gab.
Und auch jetzt war Linda auf dem Weg zum abendlichen Training, als Meike ihr auf dem Flur entgegenkam uns sie kurzerhand anhielt. „Nichts da, heute wird nicht trainiert, wir suchen dir jetzt ´nen paar Klamotten und dann gehen wir mit den Jungs feiern.“ „Aber.....“
„Nichts aber, los los, in 15 Minuten treffen wir uns unten in der Lobby.“
Als Linda topgestylt in Jeans, High Heals und schwarzem Satin-Top aus ihrem Zimmer kam, stolperte sie fast über Mark und Meike, die küssend im Gang standen. „Was ist denn hier los?“
„Ähm, hey Linda...“ Mark lächelte sie verlegen an.
„Mark gehst du schon mal runter und sagst den Anderen wir brauchen noch ´nen paar Minuten!?“ Mit diesen Worten zog Meike Linda zurück in ihr Zimmer, dessen Tür noch nicht ganz geschlossen hatte.
„Okay was war das denn da gerade?“ „Na ein Kuss“ „Das hab ich auch gesehen, aber was hat das zu bedeuten?“ „Mark und ich sind zusammen, schon seit 3 Wochen, du sagst doch nichts oder?“
„Nein, natürlich nicht ,wenn ihr das nicht wollt.“
„Wir sagen es den Anderen ja auch noch, nur nicht jetzt.“
„Okay, das ist eure Sache, ich schweige und nun los oder wollen wir die Party verpassen?!“

Chapter 11

Zu sechst machten sie sich auf den Weg, Mark, Kian, Linda, Meike, Nicky und Georgina. Shane und Gillian waren lieber im Hotel geblieben. Nicky und Mark organisierten gerade etwas zu trinken, als die ersten Takte von „Abbas Dancing Queen“ erklungen und Linda ausrief:“ Oh Gott, ich liebe diesen Song!“ „Na dann lass uns tanzen!“ Kian zog Linda auf die Tanzfläche.“
Die beiden tanzten eng umschlungen, Linda fühlte wie sich Schmetterlinge in ihrem Bauch ausbreiteten, es kribbelte am ganzen Körper und auch Kian fühlte sich als würden Millionen kleiner Ameisen in ihm krabbeln. Als die letzten Takte verklungen, kam Kian ihr noch ein Stückchen näher und flüsterte ihr liebevoll ins Ohr: „You are my Dancing Queen!“ Beide versanken in einem tiefen, leidenschaftlichen Kuss.
„Okay und jetzt noch mal zum mitschreiben, du bist mit Kian Egan von Westlife zusammen!“ „Anna schrei doch nicht so ins Telefon, Mensch ich wird noch taub.“ „Und wie..“ „Nachdem wir aus der Disco kamen, sind wir auf sein Zimmer gegangen und haben erzählt, gekuschelt,... und sind dann irgendwann eingeschlafen.“ „Habt ihr es schon jemandem erzählt?“ „Nein,...aber ich denke Meike ahnt was, na ja aber wir wollen es ihnen heute gleich sagen.“ Während Linda sprach, öffnete sie die Tür, ließ Kian hinein und begrüßte ihn mit einem flüchtigem Kuss, um dann Mark und Meike hereinzulassen. „Anna ich muss schlußmachen, ich ruf dich an.“ „Hey was macht ihr denn ale hier“ Linda schaute erstaunt in die Runde. „Nicht reden, küssen.“ Kian zog sie zu sich aufs Bett, wo er ihr zärtlich eine Haarsträhne aus dem Gesicht strich. „Ähm Leute“, Meike räusperte sich, „ ich möchte euch ja nicht stören, aber wir sind auch noch da.“ „Sorry“ Linda löste sich von Kian, woraufhin er sie aber sofort zurückzog und sie mit Schmollmund und Dackelblick ansah. Sie musste lachen und ließ sich zurück auf Kians Schoß fallen. „Also was gibt’s?“ Kian schaute die beiden neugierig an. „Na ja da ihr ja jetzt offensichtlich zusammen seid, wollten wir euch sagen, dass wir es den anderen heute mitteilen werden.“ Linda nickte: „Ja wir auch!“ „Momentmal seit wann bist du mit Meike zusammen?“ „Ach Kian, du bist wirklich blind, das war doch offensichtlich.“ Linda lächelte. „Na dann auf in den Kampf.“
Unten angekommen waren zum Glück schon alle da, die vier erzählten von ihrem neuen glück und warteten gespannt auf die Reaktionen. „Kian, Mark können wir mal kurz mit euch reden.“ Shane schaute die beiden fordernd an und Nicky fügte hinzu: „Chris gehst du mit den Mädels bitte schon mal trainieren!“ Jessy, Steffy, Meike, Linda und Chris verschwanden im Trainingsraum, während Shane und Nicky warteten bis sie unter sich waren. „Sagt mal, was soll das werden, ihr kommt hier an und sagt uns so einfach ihr habt was mit 2 unserer Tänzerinnen.“ „Aber...“ „Nichts aber, ihr glaubt doch nicht wir kucken uns so was noch mal an, wie ihr alle weiblichen Personen in unserem Umfeld durchvögelt.“ Mark konnte sehen wie Kian immer wütender wurde, er selbst kämpfte mit den Tränen, er liebte Meike und er wollte das nicht verstecken und er wollte nicht das die Jungs dachten sie wäre nur ein weiteres One-nightstand, doch bevor er zu Wort kam sagte Nicky:“ Versteht uns nicht falsch, wir haben nichts dagegen, dass ihr ´ne Freundin habt, aber wenn ihr die Mädels nur verarscht,.....ich mag die beiden nämlich wirklich. “Mein Gott Nicky ich liebe Meike und Kian..“ „Ach du liebst sie, so wie du die 10, 20 oder 39 vorher auch geliebt hast oder was?“ Mark stieß Shane und Nicky zur Seite, und rannte weg, er konnte nicht mehr und er wollte nicht vor ihnen weinen. „Na das habt ihr ja toll hingekriegt.“ Kian schrie die beiden wütend an, nun kamen auch die anderen auf den Flur. „Kian was ist hier los?“ „Ach diese beiden Vollpfosten haben Mark und mir Vorwürfe gemacht und da ist wohl einer etwas dolle übe die Strenge geschlagen, nicht wahr Nicky.“ Er schaute ihn böse an. „Wo ist Mark?“ Meike schaute sich fragend im Flur um. „Ich denke er ist in sein Zimmer gelaufen, am besten du schaust mal nach ihm.“

Chapter 12

Meike stand im Türrahmen und sah Mark am Boden sitzen, sein Rücken lehnte an der Wand und er hatte die Beine eng an den Körper gezogen. Trotzdem konnte sie die Tränen in seinem Gesicht sehen, die aus diesen wunderschönen blauen Augen kamen und sich langsam den Weg über das Gesicht bahnten. Es war ganz ruhig im Raum, nur hin und wieder unterbrach sein Schluchzen die Stille. Wie er da so saß, zusammengerollt wie ein kleines Kind, das Angst hat, sah er unglaublich zerbrechlich und hilflos aus. Leise ging sie auf ihn zu und setzte sich, ohne etwas zu sagen neben ihn, er schaute auf und sie sah diese blauen Augen in die sie sich vom ersten Moment an verliebt hatte, tiefblau, so wie ein ruhiger See. Er wollte etwas sagen, doch sie schüttelte den Kopf und nahm ihn in den Arm, sie verstanden sich auch ohne Worte. Mark begann erneut zu weinen, er versuchte nicht einmal die Tränen vor ihr zu verbergen, er lehnte sich an ihre Schulter, er suchte Schutz ,es war okay, und langsam versiegten die Tränen.

Chapter 13

Zur gleichen Zeit im Trainingsraum...
Nachdem Nicky und Shane zähneknirschend von den Ereignissen erzählt hatten und sich bei Kian und Linda entschuldigt hatten, sagte diese:“ Ist schon gut, ihr habt es ja irgendwie nur gut gemeint, aber bei Mark solltet ihr euch echt noch richtig entschuldigen.“
Dreißig Minuten später standen die beiden vor Marks Zimmer und klopften, Meike öffnete die Tür.„Was wollt ihr den hier?“ „Wir, wir wollen uns bei euch entschuldigen“ Meike ließ die beiden hinein, Mark der immer noch auf dem Boden gesessen hatte stand auf und hielt fast demonstrativ Meikes Hand. Nicky fing an:“ Ja, also Mark, dass mit vorhin tut uns leid, wir haben einfach überreagiert, wir waren so überrascht.“ „Was natürlich keine Entschuldigung für unser Benehmen ist“ fiel Shane ihm ins Wort. „Natürlich nicht, aber Mark kannst du uns noch mal verzeihen?“ „Shane ergänzte: „ Du natürlich auch Meike, wir wollten dich damit in keinster Weise beleidigen, es es tut uns echt leid.“ Mark schaute Meike an, sie nickte und er war den beiden nicht mehr böse er wusste ja das sie ja durchaus gute Gründe hatten anzunehmen Meike wäre nur ein weiteres One-nightstand. „Ist gut Jungs, ich verzeihe euch, aber wehe ihr beleidigt meine Süße noch mal, dann lass ich euch nicht so ungestrafft davonkommen. Er lächelte und küsste Meike in einem langen Zungenkuss. „Wir gehen dann mal besser. Tschau ihr beiden und noch mal SORRY!“

Chapter 14

Tage später ...
Linda saß gerade in einem abgetrennten Teil der Lobby, als Meike durch die Drehtür hereinstürzte und sie sah. Genervt ließ sie sich neben Linda fallen und schmiss ihr Baseballcape neben sich. „Seit ich mit Mark benehmen sich da draußen alle wie im Irrenhaus. Vielleicht hätten wir es so wie ihr machen sollen, und es für uns behalten.“ „Hat auch so seine Nachteile, jedes Mal wenn wir das Hotel verlassen, ja eigentlich schon wenn wir unser Zimmer verlassen, passen wir wahnsinnig auf, dass uns nicht irgendjemand in einer verfänglichen Situation erwischt.“ „Aber irgendwann müsst ihr euch sowieso der Presse stellen.“ „Ja, aber mir wäre es lieber ich müsste es nicht.“ „Mir auch, dass kannst du mir glauben.“

Langsam gingen die Proben ihrem Ende entgegen, in 2 Wochen begann die Tour in Dublin. Linda schrieb gerade einen Brief an Anna, als es an ihrer Tür klopfte. Sie rappelte sich aus ihrem Bett und öffnetet die Tür. Kian zog sie mit einer Hand zu sich und küsste sie innig, seine zweite Hand verbarg er hinter seinem Rücken und sah sie verschwörerisch an. „Ich habe eine Überraschung für dich, komm zieh das an.“ Er holte hinter seinen Rücken ein Päckchen hervor und sie verschwand damit im Bad. Als sie wieder heraus kam, trug sie ein elegantes langes schwarzes Kleid, dessen Dekollete mit rosanem Seidenband eingefasst war, ihr Haar hatte sie zu einem Halbzopf geflochten, sodass ihr ein teil der Haare locker ins Gesicht fiel. Kian konnte seinen Blick nicht von ihr abwenden, sie machte eine spielerische Drehung und trat auf ihn zu, Kian sah genau in ihre braunen Augen, die vor Freude funkelten .“Du siehst umwerfend aus.“ „Danke“, sie errötete leicht, „Kian dieses Kleid ist wunderschön“; sie küsste ihn sanft auf den Mund, „danke“. „Mmhh, an diese Art danke zu sagen könnte ich mich gewöhnen, aber jetzt los.“ „Wohin?“ „Überraschung!“ Kian führte Linda zur Tiefgarage des Hotels und öffnete ihr die Tür zu seinem Wagen. Es regnette wie so oft und Linda rutschte in ihrem dünnen Kleid noch ein wenig tiefer in den Sitz. „Ist dir kalt?“ fragte Kian sie besorgt und drehte ohne eine Antwort abzuwarten die Heizung auf. „Ki, wo fahren wir hin, das hier ist die Autobahn?!“ „Geheimnis!“ „Kian John Francis Egan, ich will jetzt wissen wohin du mich hier entführst.“ „Du bist so süß, wenn du dich aufregst, weißt du das!“ „Hallooooooooo!! , Erde an Kian, WO FAHREN WIR HIN?“ „Nope keine Chance du wirst dich wohl oder übel noch gedulden müssen.“ In der nächsten Stunde schmollte Linda still vor sich hin, versuchte aber anhand der Straßenbeschilderung herauszufinden wo sie war. „Hey du machst mir meine Überraschung kaputt.“ Kian hielt an bei der nächsten Gelegenheit an, stieg aus und öffnete Lindas Beifahrertür. „Ki, was soll das?“ „Mach einfach die Augen zu, ich will nicht ,dass du mir die Überraschung verdirbst, also Augen zu.“ Als er ihr die Augen mit einem Tuch verband, wollte sie kurz protestieren, doch er legte ihr beschwichtigend einen Finger auf den Mund und stieg wieder ein. Als Kian eine weitere Stunde später endlich einparke, platzte Linda fast vor Neugier. Er half ihr beim Aussteigen, nahm ihr die Augenbinde ab und führte sie in ein kleines Restaurant. Der Kellner begleitete sie in den hinteren Teil des Restaurants, wo für sie ein Tisch im Kerzenlicht gedeckt war. Nachdem Essen gingen die Beiden nach draußen, wo Linda sagte: „Kian, das alles hier war wunderschön, aber wir sollten nach Dublin zurückfahren, es ist schon spät.“ Er schüttelte nur den Kopf. „Wir fahren nicht zurück, zumindest nicht heute. Wir alle haben für 3 tage frei.“ „Aber wieso?“ „Warum nicht wir arbeiten doch hart genug.“ Während sie wieder ins Auto stiegen fragte Linda:“ Und wo sind wir hier?“ „In Sligo, ich dachte wir machen die 3 Tage Urlaub bei mir zu Hause.“ „Aber ich hab nicht mal was zum anziehen!“ „Doch hast du.“ Er parkte vor einem Haus im viktorianischem Stil und ging zum Kofferraum. Linda, die ihm folgte sah wie er 2 Koffer aus dem Wagen hob, von denen einer definitiv ihr gehörte. „Kian, woher hast du meinen Koffer?“, sie konnte nur noch staunen. „Ach weißt du Sweetheart Meike hat mir da so `n bisschen geholfen.
Kian nahm die Koffer und öffnete Linda die Tür, sie trat ein und schaute sich um. Geradeaus konnte sie in ein geräumiges Wohnzimmer blicken, links von ihr führte eine Treppe in das zweite Geschoss. Er stelle die Koffer ab. „Komm ich zeig dir alles.“ Zuerst führte er sie in das Erdgeschoss mit dem geräumigem Wohnzimmer, dem angeschlossenem Arbeitszimmer, der Küche und dem doch recht luxuriösem Badezimmer. Dann nahm er ihren Koffer und ging in die zweite Etage. Während er die Treppe hochging, konnte Linda seinen muskulösen Po sehen, sie musste es sich ernsthaft verkneifen ihm an den hintern zu fassen. ( Anmerkung von der Autorin also mir: Ist das kitschig oder so bin mir nicht sicher ob das drinbleibt???) Er zeigte ihr das zweite Badezimmer, sein Musikzimmer und sein Schlafzimmer, indem ein riesiges Himmelbett stand. „Wow, Kian das ist wunderschön, aber irgendwie hätte ich es mir anders vorgestellt.?“ „Wieso, größer und protziger, wie?“ Er lächelte, auch Linda musste über ihre eigenen Gedanken lachen: „Ja irgendwie schon, aber ich bin froh, dass es das nicht ist, es ist perfekt so!“ „Dankeschön, aber warte erst mal bis du dein Zimmer siehst.“ Er ging zur gegenüberliegenden Tür , ölnette diese und stellte den Koffer ab. Linda, die er immer noch an der Hand hatte zog er zu sich und machte eine weite Geste: “Das hier ist dein Zimmer, mach es dir gemütlich, ich muss leider noch mal weg.“ Ihre Lippen berührten sich, doch nur für einen kurzen Augenblick konnte Linda seine sanften warmen Lippen spüren, dann lief er die Treppe hinunter , rief ihr noch zu:“ Ich komme so in einer halben Stunde wieder, fühl dich wie zu Hause okay.“, und verschwand dann mit einem Türklappen. „Na klasse, nächstes Mal lasse ich meine Gäste auch alleine in ihrem Zimmer stehen!“ Linda war eher amüsiert als wütend über Kians verschwinden. Sie klappte ihren Koffer auf der Suche nach einem Duschgel auf, dabei fand sie folgenden Zettel:

Hey Linda,
ich hoffe die Klammoten, die ich gepackt habe sind okay, und keine Angst ich war alleine, Kian hat das Chaos in deinem Zimmer nicht zu Gesicht bekommen. ;-)

Viel Spaß in Sligo!!!

Tschau Meike


Linda schaute auf die Uhr, schon nach 23:00 Uhr, sie verschwand unter der Dusche und ließ sich das warme Wasser über ihren Körper rieseln, bevor sie sich in bequemer Kleidung auf den Weg nach unten machte. Im Wohnzimmer schaltete sie den Fernseher ein und setzte sich in meine Decke eingewickelt auf die Couch. Gelangweilt zappte sie durch die Programme, nur Polittalk, Soapserien und langweilige Spielfilmwiederholungen, bei einem Musiksender bleib sie schließlich hängen, zwar war die Musikauswahl eher zweifelhaft, aber immer noch als die restliche „Auswahl“.
Als Kian zurückkam wunderte er sich warum er sich warum er nirgendwo Licht sah. Er streifte seine Schuhe ab und ging den Geräuschen nach in das Wohnzimmer. Er stellte sich hinter Linda und flüsterte ihr ins Ohr: “Na gibst du mir einen Teil der Decke ab?“ Sie machte mit der Decke eine einladende Geste, woraufhin er die Jacke auszog, achtlos fallen ließ und sich mit einer schnellen Bewegung neben sie schwang. „Oh, sportlich sportlich Mr. Egan!“ Sie schaltete den Fernseher aus. „Wo war denn mein sportlicher Held?“ fragte sie mit schmachtendem Blick. Kian lächelte, fasste mit einem Finger unter ihr Kinn und zog sie so zu sich heran um ihre Nasenspitze zu küssen. „Ich war bei meinen Eltern und Geschwistern, zu Hause, wir sind morgen bei ihnen zum Essen eingeladen, ja aber warum ich dich nicht mitgenommen habe..., keine Angst ich muss weder sie noch dich verstecken,....obwohl bei deinem Benehmen...!!“ Er grinste sie breit an, woraufhin er von ihr ein Kissen ins Gesicht bekam. „Das nimmst du zurück, klar!“ Doch bevor sie noch reagieren konnte, hatte Kian sie schon auf die Couch zurückgeschubst und fing nun an sie auszukitzeln. „Ki hör auf das ist unfair.“ Er stoppte: „Dann sag Kian ist der beste und hat immer recht.“ Linda streckte ihm die Zunge raus. „Dein Ego ist wohl auf Solotrip, oder was? Ne, ich hab da `ne viel bessere Idee.“ Sie zog ihn zärtlich zu sich, wobei sie ihm das Shirt auszog, er schob indessen ihr Nachthemd noch ein Stück höher, sodass sie es leicht abstreifen konnte. Ihre Küsse wurden intensiver, fordernder, er konnte ihren Atem spüren, sie vergrub ihre Finger noch tiefer in seinem Haar, kleine Schweißtropfen bildeten sich auf seiner Stirn und perlten auf ihr Dekollete. Er konnte ihre Wärme spüren, seine Haut an ihrem Körper.... Zufrieden schliefen die beiden aneinandergekuschelt ein.

Fortsetzung folgt