Es war an einem Sonntagabend. Sie machten einen schönen Spaziergang im Park, im Mondschein. Plötzlich kam ein Mann, packte sich David (Freund von Alexandra), bedrohte ihn und verlangte seine Geldbörse, die er allerdings nicht rausrücken wollte. Alex weinte vor Angst und schrie: „ David, gib ihm die verdammte Geldbörse!!! Ich flehe dich an!!!“ Daraufhin gab er ihm die Geldbörse. Da sich allerdings nur lächerliche 10 Pfund darin befanden, zückte der Mann ein Messer und forderte weiterhin Geld. Da Alex und David allerdings nicht mehr Geld dabei hatten, rammte der Mann David das Messer genau 3 Mal in den Bauch. Alex weinte bitterlich und konnte nicht fassen, was gerade geschehen war. Sie rannte zu David, der auf dem Boden lag. Sie kniete sich zu ihm auf den Boden und stützte seinen Kopf in ihren Schoß. Sie weinte und schrie um Hilfe: „ HILFE!!! WARUM HÖRT MICH DENN KEINER??? HILFEEE!!!!“ Ihre Hilferufe wurden immer leiser. Plötzlich sagte David: „ Alex, ich habe dich mehr geliebt als alles andere auf dieser Welt. Ich gab dir all meine Liebe. Es tut mir leid, dass es jetzt vorbei ist. Aber vergesse nicht, ich werde dich immer lieben!“ „ Sag so was nicht!!! Du wirst nicht sterben, hörst du? Du DARFST nicht sterben. Was soll ich denn ohne dich machen? Ich brauche dich doch!!! ICH LIEBE DICH!!!!!!!“ sagte Alex und die Tränen liefen ihr in Strömen ihre Wangen hinunter. „ Ich liebe dich auch, mein Schatz! Tu mir einen gefallen und lebe dein Leben weiter. Ich möchte nicht dass du unglücklich bist…….“ Seine Stimme verstummte und seine Augen schlossen sich langsam. „ NEIN!!!! Du darfst nicht gehen! Tu mir das bitte nicht an! BITTE!!! ICH LIEBE DICH DOCH!!! David starb in ihren Armen.
Alex hat sehr lange Zeit gebraucht um über den Tod von David hinweg zu kommen. Noch heute ist sie nicht ganz darüber hinweg. Aber sie kann schließlich nicht eingeschlossen in ihrer Wohnung sitzen und sich jeden tag die Augen ausheulen. Sie kann nicht von der Außenwelt abgekapselt leben. Wenn David’s Leben nicht weitergehen darf, oder kann, muss es wenigstens ihres. Außerdem will sie ihm seinen Wunsch erfüllen und ihm zu Liebe weitermachen. Denn David wird immer in ihrem Herzen weiterleben.
Alexandra zog sich eine Jeans und einen schönen warmen Pullover an, da es jetzt recht kalt war, schließlich war es schon November. Sie ging in die Küche und machte sich ein Toast, dass sie mit Butter beschmierte und so aß. Sie aß schon lange nicht mehr so, wie sie es eigentlich sollte. Seit Davids Tod hat sie nur noch gemäßigten Appetit.
Heute ist ein kalter, aber dennoch sonniger und angenehmer Tag. Sie beschloss, ihre beste und eigentlich einzige Freundin, Linda anzurufen. „ Linda? Ich bins, Alex!“ „ Oh hi, Alex! Wie geht’s?“ „ Eigentlich ganz gut und dir?“ „ Joa, kann mich eigentlich nicht beklagen. Gibt’s einen bestimmten Grund, warum du mich so früh am Morgen anrufst?“ „ Naja, eigentlich keinen besonderen. Ich wollte dich fragen, ob du Lust hättest, mit mir einen Kaffee zu trinken!?“ „Da kann ich doch nicht Nein sagen! (lacht)“ „(lacht auch)Okay, ich hol dich dann in ca. 10 Minuten ab, okay?“ „Alles klar. Bis dann, süße!“ „Ciao!“
Alex schminkte sich noch schnell, zog sich ihre Stiefel und ihren Mantel an, stieg in ihr Auto und fuhr zu Linda. Danach fuhren sie zusammen ins „Golden Café“. Sie saßen beisammen und tranken gemütlich ihren Kaffee, plauderten über dieses und jenes, als plötzlich 5 junge Männer, in etwa ihrem Alter, ins Café kamen. Sie setzten sich an einen Tisch, der gegenüber ihrem stand. Einer von den Männern fiel ihr ganz besonders auf. Vielleicht lag das daran, dass er der einzige von der Gruppe war, der hübsche haselnuss-braune Augen hat. Alex merkte gar nicht, wie eindringlich und sogar auffällig sie ihn
anstarrte. Er bemerkte es und lächelte sie mit einem umwerfenden Lächeln an. Alexandra war sich nicht sicher, aber sie glaubte kleine Glücksgefühle in sich aufsteigen zu fühlen. Wie lange war es schon her, dass ein Mann sie überhaupt angesehen hat? Aufeinmal wurde sie
aus ihren Gedanken gerissen, als Linda mit ihrer Hand vor ihrem Gesicht rumfuchtelte und „Hallo! Erde an Alex!“rief.
„Oh sorry, ich war gerade wohl in Gedanken!“ „Ich glaub ja wohl eher, dass dir zufälligerweise jemand am anderen Tisch gefällt.“ „Ha ha! Sehr witzig Linda! Ich war einfach nur in Gedanken, okay?“ „Ja, ja. Ist ja schon gut. Musst ja nicht gleich so überreagieren. Außerdem erzählt man seiner besten Freundin eigentlich alles. Auch so etwas.“ „So etwas? Es gibt kein „so etwas“. Du spinnst dir mal wieder irgendwas zusammen!“ Danach war das Thema dann auch gegessen. Sie tranken ihren Kaffee weiter und unterhielten sich wieder über die verschiedensten Themen. Doch Alex hatte das Gefühl, auch hin und wieder angestarrt zu werden. Als sie aufeinmal wieder dieses Gefühl hatte, beschloss sie, nachzuprüfen. Sie schaute also auf und sah wieder in diese tollen Augen, die dem attraktiven Unbekannten gehörten. Sie freute sich, dass er es war, der sie die ganze Zeit anschaute.
Linda musste gehen und so verabschiedeten sich. Da Alex keine Ahnung hatte, was sie denn nun noch machen könnte, verließ sie das Café zusammen mit Linda. Als beide hinaustraten, Verabschiedeten sie sich mit einem Küsschen links, einem Küsschen rechts und einem flüchtigen „Ciao!“ und gingen dann beide ihres Weges.
Als Alex wieder zu Hause war, wusste sie nicht was sie machen sollte. Nach fernsehen war ihr nicht zumute, da sie fand, dass eh nur Schwachsinn lief. Sie griff nach ihrem Discman, griff zu ihrem Poesie-Album und einem Stift. Dann öffnete sie das Wohnzimmerfenster und setzte sich auf den Fenstersims. Sie hörte ein eher trauriges Lied, da ihr dann die meisten kreativen Gedanken und Ideen für ein Gedicht kamen. Sie hörte „The Power Of Love“. Sie schrieb in ihr Poesie-Album einige schöne Gedichte. Sie saß schon ca. eine halbe Stunde auf dem Fenstersims und schrieb. Dann legte sie das Album und den Stift weg und schaute all den Leuten beim hektischen einkaufen zu und fragte sich gleichzeitig, was für ein Leben sie alle führten. Sie hoffte, dass es ihnen noch nie so schlecht ergangen ist, wie ihr mit ihrer einst großen Liebe. Plötzlich füllten sich ihre Augen mit Tränen und bahnten sich ihren Weg Alexandras Wangen hinunter. Sie fühlte sich mit einem Mal schrecklich. All diese schrecklichen Erinnerungen kamen wieder in ihr auf. Sie hatte das Bild vor Augen, wie sie da auf dem Boden kniete und bitterlich weinte. Wie hilflos sie sich fühlte. Wie David in ihren Armen gestorben war. Sie konnte sich an alles ganz genau erinnern, als wäre es erst gestern passiert und nicht schon vor drei langen Jahren. Mit tränenerfüllten Augen sah sie aus dem Fenster, auf die Einkaufspassage herunter. Plötzlich sah sie den Unbekannten und die vier anderen Männer aus dem Café. Der schöne Unbekannte sah aufeinmal nach oben, aus welchem Grund auch immer. Er entdeckte Alex im Fenster und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Alex wischte sich die Tränen weg, obwohl er diese aus der Entfernung eigentlich nicht sehen konnte. Sie lächelte ihm auch zu. Plötzlich ging es ihr nicht mehr so schlecht. Er winkte ihr zu, was sie dann auch tat. Sie fragte sich allerdings zur gleichen Zeit, warum er sie in so einen Bann zog. Und vor allem, wie er es schaffte, dass sie sich wieder besser fühlte. Leider musste er gehen……und so ging er dann. Sie war irgendwie traurig, weil sie glaubte, ihn nie wieder zu sehen. Doch sie hatte ja keine Ahnung…
Es war jetzt Mitte November und Alex ging in die Stadt, um einige Sachen zu besorgen. Sie ging in einen Supermarkt und erledigte ihre Einkäufe. Sie brauchte unbedingt neue Milch. Sie sah dass nur noch eine Milch im Kühlregal stand. Also wollte sie sich die Milch holen, bevor es jemand andres tat. Sie griff nach der Milch als plötzlich jemand auch nach ihr griff. Als sie sah, wer das gleiche vorgehabt hatte, verschlug es ihr fast die Sprache und sie ließ mit einem Mal die Milch los. Sie schaute ihr Gegenüber mit großen Augen an. „Oh Entschuldigung. Ich wollte ihnen die Milch nicht einfach so vor der Nase wegschnappen“, sagte er mit einer sehr netten Stimme. Diese Stimme war einfach der Hammer. Er klang, als wäre er die Ruhe selbst. Er lächelte Alex an. „Nein, nein, nein.! Es war mein Fehler. Ich wollte nicht unhöflich sein. Entschuldigen sie bitte vielmals“, sagte sie verlegen, nahm die Milch und gab sie ihm. „Nein danke. Ich will die Milch nicht haben. Sie können sie ruhig nehmen. So dringend brauche ich sie nun auch wieder nicht“, sagte er und lächelte sie weiter an. Sie lächelte verlegen zurück und sagte leise: „Danke. Trotzdem noch einmal Entschuldigung.“ „Kein Problem!“ Sie legte die Milch in ihren Wagen und ging schnell zur Kasse. Obwohl sie noch nicht alles hatte was sie brauchte, verspürte sie den Drang, schnell aus diesem Laden zu kommen. Das alles war ihr höchst unangenehm. Plötzlich sagte der Mann zu ihr: „Entschuldigen sie, aber haben wir uns nicht einmal im „Golden Café“ gesehen?“ Erstaunt darüber, dass er sich noch an diesen Tag erinnerte, dreht sie sich um und sagte leise: „Ja, die bin ich.“ „Dann sind sie also auch die jenige, die ich danach im Fenster gesehen habe!?!“ „Genau. Wieso?“ „Ach nur so. Ich hab mir schon gedacht, dass ich dieses hübsche Gesicht schon mal irgendwo gesehen habe.“ Alex errötete bei diesen Worten. Sie wusste nicht, was sie darauf sagen sollte. „Wie heißen sie eigentlich, wenn ich fragen darf?“ „Ähm….ich? Ich heiße Alexandra. Und sie?“ „Alexandra? Welch ein schöner Name. Ich heiße Shane.“ „Shane…der Name gefällt mir.“ Irgendwie kam sie sich, nachdem sie den Satz ausgesprochen hatte, ziemlich dumm vor. „Danke!“ sagte er und schenkte ihr wieder eines seiner bezaubernden Lächeln. „Wäre es möglich, dass wir uns einmal treffen könnten?“ Das haute Alex beinahe um. Damit hätte sie nie gerechnet. Das alles kam ihr so unrealistisch vor. Sie wusste nicht, ob sie ja oder nein sagen sollte. Was würde passieren wenn sie ja sagen würde bzw. nein? Sie hasste es, zwischen zwei Entscheidungen zu wählen. Man weiß leider nie, was einem die Zukunft bringt. Sollte sie sich mit ihm treffen oder doch nicht. Schließlich kam ihr der Gedanke, dass es bestimmt nicht schaden konnte, ihn noch mal zu treffen. „Ähm…nun. Ich bin mir nicht sicher. Aber ich glaube schon“, stotterte sie, was sie wiederum erröten ließ. „Freut mich. Wann und wo?“ „Ähm…weiß nicht. Schlagen sie etwas vor.“ „Okay…..haben sie morgen schon etwas vor?“ „Morgen ist Freitag…da habe ich für gewöhnlich nichts zu tun.“ Und schon bereute sie es, diesen Satz ausgesprochen zu haben. Jetzt musste er bestimmt denken, sie wäre todlangweilig und unternimmt nie was. Sie hatte Angst, dass er nun versuchen würde, die Verabredung platzen zu lassen. „Okay, wie wäre es dann, wenn sie mir ihre Nummer geben und ich sie dann anrufe, um zu klären, was wir unternehmen könnten. Ich muss jetzt nämlich gehen und mir fällt auf Anhieb nichts ein.“ „Okay“ sagte sie und schrieb ihm ihre Nummer auf seine Hand. Um besser schreiben zu können, hielt sie seine Hand fest. In dem Moment zuckten tausend Blitze durch ihren gesamten Körper. Sie war verwundert wie er es schaffte, sie so fühlen zu lassen.Solche Gefühle hatte sie schon lange nicht mehr. Sie verabschiedeten sich und stellten sich an die Kasse. Während sie die Ware auf das Laufband stellte, kam ihr der Gedanke, dass Shane, wie der Mann ja hieß, nur gesagt hat, dass er schnell weg müsse, weil sie in abgeschreckt hatte.
Nachdem sie den Supermarkt verlassen hatte, ging sie schnell nach Hause. Sie nahm ein heißes Bad, dass sie bitternötig hatte, da sie sich nach dem Gespräch mit Shane total angespannt fühlte. Was löste er nur für Gefühle in ihr aus? Sie lag einige Zeit in der Badewanne, schloss die Augen und hörte entspannende Musik. Doch plötzlich riss ihr Telefon sie aus ihren Gedanken. Sie stieg schnell aus der Wanne, zog ihren Bademantel an und schnellte zum Telfon. „Ja bitte?“, fragte sie etwas außer Atem. „Shane hier. Störe ich etwa?“ „Nein, nein. Was gibt’s?“ „Ich wollte ausmachen, wann und wo wir uns treffen.“ „Achso. Und haben sie sich schon etwas ausgedacht?“ „Wie würde ihnen das gefallen: Sie geben mir ihre Adresse und ich hole sie morgen um 20 Uhr ab. Und wir beide gehen dann schick essen.“ „Hört sich echt gut an. Ich freue mich auf morgen.“ „Ich mich auch. Also bis dann.“ „Ja, bis dann. Ciao.“ „Bye!“
Sie freute sich total auf morgen. Sie war total aufgeregt und Glücksgefühle stiegen in Alex hoch. Sie tanzte im Zimmer herum und dachte nach, was sie denn anziehen könnte. Doch plötzlich verging ihre Freude. Denn sie hatte nichts schickes anzuziehen. Sie müsste morgen früh sofort in die Stadt gehen und sich ein neues Kleid kaufen.
Am nächsten Tag:
Alex hatte Linda gebeten, mit ihr in die Stadt zu gehen und ihr beim Aussuchen eines schönen Kleides zu helfen. Denn sie hatte wirklich einen tollen Geschmack und konnte beurteilen, ob jemandem etwas steht oder nicht. Sie gingen in einen schönen Laden mit Abendmoden und Brautkleidern. Sie suchten einige Kleider aus, die Alex anschließend anziehen sollte. Das erste Kleid, das Alex anprobierte, war ein beiges mit blauen Blumen drauf. „Das kannst du auf gar keinen Fall anziehen. Es sei denn du willst, dass Shane, oder wie dein neuer Lover heißen mag, sofort die Flucht ergreift.“ (Alex lacht) „ Er ist nicht mein neuer Lover. Ich kenne ihn doch kaum. Ich hatte nur ein kleines Gespräch im Supermarkt mit ihm.“ „Das wird noch was. Findest du ihn denn nicht toll? Oder warum hast du dich auf das Treffen eingelassen? Doch nicht etwa, weil er so nett ist? Komm, wir beide wissen doch ganz genau, dass du auf ihn stehst. Das ist doch kaum zu übersehen. Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, wie du ihn im „Golden Café“ angestarrt hast. Verliebt angestarrt hast.“ „Du redest Unsinn. Du hast Recht, er ist attraktiv und nett, aber ich bin noch lange nicht in ihn verliebt. Es gibt viele Männer die ich attraktiv und nett finde, und wenn ich in alle verliebt wäre: Oh la la. Das wären dann schon eine ganze Menge.“ „Ja okay, aber bei ihm ist das was anderes. Da bin ich mir ganz sicher. Aber so was von.“ „Ja, ja. Bilde dir nur weiter solche Sachen ein.“ „Okay, aber erst später, schließlich brauchst du immer noch ein Kleid.“ „Oh mein Gott, stimmt. Wir müssen uns beeilen. Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit.“ „Okay, dann probier mal ein anderes Kleid an.“ Und schon verschwand Alex in der Kabine und probierte das nächste Kleid an. Doch in dem ersten Stapel den sie mitgenommen hatte, fand sich kein brauchbares Kleid. Also guckten sie sich im Laden nach weiteren Kleidern um. Dabei gingen sie an vielen Brautkleidern vorbei. Da entdeckte Alex ein atemberaubendes Kleid. „Wow! Linda, schau dir mal dieses wundervolle Brautkleid an. Ist es nicht wunderschön?“ „Ja, das ist es wirklich. Ich dachte mir ja schon, dass du in Shane verknallt bist, aber dass ihr beiden sofort heiratet? Damit hätte ich echt nicht gerechnet“, sagte sie und grinste Alex frech an. „Sehr witzig. Ich meine ja nur. Schade, dass ich in nächster Zeit nicht heirate. Denn dann hätte ich dieses Kleid sofort gekauft. Und wenn ich mal heirate, wenn ich überhaupt heirate, bekomme ich dieses Kleid nicht mehr. Zu schade. Kann man wohl nix machen“, sagte Alex und seufzte laut und beinahe schon traurig. „Du und niemals heiraten? Unmöglich. Du wirst es auf jeden Fall. Wenn du nämlich mit jemandem zusammen bist, kann sich ein Mann nur glücklich schätzen.“ „Oh Linda! So was schönes habe ich schon lange nicht mehr gehört“, sagte Alex und umarmte ihre Freundin. „Aber wir sind schon wieder bei einer ganz anderen Sache. Wir müssen doch noch ein hübsches Kleid für dich finden“, sagte Linda. „Ja, stimmt. Also dann…“, sagte Alex und ging ihrer Freundin nach. Dabei drehte sie sich noch einmal um und schaute traurig auf das Brautkleid. Nach ca. 2 Stunden und 10 Geschäften später, hatten beide ein wirklich schönes Kleid gefunden. Es war ein kleines schwarzes mit Spaghettiträgern, dazu kauften sie noch eine leichte Jacke, die eigentlich nur die Arme bedeckte, da sie mehr als kurz war. Und außerdem besorgten sie noch schöne schwarze Stöckelschuhe.
Um ca. 19 Uhr machte Alex sich fertig. Linda sollte ihr mit den Haaren und dem Make-Up helfen. Alex zog sich um und freute sich jetzt schon darüber und war schon neugierig, wie sie Shane gefallen würde. Linda trug dezenten, aber dennoch schönen Lip-Gloss auf Alex’ Lippen auf, betonte ihre grünen Augen, mit einem Touch braun darin, mit hell- und dunkelblauem Lidschatten und tuschte ihre Wimpern. Dann band sie ihre blonden Haare, die unten immer dunkler wurden (helleres braun, am untern Haaransatz schwarz) zu einem Zopf, steckte sie nach oben, und zerzauste die oben abstehenden Haare, was eine wirklich verführerische Wirkung hatte. Dann besprühte sie sie noch ein bisschen mit einem elegantem Parfüm. Dann war sie fertig. Linda ging nach Hause, um bei der Ankunft von Shane nicht dabei zu sein. Sie wollte die beiden ja schließlich nicht stören oder aufhalten. Alex bedankte sich mehrmals bei ihrer besten Freundin, bis sie sie endlich gehen ließ. Als Linda weg war, packte Alex noch einige Sachen in ihre kleine Handtasche, die sie später zum Auffrischen gebrauchen könnte. Geld nahm sie natürlich auch mit.
Es war jetzt 20.03 Uhr und Alex befürchtete, dass Shane nicht mehr kommen würde, was natürlich totaler Schwachsinn war, schließlich kann er ja nicht auf die Minute genau da sein. Doch plötzlich klingelte es an der Tür. Sie blickte noch einmal schnell in den Spiegel, zupfte ihr Kleid zu Recht, bevor sie ihm aufmachte. Es dauerte eine kleine Weile, bis er vor ihrer Tür stand, schließlich lebte sie in einer Wohnung die im 5. Stock lag. Als sie ihm die Tür öffnete, verschlug es ihm fast die Sprache: „Oh, wow! Sie sehen ja unglaublich toll aus. Einfach….wow. Da fehlen mir echt die Worte.“ Daraufhin errötete sie wieder. Dabei dachte Shane: „Oh, sie sieht so süß aus, wenn sie rot wird.“ Dann sagte sie zu Shane: „Vielen lieben Dank, sie sehen auch fantastisch aus.“ Als Shane noch nicht da war, war sie selbstbewusst und selbstsicher. Doch kaum steht er vor ihrer Tür, ist nichts von beidem noch da. Sie zitterte innerlich. Alex allerdings dachte, dass er das beben ihres Körpers bemerken wird, da es so heftig war. Aber von außen bemerkte man gar nichts. Sie war aufeinmal total nervös. Unten auf der Straße angekommen, hielt Shane Alex’ die Tür seines BMWs auf. Sie war erstaunt, wie er sich so einen teuren Wagen leisten konnte. Sie hasste viel Geld. Aber vor allem hasste sie Menschen, die nicht genug davon bekommen konnten. Denn wenn an jenem Sonntagabend nicht irgendein Irrer durch die Straßen gelaufen wäre, der Geld von ihrem ehemaligen Freund David verlangt hätte, würde er noch leben. Alexandra spürte, wie ihr Tränen in die Augen schossen. Sie versuchte sie zu unterdrücken, was ihr auch einigermaßen gelang, allerdings hatte sie feuchte Augen. Und das bemerkte Shane, als er sie ansah. „Hey, was ist passiert? Warum weinst du?“ „Ich weine nicht“, sagte Alex leise. „Aber…“ „Es ist wirklich nichts“, unterbrach sie ihn. „Fahr bitte los“, sagte sie und versuchte zu lächeln, was aber eher gequält rüberkam. Daraufhin versuchte er auch zu lächeln. Er fragte sich, ob er etwas falsch gemacht hatte, was aber eigentlich nicht sein konnte, da er ja kaum mit ihr geredet hatte. Er hatte ein schlechtes Gewissen und fragte sich weiter, was mit ihr los sein könnte und hoffte, dass nicht der ganze Abend so weiter gehen wird und sie doch noch fröhlich wird.
Sie fuhren zu einem sehr schicken Restaurant. Sie setzten sich an einen schönen Tisch, in einer hübschen Ecke, damit sie sich in Ruhe unterhalten konnten. Beide guckten in die Speisekarte. „Oh mein Gott!“ „Was ist?“, fragte Shane. „Hast du schon mal diese Preise gesehen? Die sind ja höher als das was ich verdiene. Ich kann hier nichts bestellen.“ „Oh…aber das ist kein Problem. Ich zahle nämlich. Ich habe dich eingeladen, also zahle ich auch. Das hätte ich sowieso getan“, sagte er ruhig und lächelte. Aber Alex war überhaupt nicht zu lächeln zumute. „Aber das ist doch viel zu teuer. Was ist denn…….“, doch Shane unterbrach sie: „Das geht schon in Ordnung. Mach dir keine Gedanken darüber.“ „Okay, wie du meinst. Aber nicht dass du am Ende noch Probleme beim bezahlen bekommst.“ „Werde ich nicht“, sagte er und lächelte sie noch einmal an, guckte anschließend aber wieder in seine Speisekarte. Als der Kellner kam und Alex fragte, was sie denn haben will sagte sie, dass Shane doch bitte zuerst bestellen sollte, da sie sich noch nicht ganz sicher war. Also bestellte er einen Hummer mit Rotwein. Alex’ Augen traten dabei beinahe hinter der Speisekarte hervor. „Etwas teureres hätte er wohl nicht bestellen können“, sagte sie in Gedanken. Als der Kellner wieder zu ihr kam und fragte, was sie denn nun wolle, sagte sie: „Was ist bei ihnen hier das preiswerteste?“ „Ein leckerer Salat mit Carpern“, antwortete er ihr. „Okay, dann nehme ich den.“ „Und was wollen sie trinken?“ „Ein Wasser, bitte!“ „Okay, gedulden sie sich dann bitte ein paar Minuten. „Was sollte das denn jetzt?“, fragte Shane, schon fast wütend. „Was denn, ich habe einfach was bestellt.“, sagte sie ihm, als ob sie nicht wüsste, worauf er hinaus wollte. „Einen Salat? Und ein Glas Wasser? Sie wollen mich doch wohl verarschen!“, sagte er. „Davon werden sie doch niemals satt!“ „Ob ich davon satt werde oder nicht, ist meine Angelegenheit. Ich habe das bestellt, weil ich es wollte und so ist es auch gut“, sagte sie in einem leicht frechen Ton. „Okay, ich weiß, die Preise sind hier ziemlich hoch. Und das gefällt ihnen nicht. Aber sie müssen das doch auch gar nicht bezahlen, okay? Das mache ICH!“ „Entschuldigung, aber ich find es einfach nicht okay, dass sie alle Kosten auf sich nehmen. Und dann noch so unverschämt hohe. Ich wollte mein Essen selber zahlen. Aber ich hab nicht genug Geld dabei, um mir irgendeinen beschissenen Hummer und einen Rotwein zu bestellen Ich kann mir gerade eben mal den Salat und das Wasser leisten. Und ich will jetzt nicht mehr darüber sprechen. Ich hatte mir einen netten Abend mit ihnen vorgestellt. Und wenn wir jetzt nicht mehr darüber diskutieren, kann es ja vielleicht noch einer werden, okay?“, sagte sie mit einem überaus überzeugendem Ton. „Okay, okay! Ist ja schon gut. Damit ich ihren und meinen Abend nicht versaue, belasse ich es mal dabei!“, sagte er ein bisschen angenervt.
„Danke!“, sagte Alex dann ein bisschen sarkastisch.
Nach einer Zeit wurde aus dem Abend doch noch was. Sie unterhielten sich angenehm und lachten. Ab und zu, allerdings, guckte Shane ein bisschen komisch, wenn er sah, wie Alex ihren Salat aß. Doch sie winkte ab und guckte ihn leicht bedrohlich an, was ihm zu verstehen geben sollte, dass es besser wäre, keine Diskussion anzufangen. Alles in einem war der Abend doch ganz gut gelungen. Nur beim Bezahlen gab es wieder ein paar Auseinandersetzungen, die aber
doch schnell wieder geklärt waren.
Es war 22.00 Uhr, und da Weihnachtsmarkt war, beschlossen sie, zusammen dort hinzugehen. Dort war eine Eisbahn aufgebaut auf der sie gefahren sind. Da Shane aber seit seiner Kindheit nicht mehr auf solchen Dingern gelaufen ist, musste Alex ihm ein bisschen Halt geben. Aber das machte es nur noch witziger, vor allem, wenn er seine Arme durch die Luft ruderte, wenn er versuchte, das Gleichgewicht nicht zu verlieren. Alex lachte sich fast schlapp, als Shane aufeinmal das Gleichgewicht verlor und sich gerade eben noch an dem Geländer der Eisbahn festhalten konnte.
Er versuchte wieder aufzustehen, das geling ihm aber nicht, da es viel zu glatt war. Dieses Bild war göttlich. Alexandra hat sich kaum eingekriegt. Shane schrie um Hilfe wie ein kleines Kind, was sie richtig süß fand, allerdings auch wieder so lustig, dass sie lachend zu ihm hinfuhr. Er sagt: „Anstatt sich hier einen ab zu lachen, könnten sie mir mal lieber aufhelfen.“ „Oh Gott, ich piss mir gleich in die Hosen! Sorry….aber wenn sie wüssten wie das aussieht, würden sie sich genau so schlapplachen, wie ich es tue“, sagte sie während ihres Lachkrampfes. Wahrscheinlich hat Shane deswegen auch nicht alles verstanden, was Alex gesagt hatte. Irgendwann hat sie ihm wieder aufgeholfen. Dabei spielte er beleidigt und fragte sie: „Und warum hat das jetzt so lange gedauert, mir aufzuhelfen? Meine Güte, ey!“ Als er Alex aber wieder lachen sah, konnte auch er sich einen Lacher nicht verkneifen.
Da es auf der Eisbahn noch kälter ist, als sowieso schon, schlug Shane vor, einen Glühwein trinken zu gehen. Alex stimmte ohne zu zögern, freudig zu. So standen sie am Glühweinstand und tranken ihren Wein. Anschließend sind sie noch ein bisschen durch den Weihnachtsmarkt gelaufen, haben sich verschiedene Sachen angeschaut, bis Alex auf die Uhr schaute. Es war schon fast Mitternacht. „Boah, es ist ja schon total spät. Ich muss nach Hause.“ „Wieso denn? Hat ihre Mutter ihnen gesagt, dass sie um diese Zeit nach Hause müssen?“, meinte er ironisch. „Ha, ha. Sehr witzig! Nein, sie Scherzkeks. Ich muss nach Hause, weil ich morgen ansonsten frühestens um 14.00 Uhr aufstehe. Und ich will mir nicht meinen ganzen Tag versauen, nur weil ich mich nicht von hier losreißen kann.“, sagte sie dann. „Außerdem haben wir schon alles gemacht, was man hier machen kann. Es ist wirklich Zeit zu gehen.“, fügte sie dann noch hinzu. „Naja okay, wie sie meinen. Ich fahre sie dann mal nach Hause.“
Bei Alex zu Hause:
„Es war wirklich ein sehr schöner Abend.“, sagte Shane. „Ja, find ich auch.“ „Außerdem wollte ich mich dafür entschuldigen, dass ich sie im Restaurant so angeraunt habe. Es hätte ja wirklich sein können, dass ihnen der Salat schmeckt.“ „Das hat er doch auch.“ „Ach kommen sie, ich weiß doch ganz genau, dass er ihnen nicht geschmeckt hat.“ „Ach was!“, sagte sie und darufhin mussten beide lachen. Ehrlich
gesagt, dachte ich, dass wenn der Abend schon so beginnt, kann ich es mir gleich sparen und gehen. Aber erstaunlicher Weise wurde es ein wirklich toller Abend.“ sagte Shane. „Ja, ging mir genauso.“ Meinte Alex daraufhin. „Oh, ich dumme. Ich lasse sie hier einfach so vor der Tür stehen. Kommen sie doch für einen Moment rein.“ „Ach nein, geht schon.“ „Nun stellen sie sich nicht so an. Kommen sie.“ Also betrat Shane die Wohnung. „Echt schön hier.“, sagte er. „Ja, ganz schön….ich lebe ja nur in einer kleinen,gammligen Wohnung, aber ansonsten ganz schön.“ „Als was arbeiten sie eigentlich?“ „Nun ja, ich war einmal Bankkauffrau.
Aber jetzt arbeite ich bei einer Zeitung.“ „Ach wirklich?“, fragte Shane, ein bisschen überrascht und wenn nicht sogar ein bisschen beunruhigt. „Was machen sie denn da genau?“ „Ich schreibe Kolumnen. Nichts großartiges. Es reicht gerade mal zum Leben. Normalerweise schreibt man Kolumnen ja nur um sich neben dem eigentlichen Job, etwas dazu zu verdienen. Aber bei mir ist es mein hauptsächlicher Job. Es reicht, wie gesagt, gerade mal zum leben.“ „Und wieso haben sie dann ihren Job als Bankkauffrau aufgegeben?“ „Weil ich die Schanuze voll von all dem Geld hatte. Ich wurde praktisch fürs nichts tun bezahlt. Ich stand dumm am Schalter rum, habe Kunden beraten und mich ab und zu mit Unterlagen beschäftigt. Andere hingegen arbeiten hart für ihr Geld…und was ist? Sie bekommen noch nichtmals die Hälfte von dem, was ich verdient habe!“ „Okay, da haben sie schon Recht aber, ich verstehe nicht ganz genau, warum sie aus Mitgefühl ihren Job kündigen und dann irgendwo arbeiten, wo sie gerade Mal um die Ecken kommen?“ „Naja, ich habe meinen Job nicht wegen Mitgefühl gekündigt. Es ist einmal was passiert, was mein ganzes Leben umgekrempelt hat. Etwas schreckliches…“
Alexandra wollte Shane die Geschichte mit David nicht erzählen. Dafür kannte sie ihn einfach zu wenig. Nun ja, sie spürte eigentlich schon, dass er gutmütig ist. Aber es reicht einfach nicht, um ihm ihr größtes Geheimnis zu erzählen. Sogar viele aus ihrem Bekanntenkreis kennen die Geschichte entweder anders, als es sich wirklich zugetragen hatte, oder gar nicht.Außer Linda, ihrer besten Freundin und ihrer Familie wusste es keiner so wirklich. Warum sollte sie es dann jemandem erzählen, den sie gerade mal einen Tag kannte?
Shane wusste, dass das jetzt ein unangenehmer Moment für Alex war. Deswegen wollte er sie auch nicht belasten, indem er sie mit dummen Fragen löcherte. Also sagte er, dass er jetzt geht. Sie verabschiedeten sich noch kurz, bevor er ging. Danach zog Alex sich um, ging ins Bett. Aber sie konnte nicht schlafen. Sie musste noch an das Gespräch zwischen ihr und Shane denken und auch daran, was vor drei Jahren passiert war. Tränen stiegen wieder in ihr auf. Da sie alleine war, ließ sie die Tränen auch fließen. Irgenwann wurde sie schwach. Sie war so schwach, dass sie sogar keine Kraft zum weinen mehr hatte. So schlief sie dann irgendwann ein…
Am nächsten Tag ging Alex zu Linda. Sie wollte nämlich unbedingt wissen, wie der gestrige Abend verlaufen war. Sie erzählte ihr alles. Von dem kleinen Streit im Restaurant bis hin zum Glühweintrinken. Das Gespräch zwischen ihr und Shane erwähnte sie allerdings nicht. Denn sie wusste, wenn sie anfangen würde darüber zu reden, würde sie auch wieder anfangen zu weinen. Und das wollte sie dann doch nicht. „Und? Wie siehts jetzt aus?“, fragte Linda plötzlich. „Was meinst du mit wie siehts jetzt aus?“, fragte Alex daraufhin verduzt. „Naja, findest du ihn immer noch „nur“ nett, oder ist da doch schon mehr?“ „Linda! Hör doch einmal auf damit. Findest du das etwa witzig, mich so zu ärgern?“ „Ich ärgere dich doch gar nicht!“, sagte sie schnippisch. „Doch, tust du wohl.“, sagte Alex genauso schnippisch zurück. „Außerdem wäre es auch egal, wenn ich mich verliebt hätte. Ich kann noch nicht.“ „Ist es wegen…..David?“, fragte sie. Diesmal aber ernst. Sie bemühte sich, dass die Frage nicht so klang, als wäre es nichts schlimmes. Alex konnte nur nicken. Linda kam zu ihr und umarmte sie. „Es tut mir leid“, sagte sie dann. „Ich bin deine beste Freundin und ich will nicht, dass du mir Sachen verheimlichst und……“ „Ja, ich weiß! Seitdem ich Shane gesehen hab, bin ich dir nicht mehr Freundin genug. Ich vernachlässige dich ein bisschen. Und ich kann verstehen, dass dich das verletzt. Und deswegen will ich dir was sagen: Ja, ich habe mich in Shane verliebt. Ich glaube sogar schon dann, als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe. Doch nach diesem gestrigen Abend weiß ich es ganz genau.“, unterbrach Alex sie. Linda musste lächeln. „Ich verstehe ja, dass David dir nicht aus dem Kopf geht.
Und das ist auch gut so. Du sollst ihn nicht vergessen. Aber er wollte dass du glücklich bist. Und wenn du mit Shane zusammenkommst, ist das in Ordnung. Du hast bestimmt die Angst, dass du dich fühlst, als würdest du David betrügen. Aber es ist vollkommen in Ordnung, wenn du nach David, einen anderen Mann liebst.“ Alex fing an zu weinen. „Aber ich fühle mich jetzt schon schlimm genug, weil ich mich überhaupt verliebt habe. Ich habe das Gefühl, dass ich David damit weh tue.“, sagte Alex unter Tränen. „Ich weiß, meine Süße. Ich weiß. Aber du musst dir echt keine Sorgen machen. Alles was David von dir wollte, ist dass du glücklich bist. Und wenn du jetzt weitermachst und dabei glücklich wirst, dann ist David auch glücklich. Und er wird stolz auf dich sein, weil du es geschafft hast, dein Leben wieder in den Griff zu bekommen.“ Alex bedankte sich bei Linda. „Danke, Linn. Was würde ich bloß ohne dich machen? Ich habe dich vernachlässigt, bin dir keine gute Freundin gewesen. Warum behandelst du mich eigentlich noch so? Ich bin es eigentlich gar nicht wert deine Freundin zu sein.“ „Doch das bist du. Ich hab dich lieb.“ „Ich dich auch.“
Es ist mittlerweile schon Dezember. Es schneit gerade. Es ist der erste Schnee, der überhaupt
fällt. Alexandra sitzt wieder mal auf dem Fenstersims. Eigentlich würde sie ja die Leute auf der Straße beobachten, aber diesmal war der Schnee, der auf die Erde hinabfiel, viel interessanter. Der Schnee erinnerte sie an Weihnachten. Sie wünschte sich, dass es an Heiligabend schneien würde, weil sie das schon lange nicht mehr erlebt hatte. Doch plötzlich kam ihr der Gedanke, dass sie ja noch Weihnachtsgeschenke einkaufen musste. Also zog sie sich ganz warm an und ging in die Stadt. Sie kaufte einige Geschenke für ihre Familie und einige Geschenke für Linda ein. Plötzlich fiel ihr Shane ein. Sie sind in den letzten Tagen immer wieder ausgegangen. Aber sie wusste nicht genau, was es zu bedeuten hatte. Sie war verunsichert: Was sollte sie ihm kaufen? Etwas ganz tolles, oder eher eine Kleinigkeit? Sie wusste nicht ganz genau, wie Shane zu ihr stand. War er auch ihn sie verliebt, so wie sie in ihn? Wusste er eigentlich, dass sie in ihn verknallt ist? Fragen über Fragen, die sie sich leider nicht beantworten konnte. Sie ließ das Geschenk für Shane erstmal aus. Sie musste erstmal wissen, wie Shane zu ihr stand. Was er ihr gegenüber fühlte. Sie beschloss, Shane einen kleinen Besuch abzustatten.
Bei Shane:
„Und, wie ist die Kleine eigentlich?“, fragte Nicky. „Ja genau. Das würde uns auch mal interessieren.“, sagten die anderen dann auch. „Ich hoffe du meinst mit „die Kleine“ Alexandra!“, sagte Shane, ein bisschen erbost. „Ja, natürlich meine ich sie. Anscheinend gefällt sie dir sehr gut.“ „Wie kommst du denn darauf?“, fragte Shane dann überrascht. „Na, wenn du schon böse wirst, wenn man deine neue Liebe „Kleine“ nennt?“, meinte Nicky darauf. „Man bist du heute wieder witzig!“, sagte Shane nur. „Du bist eindeutig in sie verliebt!“, sagten alle vier (Nicky, Bryan, Kian, Mark) wie aus einem Munde. „Naja…..eigentlich habt ihr Recht.“, sagte Shane. Die vier jubelten. „Und was hält sie von dir?“, fragte Mark. „Wenn ich das bloß wüsste“, antwortete Shane ihm. Plötzlich klingelte sein Telefon. Er nahm ab „Ja bitte?...............Oh, hi Alex!“ Die vier klatschten und jubelten um Shane zu ärgern. „Klar kannst du vorbei kommen. Hast du überhaupt meine Adresse? Okay, ich geb sie dir dann mal.“ Er gab ihr dann die Adresse. „Kommst du denn jetzt gleich?..................Eigentlich ist es schon okay, aber hier sind einige Freunde von mir. Aber das würde sich gut treffen, dann könntest du sie nämlich mal kennenlernen……………….Was wichtiges mit mir besprechen? Okay, komm einfach her. ………………..Die werde ich schon irgendwie los. …………..okay, bis gleich. Ciao!“
„So Jungs, ihr müsst gehen, sie will etwas wichtiges mit mir besprechen!“ Schon wieder raunten die Jungs, nur um ihn zu ärgern. „Wir bleiben hier. Sie kann uns dann kennenlernen. Und wenn wir uns ein bisschen unterhalten haben, gehen wir und ihr könnt in Ruhe miteinander reden, okay?“, fragte Bryan. „Hmmm…………….naja! Okay. Von mir aus. Aber ihr dürft wirklich nur ganz kurz bleiben.“ „Geht klar, Chef.“, meldete sich Kian zu Wort. Plötzlich schellte es an der Tür. Bryan lief wie ein bekloppter zur Tür. „Hallo, du bist Alexandra, nicht wahr?“sagte Bryan zu Alex. „Ähhhh, ja! Ist Shane nicht da?“, fragte sie überrascht und verwirrt zugleich, da nicht Shane die Tür öffnete, sondern irgendein komischer Kerl. Plötzlich trat Shane in die Tür. Er lächelte Alex zu. Sie erwiederte das lächeln, machte aber sofort wieder ein ernstes Gesicht. Als sie allein mit Shane im Flur stand sagte sie: „Ich dachte du schickst deine Freunde nach Hause!“ „Ähm, ja! Sie wollen dich nur ganz kurz kennenlernen, dann verschwinden sie auch schon!“ „Naja, okay! Von mir aus!“ Sie ging ins Wohnzimmer und ging zu jedem einzelnen hin, streckte ihre Hand aus, begrüßte die Jungs und stellte sich vor. Die anderen stellten sich ihr dann auch vor. Kurz danach waren sie auch verschwunden. Doch Bryan hatte eine fiese Idee: „Lasst uns doch mal hören, was die beiden so wichtiges zu besprechen haben.“ Die anderen fanden die Idee auch gut, also stellten sie sich unters Fenster und lauschten. „Wow, ich wusste gar nicht dass du SO ein großes Haus hast.“, sagte Alex erstaunt. „Aber weswegen ich eigentlich hergekommen bin……..also……….“, stotterte Alex. „Ja?“, fragte Shane verwirrt. „Naja. Also, es ist so: Wir haben jetzt schon seit längerem Sachen zusammen unternommen. Und naja………ich muss dir etwas sagen. Ich………ich………ich habe….habe mich……………………………in dich verliebt!“ Sie schloss ihre Augen, weil es ihr zu peinlich war, Shane in die Augen zu schauen. Sie konnte nicht glauben, dass sie das wirklich getan hatte.
„Wow!“, sagte Shane. Alex öffnete ihre Augen wieder. Aber sobald sie in Shane’s Augen sah, errötete sie. Sie konnte es nicht ab, dass sie bei der kleinsten Peinlichkeit immer rot wurde. „Soll ich ehrlich sein?, fragte Shane. „Ja, natürlich!“, antwortete Alex ihm dann. „Ich habe mich auch in dich verliebt!“ „Ist das dein Ernst? Oder sagst du das nur, weil du nicht weißt, was du sonst dazu sagen sollst?“ „Nein, das ist mein Ernst! Mein voller Ernst! Es ist eigentlich schon ziemlich lange her, dass ich mich in dich verliebt habe!“, gestand er ihr dann. „Naja, um ehrlich zu sein, war es das gleiche bei mir. Ich hätte es dir eigentlich schon viel früher gesagt, aber da gibt es so eine Sache….sagte sie ein wenig traurig. „Was
denn für eine Sache?“, fragte Shane dann neugierig. „Nun ja. Kannst du dich noch an unsere erste Verabredung erinnern?“ „Ja klar!“ „Am Ende des
Abends, als du mich nach Hause brachtest und mir einige Fragen gestellt hast. Nun ja, deine letzte war, warum ich meinen Job aufgegeben habe. Du dachtest wegen Mitgefühl oder so was…..naja………………es ist drei Jahre her. Damals ist etwas schreckliches passiert. Und mit diesem Thema habe ich bis heute noch nicht ganz abgeschlossen.“ Sie erzählte ihm dann die Geschichte von David. Während sie erzählte musste sie weinen. Sie konnte nicht anders. Sie hatte befürchtet, dass er sie jetzt hassen würde. Aber ganz im Gegenteil. Er versuchte sie zu trösten. Und da wusste sie nun endgültig, dass er der Mann war, den sie liebte. Ab diesem Tag waren sie ein Paar.
Die Monate vergingen. Sie waren ein glückliches Paar. Alex freundete sich mit Mark, Kian und seiner Freundin Jodie, Bryan und seiner Frau Kerry, Nicky und seiner Frau Georgina an. Sie waren echt total nett. Die anderen freundeten sich alle mit Linda an und umgekehrt. Nach einer gewissen Zeit wurden diese 11 Personen zu einer Art Clique. Alex wurde viel glücklicher. Sie fing an, ein neues Leben zu leben. Und sie war froh darüber.
Nach ca. 3 Monaten (so lange waren Shane und Alex schon zusammen), zog Alex zu Shane. Sie wusste, dass das eigentlich ziemlich schnell ging, aber sie war sich sicher, damit keinen Fehler begangen zu haben und es auch später nicht zu bereuen.
Eines Tages ging sie mit Georgina, Kerry und Linda durch die Stadt. Sie kauften sich Klamotten und was es sonst noch gibt. Alex wollte sich noch eine Zeitschrift kaufen. Also ging sie zu einem Kiosk. Sie durchsuchte die Regale nach der Zeitschrift, die sie suchte. Doch aufeinmal fiel ihr Blick auf eine Zeitung. Sie konnte nicht glauben, was sie dort sah. Sie nahm die Zeitung in die Hand und schaute sie sich ganz genau an. Ohne Zweifel: Shane, Nicky, Mark, Kian und Bryan waren auf dem Titelblatt zu sehen. In der Zeitung stand auf Seite 19 ein Artikel über sie. Sie schlug die Seite auf. Dort waren noch andere Bilder. Auch ein Bild von Georgina und Kerry! Sie konntes es nicht fassen. Was machten sie in einer Zeitung. Sie las sich einen Teil des Artikels durch.
Westlife, die erfolgreichste irische Boyband,
gehen bald wieder auf Tour. Darauf können sich ihre
Fans mächtig freuen. Diesmal haben sie sich vorgenommen
Ihre Freundinnen bzw. Ehefrauen mitzunehmen. Gerüchten
Zu Folge, hat Shane Filan, der Leadsinger der Band, jetzt
Auch eine neue Freundin. Dann wäre Mark wieder der einzige
der Band, der noch zu haben ist.
Alexandra konnte es einfach nicht fassen. Sie kaufte diese Zeitung und verließ schnellen Schrittes und Wutentbrannt den Kiosk. Linda, Kerry und Georgina folgten ihr schnell und fragten sich, was aufeinmal los war.
Tränen der Wut liefen Alex die Wangen hinunter. „Wie konnte ich nur so blöd sein und nicht merken, dass mein eigener Freund, Sänger einer Boyband ist? Einer Weltberühmten Boyband? Ich bin so dumm! Aber, wenn ich dieses Arschloch sehe, wird er ein Riesenwunder erleben. Was denkt der sich eigentlich? Meint er etwa, er könnte es einfach so verschweigen, als wäre es nichts besonderes? Er wird schon noch sehen, was er davon hat……….nicht mit mir!!!!“, sagte Alex sich in Gedanken.
Kerry, Linda und Georgina versuchten Alex einzuholen. Nach einiger Zeit hatten sie es auch geschafft. Die drei fragten sie: „Was ist denn plötzlich in dich gefahren?“ Daraufhin sagte sie, an Kerry und Georgina gewandt: „Haltet eure dämlichen Schnauzen! Ich habe keinen Bock, mir euer scheiß Gelaber anzuhören. Ihr könnt mich mal…..und zwar kreuzweise! Ich wurde noch nie, wirklich nie, so von jemandem hintergangen. Ihr alle habt mich hintergangen: Du Kerry, du Georgina, Nicky, Bryan, Kian, Mark und vor allem Shane! Wie konnte ich nur so dumm sein und überhaupt nichts merken? Und vorallem: Warum habe ich nicht gemerkt, dass ihr falsche Freunde seit? Nein….die allerfalschesten!!! Ich will euch alle nie wieder sehen! Ich wusste es immer: Linda wird für immer und ewig meine einzige Freundin sein!!!!!
Kerry blickte kurz nach unten und bemerkte die Zeitung in Alex’ Hand. Jetzt wusste sie, was sie meinte.
Linda: „Ich weiß zwar nicht worum es gerade geht und warum du so aufgebracht bist. Aber da ich deine beste Freundin bin, lasse ich dich nicht im Stich und gehe mit dir. Egal was passiert!
Alex: „Danke! Ich wusste, dass ich mich auf dich verlassen kann!
„Was ist den jetzt passiert?“, fragte Georgina und schien total durcheinander zu sein. „Sie hat im Kiosk eine Zeitung gesehen, in dem ein Artikel über die Jungs steht. Weißt du was das bedeutet? Das bedeutet, das wir alle gearscht sind. Aber vor allem ist Shane am Arsch. Aber so was von am Arsch!“ „Sollen wir ihn warnen?“, fragte Georgina. „Nein, das schaffen wir nicht mehr! Außerdem: Was sollten wir denn genau tun. Das würde ihm auch nichts bringen. Wenn Alex dann mitkriegen würde, dass wir ihn gewarnt haben, sind wir noch schlimmer dran, als wir es jetzt eh schon sind!“, sagte Kerry. „Ich glaube du hast Recht!“, konnte Georgina nur sagen.
Als Alex und Linda bei Alex zu Hause ankamen, musste Alex sich erstmal hinsetzen. „Sag mir doch jetzt mal, was passiert ist!“, sagte Linda. „Hier! Guck dir den Scheiß mal an! Dann wirst du wissen warum ich so aufgebracht bin!“ Linda nahm die Zeitung. Schon als sie nur die Titelseite sah, wären ihr beinahe die Augen rausgefallen. Sie blätterte Seite 19 auf. Als sie den Artikel gelesen hatte, konnte sie es genau so wenig glauben, wie Alex. „Oh mein Gott“, sagte sie nur. „Tja, allerdings! Eins sag ich dir: Wenn dieser Bastard nach Hause kommt, werde ich ihm den Arsch so dermaßen aufreißen, dass……….“ „Komm, beruhig dich!“ „Ich soll mich beruhigen? Kannst du mir mal sagen, wie ich das anstellen soll? Meine angebliche „Liebe“ hat mich von vorne bis hinten verarscht! Der hat doch wohl den Arsch offen!“ Plötzlich ging das Schloss der Tür auf. Alex schnappte sich die Zeitung und ging in den Flur. Dort standen Shane, Nicky, Mark, Bryan und Kian. Alex hielt die Zeitung hinter ihrem Rücken versteckt. „Könntet ihr bitte ALLE mal ins Wohnzimmer gehen?“, sagte Alex. Alle schauten sich verwirrt an. Das Gelächter, das bis gerade eben noch zu hören war, verstummte komplett. Shane wollte Alex, bevor er ins Wohnzimmer trat, einen Kuss auf den Mund geben. Doch diese drehte ihren Kopf weg. Er guckte sie total durcheinander an. Ohne etwas zu sagen, gingen alle schließlich ins Wohnzimmer. Alex ging hinter ihnen her. Linda hatte die ganze Zeit über im Türrahmen des Wohnzimmers gestanden. „Setzt euch!“, sagte Alex in einem ernsten und strengen Ton. Als sie anfangen wollte zu reden, kamen aufeinmal Georgina und Kerry ins Wohnzimmer gestürmt. „Na wen haben wir denn da? Doch nicht etwa die zwei Miststücke, die ich für gute Freundinnen gehalten habe? Und da sind wir schon beim Thema, meine Lieben!“, sagte Alex weiterhin ernst. „Wie hast du meine Frau gerade genannt?“, fragten Nicky und Bryan Alex empört. „Oh, hab ich eure Frauen etwa beleidigt? Das tut mir aber leid!“ sagte sie sarkastisch. „Was zur Hölle ist in dich gefahren?“, mischte Shane sich nun ein. „Halt die Fresse, du Wichser! Haltet jetzt mal alle eure Fressen! Ihr denkt ihr kommt damit durch, mich von vorne bis hinten zu verarschen, ja?“ „In was für einem Ton redest du eigentlich? Du beschimpfst Kerry und Georgina als Miststück, uns anderen als Wichser…..was geht denn mit dir ab?“fragte Shane. „Da kommen mir aber die Tränen! Tut doch alle nicht so unschuldig! Ich weiß jetzt ganz genau wer ihr seid. Shane, jetzt weiß ich warum du so einen tollen BMW fährst, so ein tolles , großes teures Haus hast. Du dachtest, du kannst mir verklickern, dass ihr alle normale und unbekannte Musiker seid? Ach und deswegen habt ihr auch alle so tolle Häuser! Ach, ich hab vergessen: Eure Eltern sind ja reich! So ein Scheiß!!!Verarschen kann ich mich selber!!!!! Und ich war so dumm und naiv und habe euch diesen Bullshit geglaubt. Ich habs geschluckt, wie ein kleines Blag. Dir, Shane, habe ich geglaubt, weil ich dich geliebt habe. Und euch anderen habe ich gegalubt, weil ich dachte, dass ihr meine Freunde seit! Aber nichts von alle dem ist war!!!!!! Nichts!!!!! Wirklich GAR NICHTS!!!!!!“, schrie Alex alle wutentbrannt an. Sie schmiss nun die Zeitung mit voller Wucht auf den Tisch, was einen lauteren Klatsch ertönen ließ. „Was könnt ihr mir denn dazu sagen Shane, Nicky, Mark, Kian, Bryan!!! Oder soll ich etwa WESTLIFE sagen?“, sagte sie laut, wobei sie „Westlife“ schon fast schrie. „Shane, eigentlich würde ich jetzt heulen. Aber ihr seit keine einzige Träne wert! Hört ihr? Keine einzige! Und vor allem du nicht, Shane, du verdammter Wichser! Ich habe dich geliebt….und ich dachte DU liebst MICH!!! Aber das war alles nur eine Lüge!!! Eine verdammte und beschissene Lüge!!!“ „Ich…..“ Shane wollte etwas sagen, doch Alex unterbrach ihn: „Halt einfach deine verdammte scheiß Fresse!!! Denn noch mehr Lügen die aus ihr herauskommen ertrage ich nicht!!!! Ich bin fertig mit dir!!! Mit euch allen!!!!“, schrie Alexandra. Sie drehte sich um und ging nach oben ins Schlafzimmer. Sie holte einen Koffer heraus und packte ihre Sachen, nein, sie schmiss sie wütend in den Koffer.
Unten waren alle sprachlos und schockiert. Alex hatte sie wirklich fertig gemacht. Shane stand auf, nahm die Zeitung und schmiss sie wütend gegen die Wand und schrie: „SCHEIßE!!!! VERDAMMTE SCHEIßE!!!!!“ Er trat gegen den Tisch, der beinahe umgefallen ist. Nicky kam zu ihm und wollte ihn beruhigen. Doch Shane dachte nicht daran, sich zu beruhigen. Er hatte Alex verloren. Das war ihm klar. Noch deutlicher hätte Alex es ihm nicht machen können. Er fluchte immer weiter!!!! Plötzlich stürmte Shane die Treppen hinauf. Doch da kam ihm Alex oben entgegen. Mit einem Koffer in der Hand. Sie stellte den Koffer hin und trat ihn wütend runter. Sie ging die Treppen runter, nahm ihren Koffer, machte die Haustür auf und schlug sie heftig zu, dass alle zusammenzuckten. Linda lief ihr hinterher. Sie stellte den Koffer in den Kofferraum. Dann stiegen Linda und Alex ins Auto. Die Scheiben waren ein bisschen beschlagen. Doch sie konnte sehen, dass Shane auf das Auto zukam. Der Motor wollte nicht anspringen. Da sie verhindern wollte, dass Shane die Türen öffnet, verriegelte sie das Auto schnell. Er trat ans Auto und versuchte, was Alex befürchtet hatte. Sie schrieb an die beschlagene Scheibe: FUCK YOU, ASSHOLE !!!
BECAUSE I HATE YOU !!!
Endlich sprang der Motor an. Sie fuhr los, allerdings nicht ohne Shane noch den Mittelfinger gezeigt zu haben. Nach ein paar Metern öffnete sie das Fenster und schmiss den Ring heraus, den Shane ihr an ihrem Geburtstag geschenkt hatte, indem eingraviert war: Forever Love !
Doch daraus wird wohl nix!!!!
Fortsetzung folgt……
FanFic von Alexandra P. (Lexxxy_1416)