
Die Boys sassen in einem Flieger nach Irland. Sie hatten gerade das letzte Konzert
ihrer Welttour beendet und waren dementsprechend geschafft. Sie waren seit 4 Monaten
von zu Hause weg.
Mark sass auf seinem Platz und starrte aus dem Fenster. Er machte nicht wie sonst
bei den Scherzen der anderen mit. Shane, Nicky und Kian verarschten die anderen
Passagiere bis zum geht-nicht-mehr.
Plötzlich setzte sich Kian neben Mark. Er kriegte sich vor Lachen kaum noch
ein. Mark sah ihn verständnislos an. "Haha . . .Mark, das. . .haha .
. .das hättest du sehen sollen!"wieherte Kian. Da kam Shane angelaufen.
Nicky, der hinter ihm lief, lachte sich auch fast tot. Als Kian Shane sah prustete
er erneut los, er hatte kurz aufgehört, fing jetzt aber wieder an. Shane
sah Kian und Nicky beleidigt an. "Das ist nicht witzig! Das hätte euch
auch passieren können!"rief er. "Schon gut, schon gut!"sagte
Kian und hob abwehrend die Hände, als hätte er Angst Shane könnte
jeden Augenblick auf ihn losgehen. Shane nickte. Sein Blick ruhte auf Mark. Der
sass in seinem Sitz und wirkte so, als ob er jeden Moment das Heulen anfangen.
Shane kniete sich vor ihn. "Hey, Märkschen! Ist was passiert? Du schaust
so betrübt!" stellte er besorgt fest. "Nee, alles in Ordnung!"
log Mark. Kian mischte sich ein. "Warum heulst du dann? Vor Glück, oder
was?" fragte er. Mark stand auf. Er stieg über Shanes Beine und ging
Richtung Toilette. Kian sah ihm irritiert nach. "Hab ich was falsch gemacht?"
fragte er Shane und Nicky. "Du warst zu indiskret!" sagten Shane und
Nicky wie aus einem Munde. "Meint ihr? Der Meinung bin ich nicht! Ich kenne
Mark schon so lange, er wird mir das nicht übel nehmen! Er hat Probleme,
das merkt man doch, da darf ich ihn doch drauf ansprechen!" rief Kian. "Hätte
Mark Probleme hätte er mit einem von uns darüber geredet! Am ehesten
mit dir!" sagte Shane bestimmt. "Okay, dann gehe ich und entschuldige
mich! Wenn ich auch ehrlich gesagt nicht so genau weiss für was eigentlch
. ." sagte Kian und stand auf. Nicky runzelte die Stirn. Kian schritt zur
Toilette und klopfte an die Tür. "Mark, bist du da drin?" wollte
er wissen. "Hau ab!" kam Marks verheulte Stimme von innen. "Mark,
mach bitte auf! Ich war zu grob mit meiner Frage, das tut mir leid!" sagte
Kian zerknirscht. Mark öffnete die Tür. Kian trat ein und schloss die
Tür wieder. Mark war blass und hatte rote, verheulte Augen. Mark und Kian
schwiegen sich an. Plötzlich drehte Mark sich um und übergab sich herzhaft
in die Kloschüssel, was, dem Gestank nach zu urteilen, schon einige Male
passiert sein musste. Kian sah angewidert zu. Er reichte Mark ein Taschentuch.
"Danke" murmelte Mark. "Bist du krank?" fragte Kian. Mark
schüttelte den Kopf. "Warum kotzt du dann? Das war nicht das erste Mal!
Du bist, seit wir im Flieger sitzten, schon 8 mal auf´s Klo verschwunden
und hast, wenn du zurück gekommen bist immer mehr tot als lebendig ausgesehen!
Und wir fliegen erst seit einer Stunde!"sagte Kian. "Mir geht es im
Moment nicht so gut, das ist alles!" sagte Mark. Er wich Kians Blick aus.
"Warum geht es dir nicht gut?" fragte Kian und setzte sich auf den Boden,
weil ihm klar war, das das Gespräch mit Mark noch länger dauern würde.
"OK, aber sag den anderen 2 nichts!" sagte Mark. Kian nickte. "Ich
bin verliebt!" sagte Mark, ein Lächeln huschte über sein Gesicht.
"Da freust du dich nicht? Wo liegt dein Problem, Mann?" rief Kian, den
traurigen Klang in seiner Stimme bemerkte Mark gar nicht. "Sie ist vergeben!"
schniefte Mark. Seine Augen füllten sich mit Tränen. "Oh . . .das
tut mir leid! Weiss sie von deinen Gefühlen?" fragte Kian in seiner
Stimme konnte man pures Mitgefühl erkennen. "Ja! Ich hab es ihr gestern
gesagt!" schluchzte Mark. "Und wie hat sie reagiert?" fragte Kian
neugireig. "Sie hat gesagt, das sie mich auch total gern mag, ihren Freund
aber nicht verlassen wird." Tränen liefen Mark in Strömen übers
Gesicht. Er tat Kian unglaublich leid. "Du musst sie wirklich gern haben
. . ." murmelte Kian. "Kian, du verstehst nicht! Ich liebe sie!"
rief Mark. Kian nickte. "Und wie heisst sie?" wollte er wissen. "Lizzie,
eigentlich Elizabeth, Marie Alyssa McLaren." sagte Mark. "Aha. Wie hast
du sie denn kennengelernt?" fragte Kian. "Vor einem Jahr, sie war auf
einem Konzert. Ich hab sie später an der Hotelbar getroffen. Wir haben bis
morgens 5 Uhr nur geredet." sagte Mark geistesabwesend. "Und wann hat
sie dir gesteckt, das sie vergeben ist?" fragte Kian. "Gestern morgen.
Am Telefon. Ich hab ihr gestanden das ich sie liebe und da hat sie halt gesagt
dass sie nur mit mir befreundet sein will, weil sie in festen Händen ist."
sagte Mark, immer noch war er am weinen. Kian legte einen Arm um ihn. "Ach,
Marky! Das tut mir so leid! Wenn du reden willst, ich bin für dich da! Immer!"
murmelte er. "Ich weiss. Das bedeutet mir auch wahnsinnig viel!" sagte
Mark. Er lehnte mit dem Kopf an Kians Schulter. "Gehts wieder? Können
wir zurück zu den anderen?" fragte Kian nach einer Weile. "Ja es
geht, denke ich. Aber weisst du was mich beschäftigt? In letzter Zeit war
ich 3 mal unglücklich verliebt! Wieso darf ich nicht glücklich sen?"
schniefte Mark. "3 mal? In wen denn alles?" fragte Kian neugierig. "2
mal. Ich hab mich versprochen. In Lizzie und in . . .das ist geheim!" sagte
Mark verlegen. Kian wurde noch neugieriger. "Kenne ich sie?" wollte
er wissen. "Ja, sogar sehr, sehr gut! Gib dir aber keine Mühe, ich sage
dir nicht wer es ist. Weil, ich liebe diese Person immer noch. Aber Lizzie liebe
ich eben auch! Oder doch nicht? Ich weiss überhaupt nichts mehr!" sagte
Mark verwirrt. Kian nickte enttäuscht. "Mark, ich weiss das klingt jetzt
doof, aber du wirst auch bald die grosse Liebe finden! Ich suche sie ja auch noch!"
sagte Kian. "Du hast doch Jo!" rief Mark. "Ja, sie ist aber nicht
meine grosse Liebe! Es kribbelt einfach nicht mehr!" seufzte Kian. "Hast
du schon jemand anderes im Auge?" fragte Mark. "Ja! Ich bin super glücklich!
Auch wenn die Person meine Gefühle bis jetzt nicht erwidert hat, na ja, sie
weiss ja auch noch nichts davon! Und bevor du fragst: Ich sage dir nicht wer es
ist und ich bin noch mit Jodi zusammen. Ich habe keinen Bock auf ihr Geflenne,
ich warte bis sie Schluss macht. Deshalb benehme ich mch in ihrer Gegenwart auch
unmöglich." sagte Kian. Mark nickte. Kian hatte schon immer eine komische
Logik gehabt. "Gehn wir?" fragte Mark und stand auf. Kian nickte. Er
öffnete die Tür und ging zu den anderen. Mark folgte ihm. Kian setzte
sich neben Shane. Mark setzte sich verwundert neben Nicky, verwundert deshalb,
weil Kian die ganze Zeit neben ihm gesessen hatte und sich jetzt neben Shane setzte.
Shane musterte Kian. "Hast du es ihm endlich gesagt?" fragte er. Kian
schüttelte den Kopf. "Ich konnte nicht!" murmelte er. "Ich
will, das wenn wir gelandet sind, du dann mit Mark redest!" sagte Shane entschlossen.
"Okay, ich werde es versuchen!" Shane nickte zufrieden. Er winkte Nicky
zu sich. Nicky sah ihn gespannt an. "Und?" "Nichts!" sagte
Shane düster. Nicky wirkte enttäuscht. Kian stand auf und setzte sich
wieder zu Mark. "Da bin ich wieder! Hab nur kurz mit Shane gelabert!"
sagte Kian. "Aha . . ." nuschelte Mark. Er lehnte sich zurück und
war bald eingeschlafen. Ein paar Stunden später landeten sie. Mark schlief
noch immer. Shane und Nicky sahen Kian fragend an. "Geht ihr nur! Ich wecke
ihn!" sagte Kian. Shane und NIcky nickten und verliessen den Flieger.
Kian strich Mark sanft übers Gesicht. Er küsste ihn auf die Stirn. "Marky-Babe,
aufwachen!" flüsterte er zärtlich. Mark schlug die Augen auf. Er
lächelte Kian an. "So schön bin ich noch nie geweckt worden!"
murmelte er und gab Kian einen zarten Kuss auf den Mund. Kian grinste. "Ich
geh dann! Ich und die Boys warten draussen!" sagte er, immer noch breit grinsend.
Er lief aus dem Flugzeug. Er rannte auf Shane zu und fiel ihm um den Hals. Dabei
hüpfte er auf und ab. Mark kam aus dem Flieger. Er sah zu Shane und Kian.
Nicky stand grinsend neben den beiden. Mark wurde schlecht. Er ging wortlos an
Kian, Nicky und Shane vorbei. Nicky sah ihm irritiert nach, er wollte ihm hinterher,
doch Kian hielt ihn zurück. "Bleib da! Lass ihn alleine!" sagte
er. Nicky zuckte mit den Schultern.
Mark lief zur Tür, die ins Flughafengebäude führte. Davor stand
eine attraktive Brünette. Kian sah zu wie Mark sich mit ihr unterhielt. Auch
Shane und Nicky beobachteten die Szene. "Uiuiui . . .Kian, das sieht aber
nicht gut aus!" sagte Shane. Kian sah ihn sauer an. "Das sehe ich selber!"
rief er gereizt. Mark unterhielt sich lange mit dem Girl. Kian sah von weitem
skeptisch zu, er ahnte um wen es sich bei dem Girl handelte. Nicky und Shane standen
unsicher neben ihm. Plötzlich kam Mark zu ihnen. Das Girl ging ins Flughafengebäude.
Kian musterte Mark. Der sah ihn an. Kian verstand den Blick. "Gehn wir da
rüber!" schlug er vor und wies mit dem Kopf nach rechts. "Leute,
ich und Nicky gehen eh. Wir sehen uns!" sagte Shane. Mark und Kian nickten.
"Bis dann" verabschiedeten sie sich von Nicky und Shane. Kian wartete
bis die 2 weg waren. Als er sie nicht mehr sah, fragte er :"War das Lizzie?"
"Ja. Sie hat ihren Boyfriend verlassen. Für mich!" sagte Mark.
"Freu dich doch!" sagte Kian tonlos. "Als sie mir sagte das sie
Schluss gemacht hat ist mir irgendwie bewusst geworden, das ich sie gar nicht
liebe! ich habe ihr ans Herz gelegt, ihren Freund um Verzeihung zu bitten, denn
sie liebt mich nicht, das spüre ich!" sagte Mark bestimmt. "Das
finde ich toll von dir, Pat!"sagte Kian beeindruckt. "Hmph . . .ich
hätte jetzt vielleicht ne´ Freundin, aber mein Herz muss mir alles
versauen!" sagte Mark bloss. "Liebst du die andere?" fragte Kian.
"Diese Person will nichts von mir!" seufzte Mark. "Aaah . . .Ich
bin auch unglücklich verliebt!" sagte Kian leise. "Ach? In wen
denn?" fragte Mark neugierig. "Sag ich nicht! Hab ich dir doch eben
schon gesagt!" murmelte Kian. "Hast du dir inzwischen was mit Jodi überlegt
oder willst du immer noch warten bis sie Schluss macht?" fragte Mark. "Keine
Ahnung! Ich meine, die Person, die ich liebe, wird meine Gefühle nichtr erwidern.
Deshalb sehe ich auch keinen Grund Jodi zu verlassen. Obwohl es ihr gegenüber
unfair ist, weil ich sie ja nicht mehr liebe. Aber ich bin mir meiner Gefühle
für die andere Person unsicher. Vielleicht bilde ich mir auch nur ein verliebt
zu sein!" sagte Kian nachdenklich. "Ich würde mich an deiner Stelle
von Jodi trennen! Aber wenn du die andere Person doch nicht liebst hast du sie
ganz umsonst verlassen, aber wenn du sie eh nicht mehr liebst . . ." versuchte
Mark Kian einen Rat zu geben. "Hm . . .du hast Recht! Ich werde Schluss machen!
Das ist das einzig Richtige!" sagte Kian entschlossen. Er kramte sein Handy
raus, das in dem Moment anfing zu Klingeln. Kian erschrak ein bisschen ging dann
aber ran. Er nickte Mark düster zu und ging ein paar Meter weg. "Hallo,
Jo . . .was gibts? . . .Ich muss auch mit dir reden . . .du zuerst . . .what?
. . .das ist jetzt nicht dein Ernst?!? . . .Jo, das glaube ich einfach nicht!
. . .Ja, das ist wohl das Beste, ich wollte das auch gerade mit dir besprechen!
. . .Bis Irgendwann! . . .Bye!" Kian legte auf, er rannte auf Mark zu und
fiel ihm um den Hals. "Was denn?" lachte Mark. "Das war Jo! Sie
hat mich betrogen und sich von mir getrennt!" rief Kian total happy. "Ich
hätt nicht gedacht, das du dich darüber freust! Meinen Stolz würde
das verletzten, wenn ich Schluss machen will, sie mir aber zuvor käme! Aber
auch nur ein bisschen! Freut dich das im Ernst?" fragte Mark, er zweifelte
etwas an Kians Verstand. Kian nickte heftig. "Ich sag dir Marky, so happy
war ich noch nie!" sagte Kian strahlend. "Sagst du mir jetzt wer die
andere Tussi ist?" fragte Mark. "Nein!" sagte Kian stur. Doch Mark
gab diesmal nicht auf. "Komm schon! Wer ist das Girl, das deine Träume
füllt?" wollte Mark wissen. Kian stand dicht vor ihm. "Es ist .
. .es ist kein Girl, Marky!" gestand Kian. Mark sah ihm stirnrunzelnd in
die Augen. "Mark! Stell dich nicht dümmerals du bist! Verdammt noch
mal!" rief Kian gereizt. Mark sah ihn immer noch belämmert an, da fiel
es ihm plötzlich wie Schuppen von den Augen. "Du . . .du bist . . .schwul?!?"
fragte Mark vorsichtig, aber keinesfalls entsetzt. Kian nickte. "Wowy! Das
hätt ich jetzt nicht gedacht!" murmelte Mark. "Du magst mich trotzdem
noch?" fragte Kian hoffnungsvoll. "Kian! Natürlich! Ich hab dich
supergern! Mir ist es egal ob du schwul bist oder nicht! Ich bin wegen deiner
Persönlichkeit mit dir befreundet und nicht mit deiner Sexualität. Deine
Persönlichkeit ändert sich ja nicht!" sagte Mark und strich Kian
über die Wange. "Sicher?" Kian sah Mark fragend an. "Todessicher!"
sagte Mark. "Mark?" "Ja?" "Darf ich dich was fragen?"
"Sicher!" "Hast du Lizzie eben gesagt dass du sie nicht liebst?"
"Ja. Wir haben beschlossen den KOntakt abzubrechen. Vielleicht nur vorläufig,
oder für immer. In letzter Zeit ist viel passiert. Das ist mir und Lizzie
klar!"erklärte Mark. Kian nickte. "Aha. Gehen wir?" fragte
er. "Zu dir?" Kian sah Mark perplex an. "Schau mich nicht so an!
Wir können bis morgen, die Zeit doch zusammen verbringen. Du bist unglücklich
verliebt, ich auch! Wie heisst es so schön? Geteiltes Leid ist halbes Leid!
Aber wenn es dich stört . . ." sagte Mark. Kian schüttelte den
Kopf. "Es stört mich keineswegs. Aber gehen wir zu dir!" sagte
er. Mark war einverstanden. Die beiden verliessen den Flughafen, nahmen sich ein
Taxi und fuhren zu Mark.
Mark schloss die Tür auf. "Du weisst, wo das Gästezimmer ist?"
fragte er, als sie im Wohnzimmer standen. "Kian nickte. "Ich bin todmüde!
Ich gehe gleich pennen!" sagte er und unterdrückte nur mit Mühe
einen Gähner. "Ich auch. Ich pack mein Zeug morgen oder so aus!"
sagte Mark und zog sich sein T-Shirt über den Kopf. Es folgten Schuhe, Socken
und Hose. Mark sah an sich runter. Er seufzte. "Ich bin viel zu dick!"
stöhnte er. "Quatsch!" sagte Kian, der Mark beobachtet hatte. "Na
ja, ist ja auch egal! Ich gehe dann ins Bett! Gute Nacht. Und denk dran: Dreams
come true!!" sagte Mark, er gab Kian bei seinen Worten einen Gute-Nachtkuss
auf die Wange und verliess das Wohnzimmer. Kian zog sich ebenfalls aus und schlurfte
ins Gästezimmer. Er legte sich ins Bett, mit Boxershorts. Mark hatte sich
inzwischen ganz ausgezogen.
Kian konnte nicht einschlafen. Er musste die ganze Zeit an Mark denken. Kian hielt
es nicht mehr aus. Er stand auf. Er ging zu Marks Zimmer und klopfte an. "Ja?"
kam Marks Stimme von innen. Er klang nicht so als hätte er schon geschlafen.
Kian betrat den Raum. "Kian?" "Ja . . ." "Was gibts?"
fragte Mark. "Ich muss dir was sagen!" murmelte Kian. "Setz dich
neben mich!" forderte Mark. Kian nahm Platz. "Du weisst, ich habe mich
in einen Kerl verknallt!" "Ja und in wen hast du mir nicht gesagt!"
sagte Mark. "Ich will es dir jetzt sagen. Dann willst du aber nichts mehr
mit mir zu tun haben. Aber gut, Mark, ich . . ich habe . . .ich liebe . ."
Kian brach ab. "Wenn du es mir nicht sagen kannst, akzeptiere ich das! Ich
verstehe das, ich sag dir ja auch nicht in wen ich bin, von daher . . ."
sagte Mark. "Ich gehe dann wieder! Es tut mir leid!" sagte Kian und
ging zur Tür. Mark hielt ihn zurück. "Bleib doch da! Wir können
doch noch en bisschen quatschen! Ich kann eh nicht schlafen!"schlug Mark
vor. "Okay." Kian ging zum Bett . Plötzlich stolperte er über
einen von Marks Schuhen. Er fiel direkt auf Mark. "Sorry" murmelte Kian.
"Macht doch nix!" Mark grinste. "Marky - Babe, ich . . .ich habe
mich . . .ich liebe dich!" gestand Kian. Er la immer noch auf Mark. Mark
sah Kian ernst an. "War das ein Scherz?" wollte er wissen. "Nein,
Mark, es ist mein Ernst! Ich liebe dich!!" sagte Kian. "Puuuh . . .das
muss ich erstmal verdauen . . ." sagte Mark nachdenklich und wandte den Kopf
zur Seite. "Das kann ich verstehen! Soll ich gehen?" fragte Kian ernst.
"Schwall nicht so einen Bull Shit! Du bit doch nicht verseucht, oder so!"
rief Mark, empört über Kians Frage. "Aber . .wie . . .ich meine
. . ."Kian konnte das was er fragen wollte nicht fragen. Es kam ihm zu dumm
vor. Mark konnte sich trotzdem denken was Kian wissen wollte. "Kian weisst
du, das ist nicht so einfach. Ich habe dich total gern, das dtreite ich nicht
ab. Ich mag dich wirklich. Ich liebe es bei dir zu sein, mit dir zu reden, aber
richtige Liebe?" erklärte Mark nachdenklich, dabei sah er Kian tief
in die Augen. "Ich verstehe. Ich bin froh, das ich es endlich gesagt habe!"
sagte Kian. "Das glaub ich dir!" Kian stand auf. "Ich gehe zurück
ins Gästezimmer, ich werd nämlich langsam echt todmüde!" sagte
er, etwas enttäuscht, das er bei Mark offenbar keine Chance hatte. "Okay"sagte
Mark. Kian verliess das Zimmer. Mark lag in seinem Bett. Seine Gedanken überschugen
sich. Kian liebte ihn. Schliesslich fasste Mark einen Entschluss, denn er, er
liebte Kian doch auch!
Mark stand auf und ging zm Gästezimmer. Er öffnete die Tür und
betrat den Raum. Er ging zum Bett. Er setzte sich neben Kian. Sanft strich er
Kian übrs Gesicht. Der schlug die Augen auf. "Mark? Was . . .?"
"Shhhh" Mark legte Kian einen Fingr auf den Mund. Kian sah ihn verwirrt
an. "Ich bin ein Idiot! Ich hätte beinahe den grössten Fehler meines
Lebens begangen, wenn ich dich in dem Glauben gelassen hätte, das ich nur
freunschaftliche Gefühle für dich habe! Dem ist aber nicht so! Kian,
ich liebe dich auch! Von ganzem Herzen!" flüsterte Mark. Kian sah ihn
gerührt an. Mark sprach weiter. "Ich habe das mit Lizzie auch nur erfunden,
frag nicht wieso, ich weiss nicht mehr wie ich auf die Schnapsidee gekommen bin!
Lizzie ist eine ute Freundin, verheiratet und hat 2 Kinder, von denen ich der
Onkel bin. Ich habe das in der Band nie erwähnt, weil Lizzie aus dem gnzen
Showgeschäft draussen bleiben will!" erzählte Mark. Kian legte
seinen Arm um Mark und begann hn zärtlich zu küssen. Mark erwiderte
den Kuss. Er lächelte Kian an. "Ich liebe dich, Marky!" murmelte
Kian. "Ich dich auch . . ." wisperte Mark zurück. "Bleib bei
mir!" flüsterte Kian, als Mark Anstalten machte aufzustehen. Mark nickte.
Er lehnte sich zurück. Auch Kian machte es sich bequem. Die beiden lagen
noch mit einem Abstand, von ein paar Zentimetern, im Bett. Schon bald waren die
beiden eingeschlafen.
Am nächsten Tag trafen die Boys sich in Louis Büro. Shane und Nicky
waren bereits da, nur Kian und Mark fehlten noch. Nach eineigen Minuten öffnete
sich die Tür und Mark und Kian traten händchenhaltend ein. Louis sah
die beiden verwirrt an. Kian liess Mark los und setzte sich auf einen Stuhl. Mark
setzte sich ebenfalls. "Was liegt an?" fragte Kian in die Runde. Shane
und Nicky sahen grinsend von Kian zu Mark und wieder zu Kian. "Guys, das
bedarf einer Erklärung!" sagte Louis. "Was denn?" fragte Mark
scheinheilig. "Wieso du und Mark Hand in Hand hier rein spaziert kommt!"
sagte Louis ungeduldig. "Weil ich Angst habe!" sagte Kian kurz entschlossen.
"Weil . . .du Angst hast?!?" wiederholte Louis irritiert. "Ja,
davor zu erfahren, wie lange wir diesmal unterwegs sind! Mark hat mich nur getröstet!"
log Kian, es war offensichtlich das er nicht die Wahrheit sagte. Er musste immwr
wieder grinsen. Louis runzelte die Stirn. "So, und jetzt die Wahrheit, bitte!"
"Nein, Louis, das würdest du nicht überleben!" grinste Mark.
Louis sah ihn streng an. "Lou´ du würdest wirklich sterben, glaub
mir!" sagte Mark. "Mark!" rief Louis ungeduldig. "OK, schon
gut!" rief Mark. Shane und Nicky hielten sich schonmal vorsorglich die Ohren
zu. Louis sah sie verwundert an. Er fragte aber nicht was es sollte. Kian grinste.
"Also, Louis, ich und Mark . . .Kian überliess Mark den "schwierigen
Teil". "Wir sind schwul und zusammen!" sagte Mark hastig. "Was?
Ich hab kein Wort verstanden!" sagte Louis. "Oooaahh!!" rief Kian
genervt. "Ich-und-Kian-sind-ein-Paar! Wir-werden-uns-aber-nicht-trennen,
nur-weil-du-was-dagegen-hast!" sagte Mark langsam. Louis sah ihn entgeistert
an. Sein Kopf füllte sich mitr Blut, er lief knallrot an. Shane grinste Nicky
zu. Nicky erwiderte ein Grinsen. "Gleich explodiert er, wetten?!?" wisperte
Nicky. Shane stimmte ihm mit einem Kopfnicken zu, er hätte normalerweise
etwas erwidert, aber er fand die Unterhaltung zwischen Louis , Kian und Mark im
Moment am interessantesten. Shane kann sich nun mal nicht auf 2 Dinge konzentrieren.
Nicky wusste das und nahm Shane sein Schweigen auch nicht übel.
"OK, ihr seid ein Paar! Ich akzeptiere das, ich finde es nicht gut, aber
ich akzeptiere es. Aber, wenn die Presse nur ein Wort erfährt, ohne das es
mit mir abgesprochen wurde, dann fliesst Blut! Und zwar nicht meins! sagte Louis
warnend. Das mit dem Blut war natürlich nicht ernst gemeint. Das wussten
die Boys auch. Louis besprach mit den Jungs noch den Plan für den folgnden
Monat. Diesen Tag hatten sie noch frei. Die Boys verliessen Louis Büro. "Lads,
ich hab ´nen Vorschlag! Die Tour geht ja morgen weiter. Was haltet ihr davon,
wenn wir heute abend richtig einen draufmachen?" schlug Mark vor. Kian und
die anderen waren sofort einverstanden. Sie verliessen das Haus, in dem sich Louis
Büro befand. Kian und Mark unterhielten sich angeregt. Sie überquerten
eine Strasse, das Auto, das auf sie zuraste, bemerkten die 2 überhaupt nicht.
Shane und Nicky sahen entsetzt und hilflos zu wie ihre besten Freunde vom Auto
erfasst wurden und an den Strassenrand geschleudert wurden. Shane wollte noch
"Achtung!" schreien. Doch jetzt war es zu spät. Nicky und Shane
rannten zu den Verunglückten. Der Fahrer des Wagens rief einen Krankenwagen.
Der kam nach 5 Minuten. Mark war "nur" ohnmächtig. Der Notarzt
hatte ihn untersucht und festgestellt, daser nur ohnmächtig war, er sagte
zu Shane und NIcky sie sollen sie ins Bett bringen. Die 2 beschlossen Mark zu
Louis hoch zu tragen. Kian hatte der Notarzt direkt ins Krankenhaus gebracht.
Er hatte eine schwere Kopfverletztung.
Mark schlug die Augen auf. Er sah zu Shane, NIcky und Louis die besorgt um ihn
rum standen. Er lag auf dem Sofa in Louis Büro. "Was ist passiert?"
fragte Mark und richtete sich auf. Die 3 sahen verlegen weg. Keiner traute sich
Mark zu erzählen was geschehen war. "Antwortet mir!" rief Mark
gereizt. "Ähm . . .du und Kian, ihr hattet einen Unfall." erklärte
Nicky betroffen. Mark sah ihn fassungslos an. "WO IST KIAN??" schrie
er panisch. "Ganz ruhig, Mark! Er liegt im Krankenhaus!" sagte Shane.
"Ich will sofort zu ihm!" schrie Mark und sprang auf. "Das wird
leider nicht gehen! Er liegt auf der Intensiv. Du weisst das nur Verwandte auf
die Intensiv. Seine Eltern haben eben angerufen. Die Ärzte haben . . .sie
haben Kian inein künstliches Koma versetzt! Mark, ehrlich, Kevin hat gesagt,
das die Ärzte nicht viel Hoffnung haben" sagte Nicky leise. mark sah
ihn erschrocken an. Er brach heulend zusammen. Shane setzte sich auf den Boden
neben ihn. Er legte den Arm um Mark, der fiel ihm schluchzend um den Hals. "Ihr
habt natürlich bis auf weiteres frei!" sagte Louis. Nicky und Shane
nickten. "Ich nehme Mark mit zu mir! Sonst tut er sich noch was an!"
sagte Shane, immer noch lag Mark flennend in seinen Armen. Louis nickte. "Das
ist wohl das Beste . . ." murmelte er.
*2 Wochen später*
Kians Zustand verbesserte sich nicht. Von Tag zu Tag ging es ihm schlechter.
Seine Eltern sassen tieftraurig am Bett ihres Sohnes. "Ich frage mich, ob
er weiss, das wir hier sind . . ." schniefte Patricia. "Bestimmt!"
Kevin legte seiner Frau eine Hand auf die Schulter. Auch er kämpfte mit den
Tränen. "Dann weiss er doch sicher auch, das Mark noch nicht da war."
sagte Patricia. "Ja, das spürt er sicher. Um Mark steht es übrigens
auch nicht so gut. Er ist krank, ich meine keine Erkältung, oder so. Er vermisst
Kian. Die beiden müssen sich wirklich lieben." sagte Kevin und sah seinen
Sohn nachdenklich an. Patricia drehte sich um. Sie sah ihren Gatten an. "Die
Beziehung der beiden darf nicht enden! Nicht so! Wir schmuggeln Mark zu Kian!"
sagte sie entschlossen. Kevin sah sie irritiert an. "Ich rufe Mark jetzt
an! Er soll sofort hier herkommen!" sagte Patricia und verliess mit dem Handy
kurz das Krankenhaus, da Handys dort bekanntlich verboten sind, *na ja, es soll
tatsächlich Menschen geben die sich daran halten . . .(Ich übrigens
auch)*
Nach 15 Minuten kam sie wieder. Sie nickte Kevin zu. "Er kommt! In 20 MInuten
ist er da!" sagte Patricia. Kevin nickte.
*25 Minuten später*
Es klopfte an der Tür. Patricia ging hin und öffnete sie. "Hallo,
Mark. Trotz allem, scön dich zu sehen!" sagte Patricia. "Hallo,
Mrs. Egan." sagte Mark tonlos. "Es wird Zeit das du uns beim Vornamen
nennst! Ich bin Patricia." "Und ich Kevin!" sagte Kevin der hinter
seiner Frau stand. "Danke, da ich kommen durfte!" sagte Mark. "Mark,
bevor du zu Kian gehst, muss ich dir noch etwas sagen! Es sieht nicht gut aus
für Kian. Sein Zustand ist mehr als kritisch. Es tut weh und eigentlich sollte
man daran nicht denken: Aber ich denke, wir werden Kian verlieren!" sagte
Patricia ernst. Kevin stimmte ihr mit einem düsteren Kopfnicken zu. Mark
liefen Tränen die Wangen runter. "Darf ich kurz mit Kian alleine sein?
fragte er, um Beherrschung bemüht. Kians Eltern bejahten und verliessen das
Zimmer. Mark setzte sich zu Kian aufs Bett. "Ach, Kianie! Ich liebe dch so
sehr! Bitte verlass mich nicht! Wenn ich dich ansehe, weiss ich genau das du der
Richtige bist. Mit dir will ich alt werden. Ich liebe dich! Für immer!"
murmelte Mark. Kian öffnete kurz die Augen, es kostete ihn enorm viel Kraft.
"Mark" stöhnte er, "I wanna grow old with you! I wanna die
lying in your Arms! I love you! We will see us again. Not today, not tommorrow!
Soon, my Darling!" Dann schlossen sich seine Augen für immer. Mark sah
KIan traumverloren an. Erst als die Herz-Lungen-Maschine ein grelles Piepen von
sich gab und nur noch ein Strich auf dem Bildschirm zu sehen war, begriff Mark
das er Kian verloren hatte.
Plötzlich kam ein Arzt mit 2 Schwestern reingestürmt. Mark verliess
das Zimmer. Drinnen kämpfte der Doc um Kians Leben. Doch es war zu spät.
Kian war tot.
Der Doc verliess den Raum und ging zu Mark. "Es tut mir leid! Wir haben alles
versucht, doch wir haben ihn verloren!" sagte der Art. "Was? Nein, das
kann nicht sein! Das darf nicht sein!" schrie Mark. "Es tut mir leid!
Möchten sie nochmal zu ihm?" fragte der Arzt. "Ich gehe seine Eltern
holen!" sagte Mark verwirrt. Der Arzt nickte verständnisvoll. "Der
arme Junge!" dachte er und schritt davon. Mark ging wortlos in den Aufenthaltsraum.
Patricia sah Mark an und im selben Moment wusste sie das Kian tot war. Auch Kevin
spürte es sofort. Patricia fiel Mark um den Hals. "Es tut mir so leid.
Kian ist tot! Er ist in meinem Armen gestorben!" schluchzte Mark. Tränen
zierten seine Wangen. Auch Kian Eltern weinten. Sie hatten Kian, ihren Sohn, verloren.
Für immer.
Patricia liess Mark los. Mark heulte, we wahrscheinlich noch nie in senem Leben.
Patricia hielt ihn an den Schultern. Sie kannte Markseit seiner Kindheit. Er war
ja schon lange Kians Freund. "Mark, du kannst nichts dafür! Es ist nicht
deine Schuld!" sagte sie. Mark nickte. "Es tut nur so weh! Ich liebe
Kian doch!"schniefte er. "Ich weiss!"murmelte Patricia und strich
Mark die Tränene weg. "Wollt ihr nochmal zu ihm?"fragte Mark tapfer.
Patricia schluckte, dann nickte sie. Auch Kevin nickte. Die 3 gingen zu Kians
Zimmer. Erst Patricia. Dann Kevin und zum Schluss Mark. Er setzte sich aufs Bett.
Er strich Kian sanft über die Wange. "Du bist das Beste was mir in meinem
Leben je passiert ist! Ich werde dich nie vergessen! Ich liebe dich, mein Engel!"flüstere
Mark. Er gab Kian einen Kuss auf die Stirn. Dann veliess er das Zimmer, er hatte
das Gefühl, sein Herz wäre bei Kian geblieben. Mark hatte immer noch
Kians Worte im Ohr.
"I wanna grow old with you!
I wanna die lying in your Arms!
We will see us again."
THE END
Fortsetztung folgt . . .(In Memories of Kian)
Ich hoffe die Fic gefällt euch! Aber bitte denkt nicht ich wünsche
Ki den Tod! So ist es auf gar keinen Fall!!
Feedback an: Laininger6@aol.com
P.S.: Christine, you are the best Sister in the whole World!
Le gra´ Alexandra