-- The Story about bad times and good times --

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Teil1

Endlich, übermorgen ist es soweit, ich fliege für drei Wochen nach

Spanien, dass erste mal ganz alleine. Ich saß Glücklich in meinem Zimmer und war mit meinen Gedanken schon im Urlaub. Da ich gerade mein Abitur bestanden hatte, musste ich keine Rücksicht auf die Schule nehmen und konnte in der Nebensession fahren. Das ist zum ersten billiger und zum zweiten, ist nicht alles von Touristen belagert.

Ich lebe in einem kleinen Dorf und war froh endlich mal raus zu kommen. Weil die Reise wirklich billig war und ich wie gesagt mein Abitur bestanden hatte, haben meine Eltern die Reise ganz bezahlt. Ich war total happy, als sie mir das sagten und bedankte mich hundert mal. Ich hatte jetzt also genügend Geld um es mir da gut gehen zu lassen.

"Na schon aufgeregt wegen der großen Reise?" fragte meine Mum die in mein Zimmer gekommen war, um mit mir zu kontrollieren, dass ich auch alles hatte. "Irgendwie schon. Ich freue mich so darauf." gab ich zu. "Das glaub ich dir. Hoffentlich wird es schön. Gib mir mal deine Liste." ich strahlte sie an und gab ihr die Blätter, wo ich alles aufgeschrieben hatte, was ich mitnehmen wollte. "Wir legen am besten alles aufs Bett, dann sehen wir was noch alles fehlt okay?" "O.k. fang an vorzulesen und ich hol die Sachen.

Nach einer halben Stunde lag alles auf meinem Bett, nichts fehlte und weil ich morgen nichts davon brauchte, holte ich meinen Koffer und packte alles ein. Wo doch schon mal alles zusammen lag. Nach einer weiteren halben Stunde, hatte ich alles irgendwie m Koffer verstaut und ich fiel erschöpft auf mein Bett. "Soll ich uns Abendessen machen, Papa kommt heut erst ganz spät zurück." fragte meine Mum die immer noch in meinem Zimmer war und mir geholfen hatte. Ich nickte und ging mit ihr runter in die Küche. Dort machten wir uns ein paar Brote und als wir fertig waren , ging ich tot müde ins Bett.

Am nächsten Tag machte ich noch einige kleine Besorgungen, wie zum Beispiel Zeitungen für die Fahrt. Ich wurde immer aufgeregter, morgen früh um 6Uhr, würde mich meine Mum zum Flughafen fahren.

Als ich zurück kam, waren meine Eltern noch arbeiten, also ging ich in mein Zimmer und suchte verzweifelt nach meinem Rucksack. Da endlich in der hintersten Ecke von meinem Schrank fand ich ihn und holte ihn raus. Ich wollte den Rucksack als Handgepäck mitnehmen und begann ihn zu packen. Die Zeitschriften, mein Handy Geld die Pässe und noch so Krimskrams verstaute ich alles und stellte den Rucksack dann neben den Koffer. "Na meine kleine schon Startklar?" kam meine Mum ins Zimmer. Ich bin zwar schon 19 und einen Kopf größer als meine Mutter aber, dass sie mich kleine nennt konnte ich ihr einfach noch nicht abgewöhnen. "Ja von mir aus könnte es jetzt schon los gehen." sagte ich zufrieden. "Ein bißchen gedulden muss du dich schon noch. Aber komm erst mal mit runter, das Abendessen ist fertig." Ich hatte sie gar nicht kommen hören naja ich war wohl in Gedanken schon weg. Ich ging zu ihr, hackte mich bei ihr ein und wir gingen zusammen runter. "Na mein Schatz wie geht’s dir?" fragte mein Dad als ich ihm ein küssen auf die Wange gab. "Gut, schließlich fahre ich morgen in Urlaub." Er lächelte mich an und wir aßen unser Essen.

"Ich geh ins Bett, muss morgen ja früh raus." sagte ich und gähnte. "Ja mach das. Ich wecke dich morgen um fünf, dann können wir noch in ruhe frühstücken." Ich nickte und umarmte beide, dann ging ich hoch. Obwohl ich wirklich aufgeregt war, schlief ich direkt ein.

"Hy Guten Morgen, du musst aufstehen." Ich öffnete langsam meine Augen und sah meine Mutter, die schon fertig vor mir hockte. "Morgen" murmelte ich zurück und wurde bei dem Gedanken, dass es jetzt nicht mehr lange dauerte hellwach und sprang munter aus dem Bett. "Zieh dich in ruhe an, ich mach inzwischen ein paar Brote." damit verließ sie mein Zimmer. Ich holte eine Jeans und ein Trägershirt aus meinem Schrank und zog mich schnell an. Danach zog ich noch einen dünnen Pulli drüber, denn es war doch noch sehr kühl. Ich putzte mir die Zähne, bürstete mir die Haare und machte mir einen Pferdeschwanz. Ich schnappte mir meinen Rucksack und lief leise runter, dort stellte ich den Rucksack wieder neben den Koffer, den mein Dad gestern Nacht noch runter getragen hatte. Ich setzte mich zu meiner Mum in die Küche und wir aßen die Brote.

Es war inzwischen schon viertel vor sechs, ich lief nach oben in das Schlafzimmer meiner Eltern und gab meinem Dad noch ein Küsschen. "Schönen Urlaub" murmelte er und schlief wieder ein. Ich ging leise wieder runter und meine Mum und ich packten den Koffer ins Auto und setzten uns dann selbst rein.

Während der Fahrt redeten wir nicht viel und nach einer Stunde waren wir da.

Als erstes brachten wir meinen Koffer weg, wir gingen zum Schalter, wo ich einchecken musste. "Du rufst direkt an wenn du angekommen bist ja?" "Natürlich" "Und wenn irgendwas ist kannst du auch immer anrufen." Ich nickte. "Ich wünsche dir einen schönen Urlaub und genieße die Sonne. Und pass gut auf dich auf." "Ja mach ich versprochen." Meiner Mum kamen die Tränen also nahm ich sie schnell in den arm. Ich ging zum Schalter und gab meine Papiere ab. Ich drehte mich ein letztes mal um und winkte meiner Mutter zurück.

Ab jetzt war ich die nächsten drei Wochen auf mich selbst gestellt. Innerlich machte ich einen Freudensprung, ich ging weiter und suchte Gate B13, da musste ich nämlich hin. als ich es gefunden hatte, stellte ich fest, das ich noch eine Stunde Zeit hatte. Ich setzte mich auf einen Stuhl in eine Ecke, wo ich ganz allein war. Es war sowieso nicht viel los, dass lag wahrscheinlich daran, dass Nebensession und es so früh war. Ich holte eine Zeitschrift raus und begann zu lesen, ich holte mir sehr selten Zeitschriften und die meisten Bands, die drin standen kannte ich sowieso nicht. Aber es war ganz lustig, die ganzen Gerüchte und Interviews zu lesen und so ging die Stunde schnell vorbei und mein Flug wurde aufgerufen. Ich ging zu Gate B13 und gab mein Ticket ab, danach ging ich durch einen Tunnel und stieg ins Flugzeug, wo ich von zwei Damen begrüßt wurde. Ich suchte meinen Platzt und setzte mich. Nach einer Weile setzte sich eine ältere Frau auf den sitz neben mir, ich nickte kurz und guckte dann wieder aus dem Fenster. Wir wurden aufgefordert uns anzuschnallen und uns wurden die Regeln für Notfälle erklärt, danach startete das Flugzeug. Nach einer Stunde wurde uns Essen und Trinken angeboten und nach wiederum einer Stunde wurden wir wieder aufgefordert uns anzuschnallen und wir landeten in Spanien.

Nach einer viertel Stunde am Gepäckband hatte ich meinen Koffer und ging in eine Halle, wo viele Frauen standen und Schilder hoch hielten. Ich ging zu einer Frau, die ein Schild mit >Tui< hochhielt und sie sagte mir, dass ich zu Bus 7 gehen muss und der mich zum Hotel fährt. Dies tat ich auch und gab dem Fahrer meinen Koffer, welchen er in dem dafür vorgesehen Fach verstaute. Ich ging in den Bus und setzte mich nach hinten. Außer mir saßen noch fünf ältere Damen und zwei Ehepaare im Bus. Nach zehn Minuten fuhren wir los, der Fahrer hielt an und nannte den Namen meines Hotels, ich stand auf und ging nach vorne. Draußen nahm ich meinen Koffer, bedankte mich und ging zur Rezeption. Ich zeigte der Dame meinen Personalausweis und sie notierte sich meine Daten, danach gab sie mir einen Schlüssel und erklärte mir noch einige wichtige Sachen. "Ich wünsche ihnen einen Schönen Aufenthalt hier bei uns und einen schönen Urlaub." sagte sie schließlich. Ich bedankte mich und ging zum Aufzug, drückte auf den Knopf mit der 4 und als ich angekommen war stieg ich aus. Ich suchte mein Zimmer, 112, 113 ah hier 114, dass war meine Nummer. Ich schloß auf und staunte nicht schlecht. Es war wirklich schön, groß und hell. Ich stellte meinen Koffer ab und guckte mir alles an, von meinem Balkon, hatte ich Blick aufs Meer. Nachdem ich alles angeguckt hatte zog ich die Vorhänge zu und legte mich erstmals ins Bett. Ich war zu müde um noch meinen Pyjama zu suchen also zog ich mir die Jeans aus und schlief so.

Ich machte meine Augen auf und wusste zuerst nicht wo ich war, doch dann fiel es mir wieder ein und ich stand auf. Ich zog mir meine Jeans wieder an und zog die Vorhänge zurück. Danach packte ich meinen Koffer aus und zog ein frisches T-Shirt an. Inzwischen war es schon spät geworden, ich hatte wohl ziemlich lange geschlafen. Wir hatten schon 19 Uhr und in einer halben Stunde gab es Abendessen. Ich machte mich fertig und ging dann runter.

Ich ging in den Speisesaal und sah viele Tische und ein großes Büfett. Ich sucht Tisch 7, denn hatte mir die Dame am Empfang zugeteilt. Ich setzte mich und guckte mir erstmals die anderen Leute an, dann ging ich zum Büfett und nahm mir eine große Portion, denn ich hatte einen Riesenhunger. Als ich fertig war, ging ich wieder auf mein Zimmer und legte mich auf das große Bett. Oh shit, ich hab meine Mum noch gar nicht angerufen, ich sprang auf und ging zum Telefon. "Hallo?" "Hy Mum ich bins" "Kim, schön das du anrufst und wie ist es?" "Super schön, das Zimmer ist sehr groß und ich hab ein riesiges Bett und einen großen Schrank. Das Badezimmer ist auch sehr schön." "Das freut mich." "Grüß Papa schön ja?" "Ja mach ich, melde dich bald wieder ." "Ja bis bald bye" "Bye" ich legte auf und ging wieder zum Bett. Ich stand wieder auf und holte meinen Wecker, ich stellte ihn auf 8Uhr, denn um halb neun gab es Frühstück. Ich zog mir meinen Pyjama an und putzte mir die Zähne. Mit einer neuen Zeitung in der Hand legte ich mich aufs Bett und begann zu lesen. Ich legte die Zeitung weg, nachdem ich die letzte Seite zu ende gelesen hatte und machte das Licht aus. Wieder schlief ich schnell ein. Am nächsten morgen wurde ich unsanft aus meinem Schlaf gerissen, mit zuen Augen haute ich auf den Tisch wo der Wecker stand, doch ich traf ihn nicht. Schließlich machte ich die Augen doch auf und stellte den Wecker aus und setzte mich aufrecht hin. Nachdem ich mir die Augen gerieben hatte stand ich auf und ging ins Bad. Dort wusch ich mich und putzte mir die Zähne, wieder im Zimmer suchte ich ein T-Shirt und zog mich um. Schnell machte ich mir einen Pferdeschwanz und ging runter in den Speisesaal. Nach einem großen Frühstück ging ich wieder hoch und Packte meine Badesachen ein, den Bikini zog ich schon im Zimmer an und zog ein T-Shirt und eine kurze Hose drüber. Mit Sonnenbrille, Sonnencreme, Handtücher....... bepackt ging ich runter. An der Rezeption gab ich meinen Schlüssel ab und die Frau wünschte mir einen schönen Tag. Zum Meer waren es nur fünf Minuten und am Strand angekommen blieb ich erstmals stehen und guckte mich glücklich um. Dann ging ich nach rechts etwas weiter durch, da lagen nicht so viele Leute und vor allem nicht so aneinander gequetscht. Ich zog mein T-Shirt und die Hose aus, legte mich auf mein Handtuch und genoß die Sonne. Als ich ein Kind hörte machte ich die Augen auf, ich liebe Kinder und schaue ihnen gern beim spielen zu. Tatsächlich war ein paar Meter vor mir ein kleiner Junge so fünf sechs Jahre und spielte vergnügt im Sand. Als er mich bemerkte kam er zu mir "Spielst du was mit mir?" fragte er auf Englisch und sah mich bittend "Na klar, wollen wir eine Sandburg bauen?" Ich kann Kindern nichts abschlagen also ging ich mit ihm etwas weiter ans Meer und setzte mich ihm gegenüber in den Sand. Wir fingen an eine Sandburg zu bauen. "Wie heißt du" fragte er neugierig. "Kim und du?" fragte ich zurück. "Colm." Während wir die Burg bauten fragte er mich über mein Leben aus, ich antwortete ihm und stellte zwischendurch auch ein paar Fragen. Am ende wusste ich, das er fast sechs Jahre alt ist 6, ja richtig 6 Geschwister hat und er mit seinen Eltern, einem Bruder und einer Schwester hier ist. Er erzählte mir viele Geschichten aus dem Kindergarten und dass er aus Irland kommt. Jetzt war mir auch klar, warum er Englisch sprach, zum Glück konnte ich ziemlich gut Englisch sprechen. Die Zeit ging schnell vorbei, es war schon sechs Uhr und ich musste zum Hotel. "Kommst du morgen wieder und spielst mit mir?" fragte er während ich meine Sachen packte. "Möchtest du das denn?" "Ja ich kenne hier nämlich keinen. Bitte bitte bitte." Ich schaute mich um und es waren wirklich nicht viele Kinder zusehen. "Bei so einer lieben bitte, kann ich ja schlecht nein sagen. Also morgen nach dem Frühstück genau hier okay?" er fiel um meine Beine und bedankte sich. Ich ging in die Hocke und er drückte mich. "Na dann bis morgen mein süßer." ich lächelte ihn an und ging zum Hotel. Ich ging als erstes unter die Dusche, überall der Sand und die Haare fühlten sich komisch an, von dem Salzwasser. Ich Duschte sehr lange und genoß das kühle Wasser. Nach einiger Zeit, stieg ich doch aus der Dusche und zog mich an. Ich band mir die noch nassen Haare zusammen und ging zum Telefon. Nach dreimal klingeln hörte ich "Hallo?" "Hallo Mum ich bins." "Hallo mein Schatz, wie geht es dir?" "Gut, hier ist es super schön." "Und was hast du heute gemacht?" "Ich war am Strand und ich haben einen neuen Freund gefunden." Ich musste grinsen ,aber dass konnte meine Mum ja eh nicht sehen, also versuchte ich auch nicht es zu unterdrücken. "Echt? Erzähl schon, wie alt ist er, Wie sieht er aus.?" so kenne ich meine Mutter, neugierig bis zum geht nicht mehr. "Also er ist wirklich süß und schon fast sechs Jahre alt." stille "Meinst du nicht, dass ist doch ein bißchen jung für dich?" kam dann doch endlich und ich fing an zu lachen. Ich erzählte meiner Mum die ganze Story. "Ja so kennen wir unsere Kim am liebsten mit Kindern zusammen." "Ich hab Kinder nun mal furchtbar gern und deshalb will ich später auch selber viele haben. Zwar nicht direkt sieben aber drei mindestens." meine Mutter musste lachen, denn sie hatte mir nicht geglaubt, dass Colm noch 6 Geschwister hat. "Du ich muss Schluß machen, es gibt jetzt gleich Abendessen. Grüß Dad ganz lieb von mir. "Ja mach ich und viel Spaß morgen." "Danke bye" "Bye". Ich legte auf und ging runter in den Speisesaal, da ich es doof fand alleine zu essen beeilte ich mich und ging wieder in mein Zimmer. Ich machte mich fertig und legte mich ins Bett. Ich dachte noch mal über den Tag nach und beschloß meine Devise, dass alle Männer Schweine sind, auf die älteren zu beschränken. Ich freute mich darüber, dass ich Colm kennengelernt hatte, er ist sehr lustig und nett und lenkt mich vom Schmerz, für den mein Exfreund schuld ist und immer noch weh tut obwohl das schon ein halbes Jahr her ist, ab. In Gedanken verloren schlief ich schließlich ein. Wieder wurde ich unsanft geweckt, doch heute stand ich direkt auf und machte mich fertig. Nach einem schnellen Frühstück, zog ich mir wieder den Bikini an und das T-Shirt und die Hose drüber. Ich packte meine Badetasche und ging wieder zum Strand. Ich legte mich auf den Platz, wo ich gestern auch gelegen hatte und da Colm noch nicht da war, legte ich mich auf den Bauch und bräunte mich. Plötzlich setzte sich jemand auf meinen Rücken "Hallo Kim" hörte ich und erkannte die Stimme sofort. Vorsichtig drehte ich mich um und lag jetzt auf dem Rücken und dieser jemand saß auf meinem Bauch. "Hallo Colm" begrüßte ich ihn zurück und kitzelte ihn am Bauch. Colm sprang kreischend auf und lief weg. Doch bei mir gibt es kein entkommen, ich lief hinter ihm her und kitzelte ihn durch. Leider kam er auf die Idee jetzt mich durch zu kitzeln und lief hinter mir her. Nachdem wir beide Bauchschmerzen vor lachen hatten, ließen wir uns in den Sand fallen. Colm erzählte wieder ein paar Geschichte und ich lachte darüber, auf welche Idee kleine Kinder doch immer kommen. Nachdem er mir erzählte, was er immer anstellt, fing ich an zu zweifeln, ob ich wirklich Erzieherin im Kindergarten werden wollte. Doch lange Zeit, darüber zu grübeln blieb mir nicht, den Colm stürmte auf mich zu mit einem Eimer Wasser in den Händen. Ich wollte aufspringen und weglaufen, doch zu spät. >Platsch< hatte ich die volle Ladung Wasser überm Kopf und Colm lachte sich schief. Er lief wieder zum Wasser, durch dass lies ich nicht ungestraft und lief hinterher. Ich spritzte ihn mit Wasser voll, danach bekam ich wieder eine Ladung ab und es begann eine tolle Wasserschlacht. Erschöpft und von oben bis unten naß gingen wir zu meinen Sachen und ich wickelte ihn in das kleinere Handtuch ein. Mit Colm auf dem Schoß setzte ich mich auf das große Handtuch. Wir saßen gerade, da fing er auch schon an wie wild zu winken und meinte,: "Da kommt mein Bruder." Ich guckte am Strand entlang, konnte aber kein Kind entdecken, dass auf uns zu kam. Nur ein junger Mann, der ehrlich gesagt gar nicht schlecht aussah. Dann der schock, er winkte zurück und kam direkt auf uns zu. Bevor ich überlegen konnte, was ich jetzt ,machen soll, stand er auch schon vor mir und hatte Colm auf dem Arm, der aufgesprungen war. Ich stand auch auf, "Hy ich bin Kim" sagte ich noch immer verwirrt, Colm hatte nicht gesagt wie alt seine Geschwister sind aber so alt hätte ich nicht gedacht. Er schaute ebenfalls etwas verwirrt und meinte dann, : "Hy ich bin Kian, Colms Bruder. Um ehrlich zusein dachte ich, als Colm mir erzählte, dass er eine neue Freundin hat und sie mir zeigen will, dass du etwas jünger bist. Er hatte gar nicht gesagt, dass du eher in meinem alter bist." ich lächelte "Ich hatte auch mit einem jüngeren Bruder gerechnet." Wir setzten uns in den Sand und Colm erzählte Kian unseren Tag und strahlte, als er bei der Wasserschlacht ankam. "Na das klingt ja nach viel Spaß. Schade, dass ich jetzt erst komme." er lächelte erst Colm an und dann mich. Er hatte genauso so blaue Augen wie Colm, blondes Haar und sein Anblick, nur in Badeshorts war auch nicht schlecht.

Colm lief zum Wasser, Kian und ich unterhielten uns. Zwischendurch mussten wir lachen, wenn Colm eine Welle nicht bemerkt hatte und uns überrascht anguckte, als die welle wieder weg war und er klitschnaß dastand.

"Kim darf ich dich was fragen?" Kian guckte mich unsicher an. "Klar was willst du wissen." "Versteh mich jetzt bitte nicht falsch aber warum spielst du hier mit meinem kleinen Bruder, wartet dein Freund nicht auf dich?" "Ich mag Kinder furchtbar gerne und außerdem habe ich im Moment keinen Freund, ich bin alleine hier." Ich starrte auf den Sand. Als Kian das sah, wechselte er schnell das Thema. Wir spielten noch was mit Colm und redeten über Gott und die Welt. Als ich auf meine Uhr schaute, stellte ich erschrocken fest, dass es schon halb sieben waren. "Oh shit, ich muss zum Hotel." ich zog mein T-Shirt und meine Hose an und musste lächeln, als ich Colm schlafend auf meinem Handtuch sah. Kian nahm ihn vorsichtig auf den Arm und wir flüsterten. "Sag Colm, dass ich morgen wieder hier bin und wenn er Lust hat kommen kann." Er nickte "Darf ich auch kommen?" er sah mich mit seinen blauen Augen an und ich nickte. Wir verabschiedeten uns und ich lief zum Hotel. Ich Duschte kurz und zog mich schnell an. Ich aß wieder schnell was und ging wieder hoch. Ich machte mich wieder fertig und legte mich ins Bett. Als ich über den Tag nachdachte, beschloß ich meine Devise noch mal ganz zu überdenken, denn Kian schien auch sehr nett zu sein. Doch dazu kam ich nicht mehr, denn mir fielen die Augen zu und ich schlief ein. Diesmal war ich eher wach als mein Wecker und ich stellte ihn ab, damit er nicht klingelt. Ich zog mich an und da ich noch Zeit hatte packte ich meine Badetasche schon und zog kurzer Hand auch schon den Bikini an. Ich ging runter und frühstückte. Ich lief schnell in mein Zimmer und schnappte mir die Tasche, ich gab den Schlüssel ab, danach ging ich kurz in den Hotelshop und kaufte eine Packung Kekse. Dann machte ich mich auf den Weg zum Strand. Colm war weit und breit nicht zu sehen also legte ich mich wieder auf den Bauch und bräunte meinen Rücken.

>Platsch< Ich schreckte aus meinen Gedanken, denn ich hatte eine Ladung kaltes Wasser abbekommen. Ich drehte mich schnell um und sah Colm und Kian, die fast heulten vor lachen. "Das bekommt ihr zurück" rief ich gespielt beleidigt und schnappte mir Colm, nahm ihn auf den Arm und Kian zog ich an der Hand und da er immer noch lachen musste, konnte er keinen Widerstand leisten. Am Meer angelangt, gab ich Kian einen Schubser und er flog der Länge nach ins Wasser. Colm hatte ich abgesetzt und ihn so voll gespritzt. Als ich Kians dummes Gesicht sah, konnte ich nicht mehr und lachte laut los. Das lies er sich nicht gefallen, er kam zu mir nahm mich hoch und warf mich ins Wasser. Er kam hinterher und wir kabbelten uns, mal drückte ich ihn unter Wasser, dann drückte er mich unter Wasser. Als ich nicht mehr konnte, lief ich schnell aus dem Wasser und schnappte mir Colm, der uns vergnügt zugeschaut hatte. Ich lief mit ihm zum Handtuch und lies mich fallen, kurz danach kam auch Kian und legte sich in den Sand. Colm setzte sich wieder in den Sand und spielte. Ich legte mich ebenfalls hin um mich von der Sonne trocknen zulassen. Kian und ich erzählten wieder. "Warum bist du eigentlich allein hier, wo sind deine Eltern?" fragte er "Die müssen arbeiten und außerdem finde ich es mal ganz schön, ohne Eltern. Und weil ich mein Abitur bestanden habe, haben sie mir die Reise geschenkt." "Ich fahr ganz gerne mit meinen Eltern in Urlaub, sonst sehe ich sie immer so selten. Aber zugegeben mit meinen Eltern, Colm und meiner kleinen Schwester, ist es schon manchmal langweilig. Darum muss ich dir dankbar sein, dass du mir erlaubt hast auch zu kommen." er grinste mich frech an. "Ich bin aber trotzdem die Freundin von deinem Bruder." grinste ich zurück. "Und wieso spielst du heute mit uns, wartet deine Freundin nicht auf dich?" fragte ich diesmal. "Nein ich hab keine Freundin." sagte er etwas erstaunt. Ich ging nicht weiter drauf ein, denn das war es, was ich wissen wollte. Ich setzte mich zu Colm und nach einer Weile kam auch Kian. Wir bauten zusammen eine Sandburg, eine viel größere als vorgestern. Als wir fertig waren, musterten wir stolz unser Werk. Wir wollten ins Wasser und uns den ganzen Sand abwaschen, ich zog Colm seine Schwimmflügel an und lief mit ihm ins Wasser. Kian war schon drin. Es war super lustig doch nach einiger Zeit wurde mir kalt und ich ging raus. Die beiden blieben noch drin, ich setzte mich auf mein Handtuch und beobachtete sie. Es war echt süß und als sie mir beide zuwinkten, winkte ich zurück. Nach ungefähr einer halben Stunde, kamen auch die beiden raus, Kian setzte sich auf sein Handtuch und ich wickelte Colm in seins ein und setzte ihn auf meinen Schoß. Ich holte die Kekse raus, die ich heute morgen gekauft hatte und bot sie den beiden an. Sie bedankten sich und gemeinsam aßen wir alle auf. Die Zeit war schon wieder wie im Fluge vergangen und wir packten unsere Sachen zusammen. "Hast du heut schon was vor?" fragte Kian mich, während wir zusammenpackten "Nein wieso?" "Ich wollte heut abend die Stadt unsicher machen und meine Schwester ist zu jung, mit meinen Eltern will ich nicht und alleine macht das nicht soviel Spaß. Da dacht ich mir, du willst vielleicht mitkommen." "Klar wieso nicht." "In welchem Hotel wohnst du?" "Im Hotel Rosella." "Oh dann hab ich es ja gar nicht weit, ich wohne direkt neben deinem im Hotel La Mar." "Wann soll es losgehen?" "Ich komm dich um neun Uhr abholen okay?" Ich nickte "Ich wart dann in der Lobby auf dich." "Na dann bis heut abend und wir sehen uns morgen?" sagte ich zu Colm gewandt. Der nickte und ich drückte ihn, danach wandte ich mich wieder zu Kian umarmte ihn auch kurz und ging dann Richtung Hotel. Ich musste die ganze Zeit lächeln, wenn ich an heut Abend dachte. Ich Duschte heut wieder etwas länger und zog mich an. Ich ging zum Kleiderschrank und guckte, was ich nachher anziehen sollte. Ich entschied mich für einen Jeansrock und einem knappen Top. Ich legte die Sachen raus, suchte noch die Sandalen und ging dann runter essen. Nach zwanzig Minuten, war ich wieder in meinem Zimmer. Ich zog mir die Sachen an und fönte mir die Haare kurz, da sie noch nicht ganz trocken waren. Ich lies sie einfach über die Schulter fallen. Danach schminkte ich mich ein bißchen und suchte verzweifelt mein Handy. Als ich es nach langem suchen gefunden hatte, schrieb ich meinen Eltern kurz eine SMS die allerdings nur enthielt, dass es mir gut geht und es hier schön ist. Dann waren es auch schon fünf vor neun und ich nahm meine Tasche, steckte mir noch schnell was Geld und das Handy ein und ging dann runter. Ich gab den Schlüssel ab und ging Richtung Lobby. Da sah ich auch schon Kian. Man in Kleidung sah er auch verdammt gut aus. Ich begrüßte und umarmte ihn. "Wow du siehst gut aus." sagte er und sah mich von oben bis unten an. Ich wurde leicht rot "Danke du siehst aber auch nicht schlecht aus." er lächelte mir dankend zu "Und wo gehen wir hin?" fragte ich, als wir draußen standen. "Ich hab an der Rezeption gefragt, sie meinte hier rechts runter wären einige Clubs." "Dann auf ins Getümmel." Wir gingen rechts runter und Tatsächlich, nach einigen Minuten kamen auch schon einige Clubs. Wir gingen in einen rein und setzten uns erst mal an die Theke. Kian gab mir einen Drink aus und ich bedankte mich. "Was ist eigentlich deine Lieblings Musik oder Band?" fragte er. "ich hab ehrlich gesagt nicht soviel Ahnung davon, ich hatte sehr viel Streß in der letzten Zeit und wenn ich nicht in der Schule war oder lernte, war ich bei meinem Pflegepferd." gab ich zu. "Und bei dir?" wollte ich wissen "Ach ich hab da keine genaue Gruppe oder so ich mag fast alles." Es lief gerade ein neues Lied an "Das zum Beispiel finde ich ganz gut. Ich weiß zwar ehrlich gesagt nicht von wem das ist aber es gefällt mir." sagte ich. Kian grinste "Warum grinst du so?" wollte ich wissen "Nichts, das Lied ist von Westlife und heißt "When you’re looking like that." ich finds auch ganz O.k." "Na dann lass uns mal tanzen." sagte ich und zog ihn mit auf die Tanzfläche. Nach einer Weile konnte ich nicht mehr und ging zurück zur Theke, gefolgt von Kian. Wir gingen noch in andere Clubs und Tanzten. Um halb zwei konnte ich nicht mehr und Kian brachte mich zum Hotel zurück. Ich verabschiedete und bedankte mich für den schönen Abend und ging hoch in mein Zimmer. Nachdem ich mich fertig gemacht hatte, schlief ich direkt ein. Müde stand ich auf, als der Wecker nicht nachgeben wollte. Ich machte mich langsam fertig und ging langsam runter, um langsam zu frühstücken. Oben machte ich mich jetzt schon wieder munterer, schneller fertig und bevor ich zum Strand ging, kaufte ich wieder eine Packung Kekse. Heute war ich die letzte Kian lag auf seinem Handtuch und Colm spielte mit einem Auto, was eigentlich für die Badewanne ist. Als er mich sah, legte ich schnell meinen Finger auf den Mund und deutete auf Kian. er stand auf und schlich genauso wie ich auf Kian zu. Ich zählte mit den Fingern bis drei und dann stürmten wir auf ihn. Er sprang auf und der schock stand ihm ins Gesicht geschrieben. Colm und ich lachte wie verrückt und Kian schnappte mich und lief mit mir auf dem Arm ins Wasser. "Nein ich hab noch meine Sachen an. Hilfe" "Die trocknen schnell, du hast eine Strafe verdient." Er lief ins Wasser und als er bis zu den Oberschenkeln drin stand lies er mich einfach fallen. Danach rannte er schnell raus und legte sich wieder auf sein Handtuch. Ich stellte mich über ihn, so dass ich ihn naß tropfte. Ich zog mir das T-Shirt und die Hose aus, legte sie in die Sonne und mich aufs Handtuch. Danach gingen wir aber wieder ins Meer und spielten mit einem Ball, den Colm mitgebracht hatte. Kian warf ihn immer so, dass er kurz vor mir aufs Wasser fiel und mich voll spritzte. Das versuchte ich auch, hab es aber irgendwie nicht geschafft und einmal ist er nur Haarscharf nicht in Kians Gesicht gelandet, weil er schnell untergetaucht ist. Ich entschuldigte mich, konnte aber nicht aufhören zu lachen. Danach machten wir auf Colms Wunsch hin ein Wettschwimmen und natürlich gewann immer Colm. Als wir wieder raus gingen, legten wir uns alle in die Sonne. Colm cremte ich aber vorher lieber ein, auch wenn er das nicht so toll fand. Nachdem wir wieder trocken waren, gingen wir ein bißchen weiter, wo keiner mehr lag und spielten Fußball. Colm und ich gegen Kian wir haben natürlich gewonnen, keine Frage. Nach 1 ½ Stunde waren wir außer Atem und Colm konnte nicht mehr, mir war vorhin schon aufgefallen, dass er heute irgendwie ziemlich müde war. Wir legten sein Handtuch in den Schatten und er legte sich drauf, Kian und ich legten uns in den Sand zu ihm und nach ein paar Minuten war Colm eingeschlafen. Wir standen auf und ich sagte leise: "Wer zuerst dahinten an der Kugel ist." Ich war schon lange losgelaufen und hatte einen riesen Vorsprung. Ich hielt triumphierend den Arm hoch und wartete auf Kian, der nach einigen Minuten auch endlich ankam. "Ich hab gewonnen." "Das war auch unfair, jetzt mal richtig, von hier bis zur nächsten Boje und wieder zurück." Ich nickte. "Eins zwei drei" und los ging es. Ich lag schnell zurück, also drehte ich schon auf halbem Weg um und schwamm zurück. Wieder wartete ich auf Kian, der mich erstaunt ansah, "Ich hab gar nicht gemerkt, dass du mich überholt hast." "Echt nicht, da vorne hab ich dich überholt." Ich zeigte auf die Stelle, wo ich umgedreht habe und konnte mir nur schwer das lachen verkneifen. Doch dann konnte ich nicht mehr als ich Kians Gesichtsausdruck sah und prustete los. "Du hast mich schon wieder reingelegt." lachte er und zog mich an den Beinen durchs Wasser. "Und was kriegt der Sieger?" fragte er und lies mich wieder los. "Mh das muss ich mir noch überlegen, wenn wir uns das nächste mal sehen kriegst du was." Nach einer Weile schwamm ich wieder zurück und ging raus. Colm war inzwischen wieder wach geworden und hatte sein Handtuch wieder zu unseren gelegt. Als wir alle einigermaßen trocken waren, aßen wir wieder Kekse. Diesmal wollte ich nicht so lange bleiben und verabschiedete mich schon um fünf Uhr. Im Hotel angekommen, ging ich erst mal Duschen und zog mich an. Danach suchte ich meine Schreibzeug, und ein Blatt Papier und als ich schließlich welches fand, setzte ich mich an den Tisch und überlegte was ich schreiben soll. Oben schrieb ich groß URKUNDE drüber, darunter kam dann "beim Wettschwimmen, im Spanienurlaub 2001, belegte Kian....... (den Nachnamen wusste ich nicht) den 1.Platzt Ich setzte meine Unterschrift drunter und malte noch ein bißchen rum, Palmen Strand Sonne und so weiter. Stolz legte ich mein Werk auf den Tisch und da klopfte es auf einmal an der Tür. Ich ging hin und Kian stand vor mir. Ich guckte mich an und lächelte, ich hatte eine Sporthose und ein weites T-Shirt an. "Oh hallo komm erst mal rein." "Danke" er kam rein und ich schloß die Tür wieder. Ich nahm schnell die Urkunde vom Tisch und deutete ihm, dass er sich setzten soll. "Was machst du denn hier?" ich ging schnell zum Nachttisch und legte die Urkunde dort ab, danach ging ich wieder zu Kian und setzte mich ihm gegenüber in einen Sessel. "Ich wollte dich fragen ob du nicht Lust hast mit mir was essen zugehen? Ich kann doch nicht zulassen, dass du jeden Abend alleine essen musst!" er grinste mich an. "Warum eigentlich nicht, ich hasse es nämlich alleine zu essen. Und weil du mich gerade vor dem alleine essen rettest, hab ich was für dich." "Ach ja was denn?" "Du musst mir erst sagen wie du mit Nachnamen heißt." er sah mich wieder etwas erstaunt an und meinte dann: "Dann muss du mir aber auch deinen verraten." Ich nickte und er sagte: "Ich heiße Kian Egan." Ich nahm den Stift und ging zur Urkunde währenddessen sagte ich ihm meinen Namen. Ich schrieb schnell Egan hinter Kian und ging auf ihn zu. "Ich hab dir ja gesagt, dass du was bekommst, wenn wir uns das nächste mal sehen. Ich gab ihm die Urkunde und verschwand mit ein paar Sachen, die ich vorher schon auf mein Bett gelegt hatte im Bad. Ich zog mich schnell um und bürstete mir noch mal die Haare und ging wieder raus. Ich suchte meine Schuhe und zog auch diese an, bevor ich zu Kian ging. Er stand auf, umarmte mich "Danke, dass ist wirklich süß. Ich werde diese Urkunde in ehren halten und sie Zuhause aufhängen." Ich lachte und fragte schließlich, ob es los gehen könnte. "Ja ich bin bereit und wo willst du hin?" "Ich hab irgendwie wahnsinnige Lust auf Pizza und du?" wir waren raus gegangen und ich hatte das Zimmer abgeschlossen. "Pizza hört sich gut an." Ich sagte an der Rezeption Bescheid, dass ich Auswerts essen gehe und gab den Schlüssel ab. Wir fanden schnell eine Pizzeria und gingen rein. Nachdem wir bestellt hatten fingen wir wieder an zu erzählen. "Weißt du schon was du jetzt machen willst?" "Ja ich möchte gern eine Ausbildung zur Erzieherin machen." "Du kannst gut mit Kinder umgehen, dass ist bestimmt das richtige für dich." "Danke. Ich mag Kinder und will schon lange Erzieherin werden, obwohl meine Eltern nicht begeistert davon sind." "Wieso nicht?" "Die denken nur ans Geld und sie meinen ich soll Studieren, schließlich habe ich Abitur und dass müsse ich nutzten." "Du musst selber entscheiden, was du machen willst. Es ist immerhin deine Zukunft. Lass dich da nicht bequatschen." "Danke, dass werde ich nicht. Was machst du so?" bevor er antworten konnte, kam die Kellnerin und brachte unsere Pizzen. Wir fingen an zu essen und ich vergass die Frage. Nachdem wir fertig waren, gingen wir zurück. Mir war etwas kalt und Kian legte seinen Arm um mich. Um jetzt mal ganz ehrlich zusein, genau so was habe ich letzte Nacht geträumt und ich genoß es. Als wir vor meinem Hotel standen, fragte ich ihn ob er noch mit hoch kommen wolle und er nickte. Gemeinsam gingen wir in mein Zimmer. Kian setzte sich hin und ich zog mich im Bad schnell wieder um. Die Sachen sind einfach bequemer. Ich setzte mich aufs Bett, so dass ich Kian angucken konnte. "Diese Shorts sind echt sexy." sagte er und grinste frech, aber nicht lange. Schon hatte er ein Kissen von mir im Gesicht, ich sprang auf und lief ums Bett, denn das Kissen kam zurück geflogen. Kian nahm sich die Kissen vom Sofa und ich mir vom Bett. Schon war eine Kissenschlacht im Gange. Erschöpft lagen wir auf dem Bett und sahen uns direkt in die Augen und eh ich mich versah küssten wir uns zärtlich. Wir küssten uns und kuschelten noch etwas bevor Kian gehen musste. Er gab mir noch einen Abschiedskuss und ging dann Richtung Fahrstuhl. Wow war das schön, ich bin total verliebt, ich hätte nie gedacht, dass ich mich noch mal verlieben könnte aber mit Kian ist das was ganz besonderes.

Ich machte mich fürs Bett fertig und schlief Glücklich ein. Ich war wieder eher wach als mein Wecker und munter machte ich mich fürs Frühstück fertig. Ich war wieder in meinem Zimmer, das frühstücken ging schnell, denn ich hatte gar keinen richtigen Hunger. Ich wollte gerade meine Sachen packen, da klopfte es an der Tür. Kian stand vor mir und lächelte mich an, als ich die Tür öffnete. Ich lächelte zurück und er gab mir einen langen Kuss. Ich zog ihn ins Zimmer und schloß die Tür, drinnen küssten wir uns wieder lange. ""Guten morgen mein Schatz. Colm kann heut leider nicht zum Strand kommen. Er, meine Eltern und meine Schwester fahren irgendwo hin." "Warum fährst du nicht mit?" "Wie soll ich das mit meinem Gewissen vereinbaren? Eine so schöne Frau alleine zulassen. Außerdem muss doch jemand auf dich aufpassen." " Und du meldest dich freiwillig dafür?" "Ja aber wenn du nicht willst kann ich auch wieder gehen." Ich zog ihn an mich und küsste ihn. "Wenn du schon mal da bist." Ich ging zum Kleiderschrank und suchte ein passendes T-Shirt. "Was wollen wir denn machen?" fragte ich, während ich ein Spaghettishirt raus kramte. "Ich hab ein Auto gemietet und wenn du willst, können wir uns Spanien mal angucken." "Das klingt gut, wir können ja unten an der Rezeption nach ein paar Sehenswürdigkeiten fragen." Er nickte und ich ging ins Bad um mich umzuziehen. Ich nahm meine Tasche mit meinem Handy und meinem Portemonnaie und zusammen gingen wir runter. Ich gab den Schlüssel ab und fragte nach ein paar Sehenswürdigkeiten. Die Frau schrieb uns einige auf und gab uns eine Karte, wo diese alle drin standen.

Wir guckten uns einige von ihnen an, gingen Eis essen, schlenderten am Strand entlang und hatten viel Spaß. Als es später wurde fuhren wir zurück und weil es schon dunkler geworden war, liefen wir zum Strand, setzten uns eng aneinander gekuschelt in den Sand und beobachteten einen schönen Sonnenuntergang. Die Sonne war schon fast weg und wir begannen uns leidenschaftlich zu küssen. Nach einigen Minuten, stand ich auf und zog ihn hoch. Wir liefen zum Hotel und hoch in mein Zimmer. Dort angekommen, setzten wir unsere Küsse fort, wir wurden immer leidenschaftlicher und zärtlicher. Am nächsten Morgen wachte ich in Kians Armen auf. "Kian, guten Morgen" Ich gab ihm einen Kuss und er wurde wach. "Guten Morgen mein Schatz" jetzt gab er mir einen Kuss. "Ich glaube du solltes lieber mal zu dir gehen, deine Mum macht sich bestimmt schon sorgen." sagte ich, während ich aufstand er war auch aufgestanden. "Stimmt. Ich geh aber nur wenn du mir versprichst, das wir uns heute noch sehen." "Ich denke, dass läßt sich einrichten. Nachdem wir uns gestern so gebildet haben, gehe ich heut wieder an den Strand." Er nickte, gab mir einen langen Kuss und ging dann. Ich legte mich auf mein Bett und lies alles erst mal Revue passieren. Ich musste die ganze Zeit blöd grinsen, als ich daran gedacht hab, die Leute beim Frühstück haben bestimmt gedacht, ich hätte einen an der Waffel. Aber ich konnte es mir einfach nicht verkneifen, ich war nun mal verliebt. Ich packte meine Sachen und machte mich für den Strand fertig. Ich stand unten vor der Rezeption "Hy du strahlst ja heute so ist was passiert?" fragte Maike, die hinter der Rezeption stand, mit der ich mich inzwischen angefreundet hatte und mich immer mit ihr unterhielt, wenn ich zu früh fürs essen war oder meinen Schlüssel abholte bzw. abgab. Ich nickte nur "Hat das was mit dem Blonden zu tun, mit dem du gestern rauf gegangen bist und der heut Morgen aus dem Hotel geschlichen ist?" fragte sie neugierig weiter. "Ich glaub ich bin richtig verliebt" sagte ich nachdem ich wieder genickt hatte. Sie strahlte mich an und wünschte mir noch viel Spaß.

Ich ging zum Strand und wieder waren die beiden noch nicht da. Ich legte mich in die Sonne und genoß die Wärme. "Hallo Kim Hallo" hörte ich und sah Colm auf mich zulaufen. Er drückte mich und setzte sich dann vor mich in den Sand. "Kian kommt gleich, der muss noch telefonieren." sagte er und begann mir mit leuchtenden Augen von gestern zu erzählen. Er war in einem Freizeitpark und wie es sich anhörte war es toll. "Was habt ihr gestern gemacht?" fragte er, nachdem er fertig erzählt hatte. "Wir haben uns Spanien angeguckt, alte Kirchen, ein altes Schloß und so was." "Und was habt ihr in der Nacht gemacht? Kian kam nämlich erst heut morgen wieder." Ich wurde leicht rot "Ja, wir waren danach noch bei mir und haben uns unterhalten, dann waren wir so müde und Kian hat auf meinem Sofa geschlafen." damit gab sich Colm anscheinend zufrieden, denn er ging weiter nach vorne und spielte im Sand. Da kam auch schon Kian, er setzte sich neben mich und gab mir einen Kuss. Ich erzählte ihm kurz was ich Colm erzählt hatte, damit er ihm nichts anderes erzählt. Es war mal wieder ein lustiger Tag aber ich war ziemlich müde, ich hatte ja nicht viel geschlafen. Ich ging also schon um vier wieder zurück, nachdem ich mich verabschiedet und Kian ins Ohr geflüstert hatte, dass er später vorbei kommen kann wenn er will.

Ich ging zurück zum Hotel, "Na was ist jetzt mit dem blonden?" fragte Maike neugierig, als sie mir meinen Schlüssel gab. "Vielleicht kommt er heute Abend wieder." sie lächelte mich an und nach einer halben Sunde Schwärmerei, wie süß sein lächeln ist, wie schön seine blauen Augen sind und so weiter, ging ich hoch. Es standen zwei Gäste hinter mir und Maike musste weiterarbeiten. Ich legte mich für 1 ½ Stunden hin, noch etwas verschlafen ging ich runter und aß zu Abend.

Ich legte mich aufs Bett und dachte über dies und das nach. Ich wurde durch mein Telefon aus den Gedanken gerissen, ich sprang auf und nahm den Hörer. "Hallo?" "Hallo mein Schatz." "Oh hy Kian. Wo bist du gerade?" "Rate mal" "Moment es hat gerade an der Tür geklopft." mit dem Hörer in der Hand ging ich zur Tür und machte auf. Kian stand vor mir mit seinem Handy am Ohr. Ich nahm den Hörer und hielt ihn auch wieder ans Ohr. "Und wer war an der Tür?" fragte er grinsend. "Ach nur ein junger gutaussehender süßer Mann. Darum muss ich jetzt auch leider Schluß machen. Bye. "Bye" Ich nahm denn Hörer und legte auf, Kian legte ebenfalls auf . Er stand vor mir und lächelte mich an, er sah so verdammt süß aus, ich konnte nicht anders und gab ihm einen langen leidenschaftlichen Kuss. Wir gingen ins Zimmer, aber unsere Lippen lösten sich nicht voneinander. Nachdem wir es doch geschafft hatten, uns voneinander zu trennen, gab er mir eine Flasche Wein. Ich holte zwei Gläser und nach kurzem suchen hielt ich ihm die Flasche wieder hin, zusammen mit einem Flaschenöffner. Er öffnete die Flache und schenkte etwas in die Gläser, die ich ihm hinhielt. Danach gab ich ihm ein Glas und stellte die Flasche auf den Tisch, ich ging raus auf den Balkon. Kian stellte sich hinter mich und legte seine Arme um meine Hüften, ich lehnte mich an ihn und er legte sein Kinn auf meine Schulter, so dass sein Kopf neben meinem war. So standen wir eine ganze Weile da und guckten uns erneut den schönen Sonnenuntergang an. Es war ein schöner Abend und eine. Der morgen verlief ähnlich wie der gestrige. Eigentlich verliefen die nächsten zwei Tage gleich, wie die vorherigen, tagsüber waren wir am Strand, ich plauderte viel mit Maike und abends kam Kian und wir hatten eine schöne Zeit.

"Wir gehen heut alle zusammen essen und ich hätte dich gerne dabei. Hast du Lust?" fragte Kian, als wir wieder am Strand waren. "Klar, ich komm gerne mit." als Colm das hörte, freute er sich und erzählte mir, wie lieb seine Eltern und seine Schwester sind. Ich musste lachen und drückte den kleinen, der auf meinem Schoß saß.

Nach einem kleinen Gespräch mit Maike, mit der ich mich richtig angefreundet hatte, sie wusste fast alles von mir und ich fast alles von ihr, ging ich hoch und machte mich fertig. Um kurz vor acht kam Kian und holte mich ab. Vor dem Restaurant sahen wir die anderen und als Colm uns sah, kam er direkt angelaufen. Ich ging ihn die Hocke und er fiel mir um den Hals. Ich stand wieder auf und hatte Colm auf dem Arm, weil er mich nicht mehr loslassen wollte. Wir gingen weiter und begrüßten die anderen, Kian stellte uns alle kurz vor und wir gingen rein. Wir setzten uns an einen großen Tisch und kamen schnell ins Gespräch, sie waren alle sehr nett und ich verstand mich gut mit ihnen. Mit Kians Schwester, verstand ich mich sogar sehr gut, ich glaub sie war froh, dass ich da war, die ganze Zeit nur mit zwei Brüder und der Mutter will man ja auch nicht alles erzählen. Also verschwanden wir erst mal auf der Toilette. Sie erzählte mir, dass sie einen Jungen kennengelernt hat, darum war sie auch nie mit zum Strand gekommen. Sie wollte sich gerne mal mit ihm treffen, aber nicht unbedingt wenn ihre Eltern dabei sind, und alleine würden sie das nicht erlauben. Wir heckten kurz einen Plan aus und gingen dann wieder zurück. "Das hat aber lange gedauert" sagte ihr Vater. "Ja es war ein ganz schöner Betrieb." flunkerte sie, sie zwinkerte mir kurz zu und ich setzte mich wieder neben Kian.

"Colm ist total begeistert von dir." sagte er jetzt an mich gewandt, "Ja ist er das?" fragte ich sichtlich erstaunt. "Er schwärmt uns schon von dem Tag, wo ihr euch kennengelernt habt, von dir vor. "Oh danke, ich mag Colm auch sehr." ich drehte mich zu Colm, der auf der anderen Seite von mir saß und stupste ihn mit dem Finger auf die Nase und lächelte ihn an.

"Nicht nur Colm ist von dir begeistert." sagte Patricia und lächelte erst mich dann Kian an. Ich wurde leicht rot und lächelte zurück, dann schaute ich zu Kian, der auch rot geworden war und wir mussten beide grinsen.

Wir gingen wieder zurück, Richtung Hotel und an der Stelle, wo ich rechts musste und die Egans links, blieben wir stehen. Wir verabschiedeten uns und Kian kam noch mit mir, aber vor dem Zimmer, lies ich ihn schwere Herzens nach vielen Küssen gehen. Ich ging in mein Zimmer, entschloß mich dann aber wieder runter zur Rezeption zugehen. Maike hatte in fünf Minuten Schluß und da sie nichts vorhatte, gingen wir danach in die Hotelbar. Es war ein lustiger und langer abend und als Maike merkte, dass es schon zwei Uhr war, verabschiedete sie sich schnell. Sie musste morgen wieder arbeiten und wollte wenigstens etwas schlafen. Nachdem sie weg war, ging auch ich wieder hoch und legte mich schlafen. Ich wachte alleine auf, aber beim Gedanken, Kian gleich wiederzusehen, wurde ich putzmunter und ging frühstücken. Nach einer halben Stunde, war ich auf dem Weg zum Strand. Ich setzte mich auf mein Handtuch und beobachtete die Leute. Nach ein paar Minuten sah ich auch schon Kian, Colm und Mariella auf mich zukommen. Sie setzten sich neben mich und Colm verschwand direkt vorne am Meer.

Ich gab Kian einen Kuss und stand auf, dabei zog ich Mariella mit hoch. "Komm wir gehen was am Strand entlang." sagte ich zu Mariella und hackte mich bei ihr ein. Kian, der auch aufgestanden war, guckte mich verwirrt an. Ich lächelte und erklärte ihm, dass wir Frauengespräche führen müssen. Er war zwar etwas enttäuscht, dass er nicht mit durfte aber nach einem Kuss, lief er zu Colm. Mariella und ich gingen los und unterhielten uns über den kommenden Abend. "Kim darf ich dich mal was fragen?" fragte sie, nachdem wir alles besprochen hatten. "Klar, was willst du denn wissen." "Liebst du meinen Bruder wirklich?" "Ja das tue ich." sagte ich ohne zu überlegen "Weißt du ich hab schon mal jemanden geliebt, wir waren schon 4 ½ Jahre zusammen. Dann hat er mich mit meiner besten Freundin betrogen. Ich hab die beiden erwischt und ich dachte echt mein Herz zerbricht. An einem Tag, gleich den Freund und die beste Freundin zu verlieren, ist hart und ich habe mich zurückgezogen. Ich dachte, ich könnte nie wieder jemanden vertrauen, geschweige denn lieben. Aber bei Kian ist es dann doch passiert, ich habe mich in ihn verliebt und ich vertraue ihm. Es ist schön jemanden wie ihn zu haben und ich bin dankbar dafür, dass ich ihn kennengelernt habe." erzählte ich, inzwischen schon ganz in Gedanken. Durch das "Ach muss liebe schön sein" wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. Erst jetzt bemerkte ich, dass ich das gerade alles Mariella erzählt hatte, "Du darfst Kian aber nichts davon erzählen! Ja?" sagte ich schnell. Sie nickte, wir liefen zurück und liessen uns auf unsere Handtücher fallen. Mariella packte ihre Sachen zusammen und verschwand, sie musste ja Michael Bescheid sagen. Nach einer Stunde, machte ich mich auch wieder auf den Weg zurück zum Hotel. Ich hatte vorher noch mit Kian ausgemacht, dass er heute Abend zu mir kommt und ihm kurz erzählt, dass nicht nur er kommt.

Ich hatte gerade alles fertig und mich umgezogen, als es auch schon klingelte. Mariella stand vor der Tür, sie sah gut aus, war aber ganz aufgeregt. Wir setzten uns auf das Sofa und erzählten so dies und das aber es dauerte nicht lange, da klingelte es erneut. Ich machte wieder auf und ein Jugendlicher stand vor mir, "Hy ich bin Michael, Mariella hat gesagt ich soll hierher kommen." sagte er "Ja komm rein ich bin übrigens Kim." ich machte die Tür weiter auf und lies ihn rein kommen. Er setzte sich auch aufs Sofa und ein unangenehmes Schweigen herrschte. Um etwas dagegen zu tun, fragte ich Michael, was er so macht, wo er herkommt und so weiter. Bis es zum dritten mal klingelte, ich stand wieder auf und diesmal war es wie erwartet Kian. Wir küssten uns und gingen wieder rein. Er begrüßte die anderen beiden und setzte sich auf den Sessel. Auch er fragte Michael einige Sachen, aber eher aus sorge um seine Schwester. Als endlich ein Thema angesprochen wurde, wo Mariella auch mitreden konnte, verfielen die beiden in eine Unterhaltung und ich sagte Kian, dass er draußen auf den Balkon gehen soll, ich würde auch gleich kommen. Ich holte noch was zutrinken und stellte es auf den Tisch. Grinsend, weil die beiden irgendwie süß aussahen, ging ich raus auf den Balkon. Kaum war ich draußen, wurde ich von Kian, der sich in einen großen Stuhl gesetzt hatte, auf seinen Schoß gezogen. "Wir haben uns noch gar nicht richtig begrüßt." sagte er leise. "Dann müssen wir das schnell nachholen." sagte ich ebenfalls leise und wir begannen uns lange und innig zu küssen. Wir saßen die ganze Zeit auf dem Stuhl und wenn wir uns nicht küssten, legte ich mich an Kian und wir sagten kaum was. Ich fühlte mich einfach nur wohl bei ihm, in seinen Armen.

Nach einer ganzen Weile, gingen wir rein, um nach Mariella und Michael zu gucken. Wir unterhielten uns alle noch was, bis es schon zwölf Uhr waren und Michael nach Hause musste. Kian und Mariella gingen nach einer halben Stunde ebenfalls.

Müde lies ich mich ins Bett fallen und schlief auch direkt ein. Ich war fertig umgezogen und hatte schon gefrühstückt, als ich auf meine Uhr schaute. Kian wollte mit mir reden und heute Tagsüber zu mir kommen. Es war noch früh, mir fiel ein, dass ich mich schon lange nicht mehr bei meinen Eltern gemeldet habe und ging zum Telefon. Ich wählte und während ich verbunden wurde, machte ich den Fernseher an und schaltete hin und her. Ich schaltete auf Viva und weil da Musik kam lies ich das Programm. Das hatten wir bei uns gar nicht, schade eigentlich es kamen nämlich einige gute Lieder.

Obwohl ich schon mit telefonieren fertig war, meinen Mum hat sich riesig gefreut mich zu hören und wir haben lange telefoniert, lies ich den Fernseher im Hintergrund weiter laufen. Ich war gerade dabei mein Bett zumachen, als ich den Moderator hörte "Und jetzt, Westlife mit When you‘re looking like that." Ich lief zum Fernseher, denn ich erinnerte mich an die Disco, wo dieses Lied auch lief und Kian mir sagte wie es heißt. Da ich echt gut fand, wollte ich es mir noch mal genauer anhören und vor allem ansehen. Ich setzte mich also vor den Fernseher und traute meinen Augen nicht, da sah ein Typ genauso aus wie Kian. Ich ging ganz nah an den Fernseher und da, auf der Jacke von diesem Typ stand "Kian", dass kann doch nicht sein. Das muss ein blöder Zufall sein, obwohl wenn ich’s nicht besser wüsste, würde ich schwören, dass das Kian ist. Ich hatte mich wieder etwas weggesetzt und das Lied genau verfolgt. Das süße lachen, die Augen alles deutete darauf, dass es wirklich Kian war aber das konnte einfach nicht sein. "Nach dem Durchbruch in Germany, mit "Uptown Girl" haben die fünf Iren auch mit dieser Single einen Riesen Erfolg gefeiert. Wir sind gespannt auf das nächste Werk von Shane Filan, Bryan McFadden, Mark Feehily, Nicky Byrne und Kian Egan." Was Kian Egan, fünf Iren, jetzt war es eindeutig es musste Kian gewesen sein.

Ich wusste nicht was ich machen oder denken sollte. Kian, mein Kian bei einer erfolgreichen Band, dass konnte einfach nicht sein. Ich wusste nicht ob ich mich darüber freuen sollte oder enttäuscht, dass er es mir nicht gesagt hatte. Da fiel mir auch die erstaunten Blicke ein, als ich ihn Sachen gefragt hatte, nun konnte ich sie mir erklären.

Ich nahm mir wieder das Telefon und wählte die Nummer, um zur Rezeption zukommen. "Guten Tag, was kann ich für sie tun?" "Maike?" "Kim was ist los?" Ws mache ich hier eigentlich, in Gedanken versunken, legte ich ohne etwas zusagen wieder auf. Nach einigen Minuten hörte ich dann was an der Tür ich bekam Panik, was wenn es Kian war, was sollte ich sagen, wie sollte ich mich verhalten. Doch meine Gedanken schwanden, als die Tür aufging und Maike auf mich zu gestürmt kam. Sie nahm mich in den Arm und ich heulte los, ich kann noch nicht mal sagen warum, ich fühlte mich irgendwie belogen und die Gedanken an meinen Ex-Freund und meine damalige beste Freundin kamen wieder und verschlimmerten das Gefühl. Nachdem ich mich einigermaßen beruhigt hatte, erzählte ich Maike was los war. Als ich fertig war, hörte ich wieder was an der Tür, doch bevor ich etwas sagen konnte, war Maike schon aufgesprungen und hatte aufgemacht. Kian kam rein und guckte erschrocken als er mich sah. Er kam auf mich zu, doch ich sprang auf, lief ins Badezimmer und schloß ab. Ich wollte jetzt alleine sein, draußen hörte ich Kian und Maike reden, verstand aber nicht was. Nach einigen Minuten klopfte es an der Tür "Hy Kim ich bins Maike, lass mich bitte rein." Ich ging zur Tür und schloß wieder auf, dann setzte ich mich wieder auf den Boden und zog die Knie unter mein Kinn. "Kian meint, dass es ihm leid tut. Er wollte es dir heute sagen und er hat eine Überraschung für dich. Du musst gar nicht mit ihm reden, du sollst nur mitfahren." Ich guckte hoch und schüttelte den Kopf "Ich kann nicht, ich kann einfach nicht. Er soll jetzt gehen." Maike ging wieder raus und nach fünf Minuten kam sie zurück. "Es hat ihn schwer getroffen, dass du nicht mehr mit ihm reden willst. Er liebt dich wirklich sehr, er hat sogar geweint." Sie hatte ihren Arm um mich gelegt, ich lehnte mich an sie und konnte meine Tränen auch nicht zurück halten. "Was habe ich getan, was wenn ich Kian jetzt verliere, er ist was ganz besonderes und ich liebe ihn doch. Aber..." mehr konnte ich nicht sagen. Nach weiteren fünf Minuten stand Maike wieder auf und zog mich mit hoch. "Du legst dich jetzt ins Bett und schläfst ne Runde. Ich muss wieder Arbeiten, aber wenn ich Schluß hab, komme ich wieder." Sie legte mich aufs Bett und verschwand dann. Nach einer halben Stunde war ich wieder wach. Ich stand auf und eher per Zufall, sah ich einen Brief kurz vor der Tür auf dem Boden liegen. Ich ging auf ihn zu und hob ihn hoch. Ich legte mich wieder aufs Bett und öffnete den Brief. Ich begann ihn zu lesen :

Hy Kim

Es tut mir leid, dass du es auf diesen Weg erfahren hast. Aber als ich merkte, dass du wirklich nicht weißt wer ich bin, wußte ich nicht wie ich es dir sagen soll. Außerdem glaub ich, wollte ich es selber für einige Zeit vergessen und einfach ein "normales Leben" haben. Mit DIR. Ich bin oft ausgenutzt worden, weil ich eben berühmt bin. Aber bei dir ist das was anderes, ich habe dich beobachtet, wie du und Colm eine Wasserschlacht hattet(am ersten Tag) und ich wusste direkt, du bist was besonderes. Als wir dann zusammen Ausgegangen sind, hab ich mich in dich verliebt und als du meinen Kuss auf dem Bett erwidert hast, wusste ich, dass du auch so fühlst wie ich. Weil du nicht wusstest, wer ich bin, wusste ich auch, dass du dich in mich, Kian Egan und nicht in den Kian von Westlife verliebt hast.

Nachdem du mit Mariella spazieren warst, hat sie mir gesagt, ich soll dir die Wahrheit sagen, und ich dürfte dir niemals weh tun. Ich habe ihr geantwortet, dass ich dir nie weh tun könnte und war verwirrt über das was sie gesagt hatte. Ich wollte den Abend aber nicht kaputt machen und es dir heute sagen. Aber wie es aussieht, hab ich dir doch weh getan. Ich dachte nicht, dass es wichtig ist ob ich jetzt bei Westlife bin oder nicht aber ich habe mich wohl geirrt. Mariella hat mir von eurem Gespräch erzählt und du glaubst jetzt bestimmt, dass du mir nicht vertrauen kannst und das ich dich auch belügen werde. Aber das werde ich nicht ich werde dir immer die Wahrheit sagen egal wie diese aussieht. Ich hoffe nur du gibst mir noch eine Chance und ich kann es dir beweisen. Ich will dich nicht verlieren, denn ich liebe dich über alles. In liebe Kian.

Ich konnte manche Sachen nur schwer lesen, Kian hatte wohl geweint und manche Wörter waren verschmiert. Aber als ich fertig gelesen hatte, weinte ich auch. "Ich will dich doch auch nicht verlieren, ich hätte dir auch ohne Brief eine zweite Chance gegeben. Was hab ich nur getan? Ich liebe dich doch noch viel mehr. Ich hab alles kaputt gemacht." sagte ich laut zu mir selbst. Ich setzte mich, immer noch heulend, aufrecht hin und erschrak als ich Kian vor mir sah, heulend aber er lächelte. Ich war so in den Brief vertieft, dass ich gar nicht gehört hatte, dass Maike und Kian rein gekommen waren Ich sprang auf und fiel ihm um den Hals "Es tut mir so leid. Ich weiß nicht was mit mir los war. Ich war nur so verwirrt. Du hast mich ja auch gar nicht angelogen und es ist ja auch nicht wichtig, den Ich liebe dich so oder so. Ich hatte nur Angst." "Wovor hattest du Angst?" "Ach ich weiß auch nicht, dass ich nicht gut genug für dich bin. Oder, dass ich nur ein Urlaubsflirt bin. Ich dachte wenn du so berühmt bist, könntest du alle haben." "Nicht alle aber einige, dass stimmt. Aber ich will dich und nur dich. Und sag oder denk nie wieder das du nicht gut genug für jemanden bist. Ich bin froh, dass ich die letzten Wochen mit dir zusammen sein durfte." Ich konnte nichts mehr sagen, ich gab ihm einen langen Kuss, denn er erwiderte.

"Hy das ist echt rührend aber wir müssen jetzt wirklich los." Ich erschrak erneut, denn ich hatte wieder nicht bemerkt, dass inzwischen vier andere junge Männer rein gekommen waren. Ich lies Kian los und schaute mir die vier an. Sie lächelten mich an, einer hatte leicht rote Augen und wischte sich schnell eine Träne weg. Ich erkannte sie sofort aus dem Video, das war also Westlife. "Hy ich bin Bryan, das ist Nicky Mark und der heißt Shane. Das weißt du ja sicher nicht, weil du uns ja nicht kennst." er guckte gespielt beleidigt und ich musste lachen. Der mit den roten Augen war also Shane, Kian hatte mir viel von ihm erzählt. Er hatte erzählt, dass Shane sein bester Freund ist und er ihn schon sehr lange kennt. "Hy Ich bin Kim. Schön euch kennenzulernen." Wir begrüßten uns alle und als wir fertig waren, fragte Kian "Bist du jetzt bereit, für deine Überraschung?"

"Aber immer doch." gab ich zurück und verzog mich schnell ins Bad um mich noch eben umzuziehen.

Maike hatte Feierabend und durfte auch mitkommen. Im Auto hatten wir alle viel Spaß, die anderen waren sehr nett und wir verstanden uns gut.

Als das Auto anhielt, waren wir vor einer riesigen Halle. Wir gingen zu einer Tür und als wir drinnen waren wurden uns Louis und Anto vorgestellt. Die Jungs mussten sich jetzt umziehen und sich vorbereiten also brachte uns ein Bodyguard in die Halle, wo tausende kreischende Fans waren. Wir standen ganz vorne an der Bühne und der Bodyguard blieb bei uns stehen, damit uns nichts passiert. Nach einer viertel Stunde, ging dass Licht aus und der Lautstärkepegel, stieg noch mal an.

Dann ertönte Musik und es wurde leiser, ich erkannte das Lied sofort, es war When you’re looking like that. Dann ging das Licht wieder an und Shane begann zu singen. Der Song war echt klasse und die Fans sangen mit. Als das Lied zuende war, begrüßte Westlife erst mal ihre Fans. Danach ging Kian einen Schritt nach vorne und sagte. "Jetzt kommt unsere nächste Single, sie heißt Queen of my heart und ich widme diesen Song meiner Queen of my heart." Er sah mir tief in die Auge und mein Herz raste vor Freude. Während des ganzen Lieds, shauten wir uns in die Auge. Mir liefen die tränen über die Wange, aber vor freude.

Nach dem Song bedankten sie sich und gingen von der Bühne. Es kamen noch ein paar andere Bands aber die guckte ich mir nicht mehr an, denn der Bodyguard brachte mich und Maike wieder Backstage. Im Flur, sah ich Shane und Kian, sie standen noch vor der Garderobe und unterhielten sich. Als Kian mich bemerkte, wandte er sich von Shane ab und kam einen Schritt nach vorne. Da konnte mich nichts mehr halten und ich lief los, ich fiel ihm wieder um den Hals. Ich konnte nichts sagen also gab ich ihm einen langen und innigen Kuss. "Ich wollte es dir eigentlich so sagen. Es tut mir leid, dass du es durch den Fernseher erfahren hast." flüsterte er in mein Ohr. "Es ist schon gut, der Song ist Wunderschön und ich danke dir. Ich liebe dich Kian." flüsterte ich zurück, bevor wir uns wieder küssten. Als wir uns wieder voneinander lösten, waren wir alleine auf dem Flur. Die anderen hatten sich wohl verkrümelt. Wir gingen in die Garderobe aber da war auch keiner. Kian zog sich noch um, er hatte immer noch seine Kleider vom Auftritt an. Dann gingen wir raus, um die anderen zu suchen. Am Auto wurden wir von grinsenden Gesichtern empfangen.

Wir fuhren zurück zum Hotel, die anderen wohnten im gleichen wie Kian. Dort angekommen wurde uns nach langer Begrüßung, Gillian, Kerry und Georgina vorgestellt. Die Freundinnen von Shane, Bryan, und Nicky. Mark war noch solo aber das störte ihn im Moment nicht denn er unterhielt sich mit Maike. Die drei waren ebenfalls sehr nett und ich verstand mich auch mit ihnen gut. Nachdem wir uns einige Zeit über Gott und die Welt unterhalten und rum gealbert hatten, schlug Bryan vor noch in einen Club zugehen. Alle waren einverstanden und los ging es. Kian und ich kannten ja schon einige und gingen vor.

Im Club hatten wir wieder viel Spaß, wir tanzten und tranken Drinks. Dann kam ein langsames Lied und Kian und ich tanzten eng aneinander auch die anderen Paare tanzten eng aneinander geklammert und aus dem Augenwinkel sah ich Mark mit Maike tanzen.

Ich fühlte mich rundum wohl und wünschte mir der Moment würde nie vorbei gehen. Wir tanzten noch zwei weitere langsame Lieder so und als danach ein schnelleres Lied kam, tanzten wir auch so weiter. Wir genoßen den Moment und ich vergaß alles um mich herum. Bis ich unsanft aus "meiner Welt" gerissen wurde. Ein Junge hatte mich fast umgelaufen, doch Kian hielt mich fest. Der Junge entschuldigte sich sofort, Kian und ich setzten uns an unseren Tisch. Ich wollte mich gerade auf den Stuhl neben Kian setzten, als er mich auf seinen Schoß zog. Wir schauten uns tief in die Augen und begannen uns zu küssen.

"Hey ihr zwei süssen, dass könnt ihr auch noch später machen. Komm Kim tanz mit mir." hörte ich Bryan und wurde auch schon von Kian weg gezogen. Ich gab ihm noch schnell einen kurzen Kuss und machte dann mit Bryan die Tanzfläche unsicher. Kian kam auch auf die Tanzfläche und tanzte mit Kerry. Nach Bryan musste ich auch noch mit Shane und Nicky tanzen und zum Schluß kam auch noch Mark.

Ich tanzte noch zwei Lieder mit Kian und dann konnte ich beim besten willen nicht mehr. Ich ging zu unserem Tisch und nach wenigen Minuten kamen auch die anderen. Wir lachten noch viel bevor wir uns auf den Weg zurück machten.

Ich legte von hinten meine Arme um Kians Hals und legte meinen Kopf auf seinen Rücken, als er meine Arme nahm und sich nach vorne beugte, so dass ich auf seinem Rücken lag. Er zog mich weiter nach oben, richtet sich wieder auf und lief los. Ich fing an zu kreischen und die anderen lachten sich schief. Dann nahm Bryan seine Kerry auch auf den Rücken und lief hinter uns her. Auch Kerry fing an zu schreien. Die anderen ließen sich den Spaß nicht nehmen und bevor jemand etwas sagen konnte, nahm Shane Gillian, Nicky Georgina und Mark Maike hinten drauf. Da alles so schnell ging und wir uns so erschrocken hatten, fingen wir Frauen alle an zu schreien. Die Männer hatten ihren Spaß und nachdem wir uns wieder gefasst hatten, spielten wir mit und feuerten unsere Freunde an, dass ein paar Leute Kopfschüttelnd an uns vorbei gingen störte uns nicht. Da Kian und ich ja Vorsprung hatten, gewannen wir das Rennen. Nachdem wir angehalten hatten und alle wieder festen Boden unter den Füssen hatten, waren die Männer ganz schön außer Atem. Wir mussten noch immer alle lachen und als wir weiter gingen, kamen mir alle so normal vor. Es war ein ganz normaler und nebenbei gesagt schöner Abend.

Am Hotel angekommen, verabschiedete ich mich von allen, Kian und ich gingen zu meinem Hotel. Eigentlich, wollte Kian mich nur zum Hotel bringen und wieder gehen, aber als wir im Zimmer standen und anfingen uns zu Küssen, blieb er doch da und es wurde eine leidenschaftliche und unsere erste gemeinsame Nacht. Am nächsten Tag, hatten wir uns wieder mit den anderen verabredet. Als Kian gerade im Bad war, machte ich den Fernseher an, Viva News. "Und das sind die Themen des Tages.......Westlife Kian hat eine Queen of his heart...." hörte ich und raste zum Ferseher, während ich Kian rief. Er kam sofort angerannt und gemeinsam standen wir vorm Fernseher und hörten uns die News an dann "Gestern, hatten Westlife einen Gastauftritt in Spanien in der Music night. Kian Egan macht dort schon seit knapp drei Wochen mit seiner Familie Urlaub und daher entschlossen sich die anderen Lifer kurzerhand auch rüber zu fliegen und ihre neue Single, Queen of my heart, die ende des Jahres raus kommt, zu performen. Kian, der mit Mark noch Solo ist deutete an, das er nun auch seine Miss Right gefunden hat. Doch who is the Queen of Kians heart? Noch wurde kein Name genannt und die Vermutung nicht bestätigt aber wir bleiben dran und informieren euch, sobald wir neues wissen. Das war es auch......" Kian hatte mich von hinten in den Arm genommen, ich drehte mich um, so dass ich immer noch in seinen Armen war, wir uns aber ansehen konnten. Er kam mit seinem Gesicht näher und flüsterte mir "Wie recht er doch hat" ins Ohr. Dann gab er mir einen Kuss aufs Ohr, er wanderte weiter, bis er an meinem Mund ankam. Wir Küssten uns lange und leidenschaftlich, bis wir durch ein Klopfen gestört wurden. Kian ging wieder ins Bad, denn er war noch nicht ganz fertig und ich ging zur Tür.

"Hallo Kim stell dir vor, ich habe wirklich frei bekommen. Ich kann also mitkommen, natürlich nur wenn dir das recht ist. Die anderen haben mich gestern noch gefragt, als du schon weg warst." "Hallo Maike, komm erst mal rein." Ich zog sie ins Zimmer und schloß die Tür. "Natürlich kannst du mitkommen, warum sollte mir das nicht recht sein. Du bist meine Freundin und ich hab dich gern dabei." Ich nahm sie in den Arm. "Ich glaub ich hatte noch nie so viel Spaß wie gestern" sagte sie, als ich sie wieder losließ. Sie fuhr fort "Und das Konzert war auch schön, das war so süß von Ki..Kian Hallo ich wußte nicht..." Sie wurde leicht rot, als sie Kian erblickte, der aus dem Bad gekommen war. Ich musste beim Anblick von Maike lachen und auch Kian konnte sich nicht mehr halten. Maike lächelte nur etwas verlegen. "Ich fands auch süß" sagte ich, als ich mich wieder beruhigt hatte und gab Kian einen Kuss. "So jetzt müssen wir aber los. Wir wollen die anderen doch nicht warten lassen." mit diesen Worten nahm ich Kian und Maike an die Hand und zog sie mit zur Tür.

Als wir am anderen Hotel ankamen, warteten schon alle auf uns "Kian ich würde mich schämen, sogar Bryan ist schon da." wurden wir von einem grinsenden Shane begrüßt. Wir begrüßten uns alle und beschlossen uns in die Hotelbar zu setzten um den Tag zu planen. Westlife waren noch zwei Tage auf Spanien, diesen Tag hatten sie ganz frei und am nächsten, standen Interviews und Fotoshootings an. Am Abend hatten sie dann wieder frei und am folgenden Morgen gings auf Promotour für die neue Single. Da musste Kian auch mit, aber daran wollte ich nicht denken.

Das tat ich auch nicht und wir hatten einen schönen Tag. Der Abend und die Nacht verliefen ähnlich wie gestern, wunderschön.

Kian musste schon früh weg, ich stand mit ihm auf nach tausend Abschiedsküssen, lies ich ihn gehen. Ich legte mich wieder aufs Bett und dachte gerade daran, dass ich übermorgen auch wieder nach hause muss und wie ich das überleben soll. Ich wurde durch ein Klopfen und lautes Gekichere aus meinen Gedanken gerissen. Ich ging langsam zur Tür und machte auf, als ich stürmisch erst von Kerry, dann von Gillian und zu guter letzt von Georgina umarmt wurde. Verwirrt drehte ich mich um und schloss die Tür, die drei saßen schon auf meinem Bett. Ich setzte mich ebenfalls wieder aufs Bett. "Warum seid ihr schon so früh wach?" fragte ich in die runde "Du bist nicht die einzige, dessen Freund heute früh weg musste." "Genau und da wir nun eh alle wach sind wollten wir dich abholen und zum Strand gehen." "Na los pack schnell deine Sache" bekam ich als Antwort. Ich ging ins Bad und machte mich schnell fertig. Nach zehn Minuten waren wir unten an der Rezeption und unterhielten uns noch kurz mit Maike, die heute leider Arbeiten musste. Ich gab ihr meinen Schlüssel und wir verabschiedeten uns von ihr. Nach weiteren zehn Minuten lagen wir am Strand und genossen die Sonne.

Wir unterhielten uns über alles mögliche, gingen ins Meer und bräunten uns. Wir lagen gerade alle auf dem Bauch und ruhten uns aus, es war heute morgen echt früh gewesen. Ich träumte gerade von naja ihr wisst schon, als ich kaltes Wasser auf meinem Kopf spürte, kreischend sprang ich auf und guckte verwirrt um mich aber alles was ich sah, waren Kerry Gillian und Georgina die ebenfalls kreischend aufgesprungen waren und ebenfalls nass waren. Auch sie schauten um sich und als wir uns ganz umdrehten, sahen wir vier Jungs, die sich vor lachen im Sand wälzten.

"Auf sie mit Gebrüll" schrien wir alle gleichzeitig und rannten los. Mit einemmal hörte das lachen auf und wir sahen vier erschrocken Gesichter. Aber dann waren wir auch schon bei ihnen und warfen uns auf sie. Wie kitzelten alle durch und das lachen begann wieder. Da sie viel stärker sind als wir, schafften sie es aufzustehen und ins Meer zu flüchten. Wir hinterher und im Wasser ging der Kampf weiter. Doch der Kampf zwischen uns Frauen und den Männer, wandte sich in einen Partnerkampf. Wir Frauen auf den Schultern der Männer.

Nachdem wir alle erschöpft auf unseren Handtüchern lagen, fiel mir auf, dass Mark fehlte. Darum fragte ich wo er ist. "Der ist im Hotel. Er war zu müde und ruht sich erst mal aus." bekam ich als Antwort. Ich gab mich damit zufrieden und kuschelte mich an Kian. Er erzählte mir von seinem Tag und dass er die ganze Zeit Sehnsucht nach mir hatte. Dafür bekam er erst mal einen langen Kuss den ich hatte ihn auch vermisst. "Für welche Zeitschriften habt ihr den Interviews gegeben?" "Also es waren Reporter von Bravo, Yam, TOTP und drei Englischen Magazinen da. und ein Fernsehteam, dass ein Bericht über die Music night macht. Der Bericht läuft aber nur hier in Spanien." nach dieser Antwort, wusste ich welche Zeitschriften ich mir am Flughafen holen wollte.

Apropro Flughafen, am frühen Abend, verabschiedeten wir Kians Familie, die zurück nach Irland flogen. Ich musste Colm und Mariella versprechen sie besuchen zukommen, dies tat ich auch und umarmte beide fest. Ich hatte die beiden richtig lieb gewonnen. Auch Kian verabschiedete sich von seiner Familie und dann waren sie auch schon weg.

Zwei Stunden später, waren wir alle, diesmal auch Mark und Maike, in Nickys Zimmer. Das war unser letzter gemeinsamer Abend und wir überlegten uns, wie wir den verbringen wollten. Nach einigen Vorschlägen, entschlossen wir uns für eine kleine Privatparty am Strand. Wir packten ein Picknick zusammen, packten Decken und so was ein. Auf dem Weg, war die Stimmung etwas gedrückt, weil wir an die nächste Zeit denken mussten, wo Westlife unterwegs war. Doch als wir so am Strand lagen und rum alberten war das schnell vergessen und wir genossen die Zeit, wo wir noch zusammen waren. Es war super lustig denn alle waren gut drauf, vor allem nach den ersten Drinks. Bryan lies die ganze Zeit dumme Sprüche ab aber auch die andren konnten das gut und ich bekam schon Bauchschmerzen vor lachen. Wir blieben bis morgens am Strand, lachten kusschelten und unterhielten uns. Aber wir mussten wohl oder übel zurück zum Hotel. Ich ging mit in Kians Zimmer, setzte mich aufs Bett und guckte ihm beim Packen zu. Als er gerade im Bad war, nahm ich mir ein T-Shirt von ihm und lies es in meiner Tasche verschwinden. Ich würde es ihm später beichten, aber irgendwie brauchte ich etwas was nach ihm roch und ihn mir ein Stückchen näher brachte. Ich wusste jetzt schon, dass die nächste Zeit schwer werden würde.

Es wurde ein langer trauriger und tränenenreicher Abschied, den anderen drei fiel es ebenfalls schwer sie gehen zu lassen und sie konnten ihre tränen auch nicht zurückhalten. Nach dem wir uns von unseren Freunden verabschiedet hatten, umarmten wir die anderen Lifer, danach widmete ich mich wieder Kian. Doch nach kurzer Zeit kam Louis und scheuchte die fünf ins Flugzeug. Ich hielt Kian noch fest "Ach übrigens, falls du das rote T-Shirt suchen solltes, dass hab ich mir geklaut. Wenn du schon nicht dasein kannst, möchte ich dich wenigstens riechen und fühlen können." flüsterte ich ihm ins Ohr und stellte mich grinsend vor ihn. Er grinste zurück und gab mir noch einen Kuss, bevor auch er ins Flugzeug lief.

So da standen wir also allein am Flughafen das bedeutete "Wie wärs mit einem riesen Eisbecher?" fragte ich in die Runde. Für diesen Vorschlag erntete ich Begeisterung und es dauerte nicht lange, bis wir vier in einem Eiscafé saßen, mit einem großen Eisbecher vor uns. "Und was machen wir verlassenden heute noch?" brach Kerry das Schweigen. Wir entschieden uns dafür, shoppen zu gehen und siehe da, es half. Schon bald hatten wir beim Anblick von so vielen Klamotten super Laune und viel Spaß. Wir waren tatsächlich 4 Stunden von Geschäft zu Geschäft gejagt und hatten Unmengen anprobiert.

Erschöpft ließen wir in Kerrys Zimmer die Tüten (das waren ganz schön viele) fallen und fielen selber auf das große Bett. Ungefähr eine halbe Stunde lagen wir still und regungslos so da, bevor wir wieder aufsprangen und uns über die Tüten her machten. Wir guckten uns alles noch mal an, was wir eben gekauft hatten und da es nicht gerade wenig war, dauerte es seine Zeit. Nachdem wir alles bewundert hatten, verabschiedeten und verabredeten wir uns für später wieder. Jeder nahm seine Tüten und machte sich auf in das eigene Zimmer, ich in mein Hotel. Kaum in meinem Zimmer angekommen, lies ich die Tüten wieder falle und fing an einzuräumen. Da ich fertig war und Maike noch eine halbe Stunde arbeiten musste, machte ich mich auf die Suche nach meinem Handy, welches in dem ganzen Durcheinander irgendwie verschwunden war. Dann nach zehn Minuten hatte ich es unter einem T-Shirt gefunden und zu meiner freunde, hatte ich 3 Kurzmitteilungen erhalten. Ich drückte auf Anzeigen ->Maike Kian Kian, ich laß zuerst die von Maike "Hy wo steckst du schon wieder? Hab gerade einen total süßen Typ kennengelernt. Erzähl dir nach Feierabend mehr ciao hdl Maike." Interessant, dabei hätte ich wetten können, dass sie sich in Mark verknallt hat naja falsch gedacht. So jetzt die von Kian, die erste war eine Bildsms. Punkte die sich, wenn ich weiter drückte, zu einem Herz zusammensetzten und am Ende stand I LOVE YOU im Herz. Zweite: "Hy meine Süße. Wir sind gut angekommen aber ich vermisse dich schrecklich. Wir haben zwar viel Streß aber ich denke die ganze Zeit nur an dich. Hoffe dir geht’s gut viel Spaß mit den anderen Girls. Meld mich bald wieder tausend Küsse Kian." Ich Küsste das Display, ließ mich auf mein Bett fallen und drückte das Handy an mein "Herz". Ich dachte darüber nach wie verrückt das Leben sein kann und wie Glücklich ich im Moment war.

 

Teil 2

Ich stand wieder auf und lief runter zur Rezeption, Maike musste noch fünf Minuten arbeiten, in diesen fünf Minuten erzählte sie mir von Carsten, sie schwärmte richtig und ich freute mich mit ihr. "Er ist so süß und morgen haben wir ein Date, ich bin jetzt schon aufgeregt......." sie strahlte richtig als sie mir das erzählte.

Die Zeit verging schnell und die Ablösung war schon da, als Maike und ich hoch in mein Zimmer gingen. Wir zogen uns um, ich zog ein eben neu gekauftes Top und eine neue Hose an, bevor wir uns wieder auf den Weg zu Kerry machten. Wir waren die letzten aber wir hatten auch den längsten weg. Die anderen hatte sich auch neu gekaufte Sachen angezogen und wir machten uns kurz danach auf den Weg in eine Pizzaria (die in der ich auch mit Kian war). Es war richtig lustig, wir alberten viel rum und sprachen über alles, so als ob wir uns schon unser halbes Leben kennen würden. Maike wurde über Casrten ausgequetscht.

Es war gerade eine kurze Redepause und daher still, als mein Handy klingelte. Ich kramte in meiner Tasche und holte mit leicht rotem Kopf das inzwischen laut klingelnde Handy raus. Ich las noch unbekannter Teilnehmer bevor ich auf den Knopf drückte.

"Hallo?" "Hallo mein Schatz....." "Kian! Hallo" "Na was machst du gerade?" "Ich vermisse dich." "Schön zu hören, dass es nicht nur mir so geht." "Von wo rufst du eigentlich an? Deine Name stand nicht auf dem Display." "Ich rufe vom Hotelzimmer aus an, darum kann ich auch leider nicht so lange. Ich bin mit Bryan auf einem Zimmer und der möchte seine Kerry noch sprechen. Ich konnte dich nur anrufen, weil ich schneller bin als er." Ich hörte im Hintergrund, dass jemand Kian gehauen und etwas gesagt hatte. Ich musste lachen "Ist Bryan im Zimmer?" "Ja wieso?" "Ich sitze hier gerade mit Kerry und den anderen in der Pizzeria." "In unserer Pizzeria?" ich konnte sein grinsen fast hören "Natürlich, wo denn sonst?" fragte ich gespielt entrüstet zurück. Er lachte "Wenn du mich noch mal an einem Stück sehen willst, reichst du glaub ich lieber den Hörer an Kerry weiter, ich bin zwar schneller aber Bryan ist stärker als ich." "Wenn das so ist, gebe ich den Hörer sofort weiter. Bis bald." "Kim!" "Ja?" "Ich liebe dich" "Ich dich auch." Ich schickte ihm noch einen Schmatzer und gab Kerry mein Handy. Sie redete ungefähr zehn Minuten mit Bryan und anstatt mir das Handy zugeben, reichte sie an Georgina weiter, die auch kurz telefonierte und zu guter letzt kam auch noch Gillian dran. Sie gab mir das Handy wieder und inzwischen waren wir fertig mit Essen, bezahlten und gingen in einen Club. Wir saßen an einem Tisch und tranken gerade unsere Drinks als das Lied zu ende ging. Beim Anfang des nächsten Lieds sahen wir uns alle an, sprangen gleichzeitig auf und liefen auf die Tanzfläche. Wir tanzten und sangen lauthals mit, bei When you’re looking like that, dass wir von manchen komisch angesehen wurden, störte uns nicht. Wir setzten uns grinsend wieder an den Tisch und zuerst wußte wohl keiner so recht, ob sie jetzt glücklich oder traurig sein sollte. Aber da der Abend bis jetzt so schön war, entschieden wir uns für glücklich, wir wollten den Abend nicht kaputt machen. Wir tanzten und lachten noch lange, bis wir uns wieder auf den Weg ins Hotel machten.

In meinem Zimmer, duschte ich erst mal, danach zog ich mir meine Schlafhose und das T-Shirt von Kian an. Ich hatte mir das geschnappt, welches er vor zwei Tagen anhatten und noch nicht gewaschen war. Ich kuschelte mich in meine Decke und roch immer wieder am T-Shirt, bis ich schließlich einschlief. Ich schlief sehr lang, blieb noch einige Zeit so im Bett liegen, bevor ich endlich aufstand. Ich holte meinen Koffer und fing schon mal an zu packen. Nachdem soweit alles verstaut war, zog ich mich um, stopfte die Schlafhose noch in den Koffer, hielt mir das T-Shirt unter die Nase und atmete tief ein, bevor dieses im Rucksack verstaut wurde. Kaum war ich fertig, klopfte es und Kerry Gillian und Georgina standen vor meiner Tür. "Heute geht’s wieder nach Hause. Du freust dich bestimmt auf deine Familie oder?" fragte Gillian, als wir alle auf dem Bett saßen "Ja schon aber ich könnte auch glatt noch hier bleiben. Hier mit euch." "Wir werden uns ja bald wieder sehen."

Es war so weit, dass Taxi wartete und ich verabschiedete mich von Maike, die leider noch Arbeiten musste. Wir fuhren zum Flughafen und ich gab mein Gepäck auf. Ich umarmte die drei feste und wir wünschten uns gegenseitig alles gute und hofften uns bald wieder zu sehen.

Nachdem ich mich verabschiedet und eingecheckt hatte, ging ich in ein Kiosk und kaufte mir die Bravo, Yam und die Popcorn. Westlife waren schon auf der Titelseite zusehen, aber da mir gerade einfiel, dass ich ganz vergessen hatte, etwas für meine Eltern zu kaufen, steckte ich die Zeitschriften ein und ging in einen anderen Shop. Ich hatte gerade zwei Geschenke gefunden und bezahlt, da wurde auch schon mein Flug aufgerufen. Es war genauso wie beim Hinflug, nur das ich jetzt schlief, ich war irgendwie hundemüde. "Meine Damen und Herren, wir werden in wenigen Minuten landen. Ich darf sie also bitten, sich anzuschnallen." wurde ich aus meinem Schlaf gerissen. Ich schnallte mich an und eine viertel Stunde später, war ich aus dem Flugzeug und wartete auf meinen Koffer. Als ich auch diesen hatte, ging ich in die große Halle und sah sofort meine Mum. Ich winkte und sie kam auf mich zugelaufen. "Hallo mein Schatz wie schön dich zu sehen." "Hallo Mama ich bin auch froh dich zusehen." "Erzähl schon wie war es?" und während wir zum Auto gingen, erzählte ich von Maike und dem schönen Wetter und so weiter. Nach der einstündigen Autofahrt, wusste meine Mum dann auch über Kian Bescheid und sie freute sich für mich.

Endlich zu hause angekommen, begrüßte ich meinen Dad und auch ihm erzählte ich kurz, dass der Urlaub super war, bevor ich tot müde in mein Zimmer ging.

"Guten morgen" rief ich vergnügt als ich in die Küche kam, da heut Sonntag war, waren meine Eltern nicht arbeiten und wir konnten gemeinsam frühstücken.

Wir unterhielten uns über alles mögliche und machten einen "faulen Tag". Es war schon schön, wieder zu hause zusein, auch wenn ich die anderen vermisste.

Am nächsten morgen war ich allein, es war Montag und meine Eltern mussten wieder arbeiten. Ich frühstückte schnell und machte mich dann ans Auspacken, denn das hatte ich noch gar nicht gemacht. Ich stellte den leeren Koffer zurück und nahm mir meinen Rucksack. Oh die Zeitschriften hatte ich ja ganz vergessen und da war auch Kians Shirt. Ich legte es auf mein Bett und mich mit den Zeitschriften bewaffnet daneben. Ich guckte erst mal, was alles drin war und konnte kaum glauben, dass in der Popcorn ein Riesenposter von Westlife drin war und auch in der Bravo war ein Poster. Ich holte beide raus und das große hing ich an die Decke, so dass ich es vom Bett aus sehen konnte. Das andere hing ich an die Wand. Dann widmete ich mich den Interviews und ich wurde immer glücklicher.

Yam:

Reporter:".....Nun eine Frage an Kian, so wie sich das vorgestern anhörte, gibt es da jemanden in deinem Leben. Stimmt das?"

Kian: "Ja das stimmt. Ich kenne sie zwar noch nicht lange aber ich habe mich noch nie jemandem so nah gefühlt wie ihr."

Shane: "Ich kenne Kian schon lange aber so glücklich wie jetzt war er noch nie."

Rep.: "Kennst du sie auch? Wenn ja was ist deine Meinung?"

Shane: "Ja ich hab sie auch schon kennengelernt und wir haben uns sofort gut verstanden. Sie ist wirklich nett und wir können unseren Kian verstehen.

(Alle stimmen zu)

Rep.: "O.K. kommen wir nun wieder...."

Popcorn:

Nadine unsere Reporterin, war in Spanien und hat dort Westlife getroffen. Westlife waren bei der Music night aufgetreten und natürlich wollten wir alles über die neue Single wissen. Als Nadine die Jungs traf, wirkte vor allem Kian glücklich, hatte das was mit seiner Queen zu tun? Aber lest selbst.....

Nadine: " Wir wissen jetzt einiges über die neue Single, aber nun interessiert uns natürlich, ist bei Westlife jetzt nur noch einer zuhaben?"

(Kian strahlt) Mark: Tja sieht ganz so aus, dass jetzt nur noch ich ganz alleine bin und mein Glück noch nicht gefunden habe."

Alle: "Aber Mark, du hast doch uns." (Alle lachen)

Nadine: "Also stimmt es, dass Kian sich verliebt hat."

Kian: "Oja das stimmt und ich bin sehr dankbar dafür, so eine wunderbare Person kennengelernt zuhaben."

Nadine: "Und verrätst du uns auch etwas über SIE?"

Kian: " Sie heißt Kim und kommt aus Deutschland, mehr möchte ich noch nicht sagen."

Nadine: "Okay. Das verstehen ich natürlich. Ich wünsche euch beiden alles Gute."

Kian: "Danke"

Nadine: " Und das war es auch schon. Ich bedanke mich für dieses Interview, es war sehr schön. Ich wünsche euch alles gute für die Zukunft und die neue Single.

Westlife: "Danke, uns hat es auch Spaß gemacht."

Der Artikel in der Bravo war nicht anders, mir liefen tränen über die Wangen, vor Freude. Es klingelte an der Tür, ich wischte mir schnell die Tränen weg und lief runter. Vor der Tür stand meine Ex- Beste Freundin "Hallo Kim, ich weiß du haßt mich aber ich muss mit dir reden bitte." Ich ging ein Stück zur Seite und lies sie rein. Als wir im Wohnzimmer saßen, fing sie wieder an. "Das mit Tim tut mir so leid, ich weiss, ich kann das nie wieder gut machen aber ich vermisse unsere Freundschaft. Nachdem ich gemerkt hatte, wie weh ich dir getan habe, habe ich sofort Schluß gemacht, du bist mir einfach viel wichtiger als irgendein Typ. Ich weiß, dass hätte mir früher klar sein sollen und ich kann auch nicht von dir verlangen, dass du mir verzeihst und ich je wieder deine Beste Freundin werde. Ich hoffe nur, dass wir uns bald mal wieder treffen können und irgendwas zusammen unternehmen." Sie stand auf und wollte wohl wieder gehen, da stand ich auch auf und umarmte sie. Ich war so glücklich im Moment, ich hätte die ganze Welt umarmen können und wer weiß, wenn das nicht passiert wäre, ob ich dann Kian kennengelernt hätte. Klar das war damals nicht schön und das Vertrauen war auch nicht von jetzt auf gleich wieder da aber dass konnte man ja ändern. Wir trafen uns in den nächsten Tagen und redeten viel und tatsächlich kamen wir uns wieder näher. Am Mittwoch gingen wir zusammen in die Stadt, meine Mum hatte am Montag morgen meine Filme weggebracht und ich konnte es kaum erwarten, die Fotos abzuholen. Sie waren wirklich schon fertig und als wir bei mir waren, holte ich sie hektisch aus der Tasche. Die Fotos waren einfach super, ich hatte ganz viele wo Kian drauf war und Shane hatte auch viele mit uns zusammen gemacht. Anhand der Fotos, erklärte ich

Caro wer wer war und erzählte ihr von Kian.

Nachdem Caro weg war, rief ich Kian an.

"Hallo?"

"Hallo mein süßer."

"Kim schön dich zuhören. Na wie geht’s dir?"

"Ich habe eben ganz rein zufällig die Interviews gelesen und seit dem geht es mir blendend."

"Ach ehrlich. Da hattest du aber Glück, dass die Zeitschrift zu dir geflogen gekommen ist und du keine andere Chance hattest als das Interview zu lesen." Wir mussten beide lachen.

"Ich soll dich ganz lieb von den anderen grüßen, die machen die ganze Zeit schon Verrenkungen." "Danke, grüße zurück. Und habt ihr viel Stress?" "Ist schon okay, da gewöhnt man sich dran. Aber ich vermisse dich." "Ich dich auch."

"Ich muss jetzt leider Schluss machen, Louis kommt gerade wieder. Ich meld mich morgen mal ja."

"Okay. Ich liebe dich."

"Ich dich auch. Bye"

"Bye"

Am Abend, waren die Wände voll mit Fotos, drei waren bei mir im Portemoine und ich hatte auch schon die Negative zur Nachbestellung gebracht.

Ich setzte mich vor den Fernseher und guckte Viva (mein Dad hatte es wirklich geschafft den Sender einzustellen keine Ahnung wie, aber wir bekamen ihn jetzt.), ich guckte jetzt fast regelmäßig die News. Ich musste ja wissen, was bei Westlife so ab geht.

Und da kamen auch schon die News. "Hallo und Willkommen zu den News. Heute wieder viele Neuigkeiten....." "...Wir hatten letzte Woche schon von Westlife Kians Andeutung berichtet, dass nun auch er vergeben ist. Dies hat er nun in mehreren Interviews bestätigt und Shane verriet "Die beiden sind so glücklich miteinander und passen wirklich gut zusammen. Wir freuen uns alle für sie."

Wir wissen sogar den Namen, sie heisst Kim und kommt aus Deutschland. Mehr wollte der Star aus Irlands Boygroup Nummber 1 aber nicht sagen. Wir werden es aber weiter verfolgen. ...."

Die nächsten Tage, verliefen relativ schnell und normal. Ich telefonierte und Textete mit Kian, vermisste ihn, traf mich mit Freunden und besuchte mein altes Pflegepferd. Am Montag, holte ich die Nachbestellten Fotos ab und schickte sie an Kian, die Adresse, hatte ich von Shane bekommen. Als ich von der Post zurück kam, lag bei uns im Flur auch ein dicker Briefumschlag, ich hob ihn auf und entdeckte, dass er für mich war.

Ich setzte mich auf das Sofa und machte ihn auf, eine Videokassette und ein kurzer Brief

Brief:

Hy Kim!

Ich hoffe es geht dir gut. Mir geht’s super, bin total verliebt und glücklich mit Carsten. Ich hab dir etwas geschickt, worüber du dich hoffentlich freust. Also guck dir schnell das Band an und freue dich. Kannst dich ja mal melden ciao Maike.

Ich legte das Band in den Videorecorder und machte den Fernseher an. Auf dem Video, war die Music night von Spanien und die Interviews mit den Stars. Das wurde nur in Spanien gezeigt, dass war echt süß von Maike. Ich guckte mir die Songs von Westlife bestimmt 10mal an, bis meine Eltern nach Hause kamen. Logisch, dass ich denen das erst mal zeigen musste. Sie staunten nicht schlecht. Am Abend schrieb ich Maike noch einen Brief, indem ich mich hundertmal bedankte, ihr die Sache mit Caro und so schrieb und ihr noch viel Glück mit Carsten wünschte.

Am nächsten Tag, wurde ich auf eine Fete, die am über nächsten Tag war eingeladen. Da ich eh nichts besseres vorhatte, sagte ich zu.

Am Abend, telefonierte ich wieder mit Kian.

Am nächsten Tag, bekam ich eine Dankes SMS und zwei Liebes SMS. Er schrieb, dass er sich riesig über die Fotos gefreut hat und das er leider nicht anrufen kann, weil es heute nur so von Terminen wimmelt.

Am Abend machte ich mich für die Party fertig und ging zusammen mit Caro hin. Es waren viele aus meiner früheren Stufe da und leider auch Tim. Es war aber ganz schön alle wieder zusehen und mit ihnen zu reden, wir feierten bis spät bzw. frühen morgens. Um halb drei machte ich mich auf den Weg nach Hause, es war nicht weit, ich musste nur an einem kleinen Feld vorbei. Gerade, als ich an diesem war, wurde ich von hinten festgehalten, ich wurde in das Gebüsch vor dem Feld gezogen und auf den Boden gedrückt. Es war dunkel und ich konnte das Gesicht nicht erkennen, aber die Stimme, die werde ich nie vergessen, die Stimme die flüsterte "Hallo Kim, wir haben uns ja schon lang nicht mehr gesehen, du alte Schlampe. Weißt du, ich hab dich damals nur betrogen, weil du nicht mit mir schlafen wolltest, Caro war da nicht so zimperlich wie du." Er schob meinen Rock nach oben und fummelte an seiner Hose rum. Unter tränen schrie ich um Hilfe aber ich wusste, das es um diese Uhrzeit, in dieser Gegend sinnlos war. Wehren konnte ich mich auch nicht, weil er mindestens dreimal so stark war wie ich. "Aber dann macht diese Schlampe mit mir Schluß, nur weil DU ihr angeblich so wichtig bist." "Nein Hör auf, lass das ich möchte das nicht bitte hör auf." flehte ich. Doch er machte und sprach weiter "Doch was machst du? Du springst direkt mit dem nächsten ins Bett. Dann auch noch ein Superstar, und ihr beide seid ja sooooo glücklich. Aber es ist doch nicht fair, dass du glücklich bist und ich nicht, also musst du mich jetzt auch glücklich machen." Ich schrie laut auf es tat so verdammt weh.

Ich schaffte es irgendwie nach Hause, dort ging ich erstmals unter die Dusche. ich fühlte mich so dreckig aber das Wasser half nicht wirklich dagegen. Danach weinte ich mich in den Schlaf, in einen Schlaf gefüllt mit Alpträumen. Als ich aufwachte blieb ich noch lange liegen, ich dachte über die letzte Nacht nach, war das wirklich passiert oder hatte ich es doch nur geträumt? Ein Schmerz, sagte mir das es passiert war. Ich musste jetzt allein sein, also schloß ich mein Zimmer ab und setzte mich in die Hinterste Ecke meines Zimmers. Ich dachte über alles nach aber irgendwie dachte ich doch nicht, mir schwirrten Sachen im Kopf und ich starrte die Wand an. Ich ging mit meinen Augen die Wand nach und als ich am Poster von Westlife ankam, sah ich schnell zu Boden. Ich konnte den Anblick nicht ertragen.

Die nächsten Tage verliefen ähnlich, ab und zu holte ich mir eine Flasche Wasser, Hunger hatte ich keinen, meine Eltern registrierte ich gar nicht, genauso wenig wie das Klingeln meines Handys.

Nach vier Tagen ging meine Tür auf aber wie auch die letzten male, interessierte mich das nicht ich guckte auch nicht auf, als ich Kians Stimme hörte. Nur als ich merkte, dass er näher kam preßte ich mich mehr gegen die Wand in der Ecke. Er schien das zu merken und ging wieder ein Stück zurück, er setzte sich auf mein Bett und sagte nichts. Es herrschte Stille und nach ungefähr einer viertel Stunde, lies ich meinen Blick wieder durchs Zimmer schweifen. Als ich genau in Kians Augen guckte, hielt ich an und starrte seine Augen an, sie sahen so wunderschön aus und strahlten wärme und vertrauen aus. Nach einiger Zeit guckte ich mir wieder den Boden an, tränen stiegen in mir auf und ich fing an zu weinen. Kian kam zu mir und nahm mich in den Arm, ich versuchte ihn wegzustoßen aber er hielt mich fest und redete beruhigend auf mich ein. Das half, ich entspannte mich etwas und lies mich in seine Arme sinken.

Ich weiß nicht wie lange, nur das ich sehr lange geweint habe, ich konnte einfach nicht aufhören. Kian erzählte die ganze Zeit was und seine sanfte stimme beruhigte mich.

Kian stellte keine Fragen und dafür war ich sehr dankbar, ich sagte den Abend nichts, ich wollte aber konnte einfach nicht.

Ich legte mich früh schlafen , ich war sehr müde, weil ich kaum schlafen konnte wegen den Alpträumen. Ich hatte gerade wieder einen, ich träumte immer von dieser einen Nacht, als ich wieder Kians sanfte Stimme hört und merkte, wie er mich vorsichtig wach rüttelte. "Wach auf, es ist nur ein Traum. Ich bin doch bei dir." Ich wachte auf und merkte, dass ich wieder naß geschwitzt war, ich stieß die Decke von mir weg. Kian der eigentlich im Gästezimmer schlief, legte sich vorsichtig neben mich und hielt mich fest. Dabei erzählte er vom Urlaub, von Colm, Mariella und Westlife. Ich schlief ruhig ein und hatte den Rest der Nacht keinen Alptraum mehr. Als ich aufwachte, war ich allein und als ich zur Tür guckte, kam Kian gerade rein und zog sich einen Pullover über den Kopf.

"Oh du bist schon wach, ich hab mich nur schnell angezogen. Na hast du wenigstens einigermaßen geschlafen?" Ich öffnete meinen Mund und wollte was sagen aber es ging irgendwie nicht also schloß ich ihn wieder und nahm Kian, der wieder auf meinem Bett saß in den Arm. Ich drückte ihn lange und fest an mich, ich wollte ihn nicht mehr loslassen. Nach einer Weile löste ich mich doch wieder von ihm und ging ins Bad um mich umzuziehen. Als ich wieder kam, sah ich Kian, wie er sich die Fotos von uns ansah, ich stellte mich neben ihn und sah, dass er rote Augen hatte. Er lächelte mich an aber ich wußte das es ihm nicht gut ging und ihn so zusehen, tat mir mehr weh als die eine Nacht aber ich konnte nicht mit ihm drüber reden. Ich zwang mir ein lächeln auf die Lippen und sagte "Ich bin so froh, dass du da bist." "Ich auch, deine Mum hat mir erzählt, dass etwas mit dir nicht stimmt und das du nichts mehr ißt und dich einschließt. Aber sie weiß nicht, was geschehen ist und das macht sie traurig, weil sie dir nicht helfen kann. Wenn du mit mir reden willst, ich hör dir zu." "Danke aber ich kann nicht." Ich sah ihn noch einmal kurz in die Augen, drehte mich dann um und ging runter. Ich nahm mir was zutrinken und setzte mich an den Frühstückstisch. Kian, der auch runter gekommen war, setzte sich auch hin. Nachdem die drei gefrühstückt hatten, fragte ich Kian ob er wieder mit hoch kommt. Er nickte und stand auf, ich ging vor und hörte wie er mit meinen Eltern sprach, ich verstand nicht was und es interessierte mich auch nicht. Da es in meinem Zimmer inzwischen ziemlich warm war, tauschte ich den Pullover gegen ein

T-Shirt, Kians T-Shirt. "Schönes T-Shirt, es kommt mir irgendwie bekannt vor." sagte Kian mit einem lächeln und kam in mein Zimmer.

Wir machten nicht viel, Kian erzählte was von der Promotour und von den Pannen. Ich hörte ihm aufmerksam zu und erst als es unten an der Tür klingelte, hörte er auf. Ich hörte Schritte auf der Treppe und drückte mich näher an die Wand. Dann ging die Tür auf. "Hallo K....im, schön dich endlich wieder zusehen." Shane und co waren rein gekommen und sahen erschrocken aus als sie mich sahen, lächelten aber sofort wieder. Ich zwang mir erneut ein Lächeln auf die Lippen und brachte ein "Hallo" raus. Sie schauten etwas unsicher zu Kian, der ihnen zur Begrüßung zunickte. Sie ließen sich alle in meinem Zimmer nieder und nach kurzer Zeit, erzählten sie mir von den letzten Wochen und als sie mir erzählten, welchen Blödsinn Bryan gemachte hatte und sich dann darüber kaputt lachten, musste ich mit lachen. Ich vergaß einfach alles, unterhielt mich mit ihnen und lachte mit ihnen. Nach dem Abendessen, meint Kerry "So Jungs, es läuft doch bestimmt Fussball, geht doch mal runter und lasst uns Frauen hier alleine." Nicky war schon beim Wort Fussball aufgesprungen und auch Mark und Bryan ließen sich das nicht zweimal sagen nur Kian wollte zuerst nicht, lies sich aber von Shane mitziehen.

Wir saßen auf meinem Bett und redeten über alles mögliche bis Gillian fragte " Willst du uns nicht erzählen, was passiert ist?" "Du kannst mit uns über alles reden." sagte Kerry und nahm mich in den Arm. Ich fing wieder an zu weinen und fing schließlich an "Ich war auf einer Party, mein Ex- Freund war auch da.... Ich musste an diesem Feld in einer einsamen Strasse vorbei, als plötzlich,..." Ich konnte nicht weiter sprechen, die tränen strömten nur so und Kerry drückte mich fester an sich auch Gillian und Georgina, waren näher an mich gerückt und beruhigten mich, indem sie mir über den Arm streichelten oder meine Hand festhielten. Ich hatte mich wieder etwas beruhigt und fuhr fort "Es war mein Ex- Freund, er meinte, ich dürfte nicht glücklich sein, weil er es auch nicht wäre. Ich schrie um Hilfe aber keiner Hörte mich, ich flehte ihn an Aufzuhören aber er machte weiter......Es tat so weh... Warum? Warum?..." Ich brach wieder in Tränen aus und wir saßen eine Zeit lang nur so da, keiner sagte ein Wort, bis Shane seinen Kopf durch die Tür steckte. "Wir müssen langsam zum Hotel zurück. Ist alles Okay?" Wir nickten und er schloß die Tür. "Bitte sagt Kian nichts, ich möchte es ihm selber sagen. Bitte." "Natürlich" sagten die drei Gleichzeitig und wir gingen gemeinsam runter. Ich verabschiedete mich von allen und ging dann mit Kian hoch. Ich hatte mich fürs Bett fertig gemacht als Kian, auch schon in Schlafsachen, in mein Zimmer kam. Er umarmte mich und wünschte mir eine gute Nacht. "Kian" er blieb stehen und drehte sich zu mir um "Ja?" "Kannst du.. kannst du nicht heute Nacht beim mir schlafen, falls ich wieder schlecht träume." Er lächelte mich an, nickte und kam zurück. Wir legten uns in mein Bett und Kian legte seinen Arm um mich. Ich schlief schnell ein und hatte keinen Alptraum.

Als ich mich im Bad umzog, guckte ich zum ersten mal seit langem in den Spiegel, nun verstand ich warum Shane gestern so erschrocken geguckt hatte, ich erschrak mich ja selbst. Ich war sehr dünn geworden und war blas, unter den Augen hatte ich dunkle Ränder. Ich schminkte mich etwas und sah schon besser aus. Beim Frühstück aß ich ein trockenes Brötchen, obwohl ich immer noch keinen Hunger hatte.

"Was hältst du von einem kleinen Spaziergang? Frische Luft tut dir bestimmt gut." sagte Kian nach dem Frühstück. Ich nickte, wir zogen uns Schuhe und Jacken an und gingen los. Kian hatte recht, die Frische Luft tat mir gut und es ging mir seitdem er da war auch viel besser. Ich lenkte Kian zu DIESER Straße und als wir am Feld ankamen, drückte ich mich fest an ihn. "Hey was ist denn los?" "Kian ich muss dir was erzählen." "JA? komm wir setzen uns da auf die Bank." ich nickte und wir setzten uns. Mir stiegen schon wieder tränen in die Augen, aber ich wollte es ihm endlich erzählen. "Ich hatte dir doch von dieser Party erzählt. Ich hab dort Tim gesehen und als ich nach Hause gehen wollte , ist er hinter mir her gekommen. Er hat mich beschimpft und gesagt, ich dürfe nicht Glücklich sein und schon gar nicht mit einem Popstar. Ich denke er wußte es von Viva oder so. Er sagte er sei schließlich auch nicht Glücklich, weil Caro wegen mir mit ihm Schluß gemacht hat. Ich habe um Hilfe geschrien aber hier kommt so gut wie nie jemand vorbei, also flehte ich ihn an aufzuhören. Aber er hat nicht aufgehört, er hat.......er hat mich Vergewaltigt. Da vorne im Gebüsch." ich hatte mich immer wieder zusammengerissen um weiter erzählen zu können aber jetzt konnte ich nicht mehr, die tränen waren stärker und ich heulte los. Kian, der inzwischen auch angefangen hat zu weinen, nahm mich in den Arm und drückte mich fest an sich.

"Es tut mir so leid, ich hätte nicht deinen Namen verraten dürfen. Ich bin schuld daran." "So was darfst du nicht sagen. Ich habe es Caro erzählt und es kann sein, dass er es von ihr wusste. Du bist bestimmt nicht schuld und ich bin so froh dich zuhaben."

Nach ungefähr einer Stunde waren wir wieder zu hause und es ging mir viel besser, ich war erleichtert, dass Kian endlich Bescheid wusste und das Gefühl, dass er immer für mich da ist machte mich sehr glücklich. An diesem Abend unterhielt ich mich noch sehr lange mit meinen Eltern und mit der Unterstützung von Kian, erzählte ich auch ihnen alles.

Sie waren fassungslos und mein Dad wollte am nächsten Tag mit mir zur Polizei um Tim anzuzeigen.

Am nächsten Morgen ging ich mit meinem Dad und Kian zur Polizei. Ich musste mit einer Polizistin in einen separaten Raum und musste ihr alles genau erzählen. "Ich weiß wie schwer das für sie sein muss, aber ich muss leider alles genau wissen um ihren Ex-Freund anzeigen zu können. Sie können aber gerne eine Pause machen, wenn sie nicht mehr können." sie lächelte mir aufmuntern zu und ich fing langsam an alles zu erzählen. Nach einer Stunde, hatte ich ihr alles erzählt und sie hatte ein Protokoll erstellt und Anzeige erstattet.

Am Nachmittag, kamen die anderen wieder vorbei, alle waren voll lieb zu mir. Sie wußten alle Bescheid und es war mir ganz recht, dass ich es nicht noch ein weiteres mal erzählen musste, ich versuchte es einfach zu verdrängen.

Am nächsten Tag war Kian bei den anderen im Hotel, die mussten was wegen Westlife besprechen. Wir Westlife-Girls hatten uns auch verabredet, aber erst in einer Stunde wollten wir uns bei mir treffen. Da das Wetter schön war und ich ja noch eine Stunde Zeit hatte, ging ich Spazieren. Ich überlegte kurz und schlug dann den Weg ein, den ich auch mit Kian gegangen war. Ein paar Meter vor der Bank, auf der ich Kian alles erzählt hatte, sah ich noch etwas weiter weg jemanden kommen. Ich ging ruhig weiter und als dieser jemand nah genug war, dass ich ihn erkennen konnte, blieb mir fast mein Herz stehen. Das kann doch gar nicht sein wieso läuft der noch frei rum? dachte ich und konnte mich nicht mehr bewegen. Ich sah immer wieder die Bilder vor Augen, die Bilder die mich auch in meinen Alpträumen verfolgten. Als er noch ein Stückchen näher gekommen war, drehte ich mich um und fing an zulaufen, ich glaub ich bin noch nie so schnell gelaufen. Ich traute mich nicht eine Pause zu machen oder mich gar umzudrehen. Nach zwanzig Minuten kam ich völlig ausser Atem und heulend bei mir zu hause an. Ich bog gerade um die Ecke und die Einfahrt hoch, als ich die anderen an der Haustür sah, die Stunde war wohl schon vorbei. Ich war nur noch ungefähr zwei Meter entfernt, als sich Kerry umdrehte und mich erschrocken ansah. Als sie realisierte, dass ich das war und irgend etwas passiert sein musste, kam sie auf mich zu, nahm mich in ihre Arme und ich fing noch mehr an zu weinen, was sehr schwer war, weil ich kaum Luft bekam. Die anderen beiden waren inzwischen auch zu uns gekommen und zu dritt versuchten sie mich zu beruhigen, was ihnen nach einiger Zeit auch gelang.

Nachdem ich mich einigermaßen beruhigt hatte, gingen wir erstmals rein und hoch in mein Zimmer. Gillian blieb noch kurz unten und kam nach fünf Minuten ebenfalls hoch. Ich wollte zuerst fragen was sie gemacht hat aber irgendwie interessierte mich das gar nicht. Wir saßen ungefähr eine viertel Stunde auf meinem Bett und keiner sagte etwas. Ich war sowieso gerade wieder in meiner eigenen Welt, wo ich in der letzten Woche sehr oft war. Ich wurde erst durch die Stimme von Kian zurück geholt. "Kim Hey Kim, Ich bins." ich schreckte auf und sah Kian. Mir kamen wieder die tränen und ich fiel Kian um den Hals, er drückte mich vorsichtig an sich. Ich weiß nicht wie lange wir so auf meinem Bett saßen aber als ich ihn wieder los ließ, waren wir alleine im Zimmer.

"Gillian hat mich eben angerufen und gesagt, dass irgend etwas passiert sein muss, du wärst völlig fertig und aufgelöst. Was ist passiert?" "Ich war eben Spazieren, den gleichen Weg, denn wir auch gegangen sind und als ich an der Bank, wo wir uns hingesetzt hatten ankam, sah ich jemanden mir entgegenkommen." "Und weiter?" er hielt meine Hand und streichelte sie. "Dann als er näher kam, erkannte ich ihn" "Wen? Wer war es?" "Es war ... es war Tim und plötzlich kam alles wieder hoch. Ich stand da, fast an der stelle wo es passiert war, Tim kam auf mich zu und da kamen mir wieder die Bilder in den Kopf, der Schmerz und die Demütigung alles kam hoch." Kian nahm mich wieder in den Arm, "Es tut mir so leid, dass du das alles durchmachen musst." "Warum läuft er noch frei rum? Glaubt mir die Polizei denn nicht?" fragte ich doch Kian wusste auch keine Antwort.

Kian hatte den anderen erzählt was los war, während ich versuchte etwas zu schlafen. Doch ich konnte nicht schlafen, auch in der Nacht hatte ich wieder nur Alpträume.

"Was hältst du davon, wenn wir zusammen nach Irland fliegen? Meine Familie würde sich freuen dich wieder zu sehn und ich glaub ein bißchen Abstand von allem wäre auch nicht schlecht." fragte Kian am Frühstückstisch. "Ich glaub du hast recht und ich würde auch gern deine Familie wiedersehen." Wir planten den Tag durch und nach dem Frühstück, sollte ich den anderen Bescheid sagen und Shane fragen ob er das mit Louis absprechen kann, wegen dem Privatjet. Kian wollte in der Zeit zur Polizei gehen und fragen warum Tim noch nicht verhaftet wurde, ich wollte da nicht noch mal hin, also ging er alleine. Als ich im Hotel ankam und alle sich im Zimmer von Bryan und Kerry versammelt hatten, erzählte ich ihnen von Kians Idee und alle stimmten zu, dass das wohl das beste wäre. Shane hing sich direkt ans Telefon und kam nach zwanzig Minuten zufrieden zurück. "Alles klar in fünf Stunden können wir fliegen." "Okay. Ich ruf gleich mal meinen Onkel an, der hat einen Kleinbus und der fährt uns bestimmt zum Flughafen. Wir müssen ungefähr eine Stunde fahren, also holen wir euch in drei Stunden ab. Sicher ist sicher." Wir unterhielten uns noch kurz, bevor alle wieder auf ihre Zimmer, beziehungsweise ich nach Hause, gingen um zu packen.

Kian war schon da als ich in mein Zimmer kam "Hy ich hab gute Nachrichten. Sie haben Tim gestern Abend noch festgenommen. Sie hatten es schon vorher versucht aber als sie bei ihm zu Hause waren, ist er wohl durch die Hintertür abgehauen und hat sich versteckt. Doch gestern Abend als er wieder nach Hause wollte, haben sie ihn geschnappt." "Zum Glück, ich weiß nicht was passiert wäre, wenn ich ihm noch mal begegnet wäre." "Naja da ist aber noch eine Sache..." "Ja? Was denn?" "Du musst vor Gericht noch mal eine Aussage machen." "Ich weiß aber da möchte ich im Moment nicht dran denken lass uns lieber mal anfangen zu packen. In drei Stunden geht’s los. Ach ich muss noch eben meinen Onkel anrufen." und schon war ich am Telefon und mein Onkel war einverstanden, er musste eh noch seinen neuen Bus einfahren und da war so eine lange fahrt genau richtig. Nachdem ich mit ihm alles besprochen hatte und viele Grüße an meine Tante bestellt hatte, ging ich wieder zu Kian und half ihm alle Sachen zusammen zu suchen. "Weiß deine Mum überhaupt schon Bescheid? Und hat sie nichts dagegen, dass ich mitkomme?" "Ja sie weiß Bescheid, ich hab gestern Abend noch mit ihr telefoniert und sie freut sich riesig auf dich. Außerdem hattest du Colm und Mariella damals versprochen sie zu besuchen. Am Flughafen, weißt du noch?" "Aber sicher weiß ich das noch und ich freue mich darauf sie wiederzusehen."

Nachdem wir alles zusammengepackt hatten und meine Mum gekommen war, um sich von uns zu verabschieden, waren die drei Stunden auch schon fast rum. Mein Onkel kam um zehn wo drei, wir unterhielten uns , er bestellte viele Grüße und so weiter. Um zehn nach drei hatten wir unser Gepäck verstaut, uns von meiner Mum verabschiedet und standen vor dem Hotel der anderen. Nach einer weiteren viertel Stunde, hatten wir deren Gepäck nun auch verstaut und alle saßen im Auto. Ich saß natürlich neben Kian und während der Fahrt, kuschelt wir uns aneinander. Nach einer guten Stunde, waren wir am Flughafen angekommen und es wurde auch langsam Zeit, denn es war schon halb fünf und um fünf sollte es losgehen. Als wir in der Halle ankamen, sahen wir Louis auf uns zu kommen, der begrüßte alle, mich kannte er ja auch schon, und sagte, dass er sich freut uns wiederzusehen. Um viertel vor fünf, hatten wir das Gepäck verstaut und saßen im Flugzeug und pünktlich um fünf ging es los. Während des Fluges, schlief ich auf Kians Schulter, bis ich sanft geweckt wurde "Hy Süße aufwachen, wir sind da." Ich machte meine Augen auf und tatsächlich, dass Flugzeug stand am Flughafen. Wir saßen noch als Kian mir ins Ohr flüsterte, "Außer uns neun und deinen Eltern, weiß keiner Bescheid. Ich hab meiner Mum nur gesagt, dass es dir nicht gut geht, du musst selbst entscheiden ob du möchtest, dass sie es wissen. Wenn ja kann ich es ihnen gerne sagen wenn nein, verstehe ich dass vollkommen." "Danke das ist lieb, ich glaub ich möchte erst mal nicht, dass sie Bescheid wissen." Er lächelte mich noch mal kurz an bevor wir aufstanden und ausstiegen.

Mit Gepäck beladen, standen wir in der Halle, als auch schon die ersten Fans ihre Lieblinge erkannten und auf sie zu stürmten. Gillian ergriff schnell meine Hand und zog mich mit nach draußen, wo schon zwei große Autos warteten. Gillian zog mich weiter zu einem dieser Autos und wir packten das Gepäck in den Kofferraum. Georgina und Kerry gingen zum anderen Auto. bevor wir einstiegen, verabschiedeten wir uns noch schnell voneinander. Im Auto, versicherte mir Gillian, das die Jungs bald kommen würden, sie nur ein paar Autogramme schreiben. Nach zwanzig Minuten saßen Kian Shane und Mark ebenfalls im Auto und wir fuhren Richtung Sligo. Nach einer langen fahrt, die aber sehr lustig war, setzten wir erst Mark ab und danach waren wir bei Kian angekommen. Wir verabschiedeten uns von Shane und Gillian, holten unsere Sachen und gingen zum Haus. Kian schloß auf und ich folgte ihm ins Wohnzimmer, als seine Mutter uns bemerkte, kam sie strahlend auf uns zu, umarmte erst Kian und dann mich. "Es ist schön euch zu sehen, wie geht es euch? Ach setzt euch doch erst mal." Wir befolgten ihrer Anweisung und ließen uns auf dem Sofa nieder. Wir lieferten einen kurzen Bericht über die letzte Zeit, Kian erzählte auch was von der Promo, er hatte seine Mum danach ja nicht mehr gesehen. Da wir aber beide tot müde waren, gingen wir danach hoch in Kians Zimmer, machten uns fürs Bett fertig und waren kurz darauf auch schon eingeschlafen. "Guten Morgen" durch einen sanften Kuss auf die Stirn wurde ich geweckt. "Morgen" murmelte ich zurück, setzte mich aufrecht hin und rieb mir die Augen. Nachdem wir uns umgezogen hatten, gingen wir runter in die Küche und ich hörte schon auf der Treppe, dass Colm ebenfalls wach war, er erzählte seiner Mutter von seinem Traum, er könnte fliegen. Als er uns bemerkte drehte er sich um bekam große Augen und stürzte auf mich zu "KIM KIM; Mama Kim ist da." Ich ging in die Hocke und Colm warf sich um meinen Hals, weil er dies aber so stürmisch tat, kippte ich nach hinten um und lag nun auf dem Boden und Colm auf mir. Er gab mir ein Küsschen auf die Wange "Schön, dass du mich besuchen kommst, ich muss dir ganz viel erzählen." "Da freue ich mich aber." "Danke, dass du mich auch begrüßt, ich bin ja nur dein Bruder." kam es gespielt beleidigt von Kian. Daraufhin wurde auch er wild begrüßt. "So ende der Begrüßung, Frühstück ist fertig." Das ließen wir uns nicht zweimal sagen und schon saßen wir am Tisch und frühstückten. Wir waren schon fast fertig, als wir jemanden die Treppe runter kommen hörten. "Was war den hier eben los?" kam es von Mariella aus dem Flur. Kurz danach stand sie in der Küche "Kian, Kim schön euch zu sehen." Auch von ihr wurden wir herzlich begrüßt.

Den Nachmittag verbrachten wir damit, uns zu unterhalten. Jeder hatte viel zu erzählen. Am frühen Abend, machten Kian und ich uns mit Picknickkorb und Decken bewaffnet auf den Weg. Wir fuhren zu einer riesen großen Wiese, kein Mensch war zusehen. Wir breiteten eine decke aus und machten es uns bequem. Während wir aßen schauten wir dem Sonnenuntergang zu. Es war fast so schön wie im Urlaub, nur ein bißchen kälter aber wenn man dabei bedenkt, dass wir uns so eng aneinander kuscheln mussten ist das ja auch nicht schlecht.

Nach einer halben Stunde stand Kian auf und nach einem "Ich bin gleich wieder da", war er verschwunden.

Ich setzte mich hin und dachte über die letzte Zeit nach, wie viel besser es mir schon ging, wie sehr ich Kian liebte und wie viel Stress er mit mir gehabt haben musste. Er war direkt gekommen und war für mich da und dieses Gefühl war unbeschreiblich. Ich wollte ihm am liebsten gar nicht mehr weg lassen und vermisste ihn jetzt schon, obwohl er gerade mal zehn Minuten weg war.

Da kam er auch schon wieder, mit einer Gitarre in der Hand. Er setzte sich neben mich und guckte mir in die Augen. "Ich hab ein Lied für dich geschrieben, mir fehlt nur noch die erste Strophe, willst du es trotzdem hören?" "Aber klar, fang an." Ich setzte mich aufrecht hin und schaute Kian erwartungsvoll an. Und er begann zuspielen und setzte dann ein:

 

 

 

You Just Close Your Eyes

And You'll Be Here With Me

Just Look To Your Heart

And That's Where I'll Be

If You Just Close Your Eyes

Till You're Drifting Away

You'll Never Be Too Far From Me

If You Close Your Eyes

Close your eyes

I Know I'm Gonna See You Again

But Promise Me That You Won't Forget

'cause As Long As You Remember

A Part Of Us Will Be Together

So Even When You're Fast Asleep

Look For Me Inside Your Dreams

Keep Believing In What We're Sharing

And Even When I'm Not There To Tell You

I'll I'll Love Love You Forever

Anytime That I Can't Be Where You Are

You Just Close Your Eyes

And You'll Be Here With Me

Just Look To Your Heart

And That's Where I'll Be

If You Just Close Your Eyes

Till You're Drifting Away

You'll Never Be Too Far From Me

If You Close Your Eyes

Is There Anywhere That Far

Anytime You're Feeling Low

Is There Anywhere That Love Cannot Reach

Oh No

I Could Be Anywhere On Earth

It Could Be Anywhere I'll Be

Oh Baby If You Want To See

You Just Close Your Eyes

And You'll Be Here With Me

Look To Your Heart

And That's Where I'll Be

Just Close Your Eyes

Till You're Drifting Away

You'll Never Be Too Far From Me

If You Close Your Eyes

And You'll Be Here With Me

Just Look To Your Heart

And That's Where I'll Be

If You Just Close Your Eyes

Till You're Drifting Away

You'll Never Be Too Far From Me

If You Close Your Eyes

Oh Yeah

Just Close Your Eyes

If You Wanna Know

Als er aufgehört hatte, guckte er mich an und mir liefen vor Rührung die tränen. Ich beugte mich zu ihm rüber flüsterte ein "Das war Wunderschön" und gab ihm einen Kuss, welchen er vorsichtig erwiderte. Als wir uns voneinander lösten, fing er erneut an. Diesmal:

So here we stand in, our secret place

Where the sound of the crowed is so far away

And you take my hand, and it feels like home

We both understand it’s where we belong

So how do I say, do I say goodbye

We both have our dreams

We both wanna fly

So lets take tonight to carry us through

The lonely times

I’ll always look back, as I walk away

This memory will last for eternity

And all of our tears will be lost in the rain

When I find my way back to your arms again

But until that day you know you are

The queen of my heart

The queen of my heart

So let’s take tonight, never let go

While dancing we’ll kiss like there’s no tomorrow

As the stars sparkle down, like a diamond ring

I’ll treasure this moment `till we meet again

But no matter how far away you may be

I just close my eyes and you’re in my dreams

And there you will be until we meet

I’ll always look back, as I walk away

This memory will last for eternity

And all of our tears will be lost in the rain

When I find my way back to your arms again

But until that day you know you are

The queen of my heart

I’ll always look back, as I walk away

This memory will last for eternity

And all of our tears will be lost in the rain

When I find my way back to your arms again

But until that day you know you are

The queen of my heart

Ooh yeah you’re the queen of my heart

Queen of my heart

No matter the many easy takes

I’m going on to you

Ooh yeah yes you’re the queen of my heart

 

Danach war es völlig aus mit mir, die Tränen strömten nur so und ich musste an den Super schönen Urlaub, an das Konzert und an unsere Liebe denken. Die Gedanken an Tim und was er mir angetan hatte waren weg. Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, fing ich erneut an ihn zu Küssen und er erwiderte sie vorsichtig. Als wir uns für einen Moment wieder voneinander lösten, nahm er mein Gesicht zwischen seine Hände " Es wäre okay, wenn du noch nicht bereit bist, ich bin immer für dich da, ich hoffe du weißt das." sagte er leise. "Das ist lieb und ich weiß. Ich liebe dich." "Ich liebe dich auch" und schon versanken wir wieder in langen Küssen. Es war wunderbar mir wurde ein weiteres mal bewusst, wie sehr ich Kian liebte und wie sehr ich ihn vermisst hatte.

Es war relativ kühl geworden, also packten wir schnell alles zusammen und fuhren zurück. Ganz leise, es war ja schon spät, eher gesagt früh, schlichen wir in Kians Zimmer. Wir legten uns sofort aufs Bett und bevor wir uns umziehen konnten, waren wir schon eingeschlafen.

"Hallo Kim aufstehen. Kian Augen auf. Es ist schon ganz spät." Ich machte langsam meine Augen auf und sah Colm, der auf dem Bett rum hüpfte. "Guten Morgen mein Süsser." ich zog Colm zu mir und drückte ihn feste. "Ich glaub ich muss langsam eifersüchtig werden." "Keine Sorge dich hab ich trotzdem noch lieb. Guten Morgen." ich gab ihn einen langen Kuss und er lächelte mich zufrieden an. "Hey ihr habt ja noch eure Klamotten an, wo wart ihr denn gestern?" er grinste uns verschmitzt an, als wir bemerkten, dass wir tatsächlich noch unsere Klamotten anhatten. "Wir waren Picknicken und jetzt raus wir wollen uns umziehen." Kian stand auf und wollte gerade seinen Bruder durch kitzeln, als dieser kreischend das Zimmer verließ. Nachdem wir uns umgezogen hatten, gingen wir runter und frühstückten. "Shane hat eben angerufen, ihr sollt zurückrufen." rief uns Kians Mutter aus dem Wohnzimmer zu. Kian stand auf und holte das Telefon, mit diesem am Ohr kam er zurück. "In einer halben Stunde? ....Ja schon aber ich.....ist ja gut ich frag sie Moment." Ich guckte ihn erwartungsvoll an "Möchtest du heute zu Shane, er wollte mit den anderen aus reiten." "Klar von mir aus gerne." mir fiel ein, dass Kian Angst vor Pferden hatte. "Du kannst ja bei mir mit drauf, ich pass dann auf dich auf." fügte ich noch hinzu und grinste. "Das ist ein Angebot." er grinste zurück. "Shane.. ja sie ist einverstanden. Okay bis gleich. Ciao." "Dann müssen wir uns aber beeilen." sagte er und war schon dabei den Tisch abzuräumen. Danach packten wir schnell unsere Sachen zusammen, verabschiedeten uns und waren dann schon auf dem Weg zu Shane. "Herzlichen Glückwunsch, diesmal seid ihr vor Bryan da." sagte Shane, nachdem er uns aufgemacht hatte und lies uns rein. Mark und Gillian waren schon da und es fehlten noch Bryan Kerry Nicky und Georgina. Wir begrüßten die anderen beiden und setzten uns auf eines der Sofas. Nach einer viertel Stunde klingelte es erneut und kurz nachdem Shane aufmachte, kam ein entnervter Nicky ins Zimmer. "Wir sind mit Bryan gekommen." das war das einzigste, was er sagte bevor er uns begrüßte. Wir begrüßten noch Georgina, Kerry und Bryan, die inzwischen auch rein gekommen waren. Wir unterhielten uns kurz über alles möglich und dann gingen wir zu den Pferden. Nachdem jeder eins hatte und alle fertig waren, ging es los, Kian bei mir hinten drauf. Es war schön mal wieder auf einem Pferd zu sitzen und auch die anderen hatten Spaß. Nach einiger Zeit, entspannte sich sogar Kian und genoß es.

Wieder am Hof angekommen, waren alle bester Laune sogar Nicky. Mit einer Tasse Kaffe ließen wir uns erneut im Wohnzimmer nieder und quatschten die ganze Zeit und weil wie gesagt jeder bester Laune war, war es super lustig, alle alberten rum und machten Späße. Ich weiß gar nicht wie lange wir uns unterhielten, auf jeden fall ging nach einer weile das Telefon und Shane sprang auf. Mit dem Telefon am Ohr kam er wieder näher. "..ja die sind alle bei mir. Was ist denn?..." er formte mit seinem Mund Louis und alle waren ganz still und hörten gespannt zu. "..Morgen schon....was für zwei Wochen... Na schön ja ich richte es den anderen aus. .. Ja bis morgen bye." "Tja Jungs ihr habt es gehört, morgen setzten wir unsere Promotour fort. Für zwei Wochen erst mal." erklärte Shane, als er die fragenden Gesichter sah.

Die Stimmung drückte sich und nach einer Stunde, brachen alle auf. Nach dem Abendessen gingen wir hoch in Kians Zimmer. Er griff wieder nach seiner Gitarre "Ich hab das Lied fertig, möchtest du es hören?" Ich nickte und legte mich aufs Bett und während ich ihm gespannt zusah, fing er an zuspielen. Dann der Text:

 

 

If You Wanna Know

Tomorrow Morning I Have To Leave

But Wherever I May Be

Best Believe I'm Thinking Of You

I Can't Believe How Much I Love You

All We Have Is Here Tonight

We Don't Wanna Waste This Time

Give Me Something To Remember

Baby Put Your Lips On Mine

And I'll Love You Forever

Anytime That We Find Ourselves Apart

You Just Close Your Eyes

And You'll Be Here With Me

Just Look To Your Heart

And That's Where I'll Be

If You Just Close Your Eyes

Till You're Drifting Away

You'll Never Be Too Far From Me

If You Close Your Eyes

Close your eyes

I Know I'm Gonna See You Again

But Promise Me That You Won't Forget

'cause As Long As You Remember

A Part Of Us Will Be Together

So Even When You're Fast Asleep

Look For Me Inside Your Dreams

Keep Believing In What We're Sharing

And Even When I'm Not There To Tell You

I'll I'll Love Love You Forever

Anytime That I Can't Be Where You Are

You Just Close Your Eyes

And You'll Be Here With Me

Just Look To Your Heart

And That's Where I'll Be

If You Just Close Your Eyes

Till You're Drifting Away

You'll Never Be Too Far From Me

If You Close Your Eyes

Is There Anywhere That Far

Anytime You're Feeling Low

Is There Anywhere That Love Cannot Reach

Oh No

I Could Be Anywhere On Earth

It Could Be Anywhere I'll Be

Oh Baby If You Want To See

You Just Close Your Eyes

And You'll Be Here With Me

Look To Your Heart

And That's Where I'll Be

Just Close Your Eyes

Till You're Drifting Away

You'll Never Be Too Far From Me

If You Close Your Eyes

And You'll Be Here With Me

Just Look To Your Heart

And That's Where I'll Be

If You Just Close Your Eyes

Till You're Drifting Away

You'll Never Be Too Far From Me

If You Close Your Eyes

Oh Yeah

Just Close Your Eyes

If You Wanna Know

 

Diesmal unterdrückte ich die Tränen, zwar nur schwer aber erfolgreich. Als er fertig war, umarmte ich ihn. Wow war das ein Gefühl, ein Lied nur für mich das ist echt das schönste was es gibt. "Wann hast du das Lied eigentlich zu ende geschrieben? Wir waren doch die ganze Zeit zusammen." fragte ich nach einigen Minuten du schaute ihn fragend an. "Naja um ganz ehrlich zusein, ich hatte es gestern auch schon ganz fertig. Aber ich wollte dich nicht unter Druck setzten, wegen dem >Give me something to remember Baby put your lips on mine<. Aber nach gestern, glaub ich, ist es okay." er grinste frech und ich gab ihm einen Kuss. "Wußtest du gestern schon, dass ihr morgen wieder weg müsst?" "Nein, dass hab ich nur so geschrieben, die Zeile steht schon länger. Aber jetzt passt es ja gut."

Nach einigen Küssen, fing Kian an seine Sachen zu packen, ich guckte ihm dabei zu und wir unterhielten uns währenddessen. Nachdem er alles hatte, machten wir uns fürs Bett fertig und gingen früh schlafen. Um vier Uhr wurden wir durch den Wecker aus dem Reich der Träume gerissen. Müde standen wir auf, zogen uns um und gingen leise runter frühstücken. Eine Stunde Später stand ein Auto vor der Tür und als wir einstiegen, wurden wir von einem müden Mark, sowie von Shane und Gillian begrüßt. Am Flughafen, begrüßten wir dann Bryan Kerry Nicky und Georgina. Die Szene am Flughafen, kannte ich ja schon und es war fast genauso wie damals. Naja nicht ganz so tränenreich, ich konnte mich bis auf eine ganz kleine Träne beherrschen. Als Louis kam und alles für den Abflug bereit war, hielt ich Kian noch mal fest, "Hier für deine Erinnerung" flüsterte ich und gab ihm einen langen Kuss. Danach grinste ich ihn frech an, er grinste zurück lief zu den anderen und warf mir noch eine Kusshand zu.

Nachdem sie endgültig weg waren, machten wir uns auf den Weg zu Kerry (war am nächsten). Wir unterhielten uns noch lange bevor Gillian und ich mit einem Taxi zu Kians Haus fuhren. Gillian kam noch mit und besuchte ihre Tante. Als sie gegangen war, widmete ich mich wieder Colms Geschichten und musste so lachen, dass ich total die Zeit vergaß. Und wir wurden schon zum Abendessen gerufen. Beim Essen, sagte Patricia was von Terminen am nächsten Tag und weil ich mich nützlich machen wollte, bot ich an Colm zum Kindergarten zubringen und ihn auch wieder abzuholen. Nach einigen Überredungskünsten, nahm sie dankend an und erklärte mir den Weg. Nach dem Essen rief Kian an und wir telefonierten lange, bevor ich tot müde ins Bett fiel und schnell einschlief.

Diesmal wurde ich erst um halb acht aber dafür von Colm geweckt. Müde stand ich auf, zog mich um und frühstückte, mit den anderen. Um halb neun machte ich mich mit Colm auf den Weg, er war schon ganz aufgeregt, weil er mir unbedingt all seine Freunde zeigen wollte. Im Kindergarten angekommen, zog er mich an der Hand zu einer Betreuerin. "Das ist Kim" sagte er zu dieser gewandt. "Guten Tag, ich bin die Freundin von Colms Bruder und mache hier gerade Urlaub und weil seine Mutter heute einige Termine hat, hab ich Colm hergebracht und hole ihn auch gleich wieder ab." erklärte ich auf ihren fragenden Blick hin. Sie streckte mir die Hand hin "Hallo, ich bin Mona. Ich bin die Leiterin von diesem Kindergarten." ich gab ihr die Hand "Kim will auch mal im Kindergarten arbeiten." brachte sich Colm, der die ganze Zeit ruhig neben mir stand wieder ins Gespräch ein. "Ach wirklich?" fragte Mona "Ja ich mag Kinder und will bald eine Ausbildung anfangen." "Na wenn das so ist, würdest du mir einen Gefallen tun?" ich nickte und sie sprach weiter "Also wenn du nichts anderes vorhast, könntest du vielleicht hier bleiben und mir helfen. Mary ist krank und ich kann Caroline nicht erreichen." ich lächelte "Klar kein Problem. Colm wollte mir eh noch seine Freunde zeigen." "Genau also komm schnell mit." meldete er sich wieder und zog mich erneut an der Hand. Er blieb kurz stehen, zog seine Jacke und Schuhe aus und weiter gings. Als wir in dem Zimmer ankamen, auf welches er zusteuerte, kamen direkt zwei Jungs und begrüßten Colm. "Hallo das ist Kim, eine Freundin von mir." sagte er stolz, bevor er mir die beiden als Martin und Chris vorstellte. Nach einer halben Stunde, kannte ich die meisten Name und alle saßen gespannt um uns. Colm, der auf meinem Schoß saß erzählte begeistert Storys aus dem Urlaub, die Sandburgen, die Wasserschlachten und und und. Die anderen Kinder hörten gespannt zu und nach einer Weile war alles erzählt. Ich wurde mit Fragen bombardiert, was ich so mache, wo ich herkomme und ähnliches. Nachdem ich alle beantwortet hatte, half ich Mona bei der Vorbereitung fürs Mittagessen, denn es war schon viertel vor zwölf. Es war amüsant, ihnen beim Essen zu zugucken, manche diskutierten wild, manche machten Späße und manche konzentrieren sich einfach nur auf ihr Essen. Nachdem alle fertig waren und alles sauber war, spielten wir Spiele und ruckzuck war die Zeit vergangen und die ersten wurden schon abgeholt. Als fast alle weg waren, verabschiedeten Colm und ich uns auch. "Kim könntest du morgen eventuell auch hier bleiben? Mary wird wohl noch länger krank sein und ich kann Caroline einfach nicht erreichen." "Aber sicher ich denke das geht. Also bis morgen bye" "Bye"

Zuhause angekommen, erzählte Colm seiner Mutter ganz aufgeregt den Tag." "Ist das okay wenn ich morgen wieder im Kindergarten bleibe oder kann ich dir hier helfen?" fragte ich als Colm fertig war "Aber natürlich ist das okay, ich komm hier schon alleine zurecht."

Ich ging hoch zu Mariella und da sie gerade über Mathe verzweifelte, half ich ihr. Ich war schon immer gut in Mathe gewesen und daher konnte ich es ihr einigermaßen verständlich erklären. Nachdem wir fertig waren, quatschten wir noch über dies und das. Als ich gerade auf der Treppe nach unten war, klingelte das Telefon. "Kim kannst du bitte kurz gehen? Sonst brennt mir das Essen an." kam es aus der Küche. "Okay ich gehe" rief ich zurück und war schon am Telefon. "Hier bei Egan Hallo?" "Hier auch Egan" "Oh nein bitte nicht noch einer." "Danke!! Na schön wenn du nicht mit noch einem Egan sprechen willst bitte." kam es danach gespielt beleidigt zurück. "Mal überlegen, ich glaube bei dir mache ich eine Ausnahme." "Das ist aber echt großzügig von dir." "Ich kann auch nichts dafür, manchmal habe ich einfach meinen Sozialen Tag." "Dir scheint es heute ja echt gut zu gehen, so frech wie du bist." "Oh ja mir geht’s gut, ich war heut mit Colm im Kindergarten und da eine Erzieherin krank geworden ist, bin ich dort geblieben." "Und wie hat es dir gefallen?" "Es war klasse und morgen helfe ich wieder aus." "Das klingt ja gut" "Ja und wie geht’s dir? habt ihr viel Streß?" "Ja schon aber wenn du die Fans siehst, die du damit Glücklich machst, das ist schon ein tolles Gefühl." "Das kann ich mir vorstellen." wir quatschten noch kurz, bis er aufhören musste, weil sie ein treffen mit Louis hatten. Nachdem wir uns verabschiedet hatten, ging ich mit dem Auftrag allen viele Grüße zu bestellen in die Küche. "Und wer war dran?" "Kian, ich soll euch ganz viele liebe Grüße bestellen. Es geht ihm ganz gut, ist nur ein bißchen viel Streß."

Ich deckte den Tisch und kurz danach aßen wir zu Abend.

Ich schlief Glücklich und schnell ein, zwar alleine aber ich freute mich auf den nächsten Tag. Ich träumte vom Urlaub, wie alles angefangen hatte und die Nacht war ruckzuck vorbei. Gut gelaunt stand ich auf und machte mich fertig, wir frühstückten alle zusammen und danach machte ich mich mit Colm auf den Weg. Es verlief ähnlich wie am Vortag, alles klappte gut und es machte viel Spaß. In der Küche , als wir das Mittagessen zubereiteten, beschlossen ich und Mona, dass ich ein zweiwöchiges Praktikum dort mache. Ihr kam es recht, weil Mary noch mindestens zwei Wochen krank wäre und Caroline noch eine Woche im Urlaub war, deshalb konnte Mona sie auch nicht erreichen. Mir kam es recht, weil die Promotour von Kian auch noch zwei Wochen ging, es mir sehr viel Spaß machte und es mich ablenkte. Wieder bei den Egans erzählte ich Patricia davon und sie hielt es ebenfalls für eine sehr gute Idee. Meine Eltern und Kian erfuhren auch davon und alle waren froh, dass es mir schon so viel besser ging. Nachdem ich mit Mariella Mathe noch mal durchgegangen war, sie war total begeistert, weil sie endlich mal etwas davon verstand, quatschten wir wieder total lange, bis wir zum Essen gerufen wurden. Die nächsten Tage verliefen fast so wie die letzten zwei. Es machte mir viel Spaß im Kindergarten, ich telefonierte, leider nicht so oft weil er tierischen Streß hatte, mit Kian und Mariella hatte sich in Mathe stark verbessert. Am frühen Freitag Abend, wir saßen gerade im Wohnzimmer und unterhielten uns, klingelte es. Ich stand auf, ging zur Tür und als ich sie öffnete, wurde ich stürmisch von Gillian begrüßt und in den Flur geschoben. Im Wohnzimmer begrüßte sie alle und erklärte dann, dass sie mich entführen wolle, nahm meine Hand und zog mich hoch in mein Zimmer. "Komm zieh dir was schönes an, wir gehen heut alle aus." "Wir alle?" "Ja was meinst du warum ich so früh bin? Wir fahren nach Dublin und gehen dort mit Kerry und Georgina in die City." "Aha!" Während ich mich umzog, quetschte Gillian mich über die Arbeit im Kindergarten aus. Eine halbe Stunde später saßen wir im Auto auf dem Weg nach Dublin. Wir quatschte die ganze fahrt über, wir hatten uns ja schon lang nicht mehr gesehen und so verging die Zeit wie im fluge und wir standen schon vor Kerrys Haus. Georgina war auch schon da, wir begrüßten die beiden und jeder erzählte kurz, was er in der letzten Woche gemacht hat. Danach ging es mit einem Taxi in die City von Dublin und wie auch schon in Spanien war es super lustig. Wir wurden sogar manchmal angebaggert aber wir waren ja schon alle vergeben also gingen wir nicht drauf ein.

Um vier Uhr morgens fuhren wir zurück zu Kerry und weil es so spät war, schliefen wir kurzerhand alle bei ihr. Wir schliefen schnell ein und wachten erst spät wieder auf. Nach einem ausgiebigen Frühstück, ließen wir uns im Wohnzimmer nieder quatschten und währenddessen lief der Fernseher im Hintergrund. "Und nun noch News von Westlife.." schlagartige stille alle starrten den Bildschirm an und Kerry stellte schnell lauter. "Nachdem uns Kian vor einigen Wochen mit der Neuigkeit, dass er verliebt sei überraschte,..." ich musst lächeln als sie Kian zeigten ...war Mark der einzigste, der seine Liebe noch nicht gefunden hatte. Doch dies scheint sich geändert zu haben. Westlife wurden in mehreren Clubs gesehen und während Shane Bryan Nicky und Kian alleine waren, wurde Mark öfters mit einem braunhaarigen Girl gesehen. Wir werden natürlich versuchen weitere Informationen zu bekommen und bleiben an der Sache dran..." Wir tauschten fragende Blicke aus. Kerry sprang plötzlich auf und holte das Telefon. Als sie wieder saß wählte sie und kurz danach sagte sie: "Hy mein Schatz ich bins. Stör ich oder hast du mal eben fünf Minuten Zeit?.......Danke du bist süß. Aber weswegen ich anrufe, also wir sitzen hier gerade alle zusammen......ja genau wir vier also wir unterhielten uns und als wir Westlife im Fernseher hörten, guckten wir uns ahnungslos die News an und die sagten, dass Mark sich verliebt hätte.....Ja ehrlich und ist was dran?....... Nein ?!wirklich?! Ach das ist ja schön.......Miechelle?. Ach so nee ist gut. .. Ja ist gut viele Grüße an alle auch von den anderen."

"Also Mädels ihr habt es gehört, jetzt sind wir vollständig. Sie heißt Miechelle und Bryan und co haben sie auch erst gestern kennengelernt. Sie soll aber sehr nett sein." während Kerry uns dies berichtete machte sie es sich wieder unter ihrer Decke gemütlich. 

Teil 3

Am Abend brachte Gillian mich zu den Egans und nachdem wir uns verabschiedet hatten, fuhr sie nach Hause. Ich ging sofort hoch ins Bett, zog mir noch Schlafsachen an und war schon im Reich der Träume.

Ich stand erst um die Mittagszeit auf. Noch etwas schlaftrunken, wackelte ich die Treppe runter und ging in die Küche. "Guten Morgen Kim. Na wie wäre es mit einer Tasse Kaffee?" wurde ich von Patricia begrüßt. "Danke, Die kann ich gut gebrauchen." "Na wie war es denn?" "Oh klasse. Wir hatten viel Spaß zusammen." Ich lieferte ihr einen kleinen Bericht ab und ging dann wieder hoch, um mich umzuziehen.

Am Nachmittag rief ich Kian an, da ja Sonntag war, ging ich davon aus, dass sie wenigstens den Nachmittag frei hatten. Ich lag richtig. "Hallo?" "Hallo mein Schatz. Hast du was Zeit oder störe ich?" "Erstens störst du nie und ja ich hab Zeit, Louis war heute gütig und wir haben den ganzen Nachmittag frei." "Und was macht ihr so in der ganzen Freizeit?" "Ich weiß nicht was die anderen machen, aber ich vermisse dich." "Ich dich auch und ich hoffe, dass die nächste Woche ganz schnell rum geht und ich dich bald wieder bei mir habe." "Das hoffe ich auch." "Sag mal wie ist das jetzt eigentlich mit Mark und dieser Michelle?" "Mark hat es voll erwischt. Weißt du, als ich dir mal von seinen mysteriösen Spaziergängen erzählt habe?" "Ja" "Dabei hat er sie wohl kennengelernt. Er hat erzählt, er hätte sie aus versehen umgelaufen und danach hat er sie als Entschuldigung zu einem Kaffee eingeladen. Danach haben sie sich dann öfters getroffen. Uns hat er immer erzählt, er geht Spazieren, daher wußten wir auch bis vorgestern nichts von ihr." "Aha! Und wie ist Michelle so?" "Sie ist ganz nett und ich glaub die Beiden passen gut zusammen. Zwar nicht so gut wie wir aber auch gut." "Wenn du jetzt bei mir wärst, würde ich dir einen dicken Kuss geben." "Kannst mir ja nächsten Samstag zwei geben." "Das mach ich doch glatt." "Du es klopft gerade an der Tür. Ich ruf dich morgen wieder an ja?" "Ja bis dann. Bye" "Bye".

Da ich nicht wußte was ich machen sollte, setzte ich mich vor den Fernseher. Ihr könnt euch bestimmt denken was ich geguckt habe, richtig Viva und nach einer Weile kamen wieder die News und wieder waren Westlife dabei.

"........Wir hatten es gestern schon erwähnt, dass nun auch Mark von Westlife verliebt ist und heute Morgen wurde es uns bei einem Telefonat mit Kian bestätigt. "Wir haben sie auch erst vorgestern kennengelernt, aber Mark kennt sie schon länger. Er ist sehr Glücklich und um ehrlich zusein, sind wir anderen etwas neidisch, weil er seine Freundin hier hat. Unsere Süßen sind in Irland und wir vermissen sie. Trotzdem wünschen wir Mark natürlich alles Gute und freuen uns mit ihm. Die beiden passen wirklich gut zusammen." so Bandmate Kian........"

Ich mache den Fernseher aus, ging in mein Zimmer, legte das Album von Westlife auf und kramte meine Fotos, die ich mitgenommen hatte raus. Mit diesen legte ich mich aufs Bett und guckte sie mir lange an, dabei träumte ich vor mich hin. Darum hatte ich auch nicht bemerkt, das Mariella reingekommen war und erschreckte mich total als sie sich neben mich setzte und "Du vermisst ihn oder?" fragte. Als sie merkte, dass ich mich erschrocken hatte, sagte sie "Oh sorry ich wollte dich nicht erschrecken aber du hast auf mein klopfen nicht geantwortet." "Ist schon gut, ich habe gerade vor mich hin geträumt. Ja ich vermisse ihn sehr, die letzte Zeit war nicht so leicht und ich wäre jetzt gerne bei ihm." "Möchtest du darüber reden, was war, warum du hier bist?" "Tut mir leid aber ich würde da im Moment nicht so gerne drüber reden. Irgendwann erzähl ich dir was passiert ist ja?" "Das ist okay. Ich will nur das du weißt, dass wenn du jemanden zum reden brauchst, ruhig zu mir kommen kannst. Aber ich versteh das natürlich wenn du da nicht drüber reden willst." "Danke das ist echt lieb von dir. Aber erzähl mal, wie läuft es in der Schule?" "Stimmt das hab ich dir noch gar nicht erzählt, du warst Freitag so schnell weg." "Was denn?" "Ich hab ne zwei im MATHE TEST" "Hey das ist ja schön." "Ja und das hab ich nur dir zu verdanken." "Ach Quatsch, du hast viel geübt und das hat sich ausgezahlt." "Na gut. Ach ja, weswegen ich eigentlich hier bin, wir fahren Mittwoch Abend bis Sonntag zu meiner Oma, ich hab Donnerstag und Freitag Schulfrei, Lehrerausflug oder so. Ich soll dich fragen, ob du mitkommen willst." "würde ich ja gerne aber ich muss Donnerstag und Freitag noch Arbeiten und Außerdem kommt Kian am Samstag morgen wieder und ich würde ihn gern abholen." "Das kann ich gut verstehen. Okay dann sag ich Mum eben Bescheid." "Ich komm auch gleich runter." damit verlies sie mein Zimmer. Die CD war mittlerweile zu ende. Ich guckte mir schnell noch zwei Fotos an und legte sie dann schweren Herzens zurück. Danach ging ich runter und half den Tisch zudecken. Nach dem Essen ging ich hoch und legte mich schlafen, musste ja am nächsten Tag Arbeiten. Die nächsten Zwei Tage verliefen wieder relativ normal, ich ging mit Colm in den Kindergarten und Abends guckten wir meistens gemeinsam Fernseh. Obwohl es manchmal sehr schwer war, das zu verstehen. Ich konnte zwar gut Englisch aber wenn die dann so schnell und undeutlich sprachen, verstand ich nichts. Mariella saß neben mir und erklärte mir dann was passiert war.

"Ach übrigens, du hast morgen und übermorgen frei. Der Kindergarten bleibt geschlossen, es müssen Reperaturarbeiten erledigt werden und die Handwerker haben mich Gestern angerufen, um mir mitzuteilen, dass das nur an den zwei Tagen geht. Tut mir leid, sonst hätte ich dir früher Bescheid gesagt." sagte Mona, als ich Mittwoch mit ihr in der Küche stand.

"Das ist mir eigentlich ganz recht, dann kann ich noch ein paar Sachen erledigen, Kian kommt Samstag wieder." "Echt? Na da bist du bestimmt froh, oder?" "Und wie, ich wünschte es wäre schon Samstag."

Am Nachmittag rief ich Kerry an, "Hallo?" "Hy Kerry, ich bins." "Oh hy Kim." "Also weswegen ich anrufe, ich wollte fragen, ob wir Samstag zusammen zum Flughafen fahren?" "Ja klar aber fährst du nicht mit Kians Eltern?" "Nein, die sind bis Sonntag weg." "Und du konntest nicht mit, weil du zum Kindergarten musst?" "Nein, ich hab auch frei. Aber ich will Kian am Samstag abholen." "Ja klar, ich kann es auch kaum erwarten Bryan wiederzusehen." "Tja da geht’s uns gleich." "Aber dann bist du ja bis Samstag allein, willst du nicht zu mir kommen? Dann machen wir uns noch zwei schöne Tage fahren dann Samstag zusammen zum Flughafen." "Das ist eine Gute Idee, danke ich würde gerne kommen. Die vier fliegen ja vom Dubliner Flughafen ab, dann fahr ich die dahin und komm danach zu dir." "Ja super, ich freue mich schon." "Danke, ich geh dann jetzt mal schnell packen, bis gleich." "Okay bye" "Bye"

Ich lief nach oben und Packte schnell ein paar Sachen zusammen. Danach setzte ich Patricia von meinen Plänen in Kenntnis und ihr kam es ganz recht, weil sie mich eh fragen wollte, ob ich sie fahren kann. Damit das Auto nicht solange am Flughafen stehen muss.

Zwei Stunden später saßen wir alle im Auto, auf dem Weg zum Flughafen. Weitere drei Stunden später, verabschiedeten wir uns und die vier verschwanden. Ich fuhr zu Kerry und wurde herzlich begrüßt. Wir Quatschten noch was, aber da es schon spät war gingen wir bald schlafen.

Am nächsten Morgen ging ich noch leicht verschlafen runter in die Küche und wurde von einer etwas wacheren Kerry begrüßt. Nachdem Frühstück, gingen wir Einkaufen, wir hatten nämlich beide die gleiche Idee und wollten was leckeres Kochen. Nach kurzer Zeit hatten wir beschlossen, dass erst mal alle mit zu den McFaddens kommen und weil das immerhin 9-10 Personen sind mussten wir auch viel einkaufen. Der Kassierer guckte leicht erstaunt aber das war uns egal, wir freuten uns beide, weil es nicht mehr lange dauern würde bis unsere Freunde endlich wieder da wären. Als wir Zuhause waren und alles verstaut hatten, war es schon Nachmittag und da wir beide einen Mordshunger hatten, gingen wir in der Stadt was essen. "Und was machen wir zwei jetzt?" "Wie wärs mit Kino? Da war ich schon lange nicht mehr." "Das ist eine gute Idee." Wir bezahlten und machten uns dann auf den Weg zum Kino. Wir hatten Glück, in einer halben Stunde sollte eine Komödie laufen. Für diese kauften wir zwei Karten und warteten. Die Zeit verging schnell und als Einlaß war, gingen wir rein. Der Film war wirklich lustig und ich hab sogar fast alles verstanden. Nach dem Kino war es schon dunkler geworden und wir machten uns auf den Weg nach Hause. Und nach langem Quatschen, ging ich ins Bett und schlief schnell ein.

Am nächsten Morgen wachte ich gut gelaunt auf und ging runter in die Küche. "Guten Morgen ich habe gerade den Kaffee aufgesetzt." "Guten Morgen. Das ist gut." Wir deckten zusammen den Tisch und frühstückten. Danach machten wir uns für eine Shopping Tour fertig, Kerry war schneller fertig und saß im Wohnzimmer im Hintergrund lief der Fernseher. Als ich auch fertig war und runter kam, klingelte das Telefon. "Immer dasselbe. Sorry." damit verlies sie den Raum und ich legte mich auf das Sofa. Als ich die schon alt bekannten Wörter "Und hier sind wieder die News heute neues über....."hörte. Ich setzte mich aufrecht hin und hörte gespannt zu als auch schon mein Lieblingssatz kam, "...Und jetzt zu Westlife" "... da gibt’s ja im Moment viel zu berichten, erst überrascht uns Kian mit der Nachricht, er hätte sich verliebt, danach berichtet auch Mark er sei nicht mehr solo. Jetzt wurde Kian mit einer Frau gesehen, da keiner weiß wie die unbekannte Kim aussieht, weiß auch keiner ob sie das war. Jedenfalls berichtet ein Zeuge, dass sie sehr Vertraut miteinander umgingen und zuerst in einem Schmuckgeschäft und danach in einem Brautkleiderladen waren. Macht Kian ernst? Bis jetzt haben wir ihn noch nicht erreicht aber wir bleiben natürlich dran. Das war es für heut auch schon wieder, wir sehen uns Morgen bis dann und Tschüs." geschockt starrte ich den Fernseher an. Oh mein Gott ich kann das nicht glauben, sowas würde Kian doch nicht machen aber die zwei sollen sehr vertraut miteinander gewesen sein. Tausend Gedanken schossen mir durch den Kopf und ich wurde von Kerry unterbrochen, die rief "Sorry war meine Mum" als sie ins Zimmer kam, guckte ich sie nur entgeistert an. "Hy was ist den mit dir los?" statt zu antworten, sank ich nur wieder aufs Sofa und fing an zu weinen. Kerry kam direkt zu mir und nahm mich in den Arm. Als ich mich wieder beruhigt hatte, fing ich an zu erzählen. "Kian hat ne andere, eben in den News kam, das er zusammen mit einer Frau zuerst in einem Schmuckgeschäft war und dann in einem Brautkleiderladen. Die dachten ich wäre das gewesen, denn die beiden sollen sehr vertraut miteinander gewesen sein. Aber ich war es auf jeden fall nicht also muss er eine andere haben." "Das Glaub ich nicht, er liebt dich über alles." "Ich wollte es ja zuerst auch nicht glauben, aber wer war dann die Frau?" "Ich weiß es nicht aber da gibt es eine Möglichkeit das rauszubekommen. Ruf Kian an." "Das kann ich nicht, was soll ich denn sagen?" "Frag ihn, mit wem er in dem Brautkleiderladen war." Ich nahm das Telefon, wählte und als Kian abnahm, konnte ich nichts mehr sagen, ich fing wieder an zu weinen und schlurzte ins Telefon. "Hy Kim bist du das? Was ist los?" hörte ich noch bevor ich auflegte. Kurz danach, klingelte das Telefon. Kerry nahm ab "Hallo?"..."Hallo Bryan" als ich hörte, dass es Bryan war, machte ich mich auf den Weg ins Wohnzimmer. Doch es klingelte und weil Kerry ja noch Telefonierte, ging ich zur Tür. Ich öffnete und vor mir stand eine junge Frau, die erst etwas irritiert wirkte mich dann aber Begrüßte. "Hallo du musst Kim sein: Mein Mum hat mir gesagt, dass du hier bist. Ich bin Fenella die Schwester von Kian." sagte sie auf dem Weg ins Wohnzimmer. "Hallo, ich bin Kim aber das weißt du ja schon." "Eigentlich wollte ich ja mit Kian zusammen kommen, aber er hat gestern Abend erfahren, das sie nicht morgen mittag, sondern erst morgen Abend nach Hause fliegen. Ich muss morgen Abend aber wieder nach England. Also muss ich es dir alleine sagen." "Was? Das Kian eine andere hat? Das weiß ich schon." wieder stiegen die Tränen in mir aber ich konnte sie erfolgreich zurück halten. Fenella guckte mich entgeistert an "Nein, wie kommst du darauf?" "Es kam gerade in den News. Er war mit ihr sogar in einem Brautkleiderladen. Ein "Zeuge" hat gesagt, dass die beiden sehr vertraut miteinander gewesen waren." jetzt konnte ich nicht mehr und fing doch an zu weinen. Fenella rückte näher zu mir und nahm mich in den Arm. "Jetzt weiß ich warum du eben so verweint ausgesehen hast, aber du hast da was falsch verstanden. Das wollte ich dir ja gerade sagen, ICH werde Heiraten. Da Kian auch gerade in England war, bin ich vorgestern zu ihm gefahren und er hat mich begleitet." "Ich setzte mich richtig hin und guckte Fenella an, die mich anlächelte. "Warum hat er mir denn nichts gesagt?" "Das ist meine Schuld, ich habe ihn darum gebeten, weil ich dich erst persönlich kennenlernen wollte. Ich hab nämlich in den letzten zwei Tagen viel von dir gehört, Kian redet von nichts anderem. Er weiß es übrigens auch erst seit vorgestern. Er wollte dich sofort anrufen aber ich hab ihn aufgehalten, wie gesagt, wir wollten es dir gemeinsam sagen." "Das stimmt, Bryan hat es mir gerade genauso erzählt." hörte ich Kerry die langsam näher kam. "Hy Fenella." "Hy Kerry." die beiden begrüßten sich. Ich schlug mir vor die Stirn "Oh man ich bin so eine blöde Kuh. Ich hab das zuerst ja auch nicht geglaubt, aber der Moderator meinte ihr wart so vertraut miteinander." "Wir beide hatten schon immer ein gutes Verhältnis zueinander, wir haben uns schon lange nicht mehr gesehen und als er gehört hat, dass ich heiraten werde war er völlig aus dem Häuschen. Er hat sich tierisch gefreut." "Ich denke du solltest ihn lieber anrufen. Bryan hat erzählt, dass er total fertig ist, weil er nicht weiß was los ist." "Ja das mach ich." Ich ging zum Telefon und wählte wieder. "Hallo? Kim?" "Hy ja ich bins." "Bryan hat mir gerade erzählt, was war. Es ist aber nicht so wie du denkst." "Ja ich weiß, deine Schwester ist gerade hier. Ich schäme mich so, ich hab das zuerst ja gar nicht geglaubt. Aber der Moderator meinte ihr wart so vertraut miteinander und ob du ernst machen würdest. Da war es irgendwie aus, ich hatte so Angst, ich könnte dich verlieren und das ist das letzte was ich will. Ich wußte nicht was ich denken sollte. Es tut mir so leid." ich fing schon wieder an zu weinen "Ist schon okay. Hey Süße nicht weinen weißt du noch, was ich Mariella damals versprochen habe?" "Das du mir nie weh tun würdest?." "Genau und das werde ich auch nicht, denk da bitte immer dran. Das wird nicht das letzte mal sein, dass du etwas über mich in der Presse hörst, was nicht wahr ist." "Ab jetzt glaub ich nur noch was ich von dir höre, versprochen. Ich Vertraue dir und ich liebe dich." "Das ist schön zuhören, ich liebe dich auch." "Ich werde dann jetzt mal wieder zu deiner Schwester gehen, schließlich haben wir uns viel zu erzählen." "Mach das und grüß sie von mir. "Mach ich Bye." "Bye"

"Ich soll dich von deinem Bruderherz grüßen." sagte ich, als ich wieder im Wohnzimmer war. "Na alles geklärt." "Ja und danke." "Ich hoffe du kommst mit zur Hochzeit, ich werd Kian morgen fragen, ob er mein Trauzeuge sein will." "Da wird er sich aber freuen. Und danke ich komme gerne mit." "Na Mädels wenn jetzt alles geklärt ist, können wir doch unsere geplante Shoppingtour machen. Fenella willst du nicht mitkommen." "Ja gerne. Ich muss vorher nur noch ein Hotelzimmer mieten. Ich fliege erst morgen Nachmittag." "Das kommt gar nicht in Frage, du schläfst hier bei uns." Nach einigen Überredungskünsten von mir und Kerry, war Fenella einverstanden.

Der Einkaufsbummel war super lustig und erfolgreich. Ich und Kerry hatten uns jeweils ein neues Outfit für den nächsten Tag geholt, Fenella hatte auch einiges gefunden und gekauft. Nach drei Stunden, ließen wir uns erschöpft in einem Kaffee nieder und wärmten uns bei einer heißen Tasse Kakao auf.

Wir unterhielten uns viel und Fenella war wirklich super nett, was anderes hätte mich bei der Familie Egan auch gewundert.

Am Abend gingen wir schon früh schlafen, wir mussten ja am nächsten Tag fit sein und noch einiges vorbereiten. Voller Vorfreude schlief ich auch direkt ein. Am nächsten Morgen herrschte leichte Hektik und Nervosität. Kerry und ich würden bald unsere Freunde wiedersehen und Fenella wäre bald wieder bei ihrem Verlobten. Nachdem wir alles weggeräumt hatten, riefen wir Georgina und Gillian an um sie in unseren Plan einzuweihen. Die fanden das eine gute Idee und wollten helfen. Also verabredeten wir uns für drei Uhr, Gillian musste ja aus Sligo kommen.

Um zwei Uhr, brachten wir Fenella zum Flughafen, wir verabschiedeten uns von ihr und kurz danach war sie auch schon weg. Wieder Zuhause, suchten wir schonmal alle Kochuntensilien zusammen und bereiteten einiges vor. Um viertel vor drei klingelte es und wir begrüßten Georgina. Sie brachte schnell die Tasche mit ihren Klamotten für den Abend in das Gästezimmer und als sie gerade in die Küche kam, klingelte es erneut. Auch von Gillian wurden wir herzlich begrüßt und auch sie brachte ihre Tasche kurz ins Gästezimmer.

Nach einer kurzen Besprechung, verteilten wir die Aufgaben und kurz darauf waren wir schon fleißig beim Kochen. Wir Quatschten dabei und da wir ja zu viert waren, ging es ganz schnell. Um fünf, als alles soweit fertig war, das Fleisch nur noch im Backofen braten musste, gingen wir hoch in Kerrys Zimmer. Wir zogen uns um und machten uns für das große Wiedersehen, welches immer näher rückte fertig.

Um halb sieben, waren wir startklar. Das Fleisch war fertig, stand aber noch im Backofen, damit es nicht kalt wird und auch die anderen Sachen, standen in so komischen Übertöpfen, die dazu dienten, dass auch das Essen nicht kalt wird. Da wir ja auch alle wider zurück kommen mussten, fuhren wir mit drei Autos. Um viertel vor sieben betraten wir die Halle, wir waren alle Aufgeregt und konntest es kaum mehr abwarten. Da Westlife ja eigentlich Mittags wieder kommen sollte und es sehr kurzfristig umgelegt wurde, waren auch keine Fans mehr da. Nur drei Mädchen hatten so lange gewartet und weil wir das sehr bewundernswert fanden, gingen wir zu ihnen. "Na ihr wartet ihr auf Westlife?" fragte Gillian die drei die sich erschrocken umsahen und uns etwas Hilflos anschauten. "Wir kommen aus Deutschland und können kein Englisch." sagte ein Mädchen schüchtern. Jetzt sahen mich Kerry Gillian und Georgina verwirrt an, denn sie verstanden kein Wort außer Deutschland. "Oh das macht nichts, ich komme auch aus Deutschland. Wir hatten nur gefragt ob ihr hier auf Westlife wartet?" sagte ich auf Deutsch. Die Augen der drei fingen an zu funkeln "Ja aber die sind leider noch nicht gekommen." "Die kommen bestimmt noch. Ich bin übrigens Kim und das sind Gillian Kerry und Georgina. Und wie heißt ihr?" "Ich heiße Lucy und das sind Carola und Melanie. Aber seid ihr nicht die Freundinnen von Shane, Bryan und Nicky? Und Kian hatte doch auch gesagt, dass seine neue Freundin aus Deutschland kommt und Kim heißt, bist du das" meldete sich nun das dritte Mädchen. "Ja das sind wir. Und darum können wir euch auch versprechen, dass die fünf bald kommen." "Aber ihr habt eure Freunde jetzt schon so lange nicht mehr gesehen, da wollt ihr doch bestimmt erst mal alleine mit denen sein. Da stören wir doch nur." sagte Carola mit etwas traurigem Blick. "Soll das ein Witz sein? Ihr habt hier doch nicht sieben Stunden gewartet, damit ihr jetzt mit leeren Händen nach Hause geht." sagte ich schnell und erklärte dann kurz den anderen unser Gespräch, denn sie hatten nichts verstanden und guckten immer von den Mädchen zu mir und wieder zu den Mädchen. "Ach Quatsch, die Jungs freuen sich bestimmt über solche tollen Fans." sagte Kerry und ich übersetzte. "Außerdem haben wir die fünf dann ja den ganzen abend für uns." sagte Gillian an Carola gewandt, die mich dann gespannt ansah. Als ich auch das übersetzt hatte, strahlten die drei wieder. "Wieso haben die drei eigentlich solange gewartet?" meldete sich jetzt Georgina. "Georgina hat gerade gefragt, warum ihr ganze sieben Stunden wartet, nur wegen einem Autogramm?" übersetzte ich mal wieder. "Naja wir fliegen übermorgen wieder nach Deutschland und Westlife sind die Besten. Da konnten wie uns doch so eine Chance nicht entgehen lassen. Als sie dann heut Mittag nicht kamen, waren wir schon etwas enttäuscht aber wir haben uns mit zwei anderen Mädchen angefreundet und hier noch gewartet. Nach ungefähr drei Stunden waren nur noch die Hälfte da und vor einer halben Stunde mussten auch die zwei Mädchen gehen. Aber wir hatten viel Spaß und die Zeit verging ganz schnell. Wir haben dann beschlossen noch bis acht Uhr zu bleiben." "Wow das ist ganz schön lange. Wo sind eigentlich Eure Eltern?" "Um ganz ehrlich zusein, wir haben ihnen erzählt, wir wären mit zu den zwei Mädchen gegangen und ihr Vater bringt uns zum Hotel. Die hätten uns doch nie erlaubt solange zu warten und dann mit dem Bus zum Hotel zufahren." antwortet Lucy ich wollte gerade etwas sagen, als ich in der Ankunftshalle etwas hörte. "Bleibt ihr kurz hier stehen, wir kommen gleich wieder." sagte ich noch schnell, bevor ich mit den anderen drei in die Ankunftshalle lief. Ich hatte richtig gehört die fünf, nein die sechs kamen gerade durch die Tür. Kian kam als zweiter, hinter Shane. Als ich ihn sah, lief ich schnell zu ihm, er lies seine Tasche fallen und fing mich auf, als ich ihm um den Hals fiel. Mir kamen Freudentränen "Ich bin so froh das du wieder da bist." "Ich auch." "Hatte ich dir nicht was versprochen?" fragte ich ihn grinsend. Er guckte mich erst verwirrt an, grinste dann aber und meinte "Stimmt, dann lös das mal schnell ein." Das tat ich dann auch und gab ihm zwei dicke Küsse. Danach noch einen langen. "Und wofür war der?" fragte er danach "Noch mal als kleine Entschuldigung wegen gestern und weil Ich dich liebe." "Das mit gestern ist schon vergessen. Ich Liebe dich doch auch." er gab mir noch einen kurzen Kuss. Danach guckte ich was die anderen machten, die waren wohl auch gerade soweit mit der ersten Begrüßung fertig. Ich ging zu Shane umarmte ihn, danach waren Bryan Nicky und Mark dran. Die anderen drei begrüßten auch schnell die anderen Lifer, bevor uns von Mark Michelle vorgestellt wurde. Wir stellten uns kurz selber vor und umarmten sie dann auch. Da kamen mir wieder die drei Mädchen in den Sinn. "Wir müssen euch auch noch jemanden vorstellen." sagte ich. "Oh ja genau, lasst uns etwas beeilen, die drei warten schon lange genug." sagte Kerry und damit machten wir uns auf den Weg in die große Halle. Ich ging mit Kian im Schlepptau vorne vor, weil ich ja als einzige Deutsch konnte. "Also Mädels was habe ich gesagt? Hier ist Westlife." Die drei waren aufgestanden. Mit großen Augen starrten sie die fünf an. "Die drei haben sieben Stunden auf euch gewartet, weil sie euch unbedingt sehen wollten." sagte ich zu den fünf, weil die mich gespannt ansahen. Kian machte den ersten Schritt und ging auf die drei zu. er umarmte erst Lucy, dann Carola und dann Melanie. Die anderen taten es ihm gleich und nachdem sie durch waren, stellte ich die drei vor, denn die konnten immer noch nichts sagen. "Können wir vielleicht ein Autogramm haben?" fragte Lucy mich unsicher. Ich übersetzte "Was für eine Frage, wer sieben Stunden auf uns wartet kriegt natürlich ein Autogramm." antwortete Shane und zog einen Stift aus der Jackentasche. Die Fünf unterschrieben einige Poster und Karten von ihnen. Mir fiel die Kamera auf, die Lucy um den Hals hängen hatte "Na was meint ihr, soll ich sie fragen ob sie Fotos mit euch haben wollen?" fragte ich die fünf die mir zunickten. "Wir wär’s wenn ich Fotos von euch mit Westlife mache?" "Wirklich? Würden die das machen?" fragte Lucy, während sie den Fotoapparat ab nahm. "Ja natürlich ich hab schon gefragt." Mit Leuchtenden Augen drückte sie mir die Kamera in die Hand und ich machte Fotos. Erst eins mit den dreien und Westlife zusammen, dann alle einzeln mit Westlife und noch ein paar einzel Bilder. "Können wir auch ein Bild von euch zehn haben?" fragte Lucy, als ich ihr die Kamera wieder gab. "Klar" ich sagte den andere Bescheid und wir stellten uns alle nebeneinander.

Als sie zwei Fotos geschossen hatte, sah ich wie die anderen sich wieder den drei zuwandten und gab Kian einen Kuss (ich dachte wir wären unbeobachtet)

Dann fiel mir das Essen wieder ein. "Oh unser Essen. Tut mir leid aber wir müssen los." "Wir haben ja unsere Autogramme und sogar Fotos. Danke." Die drei umarmten erst mich, und dann die anderen. Sie wollten gerade gehen "Halt, ihr müsst doch jetzt nicht wirklich noch mit dem Bus zum Hotel oder?" "Doch aber das ist schon okay." "Nix da, ich und Kian fahren euch schnell, es ist schon dunkel und ihr seid noch etwas zu jung um zu der Uhrzeit alleine mit dem Bus zufahren."(oh gott, ich höre mich an, wie meine Mutter) "Kerry fahrt ihr schon mal vor, wir bringen die drei eben zum Hotel ja?" Kian nickte und so gingen wir mit den drei zum Auto. Nachdem wir Kians Tasche verstaut hatten und die drei auf der Rückbank saßen gings los. Ich fuhr zwar aber Kian erklärte mir den Weg, ich kannte mich ja nicht wirklich gut aus. So gings aber ganz gut und zehn Minuten später waren wir am Hotel. Ich ging noch mit den dreien und brachte sie zu ihrem Zimmer. Sie teilten sich ein Zimmer und die Eltern waren auf einem separaten. Nachdem sie mir noch mal gedankt hatten ging ich wieder runter. Nach einer viertel Stunde waren wir auch bei den McFaddens angekommen und es war schon alles auf dem Tisch. "Ich hab einen Mordshunger." hörte ich Kian murmeln und musste lächeln. Auch den anderen ging es anscheinend nicht anders, denn sie schlugen kräftig zu.

Nach dem Essen ließen wir alles stehen, dass wollten wir morgen wegmachen, und gingen ins Wohnzimmer. Jetzt war Michelle dran, wir fragten was sie so macht, wo sie herkommt und und und. Sie erzählte, dass sie Studiert und gerade Semesterferien hat, darum war sie auch in England gewesen. Eigentlich kommt sie aus Amerika, wo sie mit einer Freundin eine eigene Wohnung hat. Es stellte sich schnell raus, dass sie sehr nett war und gut zu Mark passte. Nachdem wir uns noch einige Storys von der Tour angehört hatten, ging ich mit Kian hoch in eines der Gästezimmer und wir schliefen direkt ein.

Am nächsten Morgen wachte ich über glücklich in Kians Armen auf. Als ich mich zu ihm umdrehte, wurde er auch wach "Guten Morgen mein Schatz" sagte er noch leicht verschlafen "Morgen" gab ich zurück und gab ihm einen Kuss, bevor ich aufstand und gut gelaunt unter der Dusche verschwand. Nach einer halben Stunde, waren wir beide geduscht und angezogen und gingen runter in die Küche. Dort saßen schon Mark und Michelle wir wünschten den beiden einen Guten Morgen und setzten uns zu ihnen. Nach einer weiteren halben Stunde, saßen auch Shane mit Gillian und Bryan mit Kerry bei uns und wir frühstückten. Als wir fast fertig waren, kamen auch Nicky und Georgina. "War wohl etwas spät gestern" empfing Bryan die beiden. "Allerdings aber warum ist Shane schon wach? Du bist doch auch erst spät ins Bett gegangen." "Tja ich hab meinen persönlichen Wecker neben mir liegen, du weißt doch, dass Gillian nie lange schläft." sagte er grinsend und gab ihr einen Kuss. Damit gab Nicky sich Kopfschüttelnd zufrieden und die beiden frühstückten ebenfalls schnell." "Na was machen wir heute?" fragte Bryan "Ich hät da so ne Idee. Wißt ihr noch die drei Mädels, von gestern?" fragte Kian, allgemeines Kopfnicken. "Kim hat mir erzählt, dass sie morgen wieder nach Deutschland fliegen und da sie gestern solange auf uns gewartet haben aber keine Zeit mehr war um uns fragen zustellen, können wir sie doch heute überraschen und mit ihnen ein Eis essen gehen oder so." fuhr er fort "Hey das ist eine gute Idee, wir haben ja die ganze nächste Woche frei, also können wir heut ja noch ein paar Fans Glücklich machen." meldete Bryan sich zu Wort. Auch die anderen waren einverstanden und so standen wir 1 ½ Stunden später vor dem Zimmer, bis wohin ich die drei gestern Begleitet hatte. Ich klopfte und die anderen stellten sich etwas zur Seite, dass man sie nicht direkt sehen konnte. "Hy Mädels" begrüßte ich die drei, nachdem sie die Tür geöffnet hatten. "Hy Kim was machst du denn hier?" fragte mich Lucy "Ich wollte euch fragen ob ihr jetzt so zwei Stunden zeit habt." "Ja eigentlich schon, warum?" meldete sich jetzt Carola "Tja ich wollte euch auf ein Eis einladen. Kommt ihr mit?" "Ja klar, danke." "Achso, hätte ich ja fast vergessen. die kommen auch mit." ich konnte mir ein grinsen nicht verkneifen und deutete auf den Rest, der die drei anlächelte. "WOW" brachte Melanie als einzige raus. "Ja wir wollten uns entschuldigen, dass wir gestern so schnell weg mussten und da haben die Jungs vorgeschlagen euch zu Überraschen und ihr könnt ihnen ein paar Fragen stellen, war ja gestern keine Zeit mehr zu." "Das ist echt der Hammer!! Wir sagen nur schnell unseren Eltern Bescheid." kam es von einer immer noch geplätteten Lucy. Kurze Zeit später, saßen wir alle an einem großen Tisch in einem gemütlichen Eiskaffee und löffelten unser Eis. Lucy Carola und Melanie waren richtig "aufgetaut" und haben viele Späße gemacht. Ich kam gar nicht richtig dazu mein Eis zuessen, weil ich fleißig übersetzte. Nach ungefähr drei Stunden, hatten sie viele fragen gestellt (auch an uns Frauen!!!) und wir lieferten die drei wieder am Hotel ab. Sie bedankten sie tausendmal und jeder kriegte eine Umarmung zum Abschied. Wieder bei den McFaddens, ließen wir uns alle auf der Couch nieder. "Das war echt lustig und ich glaube die drei haben sich gefreut." fing Kian die Unterhaltung an und alle stimmten zu. Durch das Quatschen vergasen wir mal wieder voll die Zeit und am frühen Abend, packten wir unsere Sachen. "Mark sollen wir euch mitnehmen? Du hast dein Auto ja nicht mit." fragte ich ihn während Kian unsere Taschen runter trug. "Das wäre echt nett." und so saßen Mark Michelle Kian und ich kurze Zeit später im Auto von Kians Eltern, auf dem Weg nach Sligo. Shane und Gillian fuhren mit Gillians Auto. Wir lieferten unsere beiden Fahrgäste ab und fuhren weiter. Wir stellten unser Taschen ab und riefen laut, dass wir wieder da wären, aber es war keiner da. Im Wohnzimmer sah ich dann, dass zwei Nachrichten auf dem Anrufbeantworter waren.

1.Hallo mein Schatz, du bist anscheinend nicht da, naja kanns mich ja morgen mal bitte zurück rufen Bye ich hab dich lieb. (meine Mum)

2.Hallo ihr beiden. Kian herzlich Willkommen Zuhause. Wir wollten eigentlich abends fliegen aber es gab Probleme und der Flug ist auf morgen Abend verschoben worden. Macht euch einen netten Abend, bis morgen bye. (Kians Mum)

"Das erklärt warum keiner geantwortet hat" sagte Kian leise, während er mich von hinten umarmte. Ich lehnte mich an ihn und sagte leise zurück. "Das bedeutet, wir haben das ganze Haus für uns allein." Ich drehte mich um und gab ihm einen Kuss, bevor ich in die Küche verschwand und uns etwas zu essen machte. Nach dem Essen gingen wir hoch in Kians Zimmer und er packte erst mal seine Tasche aus. Danach ließ er sich neben mich aufs Bett fallen. Nachdem wir eine Weile so gelegen hatten und uns einfach nur in die Augen schauten, fing ich an ihn zärtlich zu Küssen und er erwiderte das, nach kurzer Zeit, wurden wir immer leidenschaftlicher. Ich zog ihm sein Hemd aus "Bist du sicher, dass du schon soweit bist?" fragte er vorsichtig "Ja" flüsterte ich zurück und fing erneut an ihn zu Küssen. Seit dieser einen Nacht, schliefen wir das erste mal wieder miteinander und es war wunderschön.

Den nächsten Morgen verbrachten wir damit, im Bett liegen zu bleiben und zu kuscheln. Irgendwann kämpfte ich mich doch aus dem Bett und ging duschen.

Ich saß schon fertig angezogen im Zimmer und überlegte wo mein Handy sein könnte, Kian war unter der Dusche, da klingelte das Telefon. "Hallo hier bei Egan" meldete ich mich "Hallo Kim, schön dich zu hören." "Halllo Mum, ich freue mich auch." "Ich hab aber leider keine guten Nachrichten." "Was ist los? Machs nicht so spannend." "Also wie soll ich dir das sagen?.....Der Gerichtstermin steht fest, in drei Tagen." -stille- "Kim sag doch was. Ist alles okay?" "Ja ja, ich hatte nur nicht damit gerechnet." "Es tut mir leid, aber dann ist es endlich vorbei." "Ja das stimmt, ich werd gleich mal versuchen noch ein Ticket für übermorgen zu kriegen." "Mach das. Ich freue mich darauf dich wieder zusehen, auch wenn es unter diesen Umständen leider ist." "Ich freue mich auch euch wieder zu sehen. Also bis dann Mum" "Ja Machs gut. bye" "Danke bye" Ich legte gerade den Hörer weg, als Kian rein kam. "Schatz ist alles in Ordnung? Du bist so blaß" fragte er und nahm mich in den Arm. "Ja alles in Ordnung. Meine Mum hat gerade angerufen, in drei Tagen ist der Termin für die Verhandlung." Er hielt mich noch eine Weile fest, bis ich mich vorsichtig von ihm löste. "Ich muss noch ein Ticket buchen." sagte ich noch in Gedanken. Ich mein, ich wusste ja, dass das kommen würde aber ich war gerade wieder so Glücklich, da kam das etwas unerwartet. "Erstens zwei Tickets oder glaubst du ich las dich damit alleine? und zweitens kümmere ich mich darum" "Danke das ist echt lieb von dir." Ich gab ihm einen kurzen Kuss und dann verschwand er auch schon mit dem Telefon.

Ich lag gerade auf dem Bett und Blätterte eine Zeitschrift durch, als er zurück kam. "So alles klar, morgen früh geht’s los." erklärte er kurz und legte sich neben mich. Ich legte die Zeitung beiseite und kuschelte mich an ihn. Wir lagen eine ganze Weile so da, bevor wir dann doch aufstanden und ich meine Eltern anrief um Bescheid zugeben, dass Wir morgen kommen würden. Als auch das erledigt war, entschlossen wir uns dazu, zu Shane und Gillian zu fahren, natürlich riefen wir vorher an um Bescheid zu geben. Wir Quatschten zuerst etwas bei einer Tasse Kaffee und danach zeigte Shane mir begeistert all seine Pferde. Kian blieb lieber mit Gillian drinnen. Nach einer Stunde hatte ich alle bewundert, es waren wirklich schöne Tiere, und dann mussten wir auch schon bald wieder fahren. Wir mussten noch unsere Sachen packen und wir wollten noch ein wenig aufräumen bevor Kians Eltern und Geschwister zurück kamen. Dies taten wir auch und nach einer halbstündigen Erholung, klingelte es an der Tür. Wir begrüßten die vier herzlich und Colm bombardierte uns direkt mit einigen Storys, die wir uns interessiert anhörten. Nach dem gemeinsamen Abendessen, mussten Colm und Mariella ins Bett, morgen war ja wieder Schule bzw. Kindergarten. Ich ging mit Mariella in ihr Zimmer und erzählte ihr, dass ich am nächsten Tag mit Kian nach Deutschland fliegen würde. Da ich wollte, dass sie den Grund von mir erfährt, erzählte ich ihr was passiert war. "Das tut mir so leid. Bist du deshalb hierher gekommen?" fragte sie, als sie sich wieder gefasst hatte. "Ja, das war Kians Idee. Er fand das wäre das beste und er hatte recht. Wie du siehst, geht es mir gut." "Tja manchmal hat mein Bruderherz also doch gute Idee." wir mussten beide lachen. "Hast du Angst?" fragte sie danach wieder ernst." "Wenn ich ehrlich bin, ja. Mir gings in letzter Zeit wirklich gut und habe kaum noch darüber nachgedacht aber jetzt wo der Prozeß kommt, kommt auch wieder die Angst." Mariella sagte nichts, sie nahm mich nur in den Arm und das sagte mir mehr als tausend Worte. "Aber danach ist es ja vorbei. Und jetzt ab in die Kiste." fügte ich schnell hinzu und stand auf. "Gute Nacht." "Danke dir auch....und Kim, ich denk an dich. Du schaffst das schon." "Danke, dass ist wirklich lieb von dir." damit verließ ich das Zimmer und ging runter ins Wohnzimmer. Dort saßen Kian und seine Eltern, gemeinsam weihten wir auch sie in alles ein "Jetzt wird mir einiges klar." sagte Patricia. "Was meinst du damit?" fragte ich neugierig. "Naja, ich hab am Anfang natürlich gemerkt, dass was mit dir nicht stimmt, aber ich wollte nicht fragen und es ging dir dann ja schnell besser. Aber manchmal Nachts, habe ich Geräusche aus deinem Zimmer gehört, ich hab einen sehr leichten Schlaf. Als ich dann in dein Zimmer gegangen bin, hast du geweint und immer `Nein bitte nicht, lass mich oder ähnliches gemurmelt." "Echt, dass weiß ich gar nicht." sagte ich und dachte nach aber an so was konnte ich mich beim besten Willen nicht erinnern. Naja Ich war zu müde um mir weitere Gedanken zu machen und deshalb ging ich schon früh ins Bett. Kian blieb noch unten bei seinen Eltern, die hatten sich ja viel zu erzählen. Ich schlief schnell ein und merkte noch nichtmal, als Kian ins Bett kam. Am Frühstückstisch, sagten wir auch Colm, dass wir für einige Tage nach Deutschland fliegen würden, ihm sagten wir als Grund aber, dass wir meine Eltern besuchen wollten. Da wir schon früh fliegen wollten, verabschiedeten wir uns von den Beiden bevor sie losgingen.

Vier Stunden später standen wir am Flughafen. "Wir müssen noch kurz warten" erklärte Kian und guckte sich die ganze Zeit um, ab und zu schrieb er ein Autogramm und nach einer viertel Stunde machte er ein zufriedenes Gesicht und kurz danach sah ich Shane Gillian Mark Michelle Bryan Kerry und Nicky mit Georgina auf uns zulaufen. Das war noch okay ich dachte die wollten sich von uns verabschieden doch dann sah ich den Gepäckwagen und verstand nur noch Bahnhof. "Was macht ihr denn hier?" fragte ich als sie nah genug waren um mich zu hören. "Was glaubst du denn?" fragte Gillian und Shane beantwortete die Frage "Wir begleiten dich und stehen dir bei." "Oder denkst du wir lassen dich allein in die Höhle des Löwen?" damit drückte mich Kerry kurz. Danach wurde ich sanft zur Seite gezogen. "Also Mark hat mir erzählt was passiert ist und warum du nach Deutschland fliegst. Aber wir kennen uns ja noch nicht lange und daher würde ich es verstehen wenn du nicht möchtest, dass ich mitkomme." Das war ja wirklich süß von Michelle und daher umarmte ich sie erst mal "Ach Quatsch, ich freue mich wenn du mitkommst, obwohl ich dich noch nicht lange kenne, finde ich dich sehr nett. Mark hat seinen guten Geschmack unter beweis gestellt. Und ausserdem bist du jetzt auch eine von uns, von den Westlife-Girls." jetzt lächelte sie mich an und drückte mich ein mal fest. Danach ging ich zurück zu Kian und stieß ihn leicht in die Seite. "Dafür bist doch bestimmt du verantwortlich oder?" flüsterte ich leise. Ein grinsen "Nein nicht ganz. Als ich denen von dem Termin erzählt hab, wollten sie unbedingt mitkommen. Danach hab ich noch mit Louis gesprochen, wegen dem Privatjet und als der hörte, dass alle mitwollten, hat er sofort ja gesagt. Allerdings mit einer Bedingung" er stoppte und guckte mich an. Auf meinen fragenden Blick hin, fuhr er fort "Wir müssen morgen eine Autogrammstunde geben. Es ist schon alles geplant, es tut mir leid ich hab alles versucht aber Louis lies sich nicht umstimmen...." "Das ist schon okay." unterbrach ich ihn und gab ihm einen Kuss. Wenn man vom Teufel spricht, da kam auch schon Louis angelaufen. Nach einer Allgemeinen Begrüßung und einer Entschuldigung für die Verspätung, ging es los. Der Flug verging relativ schnell und wir landeten in Deutschland. Am Flughafen standen schon zwei Autos bereit, die Louis gebucht hatte und damit fuhren wir dann zu einem Hotel in der Nähe von meinem Heimatort. Auch ich und Kian hatten ein Zimmer im Hotel, damit wir alle zusammen waren (Louis Idee). Nachdem wir uns erst mal alles angeguckt hatten, fuhren wir zwei mit einem Taxi zu meinen Eltern.

Es war ein Glückliches Wiedersehen, trotz der Umstände. Wir hatten uns viel zu erzählen, daher blieben wir bis spät in der Nacht bevor wir ins Hotel zurück fuhren.

Am nächsten Morgen wurden wir durch ein lautes anklopfen geweckt und wie sich rausstellte, wurden alle auf diese unsanfte Weise von Louis aus dem Reich der Träume gerissen. Wir machten uns schnell fertig und wenig später saßen wir alle im Esszimmer und ließen es uns schmecken. Louis gab uns noch zwei Stunden für uns, bevor die Autogrammstunde anfangen sollte. Da es sich aber nicht wirklich lohnte, noch für zwei Stunden wegzugehen, blieben wir im Hotel und gingen in den Hotelpool. Inzwischen waren die Jungs richtig wach und es war ein riesen Spaß, der viel zu schnell zuende ging. Nach 1 ½ Stunden machten wir uns auf unsere Zimmer um uns frisch zumachen. Während ich im Badezimmer stand und mir die Haare fönte, wurde ich langsam immer nervöser. "Meinst du ich kann vielleicht mitkommen? Ich halte mich auch im Hintergrund, aber ich wäre gern in der deiner Nähe." fragte ich ihn, als er ins Bad kam. "Aber klar geht das." er lächelte mich an und ich lächelte glücklich zurück. "Ist es wegen morgen?" fragte er danach. Ich nickte nur und erwiderte seine Umarmung.

Um Punkt zwei standen wir alle in der Lobby, ja sogar Bryan. Die anderen Mädels wollten nicht, verstanden aber, dass ich mitfuhr. Auch Louis war einverstanden und so saß ich kurze Zeit später mit den fünf hinten im Auto und auf dem Weg zur Autogrammstunde.

Ich stand die ganze Zeit rechts hinter den Jungs, Kian saß ganz rechts außen und wenn mal kurz kein Mädchen vor ihm stand, zwinkerte er mir kurz zu. Das war aber nicht sehr oft, ich glaub ich hab noch nie so viele Mädchen auf einem Haufen gesehen. Ich guckte gerade wieder zu Kian, als er Shane, der neben ihm saß vergnügt anstieß und ihm was ins Ohr sagte, danach beugten die beiden sich vor und kurz danach taten es ihnen die anderen gleich. Ich versuchte etwas zu erkennen aber sah nichts, bis Kian in meine Richtung deutete und mich kurz angrinste. Ich grinste zurück obwohl ich immer noch nicht wußte, was los war. Doch dann sah ich drei Mädels die sich durch die Massen zu mir kämpften. Und wenig später umarmte ich erst Lucy, dann Carola und dann Melanie zur Begrüßung. "Wir haben gehört, das Westlife hier heute eine Autogrammstunde geben und da haben wir gedacht, wir sagen mal Hallo." erklärte Melanie "Genau Autogramme haben wir ja schon" fügte Carola hinzu und grinste mich verschmitzt an. Wir plauderten eine ganze Weile und bevor sie gingen, drückten mir Lucy noch einen Briefumschlag in die Hand. Da gerade die letzten Fans gegangen waren, die zeit war schneller vergangen als ich dachte, steckte ich den Brief in meine Tasche und ging zu den Jungs.

Als wir am Hotel ankamen, war es früher Abend und da wir alle hunger hatten, entschlossen wir uns was Essen zugehen. Wir verabredeten uns für eine Stunde später und gingen erst mal auf unsere Zimmer. In unserem Zimmer, ließ ich mich aufs Bett fallen und Kian landete kurz darauf neben mir. Wir lagen ungefähr zehn Minuten regungslos da und entspannten, bevor Kian aufsprang und meinte er wollte duschen. Als er im Bad verschwunden war, stand ich ebenfalls auf und da mir der Briefumschlag einfiel, suchte ich ihn in meiner Tasche.

Nachdem ich ihn gefunden hatte, setzte ich mich aufs Bett und öffnete ihn., wir kamen ein paar Fotos entgegen und ein Brief.

Es waren die Fotos, die wir am Flughafen gemacht hatten.

Brief:

Hallo ihr zehn!!

Kim, könntest du den Brief bitte übersetzen, du weißt ja, dass unser Englisch nicht gerade gut ist, also schreiben wir in Deutsch.

Also der Grund ist, dass wir uns noch mal ganz herzlich bedanken wollten, für den schönsten Tag, nein die zwei schönsten Tage, in unserem Leben.

Das war wirklich super nett von euch und die Überraschung am nächsten Tag ist euch auch gelungen. Wir haben euch die Fotos nachmachen lassen und beigefügt, dass wo ihr alle zusammen drauf seit, finde ich sehr schön und es steht mit Bilderrahmen auf meinem Nachtisch.(Lucy) Die anderen Fotos sind natürlich auch sehr schön und wir werden die Tage nie vergessen. Ihr seid wirklich die beste Band und ihr alle seid super nett, wir werden immer treue Fans von Westlife bleiben, egal was kommt. Wir wünschen euch noch alles gute, vielleicht sehen wir uns ja noch mal. (Wir wissen, dass ihr sehr beschäftigt seid aber vielleicht könnt ihr euch ja noch mal melden. Ist aber nicht schlimm wenn nicht, wir sind euch dann nicht böse ;-)

Also Alles Gute Macht’s gut WHEGDL

Lucy Carola und Melanie

P.S: Kim für dich ist noch ein spezielles Foto dabei, was ich super schön finde und ebenfalls auf meinem Nachttisch steht.

Gespannt guckte ich mir die Fotos an, die waren echt süß und als ich beim letzten ankamm. wußte ich was Lucy meinte. Auf de, Foto waren Kian und ich, wo wir uns Küssten(der Moment, wo ich dachte wir wären unbeobachtet.

Oh wie süß von den dreien. Klar, dass ich Kian den Brief erst mal übersetzte und ihm die Fotos zeigte, als er aus dem Bad kam. Er fand es auch voll süß und wir nahmen uns fest vor, ihnen zurück zu schreiben. Danach ging ich auch schnell duschen und zog mich um. Zehn Minuten vor der vereinbarten Zeit, standen wir unten vor der Rezeption und warteten auf die anderen. Als erstes kamen Shane und Gillian, dann Nicky und Georgina gefolgt von Mark mit Michelle und wie sollte es anders sein, kam Bryan und Kerry als letztes (und nur zehn Minuten zu spät). Jetzt hatten wir alle richtig Hunger und machten uns sofort auf den Weg. Wenig später saßen wir in einem kleinen gemütlichen Restaurant, wo nicht viel los war und bestellten uns was. Da es ja immer dauert bevor das Essen kommt, laß ich auch den anderen den Brief vor und die waren der gleichen Meinung wie ich und Kian.

Als unser Essen kam, war auf einmal totenstille, denn jeder war mit essen beschäftigt. Der erste Hunger war gestillt und das Gequatsche und Rumgealbere ging wieder los. Als wir endlich mit essen fertig waren, wollten alle noch durch die Stadt ziehen, ich hatte dazu allerdings keine große Lust und fuhr deshalb mit Kian, der unbedingt mit mir kommen wollte, zum Hotel zurück. Dort machte ich mich fertig und setzte mich aufs Bett. Kian kam kurz danach ebenfalls umgezogen und setzte sich neben mich. Wir unterhielten uns noch etwas und er sprach mir Mut zu ,denn die Aufregung wurde immer größer. Wir gingen früh schlafen, morgen wäre ein anstrengender Tag für mich.

Ich hatte einen unruhigen Schlaf und die Nacht schien kein Ende zunehmen. Als es dann doch endlich morgen wurde, war ich noch müde, denn ich hatte nicht wirklich viel geschlafen. Naja brachte ja alles nichts also quälte ich mich aus dem Bett und ging erst mal duschen. Ich ging wieder ins Zimmer und da jetzt auch Kian wach der sich sofort erkundigte, ob es mir gut ginge. Nachdem ich dies bejahte, ging auch er duschen. Eine Stunde später machten wir uns auf in das Esszimmer um zu frühstücken. Die anderen waren noch nicht da, aber nach und nach trudelten alle ein und nach einer viertel Stunde saßen wir alle am Tisch und frühstückten.

Dann war es auch schon fast soweit, wir saßen im Auto auf dem Weg zum Gericht, dort angekommen, begrüßte ich meine Eltern. Nachdem die die anderen auch begrüßt hatten, gingen wir rein und fanden auch ziemlich schnell den Raum. Meine Eltern und ich mussten ja eh draußen sitzen bleiben, weil wir ja Zeugen waren und Kian blieb bis kurz vor Beginn bei mir. Es kam mir vor wie eine Ewigkeit, bis ich aufgerufen wurde. Mit zittrigen Knien stand ich auf und betrat den Saal und sah direkt Tim. Als ich weiter ging, lächelte Kian mir kurz aufmunternd zu, doch ich war in dem Moment nicht in der Lage, zurück zu lächeln also nicke ich kaum merkbar und setzte meinen Weg fort. Ich setzte mich auf den Zeugenstuhl und der Richter fragte mich ob meine Persönlichen Angaben, die er zuvor vorgelesen hatte korrekt wären. Ich bejahte und dann ging es auch schon los mit den Fragen. Ich musste die ganze Sache noch mal erzählen und einige Fragen beantworten. Es war schon schwer für mich gewesen, erst Kian und dann meinen Eltern alles zu erzählen, aber die kannte ich und vertraue ihnen wenigsten. Das jetzt alles vor fremden und dann auch noch vor Tim zu erzählen, war nicht leicht und ich musste auch mit mir und mit meinen Tränen kämpfen. Der Verteidiger fragte mich nach meinem Liebesleben, als ich noch mit Tim zusammen war, danach und jetzt und als er danach noch anfing mir die Worte im Mund zuverdrehen und sagte ich würde das alles dramatisieren und ich hätte das ja so gewollt, konnte ich nicht mehr und fing hemmungslos an zu weinen. Kian konnte nichts mehr halten und kurz danach, drückte er mich fest an sich und flüsterte mir was ins Ohr, was ich aber nicht verstehen konnte, mich aber beruhigte. Der Richter lies ihn zu meiner Verwunderung gewähren und so beruhigte ich mich schnell wieder. Nach ungefähr zwei Minuten, fragte der Richter Kian, wer er sei doch da wir an einem Deutschen Gericht waren, verstand er es nicht und reagierte auch nicht auf die Frage. Als der Richter erneut fragte, erklärte ich ihm kurz was Sache war und er stellte sich vor. Der Richter, der inzwischen auch mitbekommen hatte, dass Kian kein Deutsch verstand, sagte ihm dann auf Englisch, das er sich mit mir hinten hinsetzten und sich um mich kümmern dürfe. Dies taten wir dann auch und als nächstes wurde meine Mutter befragt. Die konnte ja zur Tat selber nichts sagen, erklärte nur mein Verhalten danach, dass ich mich eingeschlossen hätte, nichts mehr gegessen und getrunken hätte und so weiter. Bei meinem Vater war es ähnlich und da sich der Richter sicher war, dass Kian wirklich kein Deutsch verstand, wurde auch er kurzfristig befragt. Die Rechtsanwälte konnten beide Englisch und der Richter sowieso also waren alle einverstanden. Kian erzählte, von unserem kennen lernen, dass ich traurig gewesen wäre weil Tim mich betrogen hatte, dass wir danach aber Glücklich zusammen waren. Dann kam der Teil, als er auf Promotour musste, als wir jeden Abend telefoniert haben, als ich ihm von der Party erzählt hatte und ihn danach ignoriert hatte.

Dann, dass er die Tour abgebrochen hat um nach mir zugucken, dass er mich total verändert, verängstigt und abwesend vorgefunden hätte. Nachdem er dann noch den Rest der Story erzählt hatte und einige Fragen beantwortet hatte, wurde die Beweisaufnahme abgeschlossen und die Rechtsanwälte hielten ihr Plädoyer. Der Verteidiger fing wieder damit an, dass ich das ja so gewollt hätte und sein Klient frei zu sprechen wäre und auch Tim sagte danach, ich hätte es nicht anders verdient. Ich hörte einfach gar nicht zu und wartete auf das Urteil, was auch kurze Zeit später verlesen wurde. Tim musste für sechs Jahre ins Gefängnis, weil er schon zweimal vorbestraft war. Mir fiel ein großer Stein vom Herzen als ich das hörte und auch Kian guckte erleichtert, als ich ihm das Urteil mitteilte.

Am Nachmittag saßen wir alle in einem Versammlungsraum vom Hotel und unterhielten uns. meine Eltern wollten unbedingt mehr von allen wissen. Sie waren schon nach kurzer Zeit total begeistert und fanden meine Freunde richtig nett. Nach einiger Zeit kam Louis rein, er begrüßte erst seine Jungs und erkundigte sich danach wie es mir ginge, den auch er wußte mittlerweile Bescheid, was vorgefallen war. Ich erzählte ihm kurz vom Prozess und auch er war froh, dass Tim erstmals nicht mehr frei rumläuft.

"Also ihr habt heute Abend einen Auftritt im TV." richtete er sich wieder an die Jungs. Allgemeines gestöhne ging los aber das waren nun mal ihre Pflichten. "Kommt schon Jungs. Der Sender hat gefragt ob die Girlfriends nicht mitkommen wollen. Wenn es dir aber zuviel ist, können wir das verstehen." den letzten Teil sagte er wieder an mich gewandt. "Nein ist schon okay, der Prozeß ist ja jetzt vorbei und außerdem bin ich dann ja bei Kian" grinste ich und gab Kian einen Kuss auf die Wange.

"Schön. Was ist mit euch?" fragte er in die Runde. Als auch die anderen einverstanden waren, teilte er uns noch kurz die Uhrzeit und den Treffpunkt mit, bevor er sich verabschiedete.

Zwei Stunden später hatten wir uns alle umgezogen und standen startklar in Bryans Zimmer. Louis kam, begrüßte uns kurz und wenig später saßen wir im Auto auf dem Weg ins Studio. Dort wurden wir begrüßt und danach für die Show fertig gemacht. Ungefähr eine Stunde später, kündigte der Moderator uns an und wir gingen zu ihm auf die Bühne. Klar das er Mark Michelle Kian und mir die meisten Fragen stellte, schließlich waren wir beide das erste mal in Öffentlichkeit und keiner kannte uns bisher richtig. Er stellte aber auch viele Fragen an Westlife, über die Zukunft und so weiter. Die Zeit verging wie im fluge und der Moderator kündigte Westlife mit Queen of my heart live an. Kurz danach standen die Jungs auf einer kleinen Bühne und Shane ergriff das Wort "Jetzt kommt unsere New Single und die widmen wir unseren Queens aber natürlich auch den lieben Fans." "Apropro Fans, auf diesem Wege wollen wir uns noch bei drei bestimmten Fans von uns bedanken, Lucy Carola und Melanie. Vielen Dank wir haben uns sehr gefreut und das Lied ist besonders für euch.!" fügte Nicky noch hinzu, bevor es Dunkel wurde und nur noch fünf Scheinwerfer auf unsere fünf Jungs strahlten, die Musik anfing und Bryan begann zu singen. Es war wunderschön. Danach fuhren wir direkt ins Hotel zurück, ich war super müde, weil ich die letzte Nacht ja nicht viel geschlafen hatte. So verdrückte ich mich auch schnell auf unser Zimmer und kurz danach war ich im Reich der Träume.

Am nächsten Tag, flogen wir zurück nach Irland, ich flog mit, den Kian und ich hatten beschlossen zusammen zu ziehen. So konmnten wir immer zusammen sein(außer wenn er unterwegs war) und ich wollte meine Ausbildung zur Erzieherin in Irland machen, einen Kindergarten hatte ich ja schon.

Darüber war ich super Glücklich und wir gingen auch direkt auf Haussuche. Nach einer Woche hatten wir ein wirklich schönes Haus gefunden und da wir uns beide sofort in dieses Haus verliebt hatten, machte Kian kurzen Prozeß und kaufte es. zwei Tage später musste er wieder mit Westlife weg, für zwei Wochen. In der Zeit Renovierten wir fünf Hinterbliebenen Frauen unser Haus. Wir hatten viel Spaß dabei und so verging die Zeit auch relativ schnell.

Am Samstag, standen wir wieder gespannt am Flughafen und warteten auf unsere Freunde und als sie endlich ankamen, gab es ein fröhliches Wiedersehen. Wir waren alle Glücklich, vor allem weil in einer Woche Weihnachten war und die fünf mindestens drei Wochen frei hatten.

Die nächste Woche verging ebenfalls sehr schnell, wir genossen sie in vollen Züge und unternahmen sehr viel. Dann kam der Tag an dem Heilig Abend war, wir hatten einen Baum gekauft und den schön geschmückt. Wir haben gemeinsam gekocht und uns in unserem eigenem Haus einen gemütlichen Abend gemacht. Obwohl noch nicht alles fertig war, war es trotzdem wunderschön. Kian schenkte mir eine Kette, mit einem kleinen Herzanhänger und eine CD, er hatte sein Lied für mich, Close your eyes, aufgenommen und auf CD pressen lassen. Das war echt süß von ihm. Ich schenkte ihm einen Ring, den wir mal zusammen gesehen hatten und der ihm gut gefallen hatte und ein Fotoalbum mit vielen Bilder von uns (auf der ersten Seite, dass wo wir uns am Flughafen küssen(ich hatte das selbe in einem Bilderrahmen neben meinem Bett)), das kann er mitnehmen wenn er mit Westlife unterwegs ist. Ich glaube fast, er hat sich über das Fotoalbum mehr gefreut als über den Ring, obwohl er diesen nicht mehr abnimmt, genauso wie ich meine Kette IMMER anhabe.

Tja und weil Weihnachten ein Fest der Liebe ist, hatten wir eine sehr liebevolle Nacht.

Ich hatte zwar einige schlechte Zeiten, aber wir haben immer zusammen gehalten und Kian war immer für mich da. Ich weiß einfach das er der Richtige ist und das wir den Rest unseres Lebens zusammen verbringen werden. Hoffentlich werden es noch viele viele Jahre mit nur noch guten Zeiten. Im Moment bin ich zumindest sehr Glücklich.

The End