Prolog - 1 - 2 - 3 - Epilog


~*Prolog*~

 "Bry, hast du noch nen Drink oder sind die schon alle?" fragte Shane. Sie feierten Bryans 25ten  Geburtstag Bryan hatte sich zu diesem Anlass etwas besonderes einfallen lassen: Er hatte ein  kleines Schiff gemietet und wollte mit seinen Badkollegen nun in seinen Geburtstag reinfeiern. Mit Frau und Familie wollte er dann feiern, wenn er wieder zurück war. Um die Fahrt au dem Schiff möglichst interessant zu gestalten, hatte Bryan vorgeschlagen dass sie einmal um ganz Irland und England herumschippern sollen. Von der Idee waren alle begeistert gewesen, und so fuhren sie los. Sie brauchten länger als Bry gedacht hatte. SO waren sie erst nördlich von England, als es Mitternacht wurde. "Happy Birthday, Bry!" sagten alle und sangen ihm ein Ständchen. Kurze Zeit später hielten sie das Schiff an, um erst mal richtig an zu stoßen. Dann fuhren sie schließlich doch weiter. Die Westlife Jungs feierten und Bryan steuerte das Schiff. Das machte ihm einen riesen Spaß und er beschloss sich demnächst ein eigenes Boot zu kaufen. Doch dann hörte Bry ein komisches Geräusch aus der Richtung, wo der Motor war.  ER schaute verdutzt in die Gegend, als sich das Schiff plötzlich nicht mehr bewegte. Da folgte eine Explosion im Motorraum. Die Explosion war so stark, dass Bryan und die anderen einfach über Bord geschleudert wurden, dass Schiff in viele Teile zerbrach und langsam unterging. Das Schiff war gekentert. Mitten im nichts. Irgendwo in der Nordsee. 

TEIL 1

 ~*Shane und Bryan*~

Langsam öffnete Shane die Augen. Er wusste gar nicht wo er war. Plötzlich fühlte er etwas nasses unter sich. Das Meer. Na klar, das Schiff. Es war untergegangen. Und jetzt lag er am Strand im seichten Wasser von irgendeiner Insel. Langsam stand er auf Wie lange er wohl dort gelegen hatte? Sein Hals brannte. Wahrscheinlich von dem Salzwasser. Er hatte anscheinend eine Menge davon geschluckt. Aber sonst fühlte er sich gut. Er beschloss die Insel zu erkunden. Vielleicht gab es hier auch Menschen, die ihm helfen konnten? ER ging einige Zeit am Strand entlang. Dann sah er jemanden. Er lag am Strand im seichtem Wasser. So hatte Shane auch gelegen. Shane wurde das Gefühl nicht los, dass es einer der anderen war. Shane beeilte sich und erkannte schon von weitem, dass es Bryan war. Er zog Bryan aus dem Wasser und versuchte ihn wach zu rütteln. Puls und Herzschlag waren normal, davon hatte Shane sich vorher bereits überzeugt. Nachdem Shane lange versucht hatte Bryan wieder zu Bewusstsein zu bringen, hatte er hoffnungslos aufgegeben. Doch irgendwann schlug Bryan dann von alleine seine Augen auf. "Shane" sagte er. "Wo sind wir?" Er richtete sich auf und sah sich um. Sie waren am Strand , aber nicht weit von ihnen begann dichter Wald.  Tropische Bäume, Palmen, aber auch Nadel –Laubbäume und andere Gewächse waren dort zu sehen. Shane zuckte mit den Schultern "Keine Ahnung!" Bryan schlug vor was essbares zu suchen. Das war wieder typisch. Bryan hatte immer Hunger. Aber diesmal hatte Shane auch Hunger. Also machten sie sich auf den Weg. Am Strand würden sie wohl nicht viel zu essen finden, also gingen sie in die Richtung, wo Palmen und Bäume immer dichter wurden.

 Dann kamen sie an eine Lichtung. Hier floss ein kleiner Fluss, und Shane kniete nieder um etwas zu trinken. Er betrachtete jedoch zuerst sein Spiegelbild im Fluss. Er sah noch ganz normal aus, das beruhigte ihn. Er trank viel und Bryan ebenfalls. Sie hatten wohl länger dort am Strand gelegen, denn sie konnten gar nicht mehr aufhören von dem Wasser zu trinken. Der Fluss war ganz klar und so wie es schmeckte ganz eindeutig Süßwasser. "Trink nicht so viel Shane, sonst ist das ganze Flüsschen bald leer." Witzelte Bryan. Shane lachte. "Schön, Bry, dass du wenigstens deinen Humor nicht verloren hast! Aber überleg dir lieber wie wir wieder von dieser Gottverlassenen Insel runterkommen!!" "Mein Handy!" fiel es Bryan plötzlich ein, dich als er seine Hosentasche durchsuchte fand er nichts. "Ich muss es wohl verloren haben" teilte er Shane traurig mit. Auch Shane hatte kein Handy dabei. Er hatte es nicht mal mit auf’s Schiff genommen, weil er von niemandem gestört werden wollte, auf Bryans Party. "Mist!" fluchte Shane "Wäre auch zu schön gewesen." Dann machten sie sich wieder auf die Suche nach Essen. Shane hatte als Kind einmal an einem  Überlebenstraining teilgenommen. Dort hatte man ihnen beigebracht, welche Beeren man essen konnte und welche auf jeden Fall giftig waren. Doch leider konnten sie trotz der vielen Bäume keine Beeren finden, die sie erkannten. Sie kehrten nach langen rumirren schließlich immer noch hungrig  zum Fluss zurück. Es war bereits dunkel geworden und Shane schätze, dass es etwa 11 Uhr sein müsste. Sie versuchten auf dem Boden in der Nähe des kleinen Flüsschens zu schlafen. Sie konnten nur hoffen, dass es hier keine gefährlichen Tiere gab. Sie hatten schon einige Tiere gesehen, dazu zählten aber hauptsächlich eine menge kleiner Vögel, die aussahen, wie eine Mischung aus Spatz und Kolibri und wahrscheinlich keine Gefahr darstellten.

 Als Bryan am nächsten Morgen die Augen öffnete, sah er in die Augen einer Frau, die neben ihm saß. Erst dachte er es sei Kerry, und er hätte alles nur geträumt, aber es war nicht Kerry. "Wezzo sizzo uz?" fragte die Frau und Bryan verstand kein Wort. Er hatte gehofft, sie könnte ihnen wenigstens helfen, aber wenn sie nicht mal seine Sprache sprach?? Bryan sah nach Shane. Der schlief noch. "Wezzo sizzo uz?" fragte die Frau erneut. Bryan beschloss seinen Namen zu sagen. "Ich bin Bryan" "Duzzi?" fragte sie. Ich wiederholte meinen Namen. "Ah, Bezza! Duzzi! " Sie zeigte auf Bryan und strahlte ihn an. Shane drehte sich auf die andere Seite und gab dabei komische Geräusche von sich. "Er ist Shane!" stellte Bryan ihn vor und zeigte auf ihn. "Sezza?" fragte sie und zeigte auf Shane. Als ich sie fragend ansah, zeigte sie noch mal auf mich und sagte "Bezza" dann zeigte sie auf Shane und sagte "Sezza". Schließlich zeigte sie auf sich selbst und sagte "Kezzami" Kezza, so hatte Bryan seine Frau manchmal genannt, aber dies hier war leider nicht seine Frau, sondern irgendeine rau, die nicht mal seine Sprache sprach. Aber Bryan verstand, dass die Frau sich wahrscheinlich vorstellen wollte. Und Bezza und Sezza die Namen für ihn und Shane  sein sollten. Also nickte er. Shane wachte auf und sah die Frau erschrocken an. "Kezzami" stellte sie sich vor und zeigte auf sich. Shane sah Bryan an und der sagte "Das ist ihr Name. Du bist Sezza in ihrer Sprache und ich heiße Bezza. Ich glaube sie ist ziemlich friedlich. Vielleicht kann sie uns helfen?" "Ja, Bry, könnte sein." Sagte Shane und ging zu Kezzami. "Hunger" sagte er und rieb sich über den Bauch. "Lazzitti?" fragte sie zurück und nah Shane an der Hand. Bryan und Shane folgten ihr und kamen schließlich in ein kleines Dorf. Die Hütten waren aus Holz und großen Palmblättern gemacht. In der Mitte des Dorfes war eine große Feuerstelle. Die Hütten waren kreisförmig dort herum aufgestellt. Kezzami führte sie in eine der Hütten, dann ließ sie Shanes Hand los und reichte ihm eine geöffnete Kokosnuss. "Danke" sagte Shane und war froh, dass die Frau seine Zeichen verstanden hatte. Bryan reichte sie ebenfalls eine geöffnete Kokosnuss. Auch er bedankte sich. "Dake?" fragte sie." Nein, D-A-N-K-E!" wiederholte Bryan. "Danka" versuchte sie es noch mal. Bryan nickte. "Danke" sagte er noch mal. "Danke! Danke! Danke!" rief sie fröhlich hintereinander und verschwand dann aus der Hütte. Shane und Bryan waren alleine. Sie genossen die leckre Kokosnuss, die ihr erstes Essen seit einiger Zeit gewesen war.

 Kezzami kam mit einem großen Mann zurück. Sie stellte ihn auf ihre Weise vor. Sie zeigte auf ihn und sagte "BizBaz"  BizBaz musterte Shane und Bryan auffällig von oben bis unten. Aber seine Miene entspannte sich zusehends. Dann sah er sie beinahe lächelnd an und fragte "Muzza Lazzi?" Shane erinnerte sich an Kezzamis Worte, als er sich über den Bauch rieb: Lazzitti. "Er will uns noch was zu essen anbieten." Stellte Shane fest und Bryan war sofort begeistert. Er nickte kräftig und sagte "Ja, ja!" zu BizBaz.  BizBaz und Kezzami unterhielte sich eine Weile und Shane und Bryan saßen daneben und verstanden kein Wort.  Dann verschwand BizBaz, der eine Art Häuptling zu sein schien. Kezzami kam wieder  zu Shane und Bryan und gab ihnen eine Art Brei. Dieser Brei schien aus einer Art Beeren zu bestehen, die Shane und Bryan vorher nicht gesehen hatten. Auch auf der Insel nicht. Was sie nicht gedacht hätte, war, dass dieser Brei so gut schmeckte und das die Menschen hier so freundlich sind. Sie waren angenehm überrascht. Aber sie wussten trotzdem, dass diese Menschen ihnen wahrscheinlich nicht weiterhelfen konnten. Sie sahen nicht so aus, als hätten sie Telefon , ein Boot, ein Flugzeug, oder etwas anderes in der Art. Während des Essens hatte Kezzami sie wieder alleine gelassen und als sie fertig waren beschlossen Bryan und Shane das kleine Dörfchen zu erkunden. Sie traten vor die Hütte und sahen als erstes einige Männer, die sich an der Feuerstelle zu schaffen machten. Anscheinend entzündeten sie das Feuer. Shane fragte sich ob es wirklich schon so spät war, dass das Feuer entzündet werden musste. Aber Bryan weiß ihn darauf hin, dass die Sonne schon wieder ziemlich tief stand.  Es waren also schon mindestens 2 Tage um, und sie fragten sich, was die anderen wohl machten. Ob Mark auch auf dieser Insel gelandet ist? Ob Nicky überhaupt überlebt hat? Ob Kian gerettet wurde? Sie fragten sich, ob sie die 3 überhaupt jemals wiedersehen würden oder ob sie ihre Familie wiedersehen könnten. Bryan fehlte besonders seine Kerry und seine süße Tochter Molly. Shane musste auch oft an Gillian denken. Aber viel Zeit darüber nachzudenken hatten sie sowiso nicht. Immer passierte etwas neues. Gerade jetzt wieder. Ein großer Mann hastete an ihnen vorbei. Er trug einen Pfeil und einen Boden in der Hand. "Er ist bestimmt Jäger" schlussfolgerte Bryan. Shane nickte. Aber so schnell wie er gekommen war, war er auch wieder verschwunden. Bei ihrem Durchgang durch’s Dorf sahen sie noch viele Leute, die ihnen bei kommen gar nicht aufgefallen waren. Es schienen immer mehr zu werden. Sie sahen viele Frauen mit kleinen Kindern und größeren Kindern und auch noch einige "Jäger" Jeder hatte seine Aufgabe und keiner schien sie sonderlich zu beachten. Doch dann kam Kezzami wieder zu ihnen. Sie erkannten sie sofort. Denn nach alle die sie gesehen hatten, war sie die einzige in Dorf, die blonde Haare hatte. "Sazzitti?" fragte sie diesmal. Und weder Shane noch Bryan verstanden sie. Dann nahm sie wieder Shanes Hand und die beiden folgten ihr. Vor der Quelle machte sie halt und trank aus de Fluss, den sie gestern entdeckt hatten. "Sazzi" sagte sie. Und jetzt verstand Shane was sie wollte. "Sazzi heißt Trinken!" Informierte er nun auch Bryan. Shane war schon immer ziemlich gut im Sprachen lernen gewesen, wenn er auch bis jetzt noch keine auf diese Weise gelernt hatte. Aber diesmal konnte er s auch echt rauchen.

 Als sie ins Dorf zurückkehrten tanzten einige Wild ums Feuer herum und sangen dabei. Die Lieder hörten sich für Shane und Bryan gar nicht so komisch an. Die Melodie war wie in vielen Songs von ihnen oder anderen Gruppen auch. Nur der Text war auf dieser komischen Sprache, die hier scheinbar alle sprachen. Es schien in dieser Sprache kein Wort ohne "Z" zu geben, aber Shane fand diese Sprache trotzdem faszinierend und er wünschte er könnte sie schon sprechen. Aber er konnte ja bloß ein paar Worte, die er von Kezzami gelernt hatte.

Sie setzte sich in die Nähe des Feuers und sahen den Eingeborenen zu, wie sie tanzten und sangen. Einer schlug immerzu auf etwas, das wohl eine Trommel darstelle sollte. Die Melodien zeigten, dass er es ziemlich gut konnte. Bryan erinnerte sich, dass er als kleines Kind immer Indianer gespielt hatte und auch ein solche Trommel gehabt hatte. Er hatte sogar später noch versucht darauf zu spielen, als er zuhause war und sich entspannen wollte Nach einiger Zeit hörten sie auf zu tanzen und zu singen. BizBaz kam zum Feuer und alle anderen setzten sich im Halbkreis um ihn herum. Er hielt eine lange Rede und jeder einzelne von ihnen nickte immer wieder. Was er sagte konnten Shane und Bryan jedoch mal wieder nicht verstehen. Schließlich zeigte BizBaz in ihre Richtung. Bryan stand auf und Shane folgte ihm. Sie gingen zu BizBaz ans Feuer. "Sezza" er zeigte auf Shane. "Bezza" er deutete auf Bryan, und wieder nickten alle und warteten was passieren würde. BizBaz redete auf sie ei, wobei sie jedoch wieder mal kein Wort verstanden. Dann kam Kezzami und deutete auf Shane und Bryan und dann sagte sie "chazzi" und fing an zu tanzen und zu singen. Dann deutete sie noch mal auf Shane und Bryan. Shane verstand. Er sagte Bryan, er solle die "Trommel" holen und dann ging es los. BizBaz und Kezzami setzten sich zu den anderen aus dem Dorf. Bryan trommelte und es klang wirklich ein wenig nach "My Love". Shane begann zu singen, während er immer um das Feuer herumsprang. Als Shane sang, vergass er wo er war. Es war fast, als wäre er in Irland, auf irgend einer Bühne und Westlife hätten einen Auftritt, und danach würde das Leben einfach normal weitergehen. Aber so war es nicht. Als das Lied zuende war hörte Bryan auf zu trommeln und Shane wurde wieder zurück in die Realität geholt. Shane blieb bei Bryan stehen, und sie sahen die Gesichter der Eingeborenen fragend an. Dann war es BizBaz, der als erstes anfing zu klatschen und bald darauf taten es alle und sie riefen "Brazzi Brazzi!" Bryan und Shane einigten sich darauf, dass es ihre Art war Anerkennung für das Lied zu zeigen. Shane sah Bryan strahlend an "Es hat ihnen gefallen!" sagte er. Sie tanzten noch ein paar Lieder. Alle zusammen, aber Shane und Bryan brauchten nicht mehr singen. Irgendwann führte Kezzami sie wieder in eine Hütte. Dort waren Palmblätter auf dem Boden ausgebreitet und sie deutete darauf "Dazzi!" sagte sie, faltete ihre Hände und hielt sie neben ihren Kopf. Dann tat sie so, als ob sie schlafen würde. Shane nickte. Bei Kezzami war es wirklich ein Kinderspiel, herauszufinden was sie sagen wollte.  "Dazzi" sagte Shane zu ihr und nahm sich vor sich zu merken, dass er "schlafen" hieß. Bald darauf schliefen sie tief und fest.

  Als Shane am nächsten morgen erwachte sah er noch jemanden in der Hütte sitzen. Als dieser bemerkte, dass Shane wach war, sagte er auf englisch "Iz  bin WizWaz" Sahen war überrascht. Sein englisch war nicht das beste, aber er wunderte sich, dass hier überhaupt jemand englisch konnte. WizWaz war ein alter Mann. Er sah nicht so aus wie die Eingeborenen. Er hatte hellere Haut. Es stellte sich heraus, dass WizWaz vor etwa 60 Jahren nach einem Schiffsbruch auf dieser Insel gelandet war. Die Bewohner nahmen ihn auf du er lernte ihre Sprache. Es hatte nie eine Chance  für ihn gegeben zurückzukehren. Er kam aus England. Aber dort würde ihn jetzt sowieso keiner mehr kennen, sagte er zu Shane. WizWaz hieß eigentlich William, aber die Eingeborenen hatten ihn zuerst Wezza und schließlich WizWaz genannt, nachdem er sie von seinem Wisse überzeugt hatte. Seitdem lebte er auf der Insel und brachte den Eingeborenen eine Menge bei. Er zeigte ihnen wie man Hütten baut, und wir man mir Pfeil und Bogen umgeht. Seit 60 Jahren hatte er kein englisch mehr gesprochen, und er dachte sogar in der anderen Sprache, die er "zyzzisch" nannte. Nachdem WizWaz ihm offenbart hatte, wer er war, erzählt Shane ihm von sich selbst. Dass sie auf Bryan’s Party gekentert seinen und von seine Leben, seiner Freundin Gillian und Westlife. Shane fragte ihn, ob denn wenigstens ein bisschen Hoffnung bestehen würde, dass hier ab und zu mal ein Schiff vorbeikommen würde. Doch WizWaz musste sie enttäuschen. Seit den 60 Jahren, in denen er hier war, hatte er nicht ein einziges gesehen. WizWaz bat sich allerdings an ihnen zu helfen "zyzzisch" zu lernen und sich hier einzuleben. Shane wollte sich seiner Situation fügen und nahm dieses Angebot an. Während Bryan schlief, brachte WizWaz Shane schon die wichtigsten Wörter bei, die er teilweise aber auch schon von Kezzami kannte: Lazzi-Essen

Sazzi-Trinken

Dazzi-schlafen

Gizzi-Gefahr

Chazzi-singen

Und dann sagte er, dass "Brazzi", was die Eingeborenen am vorherigen Abend nach ihrem Song gerufen hatten, so viel wie "Super" hieß. Shane war froh, dass er WizWaz hatte, durch ihn schien alles einfacher zu erden. Dann ging WizWaz und Shane war wieder mit Bryan alleine. Er beschloss den Faulpelz erst mal aufzuwecken und ihm von seine Gespräch mit WizWaz zu erzählen.

 Mittags stellte WizWaz ihnen HizHaz vor. HizHaz war derjenige den sie am Tag zuvor bereits gesehen hatten. Er trug Pfeil und Bogen mit sich und sah auch sonst ziemlich stark aus. Heute trug er neben Pfeil und Bogen auch och 3 Speere mit sich. WizWaz erklärte, dass HizHaz ihnen beibringen würde Fische zu fangen. Sie sollten sich schließlich auch ein wenig nützlich machen.  Die Eingeborenen hatten schon viel für Shane und Bryan getan, also wollten sie auch etwas tun, was den Eingeborenen diente.

Also folgten sie HizHaz zum Meer. HizHaz redete nicht viel. Er überreichte jedem einen Speer und zeigte ihnen wie sie ihn halten mussten. Dann watete er ins Meer, blieb ruhig stehe und stach dann im richtigen Augenblick zu. Er hatte einen Fisch erwischt. Er kam aus dem Wasser und sagte "Uz" Er zeigte auf das Meer. Shane ging zum Meer und stellte sich ruhig in das seichte Wasser. Er beobachtete ein paar Fische, die seine nackten Beine umkreisten. Dann schloss er die Augen und stach zu. Aber er hatte nichts gefangen und die Fische waren weg. Er hatte sie wohl zu sehr erschreckt. Shane wartete ab. Und bald kamen die Fische wieder. Es waren nicht die gleichen. Diesmal war ein besonders dicker dabei, und dieser bewegte sich auch nicht ganz so flink. Shane fixierte seine Augen auf diesen Fisch und folgte jeder seiner Bewegungen, ehe er zustach – und traf. Der Fisch zappelte noch ein paar Mal, doch kurz nachdem Shane de Speer aus dem Wasser gezogen hatte, war der Fisch bereits Tot. Er strahlte HizHaz an. Dieser nahm ihm den Fisch ab und legte ihn zu seinem. Dann deutete er auf Bryan. Bryan nahm seinem Speer hoch und lief zum Meer. Er nahm genau die selbe Stelle wo vorhin Shane gestanden hatte. Es versammelten sich auch sofort Fische um seine Beine. Bryan beschloss mit einem kleinen anzufangen. Sein erster Stoß ging daneben. Dann nahm der Fisch reiß aus. Und Bryan rannte hinterher, stieß seinen Speer immer wieder ins Meer, aber den Fisch traf er nicht. Aber wie sollten die Fische auch bei ihm bleiben, wenn er wie ein Nilpferd durchs Wasser trampelte? Ohne dass Bryan etwas gefangen hatte gingen sie wieder ins Dorf zurück. HizHaz hatte noch schnell etwa 5 Fische gefangen, damit sie diese am Abend essen konnten. Im Dorf führte HizHaz sie wieder zu WizWaz Hütte. Sie traten ein und sahen ein paar Gegenstände, die ihnen bekannt vorkamen. Er hatte einen Kompass. "Der ist aus der Zeit als ich noch in England war" informierte er Shane, als er sah, dass sie seine Kompass entdeckt hatten. "Ich habe noch ein paar alte Sachen! Ich konnte mich einfach nie von ihnen trennen!" sagte WizWaz und zeigte auf seine kleine Taschenuhr und eine Ring. "Es sind alles Dige, die ich noch in meinen Tasche hatte, als ich auf dieser Insel gelandet bin." Sagte er. Shane und Bryan staunten. "Wie ist es in England?? Hat sich viel verändert seit 1944??" fragte WizWaz. "Wahrscheinlich schon. Da haben wir ja noch nicht gelebt. Aber sie haben bestimmt noch nie was von Computer, Flugzeugen und so gehört?" "Nein, wahrlich nicht... Wie ist der 2te Weltkrieg ausgegangen? Wann war er vorbei??" "Deutschland wurde in mehrere Sektoren aufgeteilt. Das war 1945. Danach gab es Gott sei Dank keinen Weltkrieg mehr!" sagte Bryan. "Dann ist ja gut! Aber lasst uns nicht von vergangenem Reden. Ihr seid jetzt hier und daraus sollten wir das beste machen. Was haltet ihr davon, wenn ich euch jetzt noch ein paar Wörter auf zyzzisch beibringe?? Unsere Sprache ist wirklich nicht schwer! Ihr werdet schon sehen." Schlug WizWaz ihnen dann vor. Sie verbrachten den ganzen Tag damit Zyzzisch zu lernen. Abends wurde erneut das Lagerfeuer entzündet und die Einheimischen begannen wieder zu tanzen und zu singen. Doch nach kurzer Zeit unterbrach Kezzami sie und redete mit ihnen. "Nuzzo Kuzzi Wezzali!” rief sie als letztes und lauter als alles was sie vorher gesagt hatte. Sie zeigte auf Shane und Bryan. Als diese jedoch nichts machten, kam WizWaz zu ihnen und legte Shane die Hand auf die Schulter "Sie meint euch. *Wezzali* Das ist das  zyzzische Wort für Westlife! Ich habe mit ihr darüber geredet. Ihr solltet einfach eines eurer Lieder jetzt singen! Dann tanzen sie vielleicht sogar mit!" Bryan schnappte sich die Trommel und begann die ersten Takte von Bop Bop Baby zu spielen.  Shane sang und fühlte wieder dieses Gefühl, dass er vom letzten mal kannte. Er fühlt sich rundum wohl und stellte fest, wie wichtig es für ihn war zu singen. Als sie schon ein 2tes Lied begonnen hatten, kam Kezzami zu ihnen du tanzte mit um das Feuer. Und bald kamen noch andere. Och bevor das dritte Lied zu Ende war, tanzten alle. Doch irgendwann musste sie trotzdem aufhören. Als Bryan aufhörte zu trommeln und auch Shane verstummte, blieben alle stehen und begannen zu klatschen. "Das hab ich ihnen beigebracht"  sagte WizWaz stolz zu ihnen und führte sie in die Hütte, wo sie bereits letzte Nacht geschlafen hatten.

 Die nächsten Tage übten sie immerzu zyzzisch mit WizWaz und bald beherrschten sie die Sprache schon sehr gut.  Shane ging jeden Tag mit HizHaz Fische fangen und nach dem 5te Mal, hatte sogar Bryan einen an seinem Speer. Er präsentierte ihn stolz Shane und HizHaz, die ihn dafür sehr lobten und ihm auf die Schulter klopften. "Gut gemacht, Bezza" sagte HizHaz. Sie konnten sich bald ohne Probleme mit ihm auf zyzzisch verständigen, und so wurde vieles einfacher für Shane und Bryan. Jeden Abend sangen und tanzten sie, und bald kannte sie jeder im Dorf. Alle grüßten oder wollten ein kleines Pläuschen mit ihnen halten, wenn sie gerade vorbei kamen. Shane und Bryan waren keine fremde mehr und ein geregelter Tagesablauf gehörte zu ihrem Leben. Dennoch schlichen sie sich manchmal aus dem Dorf  um einfach mal alleine zu sein und auf der Insel spazieren zu gehen. Auf ihren Streifzügen durch den Wald entdeckten sie auch noch allerlei Tiere, die aber alle ziemlich ungefährlich aussahen. Und sie fanden  eine Höhle, die aber immer leer war. Shane und Bryan koren sie zu ihrem Treffpunkt aus, wenn sie mal alleine sein wollten. Oft gingen Shane und Bryan auch ans andere Ende der Insel, denn das Dorf lag mehr im Süden. Im Norden fanden sie bessere Fische. Sie waren größer und hatten weniger Gräten. Shane fing aber jedes mal mehr Bryan, obwohl Bryan sich auch schon gebessert hatte. Bryan find immer mindestens 5 Fische am Tag! Und das war viel für ihn. Das Dorf konnte er damit allerdings nicht ernähren. Dort lebten weit über 100 Menschen.

An einem Tag, gingen sie zum Strand wo sie am ersten Tag gelegen hatten. Dort wollten sie wieder Fischen, denn ein anderer Fischer war Krank geworden, du während WizWaz ihn pflegte mussten sie umso mehr Fische fangen. Als sie so im Wasser standen du auf die Fische warteten, sahen sie etwas buntes im Sand liegen. Bryan kniff die Augen zusammen. "Mein Handy" rief er und rannte dort hin. Shane folgte ihm. "Es ist kaputt" sagte Bryan enttäuscht. "Klar, Bry! Es ist doch nicht Wasserfest! Und selbst wenn... der Akku hätte es schlapp gemacht. Wir sind schon länger als 1 Monat auf der Insel! Hast du das vergessen?" "Du hast recht, Shay!" Dann machten sie sich wieder daran Fische zu fangen.

Als sie sich auf den Weg zurück machten hörten sie plötzlich Hilfeschreie. Bald hatten sie die Stelle gefunden, wo die Schreie her kamen. Sie sahen Kezzami und vor ihr stand ein großer Löwe!

 ~*Nicky und Kian*~

Kian stürzte Kopfüber ins Wasser, verlor aber nicht das Bewusstsein. Er tauchte ein Stück weit. Bloß weg von dem Schiff. Auf die kleine Explosion könnten noch größere folgen. Hinter sich spürte er die nächste. Das Meer war unruhig. Kian kämpfte mit den Wellen, konnte sich aber ganz gut über Wasser halten. Als das Meer sich beruhigt hatte, sah er sich um. Überall trieben Teile ihres Schiffes auf dem Wasser. Von dem Schiff selbst war nichts mehr zu sehen. Es war gesunken. Kian schnappte sich ein Holzbrett, dass nicht weit entfernt von ihm schwamm. Es war wohl vorher eine Tür gewesen, oder so. Er klammerte sich an das Brett und sah sich den Rest an, den das Schiff hinterlassen hatte. Da- war das nicht Nicky? Kian schwamm hin. Nicky trieb oben auf dem Wasser. Sein Hemd hatte sich an einem der Rettungsringe verfangen, die Nicky noch schnell für sie holen wollte, die ihnen aber nicht mehr viel genützt hatten.  Wenigstens hatten sie den bewusstlosen Nicky über Wasser gehalten. Kian machte Nicky los und half ihm vernünftig in den Reifen hinein. Dabei öffnete Nicky die Augen. "ich lebe noch!" sagte Nicky erleichtert, als er Kian sah. "Wir leben beide noch! Aber ich hab keine Ahnung, wo die anderen sind!" antwortete Kian. ""Weißt du wo wir eigentlich genau sind?" "Da musst du Bryan fragen, der hat das Schiff gesteuert! Und der hatte auch die Karte!" "Sehr witzig Nicky! Und wo ist Bryan?" "Das ist ja das Problem. Hast du ihn nirgendwo gesehen?" fragte Nicky und sah sich um. "Nein, nirgends!"  "Scheiße! Wir werden hier noch verhungern oder verdursten, wenn wir nicht bald Land finden."  Kian stimmte ihm zu. Aber wie sollten sie das machen? Schweigend trieben sie weiter au dem Meer und es war weder ein Schiff noch Land zu sehen. Langsam wurde es hell.

 Dann brannte die Sonne auf sie herab und Kian und Nicky spürten ihren Durst umso mehr. Ihr Magen knurrte. Langsam trieben sie immer weiter. Dann hörten sie ein Geräusch und das Meer wurde unruhiger. "Sag mal, gibt es hier Haie, Nicky?" fragte Kian. "keine Ahnung! Ich glaube nicht..." "Was ist es denn sonst?" Da tauchte ein vor ihnen am Horizont ein Schiff auf. "Wir sind gerettet! Ein Schiff! Kian! Wir sind gerettet! Juhu!" brach Nicky in Jubel aus und sie versuchten in Richtung des Schiffes zu schwimmen. Noch sah es klein aus, aber es musste riesig sein. Langsam aber sicher kam das Schiff immer näher. Als sie schon ganz nah waren, begannen Kian und Nicky wild zu winken.  Hoffentlich war auch jemand auf dem Schiff, der sie sah. Dann wurde das Schiff langsamer und ein Mann steckte seinen Kopf über die Reling. "Hilfe" schrieen Kian und Nicky. Und dann verschwand  er wieder. Als er wieder kam, lies er ein Seil hinunter. Es reichte bis zu ihnen hinunter und Kian begann als erster hochzuklettern.  Nicky folgte im. Oben angekommen waren sie ziemlich erschöpft, aber glücklich!  Sie waren gerettet.

Sie wollte dem Mann danken, der ihnen das Seil hinunter gelassen hatte, doch dieser verstand kein Wort. Er brach mit einem Wortschwall über sie her, der nach Chinesisch oder so klang, aber Kian und Nicky waren sich nicht sicher. Als der Mann bemerkte, dass sie kein Wort verstanden und komische Gesichter machten, deutete er ihnen mitzukommen. Sie folgten ihm und er brachte sie in einen kleinen Raum, der mit allerhand Zeug vollgestopft war. Sie gingen zum Tisch in der Mitte. Dort lag eine Karte. Der Mann  zeigte auf eine Stelle im Meer, nördlich von England. Dann lies er seinen Finger über das Papier gleiten, bis er bei einer Insel vor England angelangt war, die Lewis hieß.  Diese Insel war ihnen bekannt. Kian nahm an, dass der Mann ihnen sagen wollte, dass er sie dort hin fahren würde. Kian und Nicky nickten. Der Mann tippte zweimal mit dem Zeigefinger auf seine Uhr und dann hielt er 2 Finger hoch. Es würde also 2 Stunden dauern bis sie da waren. Aber auf die Zeit kam es ihnen jetzt sowieso nicht mehr an. Der Mann brachte ihnen noch etwas zu trinken und zu essen und sie verschlangen es in weniger als 5 Minuten. Dann gab er ihnen Decken, die sie gegen ihre nasse Kleidung tauschten.

  "Aufwachen" rüttelte Nicky Kian wach. "Wir sind ast in Lewis!" Kian öffnete verschlafen die Augen. "Lass uns an Deck gehen!" Sie machten sich auf und oben angekommen, sahen sie bereits die Insel. Der große Hafen von Lewis lag direkt vor ihnen. Dann legte das Schiff an. Sie gingen von Bord und wurden bereits von einem Notarzt Team empfangen. Nicky und Kian wollten protestieren, denn sie fühlten sich eigentlich gut. Doch sie ließen sich von den Notärzten überreden eine kleine Untersuchung durchführen zu lassen.  Noch immer in Decken eingewickelt  setzten sie sich in den Notarzt Wagen. Natürlich waren sie gleich wieder erkannt worden, aber sie kamen im Krankenhaus an, ohne dass jemand auch nur ein Foto hatte machen können. Im Krankenhaus brachte man ihnen sogleich vernünftige Klamotten und untersuchte sie gründlich.  Doch außer ein paar blauen Flecken und ein paar Kratzern konnten sie bei den beiden nichts feststellen. Als die Untersuchungen abgeschlossen waren, bat der Arzt Kian und Nicky noch einen Moment zu warten. Bald darauf kam ein Polizist herein. "Guten Tag Mr Egan, Guten Tag Mr Byrne! Wie geht es ihnen?" "Ganz gut soweit" antwortete Nicky. "ich muss mit ihnen über das reden, was passiert ist. Wie ist es zu dem Unglück gekommen?" fragte der Polizist, nachdem er sich gesetzt hatte. "Wir haben auf dem Boot Bryans Geburtstag gefeiert, bis schließlich aus dem Motorraum kleine Explosionen  kamen und diese schließlich so stark wurden, dass  das ganze Schiff explodierte. Wir sind alle über Bord gegangen, doch Nicky habe ich noch finden können!" berichtete Kian dem Polizisten ausführlich. "Ist ihnen schon mal  der Gedanke gekommen, dass ich Schiff möglicherweise manipuliert war? Dass das vielleicht ein Versuch war sie umzubringen?" fragte der Polizist offen. Kian erschrak. "Nein! Wer sollte so etwas tun?" "Das wissen wir auch nicht, aber wir werden in diese Richtung ermitteln! Sagen sie, wem gehörte dieses Boot?" Nicky sah Kian fragend an. "Ich glaube Bryan hat es sich in Sligo bei einem Bootsverleih gemietet für ein paar Tage. Aber wir haben ja eigentlich alle keine Ahnung von Schiffen." Sagte Kian. "Wissen sie wie der Verleih hieß? Wir werden es dort als erstes versuchen mit der Ermittlung." "Nein, tut mir leid, keine Ahnung! Aber es gibt nicht so viele verleihe in Sligo! Höchstens 2 oder so!" sagte Kian. Dann bot der Polizist ihnen an sie mit nach Sligo zu nehmen. Denn er musste nun sowieso dort hin und Nicky und Kian wollten sicherlich auch nach Hause. Dankbar nahmen die beiden das Angebot an. Der Polizist führte sie zu seinem Auto. Sie fuhren wieder zum Hafen und nahmen ein Polizeiboot, dass sie nach Irland brachte. Der Polizist setzte Nicky in Dublin ab und Kian in Sligo. Dann machte er sich mit seinem Kollegen au die Suche nach dem Bootsverleih.

 Kian klingelte an seiner Haustüre. Colm öffnete die Tür und sah Kian staunend an. "Du?" fragte er und fiel ihm in die Arme. "Ich bin so froh, dass du wieder da bist! Du hättest Mama erleben sollen! Sie hat gedacht euch wär weiß Gott was zugestoßen! Sie ist gerade bei der Polizei! Jessica ist hier! Sie hat sich auch sorgen gemacht! Warum hast du nicht wenigstens angerufen?" Colm redete auf Kian ein. "Es ist alles gut Colm. Beruhige dich" Wir hatten einen kleinen Unfall mit dem Schiff, aber jetzt bin ich ja wieder bei euch! Wo ist Jess gerade?" "Sie sitzt in deinem Zimmer" Kian ging hinauf und öffnete die Tür. Glücklich sah Jessica ihn an. "Kian".

Auch Nicky wurde glücklich empfangen. Er war direkt zu Georgina gegangen und wollte von dort aus seine Eltern anrufen. Als Geo ihn sah, fiel sie ihm sofort um den Hals und wollte Nicky gar nicht mehr loslassen.  Doch dann rief er erst mal seine Eltern an. Die freuten sich natürlich riesig und versprachen sofort zu kommen. Da sie sich bei Walsh eigentlich auch schon wieder hätten melden müssen, rief er dort auch noch schnell an.

 ~*Mark*~

Mark wachte auf, als ihn etwas an den Haaren zog. "Ah!" schrie er. "Was ist los? Wo bin ich?" Doch alles was er sah, war ein Affe, der ihn verschmitzt angrinste. Er war auf einer Insel. Und von den anderen war nichts zu sehen. Langsam stand Mark auf und ging ein  paar Schritte am Meer entlang. Der Affe folgte ihm. "Husch" fauchte Mark ihn an "geh zurück zu deinen Kumpels!" Alles was ihm jetzt noch fehlte, war ein Affe der ihm immerzu auf die Nerven ging. Aber der Affe gehorchte nicht. Während Mark rasch am Meer entlang ging in der Hoffnung dort die anderen zu finden, hopste der Affe immer um ihn herum. Die Insel war sehr klein und als er einmal um die Insel gegangen war, stand die Sonne sogar noch genau an der selben stelle. Mark gab die Hoffnung auf einen der anderen Jungs zu finden. Dan wusste er nicht was er tu sollte. Was macht man, wenn man auf einer winzigen Insel landet? Mark schaute de Affen an, der ihm hartnäckig folgte. "Na du? Was soll ich jetzt machen?" fragte Mark. "Scheiße, jetzt bin ich ein paar Stunden auf einer einsamen Insel und dann red ich schon mit Affen, als könnten sie mich verstehen" fluchte Mark vor sich hin. Marks Bauch knurrte. "Es muss doch auf dieser Insel was zu essen geben!" sagte Mark mehr zu sich selbst. Wie von der Tarantel gestochen sprang der Affe plötzlich auf und lief ein paar Schritte in Richtung Inselmitte. Mark sah ihn belustigt an. Dann blieb der Affe stehen und sah Mark wieder an. Mark wusste nicht, was er von diesem Affen halten sollte. Der Affe tat so als würde er weitergehen, blieb dann aber doch stehen. Mark fragte sich, ob der Affe wollte, dass er ihm folgte. Dann stand er einfach auf und folgte dem Affen. Ein paar Meter weiter kletterte der Affe auf einen Baum. Genauer gesagt auf eine Palme. Mark sah von unten bereits dicke Kokosnüsse an der Palme hängen. Flink war der Affe oben und krallte sich eine Kokosnuss. Der Affe warf sie hinunter und Mark fing. "Braver Affe" sagte Mark und drehte sich um, um zu gehen. Da traf ihn etwas hartes am Hinterkopf.

 "AHH!" stöhnte Mark als er wieder aufstand. "Du scheiß Affenviech, du! Was fällt dir ein Kokosnüsse nach mir zu werfen?" schrie Mark, doch er konnte den Affen nirgends entdecken und zu allen übeln waren auch beide Kokosnüsse verschwunden. Mark sah die Palme an und wünschte, dass er ein Affe wäre, dann könnte er einfach raufklettern und sich eine Kokosnuss holen. "versuchen kann ich’s ja mal" sagte Mark zu sich selbst und versuchte an der Palme hinaufzuklettern.  Aber er kam kein Stückchen weiter und gab schließlich erfolglos auf. I der Umgebung fand Mark einige Beeren, aß sie aber nicht, da er sich nicht sicher war, ob sie gefährlich sind. Mark erkundete die Insel, was nicht sehr lange dauerte, denn sie war wirklich nicht groß.  Unterwegs sah er noch ein paar Affen, ging ihnen aber aus dem Weg, da er an den Vorfall mit der Kokosnuss dachte. Das einzig brauchbare was er auf der Insel fand war eine Höhle. Sie war im inneren der Insel und lag verborgen hinter vielen Gewächsen und Felsen. Mark beschloss sich in der Höhle umzusehen. Sie war so groß, dass er problemlos darin stehen konnte. Aber sehr weit rein ging sie nicht. Mark sammelte einige Palmblätter und legte die Höhle damit aus. Darauf wollte er schlafen. Am ersten Abend legte er sich also hungrig in seine Höhle und schlief unruhig. Er träumte davon wie ihr Schiff gekentert war, und irgendwann wachte er schweißgebadet auf.

 Neben Mark lag ein Affe. Es war der selbe, der ihm die Kokosnuss auf de Schädel gehauen hatte. Auch die beiden Kokosnüsse lagen neben ihm. Da es schon hell wurde, beschloss Mark aufzustehen. Er nahm die beiden Kokosnüsse und setzte sich vor die Höhle. Der Affe schlief weiter. Mark hatte allerdings ein neues Problem. Wie sollte er die Kokosnuss öffnen? ER versuchte alles mögliche, aber die Nuss blieb ganz. "So eine verdammte scheiße" fluchte Mark. "Wenn das so weitergeht krepier ich noch auf dieser Insel!" Ersah die Kokosnüsse strafend an. Da kam der Affe von hinten "UA H Ha UA Ha!" machte der Affe und verzog sein Gesicht so, dass es aussah, er würde grinsen. ER nahm eine der Kokosnüsse und haute sie sich auf dem Schädel. Ohne ein schmerzliches Geräusch zerbrach die Kokosnuss in der Hand. Dann nahm Mark sie fester in beide Hände und schlug sie sich gegen den Kopf. "Auuuuuuuu" heulte Mark und es war so laut, dass man es bis Irland hätte hören müssen. Als Mark wieder richtig sehen konnte und klar denken, sah er, dass die Kokosnuss noch immer unversehrt war. Der Affe nahm ihm die Kokosnuss ab und zerbrach sie für Mark.  Dann hielt der Affe ihm die beiden Hälften hin. "Danke!" sagte Mark kleinlaut und probierte von der Nuss. Er war so froh, etwas zu essen zu haben, dass ihm alles andere egal war. Als von den beiden Kokosnüssen nichts mehr übrig war, saß Mark schweigend neben dem Affen. Er dachte nach. Eigentlich war es gar nicht so übel, dass er ihn hatte. Der Affe hatte ihnen essen besorgt und ihm geholfen die Nuss aufzukriegen. "ich bin Mark" sagte er schließlich und nahm die Hand des Affen um sie zu schütteln. Belustigt schüttelte der Affe zurück und lies Marks Hand gar nicht mehr richtig los.  Das Äffchen amüsierte sich köstlich. Aber Mark  war genervt. Jetzt hatte er schon beschlossen Frieden zu schließen und dann machte er so was... Der Affe kreischte ununterbrochen. Dann wurde er wieder still und sah Mark fragend an. "Brauchst mich gar nicht so traurig ansehen! Mach das nie wieder!" sagte dieser. "Oh Gott, jetzt red ich schon wieder mit nem Affen! Vielleicht sollte ich dir einen Namen geben, wo du jetzt schon der einzige bist, der mir Gesellschaft leistet? Ich nenne dich... " Mark fing an zu grübeln. Wie nennt man einen Affen? Er entschied sich schließlich für "Nixter"! So hatten sie Nicky immer genannt und manchmal war Nicky ebenso sturköpfig wie dieser Affe. Niky hätte bestimmt problemlos eine Kokosnuss mit Hilfe seines Kopfes öffnen können. "Nixter nenn ich dich!" sagte er zu dem Affen . Als Antwort kam aber nur das übliche: "UA UAH AH UH!"

  die nächsten Wochen zog Mark immer mit Nixter los, der ich n keine Sekunde alleine lies. Nachts schlief er neben ihm und tagsüber folgte Nixter Mark auf Schritt und Tritt. Wenigstens sorgte Nixter dafür, dass sie genug zu essen hatten. Immer wieder kletterte er auf Palmen und Bäume und holte Kokosnüsse und Früchte aus den Kronen. Auch die Beeren, denen Mark am Anfang so skeptisch gegenüber stand, schlang er hinunter und als Nixter nach den ersten paar Beeren noch lebte, aß auch Mark davon. Nixters Lieblingsstelle war aber an der Quelle. Nicht weit von ihrer Höhle entfernt entsprang sie und  versorgte das niedrige Flussbett mit glasklarem Wasser. Man konnte es gut trinken und deshalb kamen sie oft hierher. Manchmal schaute Mark sein Spiegelbild . Er hatte sich sehr verändert. Ihm war ein richtiger Bart gewachsen und er hatte nichts gefunden, womit er ihn loswerden konnte. So wurde der Bart von Tag zu Tag ein klein wenig länger. Seine Hände und sein Gesicht waren schmutzig, und so braun, wie er im Moment war, war er nie vorher gewesen. Mark wünschte sich immer wieder, dass er doch noch nach Hause kommen würde. Und jede Nacht hatte er Albträume. Es ging immer um ihn und wie er einsam und alleine alt werden würde, auf dieser Insel, bis er schließlich stirbt. Ihn quälten diese Träume so, dass er nachts oft stundenlang wach blieb und sich den Sternenhimmel ansah. Er betete zu Gott und hoffte, dass dieser ihm eines Tages helfen würde.

 Bald fügte Mark sich jedoch seinem Schicksal und manchmal, wenn er mit Nixter unterwegs war, konnte er sogar wieder lachen. Und Mark war wirklich froh, dass er Nixter hatte. Ohne ihn wäre es langweilig gewesen. Jeden Tag dachte er sich eine andere Dummheit aus, die Mark zum lachen brachte. Als Mark schon mehr als 2 Monate auf der Insel verbracht hatte und nicht mehr daran geglaubt hatte jemals wieder ein menschliches Wesen zu sehen, sah er plötzlich Mariah! Mariah Carey! Sie lief am Strand entlang und Mark sah ihr mit offenem Mud hinterher. Er war sich ganz sicher, dass sie es war. Er lief zu ihr hin. Sie war es wirklich. "Mariah" fragte er. Aber sie antwortete nicht. Sie nickte bloß. "Wie bist du hier her gekommen?" fragte Mark weiter. Sie sagte nichts. Mark dachte, dass sie vielleicht unter Schock stand und deshalb kein Wort heraus brachte. Er nahm sie mit zu seiner Höhle und gab ihr ein paar Beeren zu essen. Die ganze Zeit über schwieg sie, egal, wie oft Mark versuchte mit ihr zu reden. Mark zeigte ihr die Höhle und als es Abend wurde schliefen sie nebeneinander auf den Palmblättern ein, nur Nixter lag zwischen ihnen.

 Am Morgen wachte Mark auf und dachte er hätte alles nur geträumt. Doch er sah noch immer Mariah neben sich liegen. Er fühlte sich gut wie lange nicht mehr. Sie war schon immer seine Traumfrau gewesen und hatte er sich nicht sogar schon mal gewünscht mit ihr auf einer einsamen Insel zu sein? Zum ersten Mal seit langem hatten ihn auch seine Albträume verschont. Er  stand mit Nixter auf und machte sich mit ihm auf den Weg um ein paar Kokosnüsse zu holen. Als sie wieder kamen, war sie gerade aufgewacht. "Wie fühlst du dich heute?" fragte Mark, doch wie immer bekam er keine Antwort von ihr. Sie teilten die Kokosnüsse und danach schlug Mark vor einen Spaziergang über die Insel zu machen. Als sie nicht reagierte, nahm er sie einfach an die Hand und sie gingen los. Mark träumte davon, dass Mariah bald den Schock, den er vermutete, überstanden habe und er mit ihr gemeinsam alt werden würde. Vielleicht würde ja auch mehr zwischen ihnen werden? Immerhin hatten sie ei gemeinsames  Schicksal, und das verbindet doch? Sie hatten die kleine Insel bereits mehr als 2 mal  umrundet, aber sie liefen einfach weiter, Hand in Hand und sagten nichts. Irgendwann blieben sie stehen und gingen dann gemeinsam ins Wasser. Mark tat das kühle Wasser unendlich gut, denn sie waren die ganze Zeit in der Sonne  gelaufen und diese war mittlerweile ziemlich warm. ER wusste nicht genau, wie lange er schon auf der Insel war, aber er nahm an, dass es mittlerweile Hochsommer sein müsste. Nachdem sie aus dem Meer zurück kamen, legten sie sich in den Sand um zu trocknen. Sie lagen ganz dicht beieinander und da hielt es Mark nicht mehr aus. Er schloss die Augen und küsste Mariah. Sie erwiderte seinen Kuss.

 TEIL 2

 ~*Shane und Bryan*~

Shane erschrak, was sollte er tun? Er ließ die Fische fallen, die er in der Hand hielt, nahm den Speer fester on die Hand und rammte ihn dem Löwen von hinten in den Rücke. Der Löwe brüllte und baute sich vor Shane in voller Größe auf. Shane bekam Angst und rannte weg. Bryan war längst verschwunden. Als Shane es wagte hinter dem Baum hervor zu sehen, an de er sich versteckt hatte, sah er de Löwen regungslos auf dem Boden liegen.  Er war Tod! Kezzami lag daneben- regungslos. Shane rannte zu ihr hin. Der Löwe schien ihr nichts getan zu haben. Sie war wahrscheinlich "nur" bewusstlos vom Schreck. "Bryan, der kleine Angsthase ist wohl auch abgehauen" dachte Shane und sah Kezzami an. Er wusste nichts was er tun sollte, er hatte noch nie jemand bewusstlos erlebt. Shane saß einfach da und wartete darauf, das was passierte. Dann öffnete sie die Augen. Shane war froh. Er strahlte. "Danke" sagte sie. Shane wollte gerade "Bitte" sagen, als er merkte, dass sie auf englisch gesprochen hatte. Er sah sie verdutzt an. Sie bemerkte es und sagte diesmal auf zyzzisch "Das habt ihr mir beigebracht. Am erste Tag, erinnerst du dich?" Shane nickte. Sie nahm ihn in den Arm und küsste ihn auf die Wange. "Danke" sagte sie immer wieder. Da lies sie ihn los und stand auf. Sie schaute sich den Löwen genauer an. "Wow! Ist das ein riesen Tier! Davon können wir uns bestimmt eine ganze Woche ernähren! Und du hast es ganz alleine erlegt!" sagte sie staunend. So gut es ging versuchte ich ihr nun auf zyzzisch zu antworten. "Ich kann es selbst nicht glauben. Das war nie und nimmer ich, der dieses Tier getötet hat." "Doch! Ich hab es ja gesehen." Neckte Kezzami ihn. "Komm, wir gehen ins Dorf du sage den Männern bescheid, die sollen den Löwen hier abholen. Für uns alleine ist der zu schwer." Shane nickte und sie nahm ihn wieder a der Hand. Im Dorf angekommen erzählte sie gleich HizHaz du BizBaz von dem Löwen, und dass ich ihr somit das Leben rettete. Sie klopfte mir anerkennend auf die Schulter "Prima! Junge Junge! Der Löwe hat schon seit 3 Monaten sein Unwesen hier getrieben. Und selbst den besten Jäger ist es mit Pfeil und Boge nicht gelungen ihn zu töten." Lobte HizHaz Shane. "Heute Abend gibt es ein großes Fest!" entschied BizBaz.  "Wir werden dir danken und das gute Fleisch des Löwens esse. Das wird ein Festmahl." Er fuhr mit seiner Zunge über die Lippen. Kezzami lächelte Shane an. "Komm, ich muss dir was geben." Sagte sie du Shane folgte ihr ihre Hütte.

Kezzami holte unter ein paar Palmblättern eine Kette hervor. "Die gehört meiner Familie seit 3 Generationen!" sagte sie und gab sie Shane in die Hand. An der Kette funkelte ein blaues Herz. * Das Herz des Ozeans * dachte Shane und erinnerte sich a die unglaubliche Geschichte der Titanic.  Diesen Gedanken verwarf er sofort wieder. Es war einfach zu unwahrscheinlich. Schlichtweg unmöglich.  "Sie ist wunderschön" staunte er. "Sie gehört dir! Du hast mir das Leben gerettet. Dafür bin ich dir auf ewig Dankbar!" sagte sie und hängte sie Shane um den Hals. "Sei mir nicht böse, Kezzami, aber das kann ich nicht annehmen, Diese Kette hat einen unschätzbaren Wert! Gerade für deine Familie und dich!" Shane nahm die Kette ab und gab sie Kezzami zurück. Sie sah ihn enttäuscht an. "Ich will aber das sie dir gehört!" sagte sie wieder. Shane schüttelte de Kopf. "Nein! Diese Kette wird einmal deiner Tochter oder deinem Sohn gehören. Sie war seit 3 Generationen bei euch. Und diesen Brauch wolle wir nicht brechen!"  Kezzami warf sich Shane um den Hals und sagte "Du bist so ein wundervoller Mensch, Sezza! Und so bescheiden. Wie soll ich dir sonst dafür danken, dass du mein Leben gerettet hast?" "Das brauchst du nicht! Sei einfach du selbst. Das einzige was ich mir wünsche ist wieder nach Hause zu können, aber das kann mir keiner von euch geben!" "Bist du denn nicht glücklich hier?" "Ich habe mich schon an alles hier gewöhnt, und ich mag es hier zu sein. Wenn ich nicht mehr hier sein sollte, irgendwann, dann werde ich das alles sicher furchtbar vermissen. Aber ich bi trotzdem nicht Sezza. Ich bin Shane und ich wohne in Irland. Da ist meine Familie, und da lebe ich! Da sind meine Freunde, da ist Westlife groß geworden. Ich vermisse mein altes Leben" endete Shane. Kezzami nickte. "ich glaube ich würde es auch nicht aushalten, von hier weg zu sein." Sagte sie schließlich. Dann drückte sie Shane gegen die Wand und begann ihn zu küssen.  Shane war so überrumpelt, dass er nichts tat. Erst als sie dabei war ihn auszuziehen reagierte er und schob sie sanft zurück. "lass mich" sagte sie du wollte ihm einen weiteren Kuss geben. "Nein" wiedersprach Shane ihr. "ich will dir zeigen, wie sehr ich dir danke!" sagte sie. "Nein" sagte Shane wieder. "Du brauchst mir nicht danken! Ich mag dich auch. Du bist nett und hübsch und du hast eine Menge für uns getan. Aber ich kann das nicht Kezzami. Ich liebe dich nicht." "Sezza? Hast du eine Frau? Da wo du her kommst?" fragte sie. "Ich wollte sie heiraten. Wir hatten noch 2 Wochen bis zur Hochzeit. Aber dann ist das Schiff.... " erklärte er ihr. "Wie heißt sie?" "Gillian" "Gizzian! Sie muss eine ganz besondere Frau sein, wenn du sie liebst." "Das ist sie! Und alleine wegen ihr muss ich zurück kommen, nach Irland." Kezzami nickte. "ich respektiere das" sagte sie. "Komm, wir machen uns fertig für deine Feier."

 Viele Frauen hatten den Löwen gehäutet und nun sein Fleisch zubereitet. Es hing an einem Speer und wurde dann feierlich zum Feuer getragen. Dort lies man es in der Flamme braten. Bryan wartete schon auf Shane und als dieser mit Kezzami kam, begrüßte er sie beide. "Shay, du Held!" klopfte Bryan ihm auf seine Schulter. Shane grinste ihn an. "Ich versteh’s ja selber nicht! Das muss mein 2tes Ich gewesen sein! Normalerweise bin ich so feige wie sonst keiner!" Bryan grinste zurück. BizBaz trommelte alle Eingeborenen zusammen und als alle im Halbkreis um ihn und das Feuer saßen, begann er seine Rede. Er dankte Shane dafür, dass er Kezzami gerettet hatte. Die wie sich herausstellte seine Tochter war. BizBaz überreichte Shane eine Kette, an der ein scharfer Zahn hing. "Dies ist ein Zahn des Löwen, den du getötet hast! Du sollst ihn als Zeichen deines Mutes und als Ehre tragen." Er band Shane die Kette um und alle Eingeborenen klatschten anerkennend.  Dann holten einige Männer den Speer mit dem Fleisch aus dem Feuer. Alle machte sich über den Löwen her. Löwenfleisch war etwas besonderes in diesem Dorf. Denn alle schleckten sich die Lippen ab, und konnten nicht genug von dem Fleisch bekommen.  Nachdem Shane und Bryan sich zunächst geweigert hatten auch von dem Fleisch zu essen, probierte sie es doch einmal. Und sie fanden es gar nicht so schlimm. Löwe schmeckte irgendwie- gut. Es war halt nicht zu zäh  und nicht zu zart. Es war sehr saftig! Und nachdem Shane und Bryan lange kein richtiges Fleisch gegessen hatten, schmeckte es ihnen einfach wunderbar. "Hm, das ist einfach Köstlich!" lies Bryan verlauten und aß fast de halbe Löwen alleine auf. Nach dem Festschmaus wurde wie immer getazt und gesungen. Alle feierten Shane oder "Sezza" wie sie ihn noch immer nannten. Da es seine Feier war, mussten Shane und Bryan auch nicht singen. Als Shane aber genau das tun wollte, hielt BizBaz ihn zurück. "Du sollst heute nicht singen!" sagte er und Shane gab auf. Er lauschte weiter dem Gesang der Eingeborenen. Bis er irgendwann eingeschlafen war. Erst am nächsten morgen stellte er fest, dass er nicht in seiner Hütte war, sondern an einem Baum in der Nähe des Feuers eingeschlafen war. Neben ihm lag Bryan, der noch immer leise schnarchte. Das fand Shane gar nicht gut. Wen er wach war, sollte Bryan auch aufstehen. Dan rüttelte er so lange bis Bryan erst ein, dann zwei Augen öffnete. "Noch 2 Minuten Mami!" murmelte er. "Mami?" fragte Shane. "Wie alt bist du?"  Jetzt wurde Bryan richtig wach. Lachte über sich selbst und sagte "Morgen, Shay!"  Dann gähnte er noch einmal herzhaft und fragte dann "Was machen wir heute?" "Wie wärs mit Fischen?" "Ne, wir ham doch heute frei! Es ist noch genug Löwe da!! Wir brauchen keine frischen Fische! Hast du das schon vergessen?" wollte Bryan wissen. "Nein, wie könnte ich?" sagte Shane und nahm den Zahn in die Hand, der an seinem Hals baumelte. "Okay, lass uns an den Strand gehen! Einfach in bisschen plantschen tät uns doch auch mal ganz gut, oder?" schlug Shane vor. "Oh Ja!" bestätigte Bryan "und Abends machen wir ein kleines gemütliches Lagerfeuer!" schlug er vor. "Das wird schön!" sagte Shane.

"Hallo" rief Kezzami von weitem und winkte. "Habt ihr zwei Lust heute de Frauen zu helfen Schmuck zu machen aus dem Rest der Löwenzähne??" "Ne, Kez, Wir habe gerade beschlossen, dass wir heute zum Strand gehen und ein bisschen im Wasser Plantschen werden!" sagte Bryan. "Na dann eben ein ander mal!" sagte sie du ging wieder. Shane und Bryan suchten sich noch 2 schöne Feuersteine und nahmen ihre Speere. Dann machten sie sich auf den Weg zum Meer.  Sie fingen sich jeder 2 Fische und tobte dann den Rest des Tages ausgelassen in Meer. "na warte! Du wagst es mich unterzutauchen?" schrie Bryan Shane hinterher und rannte ihm nach. Gegen Bryan hatte Shane keine Chance du fand sich im nächsten Augenblick unter Wasser wieder. Das Wasser war kälter als sie gedacht hatte, dennoch hatten sie so viel Spaß wie lange nicht mehr. "Es dürfte bereits Juli sein!" sagte Bryan, später zu Shane, als sie am Lagerfeuer saßen. "Ja, unglaublich, nicht?" "Ja! Wir sind bald 3 Monate hier!" Shane spießte seine Fische auf seinen Speer und hielt sie in die Flamme.

 Dann hörten sie ein leises Brummen. Shane und Bryan sahen zum Himmel hinauf. Dann entdeckten sie es. Ein kleines Flugzeug, und es flog gar nicht so hoch. Shane lies seinen Speer fallen und sie rannten beide ans Meer. Sie winkten mit den Armen und hofften, dass die Leute im Flieger sie und das Feuer sehen würden. Und tatsächlich: Das Flugzeug flog noch tifer. "Hier! Hier, sind wir!" schrie Shane so laut er konnte. Sollten sie jedoch noch gerettet werden? Doch dann flog das Flugzeug direkt an ihnen vorbei. "Scheiße!" fluchte Bryan. "Meinst du die haben uns gesehen??" "Bestimmt, lass uns abwarten. Vielleicht schicken die bald Hilfe!"  Dan kam das Flugzeug von der anderen Seite der Insel langsam angeflogen. Als es genau über ihnen war, kam etwas herausgeflogen. Dann verschwand es wieder. Bryan suchte nach diesem Gegenstand. "Hier! Hier ist es!" sagte er zu Shane und hielt eine Flasche hoch. "Da ist eine Nachricht drin." Murmelte Bryan und versuchte ihn mit seinen Fingern durch den Flaschehals zu holen. "Gib mal" sagte Shane. Er nahm die Flasche und schlug sie einmal hart gegen einen Stein in der Nähe. Die Flasche zersprang in viele Teile und die Nachricht fiel in den Sand. Shane öffnete den gefalteten Zettel und las auf englisch: "Wir Kommen wieder! Wir holen Hilfe! Bis morgen früh! Bye, Andrew und Lara"  "Bryan! Wir sind gerettet! Morgen sind wir wieder zuhause!" freute sich Shane. "Ja" schrie Bryan und fiel Shane um den Hals. Eine Weile konnten sie ihr Glück kaum fassen. Dann dachten sie an Kezzami und BizBaz und all die anderen. "Wir müssen ihnen sagen, dass wir zurück gehen!" sagte Shane. Da vor morgen sowieso niemand auf sie warte würde am Strand, gingen sie noch einmal zum Dorf zurück.

"Kezzami! Wir gehen morgen ach Hause! Stell dir vor, man hat uns gesehen, und schickt uns Hilfe!" strahlte Shane sie an. "Ihr wollt uns wirklich schon wieder verlassen??" fragte sie nur. "Ja! Wir gehören nicht hierher! Es war schön hier bei euch! Aber zuhause warten unsere Familie und unsere Frauen auf uns!" sagte Bryan. "Kommst ihr denn mal wieder zu uns? Oder werden wir euch nie wieder sehen" fragte sie. "Ohne euch wird es hier richtig trostlos und langweilig sein!"  "Wir kommen wieder!" versprach Shane. "darauf kannst du wetten!" "Wunderbar" strahlte sie "Ich freue mich auch für euch!" sie umarmte erst Bryan dann Shane. "Bis dann!" sagte sie. "Ja, wir sehen uns bestimmt wieder!" sagte Shane. Dann gingen sie zu WizWaz um sich zu verabschieden. "Willst du auch zurück nach England?" fragte ihn Bryan. "Nein" antwortete er. "Ich lebe jetzt hier. In England kenne ich keinen mehr. Meine Familie? Meine Freunde? Nach 60 Jahren lebt doch fast keiner mehr von ihnen. Außerdem kann ich doch meine Menschen hier nicht alleine lassen. Ich bin fast 90 Jahre alt. Hier auf der  Insel habe ich die meiste Zeit meines Lebens verbracht. Und hier will ich auch eines Tages sterben." Endete er seine lange Rede. Nachdem sie sich von jedem einzelnen im Dorf verabschiedet hatten, und ihnen versprochen hatten wieder zu kommen, gingen sie zum Strand zurück. Es war schon sehr dunkel geworden, aber das Feuer, das sie entzündet hatten, brannte noch. Sie legten sich i den Sand und schliefen schließlich dort ein.  Morgens wurden Shane und Bryan von einer lauten Hupe geweckt. Bryan öffnete die Augen und sah nicht weit entfernt von ihnen ein großes Schiff. Ein Mann kam in einem Schlauchboot direkt auf sie zugesteuert. "Wir sind gerettet!" rief Shane immer wieder aufgeregt. Sie rannten dem Mann schon ins Wasser entgegen. Gemeinsam fuhren sie in dem Schlauchboot zu dem Schiff und von dort aus nahmen sie Kurs auf die Nordküste Englands.  Während der Fahrt mussten Shane und Bryan erst mal erklären wer sie waren. Das war ihnen lange schon nicht mehr passiert. Sie waren immer und überall erkannt worden. Aber sie sahen ja auch nicht mehr so aus wie Shane und Bryan. Shane und Bryan waren gepflegte Männer, mit sauberen Klamotten und immer frisch rasiert. Sie waren Sezza und Bezza. Ihre Klamotten waren zerlumpt, die Gesichter verschmutzt und ungewaschen. Und da  es keine Möglichkeit gegeben hatte sich anständig zu rasieren hatte ihr Bart schon eine beträchtliche Länge angenommen. Kurzum, äußerlich  hatten sie wirklich nicht mehr viel mit Shane und Bryan zu tun. Doch der Mann, der sich als Andrew vorstellte, glaubte ihnen. "Ich habe von der Geschichte  gehört, dass jemand euer Boot manipuliert haben soll, und ihr alle über Bord gegangen seid. Wisst ihr wo Mark Feehily ist?" "Nein, den haben wir nicht gesehen. Der ist ganz bestimmt nicht auf der selben Insel auf der wir waren. Da hätte wir ich getroffen. Sind Kian und Nicky denn gefunden worden??" fragte Shane. "Ja, den beiden geht es gut!" "Sagen sie, wo waren wir eigentlich? Ich meine, wie hieß die Insel?" "Ihr wart in der Nähe der Shetland Islands." Begann Andrew "aber eure Insel gehörte nicht mehr zu dieser Inselgruppe. Die Insel auf der ihr gewesen seid, hat nicht mal einen Namen!" "Wirklich? Dann haben wir diese Insel ja entdeckt!" staunte Bryan. "Dürfen wir ihr dann einen Namen geben?" "Ja! Es ist eure Insel!" Shane und Bryan sahen sich an. "WEZZALI  ISLAND " sagten  sie beide zusammen.

   ~*Nicky und Kian*~

Am nächsten Tag trafen sich Kian und Nicky bei Walsh im Büro. Sie wollten besprechen, wie es weitergehen soll. "Ohne die anderen können wir nicht weitermachen!" sagte Kian und Nicky war der selben Meinung. Louis und sie verblieben so, dass Westlife vorrübergehend auf Eis gelegt werden und falls Shane, Mark und Bryan doch gefunden werden sollten, würden sie wieder weitermachen. Louis klang zwar nicht gerade optimistisch, was Shane und die anderen anging, aber etwas besseres fiel ihm im Moment sowieso nicht ein. Dann wollte Louis sie noch um eine letzte Pressekonferenz bitten, bevor Kian und Nicky auf unbestimmte Zeit frei bekamen.

In der Pressekonferenz teilten sie den Reportern von dem Schiffsunglück mit und erklärten, dass sie noch immer nicht wüssten, wo Shane, Bryan und Mark seien. Kian und Nicky waren zwar bestürzt um ihre Freunde, hielten aber während der Pressekonferenz ihre Tränen zurück. "Wir hoffen unsere Fans verzeihen uns, dass wir unter diesen Umständen Westlife nicht mehr weiterführen können! Das neue Album erscheint wie geplant nächsten Montag, das ist das einzige was wir noch tun können. Auf wiedersehen und danke an alle Fans! Wir waren froh dass ihr uns zu dem gemacht habt, was wir jetzt sind, es war die schönste Zeit die wir je hatten! Aber es ist Zeit auf wieder sehn zu sagen." Endete Kian  die Pressekonferenz.

Kerry schaltete bestürzt den Fernseher aus, indem die Pressekonferenz live übertragen wurde. Bisher hatte sie nichts von Bryan gehört und jetzt wusste sie wieso. Ihr Mann lebte vielleicht noch nicht einmal mehr.

  Es vergingen ein paar Wochen und Kian und Nicky genossen ihre Freizeit mit ihren Freundinnen. Aber immer wieder mussten sie auch an Shane, Bryan und Mark denken. Oft trafen sie sich mit Gillian, Kerry, Molly und den Eltern der 3. Sie konnten sich einfach immer noch nicht damit abfinden, dass sie die 3 vielleicht nie wieder sehen würden. Etwa 5 Wochen nachdem Kian und Nicky wieder da waren, rief Kommissar Taylor sie an und bat sie um ein Treffen, indem sie die neusten Erkenntnisse über ihren Fall erfahren würden. Also fuhren Kian und Nicky beide zum Polizei Revier in Sligo. Der Kommissar empfing sie herzlich und klärte sie auf, dass sie bereits einen Verdächtigen haben. "Wir haben uns in den beiden Bootsverleihungen in Sligo umgesehen und der Verleih * Sligo Shipping International * hatte tatsächlich Unterlagen über das von ihnen gemietete Schiff. Also haben wir uns dort weiter umgesehen und ein paar Ladungen Sprengsatz gefunden, der im Motorraum eines Schiffes die von ihnen beschriebenen Folgen haben könnte. Wir waren uns also ziemlich sicher auf der richtigen Fährte zu sein und forderten zunächst die Personalakten ein. Es befand sich auch ein gewisser Pierre Winterspoon unter ihnen. Da dieser Mann einmal der versuchten Mordes an der Irischen Sängerin Gracie Heart angeklagt war, nahmen wir ihn genauer unter die Lupe. Damals konnten wir ihm nichts nachweisen, aber diesmal fanden wir bei ihm zuhause die Pläne von eurem Boot und ebenfalls eine Ladung Sprengstoff. Man sollte zwar meinen, jemand der versucht andere umzubringen sei vorsichtiger und verwische alle Spuren, aber wir nehmen an, dass Mr. Winterspoon kein Profi Killer war, sondern eher ein Psychopat ist. Wir haben ihn festgenommen und hoffen jetzt ihm die Manipulation an eurem  Schiff nachweisen zu können. Das Verfahren beginnt nächste Woche Dienstag!" "na Gott sei dank, haben sie den wenigstens gefasst! Aber was der Shane und den anderen beiden angetan hat verzeih ich ihm nie! Der Psychopat gehört hinter Schloss und Riegel!" sagte Nicky. Kian überlegte... Winterspoon... Winterspoon... Den Namen hatte er irgendwann schon mal gehört. Er dachte nach. Es muss schon lange her sein... Da fiel es ihm ein. "Pierre Winterspoon hat versucht ein Mitglied von Westlife zu werden. Damals, als das Casting war wo Bryan und Nicky zu uns gestoßen waren. ER war in die engere Auswahl  gekommen, weil er gut singen konnte, aber er

Passte dennoch nicht zu uns." Sagte Kian schließlich zu Taylor, der nicht schlecht staunte. "Tatsächlich? Und was passierte damals noch?" "Er hat Walsh bedroht, dass es ihm noch leid tun werde, als er erfahren hat, dass er raus ist. Aber niemand hat ihn ernst genommen. Ich glaube er war damals schon ein Psychopat!" "Davon wusste ich ja gar nichts, Kian!" sagte Nicky. "Nein, das war vor deiner Zeit! Du hast glaub ich erst ein Tag später erfahren, dass du dabei bist..." "Jetzt passt alles zusammen. Er ist nicht nur ein Psychopat, jetzt kennen wir sein Motiv. Wenn er euch damals schon bedroht hat, dann hat er wahrscheinlich schon lange auf eine Chance gewartet euch umzubringen!" fuhr Taylor unbeirrt fort. "Dass werden wir in dem Verfahren gegen ihn auch miteinbeziehen. Aber ich habe jetzt keine Zweifel mehr, dass Pierre Winterspoon der schuldige ist." Sie verabredeten sich für Dienstag im Gerichtssaal, denn  dort sollten Nicky und Kian gegen Winterspoon aussagen. Louis sollte ebenfalls erscheinen. Kian rief ihn gleich als erstes an und sagte ihm in der Sache mit Pierre bescheid.

  

Am Tag des Prozesses waren Nicky und Kian sehr aufgeregt. Sie waren noch nie in einem Gerichtssaal gewesen. Dann verlief aber alles sehr gut für sie. Nachdem alle Beweise gegen Pierre Winterspoon aufgebracht wurden und Louis, Kian und Nicky ihre Aussagen hinter sich gebracht hatten, brach sogar Pierre sein schweigen, das er bisher stets gewahrt hatte und gestand, dass er versucht hatte Westlife umzubringen. Den versuchten Mord an Gracie Heart konnte man ihm aber immer noch nicht nachweisen und dabei wies er auch alle Schuld von sich. Das Gericht  hielt also fest, dass Pierre geständig war eine Drohung ausgesprochen zu haben und diese schließlich auch ausführte und Westlife versucht hatte zu töten. Seine Strafen würden ihm für den wahrscheinlichen Mord an Shane Filan, Bryan McFadden und Mark Feehily auferlegt. Das Gericht vertagte sich auf den nächsten Tag, um dort die Entscheidung bekannt zu geben. Pierre Winterspoon würde also auf jeden Fall eine Strafe bekommen, wie diese ausfallen würde, war aber noch abzuwarten, denn der Arzt bestätigte, dass Pierre nicht ganz richtig im Kopf war, wie Kian sich ausdrückte. Kurzgesagt, dass Pierre ein Psychopat war würde seine Strafe wahrscheinlich verkürzen, oder auf jeden Fall mildern.

 Dann war es so weit. Alle hatten sich erneut im Gerichtssaal versammelt und warteten gespannt auf das Urteil. "Im Namen des Volkes und der Staatsanwaltschaft  wird gegen den Angeklagten Pierre Winterspoon folgendes Urteil ausgesprochen: Der Angeklagte wird zu lebenslanger Hat verurteilt, aufgrund des geistigen Zustandes des Angeklagten wird diese nicht in einem Gefängnis vollzogen, sondern in einer geschlossenen psychatrischen Anstalt. Der Fall ist hiermit geschlossen!" endete der Richter. Als alle aus dem Saal raus waren, wurde Pierre abgeführt. Direkt in die Psychatrie. An dem Abend feierten sie zum ersten Mal seit langem wieder. Es brachte Shane, Bryan und Mark zwar auch nicht wieder zurück, aber immerhin war der Mann, der ihnen das angetan hatte für immer fort.

  Bald war der 28te Mai und noch immer hatten sie kein Zeichen von Mark und Co bekommen. Sie fragten sich ob sie überhaupt noch lebten, oder ob Pierre sie tatsächlich auf dem Gewissen hatte. Aber an Marks Geburtstag wollten sie trotzdem feiern und an Mark und die anderen denken. Kian und Nicky bestellten Kuchen und kaltes Buffet in Marks Wohnung und luden alle Westlife Eltern mit Familie und alle Girlfriends ein. Die Party hatte aber eine sehr bedrückende Stimmung. So richtig ausgelassen konnte keiner feiern. Dann erhob Marks Vater das Glas und klopfte mit seinem Löffel darauf. "Wir werden Mark und die anderen nie vergessen!" begann er." Sie werden immer in unserer Erinnerung bleiben und in unseren Herzen weiterleben. Aber auch für uns  muss das Leben weitergehen. Was haben wir davon, wenn wir ihnen ewig hinterher trauern ? Ist unser Leben dann nicht sinnlos? Sollen wir nicht lieber ein gutes Leben weiterführen, hat da nicht jeder viel mehr davon? Es ist gut zu trauern, aber irgendwann muss das Leben weitergehen! Lasst uns heute damit beginnen." Am Ende seiner Rede gaben alle Beifall. Vielleicht war es wirklich sinnlos. Es würde ihnen Shane, Bryan und Mark auch nicht zurück bringen. Danach wurde die Stimmung etwas lockerer, was nicht zuletzt auch an dem Alkohol lag, den jeder trank, außer vielleicht Molly. Als spät abends alle gegangen waren, blieb Gillian noch da. "Kian, glaubst du Shane kommt nie wieder?" Kian zuckte mit den Schultern. "Weiß nicht. Ich hoffe es schon, ich werde die Hoffnung niemals aufgeben." Nicky stimmte ihm zu. "Glaubst du, er kommt jemals wieder?" fragte Kian Gill zurück. "Ich hoffe es auch immer noch! Wir hoffen es." Sagte sie. "Wir?" fragten Nix und Kian beide. "ja, ich bin schwanger!" sagte sie "ich wollte es ihm an Bryans Geburtstag sagen!" Sie brach in Tränen aus und Nicky nahm sie in den Arm um sie zu trösten.  "Dann muss er einfach wieder kommen! Ihm bleibt gar nichts anderes übrig!" sagte Nicky. "Solange er noch nicht da ist passen wir auf deinen Bauch auf , versprochen! Du brauchst keine Angst haben, dass es ohne Vater aufwachsen muss! Wenn es nicht anders geht, dann spielen Kian und Ich die Ersatzväter! Dem kleinen wird es gut gehen!" sagte Nicky. "Wird es ein Junge oder ein Mädchen?" fragte Kian und streichelte über Gillians Bauch. Dieser war aber noch sehr flach, denn Gillian war erst in der 9ten Woche. "ich will mich überraschen lassen." antwortete Gill, die mittlerweile aufgehört hatte zu weinen. Dann fuhren sie nach Hause und Marks Geburtstag war vorbei.

 Dann ging das Leben einfach immer weiter. Sie waren alle etwas fröhlicher, aber sie dachten noch oft an Shane, Bryan und Mark. Wie sollten sie sie auch vergessen, wenn man noch immer fast täglich ihre Gesichter in der Zeitung sah? Erst schrieben die Zeitungen von Shanes, Bryans und Marks verschwinden, dann von de Prozess und schließlich schrieben sie die wildesten Sachen. "Das Leben nach Westlife" oder "Westlife- bald wieder on stage?" Aber davon  stimmte meist nichts. Das Album, das sie eine Woche nach Bryans Geburtstag trotzdem noch rausgebracht hatten, war sofort auf Platz ein in den irischen Charts eingestiegen und war dies auch die nächsten 10 Wochen geblieben. In Deutschland stieg es bis auf Platz 2, was sie besonders freute, aber dennoch nicht richtig glücklich machte. Das Leben mit Westlife war vorbei, doch immer noch waren Paparazzi hinter ihnen her und die Fans gaben auch nicht auf. Sie folgten Kian und Nicky überall hin, und wollten ihre Autogramme, so als sei nichts gewesen. Die meiste Zeit gaben sie ihren Fans bereitwillig das, was sie wollten. In den nächsten Wochen wurde Gillians Bauch ganz langsam dicker. Man sah ihr eigentlich noch nicht viel an, aber wenn man ganz genau hinsah, konnte an eine kleine Wölbung erkennen.

  ~*Mark*~

Mark wagte nicht die Augen zu öffnen, und doch war ihm komisch. Seit wann hatte Mariah so spitze Zähne? Und Mundgeruch hatte sie auch. Er roch auch  nicht wie das neuste Calvin Klein Model, das wusste er, aber Mariah stank! Ja, sie stank wie... ein Affe. Mark schreckte auf und öffnete seine Augen. Vor ihm saß – ein Affe. Er schaute Mark verwirrt an. Und Mark schaute angeekelt zurück. Wie hatte er nur einen Affen küssen können? Wie hatte er nur einen Augenblick lang glauben können, es sei tatsächlich Mariah Carey? Seine Fantasie war mal wieder ihm durchgegangen, das wusste er. Das passierte öfters mal, aber solche Halluzinationen hatte er noch nie. Seine Situationen hatte ihn wohl mehr mitgenommen als er geglaubt hatte, und er war auf dem besten Wege verrückt zu werden. Falls er jemals von dieser Insel runterkommen würde, wäre er bestimmt ein Fall für die Klapse! Das mit den Halluzinationen dürfe ihm nicht noch mal passieren, schwor er sich. Er hatte einen Affen geküsst. Mark ekelte sich noch immer. Er rannte weg und direkt zur Quelle. ER musste seinen Mund auswaschen. Er schmeckte immer noch nach Mariah, nein, nach dem Affen, und das war einfach zu eklig!

 In den nächsten Wochen versuchte Mark dieses traumatische Erlebnis zu vergessen. Das einzige was ihm tagsüber dabei half war Nixter. Er und Mark waren fast unzertrennlich. Nixter wich nicht eine Sekunde von Marks Seite und versorgte ihn rund um die Uhr mit seinen Dummheiten. Bald musste Mark kaum noch an Mariah denken und andere Halluzinationen hatte er auch noch nicht gehabt. Nur Nachts hatte er immer noch Albträume. Die Albträume die er vorher hatte, waren nie ganz verschwunden und nun kamen wilde Träume von Mariah hinzu, die jedes Mal damit endeten, dass Mark senkrecht in seiner Höhle stand und in schweißgebadet war. Nicht selten zitterte er so sehr, dass er sich danach kaum noch auf den Beinen halten konnte. Tagsüber machte Mark oft Spaziergänge am Strand entlang mit Nixter. Er hoffte eines Tages vielleicht doch noch ein Schiff zu sehen, dass ihn nach Hause bringen konnte. Er hatte keine Ahnung, wie lange er so auf der Insel lebte. Am Anfang hatte er die Tage gezählt, aber als es mehr als 100 waren, hatte er aufgehört. So lebte Mark Tag für Tag vor sich hin und Rettung war lange keine in Sicht. Musste er für immer auf dieser Insel bleiben? Würde er für immer mit Affen zusammenleben müssen??

 TEIL 3

 ~*Shane und Nicky*~

 Andrew und Lara fuhren Shane und Bryan noch bis zur Nordküste Englands mit ihrem Schiff. Von dort aus begleiten sie die beiden mit der Fähre nach Irland, da Shane und Bryan ja kein Geld für diese hatten. Auch das Taxi dass sie alle zu Shane brachte, zahlten sie vorläufig. Shane stand vor seiner Haustür und klingelte. Es dauerte nicht lange , und dann öffnete Mae die Tür. Fast hätte sie ihren Sohn nicht erkant. Dann fragte sie "Shane?" "Ja, Mom" er fiel ihr in die Arme und sie weinte "Kommt alle herein! Wollt ihr erst mal was richtiges Essen??" fragte sie und stellte gleich den Herd an. Kurz darauf servierte sie allen eine große Portion Steak mit Pommes. Da Shane und Bryan sowieso  mit essen beschäftigt waren, ging Mae in ihr Arbeitszimmer und wählte die Nummer von Gillian. Gillian brach  in Tränen aus vor Freude und versprach sofort zu kommen. Auch Louis und Bryan’s Eltern und Kerry sagte sie bescheid. Dann kehrte sie zu ihnen zurück. "Wie viel  bekommen sie für die Fähre und das Taxi?" fragte Mae. "70 Euro" antwortete Lara und Mae gab ihnen das Geld. Mae fragte sie nach ihren Adressen und sagte ihnen "Danke! Danke, dass sie unsere Jungs gerettet haben!" "Wir gehen dann jetzt mal wieder! Wir können verstehen, dass sie jetzt alleine sein wollen mit den Jungs. Auf wiedersehen!" verabschiedeten sich Andrew und Lara...

Mae setzte sich zu Shane und Bryan. Shane und Bryan fingen an zu erzählen, wie es ihnen ergangen war.  Gillian klingelte als erstes an Filans Tür. Shane machte ihr auf und sie sprang ihn sofort in den Arm. Sie versanken in einen unendlich langen Kuss. Schließlich ließ Gillian Shane doch wieder los und sagte "Aber der Bart kommt wieder ab, oder?" "Ja!" sagte Shane und musste lachen. Dann wurde sie ernst und sagte: "Ich bin schwanger, Shay!" Shane konnte es kaum fassen. "Du bist schwanger, Gill? Ich fass es nicht! DU machst mich zum glücklichsten Mann auf der Welt! In der wievielten Woche bist du?" "In der 14ten! Siehst du meinen dicken Bauch denn nicht?" "Lass mal sehen" sagte Shane und schob ihr Hemd sanft etwas ach oben... Sie standen immer noch an der geöffneten Haustür. Und da sahen sie von  weitem schon Kerry und Molly kommen. Bryan rannte ihnen entgegen. "Hallo, meine Süße" sagte er zu Molly und nahm sie in den Arm. Kerry gab er einen langen Kuss, der noch länger dauerte als Shane und Gillians. Auch Louis, Nicky und Kian kamen Bryan erzählten alles was sie erlebt hatten, ehe sie abends todmüde in ihr eigenes Bett sanken.

 Am morgen wachte Bryan glücklich neben Kerry auf. Wie lange hatte er davon geträumt? Und jetzt war es endlich wieder so weit. Glücklicher hätte er kaum sein können. Und doch betrübte ihn etwas. Mark war immer och verschwunden. Vielleicht war er Tod? Vielleicht war er aber auch auf einer einsamen Insel gelandet?? Bryan beschloss den anderen zu sagen, dass sie Mark wenigstens suchen sollten. Er sah Kerry an, wie sie neben ihm schlief. Wie sehr hatte er sie vermisst! Er wollte sie wecke und begann sie am Hals zu küssen. Erst reagierte sie nicht. Dan begann sie leise zu kichern. "Was ist?" fragte Bryan  "Dein Bart! Er kitzelt!" An den Bart hatte er gar nicht mehr gedacht. Er hatte sich schon so sehr daran gewöhnt. "Ich mach ihn mir wieder ab!" sagte Bryan und verschwand im Bad. Nachdem er seinen allmorgendlichen Kampf mit dem Rasierer hinter sich gebracht hatte, ging er in die Küche. Dort warteten auch schon Kerry und Molly mit dem Frühstück auf ihn. "Hast du Daddy vermisst, Pooh?"  fragte Bryan seine Tochter und wuschelte ihr lieb über die Harre. "Ja, Daddy, ganz viel!" nickte sie ernsthaft wie ein kleines Kind nur sein konnte. Mittags redeten Bryan und Shane erst mal mit Nicky und Kian. Diese erzählten, was in den 3 Monaten in denen sie fort waren passiert ist, und das Westlife bis jetzt auf Eis gelegt wurden, und auch höchstens dann weitermachen, wenn selbst Mark noch gefunden wird. "Darüber wollte ich mit euch reden" sagte Bryan. "Wir müssen ich suchen! Er ist dort draußen, auf irgendeiner Insel! Ich spüre das! Er lebt!" Doch den Rest der Woche genossen Shane und Bryan erst mal ihr Leben zuhause. Erst dann fuhren sie zum nächsten Hafen und mieteten ein kleines Schiff. Sie nahmen genug Verpflegung mit um 2 Wochen über die Runden zu kommen, aber sie hofften, dass sie so lange nicht brauchen würden. Bevor sie losfuhren ließen sie einen Rundum Check bei dem Schiff durchführen. Noch mal wollten sie nicht hilflos auf einer einsamen Insel landen! Dann fuhren sie los und steuerten das Schiff in Richtung Shetland Islands. Mit Hilfe einer Karte fanden sie den Weg dorthin problemlos und kamen schon nach kurzer Zeit zu einer Insel, die nicht sehr groß war. Sie sah ziemlich einsam aus. In der Nähe befand sich eine weiter Insel. Also beschlossen sie sich zu trennen Shane und Bryan fuhren in einem Schlauchboot zu der weiter entfernten Insel und Kian und Nicky versuchten ihr Glück auf der kleineren Insel, vor der sie Anker warfen.

Shane und Bryan stiegen aus dem Schlauchboot und zerrten es an den Strand, damit das Meer das Boot nicht wegtreiben konnte. Dann sahen sie sich auf der Insel um. "Hat Ähnlichkeit  mit Wezzali Island!" "ja, nur kleiner!" sagte Shane auf Bryans Feststellung. Shane hielt vorsichtig das Gebüsch zur Seite, sodass er dort hindurch gehen konnte. Sie durchforsteten die Insel, aber immer wieder schnitten Äste, umgefallene Bäume und große Pfützen ihnen den Weg ab. Als sie sich wieder auf dem Weg zurück machen wollten, fing Bryan plötzlich an zu schreien "IIIIEEEEEEEHHHHHHH!" er sah Shane mit Angsterfülltem Gesicht an. Shane sah eine Spinne, die etwa so groß wie seine Hand war. Sie hatte Haare- überall. Sie sah wirklich scheußlich aus. Selbst Shane, der sonst keine Angst vor Spinnen hatte, zog es vor sich zu verdrücken. Er wusste ja nicht, ob diese Spinne nicht vielleicht gefährlich war? So paddelten Shane und Bryan schnell mit ihrem Schlauchboot zurück zum Schiff. Nicky und Kian hatten zwar die kleinere Insel, aber sie waren trotzdem noch nicht zurück .Da Kian und Nicky ebenfalls erfolglos bei ihrer Suche waren fuhren sie weiter. An dieser Stelle der Nordsee schien es nur so von Inseln zu wimmeln. Immer wieder trennten sie sich und durchsuchten die Inseln, die wirklich manchmal nur ganz klein waren. Die Tage vegingen, aber Mark hatten sie bis jetzt noch nicht gefunden.

Eines Tages fanden sie eine besonders kleine Insel und Bryan war der meinung, dass es sich ja gar nicht lohnt dort auch hin zu gehen. Doch Nicky war anderer Meinung, also fuhr er schließlich als einziger hin, und Shane und Bryan machten sich mit Kian einen gemütlichen Tag auf dem Schiff. Sie waren erschöpft von den vielen Erforschungsgängen, durch die Inseln. Alle waren schon leicht am eindösen, als plötzlich Bryans Handy klingelte"Bry?Ich hab Mark gefunden!"

 ~*Nicky und Kian*~

An Shanes Geburtstag, als das kleine Lebewesen gerade etwas länger als 9 Monate in Gillians Bauch war, hatte Gillian zum ersten Mal das Gefühl, dass das kleine Lebewesen in ihr drin wirklich lebendig ist. Sie hatte einen kleinen Tritt gespürt, oder bildete sich das zumindest ein. Sie feierte Shanes Geburtstag alleine an ihrer und Shanes Lieblingsstelle am Meer von Sligo. Ein paar Tage später bekam sie einen Anru von Mae "Shane ist da" Auch Nicky und Kian bekamen eine Anruf. Louis Walsh teilte ihnen die freudige Nachricht mit. Alle fuhren zu Mae und waren überglücklich, sie würden Shane wiedersehen. Ob Mark und Bryan auch da waren? Mae hatte nur von Shane gesprochen....

Gillian klingelte. Shane öffnete. Sie sprang ihm sofort in die Arme und gab ihm einen unendlich langen Kuss. Sein Bart kitzelte sie. Und wie sah er überhaupt aus? Das würde sie bald ändern. Aber jetzt war es einfach schön ihn wieder zu sehen. Gillian erzählte ihm von seinem kleinen Kind in ihrem Bauch und er war sprachlos. Als auch Kian und Nicky kamen, setzten sie sich alle in die Küche der Filans und Shane und Bryan, der auch da war, begannen von ihren Erlebnissen zu erzählen....

 Shane und Bryan brachten neue Hoffnung mit, dass Mark noch lebte. Als Bryan vorschlug Mark selbst zu suchen, waren alle einverstanden. Aber vor Ende der Woche konnten sie nicht aufbrechen, da natürlich auch die Presse informiert werden musste. Und bald hörte man in den Nachrichten wieder nichts anderes als Westlife. Dann mieteten sie in Sligo ein Schiff, packten Nahrung für mindestens 2 Wochen ein und fuhren los in Richtung Shetland Inseln und Wezzali Island.  Irgendwo dort musste Mark einfach sein.

Vor einer Insel warfen sie Anker. Shane und Bryan fuhren mit dem Schlauchboot zu einer Insel in der Nähe und Kian und Nicky machten sich auf um die Insel die vor ihnen lag zu erkunden. Aber sie hatten kein Glück. Die Insel war unheimlich dunkel unter vielen hohen und breiten Bäumen und Büschen. Am Strand fanden sie die Restlichen Knochen eines Tieres. Falls Mark auf dieser Insel gelandet war, war es ihm aber wahrscheinlich nicht gut ergangen. Bis ins Innere der Insel  kamen sie gar nicht erst. Zu dichtes Buschwerk und umgefallene Bäume versperrten ihren weg.  So gut sie konnten durchforsteten  sie trotzdem die Insel, aber nichts wies auf Mark hin oder dass es hier anderes Leben gab als das der Tiere. Als sie zurück kamen warteten Shane und Bryan bereits auf sie. Und Bryan erzählte sogleich von seinem Erlebnis mit einer Riesen Spinne, wobei er wie immer übertrieb. Sie fuhren weiter und durchsuchten viele Inseln, die sie unterwegs sahen. Doch auf allen Inseln war Mark nicht zu finden. Bald waren 2 Wochen auch schon fast um. Vor einer ganz besonders kleinen Insel machten sie einen letzten Halt, bevor sie zurück fahren mussten. Nicky wollte wenigstens diese letzte Insel noch durchsuchen, aber keiner der anderen hatte Lust. Sie wollten den letzten Tag gemütlich verbringen, nachdem sie jeden Tag anstrengende Erkundungsgänge  hinter sich gebracht hatten. Nicky schnappte sich alleine das Schlauchboot und paddelte zu der kleinen Insel. Dort machte er sich auf die Suche nach Mark. Nachdem er einmal um die Insel gelaufen war, sah er Mark. Er kam direkt auf ihn zu. Doch dann blieb er stehen und rannte schließlich weg. Nicky rannte ihm hinterher. Er konnte sich doch nicht getäuscht haben? Aber warum sollte Mark wegrennen? Auf einmal verlor er Marks Spur. Nicky blieb stehen und rief unaufhörlich Marks Namen. Dann kam Mark aus einer Höhle gekrochen. Er hatte ein Äffchen auf den Schultern und sein Bart war noch länger als die von Shane und Bryan gewesen waren. Nicky fiel Mark heulend in die Arme. "Schön dich wieder zu sehen!" Zusammen gingen sie zu Meer zurück und wollten das Schlauchboot nehmen. Doch Mark musste den Affen mitnehmen, der ihm nicht mehr von der Seite wich. Mark ruderte los und Nicky rief Bryan an "Mark ist da!"

  ~*Mark*~

Als Mark an einem Morgen in Richtung Meer ging, sah er Nicky. "Nicky" staunte er. Dann schüttelte er den Kopf. "Nein! Ich hab ja nur wieder Halluzinationen!" sagte er zu Nixter und das Äffchen gab keinen Mucks  von sich.  "Du hast recht! Lass uns verschwinden, bevor so etwas wie mit Mariah passiert!" sagte Mark. Dann sah Nicky in ihre Richtung. Mark rannte so schnell er konnte und Nixter folgte ihm. Sie versteckten sich in der Höhle. Doch Nicky hatte ihn gesehen und ging nun in die Richtung, in die Mark geflohen war. Vor der Höhle blieb er stehen und wunderte sich wo Mark abgeblieben war. Nicky rief immer wieder "Mark! Mark wo bist du?" Und dann dämmerte es Mark. Wenn Nicky sprechen konnte, wenn er Nicky tatsächlich hören konnte, dann konnte er doch keine Halluzination sein, oder? "Nicky?" Mark kam aus der Höhle gekrochen. Nixter machte es sich auf seinen Schultern bequem. Nicky drehte sich um, als er seinen Namen hörte. Er blickte in 2 tiefblaue Augen, die sich tatsächlich als Marks herausstellten. Mark hatte sich verändert, aber wen wunderte das, nach beinahe 4 Monaten auf einer einsamen Insel? Nicky fiel Mark heulend in die Arme Nixter sprang kreischend von seiner Schulter. "Schön dich wieder zu sehen, Mark!" Mark, der unfähig ar etwas zu sagen nickte bloß und fing ebenfalls an zu heulen. Nach einiger Zeit ging es ihnen besser und Nicky führte Mark an die Stelle wo sie mit dem Schiff bereits auf Nicky und ihn warteten. Mark sprang in das Schlauchboot und wollte nur noch nach Hause. Doch dann kam Nixter und veranstaltete ein Riesen Affen Theater, sodass Mark beschloss ihn mitzunehmen. Mark ruderte los, während Nicky mit seinem Handy bei Bryan anrief. Jetzt würde alles gut werden.

 ~*Epilog*~

Sofort machten sie sich auf dem Weg nach Hause. Sie riefen alle an, dass Mark wieder da war!  Und zuhause wurden sie herzlich empfangen. Am Hafen von Sligo stand ganz vorne Marks Mutter und der Rest der Familie. Sie weinte, als sie Mark in die Arme schloss und auch alle anderen waren den Tränen nahe. Dann kam Nixter hinter ihm vom Boot getrottet. Natürlich macht er irgendwelche Grimassen und so mussten bald alle über ihn lachen. "Das ist Nixter! Er war mein bester Freund und ich konnte ihn einfach nicht zurück lassen!" stellte Mark sein Äffchen vor. Zusammen fuhren sie in den nächsten McDonalds. Das hatte Mark sich gewünscht. Nachdem sich Kian mit dem Besitzer des Ladens auseinandergesetzt hatte, durfte sogar Nixter mit rein. Da Kian aber vergessen hatte den Mann zu sagen, dass er es für sich behalten soll, rief der Mann gleich bei der Presse an und informierte diese, dass Mark in seinem McDonalds sitzt. Das war natürlich gefundenes Fressen, denn bis jetzt war Mark Feehily ja das einzige noch verschwundene Westlife Mitglied gewesen. Mark stopfte sich gerade den dritten Cheeseburger rein, als eine Menge Reporter erschienen. Damit Mark in Ruhe weiteressen konnte, standen die anderen 4 Lifer den Reportern Rede und Antwort.

Was sie aber nicht verhindern konnten, war, dass die Reporter Bilder von Mark machten. Mark saß da, mit zerschlissenen Jeans, einem Vollbart, ungewaschen, ungekämmt und er hatte Nixter auf den Schultern. Dabei biss er herzhaft in den nächsten Hamburger. Dieses Bild war am nächsten Tag in jeder Zeitung. Die Meldung, dass Mark wieder da sei, ging um die ganze Welt und bald war es vorbei mit der Ruhe, die die letzten Wochen geherrscht hatte. Fans belagerten die Häuser mehr denn je, folgten ihnen auf Schritt und Tritt. In einer Pressekonferenz lies Louis bekannt geben, dass Westlife bald weitermachen, sobald Mark und die anderen sich genug erholt hätten. Das schlug ein wie eine Bombe und wieder mal hörte man in den Nachrichten nichts anderes als Westlife. Mark rasierte sich bereits am selben Tag noch den Bart ab und schnitte sich  die Haare wieder kurz. Bald sah er wieder aus wie der Mark von früher. Für Nixter richtete Mark seinen Garten ein. Er kaufte hohe Bäume und lies sie dort einpflanzen, damit Nixter genug zu klettern hatte. Seine Freizeit verbrachte Mark oft in de Garten und alberte mit Nixter rum. Die Geschichte, die Mark mit Mariah erlebt hatte, kam nie an die Öffentlichkeit, und auch Marks Befürchtung, er wäre ein Fall für die Klapse bestätigte sich nicht. Westlife sangen die neue Single ein, die sie schon vorher hatten rausbringen wollen. Allerdings änderten sie den Text ein wenig und gaben dem Lied einen neuen Titel: Unbreakable!

Das Lied ging in England und Irland von 0 auf 1. In Deutschland ebenfalls. Eine Woche später erschien es auch in Amerika und kam dort bis auf Platz 2! Nach einigen anstrengenden Monaten mit Westlife hatten Shane und Co endlich mal wieder 2 Wochen frei. Dies aber auch nur, weil Weihnachten vor der Tür stand.

Gillian war bereits im 8ten Monat und sie strahlte an jedem Tag mehr vor Glück. Und da Shane die nächsten Wochen mit ihr verbringen würde, war sie noch glücklicher. Ihr Bauch hatte bereits eine beträchtliche Wölbung und Shane streichelte immer wieder sanft über ihen Bauch oder sang ein Lied für sein Baby. Er war überzeugt, dass das kleine Lebewesen in Gillians Bauch das schon hören konnte. Zu Weihnachten schenkte Shane Gillian den ersten Strampelanzug. Da sie immer noch nicht wussten, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, entschied dich Shane für einen weißen. "Och ist der süß!" sagte Gillian und gab Shane eine Kuss dafür. Den Jahreswechsel feierten sie alle bei Filans auf dem Hof. Dort veranstalteten sie ein großes Feuerwerk und feierten bis spät in die Nacht. Nur Gillian war jetzt schon immer früh müde und ihr Rücken tat etwas weh. Sie stand kurz vor der Geburt. Am 3ten Januar war es soweit. Die Wehen setzten ein und Shane, der noch bis Ende der Woche freibekommen hatte, fuhr sie zum Krankenhaus. Dort war er bei der Geburt dabei. Er stand neben Gillien und hielt ihre Hand. Er bewunderte Gillian und die Ärzte, dass sie es schafften das kleine Lebewesen af die Welt zu bringen. Es war ein Mädchen und Shane brach vor Glück in Tränen aus, als er es zum ersten Mal im Arm hielt. "Wie soll sie heißen?" fragte der Arzt. "Melissa" antwortete Shane und wollte sie gar nicht mehr weggeben. Doch der Arzt knotete ihr ein Bändchen mit ihrem Namen um und gab sie dann zur Untersuchung. Gillian kam in ein Krankenzimmer und Shane wartete dort mit ihr, bis eine Schwester Melissa wiederbrachte. Shane und Gillian waren glücklich wie noch nie! 

 Bereits einen Monat später wurde Melissa getauft. Shane und Gillian feierten die Taufe in einer kleinen Kirche in Sligo und veranstalteten nach der Taufe noch eine prachtvolle Feier für ihre kleine Tochter. Alle kamen. Die Lifer, die Familien, ihre Freunde und die Freunde der Freunde. Und natürlich auch ungebetene Gäste, wie zum Beispiel Klatschreporter.  Doch es lies sich nicht verhindern, dass sie wieder mal die Titelseiten schmückten. Und bald kannte jeder das süße Gesicht von Melissa. Die Fans waren entzückt und freuten sich für Shane.

  Kurz darauf fand auch Shane und Gillians Hochzeit statt. Da sie bei der Taufe eine große Feier gemacht hatten, zogen  sie es vor die Hochzeit ei wenig kleiner zu feiern. Am ersten März schien die Sonne und alles war für die Hochzeit vorbereitet. Gillian war mit Kerry in der Stadt  gewesen und hatte sich ein Traumkleid schneidern lassen. Gillian sah aus wie eine Prinzessin, als sie neben Shane vor den Traualtar trat. Melissa saß mit ihr Oma in der ersten Reihe. Hinter dem Brautpaar. Sie war ganz still und sah ihren Eltern staunend zu. "Willst du Shane Steven Filan die hier anwesende Gillian Walsh zur Frau nehmen, sie Lieben und Ehren in Guten wie in schlechten Zeiten, bis das der Tod euch scheidet? So antworte mit JA!" "Ja" antwortete Shane glücklich und nachdem auch Gillian ihr Jawort gegeben hatte, versanken sie in einen langen leidenschaftlichen Kuss. Nach der Trauung standen sie vor der Kirche und ließen offizielle Bilder machen und natürlich nahmen sie dafür ach Melissa in ihren Arm. Nachdem sie so also auch die Presse mit Bildern versorgt hatten, gingen sie in ein kleines Lokal, dass sie für die Hochzeitsfeier gemietet hatten. Die Feier dauerte noch bis 3 Uhr nachts. Doch dann waren alle weg und Melissa bei ihrer Oma. Shane und Gillian waren alleine und bald genossen sie ihre gemeinsame Hochzeitsnacht. Dich die folgende Zeit musste Shane wieder Westlife widmen. So musste die Hochzeitsreise leider verschoben werden. Westlife brachten wieder eine neue single raus, "From now" Dafür musste sie den folgenden Monat mit Promotion Terminen und Auftritten in UK, Deutschland, Amerika und Asien verbringen, ehe sie an Bryans Geburtstag das nächste Mal frei hatten. Bryan hatte sich für seinen Geburtstag mal wieder etwas ganz besonderes einfallen lassen. Er wollte nach Wezzali Island und dort feiern. Sie packten also früh morgens am 12.April alles essbare ein, was sie finden konnten und Kian sorgte für die Getränke. Sie mieteten ein Boot, allerdings nicht bei Sligo Shipping International. Shane, Gillian, Melissa, Bryan, Kerry, Molly, Kian, Jessica, Mark, Nixter, Nicky und Georgina fuhren los und erreichten gegen 2 Uhr die Insel. Shane und Bryan hatten Geschenke für die Eingeborenen mitgebracht. Sie schleppten alle Sachen, die sie bei hatten in Richtung des Dorfes. Shane und Bryan erinnerten sich Problemlos an den Weg. Die Insel hatte sich überhaupt nicht verändert. BizBaz empfing sie erfreut und Shane überreichte ihm ein paar bester Lederschuhe. BizBaz zog sie sofort an und freute sich sehr. Bald kamen die andern Bewohner auch aus ihren Hütten. Für viele hatten sie Geschenke und als Kezzami zu ihnen kam, schenkten  sie ihr eine goldene Kette. Shane und Bryan hatten kein Problem sich mit den Eingeborenen zu verständigen, denn sie hatten die Sprache einmal gelernt und würden sie nicht so schnell vergessen. Für Kian, Nicky, Mark und die anderen bestand die Sprache einfach nur aus vielen "Z" und sie verstanden kein Wort. Bryan stellte alle vor und nachdem sie sich begrüßt hatten, bereiteten sie das Essen vor, das sie mitgebracht hatten. Wenn Gillian sich vorher schon gefragt hat, warum sie so viel Essen mitnehmen, wusste sie jetzt warum. Im Dorf wohnten über 100 Menschen und Bryan wollte für alle genug mitbringen. Während Shane sich nach WizWaz umsah, gingen Shane und Gillian mit ihren Töchtern zu Kezzami in die Hütte. Sie verstanden zwar nicht, was sie von ihnen wollte, aber sie waren neugierig und folgten ihr.

Shane and WizWaz nicht in seiner Hütte und auch anderswo hatte er kein Glück. Schließlich fragte er BizBaz. "Tut mir leid, WizWaz ist vor 2 Monden gestorben. Er war alt und seine Zeit ist gekommen. Wir haben ihn bereits verabschiedet. Seine Seele ist bei uns, aber sei n Geist ist in den Himmel aufgestiegen." Antwortete BizBaz. Shane nickte nur kurz, dann ging er zurück dorthin, wo Gillian eben noch gewesen war.

 Kezzami zeigte Gillian und Kezzami die Kette, die Shane einst schenken wollte. Gillian und Kerry staunten über die Schönheit der Kette, und als Kezzami sah, wie sie die Kette bewunderten, hängte sie die Kette Gillian um. Gillian war sprachlos. Und wollte die Kette wieder ausziehen. Doch Kezzami hielt sie zurück. Da behielt sie sie an und fiel Kezzami in die Arme. "Danke" "Gillian, schöne Kette" sagte nun auch Molly begeistert. Gillian bückte sich und lies Molly die Kette genau betrachten. "Wow" staunte Molly und riss die Augen weit auf. "darf ich mal berühren?" fragte Molly und streichelte sanft über das blaue strahlende Herz. "Wahnsinnig schön, Molly, nicht wahr?" fragte Gillian und Molly nickte. Dann nahm Gillian Kerry Melissa wieder ab und sie gingen alle wieder zurück.

 Das Feuer brannte mittlerweile und einige Frauen waren dabei das Fleisch über dem Feuer zu platzieren. Shane wartete schon auf Gillian und seine kleinen Engel und kam sofort zu ihr. " Du trägst ja Kezzamis Kette" wunderte er sich. "ja, sie hat sie mir geschenkt, ich wollte sie zurück geben, aber sie lies mich nicht" "da hat sie bei mir auch versucht!" lachte Shane "Aber dir steht sie wirklich besser als mir!"

 Bald konnten sie mit dem Essen beginnen und alle ließen es sich schmecken. Nach dem Essen wurde es bereits dunkel und als Bryan die Trommel der Eingeborenen ergriff, holte Shane die anderen Lifer vors Feuer, begann zu tanzen und Bryans rhythmisches Trommeln Uptown Girl zu singen. Nachdem Mark, Nicky und Kian zunächst am Feuer gestanden hatten ohne zu wissen, was sie tun sollten, begannen sie auch zu tanzen und unterstützten Shanes Gesang. Bald tanzten alle und sogar Molly versuchte tapsig mitzutanzen. Gillian saß mit Melissa daneben und feuerte ihren Mann glücklich an. Die hoffte diese wundervolle Nacht würde niemals zu ende gehen. Das Leben auf Wezzali Island fand selbst sie einfach herrlich, und sie konnte verstehen, dass Shane und Bryan hier her zurückkommen wollten.

 ~*THE END*~