auf westliferisch

Einleitung: Vielleicht kennen manche, durch die Schule, das berühmte Nibelungenlied aus dem 13. Jhd. Ich habe dieses zum Anlass genommen, alles mit Westlife als Hauptrolle zu schreiben. Es ist ein sehr grausame, blutrünstige Geschichte und ich möchte nur sagen: Wenn ihr danach nicht schlafen könnt, ich habe euch gewarnt. Ich habe auch die Besetzung irgendwie genommen.

Shane: Siegfried

Gillian: Kriemhild

Kian: Ghunter

Jessica: Brünhild

Mark: Hagen

Nicky: König Etzel

Bryan: Dietrich

Anto: Hildebrand

 Shane ritt durch den dunklen Wald, der Donau entlang. Er wollte heute noch auf der Burg seines Freundes Kian ankommen. "Los Flight, wozu hast du denn den Namen. Beeile dich!" forderte er sein Pferd an. Spät in der Nach kam er auf der Burg an und sein Freund erwartete ihn schon sehnsüchtig. "Wie geht es dir, mein treuer Freund?" "Gut, nur der Ritt war sehr anstrengend!" "Ich verstehe. Aber ich hoffe, du isst noch mit uns am Tisch." "Selbstverständlich!", antwortete Shane. Ein Stallbursche nahm ihm sein Pferd ab, brachte es in den Stall und versorgte es. Kian öffnete die Türe zum Esszimmer, wo schon alle auf ihn warteten. Der Tisch war voll, bis auf zwei Plätze waren noch frei. Shane begrüßte alle Brüder und Schwestern von Kian und als er bei Kians letzter Schwester, Gillian, ankam, stockte ihm der Atem. Diese Frau wird von Monat zu Monat hübscher, dachte er sich. "Sie sehen jeder mal bezaubernder aus, Lady!" sagte er leise zu Gil und küsste ihre Hand. "Danke!" gab diese als Antwort. "Lass dieses flirten, Shane, wir warten alle nur noch auf dich!" "Oh entschuldige. Jetzt können wir anfangen!" meinte er nachdem er sich gesetzt hatte. Der Abend wurde noch sehr lustig, doch Shane hatte eigentlich nur Augen für Kians Schwester. Kian und sein Freund waren die letzten, die zu Bett gingen. Denn sie hatten sich viel zu erzählen, immerhin hatten sie sich seit über 7 Monate nicht gesehen.

Am nächsten Tag bat Kian Shane ihn in sein Wohnzimmer. "Liebster Freund, ich habe dich gestern beobachtet. Du hattest deine Augen auf Gillian gerichtet?" "ja das stimmt. Sie ist so hübsch geworden seit dem letzten Mal." "Dich hat es ja wohl erwischt und auch Gil hast du gestern imponiert!" "Ja???" "Ja und ich hätte da einen Deal. Wenn du mir hilfst Jessica, die Tochter des Riesen, zu erobern, dann darfst du auch Gil heiraten?!" "Meinst du das ernst?" "Alles was ich sage, meine ich auch so. Also was meinst du?" "Jessica?? Ja ich glaube ich schaffe das!" "Gut, dann reiten wir morgen um 5 Uhr los, es ist ein langer Ritt bis dorthin. Ich gebe dir ein Pferd von mir, denn deiner ist sicher noch erschöpft vom gestrigen Ritt." "Danke, du bist ein wahrer Freund!" "Du kannst Fantango haben, er ist ein Pferd mit Kampfwille!" plötzlich klopfte es an der Türe. "Ja herein? Ah Mark schön dass du so schnell kommen konntest. Sag unseren 5 besten Reitern, dass wir morgen Richtung Jessica reiten. Wir reiten um 5 Uhr los. Ach und lass Fantango satteln, denn Shane wird ihn nehmen." "Hey, Mark schön dich wieder zu sehen!" sagte Shane erfreut und umarmte ihn sogleich. "Ja wir haben uns ja seit Jahren nicht mehr gesehen."

Am nächsten Morgen um 5 Uhr waren alle startklar, nur Shane’s Pferd fehlte noch, dieser ließ sich nicht aufzäumen und Kian musste helfen. Kurze Zeit später kam er mit dem Hengst heraus und gab ihn Shane. "Er weiß, dass es in den Kampf geht! Da ist er immer so stur, aber nur keine Angst!" Dann stiegen alle auf und sie ritten los. Sie brauchten fast 2 Tag, da sie hauptsächlich schritt ritten, da der kampf noch anstrengend genug werden wird. Dann standen sie endlich vor den Toren des Palastes. "Ich, Kian von Sauwald, möchte die Frau Jessica zu meiner Frau nehmen. Ich weiß, dass das nur durch einen Kampf möglich ist und so sage ich den Krieg an. Kommt heraus und kämpft gegen uns!" forderte er die Ritter an. Sie mussten nicht lange warten, bis die Tore aufgingen und 6 Ritter herauskamen. "Wir sind bereit!" meinte der erste und dann galoppierte er auf Kian’s Gruppe zu. Der Kampf verging sehr blutig, von Kians Gruppe blieben nur Kian, Shane und Mark übrig, von der anderen Gruppe niemand. "So nun habe ich Sie besiegt, Jessica. Komm heraus und komm mit mir mit, du bist jetzt meine Frau." Nach 10 Minuten kam ein weißes Pferd mit Reiterin aus dem Tore. "Ich halte mein Versprechen. Hier bin ich, nun führt mich zu meinem neuen Zuhause." Kian staunte nur noch, als er Jess sah. Erst als Shane ihn rief, schloss er wieder den Mund und kam dem Rest der Truppe nach. Wieder nach 2 Tagen waren sie wieder auf seiner Burg. Ein Stallbursche übernahm die Pferde und ein Hausmädchen zeigte Jessica ihr neues Zimmer. "Auch ich halte mein Versprechen. Geh zu Gil und berichte ihr, was ich dir versprochen habe und ich schwöre dir, sie wird sich freuen. Ich denke, ich erwarte euch heute nicht zum Abendessen?" "Wenn sie so reagiert, wie du sagst, dann nicht. Danke!" mit diesen Worten machte sich Shane auf die Suche nach Gil. Er fand sie in ihrem Zimmer. "Schöne Gillian, ich hatte mit deinem Bruder eine Abmachung. Wenn er mit meiner Hilfe es schafft, Jessica zu erobern, dann darf ich dich zur Frau haben. Dies haben wir geschafft und so möchte ich dich fragen," und dann kniete er sich nieder.

"ob du meine Frau werden willst?" "Ja!" war ihre Antwort, denn mehr brachte sie nicht heraus. Es war ihr größter Wunsch gewesen, ihn zum Mann zu haben. Doch als Frau hatte sie keinen Anspruch auf die Wahl ihres Mannes. Shane stand auf und küsste seine Verlobte leidenschaftlich. Gil kam am Bett an und ließ sich fallen. In diesem Moment kamen in Shane die Glücksgefühle hoch. Bis jetzt hatte er es noch nicht so realisiert, aber jetzt wo sie hilflos auf dem Bett lag, konnte er seine Freude nicht mehr unterdrücken und sie verbrachten eine wunderschöne Nacht zu zweit. "Shane?" "Ja Gil!" "Es war schon immer mein größter Wunsch gewesen, dich zum Mann zu haben, aber ich durfte ja nicht fragen. Das gehört sich ja nicht!" "Dann habe ich mich ja richtig entschieden!" und er küsste sie vorsichtig am Hals. Gegen 10 Uhr am nächsten Morgen standen sie auf und gingen zu zweit händehaltend zum Frühstück. Kian saß noch dort und genoss die Sonne, die durchs Fenster schien. "Na, lag ich doch richtig?" meinte Kian mit einem Grinser. Gillian ging zu ihm und umarmte ihn. "Danke! Du hast meinen größten Traum wahr gemacht!" "Das freut mich, du weiß, dass ich immer das beste für dich wollte. Und ich glaube, du bist jetzt in besten Händen." "Und wo ist deine Eroberung?" fragte Shane. "Ach, die liegt noch im Bett und hat keinen Hunger. Andere Frage: Was hält ihr von einer Doppelhochzeit? Ihr wollt doch sicher bald heiraten, genau wie ich!" Shane und seine Verlobt schauten sich an und dann antworteten sie gleichzeitig mit "Ja!"

Die Doppelhochzeit fand am 15. Juni auf der Burg von Kian statt. Alle bis auf Jessica, die etwas traurig dreinschaute, waren glücklich. Als Shane seine Gil küssen durfte war er wahrscheinlich gerade der Glücklichste auf der Welt, denn er hatte gerade seine Liebe geheiratet. Die Feier wurde ein Riesenfest wo über 500 Personen eingeladen wurden. Später verschwanden beide Paare zur Hochzeitsnacht. "Ich liebe dich!" sagte Kian zu seiner Frau Jess. "Ich dich doch auch." Langsam zogen sie sich die Kleider aus und plötzlich zog Jessica ein Seil aus ihrer Nachttischlade. "Was willst du damit machen?" fragte Kian erstaunt. "Das was man so damit macht. Dich aufhängen!" und sie lachte. Doch Kian war gar nicht zu lachen zu mute. Er war so unter Schock, er glaubte es wäre seine letzte Stunde, dass Jess ihn ganz leicht bei den Händen fesseln konnte. Dann entfernte sie den Leuchter über dem Bett und hang da das Seil ein, das Kian die Hände schnürte. Nun hing er da, total hilflos und seine Frau stand neben dem Bett und meinte dazu. "Ich wollte immer einen starken, kräftigen Mann." und verließ das Zimmer. Doch er konnte es nicht glauben, er hatte sich von SEINER Frau fesseln und an der Decke "aufhängen" lassen. Dort hing er noch bis in den frühen Morgen, denn keiner der Diener wollte bei der "Hochzeitsnacht" stören. Erst als sich gegen 6 Uhr etwas im Haus rührte, fing er an zu schreien. Dann öffnete ein Hausmädchen die Tür und hatte Schwierigkeiten sich auf den Beinen zu halten, als sie sah, wie ihr Herr da lebend an der Decke hing. "Maria, hol eine scharfe Schere und schneide dieses Seil durch." Nach wenigen Minuten kam sie wieder und befreite ihn aus dieser Qual. "Wer war das?" wollte sie danach wissen. "Das geht sie nichts an. Danke und nun wieder an die Arbeit." Als Maria aus dem Zimmer war, setzte er sich auf die Bettkante und überlegte, wie er sich denn jetzt Jessica gegenüber verhalten solle. Doch ihm fiel keine Lösung ein. Gegen 7 Uhr 30 klopfte es an der Türe und Maria betrat das Zimmer. "Das Frühstück wäre fertig, mein Herr!" "Danke Maria und bitte sagen Sie keinem was sie heute in der Früh gesehen haben." "Ja!" und verschwand wieder im nächsten Raum. Wenige Minuten später machte er sich auf den Weg zum Frühstückstisch, wo er Jessica am Tisch sah. Er achtete sie keinen Blick so gekränkt war er über das was in der Nacht passiert war. Zu seinem Glück verlies sie den Tisch schon nach 10 Minuten um sich um ihre Haare zu kümmern. Er musste nicht lange warten, bis er wieder Gesellschaft bekam. Dieses Mal war es das frisch verheiratete Paar. "Na?" war das einzige Wort, das Kian herausbrachte. Sein Gedanke an die letzte Nacht schmerzte ihn, seine Niederlage. "Ach ja wie soll es denn schon gewesen sein?! Wahrscheinlich wie bei dir!" Das hoffte Kian doch nicht. Beim Essen redeten sie über die Hochzeit, über die Leute, das Essen und die Gespräche, die sie mit anderen geführt hatten. Gillian verlies als erste den Tisch und nun konnte Kian ungestört mit seinem Freund reden. "Ich muss dir was erzählen. Aber bitte sag es keinem weiter." "Natürlich sage ich es keinem. Also raus mit der Sprache!" "Also gestern oder heute Nacht war es sicher nicht so schön, wie für dich. Jessica fesselte mich und hängte mich an die Decke. So hing ich bis 6 Uhr in der Früh, als dann endlich Maria befreiten. Weißt du was das für eine Niederlage für mich ist. Jessica meinte noch, sie wollte einen starken, kräftigen Mann." "Oh Oh. Das hört sich ja grauenhaft an. Dann war der Satz ‚ wahrscheinlich wie bei dir’ wohl nicht so passend. Aber du bist halt nicht der Stärkste und Kräftigste." "Ja das weiß ich auch." "Und was willst du jetzt machen?" "Wenn ich das wüsste. ich weiß ich kann das nicht von dir verlangen, aber....." "Sag schon!" "also könntest du nicht.....Naja damit du ihr mal Grenzen zeigst." Shane schaute seinen Freund verdutzt an. Dann bereute Kian auch schon, was er da von seinem Freund verlangte. "Ach vergiss es!" meinte er und dachte damit sei dieser Vorschlag vergessen. "Wenn es dir so ein Anliegen ist, warum nicht!" "Warum nicht? Hey du hast eine Frau, die zufällig meine Schwester ist, okay. Und ich will nicht, dass ihr weh getan wird. Ist das klar?" "Ja klar ist das klar. Aber wenn ich Gil davon erzähle und sie nichts dagegen hat.. dann. warum nicht!" Kian beäugte seinen Freund. Das konnte doch nicht sein, dass Shane das ernst meinte. "Also ich gehe jetzt zu Gil und frage sie." Kian hatte keine Zeit dagegen zu reden, denn Shane rannte schon aus dem Frühstückssaal. Shane war an ihrem Schlafzimmer angekommen und öffnete die Türe. "Oh schon da!" begrüßte seine Frau ihn. "Ja aber nicht lange. Ich muss dich was fragen." "Immer doch." "Aber sag mir wenn das dir nicht recht ist. Also dein Bruder hat diese Nacht eine Niederlage einstecken müssen. Jessica hatte ihn gefesselt und an der Decke aufgehängt. Und er fragt mich ob ich nicht eine Nacht mit Jes verbringe, damit sie weiß, dass er doch gut im Bett ist. Aber ich wollte dich vorher noch fragen." "Was sagst du zu diesem Vorschlag, Shane!" "Du weißt dass ich meinem besten Freund immer helfen würde, egal was es ist." "Dann habe ich nichts dagegen. Geh zu ihr, aber bitte schicke mir währenddessen Kian vorbei, ich möchte nicht alleine sein." "Du bist mein Schatz und Kian wird dir für immer danken."

An diesem Abend zog Shane sich einen schwarzen Umhang an und machte sich auf den Weg zu Kian’s und Jessica’s Schlafzimmer. Auf dem Gang traf er Kian. "Sie wartet schon, ich gehe währenddessen zu Gil. Ich danke dir!" Dann öffnete Shane die Türe und sah Jessica auf dem Bett. "Na du warst ja schnell." meinte sie. Shane hielt seinen Finger vor den Mund, damit zeigte er ihr, dass sie nicht reden soll. "Zieh doch den Mantel aus!" Shane schüttelte den Kopf, er sollte nicht reden ,denn sonst käme Jess leicht drauf, dass es nicht Kian war. Jessica genoss diese Nacht, denn sie hatte schon lang nicht mehr so eine dominanten Mann gehabt. Shane behielt den Umhang die ganze Nacht über an, Jessica störte das kaum. Gegen 3Uhr stand er auf, denn Jessica war eingeschlafen. Als Trophäe nahm er ihren Gürtel und einen ihrer Ringe mit. Dann verlies er leise das Zimmer und war froh, dass es vorbei war. Er machte sich sofort auf den Weg zu Gil und Kian, die schon gespannt wartete. Als er sein Schlafzimmer betrat, kam ihm seine Frau schon entgegen und küsste ihn. "ich bin so froh, dass du wieder da bist." meinte sie und küsste ihn noch einmal. "Und wie wars?" wollte Kian wissen. "Soll ich das wirklich sagen?" und schaute Gillian an. "Sags ruhig." "Na gut. Ihr hat es auf jeden Fall gefallen, so sah sie zumindest aus. Ich habe ihren Gürtel und einen Ring mitgenommen. Die behalte ich als Trophäe, wäre das okay?" "Alles was du willst. Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich dir danke." "Ist schon okay, du bist mein Freund. Nun geh zu ihr und schlaf noch etwas. Ihr habt wohl nicht geschlafen hier?" "Nein haben wir nicht. Na dann bis in einpaar Stunden." Mit diesen Worten verlies Kian das Zimmer und Gil und Shane waren froh, wieder zusammen zu sein.

Shane und Gil zogen dann endgültig in die Burg von Kian ein. Sie bekamen ein ganzes Stockwerk für sich selbst. Gil und Jessica verstanden sich überhaupt nicht, aber sie redeten auch nie miteinander und so kam es nie zu einem Streit.

Dann veranstalte Kian ein Riesenfest auf seiner Burg, einfach so> es gab keine Grund. Natürlich gab es auch einen Gottesdienst und beide Paare sollten als erstes durch die Türe gehen. Doch die Frauen hatten sich verspätet und so gingen sie als letztes durch die Türe. Ihre Männer waren schon längst in der Kirche, alle warteten nur auf sie. Nun standen Gil und Jess vor der Tür und die Türe war so schmal, dass nur eine nach der anderen durch gehen konnte. "ich gehe als erste!" meinte Jessia. "Ach und warum?" "Weil ich die Frau vom König bin und du nur die Schwester." "Ich bin aber auch eine Königin, nur eben nicht von diesem Reich hier." "Also." " Aber der Gast darf als erstes durch die Türe." "Ach du bist etwa ein Gast? Du wohnst doch hier? Du hälst dich wohl für was besseres, nur weil du die Schwester des Königs bist." schrie Jess Gillian an. "Ach du must reden, du bist doch die reine Niete!" "Wie meinst du das?" "Na im Bett. Wer hat dir denn gezeigt wie es geht?" "WEil mir wer erklären, wie das geht!" "Ach ja und was war in der Hochzeitsnacht und dann die Nacht darauf?" "Ja`??? Einmal versagte Kian und das andere Mal war genial." Gillian fing lauthals an zu lachen. "Kian??? Shane war das, der dir gezeigt hat wies geht? Verstanden???" Jessica schaute ihre Rivalin verdutzt an. Gil merkte gleich, dass sie etwas falsches gesagt hat, sie hätte es nicht erzählen sollen. Aber sie war so aufgebracht gewesen und es war nun mal passiert. Dann sagte sie etwas, obwohl sie es gar nicht wollte. "Ja und Shane hat sogar 2 Trophäen mitgenommen, einen Ring und einen Gürtel." "WAS? Jetzt weiß ich wo die hinsind." Ohne etwas zu sagen betrat Gil die Kirche und setzte sich neben Shane.

Am Abend erzählte sie ihm, was sie heute angestellt hat. "Oh, sie war nicht erfreut, na viel Spaß Kian." "Es tut mirauch leid, aber es kam einfach aus mir raus." Jess schrie währenddessen mit Kian, was er sich denn da erlaubt hat. Nach ca 3 Tagen hatte sich aber wieder alles gelegt. Nur Gil und Jess konnten noch immer nicht miteinander reden.

"Mark? Ich weiß dass sie immer zu mir halte würden." "Ja Königin." "Ich habe einen Auftrag für Sie. Sie haben sicher von dem Skandal von Shane und mir gehört" "Gewiss" "Ja also ich möchte dass sie ihn töten." Mark schaute seine Königin verdutzt an. "Sie haben es mir versprochen." "Ja aber Shane ist mein Freund." "Das ist mir egal, sie tun was ich ihnen sage, ist das klar." "Aber er ist unverwundbar, er hat einmal in Drachenblut gebadet?" "Ja aber an einer Stelle ist er verwundbar, finden Sie heraus, wo das ist und beeilen Sie sich. Und nun können sie wieder gehen." Mark verlies das Zimmer langsam und nachdenklich. Er soll einen Freund umbringen, gut, nur wie soll er heraus finden, wo er verwundbar ist? Er steuerte das Schlafzimmer von Gil an, dort klopfte er und als er eine Stimme von innen hörte, trat er ein. "Gnädige Frau. ich habe gerade gehört, dass Jessica ihren Mann, Shane, umbringen lassen will. Ich muss ihn beschützen. Aber er hat doch einmal in Drachenblut gebadet?" "Ja aber ein Eichenblatt lag auf seiner linken Schulter. Danke für diese Vorwarnung, Mark!" "Nichts zu danken!" so einfach hätte Mark es sich gar nicht vorgestellt.

Shane stand am Balkon und schaute sich die Pferde und Kühe auf den Weiden an. Dies war eine seiner liebsten Tätigkeiten am Tag. So verbrachte er ca 2 Stunden am Tag. Am liebsten schaute er seinem Pferd Flight zu, der sich Fantango auf der Koppel um die Wette ran. Plötzlich hörte er, dass die Tür zum Zimmer geöffnet wurde. Er dachte sich aber nichts dabei, es konnte ja nur Gil sein. Doch dann verspürte er einen Stich in seiner linken Schulter und im nächsten Moment brach er zusammen.

"Shane? Oh mein Gott, was ist passiert?" Gil beugte sich über Shane und fing zu weinen an. Sie rüttelte ihn, schrie ihn an und küsste ihn, doch er rührte sich nicht. Durch den Schrei war das Hausmädchen aufmerksam geworden. Sie kam ins Zimmer und sah eine Blutlacke und Gil die sich über Shane beugte. Schnell rannte sie zum Burgarzt, der nur 4 Zimmer weiter wohnte. Als sie wieder ins Zimmer indem Shane lag, kamen, untersuchte der Arzt ihn. "Es tut mir leid. Er ist tot, er verstarb an Blutverlust." Im nächsten Moment kam Kian ins Zimmer gestürmt und brach zusammen, als er sah, was passiert war. 3 Stallburschen kamen und nahmen den Leichnam mit. Gil saß tränenüberströmt auf dem Bett und Kian hielt ihre hand. Beide konnten es nicht fassen. "Mark war es!" brach auf einmal aus ihr heraus. "Warum er?" "Weil nur er wusste, wo Shane verwundbar war. Er meinte einmal, dass Jess ihn umbringen will und er müsste ihn beschützen. Also habe ich ihm gesagt, wo Shane verwundbar ist." Kian war geschockt. Sein Freund und Diener soll seinen besten freund umgebracht haben? Er konnte es nicht glauben. Beim Abendessen redete keiner. jeder musste er den Schock verdauen.

5 Tage später fand das Begräbnis statt. In der Kirche lag der Sarg offen, damit jeder der Angehörigen noch etwas persönliches dazu legen konnte. Gil legte ihren Ehering auf sein Herz und Kian legte ein Foto von Flight dazu. Dann stellten sie sich neben den Sarg. Als Mark an den Sarg trat, rannte plötzlich Blut aus dem Sarg. "Er war es!" schrie Gillian plötzlich auf. "Seht her, die Wunde ist aufgebrochen. das heisst, dass er der Mörder ist!" Sofort kamen 2 Ritter und nahmen Mark fest. Nach dem Begräbnis ging Kian zu Mark in den Kerker. "Warum hast du das gemacht?" fragte er Mark. "Weil die Königin es mir befohlen hat. Ich musste ihr gehorchen." "Sie hat dich angestiftet?" "Ja!" Dann nach wenigen Minuten kam auch Gillian in den Keller. "Lass ihn umbringen, Kian. Er hat meine einzige Liebe getötet." "Nein, tu es nicht, denn nur ich weiß wo sich der Nibelungenschatz befindet. Wenn ich nicht mehr bin, dann erfährst du es nie!"

"Kian, ich ziehe aus. Ich ziehe zu Colm nach Passau. Dort habe ich wenigstens meine Ruhe von Mark und Jessica." Kian war überrascht. "Ich verstehe dich." "Ja ich möchte morgen in der Früh wegfahren. Bereite eine Kutsche vor." "Ja. Ich werde dich vermissen, Schwesterherz." "Ich dich doch auch, aber ich kann nicht mehr hier wohnen."

Am nächsten Morgen wartete eine Kutsche vor der Burg. Eingespannt waren Flight und Fantango. "Warum hast du gerade die 2 Pferde eingespannt, Kian?" "Flight war sein Ein-und-Alles und mit Fantango hat er mir geholfen, Jessica zu erobern. Ich möchte dass du beide als Zeichen meiner Liebe an dich und als Andenke an Shane nimmst." "Gerne!" Gillian verabschiedete sich von Kian und stieg in die Kutsche.

Gillian verliebte sich neu in einen anderen König. Aber ihre wahre große Liebe war noch immer Shane. Doch ihr neuer Mann, Nicky, half ihr sehr über ihren Schmerz zu kommen. Nicky kam damit klar die Nummer 2 in ihrem Leben zu sehen. Gil zog bei ihm in sein Schloss ein und dort fühlte sie sich sehr wohl.

Nach 13 Jahren glücklicher Ehe lud sie alle ihre alten Freunde und Nicht-Freunde ein. Es sollte ein großes Fest auf dem Schloss von Nicky stattfinden. Sie lug natürlich ihre Brüder Kian, den sie schon lang nicht mehr gesehen hat, und Colm ein. Aber auch Jessica und Mark, der noch immer bei Kian arbeitete. Kian hatte ihn nicht entlassen können, da er einen lebenslangen Vertrag hat.

"Königin, Sie können doch dort nicht hingehen." warnte Mark Jessica vor. "Ach, sie wird sich schon benehmen. Was soll mir denn passieren.?" "Sie will Sie umbringen." "Ach Mark, reden Sie doch nicht so einen Schwachsinn. Sie wird es nicht vor Kian’s Augen machen." "Gut ich habe Sie gewarnt!"

Alle, die eingeladen wurden, kamen auch. Gillian war sehr erfreut, als sie Kian aus der Kutsche stiegen sah und rannte sofort zu ihm und umarmte ihn. Jessica würdigte sie keines Blickes. Am Abend trafen sich alle im großen Festsaal des Schlosses. Es waren insgesamt 100 Personen eingeladen, die alle am Tisch Platz genommen haben. Gillian stand auf, um eine kleine Rede zu halten. "Liebe Freunde, ich danke euch, dass ihr so zahlreich zu diesem Fest gekommen seid. Leider ist mein Mann noch nicht von seiner Jagd zurück. Ich denke er wird in den nächsten Minuten eintreffen. Ich wünsche euch viel Spass und die Tanzfläche ist frei!" In diesem Moment betrat Nicky den Saal. "Herzlich Willkommen auf meiner Burg. Lasst euch nicht stören, feiert weiter!" begrüßte er die Leute. "Schatz, schön, dass du schon da bist. Darf ich dir meinen Bruder Kian vorstellen. Ihr kennt euch ja noch nicht." "Sehr erfreut. Gillian hat mir sehr viel von ihnen erzählt. Wie war die Reise?" "Danke die Reise war etwas anstrengend, aber für so einen Anlass nehme ich das gerne in Kauf. Wir können gerne zu ‚Du’ wechseln, wenn es ihnen recht ist, König." "Natürlich nehme ich dieses Angebot an! Gil hast du Lance wo gesehen?" "Ehm ja er tanzt gerade mit Colm’s Tochter Madeleine." "Ah danke!"

Mark stand neben einer Säule auf der eine Glasvase ruhte. Der Tanz ging zu Ende und Lance verabschiedete sich von Madeleine. Dann verlies er den Saal um ein bisschen frische Luft zu schnappen. Mark nahm die Vase in seine Hand und folgte ihm unbemerkt.

"Ach Madeleine, hast du Lance wo gesehen? Ich möchte mit ihm sprechen!" "Er meinte er will frische Luft schnappen gehen. Wahrscheinlich sitzt er auf seiner Bank im Park." Nicky machte sich auf den Weg zur Lieblingsbank seines Sohnes. Doch was er dort sah, war erschütternd. Lance lag blutüberströmt am Boden und Mark stand neben ihm und lachte. "Was hast du gemacht, Mark?" "Ich habe ihn erschlagen, hahaha!" Nicky beugte sich über seinen einzigen Sohn und sah ihm in die Augen. Er lebte noch. "Sag Madeleine, .........dass....... ich sie .......liebe!" dann fielen seine Augen zu und sein Herz hörte auf zu schlagen. NIcky brach in Tränen aus. "WARUM?" schrie er Mark an. "Weil ich es wollte." durch Nicky’s lauten Schrei waren einige Gäste aufmerksam geworden und kamen den Weg entlang. Als Gil sah, wer da vor ihr lag, brach auch sie in Tränen aus. Zwei Ritter von Nicky’s Heer kamen und wollten Mark festnehmen. Doch dieser lief davon. "Lasst ihn laufen, der Kraftaufwand wäre zu schade." meinte sie, "Lasst uns wieder nach drinnen gehen und Nicky alleine lassen." Auf diesen Wunsch folgten ihr alle Gäste wieder nach drinnen. Drinnen traf Gil auf Jessica, die mit einem Grinser an einer Säule stand. Gillian blieb stehen und wartete bis alle Personen sich wieder im Saal befanden, dann ging sie zu Jessica: "Du hast Mark beauftragt, Lance zu ermorden? Habe ich recht?" "Was erzählst du da? Ich und Mark beauftragen? Schaue ich denn so aus?" Gil lachte lauthals und ließ Jess in der Lobby stehen. Innerlich kochte sie, denn sie wusste, dass Mark Lance nie von selbst erschlagen hätte. Sie kannte Mark. Während drinnen die Feier weiterging, saß Nicky noch immer am Boden neben seinem Sohn. Doch er war nicht alleine. 2 Freunde waren bei ihm, Bryan und Anto die ihm beistanden. Beide hatten Lance gekannt und konnten es auch nicht glauben, dass er nicht mehr unter ihnen war.

"Schließen Sie bitte die beiden Türen!" befahl Gil 2 Dienern. Keiner der Gäste merkte es, in einer kleinen Ecke begann es und breitete sich aus. Erst als die ersten Flamme eine Tischdecke in Brand setzten, schraken die Gäste auf. "FEUER!! FEUER!!" rief einer der Gäste. Sofort machten sich alle auf den Weg zu den Ausgangstüren, doch die ließen sich nicht öffnen. Keine Einzige, sie waren gefangen, wie ein Löwe in seinem Käfig, nur dass es bei ihnen brannte. Die Panik brach aus und die Frauenstimmen konnte man heraushören. Gillian stand an der Türe und lachte. Sie war die Schuldige, die das Feuer entfacht hatte. "Warum lachst du?" fragte sie jemand. Sie drehte sich um und sah Kian hinter sich. Es fiel ihr ein kleiner Stein vom herzen, dass er nicht im Feuer war. "Im Saal brennt es und die Türen sind abgesperrt. Jetzt bekommt Jessica endlich ihre gerechte Strafe!" "WAS? Da sind noch Leute drin, mach die Türe auf und lass sie raus." "NEIN, niemals, die sollen ruhig alle mit Jessica sterben." "Aber da ist Colm und unsere anderen Geschwister sind da drin. Willst du dass die auch sterben?" "Ja gegen Jes würde ich alles tun und opfern." Dann tauchte ein Schatten in der Türe auf. Gil erschrak und als sie erkannte wer da in der Türe stand, wollte sie auf ihn attackieren. Doch Kian war schneller und hielt sie am Arm fest. Es war Mark.

Bryan betrat die Lobby, wo Kian, Gil und Mark standen. Mark und Gil schrieen sich an und Kian versuchte sie auseinander zu bringen, doch mit keinem Erfolg. "Ach Bryan gut dass du da bist. Könntest du bitte die beiden Streithähne auseinander bringen." Doch Bryan hörte ihm gar nicht zu, sondern steuerte direkt auf die beiden zu. ALs er vor Mark stand, guckte er ihn mit grimmigem Gesicht an. Mark bemerkte dies und fragte warum Bryan denn so böse dreinschaue. "Kommt mal mit mit mir!" forderte er alle drei auf. Ohne Widerrede folgten sie ihm in den Keller des Schlosses. Dort blieb Bryan in einem Raum stehen und als alle sich darin befanden, zog er einen Schlüssel aus seiner Hosentasche und sperrte die Türe zu. "Was machst du da????" wollte Mark wissen. Doch er bekam keine Antwort. Er setzte sich in eine Ecke und schaute die drei an. "Egal. Mark" meinte Gil "du hast mir versprochen mir das Versteck des Nibelungenschatzes zu verraten. Doch das hast du noch immer nicht eingelöst. Also jetzt wäre ja eine gute Möglichkeit." "Nein. Ich habe es dir zwar versprochen, doch nicht unter welchen Bedingungen." "Und welchen?" Mark schwieg und schaute Kian an. "Was? Warum schaust du mich denn so an?" "Ich verrate dir das Versteck erst, wenn auch der letzte König nicht mehr ist." Dann klopfte es an der Türe. Bryan öffnete die Türe und Anto betrat den Raum. "Wie geht’s Nicky?" wollte Bryan wissen. "Ich habe ihn auf die Bank gesetzt und ihm eine Decke gebracht. Er ist fix und fertig. Der Palast wird gerade gelöscht, doch es wird keiner überlebt haben!" "Schön!" war Gillians Aussage. Bryan, Anto und Kian schauten sie verdutzt an. Sie konnten nicht verstehen, dass sie so selbstlos mit dem Leben anderer umging. Denn drehte sich Gil um und sah Mark an. "Also was willst du von mir?" "Dass auch der letzte König nicht mehr ist." "Wen meinst du damit?" Mark richtete seinen Blick auf Kian. "WAS?" schrie der plötzlich auf. "Ich soll sterben, damit sie erfährt wo der **** Schatz ist? Nie im leben. Ich gebe doch mein Leben nicht einfach so her! Gillian!" "Du weißt, dass ich schon immer den Schatz haben wollte!" "Aber doch nicht, wenn ich dafür sterben muss." "Warum nicht?" meinte sie kühl. "GIL! Kom wieder zu dir. Das bist nicht du!" "OH doch das bin ich. Es tut mir leid, aber ich muss es tun. Dafür bekommst du ein schönes GRab." "Was nützt mir das denn noch? Gil ich bin dein Bruder. Der einzige, den du noch hast. Mach nicht alles kaputt." Sie drehte sich um, ging im Raum herum bis sie ein verrostetes Schwert fand und trat vor Kian hin. Dann ging alles ganz schnell. Sie bückte sich und gab ihm einen letzten Kuss auf die Stirn. dann richtete sie sich auf, nahm das Schwert in beide Hände und hackte Kian den Kopf ab. Er hatte keinen Widerstand geleistet. Es war der Wunsch seiner Schwester und für sie hat er alles getan. Bryan und Anto saßen in ihrer Ecke und konnten nicht glauben, was Gillian gerade getan hat. "Und jetzt verrätst du mir, wo sich der Nibelungenschatz versteckt." "Oh nein. Das war alles doch nur ein Spaß. Ich weiß doch selbst nicht, wo er sich befindet. Ich habe ihn einst von Dienern verstecken lassen und diese dann umgebracht. So weiß niemand wo er ist. Genial oder?" Gil stand mit offenem Mund da. Sie hatte gerade ihren Bruder umgebracht, um das Geheimnis zu erfahren und jetzt war alles um sonst?! Während sich Gil und Mark fassungslos anstarrten, stand Anto auf, nahm das Schwert und trat hinter Gil. Er führte das Schwert nach oben und schlug Gil den Kopf ab. Diese sackte zusammen und blieb regungslos liegen. Dann ging er einen Schritt nach vorne und machte das gleiche bei Mark. Anto hatte bemerkt, dass beide verlogene Menschen sind und sie nicht mehr das Recht haben zu leben. Er legte das blutverschmierte Schwert auf den Boden und sperrte die Tür auf. Bryan und Anto gingen die Stiege hinauf und trafen Nicky im Foyer. Dieser wollte wissen, wo den alle anderen waren. Bryan und Anto versuchten ihm die Geschichte sanft beizubringen. Nachdem beide fertig waren, setzte er sich auf die Bank und musste den Tag erst mal verdauen. Er hatte Frau und Sohn auf einmal verloren.