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++Chapter 1++
Lucy öffnete die Türe zu ihrer gemeinsamen Wohnung mit ihrem Freund. Rick. Er war ihr Traumtyp. Lucy liebte ihn über alles. Wie hatte sie sich gefreut als sie vor einem Jahr an ihrem 18ten Geburtstag mit ihm zusammen gezogen war. Leise summend ging Lucy in die Küche und stellte ihre Einkäufe ab. Heute musste sie nicht zur Uni und wollte ihren Freund mit einem tollen Essen überraschen. Plötzlich hörte sie ein Geräusch. Es hörte sich an wie ein Lachen einer Frau. *Das kann doch gar nicht sein* Lucy war verwundert. Doch da war es wieder und es kam aus dem Schlafzimmer... Lucy beschloss nach zusehen, obwohl sie sich sicher war, dass sie sich verhört hatte. Langsam öffnete sie die Tür zum Schlafzimmer. Was sie dann sah verschlug ihr den Atem. Auf dem Bett lag Rick mit einem anderen Girl heftig am Knutschen. Etliche Kleiderstücke lagen schon auf dem Boden. „Rick was soll das?", sagte Lucy leise, dann schrie sie es. Rick und das Girl sahen sich erschrocken zu ihr um. Lucy sah in dem Girl ihre beste Freundin Angie. „Lucy es ist nicht so wie du denkst...", fing Rick an. In diesem Moment explodierte Lucy. „Ach nein, wie ist es denn? Kann man so eine Situation falsch verstehen? Ihr wart die wichtigsten Menschen in meinem Leben wie könnt ihr mich nur so hintergehen? Ich hasse euch!", schrie sie außer sich. „Lucy, es tut mir leid!", Angie sah Lucy geschockt an. „Es tut dir leid? Ist das alles? Nein, mir tut es leid, dass ich euch jemals vertraut habe! Du, Angie warst meine beste Freundin und Rick, ich dachte du würdest mich lieben! Wie konnte ich nur jemals so was denken. Wisst ihr was ihr seid für mich gestorben!", Lucy lief aus dem Zimmer und knallte die Tür hinter sich zu. Sie riss ihre Jacke vom Hacken und ging zur Wohnungstür. Rick folgte ihr nur mit Boxershorts bekleidet. „Lucy-Schatz, jetzt warte doch. Lass uns das doch klären. Angie bedeutet mir nichts!", flehte er und hielt sie am Arm fest. „Nenn mich nie wieder Lucy-Schatz! Du bist echt das Letzte und deine tolle Liebhaberin auch", fauchte sie mit einem Seitenblick auf Angie, die ebenfalls im Flur stand. „Bitte!", bat Rick verzweifelt und hielt sie weiter fest. „Lass mich los und fass mich nie wieder an!", Lucy riss sich los und stürzte aus der Wohnung. Sie stolperte die Treppen herunter und lief nach draußen. Es regnete, aber das war ihr egal. Ihr war auch egal, dass sie nichts hatte wo sie hin konnte. Eine einzige Sache beschäftigte sie: Wie konnten die beiden ihr das antun?

++Chapter 2++

„Oh man war das ein Stress. Immer Interviews und so weiter!", stöhnte Mark, „ich bin total geschafft! Ich will nur noch ins Bett!" „Ja, aber vorher solltest du dich besser auf den Verkehr konzentrieren, sonst fährst du noch dein Auto zu Schrott!", ermahnte Bryan ihn. „Ach Bry, du bist immer so über vorsichtig!" , Mark lachte. „Vorsicht, pass auf!!!", schrie Bryan plötzlich, „das Mädchen da!" „Verdammt was läuft die einfach über die Straße!", schimpfte Mark und versuchte verzweifelt zu bremsen. Er kam einen Millimeter vor Lucy zum Stehen. Lucy erschrak sich so, dass sie auf der Stelle zusammen brach. Mark sprang aus dem Auto und kniete sich neben sie. Er rüttelte sie an der Schulter. „Hallo? Hören sie mich?", rief er. Lucy rührte sich nicht. „Sie ist bewusstlos!", meinte Bryan, der auch ausgestiegen war, „am besten sie kommt auch mit zu mir und wir rufen von da aus einen Arzt!" „Okay", Mark war immer noch ganz angeschlagen von dem Ereignis, doch er nahm Lucy auf den Arm und trug sie auf die Hinterbank seines Autos. Er zog sich seine Jacke aus und legte sie ihr unter den Kopf, dann wollte er wieder hinter das Steuer. Bryan war schneller. „Nee Kumpel den Rest fahre ich!", bestimmte er. Mark nickte nur.

Wenig später kamen sie bei Bryan zu Hause an. Mark beugte sich wieder über Lucy um sie aus dem Auto zu holen. Bryan schloss die Tür auf. Kerry stand im Flur und wartete. Als sie Bryan ausgiebig mit einigen Küssen begrüßt hatte, fiel ihr Blick auf Mark mit Lucy auf dem Arm. „Ich wusste ja, dass Mark mit zu dir kommt, aber dass ihr noch jemanden mitbringen würdet hätte ich nicht gedacht", meinte sie erstaunt. Mark und Bryan erzählten ihr die Geschichte. „Dann bringen wir sie wohl am besten ins Gästezimmer. Komm Mark und Bryan du rufst Dr. Kensington an", beschloss Kerry und gab Mark ein Zeichen, dass er ihr folgen sollte.

„Die junge Dame hat einen Schock bekommen. Sie wird bald zu sich kommen. Sie hat keine sonstigen Verletzungen", schloss Dr. Kensington seine Untersuchung. „Ihr geht es wirklich gut?", wollte Mark wissen. „Ja, wenn sie sich ausruht, dann geht es ihr bestimmt bald wieder sehr gut!", der Doktor lachte und verabschiedete sich. Kerry und Bryan blieben kurz im Zimmer. „Willst du dich nicht auch hinlegen? Du warst doch so müde!", schlug Bryan vor. „Nein, ich bleibe hier. Vielleicht wacht sie plötzlich auf...", lehnte Mark ab. Bryan sah unschlüssig aus, doch Kerry zog ihn aus dem Zimmer. „Lass ihn", meinte sie lächelnd und an Mark gewandt, „Gute Nacht!" Mark nickte nur flüchtig, dann zog er sich einen Stuhl an das Gästebett von Bryan und Kerry und sah Lucy an. Sie sah jetzt sogar im Schlaf unglücklich aus. Was war mit ihr? Oder erst mal wer war dieses Mädchen? Mark hatte keine Ahnung, aber sie hatte etwas was ihn fastsinnierte. Leicht strich er ihr das rotbraune Haar aus dem Gesicht. Er würde erfahren was mit diesem Mädchen war, das nahm er sich fest vor!

++ Chapter 3++

Lucy schlug die Augen auf. Sie sah sich um. Wo war sie? Sie war nicht zu Hause bei Rick. Rick! Lucy fiel wieder ein, was gestern passiert war. Ihr stiegen Tränen in die Augen. Dann fiel ihr Blick auf Mark, der neben ihr, auf dem Stuhl sitzend schlief. Irgendwo her kannte sie ihn. Nein das konnte nicht sein. Er sah aus wie Mark Feehily von Westlife. Nein, es war Mark Feehily von Westlife! Lucy lehnte sich zurück ins Bett und stöhnte. Hatte sie jetzt Wahnvorstellungen? Sie öffnete ihre Augen ein zweites Mal. Mark war immer noch da. Sie setzte sich auf, was war gestern passiert seitdem sie zu tiefst enttäuscht und todtraurig aus der Wohnung gerannt war? Wie kam sie hier hin?

Mark wachte auf. Als er Lucy aufrecht im Bett sitzen sah, lächelte er. „Guten Morgen", gähnte er, „wie geht es dir?" Lucy sah ihn ungläubig an. „Du bist...Ich meine sie sind Mark Feehily von Westlife!", stotterte sie. „Nein", Mark grinste. Lucy sah ihn irritiert an. „Das Du war schon richtig. Wir werden alle mit Du angeredet!", stellte Mark richtig. Lucy lachte kurz, dann seufzte sie wieder. „Kannst du mir sagen wo ich hier bin? Und wie ich hier herkomme? Ich weiß nur noch, dass ich gestern noch in Dublin war", Lucy sah gespannt zu Mark. „Keine Angst, du bist immer noch in Dublin nur etwas außerhalb. Bei Bryan McFadden und bei seiner Frau Kerry inklusive Molly. Und wie du hier hin kommst? Nun Bryan und ich waren gestern auf dem Weg zu ihm, als du mir vors Auto gelaufen bist. Ich habe dich nicht angefahren, aber du musst dich wohl sehr erschrocken haben und bist zusammen gebrochen. Da haben Bryan und ich gedacht, dass es das beste ist, wenn wir dich erst mal mitnehmen. Obwohl wir nicht wussten wer du warst", erzählte Mark, „weiß ich auch immer noch nicht." „Ich bin Lucy Wellington", stellte Lucy sich vor, „vielen Dank, dass ihr mich mitgenommen habt. Ich kann das immer noch nicht glauben, dass ich auf einmal die Bekanntschaft eines Mitglied von Westlife mache!" „Wieso ich bin doch auch nur ein Mensch", Mark lachte, „aber wie bist du eigentlich dazu gekommen bei strömenden Regen durch die Straßen zu irren?" Lucy drehte ihr Gesicht zur Seite. Ihr stiegen die Tränen in die Augen. „Hey habe ich was Falsches gesagt?", Mark sah Lucy unsicher an. „Nein, ist schon okay!", Lucy versuchte zu lächeln, was ihr gründlich misslang. „Das glaube ich dir nicht, wegen nichts weint man nicht!", Mark drehte Lucy zu sich um, „Keine Ahnung wieso, aber ich weiß, dass du etwas hast. Versuch es mal mir zu erzählen, die Jungs sagen ich könnte gut zuhören!" Lucy wusste nicht wieso, aber nach und nach erzählte sie Mark die ganze Geschichte. Mark hörte nur zu. Lucy tat es unglaublich gut alles zu erzählen. „Das tut mir echt leid. Nach einer dreijährigen Beziehung ist das hart!", meinte Mark als Lucy fertig war. „Und jetzt weiß ich nicht wo ich hin soll!", schluchzte Lucy. „Erst mal kannst du ja bei uns bleiben", beruhigte Mark sie, „und weißt du was ich habe richtig Hunger. Lass uns mal schauen was es bei Familie McFadden zum Frühstück gibt!" Er zog Lucy aus dem Bett. Lucy lies es geschehen. Sie war froh, dass Mark sich alle Mühe gab sie zu trösten. Sie lies sich von Mark einen Flur entlang ziehen und dann öffnete er eine Tür. In dem Raum saßen Bryan mit Molly auf dem Schoß und Kerry am Frühstückstisch. „Das ist Lucy", stellte Mark Lucy vor. Kerry stand auf und gab Lucy die Hand. „Hallo Lucy, geht es dir wieder besser? Ich bin Kerry, aber ich glaube da weißt du, oder?", begrüßt Kerry Lucy freundlich. „Hi Lucy! Ich bin Bryan. Du bist also die, für die Mark seine Nacht geopfert hat!", Bryan grinste. „Bryan, musste das sein?", Mark sah ihn leicht sauer an. Lucy musste lachen. Mark sah Lucy an. Ihm passte es gar nicht, dass Bryan diese Bemerkung gemacht hatte. Die hatte ihn nämlich total unsicher gemacht. Lucy hatte ihm schon von Anfang an gefallen. Doch er wusste, dass es nicht gehen würde, Lucy hing viel zu sehr an ihrem Freund obwohl er sie betrogen hatte. „Lucy willst du bevor du was isst nicht lieber umziehen?", Kerry sah sie besorgt an, „deine Klamotten, die du da an hast, sind bestimmt ganz verschwitzt. Komm mal mit ich schaue mal was ich für dich habe. Größer als ich bist du ja auf keinen Fall!" Lucy folgte Kerry.

„Oh man Bryan, musste dieser Kommentar eben sein?", Mark lies sich auf einen Stuhl fallen. „Wieso hatte ich denn Recht? Oh wow, unser Mark ist verknallt. Das ich das noch erlebe!", Bryan lachte. „Ach hör auf und wenn hätte ich sowieso keine Chancen, weil sie ist gerade von ihrem Freund betrogen worden und da denkt man nicht unbedingt an eine neue Beziehung!", seufzte Mark. „Hey dann beweis ihr, dass du sie niemals betrügen würdest und das du immer für sie da bist. Sie hat Vertrauen zu dir sonst hätte sie dir die Geschichte nicht erzählt!", munterte Bryan auf. Molly wurde es inzwischen auf dem Schoß zu langweilig. Sie rutschte herunter und begann auf dem Boden herum zu tapsen. „Ach ja kann sie ein paar Tage bei euch bleiben? Sie will nicht mehr in die Wohnung von ihr und ihrem Freund", bat Mark. „Na klar!", Bryan war einverstanden, „und für dich haben wir auch noch ein Bett, damit du nicht ins ein Hotel musst. Ich denke mal Nixter ist mit Shay und Ki ausgelastet!" „Danke dir, Bryan. Was ist eigentlich mit den anderen...?", fragte Mark. „Die wollten gleich vorbei kommen, wir haben heute doch frei!", erzählte Bryan, „wir könnten ja alle was zusammen machen. Ja, Lucy kann auch mit bevor du fragst!" Mark lächelte nur.

++Chapter 4++

„So die Sachen müssten dir eigentlich passen!", Kerry hielt Lucy eine Schlagjeans und ein T-Shirt hin. „Danke, Kerry!", Lucy wischte sich eine Träne aus dem Gesicht. „Was ist denn?", Kerry sah sie besorgt an. Lucy erzählte ihr davon, dass Rick sie betrogen hatte. Kerry nahm Lucy tröstend in den Arm. „Oh das tut mir echt leid, ich weiß wie du dich fühlst. Ich weiß nicht wie sehr du dich bisher für Westlife interessiert hast, aber vielleicht hast du ja von der Sache mit Bryan und der Tänzerin gehört. Das war mehr als schrecklich für mich", Kerry schluckte. „Ich weiß das noch ganz genau. Ich hatte solches Mitleid mit dir und habe dir gewünscht, dass alles wieder gut wird. Aber ich dachte nie, dass mein Freund mich selbst betrügen würde! Und dann noch mit meiner besten Freundin. Das packe ich einfach nicht! Ich würde beide am liebsten nie, nie wieder sehen!", Lucy brach wieder in Tränen aus. „Warte mal ich habe eine Idee!", Kerry lächelte sie an, „ich meine wir haben so ein großes Haus, wie wäre es wenn du zu Bryan und mir ziehst? Mark wohnt auch eine Weile hier, solange sie in Dublin sind und die anderen Drei wirst du auch kennen lernen. Was sagst du?" „Wow, wenn ihr mich wirklich hier haben wollt...", Lucy konnte ihr Glück kaum fassen, „ich wüsste so wieso nicht wohin. Meine Eltern wohnen in San Diego in Californien, zu Rick will ich nie wieder und zu meiner besten Freundin kann ich ja auch schlecht." „Na also!", meinte Kerry, „herzlich willkommen bei den McFaddens! Und jetzt zieh dich schnell um sonst lassen uns die beiden Boys nichts zu Essen über!" Lucy verschwand im Bad.

++Chapter 5++

Als Lucy zusammen mit Kerry wieder zum Frühstückstisch kam, traute Mark seinen Augen nicht. Lucy trug die Jeans, die sehr ihre Figur betonte und das T-Shirt saß auch richtig eng. Ihre rotbraunen Haare hatte Lucy einfach hochgesteckt. „Bryan, ich habe Lucy vorgeschlagen eine Weile hier zu wohnen, okay?", Kerry setzte sich bei Bryan auf den Schoß. „Was meinst du, was Mark und ich vorhin besprochen haben?", Bryan lachte und küsste Kerry auf die Wange. Lucy setzte sich neben Mark an den Tisch. Mark sah sie an. „Was ist los, hab ich irgendwas im Gesicht?", fragte Lucy irritiert. „Nein ist schon gut", Mark sah sie weiter an. „Wenn ich wirklich hier hin ziehe, muss ich noch mal in meine alte Wohnung zurück und die Sachen holen", Lucy wechselte das Thema, sie fühlte sich unsicher unter Marks Blicken. „Wie wäre es wenn Mark dich begleitet?", fragte Bryan, „ich meine, wenn du es nicht erträgst alleine dort hin zu gehen." Lucy blickte fragend zu Mark. „Würdest du das für mich machen?", wollte sie wissen. „Na klar!", Mark nickte, „wollen wir gleich los?" „Okay!", Lucy lächelte und stand auf. Mark tat es ihr gleich. „Kommt ihr danach gleich wieder?", fragte Bryan, „Shane, Kian und Nicky wollten doch kommen!" „Ist in Ordnung!", Mark war einverstanden. Zusammen mit Lucy machte er sich auf dem Weg zum Auto.

Kerry sah inzwischen Bryan erstaunt an. „Sag mal täusche ich mich oder ist Mark verliebt?", wollte sie wissen. „Und wie!", Bryan nickte. „Oh je!", Kerry verzog das Gesicht, „und sie ist total enttäuscht von ihrem Ex." „Ja, Mark ist treu, wenn ihm ein Beziehung wirklich wichtig ist!", widersprach Bryan. „Aber wenn du gerade so etwas hinter dir hast willst du eigentlich keine Beziehung mehr!", wandte Kerry ein, „obwohl Mark würde Lucy bestimmt gut tun!" „Die beiden wären echt das perfekte Paar!", meinte Bryan. „So ich dachte das wären wir!", Kerry tat beleidigt. „Das ist auch wieder wahr, aber die beiden kämen gleich nach uns!", Bryan grinste Kerry an. Kerry küsste ihn. Plötzlich stand sie ruckartig auf und hielt sich die Hand vor den Mund. „Gar nichts!", stieß Kerry hervor, „kannst du dich grade mal Molly fertig machen? Danke!" Sie lief aus dem Zimmer. Bryan sah ihr verwundert hinter her.

++Chapter 6++

„So da wären wir!", Lucy schloss die Tür auf. Mark kam hinter ihr in die Wohnung. „Du hast aber schön gewohnt!", meinte Mark. „Du hast Recht, die Betonung liegt auf hatte!", sagte Lucy mit trauriger Stimme. „Ach komm bei Bryan und Kerry geht es dir bestimmt gut", Mark legte ihr eine Hand auf die Schulter. „Dort ist alles total schön und ich verbinde keine Erinnerungen damit!", gab Lucy ihm Recht. Ihr lief eine Träne über die Wange. Mark konnte nicht anders, er zog Lucy in seine Arme. „Ist ja gut", flüsterte er, während er ihr durchs Haar fuhr. Lucy genoss den Moment, obwohl ihr eigentlich nicht nach Körpernähe war. Aber Mark, er war ihr so vertraut, als ob sie ihn immer schon kennen würde und nicht erst seit heute Morgen. Dann wand sie sich aus seiner Umarmung. „Warte hier, packe nur schnell ein paar Sachen!", sagte sie zu Mark und ging in ihr Schlafzimmer.

Mark wartete in der Küche. Er sah sich um. Auf dem Tisch stand ein Foto im Bilderrahmen. Mark sah es sich an. Darauf waren Lucy und ein junger Mann zu sehen. Der Mann hatte seine Arme um Lucys Tallie gelegt und beide lächelten ziemlich verliebt. Mark schluckte. Das musste Rick sein. Dann sah er auf dem Rahmen eine Inschrift: Für meinen Lucy-Engel zum 18ten Geburtstag (23.7.). I love you! Dein Rick. Mark sah auf das Datum seiner Uhr. Das konnte nicht sein heute war der 23.7.! Lucy hatte ihm verschwiegen, dass sie Geburtstag hatte. Mark begann zu lächeln. Sie würde sich noch wundern. In Gedanken überlegte er sich schon was er ihr schenken konnte. Er war so in Gedanken, dass ihn erst eine Männerstimme aufschrecken ließ. „Was wollen sie in meiner Wohnung?", polterte der Mann. Mark drehte sich um. Es war Rick, der hinter ihm stand. „Wie sind sie hier überhaupt rein gekommen?", schnauzte Rick weiter, dann hielt er inne, „Moment mal ich kenne dich. Du bist doch in dieser Boygroup Westlife oder so...!" „Nicht oder so! Ich bin Mark Feehily von Westlife!", antwortete Mark fest. „Und was machst du hier? Verkauft ihr nicht genug von euren beschissenen CDs oder warum brecht ihr jetzt ein? Meine Ex hat auch gelegentlich eure Platten gehört, aber die ist jetzt ja weg. Wie dem auch sei, wenn du nicht sofort weg bist, gehe ich zur Presse und sage, dass du bei mir eingebrochen bist!", Rick sah Mark herausfordernd an. „Rick, jetzt werde bitte nicht kindisch!", Lucy betrat mit einer Reisetasche und einem Koffer die Küche, „Lass Mark in Ruhe!" „Oh ist das dein Neuer?", Rick sah sie verächtlich an, „hattest du es gestern nach der kleinen Nummer mit Angie so nötig? Ich meine wir hätten das auch so klären können, aber nein Madame Wellington muss ja so einen Aufstand daraus machen. Das hat mich ja schon lange an dir genervt. Aber, dass du zum Groupie ausartest hätte ich wirklich nicht gedacht!" „Lass sie in Ruhe!", Mark nahm Lucy in den Arm, „Ich dachte du warst mit Lucy zusammen und kennst sie. Aber das scheint ja nicht der Fall zu sein. Sie ist gestern todtraurig durch die Straßen gelaufen. Und das wegen dir!" „Ach halt die Klappe, Milchbubi. Du bist doch wie alle Stars, total hirnverbrannt. Aber nimm dir ruhig Lucy, ich lege keinen Wert mehr auf so eine hysterische Kuh!", Rick wurde unverschämt. „Was besseres fällt dir nicht ein!", Lucy gab Rick eine Ohrfeige, „mit dir bin ich ein für alle mal fertig. Und merk dir eins, er denkt nicht jeder so wie du und es würde sich nicht jeder schamlos an Mädchen ran machen so wie du! Komm Mark, mich hält hier nichts mehr!" Sie griff nach ihrer Handtasche und trug ihre Reisetasche. Mark nahm ihren Koffer. Rick starrte ihnen wütend nach als sie die Wohnung verließen.

Draußen angekommen packte Mark Lucys Gepäck in sein Auto. Dann wandte er sich an Lucy. „Steig du schon mal ins Auto, ich muss gerade noch telefonieren!", sagte er. Lucy stieg ein. Sie sah wie Mark wild gestikulierend redete. Aber sie dachte sich nichts dabei. Sie wollte Mark und den anderen nichts von ihrem Geburtstag erzählen, weil sie erstens in mieser Stimmung wegen Rick war und zweitens wollte sie nicht, dass sich die anderen verpflichtet fühlten, ihr zu gratulieren und ihr vielleicht noch etwas zu schenken. So hielt Lucy es für besser nichts zu sagen. In diesem Moment fiel ihr ein, dass Rick auch nicht daran gedacht hatte. Hatte er so schnell alles vergessen? In Lucy stieg eine unbändige Wut hoch. Wenn er sich nicht für sie interessierte, würde sie ihn sowieso nie wieder angucken. Das schwor Lucy sich, obwohl es ihr nicht leicht fiel. In ihren Träumen hatte sie sich oft ausgemalt, wie es wäre mit Rick in einer riesigen Kirche zu heiraten... Schnell verscheuchte Lucy diesen Gedanken, sie durfte Rick nicht hinterher weinen. Er war es nicht wert! In diesem Moment kam Mark zu ihr ins Auto. „Alles klar wir können los!", er lachte, doch dann sah er Lucys trauriges Gesicht, „ist es wegen Rick? Haben dich seine Worte so verletzt?" Lucy schüttelte den Kopf. „Nicht seine Worte seine Art und die Erinnerungen an schöne Zeiten mit ihm!", erklärte Lucy. Mark sah sie mitleidig an. „Tut mir echt leid für dich, wie kann ich dir nur helfen?", fragte Mark. „Bring mich schnell hier weg!", bat Lucy, „ich will alles hinter mir lassen." „Okay dann fahren wir jetzt zu Kerry und Bryan. Da wirst du auch die anderen kennen lernen. Ich denke mal du weißt wer, wer ist oder? Aber lass dir gesagt sein Nicky, kann ganz schön verwirrend sein. Er bringt, wie Bryan, gerne Sprüche, aber er ist ein super Freund. Dass er mit Georgina zusammen ist weißt du ja. Dann Shane ist total nett und höflich, er wirkt oft auf Außenstehende ein bisschen ernst, aber das ist er in den seltensten Fällen! Er hat auch eine Freundin Gillian. Aber ich habe keine Ahnung, ob die mitkommen. Kian ist solo, genau so wie ich.", Mark drehte den Zündschlüssel um und fuhr los. „Ich hätte nie gedacht, dass ich euch mal kennen lerne", Lucy sah Mark von der Seite an, „ich habe immer gedacht, wie müssen diese Boys in Wirklichkeit sein, die so wunderschöne Songs singen und teilweise auch schreiben?" Mark lachte. „Und?", fragte er, „bist du enttäuscht oder überrascht?" „Überrascht, natürlich. Ich kenne zwar erst Bryan und dich, aber ich hätte gedacht, ihr wärt ganz anders. Nicht so normal, vielmehr Star! Aber ich sehe zumindest dich und Bryan nicht mehr als Stars, ihr seid für mich wie gute Freunde! Jetzt schon!", meinte Lucy. „Wirklich? Viele Mädchen finden uns nur gut, weil wir bei Westlife sind, das sind halt Fans, aber deine Freunde müssen dich auch so mögen, egal was du für einen Job hast!", sagte Mark, „In dem Musikgeschäft weißt du nie, wer wirklich dein Freund ist oder ob jemand nur Interesse an deinem Geld und Stardasein hat!" „Ich dachte immer, ihr von Westlife seid alle gute Freunde, ist das auch nur Show?", Lucy war etwas erschrocken. Mark musste lachen. „Nein, wir sind wirklich gut befreundet. Kian und Shane kenne ich schon eine halbe Ewigkeit und Nicky und Bryan sind auch super Kumpels! Dann habe ich noch ein paar Freunde in Sligo, aber es ist halt schwer neue Freunde zufinden und halt die Person, die man liebt!", schloss Mark seinen Bericht. In Gedanken fügte er noch hinzu: *Aber ich habe den Menschen, denn ich liebe schon gefunden* Das konnte er natürlich nicht laut sagen, Lucy war nicht in der richtigen Stimmung für so etwas. Lucy ahnte nichts von Marks Gefühlen und sagte: „Ich glaube ich verstehe dich, aber glaub mir irgendwann findest du diese Person und dann wirst du sehen, dass sich die lange Suche gelohnt hat!" Mark schluckte. Lucy hatte das so lieb gesagt und gemeint, sie konnte doch nicht ahnen, dass Mark längst seine große Liebe gefunden hatte und dass sie es war!

++ Chapter 7++

Vor dem Haus der McFaddens angekommen, stiegen Mark und Lucy aus dem Auto. Kurz vor dem Eingang hielt Mark Lucy zurück. Er zog ein Tuch aus der Jackentasche. „So jetzt muss ich dir deine Augen verbinden, weil wir eine Überraschung für dich haben!", sagte er. „Aber...", Lucy sah ihn verwirrt an. „Kein aber!", blockte Mark ab und verband Lucy vorsichtig die Augen. Als er sich überzeugt hatte, dass sie wirklich nichts mehr sah, nahm Mark Lucy sanft bei der Hand und führte sie ins Haus, durch das Haus hindurch in den Garten der McFaddens. Dann nahm Mark Lucy die Augenbinde ab. Lucy konnte ihren Augen kaum trauen: Vor ihr standen Bryan, Kerry mit Molly auf dem Arm, Shane, Kian und Nicky. Sie sangen „Happy Birthday" für Lucy. Mark sang auch mit und lächelte Lucy von der Seite an. Als sie geendet hatten, umarmte Mark Lucy als Erster. „Alles Gute, Lucy! Wie konntest du mir nur deinen Geburtstag verheimlichen?", fragte er etwas vorwurfsvoll, „ich habe es nur durch Zufall erfahren." Lucy sah zu Boden. „Ich wollte nicht, dass ihr denkt ihr seid mir etwas schuldig. Darum habe ich lieber den Mund gehalten", murmelte sie. „Das hast du gedacht?", Kerry war erstaunt, „und dafür hättest du deinen Geburtstag sausen lassen? Du bist mir ja eine. Na trotzdem Herzlichen Glückwunsch!" Kerry umarmte Lucy auch. Dann kam Bryan und danach Shane, Kian und Nicky, die sich kurz vorstellten und dann Lucy auch gratulierten. Lucy verstand sich auf Anhieb gut mit ihnen. Lucy war total glücklich, sie konnte es gar nicht fassen. Es war für sie wie ein Traum! Nicky riss sie aus ihren Gedanken und reichte ihr ein Glas Champagner. „Auf Lucy!", rief er und alle stießen die Gläser an einander. „Und was läuft jetzt noch?", wollte Kian wissen, „ich bin dafür, dass wir den Geburtstag unserer neuen Bekanntschaft groß feiern!" „Ich hab auch schon eine Idee!", meinte Kerry, „Lucy und ich machen erst mal eine Shoppingtour und suchen ein partytaugliches Outfit! Und ihr fünf bringt ein richtige Party auf die Beine okay?" Die anderen waren einverstanden. „Aber kommt nicht zu früh zurück!", rief Bryan seiner Frau und Lucy hinterher. Mark sah dem Auto seufzend hinter her. Bryan sah ihn mitleidig an. Shane und Kian sahen erstaunt zu Mark. Nicky sprach als Erster aus, was alle dachten: „Sag mal, Mark, so kennen wir dich ja überhaupt nicht! Du bist so anders heute, wie du Lucy ansiehst und so weiter. Ist etwa das fast Unmögliche geschehen? Bist du verliebt Mark?" Mark sah zu Boden. „Es wird sowieso nichts draus. Lucy hat gerade eine gescheiterte Beziehung hinter sich und wird sich sicher nicht so bald für andere Boys interessieren. Aber es ist verrückt, es ist so, als ob ich sie schon immer kennen würde. Und sie ist so lieb, verständnisvoll, sogar in ihrer Situation! Und sie versteht mich!", Mark kam ins Schwärmen. „Oh mir scheint dich hat es echt erwischt!", Shane klopfte Mark auf die Schulter. Mark sah ihn ärgerlich an. „Mach dich nur lustig!", fuhr er Shane an. Shane wich erschrocken ein Stück zurück. „Mark, calm down! Das eben war ernst gemeint!", Shane blickte Mark an, „ich kann doch auch nichts dafür, dass ihr Freund sie betrogen hat. Sieh es positiv sonst hättest du sie nie kennen gelernt!" Mark ließ ein *Sorry* hören. „Ich schlage vor wir machen uns erst mal an die Arbeit eine coole Party für Lucy vorzubereiten !", meinte Bryan. Die anderen stimmten ihm zu. „Wer macht was?", wollte Nicky wissen. Bryan meldete sich wieder zu Wort: „Ich schlage vor Mark ruft noch ein paar Leutchen an. Gillian und Georgina sowieso und halt noch andere Freunde von uns. Shane bestellt das Essen und die Getränke. Nicky, Kian und ich machen uns daran einige Räume und die Terrasse partyfertig zu machen. Okay?" „Ich denke schon!", Shane grinste. Mark verschwand mit seinem Handy in das Zimmer, wo er bei Bryan und Kerry schlief und telefonierte ein paar Leute zusammen. Shane wollte auch gerade zum Handy greifen, da hielt ihn Kian fest. „Ich glaube wir haben noch etwas zu besprechen, bevor wir loslegen!", sagte er. Shane verstand. „Also ich bin dafür, dass wir Mark ein bisschen helfen!", meinte Kian, „jedenfalls wenigstens rausbekommen, wie Lucy Mark findet!" „Ja, das machen wir!", stimmte Nicky zu, „Mark hat es verdient endlich mal jemanden zu haben, den er liebt!" „Dann werde ich mal Kerry einweihen, sie könnte viel aus Lucy heraus bekommen", beschloss Bryan. Dann machten sich alle an die Arbeit die Party vorzubereiten.

++Chapter 8++

Lucy kam aus der Umkleidungskabine. „Hey das steht dir echt super!", fand Kerry mit ehrlicher Begeisterung. Lucy trug einen halblangen Jeansrock und ein Schnürtop auch aus Jeans. „Das musst du unbedingt nehmen. So was tolles findest du nicht so leicht wieder!", Kerry war wirklich begeistert. „Findest du es wirklich gut? Ich finde es wunderschön, aber…", Lucy sah unsicher aus. „Ich bestehe darauf, dass du es nimmst!", Kerry packte Lucy bei den Schultern. Lucy gab sich geschlagen, sie zog sich wieder um und wollte bezahlen. Kerry nahm es ihr aus der Hand und bezahlte für Lucy. „Aber das ist doch viel zu teuer", Lucy schaute ungläubig. Kerry lachte. „Es ist mein Geburtstagsgeschenk für dich. Noch mal alles Gute!", sagte Kerry. Lucy musste auch lachen. Sie hatte Kerry schon immer bewundert und sich gefragt, ob Kerry wirklich so sympathisch war. Sie war noch viel netter als sie in den Medien rüberkam. „Jetzt haben wir beide ein Outfit für heute Abend!", meinte Lucy fröhlich. Kerry nickte, sie hatte sich ein langes, dunkelblaues Kleid gekauft, dass ihr wunderbar stand. „Was machen wir jetzt?", fragte Kerry, „ich bin mir sicher die Jungs brauchen noch Zeit! Wollen wir noch was Trinken gehen?" Lucy nickte. Die beiden ließen sich in einer Nebenstraße in einem Café nieder. Lucy bestellte sich einen Capuccino und Kerry ein Milchshake. Die beiden Girls unterhielten sich. Kerry erzählte ziemlich viel von Bryan, Molly und ihrer Karriere und Lucy erzählte ihr von ihren Erinnerungen an Rick und von sich. Sie verstanden sich blendend. Plötzlich kam Kerry auf Mark zu sprechen. „Wie findest du Mark eigentlich?", Kerry sah Lucy erwartungsvoll an. Lucy lief es kalt den Rücken herunter als Kerry seinen Namen erwähnte. Ärgerlich rief Lucy sich zur Ordnung. Mark war ein guter Freund. Mit Liebe war sie erst mal fertig. „Er ist nach kurzer Zeit ein echt guter Freund für mich geworden, das kann ich nicht von vielen sagen!", zu Kerry wollte Lucy ehrlich sein, mindestens so ehrlich, wie sie zu sich selbst war. Kerry sah Lucy lächelnd an. Dann verzog sie das Gesicht und man konnte sehen, dass sie große Schmerzen hatte. Lucy stand auf und lief zu Kerry. „Kerry was ist los?", fragte sie besorgt. „Ich muss mich gleich übergeben!", stöhnte Kerry und hielt sich die Hand vor den Mund. Lucy zog sie langsam hoch und führte sie zur Damentoilette, des Cafes. Angekommen stürzte Kerry sofort in eine Kabine und erbrach. Lucy starrte in den Spiegel und dachte nach. Sie hatte Medizin nur auf den Wunsch ihrer Eltern studiert und war auch nie wirklich interessiert, aber die Symptome kamen ihr sehr bekannt vor. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen. Als Kerry aus der Kabine kam, fragte Lucy: „Alles wieder in Ordnung?" „Ja, mir ist in den letzten Tagen öfters so übel. Ist bestimmt eine kleine Magenverstimmung", erzählte Kerry. Lucy musste lachen. „Ich denke ein sehr lebendige!", grinste sie. „Wie meinst du das?", Kerry sah Lucy erstaunt an. „Ich meine, ich studiere nicht gerne Medizin, aber das weiß ich. Deine Chancen stehen gut, dass du schwanger bist, Kerry!", erklärte Lucy. „WAS?!?", Kerry glaubte sich verhört zu haben, „bist du dir sicher?" „Nicht 100%ig, dafür musst du einen Test machen, aber die Symptome deuten darauf hin. Ich hoffe du hast jetzt keinen allzu großen Schock bekommen!", Lucy war verunsichert. Kerry fing an zu lachen und winkte dem Kellner, dass sie zahlen wollte. Lucy sah sie erstaunt an. Kerry zog Lucy hinter sich her bis zu einer kleinen Drogerie. Dort gingen sie hinein. Lucy hinter Kerry her. Sie war sehr verwundert. Vor einem Regal mit Schwangerschaftstesten blieb Kerry stehen und studierte die verschiedenen Tests eingehend. Lucy fing an zu grinsen. Kerry hatte endlich den richtigen Test gefunden. „Jetzt will ich es wissen!", meinte Kerry, „es wäre so cool, wenn die Familie McFadden noch weiter wächst! Ich liebe Kinder! Meine Molly natürlich besonders, sie ist so süß! Und wenn ich daran denke, dass ich vielleicht noch so einen süßen Fratz bekomme..." Kerry konnte gar nicht mehr aufhören zu schwärmen. „Und ich dachte schon, ich hätte dich erschreckt!" Lucy war erleichtert. Kerry schüttelte nur lächelnd den Kopf und bezahlte dann, als wäre es das Normalste der Welt. Zusammen gingen die beiden Girls zu Kerrys Auto! Kerry setzte sich hinter das Lenkrad, Lucy auf den Beifahrersitz. Sie stellte sich vor, wie Mark sie wohl gestern in sein Auto getragen hatte. Bei diesem Gedanken wurde ihr total heiß! Kerry riss Lucy aus ihren Gedanken. „Was hältst du davon, wenn wir durch unseren Hintereingang ins Haus gehen? So sehen uns die Jungs nicht", schlug Kerry vor, „dann könnten wir uns in Ruhe für die Party aufstylen und ich kann unbemerkt den Test machen!" „Ist okay, wenn du mir den Hintereingang zeigst! Aber ich habe noch ein kleines Problem", wandte Lucy ein, „ich habe meine ganzes Make-up bei Rick gelassen. Ich müsste mir erst noch was kaufen!" „Das ist doch nicht ernsthaft dein Problem, oder?", Kerry lachte, „davon habe ich mehr als genug. Im Showbusiness braucht man so etwas oft und ich habe ein regelrechtes Sammelsurium!" „Danke!", Lucy bedankte sich, dann seufzte sie. „Was ist los?", wollte Kerry wissen. „Du hast es gut!", meinte Lucy, „du hast so einen coolen Job und eine Familie, die dich liebt so wie du bist!" „Hey ich denke du studierst Medizin! Das ist doch im Gegensatz zu TV-Shows und Serien, die ich drehe, viel wertvoller!", Kerry war erstaunt. „Aber ich mache es nicht gerne! Nur meinen Eltern zuliebe. Sie wollen, dass ihre Tochter später eine angesehen Job hat und sie nicht ins falsche Licht kommen. Gleich wenn ich mein Studium beendet habe soll ich zu ihnen nach San Diego kommen und dort bei meinem Vater in der Praxis anfangen. Sie haben mich schon unter großem Protest hier gelassen!", erzählte Lucy. „Was würdest du denn machen?", fragte Kerry. Lucy lächelte. „Ich tanze leidenschaftlich gerne! Ich hatte früher mit einigen Freundinnen eine Gruppe gegründet und uns zu den aktuellen Hits Choreographien ausgedacht. Wir haben sogar mal einen Talentwettbewerb gewonnen. Dann sind aber meine Eltern dahinter gekommen und haben es mir verboten. Sie befürchteten schlecht angesehen zu werden. Sie meinten ich sollte etwas sinnvolles machen!", Lucy schluckte. „Das ist ja fies!", Kerry schaute betroffen auf den Verkehr, „und was ist mit Rick? Haben deine Eltern gegen Rick nichts gesagt?" „Nein, Ricks Eltern sind genau so reich, wie meine Eltern. Nur weil ich mit Rick zusammen war, haben sie mir erlaubt hier in Dublin zu bleiben! Ich bin meinen Eltern nie wichtig gewesen, ihnen ist nur wichtig, dass sie gut angesehen sind!", erklärte Lucy traurig. Kerry hielt vor dem Haus der McFaddens. „Dann zeig ihnen, dass du dein eigenes Leben hast und machst was du willst!", meinte Kerry, „ich glaube ich habe auch schon so eine Idee! Und jetzt lass uns reingehen und uns fertig machen! Ich habe ja auch noch was zu erledigen..." Kerry grinste und Lucy grinste zurück!

++Chapter 9++

„Also das Essen müsste jetzt gleich kommen!", gab Shane Bryan Bescheid. „Gut dann sind wir so gut wie fertig!", meinte Bryan. „Dies kann ich nur bestätigen", Nicky kam mit Kian zu den Beiden. „Die Terrasse ist fertig und sieht echt gut aus und der Vorraum auch!", fügte Kian hinzu. In diesem Moment kam Mark. „Alles klar. Ich hab Geo und Gil eingeladen. Louis, noch ein paar Freunde aus Sligo, wenn sie es schaffen und so ein paar Leute", gab Mark Auskunft. Dann schlug er sich vor die Stirn und fing an ärgerlich zu murmeln. „Was ist los, Mark?", Kian sah ihn besorgt an. „Ich habe vergessen ein Geschenk für Lucy zu besorgen!", Mark sah sauer aus. Bryan sah auf die Uhr. „Ein bisschen Zeit hast du noch, aber du musst jetzt gleich losfahren und dich beeilen!", sagte er. „Okay wir sehen uns dann nachher auf der Party! Ich bin spätestens in einer Stunde wieder da", versprach Mark. „Such was schönes für sie aus!", rief Shane ihm hinterher. Nicky lachte: „0je, der ist ja so was von verliebt!" „Das glaub man! Ich habe ihn noch nie so erlebt!", Kian nickte, „vielleicht geht es Lucy ja doch ähnlich...! Ich wünsche es ihm!" „Das werden wir ja rausbekommen!", Bryan lachte.

++Chapter 10++

Lucy stand vor dem Spiegel in dem Zimmer, wo sie bei Kerry und Bryan jetzt wohnte, und schminkte sich. Sie dachte an die bevorstehende Party und beschloss sich zu freuen. Sie hätte heute morgen noch nicht gedacht, dass sie mit jemanden ihren Geburtstag feiern würde. Das hatte sie alles Mark zu verdanken. Er hatte den anderen höchstwahrscheinlich erzählt, dass sie heute Geburtstag hatte. Er musste das Bild von ihr und Rick von vor einem Jahr gefunden haben. Mark war so anders als Rick. Viel einfühlsamer und netter. Lucy fühlte sich so wohl, wenn sie in Marks Nähe war. Sie erinnerte sich noch genau daran, wie er sie heute im Arm gehalten hatte. Während Lucy ihren Gedanken nachhing, merkte sie nicht, wie Kerry zu ihr ins Zimmer kam. Erst als Kerry, Lucy um den Hals fiel, schreckte sie auf. „Es stimmt! Du hattest Recht!", jubelte Kerry, „ der Test ist positiv! Ich bekomme ein zweites Kind von Bryan!" Kerry strahlte. „Das ist ja toll! Ich freue mich so für dich!", meinte Lucy grinsend. „Ich muss mir morgen unbedingt einen Arzttermin geben lassen um soviel wie möglich zu erfahren!", beschloss Kerry. „Und wann sagst du es Bryan?", wollte Lucy wissen. „Heute noch! Ich werde es ihm heute abend in einer ruhigen Minute sagen. Er wird sich auch freuen. Ich weiß noch wie er sich bei Molly gefreut hat!", Kerry war glücklich. „Wo ist Molly überhaupt?", fragte Lucy. „Molly ist bei Bryans Mutter und bei Susan, Brys Schwester. Die beiden wollten einen Tag mit ihrer Enkelin bzw. Nichte verbringen. Aber sie müssten sie gleich wieder bringen", erzählte Kerry, dann musterte sie Lucy eingehend und bemerkte: „Du siehst total gut aus. Es werden alle staunen. Nur ein Tipp noch, ich würde die Haare offen lassen!" Lucy sah geschmeichelt aus. „Meinst du wirklich?", wollte sie wissen. Kerry nickte: „Wirklich! Ich ziehe mir grad mal mein Kleid an!" Sie verschwand kurz. Lucy betrachtete sich noch mal kritisch im Spiegel und hoffte, dass Kerry recht behalten würde. Würde Mark sie wohl auch hübsch finden? Sie dachte jetzt schon wieder an Mark. Lucy verstand sich selber nicht mehr, warum ging ihr dieser Mensch nicht mehr aus dem Kopf? Sie wollte sich doch nie wieder verlieben... In diesem Moment kam Kerry wieder ins Zimmer, in ihrem langen blauen Kleid. „Du siehst ja auch gut aus!", meinte Lucy. „Danke", Kerry lächelte. Die Tür öffnete sich wieder und Bryan steckte seinen Kopf herein. „Ach ihr seid schon wieder da. Ich wusste doch, dass ich mich nicht verhört habe!", Bryan grinste, „Ach überings Lucy, du siehst gut aus. Und meine Kerry ja sowieso." Kerry schmiegte sich verliebt an Bryan. „Bryan, mein Schatz, wir haben noch einige Sachen zu besprechen hinsichtlich der Party...", teilte sie Bryan mit. Kerry zwinkerte ihm unbemerkt zu. Bryan nickte, dann wandte er sich an Lucy: „Du musst noch ein kleines Bisschen Geduld haben, dann holen wir dich. So in etwa einer Viertelstunde!" „Ist okay!", Lucy lächelte, „bis gleich!"

Kerry zog Bryan aus dem Zimmer. „Was ist los?", wollte Bryan wissen. Kerry zog ihn weiter bis zu ihrem Schlafzimmer. Dort setzte sie sich aufs Bett. „Also, Lucy tanzt für ihr Leben gerne und sie hasst ihr momentanes Medizinstudium, das sie nur wegen ihren Eltern macht. Da wollte ich dich fragen, ob ihr nicht noch eine Tänzerin für Westlife braucht?", erzählte Kerry, „das wäre doch noch ein ideales Geschenk, oder?" „Du glaubst gar nicht wie gut das ist!", meinte Bryan, „ wir planen doch im Herbst diese Überraschungstour und Louis hat bis jetzt erst vier Tänzerinnen. Er ist schon ganz verzweifelt. Am besten stellen wir ihm heute abend Lucy vor. Hat sie denn Talent? Das ist nämlich wichtig!" „Ich glaube das hat sie", meinte Kerry, „Mann, was wird sie sich freuen!!!" „Dann rede ich mit den Jungs und mit Louis. Ach ja, dann habe ich noch ein Anliegen", erklärte Bryan, „und zwar du weißt, dass Mark sich total in Lucy verliebt hat, oder?" „Wir sind doch heute morgen, darauf zu sprechen gekommen!", Kerry nickte. „Okay, wir, Nicky, Kian, Shane und ich, wollten rausbekommen wie Lucy Mark findet und dann entsprechend handeln. Du verstehst?", versuchte Bryan Kerry die Sache zu erläutern. „Ja, ich denke ich verstehe euch. Soll ich euch irgendwie helfen?", fragte Kerry. Bryan nickte: „Könntest du uns helfen rauszufinden, wie Lucy Mark findet?" „Da kann ich dir jetzt schon was zu sagen. Wir haben heute Mittag mal über ihn geredet und Lucy meinte, er wäre schon nach kurzer Zeit, wie ein sehr guter Freund für sie. Aber ich weiß nicht ob das alles ist...", gab Kerry Auskunft. Bryan lächelte. „Dann gibt es ja noch Hoffnung!", meinte er. Bryan wollte aufstehen und Kerry auch vom Bett hochziehen, doch Kerry hielt ihn zurück. „Bleib bitte noch einen Moment sitzen", bat sie, „ich habe dir auch noch etwas zu sagen...!" Bryan sah sie erwartungsvoll an. „Ich weiß nicht ob du es die letzten Tage gemerkt hast, aber heute morgen ganz bestimmt...", fing Kerry an, „mir war übel, das ging jetzt die letzten Tage so. Heute Nachmittag beim Bummeln ist mir wieder schlecht geworden. Da hat Lucy mir einen Hinweis gegeben... Ich habe eben eine Test gemacht und er war positiv!!! Bryan wir bekommen ein zweites Kind! Ich bin schwanger!" Bryan sah Kerry an. Dann sprang er auf und umarmte Kerry! „Ich werde zu zweiten Mal Daddy", rief er. „Freust du dich wirklich?", wollte Kerry wissen. Bryan nickte immer noch fassungslos. Dann beugte er sich zu Kerry, die noch auf dem Bett saß und küsste sie lange und leidenschaftlich. „Ich bin so happy!", schwärmte Kerry. „Und ich erst! Komm wir sagen es den anderen heute abend noch!", schlug Bryan vor. „In Ordnung!", Kerry war einverstanden, „aber jetzt lass uns runtergehen und die Gäste begrüßen und einweihen! In zehn Minuten müssen wir Lucy holen." Sie küsste Bryan noch mal und dann gingen die beiden die Treppen herunter zu den anderen.

++Chapter 11++

„Sie kommt!", Nicky weiß zur Treppe, wo Lucy neben Kerry herunter kam. Er sah zu Mark, der nur Augen für Lucy hatte. „Das ist also das Mädchen, das Mark so aus der Fassung gebracht hat?!", wollte Georgina wissen, die sich bei ihm einhackte. „Du hast es erfasst, Geo!", mischte sich Kian ein, „aber jetzt psst und ‚Happy Birthday’, okay?" Und die gesamten Partygäste stimmten ‚Happy Birthday’ an. Lucy strahlte. So eine große Geburtstagsparty hatte noch niemand für sie gemacht. Nicht Rick und ihre Eltern auch nicht. Als das Lied zuende war, klatschten alle. „Danke an euch alle!", rief Lucy überglücklich. „Freust du dich?", wollte Kerry von Lucy wissen. Lucy konnte nur nicken, denn in diesem Moment kam Mark auf sie zu. „Ich habe dir heute zwar schon mal gratuliert, aber ich wünsche dir noch mal alles Gute!!", sagte er und nahm Lucy kurz in den Arm und gab ihr dann ein kleines Päckchen. Lucy öffnete es schnell. Zum Vorschein kam eine Kette mit silbernem Kreuzanhänger und darauf einem blauen Stein. „Danke Mark! Die Kette ist wunderschön!", Lucy konnte es kaum fassen. Sie umarmte Mark dankbar. Sie fühlte in diesen Augenblicken ein größere Zuneigung denn je für ihn. „Soll ich dir sie ummachen?", fragte Mark. Lucy bejahte. Sie zuckte leicht zusammen als seine Finger ihren Nacken berührten. Leider war diese Berührung in der nächsten Sekunde wieder vorbei. „Sie steht dir!", fand Mark. Lucy errötete leicht. Jetzt kamen alle anderen zu ihr und gratulierten ihr. Dann durfte Lucy das Büfett eröffnen. Als sie sich etwas zu essen geholt hatte und sich an einem Tisch nieder gelassen hatte, kam Kerry mit zwei anderen Girls zu ihr. „Dürfen wir uns zu dir setzen?", fragte Kerry. Lucy nickte lächelnd. Kerry wies auf die beiden anderen. „Ich denke mal du weißt, dass das Georgina und Gillian sind, oder?", vermutete Kerry. „Ja, aber ich hätte nie gedacht, dass ich euch mal treffe!", Lucy grinste. „So schnell geht das", Georgina lächelte. „So besonders ist das auch nicht!", meinte Gillian, „Kezza, Geo und ich sind eigentlich ganz normal, wie die Jungs überrings auch!" „Das habe ich gemerkt, ich hätte nie gedacht, dass sie wie richtige Kumpels sind!", bestätigte Lucy. „Was denkst du von uns?", Kerry lachte, „wäre Bryan so ein arroganter Kerl, wäre ich jetzt nicht mit ihm verheiratet, hätte keine Molly mit ihm und würde ganz bestimmt kein Kind erwarten!!!" „Was du bist schon wieder...?", flüsterte Georgina entgeistert. Kerry lachte: „Okay, jetzt wisst ihr es. Ich habe heute, auf Lucys Hinweis, einen Test gemacht und er war positiv!" „Oh Kerry, das ist ja toll!", Gillian strahlte, „weiß Bryan es schon?" Kerry nickte sie war auch glücklich. Gerade jetzt kam Bryan. Er legte seine Arme um den Hals von, der sitzenden Kerry und blickte liebevoll auf sie hinunter. „Herzlichen Glückwunsch, Bryan!", Lucy lachte, „ich denke heute Abend kann ich dir ebenfalls gratulieren! Kerry hat dir ja von meinem Verdacht, der sich bestätigt hat, erzählt!" „Danke dir Lucy!", Bryan lächelte und küsste Kerry auf die Wange. Gillian und Georgina gratulierten Bryan auch. „Wissen es eigentlich deine Bandkollegen auch?", wollte Gillian von Bryan wissen. „Ich muss es ihnen noch sagen!", gab Bryan Auskunft. „Was will Bryan uns sagen?", fragte Shane, der mit Nicky und Mark auch an den Tisch kam. „Später...", meinte Bryan, „wo ist Kian?" „Der sucht Louis!", erzählte Nicky, während er Georgina anlächelte. Bryan tauschte mit Shane und Mark einen wissenden Blick aus. „Sie werden sicher gleich kommen", meinte Mark und zog einen Stuhl neben Lucy. Lucy sah ihn verlegen an. Sie konnte es sich nicht erklären, warum sie sich in Marks Gegenwart auf einmal so unsicher fühlte. Die anderen Westlifer setzten sich zu ihren Freundinnen. Shane griff nach Gillians Hand, er war froh seine Freundin neben sich zu haben, denn sie sahen sich ja sonst sehr selten. Georgina hatte ihren Kopf an Nickys Schulter gelegt und Kerry und Bryan sahen sich tief in die Augen und schienen sonst nichts mehr mitzubekommen. Lucy fühlte sich zunehmend unwohl zwischen den ganzen Päarchen. Und auch Mark war nicht ganz wohl. Hier saß er nun neben seinem Traumgirl, aber es passierte nichts. Wie gerne hätte er Lucy gestanden, wie viel er für sie empfand, aber er wusste nicht, wie sie es aufnehmen würde. Und er wollte nicht riskieren, dass sie ihn hassen würde. Also sagte er nichts und blickte nur in kurzen Abständen zu ihr rüber. Endlich kam Kian mit Louis und rettete die Situation. Die restlichen Westlifer standen auf und stellten sich neben die beiden. „Hallo Lucy, wie ich denke mal, weißt du, dass ich Louis Walsh, der Manager von Westlife bin. Ich habe gehört, dass du leidenschaftlich gerne tanzt und auch Talent hast. Deshalb wollte ich dir anbieten, bei der Überraschungstour von Westlife als Tänzerin zu arbeiten? Ich suche nämlich noch verzweifelt jemanden!!! Also wenn du Lust hättest, es soll so etwas wie noch ein Geburtstagsgeschenk sein von Westlife sein!", beendete Louis sein Anliegen. „Na Lucy?", Kerry lächelte sie an. Lucy war sprachlos. „Ist das doch nicht das Richtige?", wollte Bryan wissen. „Ob es das Richtige ist?", jetzt kam Leben in Lucy, „Ich freue mich wahnsinnig über das Angebot. Davon habe ich immer geträumt! Ich werde so bald ich kann mein Studium abbrechen und endlich machen, was mir gefällt!!!" Sie umarmte erst Louis, dann alle Westlifer und schließlich Kerry, Gillian und Georgina. „Du willst also?", fragte Louis, „dann komm am besten Übermorgen mit den Jungs zu den Proben!" Lucy konnte nur nicken. „So und jetzt wir gefeiert! Und nur noch gefeiert!", rief Bryan und zog alle anderen mit sich auf die Tanzfläche auf der Terrasse. Es wurden erst richtige Up-tempo-songs gespielt. Dann kam ein langsamer Song, der zufällig „You don’t know" von Westlife war. Bryan zog Kerry in seine Arme, Shane umarmte Gillian, Nicky schnappte sich Georgina und Kian tanzte mit Bryans Schwester Susan, die eigentlich nur Molly zu ihren Eltern bringen wollte, aber dann auf der Party geblieben war. Lucy sah sich unbehaglich um. Überall waren nur Paare. Sie wollte einfach weg! Doch es hielt sie jemand zurück und dieser Jemand war Mark. „Tanzen wir?", fragte er und sah Lucy mit seinen tiefblauen Augen an. Es war wie Magie für Lucy, sie konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Das einzige was sie wollte, war Mark nahe sein. Mark legte Lucy seine Arme um ihre Tallie und zog sie ganz fest an sich. Lucy legte Mark ihre Arme um den Hals und ließ alles geschehen. Sie fühlte sich gut in Marks Nähe, besser als jemals zu vor. Sogar noch besser, als in dem Augenblick, wo Mark ihr die Kette umgemacht hatte. Und plötzlich wurde ihr alles klar, sie wusste, dass sie Mark liebte. Sie wusste es einfach. Aber würde er ihr das glauben. Würde Mark denken, sie würde ihn nur ausnutzten um sich über Rick hinweg zu trösten. Rick! Er war so weit weg. All die Traurigkeit war wie weg geblasen. Es gab nur noch einen für Lucy: MARK MICHAEL PATRICK FEEHILY!!!

++Chapter 12++

Dann war das Lied zu Ende Lucy löste sich leicht von Mark und sah ihm in die Augen. Sie wollte etwas sagen, doch es blieb ihr im Hals stecken. Was wenn er nicht die selben Gefühle für sie hatte? Sie, Lucy, würde sich total blamieren. Mark sah sie immer noch an. Vielleicht hatte er ja nur Mitleid und war deshalb nur so nett zu ihr... Langsam drehte sie sich um und rannte dann in den Garten der McFaddens weit weg von allem.

Mark verstand die Welt nicht mehr. Eben war Lucy ihm noch so nah gewesen und nun war sie weg gerannt. Was war los mit ihr? Mochte sie ihn nicht? Mark stand traurig da und starrte auf die Stelle, wo Lucy eben noch gestanden hatte. Die anderen hatten es mit angesehen. Kerry löste sich vorsichtig von Bryan und murmelte, dass sie Lucy nach gehen würde. Bryan, Shane, Kian und Nicky gingen zu Mark. „Was habe ich nur falsch gemacht?", wollte der niedergeschlagen wissen. „Gar nichts!", Kian legte Mark ein Hand auf die Schulter. „Mir schien als ob Lucy verwirrt war. Sie muss das erst mal mit sich ausmachen!", meinte Bryan. „Noch ist noch alles offen. Kerry redet ja gerade mit Lucy!", machte Nicky Mark Hoffnung. Doch Mark schaute nicht so zuversichtlich.

Kerry fand Lucy zusammengekauert auf einer Bank ganz hinten im Garten sitzen. Lucy schluchzte. Kerry setzte sich neben Lucy und strich ihr leicht über den Arm. „Was ist denn los?", wollte sie wissen. „Wenn ich das erzähle haltet ihr mich sowieso für eine dumme Kuh oder sonst was?", Lucy liefen die Tränen über die Wangen. „Komm mir kannst du es erzählen!", Kerry sah Lucy besorgt an. „Okay, aber ich habe dich gewarnt! Es klingt sowieso unglaubwürdig, aber gut: also ich habe es heute schon den ganzen Tag gemerkt, dass Mark mir vorkommt, als würde ich ihn schon lange kennen. Er ist so lieb und rücksichtsvoll. Aber in den letzten Stunden habe ich immer mehr gemerkt, wie wichtig er mir ist und was für eine Wirkung, er auf mich hat. Kurz ich habe mich ‚Hals über Kopf’ in ihn verliebt! Ich weiß das klingt unglaubwürdig wegen Rick. Aber es ist so! Und ich will ihn nicht als Lückenbüßer, ich empfinde wirklich etwas für ihn. Rick gibt es für mich gar nicht mehr. Nur noch Mark. Und ich weiß nicht was ich jetzt machen soll!", Lucys Stimme versagte. Kerry fing an leise zu lachen. „Was ist daran so komisch?", wollte Lucy ärgerlich wissen. Kerry ging nicht auf ihren ärgerlichen Ton ein sondern sagte: „Weißt du eigentlich wie sehr Mark in dich verliebt ist? Er war gestern sofort von dir fastsinniert! Er liebt dich und macht sich fast verrückt, weil er fest überzeugt ist, dass du seine Gefühle nicht erwiderst!" Lucy blieb der Mund offen stehen. „Ich wusste nicht...", stammelte sie. Kerry sprang auf. „Ich hole Mark und du bleibst hier sitzen!" Damit war sie weg.

„Mark komm sofort mit!", rief Kerry als sie bei den anderen ankam, „Lucy und du habt etwas zu klären!" „Sie will nichts von mir, richtig?", Mark war niedergeschlagen. „Geh Mark!", forderte Bryan ihn auf, „dann weißt du die Antwort!" Er zog Mark in Richtung Kerry.

Als die drei an der Bank ankamen, ließen Kerry und Bryan Mark und Lucy sofort allein mit der Begründung: „Ihr habt euch viel zu sagen!" Dann war es still und Lucy und Mark waren alleine. Die beiden sahen sich weder an, noch sagten sie ein Wort. „Stimmt das was Kerry gesagt hat?", fragte Lucy plötzlich. „Was stimmt?", wollte Mark wissen. „Das du mich...ach", Lucy stoppte. „Du meinst, dass ich dich liebe?", sagte Mark, „ja das stimmt, aber wenn es dir nicht..." „Shh", Lucy legte Mark einen Finger auf die Lippen, „mir geht es doch genauso. Ich hätte das nie gedacht, aber ich habe mich in dich verliebt! Du bist der wichtigste Mensch für mich! Ich liebe dich!" Kaum hatte sie das gesagt, beugte sich Mark zu ihr herunter auf die Bank und küsste sie zärtlich. Es war ein langer Kuss, der niemals enden wollte. Langsam, ganz langsam lösten sich die beiden von einander. Sie sahen sich tief in die Augen. „Ich glaube es noch immer nicht!", flüsterte Mark, setzte sich zu Lucy und legte einen Arm um sie. „Ich auch nicht!", Lucy schmiegte sich eng an Mark, „und bitte glaube nicht, dass ich einen Ersatz für Rick suche. Ich will nur dich und Rick ist mir herzlich egal!" Mark lächelte. „Weißt du eigentlich, dass ich heute das schönste Geburtstagsgeschenk der Welt bekommen habe? Nämlich dich, Mark!", fuhr Lucy fort. „Echt wahr?", wollte Mark wissen. Lucy bestätigte es. Mark küsste sie auf die Stirn. „Lucy, versprichst du mir etwas?", fragte er dann etwas verlegen. „Was denn?", Lucy sah ihn liebevoll an. „Versprichst du mir, dass du mich nie anlügen oder betrügen wirst? Meine letzte Beziehung hat damit geendet, dass meine damalige Freundin mich mit zwei anderen Männern betrogen hat. Darum hatte ich auch so lange keine Freundin mehr. Ich muss jemanden vertrauen können, aber ich glaube bei dir kann ich das!", Mark hatte sehr ernst gesprochen. Lucy strich ihm über die Wange. „Ich verspreche es dir!", meinte sie, „du hast ja gesehen, wie das mit Rick geendet hat. So etwas will ich nie wieder erleben!" Mark zog sie fest in seine Arme und ließ sie lange Zeit nicht los. „Hey ihr scheint ja richtig glücklich zu sein!", Bryan grinste. Neben ihm standen Kerry, Gillian, Shane, Georgina, Nicky und Kian. „Wie lange steht ihr hier schon?", wollte Mark grinsend wissen. „Nicht lange. Wir wollten gerade schauen, wie es sich entwickelt hat", Shane lachte. „Wie ihr seht ziemlich gut!", Lucy strahlte, so glücklich war sie.

Erst Stunden später ging sie schlafen. Vor ihrer Zimmertür verabschiedete sie sich von Mark noch mal mit einem zärtlichen Kuss. Mit auf ihr Zimmer nehmen wollte sie ihn noch nicht. Mark hatte dafür vollstes Verständnis. „Schlaf gut meine Süße!", flüsterte er ihr noch zu, dann ging auch Mark schlafen.

++Chapter 13++

Den folgenden Tag verbrachten Mark und Lucy zusammen und sie trennten sich wirklich nur beim aufs Klo gehen. Kerry und Bryan kommentierten dies mit Freude, aber sie konnten die beiden verstehen, ihnen ging es ja ähnlich.

Am nächsten Tag sollten die Proben für die Tour beginnen. Mark wurde von seinem Wecker brutal aus dem Schlaf gerissen. Schlaftrunken stand er auf und lief zu Lucy. Lucy schlief noch eingerollt unter der Bettdecke. Mark setzte sich auf die Bettkante und sah sie an. Sie sah so süß aus, wenn sie schlief, Mark tat es echt leid sie aufwecken zu müssen. Aber es musste sein, Louis würde ärgerlich sein, wenn sie zu spät kämen. Also beugte sich Mark über Lucy und küsste sie sanft auf den Mund. Lucy bewegte sich leicht und murmelte etwas Unverständliches, dann schlug sie die Augen auf. „Guten Morgen mein Schatz! Aufstehen", sagte Mark leise. Lucy lächelte. „Morgen, Mark", flüsterte sie und schmiegte sich eng an Mark. Dann grinste sie plötzlich, ohne dass Mark es sah und zog ihn in ihr Bett. Mark leistete keinen Wiederstand und ließ es geschehen und küsste Lucy nur immer wieder. Plötzlich schreckten beide durch ein Geräusch auf und fuhren hoch. Bryan räusperte sich: „Sorry ihr beiden, ich wollte nicht stören, aber wir müssen in circa Eineinhalbstunden bei den Tourproben sein. Kuscheln könnt ihr heute Abend immer noch!" Damit verließ er das Zimmer. Lucy stieg aus ihrem Bett. „Dann werde ich mich wohl anziehen müssen, ich möchte nicht am ersten Tag gleich zu spät zu meiner Arbeit kommen", meinte sie. „Ist okay, treffen wir uns gleich in der Küche?" ,wollte Mark wissen. Lucy nickte und küsste ihn noch mal kurz auf den Mund, bevor sie ins Bad verschwand.

Kurze Zeit später saßen, Mark, Bryan und Lucy , diesmal, in Bryans Auto. Kerry winkte ihnen mit Molly hinterher. Sie hatte heute Morgen ihren Termin beim Frauenarzt und hatte deshalb den Tag frei.

„Ich bin total nervös!", bemerkte Lucy. „Ach brauchst du nicht!", Mark lächelte ihr zu, „ich bin mir ganz sicher, dass du es schaffst!" „Genau meine Meinung!", stimmte Bryan zu.

++Chapter 14++

Und die beiden behielten Recht. Lucy machte sich sehr gut als Tänzerin. Die Westlifer und auch Louis waren sehr stolz auf sie. Aber Lucy hatte auch Spaß und war glücklich. Sie erhielt höchst selten Kritik und verstand sich super mit den fünf Boys und den anderen Tänzerinnen. Lucy und Mark verstanden sich mit jedem Tag besser, obwohl das schon fast nicht mehr ging, sosehr waren sie verliebt. Lucy hatte aber auch in den restlichen Westlifern und in Kerry, Georgina und Gillian gute Freunde gefunden. Kerry war sogar so etwas wie ihre beste Freundin. Also war Lucys Leben mittlerweile wieder richtig in Ordnung.

Am 1. September war es dann so weit, die Premiere der Überraschungstour in Dublin. Lucy saß eine Stunde, bevor sie zur Halle musste, mit Kerry, Georgina und Molly im Wohnzimmer der McFaddens. Die Westlifer waren schon früher zum Soundcheck in die Halle gefahren. Kerry und Georgina wollten sich die Show ansehen und Lucy zur Halle bringen. „Wenn ich jetzt alles vermassle und zum Beispiel hinfalle. Was ist dann?", wollte Lucy in Panik wissen. „Ach quatsch! Ihr habt doch ewig geübt und geprobt. Es kann kaum etwas schief gehen. Und was du jetzt hast ist Lampenfieber. Sonst nichts! Glaub mir mit den Kittens bin ich vor Lampenfieber fast gestorben und als ich auf die Bühne getreten bin war alles wie weggeblasen!", beruhigte Kerry sie. Und Georgina fügte hinzu: „Du bist eine sehr gute Tänzerin und du hast keinen Grund zu denken, dass du schlecht bist. Und außerdem ist Mark ja auch in deiner Nähe. Er glaubt doch auch ganz fest an dich."

„Und denk daran du hast wie gesagt von Mark, Bryan, Shane, Kian, Nicky, Geo, Molly, mir und McFadden junior Unterstützung!", Kerry grinste und strich sich über den Bauch. „Danke ihr seid so lieb!", Lucy war gerührt, „wisst ihr eigentlich, dass ich wieder total glücklich bin?" „Das freut uns, nicht wahr Geo?", Kerry lächelte. Georgina nickte, dann sah sie auf die Uhr. „Ich glaube wir sollten uns so langsam auf den Weg machen. Wir wissen ja nie wie wir durch Dublin kommen", bemerkte sie. „Ist okay!", meinte Kerry, „dann fährst du am besten mit Lucy zur Halle und ich bringe Molly kurz zu ihrer Oma und komme dann nach." „Komm Lucy such deine Sachen zusammen und dann lass uns losfahren!", forderte Georgina Lucy auf. „Mach’s gut, Lucy!", Kerry umarmte Lucy, „und wir sehen uns noch vor der Show. Versprochen!" Dann verließ Lucy zusammen mit Georgina das Haus und stieg mit ihr ins Auto. Wenig später waren sie am Point Depot in Dublin angekommen. Sie gingen in Richtung Backstageingang und kamen mit ihren Pässen problemlos durch. „So ich gehe mich jetzt erst mal umziehen", beschloss Lucy, „vielleicht sind Mary, Cathy, Gina und Janine, die anderen Tänzerinnen, auch schon da!" „Ist okay", Georgina lächelte, „ich suche mal Nicky und die anderen. Und stirb mir nicht vor Lampenfieber. Bis gleich!" Georgina winkte ihr noch mal zu und ging dann in einen Raum. Lucy öffnete die Tür zu ihrer Umkleidekabine.

Zwei Stunden später:

Lucy und die anderen Tänzerinnen betraten den Raum, wo schon Westlife und die Band waren. Mark redete gerade eifrig mit den anderen Lifern auf Louis und Anto ein. „Also gut Mark, mach es, wenn du wirklich meinst, dass es sinnvoll ist", seufzte Louis. „Was ist sinnvoll?", fragte Lucy. Mark kam zu ihr und umarmte sie. „Nichts Darling, alles in Ordnung!", meinte er. Shane, Kian, Nicky und Bryan grinsten. Doch Lucy merkte es nicht. In diesem Moment kam Kerry in den Raum. Bryan stürzte auf sie zu. Er küsste sie zärtlich. „Na Darling?", Kerry strich Bryan über die Wange, „Aufgeregt?" „Ein bisschen!", meinte Bryan. Nicky, der Georgina im Arm hatte lachte: „Nimm ihm das bloß nicht ab. Bryan macht uns seit einer halben Stunde total verrückt aber sonst ist er nicht aufgeregt." Kerry lachte. „Oje!", machte sie. „So ich will ja nur ungern stören, aber die Musiker und die Tänzerinnen sollten sich bereit machen", meldete Anto sich zu Wort. Kerry ging zu Lucy herüber. „Okay, viel Glück!", sie umarmte Lucy. Lucy konnte nichts sagen, sie nickte nur auf die Aufmunterungen von Westlife, Georgina und Kerry. Mark gab ihr noch einen letzten Kuss, dann ging Lucy mit den anderen Tänzerinnen in Richtung Bühne.

„Und du meinst wirklich, dass es nicht zu früh ist an die Öffentlichkeit zugehen?", hackte Louis noch mal bei Mark nach. „Nein, ich liebe Lucy und die ganze Welt soll es wissen. Heute noch!", bestimmte Mark. „Ich denke sie wird überglücklich sein!", vermutete Kian. „Das glaube ich auch!", stimmte Shane ihm zu, „ich sollte vielleicht Gil auch so eine Liebeserklärung machen..." „Was will Mark denn machen?", wollte Kerry wissen. „Das wirst du ja gleich sehen!", sagte Bryan. „Na ja, dann macht einen guten Tourstart. Ich liebe dich, Bryan!", Kerry drückte Bryan noch einen Kuss auf die Lippen und wünschte den anderen Lifern auch viel Glück. Georgina tat das Gleiche, nur küsste sie Nicky statt Bryan. Dann gingen Kerry und Georgina zu ihren Plätzen in der Halle und Bryan, Nicky, Shane, Kian und Mark bereiteten sich seelisch in den letzten Minuten auf ihren Auftritt vor...

++Chapter 15++

Die Scheinwerfer auf der Bühne gingen an. Die riesige Fanmenge fing an zu kreischen. Aus dem künstlichen Nebel auf dem Bühne traten die Tänzerinnen hervor. Alle hatten eine weiße Hose und ein dunkelblaues Top an. Lucy trat als erste an den Rand der Bühne. Sie konnte es kaum fassen so viele Fans. Aber sie behielt die Fassung. Sie musste ein Schild mit Wanna see Westlife? hoch halten. Die Fans klatschten begeistert. Lucy wartete noch eine Sekunde, dann warf sie das Schild in die Menge und fing mit den anderen Tänzerinnen die Eröffnungsperformance an, die damit endete, dass die Tänzerinnen auf dem Boden hockten und mit ihren Händen in den Nebel wiesen. In diesem Moment erklangen die ersten Töne von When you’re looking like that und Westlife kamen auf die Bühne und eröffneten das Konzert. Von jetzt an waren die Fans nicht mehr zu bändigen. Sie schrieen, klatschten und sangen jedes einzelne Wort mit. Aber auch die Boys waren glücklich und genossen das Feeling auf der Bühne zu stehen. Es folgten viele Westlife-Hits und einige neuere Songs:

1. When you’re looking like that

2. My love

3. Swear it again

4. Bop Bop Baby

5. You make me feel

6. Uptown Girl

7. Why do I love you

8. Flying without wings

9. Dreams come true

10. Walk away

11. You don’t know

12. Seasons in the sun

13. World of our own

14. Fool again

15. Queen of my heart

16. I lay my love on you

17. Don’t say it’s too late

18. If I let you go

19. Nono

20. Bad Girls

Als der letzte Ton von Bad Girls verklungen war, traten Bryan, Shane, Kian, Nicky und Mark ganz nah an den Bühnenrand. „Bevor wir jetzt unseren letzten Song singen", fing Bryan an, „möchten wir unseren Musikern, also der Band..."

„...den Tänzerinnen mit ihrer tollen Performance,...", fuhr Shane fort. „...unseren Familien und Freunden ohne die wir nicht das wären was wir sind,...", ergänzte Kian. „...jedem Backstage, ohne die ganzen Leute würde das alles hier gar nicht laufen...", fügte Nicky hinzu. „und allen Fans danken. Ihr seid großartig!", schloss Mark, „Was wären wir nur ohne euch?!" „Danke vielmals!", riefen die Fünf noch mal. Die Fans johlten und klatschten wieder. Dann traten Bryan, Kian, Shane und Nicky etwas in den Hintergrund und nur Mark blieb vorne stehen. „Ich...", begann er, „möchte noch etwas sagen. Ich möchte einem Menschen danken, der mir sehr wichtig ist. Lucy, du warst immer für mich da, auch wenn es dir nicht gut ging. Heute will ich dir sagen, ich liebe dich überalles!!!!" In der Halle war es still keiner sagte etwas. Lucy, die mit den anderen Tänzerinnen im Hintergrund stand, konnte das alles nicht glauben. Hatte Mark das wirklich gemacht? Hatte er ihr vor allen seine Liebe erklärt. Ihr blieb keine Zeit zum Nachdenken, denn Nicky und Bryan kamen auf sie zu und führten sie sanft zu Mark. Mark schloss sie in seine Arme. Er wandte sich wieder ans Publikum. „Dies ist der Mensch, den ich über alles liebe. Ich wollte es, dass ihr, die Fans, es selbst und nicht durch die Presse erfahrt!", erklärte Mark fest. Unter den Fans hörte man einige Buh-Rufe, aber die wurden durch das Klatschen der meisten Fans übertönt. Mark strahlte. „Und jetzt...", rief er, „kommt für Lucy und für euch unser neuer Song UNBREAKABLE!" Die anderen Westlifer traten auch wieder in den Vordergrund zu Mark, der Lucy immer noch im Arm hatte, und Shane stimmte Unbreakable an: „Took my hand, touch my heart, held me close..." Mark ließ Lucy das ganze Lied über nicht los. Er war glücklich, dass er den ganzen Fans gezeigt hatte, wer seine große Liebe war. Und Lucy? Lucy konnte es immer noch nicht fassen. Aber sie wusste, dass es von ganzen Herzen kam...

++Chapter 16++

.Westlife verabschiedete sich von den Fans und verließ die Bühne. Hinter der Bühne fiel Lucy Mark um den Hals und küsste ihn leidenschaftlich. „Ich liebe dich, Mark. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass du das getan hast, aber ich liebe dich dafür noch mehr, als ich es sowieso schon tue!", sagte sie immer noch fassungslos. Mark drückte sie fest an sich. „Mein Engel!", flüsterte er. Die anderen Westlifer sahen die Szene mit an. „Na Lucy, war das eine Überraschung für dich?", Kian grinste. „Und wie!", Lucy strahlte Mark verliebt an. Gerade in diesem Augenblick kamen Kerry und Georgina in den Raum. „Super Konzert, Jungs! Aber der Knaller war die Liebeserklärung von Mark an Lucy! Du hast echt Glück!", Kerry war begeistert. Georgina nickte. „Kerry was soll das denn heißen?", Bryan spielte den Empörten, „soll das etwa heißen, dass ich nur zweite Wahl bin?!" Kerry umarmte ihn. „Nie im Leben, Darling! Du bist mit Molly und McFadden jr. der allerwichtigste Mensch in meinem Leben!", beteuerte Kerry. Bryan küsste sie. „Was ist?", wollte Shane wissen, „Feiern wir unseren Tourstart noch richtig?" „Ich bin auf jeden Fall dafür!", stimmte Kian zu. „Wir kommen auch mit, was Geo?", Nicky legte einen Arm um seine Freundin. „Klar!", Georgina war einverstanden. „Ich weiß nicht ob Kerry das in ihrem Zustand schafft. Du bist doch am Anfang des dritten Monats...", wandte Bryan ein. „Ach klar schaffe ich das. Ich brauche ja nicht so lange bleiben und keinen Alkohol trinken", meinte Kerry. Lucy und Mark sahen sich während die anderen Pläne machten in die Augen. Sie waren sich einig. „Wir kommen nicht mit, wir wollen ein bisschen alleine sein!", erklärte Mark. Die anderen grinsten, aber ließen die beiden. Als Mark und Lucy aus der Halle traten, war um sie herum erst mal ein Blitzlichtgewitter. Viele Fotographen und Journalisten wollten ein Foto von Mark Feehily von Westlife und seiner Freundin. „Komm geh einfach weiter!", flüsterte Mark, „stör dich nicht daran. Das ist normal nach so einer Sensation." Die Bodyguards führten die beiden zu Marks Auto, wo sie vor der Presse sicher waren. „Puh, das hätte ich nie gedacht, dass so viele Fotographen hier wären", staunte Lucy während sie sich auf den Sitz fallen ließ. „Gewöhn dich lieber daran. Du wirst jetzt öfter mit ihnen zutun haben", eröffnete Mark ihr, „aber es ist besser so, dass die ganze Welt weiß, dass ich dich liebe!" „Und ich liebe dich!", Lucy lachte und küsste Mark auf die Wange. „Komm wir fahren zu mir nach Hause nach Sligo!", schlug Mark vor, „wir haben das nächste Konzert erst übermorgen." „Okay, ich bin schon gespannt auf dein Zuhause", Lucy grinste.

++Chapter 17++

.Nach circa drei Stunden Fahrt waren Mark und Lucy in Sligo angekommen und stiegen vor dem Haus von Marks Eltern aus dem Auto. Es brannte noch Licht im Haus. Hinter Mark betrat Lucy das Haus. Es war gemütlich eingerichtet. Lucy gefiel es auf den ersten Blick. Mark führte sie bis ins Wohnzimmer. Dort saßen Marks Eltern. „Hallo Mum, hallo Dad! Das ist Lucy!", stellte Mark sie den Eltern vor. Marks Mutter stand auf und gab Lucy die Hand. „Du bist also das Mädchen von dem Mark immer erzählt hat. Herzlich willkommen!", sagte Marks Mutter. Lucy fand sie nett. Auch Marks Vater war ihr sympathisch. Mark und Lucy unterhielten sich etwa noch eine halbe Stunde mit den Eltern, dann zogen sie sich in Marks Zimmer zurück. „Deine Eltern sind echt lieb!", schwärmte Lucy, „und sie haben dich immer unterstützt. Ich wünschte meine Eltern wären genauso... Doch meine denken nur an sich und sehen mich nur als Steigerung ihres guten Rufs." Mark umarmte sie. „Du hast mich ja! Denk nicht an deine Eltern!", sagte er leise. Dann küsste er sie zärtlich. Lucy erwiderte den Kuss genauso zärtlich. Langsam hob Mark Lucy hoch und trug sie zu seinem Bett. Dort ließ er sie vorsichtig fallen. Lucy ließ es geschehen. Sie wusste, dass sie diese Nacht mit Mark verbringen wollte. Sie hatten solange gewartet. Mark beugte sich zu Lucy herunter und küsste sie wieder. Sie schlang die Arme um Marks Hals und zog ihn noch weiter zu sich herunter. Der Kuss wollte und wollte kein Ende finden. Noch während er sie küsste, schob Mark seine Hand unter Lucys T-Shirt und strich behutsam über die nackte Haut. Lucy genoss seine Berührungen. Sie dachte nie, dass ein Mann so einfühlsam sein konnte. Sie hatte so etwas noch nie erlebt. Wieder trafen sich ihre Lippen zu einem langen Kuss. Mark spürte wie sehr er Lucy liebte. Langsam schob er ihr Shirt ein Stück weiter nach oben und streifte mit seinen Lippen Lucys Bauch. Lucy fuhr derweilen durch Marks Haare. Mark arbeite sich mit seinen Lippen immer weiter nach oben, bis er wieder auf den Stoff des T-Shirts stieß. Lucy zog es sich über den Kopf und ließ es auf den Boden neben dem Bett fallen. Mark sah sie erwartungsvoll an. Lucy näherte sich Mark wieder bis sie ihm ganz nahe war, dann drückte sie ihn sanft in die Kissen. Dann zog sie seinen Pullover nach oben und streifte ihn über Marks Kopf. Dann fuhr sie mit ihren Fingern über seinen nackten Oberkörper. Von Mark war ein leises Stöhnen zu hören, dass Lucy sagte, dass es ihm gefiel. Also wanderte sie weiter zu seiner Hose, öffnete den Knopf und zog sie langsam herunter. Als die Hose und der Pullover ebenfalls auf dem Boden gelandete waren, zog Mark Lucy wieder ganz fest an sich und beugte sich über sie. Nun lag Lucy in den weichen Kissen und blickte in Marks blaue Augen. Sie konnte sich kaum etwas schöneres vorstellen. Sie hob ihren Kopf aber dennoch und küsste Mark zärtlich. Mark zitterte ein bisschen als sich diesmal ihre Lippen trafen, er war überwältigt von Lucy und wusste, dass niemand anderes ihn so um den Verstand bringen konnte. Ganz vorsichtig machte er sich an Lucys Hose zu schaffen, während er ihren Hals küsste. Lucy drängte sich ganz fest an ihn und strampelte damit ihre Hose von ihren Beinen rutschte. Mark strich an der Innenseite ihrer Beine entlang. Lucy richtete sich auf um auch Marks Hose zu öffnen. Als sie eine Hand in Marks Hose gleiten lies, spürte sie wie Mark sie an sich drückte. Er genoss ihre Berührungen eben wie sie seine. Einen Augenblick später flog auch die Hose von Mark auf den Fußboden. Mark fuhr derweilen mit seinen Fingern über Lucys Rücken. Lucy wusste was er suchte. Endlich hatte er den BH-Verschluss gefunden und öffnete ihn geschickt. Dann rutschte der Stoff von Lucys Oberkörper herunter. Mark begann nun diese Stelle zu küssen und zu streicheln. Lucy stöhnte leise und gab sich Mark total hin. Marks Hände wanderten immer tiefer bis sie Lucys Slip erreicht hatten und ihn ihr auszogen. Mark zog sich auch schnell seine Boxershorts aus und beugte sich wieder zu Lucy. Die beiden versanken in einem leidenschaftlichen Kuss. Dann umfasste Mark Lucys Unterkörper. Lucy schloss die Augen. In Sekunden würde sie ihn intensiver spüren als jemals zu vor...

Am nächsten Morgen wachte Mark als erstes auf. Lucy schlief noch immer tief und fest in seinen Armen. Mark erinnerte sich an die letzte Nacht und musste lächeln. Er küsste sie sanft auf die Stirn. Lucy bewegte sich leicht und öffnete die Augen. Sie sah direkt in Marks strahlendes Gesicht. Sie lächelte und flüsterte: „Guten Morgen Schatz!" Mark strich ihr am Arm entlang. „Hast du gut geschlafen, Süße?", erkundete er sich. „Wunderbar", schwärmte Lucy, „nach so einem traumhaften Ereignis ist das ja auch nicht schwer, oder?" Mark zog sie noch fester an sich und küsste sie sanft. Dann stieg Lucy aus dem Bett und stellte fest, dass sie noch nichts an hatte. Sie zog sich ihren Slip und ihr T-Shirt über. „Kann ich irgendwo hier duschen oder so?", fragte sie Mark. „Klar komm ich zeige dir das Bad...", erklärte sich Mark bereit, doch zog sich vorher eine Boxershorts an. „Einfach gerade aus über den Flur", erklärte Mark Lucy als er die Tür seines Zimmers öffnete. „Ich glaube ich hätte es auch alleine gefunden!", meinte Lucy grinsend. „Ist klar, aber ich will jede Sekunde dieses Tages mit dir verbringen. Und überhaupt jeden Tag...!", meinte Mark. Lucy umarmte Mark. „Das finde ich sehr schön, aber ich würde trotzdem gerne duschen", wandte Lucy ein. „Ich könnte ja mitkommen...", schlug Mark vor und sah Lucy mit einem bettelnden Blick an. Lucy näherte sich ihm verführerisch. Spielerisch fuhr sie mit einen Finger über seinen Oberkörper und küsste ihn kurz, dann sagte sie: „Diesmal nicht! Wir sehen uns gleich, my Darling!" Damit war sie im Bad verschwunden. Mark ging die Treppe herunter in die Küche. Seine Brüder waren schon in der Schule, sein Vater war arbeiten und von seiner Mutter fand Mark einen Zettel:

Hallo Mark, ich bin einige Dinge erledigen. Komme gegen Mittag wieder. Ich denke mal Lucy und du esst heute Mittag mit. Fahrt bloß nicht wieder weg ohne euch zu verabschieden. Grüß Lucy von mir. Mum

Mark grinste. Das war genau was er von seiner Mutter kannte. Aber das war auch genau, was er mochte. Er war sowieso stolz, dass seine Eltern Lucy so gerne mochten. Dann machte er sich daran Frühstück für Lucy und sich zu machen. Wenig später kam Lucy in die Küche. „Du hast Frühstück gemacht?", freute sie sich. „Na klar für meinen Engel nur das Beste!", lachte Mark. Für das Kompliment bekam er von Lucy einen langen Kuss. Danach setzten sich beide an den Frühstückstisch und begannen zu essen. Mark lachte ein bisschen als Lucy in ihr Brötchen biss. „Was ist?", wollte Lucy wissen. Mark lehnte sich zu ihr über den Tisch und küsste sie sanft auf die Oberlippe. „Du hattest da Marmelade", erklärte er. Lucy lächelte. „Du bist ja so aufmerksam!", spottete sie liebgemeint, „Du brauchst aber keine Ausrede um mich zu küssen. Das kannst du auch so haben! Ich bin verrückt nach dir und deinen Küssen!" „Dann komm her!" , forderte Mark sie grinsend auf. Lucy lies es sich nicht zweimal sagen und setzte sich auf Marks Schoß, wo sie dann auch ihren heißersehnten Kuss bekam.

++Chapter 18++

.„So gleich sind wir da!", versprach Mark Lucy, die neben ihm im Auto saß. Mark fuhr noch einmal um die Kurve und dann wurde der Blick auf Sligos Küste frei. Lucy verschlug es den Atem. „Das ist ja schöner als ich je gedacht hätte!", stieß sie hervor, „kaum zu glauben, dass ich noch nie hier war, obwohl ich aus Irland komme. Aber meine Eltern wollten ja immer in exotischen Ländern Urlaub machen, wo sie da die ganze Zeit mit überkandidelten Leuten rumgehangen haben und mich in so eine idiotische Kindergruppe gesteckt haben." „So schlimm?", Mark legte Lucy eine Hand aufs Knie. „Ja und sie meinten immer ich würde mich toll amüsieren. Dabei wäre es mir lieber gewesen, wenn wir nie weggefahren wären, sonder dass sich meine Eltern sich meiner angenommen hätten. Aber ich glaube ich, als Mensch, bin ihnen egal! Sie wollen nur in der Gesellschaft gut angesehen sein und so ein Töchterchen hilft doch wahnsinnig dabei...", Lucy seufzte traurig, „aber na ja jetzt habe ich mich ja dagegen entschieden. Und fühle mich gut dabei. Und meine Eltern in den USA bekommen nichts mit!" „Das freut mich für dich. Und wir beide haben eine Zukunft, nicht wahr?", Mark parkte seinen Wagen am Rand einer Klippe. Als Antwort küsste Lucy Mark lange und gefühlvoll. Dann zog Mark Lucy aus dem Wagen. „Komm ich zeige dir einen ganz besonderen Platz!", sagte er. Lucy nickte gespannt. Mark führte sie also auf einem schmalen Weg die Klippen herunter und dann über den Strand, bis zu einigen Felsen, die ins Meer ragten. „Wir müssen nur noch über den kleinen Felsen klettern, dann sind wir an einem Platz, wo wir, das heißt Shane, Kian, ich und ein paar andere Kumpels, uns getroffen haben. Als wir noch jünger waren haben wir dort gespielt, dann haben wir dort über unsere Probleme geredet oder geprobt. Für Musicals und später für die ersten Songs von I.O.U. Du weißt ja der Vorläufer von Westlife", erzählte Mark, „außerdem sind wir oft mit unseren Girlfriends dorthin gekommen und wenn es uns schlecht ging. Dieser Platz ist einfach etwas besonderes. Genau so wie du und deshalb zeige ich ihn dir!" Lucy legte ihren Kopf auf Marks Schulter und sagte: „Du bist so lieb. Danke dir mein Schatz." Dann kletterten sie über den Felsen, der wirklich nicht schwer zu überwinden war. Als die beiden drüber waren, blieb Lucy der Mund offen stehen. Was sie sah waren ganz viele verschiedene Plattformen aus Steinen und Felsen. „Wow ist das schön!", rief sie begeistert, „jetzt weiß ich wieso der Platz so besonders für euch war und immer noch ist." „Siehst du!", Mark legte Lucy die Arme um die Tallie. Plötzlich wurde Lucy auf zwei Personen aufmerksam, die auf einer der untersten Plattformen standen. „Da ist noch jemand!", Lucy wies in die Richtung, wo die Personen waren. „Komm mit, wir werden nachsehen, wer da noch ist. Kann ja kaum jemand fremdes sein. Jedenfalls nicht für mich", meinte Mark. Als sie näher kamen bemerkte Lucy: „Für mich auch nicht! Das sieht nämlich schwer nach Shane und Gillian aus." „Du hast recht. Er nutzt wahrscheinlich auch seinen freien Tag. Weil es dann erst mal keinen freien mehr gibt!", sagte Mark, „und er kann Gillian ja nicht mit nehmen, weil sie mitten im Studium ist. Da hab ich es schon besser, nicht wahr?" Lucy schmiegte sich an ihn und sah hinaus aufs Meer. Inzwischen waren auch Shane und Gillian auf die beiden aufmerksam geworden und kamen zu ihnen. „Hey Mark, nutzt du auch den vorerst letzten freien Tag sinnvoll?", rief Shane lachend. „Sehr sinnvoll!", Mark küsste Lucy auf die Wange. Lucy strahlte. „Und da ist dir unser alter Platz eingefallen, hm?", Shane grinste, „er ist halt was besonderes, nicht wahr Gil?" „Shane, halt den Mund!", Gillian stieß Shane sanft in die Seite. „Bin schon still!", Shane schwieg, „ach ja Gillian hat mir, als ich heute morgen hier aufgekreuzt bin etwas gegeben." Shane zog eine Zeitung aus der Tasche. Lucy beugte sich über das Titelblatt. Dort waren sie und Mark abgebildet. Mit der Überschrift. Dies ist das Girl, dem Mark Feehily von Westlife seine ganze Liebe schenkt. „Manche Journalisten sind einfach sehr schnell!", war Marks Kommentar, „und ich habe echt schlimmeres erwartet. Das ist ja die ganze Wahrheit!" Er drückte Lucy an sich. „Da wird es auch noch andere Sachen geben! Leider...", meinte Shane, „ich weiß noch wie das mit mir und Gillian war. Erst kamen total nette Artikel und dann..." „Das stimmt! Mal war ich magersüchtig, dann hatte ich Shane betrogen und so weiter...", seufzte Gillian, „aber da steht man irgendwann drüber. Kerry und Georgina haben das auch schon mehrfach durch gemacht!" Lucy sah betroffen aus. Gillian lächelte und legte einen Arm um Lucy. „Keine Angst. Die Gerüchte halten sich sowieso nicht lange! Und wenn du Beistand brauchst du weißt ja, wie du mich erreichen kannst. Und ich bin mir sicher, dass Georgina und Kerry dir auch beistehen würden!", tröstete Gillian Lucy. „Und ich bin ja auch noch da", meldete sich Mark zu Wort. „Das weiß ich", Lucy nickte, „und ich bin dir auch so dankbar dafür!" Lucy schlang ihre Arme um Marks Hals. Der wandte sich an Shane: „Ihr müsst euch später wieder trennen, oder?" Shane schüttelte grinsend den Kopf und Gillian erklärte: „Ich habe einen Monat Semesterferien und werde Shay in dieser Zeit auf eurer Tour begleiten. Ich bin ja so glücklich!" Shane küsste Gillian genau so glücklich. „Ich freue mich für euch!", Lucy lächelte. „Dann kommen ja fast alle Girlfriends mit. Ich habe gehört Kerry will auch mit jedenfalls ein paar Wochen und Lucy ist sowieso bei uns, nur Nicky meinte Georgina schafft es nicht", erzählte Mark, dann kam ihm eine Idee, „Shane was hältst du davon, wenn wir kurz zu mir fahren? Meine Mutter wollte Essen machen, wir können ja fragen, ob sie es uns mitgibt. Das macht sie bestimmt. Lucy und Gillian ihr könnt solange hier warten und dann essen wir hier. Was haltet ihr davon?" „Ich bin dabei!", meldete Shane sich zu Wort. Aber auch die Girls waren einverstanden. Also machten sich Shane und Mark auf den Weg. Lucy ließ sich auf einem Stein nieder. Gillian setzte sich neben sie. „Was sollte Shane eigentlich eben nicht erwähnen?", wollte Lucy wissen, „ich meine ich will nicht irgendwas fragen, was dich stört..." Gillian lachte. „Nein, dir kann ich es erzählen", meinte sie, „ich will nur nicht, dass Shane es überall rumerzählt. Also hier habe ich das erste Mal mit Shane.. na ja du weißt schon. Es war so wahnsinnig romantisch!" Gillian lächelte verträumt. „War Shane der erste mit dem du...?", fragte Lucy. „Nein, aber mit ihm war und ist es am schönsten", erzählte Gillian, „und wie ist es bei dir. Hast du schon mit Mark...?" Lucy errötete ein bisschen. „Na ja, Mark und ich haben lange gewartet, weil ich erst jemanden voll vertrauen muss, bevor... Aber gestern Nacht ist es passiert. Ich bin so glücklich, so unbeschreiblich glücklich!", Lucy lachte. „Das ist schön! Kerry hat mir erzählt, wie unglücklich du warst bevor du mit Mark zusammen gekommen bist und jetzt...", Gillian freute sich für Lucy. „Ja das stimmt, aber nun ist nur noch wichtig, was jetzt ist. Nicht mehr die Vergangenheit!", sagte Lucy bestimmt, „oh schau da kommen Shane und Mark wieder."

++Chapter 19++.

Die vier hatten noch einen schönen Tag, bevor sie nach Dublin zurück fuhren. Einige Wochen später. Westlife war mit der Überraschungstour in London. Mittler Weile wussten alle über Lucy und Mark Bescheid. Erst kamen noch einige wütende Reaktionen von den Fans, aber langsam hatten sich alle daran gewöhnt.

Am Morgen nach dem ersten Auftritt in London:

Lucy wachte auf. Neben ihr im Hotelbett lag Mark. Er schlief noch. Lucy beugte sich über ihn und küsste ihn zärtlich. Es funktionierte Mark wurde wach. „Das gefällt mir jeden morgen von so einem schönen Girl geweckt zu werden!" , er lächelte Lucy an. „Kannst du gerne öfters haben!", Lucy grinste, „wenn ich dann jede Nacht bei dir schlafen kann." „Abgemacht", Mark zog Lucy in seine Arme, „wir bleiben für immer zusammen." „Nichts lieber als das!", schwärmte Lucy, „ich lasse dich nie wieder gehen, du bist das Wichtigste in meinem Leben!" „Das ist schön...", Mark küsste Lucy auf die Stirn, „Das ist wunderschön! Mir geht es genau so. Du bist die einzige für mich und wirst es immer sein!" Die beiden versanken in einen leidenschaftlichen und innigen Kuss, der gar nicht aufhören wollte... Doch plötzlich klingelte das Hoteltelefon. „Musst du da wirklich dran gehen?", fragte Lucy, als Mark Anstalten machte abzunehmen. „Ja leider Schatz, ich bin sicher es ist Anto oder Louis", seufzte Mark und nahm ab, „Mark Feehily?! Miss Wellington? Klar, eine Minute!" Er reichte Lucy, die erstaunt aussah, den Hörer. „Lucy Wellington?! Was? Wer sollte mich erwarten? Na ja okay ich bin in zehn Minuten an der Rezeption. Auf Wiederhören", Lucy legte verwirrt auf, „Irgendjemand erwartet mich an der Rezeption. Ich habe keine Ahnung wer das sein soll...!" „Vielleicht hast du irgendwelche Verehrer...", stichelte Mark. „Ich habe doch eben gerade gesagt, dass du der einzig Wichtige für mich bist!", Lucy küsste Mark, „aber ich werde wohl runter zur Rezeption müssen. Tut mir leid!" „Hm...", Mark runzelte die Stirn, dann zog er sie zu sich herunter und küsste sie, „jetzt lasse ich dich gehen. Treffen wir uns nachher im Frühstückssaal?" Lucy nickte und ging ins Bad.

Lucy fuhr mit dem Aufzug ins Erdgeschoss und ging dann zur Rezeption. Dort verschlug es ihr dann erst mal die Sprache. An einem Tisch vor ihr saßen ihre Eltern. Lucy schluckte. „Was macht ihr denn hier?", fragte sie leise. „Setz dich!", befahl ihr Vater streng. Lucy hockte sich auf die Kante eines Stuhls. „So und jetzt erzählst du uns wie du dazu kommst dein Studium abzubrechen, als billige Tänzerin zu arbeiten und mit diesem Boygroup-Widerling rum zuziehen!", sagte ihr Vater sauer. „Mark ist kein Widerling!", widersprach Lucy, „er ist der liebste Mensch der Welt!" „Sicher und für so einen hast du den lieben Rick abgewimmelt!", Lucys Mutter sah sie erschüttert an, „er ist immer noch todtraurig." „Lasst mich in Ruhe mit Rick! Ich habe Schluss gemacht, weil er mich betrogen hat!", rechtfertigte Lucy sich. „Da hat er uns aber was anderes erzählt. Aber das kommt später, wir müssen jetzt erst mal über deine Verantwortungslosigkeit reden!", polterte ihr Vater. „Von wegen Verantwortungslosigkeit, ich bin volljährig und kann machen was ich will! Es war immer schon mein größter Traum Tänzerin zu werden. Und ich lasse mir von euch nichts mehr vorschreiben!", regte Lucy sich auf. „Auch wenn du volljährig bist, du bist immer noch unsere Tochter und wir werden nicht zulassen, dass du dieses unnütze Zeugs machst. Bei unserem Ruf hat unsere Tochter etwas ordentliches zu machen!", Lucys Vater war wütend. „Ihr denkt doch sowieso immer nur an euch selbst und an euren Ruf, ich bin euch doch völlig egal!", schrie Lucy, „ich lasse nicht zu, dass ihr mein Leben zerstört. Ich will nicht Medizin studieren, ich will nicht mit dem Typen zusammen sein, den ihr mir aus gesucht habt und ich will nicht unter eurer Fittiche leben! Ich will mein eigenes Leben, wo ich bestimmen kann. Ich will tanzen, ich will bei meinen richtigen Freunden bleiben und ich will mit Mark zusammen sein!" Lucys Mutter schüttelte nur den Kopf. „Das werde ich bestimmt nicht dulden. Du wirst mit uns nach San Diego kommen und dort weiter Medizin studieren! Du wirst ein geordnetes, standesgemäßigtes Leben führen!", eröffnete Lucys Vater. „Und Rick wird mit uns ziehen. In ein paar Jahren werdet ihr hoffentlich wieder soweit sein, dass ihr heiratet", fügte ihre Mutter hinzu. „Seid ihr aus dem Mittelalter oder noch weiter zurück? Ihr habt nicht das Recht mein Leben zu planen. Lasst mich einfach in Ruhe!", Lucy brach in Tränen aus. „Benimm dich!", herrschte ihr Vater sie an, „du wirst mir jetzt zu hören. Morgen früh geht unser Flug von Heathrow nach San Diego und du wirst mitfliegen, ob es dir passt oder nicht! Versuche dich bloß nicht gegen uns aufzulehnen. Pack jetzt deine Sachen in zwei Stunden erwarte ich dich hier!" „Das könnt ihr doch nicht machen", Lucy schüttelte sich vor Schluchzen. Ihr Mutter legte ihr eine Hand auf die Schulter: „Es ist für alle das beste, Schätzchen!" „Nur für mich nicht!", gab Lucy zurück. „Genug! In zwei Stunden hier! Und du wirst kommen!", befahl ihr Vater. „Hab ich denn eine Wahl?", Lucy schluchzte und stand auf. „Du wirst kommen!", wiederholte ihr Vater noch mal. Lucy nickt ergeben, dann stürzte sie aus der Rezeption. Sie war am Ende

++ Chapter 20++.

Als Lucy aus dem Aufzug kam lief sie direkt Kerry und Bryan in die Arme(Molly war bei ihrer Oma.) „Wie siehst du denn aus? Was ist passiert?", wollte Kerry besorgt wissen. „Es ist alles so schrecklich!", schluchzte Lucy, dann konnte sie nichts mehr sagen, denn ihr liefen die Tränen nur noch heftiger die Wangen herunter. „Komm Bryan, wir bringen sie erst mal in unser Zimmer", beschoss Kerry.

Einige Minuten später saß Lucy im Hotelzimmer von Kerry und Bryan. Um sie herum saßen Mark, Kerry, Bryan, Kian, Shane, Gillian und Nicky. Lucy war gerade soweit, dass sie erzählen konnte , was passiert war. Zwischendurch musste sie, aber immer wieder, schluchzten. Schließlich war es ihr aber doch gelungen den anderen mitzuteilen, dass ihre Eltern sie mit nach San Diego nehmen würden. Mark nahm Lucy in den Arm. „Das lasse ich nicht zu. Du bleibst hier!", flüsterte er Lucy ins Ohr. „Du bist volljährig, eigentlich können sie dir gar nicht sagen, dass du mitzukommen hast", meinte Kerry. „Kerry hat Recht!", stimmte Gillian zu. „Schon wahr, aber meine Eltern, besonders meinen Vater, interessiert das nicht. Wenn ihr guter Ruf in Gefahr ist, kann sie nichts aufhalten. Und ich muss euch ja wohl nicht sagen, was meine Eltern von euch halten. Es tut mir leid...", Lucy brach wieder in Tränen aus. „Jetzt reicht es aber!", empörte sich Mark, „wenn es deinen Eltern um das Ansehen geht. Ich verdiene auch ziemlich gut...!" „Aber wie Mark. Darum geht es deinen Eltern doch, nicht wahr Lucy?", wollte Bryan wissen, „deine Eltern finden das Boygroups minderwertig sind und wollen nicht, dass sich ihr Töchterchen sich mit ihnen abgibt, richtig?" Lucy nickte stumm. Mark zog sie noch fester an sich. „Und was machen wir jetzt?", wollte Kian wissen. „Wir müssen mit Lucys Eltern reden", meinte Shane, „zusammen können wir sie ja überzeugen..." „Ja das ist die Lösung", Mark sprang auf, „los lass uns keine Zeit verlieren!" „Danke, dass ihr mir helfen wollt!", bedankte sich Lucy. „Ist doch keine Ursache", Kerry umarmte Lucy. „Wir schaffen das!", rief Nicky. Nacheinander umarmte Lucy alle. Mark küsste sie kurz, dann griff sie nach seiner Hand und ging in Richtung Aufzug. Die anderen folgten ihnen.

Lucys Eltern saßen immer noch an der Rezeption. Lucy klammerte sich ganz fest an Marks Hand. Sie kamen immer näher zu den Eltern. Kurz davor lies Mark Lucys Hand los und ging auf ihren Vater zu. „Guten Tag Mr. Wellington. Ich bin Mark Feehily von Westlife. Ich würde gerne mit ihnen reden wegen Lucy", begann Mark.

Lucys Vater sah ihn kurz an. „Ich wüsste nicht, was sie damit zutun hätten", gab er zurück, „ab heute geht sie meine Tochter nichts mehr an. Also verschwinden sie!" Das saß, Mark wich ein Stück zurück. „Sie können doch nicht einfach so über ihre Tochter bestimmen. Sie ist volljährig und kann tun und lassen was sie will!", Kerry trat neben Mark. „So?", Lucys Vater stand auf, „ich glaube sie haben sich da überhaupt nicht einzumischen. Sie alle nicht!" Lucys Vater wies auf Mark, Kerry, Bryan, Shane, Gillian, Kian und Nicky. „Wir sind mit Lucy befreundet, Mark ist mit Lucy zusammen und wir werden nicht zulassen, dass sie Lucy unglücklich machen. Auch wenn sie ihre Eltern sind!", meldete sich Shane zu Wort. „Das reicht jetzt!", Lucys Vater packte Lucy am Arm, „du kommst jetzt mit!" „Dad, bitte!", flehte Lucy. Mark griff nach Lucys Hand und küsste sie noch einmal zärtlich, dann zog Lucys Vater Lucy weg. „Mark, ich liebe dich und ich komme wieder das verspreche ich dir!", schrie Lucy noch zurück, dann wurde sie von ihren Eltern in ein Taxi geschoben. „Ich liebe dich auch!", rief Mark. Es war selten, aber jetzt liefen ihm die Tränen die Wangen herunter. Nicky und Kian legten ihm jeweils eine Hand auf die Schulter. Bryan legte einen Arm um Kerry, die ziemlich von Lucys Vater geschockt war. Shane fasste nach Gillians Hand. Alle waren ziemlich ratlos. „Was soll ich denn ohne Lucy machen?", Mark zitterte vor Wut und Trauer. „Komm wir sagen erst mal Louis, dass heute eine Tänzerin ausfällt!", meinte Nicky, „und dann heißt es warten. Vielleicht passiert ja noch etwas. Gib die Hoffnung nicht auf!" „Genau!", stimmte Kerry zu, „Glaub an eure Liebe!" „Ich gehe jetzt erst in mein Hotelzimmer!", beschloss Mark, „ich muss allein sein!" „Mach das Kumpel, es wird erst mal das beste sein!", meinte Kian.

++Chapter 21++

.Lucy lag in einem anderen Hotel auf dem Bett und schluchzte in die Kissen. Leise öffnete sich die Tür. Ihre Mutter betrat das Zimmer und setzte sich zu ihr aufs Bett. „Geh weg!", knurrte Lucy, „ich will alleine sein. Ihr habt mir doch schon mein Leben zerstört was wollt ihr noch?" „Aber Lucy, wie kannst du nur so etwas sagen? Wir wollen doch nur das beste für dich", widersprach ihre Mutter. „Indem ihr mir alles nehmt, was mir lieb und teuer ist. Vielleicht ist für euch Geld und Ansehen wichtig, aber mir ist das egal. Ich hatte erstmals im Leben richtige Freunde gefunden und meine große Liebe. Und das habt ihr mir gerade genommen!", stieß Lucy hervor. „Hast du das von uns nie bekommen?", fragte ihre Mutter entsetzt. „Ihr wart doch immer zu beschäftigt. Ich habe das Gefühl, dass ich nur dazu da bin um euer Ansehen zu steigern, ob das mir gefällt, ist euch egal. Einfach egal!", schluchzte Lucy. „Das stimmt nicht. Wir dachten immer du fühlst dich wohl, wir haben uns gedacht, wenn wir dir so ein Leben wie unseres ermöglichen, bist du glücklich", erklärte ihre Mutter, „aber du bist und warst uns nie egal. Wir haben dich lieb. Du bist doch unsere einzigste Tochter! Vielleicht haben wir dir wirklich nie zugehört. Wenn dann tut es mir leid, wirklich!" „Wenn ihr mich lieb haben würdet, dann hättet ihr mir das nie angetan!", Lucy sah ihre Mutter enttäuscht an. „Leidest du da wirklich so drunter?", fragte ihre Mutter. „Siehst du das nicht?", Lucys Stimme war ungläubig. Lucys Mutter holte tief Luft, dann sagte sie: „Lucy, es tut mir leid. Ich war eine schlechte Mutter. Aber ich werde es wieder gut machen. Geh Lucy, geh zu deinem Mark, zu deinen Freunden und zu deiner Tanzshow. Geh, wenn es dich glücklich macht. Ich werde es deinem Vater irgendwie beibringen. Aber vergiss nicht, dass ich dich lieb habe, auch wenn du es nicht so gemerkt hast!" „Meinst du das ernst? Danke!", Lucy fiel ihrer Mutter um den Hals. „Na los geh, mein Kind und werde glücklich. Aber eins musst du mir versprechen...", wandte ihre Mutter ein. „Was?", fragte Lucy. „Zu deiner Hochzeit sind dein Vater und ich eingeladen!", lachte ihre Mutter. „Oh Mum!", stöhnte Lucy, aber es war nicht böse gemeint. Dann lief sie aus dem Hotel in Richtung Mark.

++Chapter 22++

.Die Jungs von Westlife standen gerade vor ihrem Hotel und waren bereit in Richtung Konzerthalle zu fahren. Kerry und Gillian waren auch dabei. „Ich kann heute nicht auftreten!", stöhnte Mark, „ich brauche Lucy!" Bevor jemand etwas erwidern konnte, war ein Ausruf zu hören: „Mark!!!" Mark sah auf die gegen überliegende Bürgersteigseite. Dort stand Lucy. „Mark alles wird gut!", rief Lucy. Mark lachte und breitete seine Arme aus. Die anderen standen hinter Mark. Lucy lief auf die Straße, es war der schnellste Weg zu Mark. Plötzlich kam ein Auto angerast. Es konnte nicht stoppen und fuhr Lucy an. Sie wurde ein Stück weiter geschleudert und stürzte dann zu Boden. „Nein, Lucy!!!!!!", schrie Mark, rannte auf die Straße und beugte sich über Lucy. Er hielt ihren Kopf in seinen Händen. Über ihre Stirn lief das Blut. „Lucy, hörst du mich?", rief er verzweifelt. Lucy schlug die Augen auf. Es kostete sie unheimlich viel Kraft. „Mark?", flüsterte sie. „Ich bin hier bei dir! Es wir alles wieder gut!", versprach Mark und strich ihr durchs Haar. „Mark, ich liebe dich für immer", flüsterte Lucy fast kaum hörbar, dann zog sie mit letzter Kraft ihren Ring vom Finger und gab ihn Mark. „Vergiss mich nicht, ich bin immer bei dir", hauchte sie, ein letztes Mal küsste Mark Lucy, dann schloss die Augen. Mark schüttelte Lucy. „Lucy bitte verlass mich nicht!", flehte er, „ich brauche dich doch!" Dann fing er an zu weinen. Kian, Shane, Gillian, Nicky, Bryan und Kerry kamen näher. Kian biss sich auf die Lippe, Shane legte einen Arm um Gillian, die genau wie er vor Entsetzen zitterte. Nicky sah betroffen zu Boden. „Oh mein Gott!", Kerry hielt sich die Hand vor den Mund und schluchzte. Bryan drückte sie ganz fest an sich. Mark kniete noch immer vor Lucy, seine Hände waren blutüberströmt, doch das war ihm egal, er wusste nur, dass das Wichtigste in seinem Leben für immer gegangen war. Irgendwann kam der Krankenwagen. Keiner wusste mehr wer ihn gerufen hatte. Doch es war sowieso zu spät.

++Chapter 23++

.An einem grauen Tag im Oktober, kurz vor Nickys Geburtstag, fand Lucys Beerdigung in Sligo statt. Westlife hatten bis dorthin alle Konzerte ihrer Tour verschoben. Mark hätte es in seinem Zustand sowieso nicht geschafft und die anderen wollten nicht ohne Mark auftreten. Also wollten sie ihre Tour fortsetzen, wenn sie in der Lage dazu waren. Mark hatte sich an Lucys Eltern gewand und hatte sie überreden können die Beerdigung in Sligo zu machen. Er verstand sich jetzt ganz gut mit ihren Eltern. Aber das tröstete ihn wenig.

Die Glocken läuteten in einer kleinen Kirche am Rande Sligos. Die Menschen nahmen in den Bänken platz. Es waren viele gekommen. Lucys Eltern, Mark sowieso, Kerry und Bryan mit Molly, Nicky und Georgina, Shane und Gillian, Kian, Louis Walsh, Anto Byrne, Marks Eltern und die Tänzerinnen mit denen Lucy auf der Tour getanzt hatte, um nur einige zu nennen. Der Pfarrer trat vor die Menschen. Neben ihm war der Sarg aufgebaut und mit Blumen geschmückt. „Heute wollen wir von einem Menschen Abschied nehmen, den viele sehr gemocht und manche auch sehr geliebt haben", fing der Pfarrer an. Marks Unterlippe zitterte, nur mit Mühe konnte er die Tränen unterdrücken. Er wollte nicht schon wieder weinen. Er hatte in der letzten Woche schon so oft geweint. Lucys Mutter, Kerry, Georgina und Gillian dagegen konnten ihre Tränen nicht zurück halten.

Nach dem Gottesdienst wurde der Sarg auf den Friedhof getragen und ins Grab gelassen. Mark trat als erster ans Grab. Er warf eine Rose auf den Sarg. Er sagte nichts. Dann kamen Lucys Eltern, dann Kerry und Bryan, dann der Rest von Westlife und dann alle anderen. „Was machen wir jetzt?", wollte Bryan wissen. „Wir könnten zu mir fahren und noch einen Tee oder Kaffee trinken", schlug Shane vor, „wir brauchen jetzt alle was Warmes!" Die anderen waren einverstanden. „Wo ist eigentlich Mark?", fragte Kian. Mark war wie vom Erdboden verschwunden. Shane schlug sich an die Stirn. „Ich weiß wo er ist!", meinte er, „Gillian fährst du schon mal mit Kerry, Molly und Georgina zu mir? Wir Westlifer haben noch etwas zu erledigen!" Die Girls waren einverstanden und machten sich auf den Weg. „Wo ist Mark?", wollte Nicky wissen. „Ich weiß nicht, ob du den Platz kennst, aber Kian weiß es garantiert!", erklärte Shane. „Du meinst Mark ist bei den Felsen am Meer?", Kian sah Shane an. Shane nickte: „Dort war er auch mit Lucy." „Dann lass uns dort hinfahren!", schlug Bryan vor, „Mark braucht uns jetzt das weiß ich!" Die vier Westlifer machten sich auf den Weg.

Mark war tatsächlich zu den Felsen gefahren. Er saß auf einem Stein und schaute aufs Meer. Er wollte kein Beileid von niemanden haben. „Oh Lucy", flüsterte er, „ich vermisse dich so!" Er wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel. Dabei fiel sein Blick auf Lucys Ring, den er immer trug. Was hatte Lucy damals gesagt, als sie ihm den Ring gegeben hatte? Vergiss mich nicht, ich bin immer bei dir! Diese Worte hallten immer wieder in Marks Kopf. Auch wenn Lucy gestorben war, auch wenn es wehtat, sie war nicht aus Marks Herzen verschwunden, dort würde sie immer bei ihm sein. Und irgendwann würden sie sich wieder sehen. Das wurde Mark in diesem Moment klar. Er dachte an die Zeit, die er mit Lucy verbracht hatte. Die unzähligen wunderschönen Momente. Mark musste lächeln. Plötzlich hörte er wie sein Name gerufen wurde. „Mark?!" und noch einmal „Mark!?" Mark drehte sich um. Hinter ihm standen Shane, Bryan, Nicky und Kian. „Alles okay?", fragte Shane und ging einen Schritt auf ihn zu. Mark sah ihn an und zuckte mit den Schultern. „Wir dachten, du könntest ein bisschen Trost gebrauchen...", meinte Nicky. „Ich meine, wir können nichts ungeschehen machen, aber Mark, du sollst wissen, dass wir deine Freunde sind und immer für dich da sind!", sagte Kian und legte eine Hand auf Marks Schulter. „Genau, so wie du es immer gewesen bist, wenn es uns schlecht ging!", stimmte Bryan zu. Mark lächelte. „Danke, ich...ach ich bin einfach froh, dass ihr da seid!", sagte er mit leicht zittriger Stimme, dann wurde sie fester, „ich weiß, dass Lucy nicht zurück kommt, aber ich lebe noch, es wird wehtun und ich werde Lucy niemals vergessen! Doch sie hätte auch nicht gewollt, dass ich jetzt in tiefer Trauer versinke." „Ja, aber alles zu seiner Zeit", Shane lächelte. „Jetzt kommst du erst mal mit und trinkst einen Tee bei Shane", bestimmte Bryan. Mark atmete tief ein und nickte. In diesem Moment fing es an zu regnen.

THE END