Bitte schickt mir doch ein Feedback, damit ich weiß, wie ihr meine
Geschichte fandet und was ich besser machen sollte. L.Liwo@web.de
Ich würde mich sehr freuen. Auch negative Sachen, nehme ich gerne an.
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und hoffe sie gefällt
euch
Lg Laurine
„Er ist weg“, schrie Mark, als er in das Büro rannte. Dr. Granz sprang sofort auf und lief an ihm vorbei. Er wusste genau wer gemeint war. Mark folgte ihm in das Zimmer des Verschwundenen. Das Fenster stand offen und es hing ein aus einem Betttuch gebasteltes Seil runter. Dr. Granz war der Schock ins Gesicht geschrieben. „Wie konnte das passieren?“ schrie er Mark an, der fassungslos im Zimmer stand. Er zuckte mit den Schultern und blickte auf den Boden. „Rufen sie die Polizei“, sagte er und verschwand. Mark griff zum Telefon......
Es war kurz nach Mitternacht und es donnerte heftig draußen, als er vor
ihrer Tür stand. Er wartete den nächsten Gewitterschlag ab und öffnete
mit einer Büroklammer die Tür. Er betrat das Haus. Es roch genau so
wie immer und nichts hatte sich verändert. Es war noch genauso, wie vor
2 Jahren. Es herrschte Stille. Man hörte nur, wie der Regen leise an die
Fenster prasselte. Von purem Hass geleitet ging er die Treppen hoch. Er spürte
wie die Wut in ihm aufstieg. -Er hatte Kian nicht umgebracht. Zu so was wäre
er nie fähig gewesen. Sie waren doch so gut befreundet-. Er wurde immer
wütender und ließ sich von seiner Wut leiten. – Ihr hatte er alles
zu verdanken. Wegen ihr saß er in der Nervenheilanstalt. Niemand hatte
ihm zu gehört-
Doch sie würde jetzt für alles büßen, was sie ihm angetan
hatte. Er öffnete die Tür mit einem leisen knarren. Da lag sie und
schlief friedlich. Sie sah wunderschön aus. Leise ging er zu ihr, er kniete
sich und lauschte ihrem leisen Atem Die Blitze erleuchteten das Zimmer. Er strich
ihr eine Strähne aus dem Gesicht und gab ihr einen letzten Kuss auf die
Stirn, dann zückte er seine Waffe. Er wollte gerade schießen, als
er von einer piepsigen Stimme gestört wurde. Einige Minuten später
klangen zwei Schüsse durch die Dunkelheit und ein Schatten huschte aus
dem Haus.
10 Minuten nachdem Mark die Polizei alarmierte. Klopfte der Officer an das Büro von Dr. Wagner. Der Officer betrat denn Raum und schloss die Tür hinter sich. Mark lauschte unbemerkt dem Gespräch. Doch er konnte nicht alles sehr deutlich verstehen, da es auf der Station sehr laut war. Er konnte nur Bruchstücke hören. Er fühlte sich wie ein Versager. - Warum musste so was ausgerechnet ihm passieren?“ fragte er sich selber. Keiner von ihnen wusste was in dieser Nacht passiert war...
Er stieg in sein geklautes Auto und fuhr in das Hotel wo er früher oft
gewesen war, wenn seine Eltern sich stritten. Es war ein kleines Hotel am Rande
von Sligo. Es war nichts besonderes, aber auf eine ganz bestimmte Art und Weise
gefiel es ihm hier gut. Er mietete das gleiche Zimmer wie immer. Er betrat das
Zimmer und ließ sich erst mal auf sein Bett fallen. Erst jetzt wurde ihm
klar was er getan hatte. Doch erstaunlicherweise war es ihm egal. Er fühlte
kein Mitleid oder hatte keine Schuldgefühle. Es war die Sucht nach Vergeltung
die ihn eiskalt handeln ließ. -Ihr hatte er alles zu verdanken. -
Er war nicht krank. Er ging ins Bad und wusch sich das Gesicht mit eiskaltem
Wasser und betrachtete sich im Spiegel. Er war nicht mehr er selber. Sie hatte
sein Leben zerstört und ihm seine Familie genommen. Man sah im an wie die
letzten Jahre an seinen Nerven gezerrt hatten. Viele Narben der Selbstverstümmelung
bedeckten seinen Arm. Tiefe Augenringe zogen sich durch sein Gesicht. Alles
war ihm egal. Er wollte nur Rache. Nur dieses Gefühl stellte ihn zufrieden.
Er säuberte seine mit blutverschmierten Sachen und ging dann schlafen.
Mark saß wie ein Häufchen Elend auf dem Stuhl neben dem Büro
und machte sich starke Vorwürfe. Plötzlich fiel ihm die Familie ein
wegen der er hier gewesen war. Er rannte ins Stationszimmer und suchte die Nummer
raus. Es meldete sich keiner. Vielleicht war er schon dort gewesen. Er schrieb
sich die Adresse auf und verlies die Station. Am Haus angekommen, merkte er
wie seine Hände anfingen zu zittern. Die Haustür stand offen. Ein
kalter Schauer lief ihm den Rücken runter .Tief in seinem inneren ahnte
er das etwas schlimmes passiert sein musste! Was sollte er tun? Er überwand
all seine Ängste und ging hinein. Es herrschte eine seltsame Ruhe im Haus,
sein Herz klopfte wie verrückt, Schweißperlen standen auf seiner
Stirn. Es roch süßlich als er die Treppe hochstieg
Es war der Geruch von Blut, es klebte an seinen Schuhen . Überall war Blut!
Er bekam Panik und ging schneller die Treppe hoch. Plötzlich stolperte
er über etwas! Mitten in einer Blutlache lag ein lebloser Körper.
Es war ein kleines Mädchen. Sie war noch ganz warm. Mark wurde kreidebleich.
–War ihr Mörder noch hier ? -. Doch er konnte nicht einfach gehen. Wegen
seiner Unachtsamkeit musste diese Kind sterben. Als er sich wieder aufrichtete
sah er in einem großen Bett noch eine Person liegen. Langsam und voller
Angst vor dem Anblick schlich er in das Zimmer. Es stürmte heftig draußen,
sodass sich die Bäume bogen. Das zuvor weiße Laken war von Blut durchtränkt.
Ihr ganzes Nachthemd war rot. Sie lag wie aufgebahrt da. Erst jetzt bemerkte
er die Schrift an der wand. Er machte das Nachttisch Lämpchen an. Mit Blut
war an der wand geschrieben:
Ich bin nicht krank!!!!
Er war wie erstarrt. Er konnte sich nicht mehr bewegen. Er wollte die Polizei
rufen, doch es ging nicht, zu sehr war er geschockt.
Er konnte sich genau vorstellen, was sich abgespielt hatte. Er merkte, wie ihm
schlecht wurde. Er lief die Treppen runter und verlies das Haus. Er konnte diesen
Anblick nicht länger ertragen. Er wusste genau, dass er es gewesen war.
Er nahm sein Handy und rief Dr. Granz an und schilderte ihm die Lage. Dieser
war sofort mit zwei Streifenwagen vor Ort. Die Spurensicherung untersuchte das
haus und die Polizei sperrte großräumig die Gegend ab. Doch kein
Erfolg, er war weg.
Am nächsten Morgen wachte er in seinem Hotelzimmer auf. Er sah auf die Uhr es war 7:00 Uhr. Um diese Zeit gab es Frühstück in der Nervenanstalt. Er ging erst mal duschen und zog dann seine gewaschenen Klamotten an. Ihm war klar, dass man die Leichen finden würde also brauchte er einen Plan. Er setzte sich auf sein Bett und dachte nach. „Am besten ich verlasse das land solange es noch geht“, dacht er sich. Doch ihm fehlte dazu das nötige Kleingeld. Doch da kam ihm eine geniale Idee. Er packte seine Sachen, klaute noch Handtücher und verschwand dann. Er fuhr zur Klinik....
Mark hatte die ganze Nacht kein Auge zugemacht, zu sehr belasteten ihn die
Bilder. Er fühlte sich schuldig. Er musste unbedingt mit Dr. Granz reden.
Er schwang sich in seine Klamotten und fuhr zur Klinik.
Er ging auf die Station. „Dr. Granz, ich muss mal dringend mit ihnen reden.
Wo sind sie?“ schrie er über den Flur. Doch er bekam keine Antwort. Plötzlich
bemerkte er wie jemand auf seine Schulter tippte. Er fuhr erschrocken zusammen.
Es war Miss Miller, die wegen ihrer Klasse hier ist. „Dr. Granz ist nicht da.
Er wurde vor ungefähr 10 Minuten von einem jüngeren Mann von Station
gebracht, sagte sie sehr unverständlich. „ Wo sind sie hingegangen?“ fragte
Mark ganz aufgeregt und den Tränen nah.
„Er gab mir diesen Brief und sagte, ich solle ihn dir geben“. Sie drückte
Mark einen Umschlag in die Hand und ging. Mark setzte sich hin und öffnete
den Brief. Er war von Hand geschrieben. Er wusste genau, wer ihn geschrieben
hatte. Es stand drin:
Hi,
so sieht man sich wieder. Hättest wohl nie gedacht, dass ich hier raus
komme.
Dr. Granz kannst du lange suche, den habe ich in meiner Gewalt. Wie du bestimmt
schon gesehen hast, habe ich Rache verübt, das bedeutet, dass ich jetzt
ein gesuchter Mann bin und nicht länger hier im Land bleiben kann. Doch
leider fehlt mir das nötige Kleingeld. Da kommst du jetzt ins Spiel.
Dr. Granz hat in seinem Büro einen Save mit 250000Euro drin. Die hat er
da gelagert, weil er denkt seine Frau betrügt ihn. So als Absicherung.
Der Schlüssel befindet sich unter dem Schreibtisch. Hole das Geld und bringe
es in einer Stunde in die alte Lagerhalle unten am Strand und keine Polizei,
sonst schicke ich dir den Doc in Einzelteilen per Post.
Also mach keinen Scheiß. Auf einen Mord mehr oder weniger kommt es jetzt
auch nicht mehr an.
Ciao.
Mark kramte sein Handy aus der Tasche und wählte die Nummer der Polizei. Doch da schoss ihm wieder dieser Satz in den Kopf:
„Sonst schicke ich dir den Doc in Einzelteilen per Post“.
Er legte auf und ging in das Büro. Er holte den Schlüssel, der unter dem Schreibtisch klebte und öffnete den Save. Direkt fiel im das viele Geld vor die Füße. Er spielte mit dem Gedanken, sich etwas einzustecken. Doch dieser Gedanke verschwand wieder, als er sich wieder an den Satz erinnerte. Er stopfte das Geld in einen großen Beutel der neben dem save lag und verließ die Station. Bevor er zu der Halle fuhr, machte er noch einen Abstecher zu seinem Freund. Er erzählte ihm die Geschichte und borgte sich seine Waffe für den Notfall aus. Dann fuhr er zur Halle.....
Dr. Granz saß gefesselt auf seinem Stuhl als er auf wachte. Ihm strahlte
ein helles Licht ins Gesicht. Von weitem konnte er einen dunklen Schatten erkennen
der größer wurde:„Mark bist du das?“ fragte er entkräftig.
„Nein, Mark ist nicht hier, wir sind alleine und keiner hört dich“ Jetzt
war dem Doc klar, wer es war. Der Schatten ließ sich vor ihm auf einem
Stuhl nieder. „Sie hätten wohl nie gedacht, daß ihnen so etwas mal
passieren könnte. Ich sage ihnen eins, wenn ihr Mark nicht das tut, was
ich sage, dann sieht es schlecht um sie aus“, sagte er und grinste schäbig.
Doktor Granz fing an zu schreien. Der Schatten sprang auf und holte Klebeband,
welches er dem Doc über den Mund klebte. Er stellte sich hinter ihn und
zückte sein Messer. „ Sie können so laut schreien wie sie wollen,
es hört sie keiner“ Er spielte mit dem Messer an Dr. Granz seinem Gesicht
und versah ihn mit kleinen Schnitten....
Mark kam pünktlich an der Lagerhalle an. Jetzt hing alles an ihm. Er steckte
sich die Pistole in den Hosenbund und holte das Geld aus dem Kofferraum. Seine
Schritte wurden von mal zu mal schwerer und er zitterte am ganzen Körper.
„Nur keine Angst zeigen“ redete er sich ein.
Er betrat die Halle. Von weitem konnte er ein Licht sehen, diesem folgte er.
Als Mark näher kam konnte er den Doktor erblicken, der gefesselt auf einem
Stuhl saß. Er wollte gerade zu ihm hingehen, als hinter dem Stuhl eine
Gestalt sich blicken ließ. Er achtete erst gar nicht darauf wer es war
sondern auf seine Pistole die in der linken hand hielt.
„Ich habe das Geld“, sagte er mit zitternder Stimme. „ Okay lass es fallen und
schieb es ganz langsam zu mir rüber“
„Erst der Doktor, dann das Geld“, sagte Mark und sah ihm genau ins Gesicht.
Der Fremde hielt dem Doktor die Pistole an den Kopf und sagte: „ Ich bestimme
hier die Regeln und nicht du also her damit“
Mark tat, was er sagte, er wollte den Doc nicht in Gefahr bringen. „Was hat
das denn für einen Sinn Shane?“, fragte Mark mit gefestigter Stimme und
sah Shane tief in die Augen. Er durfte jetzt keine Schwäche zeigen. Im
inneren hatte er höllische Angst. Shane band den Doktor los und ließ
ihn zu Mark hinüber gehen. „ Leider, würdet ihr mich ja sowie so nicht
gehen lassen, also muss ich euch beide erschiessen“.
„ Das war aber nicht so vereinbart“, schrie er Shane an. Shane lachte nur. Mark
zog seine Pistole und richtete sie genau auf Shane. „ Mark mach jetzt bloß
keinen Fehler“, sagte der Doktor. Shane richtete jetzt seine Waffe auf Mark.
Beide sahen sich tief in die Augen.
Es schallte ein Schuss durch die Halle.
ENDE
Ich hoffe die Shane Fans sind nicht so böse Sorry *gg*. Ich kann euch versprechen,
in der nächsten Geschichte geht es Shane ganz gut.