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1.     Kapitel: 

Es war ein ganz normaler Tag im Leben der fünf Jungs. Ein Termin folgte dem anderen und zu guter letzt stand auch noch ein Interview für „Smashhits“ auf dem Programm. Es war das gleiche wie immer, der Reporter stellte Fragen und wer sich dazu äußern wollte, tat es. Jedes Interview dauerte immer so eine Stunde, die auch meistens schnell vorbei war. Doch heute kam es Nicky wie eine Ewigkeit vor. Er schaute auf die Uhr. ‘Erst 20 Minuten vorbei!‘, dachte er sich. Shane sah ihn ganz entgeistert an, denn normalerweise war es nicht seine Art sooft auf die Uhr zu starren. Er sah zu Nicky hinüber, doch der drehte seinen Kopf rasch weg und tat so, als ob er seinen Bandkollegen nicht gesehen hätte. Shane sah auf den Boden und dachte nach. Warum war Nicky in letzter Zeit so zu ihm? Er konnte es selber nicht verstehen. Sie waren die besten Freunde und hatten auch immer viel Spaß miteinander. Während Shane auf den Boden schaute, bemerkte er nicht, wie der Reporter eine weitere Frage stellte. „Nicky, Frage an dich! Du und Shane seit beide für eure ’Shnicky-nights‘ , oder?“ Nicky nickte nur und sagte: „Shane, willst du auch noch etwas dazu sagen? Shane?“ Er erschrak und bekam nur ein paar Worte heraus: „Ähm ... ja ... nein, meinte ich, ich will nichts weiter dazu sagen.“ Der Reporter hatte mit solch einer Antwort nicht gerechnet. Die Zeit verlief nur langsam und es herrschte immer noch eine bedrückte Stimmung zwischen Nicky und Shane, was sowohl die anderen Bandkollegen als auch der Reporter mitbekamen.  

2.     Kapitel: 

„Shane, was war denn vorhin mit dir los beim Interview? So kenne ich dich ja gar nicht!“, sprach Nicky ihn an. „Dasselbe könnte ich dich fragen. Wieso hast du sooft auf die Uhr gestarrt und sofort weggesehen, als ich zu dir hinüber schaute?“, widersprach er ihm. „Keine Ahnung! Ich habe in letzter Zeit viel an Geo denken müssen. Sie fehlt mir wirklich. Tut mir leid, aber ich habe wirklich keine Lust, eine von unseren ’Shnicky-night‘ zu vollbringen!“ „Was? Das kann unmöglich dein Ernst sein. Na bitte, wie du willst. Ich dachte wir könnten heute Nacht um die Häuser ziehen und wärst dann auch mal auf andere Gedanken gekommen, aber wenn du nicht willst!“, schrie Shane ihn fast an und kehrte ihm den Rücken zu. „Warte!“, kam noch ein kurzer Ruf, doch das war es. Shane ging in sein Zimmer und knallte hinter sich die Tür zu. Er legte sich auf das Bett und starrte die Decke an. Er dachte eine Weile nach, über Nicky und nur bei dem Gedanken daran, musste er anfangen zu weinen. Er weinte, weil er ihm etwas verschwiegen hatte, was er aber unbedingt wissen sollte. Je mehr er darüber nachdachte, desto mehr Tränen liefen seiner Wange entlang. Ein Klopfen an der Tür unterbrach seine Gedanken. „Shane? Ich bin es Nicky. Kann ich hereinkommen?“ Nicky bemerkte, dass Shane geweint hatte, denn er hörte ihn schniefen. „Es ist offen!“, hallten die Worte durch den Raum. Nicky öffnete die Tür und fand einen immer noch weinenden Shane auf dem Bett. „He, was ist los? Ich erkenne dich ja wirklich nicht mehr wieder“, sagte Nicky etwas leise. Shane griff erneut zum Taschentuch und versuchte die richtigen Worte zu finden. „Nicky, ich glaube, ich sollte dir etwas beichten.“ „Okay, nur raus mit der Sprache!“ „Es ist mit Sicherheit nicht das, was du bestimmt erwartet hättest, denn schließlich kommt es nicht alle Tage vor, dass du das zu hören bekommst.“ „Shane, was willst du mir eigentlich sagen?“, drängelte Nicky. Er atmete noch einmal tief durch und setzte fort: „Was ich dir sagen will, ist, dass ... dass ... dass“, Shane sah zu Boden, es fiel ihm schwer, denn wie würde seine Reaktion darauf sein? Denn immerhin war Nicky mit Geo zusammen, „dass ich dich liebe. Verstehst du, ich sehe in dir mehr als nur einen guten Freund!“ Shane fühlte sich, als ob eine Last von ihm fiel. Er hatte es ihm endlich gesagt. Zögernd sah er hinüber zu Nicky und erwartete eine Antwort von ihm. Es herrschte Stille im Raum.

FORTSETZUNG FOLGT...