"Hey Angie, wart mal kurz!" "Was ist denn, ich muss mich beeilen?" " Ich wollte dir nur viel Spaß morgen wünschen, ich weiß ja, wie lange du darauf gewartet hast. Am liebsten würde ich ja mitgehen, aber ich glaube nicht, dass meine Mutter mich auf ein Westlife Konzert gehen lassen würde, und dann auch noch so weit weg! Nina hatte ihre beste Freundin Angie gerade noch an der Bushaltestelle erwischt, um sich von ihr zu verabschieden. "München ist doch nicht weit weg! Und ich würde für Westlife überall hinfahren und wenn es am Ende der Welt wäre, außerdem sind es von hier bis nach München nur 2 Stunden, aber wir fahren ja morgen in der Früh schon los, damit ich ganz weit vor komme, oh ich bin so aufgeregt, kannst du dir das vorstellen?" " Natürlich kann ich mir das vorstellen, ich meine, stell dir mal vor, du stehst ganz vorne und dein Shane lächelt dich an !" " Ah spinnst du, sag so was nicht, willst du mich umbringen?" Angie lächelte ihre Nina verträumt an und dann verabschiedeten sie sich voneinander. "Das du bloß ganz viele Fotos von deinen Süßen machst, und nicht umfallen, da kriegst nämlich nichts mehr vom Konzert mit!" "Nein ich falle schon nicht um, hoffe ich, also dann bis Montag, hab dich lieb" " ich dich auch, bye" Angie stieg in den Bus, der gerade seine Türen geöffnet hatte und winkte Nina noch einmal. Dann suchte sie sich einen Platz ganz hinten im Bus und nahm, wie immer, ihr Lieblingsfoto von Shane aus ihrem Geldbeutel und sah es an. Sie träumte schon wieder von dem Konzert, auf das sie sich schon seit 7 Monaten freute. Sie konnte es kaum glauben, dass es schon morgen sein würde. Nach zehn Minuten hielt der Bus an ihrer Haltestelle und wenn der Busfahrer, der sie inzwischen gut kannte, nicht gerufen hätte, "Hey Angie, aufwachen, deine Haltestelle !! Träumst du schon wieder ?" , dann hätte sie doch glatt ihre Haltestelle verpasst! Angie wachte aus ihrem Tagtraum auf, stand schnell auf, bedankte sich mit einem, Danke Eddy, bei dem Busfahrer und stieg aus. Sie musste noch ein Stück zu Fuß laufen, bis sie zu Hause ankam. Angie sperrte die Tür auf, ging in ihr Zimmer und warf ihre Schultasche in die nächste Ecke und ließ sich mit einem Seufzen auf ihr Bett fallen. Von allen Seiten schauten die fünf süßen Iren auf sie herab. Ihr ganzes Zimmer war voll mit Postern. Seit 2 Jahren ungefähr war sie diesen Fünf ganz und gar verfallen, vor allem aber einem, SHANE ! Sie war von Anfang an in ihn verliebt. Doch es blieb nicht dabei, sie war nicht nur in ihn verliebt, sondern, sie spürte es, sie liebte ihn von ganzem Herzen. Sie hatte oft geweint, wegen ihm. Er war so unerreichbar für sie, sie kannte ihn ja nicht mal richtig und doch war sie sich ganz sicher, ihn genau zu kennen, zu wissen was er fühlt. Angie fühlte tief in ihrem innern, dass sie zusammen gehörten. Doch das, was sie fühlte, konnte sie niemandem anvertrauen, weil sie dachte, dass alle sie für verrückt halten würde, und es kam ihr ja selber total verrückt vor. Sie kannte ihn ja nur aus dem Fernsehen, sie hatte ihn bis jetzt nur einmal live gesehen, und das war letztes Jahr auf dem Konzert. Er hatte Angie sogar gesehen, zwischen allen anderen 12 tausend kreischenden Mädchen, hatte er sie angesehen, sogar gelächelt und ihr gewunken. Als sie das gesehen hatte, konnte sie kaum noch stehen, so gezittert hat sie. Doch sie war sich ganz sicher, dass sie ihn liebte, sie hatte noch nie so viel für einen Menschen empfunden. Sogar in ihren Träumen begegnete er ihr jede Nacht. Es sind wunderschöne Träume. Shane sieht sie, verliebt sich sofort in sie. Sie sind zusammen, sie lieben sich, aber Angie weiß, dass sie niemals mit Shane zusammen sein wird. Er ist verlobt, genau dieser Satz geht ihr immer wieder durch den Kopf. Er ist verlobt, er wird mich niemals lieben. Angie weint sehr oft deswegen, was sollte sie denn tun, sie kann doch nichts gegen ihre Gefühle tun.
Gerade, als sie wieder mitten in einem Wunderschönen Traum war, rief ihre Mutter von unten: "Angie ? Bist du schon da? Komm doch bitte runter zum Essen, dein Bruder ist auch schon da!" "Ich komme!" So stand sie dann auf und ging hinunter in das Esszimmer. Ihr kleiner Bruder saß schon am Tisch und bekleckerte sich mit Tomatensoße. "Mama, ich habe keinen Hunger, ich bin viel zu nervös!" "Wieso bist du denn nervös?" "Mama, jetzt sag bloß nicht, du hast es vergessen, morgen ist das Westlife - Konzert, auf das ich mich schon seit 7 Monaten freue ! Du hast gesagt, du fährst mich morgen früh nach München !" "Was, ist das morgen schon ? Morgen habe ich aber einen wichtigen Termin, ich kann dich nicht fahren, dann musst du halt nächstes Jahr gehen!" "Mama, nein, das kannst du mir doch nicht antun, weißt du, dass ich schon seit 3 Wochen nicht mehr richtig schlafen kann, wegen dem Konzert, du kannst doch jetzt nicht einfach, sagen, ich kann da nicht hin!" Angie brach in Tränen aus, lief in ihr Zimmer und warf sich schluchzend auf ihr Bett. Nach zehn Minuten, kam ihre Mutter rein, setzte sich zu ihr aufs Bett und versuchte sie zu beruhigen: "Hey Angie, ist das so schlimm, wenn du da morgen nicht hingehen kannst, das ist doch nur eine Boygroup, die überhaupt nichts von richtiger Musik versteht !" "sag das noch einmal ! Spinnst du eigentlich ? Westlife ist keine Boygroup und die verstehen viel mehr von Musik als du! Und ich fahre da morgen hin, ob es dir passt oder nicht! Ich bin schon 16, dann fahre ich halt mit dem Zug, dass ist mir egal !" Mit diesen Worten stand Angie auf und ging zu ihrem Schrank und packte die Sachen, die sie morgen brauchen würde. Dann zog sie ihre Schuhe und Jacke an, nahm ihren Geldbeutel und ging, ohne ihre Mutter zu beachten, aus ihrem Zimmer. Angie verlies die Wohnung und ging direkt zum Bahnhof und kaufte sich eine Fahrkarte nach München. Sie ergatterte gerade noch eine Karte für den Frühzug um 5.00 Uhr. Mit diesem Zug würde sie gerade rechtzeitig in München ankommen. Nachdem sie ihre Karte eingesteckt hatte, lief sie zum Bus und fuhr zu ihrer besten Freundin Nina. Nina öffnete die Tür und sah eine ganz verstörte Angie vor ihr stehen. Nina und Angie gingen auf ihr Zimmer und Nina fragte ganz besorgt, was sie denn habe. Angie fing an zu weinen und erzählte mit zittriger Stimme: " Meine Mutter hat mir verboten, auf das Westlife - Konzert zu gehen, deswegen bin ich abgehauen und hab mir eine Zug - Karte nach München besorgt! Ich fahre morgen nach München und niemand wird mich davon abhalten!" Nina nahm ihre beste Freundin in den Arm und tröstete sie, bis sie sich wieder beruhigt hatte. Dann sagte Nina zu ihr, sie hätte eine Überraschung für sie. "Was denn für eine Überraschung?" "Ich wollte dich eigentlich vorhin anrufen, und es dir erzählen, aber dann tue ich es halt jetzt. Also halte dich fest. Ich habe meiner Mutter vor 2 Wochen ungefähr erzählt, dass du auf das Konzert gehst und hab so nebenbei erwähnt, dass ich da auch gerne hin will. Na ja auf jeden Fall hat sie mir vorhin das gegeben, als vorträgliches Geburtstagsgeschenk." Sie hielt Angie zwei Karten unter die Nase. Die eine war eine normale Zugfahrkarte für Morgen, den Frühzug nach München. Die andere war.. " EINE WESTLIFE KONZERT KARTE FÜR MORGEN ??????? Nein du verarschst mich doch jetzt ! NEIN ! Du gehst mit ??" " Nein ich verarsche dich nicht und ja ich gehe mit!" Ninas Augen strahlten vor Freude, genau wie die von Angie jetzt auch, Angie fiel Nina in die Arme und ließ sie nicht mehr los. Sie freute sich so sehr, dass sie den Kummer wegen ihrer Mutter ganz vergaß. "Du Nina, kann ich vielleicht heute bei dir pennen, ich glaube, wenn ich nach Hause gehe, dann kriege ich erstens riesen Ärger und zweitens glaube ich, dass meine Mutter mich morgen nicht mehr weglässt!" "Klar kannst du bei mir pennen, meiner Mutter ist das glaube ich, sowieso lieber, dann kann ich morgen gleich mit dir zum Bahnhof! Man du machst mich echt noch zu einem Westlife - Fan !" " Das wollte ich ja, aber ich glaube, nach dem Konzi brauche ich gar nichts mehr tun, dann bist du ihnen genauso verfallen wie ich! Wen findest du denn am süßesten ?" Das war Angies Lieblingsthema, wenn sie über Westlife reden konnte, war sie glücklich! "Also ich finde den Blonden da am süßesten, der hat so ein schönes Lächeln!" "Der heißt Kian, ja das ist eine gute Wahl, du kannst alle haben, bis auf meinen Shane, der gehört mir, verstanden?" "Ja kapiert! Shany gehört dir!" "So und jetzt müssen wir dir nur noch die Songtexte beibringen, damit du sie morgen kannst und schön laut mitgrölen kannst. Wir haben ja die ganze Nacht Zeit, ich kann so und so nicht schlafen!" Und so hörten sie die ganze Nacht Westlife, bis der Wecker 4.00 anzeigte. Angie schaute zufällig auf die Uhr und schrie auf einmal auf. "Nina, wir müssen zum Zug, der geht doch schon um 5 Uhr!" Wie von der Tarantel gestochen, sprangen sie auf und suchten alles im Zimmer zusammen, was sie brauchten, dann zogen sie sich schnell an und liefen aus dem Haus in Richtung Bahnhof. "Schminken können wir uns auch im Zug, mach schneller du Schnecke!", rief Nina Angie zu. Gerade noch hatten sie es geschafft. Der Zug wollte gerade die Türen schließen, als Nina noch schnell den Fuß in die Tür steckte und somit die Tür wieder öffnete. Die Zwei sprangen in den Zug und ließen sich ganz erschöpft in einem Abteil nieder. Nachdem sie verschnauft hatten, fingen sie an zu lachen. " ohh sind wir doof, stell dir mal vor, wir hätten vor lauter Westlife hören, das Konzi verpasst !" "Oh man Nina sag so was nicht! Aber wir haben es ja gerade noch geschafft! Hast du unsere Konzert Karten eingepackt ?" "Was ich ? Die wolltest du doch einstecken!" "Nein, ich habe dir doch gestern meine gegeben und dir gesagt, du sollst sie zu den Zugtickets legen ! Sag jetzt bloß nicht, wir haben die Karten vergessen!" Die zwei Mädchen sprangen auf und durchsuchten ihre ganzen Taschen nach den Karten, dich sie fanden sie nicht! Angie fing schon an zu weinen und Nina zitterte am ganzen Leib, als plötzlich der Schaffner in ihr Abteil kam und die zwei Konzert Karten in den Händen hielt. "Entschuldigen Sie, meine Damen, aber kann das sein, dass das ihre Karten sind ? Die lagen vor Ihrem Abteil !" "AHHHHHH, da sind sie ja!" , schrie Angie, riss die Karten dem Schaffner aus der Hand und fiel ihm vor Freude um den Hals. "Vielen Dank, sie haben mir das Leben gerettet. Ich habe ein Schock fürs Leben bekommen!" "Nichts zu danken, Ihre Fahrkarten, habe ich ja schon gesehen, die lagen auch vor Ihrem Abteil, in dem Umschlag richtig?" "Genau, vielen vielen Dank noch mal!" Damit ging der Schaffner hinaus und Nina fiel Angie vor Freude in die Arme ! Während der großen Suchaktion, ist ihnen gar nicht aufgefallen, wie spät es war. Erst als sie den Zugsprecher hörten "München Hauptbahnhof, direkter Anschluss zur U-Bahn". sprangen die Zwei auf, nahmen ihre Rucksäcke und stiegen aus. Sie fuhren eine Rolltreppe runter und standen schon an der U - Bahn Station. Sie sahen gerade die U3 Olympia - Park einfahren und stiegen natürlich sofort ein. Nina und Angie fuhren 7 Stationen und stiegen, dann am Olympia Park aus und liefen gemütlich zur Olympia Halle, in der das lang ersehnte Konzert stattfinden würde. Als sie am Osteingang der Halle ankamen, sahen sie schon ein paar Mädchen vor der Halle sitzen. Sie gingen auf sie zu und begrüßten sie schüchtern. Doch die anderen Mädchen waren super nett und gaben den zwei auch sofort zwei Nummern, damit die anderen, die später kommen, sich nicht vordrängeln. Angie hatte die Nr. 23 und Nina die 24. Die Zwei setzten sich vor eine Absperrung, die am selben Abend geöffnet wird. Sie machten es sich bequem, den sie wussten, sie müssen jetzt noch 11 ½ Stunden warten, bis Einlass war. Doch das störte sie wenig. Sie waren an der Halle nur das zählte. Nach und nach kamen immer mehr zur Halle und setzten sich dazu. Angie und Nina unterhielten sich sehr viel mit anderen Fans und so verging die Zeit, wie im Flug. Als Nina sah, wie die Securitys sich auf den Weg machten, die Türen zu öffnen, sprang sie auf und dann sind alle anderen auch aufgesprungen. Angie war so aufgeregt, sie konnte kaum stehen, so zitterten ihre Knie. Dann machten sie endlich auf. Angie kam als erstes dran in ihrer Reihe. Sie öffnete ihre Tasche und der Security ließ sie durch. Sie wartete noch auf Nina und dann rannten sie so schnell sie konnten in Richtung Arena. Und tatsächlich, sie kamen an, nachdem ein Mann in Uniform ihre Karten abgerissen hatte. Sie sahen, dass vor ihnen an der Bühne schon ca. 6 Reihen waren. Angie war darauf voll traurig, weil sie doch weiter vor wollte. Doch Nina entdeckte, das der vordere Teil der Bühne abgesperrt war und das man da auch rein konnte. Sie nahm Angie an der Hand und lief mit ihr dort rüber, wo sie dachte, dass man da reinkam. Und tatsächlich, dort standen zwei Securitys und verteilten Stempel. Alle, die einen Stempel haben, durften dort rein. Nina und Angie drängelten sich vor, ergatterten einen Stempel und stürmten in den vorderen Teil der Halle. Und ehe sie verstanden, was da gerade passiert war, standen sie ganz vorne an der Bühne in der 1. Reihe. Angie kriegte sich kaum noch ein vor Freude und umarmte Nina stürmisch.
Jetzt hieß es noch mal warten, bis die Halle voll war und die Vorgruppen aufhören zu spielen. Endlich, der Gitarrist spielte einen letzten Ton und die 2. und letzte Vorgruppe verabschiedete sich. Die Vorgruppen spielten nur auf dem vorderen Teil der Bühne, der hintere war mit einem riesigen Vorhang verdeckt. Plötzlich gab es einen riesen Knall und Funken sprühten! Auf einmal fiel der Vorhang. Die ganze Halle kreischte. Doch die Bühne war leer, aber man sah jetzt, was es für eine riesige Bühne war.
Es war nicht nur der kleine vordere Teil und der Steg, den man gesehen hatte, sondern es war noch drei Plattformen da, eine links, eine rechts und eine riesige in der Mitte ! Plötzlich lief ein kleiner Film über die riesigen Videoscreens. Es wurden verschiedene Lieder gespielt und man sie immer wieder Stars, wie Blue oder *N’Sync auf der Leinwand, plötzlich war auf dem großen Bildschirm Bryan zu sehen. Die ganze Halle fing an zu kreischen, doch schon war er wieder weg und der Film lief weiter, aber plötzlich: Nicky im Bild. Es wurde wieder gekreischt, dann kam Mark und Kian an die Reihe. Die halle erzitterte von dem Geschrei. Und dann war Shane zu sehen. Angie schrie, wie sie noch nie geschrieen hatte, außer beim letzten Westlife Konzert. Und dann war die Leinwand wieder dunkel. Plötzlich erschienen große rote Zahlen, die einen Countdown von 1 ½ Minuten verkündete. Die Zeit ist noch nie so langsam gelaufen, so schien es. Die letzen 10 Sekunden waren angebrochen und alle in der Halle zählten nach unten. Als der Countdown endlich vorbei war, knallte es wieder und Funken sprühten und auf einmal standen die fünf süßen Jungs von Westlife auf der Bühne. Es schien, als wären sie einfach aus dem Boden gewachsen. Jetzt war das Geschrei kaum zu toppen. Angie hörte sich selber nicht mal mehr. Sie fingen an zu singen. Es war soo schön. Sie sangen when you’re looking like that und alles sang mit. Dann begrüßten sie die Fans mit einem: "HI MUNICH !! HOW ARE YOU ?”
Darauf schrie sich Angie die Seele aus dem Hals ! Das ganze Konzert dauerte ungefähr zwei Stunden. Angie war noch nie so glücklich und doch war sie traurig. Sie sah ihren absoluten Traumtyp vor sich, doch er war trotzdem unerreichbar ! Bei ihrem Lieblingslied Tonight, konnte sie nicht anders, sie fing an zu schluchzen. Nina merkte es, sagte aber nichts, denn sie wusste, dass sie ihrer Freundin bei ihrem Liebeskummer nicht helfen konnte. Doch was war das ? Shane, der links auf der großen Plattform stand, ging hinunter und stand auf einmal genau vor ihnen. Nicht mal 2m entfernt. Das war ja noch nicht so verwunderlich, weil Mark da vorhin auch schon gestanden ist, doch was tat Shane ?? Er sah Angie genau in die Augen, und dann bemerkte er, wie sehr Angie weinte. Er sah sie genauer an und merkte, dass sie ein Shane-Plakat in der Hand hielt. Er sah aus, als wüsste er nicht, was er tun sollte. Denn ihm war klar geworden, dass sie nur wegen ihm so weinte, und das gab ihm irgendwie einen Stich. Er war hier, um die Fans zum Lachen zu bringen und mit ihnen Spaß zu haben und dann sah er, wie Angie leidete. Angie war mit ihren Nerven am Ende und das sah man ihr an. Shane wusste, was er machen wollte, er wollte sie trösten irgendwie. Ihm fiel nichts anderes ein, also sprang er auf einmal von der Bühne und stand genau vor ihr ! Angie drehte regelrecht durch. Ihr absoluter Traum Typ stand vor ihr ! Was sollte sie tun ? Sie weinte so sehr und Shane ging zu ihr hin und nahm sie auf einmal in den Arm. Damit hatte sie nicht gerechnet. Sie schluchzte und schluchzte und klammerte sich an Shane ! Shane ließ sie los, schaute ihr tief in die Augen und berührte mit seiner hand ihre Wange. Angie schaute auch in seine wunderschönen braunen Augen und verlor fast den Verstand. Dann drehte sich Shane um und ließ sich von den Securitys helfen wieder auf die Bühne zu kommen. Er sang den Rest seiner Strophe und sah Angie dabei immer noch in die Augen, bis er sich dann umdrehte und mit den anderen hinter der Bühne verschwand. Angie stand da, und starrte nur vor sich hin. Sie hatte noch nicht richtig begriffen, was da gerade geschehen war. Doch dann langsam realisierte sie es und fing wieder an zu weinen, aber diesmal aus Freude. Shane hatte sie, ja wirklich sie umarmt und sie angesehen, es hatte ihm wehgetan, sie so zu sehen. Sie umarmte Nina vor Freude und sie sahen sich den Rest vom Konzert an. Und Angie kam es so vor, als würde Shane immer wieder zu ihr schauen, aber sie wusste nicht, ob sie sich das nur einbildete. Als das Konzert zu ende war, gingen sie langsam aus der Halle raus und überlegten, wie sie denn wieder nach Hause kamen, daran hatten sie nämlich überhaupt nicht gedacht. Sie zählten ihr Geld und es reichte gerade noch für eine Zugfahrt zurück, doch um diese Zeit fuhr kein Zug mehr und sie wussten nicht, wo sie übernachten sollten. Sie überlegten erst ein bisschen und dann entschieden sie sich, einfach vor der Halle zu übernachten, das erschien ihnen sicherer, als der Bahnhof oder der Park. Also liefen sie einmal um die Halle rum, um zu schauen, wo sie sich denn am besten hinsetzen könnten, denn schlafen konnte Angie nach diesem Erlebnis sowieso nicht. Sie fanden nach längerem suchen einen geeigneten Platz vor einer großen Eisentür unter dem Dach, denn es sah nach Regen aus. Und sonst gab es keinen Platz, der unter einem Dach war, und sie dachten sich, dass durch diese Tür sowieso niemand geht, weil die so alt und schwer aussah. Doch da hatten sie sich geirrt. Aber das fanden sie erst etwas später heraus. Sie sahen von ihrem Platz aus zu, wie sich der Olympiapark langsam leerte. Nach gut einer Stunde war überhaupt niemand mehr zu sehen. Angie war so froh, dass Nina dabei war, denn ohne sie hätte sie furchtbare Angst gehabt. Denn auch sie hätte nicht an den Rückweg von München nach Hause gedacht, so aufgeregt war sie. So saßen sie längere Zeit da und unterhielten sich über das Konzert. Es schien so, als wäre Nina jetzt auch ein Westlife Fan. Früher hatte sie Angie immer aufgezogen, dass sie Boygroup Fan sei, und Angie konterte immer, damit, dass Westlife keine Boygroup sei. Und Jetzt war Nina auch ein "Nicht Boygroup" Fan. Sie unterhielten sich weiter über das Konzert und dann kamen sie natürlich auf Shane, Nina fragte sie: " Hey was war das eigentlich vorhin mit Shane ? Ich dachte schon, ich werde erdrückt von den anderen Fans und er stand da ganz ruhig da und sah dich an, ich dachte schon, was ist denn jetzt los ? Und dann umarmt er dich auch noch!" " Ich weiß nicht was es war, ich weiß nur, dass das der schönste Moment in meinem Leben war und immer sein wird. Oh Man ich liebe den Typ so sehr und ich weiß nicht, was ich machen soll, wenn er jetzt einfach wieder aus meinem Leben verschwindet, das kann doch nicht sein. Ich liebe ihn mehr als mein Leben." Angie fing wieder an zu weinen und Nina nahm sie ihn den Arm. Plötzlich hörten sie Stimmen, die aus dem Raum hinter der Eisentür kommen zu schienen. Nina und Angie hörten Schritte und dann einen Schlüssel, der ins Schlüsselloch gesteckt wurde. Die beiden Sprangen auf und gingen auf die Seite und noch im selben Moment kamen Shane, Mark, Nicky, Kian und Bryan zu Tür raus, gefolgt von Securitys und der ganzen Crew. Shane sah auf und sah in das verweinte Gesicht von Angie. Er erkannte sie sofort wieder. Er sagte zu ihr: Hey, na wie geht’s ? Ich hab dich vorhin beim Konzert schon gesehen. Weinst du immer noch ? Bitte hör auf damit, ich kann es nicht sehen, wenn jemand wegen mir weint, du weinst doch wegen mir oder ?" " ja das tue ich, weil ich dich so sehr liebe, dass kannst du dir nicht vorstellen. Was soll ich machen, wenn du jetzt einfach so wieder aus meinem Leben verschwindest ? Das schaff ich nicht. Ich kann nicht mehr ohne dich leben. Das war mein schönster Tag in meinem ganzen leben !" Wieder wurde sie von einem heftigen Weinkrampf geschüttelt und Nina nahm sie in den Arm. Shane und die anderen standen ziemlich verdutzt herum, sie hatten es eigentlich eilig, aber sie konnten die Zwei nicht einfach so stehen lassen, gerade weil Angie so weinte ! "Habt ihr etwa auf uns gewartet ?" , kam es von Kian. " Nein eigentlich nicht, wir dachten, ihr seid schon längst weg und wir wussten nicht mal, dass das der Backstage Eingang ist.", erklärte Nina. "Ja, aber warum sitzt ihr dann immer noch hier ?", fragte Mark. " Ja weil wir total vergessen haben, dass wir nach dem Konzert wieder irgendwie heimkommen müssen und ein Zug fährt zu dieser Zeit nicht mehr und wir haben kein Geld für ein Zimmer, damit wir irgendwo übernachten können." "Wo müsst ihr denn hin ?", fragte Shane, der sich wieder etwas gefangen hatte, er war so verwirt, dass Angie wegen ihm so weinte. " Ja wir müssen Richtung Nürnberg, aber wir brauchen mit dem Zug zwei stunden nach Hause und laufen können wir ja nicht!" "Hey wartet mal kurz !", sagte Kian und ging weg. Nach ca. zwei Minuten kam er wieder und sagte: " Also, wenn ihr wollt, könnt ihr bei uns im Bus pennen, wir wollten eh nur noch zum Hotel fahren. Und ich muss eh nicht unbedingt auf so ein langweiliges Hotelzimmer, da bin ich so oft, da kann ich ruhig mal im Bus pennen, da ist es auch voll gemütlich !" " NEIN, wir können doch nicht mit Westlife im Tourbus pennen, ihr wollt doch sicher in eure Hotel Suiten !" "Nein es wäre total lustig, mal mit ein paar Westlife Fans zu quatschen, die nicht die ganze Zeit kreischen. Das habe ich glaube ich noch nie gemacht, mit einem Westlife Fan so lange quatschen, es sei denn ihr habt keine Lust und wollt lieber hier vor der Halle sitzen und euch einen abfrieren!" , entgegnete Kian. " Habt ihr was dagegen Jungs, wenn wir den zwei hübschen Damen ein Nachtquartier verschaffen ?" "Nein haben wir natürlich nicht, ich freu mich sehr!", sagte Bryan und die anderen stimmten zu. Und so gingen die sieben zu dem Bus, der auf dem Parkplatz stand. Shane ist zu Angie hingegangen und hat sich bei ihr untergehakt. Angie sah gar nicht hin, sie war so in Gedanken, sie dachte drüber nach, was sie Shane vorhin gesagt hatte, und was würde er sagen ? Er hatte ja keine Zeit, zu antworten, Kian fiel ihm ja ins Wort. Na ja wahrscheinlich hält er mich für total bescheuert, dachte sie. " Hey Nina, ich kann auch alleine laufen, du brauchst mich nicht festhalten, wie so einen Schwerbehinderten." " Hey tu ich doch gar nicht!", sagte Nina, die links neben ihr lief. Angie wunderte sich und sah auf die rechte Seite und wer lief da neben ihr, arm in arm mit ihr ? Shane ! Angie erschrak furchtbar. Sie sah Shane an und Shane schaute sie an. Plötzlich musst er lächeln und Angie verfiel Shane immer mehr, obwohl sie das nicht wollte, aber was sollte sie machen??
Sie kamen am Bus an und Bryan öffnete die Tür. Er stieg ein und nach ihm alle anderen. Im Bus war es sehr bequem, es waren viele sitze da und alle setzten sich um einen kleinen Tisch herum. Shane setzte sich absichtlich neben Angie. "Ist irgendwie komisch, normalerweise gehen wir nach einem so geilen Konzert feiern und jetzt sitzen wir hier mit zwei Westlife Fans, aber ich will jetzt gar nicht feiern !" , sagte Nicky. Am Anfang waren sie alle noch etwas schüchtern, aber nach ein paar Minuten quatschten die Sieben miteinander, als würden sie sich schon ewig kennen. " Jetzt erzählt mal, wie lange seit ihr schon Fans und was habt ihr so für Fan Sachen?", fragte Shane ganz neugierig. "Also Shane, das klingt ja gar nicht eingebildet, du willst wissen, wie sehr sie uns vergöttern, also wirklich, eine sehr nette frage !", entgegnete Kian. "Nein das ist schon ok, damit wollte ich euch sowieso nerven, ich will euch alles erzählen, was ich von euch habe, das klingt ja auch gar nicht blöd, ich will damit angeben, was ich alles habe!", sagte Angie. " Aber Ok wenn ihr es wissen wollt, ich bin jetzt seit zwei Jahren Fan, ich habe mein ganzes Zimmer vollgepflastert mit Postern, ich habe zwei fette Westlife Ordner, wo ich einfach alles reintue, jeden Schnipsel den ich finde! Dann habe ich 4 DVD’s , zwei Videos und 19 Cd’s. Davon sind nur drei selber gebrannt, aber da sind live Versionen und so drauf, aber mir fehlen noch ein paar CDs, die es in Deutschland nicht gab, dann habe ich einen Westlife Kaugummi und zwei Irland Fahnen in meinem Zimmer. So das war’s erst mal!", Beendete Angie ihre lange Rede. Die Münder der fünf Jungs, sind während Angies rede immer weiter aufgegangen. "Also, ich glaub das nicht, das ist ja ein richtiges Westlife Museum." , Sagte Nicky. Die sieben redeten und redeten. Sie merkten gar nicht wie die Zeit verging. Plötzlich sagte Mark: " Hey schaut mal die Sonne geht schon auf, oh mein Gott haben wir lange geredet, aber das war mal so interessant, mit Fans so lange zu reden, das ist echt eine ganz neue Erfahrung für uns und ich würde euch am liebsten gar nicht mehr gehen lassen." " Ich will auch nicht gehen!" , Sagte Angie, die schon seit Stunden in Shanes Armen lag. Sie saß den ganzen Abend so unbequem, dass Shane auf einmal sagte: " Hey du kannst dich ruhig bei mir anlehnen, ich beiße nicht!" Und so hatte sie sich bei ihm angelehnt und sie roch an ihm. Er roch so gut, sie wollte für immer und ewig dort liegen bleiben, doch sie wusste, das ging nicht, weil er war ja verlobt und er liebte Gillian über alles, das wusste sie und sie wollte ihm sein Glück auch niemals zerstören. Aber es war so schwer für sie zu begreifen, das der Mann, den sie über alles liebte, sie niemals lieben würde. Und so sagte sie dann nach einer Weile: " Hey Nina, ich glaube es wird Zeit, wir sollten den frühesten Zug nehmen, den wir kriegen können, ich glaube meine Mutter macht sich langsam schon sorgen, schau mal, ich hab schon 25 Anrufe in Abwesenheit auf meinem Handy." "Weiß deine Mutter etwa nicht, wo du bist?", fragte Mark ganz erschrocken. "Nein weiß sie nicht, sie hat mir verboten, aufs Konzert zu gehen, also bin ich mit dem Zug gefahren, ohne ihr was zu sagen. Ich lasse mir von ihr nicht, meinen schönsten Tag im Leben versauen.", sagte Angie zu ihrer Verteidigung. "Hey dann fahrt aber mal schnell nach Hause. Es war total toll, mit euch zu quatschen, ich denke, wir sehen uns nächstes Jahr wieder am Konzert ja ?", sagte Shane. "Natürlich!", kam es von Nina und Angie gleichzeitig. So verabschiedeten sie sich endgültig von ihnen. Jeder umarmte sie noch einmal und als Angie Shane umarmte, fing sie wieder an zu weinen, aber Shane wischte ihre Tränen weg und flüsterte ihr ins Ohr: " Ich werde dich nie vergessen, ich liebe dich zwar nicht, so wie du mich, aber ich habe dich ein mein Herz geschlossen und da wirst du auch immer bleiben!" Shane gab ihr ein Kuss auf die Wange und dann gingen Angie und Nina endgültig davon.
Sie liefen ganz langsam Richtung Bahnhof, Angie hatte es immer noch nicht begriffen, was da eigentlich gerade passiert ist, und sie war auch gar nicht ansprechbar. Sie lief einfach neben Nina her und schaute in die Luft. "HEY DU ! redest du noch mit mir ?" Angie erschrak und schaute zu Nina. Die lief neben ihr und sagte: "Na wieder da? Freut mich, hast du mir eigentlich zugehört?" "ÄHH hast du was gesagt ?", sagte Angie peinlich berührt. " Ja hab ich, ich hab dich gefragt, was Shane dir denn ins Ohr geflüstert hat! Ich bin so neugierig!" "Ich weiß, dass du das bist, du bist ja schließlich meine beste Freundin, aber ich will dir das nicht das sagen, das war nur für mich bestimmt und ich denke, Shane will nicht, dass ich das weiter sage. Es war sehr schön, aber auch sehr traurig, was er mir gesagt hat, aber mehr verrate ich nicht!" Mit diesen Worten warf Angie ihr letztes Geld ein, und bestätigte den Auftrag, zwei Fahrkarten zurück nach Hause zu drucken. Sie nahmen die Fahrkarten aus dem Automaten und stiegen in den Zug ein, der gerade seine Türen geöffnet hatte. Sie suchten sich ein freies Abteil und setzten sich. Sie redeten nicht mehr viel, sondern legten sich auf die Sitze und schliefen auch schon ein. Sie hatten ja schon mehr als 24 stunden nicht mehr geschlafen. Zwei Stunden später kam der Schaffner in ihr Abteil und weckte sie, denn sie waren schon an der Endstation angelangt. Sie bedankten sich, stiegen aus und liefen langsam über den Bahnhof. Dann an der nächsten Kreuzung verabschiedeten sich Nina und Angie voneinander, denn Angie musst in eine andere Richtung. "Also, wir sehen uns ja morgen in der Schule ne?" " JA ich hoffe es, wenn mich meine Mutter am Leben lässt, ich wette, sie knutscht mich erst mal eine Stunde lang ab, und ist so überglücklich, dass ich wieder da bin! Na ja, dann bis morgen!" Sie umarmten sich und Angie ging dann langsam nach Hause. Als sie an ihrem Haus angelangt war, schloss sie dich Tür auf und ihre Mutter kam ihr sofort entgegen gesprungen: "Angie, da bist du ja ! Weißt du was ich mir für Sorgen gemacht habe ?? Ich habe die Polizei schon angerufen.
Angie machte sich schon auf das Geknutschte bereit, als sie sah, wie ihre Mutter auf sie zu rannte, doch es gab keine Umarmung, sondern "KLATSCH" Ihre Mutter gab ihr eine saftige Ohrfeige. "Wie kannst du es wagen, einfach Nichts zu sagen zu diesem Scheiß Konzert zu fahren und dann auch noch eine ganze Nacht wegbleiben, was denkst du eigentlich wer du bist, nur weil dein Vater nicht mehr da ist, denkst du dir, du kannst dir hier alles erlauben oder was ?" Angie war ganz verwirrt und brachte kein Ton raus, sie wusste nicht, was sie sagen sollte. Ihr stiegen Tränen in die Augen. Wie konnte sie nur geglaubt haben, ihre Mutter würde sie umarmen und sich freuen, dass sie unversehrt zurück gekommen war? Sie rannte ohne sich umzudrehen die Treppen hoch, in ihr Zimmer. Sie öffnete die Tür, rannte hinein, und wollte sich auf ihr Bett werfen, doch was sie da sah, das konnte sie nicht begreifen. Sie blieb ganz starr in der Tür stehen. Dann fing sie an zu schreien: "MAMA WIE KONNTEST DU NUR ??? Warum hast du meine ganzen Poster runtergerissen ??? Wo ist mein Westlife Ordner ? Wo sind meine Cd’s wo sind meine Videos, wo sind meine Irland Fahnen ???" " Die hat die Müllabfuhr gestern abgeholt, ich habe den ganzen Schrott weggeschmissen! Vielleicht lernst du ja was daraus!" Angie war außer sich vor Zorn. Sie knallte die Tür zu, sperrte ab, schmiss sich aufs Bett und fing an bitterlich zu weinen. Sie schluchzte in ihr Kissen und konnte sich nicht mehr beruhigen. Nach einer Stunde hatte sie sich wieder etwas gefangen und hatte einen festen Plan vor Augen: " Ich haue hier ab, hier hält mich nichts mehr, ich gehe dahin, wo man mich versteht!" Mit diesem Satz sprang sie auf, rannte zum Schrank und schmiss alles in ihren Rucksack, was reinpasste, dann ging sie zu ihrer Sparkasse, nahm das ganze Geld raus, was noch drin war und nahm ihr Sparbuch und ihren Reisepass mit. Man kann ja nie wissen, dachte sie sich ! Sie schmiss ihren Rucksack aus dem Fenster und schlich sich dann aus dem Haus. Sie wunderte sich, dass sie niemand entdeckte. Sie rannte um das Haus rum, nahm den Rucksack und machte sich mit ihrem Fahrrad auf den Weg zu Nina. Nach 5 Minuten stand sie unter Ninas Fenster und warf kleine Steine an ihr Fenster. Nina öffnete es und schaute ganz verdutzt, als sie eine verheulte Angie vor sich sah. "Hey Nina, kannst du mir Geld leihen, ich muss hier weg, meine Mutter hat mich so fertig gemacht !" " Muss das sein, ich will nicht, dass du wegfährst, aber wenn es nicht anders geht, warte ich hol mein Geld!" Nina ging vom Fenster weg und kam nach einer Minute wieder. Reichen 200€ ? Mehr hab ich nicht !" Ja klar reicht das, wenn ich es habe, schicke ich es dir zurück ja ? Ich sag dir lieber nicht, wo ich hingehe, sonst löchern sie dich, aber ich melde dich bei dir ! Bye Meine Süße !" "BYE und pass auf dich auf!" Nina hatte tränen in den Augen. Angie auch, aber sie wollte jetzt keinen Rückzieher mehr machen. Sie schwang sich auf ihr Fahrrad und fuhr zur Bank. Sie hob ihr ganzes Geld ab, was sie hatte, es waren ungefähr 1000€ und zu hause hatte sie auch noch ca. 250€ gehabt, also das würde erst einmal reichen, mit den 200€ von Nina dazu.
Sie fuhr zum Bahnhof und kaufte sich eine Fahrkarte nach München. Gott sei Dank fuhr in 20 Minuten ein Zug in die Richtung. Sie stieg schon mal ein und wartete, bis der Zug losfuhr. Nach zwei Stunden hielt der Zug in München und Angie stieg aus und suchte den Anschluss zum Flughafen! Sie fand die S-Bahn auch gleich und stieg ein. Nach ca. 20minuten kam sie am Flughafen an und ging direkt zur Information: " Entschuldigen Sie Bitte, ich würde gerne wissen, ob heute noch ein Flugzeug nach Sligo/Irland oder Dublin geht !" "Warten sie bitte einen Augenblick!" , sagte die Dame am Schalter. Sie tippte auf ihrem Computer herum und sagte dann schließlich: " Ja in zwei stunden geht ein Flieger nach Sligo, aber da ist nur noch ein Platz frei, tut mir leid!" "Das macht och nix, ich bin ja alleine, meine Mutter schickt mich für ein paar Wochen zu meiner Tante, um mein Englisch aufzubessern!" "achso, ja dann wenn sie das bitte ausfüllen möchten, ihr Flugticket wird sofort gedruckt !" Angie füllte die Karte aus, gab sie der Dame und diese gab ihr dann das Flugticket. " Das macht dann 350€ Bitte!" "Hier bitte schön !" Angie legte ihr das Geld hin und verabschiedete sich. Sie ging zu dem Gate, dass auf dem Ticket stand und brachte ihr Gepäck schon mal weg. Dann ging sie durch die Absperrung und zeigte dem Sicherheitspersonal ihren Ausweis und der ließ sie passieren. Jetzt musste sie nur noch darauf warten, dass sie in den Flieger Richtung Freiheit einsteigen konnte.
Nach 1 ½ Stunden wurde ihr Flug aufgerufen und Angie ging ziemlich aufgeregt Richtung Flugzeug. Sie lief zwei Treppen hinunter und da stand auch schon der Shuttle Bus, der sie zum Flugzeug fuhr. Sie stieg aus und die Treppe stand schon am Flugzeug. Sie stieg ein und eine nette Stewardess begrüßte sie mit einem Lächeln. Angie erwiederte ihr Lächeln nicht und zeigte ihr ihre Boardkarte. Die Stewardess sah auf die Karte und sagte dann: "Es tut mir leid, aber da ist uns ein kleiner Fehler unterlaufen, wir haben dieses Sitz zweimal gebucht und jetzt ist er schon besetzt." "Aber ich muss jetzt mitfliegen, meine Tante wartet auf mich!", log Angie. "hmm ich weiß nicht, wir haben nur noch einen Platz frei, aber der ist in der 1.Klasse und die gesamte 1.Klasse ist schon reserviert. Ich geh mal fragen, ob sie was dagegen hätten, wenn Sie sich noch dazu setzen, aber ich glaube nicht, die sind sehr freundlich, aber es sind Iren." Mit diesen Worten ging die Stewardess davon. Angie hoffte, dass diese Iren nichts dagegen haben, außerdem wollte sie schon lange mal mit einem echten Iren reden. Dieses Land und die Menschen dort haben sie schon immer fasziniert, auch schon bevor sie Westlife Fan war. Sie stand ziemlich hilflos im Gang herum, alle die nach ihr einstiegen, setzten sich auf ihre Plätze, nur sie konnte nicht. Was sollte sie denn machen, wenn sie was dagegen hätten? Ich kann doch nicht hierbleiben, die finden mich doch sofort, und ich will nie, nie wieder zurück nach Hause, dachte sie sich. Endlich kam die Stewardess zurück. "Die Herren in der 1.Klasse haben nichts dagegen, dass Sie sich dazu setzen, und sie müssen selbstverständlich nichts dazu zahlen, ich bitte Sie vielmals um Verzeihung für den Irrtum!" Angie hatte eigentlich nichts dagegen, dass sie sich jetzt in die 1.Klasse setzen durfte, noch dazu zu ein paar Iren. Sie war schon sehr gespannt auf sie, denn sie hatte sich überlegt, für was sie denn die ganze erste Klasse buchen. Sie folgte der Stewardess, die in Richtung erste Klasse lief. Sie öffnete den Vorhang und sagte: " So hier sind wir, ich wünsche ihnen einen angenehmen Flug." Sie ging ein Stück auf die Seite und sah nun, wer da in der Ersten Klasse saß. Sie schrie auf. Die fünf Iren, die in diesem Abteil saßen, drehten sich um und dann ging auch ihnen der Mund auf: "Angie, du schon wieder, was machst denn du in diesem Flugzeug nach Sligo ?" "Ähhh hi Kian, Mark, Nicky, Bryan, Shane ! Lange nicht gesehen. Ich fliege für ein paar Wochen zu meiner Tante ! Sie wohnt dort. Und was macht ihr hier ? Ich dachte, ihr habt ein Privat Jet und ihr seid noch auf Deutschland Tour ?" "Also das ist so.. setz dich doch erst einmal!", sagte Kian. Angie setzte sich hin, natürlich in die Nähe von Shane. Shane lächelte sie an und Angies Herz fing an, wie wild zu klopfen, doch sie versuchte, es sich nicht anmerken zu lassen, wie nervös sie in Shane’s Gegenwart war. "Also dort in der Halle, wo wir heute eigentlich auftreten hätten sollen, ist ein Feuer ausgebrochen und die Halle muss erst renoviert werden und deshalb ist unser Konzert ausgefallen und da wir nach diesem Konzert sowieso drei Tage frei gehabt hätten, fliegen wir lieber gleich nach Hause.", erzählte Mark ganz aufgeregt. Mark war wohl der glücklichste von allen, dass sie wieder ein paar Tage nach Hause dürften. "Und was ist denn mit eurem Jet ?", fragte Angie ganz neugierig weiter. "ach das ist eine ganz blöde Geschichte, Wir wollten eigentlich heute früh gleich losfliegen, doch unser Pilot rief an und sagte, unsere Maschine hätte einen Motorschaden. Das wär ja noch nichts ungewöhnliches, aber er hat uns erzählt, dass der Motor so manipuliert worden ist, dass man das erst lange nach dem Start gemerkt hätte und da wäre es schon längst zu spät gewesen, die Maschine Not zu landen.", erzählte Nicky. "Das soll doch nicht etwa heißen, dass das ein Anschlag auf euch gewesen sein soll???" , kreischte Angie ganz erschrocken. "Doch genau das soll es heißen und deshalb fliegen wir mit diesem Flugzeug, ich bin so froh, dass unser Pilot die Maschine immer vorher checkt, mir ist Morgen ganz anders geworden, als ich das gehört habe, vor allem weil meine allergrößten Schätze auch mit im Flugzeug gesessen wären!", sagte Bryan ganz aufgebracht. Wer denn?" , fragte Angie ganz neugierig. "Na wer wohl?", sagten Nicky und Shane gleichzeitig. "Hey Schatz, kommst du mal bitte?", rief Bryan, und aus der Kabine neben an, kam Kerry mit Lilly auf dem Arm heraus. "Was ist denn, mein Bärchen ?" "Du sollst mich nicht Bärchen nennen, wenn jemand dabei ist!", verteidigte sich Bryan. "Hey wer ist das denn?", fragte Kerry, als sie Angie entdeckt hatte. "Das ist Angie, von der wir dir vorhin schon erzählt haben, mit der wir gestern so lange geredet haben.", sagte Shane. "hey ach du bist das, was machst du denn jetzt hier ? Das ist aber ein Zufall!" "Ja ich weiß, ich hätte auch nicht gedacht, dass ich sie noch mal wieder sehe und dann dich und Lilly auch noch, ich muss dir sagen, Lilly und Molly sind soooo süß, ich hab selten so süße Kinder gesehen!", schwärmte Angie. "Danke für das Kompliment!" , warf Bryan dazwischen und grinste. "Hey ich war auch dabei, vergiss das nicht !", rief Kerry lachend. "Wie könnte ich das vergessen!" "So jetzt erzähl aber mal, warum du denn nach Sligo fliegst ?", bohrte Kerry nach. Kerry war ihr sofort sympathisch gewesen, schon auf dem ersten Foto, was sie von den Beiden gesehen hatte. "Angie fliegt ein paar Wochen zu ihrer Tante nach Sligo nicht wahr?", erzählte Shane. "Ah du fliegst zu deiner Tante?", sagte Kerry. "Ja" "Hey willst du nicht mit nach hinten gehen und Molly guten Tag sagen ?", fragte Kerry. "Ohh Wirklich darf ich ?", fragte Angie ganz aufgeregt und ihre Augen begannen zu leuchten. "Ja natürlich!", sagte Kerry. "Hey Kerry, wie wäre es, wenn du Molly her holst, dann können wir auch mit ihr spielen?", fragte Nicky und setzte seinen Dackelblick auf. Er spielte so gerne mit Molly, er war richtig vernarrt in sie. "Ok ich hole sie, Bry nimm mal bitte Lilly." Sie gab Bryan Lilly und verschwand in dem anderen Raum. Kurz darauf kam sie wieder mit Molly an der Hand. "Hey Molly, schau mal wer da ist! Das ist Angie, sag ihr mal guten Tag." Molly schaute Angie erst mal skeptisch an, doch als Angie sie anlächelte, lächelte sie auch und lief auf Angie zu. Molly streckte ihre Arme nach ihr aus und ließ sich von Angie auf den Schoß heben. Angie sah sie an und lachte. Sie spielte mit der kleinen und vergas alles um sich herum. Die kleine war einfach zum Auffressen süß. "hallo bist du noch da ? Ich hoffe, du gibst mir meine Tochter irgendwann mal zurück!" "Hä wie was, wie ?" Angie sah auf und merkte, dass sie von allen angesehen wurde. "Ach so, sorry hier hast du sie wieder." Angie gab Bryan seine Molly. "Weißt du, wie süß das aussah, wie du mit Molly gespielt hast? Man sieht, dass du sie gern hast. Du wirst bestimmt eine ganz tolle Mutter!", sagte Shane plötzlich. "Du hättest mal sehen sollen, wie deine Augen gerade gestrahlt haben." "Echt ? Ich kam mir vor, wie auf einem anderen Stern, ich habe überhaupt nichts mehr mitgekriegt, was um mich rum geschehen ist. Sorry!" " Hey dafür musst du dich doch nicht entschuldigen, schau mal, wie friedlich sie jetzt schläft!", sagte Kerry, und zeigte auf Molly, die nun ganz fest in Bryans Armen schlief. "Oh ist das süß!", sagte Angie. Nicky schien etwas beleidigt zu sein, weil er gar keine Gelegenheit bekommen hatte, mit Molly zu spielen. Plötzlich hörten sie den Piloten durch den Lautsprecher sagen: "Sehr geehrte Passagiere, Ich bitte Sie, sich auf Ihre Plätze zu begeben und sich anzuschnallen, wir beginnen nun demnächst mit der Landung. Ich freue mich, sie bald wieder an Board begrüßen zu dürfen, Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt.
"Was, schon?", sagte Angie, und schien ganz enttäuscht zu sein, dass der Flug schon zu Ende war. "Schade, ich hätte noch so gerne mit euch gequatscht !" "Ja wir auch mit dir, weißt du was ? Ich gebe dir jetzt einfach dieses Ticket hier, das ist die einzige Eintrittskarte, für unser Konzert in Sligo, die ich noch habe, wie du auf der Karte lesen kannst, ist ein Backstage Pass auch dabei. Die wär eigentlich für Gillian gewesen, aber die kommt auch so rein." , sagte Shane und drückte Angie diese Karte in die Hand. Angie flippte aus, sie sprang auf, und rannte erst einmal in dem halben Flugzeug herum und fiel dann schließlich Shane um den Hals. Sie umarmte ihn, und weinte natürlich mal wieder. "Shane du bist der beste, ich weiß, warum ich nur dich liebe und niemals jemanden anderen lieben werde." , flüsterte sie Shane ins Ohr, während 1000 Tränen über ihre Wangen strahlen und rollten." "Hey ist schon ok, ich finde dich einfach supernett und möchte, dass du glücklich bist und wenn man dich so glücklich machen kann, dann tue ich das!", flüsterte Shane zurück. Er schien ganz gerührt zu sein, von dem, was Angie ihm gerade gesagt hatte.
Das Flugzeug setzte auf dem Sligo Flughafen auf und die Türen öffneten sich. Angie verabschiedete sich von allen mit einer Umarmung. Zum Schluss ging sie noch mal zu Lilly und Molly und gab ihnen einen kleinen Kuss auf die Wangen. Da fingen ihre Augen wieder an zu leuchten und sie bemerkte dann, wie Shane sie ansah. Er sah sie ganz lange an, aber nicht so, wie er sie vorher immer angesehen hatte. Nein, sein Blick war voller Wärme und Zuneigung. Sie schaute tief in seine Augen, drehte sich dann aber doch weg und lief hastig davon. Sie konnte nicht anders, wenn sie dort noch länger gestanden hätte und in Shanes wunderschöne braune Augen geschaut hätte, wäre sie ihm um den Hals gefallen, und hätte ihn nie wieder losgelassen. Aber das konnte sie nicht. Sie wusste, dass Shane sie nicht liebte, sie konnte das einfach nicht. Sie war ein Fan, ein Fan, der ihn über alles liebte. Angie konnte ihn nicht vergessen. Shane war bei ihr, egal wo sie war. Egal, ob das in ihren Träumen geschieht, oder wenn sie wach ist. Sie hat davon immer geträumt, einmal vor ihm zu stehen und nun ist es passiert. Es ist sogar noch viel mehr geschehen, als das. Shane hatte sie in der Menge gesehen, kam extra zu ihr herunter und hat sie getröstet. Angie lag schon in Shanes Armen und hat mit ihm über Gott und die Welt geredet. Sie saß mit ihm gerade zwei Stunden in einem Flugzeug und nun sah er sie so an. Was hatte das zu bedeuten ? Hat sich Angie das nur eingebildet ? Sie wusste es nicht. Sie wusste nur, sie muss schnell weg von diesem Mann, sonst verliert sie den Verstand. Sie rannte über den Flugplatz und erst als sie in der Flughalle ankam, blieb sie stehen. Sie sah Shane und die anderen weit hinten am Flugzeug stehen. Sie atmete erst mal tief durch und sah dann plötzlich ihren Rucksack auf dem Gepäckband liegen. Sie nahm ihn vom Band und schaute sich dann erst mal ratlos um. Zum ersten mal, seit sie in das Flugzeug gestiegen ist, dachte sie wirklich darüber nach, was sie gerade getan hatte. Angie ist von zu Hause abgehauen und ist einfach so nach Irland geflogen, wo sie niemand kennt. Sie weiß nicht mal, wo sie schlafen sollte. In diesem Moment stieg Panik in ihr auf. Doch dann sah sie auf die Karte in ihrer Hand und dachte über das gerade geschehene nach. Shane gab ihr ein Ticket für das erste und einzige Sligo Konzert, sogar mit Backstage pass. Da würde Angie Shane wieder sehen. Sie freute sich riesig darauf, aber sie hatte auch Angst davor. Was sollte sie tun, wenn er sie wieder so ansah ? was wollte er mit diesem Blick sagen. Sie war so verwirrt. "Hey pass doch mal auf!" Sie wurde heftig angerempelt und so wurde sie wieder in die Realität zurück geholt. Sie war so verwirrt, dass sie dem Typ eine Entschuldigung nach rief, doch er war schon verschwunden. Sie sah wieder in die Richtung, aus der sie gekommen war und da sah sie gerade Shane die Tür zur Halle öffnen. Angie duckte sich schnell weg und stellte sich in die Ecke, damit Shane und die anderen sie nicht sahen. Er sah verwirrt aus. "Hey Shane, jetzt zieh nicht so ein Gesicht ! Du siehst sie doch wieder, sie wird sich das Sligo Konzert bestimmt nicht entgehen lassen und da du ihr Gil’s Karte gegeben hast, kommt sie auch Backstage!", sagte Bryan und legte den Arm um Shane’s Schulter. "Ja und was mache ich, wenn sie nicht kommt, ich muss mit ihr noch was klären?", entgegnete Shane. Shane und die anderen nahmen ihre Koffer von dem Band und gingen Richtung Ausgang.
Was muss Shane mit mir klären ? Bin ich so aufdringlich gewesen ? Ist er böse auf mich, was habe ich getan ? Angie konnte die Tränen kaum noch zurückhalten.
Nach ca. 10 Minuten hatte sie sich wieder gefangen und sie war sich sicher, dass sie endlich weg sein würden. Jetzt würde sie sich langsam mal auf die Suche nach einem Schlafplatz begeben. Sie lief auf die Straße und schaute sich erst mal um. Sie lief ein Stück und blieb dann ahnungslos stehen. Sie kam sich ziemlich verloren vor. Sie wollte mit Nina telefonieren. Angie wollte unbedingt ihre Stimme hören und Nina ging es bestimmt nicht anders. Sie beschloss sie anzurufen. Hoffentlich hören sie das nicht ab, dachte sie, falls sie überhaupt schon bemerkt haben, dass ich weg bin. Angie beschloss, auf Nina’s Handy anzurufen. Sie wählte die Nummer von ihrer besten Freundin. Es klingelte, dann hörte sie die Stimme ihrer Freundin, sie klang bedrückt: "Hallo ?" "Hi hier ist Angie, wird dein Telefon abgehört ? Ich leg sonst gleich wieder auf!" "Nein es wird nicht abgehört, oh man ich bin so froh, deine Stimme zu hören, wie geht’s dir ? Wo bist du ? Was machst du ?" "Ganz langsam. Also mir geht’s gut, ich bin gerade in Sligo, ich saß vorhin mit Westlife, Kerry, Lilly und Molly in einem Flugzeug und hab mich mit ihnen unterhalten. Shane hat mir eine Konzertkarte für das Sligo Konzert geschenkt, ich weiß aber nicht, ob ich hingehen soll." "Sag mal du verarscht mich doch oder ? Das kann doch jetzt nicht wahr sein, was hast du gerade erzählt ?? Ich glaub ich spinn!" "Hey das ist alles wahr, nur jetzt weiß ich nicht, wo ich pennen soll, ich penn einfach irgendwo im Park oder so, es sind ja nur noch 21 Tage bis zum Sligo Konzert, aber ich sags dir, wehe, du verpetzt mich, dann bist du die längste Zeit meine beste Freundin gewesen !" "Hey ich sag schon nichts das weißt du, aber bitte melde dich mal bei mir, sonst mache ich mir Sorgen !" "Ja mache ich , ich muss jetzt Schluss machen, bye Süße!" "Bye Muffin, pass auf dich auf ja ?" "YES, Baby !" Mit diesen Worten legte Angie auf und machte sich seufzend auf den Weg, ein Schlafplatz zu finden. Sie kam in einem schönen Park an, an den ein Wald grenzte. Sie ging in den Wald hinein und fand, dass das ein geeigneter Platz zum schlafen sei. Es war ja schon Juli, also auch nicht so kalt, dachte sie, aber sie hatte nicht mit dem eisigen irischen Wind und den plötzlichen Regenschauern gerechnet. Mitten in der Nacht, als sie gerade mal kurz eingenickt war, fing es plötzlich an zu regnen und Angie wurde von oben bis unten klatsch nass. Sie fror erbärmlich, doch sie dachte nicht im geringsten daran, nach Hause zurück zu kehren.
Sie zog sich alle Sachen an, die sie in ihrem Rucksack finden konnte, um nicht zu frieren. Doch es half nichts, Angie zitterte vor Kälte, denn jetzt kam auch noch ein eisiger Wind dazu. Sie fing an zu weinen. Warum passiert so was immer mir ? Warum muss ich immer das ganze Pech abkriegen? Angie dachte verbittert über ihr Leben nach. Sie dachte daran, dass sie jetzt in ihrem warmen Bett liegen könnte und morgen ganz normal mit Nina in die Schule gehen würde. Sie würde mit ihr über Westlife reden und sich bei Nina ausheulen, wenn sie mal wieder Liebeskummer wegen Shane hätte. Aber dann dachte sie wiederum darüber nach, was ihr auf ihrer Reise bis jetzt schon alles Schönes wiederfahren war. Angie saß mit Westlife in einem Flugzeug, Shane hatte ihr eine Eintrittskarte geschenkt. Mit diesen vielen Gedanken schlief sie doch ein.
Am nächsten Morgen wachte sie auf und ihr tat alles weh. Der Boden war nicht sehr bequem gewesen. Jetzt merkte sie zum ersten mal, was für ein Hunger sie überhaupt hatte. Angie stand auf und sah erst einmal an sich herunter. Ihre Klamotten waren nass und dreckig, wenn sie so in die Stadt reinlaufen würde, würde sie wahrscheinlich Schwierigkeiten mit der Polizei kriegen. Die würden doch sofort merken, dass sie ausgerissen war und sie sofort zurück schicken.
So suchte sie sich ein Paar von ihren Sachen raus, die nicht so nass und schmutzig wie die anderen und versuchte, ihre Haare ein bisschen zurecht zu machen. Dann lief sie unauffällig aus dem Wald heraus und stand nun mitten in dem wunderschönen irischen Park. Jetzt fiel ihr auf, wie schön er war. Gestern war sie durcheinander und verstört, dass ihr das gar nicht aufgefallen war. Sie ging gemütlich durch den Park und gelang nach 10 Minuten an die Hauptstraße. Was sie als erstes sah, war ein Klamottenladen. Sie ging sofort hinein und kaufte sich erst einmal was neues zum Anziehen. Sie behielt die Sachen sofort an und ging neu gekleidet weiter die Straße entlang. Auf der anderen Straßenseite war eine Bäckerei und Angie roch die frischen Brötchen. Sie ging sofort über die Straße und kaufte sich erst einmal zwei frische Brötchen. Sie aß sie auf und fühlte sich sofort besser. Sie kaufte noch fünf Brötchen, denn die waren sehr billig und Angie wusste, dass sie sich ihr Geld sparen müsste. Und sie wusste auch, dass sie sich unbedingt eine Unterkunft suchen müsste. Keine Wohnung oder Zimmer, sondern einfach ein Dach über dem Kopf. Sie wollte nicht noch eine Nacht draußen verbringen. Angie lief wieder langsam zurück zum Park, doch auf dem Weg dahin, ging sie an einem alten Haus vorbei. Es sah aus, als würde es leer stehen und tatsächlich. An der Tür war ein Schild angebracht, auf dem stand: VORSICHT EINSTURZGEFAHR !! wird am 26.07.2003 abgerissen. Angie überlegte. Das war doch ein Tag nach dem Sligo Konzert von Westlife. Das hieß, dass es bis dahin leer stehen würde. Sie machte einen Luftsprung. Das war genau das, was sie gesucht hatte. Eine Unterkunft. Sie rannte in den Park und holte ihre ganzen Sachen, lief wieder zu dem Haus und überlegte, wie man da am besten reinkommen könnte, ohne dass es einer bemerken würde. Angie ging um das Haus rum, und entdeckte dort ein zerbrochenes Fenster. Sie warf ihren Rucksack hinein und kletterte dann selbst durch das Fenster. Innen war es dreckig und alles war total verstaubt. In der Ecke stand ein kleiner Schrank, sonst war alles leer. "Besser als der Wald ist es allemal." , sagte sie sich und überlegte, was sie denn als nächstes machen könnte. Sie ging ein bisschen durch das Haus und entdeckte ein Bad mit einer Toilette und einem Waschbecken. "Das wird ja immer besser", sie lief weiter. "Ich geh mir jetzt einfach mal die Gegend angucken." , murmelte sie vor sich hin und ging wieder runter zu dem Fenster. Angie lief wieder über die Hauptstraße und blieb vor einem Elektrogeschäft stehen. Dort waren Fernseher im Schaufenster zusehen. Der Nachrichtensprecher verkündete gerade das Wetter für die nächsten Tage. Angie wollte gerade weitergehen, als sie die nächste Nachricht von dem Nachrichtensprecher vernahm. Sie blieb wie angewurzelt stehen und ging ein paar Schritte zurück: "Ich bitte sie um Aufmerksamkeit für eine Vermisstenanzeige. Es handelt sich um ein Mädchen aus Deutschland, doch es ist sehr stark anzunehmen, dass sie sich in Irland aufhält, erklärte die aufgelöste Mutter gestern der Polizei. Das Mädchen ist ca. 1,65m groß, hat lange blonde Haare, blaue Augen, ist schlank und ist wahrscheinlich mit einer Blauen Jeans, einem roten T-Shirt, einer blauen Jeans-Jacke und weißen Turnschuhen bekleidet. Sie hat einen Blauen Rucksack bei sich. Hinweise bitte an die nächste Polizeidienststelle oder unter dieser Nummer..." Oh Gott, sie suchen nach mir ! Was soll ich machen?, Angie war völlig ratlos. Sie stand in einer fremden Stadt in einem fremden Land und ihre Mutter würde sie auch hier finden, wenn sie nicht was tat. Angie rannte zurück zu dem Haus, holte ihr ganzes Geld und rannte so schnell sie konnte in einen Supermarkt. Sie kaufte so viel zu essen und zu trinken, wie sie nur tragen konnte. Wenn sie sich das einteilen würde, müsste das für gut einen Monat reichen. Angie hatte sich vorhin überlegt, sie würde einfach nicht mehr aus diesem Haus rauskommen und so würde sie auch nicht gefunden werden. Bis zum 25.07. würde sie das schon aushalten. Als sie ihre Einkäufe erledigt hatte, lief sie in ihr Versteck und bereitete sich darauf vor, den ganzen nächsten Monat hier zu verbringen. Sie ging in den ersten Stock und fand ein Zimmer, das recht gemütlich aussah, im Gegensatz zu den anderen Zimmern. Dort waren Vorhänge und sie konnte von niemandem gesehen werden. Angie war sich bewusst, dass sie niemals Licht machen dürfte und nach draußen durfte sie sowieso nicht, wenn sie nicht entdeckt werden wollte.
Die nächsten Tage waren ereignislos. Angie schlief auf dem kalten harten Boden und aß jeden Tag ein bisschen was von ihren Vorräten. Doch so langsam merkte sie, dass sie sich wohl eine Erkältung eingefangen hatte. Sie hustete und ihre Nase war zu. Sie bekam fast kein Wort mehr heraus, denn ihr Hals schmerzte zu sehr. Sie wachte manchmal mitten in der Nacht auf und spürte kalten Schweiß auf ihrer Stirn. Doch sie dachte immer noch nicht dran aufzugeben und wieder nach Hause zu fahren. Sie hatte sich geschworen, dort nie mehr hinzugehen.
Doch ihre Erkältung wurde immer schlimmer von Tag zu Tag. Das war auch kein Wunder, denn sie hatte weder eine Decke, noch ein Bett und Tee oder heiße Suppe schon gar nicht. Sie hatte nur kaltes Wasser, um sich zu waschen. Das Wetter wurde auch nicht besser und in diesem alten Haus herrschte ein heftiger Durchzug.
In den vielen Tagen, die sie schon hier in dem Haus verbrachte, dachte sie ausschließlich an Shane ! Was sollte dieser Blick am Flughafen ? Was wollte er mit mir klären ? Sie konnte dich das einfach nicht erklären. Sie weinte oft wegen ihm. Sie liebte ihn so sehr, dass es wehtat. Warum konnte er sie nicht auch einfach lieben, und sie aus diesem Haus heraus holen und sie auf Händen in sein Haus tragen ?
Angie wusste langsam nicht mehr, wo sie war, was passiert war. Sie hatte so hohes Fieber bekommen und lag dort in ihrer Ecke und fantasierte. Irgendwann, als das Fieber für kurze Zeit gesunken war, wurde ihr klar, dass sie Hilfe brauchte. Sie hatte eine schwere Mandelentzündung bekommen und wenn sie nichts dagegen tat, konnte das ihr Tod sein, das wusste sie. Sie erhob sich langsam und stolperte zu dem Fenster. Sie lehnte sich nach draußen und ließ sich einfach rausfallen. Sie landete auf der Wiese und brauchte erst mal 10 Minuten, bis sie sich in ihrem Zustand aufgerafft hatte. Sie lief in ihrem Fieberwahn erst mal ewig in der Stadt herum und es war ein Wunder, dass sie nicht schon lange zusammen gebrochen war. Sie wusste nicht, wo sie hin sollte. Sie fand nirgends ein Krankenhaus und sie traute sich nicht, jemanden anzusprechen. Die Leute liefen einfach an ihr vorüber und kümmerten sich nicht darum, wie schlecht es ihr ging. Angie schleppte sich mit letzter Kraft zu einem Haus, das Abseits stand. Sie konnte gerade noch den Klingelknopf drücken und sank dann bewusstlos zu Boden. Eine Frau öffnete die Tür und sah Angie bewusstlos vor ihrer Tür liegen. Sie atmete nur noch schwach und auf ihrer Stirn standen die Schweißperlen. "Hey Peter, komm schnell, hier ist ein Mädchen zusammengebrochen, wir müssen sie schnell reinbringen, sie sieht sehr krank aus. Ein Mann kam hinzu und zu zweit trugen sie das Mädchen ins Haus. "Wo sollen wir sie hinlegen, sie muss in ein Bett." , sagte Peter. "Legen wir sie in Shane’s Zimmer, der ist sowieso nicht da !", sagte die Frau und sie trugen sie in ein Zimmer und legten sie aufs Bett. "Mae, ruf einen Arzt, das Kind glüht!", sagte Peter und Mae lief sofort zum Telefon. Der Arzt kam sofort und untersuchte Angie gründlich. Angie war aufgewacht, konnte sich aber an nichts erinnnern und war so schwach, dass sie sofort wieder einschlief. "Sie hat eine schwere Mandelentzündung, sie muss aber vorerst nicht ins Krankenhaus, wenn Sie sich um sie kümmern." , sagte der Arzt. "Ja das machen wir selbstverständlich, Vielen Dank Doktor." Der Arzt gab ihnen beim Hinausgehen noch ein Medikament und sagte, sie müsse das einnehmen, wenn sie aufwachen würde und das drei mal am Tag. Mae lief danach sofort wieder zu Angie und tupfte ihr den Schweiß mit einem Tuch ab. Sie machte sich wirklich Sorgen um das Mädchen. Plötzlich fing Angie an, im schlaf zu reden: "Shane, was soll ich ohne dich denn machen ? Bitte geh nicht ! Bitte verlass mich nicht ! NEEEEIIIIIINNNNNN !!!!!" , Angie schreckte aus ihrem Schlaf hoch und saß Kerzengerade im Bett. "Ganz ruhig, beruhige dich, es war nur ein Traum." Mae nahm sie ganz vorsichtig in den Arm und tröstete die völlig aufgelöste Angie. Angie war so müde und so geschwächt von ihrer Krankheit, dass sie es einfach mit sich geschehen ließ, ohne zu wissen, wer das überhaupt war und wo sie war. Angie schlief wieder ein und Mae legte sie zurück auf die Kissen. Sie ging langsam aus dem Zimmer und schloss die Tür. Sie ging zu Peter ins Wohnzimmer und setzte sich mit einem Seufzen auf die Couch. "Und wie geht’s ihr ?", fragte Peter besorgt. "Es geht ihr nicht viel besser. Sie hatte gerade einen Alptraum und hat dabei geredet. Weißt du was, sie gesagt hat?" "Was denn?" "Sie sagte, Shane, was soll ich denn ohne dich machen ? Bitte geh nicht ! Bitter verlass mich nicht ! dann hat sie ganz laut Nein geschrieen und ist aufgewacht. Ich versteh das nicht. Woher kennt sie Shane ? Was hat Shane mit ihr zu tun ? Ich mache mir echt Sorgen !" "Hey mach dir doch nicht immer gleich so viele Sorgen, sie muss doch gar nichts mit Shane zu tun haben. Unser kleiner Shane ist inzwischen alt genug, um auf sich aufzupassen. Er ist kein kleines Kind mehr. Außerdem kann er uns das bestimmt auch erklären, wenn er kommt ! Er hat doch angerufen und hat gesagt, er hat doch ein paar Tage frei, vor dem Sligo Konzert und kommt heute vorbei. Er sagte doch, er wollte heute mal wieder hier schlafen. Was sagen wir ihm denn ? in seinem Zimmer liegt doch das Mädchen !" Gerade, als Peter aufgehört hatte zu reden, hörte man, dass Jemand die Tür aufsperrte, und reinkam. "HI Mum, hi Dad, ich bin wieder da !!! Ist jemand zu Hause ?" Shane betrat das Wohnzimmer und seine Mutter kam ihm sofort entgegen gelaufen und umarmte ihren jüngsten Sohn. "Shane, da bist ja endlich wieder. Ich hab dich so vermisst. Gut, dass ihr wenigstens mal ein bisschen Frei kriegt." "Hey Mum, ist ja gut, ich bin ja jetzt da. Ich will erst mal in mein Zimmer, ich hab es schon so lange nicht mehr gesehen." "Halt, Stopp Shane, wir müssen erst mit dir reden." "Was ist denn los Dad ?" "Also das ist eine längere Geschichte, setz dich mal." Shane setzte sich unruhig in einen Sessel und wartete gespannt auf das, was jetzt kommen würde. "Also heute Mittag hat es an der Tür geklingelt und als ich öffnete, sah ich ein Mädchen bewusstlos vor unserer Tür liegen. Sie sah schwer krank aus und wir haben sie reingetragen und sofort den Arzt angerufen. Der kam und hat gesagt, sie hätte eine Mandelentzündung. Sie liegt bei dir im Zimmer. Wir wollten sie nicht ins Krankenhaus bringen lassen, wir wissen nicht mal, wer sie ist. Sie hatte keinen Ausweis dabei und sie ist auch keine aus Sligo, zumindest nicht aus unserer Umgebung. Aber was mir Sorgen macht, sie scheint dich zu kennen. Sie hat vorhin im Fieber geträumt und deinen Namen gerufen und dann ganz laut Nein geschrieen." Shane war während dessen seine Mutter gesprochen hatte, der Mund immer weiter aufgegangen und sagte schließlich: "Darf ich sie sehen ? Nur kurz?" "Natürlich!" , sagte Peter. Shane stand auf und lief in sein Zimmer. Er öffnete die Tür und... "Angie !!! Oh mein Gott, was ist passiert????" Shane lief zum Bett und sah Angie besorgt an. Er nahm ihre heiße Hand und streichelte sie sanft. Ihm kamen die Tränen. Er wusste nicht warum, aber irgendwas an ihr hatte ihn verzaubert und sie nun so zu sehen, das konnte er nicht ertragen. "Shane du kennst sie ? Woher?", fragte seine Mutter ganz erstaunt. "Das ist eine lange Geschichte, die erzähle ich euch später!" "SHANE !!!!!!!!!!! NNNEEEEIIIIINNNNN!" , Angie schrak wieder hoch und sah plötzlich Shane an ihrem Bett sitzen. Sie schrie auf und krabbelte so schnell sie konnte in die hinterste Ecke des Bettes. "Hey Angie ganz ruhig, ich tu dir doch nichts, ich bins Shane, warum hast du Angst?", Shane zitterte. Er war so verwirrt. Was war mit ihr los? Wieso hatte sie Angst vor ihm? Angie sah in an und schrie dann: "Shane!" Sie warf sich in seine Arme und fing an zu schluchzen. "Hey was ist los? Ich erkenn dich gar nicht wieder ? Was ist passiert ? Weiß deine Tante, dass du hier bist?" Doch Angie gab keine Antwort, sondern schluchzte hemmungslos in Shanes Armen. Shane löste sich langsam von ihr und sah ihr in die Augen. "Hey jetzt sag mir was los ist!" Angie sah in an und sah dann zu seinen Eltern rüber, die immer noch in der Tür standen. Sie verstanden es, und gingen aus dem Zimmer. Angie weinte immer noch und ließ sich wieder zurück in ihre Kissen fallen. Sie konnte jetzt einfach nicht mit Shane reden. Sie konnte ihm doch nicht die Wahrheit sagen, oder doch ? Er würde sie doch sofort der Polizei ausliefern. "Shane ich bin so erschöpft, bitte lass mich schlafen!" Angie sah ihn mit flehendem Blick an und Shane ging zögernd hinaus. Bevor er die Tür schloss, sagte er: "Aber morgen erklärst du mir alles. Ruh dich aus und erhol dich. Ich schau später nach dir." Angie schloss die Augen und fiel in einen traumlosen Schlaf. Als sie am nächsten Morgen aufwachte, sah sie, wie Shane neben ihr auf einem Stuhl saß und eingeschlafen war. Sie musste lachen, doch das tat ihr fürchterlich weh. Sie fühlte sich besser , sie hatte kein so hohes Fieber mehr und konnte nun klar denken. Shane saß die ganze Nacht an meinem Bett und hat sich Sorgen gemacht ! Wie süß !, dachte Angie und stupste Shane vorsichtig an. Shane schrak aus seinem Schlaf hoch und sah zu Angie. "Hey dir geht’s ja besser. Gott sei Dank, ich hole dir erst mal deine Medizin und etwas zu essen und zu trinken." Shane stand auf und ging aus dem Zimmer. 10 Minuten später, kam er wieder mit einem Tablett. "So jetzt trink erst mal einen Schluck Wasser und nimm deine Tablette. Ich hab die Hühnerbrühe gebracht, das hilft, du wirst sehen." Angie nahm die Tablette und fing an mit zittriger Hand die Suppe zu löffeln. Als sie fertig war, stellte Shane das Tablett weg und sagte: " So und jetzt erklär mir bitte, was passiert ist, ich dachte ich kriege einen Schock, als ich dich gestern so gesehen habe. Ich bin richtig erschrocken !" "Also ich werde es dir erzählen, aber nur unter einer Bedingung !", sagte Angie "Und das wäre?" "Du machst nichts, was ich nicht will !!! Verstanden ??" "Ja verstanden !" "Okay, ich bin vor ein paar Wochen zu Hause angehauen, bin in ein Flieger gestiegen und nach Irland geflogen ! Ich habe die erste Nacht im Park verbracht. Es hat geregnet. Es war so kalt, das kannst du dir nicht vorstellen. Dann habe ich ein leerstehendes Haus gesehen und hab dort übernachtet. Ich bin nicht einmal nach draußen gegangen, weil ich gewusst habe, dass sie auch hier schon nach mir suchen. Ich hatte nicht mal eine Decke. Dann bin ich krank geworden. Ich bin rausgegangen und bin durch die Straßen geirrt. Niemand wollte mir helfen, da bin ich vor eurer Tür zusammengebrochen. Deine Mutter hat mich hierher gebracht und jetzt bin ich hier." "Du bist abgehauen ! Warum ? Was kann so schlimm sein, sich von seiner Familie abzuwenden ?", fragte Shane ganz erschrocken. "Meine Mutter hat mich geschlagen und hat meine gesamten Westlife Sachen weggeschmissen. Meine CD’s Meine DVD’s , Meine Poster, einfach alles. Ich hab einfach meine Sachen gepackt und bin hierher gekommen, dort, wo ich schon immer sein wollte. In Irland und bei dir ! Ich weiß, du liebst mich nicht, aber ich liebe dich nun mal und es reicht mir schon, in deiner Nähe zu sein!" "Du hast das wegen mir gemacht ? OH Gott, das glaub ich nicht ! Ich hätte mich das nie getraut, einfach in ein fremdes Land zu fliegen, ganz alleine, ohne zu wissen, was mich erwartet, ohne Schlafplatz, mit wenig Geld !" "Hey aber wehe du verpetzt mich, ich gehe nicht zurück !" "Hey ist ok, aber ich bitte dich schreibe deinen Eltern wenigstens einen Brief, ich werde dafür sorgen, dass man nicht erkennen kann, woher er kommt." "Ok, das mache ich, kannst du mir einen Stift und einen Zettel bringen?" "Ja klar!" Shane stand auf und holte es Angie. Angie schrieb folgendes:

Liebe Mama,
Ich wollte dir nur sagen, dass es mir gut geht. Ich werde ganz sicher nicht zurückkehren. Du hast mich zu sehr wehgetan. Das was du getan hast, werde ich dir nie verzeihen. Für dich waren es vielleicht nur ein paar Poster und CD’s, die du weggeschmissen hast. Für mich war es mein Herz. Du hast es nie verstanden, wie viel mir diese Fünf Jungs bedeuten, vor allem Shane. Ich liebe ihn über alles und du hattest nie Verständnis dafür, du hast immer nur gelacht und gesagt, ich solle aufhören mit meiner Spinnerei. Das ist keine Spinnerei und das siehst du ja jetzt ! Ich schreibe dir nur, weil ein Freund gesagt hat, ich solle es tun ! Vielleicht sehen wir uns ja irgendwann mal wieder !
Bye Deine Tochter ANGELA !!!!

"Ist der Brief so okay ?" "Ja ist er, ich bringe ihn sofort zur Post!" Shane stand auf, nahm den Brief und ging. Angie legte sich wieder ins Bett und fragte sich, wie es nun weiter gehen sollte. Sie schlief wieder ein und als sie aufwachte, war es schon Abend. Sie stand langsam auf und ging aus dem Zimmer. Sie war immer noch wackelig auf den Beinen. Sie ging ins Wohnzimmer, wo Shane, Peter und Mae saßen. "Hey Angie, wir haben gerade von dir gesprochen. Ich habe es meinen Eltern erzählt, keine Angst, sie erzählen es nicht weiter und sie schicken dich auch nicht zurück. Jetzt stell dir mal vor, ich habe sie gefragt, ob du vielleicht hier wohnen willst, ich meine so richtig. Du willst ja nicht zurück und das müssen wir akzeptieren. Ich würde mich wahnsinnig freuen. Du bist schon wie eine Schwester für mich !" "Shane, sag, dass das nicht wahr ist ! Ich ? Hier bleiben ? Natürlich will ich ! Wenn ihr nichts dagegen habt ?" Sie sah mit ihrem Dackelblick zu Peter und Mae. "Natürlich haben wir nichts dagegen, unsere Kinder sind schon alle aus dem Haus und wir haben genug Platz. Und das hat auch was Gutes, dann haben wir jemanden, der uns mit den Pferden helfen kann.", sagte Mae. "Pferde ? ach ja stimmt, ihr habt ja Pferde !" Angies Augen fingen an zu strahlen, als sie das von den Pferden hörte. Shane entging das natürlich nicht. "Magst du Pferde ? Kannst du reiten ?" Shanes Augen fingen auch an zu strahlen, aber das taten sie immer, wenn er von Pferden sprach. "Ich liebe Pferde, ich hab sie schon immer geliebt, aber ich kann nicht reiten, das konnten wir uns einfach nie leisten!" Angie wurde traurig, als sie das erzählte. "Hey nicht traurig sein!" Shane entging wirklich nichts. "Ich kann es dir beibringen, wenn du willst!" "Nein, das meinst du nicht wirklich ? Ich komme mir vor, wie in einem Traum. Erst treff ich dich nach dem Konzert. Das war mein größter Traum und jetzt darf ich dich richtig kennen lernen, und du wirst nie wieder gehen oder ?" "Nein werde ich nicht!", sagte Shane und sah ihr in die Augen. "Dann darf ich hier bleiben, und dann darf ich auch noch reiten lernen mit Shane, das ist mein größter Traum. Ich bin so glücklich!" Angie strahlte, man sah ihr gar nicht an, dass sie eigentlich noch krank war, so glücklich war sie.
Angie wurde rasch wieder gesund und der Tag der Sligo Konzertes war da ! Shane war jeden Tag da gewesen und er war schon wie ein Bruder zu ihr. Vor ein paar Tagen hatte er sogar die anderen Jungs mitgebracht und sie waren superlieb gewesen. Mark ist richtig rot geworden, als Angie ihm ein Kuss auf die Wange gegeben hatte. Bryan hatte nur Blödsinn im Kopf und die größte Überraschung kam dann mit Nicky. Nicky hatte sich verspätet und kam eine Stunde später am Haus von Shane’s Eltern an. Neben ihm lief ein kleines fast zweijähriges Mädchen. "Molly!!!" , rief Angie sofort und auch Molly schien sie erkannt zu haben. Sie lief auf das Bett zu und Angie nahm sie in den Arm. Sie umarmte sie ganz fest und hob sie dann ein bisschen von sich weg, um sie anzuschauen. "Bist du groß geworden, und hübsch, das hast du bestimmt von deiner Mama!", sagte Angie und blickte grinsend in Bryan’s Richtung. Bryan zog eine Schnute und schaute beleidigt an die Decke. "Hey Bry, war nur ein joke ! Molly hat die wunderschönen blauen Augen natürlich von dir, und die süßen Ohren auch." Bryan sah Molly, dann Angie an und musste grinsen. Sie spielte auch dieses mal wieder lange mit Molly, doch dieses mal sagte Nicky: "Halt Stop Angie, jetzt gehört sie mir, ich will sie auch mal haben !" Angie grinste und gab Molly Nicky. Jetzt war er seelig. Er nahm sie auf den Schoß und spielte mit ihr. Das war so süß. Er konnte sehr gut mit Kindern umgehen und es machte ihm riesig viel Spaß, das sah man ihm an!
Nun war der Tag, des Sligo Konzertes endlich da. Shane war schon früh aufgestanden, was sonst nie seine Art war und lief aufgeregt im Wohnzimmer herum. "Hey Shany, was ist los, du bist doch sonst nicht so aufgeregt." "Aber diesmal ist es was anderes, es ist meine Heimatstadt, ich freu mich so sehr, dass ich hier auftreten darf, bin aber natürlich viel aufgeregter. Weißt du was, ich nehme dich gleich mit Backstage ja ? Da kannst du dich dann vor die Absperrung stellen, da steht Gil auch immer und die Securitys auch." "Echt, ist ja cool. Danke!" Sie gab ihm ein Kuss auf die Wange und ging dann ins Bad. Sie hatte sich langsam daran gewöhnt, dass Shane immer da war. Sie konnte es zwar immer noch nicht glauben, dass das ihr wirklich passiert war und sie konnte es auch nicht begreifen. Nur mit einem wurde sie nicht fertig. Sie liebte Shane immer noch, genauso wie am ersten Tag und sie würde ihn auch immer lieben, das wusste sie, aber er liebte sie ja nicht. Aber er war immer da. Immer. Immer, wenn sie ihn brauchte, war er da, wie ein Bruder. Aber sie wollte ihn nicht als Bruder haben. Sie wollte, dass er sie liebt, aber das würde er nie tun und sie hatte auch nie eine Hoffnung gehabt. Aber, dass auch Shane sich seiner Gefühle nicht mehr sicher war, das wusste sie nicht und hätte es auch nie geahnt. Shane wusste nicht mehr, was er für Angie empfand. War es Freundschaft oder Liebe ?? Was sollte er denn tun ? Er war verlobt und war mit Gillian glücklich und plötzlich taucht dieses Mädchen auf und bringt alles durcheinander.
"Shane, jetzt komm endlich, wir warten ! Wir müssen los, wir müssen uns noch vorbereiten und umziehen!" Nicky lief durch das Haus von Shanes Eltern und war auf der verzweifelten Suche nach Shane. "Ich bin hier, ich komm sofort !", rief Shane und kam die Treppe herunter gelaufen. "Wir müssen noch schnell auf Angie warten, sie kommt gleich. Sie muss sich noch schnell umziehen." "Ich komme schon!" Angie kam die Treppe herunter. "Oh mein Gott, bist du ein Engel?", Mark bekam sein Mund nicht mehr zu. Angie hatte sich vor zwei Tagen etwas neues zum Anziehen gekauft und führte es nun den Jungs vor. Es war ein kurzer roter Jeans - Rock und ein wunderschönes Blau-glitzerndes Top, dass sie auf dem Rücken zusammengebunden hatte. Dazu hatte sie ihre langen blonden Haare noch eingedreht und sah einfach umwerfend aus. "Marky boy klapp deinen Mund wieder zu okay ?" Angie musste grinsen. Shane starrte sie an. Er konnte den Blick nicht von ihr abwenden. Er spürte, wie er sich mehr und mehr in sie verliebte. Er konnte nichts dagegen tun, er wollte es gar nicht. Sein Kopf sagte Nein, doch sein Herz.
Er konnte es ihr aber noch nicht sagen. Sie würde doch nie mit ihm zusammen sein wollen. Er wusste ja, wie sehr Angie ihn geliebt hatte. Er hatte sie ja gesehen, an dem Konzert, wie sehr sie geweint hatte. Aber nun ? Sie wohnte jetzt schon 2 Wochen bei ihm und in diesen Wochen sind die Zwei zusammengewachsen, wie Geschwister. Shane war sich sicher, dass die Liebe von Angie zu ihm erloschen war.
"Shane, jetzt guck nicht so, sondern pack diese Schönheit in dein Auto und lass uns dann bitte endlich zum Konzert fahren." , Kian war schon so aufgeregt.
Sie fuhren endlich los und kamen zehn Minuten später an. Sie liefen mit 13 Bodyguards an dem Platz entlang und steuerten geradewegs auf ein Backstage Eingang zu. Plötzlich kam eine Gruppe von Fans angelaufen und fingen an zu kreischen: "Hier sind sie, Hier sind sie, kommt alle schnell her !" Auf einmal kam eine Flut von Fans auf sie zugerannt. Sie wurden alle von den Bodyguards umringt, damit keinem was passierte. Die Fans wurden von den übrigen Bodyguards auf die Seite gedrängt, sodass die sechs passieren konnten. Doch Angies Anwesendheit, ist den Fans nicht entgangen. Nachdem sie im Eingang verschwunden waren, redeten die Fans über sie. "Wer war denn das ? Die habe ich ja noch nie gesehen ! Das war doch nicht Gillian. Hat Shane etwa eine neue Freundin ? Das kann dich nicht sein. Seht mal, da vorne kommt Gillian ja ! Sollen wir hingehen und fragen ?", fragte ein Mädchen, die schon seit fast 13 Stunden vor dem Platz saß. "Ja machen wir das, mich würde das interessieren! Außerdem können wir nicht jeden Tag mit Shanes Verlobten reden, falls sie es noch ist!" , sagte ein anderer Fan. Die zwei Mädchen standen auf und liefen zu Gillian hinüber. Bevor diese den Eingang erreichte, hatten die zwei Mädchen sie eingeholt. "Hey Gillian, können wir mal kurz mit dir reden ?" "Was gibt es denn ? Wenn ihr mich beschimpfen wollt, ich solle Shane verlassen, oder sonst irgendeinen Scheiß, dann könnt ihr gleich wieder gehen!" "Nein wollen wir nicht. Solange Shane glücklich ist, haben wir nichts dagegen und außerdem ist das nicht unsere Angelegenheit, wir kommen sowieso nie an ihn ran, außerdem bin ich Nicky Fan. Ja aber wegen was wir mit dir sprechen wollten. Wir haben vorhin Shane und die anderen reingehen sehen und da war ein Mädchen dabei. Sie lief neben Shane. Sie sah wunderschön aus. Du weißt nicht zufällig, wer das ist ? Ist das Marks Freundin oder Shanes Schwester ?" "Weder noch, aber das braucht euch nicht zu interessieren, wenn Shane es öffentlich machen will, dann wird ihr das schon früh genug erfahren. Und nun entschuldigt mich. Mein Verlobter wartet!" Arrogant, wie sie war, stolzierte sie an den beiden Mädchen vorbei, auf den Backstage Eingang zu und verschwand darin. "Mein Verlobter wartet uhhh !!!! Gar nicht arrogant, die Ziege!" Die zwei Mädchen gingen wieder zurück an ihren Platz.
Inzwischen war Gillian bei den anderen angelangt und begrüßte sie. " Hi na wie geht’s euch denn ? Hab euch schon lang nicht mehr gesehen ! Genau wie dich mein Schatz. 3 Stunden sind einfach zu lang. Wann übernachtest du eigentlich mal wieder bei mir ? Angie geht es doch wieder besser, wie ich sehe !" Sie warf einen herablassenden Blick auf Angie, legte ihren Arm und Shanes Hals und küsste ihn triumphierend. Sie wusste, dass Angie sehr viel für Shane empfand. Sie wusste es, seitdem sie gesehen hatte, wie Angie Shane ansah. Sie wusste, wie sich das anfühlte. Was sie aber nicht wusste, ist, dass Shane sich auch in Angie verliebt hatte. Und das war nicht nur irgendeine Phase, das ist ihm klar geworden. Als sie in ihrem Super Outfit die Treppe runter kam, da wusste er, wie sehr er sie liebte. Es hatte schon damals im Tourbus angefangen, aber da wollte er es nicht wahrhaben. Er hatte gedacht, er würde sie nie wieder sehen. Doch dann stand sie aus heiterem Himmel in ihrem Abteil im Flugzeug. Was sollte er machen ? Er konnte sich nicht dagegen wehren. Und als er sah, wie Angie mit Molly spielte, war es um ihn geschehen. Er liebte Kinder so sehr und dann sah er, wie Angie mit der Kleinen spielte, wie ihre Augen strahlten, als sie Molly auf dem Arm hielt. Er konnte es einfach nicht vergessen. Er liebte Gillian ja auch, aber nun auf eine ganz andere Weise. Gillian war hübsch, sie war auch nett, aber Shane hielt sie für etwas oberflächlich und nun hatte er es ja auch gesehen. Er hatte gespürt, wie Gillian ihn geküsst hatte. Es war kein Kuss, weil sie ihn so vermisst hatte, nein, es war ein Kuss, um Angie weh zu tun. Und das konnte er nicht ertragen. Er sah, wie das funkeln in Angies Augen erloschen, in dem Moment, als Gillians Lippen die seinen berührt hatten. "Gil, hör auf jetzt, ich muss mich noch ein bisschen konzentrieren, bevor ich auf die Bühne gehe. Ihr zwei könnt euch doch schon mal auf eure Plätze gehen. Das sind die Besten überhaupt. Gillian zuckte nur ahnungslos mit den Schultern und ging dann mit Angie hinaus. "Na bist wohl ganz schon verliebt in Shane he?" , sagte Gillian zu Angie " Wie kommst du darauf ? Wieso sollte ich in Shane verliebt sein ? Nur weil ich bei seinen Eltern wohne, heißt es noch lange nicht, dass ich ihn liebe." Angie hatte so energisch gesprochen und ist dabei rot geworden, wie eine Tomate, dass Gillian sofort wusste, was los war. "Du brauchst es nicht zu leugnen, dir glaube ich sowieso nicht, aber rechne dir ja keine Chancen bei ihm aus. Shane gehört mir und er liebt mich, hast du das verstanden ?" Angie nickte traurig und stellte sich auf ihren Platz. Der Platz war einfach nur super. Man sah von dort aus alles. Sie standen zwischen Bühne und Absperrung. Dort standen auch die Bodyguards. "Hier stand ich schon oft, das ist mein Stammplatz hier, für mich ist es ganz normal, hier zu stehen!", sagte Gillian. Doch für Angie war es eine völlig neue Erfahrung, beim letzten Konzert, stand sie hinter der Absperrung und hätte alles getan, hier zu stehen. Und nun stand sie hier. Für sie war das alles wie in einem Traum, abgesehen von Gillian. "Oh die Fans dürfen rein. Vorsicht jetzt geht es los. Alle, die dich hier stehen sehen, werden dir Löcher in den Bauch fragen, aber für mich ist das ganz normal, ich werde hier immer vollgequatscht !" , Gillian drehte sich um und sah, wie die Fans herein stürmten. Auch Angie drehte sich um. Ihr wurde ganz flau im Magen. Was sollte sie denn sagen, wer sie ist ? Sie kann doch nicht sagen, ein Bekannter von Shane ! Oder doch? Naja ich sag erst mal einfach gar nichts. Und das tat sie dann auch. Die Fans, die ganz vorne standen, fragten und fragten, aber dann fing die Show an und alle konzentrierten sich auf die fünf süßen Jungs auf der Bühne. "HI SLIGO !!! Wir sind so happy endlich mal hier auftreten zu dürfen. Das war unser größter Traum. Seid alle auch gut drauf ?" , Shane begrüßte die Menge. Lautes Gekreische war die Antwort. "Wie die meisten schon bemerkt haben, steht heute noch jemand vor der Absperrung, nicht nur meine reizende Verlobte Gillian, sondern auch eine Wunderschöne Frau, namens Angie. Angie komm doch mal bitte rauf zu uns !" "Was ich?" , formte Angie mit den Lippen, denn sie brachte kein Ton raus. Shane nickte. Zwei von den Bodyguards hoben sie auf die Bühne und nun sah Angie, wie viele Menschen hier waren. Es waren Tausende, sie wusste nicht wie viele. "Also das ist Angie, meine neue Mitbewohnerin. Sie stand einfach so vor meine Tür und ist nicht mehr gegangen. Ich habe sie so in mein Herz geschlossen. Sie ist für mich wie eine Schwester, also begrüßt sie bitte sehr herzlich in unserer Westlife - family ! Sie gehört genauso dazu, wie ich oder Nicky oder Bryan !!!" Ein riesiges Geschrei erhob sich und Angie konnte ihren Namen hören. Sie war so gerührt, dass ihr Tränen in die Augen traten. Sie wusste nicht was sie tun sollte, doch Shane wusste es. "So Angie und du wirst uns jetzt bei unserem nächsten Lied unterstützen! Unser nächstes Lied heißt Tonight!" "Oh nein bitte nicht Tonight, weißt du nicht mehr, wie sehr ich da geweint habe ?", flüsterte Angie zu Shane. "Ja weiß ich, also geht dir das Lied sehr nahe und deshalb möchte ich es mit dir singen!" "Aber ich kann doch gar nicht singen, die lachen mich doch alle aus !" "das werden wir schon sehen!", sagte Shane und drückte ihr ein Mikrofon in die Hand und Bryan fing an zu singen. Bei dem Refrain gab sich Angie einen Ruck und sang mit. Auch bei Shanes Strophe sang sie mit und wurde zusehens mutiger. Plötzlich hörte Shane mitten in seiner Strophe auf und Angie sang alleine. Sie merkte es nicht, sie war so vertieft, dass sie es gar nicht bemerkt hatte. Erst als die anderen bei dem Refrain wieder mitsangen, hatte sie es bemerkt und bekam einen roten Kopf und fing fast an zu weinen. Ihr war das so peinlich. Doch Shane ging zu ihr und flüsterte ihr ins Ohr: "Du hast wunderschön gesungen, ich hätte nie gedacht, dass du eine so wunderschöne Stimme hast. Willst du nicht mal mit uns ein Duett oder eher ein Sextett aufnehmen ? Spaß beiseite, wenn du willst, kannst du wieder runter." Angie gab Shane ein Kuss auf die, Wange, was den Fans nicht verborgen blieb. Sie klatschten und kreischten.
Angie stieg wieder runter, und stellte sich an ihren alten Platz. Die ans, die sie vorher gelöchert hatten, riefen sie und Angie ging zu ihnen hinüber. "Hey du bist ja voll nett und singen tust du auch noch total geil ! Ich fände es tausend mal besser, wenn du Shanes Freundin wärst. Hast du Gillian schon mal singen gehört ? Grausam! Man sieht sofort, dass ihr zwei ein wunderschönes Paar wärt. Du liebst ihn stimmts ? Man siehts dir an. Als du ihm den Kuss auf die Wange gegeben hast, haben deine Augen richtig gestrahlt. Ich kenn dich zwar nicht, aber ich finde dich super sympatisch!" Angie war überwältigt, von dem, was sie gerade gehört hatte. "Vielen Dank, du weißt gar nicht, was mir das bedeutet!" Angie umarmte sie kurz und ging wieder zu ihrer netten Begleitung. Sie sahen sich den Rest vom Konzert an und gingen danach wieder Backstage. "Hey das Konzert war einfach einsame Spitze, aber musstest du mir so einen Schock verpassen und mich auf die Bühne holen ? geht’s dir zu gut oder was ?" Angie schlug Shane freundschaftlich gegen die Schulter. "Hey Angie, ich wusste gar nicht, dass du so geil singen kannst, du machst uns ja Konkurrenz!", sagte Bryan mit voller Bewunderung. "Ach mit euch kann ich doch in hundert tausend Jahren nicht mithalten. Ihr seid die besten !" "So gehen wir jetzt feiern oder wollt ihr lieber nach Hause?", fragte Mark. "Also ich möchte gerne mit Gina feiern !", sagte Nicky. " Und ich mit Jodie!", sagte Kian. Bryan wollte unbedingt zu Kerry, Lilly und Molly. Und Mark wollte lieber zu seiner Familie. "Und was machen wir ? Mein Schatz ?", fragte Gillian Shane. "Ich würde sagen, du fährst nach Hause oder machst was mit deinen Freundinnen, weil ich muss unbedingt mit Angie reden, ich komm dann später zu dir einverstanden ?" "Ja ok, aber versetz mich nicht!" Gillian schien etwas sauer zu sein und verließ den Raum.
Shane und Angie fuhren nach Hause und setzten sich dann in Shane’s Zimmer. "Was willst du denn so wichtiges mit mir bereden, das keine Zeit hat?", fragte Angie ganz neugierig. "Ich weiß einfach nicht, wo ich anfangen soll!" Shane musste es ihr jetzt einfach sagen, egal, was sie dazu sagen würde. Er konnte es nicht mehr länger für sich behalten. Seine Gefühle für Angie wurden immer stärker und die Gefühle für Gil immer weniger. Er musste Gil nur mit Angie vergleichen und er wusste, mit wem er lieber zusammen sein mochte. Angie war so ganz anders als Gil. Angie war für ihn einfach perfekt. Sie war wunderschön und trotzdem natürlich. Sie war witzig, liebte Pferde und Kinder. Sie brachte jeden zum Lachen und als er sie heute singen gehört hatte, da wusste Shane, dass er nie wieder mit einer Anderen zusammen sein wollte. Vor ein paar stunden auf der Bühne, hätte er fast zu weinen angefangen, weil sie ihn mit ihrem Gesang mitten ins Herz getroffen hatte. "Am besten am Anfang !", sagte Angie und riss Shane damit aus seinen Gedanken.
"Ja ähh. Also ich muss dir was sehr wichtiges sagen, es ist mir jetzt egal, was du sagst, aber es muss einfach raus." Shane rutschte noch ein stück näher an Angie heran und sah ihr tief in die Augen. "Angie, ich hab mich hoffnungslos in dich verliebt. Ich kann nicht anders. Es ist einfach passiert, ich liebe dich, mehr, als du dir vorstellen kannst." Angie sprang wütend auf und sah Shane an. "Wie kannst du es wagen, so einen gemeinen Scherz zu machen ? Du weißt ganz genau, wie sehr ich dich liebe, dass es mir verdammt weh tut, dich mit Gillian zu sehen und dann sagst du so was. Sag mal spinnst du? Weißt du eigentlich, wie weh das tut?" Angie zeigte Shane den Vogel und rannte schluchzend aus dem Haus. Shane wusste nicht, was er machen sollte. Es war doch die Wahrheit gewesen. Warum glaubt sie mir nicht? Ich hab sie doch nicht verarscht, Ich liebe sie doch wirklich! Nun wusste er, was er zu tun hatte, er musste hinterher. Er stand auf und rannte hinterher. Angie rannte durch den Garten auf die Straße. Sie weinte so sehr, dass sie das herankommende Auto nicht sah. "Angie pass auf!" Shane hatte es gesehen, doch es war zu spät. Angie sah auf und sah das Auto auf sich zufahren. Der Autofahrer konnte nicht mehr bremsen. Angie war so starr vor schreck, dass sie sich nicht mehr rühren konnte. Angie wurde von dem Auto erfasst. Sie wurde von der Wucht des Aufpralls in die Luft geschleudert und schlug dann ein paar Meter weiter auf dem Boden auf und blieb reglos liegen. Shane rannte zu ihr. Er sah sie an. Sie hatte die Augen geschlossen, ihr Mund war Blutverschmiert. Es sickerte Blut auf den Boden. Sie hatte eine schwere Kopfverletzung und sie atmete nur noch schwach. "Angie bitte, verlass mich nicht, nicht so ! Ich liebe dich doch!" Shane fing hemmungslos an zu schluchzen. Er setze sich zu ihr und hielt ihre Hand. Der Autofahrer stieg aus und kam hergerannt. "Es tut mir so furchtbar leid, aber ich konnte nicht mehr bremsen, oh mein gott lebt sie noch?" "Ich weiß es nicht du Idiot, konntest du nicht ein bisschen langsamer fahren ? Ruf einen Krankenwagen, verdammt noch mal und zwar schnell, sie stirbt sonst!" "Ich hab schon den Arzt gerufen, er kommt sofort. Shane weinte, er konnte sich nicht beruhigen. Er redete die ganze Zeit auf Angie ein, doch er wusste nicht, ob das irgendeine Wirkung hätte. Sie hörten die Sirenen des Krankenwagens. Sie näherten sich. Er sah den Krankenwagen heran fahren. Ein Arzt und ein Sanitäter stiegen aus und kamen sofort hergerannt. "Oh mein Gott was passiert?", fragte der Arzt und fing sofort an, Angie notdürftig zu versorgen. "Das Arschloch da, hat sie einfach angefahren, nur weil er wahrscheinlich sturzbetrunken ist!", schrie Shane wutentbrannt. "Ich habe nicht getrunken und was kann ich dafür, wenn sich diese blöde Kuh einfach mitten auf die Straße stellt. Das war zuviel für Shane. Er ging auf den Typ los und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Er schlug auf ihn ein, doch auch Shane bekam einen heftigen Schlag ins Gesicht. Shane wollte weiterprügeln, doch der Sanitäter zog ihn von ihm runter und hielt ihn fest. "Das hat doch keinen Sinn, sie können jetzt eh nichts mehr ändern, am besten sie fahren mit ins Krankenhaus." "Ja ich muss mit, ich lasse Angie niemals alleine. Shane stieg zu Angie in den Krankenwagen. Angie lag auf der Trage und hatte die Augen immer noch geschlossen. Die Tür schloss sich und sie fuhren so schnell sie konnten ins Krankenhaus. Dort wurde sie sofort in den Operationssaal gebracht. Shane stand verloren im Gang des Krankenhauses herum und ließ sich schließlich auf einen der Stühle fallen. Er fing an zu weinen. Es war alles seine Schuld, dachte er. Warum habe ich sie nicht festgehalten, warum hab ich sie nur gehen lassen, in dem Zustand wie sie war? Ich bin an allem Schuld. Plötzlich klingelte sein Handy. Er überlegte, ob er rangehen sollte. Dann entschied er sich, hinzugehen. Was ist, wenn sie sich sorgen um mich machen ? "Hallo?" "Shane? Hey wo bist du denn? Wir waren doch verabredet. Wo ist Angie, die ist auch nicht aufgetaucht? "Ich bin im Krankenhaus, es ist was schreckliches passiert!" "Oh mein Gott, was ist denn passiert ?", Nicky am anderen Ende der Leitung war ganz durcheinander. "Das erzähle ich euch später, aber kann bitte eine von euch vorbeikommen, ich schaff das nicht alleine." "Natürlich kommen wir, du bist im General Hospital oder ?" "Ja bin ich, vor der Intensivstation." "Okay wir kommen!" "Hey aber bitte, kommt nur ihr vier, andere könnte ich jetzt nicht ertragen." "Okay, wir sind sofort da, rühr dich nicht vom Fleck!" Nicky legte auf. "Hey Jungs, auf geht’s, wir müssen zu Shane ins Krankenhaus. Es ist was passiert, er braucht uns." "Hey was ist passiert?", fragte Mark völlig erschrocken. "Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass es Shane ziemlich scheiße geht und wir ihm jetzt beistehen müssen, also los auf geht’s!" Sie standen auf und fuhren sofort ins Krankenhaus. Sie fanden Shane, auf dem Stuhl sitzen. Er war am Ende. Seinen verweinten Augen starrten ins Leere. Das Strahlen in seinen Augen, das sonst immer zu sehen war, war völlig erloschen. "Hey Shane, da bist du ja! Oh Gott, wie siehst du denn aus? Was ist passiert? Jetzt sag schon!" Shane, der seine blutende Nase bis jetzt gar nicht bemerkt hatte, nahm sich erst einmal ein Taschentuch und wischte das Blut weg. "A..A.Angie ! Sie ist .. sie ist angefahren worden! Sie wird gerade operiert. Es ist so schrecklich, ihr hättet sie sehen sollen. Alles voller Blut und wie sie dalag, wenn sie.." Er brach ab. Er wollte nicht daran denken, aber was ist, wenn sie es nicht schafft? "Shane sie wird nicht sterben. Sie ist stark und sie wird kämpfen!" Nicky nahm Shane in den Arm und Shane schluchzte. "Aber wie ist das denn passiert, ich dachte, ihr wolltet was wichtiges besprechen!", sagte Mark aufgebracht. Man merkte ihm an, dass auch er Angie sehr ins Herz geschlossen hatte, denn auch er hatte Tränen in den Augen. "Ja wir haben auch geredet. Ich habe ihr gesagt, wie sehr ich sie liebe und dass ich für immer mit ihr zusammen sein will, und mit niemand anders. Da ist sie aufgesprungen und hat mich angeschrien, sie sagte, ich solle sie nicht so verarschen, und ich wüsste doch genau, wie sehr sie mich liebt und das so ein Scherz nicht witzig sei. Dann ist sie weinend rausgerannt und hat auf die Straße nicht geachtet und... und dann kam dieser Idiot angerauscht und hat sie einfach über den Haufen gefahren." Wieder fing er an zu weinen. "Und woher hast du deine blutende Nase und dein Blaues Auge ?", fragte Bryan. "Ich habe diesem Typ eine auf die Fresse gehauen!" "Hey Shane, wollen wir nicht lieber heimfahren, du kannst doch hier eh nichts machen." Kian wollte ihn schon nach draußen zerren, aber Shane sagte: " Ich bleibe hier. Ihr könnt ja gehen, aber ich bleibe hier und wenn es Wochen sind." "Okay, dir ist ja sowieso nicht zu helfen!", sagte Bryan. "Bry, jetzt stell dir mal vor, Kerry wäre das passiert, dann würdest du doch auch Tag und Nacht bei ihr bleiben wollen oder nicht?" "Natürlich würde ich bei ihr bleiben wollen, ich würde ihr nicht von der Seite weichen. Ich versteh dich." "Ja eben, ihr könnt ja nach Hause fahren, das wär glaub ich auch besser, es ist meine große Liebe und ich werde bei ihr bleiben, egal was passiert." "Okay Shany, aber wenn was ist, dann rufst du uns sofort an ja?" "Klar Kian, mach ich!" "Ich bleibe aber hier, ich kann dich nicht alleine lassen!" Hey Mark das ist aber nicht nötig!" "Aber ich möchte es gerne und ich möchte auch bei Angie sein, ich hab sie so in mein Herz geschlossen!" Shane umarmte Mark und bedankte sich bei ihm. Die anderen umarmten Shane kurz und gingen dann bedrückt nach Hause. "Und was machen wir jetzt ? Soll ich uns einen Kaffee holen?" "Ja mach das Mark, den könnte ich gut gebrauchen." Mark stand auf und holte Kaffe. Er kam mit zwei Pappbechern zurück und drückte Shane einen in die Hand. Sie warteten und warteten. Inzwischen war es schon sieben Uhr morgens. Shane fand, das war ein gutes Zeichen. Wenn sie immer noch operieren, heißt es, sie ist noch am Leben, "Andererseits aber heißt es, dass sie sehr schwer verletzt sein muss!", sagte Mark. "Hey Mark schau mal, die Tür geht auf. Oh Gott bitte, lass sie noch am Leben sein! BITTE !" sie standen auf und sahen, wie ein Bett heraus geschoben wurde. Im Bett lag "Angie, oh mein Gott, wie geht es ihr denn?" Shane war ganz aufgelöst. "Wer sind Sie denn, wenn ich fragen darf." Der Arzt musterte Shane und Mark und sagte dann schließlich: " Natürlich weiß ich wer Sie sind, Sie sind Shane Filan und Mark Feehily von Westlife, nicht wahr?" "Ja sind wir und das ist eine sehr enge Freundin von mir, fast meine Schwester, bitte sagen Sie mir, wie es ihr geht!" "Okay, also ihr geht es den Umständen entsprechend gut, aber lassen Sie uns das bitte auf dem Zimmer klären und nicht hier auf dem Gang." Der Arzt schob das Bett in ein Zimmer auf der Intensivstation und bat, dann Shane, sich zu setzen. Mark musste draußen warten. "Also, sie hat vier gebrochene Rippen, eine schwere Gehirnerschütterung, es ist mir ein Rätsel, wie sie das geschafft hat, bei diesem Aufprall sich nicht den Schädel zu brechen. Na ja auf jeden Fall hat sie noch einen Gebrochenen Arm, aber das schlimmste sind die inneren Blutungen. Wir konnten sie nicht ganz stoppen und im OP ist sie uns fast weggestorben, wir haben es gerade noch geschafft. Und das, was ich ihnen jetzt sage, wird sie bestimmt nicht aufheitern, aber sie wollen die Wahrheit wissen oder?" "Ja will ich! Sie wird doch nicht etwa..?" "Das wissen wir noch nicht, aber sie ist vorhin ins Koma gefallen und wir wissen nicht, wann und ob sie jemals wieder aufwachen wird." " Nein, das kann nicht sein. Bitte sagen sie, dass das nicht wahr ist!!" "Leider doch, wir können nicht mehr sehr viel für die tun, den Rest muss sie alleine schaffen. Sie müssen sie regelmäßig besuchen und mit ihr reden. Das hilft den meisten Koma - Patienten, wieder aufzuwachen." Shane hatte begonnen zu weinen, er konnte es nicht glauben. Seine geliebte Angie lag im Koma und er konnte nichts für sie tun. Er war verzweifelt. Er musste sich setzen. Der Arzt lief raus und holte Mark rein. "Shane um Himmels Willen, was ist denn passiert?" Mark lief zu ihm und nahm ihn in den Arm. "Angie, Angie, sie ist ins Koma gefallen und keine weiß, ob sie je wieder aufwachen wird." Er schluchzte hemmungslos in Marks Armen. "Nein, das kann doch nicht sein, da muss man doch was machen können." Mark war auch völlig verzweifelt, ihm stiegen Tränen in die Augen. "Hey Shane, wie wärs, wenn wir jetzt mal nach Hause fahren und du dich ein bisschen hinlegst. Das war einfach zu viel für dich." "Ja okay!" Shane hakte sich bei Mark unter, denn er wusste nicht, ob er alleine aufrecht laufen konnte. Shane war am Ende, er wusste nicht, was er machen sollte. Mark stützte ihn. Sie gingen zum Auto und Mark fuhr ihn zu seinen Eltern. "Wissen es meine Eltern schon?", fragte Shane. "Nein ich glaube nicht." Sie gingen hinein und Shanes Mum kam ihm schon entgegengelaufen. "Shane Oh mein Gott, was ist passiert? Wo ist Angie, wo hast du das Blaue Auge her?" "Mum ich erklär dir alles, aber bitte, ich muss ins Bett, ich bin am Ende!" "Warte ich bring dich schnell nach oben!", sagte Mark. "Nein ich will in mein altes Bett!", sagte Shane und ging in Angies Zimmer. Mark kam hinterher und schloss dann die Tür, nachdem er sich versichert hatte, dass Shane keine Dummheiten anstellte. In dem Zustand, in dem er war, konnte alles passieren. Shane legte sich ins Bett und versuchte zu schlafen, doch erinnerte ihn alles an Angie. Alles roch nach ihr, sie roch so wunderbar. Shane ließ sich in die Kissen und fallen und schlief dann doch ein. "Mark jetzt erzähl uns bitte endlich, was los ist!", sagte Shanes Mum zu Mark. "Okay ich erzähle es euch. Also Shane hat gestern nach dem Konzert mit Angie gesprochen. Dabei ist sie wütend geworden und weinend rausgerannt. Sie achtete nicht auf die Straße und wurde angefahren. Sie wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und wurde die ganze Nacht operiert. Shane und ich saßen die ganze Nacht im Krankenhaus. Der Arzt hat uns vorhin gesagt, Angie sei ins Koma gefallen und man wüsste nicht, ob die jemals wieder aufwacht." "Oh mein Gott, das ist ja schrecklich, was sollen wir denn jetzt machen?" "Shane ist so am ende, er hat die ganze Zeit geweint. Er hat sich nämlich in Angie verliebt. Er liebt sie über alles und jetzt liegt sie im Koma." "Wir wissen, dass er in sie verliebt ist, man hat es gesehen. Immer, wenn er sie angeguckt hat, dann hat man das Strahlen in seinen Augen gesehen. Das habe ich noch nie gesehen, auch bei Gillian nicht!", sagte Shanes Mum. "Ich würde sagen, ihr lasst Shane erst mal schlafen und dann sehen wir weiter ja?" "Okay machen wir, geh du jetzt auch mal schlafen. Willst du nicht lieber hier bleiben und in Shanes Zimmer schlafen? Mir wäre es lieber, wenn du jetzt nicht mehr alleine Auto fährst." "Okay, aber könnt ihr dann bitte meine Mum anrufen und ihr sagen, dass ich heute nicht mehr komme?" "Ja machen wir. Schlaf du dich jetzt erst mal aus."
Mark ging nach oben in Shanes Zimmer und legte sich hin. Er sah ein Foto von Angie auf dem Tisch stehen. Sie sah wunderschön aus. Was wird wohl sein, wenn sie nicht mehr aufwacht? Mark wollte nicht daran denken und versuchte nun auch endlich, einzuschlafen.
Shane und Mark hatten den ganzen Tag und die ganze Nacht durchgeschlafen, was sie auch bitter nötig gehabt hatten. Sie standen beide um neun Uhr auf und frühstückten zusammen. Shane hatte zwar überhaupt keinen Appetit, aber Shanes Mum sagte, er müsse was essen und deshalb aß er eine Scheibe Toast und trank ein Glas Orangensaft. Als er fertig war, sagte er. "Ich fahre jetzt zu Angie ins Krankenhaus, ich muss schauen, wie es ihr geht!" Shane stand auf und verließ das Haus. Mark kam hinterher und sagte, er würde mitfahren. So fuhren sie zusammen ins Krankenhaus. Shane betrat das Zimmer und sah Angie in ihrem Bett liegen. Es sah so aus, als würde sie nur schlafen und jeden Moment aufwachen, doch das würde nicht geschehen, das wusste Shane. Shane ging zu ihr, setzte sich neben ihr Bett und nahm ihre Hand in seine. "Angie, es tut mir so leid! Ich wollte das nicht, ehrlich! Und ich habe nicht gelogen, ich liebe dich wirklich, und zwar mehr, als du dir vorstellen kannst. Bitte wach auf! Ich kann ohne dich nicht mehr leben. Bitte !" Shane fing an zu weinen und die Tränen fielen auf Angies Bettdecke. "Bitte Angie, komm zu mir zurück, lass mich nicht alleine. Ich bin nichts ohne dich, bitte glaub mir. Das ist die Wahrheit!" Shane weinte und hielt Angies Hand. Er wusste nicht, wie lange er da saß, doch Mark öffnete plötzlich die Tür und meinte: "Shane wollen wir dann nicht langsam mal gehen, du sitzt schon zwei Stunden bei ihr." Das ist mir egal, ich bleibe hier! Geh du nach Hause, ich brauch dich jetzt nicht mehr, mir passiert nichts mehr, ehrlich!" "Okay, aber wenn was ist," "Dann melde ich mich, ich weiß!" "okay dann ciao!" Mark wollte gerade die Tür schließen, da sagte Shane: "Hey Mark ich kann dir gar nicht sagen, wie froh ich bin, dass du da bist. Ohne dich hätte ich das nicht durchgestanden. Danke für alles!" "Hey kein Problem, dafür sind Freunde da." Mark schloss die Tür und ging. Shane blieb bei Angie sitzen und redete mit ihr. Doch sie zeigte keine Reaktion. Um 22 Uhr abends fielen Shane dann doch die Augen zu und sein Kopf sank auf Angies Bett. Am nächsten Morgen wurde er von der Krankenschwester geweckt. Ihm tat alles weh. Es war nicht sehr bequem gewesen, doch für Angie würde alles tun. Die Krankenschwester schickte ihn nach Hause, doch nach zwei Stunden war er schon wieder bei Angie. Er konnte ihr einfach nicht von der Seite weichen. Das ist wahre Liebe, dachte die Krankenschwester, als sie Shane wieder bei Angie sah. Weil Shane sowieso nicht von Angies Seite wich, stellte die Krankenschwester ein zweites Bett in Angies Zimmer auf, so konnte Shane Tag und Nacht bei Angie sein. Er ging nicht mehr weg. Er saß jeden Tag bei ihr am Bett und in der Nacht legte er sich in das Bett nebenan und nahm Angies Hand, bis er einschlief. So ging das die nächsten 4 Wochen, doch Angie wachte nicht auf. Es war, als wäre sie auf einem anderen Stern und würde Shane nicht hören. Eines Tages, in der fünften Woche, in der Angie nun schon im Koma lag, kamen die anderen 4 Jungs vorbei, um nach Angie und auch nach Shane zu sehen. Sie betraten das Zimmer und sahen, wie Shane neben Angie saß und ihre Hand hielt. Eine einsame Träne rollte Shanes Wange hinunter. "Hey Shany, na wie geht’s? wir wollten nur mal nach Angie und dir sehen.", Nicky und die anderen waren sehr besorgt um Shane, er zog sich immer mehr zurück, was auch kein Wunder war. "Mir geht’s gut, aber Angie ist immer noch nicht aufgewacht. Sie hat nicht mal eine kleine Reaktion gezeigt!" "Du Shane ich möchte dir jetzt nicht zu nahe treten oder so, aber ich würde an deiner Stelle endlich mal das mit Gillian klären, du hast ihr immer noch nicht gesagt, dass du dich von ihr trennen willst, das willst du doch oder?" "Natürlich will ich das, oder glaubst du, ich trenn mich erst von ihr, wenn Angie wieder aufwacht? Meinst du etwa, ich halte mir Gillian warm, für den Fall, dass Angie doch nicht mehr aufwacht?" "Nein so habe ich das nicht gemeint!", verteidigte sich Bryan. "Dann ist ja gut, aber ich werde jetzt zu Gillian gehen und es ihr sagen. Bleibt ihr noch ein bisschen ? Ich will nicht, dass sie so lange alleine ist." "Klar machen wir!", kam es von Kian und Mark. Shane verließ das Zimmer und machte sich auf den Weg zu Gillian. "HI mein Schatz, da bist du ja mal wieder, ich habe schon ganz vergessen, wie du aussiehst!" Gillian wollte Shane ein Kuss geben, doch Shane drehte sich weg und sagte: "Gillian, es tut mir leid, dass ich dir das sagen muss, aber ich liebe dich nicht mehr. Ich habe mich unsterblich in Angie verliebt und Angie braucht mich jetzt. Ich wollte dir das nur sagen, weil ich finde, dass das fair ist. Ich hoffe, du kannst mir irgendwann verzeihen. Ich habe dich wirklich sehr geliebt, aber ich kann nicht mehr mit dir zusammen sein!" "KLATSCH!" Gillian gab Shane eine Ohrfeige und knallte ihm die Tür vor der Nase zu. "Du feiges Arschloch, ich will dich nie wieder sehen, verschwinde!", schrie Gillian durch die geschlossene Tür. "Okay dann gehe ich jetzt, ich wollte es freundschaftlich mit dir klären, aber wenn du nicht willst. Ich liebe dich nun mal nicht mehr, und das musst du akzeptieren!", rief Shane zurück und ging wieder zu seinem Auto. Ihn wunderte es, dass es ihm nicht mehr ausmachte, wie Gillian reagiert hatte, aber er war sich seiner Gefühle 100%ig sicher.
Zur selben Zeit im Krankenhaus verabschiedeten sich Kian, Mark, Nicky und Bryan von Angie. Jeder gab ihr ein Kuss auf die Wange und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Nicky war als letzter dran. Er gab ihr ein Kuss auf die Wange und verabschiedete sich von ihr. Da hörte er, wie Angie ganz leise den Namen "Shane" flüsterte. Ganz leise, doch er war sich 100%ig sicher. Er schrie auf. "Was ist denn Nicky?", fragte Bryan. "Sie hat was gesagt, sie hat was gesagt, ganz leise, aber ich habe es gehört! Sie hat Shane geflüstert!" "Seht mal, ihre Finger, sie bewegen sich! Das ist ein gutes Zeichen! Schnell, rufen wir Shane an, er soll sofort wieder herkommen!", sagte Mark. "Ich bin schon da! Was ist denn los?" Shane war gerade zur Tür hereingekommen. "Shane da bist du ja ! Angie, sie hat was gesagt, sie hat ganz leise deinen Namen gesagt, ich habe es gehört, als ich mich von ihr verabschiedet habe. Und ihre Finger haben sich bewegt." "Nein, das gibt es doch nicht! Wirklich?" Shane lief zu ihr hin, dich sie sah aus wie immer. Sie bewegte gar nichts mehr. Shane war am Boden zerstört. Warum war er nicht dagewesen? "Hey Shane ist doch nicht so schlimm, sie wacht schon wieder auf, das war doch schon mal ein gutes Zeichen oder?" Nicky versuchte ihn zu trösten. "Ja, aber ich will, dass sie jetzt aufwacht, ich habe so Sehnsucht nach ihr. Ihr Lachen, Ihre Augen, einfach alles. Ich kann nicht mehr!" "Hey Shane, du schaffst das. Wie wäre es, wenn wir ihr was vorsingen, das hilft vielleicht!", sagte Kian. "Das ist ne gute Idee, was sollen wir denn singen?", sagte Bryan. "Tonight!" kam es ganz leise von Shane. "Natürlich Tongiht, warum sind wir nicht gleich darauf gekommen? Okay auf drei ja?", sagte Mark. Sie stellten sich alle um Angies Bett herum auf und fingen an zusingen. Alle, die auf dem Gang standen, kamen näher, um zu sehen, was dort los war.
Als Shane die zweite Strophe sang, fing er an zu weinen. Stumme Tränen rannen ihm die Wangen hinuter. Doch was war das? Angie holte plötzlich tief Luft und öffnete langsam die Augen. Shane sah es und stockte. Er konnte es nicht glauben. Er lief zu ihr hin. Er fiel ihr um den Hals und weinte, wir er noch nie geweint hatte. "Ich hab dich endlich wieder! Endlich! Ich hätte es nicht mehr ohne dich ausgehalten! Angie, ich liebe dich! Glaub es mir, ich liebe dich so sehr, dass es weh tut." Angie umarmte ihn auch und fing an zu weinen. "Shane, ich liebe dich auch, mehr als du dir vorstellen kannst. Ich weiß, dass du immer da warst. Ich habe es gespürt. Du bist meine große Liebe." Sie küssten sich. Endlich, dachte Shane und Angie dachte das Selbe.
Die anderen fingen an zu klatschen, auch die Leute auf dem Gang klatschten. Nun kam der Arzt rein und sah, dass Angie wach war. Er staunte. Er hätte es nicht für möglich gehalten, dass Angie noch einmal die Augen öffnen würde. "Willkommen zurück!" , sagte er und fing an, sie zu untersuchen. "Es ist erstaunlich, wie sich ihre Werte verbessert haben. Das ist geradezu ein Wunder. Wenn es weiter so bergauf geht, dann können sie in einer Woche nach Hause." "Wirklich? Ich darf sie mitnehmen?" Shane war außer sich vor Freude. Er konnte es nicht glauben. Seine Angie war endlich aufgewacht und sie liebte ihn auch. Jetzt konnte nichts mehr schief gehen.
Angies Zustand verbesserte sich von Tag zu Tag und tatsächlich, nach einer Woche durfte sie aus dem Krankenhaus. Shane holte sie ab und sie gingen langsam hinaus. Sie war immer noch wackelig auf den Beinen, was auch kein Wunder war. Sie lag 6 Wochen lang im Bett.
Shane sperrte die Tür vom Haus seiner Eltern auf und trat ein. Angie kam hinterher und Mae rannte sofort auf sie zu. "Angie, da bist du ja wieder! Endlich, wir haben uns solche Sorgen gemacht, vor allem Shane. Du hättest ihn mal sehen sollen!" "Sorry mein Schatz, dass ich dir so viele Sorgen bereitet habe!" Angie gab Shane einen Kuss auf die Nasenspitze und lächelte. "Hab ich da was verpasst? Seid ihr etwa zusammen?", fragte Peter. "Und ob wir das sind, und zwar für immer und ewig, nicht wahr meine Süße?" "Ja für immer und ewig!" Sie küssten sich.
"Seid ihr ein süßes Paar!" Kian stand in der Tür und hatte alles gesehen. "Hey Ki, na wie geht’s ? Wie siehts denn eigentlich aus mit unserem Urlaub? Wann müssen wir wieder ran?" "Wir haben noch 2 Wochen frei und dann müssen wir ab ins Studio, du weißt doch, Album ? Single?" "Natürlich weiß ich das, ich wollte nur wissen, ob wir noch Zeit haben, wegzufahren.” "und können wir?", fragte Angie ganz aufgeregt. "Ja können wir, wo willst du denn hin?" "Das ist mir egal, aber können wir vielleicht einen kurzen Zwischenstop in München machen, ich möchte unbedingt meine beste Freundin wieder sehen!" "ja klar können wir, aber willst du nicht zu deiner Mutter auch?" "Nein will ich nicht, die behält mich nur wieder bei ihr und ich will nie wieder weg von dir!" "Musst du ja auch nicht, aber ich denke, ein kurzer Besuch, ist nicht verkehrt!" !Aber wenn sie mir sagt, ich soll dableiben? Was ist, wenn sie die Polizei ruft? Da kannst du dann auch nichts machen, auch wenn du mein Freund bist, da müsstest du schon mein Verlobter oder Mann sein!" "Okay, willst du mich heiraten?" Shane holte einen Ring aus seiner Tasche und kniete vor ihr nieder. "Ich wollte dir den Antrag eigentlich im Urlaub machen, aber wenn das so ist, dann frage ich dich jetzt: Angie mein größter Schatz auf dieser weiten Welt, willst du meine Frau werden?" Angie stand da und wusste nicht, was sie machen sollte. Doch dann begannen ihre Augen zu strahlen und sie sagte "JA natürlich will ich! Ich liebe dich!" Shane steckte ihr den Ring an den Finger, hob sie dann auch und wirbelte sie durch die Luft. Auch seine Augen strahlten. "Weißt du, dass du mich zu dem glücklichsten Menschen der Welt machst?", sagte Shane und küsste seine Angie. "du kannst nicht glücklicher sein, als ich." "Doch kann ich" "Nein kannst du nicht!" Eine Zeit lang stritten sie darum, wer denn glücklicher sei. Sie einigten sich auf ein Unentschieden. Plötzlich hörten sie klatschen. Sie sahen sich um und merkten, dass nicht nur Kian und Shanes Eltern da waren, es standen auch die anderen 3 Jungs in der Tür. Kerry, Lilly, Molly und Gina waren auch dabei. Sie wollten Angie zu Hause willkommen heißen und nun hatten sie den wunderschönen Heiratsantrag live miterlebt. "Ist das süß, Ich wünsche auch alles Gute!" Kerry lief zu Angie hin und umarmte sie, auch Shane wurde von ihr umarmt. Die anderen machten es ihr nach und Angie war so glücklich, wie noch nie in ihrem Leben.
"So mein Schatz, jetzt müssen wir aber unsere Reise planen. Du hast gesagt, München Stopp? "Ja habe ich, müssen wir jetzt auch zu meiner Mutter fahren?" "Ja fahren auch zu deiner Mutter!" "Und was machen wir, wenn sie mich dabehalten will?" "Dann reden wir mit ihr und wenn sie es nicht einsieht, dann nehme ich dich einfach wieder mit!" "Okay so machen wir das!" Angie grinste.
Am nächsten Morgen sollte es schon losgehen. Sie war so aufgeregt. Endlich mal wieder nach Deutschland. In ihre alte Heimat, denn dort fühlte sie sich schon lange nicht mehr zu Hause. Ihr zu Hause war in Irland, In Sligo, bei Shane. Und sie wollte nirgends anders mehr sein.
"Angie kommst du jetzt? Wir müssen los, wir verpassen sonst unseren Flieger!" "Ich komme!" "WOW, ist das meine Angie?" Angie kam die Treppe runter. Sie hatte ein wunderschönes schwarzes Sommerkleid an, dazu eine silberne Kette und die passenden Ohrringe dazu. Sie hatte sie von Shane geschenkt bekommen. Und natürlich der wunderschön schimmernde Verlobungsring mit einem weißen Diamanten. Angie hatte ihre Haare wieder eingedreht und sah einfach nur phantastisch aus. "Ja das ist sie und sie möchte jetzt losfahren!" "Okay dann steigen Sie ein meine Dame!" Sie standen draußen vorm Haus und Angie stieg in Shanes Auto. Shane stieg auch ein und sie winkten noch mal Shanes Eltern, die an der Tür standen. Dann fuhren sie los. Am Flughafen angekommen, brachten sie erst mal ihr Gepäck weg und dann kamen sie auch schon. DIE FANS. Angie hatte sich das schon gedacht. Sie hatten Shane erkannt und rannten kreischend auf ihn zu. Shane gab bereitwillig Autogramme und sagte dann schließlich: "Sorry, ich muss aber jetzt weg. Meine Verlobte und ich fahren in Urlaub." Er nahm Angies Hand und zog sie davon. Die Fans schauten ihnen hinterher. "Das war doch nicht Gillian oder ?", sagte das eine Mädchen. "Nein das war sie ganz sicher nicht. Hat er sich von ihr getrennt? Das wusste ich ja gar nicht! Aber war das denn nicht die Frau, die schon beim Konzert auf der Bühne war und mit Shane und den anderen gesungen hat?" "Doch das war sie, stimmt! Und wir haben auch noch mit ihr geredet und ihr gesagt, wir fänden es besser, wenn sie Shanes Freundin sein würde und jetzt?" Die Mädchen lachten und gingen. Shane und Angie waren inzwischen im Flugzeug und setzten sich in die 1.Klasse. "Shany, warum hast du den Mädchen vorhin gesagt, wer ich bin? Ich dachte, du würdest es erst noch geheim halten, dass du nicht mehr mit Gillian zusammen bist." "Nein ich will es nicht geheim halten. Du bist das wichtigste in meinem Leben und dich werde ich nie verleugnen. Außerdem möchte ich mit der ganzen Welt mein Glück teilen." "Du bist so süß, weißt du das?" "JA weiß ich", gab Shane zurück und grinste. "Ich liebe dich mein kleiner Dieb!" Sie küsste ihn. "Warum Dieb?", fragte Shane. "Ja kannst du mir verraten, wer mein Herz sonst geklaut haben könnte, wenn du es nicht warst?" Angie lachte und Shane musste mitlachen.
Flugzeug erhob sich und Angie wurde zusehend nervöser, je näher sie dem Ziel kamen. Schließlich landeten sie in München und sie stiegen aus. Shane und Angie suchten sich ihre Koffer und Shane mietete einen Wagen. Dann müssten sie nicht mit dem Zug fahren müssen. Sie stiegen in das Auto ein, das in der Tiefgarage stand und fuhren los. Angie fing an zu zittern. "Hey Schatz, ganz ruhig, wir schaffen das schon." "Ja wir schaffen das, aber lass mich nicht alleine bitte!" "Ich lass dich nie wieder alleine, dich lass ich nie wieder gehen, du bist mein ein und alles und das weißt du!" "Danke mein Schatz." Sie beugte sich rüber und sie küssten sich. Nach ca. 1 ½ Stunden Fahrt, kamen sie in Angies altem Dorf an. Sie sagte Shane, wo er fahren müsse, dass sie zu Nina kamen. Sie hielten vor Ninas Haus und Angie nahm sich vor, sie ein wenig zu ärgern. Sie nahm ihr Handy heraus und wählte Ninas Nummer. Nina ging hin. "Hallo, wer ist da?" "Hi hier ist Angie, ich wollte mich mal wieder melden!" "Hey Angie, endlich hört man mal wieder was von dir! Wie geht’s dir denn? Ich würde dich am liebsten mal wieder in die Arme nehmen!" "Also mir geht es gut, sag mal bist du alleine ?" "Ja bin ich wieso ?" "Ich wollte es nur wissen, jetzt erzähl mir mal, was machst du denn so?" Während Nina Angie erzählte, was bei ihr so alles passiert war, stieg Angie aus und gab Shane leise zu verstehen, dass er ihr folgen sollte. Die zwei schlichen sich nach oben. Sie zeigte Shane, wo er stehen bleiben sollte, damit Nina ihn nicht sah. "Sag mal Nina, bist du eigentlich immer noch Westlife Fan?" "Ja und wie! Du müsstest mein Zimmer mal sehen, ich glaube, ich werde langsam so schlimm wie du, aber ich muss dir was beichten!" "was denn?" , Angie konnte es kaum noch erwarten, ihre Nina zu überraschen, aber sie riss sich zusammen. "Ich bin kein Kian - Fan mehr, ich mag jetzt Shane am liebsten, sorry, aber ich kann nichts machen!" "Hey macht doch nix nur ich muss dir immer wieder sagen, Shane gehört mir verstanden?" "Ja verstanden!" Angie konnte sich das Lachen kaum noch verkneifen. Wenn Nina wüsste, dass sie mit Shane verlobt war. Wenn sie wüsste, dass sie vor ihrer Tür steht. Wenn sie wüsste, dass sie Shane dabei hatte. "Sag mal, wo bist du eigentlich gerade?" "das sage ich dir später!" Jetzt klingelte Angie an Nina’s Tür. "wart mal kurz ich muss die Tür aufmachen." "Ja ich warte!" Nina öffnete die Tür. Sie kreischte. "ANGIIIIIIIEEEE !!!! was machst du denn hier?" Sie sprang Angie entgegen und umarmte sie stürmisch. "Ich musste dich einfach wieder sehen!" "Ja ich freu mich wahnsinnig, du siehst ja super aus. Woher hast du denn den teueren Schmuck? Und der Ring ! Oh Mein Gott, du willst mir aber jetzt nicht sagen, dass das ein Verlobungsring ist oder ?" "Doch das ist einer, ich habe in Irland mein Traumprinzen getroffen, ich habe ihn dabei, willst du ihn kennen lernen?" "Ja natürlich! Wo ist er denn?" "SCHATZ kommst du bitte her?" Plötzlich kam Shane aus seinem Versteck, ging zu Angie hin, legte seinen Arm um ihre Hüften und gab ihr einen Kuss. "Du verarschst mich doch jetzt! Das kann doch nicht wahr sein! Das ist SHANE !!!! Ich glaubs nicht, Shane steht vor meiner Tür! Oh GOTT ! NEIN, du willst doch nicht sagen, das ist dein Verlobter?" "Doch das ist er! Wir sind seit gestern verlobt, er hat sich in mich verliebt, seit ich bei euch gewohnt habe stimmts schatz?" "Ja genau, ich bin dir ganz und gar verfallen." "Ja und als du dann noch die ganzen fünf Wochen bei mir im Krankenhaus warst, da ist auch bei mir alles zu spät gewesen, du hast mich verzaubert!" Shane gab Angie einen Kuss auf die Nasenspitze. "Du warst im Krankenhaus? Warum? Was ist passiert ?" "Du könntest uns auch erst mal reinbitten!" , sagte Angie. "oh ja sorry, kommt, du weißt ja, wo mein Zimmer ist." "Was ist denn hier passiert? So kenn ich dein Zimmer gar nicht. Gefällt mir aber!" "ja mir auch!" , sagte Shane und grinste. Von den Wänden schauten ihn seine Bandkollegen und natürlich er selbst an. "Tja ist viel passiert." "Ja das kann man wohl sagen." "So und jetzt erzähl mir alles von Anfang an. Wie ist das mit euch passiert, warum wohnst du bei ihm, warum warst du im Krankenhaus, wie war es auf dem Sligo Konzert?" "Ganz langsam Nina, alles nach der Reihe!" Nun fing Angie zu erzählen. Sie erzählte ihr alles von Anfang bis Ende. Wie sie mit Westlife im Flugzeug saß, wie sie sich im Wald versteckt hatte, wie sie in dem Haus gewesen ist. Sie erzählte von ihrer Krankheit, sie erzählte, wie sich Shane um sie gekümmert hatte und wie er sie dazu überredet hatte, den Brief zu schreiben. "Ja deine Mutter hat mir von dem Brief erzählt, sie ist so am Ende, seit du weg bist!" "ja wirklich? Wir werden später zu ihr fahren, aber ich werde danach mit Shane wieder nach Irland zurück kehren, egal was sie sagt." "Okay erzählt jetzt weiter!" Angie erzählte weiter. Sie erzählte, wie sie auf dem Sligo Konzert war und wie sie hatte auf die Bühne kommen müssen uns singen. Sie erzählte, wie Shane ihr die Liebeserklärung machte und sie wütend raus rannte, und wie sie vom Auto angefahren wurde und 5 Wochen im Koma lag. Nina ging der Mund immer weiter auf. Shane erzählte, wie er sich um Angie gekümmert hatte und wie sie wieder aufgewacht war. Angie erzählte, wie sie aus dem Krankenhaus rauskam und wie Shane ihr den Heiratsantrag machte. Ihre Augen füllten sich mit Tränen, als sie es erzählte. Sie war so glücklich. "Und nun sind wir hier!", schloss Angie ihre Geschichte. "Das ist ja der Wahnsinn, ich glaub das nicht! Aber ihr werdet mich doch zu eurer Hochzeit einladen oder?" "Ja natürlich, nur meine Trauzeugin kannst du nicht werden, das hab ich schon jemanden anders gefragt!" "Wen denn?", fragte Shane ganz neugierig. "Ja Kerry, wen sonst! Gillian ganz bestimmt nicht! Stehst du heute ein bisschen auf der Leitung mein Schatz?" "Nein eigentlich nicht, aber wann hast du sie denn gefragt?" "Ja gestern, als sie mit Bry, Lilly und Molly da war." "achso ja okay!" "Und wer wird dein Trauzeuge?" "Mark! Er hat mir so sehr geholfen, als du im Krankenhaus warst. Ohne ihn hätte ich das nicht durchgestanden."
"Okay, dann hätten wir das auch geklärt. Aber wir müssen jetzt echt los. Ich muss zu meiner Mutter!" "Okay, aber kommt ihr noch mal vorbei, bevor ihr wieder fahrt?" "Ja machen wir, bis später Süße!" "Bye Nina", sagte Shane und die Beiden gingen nach draußen und fuhren davon.
Nina konnte das alles nicht glauben. Sie setzte sich auf ihr Bett und dachte nach.
Angie und Shane kamen am Haus von Angies Mutter an. Angie wurde plötzlich sehr nervös. "Hey Schatz, ich bin bei dir, du brauchst keine Angst haben!" "Danke, ohne dich würde ich das nicht schaffen." Sie gingen zur Haustür und klingelten. Sie mussten kurz warten und dann öffnete Angies Bruder. "Hey Andreas, dich habe ich schon so lange nicht mehr gesehen, komm her!" Angie öffnete die Arme und ihr kleiner Bruder lief auf sie zu und schmiss sich in ihre Arme. "Angie wo warst du? Mama und ich waren ganz traurig." "Ich bin ja wieder da, aber ich kann nicht lange bleiben! Wo ist denn Mama?" "Mamaaaaaa, komm schnell Angie ist wieder da!" Andreas lief in die Wohnung und Angie lief mit zittrigen Knien hinterher. Shane kam langsam hinterher. "Mama?" Angies Mutter saß auf der Couch. Sie sah verweint aus. Sie hob den Kopf und sah Angie. "ANGIE, da bist du ja wieder ! Weißt du, was ich mir für Vorwürfe gemacht habe? Es tut mir alles so leid. Komm her mein Kind!" Angie ging auf ihre Mutter zu und sie umarmten sich. Ihre Mutter fing an zu weinen. Angie fing auch an. Sie ließen sich los und ihre Mutter sagte: "Angie bitte sag mir, wo du warst? Ich möchte alles wissen, und wer ist denn der junge Mann, den du mitgebracht hast?" "Also Mama, darf ich dir vorstellen, das ist Shane Filan mein Verlobter, Shane, das ist meine Mutter!" Shane ging auf sie zu und schüttelte der verwirrten Frau die Hand und begrüßte sie. "Dein Verlobter? Hab ich das richtig gehört? Du bist verlobt?" "Ja bin ich, sieh her!" Sie zeigte ihrer Mutter den wunderschönen Verlobungsring. "Oh mein Gott, meine Tochter ist verlobt!" Angie machte sich auf ein Donnerwetter gefasst, doch... "Ich freu mich so für dich, wann wird denn geheiratet, bin ich auch eingeladen?" "oh Mama!" Sie fiel ihrer Mutter um den Hals und weinte. Sie war so glücklich, dass ihre Mutter es so gut aufgefasst hatte. Sie war so glücklich, dass wieder alles in Ordnung war. "Mama ich muss dir aber sagen, dass ich wieder mit Shane zurück nach Irland fahre. Wir haben gerade angefangen, ein Haus zu bauen. Es wird wunderschön. Aber natürlich wirst du zu unserer hochzeit eingeladen!" "Ich dachte mir schon, dass du wieder zurück willst, aber ich werde dir keine Steine in den Weg legen. Werde glücklich! Ich hab vieles gut zu machen! So jetzt erzähl mir aber mal, was du so gemacht hast! Wie ist es dir ergangen? Ich will alles wissen!" Und Angie erzählte die Geschichte heute zum zweiten mal. Als Angie erzählte, dass sie fünf Wochen im Koma lag, fing ihre Mutter an zu weinen. "Hey Mama ist doch alles gut, mir geht’s gut und ich bin so glücklich wie noch nie!" "Ja okay, geht schon wieder, erzähl weiter!"
Und Angie erzählte die Geschichte bis zum Schluss. "Da hast du aber viel durchgemacht und ich bin an allem Schuld! Es tut mir so leid!" "Mama ist okay, ich habe dir schon längst verziehen!" Sie umarmten sich noch einmal und dann sagte Angie, dass sie jetzt weiter müssten. Der Flieger nach Irland wartet nicht. Sie wollten noch ein paar Tage durch Irland reisen. Shane wollte Angie unbedingt "Seine" Insel zeigen und natürlich Angies neues zu Hause.
Sie verabschiedeten sich und fuhren dann noch mal kurz zu Nina, um ihr auf Wiedersehen zu sagen und fuhren dann wieder zum Flughafen.
Angie war mehr als glücklich, sie stieg in den Flieger ein und nach einer halbe Stunde war sie an Shanes Schulter angelehnt, eingeschlafen.
"Hey Schatz aufwachen ! Wir sind gelandet!" Shane stupste Angie sanft an und sie öffnete ihre Augen langsam. "Was ist denn los ? Oh bin ich etwa eingeschlafen?" Angie lächelte verlegen und wurde rot. "Ja mein Schatz du hast geschlafen, wie ein Engel, ich wollte dich nicht wecken!" Angie und Shane schnallten sich ab und stiegen aus dem Flugzeug aus. Sie waren wieder in Dublin gelandet. Es war schon sehr spät und sie beschlossen, nachdem sie ihr Gepäck geholt hatten, sich ein Hotel zu suchen. Sie stiegen in Shanes Auto ein und fuhren zum nächsten Hotel. Sie stiegen aus und gingen erst einmal an die Rezeption um zu fragen, ob noch ein Zimmer frei ist. "Entschuldigen Sie, wir hätten gerne ein Zimmer für heute Nacht. Haben Sie noch etwas frei?" erkundigte sich Shane. "Ja natürlich haben wir noch etwas frei. Ein Doppelzimmer oder zwei Einzelzimmer Mr. Filan ?" Shane wunderte sich nicht, dass der Mann an der Rezeption seinen Namen kannte. In diesem Hotel hatten er und die Jungs schon oft übernachtet und die Tatsache, dass Shane zu einer der berühmtesten Band Irlands gehörte, ist ihm auch nicht entgangen. "Ein Doppelzimmer bitte, für mich und meine Verlobte." Sagte Shane grinsend und legte den Arm um seine Angie und küsste sie auf die Stirn. "Wie Sie wünschen. John, kommen Sie bitte her und tragen Sie den Herrschaften hier die Koffer auf Zimmer 2507." Ein Mann kam herüber, begrüßte sie freundlich, nahm die Koffer und lief zum Aufzug. Angie und Shane liefen ihm hinterher, doch Angie stand unentschlossen vor dem Fahrstuhl. "Was ist denn Schatz?" fragte Shane. "Ich habe riesen Angst vor Aufzügen, können wir nicht die Treppen nehmen?", bettelte Angie. "Du bist ja noch schlimmer, als Nicky und der hat ja schon riesen Schiss vor den Dingern. Komm, du steigst da jetzt mit mir ein und ich halte dich ganz fest, da kann dir nichts passieren okay ?" "Okay!" Angie stieg ein. Als sich die Türen schlossen, klammerte sie sich panisch an Shane. Er nahm sie in den Arm und strich ihr sanft über die Haare. Sie zitterte. Doch die Türen öffneten sich schon und Angie sprang heraus. "Na bitte, du hast es doch geschafft, bin sehr stolz auf dich." Shane küsste sie zärtlich. Der Mann mit ihren Koffern lief schon mal vor, blieb vor einer Tür stehen und schloss sie auf. "Bitte sehr, einen angenehmen Aufenthalt!" "Vielen Dank!" Er ging wieder nach unten und Shane und Angie gingen in das Zimmer, schlossen die Tür und ließen sich aufs Bett fallen. "Heute war so ein schöner Tag, ich habe meine beste Freundin wieder gesehen, ich hab meine Mutter wieder gesehen, ich habe mich mit ihr vertragen und ich habe meinen Traummann für immer an meiner Seite. Shane ich liebe dich so sehr, du kannst dir nicht vorstellen, was das für mich bedeutet, dich zu heiraten. Weißt du, wie oft ich von dir geträumt habe ? Die unzählbaren Tränen die ich geweint habe, die unzähligen Stunden, in denen du nicht bei mir warst ? das alles kommt mir jetzt so weit weg vor, du gehörst mir und du liebst mich ! oder?" Angie sah in seine großen braunen Augen und sie musste nur in diese wundervollen Augen schauen, die sie so verrückt machten und sie wusste, was er sagen würde. "Angie, ich liebe dich über alles, mehr als mein Leben. Ich hätte nicht gedacht, dass mir das passiert. Ohne dich bin ich überhaupt nichts mehr. Bitte verlass mich nicht ! Nie wieder ! verstehst du?" "Never Ever. I swear !" Sie gab ihm einen leidenschaftlichen Kuss und er wusste, dass Angie DIE Frau seines Lebens war und er würde sie nie wieder gehen lassen.
Am nächsten Morgen wachten sie auf und ließen sich erst mal das Frühstück ans Bett bringen. Sie frühstückten gemütlich und zogen sich an, bereit, die Insel zu erkunden. Sie gingen aus dem Hotel und stiegen in Shanes Auto und fuhren durch Dublin. Sie hielten mal hier, mal dort. Shane zeigte ihr Sachen, die sie vorher noch nicht gesehen hatte. Sie staunte. Sie liebte dieses Land mehr und mehr. Sie kam davon nicht mehr los, das wusste sie. Genauso, wie sie nie von Shane loskommen würde. Aber das wollte sie ja gar nicht. Sie war so glücklich. Dann fuhren sie ans Meer. Sie brauchten 3 Stunden bis sie endlich ankamen. Doch es hatte sich gelohnt. Der Ausblick, den man vor hier hatte, war einfach fantastisch. Es ging ein starker Wind und Angie fror. Shane merkte es sofort und nahm Angie in seine Arme, damit sie nicht fror. "Danke mein schatz!", sagte Angie und küsste ihn. Sie standen am Strand und sahen aufs Meer hinaus. Die Sonne ging unter. Es war wunderschön, zu sehen, wie der große rote Ball im Meer versank. "Shane ich liebe dich so sehr und dieses Land auch. Ich kann nicht glauben, dass das wahr ist!" "Doch es ist wahr, mein Schatz, ich bin so froh, dass es dich gibt. Manchmal glaube ich, wenn ich morgens in meinem Bett aufwache, dass das alles nur ein wunderschöner Traum war und wenn ich dann sehe, wie du mir neben mir liegst und schläfst, wie ein Engel, glaube ich erst, dass es wahr ist." Shanes Augen strahlten vor Freude, man sah ihm an, wie glücklich er doch war.
Langsam gingen sie wieder zum Auto und überlegten, wo sie denn schlafen könnten. Dann sahen die, etwas weit entfernt ein Haus stehen. Sie fuhren dort hin, und lasen auf einem Schild "Zu vermieten! Tel. 254 6923." Ich ruf an!", sagte Shane. Er wählte die Nummer und eine Frau hob ab. Sie war sehr freundlich und als sie hörte, wer dran war, sagte sie: "Ah Mr. Filan, Sie kenn ich natürlich ! ich habe eine Tochter, die ist total Westlife Fan ! Hätten sie was dagegen, wenn ich dann morgen mit ihr kurz vorbeikomme ? Sie mag Sie am aller meisten!" "Nein ich habe nichts dagegen, vorausgesetzt, Sie haben nichts dagegen, dass ich mit meiner Verlobten in ihrem Haus wohne!" "Ah Ms. Walsh haben sie auch mitgebracht ! Wie s.." " Nein nicht Ms Walsh ! Ms Walsh ist nicht mehr meine Verlobte!" "Oh entschuldigen Sie vielmals, also der Schlüssel für das Haus ist unter der Fußmatte, ich komme dann morgen mit meiner Tochter vorbei und regele dann alles mit Ihnen, ich wünsche eine gute Nacht!" "Gute Nacht und vielen Dank!" Er legte auf, nahm den Schlüssel und steckte in ihn das Schlüsselloch. Es war ein schönes Haus, mit einem Wohnzimmer, Küche, einem großen Bad und im 1. Stock waren drei große Zimmer. "Schön hier ! wollen wir hier bleiben ? es ist so schön, die Aussicht ! Wir können ausschlafen, dann zum Strand oder in die Stadt fahren." Angie war völlig begeistert. "natürlich können wir hier bleiben! Alles was meine Prinzessin wünscht!" sagte Shane und lächelte ihr verliebt zu. Angie lief auf ihn zu und er hob sie hoch. Die zwei sahen so verliebt aus und das waren sie auch.
Am nächsten Tag, ca. um 13 Uhr kam dann auch Mrs. Connor, die ihnen das Haus vermietet hatte und ihre Tochter war auch dabei. Es schien so, als ob ihre Tochter Grace nichts von Shane wusste, denn sie rief: "Mum, warum musste ich unbedingt mitkommen, ich wollte doch meine Poster in meinem Zimmer noch mal neu aufhängen." "Warts ab, das hier wird dir noch viel besser gefallen!" sagte ihre Mutter, grinste und sperrte die Tür auf. "was soll mir hier schon besser gefallen?", sagte Grace missmutig. "Ich will wieder nach H.." "AHHHH oh mein Gott, das ist jetzt nicht wahr!!!" Sie war in das Haus reingegangen und sah Shane von Westlife auf der Couch sitzen. Shane war doch ihr absoluter Liebling, das konnte doch nicht sein. "Hi Mrs. Connor, hi du ! na wie gehts? Shane stand auf und ging auf sie zu. Grace hatte zu weinen begonnen und Shane nahm sie natürlich in den Arm. Grace schluchzte und zitterte am ganzen Körper. Angie sah es und sie wusste, wie es sich anfühlte. Sie erinnerte sich ganz genau daran, wie Shane sie auf dem Konzert umarmt hatte. Sie hatte genauso geschluchzt und gezittert. Sie stand auf und begrüßte auch Mrs. Connor und Grace. "Wer sind Sie?" fragte Grace. "Das ist meine Verlobte Angela !" sagte Shane und legte den Arm um sie. "Verlobte ? und was ist mit Gil?", fragte Grace ganz neugierig. "Mit der bin ich nicht mehr zusammen!" sagte Shane und drückte Angie noch fester an sich. "Ist auch gut so, ich habe sie nie gemocht, aber du bist mir voll sympathisch!", sagte Grace. "Nun ist aber gut Grace, kannst du bitte im Auto warten ich muss noch was klären, wegen der Vermietung." Grace ließ sich noch ein Autogramm von Shane geben, und was Angie wunderte, von ihr auch, umarmte Shane dann noch einmal und ging hinaus. Sie einigten sich mit Mrs. Connor über die Miete und die Dauer und dann verabschiedete sich auch sie.
Die nächsten Tage verbrachten Shane und Angie mit ausschlafen, am Strand spazieren gehen und in der Stadt bummeln. Es war einfach herrlich, bis plötzlich, eines Nachmittags, ein Anruf von Nicky kam.
Es schien dringend zu sein, denn Nicky sprach schnell und seine Stimme zitterte.
"Shane, du musst kommen, schnell, du musst ..." "Hey Nicky nun mal langsam, was ist los, was ist passiert?" "Gillian !! Sie steht oben auf dem Dach ! Auf dem Hochhaus ! sie will runter springen ! Schnell komm ! Nur du kannst sie aufhalten!" "Das ist jetzt nicht wahr oder ?? Ich komme sofort ! wo seid ihr?" "Wir sind in Dublin, du weißt doch das große Hochhaus bei Bryan in der Nähe!" "Ja ich weiß schon, ich komme sofort hin, halt sie auf!" Shane legte auf und schmiss sein Handy weg. Er stürmte an Angie vorbei aus dem Haus. Angie lief ihm hinterher. "Hey Shane, was ist passiert?" "Steig ein ! ich erklärs dir unterwegs." Angie stieg in das Auto ein und Shane fuhr auch schon mit quietschenden Reifen los. "Und jetzt erzähl!", drängte Angie. "Gillian will sich umbringen ! Sie steht oben auf einem Hochhaus, Nicky hat es mir gerade gesagt, ich muss sie aufhalten. Ich bin zwar nicht mehr mit ihr zusammen, aber ich glaube, sie steht nur meinetwegen da oben, und wenn ihr dann was passiert, das könnte ich mir nie verzeihen!" Shane zitterte und ihm traten die Tränen in die Augen. Er hatte Gillian geliebt und er wollte nicht, dass ihr was passierte. "Hey Shane beruhige dich, du bist dafür nicht verantwortlich, wenn jemand schuld ist, dann bin ich das." Shane machte eine Vollbremsung, dass Angie fast das Herz stehen blieb. Shane sah Angie tief in die Augen und sagte laut: "Du hast überhaupt keine Schuld ! Hast du mich verstanden ? Ich liebe dich und habe mich für dich entschieden ! Sag nie wieder so etwas!" Shane war die Röte ins Gesicht gestiegen. "ja okay!", gab Angie kleinlaut zurück. So hatte sie Shane noch nie gesehen. Shane fuhr wieder los und gab noch mehr Gas. Nach einer halben Stunde waren sie da. Er stieg aus und rannte zu der Menschenmenge, die sich vor dem Haus gebildet hatte. Und tatsächlich. Dort oben, ganz oben auf dem Dach stand Gillian. Sie stand ganz nah am Abgrund. Ein Schritt weiter und sie würde in die Tiefe fallen.
"GILLIAN !! SPRING NICHT ! BITTE !" Shane schrie sie an. Er wollte nicht, dass sie sprang. "ICH WILL NICHT MEHR LEBEN OHNE DICH ! LASS MICH IN RUHE !" schrie sie zurück. 1000 Tränen liefen ihr die Wangen hinunter. "Kian ! rede mit ihr, sie ist deine Cousine. Ich geh nach oben und versuche, sie abzuhalten!" sagte Shane und lief Richtung Aufzug. Er stieg ein und fuhr ganz nach oben. Die Tür öffnete sich und er stand plötzlich auf dem Dach und sah, wie Gillian ein paar Meter weiter am Abgrund stand. Sie schluchzte leise vor sich hin. Sie war so in Gedanken versunken, dass sie weder das Geschrei von Kian vernahm, noch merkte sie, wie Shane sich ihr näherte. Shane ging langsam zu ihr herüber. Er trat auf eine Cola Dose, was ein lautes Geräusch machte. Gillian drehte sich um und sah Shane. "Bleib, wo du bist. Ich springe, das schwör ich dir!" "Bitte Gillian nicht! Das bringt doch nichts. Es tut mir so leid, wie alles verlaufen ist, aber was sollte ich denn tun. Ich liebe dich nun mal nicht mehr so!" "Und deshalb verlobst du dich gleich mit der nächsten ??? Ich weiß schon ! Du hast mich schon vorher betrogen stimmts?" "Nein, das habe ich nie, und so gut müsstest du mich inzwischen kennen !" "Lass mich jetzt in Ruhe ich will alleine sein!" "Komm gib mir deine Hand und lass uns zusammen nach unten gehen, wir werden ein Lösung finden, das verprech ich dir." Shane war nun bei Gillian angelangt und streckte ihr die Hand entgegen. Sie schien zu überlegen, was sie tun sollte. Dann drehte sie sich langsam um, doch sie rutschte aus und wäre beinahe gefallen. Shane rannte zu ihr, packte sie an der Hand und versuchte sie nach oben zu ziehen, doch ihre Hand war rutschig. Die Leute schrieen und hielten sich die Hände vors Gesicht. Gillian war fast oben, sie setzte einen Fuß auf den Blechvorsprung und zog sich nach oben. Gerade, als sie es geschafft hatten, rutschte Shane plötzlich aus und fiel.
Shane konnte sich gerade noch an dem Vorsprung festklammern, doch von alleine kam er nicht hoch.
"SHANE !! NEIN !!" Angie sah Shane fallen. Sie schlug sich die Hände vors Gesicht und klammerte sich an Mark, der neben ihr stand. Sie fing hemmungslos an zu schluchzen.
Doch Nicky und Bryan zögerten keine Sekunde. Sie rannten so schnell sie konnten nach oben, um Shane zu helfen. Shane klammerte sich nur noch mit einer Hand fest und der Vorsprung drohte abzubrechen. Er schrie. "Hilfeee, jetzt helft mir doch!" Angie weinte nur noch mehr und sie wollte nicht hinsehen. Gillian stand oben auf dem Dach und konnte sich nicht bewegen. Sie war starr vor Schreck. Endlich. Nicky und Bryan kamen oben an, rannten zu Shane, packten ihn an den Händen und zogen ihn nach oben. Shane fiel auf den Boden und atmete schnell.
Die Leute unten klatschten und jetzt sah Angie wieder auf. Mit ihren verweinten Augen sah sie vorsichtig nach oben und sah, dass Shane nicht mehr dort hing. Sie sah Nicky und Bryan oben auf dem Dach stehen. Jetzt stand auch Shane auf. Sie sah ihn. Er war unverletzt. Sie lachte und umarmte vor Freude Mark, der sie ganz verdutzt ansah. Gillian stand immer noch da, wie ein Häufchen Elend. "Komm Gill, ich bring dich nach Hause!", sagte Bryan und nahm sie auf den Arm und trug sie nach unten. Nicky nahm Shane erst mal in den Arm. "Man bin ich froh, dass dir nichts passiert ist. Ich hatte eine Scheiß Angst, das kannst du mir glauben." "Glaubst du ich hatte keine ? Du hingst nicht gerade da an dem Abgrund!", sagte Shane und ließ sich von Nicky stützen, während sie die Treppe runter gingen. "SHANE!" Angie rannte auf Shane zu und warf sich in seine Arme. Sie weinte schon wieder. "Oh Gott, hatte ich eine Angst um dich! Bitte mach das nie wieder ! was soll ich denn ohne dich machen?" "Hey ist ja gut mein Schatz, es ist ja alles gut gegangen!" Er gab ihr einen Kuss.
Bryan hatte Gillian in sein Auto gesetzt und fuhr sie jetzt zu ihren Eltern. Das war das Beste für sie, dachte er. Gillian saß auf dem Beifahrersitz und starrte ins Leere. Sie dachte nach. Shane hatte ihr Leben zerstört. Sie hatte ihn geliebt und er servierte sie einfach ab und jetzt hatte er ihr auch noch ihren Plan zu nichte gemacht. Sie wollte sterben und wer hatte sie davon abgehalten? SHANE ! Sie wollte ihn heiraten, doch wer hatte sie einfach sitzen gelassen? SHANE ! Sie wollte Rache. Sie wollte ihm das Leben zerstören. Für immer. Bei diesem Gedanken huschte ein Lächeln über ihr Gesicht. Ein gemeines Lächeln.
Shane und Angie wollten wieder zu ihrem Ferienhaus fahren. Sie hatten es noch drei Tage gemietet und nach diesem Erlebnis brauchten sie erst recht Entspannung. Shane ging es wieder ganz gut. Er hatte das Erlebnis gut verkraftet, doch Angie zitterte immer noch. Sie hatte solche Angst um Shane gehabt. Beinahe wäre er abgestürzt und sie hätte ihn für immer verloren. Vor ihrem inneren Auge sah sie immer Shane. Shane, wie er am Abgrund hängt und sich verzweifelt festklammert. Doch es hilft nichts, er fällt. Er fällt in die Tiefe. Angie muss es mit ansehen. Sie kann nicht helfen. Sie schreit. Kurz bevor Shane auf dem Boden aufschlägt, schreckt sie hoch und bemerkte, dass es nur ein Traum war. "Hey Angie, was ist los mit dir? Wieso hast du geschrieen ?" Shane saß neben ihr im Auto. Sie waren unterwegs zu ihrem Ferienhaus. "Ich hatte nur einen Albtraum, weiter nichts.", sagte Angie. "Was hast du denn geträumt ?", fragte Shane besorgt. "Ach ist nicht so wichtig. Den Traum habe ich schon hundert mal gehabt, aber er ist einfach so schrecklich und so real und heute ist er sogar wahr geworden." "Soll das etwa heißen, dass du schon mal geträumt hast, wie ich an einem Abgrund hänge und fast abstürze?", fragte Shane mit großen Augen. "Ja schon oft, nur in meinen Träumen fällst du und kurz bevor du auf dem Boden aufschlägst wache ich auf.", erzählte Angie. "Dann bin ich ja froh, dass nicht das passiert ist, was du träumst. Aber versprich mir, dass du heute schön träumst okay?" "Okay mein Schatz!"
Sie kamen an und stiegen aus. Angie und Shane betraten das Haus. Es sah genauso aus, wie sie es verlassen hatten. Shane sah sein Handy auf dem Boden liegen. Er hob es auf und fragte sich: "Wieso liegt mein Handy auf dem Boden?" "Schatz das hast du heute morgen fallen gelassen, als du den Anruf von Nicky bekommen hast!" "Stimmt, wollen wir jetzt ins Bett gehen und diesen Tag einfach nur vergessen?" "Ja lass uns das machen!", sagte Angie und gähnte laut. Sie gingen nach oben in das Schlafzimmer, zogen sich um und Angie schlief dicht an Shane gekuschelt ein. Da konnte man gar nicht schlecht träumen.
Am nächsten Tag wachten sie ziemlich spät auf. Es war schon 13 Uhr. Angie war als erstes wach und stupste Shane sanft an. "Hey Shany Schatz aufwachen, du kleine Schlafmütze." , flüsterte Angie ihm leise ins Ohr. "Shane grunzte laut und drehte sich auf die andere Seite. Angie lachte leise und stand dann auf. Sie wollte ihn noch etwas schlafen lassen. Er hatte gestern so viel durchgemacht, da schadet es auch nicht, wenn er etwas länger schläft, dachte sie sich. Sie wickelte sich eine Decke um den Körper und ging langsam die Treppen hinunter. Sie ging in die Küche und machte sich erst mal einen Kaffe. Angie ging mit ihrem Kaffe zur Terrassentür und öffnete sie. Sie trat auf die Terrasse und stellte ihren Kaffe auf den Tisch. Sie fror etwas und wickelte sich noch fester in die Decke ein und nahm die Kaffetasse wärmend zwischen ihre Finger. Sie sah aufs Meer hinaus.
Es sah wunderschön aus. Das Sonnenlicht spiegelte sich in den Wellen und man konnte hören, wie die Wellen gegen die Felsen schlugen.
Angie nahm einen Schluck aus ihrer Kaffeetasse auf einmal ging ihr ein Lied durch den Kopf. Was für ein Lied sollte es wohl anders sein, als Tonight. Mit diesem Lied verband sie so viel schönes. Shane hatte sie dort zum ersten mal gesehen. Dieses Lied hatte sie auf dem Sligo Konzert vor Tausenden von Leuten mit ihrem Shane gesungen.
Dieses Lied hatten Shane und die anderen im Krankenhaus vorgesungen, damit sie wieder aus dem Koma erwachte, und es hatte sogar geklappt.
Sie konnte nicht anders, als es zu singen. Sie sang ganz leise vor sich hin: "Tonight, I’m gonna make it up to you, Tonight, I’m gonna make love to you..." Plötzlich legte jemand seine Hand auf ihre Schulter. Angie erschrak und drehte sich um. "Shane hast du mich erschreckt!" , sagte Angie und sah in die wunderschönen Augen ihres Verlobten. "Guten Morgen erst mal mein Schatz ! Du hast wunderschön gesungen. Willst du nicht mal mit uns ein Duett aufnehmen?" "haha guter Witz mein Hasi, ich will mich nicht vor euch blamieren." Sie gab ihm einen Kuss auf die Nasenspitze und lächelte ihn herausfordernd an. "Du und blamieren ? das ist ja wohl ein Witz oder ? Du hast die schönste Stimme, die ich jemals gehört habe. Da kann Mariah Carey einpacken." "Red doch nicht so einen Unsinn, ich werde niemals ein Duett mit Westlife aufnehmen, das war schon seit 2 Jahren mein größter Traum und es kann einfach nicht sein, dass..." Sie brach ab. Ihre Augen füllten sich mit Tränen. Sie musste daran denken, wie sie früher in ihrem Zimmer stand und gesungen hatte. Sie hatte sich dabei immer vorgestellt, wie es wohl sein würde mit Westlife zu singen. Das war ihr größter Traum. Und nun stand sie hier und war mit ihrem Shane zusammen, wegen dem sie 100000 Tränen vergossen hatte, weil er nicht bei ihr war, und nun ?? "Hey Angie, warum weinst du denn ? Ist die Vorstellung, mit mir und den anderen 4 crazy Westlifern in einem Studio zu sein, so grauenhaft?" Angie schüttelte den Kopf und nun liefen heiße Tränen über ihre Wangen. "Nein, aber ich kann es einfach nicht glauben, was du da gesagt hast. Ich mit euch singen ? Nein, das kann einfach nicht sein ! Das war mein aller größter Traum." "Wenn das dein Traum ist und dich das glücklich macht, dann werde ich gleich morgen mit Louis sprechen. Wir müssen doch in zwei Tagen ins Studio, das Album aufnehmen. Und ich glaube, mich zu erinnern, dass Bryan ein ganz tolles Lied geschrieben hat, das könnten wir mit dir singen. Oh, ich und mein Schatz und ein Lied. Das wär wundervoll." Auch Shane war total glücklich und Angie umarmte ihren Shane. Dort fühlte sie sich am wohlsten.
Nachdem sie gegessen hatten, packten sie langsam ihre Sachen, denn sie wollten heute Abend schon wieder abreisen, weil sie den letzten freien Tag noch bei Shanes Eltern verbringen wollten. Um 18 Uhr waren sie fertig mit packen und verließen mit einem Seufzen das Haus. Es war ein wunderschöner Urlaub gewesen. Der schönste überhaupt, dachte Angie. Sie setzten sich ins Auto und fuhren los. Angie lehnte sich an Shanes Schulter an und träumte vor sich hin, bis sie mal wieder eingeschlafen war. Shane sah auf sie herab und als er sie so friedlich schlafen sah, traten ihm Tränen in die Augen. Er wusste nicht warum. Er war so glücklich, dass er sie gefunden hatte. Gott meint es gut mit mir, sehr gut, warum hat er mir seinen schönsten Engel gegeben ?, dachte Shane. Sie fuhren in die Einfahrt rein und Shane hielt an. Er rüttelte Angie sanft und flüsterte: "Angie Schatz, aufwachen, wir sind da!" Angie öffnete die Augen und sah in Shanes. Sie lächelte. "Bin ich schon wieder eingeschlafen? Ich weiß auch nicht, beim Autofahren schlafe ich immer gleich ein, tut mir leid, mein schatz!" "Was tut dir leid? Du hast so schön geschlafen, du hast wie ein Engel ausgesehen! Außerdem schläfst du nicht nur im Auto, sondern auch im Flugzeug." Shane lachte und stieg dann aus. Angie folgte ihm. "Die Sachen holen wir morgen aus dem Auto, lass uns erst mal reingehen. Angie lief um das Auto herum und ging neben Shane zum Haus. Shane legte einen Arm um Angie. Er öffnete die Haustür und sie gingen leise in sein Zimmer. Es schliefen ja schon alle. Die beiden waren von der langen Fahrt so erschöpft, dass sie auch gleich nebeneinander ins Bett fielen und sofort einschliefen.
Am nächsten Morgen kamen sie ins Wohnzimmer und Mae rief sofort: Shane, Angie, da seid ihr ja wieder ! Wie war der Urlaub denn ? Wann seid ihr angekommen ?" "Nun mal langsam Mum!", sagte Shane, lächelte frech und umarmte schließlich ihre Mutter. " Hi Mae, schön wieder da zu sein!" , sagte Angie und umarmte sie ebenfalls. "Hey wie wärs, wenn wir die anderen zum Lunch einladen, ich vermiss meine Kumpels so langsam!", sagte Shane. " Ja das ist eine gute Idee, kommen Kerry, Lilly, Molly und Georgina auch mit?", fragte Angie. " Ich denke schon. Ich glaube kaum, dass Bryan ohne seine zweite Hälfte kommt und wenn Kerry mitkommt, dann sind die kleinen natürlich auch dabei." Shane bemerkte, wie Angies Augen zu strahlen begannen, als er von den zwei kleinen redete. "Ja und ich denke schon, dass Nicky Gina mitbringt. Ich mache mal schnell einen Rundruf!" Shane ging zum Telefon und rief seine Kumpels an. Sie versprachen auch, gleich zu kommen. Nach ca. 1 Stunde trudelten die ersten ein. Mark und Kian waren die Ersten. "Marky, Ki ! Schön euch mal wieder zu sehen ! aber wie seht ihr denn aus ? Nur gefeiert oder was?" Shane lachte bei dem Anblick. Alle Beide hatten rote Augen und tiefe Augenringe. "Haha sehr witzig Shane. Können wir ja nix dafür, dass du so ein Weichei geworden bist, sorry Angie, hat nix mit dir zu tun." "Glaubst du, du kannst besser feiern, als ich Mr. Egan ? das glaubst auch bloß du. Dir zeige ich mal, wie man feiert!" "Okay, wann geht’s los?", fragte Kian. "weiß noch nicht, heute geht’s unmöglich, wir müssen ab morgen ins Studio, oder nicht?" "Doch müssen wir. Ach und was du ja noch gar nicht weißt. Du warst ja weg. Du kennst doch das neue Lied, das Bry geschrieben hat?" "Ja kenn ich! Was ist damit? Kommt es nicht aufs Album? Boah, ich wird Louis meine Meinung dazu geigen." "Shane beruhig dich, es kommt aufs Album, aber wir sollen es nicht alleine singen, sondern wir sollen uns diesmal eine Sängerin suchen, mit der wir das Lied aufnehmen." , erzählte Mark. "Nein das ist doch jetzt nicht wahr oder? Genau über das Lied hab ich gestern mit Angie geredet. Ich hab sie nämlich gestern singen gehört, ich sags euch, meine Angie singt 1000000 mal besser, als Mariah Carey, sorry Mark!" "No Problem! Aber kann sie uns dann mal was vorsingen?", fragte Mark. " Ich weiß nicht, frag sie doch, da kommt sie." Angie kam aus dem Wohnzimmer und Mark umarmte sie sofort. "Hi Angie, na wie geht’s?" "Gut und dir Marky?" "Mir auch, Shane hat uns gerade gesagt, dass du so gut singst, und wir suchen noch eine Sängerin, die mit uns das neue Lied von Bry singt. Natürlich müssen wir ihn noch fragen, weil es ist ja sein Lied, aber würdest du uns vielleicht was vorsingen? Bitte?" Mark setzte seinen Dackelblick auf und da konnte Angie nicht wiederstehen. Sie grinste verlegen und sagte schließlich ja. " Aber warten wir noch auf die anderen, wenigstens auf Bry, weil er muss ja sagen, ob er es will." "Ob ich was will?" , Bryan stand in der Tür. "Hey Bryan da bist du ja ! und die ganze Family hat er mitgebracht, aber wo ist denn Molly ?" , fragte Shane, nachdem er seinen Kumpel umarmt hatte. "Na wo wohl?", sagte Bryan und deutete mit dem Kopf nach hinten. Da lief Molly und wer hatte sie an der Hand? "Nicky, du kannst es auch nicht lassen oder? Bist du der kleinen so verfallen?" , grinste Mark und Nicky errötete leicht. "Sie ist so süß, Bry. Ich kann gar nicht verstehen, dass sie von dir ist!" , sagte Nicky und duckte sich, als Bryan auf ihn losging. "das war ein Joke, verschon mich!", rief Nicky. "Ihr zwei Kindsköpfe!", sagte Kerry und ging ins Haus. "HI Kerry, wie geht’s dir?" Angie umarmte sie. "Könnte nicht besser sein und wie stehts bei dir oder bei euch?", "Super, Shane ist mein Traum Mann und den lass ich nie wieder los!!" "Ich versteh dich, mir geht es mit Bry genauso, was würde ich nur ohne ihn und meine zwei kleinen machen?"
Die anderen kamen auch ins Wohnzimmer und sie setzten sich auf die Couch! "Also jetzt erzählt mir mal, worum es vorhing ging. Was soll ich wollen oder nicht wollen?", fragte Bryan ganz ungeduldig. Angie rutschte unruhig auf ihrem Stuhl herum. "okay also.." begann Mark. " Du weißt doch, dass Louis will, dass wir dein neues Lied mit einer Frau singen sollen. Und wir sollen uns erst mal umgucken." "Ja und ich soll dann entscheiden hat er gesagt und ich hab mich schon entschieden und es ist mir egal, ob du Mariah Carey schon gefragt hast Mark.", sagte Bryan. Angie war den Tränen nahe. Jetzt konnte sie doch nicht mit ihnen singen. Ihr Traum war wie eine Seifenblase zerplatzt. "Ach Bry, kannst du dir es nicht noch mal überlegen?", fragte Shane. "Wieso sollte ich, außerdem muss ich sie erst noch fragen, ob sie es überhaupt macht." "Ja aber dann ist ja noch gar nichts sicher, wen willst du denn fragen?", fragte Nicky. "Ähm okay, also... Angie, willst du mit uns mein neues Lied aufnehmen für unser neues Album?" Angie traute ihren Ohren nicht. "Wirklich ? du fragst mich? MICH??? OH GOTT !!! NEEEEIIIIIIIINNNNN !!!!! "Du willst nicht?", fragte Bryan vorsichtig. "Ob ich nicht will? Spinnst du? Das ist mein größter Traum.!" , schrie Angie, sprang auf und fiel Bryan um den Hals und gab ihm einen Kuss auf den Mund. Bryan schaute ziemlich verwirrt aus der Wäsche. "Das mir das jetzt aber nicht zur Gewohnheit wird okay ?", sagte Shane und sah leicht eifersüchtig zu Bryan herüber. "Nein mein Schatz, ich gehöre für immer dir! Versprochen!" Angie gab ihm einen langen und innigen Kuss. "Ach ja Angie, du hast gesagt, du singst uns was vor , wenn alle da sind und es sind alle da.", sagte Mark. "Nein Gina fehlt, aber sie kann heute nicht, sie ist mit ihren Mädels unterwegs, ein Hochzeitskleid zu kaufen und da darf ich ja nicht mit." , sagte Nicky. "Okay, ich singe, aber nicht lachen okay ?" , sagte Angie. "Wir lachen nicht, das weißt du!", sagte Shane. "okay ich singe Angel, wenn es euch nichts ausmacht ! ich hoffe, verhunze dieses Lied nicht." "Jaaaa sing Angel!", bettelte Mark. "okay.. Spend all your time waiting...!" Angie beendete ihr Lied und sie sah, wie Shane und Mark Tränen in den Augen hatten. "Du hast es wunderschön gesungen. Ich habe das Lied noch nie so schön gehört. So viel Gefühl!" Mark lief eine Träne die Backe herunter. Angie ging zu ihm hin und wischte sie weg. Mark sah sie an. "Angie du bist echt was besonderes, Shane pass gut auf sie auf!" , sagte Mark. "Ja das werde ich, ich lasse sie nie wieder gehen!" "Schön, dass ich da auch mal gefragt werde!", sagte Angie im Spaß. "Ach willst du etwa weg?", fragte Shane. "NEVER EVER!", sagte Angie und küsste Shane auf die Stirn.
Und so saß die große Westlife family im Wohnzimmer und redeten über alles mögliche. Die Zeit verging so schnell, dass Bryan dann um ca. 23.45 Uhr sagte: "Du, Ich glaube, wir verabschieden uns jetzt mal, wir müssen morgen ins Studio." "Ja du hast recht. Gehen wir lieber." Und so verabschiedeten sie sich voneinander und versprachen, sich morgen im Studio wieder zu treffen. Jeder wurde noch mal umarmt und dann verließen Bryan, Kerry, Lilly, Molly, Nicky, Kian und Mark das Haus. Shane und Angie beschlossen, auch ins Bett zu gehen, damit sie morgen fit für den Studiotag wären.
Um 5 Uhr morgens klingelte der Wecker und Angie verkroch sich unter der Decke, damit sie ihn nicht hörte. Shane suchte mit seiner Hand nach dem Wecker und haute drauf, damit er aufhörte zu klingeln. Er hätte am liebsten weitergeschlafen, aber er wusste, wie sauer Louis werden kann, wenn man zu spät kommt und dann auch noch, wenn es ins Studio geht. Shane schreckte hoch. Ihm war gerade eingefallen, dass er Louis noch sagen musste, dass er nicht mehr mit Gillian zusammen war. Das wusste er noch gar nicht, auf jeden Fall noch nicht richtig. Shane rüttelte Angie sanft, die sich unter ihrer verkrochen hatte. Man sah nur ihre Konturen. "Angie Schatz aufstehen!" "Wie spät ist es?" kam es unter der Decke hervor. "Es ist 5 Uhr, wir müssen raus." "5 Uhr spinnst du ? lass mich schlafen!" "Wir müssen aber ins Studio, Louis wartet nicht gerne !" Die Decke flog im hohen Bogen, Angie jumpte heraus und rannte ins Bad. "Was ist jetzt los?", fragte Shane. "Ich hab vergessen, dass wir ins Studio müssen!" schrie Angie verzweifelt und rannte im Zimmer umher und suchte ihre Sachen zusammen. Dann stand auch Shane auf und zog sich an. Nach einer halben stunde waren sie fertig und gingen hinunter zum Frühstück. Sie frühstückten und als sie fertig waren, klingelte es an der Tür. Shane öffnete und Mark stand vor der Tür. Er sah ziemlich fertig aus. Er zitterte. "Good Morning Marky, wie siehst denn aus? was ist passiert ? ich dachte, wir sehen uns im Studio! Komm rein!" Mark ging in die Küche, begrüßte Angie mit einem Küsschen auf die Wange und setzte sich dann. "So und jetzt erzähl!", drängte Shane. "was ist denn los?", fragte Angie. "Das will ich grad wissen!", sagte Shane ungeduldig. "Ja okay, also ich wollte gerade mit meinem Auto losfahren, damit ich nicht zu spät komme, du weißt doch, wie sauer Louis dann immer ist. Und dann bin ich losgefahren und kam an einer roten Ampel an, ich wollte bremsen, doch die Bremsen haben nicht reagiert, dann hab ich das Steuer rumgerissen und in einen Garten gefahren und gegen eine Mauer. Aber mir geht es gut, nur mein Auto." "Oh Gott, bist du wirklich okay?", fragte Shane erschrocken. "Ja bin ich, aber langsam kommt mir das unheimlich vor! Ein manipuliertes Flugzeug, kaputte Bremsen! Was sollen wir davon halten Shane?" "Ich weiß es nicht, es heißt auf jeden Fall, dass wir vorsichtig sein müssen. Du fährst jetzt einfach mit uns mit okay?" "Ja okay, danke!", sagte Mark und goss sich eine Tasse Tee ein. Eine halbe Stunde später brachen sie endlich zum Studio auf. "Shane, schau lieber erst mal nach den Bremsschläuchen bitte, bevor wir fahren!", sagte Mark. "Okay mach ich!", sagte Shane und beugte sich unter das Auto und was er da sah, drehte ihm fast den Magen um. Seine Schläuche waren auch durchgeschnitten. Er kam wieder hoch und war bleich wie ein Gespenst. "Was ist los Shane?", fragten Angie und Mark gleichzeitig. "Meine, meine... Br.. Bremsschläuche! Sie .. sie sind durchgeschnitten.", brachte Shane schließlich hervor. "Das kann nicht sein! Ohh Gott!" , sagte Angie. "Was denn?" , fragte Shane. "Wir wir müssen die anderen anrufen, die dürfen nicht mit ihren Autos fahren, was ist, wenn die auch manipuliert worden sind??" "Du hast recht, schnell Mark ruf Kian an, ich rufe Bryan an und du Nicky okay Angie ?" , sagte Shane und tippte schon die Nummer von Bryan. Angie holte ihr Handy raus und wählte die Nummer von Nicky. Es klingelte. Er hob ab. Gott sei dank. "Nicky ? Nicky gott sei dank, wo bist du?" "Angie? Was ist los, ich bin aufm Weg ins Studio! Wo bist du?" "Das ist unwichtig, sitzt du in deinem Auto?" "Wo denn sonst?" "Halt an! Schnell!" "Wieso? Was ist..." Es gab einen lauten Krach und die Leitung brach ab. Angie schrie ins Telefon: "NIIIIIIIIICKYYYYY!" Sie brach zusammen. "Angie oh mein Gott, was ist los?" "Shane beugte sich z ihr runter. Sie öffnete schon wieder die Augen und fiel Shane weinend um den Hals. "Nicky ich habe mit ihm telefoniert, er er hat gesagt, er sitzt im Auto und ich habe gesagt, er soll anhalten, dann hab ich ihn nur noch kurz gehört und dann gabs einen Knall und dann brach die Verbindung ab! Was ist, wenn ihm was passsiert ist?" "Oh mein Gott, wir müssen sofort die Polizei anrufen." "Was ist mit den anderen? Sind sie in Sicherheit ?" "Ja mein schatz, sie wollten gerade losfahren, als ich Bryan noch erwischt habe, er war schon aus der Haustür draußen und Kerry und die zwei Kleinen saßen schon im Auto. Dann ist er noch mal rein, weil er das Telefon gehört hat. Er hat dann unterm Auto nachgesehen und seine Schläuche waren auch durchgeschnitten." "Ohh Nein, dann wären sie ja fast!" "Ja aber nur fast!" Angie weinte, sie konnte es nicht ertragen, wenn Nicky oder den anderen was passieren würde. Mark hatte die Polizei verständigt und dann rief er ein Taxi. Es kam auch sofort und sie fuhren in Richtung Studio, denn dort müssten sie ja irgendwann auf Nicky stoßen. Und tatsächlich, sie standen auf einmal in einem Stau, weil wahrscheinlich ein Unfall passiert war. Die Drei sprangen aus dem Wagen und rannten zwischen den Autos nach vorne. Sie sahen dort Nickys Wagen. Er stand gegen eine Leitplanke gedrückt da. Das Auto hatte Totalschaden. Doch Nicky saß nicht mehr drin. Doch da lag jemand auf der Straße neben dem Auto. Ein paar Leute waren zu der Person hinunter gebeugt und versuchten zu helfen. "NICKY!!!!", schrie Angie und rannte sofort zu ihm. Nicky öffnete die Augen und sah sie an. "A.. Angie, die Bremsen!" "Ich weiß Nicky, bei uns und bei den anderen waren die Bremsschläuche durchgeschnitten. Bleib ganz ruhig liegen, der Krankenwagen kommt gleich." Und tatsächlich kam der Krankenwagen dann auch und fuhr Nicky so schnell es ging ins Krankenhaus. Shane, Angie und Mark fuhren mit dem Taxi auch gleich hinterher. Sie kamen im Krankenhaus an und fragten die Schwester am Empfang: "Nicky Byrne ! Wo ist er ? er ist gerade eingeliefert worden ! Autounfall!" "Er ist gerade im OP, er muss operiert werden!", sagte die Schwester. Angie fing an zu weinen. Shane nahm sie in den Arm und tröstete sie. Sie setzten sich auf eine Bank vor dem OP und warteten. Auf einmal klingelte Angies Handy. "Ja wer ist da?" keiner meldete sich "Hallo?", sagte sie noch mal. Dann hörte sie ein Lachen, ein fieses Lachen. "Das war erst der Anfang, pass nur gut auf deinen Shane auf!" Aufgelegt. Angie schmiss ihr Handy weg, so war sie erschrocken. Wieder fing sie an zu weinen. "Angie was ist los ? Wer war das ?" Shane machte sich große Sorgen um sie. Mit zitternder Stimme erzähle sie Shane und Mark, was gerade passiert war. "Wer kann das nur gewesen sein? Wer macht so was? Hat sie auch die Schläuche durchgeschnitten?" Shane war aufgesprungen und lief im Gang umher. "Ich weiß es nicht, auf jeden Fall ist sie eifersüchtig auf mich und deshalb macht sie das! Ich bin an allem Schuld!" Angie brach in Tränen aus und verbarg ihr Gesicht in den Armen. "Angie hör mir zu! Du bist an gar nichts schuld, du kannst doch nichts dafür, dass ich dich liebe." Shane ging zu ihr und nahm ihre Hände und sah ihr tief in die Augen. "okay?", fragte Shane. "Okay!", flüsterte Angie. In dem Moment ging die OP - Tür auf und ein Bett wurde herausgeschoben. "Nicky!", schrie Angie. Nicky hatte die Augen geschlossen und schlief tief und fest, wie es aussah. "Doktor, wie geht’s ihm?", fragte Shane den Arzt. "Es geht ihm soweit gut, er hat riesiges Glück gehabt. Er hat sich einen Wirbel gebrochen, aber es ist kein Nerv eingeklemmt!" "Dann hatte er ja Glück im Unglück!", sagte Angie. "Ja hatte er, aber wie ist das denn passiert, es war doch gutes Wetter, gute Sicht?" "Man hat seine Bremsschläuche durchgeschnitten, genau wie unsere und von den anderen Jungs, aber wir haben es gemerkt und die anderen gewarnt, bei Nicky war es aber zu spät!", erklärte Shane. "Ich habe noch mit ihm telefoniert, bevor es passiert ist, ich habe den Knall gehört!", sagte Angie und Tränen kullerten ihr die Wangen herunter. "Sie müssen zur Polizei gehen!", sagte der Arzt. "Sind wir schon, sie schauen gerade unsere Autos an, um sicher zu gehen, dass sie wirklich manipuliert worden sind." " ach wir müssen die anderen noch anrufen, das hab ich total vergessen, machst du das Mark?", fragte Shane? "Ja mach ich." Mark nahm sein Handy und rief bei Kian an. "Kian Egan?" "Ki, hi hier ist Mark!" Kian ließ Mark nicht ausreden. "Hey Mark, wo seid ihr denn? Shane und Nicky und Angie sind auch noch nicht da? Braucht ihr mit dem Taxi etwa so lange? Louis ist schon sauer, sei froh, dass er gerade draußen ist, sonst würdest du dir jetzt einen saftigen Anschiss abholen müssen. Sag mal..." "Kannst du mich jetzt mal ausreden lassen? Shane und Angie sind bei mir. Ich bin schon um 6 Uhr losgefahren, damit ich nicht zu spät komme, aber ich bin gegen eine Mauer gefahren, weil meine Bremsen nicht gingen, dann war ich bei Shane und wir wollten losfahren. Da hab ich ihm gesagt, er solle doch vorsichtshalber unter sein Auto schauen und seine Schläuche waren auch durchgeschnitten. Da haben wir euch angerufen." "Ja und? Ist doch alles gutgegangen. Ihr hättet schon seit 2 Stunden da sein können.." "JETZT HÖR MIR ZU VERDAMMT!", schrie Mark. " Ich hab ja dich angerufen und Shane Bryan und Angie Nicky. Bei Nicky war es zu spät, Angie hat nur noch den Knall gehört und wir sind sofort hingefahren und jetzt sitzen wir schon seit 2 Stunden im Krankenhaus, weil Nicky operiert worden ist. Er hat sich einen Wirbel gebrochen! Verstehst du jetzt du Idi?" "Oh Gott, ist es schlimm? Wir kommen sofort!" Kian legte auf und erzählte es Bryan. Sie sprangen sofort auf und wollten gerade rausgehen, als Louis wieder reinkam. "Wo wollt ihr denn hin? Sind die anderen immer noch nicht da? Langsam werde ich stinksauer!" "Louis, Nicky hatte einen Unfall, wir müssen ins Krankenhaus!" , schrie Kian. "WAS? Was ist passiert?" "Das erzählen wir dir unterwegs, fahren wir mit deinem Auto?" "ja machen wir! Habt ihr eure wieder zu Schrott gefahren?" "Nein haben wir nicht, aber wir erklären dir alles im Auto." Sie stiegen ein und Kian erzählte alles von Anfang bis Ende. Louis war geschockt. "Warum habt ihr denn nichts gesagt? Dagegen müssen wir was unternehmen! Sind die Fans wieder mal durchgeknallt, weil Shane und Nicky heiraten? Ich weiß nicht, was die gegen Georgina und Gillian haben!" "Gillian?", fragten Bryan und Kian gleichzeitig. "Ja Gillian, oder hab ich da was verpasst?" "Ja hast du! Shane wird heiraten, aber nicht Gillian, sondern Angie! Sie sind schon lange zusammen. Seit Angie aus dem Koma aufgewacht ist!", sagte Kian. "Angie ist doch die, die bei Shanes Eltern gewohnt hat oder?" "Ja genau und sie ist mit Shane zusammen, er wollte es dir heute sagen, bitte sei nicht sauer auf ihn. Die zwei passen so gut zusammen 100000 mal besser als Shane und mein Kusinchen.", sagte Kian.
Sie hielten am Krankenhaus und liefen sofort zu den anderen. "Was ist mit Nicky?", fragten die Neuankömmlinge. "Ihm geht’s den Umständen entsprechend gut ! Er hat sich einen Halswirbel gebrochen, aber es ist kein Nerv eingeklemmt!", sagte Shane. Die anderen atmeten auf. "Ach und das ist deine neue Verlobte Shane?", sagte Louis. "Ja ist sie, und sie ist auch die Sängerin, die mit uns "Never Ever aufnehmen wird." "Never Ever?" "Ja Angie, Brys Song, der heißt so! Cool oder?” "Ja cool, ich freu mich schon total!” "Also du singst da mit! Kannst du gut singen?" "Ja kann sie, und wie, vergiss Mariah Carey!", sagte Mark. "Mark, seit wann gibt es für dich eine bessere Sängerin als Mariah Carey?" "Seit ich Angie kenne!", sagte Mark und bekam rote Ohren.
Der Arzt kam und sagte, dass man jetzt zu Nicky könne , aber nur 2. Shane und Angie durften zu ihm. "HI Nicky, sag mal was machst du denn für Sachen?", sagte Shane und setzte sich zu Nicky. Auch Angie holte sich einen Stuhl und setzte sich zu ihm. "Ich weiß auch nicht, ich wollte anhalten, weil Angie mir bescheid gesagt hat und schon hats geknallt. Die Bremsen!" "Ich weiß, bei uns allen waren die Bremsschläuche durchgeschnitten und Angie hat einen Drohanruf bekommen.", sagte Shane. "Hey Angie, was ist mit dir los?" Angie saß nur da und weinte. "Ich mach mir so Vorwürfe, Ich hätte früher anrufen müssen, ich hätte.." "Angie hör auf, du bist nicht schuld, red dir doch nichts ein!" Nicky nahm ihre Hand und schaute ihr in die Augen. Shane nahm sie in den Arm und langsam beruhigte sie sich. "Nicky du musst jetzt schlafen, ruh dich aus, wir brauchen dich bald wieder im Einsatz!" "okay Shany, sag den anderen einen schönen Gruß!" "Machen wir und Angie? Kopf hoch okay?" "danke Nicky!" Sie umarmte ihn vorsichtig und ging dann mit Shane hinaus. Die anderen warteten draußen und bestürmten die Zwei dann mit Fragen. "Ja es geht ihm gut, er muss jetzt noch 4 Tage hier bleiben, dann kann er nach Hause, darf aber kein Sport machen oder reisen oder so!" "Und ins Studio?", fragte Louis. "Ich denke schon, dass wir es bis zum Termin schaffen Louis!" "Dann ist ja gut, wir machen jetzt noch die 4 Tage frei und dann geht’s mit Nicky wieder rund okay?" "Okay chef!", sagte Bryan. "und passt gut auf euch auf, ich schicke euch morgen jedem 2 Bodyguards, das ist sicherer okay?" "Ja okay, wenn’s sein muss!" , sagte Mark. "Ja muss sein, ich will nicht, dass euch was passiert!"
Mit den Worten verabschiedete sich Louis und ging. Die anderen beschlossen, zu Bryan nach Hause zu fahren, um über diesen Vorfall zu sprechen. Keiner konnte sich vorstellen, wer so etwas tun würde. Gab es da jemanden, der sich rächen wollte ??
Sie redeten noch bis spät in die Nacht über den Vorfall, vor allem Angie wurde ausgequetscht. Sie musste noch mal genau erzählen, was die Person am Telefon gesagt hatte und wie sie sich angehört hatte und natürlich das mit Nicky. Als sie alle durcheinander auf sie einredeten, fing sie an zu weinen und rannte raus. Shane sprang natürlich sofort auf und wollte ihr hinterher, doch Mark hielt ihn auf. "Was ist ? Lass mich los?" "Shane, lass sie! Sie muss sich erst wieder beruhigen, das war einfach zu viel für sie und wir quetschen sie auch noch aus. Wir hätten uns denken müssen, dass das nicht der richtige Zeitpunkt ist, um sie das alles zu fragen. Ich könnte mich ohrfeigen!" "Mark, du bist nicht alleine Schuld, wir haben sie alle bedrängt, ich wusste ja nicht, wie nah ihr das alles geht!", sagte Bryan und stand auf. "Ja wie würde es dir denn gehen, wenn du Nicky am Telefon gehabt hättest und hättest zuhören müssen, wie er.." , sagte Kian. "Das hat sie sehr mitgenommen. Ich möchte nach ihr sehen!", sagte Mark und ging, nachdem alle zugestimmt hatten, nach oben. Er schaute in alle Zimmer, wo Angie denn sein könnte und hörte dann ein unterdrücktes Schluchzen. Sie war in Mollys Zimmer und Kerry war auch da. Kerry hatte Angie umarmt und streichelte ihr sanft über die Harre und redete beruhigend auf sie ein. Kerry sah Mark und gab ihm zu verstehen, dass sie alles im Griff hatte und er wieder runter gehen könnte. Mark kam die Treppe herunter und betrat das Wohnzimmer. "Wie geht es ihr? Was ist los?" , kam es von allen Seiten. "Keine Sorge, Kerry ist bei ihr, sie kümmert sich um sie!" "Meine Kerry, sie kann auch alles!", sagte Bryan stolz. Sie saßen da, wie 4 begossene Pudel und wussten nicht, was tun. Nach 10 Minuten kamen Kerry und Angie die Treppe herunter. Angie hatte verweinte Augen, aber sie weinte nicht mehr. Shane kam sofort auf sie zugerannt und nahm sie in die Arme. "Oh Shane, es tut mir so leid, dass ich weggelaufen bin, aber es war mir einfach zu viel, Nickys Unfall, die durchgeschnittenen Bremsschläuche, der Anruf! Ich war einfach nur fertig." Ihr traten die Tränen in die Augen. "Hey Angie, wir müssen uns bei dir entschuldigen, wir hätten dich nicht so bedrängen sollen. Es tut uns leid!", sagte Mark kleinlaut und ging auf Angie zu. Er hielt die Hand ausgestreckt. "Du Nuss!", sagte Angie lächelnd, schob seine Hand weg und umarmte ihn. Als sie ihn losließ hatte er ganz rote Ohren und die anderen konnten sich kaum halten vor lachen. Auch Bryan und Kian entschuldigten sich und sie wurden auch in die Arme genommen!
Shane stand daneben und schmollte. "Und was ist mit mir?", sagte er. "was sollte mit dir sein mein Hasi, du weißt doch, du bist mein Lieblingslifer.", Angie grinste und ging zu Shane, um ihn zu küssen. Shane holte sich seinen wohl verdienten Kuss ab und strahlte wieder. "So und was machen wir jetzt ? Es ist erst 2 Uhr!", fragte Kian schelmisch. "Kian, du denkst aber jetzt nicht, an das, was ich denke, an was du denkst?", fragte Shane. "Ach bist du doch ein Weichei geworden?", fragte Kian und grinste ihn an. "Nein bin ich nicht!", wehrte sich Shane. "Wann geht’s los?" "Sofort?" "Wer kommt noch mit ins three-sixtee ??" "Ich bin dabei!" , kam es von Mark. "Geh schon!", sagte Kerry, als Bryan ihn mit Hundeaugen ansah. "Danke mein Schatz, ich liebe dich!", sagte Bryan. "Angie bist du auch dabei?", fragte Mark. "Logisch Marky, oder glaubst du, ich lass euch alleine auf Sauftour gehen?", sagte Angie und grinste. "Na dann auf geht’s." Die Fünft gingen riefen sich zwei Taxis und fuhren auch gleich in den Pub. Sie setzten sich in die hinterste Ecke und Mark holte die erste Runde Guiness. "Ich hab das noch nie getrunken!", flüsterte Angie zu Shane. "Keine Angst, es ist nicht vergiftet und es schmeckt sehr gut!", sagte er und schüttete sich das Bier auf Ex-rein. Angie wollte es nicht riskieren und nippte erst einmal vorsichtig an Ihrem. Es schmeckte ihr. Darauf trank sie gleich fast alles aus und bekam danach einen heftigen Hustenanfall. Die anderen kringelten sich vor Lachen und Angie schaute sie schmollend an. "Das ist nicht lustig!", sagte sie und drehte sich weg. "Hey Angie-Schatz, nicht böse sein, es sah einfach nur so lustig aus, wie du zuerst nur daran genippt hast und dir dann alles auf einmal reingeschüttet hast und dein Hustenanfall war auch nicht von schlechten Eltern.", sagte Shane und musste wieder lachen. Angie sah wütend aus, doch sie sagte nichts. Die anderen sahen sie an und plötzlich lachte Angie los. Sie lachte und lachte. Tränen kullerten ihr die Wangen herunter, so sehr lachte sie. Die anderen konnten gar nicht anders, als mitlachen. Nachdem sie sich wieder einigermaßen beruhigt hatten, bestellten sie die nächste Runde. Doch diesmal ging Angie es vorsichtiger an. Nach dem 5. Bier hörte sie dann aber doch auf, denn es wurde ihr schon leicht schwummrig, doch die Jungs dachten gar nicht daran, schon nach dem 5. Bier aufzuhören. Sie tranken eins nach dem anderen und es wurde immer lustiger mit ihnen. Dann um 5 Uhr machte der Pub schließlich zu und sie mussten nach Hause. Angie rief 2 Taxis, die sie dann wieder zu Bryan fahren würden. Angie dachte sich, das wär das Beste, denn bis nach Sligo wollte sie den betrunkenen Shane, den ebenfalls nicht mehr ganz nüchternen Kian und den total blauen Mark nicht transportieren. Die Autos kamen auch gleich und setzten die Fünf bei Bryans Haus ab. Angie lief zur Haustür und klingelte. Kerry öffnete, denn sie wusste, dass ihre vier Männer nicht ganz nüchtern heimkommen würden. Sie kam auch schon raus und half Bryan und Kian ins Haus. Angie schnappte sich ihren Shane und Mark, den sie sehr schwer wach bekam. Sie schleifte die Zwei ins Haus und legte sie auf die Couch. "Wie Babys!", sagte Kerry und musste lachen, als sie sah, wie alle vier auf der Couch lagen und schlafen. Angie lachte ebenfalls und fragte dann Kerry, wo sie denn schlafen könne. "Du kannst im Gästezimmer schlafen oder auch bei Molly im Zimmer, da steht auch ein Bett, du musst halt damit rechnen, dass sie in der Nacht weint. "Kein Problem, ich freue mich sehr, wenn ich bei Molly sein kann!" "Ich weiß, man sieht es dir an, wie sehr du Kinder magst." Angie grinste verlegen und folgte dann Kerry in das Zimmer von Molly. Sie sagte Kerry gute Nacht und schloss die Tür. Sie ging langsam zu Mollys Bett und sah die Kleine an. Sie schlief tief und fest. Dann ging sie zu dem Bett und ließ sich hineinfallen. Nach ein paar Minuten war sie auch schon eingeschlafen.
Mitten in der Nacht wurde Angie wach, weil sie Durst hatte. Sie machte die kleine Nachttisch Lampe an und ging leise ins Bad. Sie trank ein Schluck Wasser und wollte dann auch schon wieder ins Bett, schaute aber dann doch noch mal nach Molly. Sie sah sie an. Sie schlief immer noch friedlich. Angie strich Molly sanft über die Wange. Plötzlich fiel ihr auf, dass die Kleine glühte. Sie hatte Fieber, sehr hohes sogar. Und ihr fiel auf, dass sie nicht richtig atmete. Ihr wurde heiß und kalt gleichzeitig. Sie sprang sofort auf und lief in Kerrys und Bryans Zimmer. Da Bryan eh im Wohnzimmer schlief, ging sie einfach hinein. Kerry schlief. Sie machte das Licht an und rüttelte Kerry. "Kerry du musst aufwachen, Molly ist krank!" Bei den Worten war Kerry hellwach und sprang auch sofort auf. Sie lief rüber in ihr Zimmer und tatsächlich. Molly ging es nicht gut, sie hatte hohes Fieber. "Kerry wir müssen zum Arzt.", sagte Angie. "Ja, zieh du Molly an und geh schon mal runter, ich komme gleich." Angie zog Molly an und lief schon mal runter zu Kerrys Auto. Am Garagenbrett hingen die Schlüssel. Sie setzte Molly in ihren Kindersitz und wollte gerade einsteigen, als ihr einfiel: Die Bremsschläuche. Sie bückte sich unter das Auto und sah nach, ob noch alles in Ordnung war. Alles okay. Sie stieg ein und schon kam Kerry angelaufen. Sie setzte sich ans Steuer und fuhr los. Sie raste zum Krankenhaus, stieg aus und rannte mit Molly im Arm hinein. Ihr kam auch schon ein Arzt entgegen. "Bitte sehen Sie sich meine Tochter an, sie hat hohes Fieber und sie atmet nicht richtig." Der Arzt nahm Molly und legte sie auf eine Liege. Er untersuchte sie und sagte dann: " Mrs McFadden, ihre Tochter hat eine schwere Mandelentzündung, wenn Sie sie nur eine oder zwei Stunden später gefunden hätten, dann wär es zu spät gewesen. Ich gebe ihr jetzt Antibiotika, keine Angst nicht viel. Und dann möchte ich sie aber noch ein Tag hierbehalten!" "Ja okay, vielen Dank." Kerry war ganz aufgelöst. Sie fing an zu weinen und Angie nahm sie in den Arm. "Oh Angie, wenn du sie nicht gefunden hättest!" "Hey Kerry, nicht weinen, ist doch alles noch mal gutgegangen." Angies Handy klingelte. "Ja?", "Angie, wo bist du denn ? weißt du zufällig, wo Kerry und Molly ist?" Es war Bryan. Konnte sie es ihm sagen, oder sollte Kerry es machen? "Wart einen Augenblick!" "Kerry, Bry ist am Telefon, willst du mit ihm sprechen?" "Nein sag du es ihm, ich kann nicht!" "Okay! Bryan? Wir sind gerade im Krankenhaus, Molly ist heute Nacht krank geworden. Sie hat eine Mandelentzündung. Es ist aber..." "Meine Molly ist krank? Ich bin sofort da!" Mehr hörte sie von Bryan nicht mehr. Er hatte aufgelegt. "Er ist unterwegs!", sagte Angie. "Gut!"
Nach 10 Minuten trafen alle vier Westlifer ein. "Kerry!! Was ist los? Was ist passiert?" Bryan kam auf seine aufgelöste Frau zu und nahm sie erst mal in den Arm. "Molly, sie ist heute Nacht krank geworden. Angie hat es zufällig bemerkt, dass sie Fieber hat. Der Arzt hat gesagt, wenn wir sie eine Stunde später gefunden hätten, wäre es zu spät gewesen." Kerry schluchzte in Bryans Armen. "Angie, du hast sie gefunden?" "Ja!" "Danke, das vergess ich dir nie, niemals!" Bryan hatte auch Tränen in den Augen. "Mein Schatz!" Shane kam auf Angie zu und nahm sie auch in den Arm. "Ich glaube, ich bringe euch nur Unglück. Erst will Gillian sich umbringen, dann hat Nicky einen Unfall und jetzt Molly!" "Hey Angie, das hat nichts mit dir zu tun, okay ?? Ich war noch nie so glücklich, wie mit dir, also sag so was nicht ! Du bist dafür nicht verantwortlich." Shane drückte seine Angie noch fester an sich.
Der Arzt kam wieder und sagte zu Bryan und Kerry: "Also das Fieber ist gesunken, die Atmung ist auch wieder normal. Wenn Sie mir versprechen, immer ein Auge auf sie zu haben, dann kann ich sie Ihnen wieder mit nach Hause geben." "Ja machen wir auf jeden Fall! Vielen vielen Dank." Kerry gab dem Arzt die Hand und nahm dann die schlafende Molly auf den Arm. Sie gingen Alle langsam zu Ausgang. Sie fuhren wieder alle zusammen zu Bryan. Kerry ging mit Molly nach oben, um sie ins Bett zu bringen. Die anderen saßen im Wohnzimmer und überlegten, was sie tun könnten. "Wie wärs, wenn ihr mir mal den Song vorsingt, bei dem ich mitsingen soll?", fragte Angie. "Hey das ist ne gute Idee. Dann können wir gleich ein bisschen üben. Louis wird begeistert sein, wenn du deinen Text am Donnerstag schon kannst." Bryan holte seine Gitarre und er fing an, das Lied zu spielen und Shane sang seine Strophe. Dann kam der Refrain. "Das ist deine Strophe, Angie!", sagte Bryan und fing an, die Strophe zu singen. Sie beendeten das Lied und Angie hatte Tränen in den Augen. "Das Lied ist wunderschön Bryan und das darf ich mit euch singen?" "Da das Lied dürfen WIR mit DIR singen!", sagte Bryan grinsend. Die nächsten Tage waren sie eigentlich nur damit beschäftigt das Lied einzuüben, bis es am Mittwoch an der Tür klingelte. Angie ging schon ganz selbstverständlich an die Tür. Sie öffnete und stieß einen kleinen Schrei aus. "NICKY !!! Da bist du ja wieder!" Sie umarmte ihn stürmisch. "Hey Angielein langsam bitte!", sagte er und deutete auf seine Halskrause. "Sorry Nickylein.!" Jetzt kamen auch die anderen angerannt und begrüßten Nicky. "Ja dann können die Arbeiten fürs Album beginnen!" "Ja können sie! Ich freu mich schon wahnsinnig darauf, das war vielleicht langweilig, die ganze Zeit im Krankenhaus liegen!" "Ja das ist ja jetzt vorbei, wie geht’s dir denn jetzt ?" "Mir könnte es nicht besser gehen, ich bin fit wie ein Turnschuh!", sagte Nicky grinsend. "Na so fit auch wieder nicht!", lachte Bryan.
Am nächsten Tag fuhren sie wie verabredet ins Studio und Louis erwartete sie schon, aber sie waren nicht zu spät, sondern Louis war wie immer zu früh dran. "Hi, da seid ihr ja, jetzt kanns ja endlich losgehen, bevor ihr wieder nach Paris abhaut, stimmts Nicky?", begrüßte Louis die Jungs. "Nein Louis, wir fahren nicht nach Paris, Gina und ich haben unsere Hochzeit verschoben, wegen meiner Verletzung, außerdem wollen wir doch in Irland heiraten, aber erst nächstes Jahr, das hielten wir für besser." "oh, das wusste ich nicht, aber es gibt keinen Stress bei euch oder?", fragte Louis besorgt. "Nein überhaupt nicht, aber wir wollen uns dann doch Zeit lassen. Und mit welchem Lied fangen wir jetzt an?", fragte Nicky ungeduldig. Welches kennt ihr jetzt schon am besten?", fragte Louis. "NEVER EVER!", kam es von allen sechs gleichzeitig. Sie sahen sich gegenseitig an und lachten. Louis schaute verwirrt von einem zum andern, ließ es aber dann doch bleiben, danach zu fragen, was denn so lustig sei. "Okay dann geht in die Kabinen, ihr kennt euch ja aus!" "Was muss ich machen?", flüsterte Angie Shane ins Ohr. Shane lachte und sagte dann laut. "Wartet mal einen Moment, meine Angie war noch nie in einem Studio!" "Das kann ja heiter werden, ich dachte, wir können jetzt endlich anfangen und so richtig loslegen und jetzt muss ich erst mal wieder durch das ganze Studio rennen, bevor wie anfangen können. Es ist zum Haare raufen!", sagte Louis und Angie war den Tränen nahe. Jetzt würde sie Westlife bei ihrer Album Aufnahme aufhalten und Louis war sauer auf sie. "nein musst du nicht, wir stellen sie jetzt einfach in ihre Kabine vor das Mikro, setzen ihr die Kopfhörer auf, und sie singt jetzt einfach mal, wir werden ja sehen, was rauskommt!", sagte Bryan grinsend. Angie war ihm dafür so dankbar. Und so machten sie es dann auch. Sie stellten sich alle auf und dann wurde auch schon die Musik abgespielt und Shane fing an die erste Strophe zu singen. Er machte es sehr professionell und Angie bewunderte Shane für seine wunderschöne Stimme. Sie konnte es einfach nicht begreifen, was in den letzten Monaten passiert ist. Sie hatte ihren absoluten Traummann gefunden, durfte mit Westlife singen und bald würde sie heiraten. In dem Land, was schon immer für sie so anziehend gewesen war. Und nun durfte sie dort leben, was hatte sie nur für ein Glück. Als Shane seine Strophe zu ende gesungen hatte, kam der Refrain und Angie sang einfach. Sie sang so, wie sie auch die ganze Zeit bei Bryan gesungen hatte. Es klappte gut. Doch dann kam ihre solo Strophe. Sie war so aufgeregt, doch sie sang einfach weiter. Sie sang so gut sie konnte und sie war gut. Als sie das Lied zu Ende gesungen hatten, klatschten Louis und die Tontechniker. "Was ist denn?", fragte Angie und kam zusammen mit den anderen aus den Kabinen heraus. "Das haben wir noch nie geschafft, ein Lied auf den ersten Versuch im Kasten!", sagte Louis stolz. "Wollt ihr es mal hören ?" "Na logisch!", sagte Nicky. Sie ließen das Lied laufen und es hörte sich einfach nur genial an. "Bryan, das Lied ist einfach Klasse!", sagte Shane. "danke Shane, aber ohne deine und Angies Stimme wäre es lange nicht so gut geworden!" Angie wurde rot. Bis jetzt hatte sie nur die erste Strophe und den Refrain gehört. Jetzt kam ihre Strophe. Den anderen klappte der Mund auf. Sie hörten das Lied ja auch zum ersten mal. "Angie, du singst einfach genial!", sagte Mark und Shane schwoll vor stolz an und nahm Angie in den Arm. "Seid ihr ein süßes Paar, ich würde sagen, ihr solltet jetzt endlich mal ein Interview geben, damit die Fronten mal geklärt werden, die Fans sollen doch bescheid wissen oder ?" "Ja stimmt, das ist eine gute Idee Louis, machst du bitte den Termin?" "Ja logisch, für wann denn?" "Am besten heute Nachmittag.", sagte Shane. "Okay!", sagte Louis und ging sofort mit dem Redakteur der "Sun" telefonieren. Die rissen sich natürlich um die Jungs und es kam ja nicht so oft vor, dass die Jungs von Westlife einen Termin von alleine ausmachen. Da musste also was passiert sein. 3 Journalisten und ein Fotograf machten sich am Nachmittag sofort auf den Weg ins Studio, wo sie im Vorraum schon von Shane und Angie erwartet wurden. Sie wurden sofort mit Fragen gelöchert, doch Shane blieb locker. Er wusste ja, wie das vor sich ging, aber Angie schien ziemlich nervös zu sein. "Shane Filan, sie haben uns herbestellt, um ein Interview zu geben, ist denn etwas passiert? Wird sich die Band trennen? Wann kommt das neue Album? Wie heißt die neue Single?" "Nun mal langsam. Die Band wird sich ganz sicher nicht trennen und es geht auch nicht um das Album, ich möchte nur meinen Fans die Wahrheit nicht vorenthalten und gebe deshalb mit meiner Verlobten ein Interview. Das ist meine Verlobte Angela." "hallo!", sagte Angie schüchtern. Nun brach ein Donnerwetter los. Blitzlichter, fragen über fragen. Shane und Angie redeten eine Stunde mit den Journalisten, die dann total zufrieden wieder abfuhren. "Geschafft, war doch nicht so schlimm oder Angie?" "Nein war es nicht, aber ich würde zu gerne wissen, wie meine Freunde und Verwandten zu Hause reagieren." "Weißt du was, ruf einfach in zwei tagen bei Nina an und frag sie, ob sie was gehört hat und was die anderen so sagen!" "das ist ne gute Idee!" und so wollte sie es auch machen. Zwei Tage später, rief sie bei Nina zu Hause an. Nina nahm ab. "Hallo?" "Hi ich bins Angie, ich wollt mich nur mal melden und dich fragen, ob du irgendwelche news von Westlife gehört
hast!” "Hi Angie Maus, na wie gehts ? mir gut, ja ich habe was gehört, ich habe was gelesen, was ich schon längst gewusst habe." "ach was denn?", fragte Angie grinsend. "na was wohl? Das ihr verlobt seid, man die in der Schule sind voll ausgetickt, das kannst du dir nicht vorstellen. Sie haben gesagt, jetzt hat sie doch ihren Shane gekriegt und haben sich voll für dich gefreut. Ich soll dir shane grüße bestellen!" "SHANE Grüße?" Bei diesen Worten horchte Shane auf. "ja sorry, das ist westlife Sprache verstehst du? Da gibt’s noch viel mehr, wie zum Beispiel bis Byrne, was heißen soll, bis bald, oder Feehily Spaß und so weiter. Cool oder? Hat ne Freundin von mir erfunden. "Ja cool, das werde ich den Jungs später gleich mal erzählen!", sagte Angie grinsend. "NEIN ! das machst du nicht. Oh gott ist das peinlich. Was mach ich denn, wenn ich dann auf eurer hochzeit bin und Nicky spricht mich darauf an? Ich würde sterben. Außerdem wann siehst du die Jungs denn immer?" "Ich sehe sie jeden Tag, sie sitzen grad neben mir. Wir sind doch im Studio, das Album aufnehmen. Bald sind wir fertig, ich glaube aber, Louis will Never Ever noch mal aufnehmen oder Bryan?", sagte Angie so nebenbei zu Bryan. Nina hörte durchs Telefon Bryan antworten: " Ja Angie, das will er noch mal aufnehmen, weil ihm die Gitarre noch nicht so ganz gefallen hat, er ist halt ein Perfektionist." Nina drehte am anderen Ende der Leitung durch, als sie Bryan hörte. Angie saß wirklich neben Bryan und sprach mit ihm und dann war sie auch noch im Studio dabei. Nina kreischte so laut, dass Angie das Telefon weiter vom Ohr weghielt. Sogar die anderen Westlifer hörten Ninas gekreische. "Was ist denn mit der los?", fragte Nicky lachend. "War das Nicky?", fragte Nina völlig aufgelöst. "Ja war er, aber was hast du dauernd mit Nicky, was ist mit Shane?" Die fünf Westlifer checkten überhaupt nicht mehr, um was es ging. "Ja Nicky ist doch jetzt mein Liebling und diesmal für immer!", sagte Nina zitternd. "Achso, wart mal bitte kurz, da kommt ein Anruf.", sagte Angie unter einem Vorwand und setzte Nina in die Warteschleife. "Also Nicky, hättest du was dagegen, wenn du mal kurz mit Nina telefonierst, sie ist jetzt in dich verliebt. Zuerst war es Kian, dann MEIN Shane und jetzt bist du dran, sie sagt, bei dir sei es für immer." "Aha, da kann ich ja einpacken!", sagte Kian lachend. "und ich habe ja meine Traumfrau schon!", sagte Shane. "Was für eine Ehre, also wenn sie genauso hübsch und so toll singen kann, wie du, dann muss ich mir das mit meiner Hochzeit gut überlegen." , sagte Nicky scherzend. "Und redest du kurz mit ihr?", sagte Angie bettelnd. "Ja klar, gib schon her!", sagte Nicky. "Wart noch kurz!" Angie nahm ihr Telefon und drückte auf den Knopf. "Nina, bist du noch da?" "Ja natürlich, ich hab mich wieder ein bisschen beruhigt!" "Dann ist weil da will dich jemand sprechen!" Mehr sagte Angie nicht und reichte das Telefon an Nicky weiter. "Hallo Nina hier ist Nicky, wie geht’s dir den ?", fragte Nicky. Er hörte nur ein Kreischen und dann einen heftigen Knall. "Was ist jetzt passiert?", fragte Nicky erschrocken. Angie nahm das Telefon aus Nickys Hand und hörte. Doch sie hörte nichts mehr. "Oh gott, ich glaube, ich hätte sie vorwahnen müssen. Sie ist in Ohnmacht gefallen, glaub ich mal!" "und was machen wir jetzt?", fragte Nicky ahnungslos. "Ich ruf unten an, bei ihrer Mutter im Wohnzimmer, sie soll nach ihr sehen.", sagte Angie und wählte die Nummer und Ninas Mutter ging ran. Angie erzählte ihr alles und ihre Mutter rannte dann auch sofort nach oben. Und tatsächlich. Nina lag auf dem Boden und war Ohnmächtig. Ihre Mutter gab ihr eine Ohrfeige und Nina wachte auf.
Sie wusste gar nicht, was passiert war. "Was ist los?" "Du bist Ohnmächtig geworden, weil Angie dir Nicky gegeben hat!" "Das war wirklich Nicky? Das war kein Traum? OH GOTT !", kreischte Nina und stand langsam auf und setzte sich auf ihr Bett. "Aber woher weißt du das bitte, mum?", fragte Nina. "Ich hab gerade mit Angie telefoniert. Sie hat mich angerufen und mir alles erzählt und hat mir gesagt, ich soll nach dir schauen, weil du wahrscheinlich umgefallen bist." "Ist sie dran?", fragte Nina und zeigte auf das Telefon. "Ja ist sie, willst noch mal mit ihr reden ?" "Ja will ich, gib sie mir." Nina nahm das Telefon. "Angie, spinnst du eigentlich? Du kannst mir doch Nicky ans Telefon holen, ohne mir was zu sagen, willst du mich umbringen?" "Sorry Nina, ich wusste ja nicht, wie sehr du auf Nicky stehst!", sagte Angie und grinste Nicky an und er grinste zurück und wurde rot. "Ach Nina, weißt du was?" "Was denn?" "Nicky steht grad neben mir und hat gehört, was ich grad gesagt habe!" "WAS? Er hat das gehört? Sind die anderen auch da? OH gott peinlich!" "Ja sie sind auch da, aber was ich dir sagen wollte, Nicky ist rot geworden.. Nicky lass das!", sagte Angie. "Was denn?" "Er kitzelt mich, das ist gemein, hör auf!", rief sie Nicky lachend zu. "Okay, aber das gibt Rache, das weißt du. Ich bring dich später beim singen so zum Lachen, dass du noch mal anfangen musst, das versprech ich dir!", rief Nicky scherzend. "Singen? Singst du etwa mit Westlife?" "Ähhh ja tu ich, ich wollte es eigentlich nicht verraten, aber da Nicky sich jetzt eh verquatscht hat, kann ich es dir ja sagen. Bry hat ein Lied geschrieben, das ist sooo geil und er hat mich gefragt, ob ich da die Frauenstimme singen will und weißt du, was das allergeilste ist?" "Noch geiler? Was denn?" "Das LIED kommt aufs neue Album! Mit mir! Ist das nicht geil?" "AHHHHHH !!!!!" das war das einzige, was sie von Nina hörte. "Nina beruhig dich!" "Okay, du kann ich jetzt bitte kurz mit Nicky sprechen? Ihr seid so gut befreundet, das ist soo geil, und mir ist grad was eingefallen." "Okay ich geb ihn dir, aber nicht umfallen, verstanden?" "Okay" Nina zitterte, aber ihr war grad was ganz wichtiges eingefallen. "Hi, hier ist noch mal Nicky, bitte nicht wieder umfallen, so schrecklich bin ich doch nicht oder?" "Nein bist du nicht, überhaupt nicht! Ich bin nur so erschrocken, weil ich doch so ein Fan von dir bin, was heißt Fan, ich liebe dich. Außerdem haben wir uns doch schon mal gesehen, weißt du nicht mehr?" "wann denn?" "Im Bus, nach dem München Konzert, ich war Angies Freundin, fällts dir wieder ein?" "Ja stimmt, jetzt weiß ich wieder, ich fand es total lustig." "Ja ich auch, du kannst du mir einen gefallen tun? Ich muss mit dir was besprechen, was aber Angie auf keinen Fall hören darf, kannst du kurz rausgehen oder so?" "Ja kann ich, wart kurz." Nicky stand auf, und ging mit Angies Handy grinsend an den anderen vorbei und ging in eine Studiokabine, da würde Angie ganz sicher nicht hören. "Okay jetzt kann ich sprechen!", sagte Nicky lachend. "Okay, also wie ihr bestimmt Alle wisst, hat Angie nächste Woche Dienstag Geburtstag un.." "Nein das wissen wir nicht, sie ist doch einfach plötzlich dagewesen, da haben wir sie gar nicht nach ihrem Geburtstag gefragt und sie ist glaub ich, zu stolz, was zu sagen." "Ja kann sein, aber auf jeden Fall, wollte ich sie überraschen und vielleicht rüber kommen, also halt nach Irland, aber ich weiß ja nicht, ob Angie zeit hat, und wie ich vom Flughafen zu ihr kommen soll, ohne dass sie es mitkriegt." "Stimmt, das ist schwierig, aber wie wärs, wenn ich dich vom Flughafen abhole? Dann könnten wir kurz zu Shanes Eltern fahren und alles vorbereiten und die Anderen dann aus dem Studio holen, Mae und Peter haben da bestimmt nichts dagegen!" "Was du mich abholen ??? Und die anderen treffe ich dann auch? Ich treffe Westlife? Oh gott, das kann nicht sein!" Nina fing an zu weinen, versuchte aber, es sich nicht anmerken zu lassen. Nicky aber, bemerkte es sofort und versuchte zu trösten. "hey Nina nicht weinen, es ist doch nicht so schlimm, uns zu treffen oder?" "Ganz im gegenteil, ich freu mich nur so!" "Also wann kommt dein Flieger am Dienstag an?" " Ich glaube, er kommt in Dublin um 11.30 Uhr an, ich muss schon ganz früh raus." "Okay dann bin ich um 11.30 Uhr in Dublin am Flughafen, du wirst mich ja erkennen, ich bin derjenige, der von 100 Fans umringt ist!", sagte Nicky grinsend. "okay, dann bis Dienstag, oh Gott, ich freu mich so!" "Ach was sollen wir eigentlich vorbereiten für Angie, die anderen wissen ja noch gar nicht bescheid." "Lasst euch was einfallen, einen song, ein Kuchen, teure Geschenke, ihr habt doch so viel Geld!", gab Nina lachend zurück. "Okay dann bis Dienstag. Bye Nina, ich muss aufhören, Angie guckt schon ganz böse." "Okay dann bis Dienstag. Bye Nicky." Sie legte auf und setzte sich auf ihr Bett. Sie konnte es nicht glauben. Ihre beste Freundin wohnte in Irland und war mit Shane verlobt und sie fährt jetzt bald nach Irland und ihr Traummann holt sie ab.
Nicky kam aus der Kabine raus und Angie fragte: " was hast du denn bitte jetzt so lange mit ihr telefoniert?" "Nichts!", gab Nicky scheinheilig zurück. Dann sagte er: " Jungs, ich muss mit euch mal kurz reden. Kommt mal bitte mit!" Die Jungs guckten ihn blöd an und folgten ihm dann aber. Angie saß sich auf die Couch und wartete. Was die wohl wieder aushecken. An ihren Geburtstag dachte sie in diesem Moment nicht. "Was ist denn los Nicky boy?" , fragte Shane. "Warum darf Angie nicht dabei sein? Das find ich fies, jetzt kommt sie sich sicher voll ausgeschlossen vor, Ich geh wieder zu ihr!" "Jetzt warte mal Shane, Nina hat mir gesagt, dass Angie nächsten Dienstag Geburtstag hat und sie sie überraschen will." "Achso, man wieso haben wir sie nach ihrem Geburtstag gefragt?", sagte Shane und schlug sich gegen den Kopf. "Na ja auf jeden Fall will Nina herkommen und ich hole sie am Dienstag am Flughafen ab und dann fahren wir zu dir Shane und bereiten ein bisschen was vor, Kuchen und so weiter." "Okay, macht das, was sollen wir ihr denn schenken?" , fragte Bryan. "Am besten fände ich ein Lied, ein Geburtstagssong!", sagte Mark. "das ist eine gute Idee. Und die teueren Sachen, die überlassen wir ihrem verlobten, nicht Shane?", sagte Kian grinsend. "Ja macht das, ich weiß schon, was ich ihr schenke!", sagte Shane. "Okay dann wär das geklärt und wir müssen dann eh weiter machen." Sie kamen wieder rein und Shane setzte sich gleich neben Angie. "Und was gabs so wichtiges zu besprechen?", fragte Angie. "Ach nix!", sagte Shane und küsste Angie. Dann ging es für die Fünf wieder ab in die Kabinen und Angie hörte begeistert zu, wie sich die neuen Songs anhörten. Sie wurden immer besser, dachte sie sich und hörte Shane zu, wie er gerade eine wunderschöne Ballade sang. Shane sah, dass Angie ihn ansah und sah sie durch die Scheibe auch an. Sein Blick war voller Liebe. Sie liebte diesen Blick. Wenn er mit seinen Hundeaugen sie so ansah, dann konnte sie nicht wiederstehen. Sie liebte diesen Mann so sehr.
Am Abend fuhren Shane und Angie erschöpft nach Hause und ließen sich nach dem Abendessen auch gleich ins Bett fallen. Jetzt wusste Angie, was für harte Arbeit es ist, ein Album aufzunehmen, und trotzdem machte es einen riesen Spaß. Die nächsten Tage verbrachten sie im Studio und nahmen das Album weiter auf. Bald würde es fertig sein, doch Louis wollte immer noch irgendetwas anders haben. So war er halt und die anderen kannten es ja schon. Und so nahmen sie Never Ever auch noch einmal auf und dann war es aber Perfekt. Am Montag in der Früh, als Angie ganz gewohnt mit Shane ins Studio fahren wollte, sagte Shane plötzlich. "Angie, willst du heute nicht mal zu Hause bleiben? Es wird heute nichts interessantes im Studio gemacht und außerdem kommt Denise heute nach Hause, du kannst sie mal kennen lernen, sie war doch ein Jahr in Amerika und jetzt ist sie wieder da und du könntest mit ihr mal zu den Pferden gehen. Das haben wir in dem Stress ja total vergessen." "Ja das ist eine gute Idee, dann bleibe ich heute mal da, obwohl ich nicht weiß, wie lange ich es ohne dich aushalte. Ein ganzer Tag ist fast zu viel.", sagte Angie und schaute Shane verliebt an. "Ich weiß mein Schatz, aber wir sehen uns heute Abend, und dann bin ich nur für dich da." Sie standen im Flur und küssten sich. Ein Schlüssel wurde in das Schlüsselloch gesteckt und die Tür ging auf. Denise war heimgekommen. Doch Shane und Angie hatten es nicht bemerkt, bis Denise rief: "Hey Shany, ich bin wieder da, wie geht’s meinem kleinen Brüderchen?" "DENISE ! Hi, ich hab dich gar nicht bemerkt, sorry." Shane löste sich von Angie und umarmte seine Schwester. "Und wer ist denn die junge Dame neben dir?", fragte Denise freundlich. "Das ist mein größter Schatz auf dieser Welt. Schwesterchen, darf ich vorstellen, meine Verlobte Angie. "Verlobte? Ach ja, hat Mum ja erzählt, hi. Ich bin Denise." Angie ging auf sie zu und wollte ihr die Hand schütteln, doch Denise umarmte sie. "willkommen in der Familie!", sagte sie. "Danke!" Angie war so gerührt. Shane ging wieder zu Angie und legte seinen Arm um ihre Hüfte. "Angie Schatz, ich muss jetzt los, pass auf dich auf!" "Ja du auch, ich vermiss dich jetzt schon." "ich dich auch!" Shane umarmte Angie und sie küssten sich zum Abschied. Shane öffntete die Tür und wollte gerade gehen, als Angie rief: "Shane ich liebe dich!" "Ich dich auch!", rief Shane zurück und warf ihr noch einen Kuss zu und ging dann. "Seid ihr ein süßes Paar.", sagte Denise und lachte. "Shane ist mein Traummann, ich wüsste nicht, was ich ohne ihn machen würde." "Ja mein Brüderchen ist schon ein toller Typ!" "Ich weiß!", grinste Angie. Angie verstand sich mit Denise sofort und auch Denise fand Angie auf Anhieb sympathisch. Auch sie erzählte, dass sie mit Gillian nicht viel anfangen konnte. "also was Shane an Gillian gefunden hat, versteh ich nicht, ich habe schon gedacht, er kommt nie zur Vernunft. Da habe ich mich wohl getäuscht." "Soll das ein Kompliment sein?" "Ja wenn du es so sehen willst!" Die zwei setzten sich ins Wohnzimmer und quatschten erst ein bisschen. Denise hatte viel zu erzählen und auch Angie. Angie erzählte mal wieder alles von Anfang an, wie sich das mit Shane entwickelt hatte. Nach zwei Stunden, fragte Angie Denise: " Shane hat gesagt, dass du mir vielleicht die Pferde zeigen kannst, solange er im Studio ist!" "Ja klar kann ich das machen, hat er dir wieder von seinem Carlton Flight vorgeschwärmt ?" "Ja hat er und ich würde ihn zu gerne sehen!" "Ach bist du etwa auch so ein Pferdenarr, wie alle hier in der Familie?" "Ja bin ich!" "Okay dann lass uns gehen! Das wird ja immer besser. Du wirst mir immer sympathischer, du hättest Gillian mal bei den Pferden sehen sollen: Ahhhh Der beißt mich!", lachte Denise und Angie musste mitlachen.
Sie standen auf und gingen zu der Pferdekoppel. Dann gingen sie in den Stall hinein und Angie schaute sich die ganzen Pferde an. Sie blieb bei jedem stehen und streichelte es ein bisschen. Das nahm ziemlich viel Zeit in Anspruch, den bei über 50 Pferden... "Willst du nicht mal reiten?", fragte Denise. "Ich? Reiten? Aber das kann ich doch gar nicht!" "du kannst nicht reiten? Egal, das bringen wir dir schon bei!" "Okay!" Denise sattelte Cartlon Flight, Shanes Liebling und half Angie dann aufs Pferd. Sie war ziemlich nervös, aber Denise hielt das Pferd fest. Sie ritten hinaus auf die Koppel und Denise erklärte ihr, wie man mit Pferden umgeht. "willst du es mal alleine versuchen?" "Ja okay, aber ich hab Angst!" "Das schaffst du schon, jeder hat mal angefangen." Denise ließ das Pferd los und sie trabten langsam über die Koppel. Doch plötzlich kam ein LKW in die Einfahrt gefahren und das Pferd scheute. Es warf seine Reiterin ab und suchte das Weite. Denise lief erst dem Pferd hinterher, um es einzufangen und zu beruhigen, damit es nicht vor Angst auf Angie oder Denise losgeht. Sie hatte es schnell geschafft, und es am Zaun festgebunden. Dann lief sie sofort zu Angie, die auf dem Boden saß und sich den Fuß hielt. "Angie, ist dir was passiert?" "Mein Knöchel tut weh." "Kannst du aufstehen? Es tut mir so leid, ich hätte dich nicht jetzt schon alleine reiten lassen sollen. Shane bringt mich um!" "Warum denn? Weil ich sein Pferd so erschreckt habe?" "Nein, weil ich schuld bin, dass sich sein "größter Schatz" verletzt hat!" "ach das ist doch nicht so schlimm, ich glaube, er bringt dich oder mich eher um, weil ich sein Pferd genommen habe!" "Das glaube ich weniger. Ich glaube, er würde sogar sein geliebtes Pferd für dich weggegeben, so verliebt, wie er vorhin aussah. So habe ich ihn noch nie gesehen. Komm wir gehen jetzt rein und sehen uns deinen Fuß an, meine Mutter die kennt sich da ganz gut aus." Angie versuchte aufzutreten, doch schmerzte zu sehr. Denise stützte sie und sie humpelten ins Haus. Denise setzte Angie aufs Sofa und ging dann auf die Suche nach ihrer Mutter. Sie fand sie in der Küche: "Mum, kommst du mal bitte, Angie ist vom Pferd gefallen!" "was? Vom Pferd? Ist ihr was passiert?" Mae kam sofort ins Wohnzimmer gerannt: "Angie, was ist passiert? Ist alles okay?" "Ja ist schon okay, nur mein Fuß tut weh!" "Ich rufe sofort Shane an. Der soll..." "Nein nicht Shane anrufen, der hat doch so viel arbeit." "Okay, aber ich seh mir mal deinen Fuß an." Mae setzte sich aufs Sofa und nahm Angies Fuß auf ihren Schoß und sah ihn sich an. Er war geschwollen und rot geworden. "Ein verstauchter Knöchel, das ist nicht so schlimm. Weißt du, wie viele verstauchte Knöchel ich schon gesehen habe? Dauernd ist irgendeiner von meinen Kindern von den Pferden gefallen, am öftesten aber Shane." "Shane?" "Ja er ist nämlich der allergrößte Pferdenarr in der Familie und konnte es auch nie lassen, zu den Pferden zu gehen. Denise? Holst du mir bitte die Salbe und einen Stützverband?" "Mach ich!" Denise lief ins Bad und holte, was ihr aufgetragen wurde. Mae rieb Angies Fuß mit der Salbe ein und verband ihn. "So das hätten wir, du bleibst jetzt einfach auf der Couch liegen und legst deinen Fuß hoch." "Mach ich! Aber bitte nicht Shane anrufen!" "Nein mach ich nicht!" "Denise? Bleibst du noch da oder musst du weg?" "Nein ich bleib da, ich bin ja schließlich schuld!" "Nein du bist nicht schuld, ich bin einfach zu blöd zum reiten, das muss ich einsehen!" "Das stimmt doch nicht, du hast es doch vorhin gehört, wie oft Shane vom Pferd gefallen ist. Und er ist auch immer wieder aufgestiegen und jetzt ist er auf seinem Pferd fast unschlagbar." "Ja stimmt, ach hast du Carlton Flight eigentlich schon in den Stall gebracht?" "Ohh Nein, hab ich nicht, warte ich mach es schnell." Denise sprang auf und rannte nach draußen. Cartlon Flight stand seelenruhig da und mampfte Gras und schaute, als wär nie was gewesen. "Na du kleiner Held, da wird Shane sich aber freuen, wenn er sieht, was du mit seiner Angie gemacht hast!", sagte Denise scherzend und brachte ihn in den Stall. Sie sattelte ihn ab und brachte ihm frisches Heu und Wasser. Dann ging sie wieder rein zu Angie. Sie unterhielten sich ein wenig und am Nachmittag brachte Mae ihnen Kaffe und eine Sahnetorte. Sie setzte sich dazu und Denise erzählte nun wieder ein bisschen was, von ihrem Jahr in Amerika.
Um ca. 5 Uhr kam Shane nach Hause und schaute neugierig ins Wohnzimmer. Er sah seine Angie auf dem Sofa liegen mit einem dicken Verband um den Fuß. Dann sah Angie Shane und sprang auf, ohne daran zu denken, dass sie sich ja den Knöchel verstaucht hatte. Sie wollte ihm um den Hals fallen, doch so weit schaffte sie es gar nicht. Sie trat mit dem Fuß auf, weil sie ja nicht daran gedacht hatte und fiel hin. Shane lief zu ihr hin und half ihr auf. "Was ist denn passiert?" Ich... Ich... ähhm bin nun ja, vom Pferd gefallen." "WAS? Vom Pferd? Wie hast du das denn angestellt? War Denise denn nicht dabei?" "Doch war sie, aber sie hatte keine Schuld, da kam ein LKW und schon ist es passiert.", sagte Angie und klammerte sich an Shane, um nicht umzufallen. "Shane, jetzt lass sie doch mal wieder hinsetzten, sie kriegt doch ein Krampf im Bein, wenn sie noch länger auf einem Bein stehen muss!", sagte Mae. "Oh Sorry mein Schatz, komm setz dich!", sagte Shane besorgt und trug sie zum Sofa. "So und jetzt erzähl mal von Anfang an!" "okay!" Angie erzählte Shane, wie es passiert ist und dann musste er auf einmal lachen. "Was ist denn da jetzt so lustig?" "Nichts, ich erinnere mich nur daran, wie ich dauernd vom Pferd gefallen bin, stimmts Mum?" "Ja stimmt, so oft, wie du verletzt warst, das haben die anderen sechs nicht mal zusammen hingekriegt!", sagte Mae lachend. Dann musste auch Angie lachen. "Und der Knöchel ist nur verstaucht oder?" "Ja ist er! Ich glaube, ich muss morgen wieder mit ins Studio kommen. Wenn du nicht bei mir bist, dann passiert mir gleich was, also bist du mein Schutzengel!" "Ja morgen nehm ich dich wieder mit. Noch ein Tag ohne dich halte ich nicht aus!" , sagte Shane verliebt und legte Angie seinen Arm um die Schultern. "Ich auch nicht, ich hab dich so vermisst mein Schatz!" "Ich dich auch, und wie!", sagte Shane und küsste seine Angie.
Am nächsten Tag mussten sie mal wieder sehr früh aufstehen und sie fuhren dann auch gleich ins Studio. "Da erwarteten sie die anderen schon. Die staunten nicht schlecht, als sie Angie mit Krücken hereingehumpelt kam. "Angie, was ist denn mit dir passiert? Bist du vom Pferd gefallen oder was?", sagte Mark. "genau das Marky!", sagte Angie und grinste ihn an. "Du passt wirklich gut zu Shane, der ist früher auch immer runtergefallen und dann wollte er mich auch immer auf diese Viecher draufsetzten, aber ich weiß schon warum ich da nie drauf wollte!", sagte Kian und zeigte auf Angies Fuß. "Ja ist gut, ich weiß, dass ich da dauernd runtergefallen bin, ihr müsst es mir nicht immer unter die Nase reiben!" , sagte Shane schmollend. "Ach Shany Schatz, jetzt lass sie doch, du lachst auch immer, wenn Nicky im Aufzug steht und sich zitternd am Geländer festhält!", sagte Angie und grinste Nicky an. "Ja ich weiß!", sagte Nicky und wurde rot. Dann kam Louis und sie mussten wieder an die Arbeit. Dann um 11 Uhr sagte Nicky, dass er mal schnell wohin fahren müsse, um etwas abzuholen. Was Angie wunderte, hatte Louis nichts dagegen. Aber sie wusste nicht, dass das gestern alles schon abgeklärt worden war. Sie ahnte nichts von der Überraschung.
Nicky ging zu seinem Auto und fuhr zum Flughafen. Und wie es vorauszusehen war, kamen auch schon 100 Fans angerannt und wollten ein Autogramm. Er gab ein paar Autogramme, lief dann aber weiter, gefolgt von den 2 Bodyguards, die ihm hinterher gefahren waren. Das war Louis Anordnung gewesen und diese zwei finsteren Gestalten nahmen ihren Job sehr ernst. Und was ihn wunderte, ließen sie ihn sogar alleine aufs Klo gehen.
Er ging zu dem Gate, wo drauf stand, das dort der Flieger aus München landete. Die Türen öffneten sich und er hielt Ausschau nach Nina. Er hatte sie ja schon mal gesehen, aber das war schon sehr lange her. Dann kam ein Mädchen durch die Tür, die ungefähr Angies Alter hatte. Sie sah Nicky und schrie auf. Das war Nina. "Hi Nina, ich hab doch gesagt, ich hol dich ab, jetzt komm aber schnell, wir müssen alles vorbereiten, bevor die anderen kommen." "Wo sind die anderen denn?" "Die sind noch im Studio, außerdem haben wir jetzt ein bisschen mehr Zeit, als geplant!" "Wieso denn?" "Weil Angie sich den Fuß verstaucht hat und nicht mehr so schnell ist, mit ihren Krücken!", sagte Nicky grinsend. "Oh was ist denn passiert?" " Vom Pferd gefallen, genau wie unser Shany früher immer!", lachte Nicky schadenfroh. "Ja aber was ist denn mit deinen Aufzügen bitte?", gab Nina lachend zurück. "Was soll damit sein?", sagte Nicky und schaute in die Luft. "Ach nix!" Sie gingen nach draußen und Nina stand dann vor Nickys Auto. "WOW geiles Auto!" "Danke, das hört man gerne!", gab Nicky zurück und stieg ein. Nina ließ sich auf dem Beifahrersitz nieder und sie fuhren los.
Bei Shanes Eltern angekommen, stiegen sie aus und klingelten. Peter öffnete die Tür und sagte: "Hi Nicky, komm doch rein, und das ist sicher Nina oder?" "Ja ist sie, das ist Angies beste Freundin und sie hilft mir ja, die Geburtstagsparty vorzubereiten." "Ach ja genau, Angie hat ja heute Geburtstag, dann kommt mal rein." Nina und Nicky betraten das Haus und machten sich dann auch sofort an die Arbeit, alles vorzubereiten. "Was schenkst du Angie eigentlich?", fragte Nicky. "Ich habe ein Fotoalbum für sie gemacht, mit Fotos von früher. Willst mal sehen?" "Ja klar!" Nina zeigte Nicky das Album und er blätterte es begeistert durch. "Die sind ja süß, die Fotos. Sie ist wirklich deine beste Freundin, das sieht man." Ich weiß", grinste Nina. Dann waren sie fertig und Nicky rief wie verabredet bei Shane an. Er ging hin und versprach, mit den anderen und natürlich Angie sofort zu kommen. Er gab den anderen ein Zeichen und Bryan sagte dann schließlich zu Louis: "Louis können wir nicht heute mal früher Schluss machen, es ist so warm draußen?" "hmmm, na gut, aber nur heute, ausnahmsweise, weil ich heute meinen Spendiertag habe!", sagte er und grinste. Shane schob Angie zur Tür heraus und Louis gab Bryan noch die CD, die gerade fertig geworden war.
Sie standen dann alle draußen vor dem Studio und Shane sagte: "Jungs, wie wärs, wenn ihr noch mit zu uns kommt, wir könnten zusammen essen." "Das ist eine gute Idee, Shany, ich bin dabei und ihr?", sagte Kian. "Wir auch!"; kam es von den anderen. Und so fuhren sie zu Shane nach Hause. Sie kamen an und stiegen aus. Shane ging auf die andere Seite seines Autos und half Angie aus dem Auto. "Jungs, geht ihr schon mal vor und klingelt, wir kommen dann nach." , sagte Shane. Die Jungs grinsten und rannten schon mal vor. Nicky hatte sie schon gesehen und öffnete die Tür. Sie lehnten die Tür an und stellten sich dann in den Flur. Nina hatte sich hinter Bryan versteckt, damit Angie sie noch nicht sah. Angie humpelte voran und öffnete mit einer ihrer Krücken die Tür. "HAPPY BIRHTDAY !" Angie staunte nicht schlecht, als die ganzen Westlifer (bis auf ihren Shane) da standen und ihr zum Geburtstag gratulierten, obwohl sie fest überzeugt war, keiner würde von ihrem Geburtstag wissen. "danke ihr verrückten, das hätte ich nicht erwartet!", sagte Angie überglücklich und umarmte Nicky, der ihr am nächsten stand. "Wir haben noch eine Überraschung für dich!", sagte Mark grinsend. "Was denn?", fragte Angie ganz neugierig. "Bryan geh mal auf die Seite!", sagte Kian. Bryan ging auf die Seite und da stand Nina. "NINAAAAA, AHHHHH !" sie sprang Nina entgegen, so gut es ging mit ihren Krücken. Die zwei umarmten sich stürmisch und Nina sagte: "Alles gute zum Geburtstag mein Muffin." "Danke, meine Süße ich freu mich so, dass du da bist." "Ich musste einfach kommen. Seit unserem zweiten Geburtstag war ich an jeden Geburtstag da und deswegen bin ich jetzt auch da. "So und jetzt gibts Geschenke.", sagte Nicky. "Zuerst das von uns allen und dann das von Nina. "Och man ihr sollt mir doch nichts schenken." "Tun wir aber!" Nicky nahm die CD und legte sie in den CD-Player ein. Er drückte auf play, und was hörte sie da. Ihre Westlifer, die ihr zum Geburtstag gratulieren, mit einer ganz süßen Liebeserklärung von ihrem Shane. Dann sangen sie ein Lied. Nur für sie. Sie hatte Tränen in den Augen. Erst fiel sie Nicky um den Hals, dann Bryan, bei dem sie ein wenig Schwierigkeiten hatte, weil er so groß war. Dann drückte sie Mark einen Kuss auf die Wange, und auch Kian wurde geknuddelt. Dann humpelte sie zu ihrem Shane und bedankte sich mit einem KUSS. Dann kam Nina mit ihrem Geschenk. Angie packte es aus und fiel auch Nina um den Hals. Sie war so happy. Doch das beste kam ja bekanntlich zum Schluss. "So mein Schatz, jetzt kommt mein Geschenk, aber ich weiß nicht, ob es jetzt noch so passend ist, aber schau es dir an." Sagte Shane und nahm sie an der Hand. "Wo gehst du mit mir hin?", fragte Angie. "das wirst du gleich sehen. Die anderen Westlifer und Nina folgten ihnen. Sie gingen um das Haus herum und standen dann auf der Pferdekoppel. Dort stand ein wunderschönes weißes Pferd mit einer roten Schleife um den Hals. "Das kann doch nicht wahr sein! Du schenkst mir ein Pferd? Das ist das schönste Geschenk, was ich je bekommen habe, danke!" Angie umarmte Shane und küsste ihn, bis er sich von ihr löste, um Luft zu holen. "Oh ist das SHANE, das Pferd!", sagte Nina. "WAS?", fragten die fünf Lifer gleichzeitig. "Ohhh!" Nina wurde rot und wäre am liebsten im Boden versunken, so peinlich war ihr das. Sie hatte sich fest vorgenommen, so was nicht zu sagen, aber es war ihr doch passiert. "Also, SHANE bedeutet schön, in der Westlife sprache und da gibts dann auch noch so was wie Feehily Spaß, was so viel heißt, wie VIEL spaß und bis BYRNE, was BYE heißen soll und so weiter.", erklärte Angie. "Ah verstanden, das ist ja cool, jetzt gibt es auch noch eine Westlife Sprache!", sagte Mark beeindruckt. Sie gingen wieder ins Haus und schnitten die leckere Sahnetorte an, die Shanes Mutter gebacken hatte. Sie hatten einen wundershanen Tag und für Angie war es der schönste Geburtstag in ihrem Leben.
Die fünf Westlifer, Nina und Angie feierten noch bis spät in die Nacht hinein. Sie hatten sehr viel Spaß und keiner wollte daran denken, ins Bett zu gehen. Um halb zwei nachts stand Shane dann auf und ging nach oben auf den Speicher, um etwas zu suchen, wie er sagte. Nach 5 Minuten kam er wieder und hielt ein Spiel in der Hand. "Pantomime? Du willst jetzt, nach dem wir alle total betrunken sind, mit uns Pantomime spielen? Das ist doch nicht dein Ernst!", sagte Kian und versuchte einen Lachanfall zu unterdrücken, was ihm aber nur gelang, weil er seine ganze Faust in den Mund steckte. "Warum nicht? Ich dachte, das wird vielleicht lustig. Jetzt seid keine Spielverderber!" "Hey jetzt kommt Leute, das ist doch mal eine witzige Idee. Kommt, wir machen 3 Gruppen, in einer sind halt dann drei. Shane, Kian und ich, Mark und Bryan und Nicky und Nina. Ist das so okay?", fragte Angie und schrieb die Gruppen schon auf einen Zettel, ohne auf die Antwort zu warten. Angie hatte mit Absicht Nina und Nicky in eine Gruppe gesteckt. Sie wusste, dass Nina Nicky liebte. Sie war sich aber fast sicher, dass Nina bei ihm keine Chance hatte, denn sie hatte Nicky schon oft mit Georgina gesehen und die Zwei sahen so glücklich miteinander aus und sie wollte ihm das Glück auf keinen Fall zerstören, doch sie wollte, dass Nina wenigstens ein bisschen Zeit mit Nicky verbringen kann. Nina sah Angie darauf hin entsetzt an, sprang auf und sagte: " Angie, kommst du mal bitte kurz mit?" Angie folgte ziemlich verwirrt ihrer Freundin. "Was ist denn los?", flüsterte Angie im Flur. "Wieso hast du mich zu Nicky in dir Gruppe getan, du weißt doch, wie sehr ich ihn liebe!" "Ja genau deswegen hab ich es getan, ich wollte, dass du ein bisschen Zeit mit ihm verbringen kannst. Ich weiß, wie schwer das für dich ist, was glaubst du, wie es für mich gewesen ist, als ich noch nicht mit Shane zusammen war und bei ihm gewohnt habe? Ich habe ihn jeden Tag gesehen und ich musste meine Liebe zu ihm verbergen. Es war so schwer. Ich habe noch nie so viel geweint, wie in dieser Zeit und trotzdem war ich glücklich wie nie zuvor. Kannst du dir das vorstellen?" Angie schloss ihre lange rede und sah Nina mit ihren großen blauen Augen an. "Ja ich weiß, aber ich bin so nervös in seiner Gegenwart, was soll ich denn tun?" "Sei einfach ganz normal, wir spielen jetzt das Spiel und haben einfach nur Spaß ja?" "Okay!" Die zwei gingen wieder ins Wohnzimmer, wo die anderen schon warteten. "Na habt ihr euch ausgequatscht?" "Ja haben wir und sei nicht so frech Egan, du weißt, ich kann böse sein!", sagte Angie und versuchte, bei diesem "ernsten" Gespräch nicht laut los zu lachen. Doch es gelang ihr nicht und sie fing an zu lachen, bis ihr die Tränen kamen. Auch Kian musste mitlachen. Als sie sich wieder beruhigt hatte, fragte Mark: "SO können wir jetzt loslegen?" "Ja auf geht’s, wer fängt an?" "Immer der, der fragt, also auf geht’s Shane!" Shane stand auf, nahm die erste Karte von dem Stapel und las den Begriff. Er musste sofort lachen, doch keiner wusste warum. Nachdem er sich wieder gefangen hatte, fing er an, den vorgegebenen Begriff darzustellen. Er verbog seine Arme und fuchtelte wie wild umher. Er drehte die Arme im Kreis. Immer wieder, doch keiner kam auf das, was es sein sollte. "Ein Windrad, habt ihr noch nie ein Windrad gesehen oder was?", sagte Shane und ließ sich lachend auf seinem Stuhl nieder. "Ein Windrad soll das gewesen sein? Ich dachte, das sollte ein Affe sein, der gerade gekifft hat.", sagte Nicky und alle fingen an zu lachen. Das ging die ganze Zeit so weiter. Das Spiel war wirklich ein voller Erfolg. Doch um 4 Uhr morgens sagte Angie plötzlich: "Jungs, sorry, wenn ich das jetzt sage, aber kann es sein, dass ihr oder wir morgen wieder ins Studio müssen?" "Oh shit, ja stimmt, jetzt sollten wir aber schnellstens ins Bett." So schnell wurde bei den Westlifern noch nie eine Party beendet, aber sie wussten, wenn sie jetzt nicht wenigstens ein bisschen Schlaf bekommen, dann gäbe es morgen gewaltigen Krach mit Louis, und das wollten sie auf jeden Fall vermeiden. Vor allem, weil er ihnen auch noch so großzügig frei gegeben hatte, was er sonst nie tat. "Hey wollt ihr nicht hier schlafen, bis nach Dublin ist es jetzt noch sehr weit und ihr zwei könnt doch auch hier pennen, die paar stunden." "das ist eine gute Idee, aber ich muss Kerry noch schnell anrufen und ihr bescheid sagen!", sagte Bryan, schnappte sich sein Handy und verlies den Raum.
Als alles geregelt war, wünschten sie sich alle eine gute Nacht und gingen in ihre Zimmer. Shane und Angie gingen auch auf ihr Zimmer, zogen sich um und legten sich ins Bett. Angie kuschelte sich in Shane’s Arme. Dort lag sie am liebsten. Dort fühlte sie sich sicher und geborgen. "Shane?" "Ja mein Engel?" "das war mein allerschönster Geburtstag, den ich je hatte. Vielen, vielen Dank." "Für was denn Danke? Ich habe dich glücklich gemacht, und dadurch auch mich selbst zum glücklichsten Menschen der Welt gemacht. Du siehst, das war reiner Eigennutz!", sagte Shane und lächelte Angie verliebt an. "Spinner!", sagte Angie und lehnte sich zu Shane herüber um ihn zu küssen. Shane näherte sich ihr und sie küssten sich lang und innig. "Ich liebe dich so sehr, weißt du das?" "Ich liebe dich noch viel mehr!" "Hey, wie wärs, wenn wir morgen nach dem Studio noch kurz auf die Baustelle fahren und sehen, wie weit sie mit unserem Haus sind?", fragte Shane. "Au ja, das würde ich zugerne sehen, was glaubst du denn, wie lange es noch brauchen wird?" "Ich glaube, nicht mehr so lange, höchstens noch zwei, drei Wochen, bis wir einziehen können." "Ich bin so glücklich und daran bist alleine du schuld, das weißt du, du Schuft?" "Ja ich weiß und du bist allein daran schuld, dass ich der glücklichste Mensch der Welt bin, was würde ich ohne dich machen?", fragte Shane. Er hatte plötzlich einen komischen Ausdruck in den Augen. War es Angst? Oder Unsicherheit. Angie machte dieser Blick irgendwie Angst. "Shane was ist los?" " Nichts, alles okay!", sagte er, konnte Angie aber nicht mehr in die Augen sehen. "Shane, ich sehe, dass mit dir was nicht stimmt, sags mir doch, bitte!" Angie war den Tränen nahe. Hatte sie irgendetwas falsches gesagt? "Ich weiß es nicht, auf einmal hab ich das Gefühl, dass ich dich irgendwann verliere, und das könnte ich nicht ertragen. Ich weiß nicht, woher das Gefühl kommt und warum gerade jetzt aber ich hab Angst, große Angst, verstehst du?" "JA ich versteh dich, mir geht es oft so. Ich kann einfach nicht glauben, dass ich dich gefunden habe und dann überkommt mich eine Angst. Eine furchtbare Angst, dich wieder zu verlieren, aber Schatz, bitte glaub mir, ich werde dich nie, nie im Leben verlassen. Ich liebe dich so sehr, dass es weh tut!" Nun kullerten ihr Tränen über die Wangen. Shane nahm sie wieder in den Arm und küsste sanft ihre Stirn. Er streichelte ihr Haar und sagte zu ihr. "Schatz beruhig dich doch, ich weiß, wie es dir geht, mir ging es eben genauso, bitte nicht weinen, ich kann nicht sehen, wenn du weinst. Angie sah Shane tief in die Augen. Dieser Blick. Wie er sie ansah. Sie liebte diesen Blick. Seine Augen waren voller Liebe, Wärme und Zuneigung. Angie hob ihren Kopf und küsste Shane zärtlich. Nach diesem Gespräch schliefen sie aneinander gekuschelt ein.
Am nächsten Morgen wachten sie beide auf, weil der Wecker mal wieder unaufhörlich klingelte. Shane schaltete ihn ab und stupste Angie sanft an: "Schatz, aufwachen, wir müssen ins Studio, das weißt du doch." "Bääääh!" das war das einzige, was Shane von Angie hörte. "Okay, dann geh ich eben alleine und du bist wieder den ganzen Tag alleine hier ohne mich!", sagte Shane grinsend. Das wirkte. Angie kam unter der Decke hervor und gab ihm einen Guten Morgen Kuss. "Du Gauner! Du weißt genau, dass ich da nicht wiederstehen kann." Shane grinste sie an und dann standen beide auf und gingen hinunter zum Frühstück. Bryan und Nicky saßen schon beim Frühstück. Von Kian, Mark und Nina fehlte jede Spur. "Morgen, na gut geschlafen? Wo sind denn unsere Morgenmuffel? Und Nina fehlt auch noch!", sagte Angie. "Mark und Kian sind glaub ich noch nicht aus den Federn gekommen und Nina wollten wir nicht wecken, weil sie muss ja nicht ins Studio und ich glaube, sie will lieber noch weiterschlafen!", erklärte Nicky. "Bist du dir sicher? Ich meine, sie wacht dann auf und keiner ist da, von uns. Glaubst du Louis würde es erlauben, wenn sie heute noch mit Studio kommt, danach seit ihr doch fertig mit dem Album oder?", fragte Angie. "Ja wenn wir heute richtig ranklotzen, könnten wir fertig werden. Ich könnte Louis mal fragen.", sagte Nicky und schnappte sich gleich sein Handy und ging nach draußen. "Ich geh mal rauf und wecke Mark, kannst du Kian bitte wecken Angie?", fragte Shane und war schon auf dem Weg nach oben. "Klar, warte auf mich.", rief Angie und sprang hinterher. "Hier rein, mach ein bisschen Radau, da wird er sicher wach. Und wunder dich nicht, wenn er dich ein bisschen anfährt oder so, er ist immer so schlecht drauf, wenn er nicht ausgeschlafen ist.", flüsterte Shane, während er Mark’s Zimmertüre öffnete. Angie hörte, wie Shane zu Marks Bett ging und ihm die Decke wegzog. "Los aufstehen du Schlafmütze, wir müssen in 20 Minuten los und du pennst immer noch." "In 20 Minuten schon? Ich hab mich doch nur ein paar Minuten umgedreht, so ein Mist." Sie hörte, wie Mark langsam aufstand, doch langsam sollte sie selbst mal damit anfangen, die Schlafmütze in dem anderen Zimmer zu wecken. Sie öffnete leise die Tür, und wollte dann schon anfangen, Kian aufzuwecken, doch sie sah, dass das nicht nötig war. Kian saß angezogen auf dem Bett und schien in Gedanken versunken zu sein. "Kian? Was ist los? Seit wann bist du denn schon wach?" "Was, wie? Ah, hi Angie, ich bin schon länger wach, aber ich musste nachdenken." "Wieso, ist was passiert?" Angie war besorgt. Angie war immer besorgt. Sie konnte es nicht mit ansehen, wenn es einem ihrer besten Freunde schlecht geht. So war es auch dieses Mal. Sie sah Kian sofort an, dass etwas nicht stimmte. "Es geht um meine Cousine. Du kennst sie ja!", sagte Kian, so leise, dass Angie ihn kaum verstand. Sie ging zu ihm hin und setzte sich neben ihn aufs Bett. "Meinst du Gillian?" "Ja wen sonst?" "Was ist denn passiert? Aber nicht so etwas, wie das auf dem Hochhaus oder?" "Nein das nicht, aber ich befürchte, dass sie hinter all dem steckt." "wo hinter?" Angie verstand nicht, was Kian meinte. "Ja, ich meine das mit den Bremsschläuchen und so weiter!" "Wieso glaubst du, dass Gillian das war? Das ist doch deine eigene Cousine." Ja, und ich kenne sie genau. Sie war schon immer so. Wenn sie nicht das bekommt, was sie will, und in diesem Fall ist es Shane, dann kannst du bei ihr mit allem rechnen." "Aber du hast doch gesehen, wie nah ihr das ging, dass Shane sich von ihr getrennt hat. Sie wollte sich umbringen, woher willst du wissen, dass sie danach so einen schrecklich Plan gemacht hat und uns alle umbringen wollte?" Angie konnte und wollte nicht begreifen, was Kian versuchte, ihr gerade zu erklären. "Ich weiß es nicht, auf jeden Fall hat sie gerade angerufen und hat versucht, mich über euch zwei auszuquetschen. Sie wollte alles wissen. Wo ihr seit, wann ihr in Urlaub fährt und wohin, wie weit euer Haus ist, wann ihr heiratet und so weiter. Und das ist ein weiterer Grund, dass ich glaube, dass sie es war. Shane hat sich von ihr getrennt und somit geht sie das alles nichts mehr an, aber sie will es trotzdem wissen. "Ja weil sie Shane immer noch liebt und ihn zurück haben will!" "Das glaube ich nicht. Shane hat ihr sehr weh getan. Ich weiß, er wollte das nicht und ich steh voll hinter ihm, was er getan hat. Weil ich fände es noch schlimmer, wenn er es ihr nicht gesagt hätte. Shane ist so eine ehrliche Haut und er würde nie so etwas tun. Er hat mich Gillian reinen Tisch gemacht, bevor ihr zusammen wart!" "Wann denn? Das hat er mir gar nicht erzählt." "Es war an dem Tag, an dem du aufgewacht bist, aus dem Koma. Shane saß wie immer in der Früh bei dir und hat deine Hand gehalten. Dann kamen wir rein, um dich und Shane zu besuchen und sehen, wie es euch geht, weil Shane ging es zu diesem Zeitpunkt sehr schlecht. Er liebt dich so sehr. Er war immer da. Immer. Er hat bei dir im Krankenhaus geschlafen. Dann als wir da waren, hat Bryan gesagt, dass er vielleicht mal mit Gillian reden sollte, falls er sich von ihr trennen will. Darauf ist Shane richtig sauer geworden und hat Bryan angemault und ihn gefragt, ob er glaube, dass er sich Gillian warm halten wolle, falls du doch nicht mehr aufwachst. Das hat ihn richtig getroffen. Natürlich hat Bryan das nicht so gemeint, aber Shane war zu dieser Zeit so verletzlich. Na ja und dann ist Shane aufgestanden und zu Gillian gefahren und hat mit ihr Schluss gemacht. Bevor er gefahren ist, hat er uns gebeten, noch ein bisschen bei dir zu bleiben, damit du nicht so lange alleine bist. Das haben wir auch gemacht. Wir hatten uns gerade von dir verabschiedet. Nicky gab dir einen Kuss auf die Wange und hat die was ins Ohr geflüstert, was wir alle getan haben. Dann hat Nicky gesagt, er hätte gehört, wie du ganz leise, Shane, gesagt hättest. Das war ein wirkliches Wunder. Wir wollten sofort Shane anrufen, aber er war schon wieder da. Wir erzählten es ihm und er war so froh, doch dann, als du wieder genauso da lagst wie vorher, hat er so geweint. Er hat sich solche Vorwürfe gemacht, weil er nicht da war. Ja und dann hat jemand von uns, ich weiß nicht mehr wer, vorgeschlagen, ihr ein Lied vorzusingen, doch keiner wusste welches." "Tonight!", flüsterte Angie leise, als sie das hörte. "Genau, Shane hat es genauso gemacht, wie du jetzt. Er hat ganz leise geflüstert und gesagt, wir sollen dir Tonight vorsingen. Das haben wir dann auch getan. Du hättest Shane sehen müssen. Als er seine Strophe sang, sind ihm die Tränen nur so über die Wangen gerollt. Er war am Ende. Ich wüsste nicht, was wir gemacht hätten, wenn du nicht aufgewacht wärst. Shane war überglücklich, aber das hast du ja gesehen." "Das hat mir noch keiner erzählt, ich wusste das alles gar nicht, nur dass ihr mir Tonight vorgesungen habt." "Und glaubst du mir? Ich meine, wegen Gillian?", fragte Kian vorsichtig. "Ja ich glaube dir, obwohl ich ihr so was nie zu getraut hätte, aber du kennst sie ja besser, als ich. Sie ist ja deine Cousine." "Eben, aber wir sollten jetzt runter gehen, ich glaube, wir sind schon spät dran." "Ja ich glaub auch, aber willst du den anderen erzählen, von deinem Verdacht?" "Nein erst mal nicht, ich will keinen beunruhigen. Weil ich bin mir da ja auch nicht sicher, aber wenn du Gillian irgendwo siehst, geh ihr bitte aus dem Weg. Ich glaube, sie hat es besonders auf dich abgesehen. Sie hasst dich, glaub mir. Uns wollte sie bestimmt nur umbringen, um dir weh zu tun. Genauso, wie Shane. Bitte, pass auf. Versprich es mir, versprich es!" Kian war außer sich vor Angst, das sah man ihm an. Er hatte Tränen ihn den Augen, die jetzt langsam über sein Gesicht liefen. Seine Hände zitterten. Angie hatte ihn noch nie so gesehen. Sie nahm seine Hände in ihre und sagte zu ihm. "Ich versprech es dir, sobald ich Gillian irgendwo sehe, gehe ich ihr aus dem Weg, versprochen!" "Danke!" Kian nahm Angie in die Arme und Angie versuchte Kian zu beruhigen, was ihr auch einigermaßen gelang. Dann gingen sie nach unten zu den anderen, die schon angezogen waren und auf sie warteten. Nina war auch da. "Da seid ihr ja endlich, ich dachte, du kommst gar nicht mehr aus den Federn.", sagte Nicky scherzend. "War schwer, ihn aus dem Bett zu kriegen, stimmts?", fragte Bryan. "Ja sehr schwer, du hast ha gesehen, wie lange ich gebraucht habe!", sagte Angie und versuchte, so zu klingen, als würde sie die Wahrheit sagen. Sie hatte Kian versprochen, den anderen nichts zu sagen. Kians verweinte Augen bemerkte auch keiner, denn er hatte nach dem Aufstehen immer rote Augen und so bemerkte auch das niemand. Nachdem, was Angie gesagt hatte, sah Kian Angie dankbar an. "Okay wollen wir fahren?", fragte Shane. "Los geht’s, letzter Studiotag, wenn wir hart arbeiten. Wer fährt wo mit?" "Also Angie fährt ja mit Shane, sie ist so vernarrt in dieses Auto.", sagte Bryan. "Ja ist doch so, ich liebe dieses Auto und auch den Fahrer." Sie grinste. "Das will ich auch hoffen!", sagte Shane und lächelte zurück. "Nina fährt mit mir oder?", fragte Nicky und grinste. "ja!", sagte Nina und sah Angie mit einem verstohlenem Grinsen an. "Ihr anderen habt eure Autos ja alle da. Also los." Und dann fuhren sie alle zusammen ins Studio. Sie kamen an, stiegen aus und gingen hinein. Nina sah sich neugierig um, doch dann sah sie Louis Walsh auf sich zukommen und ging hinter Bryan in Deckung, weil sie gehört hatte, wie streng dieser Mann sei. "Morgen Jungs, na fit für den letzten Tag?" Louis klopfte Shane und den anderen auf die Schulter. Er schien guter Laune zu sein. "ach ja und alles Gute Nachträglich zum Geburtstag Angie." Er umarmte sie, was nicht nur Angie wunderte. Das tat er sonst nur mit den Jungs selbst, nie mit Georgina und auch nicht mit Gillian. Nina sah, dass Louis sehr nett war und nicht nur streng. Sie kam hervor und Louis begrüßte auch sie sofort, sagte ihr aber, dass sie sich ruhig in eine Ecke setzen solle und möglichst nichts sagen sollte, genauso wie Angie. Dann ging es ab in die Kabinen und sie nahmen heute ihr letztes Lied auf. Es war eine Up-tempo Nummer. Angie und Nina gefiel sie sofort. Doch nach dem 45ten mal, konnten sie das Lied langsam nicht mehr hören. Am Nachmittag um Vier waren sie dann schließlich fertig und alle waren überglücklich, das neue Album endlich fertig zu haben. Shane kam als erster heraus und sprang vor Freude in die Luft. "Unser Album ist fertig!" Angie sprang ihm sofort entgegen und umarmte ihn. Er küsste sie stürmisch. Man sah, wie glücklich er war. "Und jetzt mein Schatz, fahren wir zu unserem Haus, und sehen, wie weit es ist." "au ja!" Louis kam wieder herein und brachte ihnen die ersten Sieben Cd’s. Das Album war fertig, es musste nur noch das Cover gedruckt werden und auch die Cd’s mussten bedruckt werden. Doch sie nahmen die Cd’s, um es sich zu Hause anhören zu können. "Sieben? Wieso sieben?", fragte Shane, als er die Cd’s zählte, die er in der Hand hielt. "Ja für jeden eine, oder hab ich mich etwa verzählt?", sagte Louis und tat so, als müsste er noch mal die Personen zählen, die vor ihm standen. "Stimmt doch." "Was? Ich bekomme auch eine?", fragte Nina völlig überrascht. "Ja, wenn du mir versprichst, dass du sie nicht kopierst und deinen Freunden so schenkst. Sie soll ja schließlich gekauft werden.", scherzte Louis und Shane gab ihr eine CD. "Nein mach ich nicht. Ganz ehrlich.", sagte Nina und umarmte den völlig überraschten Louis. Doch er lachte. "Okay, dann seid ihr jetzt erst mal fertig. Wir sehen uns in einer Woche, wir müssen nach Deutschland für einen Auftritt." "Okay, am Freitag, wann und wo?" "Am Flughafen in Dublin um 5 Uhr!" "was so früh?", Mark schaute entsetzt. "Ja so früh, dann musst du wohl oder übel mal deinen Hintern ein bisschen früher aus dem Bett schwingen, Feehily.", sagte Louis scherzend. "Und jetzt macht, dass ihr wegkommt.", rief Louis und das ließen sich die Sieben nicht noch einmal sagen. Sie liefen nach draußen zu den Autos und verabschiedeten sich. Jeder hatte etwas anderes vor. Kian wollte nach Hause. Mark auch, er wollte sich noch ein bisschen hinlegen, und Schlaf tanken. Bryan musste sich mal wieder zu Hause blicken lassen, was ihn aber gar nicht störte. Wenn er nur 1 Tag von Kerry und den Kleinen getrennt ist, dann hält ihn nichts mehr und fährt zu seiner Family. Nicky wollte Nina ein bisschen Dublin zeigen, bevor Nina wieder nach Deutschland zurück fährt. Und Shane und Angie wollten ja auf die Baustelle, um zu sehen, wie weit denn ihr Traumhaus ist.
Shane und Angie stiegen aus. Sie waren an der Baustelle angekommen und sahen sich nach dem Bauleiter um. Da kam er auch schon und begrüßte die Beiden herzlich. "Wenn Sie mir bitte folgen wollen, ich zeige ihnen, wie weit wir schon gekommen sind, aber ich muss darauf bestehen, dass sie beide Helme aufsetzen!", sagte der Mann und Shane und Angie setzten die Helme auf und folgten ihm. Er erklärte ihnen, was sie in der Letzten Zeit alles geschafft hatten und zeigte ihnen, was alles schon fertig war und was noch etwas Zeit brauchte. Schließlich fragte Shane: "Wie lange wird es denn noch dauern, glauben Sie?" "Ich schätze, wenn wir so weiter machen, sind wir in 2 Wochen fertig, dann können sie alles einrichten." "In Zwei Wochen schon? Das hätte ich nie gedacht!", sagte Angie und fiel Shane vor Freude in die Arme.
Dann verließen sie beide die Baustelle und sie beschlossen, noch etwas trinken zu gehen. Sie gingen in ein schönes Pub und setzten sich in die hinterste Ecke, um ungestört zu sein. Sie bestellten was zu trinken und Shane legte einen Arm um Angie. "Shane, hier ist es einfach so wunderschön, ich weiß gar nicht, womit ich das verdient habe. Ich meine, es gibt doch Tausende Fans, die dich bestimmt genauso lieben, na ja vielleicht nicht ganz so viel, aber du weißt, was ich meine. Warum ausgerechnet ich?" "Warum ausgerechnet du? Das fragst du mich? Ich würde am liebsten Gott fragen, warum ausgerechnet ICH seinen schönsten und wertvollsten Engel bekommen habe!" Shane sagte dies und sah Angie dabei tief in die Augen, und sah mehr verliebt aus, denn je. Darauf hatte Angie Tränen in den Augen, aber sie wollte nicht weinen, nicht schon wieder. Sie strahlte Shane an und wollte ihn gerade küssen, als Angie sie sah.
Gillian kam in das Pub herein und setzte sich ganz in die Nähe von ihnen. Angie erschrak. Gillian hatte stark abgenommen und sah ganz bleich aus. Doch ihre Augen machten Angie Angst. Ihr Blick war eiskalt. Früher, als sie noch mit Shane zusammen war, hatte sie nur immer eingebildet ausgesehen, doch in ihren Augen der blanke Hass zu sehen. Sie sah zu ihnen herüber und sah, dass Angie sie anstarrte. Shane hatte sie noch nicht gesehen, weil er mit dem Rücken zu Gillian sah. Doch Shane bemerkte, dass Angie irgendetwas erschreckt hatte und er wollte wissen, was es war. "Hey Schatz, was ist auf einmal los? Wovor hast du Angst?" Angie hatte Angst, große Angst sogar. Sie hatte Angst vor dieser Frau. Kian hatte ihr alles genau erzählt und nun, als sie diesen Ausdruck in Gillians Augen gesehen hatte, wusste sie, dass Kian recht hatte. "Nichts, ist schon okay, aber bitte, bitte lass uns woanders hingehen." Sie dachte an das Versprechen, dass sie Kian gegeben hatte. Und sie hatte auch nichts dagegen, dieses Versprechen einzuhalten.
"Wenn du das willst, dann gehen wir natürlich, aber ich bitte dich, mir zu erzählen, was du hast. Wir haben uns immer alles erzählt, ich will nicht, dass das anders wird, okay?" "Okay ich versuche es, aber bitte lass uns erst gehen.", Angie bekam Panik, sie wusste nicht wieso. Sie wusste zwar, dass Gillian nicht ganz harmlos war, aber dass sie solche Panik bekommen würde, das wusste sie nicht. Es war ja nicht so, dass Gillian ihr eine Pistole an den Kopf hielt. Shane und Angie standen auf und verließen das Pub, nachdem sie gezahlt hatten. Shane hatte Gillian nicht bemerkt, wofür Angie gesorgt hatte. Sie ging so an Gillian vorbei, dass Shane sie gar nicht sah. Sie fuhren zu Shanes Eltern nach Hause und setzten sich ins Wohnzimmer. Im Moment war keiner zu Hause und sie waren ungestört. "So und willst du mir jetzt erzählen, was los ist?", fragte Shane. "ich will dich zu nichts drängen, aber ich hab einfach Angst verstehst du?" "Wovor hast du Angst?" "Davor, dass wir uns irgendwann nicht mehr vertrauen können und wir uns auseinander leben, und das will ich nicht, ich will nicht mehr ohne dich leben." "Shane ich ohne dich doch auch nicht. Ich erzähle dir alles, das weißt du, nur im Moment ist es so, dass ich es jemandem versprochen habe, nichts zu sagen, verstehst du? Ich will es dir ja sagen, ich will keine Geheimnisse vor dir haben." "Ist es so etwas schlimmes, dass du darüber nicht reden darfst?" "Ja, nein, ach ich weiß nicht! Weißt du was? Ich rufe ihn an, und frage, ob ich es dir erzählen darf, wenn ich es nur dir erzähle, dann dürfte er nichts dagegen haben." "ER? Wer denn?" "Warte kurz okay?" "Okay!" Angie stand auf und ging ins Nebenzimmer und wählte die Nummer von Kian. Kian hob ab. "Egan?" "Kian, ich bin es, Angie. Ich muss kurz mit dir reden." "Was ist denn los?" "Ich hab vorhin Gillian gesehen. Und sie.." "Wo?" kam es sofort von Kian. "Shane und ich waren im Pub und dann kam sie rein." "Ist was passiert?" "Nein, wir sind dann auch gleich gegangen, Shane hat sie gar nicht gesehen. Ich wollte nicht, dass die alten Wunden bei ihm wieder aufreißen." "Gut so, aber was hast du zu Shane gesagt, als ihr so schnell gegangen seit? Er ist doch sicher misstrauisch!" "Misstrauisch nicht, aber er ist besorgt und möchte wissen, was los ist, deswegen rufe ich an!" "Ja und weiter?" " ich wollte dich fragen, ob ich es Shane erzählen darf, ich will keine Geheimnisse vor ihm haben!" "Ja okay, mit den anderen wollte ich auch bald sprechen, ich mach mir nämlich große Sorgen." "Wieso? Ist was passiert?" "Gillian ist von zu Hause ausgezogen und jetzt weiß keiner wo sie ist und was sie macht. Sie hat sich so verändert, zum schlechten!" "Ich weiß, ich hab sie ja gesehen, ich hab richtig Angst bekommen!" "Wie sah sie denn aus, ich habe sie schon ewig nicht gesehen!" "Sie hat stark abgenommen, ist nicht mehr viel dran, ihr Gesicht war weiß, aber ihre Augen. Sie waren so eiskalt. Ich hatte richtig Panik, dass sie jetzt gleich auf uns losgeht oder so. Ich weiß, das klingt verrückt, aber es war wirklich so." "Ich glaube dir, mir geht es nicht anders, deswegen hab ich es dir ja erzählt." "Okay, ich werde dann mit Shane reden, ich hab ihm noch nicht mal erzählt, dass ich mit dir schnell telefonieren muss, ich hab nur gesagt "ER", dann hat er gleich gefragt. Ich glaube, er ist eifersüchtig, könnte ja ein anderer Typ sein." "Unser Shane. Da siehst du mal, wie sehr er verliebt ist, er war sonst nie eifersüchtig." "Okay ich geh dann mal zu ihm, danke, dass ich es ihm erzählen darf!" "Kein Problem, ach Angie?" "Ja?" "Danke, dass du dein Versprechen eingehalten hast und gegangen bist, wer weiß, was passiert wäre." "Ist schon okay, ich wollte ja weg!" "Okay dann bis bald okay?" "Ja bis bald!" Angie legte auf und ging wieder zu Shane. "Und was hat ER gesagt?" "Jetzt sei doch nicht eifersüchtig, ich hab nur mit Kian telefoniert." "Mit Kian, aber was Kian damit zu tun?" "Kian hat mir was anvertraut, was er euch noch nicht sagen wollte, er wird es aber bald tun, und ich hab ihn gebeten, dass ich es dir jetzt schon sagen darf." "Und was hat er gesagt?" "Ja ich kann es dir erzählen, aber kein Wort zu den anderen, er will es den anderen sagen." "Okay, aber was ist so schlimm, dass er es uns nicht mal sagen kann?" "Shane, es geht um Gillian." "Um Gillian? Was ist denn mit ihr?" "Kian vermutet, dass sie hinter den Anschlägen auf euch steckt." "Wie kommt er darauf, es ist doch seine eigene Cousine!" "Eben, er kennt sie sehr gut. Es hat sie zu sehr verletzt, dass du dich von ihr getrennt hast. Keine Angst, Kian macht dir keine Vorwürfe, er steht voll hinter dir, aber er hat einfach Angst, dass Gillian etwas vor hat. Sie ist keine Person, die so was einfach wegsteckt!" "Aber wieso sollte sie das gewesen sein? Ich meine, sie wollte sich umbringen." "Ja aber danach hat sie sich total verändert, sie ist von zu Hause ausgezogen und keiner weiß, wo sie ist, und was sie jetzt macht!" "wirklich? Aber glaubst du auch daran, dass sie es war? War sie das auch, die bei dir auf dem Handy angerufen hat, im Krankenhaus?" "Ja kann sein, ich weiß es nicht mehr, auf jeden Fall hab ich Kian versprochen, dass wenn wir sie sehen, wir schnellstens verschwinden. Shane, Kian hat Angst, große Angst, ich habe ihn noch nie so gesehen. Er hat es mir heute morgen gesagt. Er hat nicht mehr geschlafen, er war schon wach. Seine Augen waren so rot, weil er geweint hat. Er hat Angst um mich, um dich und um die anderen. Ich hab es ihm versprechen müssen. Deswegen wollte ich heute so schnell aus dem Pub raus. Gillian war da!" "WO war sie, ich habe sie gar nicht gesehen???" "du bist mit dem Rücken zu ihr gesessen. Sie sieht schlimm aus. Sie hat so abgenommen, ganz bleich ist sie. Aber ihre Augen. Ich habe noch nie Augen gesehen, die so voller Hass waren." "Wirklich?" "Ja wirklich, ich hatte richtig Panik, deswegen wollte ich gehen. Verstehst du?" "Ja jetzt versteh ich es, aber ich weiß nicht, ob Gillian es wirklich war, aber vorstellen kann ich es mir jetzt, nachdem du mir das erzählt hast!"
Sie redeten noch lange über das Thema, bis sie schließlich beschlossen nach oben ins Bett zu gehen und zu schlafen. Sie hatten jetzt eine Woche frei und die wollten sie so richtig genießen.
Angie wachte in der früh auf und sah auf den Wecker. Es war erst 8 uhr. Sie wollte sich dann noch einmal umdrehen und weiter schlafen, doch dann entschied sie sich doch dafür aufzustehen. Sie wusste, dass sie ihren Schatz noch nicht wach bekommen würde und ließ ihn deshalb weiterschlafen. Sie zog sich an und ging nach unten. Denise war auch schon wach und saß am Küchentisch. "Morgen Denise!" "Morgen Angie, na gut geschlafen?" " Es geht so, ich hab schon besser geschlafen." "Wo hast du denn Shane gelassen? Mal ohne deine zweite hälfte unterwegs?", fragte Denise scherzend. "Shane pennt noch, den kriege ich so früh nicht aus den Federn, außerdem hat er es sich verdient. Er und die Jungs haben gestern das nächste Album fertig aufgenommen! Willst du mal hören?" "Ja klar, man bin ich neugierig, was meine Brüderchen da wieder produziert hat!", sagte Denise aufgeregt. Angie schob die CD rein und sie hörten das Album komplett durch. Das letzte Lied war "Never Ever" Denise wusste nichts davon, dass Angie da mitsang. Als sie die Frauenstimme hörte, fragte sie sofort: "Wer singt denn das? Das klingt echt total gut!" "ähm ja, das bin ich!" "DU? Echt? Du hast ja eine tolle Stimme, du passt ja immer besser zu Shane." , sagte Denise und Angie freute sich sehr darüber. "Ach was ist eigentlich mit den Pferden?" "Was soll mit denen sein?" "Ja wollen wir nicht mehr zusammen hingehen, oder hast du den Rest deines Lebens die Nase voll von ihnen?" "Das meinst du doch nicht ernst? Aber stimmt, ich war schon lange nicht mehr bei den Pferden. Und ich sollte mal mein eigenes besuchen!" "Du hast ein eigenes? Seit wann?" "Seit vorgestern, Shane hat mir eins zum Geburtstag geschenkt!" "Du hattest Geburtstag? Oh sorry, Alles Gute nachträglich. DU weißt ja, ich war in den letzten Tagen in Dublin bei einer Freundin." "Ist schon okay, willst du das Pferd mal sehen?" "Ja klar, los gehen wir!" Angie und Denise standen auf und gingen zusammen in den Stall. Ganz hinten in einer, der größten Boxen stand ihr Pferd. Es sah genauso traumhaft aus, wie beim letzten mal, als sie es gesehen hatte. "Das ist ja ein wunderschönes Pferd, man sieht mein Bruder, weiß was gut ist, und es scheint, für dich ist ihm nichts zu teuer. Das muss ein Vermögen gekostet haben." Angie ging zu ihrem Pferd, streichelte es und gab ihm ein Stück Zucker, dass sie aus dem Haus mitgebracht hatte. Zusammen gingen die beiden wieder ins Haus. Da kam Shane die Treppe herunter. "Angie, da bist du ja, ich hab dich schon vermisst!" Shane ging zu ihr und begrüßte sie mit einem Kuss. "Denise und ich waren bei den Pferden. Ich habe doch nach meinem "Carlton Beauty" schauen müssen.", sagte Angie grinsend. "Du hast ihn wirklich so genannt? Das ist so süß von dir!"; sagte Shane und küsste sie wieder. "Also ich bin dann mal weg, ihr braucht mich ja sicher nicht mehr.", sagte Denise und ging.
"Und was wollen wir heute anstellen?", fragte Shane. "Ich weiß nicht, ich dachte, wir könnten vielleicht zusammen ausreiten? Davon habe ich immer geträumt, wir beide, zusammen an einem See entlang reiten." "Einverstanden, du willst sicher auf Carlton Beauty reiten, dann nehme ich..." "Ich dachte, wir nehmen eins zusammen, ich kann doch nicht reiten, das weißt du doch!" "Achso und dann kannst du dich an mir festhalten, wenn du Angst kriegst oder was?", sagte Shane grinsend. "Ja genau!", gab Angie zurück. Und so gingen die beiden zusammen zum Stall und sattelten Angies Pferd. Sie ritten los und Shane hatte Angie versprochen, ihr einen wunderschönen Ort zu zeigen. Dort ging es nun hin. Angie saß hinter Shane auf dem Pferd und hatte ihre Arme um seine Hüften geschlungen, um nicht runterzufallen. Sie ritten an Shanes Haus vorbei, und kamen dann an eine Wiese. Shane und Angie ritten über die Wiese und kamen dann an ihrem fast fertigen Haus vorbei. Sie blieben kurz stehen und sahen den Bauarbeitern bei der Arbeit zu. Dann wollten sie aber weiter und Shane führte das Pferd an der Straße vorbei in einen Wald. Heute war wunderschönes Wetter. Die sonne schien und es waren fast keine Wolken am Himmel, was sehr ungewöhnlich für Irland war. "Shane, wo führst du mich hin?" "Das wirst du dann schon sehen!" "Ich wills aber wissen!", quengelte Angie. "Wenn ich es dir sage, wird es ja keine Überraschung mehr." Sie ritten weiter den Waldweg entlang und kamen dann schließlich an eine Lichtung. Dort fiel die Sonne auf einen wunderschönen kleinen See, der genau in der Mitte lag. Die Sonnenstrahlen trafen auf das Wasser und wurden 1000 mal vom Wasser reflektiert. Es sah aus, wie in einem Märchen. Um den See herum wuchsen viele Blumen und gleich am Ufer war eine kleine Wiese, die genau richtig war, um sich dort hinzulegen und auszuruhen. "Und habe ich zu viel versprochen?", sagte Shane und lächelte. "Nein! Shane, das ist einfach nur toll hier." "Ich weiß, hier war ich früher oft, wenn es mir schlecht ging oder wenn ich einfach nur meine Ruhe haben wollte. Siehst du das Kaputte Baumhaus da oben?" "Ja, was ist damit?" "Das habe ich mit meinen Brüdern gebaut!" "Echt? Das ist ja süß! Aber wieso wolltest du gerade hierher mit mir?" "Weil du mir mal gesagt hast, dass du Seen liebst und weil es bei dir in Deutschland, wo du gewohnt hast, auch einen See gegeben hat und du diesen See bestimmt vermisst, wollte ich dir mal einen echten Irischen See zeigen." "Shane, du bist verrückt, du merkst dir auch alles, was ich dir erzähle, und sogar meinen geliebten See zu Hause hast du entdeckt. Du bist echt einmalig!" Angie war überglücklich. Auch sie, war früher immer an den See gegangen, wenn es ihr schlecht ging, oder wenn sie nachdenken wollte. "Wollen wir uns ein bisschen ans Ufer setzen und vielleicht die Füße ins Wasser hängen lassen?" "Au ja." Beide zogen ihre Schuhe und ihre Socken aus und ließen die Füße ins Wasser hängen. Es war nicht so kalt, wie Angie gedacht hatte. Aber sie war auch relativ unempfindlich, was kaltes Wasser angeht, denn sie war meistens schon im April in ihrem See schwimmen gegangen, und da hatte er nicht mehr als 9°C. Auch Shane merkte nicht, wie kalt das Wasser war, und beide planschten gemütlich im See. Carlton Beauty stand etwas abseits und kaute genüsslich an dem saftigen, grünen Gras, dass hier wuchs. Shane und Angie saßen an dem See, redeten über alles mögliche und kuschelten ein bisschen. Dann nach einer Stunde wurde der Himmel plötzlich dunkel. Schwarze Wolken zogen auf, und nach 2 Minuten begann es, in Strömen zu regnen. Irland war bekannt für seine plötzlichen Regenschauer. Shane und Angie sprangen sofort auf und liefen zu ihrem Pferd. Shane hob Angie auf das Pferd und kletterte hinterher. Sie ritten los. Shane ging in den Galopp und nach 15 Minuten waren sie am Stall angelangt. Sie brachten Carlton Beauty in seine Box, versorgten es mit Wasser und Heu und gingen dann schnell ins Haus. Sie waren von oben bis unten klatschnass. "Wie seht ihr denn aus, wart ihr Baden?" Shanes Mutter kam aus dem Wohnzimmer und sah die beiden. "Nein wir waren nicht baden, wir waren am See und dann hat es plötzlich angefangen zu regnen und bis wir wieder hier waren, sind wir patschnass geworden!", erklärte Shane seiner Mutter. "Achso, dann zieht euch aber gleich um, sonst werdet ihr mir krank." "Machen wir!", rief Shane und zog Angie mit sich nach oben in ihr Zimmer. Angie umarmte Shane so stürmisch, dass sie beide auf dem Bett landeten "Nein, nicht aufs Bett, wir sind doch beide noch nass!", rief Angie, aber es war schon zu spät. "Ist doch egal, wir können es später noch überziehen, jetzt lass uns ein bisschen kuscheln!" "Okay mein Hase." Die beiden küssten sich und Angie lag in Shanes Armen. Sie waren beide noch nass, aber das merkten sie überhaupt nicht mehr. Angie war von dem Tag so erschöpft, dass sie in Shanes Armen einschlief, als er ihr gerade etwas erzählte. Shane merkte, wie Angies Kopf weiter auf seine Schulter sank und sah sie an. Sie war wieder mal eingeschlafen. Jetzt geh ich erst mal duschen und zieh mich um und dann wecke ich sie auf, sie kann ja nicht den ganzen Tag in den nassen Sachen hier rumliegen, dachte sich Shane und ging erst mal duschen. Nach einer Stunde ging er zu Angie und weckte sie sanft. "Angie schatz, du musst aufstehen und dich umziehen, du bist immer noch nass!" "Was? Achso ja!" Angie stand langsam auf und bewegte sich Richtung Dusche. Angie duschte sich lange, zog sich an und war dann wieder richtig wach. "So und was machen wir jetzt?" , fragte sie Shane, der auf dem Bett lag. Er gab keine Antwort. Er war eingeschlafen. Er schlief wie ein Baby und Angie deckte ihn zu, gab ihm einen Kuss und ging dann nach unten. Sie wollte Nicky mal anrufen und ihn fragen, wie es ihm und Nina ginge. Sie dachte, sich zu erinnern, dass Nina morgen früh zum Flughafen müsse um wieder heim zu fliegen. Doch Angie kam es so vor, als wollte Nina noch gar nicht nach Hause. Plötzlich kam ihr eine Idee. Westlife müssen doch nächste Woche nach Deutschland. Da könnte Nina doch mit ihnen mitfliegen und dann nach Hause fahren. Sie fand die Idee einfach super, aber dazu müsste sie erst Louis fragen und auch Ninas Mutter. Das würde sie schon hinkriegen. Aber sie hatte die Telefonnummer von Louis nicht. Shane hatte sie, das wusste sie. Sie brauchte Shanes Handy. Sie ging nach oben ins Zimmer, wo Shane immer noch seelenruhig schlief, nahm sein Handy aus der Tasche und ging nach unten. Sie fand die Nummer schnell und wählte sie auch gleich. Louis meldete sich am Telefon. "Hi, ihr ist Angie, ich wollte dich etwas fragen!" "Schieß los!" Er hatte also immer noch gute Laune, eine bessere Gelegenheit würde sie nicht bekommen. "Du kennst doch meine Freundin Nina, sie müsste morgen früh nach Deutschland fliegen und ich dachte mir, da wir eh nach Deutschland fliegen nächste Woche, können wir sie da nicht mitnehmen?" "Wenn sie das will, und ihre Mutter einverstanden ist, habe ich nichts dagegen. Sie scheint ja ganz nett zu sein." "Wirklich, du sagst ja?" "Ja ich denke schon!" "Danke, vielen Dank!" "Okay, dann bis Freitag!" "Bye und vielen dank noch mal!" Angie legte auf und wählte sofort die Nummer von Nina daheim. "HI, hier ist Angie, ich hab mal ne Frage an dich!" Ninas Mutter war am Telefon und da Angie Nina schon so lange kannte, kannte sie auch Ninas Mutter sehr gut und deswegen duzten sie sich auch. "Ah hi Angie, na wie geht’s dir?" "Mir geht’s gut. Danke, aber ich hab ne Frage, Nina hat doch gesagt, dass sie morgen wieder heimkommt oder?" "Ja hat sie gesagt wieso?" "Ja, es ist so, wir fliegen nächste Woche Freitag auch nach Deutschland und wir könnten Nina auch mitnehmen. Wäre das für dich in Ordnung?" "Ja wenn Nina nichts dagegen hat und sie auch gut heimkommt?" "Ja das ist kein Problem! Danke!" "Kein Problem, hab mich gefreut, dass du angerufen hast!" "Ja okay, bye!" "bye Angie." Angie legte auf und war überglücklich. Das musste sie Nina sofort erzählen, aber sie wollte es ihr nicht am Telefon sagen. Deshalb rief sie bei Nicky an. "HI Nix, hier ist Angie!" "Hi, na wie geht’s?" "Gut danke, ich wollte dich was fragen. Ist Nina bei dir?" "Ja ist sie, wo soll sie denn sonst sein?" "Ja klar, okay wo seid ihr denn gerade?" "Wir sind bei mir zu Hause, wir sind gerade angekommen. Ist es okay, wenn Nina hier pennt?" "Ja kein Problem, aber kann ich vielleicht noch kurz vorbeikommen, ich muss mit Nina reden, wegen ihrer Heimfahrt morgen." "Da wird sie sich aber gar nicht freuen, wenn du mit ihr darüber redest, sie will gar nicht mehr weg." "Ja darum geht es ja, ich habe mit ihrer Mutter gesprochen, und sie hat nichts dagegen, dass sie mit uns nächsten Freitag nach Deutschland fliegt, aber sag ihr bitte nichts okay, ich will es ihr sagen." Nein kein Problem, aber was ist mir Louis, der muss es auch noch erlauben und das wird schwierig!" "Ich hab ihn schon gefragt, er hat ja gesagt!" "Echt, ist ja cool!" "Jetzt muss nur noch Nina wollen." "Die will ganz bestimmt!" "Okay, ich komme jetzt dann vorbei okay?" "Ist das nicht ein bisschen weit, von Sligo bis nach Dublin, du hast doch kein Auto!" "Stimmt, was mach ich dann?" "Weißt du was, ich komme mit Nina schnell vorbei okay?" "Das wäre gut, dann könnten wir vielleicht noch zusammen weggehen. Soll ich die anderen fragen, ob sie mitwollen?" "Ja mach das, wir alle mal wieder zusammen, das wird witzig!" "Okay, dann macht euch mal auf den Weg, aber frag du Bryan gleich, dann kann er mit dir mitfahren oder so!" "Mach ich, bis dann!" "Bis dann!" Angie legte auf und machte sich gleich daran, Shane aufzuwecken. "Shane aufwachen!" "Was wie wo?" "Los raus aus den Federn, Nicky und Nina kommen gleich vorbei und die anderen vielleicht auch. Wir wollen zusammen losziehen." "Echt? Cool!" Shane war auf der Stelle wach. "Rufst du Mark an? Ich ruf Kian an und frag ihn!" "okay!" Shane nahm sein Handy und rief Mark an. Er versprach, sofort zu kommen. "Hi Kian, hier ist Angie, ich wollte dich nur fragen, ob du Lust hast, mit uns allen zusammen weg zu gehen, ein bisschen feiern? "Also für feiern hab ich im Moment keinen Kopf, das weißt du doch, aber wenn wir vielleicht alle bei euch bleiben, dann könnte ich mit den anderen endlich mal reden, wegen Gillian, du weiß schon." "Warte mal, ich frag kurz Shane!" Sie hielt eine Hand auf das Telefon und fragte Shane, was er davon hielt. "Das fände ich auch besser, die anderen müssen das auch endlich wissen." "Also Shane wäre das auch lieber, dann machen wir das so. Den anderen sagen wir es, wenn sie da sind okay?" "Okay, ich will euch aber jetzt nicht die Laune verderben!" "Das tust du nicht, irgendwann müssen wir doch mal darüber reden." "Okay, dann bis gleich!"
Nach einer halben Stunde waren alle eingetroffen und sie setzten sich alle ins Wohnzimmer. Shanes Eltern wussten, dass sie lieber ungestört waren und gingen deshalb nach oben. "Okay, über was wolltet ihr mit uns sprechen? Was ist so wichtig?", fragte Mark. "Ich wollte mit euch über etwas sprechen. Angie und Shane wissen es schon!" "Worum geht es Kian, und warum wissen es Angie und Shane schon und wir nicht?" , fragte Nicky. Sie waren alle neugierig, was denn so wichtig sei. "Das war so, gestern, sollte Angie mich doch aufwecken, nur ich war schon wach und dachte über etwas nach. Angie merkte, dass es mir nicht gut ging und sie fragte mich danach. Ich erzählte ihr es. Und dann ist etwas passiert, und Angie fragte mich, ob sie es Shane erzählen darf, weil ich ihr gesagt habe, sie soll es NOCH keinem sagen." "Was denn? Jetzt erzähl!", Sie wurden alle langsam ungeduldig und wollten wissen, was Kian so bedrückte. "Es geht um Gillian!" "Ist etwas passiert? Hat sie wieder versucht, sich umzubringen?", rief Bryan dazwischen. "Nein, aber ich habe lange über sie nachgedacht und ich bin mir nun ziemlich sicher, dass sie hinter den Anschlägen auf uns steckt!" "Wieso glaubst du, dass sie es war? Du hast doch gesehen, wie es sie aus der Bahn geworfen hat, als Shane sich von ihr getrennt hat!" "Ja das schon, aber sie ist keine Person, die so etwas einfach wegsteckt. Shane, du weißt, ich stehe voll hinter dir. Du hast das einzig richtige getan, dich von ihr zu trennen. Und da stimmen mir die anderen bestimmt zu!" "Ja auf jeden Fall!" "gut, na auf jeden Fall hat sie sich schon immer gerächt, wenn ihr irgendjemand was angetan hat! Jetzt nicht auf so eine Weise, wie sie es bei uns versucht hat, aber immerhin." "Ist das der einzige Grund, warum du glaubst, dass sie es war?" "Nein, nicht der einzige, aber einer davon. Sie ist von zu Hause ausgezogen, keiner weiß, wo sie ist, und was sie macht. Und sie ist zu allem fähig, das weiß ich. Und ich habe Angst, wirklich. Ich meine das total ernst. Das habe ich Angie gestern morgen erzählt, und sie hat mir versprochen, sobald sie Gillian irgendwo sieht, soll sie verschwinden. Ich weiß nicht, was mich so sicher macht, dass sie es ist." "Ich habe Gillian gesehen!" "Wo denn?", fragte Nicky. "Im Pub, gestern, als ich mit Shane da war. Sie kam herein. Ich habe einen richtigen Schock bekommen. Sie hat sich so verändert." "Wie hat sie sich verändert?" "Sie hat abgenommen, und das hatte sie bei weitem nicht nötig. Jetzt ist sie nur noch Haut und Knochen. Sie ist blass, wie eine Leiche und ihre Augen. Ihre Augen haben mir am meisten Angst gemacht. Ihre Augen waren so voller Hass, ich habe so Panik bekommen. Ich dachte, jeden Moment zieht sie eine Pistole und schießt auf uns. Und das hat mich überzeugt, dass Kian recht hat!" "Genau, das meine ich, und ich habe einfach Angst, versteht ihr? Ich habe Angst um euch alle, aber besonders um Angie. Ich glaube, Gillian kann es nicht ertragen, dass du jetzt an ihrer Stelle stehst. Deswegen bitte ich euch, wenn ihr sie seht, geht bitte. Geht ihr aus dem Weg. Ich will nicht, dass euch was passiert." Kian zitterte und sein Blick sagte alles. Er hatte wirklich Angst. Seine Augen waren voller Angst. "Kian, ist okay! Wir werden Gillian aus dem Weg gehen, versprochen!", sagte Bryan und alle anderen nickten. Kian war erleichtert. Den ganzen Abend redeten sie noch darüber, aber um 24 Uhr, wollten sich Nina, Nicky und Bryan auf den Weg nach Hause machen. Da fiel Angie ein, dass sie Nina noch gar nicht gesagt hatte, dass sie morgen noch nicht heim musste. Gerade, als ihr das einfiel, sagte Nina: "Es war echt toll bei euch, aber ich muss morgen leider wieder nach Hause!" Die anderen wollten sich gerade von ihr verabschieden, als Angie sagte: "Nein du musst noch nicht nach Hause!" "Was soll das heißen?" Nina war ganz aufgeregt. "Ich habe mit deiner Mutter gesprochen und sie hat nichts dagegen, dass du mit uns nächsten Freitag nach Deutschland fliegst." "Und was ist mit Louis? Der hat doch bestimmt was dagegen! Ihr könnt mich doch nicht einfach mitnehmen!" "Stimmt Angie, du musst Louis auch fragen!", sagte Shane. "Hab ich doch schon!" "Wirklich?", fragte Nina. "Was hat er gesagt?" "Er hat gesagt, er hat nichts dagegen!" "Echt?" "Echt!" "AHHHHHHHH!" Nina sprang im Zimmer herum und fiel dann Angie um den Hals. "Du bist echt die Beste mein Muffin!" Nina drückte ihr einen Kuss auf die Wange. "Danke mein Cookie!" "Was sind denn das für Kosenamen?", fragte Shane. "So haben wir uns schon früher immer genannt, Nina ist mein Cookie und ich bin ihr Muffin, stimmts Cookie?" "Ja stimmt Muffin!"
Nina, Nicky und Bryan verabschiedeten sich von den anderen und gingen nach draußen. Angie ging noch ein Stück mit und Nina flüsterte ihr zu, bevor sie ins Auto stieg: "Nicky ist so lieb zu mir, ich merke, dass er mich nicht so liebt, wie ich ihn, aber nicht mal das, was jetzt im Moment passiert, hätte ich nie für möglich gehalten, vielen Dank Muffin!" "ist schon okay, ich hab nicht viel gemacht, genieße es, wir haben jetzt noch ein paar tage, mal sehen, ob du dich bei mir auch mal blicken lässt oder ob du nur bei Nicky abhängst! Was ist eigentlich mit Gina? Hat die nichts dagegen, dass du da bist?" "Nein hat sie nicht, sie weiß es, aber sie ist gar nicht da, sie muss mit ihrem Dad eine Reise machen." "Achso, ja dann.." "Könnt ihr euch jetzt endlich mal losreißen, ich möchte dann mal losfahren!" , rief Bryan. "Ja ich komme schon.. Bye Muffin!", rief Nina und stieg ins Auto. "Bye Cookie, bis spätestens Freitag." Angie sah den dreien zu, wie sie davon fuhren und ging dann zu Shane, der in der Tür stand. "So jetzt haben wir nur noch 2, die wir loswerden müssen!", grinste Shane. Die Zwei gingen hinein zu Mark und Kian. "So und was machen wir jetzt noch?", fragte Shane. "Also ich glaube, ich fahr nach Hause, wenn wir um 5 am Freitag in Dublin sein müssen, dann muss ich viel Schlaf tanken!", sagte Mark und gähnte. "Sag mal, was bist du denn für eine Schlafmütze?", rief Angie. "Der ist schon immer so. Der ist auch in der Schule früher immer eingeschlafen, außer bei Französisch ah oui?" "Sehr witzig Shane, kann ich doch nix dafür, dass du so schlecht in Französisch warst." "Ich war nicht schlecht in Französisch, ich hatte nur keine Lust." , gab Shane schmollend zurück. "Jetzt hört auf von der Schule zu reden, ich bin froh, dass ich da nicht mehr hinmuss. Außerdem musste ich auch Französisch lernen, aber wenn du das jeden Tag hast, jeden Tag eine Stunde Französisch, dann geht dir das so auf die nerven!" , sagte Angie um den "Streit" zu schlichten. "Ist ja gut, reden wir von was anderem. Wisst ihr eigentlich, wo es genau hingeht, am Freitag?", fragte Kian. "Ich glaube, wir fahren nach Köln in eine Fernsehsendung, um unsere neue Single vorzustellen, dann geht’s nach Düsseldorf und München zur Autogrammstunde.", sagte Mark. "München? Oh Cool, darf ich da eigentlich mit?", fragte Angie. "Natürlich darfst du da mit, mein Schatz, ohne dich gehe ich da gar nicht hin." "Du darfst aber keine Autogramme schreiben, da bist du noch zu klein!", grinste Mark. "Sehr witzig Feehily, pass auf, was du sagst!" "und was mach ich dann da, wenn ich keine Autogramme schreiben darf?" "Also wenn wir im Studio sind, musst du leider Backstage bleiben, aber bei den Autogrammstunden, kannst du dich hinter uns setzen, wir sitzen da immer an so Tischen und hinter uns stapeln sich die Kuscheltiere und Rosen und Briefe. Du darfst sie verwalten, wenn du willst.", sagte Kian. "Kein Problem, Hauptsache, ich kann bei euch bleiben, alleine würde ich da die Krise kriegen, wenn ich zwischen den ganzen Fans erdrückt werde." "Das hat dich doch früher nicht gestört oder? Da standst du auch immer zwischendrin und würdest erdrückt!" "Ja aber da hab ich auch gedrückt!", grinste Angie zurück. "Also, ich verschwinde jetzt, ich muss mich ausschlafen, ich bin so froh, dass wir das Studio hinter uns haben!", sagte Kian und stand auf. "Ich komm gleich mit!", sagte Mark und stand ebenfalls auf. "Okay Jungs, ich denke wir sehen uns am Freitag, wir werden unsere paar freie Tage glaube ich hauptsächlich damit verbringen, schlafen, kuscheln, schlafen, kuscheln oder Schatz?" "Ja ich denke schon mein kleiner Kuschelbär!", sagte Angie und grinste. Shane wurde rot. Ihm war das peinlich, vor seinen Bandkollegen so genannt zu werden und er wusste auch warum. Kian und Mark grinsten und Kian rief: "Okay, gute Nacht Angie, gute Nacht Kuschelbär!" Kian duckte sich, denn Shane hatte ein Kissen nach ihm geworfen. "Jetzt haut schon ab!", rief er ihnen hinterher. Die zwei stiegen in ihre Autos und fuhren dann auch nach Hause.
"So geschafft! Ich will ja nicht sagen, dass mir die Jungs auf die Nerven gehen, aber wenn sie so drauf sind wie heute, dann ist es mir lieber, wenn ich mir dir alleine bin, was ich ja sowieso so selten bin." Shane sah Angie tief in die Augen und küsste sie. Die beiden gehörten zusammen und das wussten sie. Sie waren beide so glücklich, wie noch nie. Shane trug Angie nach oben ins Zimmer. Sie lagen auf dem Bett, Angie in Shanes Armen. "Shane?" "Ja, Schatz?” "Singst du mir was vor?” "Was willst du denn hören?" "Tonight!", flüsterte Angie ganz leise. "Okay, wenn du es willst!" Shane begann, IHR Lied zu singen. Es klang wunderschön. Shane hatte die beste Stimme, die Angie je gehört hatte. Als sie an all das dachte, dass sie mit diesem Lied verband, liefen ihr langsam ein paar Tränen die Wangen herunter. Shane bemerkte es erst nicht, doch als er zu Ende gesungen hatte und sie ansah, bemerkte er es. "Angie, nicht weinen, bitte!" "Ich weine doch nur, weil ich so glücklich bin, Shane. Dieses Lied, es bedeutet mir so viel. Das Lied, so empfinde ich es, hat mich zu euch gebracht, das Lied hat mich zu dir gebracht. Und wenn ich das Lied höre, muss ich an all das denken, was es mir gebracht hat. So viel Glück auf einmal, dass ich es gar nicht fassen kann, verstehst du das?" "Ja ich versteh dich, ich liebe diesen Song, ich habe ihn von Anfang an geliebt, ich hab gefühlt, dass der Song irgendetwas zu bedeuten hat. Ich weiß nicht, wieso gerade das Lied und ich weiß auch nicht, wo das Gefühl herkam, aber ich glaube, es war vorbestimmt, dass dieses Lied uns zusammen bringt. Das klingt komisch, aber genauso fühle ich!" "Shane, das hast du wunderschön gesagt, und mir ging es nicht anders. Jedes mal, wenn ich auf meinem Bett lag, das Lied hörte und dir in die Augen sah. Natürlich nur auf Bildern, da wusste ich, dass wir zusammengehören, nur ich hab immer geglaubt, dass das nie passieren wird, weil du so weit weg bist, so unendlich weit, und das du verlobt bist und ich es nie mit Gillian aufnehmen kann. Sie war hübsch, hatte eine Hammer Figur und du hast sie geliebt!" "Angie, merk dir das, es gibt keine hübschere und bessere Frau als dich. Du bist für mich perfekt. Wenn du lächelst, dann geht die Sonne auf, wenn du sprichst, ist das für mich schöner als Vogelgesang und wenn du singst, dann berührst du mein Herz, glaub mir, Niemand kann es mit dir aufnehmen und Gillian erst recht nicht. Ich habe sie geliebt ja, aber ob sie mich geliebt hat. Ich meine richtig, das kann ich dir nicht sagen. Ich weiß, dass du mich liebst, ich brauche dich nur anzusehen, in deine Augen sehen. Wenn du mich ansiehst, dann strahlen deine Augen, wie Millionen Sterne und das kann man nicht spielen. Ich weiß, dass du mich liebst und das ist das größte Geschenk, das ich je bekommen habe." Angie hörte Shane die ganze Zeit zu, ohne ein Wort zu sagen, doch ihre Tränen sagten alles, was sie zu sagen hatte. Sie liebte Shane über alles. Wenn sie sich nur vorstellte, irgendjemand würde ihn ihr wegnehmen, wurde sie verrückt vor Angst. Um ihr Herz war es geschehen. Shane hatte es gestohlen und würde es nie wieder rausrücken, da war sie sich sicher. Angie hatte sich einigermaßen wieder beruhigt und sagte zu Shane: "Shane, das ist das schönste, was man mir je gesagt hat. Du bist mein ein und alles, ohne dich bin ich nichts mehr, und du kannst mir glauben, ich habe niemanden so sehr geliebt wie ich dich liebe, und das werde ich niemals können. Ich liebe dich!" "Ich dich auch!" Nach dieser Liebeserklärung schliefen die beiden ein und Angie lag wie immer in Shanes Armen. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. Sie träumte. Von Shane.
Am nächsten Morgen wachte Shane sehr früh auf. Angie schlief noch, doch sie schlief unruhig. Sie wälzte sich hin und her und murmelte vor sich hin. Shane verstand es nicht. Angie sah nicht gut aus. Sie hatte Schweißperlen auf der Stirn. Shane hielt es für besser, sie zu wecken. "Angie Schatz! Wach auf!" "NEIIIIN!" Angie schrak aus ihrem Traum hoch und saß Kerzengrade im Bett. "Was ist los
Angie? Hast du schlecht geträumt?" "J..J..Ja, aber ich weiß nicht mehr, was ich geträumt habe!", log Angie. Sie wusste genau, was sie geträumt hatte. Westlife und sie waren in Deutschland bei der Autogrammstunde und mitten unter den Fans stand Gillian, sie zog eine Pistole und zielte auf Shane. Sie schoss. Angie konnte nichts machen, sie musste hilflos mit ansehen, wie Shane in ihren Armen starb. "Angie geht’s dir gut, du siehst nicht gut aus?" Auch Angie merkte es, nachdem sie sich beruhigt hatte. Sie hatte ein fürchterliches Kratzen im Hals, auch ihre Nase war zu. Auch ein wenig Fieber hatte sie. "Ach, ist nur eine kleine Erkältung, das vergeht wieder!", sagte Angie und stand auf. "Wollen wir nicht Frühstücken gehen? Ich hab Hunger!" Shane musterte Angie und sie gingen dann zusammen nach unten. Angie fühlte sich lang nicht so gut, wie sie es Shane gesagt hatte. Ihr war schwindelig und einmal musste sie sich festhalten, um nicht umzufallen, aber Shane bemerkte es nicht. Sie hatte sich eine fürchterliche Erkältung eingefangen, als sie ausreiten waren und sie sich dann nicht umgezogen hatte. Das war jetzt die Quittung dafür. Sie saßen unten am Küchentisch, doch als Angie das ganze Essen sah, hatte sie doch keinen Hunger mehr. Ihr war richtig schlecht. "Angie iss doch was, du hast doch gesagt, du hast Hunger!" "Nein mein Hunger ist doch nicht so groß, ich muss noch mal kurz nach oben.", sagte sie und stand auf. Sie konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Das Fieber war in der letzten halben stunde gestiegen und ihr ging es immer schlechter. Doch sie wollte Shane den Urlaub nicht verderben und wollte sich deswegen nichts anmerken lassen. Sie wollte nach oben und sich kurz ausruhen und dann wieder nach unten kommen. Angie ging langsam die Treppe nach oben, doch auf halbem Weg wurde ihr so schwindelig, dass sie sich nicht mehr halten konnte. Sie wollte sich festhalten, doch sie war zu schwach. Sie fiel. Sie fiel die Treppen hinunter und blieb am Treppenabsatz liegen. Shane hörte das poltern und wollte nachsehen. Er stand auf und ging in den Flur. "ANGIE!!!! Oh mein Gott, was ist passiert?" Sie war immer noch bewusstlos, Blut sickerte auf den Boden. "Mum schnell, ruf den Krankenwagen, Angie ist die Treppe runtergefallen!" Shanes Mum rief auch gleich den Krankenwagen. Shane hielt Angies Hand. Er merkte, wie heiß sie war und fühlte Angies Stirn. Sie hatte hohes Fieber. "Warum habe ich das nicht bemerkt? Ich bin so ein Idiot!" Shane machte sich große Vorwürfe. Ihm kamen die Tränen. Er wusste, dass ihre Verletzung nicht Lebensgefährlich war, aber das alles erinnerte ihn so sehr an Angies Unfall damals, dass er nicht anders konnte.
Der Krankenwagen kam auch gleich und der Arzt meinte: " Wir nehmen sie vorsichtshalber mit ins Krankenhaus, sie hat eine schwere Grippe, wenn wir es nicht behandeln, könnte eine Lungenentzündung draus werden." "Ich fahr mit!", rief Shane. "Von mir aus!" Angie, die immer noch nicht aufgewacht war, wurde auf eine Trage gelegt und ins Krankenhaus gefahren. Sie wurde dann noch mal untersucht, ihre Wunde am Kopf wurde versorgt und dann wurde sie in ein ruhiges Zimmer verlegt. Der Arzt sprach draußen noch mit Shane. "Wie geht es ihr denn?" "Ich darf es ihnen nur sagen, wenn Sie ein angehöriger sind!", sagte der Arzt und musterte Shane. "Ich bin ihr Verlobter!" "Okay, also sie hat eine leichte Gehirnerschütterung von dem Sturz. Ihr Handgelenk ist geprellt und wie gesagt, hat sie eine schwere Grippe, aber sie wird mit Antibiotikum versorgt." "Wann kann sie denn wieder nach Hause?" "Wir warten bis sie aufwacht und sehen dann wie es ihr geht. Dann wollen wir sie noch einen Tag zur Beobachtung hier behalten, eine Grippe kann auch zu Hause behandelt werden!" "Aber kann sie dann auch nächste Woche mit nach Deutschland fliegen?" "Das weiß ich noch nicht, wann wollen Sie denn fliegen?" "Am Freitag!" "Dann kommen sie am Donnerstag noch mal und ich werde sie dann noch mal untersuchen, und dann kann ich es Ihnen sagen!" "Okay, vielen Dank, kann ich jetzt zu ihr?" "Ja natürlich!"
Shane betrat leise das Zimmer. Angie lag im Bett und schlief. Über eine Infusion wurden ihr Medikamente verabreicht. Shane nahm Angies Hand und streichelte sie sanft. Angie regte sich und schlug langsam die Augen auf. Das erste was sie sah, war Shane. Das beruhigte sie schon einmal. "Shane, wo bin ich?" "Du bist im Krankenhaus, du bist die Treppe runtergefallen!" "Ich kann mich an nichts erinnern. Ach doch, jetzt weiß ich wieder. Mir war beim Frühstück so schwindelig, deswegen wollte ich nach oben gehen. Ich wollte nicht, dass du es bemerkst, ich wollte dir den Urlaub nicht versauen, in dem ich krank bin. Und dann wurde mir auf der Treppe so schwindelig, dass ich wahrscheinlich runtergefallen bin, an mehr kann ich mich nicht mehr erinnern." "Du wolltest mir den Urlaub nicht versauen? Schatz, wenn du krank bist, dann kümmere ich mich um dich. Und das mache ich gerne, sehr gerne sogar. Hauptsache ich bin bei dir, das müsstest du doch langsam wissen." "Ja ich weiß, tut mir leid!" "Du weißt auch, dass du dich nicht entschuldigen musst!" "Okay, wann komm ich denn hier raus?" "Morgen wahrscheinlich!" "Das ist gut, aber o ich eine ganze Nacht ohne dich aushalte? Einmal nicht in deinen Armen einschlafen?" "Das schaffst du schon, ich weiß auch noch nicht, wie ich die Nacht überstehen soll, das wird die längste Nacht meines Lebens."
An der Tür klopfte es. Mark, Kian, Bryan, Nicky, Nina, Kerry und auch die Zwei kleinen kamen herein. "Was macht ihr denn hier? Hat es sich schon wieder rumgesprochen?", fragte Shane. "Jein, Nina hat bei euch angerufen, weil sie Angie sprechen wollte und deine Mum hat es Nina erzählt, dann haben wir die anderen gleich alarmiert und sind sofort hergefahren.", erzählte Nicky. "Muffin, was machst du für Sachen?" Nina rannte auf Angies Bett zu und umarmte sie. "Mir geht’s gut, ist schon okay, Cookie!" "Jetzt sag nicht immer, dass es dir gut geht, wenn es dir nicht gut geht!", rief Shane. "Schon okay, mein Hase. Ich werde ab sofort immer ehrlich sein, was mein Gesundheitszustand betrifft okay?" "Okay, dann bin ich ja zufrieden!", sagte er und küsste Angie auf die Stirn. "Also, Angie, was du für Sachen machst!" "Hi Kerry, na wie geht’s dir und den Kleinen?" "Uns geht’s gut, aber Molly hat dich schon vermisst!" Bryan hatte Molly auf dem Arm, die schon die ganze Zeit strampelte. "Willst du etwa zu Angie, meine Maus?" , sagte Bryan zu Molly. "A!" "Ich glaube das heißt ja!", grinste Bryan und gab Angie Molly. "Na du Süße, wie geht’s dir denn?" Angie war in ihrem Element. Sie liebte Kinder über alles. Die anderen machten es sich um Angies Bett bequem und redeten noch ein wenig mit ihr, doch dann kam der Arzt rein und sagte, sie bräuchte jetzt Ruhe. "Morgen darf sie eh wieder nach Hause, sie können sie ja morgen mittag abholen!", sagte der Arzt und ging. "Okay, Angie, dann mach’s gut, wir sehen uns am Freitag!", sagte Nicky und küsste sie auf die Wange. Alle machten es ihm nach und verabschiedeten sich von Angie mit einem Kuss auf die Wange. Auch von Molly bekam sie ein Küsschen. Lilly schlief. Shane küsste sie lange und innig, bevor er sich von ihr verabschiedete. "Schatz, ich liebe dich! Ich komme morgen gleich in der Früh!" "Ich liebe dich auch, aber schlaf du dich auch lieber aus. Obwohl ich dich jetzt schon vermisse." Sie küssten sich noch einmal, dann ging Shane mit den anderen hinaus. Angie lehnte sich in die Kissen zurück und versuchte ohne Shane einzuschlafen, was ihr nach einer halben Stunde gelang. Sie war so müde und die Medikamente machten sie schläfrig.
Am nächsten Morgen wachte sie auf und wer saß an ihrem Bett? Shane. Er war schon ganz in der Früh aufgestanden und hatte sich zu ihr ins Zimmer geschlichen und ihr beim Schlafen zugesehen. "Shane, was machst denn du schon hier?" "Ich konnte nicht mehr schlafen und dann bin ich gleich zu dir gekommen!" "Du bist so süß, weißt du das?" "Wenn du das sagst!" "Ja das sage ich, darf ich denn heute nach Hause?" "Wenn es dir besser geht, dann dürfte das kein Problem sein." "Mir geht es besser!" "Sicher?" "Sicher!" Es klopfte an der Tür und der Arzt kam herein. "Sie sind ja auch schon wieder da, Mr. Filan?" "Ja, ich lasse meine Angie nicht gerne alleine!" Der Arzt grinste und fühlte Angie den Puls. Er untersuchte sie, maß Fieber und sagte dann schließlich: " Ich glaube, wir können Sie ihnen mit nach Hause geben, Mr. Filan, aber denken sie dran: ABSOLUTE BETTRUHE und keine Ausflüge oder sonstiges, sonst kann ich für nächsten Freitag nichts garantieren!" "Machen wir, ich werde dafür sorgen, dass sie das Bett hütet, gut dass ich diese Woche frei habe." "Was ist mit Freitag? Kann ich etwa nicht mit?" "Das wissen wir noch nicht, deswegen musst du ja im Bett bleiben diese Woche!", sagte Shane. "Aber ich muss mit nach Deutschland, solange ohne dich? Ich halte es ja kaum eine Nacht aus!" "Wir werden sehen, mein Schatz, glaubst du, ich will ohne dich fliegen?" "Also, jetzt fahren Sie mal nach Hause und ruhen Sie sich gut aus, wir sehen uns dann am Donnerstag. Und ziehen Sie sich warm an, wenn sie rausgehen." "Dafür hab ich gesorgt!", sagte Shane und zog seine Jacke aus, um sie Angie zu geben. Einen Schal hatte er auch dabei. Er war so süß, dachte Angie, während sie sich anzog. Shane band ihr den Schal um den Hals und half ihr in die Jacke, die er bis oben zumachte, dass nur noch Angies Nasenspitze rausschaute.
Sie verabschiedeten sich von dem Arzt und gingen zu Shanes Auto.
Zu Hause angekommen, ging Shane um das Auto herum, öffnete er die Tür und trug Angie ins Haus. "Wo willst du hin mein Schatz?" "Aufs Sofa, ich will nicht ganz alleine in meinem Bett liegen." "Okay, warte kurz!" Angie ließ sich in den Sessel fallen, während Shane alle Decken und Kissen holte, die er finden konnte. Angie legte sich auf das Sofa und Shane deckte sie mit fünf Wolldecken, zwei Bettdecken zu und türmte mindestens 7 Kissen aufeinander. So eingepackt lag Angie auf dem Sofa und Shane brachte ihr einen Kräutertee und eine Wärmflasche. "Shane du bist so süß, aber ist das nicht etwas zu viel?" "Nein, ich will dass du am Freitag fit bist und deshalb musst du das jetzt ertragen!", sagte Shane und grinste sie an. "Okay, okay." Sie unterhielten sich eine Zeit lang, doch nach einiger Zeit merkte Angie, dass sie noch lang nicht so fit war, wie sie gedacht hatte. Sie wurde sehr müde und schlief dann auch ein. Shane bemerkte es und ging leise aus dem Wohnzimmer und schloss dir Tür. "Nicht ins Wohnzimmer. Angie ist gerade eingeschlafen. Schlaf kann sie gut gebrauchen." "Okay, ich sag den anderen bescheid.", sagte Mae und ging wieder in die Küche. Die nächsten Tage waren ereignislos. Angie schlief fast die ganze Zeit. Ab und zu musste sie eine Hühnerbrühe oder ähnliches essen, weil das sie wieder zu Kräften bringt, wie Shane sagte. Er war so süß, er kümmerte sich die ganze Zeit um sie. Angie konnte sich also nicht beklagen, doch sie war immer so müde. Und am Abend stieg das Fieber immer wieder. Im Moment sah es nicht gut aus, mit Deutschland, und es war schon Mittwoch. Morgen müssten sie zum Arzt, der dann entscheidet, ob sie mitfliegen kann oder nicht.
Am nächsten Morgen wachte Angie auf und fühlte sich ein wenig besser. Sie war noch nicht fit, aber sie hoffte, dass es für Deutschland reichen würde. Es wird anstrengend, das wusste sie, aber sie wollte um nichts in der Welt von Shane getrennt sein. Sie war richtig abhängig von ihm. Er war für sie wie eine Droge. Sie brauchte immer mehr, immer mehr, egal wie sie es anstellte. Wenn sie längere Zeit ohne ihn wäre, würde sie Entzugserscheinungen bekommen und würde verrückt werden. Doch sie wollte um nichts in der Welt einen SHANE-Entzug machen. "Guten Morgen mein Schatz, wie geht’s dir?" "Besser als gestern, ich hoffe, es reicht. "Ich auch, lass und mal Fiebermessen." Shane maß Fieber und das Fieber war gesunken auf 37.5°C. "Das ist okay, ich hoffe, er lässt dich mitfliegen, lass uns gleich fahren." Shane und Angie zogen sich an und fuhren gleich zum Arzt. "Ah da sind Sie ja, wie geht es Ihnen?", fragte der Arzt, der ihnen entgegenkam. "Ganz gut, ich hoffe, ich kann mit!", sagte Angie und der Arzt bat sie in eines der Untersuchungszimmer. Er untersuchte sie, fühlte den Puls, Blutdruck und maß Fieber. "So weit ganz okay, wie geht es Ihnen mit essen und trinken?" "Es geht, ich habe die letzte Woche nur Suppe und Tee bekommen. Anweisung von ganz oben!", sagte Angie und grinste Shane an. Shane grinste zurück. "War auch genau richtig, also ich denke, wenn sie sich immer warm anziehen, und sich nicht überanstrengen, dann können sie mitfliegen." "Wirklich?" Der Arzt nickte. "Juhuuuuuuuuuu!" Angie umarmte Shane stürmisch. "Langsam, langsam. Heute musst du dich aber noch hinlegen und ausruhen, wir müssen um 5.00 Uhr aufstehen." "Ich mache alles, was du sagst, Hauptsache du nimmst mich mit!"
Shane und Angie kamen zu Hause an und Shane packte Angie sofort wieder in ihre Decken und Kissenburg ein. "Shane, was soll das, ich darf doch morgen mitfliegen! Warum muss ich immer noch hier in diesem mega Berg von Decken und Kissen liegen?" "Schatz, du hast gehört, was der Arzt gesagt hat. Du darfst zwar mitfliegen, aber du bist immer noch schwach und deswegen wirst du dich schonen, bis wir morgen früh losfliegen, ich ruf mal die Jungs an und frag, wie wir das morgen machen!" Mit diesen Worten ging Shane nach draußen, um mit Mark zu telefonieren. "Hey Marky, na wie geht’s?" "Ja geht schon, bin müde, aber was macht ihr so?" "Na ja ich muss meine Angie pflegen, sie ist doch krank!" "Ach ja stimmt, wie sieht es denn aus? Kann sie morgen mit? Ich weiß nämlich nicht, wie ich dich ertragen soll, wenn du deine Angie nicht dabei hast.", sagte Mark scherzend. "Der Arzt hat gesagt, sie darf mit, aber sie darf sich nicht überanstrengen, also nerv sie nicht klar?", gab Shane zurück. "Ich nerve sie nicht!" "Ja ist schon gut, aber was ich dich eigentlich fragen wollte, wie machen wir das denn morgen, hast du mit den anderen schon geredet?" "Ja hab ich, also Kian holt mich ab und dann fahren wir zu dir und holen dich und Angie ab. Wir fahren zusammen zum Flughafen nach Dublin, da warten dann Nina, Nicky und Bryan." "Fahren Kerry und die Kleinen nicht mit?" "Nein die bleiben zu Hause, Molly geht es nicht so gut, also ist nicht schlimm, aber Kerry möchte den Kleinen nicht so viel zumuten, sie bleiben da!" "Achso, da wird Angie aber traurig sein, aber ist glaube ich eh besser, wenn die Kleinen im Moment nicht in Angies Nähe sind, sie ist doch immer noch krank." "Ja schon klar, also wann sollen wir dann morgen aufkreuzen?" "Ich würde sagen, so um 3, wir brauchen mindestens 1 ½ Stunden nach Dublin. Und ich will nicht zu spät kommen." "Okay, also dann bis morgen! Bye Shane, sag Angie einen schönen Gruß und gute Besserung!" "Mach ich, bye Mark!" Shane legte auf und ging wieder zu Angie. "Und was hat er gesagt?" "Er und Kian kommen morgen um 3 und holen uns ab, dann fahren wir zusammen nach Dublin zum Flughafen, da warten dann Bryan, Nicky und Nina, von da geht’s dann nach Deutschland." "Und wo fahren wir zuerst hin?" "Zuerst sind wir in München, wir landen in München und fahren dann zu so einer Zeitungsredaktion und da schreiben wir Autogramme und haben einen Fototermin, dann müssen wir nach Köln fliegen und da in so einer Fernsehshow auftreten, und dann haben wir kurz frei! Wir übernachten in einem Hotel in Köln und fliegen dann am nächsten Tag nach Berlin, geben da Autogrammstunden und haben ein Interview Termin und dann fliegen wir nach England, da geht es in verschiedene Radioshows und Autogrammstunden, in London, Manchester und Birmingham. Danach geht’s nach Irland, da müssen wir nach Dublin und Promotion für die neue Single und das Album machen. Du siehst, die nächsten Tage werden stressig und ich weiß nicht, ob du das schaffst!?" "Ich schaff das schon mein Schatz, wenn du bei mir bist, dann schaff ich das!" Shane nahm Angie in den Arm und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. So aneinander gekuschelt lagen sie auf dem Sofa und Angie sah zu Shane auf. "Shane?" "Ja?" "Weißt du, dass ich dich liebe?" "Ja und ich liebe dich noch viel mehr!" "Ich bin so froh, dass ich dich hab! Weißt du, dass wir uns noch nie gestritten haben?" "Ja ich weiß, aber ich bin froh darüber und hoffe, dass wir uns nie streiten." "Weißt du eigentlich schon, wann wir genau heiraten? Oh mein Gott, nur Gedanke daran, macht mich schon ganz zappelig!" "Also genau weiß ich es noch nicht, aber ich wollte warten bis nach Sylvester und bist wir mit unserem Haus fertig sind!" "Ja das wollte ich auch, das Haus selber ist ja bald fertig, aber alles einrichten? Das dauert noch! Ich wollte dich noch was fragen!" "Dann frag doch!" Shane lächelte sie an. "Wo wolltest du denn heiraten? Ich dachte, wir heiraten in unserem Haus, das wird bestimmt toll!" "Ja, das wollte ich auch, es ist bestimmt groß genug.", grinste Shane Angie an. "Oh Shane, das wird so toll!" "Ja, das wird unser schönster Tag im Leben, das versprech ich dir!" "Ich würde sagen, wir gehen jetzt ins Bett, wenn Kian und Mark schon um 3 Uhr auftauchen, dann müssen wir um 2 Uhr aufstehen." "Ja stimmt, aber dann müssen wir uns noch schnell von meinen Eltern verabschieden, weil ich will sie nicht mitten in der Nacht wecken!" "Wo sind sie denn?" "Dad ist draußen bei den Pferden und Mum packt unsere Koffer, sie denkt mal wieder an alles!" Shane und Angie standen auf und gingen zusammen nach oben. Shanes Mum war gerade dabei, Shanes und Angies Koffer zu schließen. "Ach Mum, das musst du doch nicht machen, das weißt du!" "Ja weiß ich, aber wenn du es machst, dann fliegt wieder alles in der Gegend herum und alles ist so verknittert, dass du es nicht anziehen kannst!", lachte Shanes Mum. "Das stimmt doch gar nicht!"; versuchte Shane sich zu verteidigen. "Doch natürlich stimmt es, aber das ist doch egal, ich habe deine sagen jetzt gepackt und damit hat sich’s okay?" "Ja okay, wir wollten uns jetzt noch von dir und Dad verabschieden, wir gehen jetzt ins Bett, wir müssen um 2 Uhr aufstehen." "Oh mein Gott, so früh? Na dann macht es gut und pass ja auf Angie auf, verstanden?" "Verstanden!" Shane umarmte seine Mutter und auch Angie wurde umarmt. "Pass ja auf dich auf, du bist noch nicht fit!" "Ja mach ich!" Shane und Angie gingen auf ihr Zimmer und zogen sich um. Sie legten sich ins Bett und Angie kuschelte sich wie immer an Shane. "Schlaf gut mein Schatz und träum was süßes!", sagte Shane. "Ja werde ich, ich träum von dir!", grinste Angie, gab Shane einen Kuss und beide schliefen auch schnell ein.
Mitten in der Nacht um 2 Uhr klingelte Shanes Wecke und er stellte ihn auch gleich ab. Er drehte sich zu Angie, um sie zu wecken. "Hey, Angie aufwachen, es geht los. Wir müssen aufstehen." Angie wurde wach und stand auch diesmal sofort auf. Beide zogen sich an, nahmen ihre Koffer und schlichen sich leise nach unten. Die Koffer stellten sie neben die Tür und Angie setzte sich auf einen Stuhl, während Shane Kaffee machte. Um viertel vor 3 klingelte es an der Tür. Angie öffnete und Kian und Mark standen vor der Tür. "Morgen Mark, Morgen Kian, na ausgeschlafen?" "Angie umarmte beide zur Begrüßung und zusammen gingen sie in die Küche. "Na ihr zwei, ausgeschlafen? Sieht nich so aus, wollt ihr noch einen Kaffee?" Beide nickten, sie waren anscheinend noch nicht fähig zu sprechen. Sie tranken alle noch ihren Kaffee und gingen dann nach draußen. Shane nahm seinen Koffer und Kian trug den für Angie nach draußen. Sie vertauten sie in Shanes Auto und fuhren dann zusammen los. Mark und Kian fuhren in Marks Auto und Shane und Angie fuhren in Shanes zum Flughafen. Nach gut 1 ½ Stunden kamen sie am Flughafen an. Sie stellten ihre Autos am Parkplatz ab und gingen in die Eingangshalle. Der Flughafen war noch leer. Keiner war da. Bis auf Nicky, Nina und Bryan, die in der Eingangshalle saßen und auf sie warteten. "Nina!!!" Angie sprang auf Nina zu und die beiden Freundinnen umarmten sich. "Guten Morgen Jungs!" "Morgen Angie, Shane!" Alle waren noch ziemlich müde und deshalb nicht sehr gesprächig, bis auf Angie und Nina. Da sie so etwas noch nie mitgemacht hatten, waren beide total aufgekratzt. Sie sprangen in der Halle herum und konnten nicht aufhören zu kichern. "Könnt ihr nicht mal ruhig sitzen bleiben, so gute Laune am Morgen hält doch keiner aus!" "Das sagt der richtige! Bryan ich würde mich zurückhalten, sonst wird Angie böse!"; sagte Angie zu Bryan und grinste ihn an. Da musste auch Bryan grinsen und die Stimmung wurde etwas besser. Dann um 10 vor 5 kam Louis und der Rest der Crew an und alle gingen Richtung Flugzeug.
Als sie ihr Gepäck verstaut hatten, setzten sich alle auf ihre Plätze. Shane und Angie saßen natürlich nebeneinander. Bryan saß neben Kian und Nicky neben Nina. Mark saß alleine, er wollte noch etwas schlafen. Nach zwei Stunden landeten sie in München und stiegen aus. Sie holten ihr Gepäck ab und gingen zwischen 6 Securitys zum Ausgang. Dort stand schon ein großer Van für sie bereit. Sie wollten einsteigen, doch vorher mussten sie sich nun endgültig von Nina verabschieden. Nina stiegen Tränen in die Augen. Sie wollte ihre beste Freundin nicht im wieder verlieren. Und sie wollte auch nicht von Nicky getrennt werden und von den anderen. Sie waren so lieb zu ihr gewesen. "Mein Cookie, komm her!" Angie nahm Nina ganz fest in den Arm und Angie fing auch an zu weinen. "Ich wird dich so vermissen, mein Muffin. Ich hab dich so lieb!" "Ich dich auch, mein Cookie, aber wir sehen uns an meiner Hochzeit spätestens wieder okay?" "Okay!" Angie löste sich von ihrer Freundin und wischte ihr die Tränen aus dem Gesicht. Nach der Reihe verabschiedeten sich alle von ihr. Alle umarmten sie und gaben ihr einen Kuss auf die Wange, bis auf Nicky. Er war der letzte. Er ging zu Nina und wischte ihr, genau wie Angie eine Träne aus dem Gesicht. "Nicht weinen Nina!" Er umarmte sie und Nina klammerte sich an ihn! "Ich liebe dich so Nicky!" Nicky löste sich von ihr und schaute ihr in die Augen. Diese blauen Augen machten Nina ganz verrückt. Sie liebte ihn, mehr als alles andere. Nicky wusste nicht, was er erwiedern sollte. Er hatte Nina gern, sehr gern sogar, aber er war sich sicher, dass Georgina seine große Liebe ist. Er überlegte kurz und drückte Nina dann einen Kuss auf den Mund. Nina sah ihn an. Nicky sah sie an. Sie wusste nicht, was sie jetzt sagen sollte. "N..Nicky ich...!" "pst, sag jetzt nichts! Wir sehen uns bald wieder! Bye Nina!", Nicky sah sie ein letztes mal an und stieg dann vor allen anderen in den Van. Nina war ganz durcheinander, was sollte sie jetzt davon halten? Sie wusste es nicht. Die anderen standen nur da und schauten von Nicky zu Nina, sie wussten nicht, was sie sagen sollten, also verabschiedeten sich alle noch mal von Nina und stiegen auch in den Van. Sie fuhren los und Nina stand da und sah ihnen nach. Dann ging sie mit ihrem Gepäck zum Zug und fuhr nach Hause. Wann würde sie Nicky wieder sehen? Wie lange musste sie warten und hoffen, dass er sich doch in sie verliebte?
Der Van hielt vor einem großen Gebäude. Der Fahrer brachte sie zum Hintereingang, denn sie sahen schon von weitem, wie viele Fans vor dem Haus warteten. Alle waren bewaffnet mit Fotoapparaten, Filzstiften und Autogrammheften. Alle wollten ihren Stars ganz nahe sein. Dort stand ich auch mal! Dachte Angie und musste lächeln. Sie stiegen aus und gingen so schnell es ging in das Haus hinein. Dort warteten schon Journalisten und Fotografen. Sie wurden Fotografiert und gaben ein Interview. Dann mussten Westlife nach draußen in die Eingangshalle, wo ein langer Tisch aufgebaut war, mit fünf Stühlen. Sie setzten sich und machten sich bereit für die erste Autogrammstunde. Angie setzte sich auf einen Stuhl, der hinter Shane stand. Louis gab ein Okay-Zeichen und die Securitys machten die Türen auf und ließen die Fans hinein. Sie fingen sofort an zu schreien, als sie Shane und die anderen sahen. Die Securitys gaben Anweisungen, die Fans sollten sich in einer Reihe aufstellen und kämen dann nacheinander dran. Nach einigen Minuten hatten sie es geschafft und Westlife gaben eifrig Autogramme. Hin und wieder wurde einer von ihnen umarmt oder auf die Wange geküsst. Sie bekamen Geschenke in rauen Mengen. Rosen, Briefe, Kuscheltiere. Es stapelte sich alles hinter, vor und neben Angie. Nach einer Stunde mussten sie dann auch schon wieder gehen und die Fans, die nicht drangekommen waren, waren total enttäuscht. Angie konnte es ihnen nachfühlen. Auch sie war mal bei einer Autogrammstunde gewesen und sie kam auch dran, sie hatte von allen ein Autogramm bekommen, außer von Shane. Sie wollte gerade zu Shane gehen, als der Security sagte, sie müssten jetzt gehen. Er ging zu ihr und schob sie auf die Seite. Shane hatte sie nicht einmal gesehen. "Shane schau mal dahinten, das Mädchen, sie hat ein Plakat in der Hand, du bist ihr Fave. Sieh mal, wie sie weint. Kannst du ihr nicht noch ein Autogramm geben?" Angie sah Shane mit ihren blauen Augen an und setzte ihren Dackelblick auf. "Angie, wie soll ich das machen, sie steht ganz hinten, wenn ich da hinter gehe, werde ich zerquetscht!" "Dann sag doch deinen Securitys, dass sie sie kurz nach vorne holen, bitte!" "Aber wieso gerade sie?" "Weil sie mich so an mich erinnert, aber das erzähl ich dir später!" "okay!" Shane rief einen Security her und sagte ihm, er solle das Mädchen nach vorne holen. Er sah ihn ziemlich komisch an, machte aber dann doch das, was Shane ihm aufgetragen hatte. Er ging zu dem Mädchen und sagte ihr, sie sollte mitkommen. Sie sah ihn ganz erschrocken an. Sie dachte, sie hätte was ausgefressen! "Keine Angst ich beiße nicht, mir hat nur jemand gesagt, ich soll dich holen!", sagte der Security zu ihr. "Warum mich, wer will denn was von mir?"; fragte das verstörte Mädchen. "komm einfach mit, du wirst es gleich sehen!" Er führte sie geradewegs zu Shane. Sie schrie, als sie plötzlich vor Shane stand. "Hey, so schlimm bin ich doch auch nicht, ich wollte dir nur noch kurz ein Autogramm geben, bevor wir gehen müssen!"; sagte Shane lächelnd. Das Mädchen legte ein Poster auf den Tisch und Shane unterschrieb es. "d..d..danke!" stotterte sie. "Kein Problem!" "aber warum gerade ich, da stehen doch noch ganz viele andere Fans! Warum ich?" "Das hast du nur meiner Angie zu verdanken, sie ist einfach ein Engel und sie hat dich gesehen, deshalb!" "Aber warum?" Das Mädchen war mit den Nerven völlig am Ende und wusste nicht, was sie tun sollte. "Sei doch einfach froh!", sagte Shane und nahm sie für ein Foto in den Arm. Dann mussten sie aber endgültig gehen.
Sie stiegen wieder in den Van und fuhren zum Flughafen. Dort warteten schon hunderte von Fans, alle wollten zu ihren Lieblingen, sie nur einmal berühren, aber die Securitys schoben sie beiseite und Westlife und Angie liefen zum Flugzeug. "So geschafft, jetzt geht es nach Köln, zu dieser Fernsehshow, was ist das eigentlich genau für eine Sendung?", fragte Mark. "Das ist eine Fernsehshow auf Viva, die nennt sich Interaktiv, da seid ihr zwei Stunden, ihr performt ein paar Songs, seid kurz im Interview und dann fahren wir zum Hotel!"; erklärte Louis. Nach einer Stunde landeten sie in Köln und mussten wieder durch die ganze Menge zu dem Van. Es war wirklich sehr stressig, Die ganze Zeit vor den Fans flüchten, vom Van ins Flugzeug, vom Flugzeug in den nächsten Van, vom Van ins Hotel, dann wieder in den Van zur nächsten Show oder Interview. Angie merkte, wie viel der Trip von ihr verlangte. Sie war wirklich noch nicht fit. Ihr Fieber stieg wieder, aber sie hatte versprochen, es durch zu stehen. Sie kamen in Köln an und gingen sofort ins Studio. Sie mussten noch kurz Proben und schon fing die Show an. Die Fans in dem Studio kreischten und konnten sich nicht mehr beruhigen. Westlife sangen einen Song und alle sangen mit. Es war wirklich super. Danach machten sie kurz eine Werbepause und Westlife gingen kurz hinaus. "Hey Mark, hast du das Mädchen da gesehen? Sie sieht dich die ganze Zeit an und weint, wegen dir. Man sieht ihr das total an, lächle ihr doch mal zu oder so und schau nicht immer so böse!", sagte Angie, die Backstage saß und alles sah. "Welche meinst du denn?", fragte Mark, der ziemlich ahnungslos aussah. "Die, die links neben dem E-mail Master steht!" Angie zeigte auf den Monitor, auf dem man das Publikum sehen konnte. Mark sah sie an, sie war wirklich hübsch. Sie hatte blonde Haare und schöne blaue Augen. Ihre Augen strahlten vor Freude, weil sie ihren Idolen so nah sein konnte. Sie sieht wirklich süß aus, dachte Mark und er sah sie eine ganze Weile auf dem Monitor an. "Mark jetzt komm endlich, wir müssen wieder raus.", rief Shane, der schon ins Studio marschierte. Mark sprang auf und lief hinterher. Im Studio angekommen, fingen die Fans wieder an zu kreischen. Mark sah sofort auf das Mädchen, dass er die ganze Zeit auf dem Bildschirm betrachtet hatte. Er sah sie direkt an, er sah ihr in die Augen. Auch sie sah ihn an. Er lächelte sie an und als sie das sah, kullerten ihr die ersten Tränen die Wangen hinunter. Sie ist einfach nur der Wahnsinn. Mark merkte, dass er sich verliebt hatte. Zum ersten mal seit Jahren war er wieder verliebt. Und zwar so richtig. Aber warum ausgerechnet in einen Fan? Wie sollte das gut gehen? Dachte er sich. Doch dann dachte er an Shane und Angie. Angie war auch ein Fan gewesen, sie kommt auch aus Deutschland, und er hatte Shane noch nie so glücklich gesehen, wie mit Angie, warum sollte das bei ihm nicht so werden? Er machte sich so viele Gedanken darüber, dass er total vergas zu singen. Alle sahen ihn an und er stieg dann sofort wieder in den Song ein, aber alle hatten gehört, dass er seinen Einsatz verpasst hatte. Er war verliebt und wie. Aber wie sollte er das anstellen, dass sie nicht verschwindet, ohne, dass er mit ihr sprechen konnte? Er musste sich etwas einfallen lassen, und zwar schnell. Aber erst sangen Westlife noch einen Song. Tonight. Shane dachte sofort an Angie und man merkte, wie viel ihm der Song bedeutete. Angie saß backstage und sah Shane auf dem Bildschirm. Er lächelte und sah genau in die Kamera, sie wusste, dass er gerade an sie dachte. Und sie konnte nicht anders. Wie immer bei diesem Song, kamen ihr die Tränen und sie hielt sie auch nicht zurück. Es war ein schönes Gefühl.
Während dem Song sah Mark immer wieder zu dem Mädchen. Er lächelte sie an und sah sie so verliebt an, dass alle Welt merkte, wie sehr verliebt er war. Doch das Mädchen war so verstört, weil ihr absoluter Liebling sie die ganze Zeit ansah, dass sie das nicht merkte, und sie würde es auch nicht glauben, wenn sie es gemerkt hätte. Sie brach in Tränen aus, als Mark sie ansah. Ihre Freundin daneben nahm sie in den Arm und tröstete sie. Nach dem Song mussten Shane, Mark, Kian, Nicky und Bryan noch mal Backstage. Shane hatte gemerkt, wie Mark das Mädchen dauernd ansah. Shane wusste, wenn Mark jemanden so ansah, dann war er hoffnungslos verliebt. "Mark komm mal kurz bitte!" "Was ist?" Shane und Mark gingen ein bisschen weiter weg von den anderen und Shane fragte: "Mark, du bist verliebt in das Mädchen stimmts?" "Ja stimmt, ich hab mich total in sie verliebt und ich weiß nicht, was ich machen soll! Was soll ich tun, damit sie nach der Sendung nicht gleich wieder verschwindet und ich leine Chance habe, mit ihr zu reden?" "Weißt du was? Ich gehe kurz zu einem der Securitys und kläre das, ich komme dann ein bisschen später in die Sendung, also die Werbepause wird dann schon auch schon aus sein, aber für das Glück meines Kumpels!" "Danke Shane, du bist echt der beste!" "Ich weiß und jetzt geh schon mal!" Mark ging nach draußen und Shane suchte einen Security vom Studio hier. Er fand auch einen, der war aber höchst nervös. "Was machen Sie noch hier? Sie müssen schon längst wieder im Studio sein!", sagte der Security zu Shane. Und tatsächlich, er hörte den VJ fragen: "Wo ist denn Shane abgeblieben?" Er hörte Mark antworten: "Er kommt gleich, er muss ganz wichtig telefonieren!" "telefonieren?", fragte der Security, der vor ihm stand. "Nein nicht wirklich, aber ich muss mit Ihnen was sehr wichtiges besprechen. Sie sehen doch das Mädchen, links neben dem e-mail Master oder?" "Ja, was ist mit ihr?" "Gehen sie bitte nach der Sendung zu ihr und bringen Sie sie in unsere Garderobe. Sie soll dort warten, wir kommen dann gleich! Es ist wirklich wichtig!" "Okay, mach ich, aber gehen Sie jetzt bitte ins Studio!" "Danke!" Shane klopfte ihm auf die Schulter und ging dann ins Studio. Die Shane-Fans kreischten. "Entschuldigung die Verspätung!", sagte Shane und stellte sich grinsend neben Mark. Er sah ihn mit fragendem Blick an. Shane zeigte mit dem Daumen nach oben und Mark entspannte sich sofort. Sie blieben noch eine Weile im Interview und verabschiedeten sich dann auch. Sie gaben ein paar Fans die Hand und gingen dann nach draußen. Sie wollten eigentlich sofort zum Hotel fahren, da sie ja bis morgen frei hatten. Doch Mark wollte noch kurz warten. "Wartet doch noch kurz, ich fahre dann gleich mit, aber ich muss noch kurz mit jemandem reden!" "Mit wem denn?" "Das sag ich euch dann danach okay?" "Okay, komm lasst uns Tischfußball spielen, da drüben steht ein Kicker!", sagte Kian. Kian, Bryan, Nicky machten sich sofort auf den Weg. Shane ging zu Angie, die auf dem Sofa saß. "Na Schatz, wie geht’s dir? Wie hat dir die Show gefallen?" Angie wollte antworten, konnte aber nicht. Sie war so müder und erledigt. Das Fieber war wieder gestiegen und Schweißperlen rannen ihr die Stirn herunter. "Angie? Geht’s dir gut?" Shane setzte sich zu ihr hin und fühlte ihre Stirn. "Oh nein, du hast wieder Fieber, geht’s oder müssen wir zum Arzt?" "Nein, es geht schon, ich bin nur müde!" "Komm her!" Angie legte sich auf Shanes Schoß und schlief auch sofort ein. Er strich ihr eine Haarsträne aus dem Gesicht. "Wie geht es ihr denn?" Mark stand neben Shane. "Nicht so gut, das Fieber ist wieder gestiegen." "Das wird schon wieder!" "Ja, ich glaub auch! Aber was machst du noch hier, jetzt geh endlich in die Garderobe, sie is bestimmt schon da." "Okay, wünsch mir Glück!" Mark ging langsam zur Garderobe, in der das Mädchen schon wartete. Sie wollte gerade zum Hinterausgang rennen, wie alle anderen, um Westlife noch zu erwischen, doch ein Security hielt sie fest. "Was soll das? Lassen Sie mich los!" "Tut mir leid, aber ich habe Anweisungen bekommen, Sie mitzunehmen. Jemand möchte Sie sprechen, danach dürfen Sie gehen, aber ich verspreche Ihnen, es ist nichts schlimmes." "Wenn es sein muss, Chrissy, warte auf mich draußen!", rief sie ihrer Freundin zu und folgte dem Security. Wer will nur was von mir? Hab ich was angestellt. Amy konnte sich nicht vorstellen, wer was von ihr wollte. Der Mann schob sie in eine Garderobe und sagte ihr, sie sollte hier warten. Das tat sie jetzt schon 10 Minuten und es kam noch keiner. Sie wollte gerade gehen, als sich die Tür öffnete. Mark stand schon seit 5 Minuten vor der Tür und traute sich nicht hinein zu gehen. Er war zu schüchtern, aber er musste jetzt endlich was tun, für sein Glück. Deshalb öffnete er die Tür und ging hinein. Amy drehte sich um und sah Mark vor ihr stehen. Sie kreischte. "OH mein Gott!" "Was ist denn? Bin ich so schlimm?" "N.. N.. Nein, aber du bist Mark!" "Ich weiß und ich wollte mit dir reden!" "MIT MIR??? Warum? DU willst mit MIR reden?" "Ja eigentlich schon, aber kannst du mir noch vorher verraten wie du heißt?" "A.. Amelie, aber alle sagen Amy zu mir!" "Okay Amy, also ich weiß nicht, wo ich anfangen soll, aber ich habe dich im Publikum gesehen und ich habe....!" "Was hast du? Jetzt sag schon!" Amy wusste nicht, was sie davon halten sollte. Sie liebte diesen Mann, der im Moment vor ihr stand und nicht wusste, was er sagen sollte. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass er sich in sie verliebt hatte.
Mark ging auf sie zu. Er musste jetzt was tun. Er nahm ihre Hände, sah ihr tief in die Augen und sagte schließlich: "Ich hab mich in dich verliebt! Ich hab dich gesehen und schon war es um mich geschehen! Jetzt ist es raus!" "Du hast was? DU liebst MICH? Weißt du, wie oft ich das geträumt habe? Weißt du eigentlich, wie sehr ich dich liebe?" "Du liebst mich auch? Willst du mit mir zusammen sein? Obwohl ich öfter weg sein werde, als normale Freunde?" "Das ist mir egal, ich liebe dich Mark!" "Würdest du mit mir nach Irland kommen? Mit mir dort wohnen?" "Für dich würde ich überall hingehen! Ich kann es nicht glauben, das ist ein Scherz oder?" "Nein ist es nicht!" Mark sah ihr tief in die Augen und dann küsste er sie. Er küsste sie lang und innig. Amy war so glücklich, ihr liefen Tränen über die Wangen. Mark löste sich von ihr. "Warum weinst du?" "Ich weine, weil ich noch nie so glücklich war, du bist der einzige, den ich je wollte, und jetzt habe ich dich, einfach so!" "Das war nicht so einfach, ich hatte so Angst, dass du einfach wieder weg bist und ich dich nie wieder sehe, und nie die Chance habe, dir das alles zu sagen!" "Wie hast du das überhaupt gemacht? Das mit dem Security und so? Dass er mich überhaupt hier her bringt. Wie bist du überhaupt auf mich aufmerksam geworden, ich meine, da waren so viele im Publikum und ich bin bei weitem nicht die hübscheste!" "Also erst mal bist du für mich das hübscheste Mädchen auf der ganzen Welt! Dass ich dich überhaupt bemerkt habe, ist Angies schuld, du weißt doch, Shanes Verlobte. Sie saß Backstage und hat dich gesehen, wie du mich immer angesehen hast, dann hat sie mir gesagt, dass ich dich mal anlächeln soll oder so, weil du die ganze Zeit schon weinst. Ja das habe ich ja dann gemacht, und als ich dich gesehen habe, war es um mich geschehen. Und das mit dem Security ist nur Shane zu verdanken. Er hat sofort gemerkt, dass ich mich verliebt hatte. Er hat mir den Vorschlag gemacht, er klärt das, dass du dann nach der Show auf mich wartest, ja deswegen kam er ja zu spät in die Sendung, er hat mit dem Security geredet." "Dann ist also Shane und Angie schuld, dass ich jetzt das wertvollste auf der Welt habe?" "Ja sozusagen!", Mark grinste verlegen. Mark küsste seine Amy noch einmal und genau in dem Moment ging die Tür auf und Nicky und Bryan standen in der Tür. "Hat unser Kleiner jetzt etwa eine Freundin?", sagte Bryan. "Ja hat er und nenn mich nicht Kleiner!", wehrte sich Mark. "Und stellst du uns die hübsche Lady mal vor?" "Ja klar, das ist Amy, mein Schatz, sie wird hoffentlich mit mir nach Irland kommen!" "Ja werde ich, mich kriegst du nicht mehr los!" "Das will ich auch gar nicht, mein Engel! Wo sind eigentlich Shane und Angie? Ich muss mich unbedingt bei ihnen bedanken und ihnen meine Amy vorstellen." "Shane ist bei Angie. Angie schläft, das Fieber ist wieder gestiegen!" "Stimmt ja, sollten wir die Zwei jetzt nicht holen und dann ins Hotel fahren? Du kommst doch mit oder?" "Klar, wenn du mich mitnimmst?", sagte Amy. "Aber ich muss Chrissy noch bescheid sagen, sie steht draußen und wartet auf mich. Amy nahm ihr Handy aus der Tasche und wollte sie anrufen. "Ach Mist ich hab kein Geld auf dem Handy. Ich geh kurz nach draußen und sag ihr bescheid!" Sie wollte schon aufstehen. "Hey Engel, nimm mein Handy." Mark hielt ihr sein Handy hin und Amy nahm es und bedankte sich mit einem Kuss. Sie wählte die Nummer von Chrissy und erzählte ihr alles. "WAS??? Das kann doch wohl nicht wahr sein!" "Doch Chrissylein, es ist alles wahr, du kannst dir gar nicht vorstellen, wie glücklich ich bin. Ich werde bald zu Mark nach Irland ziehen! Aber das erzähl ich dir wann anders, ich muss jetzt dann weg, ich fahre mit Mark und den anderen ins Hotel!" "Ins Hotel? Oh mein Gott, ich sterbe!" "Nein bitte nicht, wir sehen uns bald okay Chrissy?" "Okay, und sag Kian, dass ich ihn liebe okay?" "Mach ich! Bye!" "Bye!" "Okay ist alles geregelt!" Amy gab Mark das Handy zurück und die 4 machten sich auf den Weg. Shane weckte Angie vorsichtig auf und nahm sie dann auf den Arm. Er trug sie zum Van und die andern kletterten hinterher. Da sie nicht so viel Platz hatten in dem Van, nahm Mark Amy auf den Schoß. Sie fuhren los. Sie fuhren am Hinterausgang vorbei und Amy winkte ihrer Freundin, die sie am Hinterausgang stehen sah. Chrissy sah sie und drehte wirklich durch. Die anderen Fans löcherten sie mit Fragen, doch Chrissy sagte nichts. Am Hotel angekommen, stiegen sie aus, und wollten sofort aufs Zimmer gehen, doch in der Hotel halle warteten die Fans. Shane wurde langsam echt sauer. Er war so glücklich, dass sie so viele Fans hatten, aber wenn Angie krank war, verstand er keinen Spaß, er wollte einfach nur noch mit Angie aufs Zimmer, damit sie sich erholen konnte. Sie war total schwach, konnte nicht mal alleine laufen. Er war schon aus dem Van ausgestiegen, wartete bis die anderen draußen waren, um Autogramme zu geben. Das war eine kleine Ablenkung für die Fans. Shane hob Angie aus dem Van und trug sie schnell zum Fahrstuhl. Er stieg mit ihr ein und bevor sich die Tür schloss, bemerkten die Fans Shane, wie er in den Aufzug gestiegen war. Sie rannten auf ihn zu, doch die Tür schloss sich und sie waren auf dem Weg in das Hotelzimmer. Der Plan hatte funktioniert, auch wenn seine Bandkollegen leiden mussten. Amy und Mark verzogen sich auch sofort auf ihr Zimmer. Sie hatten sich viel zu erzählen und Mark wollte alles von Amy erfahren. Außerdem mussten sie morgen nach Berlin fahren und dann nach England, und da konnte Amy einfach noch nicht mit. Sie würde dann mit dem Flugzeug nachkommen. Und dann mit ihm zusammenziehen. Das hatten sie schon ausgemacht, aber Amy und auch Mark konnten sich nicht vorstellen mindestens zwei Monate getrennt zu sein, jetzt da sie sich endlich gefunden hatten. Shane hatte Angie sofort ins Bett gepackt und ihr eine Wärmflasche gebracht. Sie schlief sofort ein und Shane hoffte, dass es ihr bis morgen besser ginge. Er legte sich aufs Sofa zum schlafen, damit Angie sich in Ruhe erholen konnte.
Am nächsten Morgen wurden sie von Louis und der Crew um 7 Uhr geweckt, sie mussten jetzt nach Berlin fliegen. Also wieder ab in den Van zum Flughafen und in den Flieger. Angie ging es ein bisschen besser. "Shane es tut mir so leid, ich wollte es doch durchstehen!" "Du musst dich nicht entschuldigen Schatz, du kannst nichts dafür, dass du krank bist!" Er küsste sie sanft. "Ihr zwei passt echt super zusammen!"; sagte Amy, als sie Shane und Angie zusammen sah. "Ich weiß, aber pass mir bloß gut auf unseren Mark auf okay?", sagte Angie und lächelte sie schwach an. "Mach ich und du, erhol dich gut!" "Werde ich, bei dem Mann, bleibt dir gar nichts anderes übrig!", sagte Angie und deutete auf Shane. "Was soll das denn heißen?" "Das soll heißen, dass wenn man nur ein bisschen hustet, man sofort in 10 Decken eingewickelt wird und mit Kräutertee verwöhnt wird!", sagte Angie und lächelte Shane an. "Ja und das ist auch richtig so, und Entschuldigung, wenn ich dich verbessere, aber das war nicht nur ein bisschen Husten, das war eine schwere Grippe, oder besser gesagt, es ist eine, also sei jetzt ruhig und trink deinen Tee!"; sagte Shane streng, was natürlich nicht so gemeint war. "So Jungs auf geht’s, wir müssen jetzt gehen!" Louis war reingekommen. "Es wird Zeit!", sagte Mark und sah Amy an. Beide gingen nach draußen. Sie mussten sich jetzt verabschieden. Amy hatte Tränen in den Augen. Sie hatte ihren Traumprinzen gefunden und musste ihn jetzt für so lange Zeit gehen lassen. "Ich vermiss dich jetzt schon!", sagte Mark. "Ich dich auch und wie!" Jetzt liefen heiße Tränen ihr Gesicht herunter. "Nicht weinen bitte, wir sehen uns bald wieder und ich rufe dich jeden Tag an, versprochen!" Mark wischte ihr die Tränen weg. Doch sie kamen immer wieder. Amy konnte nicht anders. Sie umarmte Mark und schluchzte an seiner Schulter. "Ich liebe dich!" "Ich dich auch, und deshalb schaffen wir das auch okay?" "Okay!" Sie küssten sich ein letztes mal und die Tränen, die Amys Wangen hinunter liefen, berührten Marks Gesicht. Sie lösten sich voneinander und Mark sah Amy tief in die Augen. "Ich liebe dich, vergiss das nie! Ich werde dich immer lieben und wenn du zu mir nach Irland kommst, werde ich dich nie wieder loslassen!" "Mark, ich liebe dich so, wie soll ich so lange ohne dich aushalten?" "Ich weiß auch nicht, wie ich es schaffen soll, aber wir werden es schaffen und wir feiern zusammen Weihnachten und Sylvester, und Shanes und Angies Hochzeit." "Okay!" Amy konnte nichts mehr sagen, aber ihre Tränen sagten alles. "Machs gut mein Schatz!" "Du auch, ich liebe dich!", rief Amy und ging dann den Gang entlang. Sie drehte sich noch einmal um und warf Mark einen Kuss zu, dann war sie verschwunden. Wenn sie noch länger für den Abschied gebraucht hätten, hätte es Amy es nie geschafft, sich von Mark zu trennen.
Mark ging traurig und ziemlich geknickt wieder zu den anderen. Endlich hatte er seine große Liebe gefunden, und nun war sie schon wieder weg und er würde sie erst Weihnachten wieder sehen. Das war für ihn sehr hart. Er, der sowieso unter starkem Heimweh litt. Er ging in den Essraum, wo die anderen noch saßen und sich nun auch auf den Weg machten. Shane ging auf Mark zu und redete ihm gut zu. "Ach komm Mark, zieh nicht so ein Gesicht, du siehst sie doch bald wieder!" "Bald? Bald nennst du das? Was würdest sagen, wenn du deine Angie erst in zwei Monaten wieder sehen würdest?" "Ich würde sterben!" "Siehst du, und glaubst du, dass es mir anders geht?" "Nein, ist schon okay, ich wollte dich nur aufmuntern!" "Schon okay, Shane. Ich weiß, wie du es gemeint hast. Aber komm, wir müssen jetzt gehen." Alle standen auf und sie gingen wieder zum Van. Unter dem Gekreische der Fans, die vor dem Hotel standen, stiegen sie in den Van ein und fuhren zum Flughafen. Am Flughafen in Köln angekommen, gaben sie ein paar Fans Autogramme und stiegen dann aber schnell ins Flugzeug. Der Flug dauerte nicht lange und schon nach einer Stunde saßen sie schon wieder im Van und fuhren zu einem großen Musikladen in der Innenstadt Berlins. Dort gaben sie eine Autogrammstunde. Angie saß wieder hinter ihnen und wurde mit Kuscheltieren, Briefen und Rosen bombadiert. Die Fans kreischten und schrieen. Angie konnte es ihnen nicht übel nehmen. Sie wusste, wie sehr sie Westlife verehrten. Ihr war es früher nicht anders ergangen. Sie stand mitten drin in der Menge und schrie genauso wie die anderen. Nun musste sie es ja nicht mehr. Die Mitglieder von Westlife waren ihre besten Freunde geworden und Shane war der Liebste Mann auf der ganzen Welt. Was wollte sie mehr? Nach einer Stunde mussten Westlife auch schon wieder von den Fans verabschieden. Sie mussten noch ein Interview geben, bei einem Fernsehsender, der in Berlin seinen Sitz hatte. So fuhren dahin und saßen auf ein Sofa und warteten auf die Fragen, der Journalisten. "Herzlich Willkommen Westlife, endlich sieht man euch mal wieder in Deutschland, die Fans haben euch glaube ich sehr vermisst!" "Es tut uns sehr leid, dass wir erst jetzt wieder hier sein können, aber wir waren die letzten Monate im Studio und haben unser brandneues Album aufgenommen, es kommt nächsten Monat auf den Markt!", erklärte Kian. "Wenn das so ist, dann werden eure Fans euch bestimmt verzeihen! Aber nun zu der Musik. Wann wird denn die erste Single auf den Markt kommen und wie wird sie heißen?" Nicky beantwortete die Frage: " Unsere Single kommt jetzt am 6.10. raus und sie heißt "It is real Love" es ist eine Ballade, die Mark und Shane zusammen geschrieben haben. Ein toller Song!" "Da werden sich die Fans ja freuen. Wie steht es denn mit euren Beziehungen, ich habe gehört, Nicky hat jetzt doch nicht geheiratet und Shane hat eine neue Freundin?" "Ja so ist es, ich habe doch noch nicht geheiratet, aber das ist nur verschoben worden, weil ich einen Unfall hatte und im Krankenhaus lag. Danach hatten Georgina und ich nicht genug Zeit alles vorzubereiten, deshalb wird erst nächsten Sommer geheiratet, wenn unsere Europa - Tour im Frühling vorbei ist. So Shane, was sagst du jetzt du deiner Angie?" Nicky grinste Shane an und er musste auch grinsen. "Shane, was ist denn genau passiert?" "Es ist nichts besonderes passiert, ich habe mich von Gillian getrennt, weil die Gefühle einfach nicht mehr da waren. Ich habe mich in Angie verliebt und wir sind auch Verlobt, wir werden im Januar heiraten und ich bin sehr sehr glücklich mit ihr!" Mehr gibt es dazu nicht zu sagen!" Shane könnte eigentlich noch viel mehr über seine Angie sagen, aber das gehörte nicht an die Öffentlichkeit, obwohl er am Liebsten der ganzen Welt sagen würde, wie sehr er Angie liebte und er sie brauchte. "Also ist Mark jetzt der einzige, der noch nicht in einer festen Beziehung steckt?" Mark wurde rot. Was sollte er jetzt sagen? Konnte man es der Presse schon sagen, oder war es dafür noch zu früh? Würde Amy es wollen, dass er es schon sagte? Er war lieber auf der sicheren Seite und verriet nicht alles: " Ich bin im Moment sehr verliebt, aber es ist noch zu früh, um irgendetwas zu verraten." Er lächelte schüchtern und der Journalist war völlig verwirrt. Er hatte nicht mit dieser Antwort gerechnet und wusste deshalb nicht, was er noch fragen sollte. "Vielen Dank für das Interview, Westlife! Ich hoffe, ihr seid bald wieder hier in Deutschland!"
Westlife verabschiedeten sich und gingen dann schnell wieder zum Van. Heute übernachteten sie in London in einem Hotel, deshalb flogen sie von Berlin gleich nach London und stiegen in dem Hotel ab. Keiner war in besondere Stimmung noch irgendwohin feiern zu gehen. Shane ging mit Angie aufs Zimmer. Angie musste sich noch ein wenig ausruhen. Nicky wollte sich hinlegen, genauso wie Bryan und Kian. Mark aber hing schon die ganze Zeit am Telefon. Er telefonierte mit Amy. Es war im wirklich ernst. Er war so verliebt in Amy, er konnte es kaum einen Tag ohne sie aushalten. "Mein Engel, ich vermisse dich so! Was machst du gerade?" "Ich liege auf meinem Bett und denke nur an dich! Was machst du gerade, wie war es in Berlin?" "Ich bin alleine auf meinem Zimmer und vermisse dich! Berlin war ganz okay, ein Journalist hat heute gefragt, ob ich der einzige von Westlife bin, der noch keine Freundin hat!" "Was hast du gesagt?" "Ich wusste nicht, wie ich reagieren sollte, ich wusste ja nicht, was du dazu sagst. Ich hatte keine Ahnung, ob du es willst, dass es morgen schon in der Zeitung steht. Ich habe gesagt, ich bin Momentan sehr verliebt, aber es ist noch zu früh, um irgendetwas zu verraten!" "Das klingt doch gut, aber Bärchen, du hättest es ruhig sagen können, meinetwegen kann die ganze Welt wissen, wie glücklich ich bin. Obwohl.." "Was obwohl?" Mark schaute ziemlich erschrocken, was sollte das jetzt heißen?" "Im Moment bin ich ja nicht so glücklich?" "Warum das denn?" Mark stand auf der Leitung. "Weil ich nicht bei dir bin, deswegen du Nuss!" "Achso, das meinst du, ich hatte schon Angst, du liebst mich nicht mehr!" "Mark, so schnell geht das nicht, meine Liebe zu dir, geht nicht so schnell weg, da kannst hundert Jahre warten und sie ist nicht mal ein bisschen weg, sie ist nur noch stärker!" "Mein Engel, Ich liebe dich, wann sehen wir uns denn wieder? An Weihnachten oder?" "Ja an Weihnachten, früher kann ich hier nicht weg, ich muss noch alles regeln, wegen dem Umzug und so weiter, das dauert." "Ja ich versteh schon und ich kann auch nicht zu dir, wir müssen jetzt in ganz England und Irland Promotion für das Album und die Single machen. Ich weiß gar nicht wie ich das schaffen soll, ohne dich!" "Bärchen, das schaffst du schon, wenn ich das schaffe, schaffst du das auch! Wir sehen uns ja in zwei Monaten wieder und dann bleibe ich für immer bei dir!" "Versprochen?" "Versprochen!" "Ich muss jetzt aufhören! Rufst du mich morgen an?", sagte Amy, die ganz traurig klang. "Ja gleich, wenn ich aufstehe okay?" "Okay, ich vermiss dich!" "Ich dich auch!" "Bis Morgen mein Bärchen, ich liebe dich!" "Ich dich auch mein Engel und pass auf dich auf." Mark schickte noch einen Kuss durch die Leitung und legte dann auf. Er legte sich in sein Bett und schlief dann auch bald ein. Der Gedanke an seine Amy und dass er sie bald wieder sehen würde, vertrieb die Sehnsucht ein wenig. Am nächsten Tag mussten sie wieder früh aufstehen und sofort zu einer Radiostation, wo sie ein Radiointerview geben mussten. Es waren eigentlich immer wieder die selben Fragen. Wie geht es Lilly und Molly? Was ist mit Shanes neuer Freundin? Warum hat Nicky seine Hochzeit verschoben? Ist Kian wirklich mit Jodie zusammen? Hat Mark eine Freundin? Wann kommt das neue Album? Die neue Single? Immer die selben Fragen.
Danach ging es nach Manchester, auch zu Radioshows. Interviews wuden gegeben. Angie hörte zu und wunderte sich, dass Shane und dir anderen so ruhig blieben. "Ich wäre schon längst den Journalisten an den Hals gesprungen, wenn sie mir dauernd die selben Fragen stellen würden!", sagte Angie schließlich zu Shane nach dem 5. Interview, wo wieder die selben Fragen kamen. Shane musste lachen. "Was ist daran so lustig?" "Angiemaus, wenn solche Fragen kommen, musst du sie beantworten, das verlangt nun mal dieser Job von uns und wenn wir jedem an die Gurgel springen würden, der uns was fragt, was schon mal jemand gefragt hat, dann säßen wir alle fünf schon längst im Gefängnis wegen Massenmord!", sagte Shane und musste grinsen. "Und außerdem, wenn wir "Never Ever" als Single rausbringen, dann blüht dir das selbe, wie uns!" "Das wollt ihr doch nicht als Single rausbringen?" "Mal sehen, was Louis sagt, er bestimmt, welchen Song wir rausbringen, aber ich hätte nichts dagegen, der ist so toll."
Die Sechs gingen wieder zum Van und fuhren zum Flughafen. Angie kannte das ja nun schon alles und stieg in das Flugzeug und versuchte zu schlafen. Das war im Moment die einzige Möglichkeit, genug Schlaf zu bekommen. Im Flugzeug angekommen, sofort in eine Decke einrollen und versuchen zu schlafen, auch wenn der Flug nur 45 Minuten dauert. In Birmingham angekommen, stiegen sie wieder aus und fuhren sofort wieder in einen Musikladen, in der Innenstadt, Autogramme zu geben. Angie nahm ihren gewohnten Platz ein und sah den Fans zu, wie sie nervös vor ihnen standen und kein Wort raus bekamen. Angie sah einen Fan, der vor Shane stand und total weinte. Das Mädchen war total fertig. Angie konnte sie voll und ganz verstehen. Shane dachte sofort an seine Angie, als er sie sah. Auch sie weinte damals die ganze Zeit. Er stand auf und nahm das Mädchen in den Arm. Das Mädchen schrie und wäre beinahe umgekippt. Ein Security führte sie vom Tisch und die nächsten Fans kamen an die Reihe. Das Mädchen erinnerte Shane daran, dass Angie ihm noch was erzählen wollte, von der Autogrammstunde in München. Als sie nach der Autogrammstunde und nach den anstehenden Interview und Fototerminen im Hotel ankamen, fragte Shane nach. "Angie, du wolltest mir noch was erzählen, weißt du noch bei der Autogrammstunde in München? Das Mädchen, dass nach vorne kam, am Schluss, ich hab dich gefragt, warum du sie gesehen hast!" "Ach ja stimmt, das wollte ich dir ja erzählen, aber das erzähle ich dir dann, wenn wir alleine sind." "Okay!" Noch saßen mit den anderen im Esszimmer und aßen zu Abend. Dann gingen alle auf ihr Zimmer. Mark musste mit Amy telefonieren, Nicky mit Georgina, Bryan mit Kerry und Kian mit Jodie. Alle hingen am Telefon, nur Shane hatte Angie dabei, und darüber war er sehr glücklich. Sie gingen auf ihr Zimmer und legten sich aufs Bett. Angie kuschelte sich an Shane. "So jetzt erzähl!" "Ich hab dich darum gebeten, dass du sie nach vorne holst, weil das Mädchen mich so sehr an mich erinnert hat. Auch sie ist dir verfallen." "Aber das sind doch viele, das soll jetzt nicht eingebildet klingen, aber!" "Ich weiß, was du meinst! Ja, aber sie hat so sehr geweint, weil sie dich wieder nur von weitem gesehen hat. Sie wollte dich unbedingt sehen, dir die Hand geben, dir sagen, dass sie dich liebt, ein Autorgramm von dir bekommen und dann gehst du einfach wieder, ohne, dass sie bei dir war!" "Ja aber es waren noch viele da, die uns nicht gesehen haben und es haben auch bestimmt viele geweint, ich verstehe einfach nicht, warum gerade sie dich an dich selbst erinnert." "Okay, dann erzähle ich es dir, ich wollte es eigentlich nicht erzählen, aber ist ja jetzt egal." "Du musst es nicht erzählen, wenn du es nicht willst, ich will dich zu nichts zwingen." "tust du nicht, es ist eigentlich nichts schlimmes, nachdem ich ja jetzt mit dir zusammen bin, aber als es passiert ist, hat es mich sehr verletzt, ich war Wochen nicht zu gebrauchen, weil ich nur geweint habe." "Ach Schatz, was war denn so schlimm?" "Ich war auch mal auf einer Autogrammstunde in München und ich habe mich so darauf gefreut und ich wollte dich unbedingt endlich mal sehen. Ich wollte dir all das sagen, was mir schlaflose Nächte bereitet hatte. Warum ich die ganze Zeit weine, warum du mir so viel bedeutest, ich wollte dich berühren, nur einmal, das war meine Chance dachte ich und dann..." "Bist du auch nicht drangekommen, genau wie das Mädchen oder?" "Nicht ganz, für mich war es schlimmer! Du bist ganz hinten am Tisch gesessen und ich hatte von den anderen schon ein Autogramm und dann wollte ich zu dir. Ich hab so gezittert, ich war so nervös. Ich hab schon fast angefangen zu weinen, weil ich es nicht mehr erwarten konnte, endlich vor dir zu stehen. Endlich vor dem Mann zu stehen, den ich mehr als alles andere liebte. Ja und dann sagte der Security, dass Westlife jetzt gehen müssten. Er schob mich grob zur Seite und schon wart ihr weg. Du hast mich nicht einmal gesehen. Nicht einmal, Ich konnte nichts tun, ich musste zusehen, wie du einfach wieder gehst, ohne dass ich dich auch nur einmal berühren konnte. Ich habe danach tagelang geheult, ich war einfach nur am Boden zerstört, das war meine einzige Chance, dich zu sehen, dir vielleicht einen kleinen Teil sagen zu können, was ich dir gerne sagen wollte!" "OH mein Schatz, das tut mir so leid, wenn ich das gewusst hätte. Das ist wirklich hart. Aber dafür liebe ich dich jetzt um so mehr! Was wolltest du mir denn alles sagen?" "Ich wollte dir sagen, wie sehr ich dich liebe, dass ich nachts nicht schlafen kann, weil ich dich so vermisse, weil du nicht bei mir bist. Ich wollte dir sagen, dass du der einzige bist, den ich jemals geliebt habe und jemals lieben werde. Ich wusste nicht, was ich ohne dich machen sollte. Ich hätte für dich alles getan. Ich würde für dich immer noch alles tun und das habe ich ja auch getan. Ich habe meine Familie verlassen, weil sie mich nicht verstanden haben. Meine Mutter wollte einfach nicht einsehen, dass ich dich liebe und ohne dich nicht leben kann, sie hat sich einfach immer nur über mich lustig gemacht. Sie hat mich nie in den Arm genommen, wenn ich wieder wegen dir geweint habe. Ich habe oft wegen dir geweint und das einzige was mir geholfen hat, war eure Musik. Das war das einzige. Ich habe meine Poster angesehen oder eine DVD und habe mich besser gefühlt, ich dachte, ihr seid mir näher, wenn ich euch angesehen habe. Ich war wirklich verzweifelt und als meine Mutter meine Poster und CD’s und alles andere weggeschmissen hat, hat sie damit auch mein Herz weggeworfen, alles, was mir was bedeutete und dann musste ich einfach weg." Angie machte eine Pause, sie hatte schon lange nicht mehr so offen mit jemandem geredet. Aber es tat ihr gut. Shane lag da und hörte ihr zu. Dann sagte er: "Aber du bereust es doch nicht, dass du von zu Hause weggelaufen bist oder? Vermisst du deine Heimat? Ich tue alles, damit du dich hier wohlfühlst!" "Shane, das habe ich niemals gesagt, ich fühle mich nirgends wohler, als bei dir. Und ich vermisse meine Heimat nicht, weil ich in meiner Heimat bin. Irland ist meine Heimat geworden und ich liebe dieses Land über alles, das kannst du mir glauben. Ich habe es schon vorher geliebt, vor Westlife. Ich hab mich schon immer an das Land hingezogen gefühlt. Ich wollte hier schon immer leben, am liebsten mit dir." "Wirklich?" "Ja wirklich, Shane ich liebe dich über alles und auch dieses Land, das ist das beste, was mir je passieren konnte. Ich habe so viel geweint wegen dir, und ich würde wirklich alles für dich tun. Ich habe sehr gelitten, das kannst du dir nicht vorstellen. Ich wollte..." Angie hielt inne. Das konnte sie Shane nicht erzählen, er würde sich vielleicht Vorwürfe oder Sorgen machen. Aber sie hatte keine Geheimnisse vor Shane und das ist das letzte, was sie wollte. Sie liebte ihn über alles und erzählte ihm auch alles, und warum das auch nicht. Er wird es schon verstehen, dachte Angie. "Was wolltest du? Was ist denn los?", Shane sah sie besorgt an. "Nichts, ist schon okay, ich habe nur überlegt, ob es gut wäre, dir das zu erzählen." "Warum solltest du es mir denn nicht erzählen?" "Weil ich nicht möchte, dass du dir Vorwürfe oder Sorgen machst und das habe ich noch nie jemandem erzählt, es weiß nur Nina." "Schatz, ich habe es dir vorhin schon gesagt, du musst mir nichts erzählen, was du nicht willst!" "Ich will es dir ja erzählen, aber ich habe einfach Angst! Außerdem will ich keine Geheimnisse vor dir haben. Ich vertraue dir 100%ig aber ich möchte nicht, dass du dir Sorgen machst." "Schatz, wenn willst, dann erzähl es mir, wenn du nicht willst, musst du nicht, ich zwinge dich zu nichts und das hat nichts mit Vertauen zu tun. Du kannst dir Zeit lassen, ich laufe dir nicht weg, erzähl es mir, wenn du dazu bereit bist!" "Ich bin bereit! Ich habe dir heute schon so viel erzählt und du bist der beste Zuhörer, den es gibt!" "Okay, aber wenn du nicht mehr willst oder so, dann sag es okay?" "Okay! Also, wo fange ich an? Also, ich hab dich damals schon so sehr geliebt. Ich hab mich in dich verliebt, als ich dich zum ersten mal gesehen hab. Ich war noch nicht mal Westlife Fan, da habe ich euch im TV gesehen und hab mich sofort in dich verliebt. Von da an war ich Westlife Fan, ich habe alles gekauft, was es von euch gegeben hat: Eure Songs waren für mich einfach nur wunderschön. Ich weiß nicht, was ohne Westlife aus mir geworden wäre. Doch es war nicht immer leicht. Ich habe gemerkt, dass ich mich immer mehr in dich verliebe. Ich habe gemerkt, wie sehr ich mich da reingesteigert habe und keiner konnte mir irgendwie helfen, ich war in meiner eigenen Welt, wo es nur mich und Westlife gab, hauptsächlich dich!" Shane hörte zu, er wusste nicht, wo das Gespräch noch hinführte, aber er wurde unruhig. Was würde ihn noch erwarten? "Wenn ich dich im Fernsehen sah, wenn du im Interview etwas gesagt hast, hab ich mich immer mehr in dich verliebt. Ich habe es geliebt, wie du sprichst, wie du deinen Kaugummi kaust, wie du mit deiner Zunge über deine Lippen fährst, wie du dasitzt, wie du auf den Boden schaust und eigentlich gar nicht zu hörst, was deine Bandkollegen sagen. Deine Eckzähne, deine Augen, deine Stimme. Du hast mich einfach nur verzaubert, ich habe alles an dir geliebt und ich schwöre dir, dass ich nicht nur den Shane von Westlife geliebt habe, sondern auch den Shane Filan. Ich liebte deinen Charakter. Und als ich gemerkt habe, als ich realisiert habe, dass ich niemals mit dir zusammen sein werde, dass du bald heiratest, dass du mich nicht mal kennst. Als ich das entgültig realisiert hatte, das war nach der Autogrammstunde. Ich war kurz davor, endlich vor dir zu stehen, dir endlich alles sagen zu können. Das war mein Traum. Und dann platzt mein Traum einfach so, wie eine Seifenblase. Ich war am Boden. Niemand konnte mir helfen, keiner. Ich war völlig alleine. Mit Nina konnte ich auch noch nicht reden, sie war kein Westlife Fan. Sie hätte das nicht verstanden. Ich war ganz alleine mit meinem Schmerz, mit meinem Kummer. Ich wusste nicht ein noch aus. Was sollte ich tun? Ich liebte dich nun mal so sehr, ohne dich hatte mein Leben keinen Sinn mehr. Ich weinte die ganze Nacht durch, ich war so fertig, ich konnte nicht in die Schule gehen, am nächsten Tag, meine Mutter entschuldigte mich. Sie sagte, ich sei krank, was sie auch dachte. Ich konnte es ihr ja nicht erzählen, ich konnte es niemandem erzählen. Meine Mutter ging dann wie immer zur Arbeit und ich war alleine zu Hause. Ich hatte mich einigermaßen beruhigt, doch dann, als ich die Poster angesehen habe. Du lächeltest mich an. Und ich in meinem Schmerz, sah dich an. Ich habe das Poster eine stunde oder länger angesehen, dann brach alles aus mir raus. Ich fing an zu weinen, wie ich noch nie geweint hatte. Ich schrie alles aus mir heraus. Alles. Ich musste mich fast übergeben, weil ich so sehr geweint habe. Ich bekam keine Luft mehr, ich dachte der Schmerz frisst mich auf. Ich wusste nur noch einen Ausweg. Ich wollte mich umbringen. Ich wollte nicht mehr leben. Ich ging ins Bad und holte eine Rasierklinge. Ich habe mir unter Tränen die Pulsadern aufgeschnitten, aber genau in dem Augenblick kam Nina zur Tür rein. Mein Bruder hatte ihr die Tür aufgemacht. Sie schrie und rannte zu mir. Sie nahm einen Pulli und drückte ihn auf die Wunde. Dann rannte sie ins Bad und holte einen Verband. Sie verband mir die Hand. Ich war schon ganz schwach, ich wäre fast eingeschlafen. Für immer. Aber Nina schrie mich die ganze Zeit an, dass ich nicht einschlafe. Nachdem sie mir das Handgelenk verbunden hatte, ging es mir nach einiger Zeit wieder besser. Sie half mir wieder ins Bett. Sie hat mich unter Tränen gefragt, warum ich das getan hatte. Ich versuchte, ihr das so gut wie möglich zu erklären, ich war sehr schwach, habe ihr aber alles erzählt. Sie weinte die ganze Zeit, sie machte sich große Vorwürfe, dass sie mir nicht geholfen hatte, als ich es am meisten gebraucht hatte. Es war für mich so schrecklich zu sehen, wie sehr dich meine beste Freundin quälte, nur wegen mir! Aber sie hat mich verstanden und ich musste ihr versprechen, dass ich das nie wieder tun würde und sie versprach mir, dass sie von nun an immer für mich da sein würde, egal was passiert. Meiner Mutter haben wir nie was davon erzählt, das war unser Geheimnis und ist es immer noch. Ich wollte es dir nicht erzählen, weil ich Angst hatte, dass du dir Vorwürfe machst, dass das alles nur wegen dir passiert ist, aber das stimmt nicht. Es ist passiert, weil ich einfach zu schwach war, dass alles zu akzeptieren und weil ich einfach in meiner Traumwelt gelebt habe und die Autogrammstunde damals mich wieder in die Realität zurück geholt und die war für mich einfach zu hart!" Angie hatte Shane nun alles erzählt. Sie wollte es ihn niemals erzählen, aber nun, als es raus war, ging es ihr viel besser und sie fühlte sich erleichtert, doch sie hatte auch Angst, was jetzt kommen würde. Was würde Shane sagen? Er sagte eine Zeit lang gar nichts. Angie machte das unruhig, warum sagte er nichts? Sie lag immer noch in Shanes Armen. "Shane warum sagst du nichts gesagt?" Sie sah zu ihm hoch, was sie da sah, versetzte ihr einen kleinen Schock. Shane weinte. Tränen liefen ihm über das Gesicht. Für Angie war das schwer mit an zu sehen. Sie liebte diesen Mann so sehr, sie konnte es nicht sehen, wenn er weinte. Er hatte ihn noch nie weinen sehen, außer einmal. Damals im Krankenhaus. Doch dort hatte er aus Freude geweint. Sie war schuld, dass Shane jetzt weinte. "Shane, ich wollte das nicht, ich wollte nicht, dass du weinst. Bitte verzeih mir!" "Ach Angie!" Mehr konnte Shane nicht sagen, aber er drückte Angie so fest an sich, als hätte Angst, dass jetzt gleich ein großer Wirbelsturm kommt und ihm Angie wegnimmt. Er hatte sie noch nie so fest umarmt, aber Angie konnte ihn verstehen. Es war sehr hart, was sie ihm gerade erzählt hatte, und damals, das war auch eine harte Zeit für sie gewesen. Das war die schlimmste Zeit in ihrem Leben. Sie wollte sich das Leben nehmen, weil sie Shane von ganzem Herzen liebte und ohne ihn nicht leben konnte. "Shane bitte sag doch was!" Angie musste jetzt wissen, was Shane dachte, was er nun von ihr dachte. "Angie, es tut mir so leid, wenn ich gewusst hätte! Ich meine, ich hatte nie eine Vorstellung, wie sehr ich geliebt werde. Du wolltest dir das Leben nehmen, weil du mich so sehr geliebt hast? Du kanntest mich doch nur aus dem Fernsehen!" "Shane, das hat mir gereicht, um zu wissen, dass ich nur dich liebe und dass ich alles für dich tun würde!" "Es tut mir so leid, aber glaub mir, ich liebe dich jetzt, und für immer! Du bist mein ein und alles! Aber warum hast du so was getan?" "Der Schmerz war einfach zu groß, mein ganze Körper bestand nur daraus, ich wollte nicht mehr und ich konnte auch nicht mehr! Ich hatte mal einen schlimmen Alptraum. Ich hab geträumt, dass Westlife ein Konzert haben und ich stand in der zweiten Reihe und hinter mir stand ein Mädchen, die zog plötzlich eine Pistole und schoss auf dich. Du bist auf der Bühne zusammengebrochen und gestorben. Die anderen Jungs standen da und wussten nicht, was sie tun sollten. Kian war bei dir, er wollte dir noch helfen. Nicky brach weinend auf der Bühne zusammen. Die Securitys brachten alle Fans nach draußen. Überall im Fernsehen hat man immer wieder die Szene gesehen, wie du zusammengebrochen bist. Ich selbst in dem Traum bin dann auch zusammengebrochen, ich wurde ins Krankenhaus gebracht. Ich bin dann schweißgebadet aufgewacht und hab geweint, weil ich solche Angst hatte, dass das wirklich mal passiert. Ja und das einzige, was mir damals geholfen hat, dass ich einigermaßen normal weiterleben konnte, war der Gedanke, dass es dir und den anderen gut geht und dass so was nie passieren wird. Ich hatte solche Angst um dich und ich habe immer noch Angst!" "Vor was hast du Angst?" "Ich habe Angst, dass dir was passiert, dass du mir weggenommen wirst, dass ich wieder alleine bin!" "Angie, ich lasse dich nie wieder alleine. Ich liebe dich so sehr, weißt du das?" "Ich liebe dich auch, Shane, ich würde für dich alles tun, ich würde für dich sterben. Hauptsache es geht dir gut." "Angie, sag so was nie wieder! Wenn du für mich sterben würdest, was wird dann aus mir? Ohne dich kann ich nicht mehr leben, ohne dich, bin ich nichts!" Angie kuschelte sich ganz nah an Shane, so lagen sie da und sagten kein Wort. Das liebte Angie so an Shane. Sie konnte mit ihm über alles reden, sie konnte ihm alles anvertrauen, aber sie verstanden sich auch ohne Worte. Shane war ihre große Liebe, und das wusste sie. Sie hatte sich jetzt endlich alles von der Seele geredet und hatte Shane alles erzählt. Jetzt ging es ihr besser und sie konnte beruhigt an Shane gekuschelt einschlafen. Doch Shane war noch wach. Er konnte noch nicht einschlafen. Er hörte Angie gleichmäßig atmen und strich ihr sanft über das Haar. Er dachte über all das nach, was Angie ihm vorhin erzählt hatte. Das alles hatte ihn sehr geschockt. Angie wollte sich wegen ihm umbringen, sie hat wegen ihm ihre Familie und Freunde verlassen. Er wusste nun, dass sie es gerne getan hatte und nichts bereute, doch das alles berührte ihn so sehr, dass er noch nicht schlafen konnte. Er dachte über all das nach, was Angie ihm gerade erzählt hatte. Angie hatte noch nie so viel über sich und ihr früheres Leben erzählt. Er wusste eigentlich nicht viel über sie, aber was er wusste, reichte ihm. Er wusste, dass sie ihn über alles liebte und dass sie mit ihm für immer zusammen sein wollte. Doch er konnte nicht begreifen, dass sie sich wegen ihm, ja wegen ihm das Leben nehmen wollte. Sie liebte ihn so sehr. Er war einerseits glücklich, doch andererseits auch beunruhigt. War sie so labil? Musste er sich Sorgen um sie machen? Angie wollte es ihm nicht erzählen, weil sie Angst hatte, dass er sich Vorwürfe oder Sorgen machen würde. Und sie hatte recht. Er machte sich wirklich Sorgen und natürlich auch Vorwürfe. Er dachte an die Autogrammstunde, bei der Angie gewesen war. Natürlich konnte er sich nicht an Angie erinnern, er hatte sie ja nur flüchtig gesehen, aber er dachte darüber nach, warum er ihr nicht doch noch ein Autogramm gegeben hatte. Warum ist er einfach gegangen, ohne auf sie zu achten? Ohne zu sehen, wie es ihr geht? Warum bin ich so blind, warum hab ich nicht gesehen, wie schlecht es ihr wegen mir geht? Nur ich bin schuld! Immer wieder dachte er daran. Er hatte Angie versprochen, sich keine Vorwürfe zu machen, aber er konnte nicht anders, er kam von dem Gedanken nicht los, dass er schuld ist, an dem Selbstmordversuch von Angie, von der Person, die er am meisten liebte. Er kam nicht davon los, dass er sie nie kennen gelernt hätte, nur durch seine eigene Schuld. Er dachte an Nina, der er eigentlich seine Angie verdankte. Sie hat sie gerettet. Er musste am nächsten Tag mit ihr telefonieren. Er musste sich bei ihr bedanken. Bei dem ersten Gedanken kam er sich ein bisschen blöd vor. Er wollte Nina für was danken, was schon so lange her ist, aber nach längerem Überlegen, entschied er sich dafür, sie am nächsten anzurufen, wenn er Zeit dazu finden würde. Angie darf davon natürlich nichts erfahren, sagte er sich und ob er mit den anderen reden würde, das wusste er noch nicht. Aber Shane war sich sicher, dass er alleine mit dieser Situation nicht fertig werden würde. Sein Kopf war voll, er wusste nicht, an was er zuerst denken sollte. Er musste morgen nach Dublin fliegen und mit seinen Bandkollegen das neue Album und die neue Single vorstellen, er musste Mark mit seinem Liebeskummer helfen, er musste Angie helfen. Sie war immer noch krank und dann noch das. Mit diesen ganzen Gedanken schlief auch er dann endlich ein.
Am nächsten Tag wurden sie wie immer von Louis aufgeweckt. Er rief immer in allen Zimmern an und warf sie aus dem Bett. Shane wachte auf und wollte Angie guten Morgen sagen. Er drehte sich auf die Seite, doch sie war leer. Auch das Bett war nicht mehr warm, sie war also schon länger wach. Ihre Anziehsachen waren weg, ihr Mantel und ihre Schuhe auch. Shane sprang aus dem Bett und sah im Bad nach. Dort war sie nicht. Er rief bei Kian im Zimmer an. "Kian, weißt du, wo Angie ist? Sie ist weg!" "Nein ich hab sie heute noch nicht gesehen, aber was heißt, sie ist weg?" "Ja sie ist nicht mehr da, ich bin aufgewacht und sie war nicht da, ihre Schuhe und ihr Mantel sind auch nicht da!" "Ich helf dir gleich, sie zu suchen, aber hast du die anderen schon gefragt?" "Nein noch nicht, das mach ich jetzt!" "Okay, ich ruf Mark an, und du Bryan und Nicky, das geht schneller okay?" "Okay!" Shane legte gleich auf und rief die anderen beiden an. Doch auch sie wussten nicht, wo Angie steckte. Shane bekam langsam Panik. Das hatte sie noch nie gemacht, einfach aufstehen und irgendwo hin gehen, ohne ihm bescheid zu sagen, und dann auch noch in einer fremden Stadt. Er zog sich an und ging sofort zu Louis, sie konnten doch nicht nach Dublin fliegen, wenn Angie verschwunden war. Er klopfte an seine Tür. "Herein!" "Louis, Angie ist verschwunden!" Shane kam in das Zimmer geplatzt. "Was heißt verschwunden, sie war doch gestern noch bei dir?" "Ja war sie, aber als ich vorhin aufgewacht bin, war sie weg! Ihre Anziehsachen, ihre Schuhe, Ihr Mantel, alles ist weg." "Aber ihr Koffer ist noch da?" "Ja das ist schon noch alles da, aber es heißt, dass sie nicht im Hotel ist! Sie war doch noch nie in Birmingham, sie kennt sich hier nicht aus, was soll ich denn machen?" "Hast du sie schon mal auf dem Handy angerufen?" "Nein, oh man, was bin ich für ein Idiot? Darauf brauchst du jetzt nicht antworten!", sagte Shane zu Louis. Shane nahm sein Handy heraus und rief sofort auf Angies Handy an, aber es ging nur die Mailbox hin. "Scheiße, was mach ich denn jetzt?" "Hast du keine Ahnung, wo sie sein könnte? Habt ihr euch gestritten? Hat sie Sorgen?" "Ich weiß nicht, wo sie sein könnte und wir haben uns nicht gestritten und sie hat auch keine..!" Dort hielt er inne. Hatte Angie wegen gestern Abend Sorgen? Machte sie sich Vorwürfe und ist deshalb rausgegangen? Ist sie in der Stadt umhergelaufen und kennt sich nun nicht mehr aus und weiß nicht, wo sie hin soll? War ihr was zugestoßen? "Shane was hast du?" "Nichts ist schon okay, aber ich weiß nicht, wo sie sein könnte, ich mach mir große Sorgen." Da klopfte es an der Tür und die anderen kamen ins Zimmer. "Shane, hast du schon was von ihr gehört?", fragte Nicky. "Nein ich hab keine Ahnung wo sie sein könnte!" "Aber so was hat sie doch noch nie gemacht, einfach so weggehen, ohne wenigstens einem von uns bescheid zu sagen!" "Ja ich weiß, und sie kennt sich hier doch nicht aus, was ist, wenn ihr was passiert ist? "Jetzt mal nicht den Teufel an die Wand Shane! Wir werden sie jetzt suchen gehen und ich verspreche, dass wir sie finden werden. Sorry, Louis, aber dann fliegen wir eben einen Tag später nach Dublin, aber das geht vor!", sagte Bryan. "Bryan, ich versteh euch doch, glaubst du im ernst, dass ich jetzt einfach so ohne Angie nach Dublin geflogen wäre? Glaubst du, ich mache mir keine Sorgen?" Das überraschte Bryan jetzt sehr. "Danke Louis!" Sie gingen alle nach unten in die Eingangshalle. Sie hatten alle eine Kappe und Sonnenbrille auf, damit man sie nicht erkannte, aber die Fans waren eh schon weg. Alle dachten, sie sind schon am Flughafen. Sie teilten sich auf. Bryan und Nicky wollten die Innenstadt absuchen. Mark wollte sich in der Nähe vom Hotel umschauen. Kian im Park. Und Shane wollte die ganzen Krankenhäuser und Cafés und so weiter abklappern. "Shane wollen wir nicht lieber zusammen gehen, ich glaube, du packst das alleine nicht, du siehst schon so blass aus!" Kian machte sich auch Sorgen um Shane. Shane war außer sich vor Sorge. Warum war Angie einfach so gegangen? Ohne ihm was zu sagen? Wo wollte sie hin? "Ja okay, wenn du willst!" Shane war es egal, er wollte sie einfach so schnell wie möglich finden. "Komm wir fahren jetzt in den park und fangen dort an ja?" "Okay!" Sie stiegen in die Mietwagen, die sie sich besorgt hatten und fuhren zum Park. Kian und Shane stiegen aus und liefen in den Park hinein. Sie liefen ein Stück, bis sie dann beschlossen, sich zu trennen. Kian sollte nach links gehen und Shane nach rechts. In einer halben Stunde würden sie sich wieder treffen. "Wenn ich was sehe, ruf ich dich auf dem Handy an okay?", rief Kian Shane hinterher. "Okay!" Shane rannte in den Park. Er sah überall nach. Er lief und lief. Doch er fand sie nicht. Sie war nirgends zu sehen. Nach einer halben Stunde traf er sich wieder mit Kian. Er hatte sie auch nicht gefunden. Sie fuhren wieder mit dem Auto in die Stadt hinein. Wo sollten sie als nächstes schauen? "Schauen wir mal in dem Café nach, vielleicht wollte sie einfach nur mal in Ruhe nachdenken oder so! Habt ihr euch gestritten?" "Nein haben wir nicht! Sie hat mir gestern was erzählt, was sehr schlimmes, das hat mich ziemlich geschockt. Sie wollte es mir eigentlich nicht erzählen, aber gestern hat sie es dann doch gemacht. Sie hatte Angst, dass ich mir Vorwürfe mache, deswegen wollte sie es mir nicht erzählen. Ja und heute in der Früh war sie einfach weg!" "Was hat sie dir denn erzählt?" "Das soll sie euch selber erzählen, ich weiß nicht, ob sie das will, es ist wirklich sehr schlimm für sie gewesen. Komm, halt hier an, hier können wir parken!" Kian hielt an und die beiden gingen in das Café. Sie sahen sich um und merkten bald, dass Angie hier nicht war. Sie wollten schon wieder gehen, als Shane hörte, wie sich zwei junge Mädchen unterhielten, die an der Bar saßen. "warst du schon mal an diesem herrlichen See, der hinter der Cork Street ist? Der ist wunderschön!" "Nein da war ich noch nicht, aber ich glaube, denn werde ich mir mal ansehen...!" "Ich glaube, ich weiß, wo sie ist!", sagte Shane. "Wo?" "An dem See, hast du die zwei Mädchen reden gehört?" "Ja, aber warum sollte sie gerade dort sein?" "ich war mit ihr schon mal an dem See, der bei uns in der Nähe ist, wir sind dort hingeritten und sie hat mir dort erzählt, dass sie früher immer an ihren See gegangen ist, wenn es ihr schlecht ging. Sie saß am Ufer und dachte nach, das hat ihr immer geholfen! Es kann doch sein, dass sie nicht schlafen konnte und aufgestanden ist. Dann hat sie auf der Stadtkarte nachgesehen und gesehen, dass hier in der Nähe ein See ist. Wie ich sie kenne, ist sie sofort dorthin gefahren und hat völlig die Zeit vergessen!" "Okay, worauf warten wir noch?" Sie stiegen in das Auto und fuhren sofort zu dem See. Shane sprang aus dem Auto und lief sofort zum Ufer. Es hatte angefangen zu regnen. Der See war wunderschön. Auch hier wuchsen viele Blumen und Kräuter. Niemand war am See. Bis auf eine kleine Gestalt, die zusammengekauert am Ufer saß. Shane erkannte sie sofort. Ihm fiel ein Stein vom Herzen, als er sie sah. "ANGIE!" Er schrie und lief auf sie zu. Sie drehte sich um und stand auf. Angie hatte geweint. Sie hatte rote und verquollene Augen. Aber sie war unendlich glücklich, Shane zu sehen. Sie rannte auf ihn zu und fiel in seine Arme. "Shane!" Sie lehnte sich an seine Schulter und begann jetzt heftig zu schluchzen. Sie weinte, wie sie schon lange nicht mehr geweint hatte. Sie wusste nicht warum, aber sie konnte nicht anders. Es war ihr einfach zu viel geworden. "Angie, was ist denn los mit dir?" Shane war erschrocken, als Angie plötzlich anfing zu weinen. "Shane, es tut mir so leid!" Shane hatte sie immer noch umarmt und Angie löste sich auch nicht von ihm. Kian, der gesehen hatte, was passiert war, ging langsam wieder zum Auto. Er wollte die Zwei erst mal alleine lassen. "Es tut mir so leid, dass ich dir so große Sorgen bereitet habe! Wie kann ich das wieder gut machen?" "Woher weißt du das, ich habe dir doch gar nichts erzählt?" "Du hast unruhig geschlafen, du hast im Schlaf geredet. Das tust du sonst nie. Du hast gerufen. Angie, bitte nicht, tu das nicht, lass mich nicht im Stich! Ich wusste, dass du dir Sorgen machen würdest, aber dass es dir danach so schlecht geht, das wusste ich nicht und wollte ich auch nicht! Deshalb bin ich aufgestanden und bin hierher gekommen. Ich saß hier am Ufer und habe geweint. Ich wollte dir keinen Kummer machen!" "Schatz, ich habe mir Sorgen gemacht, ja, aber das ist doch nicht so schlimm. Ich bin vorhin 1000 Tode gestorben, als ich aufgewacht bin, und du nicht da warst. Ich dachte, du bist weg und...!" "Shane ich würde dich nie verlassen. NIE!" "Ich weiß, aber ich hatte solche Angst!" Auch Shane hatte Tränen in den Augen. "Bitte, mach das nie wieder!" "Versprochen, es tut mir leid!" "Ist schon okay, und bitte denk dran, ich bin so glücklich mit dir und wenn es dir schlecht geht, dann red mit mir! Ich will nicht, dass es dir schlecht geht und ich dir nicht helfen kann. Es ist egal, was ist, ich höre dir immer zu! Ich liebe dich!" "Ich dich auch!" Shane sah Angie tief in die Augen und sie küssten sich endlich. Angie liefen immer noch Tränen über die Wangen, aber sie war erleichtert. Jetzt erst merkte sie, wie sehr sie fror. Sie zitterte richtig und ihre Zähne klapperten. "Angie, du zitterst ja, hier nimm meine Jacke." Shane zog seine Jacke aus und gab sie ihr. Sie wickelte sich in die Jacke ein uns sog Shanes Geruch ein. Er roch so gut. Sie liebte seinen Geruch. Angie nahm seine Hand und sie gingen zum Auto, wo Kian auf sie wartete. "Na, das verlorene Schaf wieder eingefangen?", grinste Kian. "Ja genau!", Shane grinste auch. "Hast du die anderen schon angerufen?", fragte Shane. "Nein habe ich noch nicht, habe ich total vergessen." "Warum die anderen?" "Weil die gesamte Band + Louis Walsh in ganz Birmingham nach dir sucht." "Wirklich?" Angie wurde rot. "Ja wirklich und ich ruf sie jetzt schnell an!" Kian nahm sein Handy und rief erst Nicky an, der war ja mit Bryan unterwegs. "Nix, hier ist Kian, wir haben sie gefunden!" "Wirklich? Na Gott sei Dank! Geht es ihr gut, wo war sie denn?" "Sie war an einem See. Shane kam auf die Idee, dass sie hier sein könnte. Es geht ihr gut, bis auf das, dass die Lady hier mit einem dünnen Jeansmantel an einem See saß und es auch noch regnet und sie gerade eine schwere Grippe hatte." Angie wurde noch röter im Gesicht und versteckte sich hinter Shane. "Da gibt es dann aber noch Ärger mit mir, das kannst du ihr ausrichten!" "Werde ich machen, Nix, sagst du den anderen bescheid? Ich würde sagen, wir treffen uns am Hotel und fahren dann zusammen zum Flughafen." "Okay mach ich. Dann bis später!" Nicky legte auf und Bryan löcherte ihn sofort mit Fragen. "Wo ist sie? Wie geht’s ihr?" "Sie ist bei Shane, die zwei haben sie an einem See gefunden, es geht ihr ganz gut, bis auf das, dass sie mit ihrem dünnen Mäntelchen an einem See gesessen hat, noch dazu auf dem Boden und Regen!" "Da muss ich dann noch ein Hühnchen mit ihr rupfen!" "Ja ich auch, aber ich muss jetzt erst mal den anderen bescheid sagen."
Eine Stunde später warten alle wieder im Hotel eingetroffen und Angie hatte schon eine Tasse heißen Tee in der Hand. "Was ist eigentlich passiert, dass du einfach gegangen bist, ohne uns was zu sagen?" , fragte Nicky. "Das ist eine lange Geschichte, die erzähle ich euch, wenn ihr wieder Urlaub habt okay?" "Okay!" Damit gaben sich die anderen erst einmal zufrieden, sie wollten Angie zu nichts drängen.
Shane hatte beschlossen, dass Angie erst mal nach Hause fährt und dass er dann nachkommen würde, wenn die Promotion vorbei wäre. Die dauerte nur ungefähr 4 Tage. Angie hatte sich erst gewehrt, doch dann war sie einverstanden. Sie musste sich endlich mal ausruhen und richtig auskurieren. Shanes Eltern waren informiert und sie hatten versprochen, Angie vom Flughafen in Dublin anzuholen, da Shane nicht so viel Zeit hatte. Sie waren eh schon zu spät dran, wegen der großen Suchaktion. Am Nachmittag kamen sie in Dublin an und Shane sah seine Eltern schon. "So mein Schatz, jetzt heißt es Abschied nehmen, aber es ist ja nicht für lange!" "Nicht lange? Ohne dich wird es zur Ewigkeit!" "Ich weiß, aber ich komme gleich zu dir, wenn alles vorbei ist okay?" "Das will ich auch hoffen!" "Ich liebe dich!" "Ich dich auch!" Sie küssten sich ein letztes mal und Angie ging dann mit Mae und Peter zum Auto. Sie drehte sich noch mal zu Shane um und eine Träne lief ihr die Wange hinunter.
Als Angie und Shanes Eltern im Auto saßen und Richtung Sligo saßen, sagte Mae dann: "Und Angie, wie war es denn, erzähl doch mal?" Sie wollte die Stille brechen, die im Auto herrschte. Shane hatte ihr am Telefon schon erzählt, was passiert war. "Es war total interessant, den Jungs bei der Arbeit zu zuschauen, aber das wär nichts für mich!" "Wieso denn nicht?" "Weil das viel zu anstrengend für mich wäre und wie ich Shane schon gesagt habe, wäre ich den Journalisten schon längst an die Gurgel gesprungen, wenn dir mir dauernd die selben Fragen stellen würden!" "Ja aber das verlangt nun mal der Job von einem!" "Genau das hat Shane auch gesagt!" Sie grinsten beide. Mae wollte nicht schon wieder etwas fragen, deshalb ließ sie es sein und Angie schlief dann auch bald auf dem Rücksitz ein. Als sie am Abend in Sligo ankamen, war es schon dunkel und Angie schlief immer noch tief und fest. Peter hob sie vorsichtig aus dem Auto und trug sie in ihr Zimmer. Er legte sie aufs Bett und deckte sie zu. Angie schlief seelenruhig weiter. Sie war so müde und erschöpft, dass sie bis spät in den nächsten Tag hineinschlief. Sie wachte erst um 14 Uhr ein und ging dann auch nach Unten. Shanes Mum war in der Küche und hatte einen Kuchen gebacken. "Ach auch ausgeschlafen?" "Ja ich denke schon, ich war so müde!" "Ja das haben wir gemerkt, aber es tut dir mal gut, endlich mal wieder auszuschlafen. Shane hätte dich nicht mitnehmen sollen, er hätte wissen müssen, das es zuviel für dich wird." "Nein, ich wollte doch unbedingt mit, ich habe ihn die ganze Zeit angebettelt. Ich halte es doch keine Minute ohne meinen Shane aus. Ich weiß gar nicht, wie ich die nächsten 4 Tage aushalten soll." Angie vermisste Shane wirklich sehr. Sie war heute aufgewacht und hatte Shane nicht neben sich liegen gesehen. Seine Seite war noch total unbenutzt und sie war völlig alleine. Sie vermisste ihn sehr. "Ich werde dich ablenken, Denise hat doch heute Geburtstag und morgen könntet ihr zwei doch mal Einkaufen gehen, nach Dublin oder so!" "Was sie hat heute Geburtstag? Das wusste ich doch gar nicht, jetzt habe ich gar kein Geschenk für sie!" "Ach das macht doch nichts. Denise hat sie noch nie besonders viel aus Geschenken gemacht, sie ist einfach nur glücklich, dass du da bist, ich glaube, das ist das wichtigste. Wenn schon Shane nicht da sein kann, aber er ist wirklich so selten da." Mae hatte einen traurigen Ausdruck in den Augen. "Mae, glaub mir, Shane wäre bestimmt gerne hier, aber was glaubst du, wie glücklich er ist, dass es mit der Band so gut läuft? Singen ist sein Leben, ich weiß gar nicht, was er ohne seine Band wäre. Er ist so glücklich, das ist das, was er schon immer machen wollte." "Ich weiß und ich freue mich wahnsinnig für ihn, ich bin ja auch eigentlich schuld. Ich habe Louis Walsh die ganze Zeit angerufen und ihn voll gelabert, dass ich einen Sohn habe, der eine Band hat und er soll sie doch mal vorsingen lassen!" "Ja ich weiß, ich hab ja früher alles gelesen, was mit Westlife zu tun hatte." "Aber ich vermisse ihn trotzdem so sehr. Was glaubst du, wo er gerade ist und was er macht?" "Ich weiß nicht, aber ruf ihn doch an!" "Das ist eine gute Idee, ich vermisse ihn so!" Angie ging nach oben, nahm ihr Handy und wählte Shanes Nummer. "Shane Filan?" Shane meldete sich an seinem Handy und klang sehr genervt. "HI mein Schatz, na wie geht’s dir? Stör ich?" "Angie, hallo mein Schatz, du störst doch nicht, ich dachte nur, es ist wieder Louis, der mir sagen will, dass ich andere Schuhe anziehen soll!" "Nein, ich bin es und ich vermisse dich so, was machst du gerade?" "Ich sitze mit den anderen grade im Van, wir fahren zu einem Interview in Glasgow!" "In Glasgow? Das ist ja so weit weg!" "Ich weiß, ich wäre am liebsten bei dir!" "Ja ich auch bei dir, ich weiß gar nicht, wie ich es aushalten soll! Aber die nächsten zwei Tage bekomme ich ein Ablenkungsprogramm!" "Was denn für eins?" "Denise hat heute Geburtstag und da feiern wir ein bisschen und.." "Ach stimmt, Denise hat heute Geburtstag, sag ihr alles alles gute von mir okay?" "Mach ich! Sie wird sich bestimmt freuen! Und wann du kommst du denn wieder?" "Ich hab dir doch gesagt, dass es ungefähr 4 Tage dauert, also ich komm so am Sonntag nach Hause, dann haben 2 Tage frei und dann müssen wir wieder weg, aber da kannst du mit, wenn du willst, aber das erzähle ich dir, wenn ich wieder da bin, und was hast du morgen vor?" "Ich fahre mit Denise morgen nach Dublin, wir wollen shoppen gehen, ich muss mir was hübsches kaufen." "Für was denn, du bist doch schon hübsch genug!" "Aber ich will für dich am Sonntag ganz toll aussehen, hast du Angst um dein Vermögen?" "Nein eigentlich, du kannst meinetwegen alles ausgeben, solange ich dich habe, ist mir das egal!" "Du bist so süß mein Schatz, weißt du das?" "Ja weiß ich, nein Spaß beiseite, Mark wollte noch kurz mit dir sprechen." "Okay, aber ich will mich dann von dir noch verabschieden ja?" "Okay!" Shane gab das Handy an Mark weiter. "Hi Angie, na wie geht’s dir?" "Mir geht’s ganz gut, aber was wolltest du denn von mir?" "Ich wollte dich fragen, ob du vielleicht mal mit Amy telefonieren kannst? Sie kommt doch auch aus Deutschland und an Weihnachten zieht sie zu mir und ich glaube, sie fühlt sich ein bisschen alleine dann, also halt ohne ihre Freunde und so und ich dachte du kannst ihr da vielleicht ein bisschen die Angst nehmen?" "Klar kann ich das machen, wir sind ja so etwa im selben Alter oder?" "Ja, sie hat im Januar Geburtstag, da wird sie 17!" "Ja da bin ich ein bisschen älter, aber nur ein bisschen, ich ruf sie später an, kannst du mir ihre Nummer geben?" "Klaro!" Mark gab Angie Amys Nummer. "Danke Angie, dass du das machst!" "Kein Problem, mach ich doch gerne, sie ist bestimmt super nett, dann hab ich hier auch eine Freundin mehr, das wird bestimmt witzig, wenn wir dann alle zusammen feiern gehen." "Ja das glaube ich auch, sie ist wirklich eine ganz liebe und ihr Humor und ihr..." "Mark ich weiß, ich werde sie dann anrufen okay?" "okay!" Mark war das peinlich, die ganze Zeit schwärmte er von seiner Amy und merkte es nicht einmal. "Gibst du mir dann Shane noch mal?" "Okay, bye Angie und vielen Dank!" "Kein Problem, bye Mark!" "Angie?" "Ja, was denn mein Schatz?" "Ich muss dann leider wieder aufhören! Wir sind am Flughafen!" "Wo fliegt ihr denn jetzt hin?" "Wir fliegen jetzt nach Belfast. Da haben wir einen Auftritt!" "Okay mein Schatz, ich wünsch dir viel Glück, aber du schaffst das schon!" "Okay also dann machs gut, ich ruf dich heute abend noch mal an!" "Mach das, ich freu mich schon!" "Ich mich auch, Ich liebe dich!" "Ich dich auch, KUSS!" "Kuss zurück!" Dann legte Shane auf und Angie stand vom Bett auf und ging nach unten. Denise war gekommen. "Happy Birthday Denise!" Angie umarmte die und gab ihr ein kleinen Kuss auf die Wange. "Danke Angie, das ist echt lieb!" "Aber ich hab kein Geschenk für dich, ich habe heute erst erfahren, dass du Geburtstag hast!" "Das macht doch nichts, ich hatte auch kein Geschenk für dich." "okay, ach ich soll dir noch ganz liebe Grüße von Shane ausrichten und es tut ihm sehr leid, dass er nicht hier sein kann, aber er ist grad mit seinen Jungs auf Promo. Kennst das ja!" "Ja kenn ich, meinen kleinen Bruder bekomme ich kaum noch Gesicht, aber er hat es verdient. Er hat sich seinen Traum erfüllt und ich bin ganz stolz auf ihn." "Ja ich auch und er kann so froh sein, dass er so eine tolle Familie hat, die so hinter ihm steht!" "Wollt ihr jetzt ein Stück Kuchen essen?" Mae steckte den Kopf durch die Küchentür. Die Zwei standen immer noch im Hausgang. "Ja gerne!" Beide gingen ins Wohnzimmer und setzten sich auf das Sofa. Sie aßen alle ein Stück Kuchen und quatschten über alles mögliche. Dann fiel Angie doch ein Geschenk für Denise ein. Sie würde ein kleines Geburtstagsständchen für sie singen. "Denise, ich habe doch ein kleines Geschenk für dich!" "Was denn?" Angie stand auf und fing an, Happy Birthday, erst auch Englisch, dann auf Deutsch und dann auch noch auf Französisch zu singen. "Das war einfach toll, vielen Dank Angie!" Denise umarmte Angie und sie war total gerührt. "Das hat Shane auch immer gemacht, wenn ich Geburtstag hatte, aber du kannst es genauso gut!" "Nein kann ich nicht, keiner kann so toll singen, wie Shane!" "Das würde ich nicht sagen!" Denise grinste und Angie wurde rot. "Ach hast du eigentlich Lust, mit mir Morgen nach Dublin zu fahren und einkaufen?" "Klar, wenn du Lust hast, ich kenne da ein Paar gute Läden, aber mein Auto ist in der Werkstadt!" "Ach dann nehmen wir Shanes Auto!" "Angie, spinnst du? Der killt mich, wenn ich sein Auto nehme!" "Aber mich nicht!" Angie grinste hinterhältig und dann musste auch Denise lachen. "Shane kann dir nichts abschlagen stimmts?" "Stimmt!" "Okay, dann morgen um eins?" "okay, dann sehen wir uns morgen, weil ich muss dann noch nach oben, ich hab Mark versprochen, dass ich noch seine Freundin anrufe!" "Warum musst du seine Freundin anrufen? Und seit wann hat Mark denn eine Freundin?", fragte Denise. "Er hat eine Freundin seit ungefähr einer Woche, und ich hab ihm versprochen, dass ich sie anrufe, weil sie auch aus Deutschland kommt und sie an Weihnachten zu Mark zieht, aber er hat Angst, dass sie sich dann ein bisschen fremd fühlt, ich meine in einem fremden Land, wo man eigentlich nur einen hat, den man wirklich kennt. Das ist schon schwer, und deshalb ruf ich sie dann an." "Das ist aber süß von dir, du bist wirklich ein Engel!" "Ach Quatsch, das würde doch jeder tun!" "Nein, nicht jeder!" "Also, ich geh dann mal nach oben!" Angie ging in ihr Zimmer und nahm ihr Handy. Sie wählte die Nummer von Amys Handy. "Amy hier?" "Hi Amy, ich bins Angie, kennst mich noch?" "Ja.. äh hi, wie geht’s ?" "Ganz gut und dir?" "Auch gut, wieso rufst du mich denn an?" "Weil Mark mich drum gebeten hat, aber sags ihm bitte nicht, dass ich es dir gesagt habe okay!" "Okay, aber warum hat er dich darum gebeten?" " Naja er hat mir erzählt, dass du an Weihnachten zu ihm ziehst und dass es dann für dich vielleicht schwer wird, dich einzuleben, hier ohne deine ganzen Freunde und halt in einem ganz anderen Land!" "Ja ich weiß, das wird schon schwierig, aber ich würde alles tun, um bei Mark zu sein !" "Mir geht es da genauso, wenn ich dir die ganze Geschichte erzählen würde, wie ich und Shane zusammengekommen sind, das würde ewig dauern. "Also wenn du willst, kannst du sie mir ruhig erzählen, ich bin sehr neugierig." "Aber es gab eingie Turbulenzen!" "Ja? Erzähl, ich will alles wissen!" "Okay, also wie du weißt, komm ich ja auch aus Deutschland!" "Stimmt, woher denn eigentlich genau?" "Ich komm aus der Nähe von München, ich war dieses Jahr auf einem Konzert von Westlife in München!" "Hey, ich auch, ich wohne auch in er Nähe von München!" "Hey, das ist ja cool! Naja auf jeden Fall war ich auf dem Konzert und als sie mein absolutes Lieblingslied gespielt haben, Tonight, da konnte ich nicht anders und habe so angefangen zu heulen, aber das kennst du ja sicher!" "Ja klar kenn ich das, bei mir ist es bei Flying without wings so schlimm. Da heule ich immer, okay, sorry, erzähl weiter!" "Ja und genau in dem Augenblick als ich so geheult habe, hat Shane mich angesehen. Er hat mich ganz lange angesehen, und ihm tat das so weh, dass ich heule, da ist er einfach von der Bühne gesprungen und hat mich umarmt!" "DAS HABE ICH GESEHEN! Ich stand fast daneben, das warst du????" "Ja das war ich, ich war so fertig ich meine, das hast du ja gesehen. Nach dem Konzert waren wir dann vor der Halle und ich und meine Freundin hatten keine Ahnung, wo wir schlafen sollten, weil ich bin von Zu Hause abgehauen, weil meine Mutter mir das Konzert nicht erlaubt hatte!" "Du bist echt abgehauen? Wegen Westlife?" "Das war eigentlich noch gar nichts, da kommt noch was ganz anderes, aber alles nach der Reihe. Ja dann standen wir vor der Halle und haben uns dann einfach unter ein Dach gesetzt, hinter uns war eine alte Tür, aber wir dachten, dass da eh keiner mehr durchgeht, da hatten wir uns getäuscht. Das war der Hinterausgang. Nach einer halben Stunde kamen Westlife dann raus!" "ECHT? Ich wäre gestorben!" "Bin ich dann auch, weil sie kamen nämlich wieder genau zu dem Zeitpunkt, wo ich so geheult habe. Das können die richtig gut. Nina, also meine Freundin hat ihnen das dann erklärt, warum wir hier saßen und dass kein Zug mehr nach Hause fährt, erst wieder am nächsten Tag in der Früh, da hat Kian zu uns gesagt, wir können bei ihnen im Bus pennen, na ja gepennt haben wir nicht viel. Wir haben die ganze Nacht geredet und dann sind wir in der Früh nach Hause gefahren. Das war so geil, aber ich hab so geheult, weil ich Shane so nahe war und er sich nicht in mich verliebt hatte. Ich liebte und liebe ihn immer noch so sehr." "Und was ist dann passiert?" Amy war atemlos vor Spannung. "Dann kam ich nach Hause und meine Mutter hatte sich natürlich riesen Sorgen gemacht, aber anstatt sich zu freuen, dass ich wieder da bin, hat sie mich ins Gesicht geschlagen und mich angebrüllt. Ich bin hoch in mein Zimmer gerannt und dann hat mir der Schlag getroffen!" "Wieso was war denn?" "Meine Mutter hatte alle meine Westlife Sachen weggeschmissen, alles, meine Poster, meine CD’s, einfach alles!" "OH mein Gott, ich wäre meiner Mutter an die Gurgel gesprungen!" "Ja wäre ich auch fast, aber ich hab einfach meine Sachen gepackt und bin entgültig abgehauen, und zwar wieder zurück nach München!" "Aber was hast du in München gemacht?" "Ich bin zum Flughafen und habe mir ein Flug nach Sligo gebucht, das Flugzeug startete auch am selben Tag und ich bin rüber geflogen!" "Du bist nach Irland abgehauen?" "Ja bin ich, und im Flugzeug saßen Westlife!" "NEIN!" "Doch, und ich habe die ganze Zeit mit ihnen geredet. Weil das war so, ich hatte einen Flug in der Zweiten Klasse, aber mein Sitz wurde zwei mal gebucht und es war kein Platz mehr frei, deswegen hat die Stewardess in der 1. Klasse nachgefragt, ob da noch Platz wäre, weil die Erste Klasse, war ganz reserviert, für Westlife, aber ich hatte ja jetzt kein Platz, weil die am Flughafen scheiße gebaut hatten, deswegen durfte ich dann in die 1. Klasse und da saßen sie!" "Is ja geil und dann?" "Ja ich saß mit ihnen im Flugzeug, hab mit Kerry geredet und hab ganz lange mit Molly gespielt!" "Hast du ihnen gesagt, dass du abgehauen bist, wegen ihnen?" "Nein hab ich nicht, die hätten mich sofort wieder zurück geschickt! Ich bin dann ausgestiegen, hab mich versteckt und habe gewartet, bis sie weg waren, aber das komische war, dass Shane mir noch eine Karte für das Sligo Konzert geschenkt hatte, mit Backstage Pass, der eigentlich für Gillian war, aber er hat gesagt, Gillian komme auch so rein, deshalb bekomme ich sie." "Is ja süß!" "Ich hab mich so riesig gefreut, aber als ich in der Halle gewartet habe, bis sie weg waren, habe ich noch gehört, wie Mark zu Shane gesagt hat, er soll kein so ein Gesicht ziehen, er würde mich schon wieder sehen, ich hätte ja die Karte. Darauf hatte Shane gesagt, dass er sich aber nicht sicher sei, ob ich auch wirklich kommen würde, aber er hätte noch was mit mir zu klären!" "Was denn klären!" "Ja das habe ich mich auch gefragt! Ich war völlig fertig mit den Nerven, ich wusste nicht, ob ich hingehen sollte!" "Bist du hingegangen?" "Jetzt warte noch, es kam ganz anders. Ich war ja dann in Sligo und musste schauen, wo ich schlafen könnte. Die erste Nacht habe ich im Park geschlafen, es war so kalt, man hab ich gefroren, aber ich wollte um keinen Preis zurück, am nächsten Tag ging ich in die Stadt, um mir was zum Anziehen und was zu Essen kaufen. Da hab ich in den Nachrichten in so einem Fernsehgeschäft gesehen, dass sie auch schon hier nach mir suchen, da musste ich mich natürlich verstecken, dass die Polizei mich nicht findet und zurück bringt!" "Wo hast du dich versteckt?" "In einem alten Haus, das abgerissen werden sollte, aber erst zwei Wochen später. In diesem Haus, war ich dann zwei Wochen oder so, ich kaufte mir zu essen und zu trinken und blieb die ganzen zwei Wochen in diesem Haus, ich musste es nur bis zum Sligo Konzert aushalten, da würde ich dann Shane wiedersehen." "Und wie war das Konzert?" "Na ja vorher bin ich krank geworden, weil ich doch in diesem Haus war und da war es nicht besonders warm, ich hatte eine schwere Mandelentzündung und wenn ich in dem Haus geblieben wäre, wäre ich vielleicht gestorben. Naja ich habe es eingesehen, dass ich einen Arzt brauchte, deshalb bin ich auf die Straße gegangen, aber keiner wollte mir helfen und ich war so schwach, ich hab dann an einem Haus geklingelt und bin dann vor der Tür zusammengebrochen. "Oh mein Gott! War es schlimm, haben sie dir geholfen?" "Also, das war das Haus von Shanes Eltern, wo ich zusammengebrochen bin!" "Wirklich? Ist ja krass!" "Ja und Shanes Vater hat mich dann auch reingetragen und Shanes Mutter hat mich dann wieder gesund gepflegt. Shane kam dann auch von einer Promotiontour heim und wollte in sein Bett, aber da lag ich ja! Shanes Mum hatte ihm aber bescheid gesagt, aber sie wussten ja nicht, wer ich war, weil ich die ganze Zeit bewusstlos war, aber Shane hat mich wiedererkannt!" "Und dann?" "Ja dann habe ich Shane alles erzählt, auch dass ich von zu Hause abgehauen bin, wegen ihm. Das hat ihn voll geschockt und hat zu mir gesagt, ich soll meiner Mutter einen Brief schreiben, das habe ich dann auch gemacht. Aber Shane hat mich nicht zurück geschickt, er hat gesagt, wenn ich in Irland bleiben will, dann kann und will mich nicht davon abhalten. Weißt du was er getan hat?" "Was denn?" "Er hat seine Eltern gefragt, ob ich bei ihnen wohnen dürfte!" "Echt? Ist ja süß!" "Ja, ich war so happy und dann war ich auch wieder gesund und hab schon eine Woche bei ihnen gewohnt, die anderen kannte ich auch schon total gut und dann war das Konzert! Wir sind hingefahren und ich und Gillian sind vor der Absperrung gestanden und dann bei Tonight hat Shane mich auf die Bühne geholt, und ich habe mit ihnen zusammen Tonight gesungen! Ich wusste da noch nicht, dass Shane sich in mich verliebt hatte!" "Hat er es dir gesagt?" "Ja, nach dem Konzert, bei ihm zu Hause, aber ich wollte es nicht glauben, ich hatte schon alle Hoffnung aufgegeben und dann sagte er plötzlich zu mir, dass er sich in mich verliebt hätte!" "Und dann wart ihr zusammen?" "Nein noch lange nicht, es ist was dazwischen gekommen!" "Was denn?" "Ich habe es Shane nicht geglaubt, dass er mich jetzt auf einmal liebte. Ich bin aufgesprungen, habe ihn angeschrieen, er solle keine Scherze mit mir machen. Ich lief aus dem Haus und hatte Tränen in den Augen, deshalb habe ich nichts gesehen und bin in ein Auto reingelaufen!" "OH mein Gott, ist was passiert?" "Ja kann man wohl sagen, ich wurde ins Krankenhaus gebracht und gleich operiert, aber ich lag dann 5 Wochen im Koma!" "5 Wochen?" "Ja, aber Shane war immer bei mir, die ganzen Wochen, er hat bei mir im Krankenhaus geschlafen, saß jeden Tag an meinem Bett und hat meine Hand gehalten!" "Und dann in der 5. Woche, waren die anderen auch da und dann haben sie mir ein Lied vorgesungen, Tonight haben sie gesungen. Da bin ich aufgewacht! Shane ist zu mir gerannt und hat mich umarmt, er hat so geweint, er hat mir gesagt, wie sehr er mich liebt, dann haben wir uns geküsst!" "Ist das süß!" Amy schluchzte leise am Telefon. "Du weinst aber jetzt nicht oder?" "Doch, tu ich, weil das so eine traurige aber auch schöne Geschichte ist!" "Ich weiß, eine Woche später kam ich aus dem Krankenhaus raus, dann kamen wir zu Hause an und Shane wollte mit mir in Urlaub fahren, er hat mich gefragt, wo ich hinwill, da hab ich gesagt, ich würde gerne meine Freundin in Deutschland besuchen. Dann hat er gesagt, ich müsste dann auch meine Mutter besuchen. Ich sagte ihm, dass sie mich bestimmt in Deutschland festhalten würde, und er da nichts machen könne, außer, wenn er mein Verlobter oder mein Ehemann wäre, dann hat er mir einen Antrag gemacht!" "einen Heiratsantrag?" "Ja, und ich habe natürlich JA gesagt, es war so schön! Ja das war jetzt meine Geschichte, ich sagte doch, sie würde ewig dauern." "Aber die ist total schön, ihr zwei seid echt ein schönes Paar, ich beneide dich, dass du bei Shane kannst und ich nicht bei Mark!" "Ich bin auch grad nicht bei Shane! Er ist auf Promotion tour, für das Album!" "Ach, bist du auch alleine?" "Ja bin ich und ich vermisse Shane so sehr!" "Ich Mark auch!" "Also ich glaube, dass wir uns gut verstehen werden, wenn du erst mal da bist!" "Ja glaube ich auch, aber wie ging es dir eigentlich? Ich meine so ganz ohne Freunde, hast du keinen vermisst? Weil wenn ich dran denke, dass ich meine Chrissy hier lassen muss!" "Ja ich habe auch meine beste Freundin vermisst und ich vermisse sie immer noch, aber sie hat mich an meinem Geburtstag besucht, obwohl ich nicht viel von ihr gesehen habe!" "Wieso das denn?" "Weil sie Nicky Fan ist und bei ihm übernachtet hat!" "Echt? Und was war mit Gina?" "Die war nicht da! Aber es war voll cool, ich war ja dann in Deutschland mit auf Tour, obwohl ich nicht auf dem Album drauf bin, bis auf einen Song!" "Du bist auf dem Album drauf?" "Ja bin ich, der letzte Song, Never Ever, ich singe die Frauenstimme!" "Das bist du? Ist ja cool, das Lied finde ich so toll!" "Danke, aber ich sollte dann langsam mal aufhören, wir telefonieren schon über 2 Stunden, und ich muss Shane noch anrufen und wetten Mark ist schon ganz verzweifelt, weil er bei dir nicht durchkommt?" "Oh ja stimmt, er wollte ja anrufen, aber mit dir quatschen ist voll cool, du bist echt total lieb!" "Du auch, ich freu mich schon, wenn wir uns wiedersehen, beim letzten mal hatten wir ja nicht viel Zeit zum reden." "Stimmt, aber das holen wir nach, hast du morgen Zeit zum telefonieren?" "Ja, aber erst am Abend, ich gehe mit Denise shoppen, nach Dublin!" "Denise?" "Ja, Shanes Schwester, sie hat heute Geburtstag!" "Dann sag ihr schöne Grüße, auch wenn sie mich nicht kennt!” "Mach ich! Also dann, ich rufe dich morgen an okay?" "Okay!" "Und sag Mark schöne Grüße von mir!" "Mache ich und du sagst Shane schöne grüße!" "Okay, das bringts zwar nicht, aber ist doch egal!" "Okay, dann bis Morgen!" "Ja, freu mich schon, bye!" "Bye!" Angie legte auf, sie hätte nie gedacht, dass es so ein langes Gespräch werden würde, aber Amy war wirklich total lieb und Mark war bei ihr in guten Händen, das wusste sie jetzt, man hat es gehört. Wie sie von Mark gesprochen hatte, total verliebt und total aufrichtig. Da es schon sehr spät war und sie Shane versprochen hatte, ihn anzurufen, blieb sie gleich am Telefonhörer und wählte Shanes Nummer. "Shane Filan?" "Hi mein Schatz! Na wie geht es dir?" "Hi Süße, mir geht es gut, bis auf das, dass ich dich furchtbar vermisse! Und wie geht es dir?" "Mir geht es auch gut, ich habe gerade mit Amy telefoniert, ach apropos, telefoniert Mark schon mit ihr?" "Nein, er hat es seit 2 stunden verzweifelt probiert, aber es war immer besetzt, jetzt hat er es aufgegeben, aber jetzt wissen wir ja warum besetzt war!" Shane grinste frech und wartete auf Angies Antwort. "was soll das heißen?" "Das soll heißen, dass meine kleine Labertasche wieder am Werk war!", lachte Shane. "Das ist nicht lustig! Ich habe mich mit ihr nett unterhalten und ich glaube, wir werden uns super verstehen!" "Das freut mich, soll ich es Mark erzählen, oder willst du es ihm erzählen?" "WAS ERZÄHLEN?" Mark war gerade in den Raum gekommen und hatte den letzten Satz von Shane gehört. "Warte ich geb ihn dir mal kurz okay, Angie?", sagte Shane und gab das Handy an Mark weiter. Mark ging mit dem Telefon in der Hand nach draußen und setzte sich auf eine Couch im Raum nebenan, dort war er ungestört. "Ja? Wer ist da?" "Hi Mark, ich bins, ich wollte mich bei dir entschuldigen!" "Wofür denn Angielein?" "Für das, dass ich dir deine Freundin festgehalten habe und dass du nicht durchgekommen bist!" "Du warst das? Ich dachte, ihr telefoniert nur kurz!" "Ja das was du kurz nennst, nennen wir 2 Stunden!" "So lange? Das heißt, ihr versteht euch gut?" "Ja sehr sogar, sie ist total lieb und man kann mit ihr über alles quatschen und ich kann dir versichern, dass sie dich nicht verarscht!" "Warum bist du dir da so sicher? Ich meine, ich weiß, dass ich ihr vertrauen kann, aber warum glaubst du, dass sie mich nicht verarscht, wie so viele?" "Ich hab sie gehört, wie sie von dir geredet hat. So eine Verliebtheit in der Stimme kann man nicht spielen! Sie hat fast geweint, als wir drüber geredet haben, dass sie erst an Weihachten kommt." "Oh meine Maus, ich vermisse sie schon so! Aber hat sie auch was vom Umzug gesagt, ich meine, das ist doch auch ein großer Schritt für sie." "Ja hat sie. Sie hat mir erzählt, dass sie sich total drauf freut, endlich bei dir zu sein, aber sie hat natürlich auch Angst. Sie muss ihre ganzen Freunde und auch Familie zurücklassen!" "Glaubst du es ist doch nicht so gut, dass sie jetzt schon zu mir kommt?" "Nein, so habe ich das nicht gemeint. Es ist doch klar, dass sie davor ein wenig Angst hat, aber stell dir mal vor, du verliebst dich und du musst deine Heimat in Irland aufgeben und in ein fremdes Land ziehen, deine Freunde und Familie bleiben hier und musst sie zurücklassen. Würde dir das nicht schwer fallen?" "Und ob mir das schwer fallen würde, jetzt merk ich erst, was sie alles für mich aufgibt. Dafür lieb ich sie noch mehr!" "Ja das kannst du auch, ich hab mit ihr geredet und sie hat mir gesagt, dass sie für dich alles tun würde und sie liebt Irland genauso wie ich und du. Sie hat mich gefragt, wie ich das geschafft habe, meine Freunde und Familie zurückzulassen, dann habe ich ihr die ganze Geschichte erzählt und ich hab ihr glaube ich, ein bisschen die Angst genommen. Und ich habe ihr auch versprochen, dass ich immer für sie da bin, wenn was ist, ich war ja in der selben Situation, oder in einer ähnlichen." Angie lächelte bei dem Gedanken, wie alles anfing. "Das ist so lieb von dir Angie, danke! Aber ich glaube, dein Shane will dich wieder haben, er steht schon neben mir und schaut mich böse an." Shane war tatsächlich reingekommen und sah Mark von der Seite an, als würde er sagen wollen, "Mark, gib mir meine Angie wieder!" "Okay, mach das, Amy wartet bestimmt auch schon!" "Okay, ciao Angie und vielen Dank!" "Kein Problem, bye Mark!" Mark gab das Handy an Shane weiter, "Hier hast du sie wieder!" Mark ging grinsend hinaus und schnappte sich sofort sein Handy. "Was hattet ihr jetzt so lange zu bereden?" "Ach, es ging um Amy, ich habe heute mit ihr telefoniert und mit ihr über ihren Umzug geredet, sie hat halt ein bisschen Angst!" "Ja, aber das ist doch normal!" "Ja das habe ich zu Mark auch gesagt, aber genug jetzt. Erzähl mir, wie es dir geht, und was ihr so macht?" "Ach wir haben den ganzen Tag Promo Auftritte und Interviews, immer das selbe, und alle wollen wissen, wie es dir geht!" "MIR? Wieso mir?" "Ja weil die Reporter mitbekommen haben, dass du krank bist. Sie haben mitgekriegt, wie ich dich in das Hotel reingetragen habe!" "Oh, denen entgeht auch gar nichts." "Stimmt, aber ich habe ihnen gesagt, dass es dir wieder besser geht, stimmt doch oder?" "Ja stimmt. Ich habe mich ordentlich ausgeschlafen und morgen gehe ich mit Denise nach Dublin, ach was ich dich noch fragen wollte!" Angie klang auf einmal ziemlich kleinlaut. "Was denn mein Schatz, ist es so was schlimmes?" "Ja, äh Nein, ich weiß nicht!" "Sag doch einfach!" "Ich wollte mit Denise ja nach Dublin, aber ihr Auto ist in der Werkstadt...!" "Du willst mein Auto?" "Ja, eigentlich schon, wir fahren auch ganz vorsichtig!" "Du willst meinen BMW ausleihen, mein Baby?" "Ja schon, bitte bitte mein Schatz!" "Ja okay, aber ein Kratzer und du kriegst kein Kuss mehr!" "Das ist gemein!" "Ich weiß!", Shane grinste. "Ich pass ganz fest drauf auf, versprochen!" "Dann ist ja gut, du ich muss jetzt wieder unser Flieger geht gleich!" "Wo geht es denn schon wieder hin?" "Ach keine Ahnung. Ich kann mir nicht alles merken!" "Okay, wann kommst du denn eigentlich wieder?" "Ich glaube, in zwei Tagen!" "Sooo lange, das halt ich nicht aus!" "Musst du leider ich kanns auch kaum erwarten, aber ich muss jetzt wirklich!" "Okay, tschüss mein Schatz!" "Bye!" Shane hatte aufgelegt. Er hatte es wirklich eilig und er musste auch wirklich zum Flugzeug, aber er wusste genau wo es hinging. "Endlich geht es nach Hause, man bin ich froh!" Shane kam gerade wieder zu den anderen, die alle am zusammen packen waren. Die Promo-Tour war früher als geplant beendet und sie hatten spontan 2 Tage frei bekommen. Shane wollte natürlich sofort nach Hause zu Angie. Er war schon lange von ihr getrennt, viel zu lange, wie er fand. Angie legte sich mittlerweile auf ihr Bett und wollte sich ein bisschen ausruhen, bis sie plötzlich hörte, wie jemand die Treppe heraufgepoltert kam. Ihre Tür wurde aufgerissen und Denise stand schnaufend in der Tür. Sie war ganz blass und völlig durcheinander. "Denise, was ist denn los? Setz dich erst mal, du bist ja völlig durcheinander." "Angie, Angie, es ist was schreckliches passiert." "Was denn? Was ist passiert?" "D...D..D Dein Pferd..." "Was ist mit Carlton?" "Er ist... Er ist tot!" "WAS??????? WARUM???" Angie war wie gelähmt vor Schock. "Irgendjemand ist in unser Gestüt eingebrochen und hat ihm ein Gift gespritzt. Dad hat ihn vorhin entdeckt! Ich kann es nicht glauben. "Mein Pferd...Wer tut so etwas?" Angie war mit ihren Nerven am Ende. Jetzt schossen ihr Tränen in die Augen und liefen unaufhaltsam ihre Wangen hinunter. Sie ließ sich in ihre Kissen fallen und schluchzte hemmungslos. "Angie, komm her!" Denise hob Angie vorsichtig aus den Kissen und nahm sie in den Arm. Angie ließ alles mit sich geschehen, sie war völlig am ende. Sie liebte dieses Pferd so sehr, es war ein Geschenk von Shane. "sch..sch, beruhig dich! Ich glaube, es ist besser, wenn ich Shane anrufe, er soll sofort herkommen!" "Nein, Nein bitte nicht, er hat so viel Arbeit, er kommt ja bald!" "Angie, bist du dir sicher? Du bist völlig fertig!" "Ja ich bin mir sicher, bitte ruf ihn nicht an!" Auch Denise wusste nicht, dass Shane schon längst auf dem Weg war. "Lass mich aber jetzt bitte alleine!" "Ich glaube, das wär jetzt nicht so...!" "Nein, bitte lass mich allein!" "Okay!" Denise ging kleinlaut hinaus und ließ Angie alleine. Sie warf sich wieder auf ihr Bett und fing wieder an zu weinen. Sie konnte es nicht glauben, warum ihr Pferd? Warum Carlton Beauty? Er war ihr ein und alles.
Nach einer Stunde hatte sie sich immer noch nicht beruhigt, sie konnte sich nicht an den Gedanken gewöhnen, dass ihr geliebtes Pferd tot war. Immer wenn sie sich wieder ein bisschen beruhigt hatte, fing es von neuem an. Denise hatte es aufgegeben, Angie zu trösten. Sie wollte alleine sein und das musste sie respektieren, obwohl es ihr so weh tat, Angie so zu sehen. Auch Shane hatte sie nicht angerufen. Sie hatte es ihr versprochen.
Shane war inzwischen am Flughafen in Sligo angekommen. Er mietete sich ein Wagen und fuhr sofort nach Hause. Er stieg aus und sperrte die Tür auf. Er erhoffte sich einen großen Empfang, doch keiner war zu sehen. Er ging ins Wohnzimmer und sah Denise und seine Eltern auf dem Sofa sitzen. Alle sahen ziemlich ernst aus und Denise kullerten ein paar Tränen hinunter. "hey, was ist denn mit euch los, freut ihr euch gar nicht, dass ich da bin?" "Doch natürlich Shane, aber es ist was schreckliches passiert!" Shanes Mum stand auf und umarmte ihren Sohn. "Was ist denn passiert und wo ist Angie?" "Angie ist oben, sie ist völlig am Ende." "Wieso denn?, was ist denn passiert?" "Carlton Beauty ist tot!" "WAS? Wie konnte das passieren?" "Jemand hat ihn vergiftet mit einer Spritze, aber es gibt noch keine Spur!" "OH mein Gott, warum hat mich keiner angerufen, wann ist es passiert?" "Ich habe es vor 2 Stunden entdeckt. Wir wollten dich anrufen, wegen Angie, aber sie wollte nicht, dass du wegen ihr kommst. Warum bist du eigentlich schon da?" "Die Promo-tour war schon früher zu Ende. Aber ich muss jetzt zu Angie." Shane stand auf und ging sofort nach oben und klopfte an Angies Zimmer. Für Angie war alles zu viel. Sie hatte keine Ahnung, dass Shane schon da war. Sie wollte einfach ihre Ruhe haben. Sie schrie: "JETZT LASST MICH DOCH ALLE IN RUHE, VERDAMMT NOCH MAL!" Sie hatte sich so aufgeregt und war so verzweifelt, dass sie vom Bett fiel und weinend auf dem Boden zusammenbrach. Shane öffnete die Tür und sah Angie auf dem Boden liegen. "Angie, mein Schatz, komm her!" Angie sah auf. "SHANE!" Angie sah ihn an und konnte es erst nicht glauben. Dann ließ sie sich in Shanes Arme fallen und schluchzte hemmungslos an seiner Schulter. "Wer konnte ihm nur so was antun?" "Ich weiß nicht mein Schatz, wenn ich den erwische, dem dreh ich den Hals um!" "Shane, was soll ich denn jetzt machen?" "Ich bin bei dir, das versprech ich dir!" "Danke mein Schatz, ich liebe dich!" Angie küsste Shane unter Tränen. "Komm, leg dich hin, du musst dich ausruhen!" Shane hob Angie auf das Bett, und deckte sie zu. "Versuch zu schlafen okay?" "Okay!" Shane ging nach draußen. Er wollte heute wo anders schlafen, dass Angie sich von dem Schock erholen konnte. Er ging nach unten ins Wohnzimmer und setzte sich zu den anderen. Peter erzählte Shane alles von Anfang an, wie es passiert ist. Nach 2 Stunden, um 23 Uhr, wollte Shane noch mal nach oben gehen und nach Angie sehen. Er öffnete leise die Tür. Er hatte gerechnet, dass Angie tief und fest schlafen würde, doch er hatte sich geirrt. Sie stand am Fenster mit einer Decke um den Körper gewickelt, und sie weinte bittere Tränen. Sie schluchzte leise. Sie hatte Shane nicht bemerkt, doch jetzt ging er langsam auf sie zu und Angie drehte sich um und sah ihn. "Angie, warum schläfst du nicht?" "Ich kann nicht, ich kann es nicht vergessen!" "Komm her!" Shane nahm sie in den Arm und tröstete sie, so gut es ging. "Komm leg dich wieder hin." Shane führte sie zum Bett und deckte sie wieder zu. Er wollte wieder nach draußen gehen, doch Angie hielt ihn am Arm fest. "Shane, bleib bei mir, bitte!" "Na Klar!" Shane legte sich zu ihr und nahm sie in den Arm. Sie kuschelte sich an ihn und Tränen liefen ihr immer noch die Wangen hinunter. "besser?" "Ja, viel besser!" "und jetzt versuch zu schlafen." Angie schloss die Augen und Shane strich ihr über die Haare. "True Lovers never make it slowly When they’ve found the one and only, Nothing can replace this feeling, Knowing someone loves you….” Shane fing an zu singen, um Angie ein bisschen zu beruhigen. Sie schluchzte immer noch, doch langsam wurde sie ruhiger. Sie war eingeschlafen. Auch Shane versuchte zu schlafen, er konnte das alles noch nicht begreifen. Wer konnte nur so etwas tun? Und warum? Ein Pferd einfach so umbringen. Lange dachte er nach und schlief dann doch auch ein.
Shane wachte am nächsten Morgen und drehte sich zu Angie um. Sie schlief noch tief und fest, aber man sah ihr an, dass sie im Schlaf geweint hatte. Shane stand leise auf und ging nach unten. Er wollte Angie etwas zum Essen machen. Er ging in die Küche und sah durch das Fenster seinen Vater, der mit einem Polizisten sprach. Er wusste, dass es um Angies Pferd ging. Deshalb ging Shane nach draußen, um zu hören, was die Polizei zu all dem sagte. "Morgen Dad, hat die Polizei schon was rausgefunden?" " Nein leider nicht, aber es war ganz sicher kein Unfall. Das Pferd wurde gezielt vergiftet, aber der Täter hat keine Spuren hinterlassen. Wie können Ihnen also leider noch nicht sagen, wer für die Tat verantwortlich ist.", sagte der Officer. "So ein Mist. Sind sie mit ihren Ermittlungen hier fertig?" "Shane, sei nicht so unfreundlich!", sagte Shanes Dad. "Bin ich nicht Dad, aber ich will nicht, dass Angie das alles mitkriegt, sie leidet genug darunter." "Ist schon gut, wir sind hier fertig, wir wollten gerade fahren. Vielen Dank für die Auskünfte Mr. Filan!" Der Officer machte sich auf den Weg zu seinem Auto und fuhr vom Hof. "Und wie geht es Angie? Hat sie es einigermaßen verkraftet?" Shane und Peter gingen wieder ins Haus und Shane machte sich daran, ein Frühstück zu machen. "Nicht wirklich! Ich wollte doch gestern nach ihr schauen. Sie stand am Fenster und hat geweint. Ich habe sie wieder ins Bett gebracht und sie ist dann in meinen Armen eingeschlafen, aber sie hat sehr unruhig geschlafen, sie hat immer wieder im Schlaf geweint. Es tut mir so weh, sie so zu sehen, dad. Und ich weiß nicht, was ich machen soll! Ich weiß nicht, wie ich ihr helfen kann." "Shane, du hilfst ihr schon genug, in dem du einfach nur da bist und sie tröstest." "aber ich weiß nicht, ob das so viel hilft, ich meine, wenn ich mir vorstelle, dass mein Carlton Flight auf so grausame Weise umgebracht, ich wüsste nicht, was mich aufheitern könnte." "Ich glaube, dass Angie in dieser Situation deine größte Stütze wäre." "Wieso bist du dir da so sicher?" "Shane, ich kenn dich schon dein ganzes Leben lang und ich hab dich noch nie so glücklich gesehen. Angie ist die richtige für dich und das sehen und spüren hier alle. Du liebst sie über alles und sie dich auch, ihr würdet für den anderen alles tun und vertraut euch 100%ig, obwohl ihr euch verhältnismäßig kurz kennt." "Stimmt, Angie ist mein Leben und ich werde alles versuchen, um ihr zu helfen. Danke Dad!" "Für was denn?" "Für deine Hilfe!" Shane ging mit dem Tablett nach oben und öffnete leise die Tür. Er wollte Angie gerade wecken, doch er merkte, dass sie gar nicht da war. Als er nach unten gegangen war, war sie noch im Bett gelegen. Er lief sofort wieder nach unten. Er machte sich wie immer Sorgen. "Dad, hast du Angie gesehen, sie ist nicht mehr in ihrem Zimmer?" "Nein habe ich nicht, wo kann sie denn sein?" "Ich weiß nicht! Sie verkriecht sich immer, wenn es ihr schlecht geht." "Glaubst du, sie ist im Stall?" "Das könnte sein, ich geh gleich nachschauen. Shane zog sich Schuhe an und rannte sofort rüber zum Stall. Er öffnete die Tür und ging leise hinein. Er hörte leises Schluchzen. Er ging langsam an den Boxen vorbei und sah Angie dann durch einen kleinen Spalt bei Carlton Flight sitzen. "Wie konnte man meinem Pferd nur so was antun? Kannst du mir das verraten Kleiner? Wie kann man so schönen Geschöpfen nur so weh tun?" Angie stand neben Carlton Flight und streichelte seine Mähne und schluchzte vor sich hin. Tränen liefen ihr unaufhaltsam die Wangen hinunter. Shane konnte das nicht länger mit ansehen. Auch ihm traten Tränen in die Augen, doch er drängte sie zurück. Jetzt ging er noch ein paar Schritte näher, sodass Angie ihn sehen konnte. "Shane, was machst du denn hier?" "Ich habe dich gesucht! und was machst du hier?" "Ich wollte ein bisschen nachdenken. Das kann ich hier ganz gut!" "Ich weiß, hier bin ich auch immer gewesen, wenn ich traurig war. Angie, hör mir zu!" Shane nahm Angies Hand und sah ihr tief in die Augen. "Ich weiß, wie schwer es für dich ist, das alles zu begreifen, mir geht es nicht anders, ich kann es einfach nicht glauben. Aber ich bin immer für dich da, du weißt, dass du mit mir über alles reden kannst. Ich hab immer ein offenes Ohr für dich, und du brauchst deine Gefühle nicht vor mir verstecken. Ich weiß, dass du in meiner Gegenwart versuchst stark zu sein und deine Gefühle vor mir zu verstecken, aber das brauchst du nicht. Ich liebe dich, mit all deinen Stärken UND Schwächen." "Shane, das ist das liebste, was du mir je gesagt hast. Ich weiß auch nicht, warum ich mich immer vor dir verstecke, aber das ist bei mir ist das voll automatisch, wenn was passiert, dann mach ich zu. Das ist bei mir wie ein Schutz, ich hab einfach Angst, verletzt zu werden, verstehst du? Ich hab im Leben schon viel durchgemacht. Und ich hab einfach riesen Angst, noch mal im Stich gelassen zu werden." Tränen fielen auf den Boden. "Angie, mein Schatz, ich schwör dir, ich werde die nie NIE alleine lassen, da kann kommen, was wolle. Und ich bin immer für dich da!" "Danke mein Schatz, aber in solchen Momenten muss ich einfach alleine sein. Das hat nichts mit dir zu tun, ich habe einfach nur Angst, verstehst du?" "Ja ich verstehe dich, ich weiß wie es dir geht, und ich will dir helfen!" "Shane du hilfst mir schon genug, wenn du einfach da bist und mich in den Arm nimmst und das bist du, meistens jedenfalls!" "Angie, wenn ich zu oft weg bin, dann musst du das sagen. Ich würde für dich alles tun, soll ich aussteigen?" "Wo aussteigen?" "Ja bei Westlife!" "Du willst bei Westlife aussteigen? Für mich?" "Angie, für dich tu ich alles. Wenn du das willst, dann mach ich das." "Shane ich will das aber nicht. Ich weiß, wie viel dir deine Musik und dir deine Jungs bedeuten und sie bedeuten mir auch alles. Wenn ich damals gehört hätte, dass du die Band verlässt, wegen deiner Freundin, ich wäre zusammengebrochen und ich will den Fans nicht so was antun und wenn du nicht mehr bei Westlife bist, dann hast du das wichtigste im Leben verloren, deine Musik und daran will ich nicht schuld sein." "Angie, DU bist das wichtigste in meinem Leben und für dich würde ich alles aufgeben, es wäre zwar schwer für mich, aber ich würde nichts bereuen!" "Aber ich! Ich könnte es nie ertragen, wenn du unglücklich wärst und ohne deine Musik wärst du unglücklich, das weiß ich! Shane, mach dein Ding mit den Jungs, ich steh voll hinter dir und ich werde dich einfach immer begleiten, wenn ich Sehnsucht nach dir habe okay?" "Okay, vielen Dank!" "Für was denn?" "Dass ich meine Musik nicht aufgeben muss!" "Shane, das hätte ich nie von dir verlangt. NIE." "Ich weiß, und dafür bin ich dir ewig dankbar. Ich liebe dich!" "Ich dich auch!" Sie küssten sich und gingen dann zusammen wieder ins Haus. Sie setzten sich im Wohnzimmer auf die Couch und kuschelten sich eng aneinander und sahen sich einen Film an. Shane wollte Angie ein bisschen ablenken und Angie wollte so viel Zeit, wie möglich mit ihrem Shane verbringen. Doch am Nachmittag klingelte Angies Handy. "Hallo?" "Hi Angie, hier ist Kian. Ich wollte dich fragen, ob du morgen schon was vor hast?” "Nein eigentlich nicht, aber sag mir bitte erst, was du vor hast!" "Nix hat doch morgen Geburtstag und wir wollten ihn überraschen, mit einer Party bei Bryan zu Hause, hättest du Lust? Mark kommt auch und Gina weiß auch schon bescheid, es fehlt nur noch ihr zwei, kommt ihr?" "ich weiß nicht, ich muss Shane fragen, wart kurz!" "Shane hast du Lust morgen mit den anderen Nicky’s B-day zu feiern, Überraschungsparty?" "Ja wenn du willst, glaubst du, das wäre gut?" "Ja ein bisschen Ablenkung tut mir sicher gut. Und ich will bei Nicky’s Geburtstag schon dabei sein." "Okay, dann gerne!" "Kian? Wir sind dabei, wann sollen wir denn da sein?" "Um 17 Uhr am besten okay?" "Geht klar, dann bis morgen!" "okay, aber was ich noch wissen wollte, wieso brauchst du Ablenkung?" "Das erzähl ich euch allen morgen okay?" "Ist okay, dann bis morgen, bye!" "Bye, bis morgen!" "Bist du wirklich sicher, dass du morgen zu einem Geburtstag gehen willst, wo alle so gut drauf sind?", fragte Shane besorgt. "Ja ich bin mir sicher, das ist nämlich der erste Geburtstag von euch, den ich mit euch zusammen feiern kann. Deinen habe ich ja leider ganz knapp verpasst und der nächste ist nun mal erst Nicky und wie schon gesagt, ich kann eine Ablenkung gut gebrauchen. Mach dir keine Sorgen mein Schatz, wenn mir es zu viel wird, dann sag ich bescheid." "Dann ist es ja gut!" "Ach, was ich noch fragen wollte, glaubst du, es ist gut, wenn ich den anderen das alles morgen erzähle? Ich mache ihnen doch dann sicher die Feier kaputt." "Das müssen wir dann morgen sehen, wie die anderen drauf sind. Aber was ganz anderes, hast du was, für Nicky zum Geburtsag?" "Oh nein, hab ich nicht, hast du was?" "Nein ich auch nicht, was machen wir denn?" "Keine Ahnung, sollen wir ihm was vorsingen oder noch was kaufen?" "Weißt du was? Wir schenken ihm einfach später was, er wird schon nicht böse sein, dass wir morgen nichts für ihn haben, außerdem regt er sich eh immer so auf, wenn er was von uns zum Geburtstag bekommt!" "Wieso?", fragte Angie. "Weil er von uns nichts geschenkt bekommen haben will, es reicht ihm, wenn wir alle da sind, aber es hält sich sowieso keiner dran, dass wir uns nichts schenken!" "Okay, und was machen wir jetzt noch? Es ist erst 17 Uhr." "Also ich hab keine große Lust, wohin zu gehen und für dich wäre es auch besser, wenn du dich noch ein bisschen ausruhst." "Shane, ich bin nicht krank!" "Ich weiß, aber...!" Shane wollte sich rechtfertigen, doch Angie grinste ihn an. "Shane, ich will ja auch nicht weggehen, ich wollte dich nur informieren, dass ich nicht krank bin okay?" "Okay, Entschuldigung!" "Macht nichts, ist schon okay, mein Hasi!" Sie küssten sich und Angie kuschelte sich wieder an Shane und atmete seinen Geruch ein. "Shane?" "Ja?" "Ich wünschte, dieser Moment würde nie vergehen. Einfach nur so liegen und bei dir sein!" "Mein Schatz, ich versprech dir, dass du das noch ganz oft machen kannst! Ich werde immer bei dir bleiben und ich habe absolut nichts dagegen, dich bei mir zu haben." "Wie weit ist das Haus eigentlich? Ich will endlich einziehen, es ist so toll." "Der Bauleiter hat gesagt, dass es in zwei Wochen fertig sein würde, das war vor einer Woche. Also eine Woche wirst du es wohl noch aushalten, und dann müssen wir einziehen, das wird ein Stress. Wir müssen noch die ganze Einrichtung kaufen." "UIIII Einkaufen!" Angie schien ganz begeistert. "Ach heißt das, du willst mein Vermögen ausgeben?" "Ja so in der Art!" Angie grinste ihn schelmisch an. "Na dann mach mal. So lang noch ein bisschen was für mich übrig bleibt!" "Ja ich denke schon!" "Wollen wir uns noch einen Film anschauen?", fragte Shane dann. "Ja gerne, aber was für einen?" "Auf was hast du denn Lust?" "Hmmmmm, am liebsten würde ich jetzt meinen Lieblingsfilm anschauen, aber ich glaube, das ist nicht so ganz dein Geschmack!" "Ach und wenn nicht, ist auch egal, mit dir schaue ich alles an, aber wenn wir deinen Lieblingsfilm anschauen, dann schauen wir meinen dann auch an okay?" "Okay, und welchen schauen wir zuerst?", fragte Angie. "Ja ich weiß ja nicht mal, ob wir deinen Lieblingsfilm überhaupt haben. Schauen wir erst meinen an und dann suchen wir deinen okay?" "Okay, dann tu ihn mal rein!" "Okay, aber wehe du lachst!", sagte Shane und schob eine Kassette rein. Shane setzte sich wieder zu Angie und sie kuschelte sich an ihn. Was würde jetzt kommen?" Der Anfang kam ihr ziemlich bekannt vor und dann fing sie plötzlich an zu lachen. "Was ist denn so lustig? Du hast mir versprochen, dass du nicht lachst!" Shane zog eine Schnute und musste warten, bis Angie sich wieder beruhigt hat. "Shane, das ist Titanic!" "Ja ich weiß, ist das so schlimm?" "Nein, aber DAS ist mein Lieblingsfilm...!" "Wirklich? Ist ja witzig!" Angie schaute zu Shane auf und er beugte sich nach unten, um sie zu küssen. Dann schauten sie zusammen den Film an und wie immer am Schluss musste Angie weinen. "Hey, nicht weinen, ich habe mich extra zusammengerissen!", scherzte Shane. "Man, ich muss da immer heulen, ich kann nicht anders." Nach dem Film beschlossen sie, ins Bett zu gehen. Es war zwar noch nicht spät, aber sie waren beide total geschafft und morgen, da waren sie sich sicher, würde eine lange Nacht werden. Sie schliefen eng aneinander gekuschelt ein und Angie schlief endlich mal wieder durch.
Am nächsten Morgen standen die beiden auf und gingen gleich nach unten, um zu Frühstücken. Peter kam kurz darauf in die Küche und hielt die Post in der Hand. "Angie, für dich ist auch ein Brief dabei." Peter legte ihr den Brief hin. Er hatte keinen Absender. "Dankeschön!" Sie öffnete ihn sofort und ein mit Computer geschriebener Brief kam zum Vorschein:
Das war nur der Anfang, wenn du nicht endlich die Finger von Shane lässt. Wer weiß, wem es als nächstes so geht, wie deinem armen Pferd, aber daran bist nur du selber schuld. Würdest du Shane in Ruhe lassen, wäre das alles nicht passiert. Ich rate dir, pass gut auf dich und die anderen auf, es könnte ja sein, dass ihnen aus versehen was schreckliches passiert. Du kleine Schlampe, glaubst du, nur weil du mit Shane zusammen bist, was besseres bist? Da hast du dich aber getäuscht. Keines Miststück, du wirst noch von mir hören, das versprech ich dir!

Angie war wie versteinert. Was sollte das? Von wem kam der Brief? Warum musste ihr das nur passieren. Angie brach in Tränen aus und lief nach oben auf ihr Zimmer. Shane erschrak fürchterlich. Er hatte den Brief noch nicht gelesen und wusste nicht, worum es ging. Er nahm den Brief in die Hand und las ihn durch. Er konnte nicht glauben, was er da las, aber er wusste, dass er sofort zu Angie musste. Er lief nach oben und öffnete leise die Tür. Angie lag auf dem Bett und weinte bitterlich. "Angie, beruhig dich doch. Es wird sich alles aufklären, das versprech ich dir!" Shane nahm Angie in den Arm. "Was soll sich denn da bitte aufklären, derjenige hat doch recht. Ich bin an allem schuld!" "Angie, red dir so was doch nicht ein. Du bist an gar nichts schuld, das ist irgendein durchgeknallter Irrer, der uns Angst machen will. Du bist die letzte die Schuld hat." "Shane, es ist zu gefährlich, wenn ich bei euch bin. Solange ich bei euch bin, seit ihr nicht sicher, und ich will nicht, dass euch was passiert." "Angie, jetzt rede nicht so einen Unsinn, ich lasse dich nicht gehen, NIE. Ohne dich bin ich verloren und um uns mach dir mal keine Sorgen, wir können schon auf uns aufpassen." "Aber ich will so ein Risiko nicht eingehen, ich glaube, es ist besser, wenn ich aus eurem Leben verschwinde..." Der Gedanke, den sie gerade ausgesprochen hatte, brach ihr fast das Herz. Ohne Shane war sie verloren, aber wenn sie ihn schützen wollte, musste sie weg von ihm, sonst war er nie sicher. Und wenn Shane was passieren würde, das würde sie sich nie verzeihen. "Angie, du bleibst bei mir. Wenn du mich verlässt, dann ist mein Leben sinnlos. Wenn du von hier weg willst okay, aber nicht ohne mich. Ich weiche dir nicht von der Seite. Du bist nämlich auch in Gefahr und in so einer Situation lass ich dich NIEMALS alleine, hast du mich verstanden?" Shane war wirklich verzweifelt. Ihm war klar geworden, dass sie wirklich in Gefahr waren. Das Flugzeug, die Bremsen vom Auto, der Drohanruf, der Mord an Angies Pferd, der Brief. Das wurde langsam zu viel. "Angie, wir fahren jetzt zu den anderen und reden mit ihnen, sie müssen das erfahren, auch wenn es Nickys B-day ist, das geht einfach vor. Okay?" "okay, aber Shane, bitte, bitte pass auf dich auf okay?" "Ja aber du auch auf dich, wenn dir was passiert, ist mein Leben sinnlos, das weißt du!" Sie standen auf und fuhren dann auch gleich nach Dublin zu Bryan. Sie klingelten und Kerry öffnete ihnen die Tür. "Hi, ihr seid aber ein bisschen früh dran, aber schön, euch mal wieder zu sehen." "Sie umarmten sie und gingen dann zusammen ins Haus. Es waren schon alle da. "Komisch, du hast doch gesagt, wir sind früh dran, warum sind dann doch alle da?", sagte Shane. "Ist doch egal, wir haben beschlossen, dass wir doch keine Überraschungsparty machen, sondern einfach später weggehen, ich glaube, das ist dir auch lieber, stimmts Nix?" "Stimmt genau, ihr wisst, dass ich Überraschungspartys hasse!" "Happy Birthday Nicky, sorry, ich habe kein Geschenk für dich, aber uns ist was dazwischen gekommen." "Macht nichts Angie, ich bin froh, dass ihr überhaupt da seid. Angie umarmte ihn und auch Shane umarmte seinen Bandkollegen. "Kian hat uns schon erzählt, dass irgendwas nicht in Ordnung ist. Was ist denn los?", fragte Nicky. "Das ist eine lange Geschichte, Shane kannst du sie bitte erzählen, ich kann das nicht." "Okay, mein Schatz, wenn es dir zu viel wird, dann sag es aber bitte okay?" "Ja, mach ich!" "Also, ihr wisst doch, dass ich Angie zum Geburtstag ein Pferd geschenkt habe?" "Ja wissen wir, was ist damit?" "Es ist umgebracht worden!" "WAS? Das kann doch nicht wahr sein, wer war es?", Kian war vor Zorn aufgesprungen. "Keine Ahnung, das wissen wir nicht, und wir wussten bis heute auch nicht warum!" "Und seit heute wisst ihr es? Woher?" "Angie hat heute einen Brief bekommen, wartet, ich lese ihn vor." Shane las den Brief von heute morgen vor und den anderen verschlug es regelrecht die Sprache. "Wer tut so was nur?" Mark war der erste, der seine Sprache wieder fand. "Keine Ahnung, irgendein verrückter Fan, der es nicht ertragen kann, dass Shane verlobt ist, und bald heiratet?" "Keine Ahnung, auf jeden Fall wollten wir mit euch reden und euch reden, ihr habt den Brief gehört, auch von euch ist die Rede und wir machen uns natürlich große Sorgen um euch alle." "Wir passen schon auf uns auf, versprochen!" "Ja schon, aber ich bitte euch, passt wirklich auf und nehmt das ernst, ich weiß nicht, was ich davon halten soll.", sagte Shane besorgt. Angie saß neben ihm und hörte zu, doch ihr wurde es zu viel. Den Stress der letzten Tage sah man ihr deutlich an, und sie brach zusammen. Sie sank auf dem Sofa nieder und war Ohnmächtig. So ging ihr das schon früher immer. Wenn sie etwas fürchterlich fertig machte, fiel sie oft ich Ohnmacht. Shane fiel es auf und versuchte sie, mit einer Ohrfeige wieder aufzuwecken, doch sie reagierte nicht. "Shane, lass mal, ich bringe sie nach oben, sie muss sich unbedingt ausruhen. Das ist alles zu viel für sie." Bryan nahm Angie auf den Arm und trug sie nach oben. Kerry folgte ihm, sie wollte bei Angie bleiben, bis sie wieder aufwachte. Nach 5 Minuten kam Bryan wieder hinunter. "Und wie geht es ihr?", fragte Shane sofort. "besser! Sie schläft jetzt. Sie ist aufgewacht und Kerry hat sie getröstet und hat ihr dann ein Beruhigungsmittel gegeben." Das ist gut, das tut ihr bestimmt gut.", sagte Nicky. "Sie hat die letzten Tage kaum geschlafen, sie hat immer nur geweint. Und ich konnte nichts tun!" Shane machte sich Vorwürfe, das sah man ihm an. "Shane, du kannst da nichts tun. Ich wüsste auch nicht, wie ich mich verhalten sollte, aber das wichtigste ist, dass du für sie da bist, und das bist du!" "Wisst ihr, was sie mir vorhin vorgeschlagen hat?" "Nein, was denn?" "Sie hat gesagt, es wäre besser, sie würde uns verlassen, weil sie für uns eine zu große Gefahr wäre. Versteht ihr? Sie liebt uns so sehr und sie macht sich solche Sorgen, dass sie uns sogar verlassen würde, damit uns nichts passiert!" "Wirklich? Du hast ihr das hoffentlich ausgeredet?", fragte Bryan. "Ja natürlich habe ich das. Ich würde sie niemals gehen lassen, denn nicht nur wir sind in Gefahr, sondern Angie selbst auch. Ich glaube sogar, dass sie noch viel mehr in Gefahr ist, als wir. Derjenige, der das getan hat, will Angie loswerden, nicht uns. Er will Angie damit doch nur Angst machen, damit sie genau das tut, was sie vorhatte." "Sie wollte uns und DICH verlassen, weil sie Angst um uns hat?", fragte Mark. "Ja genau das wollte sie!" "Das ist ja heftig. Aber ich würde gerne mal wissen, wer so was tut und warum!" "Ich hab keine Ahnung Nix, wenn ich eine hätte, hätte ich schon längst was unternommen!", sagte Shane. "Aber bitte lass uns von was anderem reden, wie wäre es, wenn wir jetzt noch ein bisschen auf die Piste gehen und einfach mal alles vergessen, das könnte ich gut gebrauchen!", sagte Shane. "Ja das ist eine gute Idee, aber was ist mit Angie?" "Geht ruhig, ich bin da. Ich werde mich um sie kümmern." "Danke Kerry, aber ich glaube, ich sollte doch lieber dableiben, ich kann sie doch nicht einfach alleine lassen!" "Shane ich bin hier und ich werde auf sie aufpassen, du musst dich auch ein bisschen entspannen, du bist sonst am Ende deiner Kräfte und kannst Angie nicht mehr helfen!" "Vielleicht hast du recht!" "Ja das hab ich, und jetzt verschwinde endlich!" "Okay, dann bis später!" Die Jungs verabschiedeten sich und fuhren auch gleich zu ihrer Stammkneipe. Sie stiegen aus und gingen auch gleich hinein. Kian, Nicky, Mark und Bryan hatten sich fest vorgenommen, Shane abzulenken, damit er endlich mal an etwas anderes denken konnte. Er machte sich immer Sorgen und hatte es im Moment wirklich nicht einfach. Außerdem wollten sie mit Nicky seinen Geburtstag ausgiebig feiern, schließlich wurde man ja nur einmal 25. Sie setzten sich zusammen an einen großen Tisch und Mark bestellte die Getränke. "Auf Nicky, Happy Birthday Kleiner!", sagte Bryan und grinste ihn an. "Sehr witzig, du Riese, trotzdem Danke." Sie stoßen an und tranken ihr Bier fast auf einmal aus. Vor allem Shane kippte alles in sich rein, was er nur in die Finger bekommen konnte. Die anderen wollten ihn zwar ein bisschen ablenken, aber so war das eigentlich nicht gemeint. Doch am Anfang bemerkte das noch keiner, denn wenn die Westlifer zusammen feiern gingen, dann floss immer viel Alkohol. Nach drei Stunden hatten alle viel getrunknen und Shane war schon total betrunken, als ein paar Journalisten ins Pub kamen. "Scheiße, da sind Journalisten!", rief Nicky. "Was machen wir jetzt ? Wenn die Shane so sehen, dann gibt das morgen mega Schlagzeilen!" Und da hatten sie recht. Shane war mehr als nur betrunken, er hatte den ganzen Frust und die ganzen Sorgen die er hatte durch Alkohol ertränken wollen, was eigentlich auch ganz gut geklappt hatte, denn er konnte sich mit Mühe und Not noch an seinen Namen erinnern, geschweige denn, an das, was er durchgemacht hatte. Die Journalisten und Fotografen hatten sie noch nicht gesehen, denn sie saßen ziemlich versteckt, doch offensichtlich hatten sie einen Tipp von jemanden bekommen, dass sie hier feierten. "Bryan, schaff Shane hier raus, wenn die ihn so sehen oder auch noch ein Foto machen, dann gibt’s Ärger, du weißt!", sagte Nicky. "Ja mach ich, komm Shane auf geht’s, zum Auto, beweg dich." "W...w...as will u von mir?" "Du sollst deinen Hintern bewegen und frische Luft schnappen, damit du wieder weißt, wer du bist!" Doch auch das half nichts, Shane blieb einfach sitzen und starrte Bryan verwirrt an. Bryan hatte die Schnauze voll. Er schnappte sich Shane und trug ihn zum Auto. Die Journalisten hatten das nicht gesehen, entdeckten jetzt aber die anderen. Sie fingen an, Fotos zu schießen und Fragen zu stellen, doch sie waren das ja schon gewöhnt und standen einfach auf, bezahlten und gingen ohne Kommentar nach draußen. Die Journalisten wollten ihnen folgen, doch sie sahen ein, dass sie eh kein Interview bekommen würden. "wenigstens haben wir ein gute Bilder geschossen, aber es haben doch zwei gefehlt oder nicht?", sagte ein Fotograf. "Ja soviel ich mitbekommen habe, sind Bryan und Shane gleich abgehauen, als sie uns gesehen haben!", sagte der andere altklug. Er wollte etwas dazu beitragen, obwohl er gar nichts gesehen hatte. Die Westlifer waren inzwischen bei den Autos angekommen und überlegten, wie sie nach Hause kommen konnten. Sie hatten alle zu viel getrunken, um noch nach Hause fahren zu können. "Sperren wir die Autos einfach ab und rufen uns ein Taxi!", sagte Nicky. "Ja ich glaube, das ist das beste. und dann kann Shane das Taxi voll kotzen und nicht meins.", sagte Kian belustigt, während er Shane betrachtete, der auf dem Boden saß und am Auto angelehnt schlief. "Stimmt. Aber findet ihr es nicht ein bisschen komisch?", meinte Mark. "Was denn?" "Dass Shane so viel getrunken hat, das macht er sonst nie. Ich meine, nicht so viel, wie er heute getrunken hat und dann auch noch an deinem Geburtstag, eigentlich solltest du da jetzt sitzen, Nix!"; meinte Mark zu Nicky gewandt. "Ich kann mich ja dazu setzen, wenn du willst!"; grinste Nicky. "So war das nicht gemeint. Ich meinte nur, dass es seltsam ist, dass Shane so viel trinkt, er ist eigentlich der Vernünftigste von uns, meistens jedenfalls.", erwiederte Mark. "Lass uns das bitte zu Hause besprechen, ich hab keine Lust, noch länger in der Kälte rumzustehen!", sagte Bryan und rief mit seinem Handy zwei Taxis. Nach zehn Minuten kamen die auch und Mark und Bryan halfen dem völlig betrunkenen Shane auf die Beine. Sie fuhren alle bis zu Bryans Haus und stiegen aus. Nicky wollte eigentlich nach Hause, aber Bryan sagte: "Nix, bleib doch hier, jetzt noch alleine nach Hause, das ist mir auch in deinem Zustand ein bisschen riskant." "Okay, überredet!" Er stieg aus, bezahlte den Fahrer und folgte dem Dreiergespann Mark-Shane-Bryan ins Haus. Kerry war noch wach und nahm sie im Wohnzimmer in Empfang. "Was habt ihr denn mit Shane gemacht? Ich dachte eigentlich, dass Nicky der betrunkenste von euch wäre." "Dankeschön für das Kompliment, Kerry!", sagte Nicky grinsend, der hinter Bryan stand. "war nicht böse gemeint, Nix" "Ich weiß. Ich hab mich schon dran gewöhnt, dass alle glauben, nur weil ich Geburtstag habe, mich zulaufen lasse, aber da seit ihr diesmal auf dem Holzweg!" Nicky grinste in die Runde. "Aber warum hat sich Shane denn so zulaufen lassen?" "Ich glaube, er wollte sich ein bisschen ablenken. Er hatte so viel um die Ohren in der letzten Zeit und wir haben das gar nicht bemerkt und das ist nun das Ergebnis.", sagte Kian vorwurfsvoll. "Ach komm, da seid doch nicht ihr dran schuld, daran hat keiner Schuld und er liegt ja auch nicht im Sterben, er ist nur....!" "Total betrunken!", kam es von allen gleichzeitig. "bringt ihn am besten nach oben ins Gästezimmer, aber in das hintere, im vorderen schläft Angie und ich glaube nicht, dass sie besonders begeistert wäre, wenn Shane ihr noch das Bett voll kotzt, was glaube ich, passieren könnte!"; sagte Kerry. "In Ordnung, ich bring ihm einen Eimer vorsichtshalber.", sagte Bryan und legte sich einen Arm von Shane um die Schulter und hievte ihn nach oben. Shane merkte gar nichts mehr, er war schon längst im Land der Träume versunken.
Am nächsten Tag wachte Angie schon ziemlich früh auf, da sie sehr früh ins Bett gegangen war. Sie überlegte, ob sie schon nach unten gehen könnte, oder ob sie noch warten sollte. Da hörte sie ein weinen, das entweder von Molly oder Lilly kam. Wie es aussah, war Kerry auch schon wach. Deshalb beschloss sie auch, nach unten zu gehen. Wie sie richtig vermutet hatte, war Kerry schon wach und versuchte gerade Molly zu beruhigen, die weinte. "Morgen Kerry!" "Ah guten Morgen Angie, ich hab dich gar nicht bemerkt!" "Wundert mich nicht, die schreit ja ziemlich laut!" "Ja das kann sie ziemlich gut! Hat sie dich aufgeweckt?" "Nein hat sie nicht, ich war schon länger wach. Wann sind die Jungs denn gekommen?" "So um 4 glaube ich, und ganz schön betrunken, na ja wenn ich es mir überlege, war es gar nicht so schlimm. Sie konnten alle noch normal reden, bis auf Shane natürlich." "Wieso Shane?" "Ach keine Ahnung, die anderen haben eigentlich nicht so viel getrunken wie sonst, dafür hat Shane ganz schön ins Glas geschaut, der hat gestern nicht mal mehr gewusst, wer er überhaupt war, hat Bryan mir erzählt. Zu Hause hat er schon längst geschlafen!", erzählte Kerry. "Aber er trinkt doch sonst nicht so viel, oder?" "Nein eigentlich nicht, aber er schläft oben im anderen Gästezimmer und ich glaube, das kann sich nur noch um Stunden handeln, bis der wieder aus dem Bett findet und geradeaus laufen kann." "Na, dann lass ich ihn lieber mal schlafen. Wo sind die anderen denn alle?" "Die haben sich auf die Zimmer verzogen und werden wohl auch noch eine Weile schlafen, wie es aussieht, haben wir erst mal eine Männerfreie Zone." "Ach ist doch auch nicht schlecht!" "Ne eigentlich nicht, du könntest mir ja helfen, einen Kuchen backen, ich hatte gestern keine Zeit mehr. Dann kriegt ihn Nicky halt heute!" "Ja klar gerne, aber meine Backkünste lassen zu wünschen übrig!" "Ach das macht nichts, wir kriegen das schon hin. Und es wird bestimmt lustig." Da hatte Kerry recht, es war in der Tat sehr lustig. Gerade, als Angie ein Ei aufschlagen wollte, kam Molly in die Küche gekrabbelt und zupfte Angie am Hosenbein. Die erschrak und ließ das Ei fallen. Angie und Molly waren so voller Ei, dass Angie die Kleine auf den Arm nahm und für eine kleine Waschaktion im Bad verschwand. Als sie wiederkam, war der Kuchen schon im Backrohr. Während sie warteten, setzten sie sich ins Wohnzimmer und redeten ein bisschen, vor allem über die letzten Geschehnisse. Kerry wollte Angie zu nichts drängen, doch Angie erzählte ihr die ganze Geschichte. Sie hatte sich jetzt ziemlich lang Gedanken darüber gemacht, und nun fiel ihr es etwas leichter, darüber zu sprechen. Als der Kuchen fertig war, holten sie ihn aus dem Backrohr und verzierten ihn noch mit Sahne und Marzipan. Sie malten eine große 25 darauf und stellten ihn zum Auskühlen in den Kühlschrank. "Schau, ist doch ein wahres Kunstwerk geworden, und falls Nicky schon wieder geradeaus gucken kann, dann wird er es vielleicht auch erkennen.", sagte Kerry und musste grinsen. "Ja ich kann schon wieder geradeaus gucken!" Nicky kam die Treppe herunter. "Ach guten Morgen, auch schon ausgeschlafen?" "Ja einigermaßen, wo sind denn die anderen?" "Die schlafen noch und ich denke, bei ein paar dauert das auch noch ein bisschen, bis sie wieder geradeaus gucken können!", sagte Kerry. "Du meinst damit aber nicht zufällig Shane?" "Wen denn sonst? Es hat ja keiner so viel getrunken, wie er oder nicht?" "Nein, Shane war diesmal unser Meister!", grinste Nicky. "In was war ich Meister?" Shane kam auch die Treppe heruntergetorkelt. Er war noch ziemlich wackelig auf den Beinen. "Shane! Mit dir hätte ich am wenigsten gerechnet!", sagte Kerry völlig überrascht. "Wieso das denn? AUA!" Shane setzte sich auf die Couch und hielt sich den Kopf. "Du brauchst ne Aspirin stimmts?" "Das wär lieb! Danke!" Kerry ging in die Küche und holte Shane eine Tablette und ein Glas Wasser. Shane nahm dankbar die Tablette und lehnte sich in die Kissen zurück. Angie setzte sich neben ihn und lehnte sich bei ihm an. "Guten Morgen mein Schatz!" "oh Guten Morgen, hab dich gar nicht gesehen!" Shane gab Angie einen Kuss und lehnte sich dann wieder zurück. Er hatte höllische Kopfschmerzen, konnte sich aber nicht erinnern, von was. "Warum tut mir nur so der Schädel weh?" "Das fragst du noch? So viel wie du getrunken hast, ist es mir ein Rätsel, warum du nicht gekotzt hast!", sagte Nicky. "Ich hab doch nichts getrunken! Waren wir gestern weg?" "Ja waren wir, Shane. Wir haben meinen Geburtstag gefeiert und du hast ein bisschen zu tief ins Glas geschaut. Bryan hat dich nach draußen getragen, als Journalisten ins Pub kamen, sonst hätten wir jetzt ein wunderschönes Foto von dir in der Zeitung.", erzählte Nicky grinsend. "Oh, hab ich vergessen, und wie bin ich ins Bett gekommen?" "Bryan hat dich nach oben getragen, er hat gestern, oder eher heute Nacht Shane-Sitter gespielt!" "Oh mein Gott, warum hab ich nur so viel getrunken?" "Das haben wir uns auch gefragt!", sagte Nicky.
Nach und nach kamen auch die anderen nach unten, doch keiner von ihnen sah so schrecklich aus, wie Shane. Alle hatten sich einigermaßen zusammengerissen und keiner von ihnen hatte einen solchen Kater, wie Shane. "Wir müssen noch unsere Autos holen!", sagte Mark. "Die stehen immer noch vor dem Pub, hoffe ich." "Ja dann holen wir sie schnell oder? Aber wer holt Shanes Auto? Ich glaube, er sollte in diesem Zustand nicht fahren!", sagte Kian. "Okay, dann komm ich mit, Angie, du kannst doch sicher solange, auf Lilly, Molly und Shane aufpassen oder?" "Ja kann ich machen!" "Auf mich muss man nicht aufpassen!", rief Shane, doch keiner nahm ihn ernst. So machten sich alle auf den Weg, ihre Autos zu holen und Angie setzte sich zu Shane auf das Sofa und kuschelte sich an ihn. "Und wie war es gestern?" "Wenn ich das wüsste, würde ich es dir verraten!", sagte Shane. Er war noch nicht fähig für ein richtiges Gespräch, deshalb ließ Angie es sein und schaute ein bisschen TV. Molly und Lilly schliefen friedlich und Angie musste sich um nichts kümmern, nach einer dreiviertel Stunde kamen die anderen auch schon wieder. Sie hatten ihre Autos vor dem Haus geparkt und Kian und Mark wollten sich eigentlich Richtung Sligo auf den Weg machen. Sie hatten noch 1 Tag frei und dann ging es mal wieder auf Promotion Tour. "Shane willst du mit uns mitfahren? Ich glaube, es ist nicht so gut, wenn du fährst!", sagte Kian und musterte Shane. "Ja ich glaube, das ist besser.", sagte Shane. "Mark nimmst du Angie mit und ich Shane, okay?" "Klar, mach ich!" Sie verabschiedeten sich von den anderen und machten sich dann auf den Weg nach Sligo.
In Sligo angekommen, stiegen Shane und Angie aus, und verabschiedeten sich von den anderen. Sie würden sich ja morgen wiedersehen, obwohl Shane noch nicht wusste, ob Angie morgen mit auf Tour kommen könnte oder nicht.
Am nächsten Tag musste Shane schon früh aufstehen. Sie hatten mit Louis abgesprochen, dass sie sich um 6 Uhr in Dublin am Flughafen treffen.
"Und weißt du schon, ob ich mitkann oder nicht?", fragte Angie Shane beim Frühstück. "Nein, weiß ich noch nicht, aber so weit ich weiß, fährt Gina diesmal auch mit. Dann dürfte das kein Problem sein, dass du auch mitfährst!", sagte Shane und schob sich ein Stück Toast in den Mund. "Gina fährt auch mit? Ist ja cool, dann lerne ich sie mal richtig kennen.", sagte Angie. "Ich ruf schnell Louis an und frag ihn lieber, ob du mit kannst oder nicht!", sagte Shane und schnappte sich schnell sein Handy.
"Alles Klar, du kannst mit. Ihr müsst halt dann Backstage bleiben, aber ich glaube, das ist okay oder?" "Klar ist das okay, Hauptsache ich bin bei dir!" Die Promotion Tour dauerte ungefähr 2 Wochen, danach hatten sie 1 Woche frei, denn danach würden die Tourproben für die kommende Tour beginnen. "Komm Angie wir müssen los! Mark und Kian sind schon da, wir fahren mit ihnen mit, ich hab mein Auto doch noch bei Bryan stehen." Kian und Mark standen schon draußen und warteten auf die Zwei. "Ich fahr bei Kian mit!", sagte Angie und ging gleich auf ihn zu, nachdem Shane und sie sich anzogen und nach draußen gegangen waren. "Morgen Ki, na wie geht’s?", sagte Angie, als sie ins Auto stieg. "Morgen, ja es geht, ich bin müde, immer muss uns Louis so früh aus dem Bett schmeißen." Die restliche Fahrt waren beide eigentlich ziemlich still. Angie schlief noch ein bisschen, was sie im Auto immer tat und Kian konzentrierte sich so gut es ging auf den Verkehr.
Am Flughafen in Dublin angekommen, stellten sie ihre Autos wie immer in die Tiefgarage und gingen in die Eingangshalle. Die anderen waren auch schon da. Nicky, Georgina und Bryan saßen auf einer Bank und waren auch nicht gerade wach, bis auf Georgina, die recht aufgeregt schien. "Morgen, auch schon da?", sagte Bryan und begrüßte die anderen. "Hi ihr!", sagte Angie und umarmte alle zur Begrüßung. "Hi, ich bin Angie, wie du sicher weißt. Jetzt bin ich schon so lange da und wir haben uns immer nur ganz kurz gesehen!", sagte Angie zu Georgina. "Stimmt, aber ich denke, wir können das in den nächsten Tagen nachholen, wir haben ja nicht viel zu tun, außer unseren Männern zuschauen, wie sie arbeiten.", grinste Georgina. "Vielen Dank mein Schatz, du baust mich auf. Ich hatte es schon verdrängt, dass Louis uns wieder von Stadt zu Stadt hetzen wird.", sagte Nicky und legte einen Arm um Georgina. "und da kommt ja unser Sklaventreiber, morgen Louis!", sagte Shane, der Louis entdeckt hatte, wie er auf sie zukam. "Morgen Jungs, Morgen Angie, Gina! Kommt auf, unser Flug geht in einer halben Stunde!" "Wo geht es denn hin?", fragte Kian. "Zuerst müssen wir nach London, da bleiben wir 2 Tage, dann geht es weiter nach Stockholm, da müssen wir die neue Single vorstellen und anschließend fliegen wir für ein paar Promo Auftritte nach Deutschland. Wie es weitergeht, sag ich euch dann, wenn es so weit ist!" "Nach Deutschland? Wo fliegen wir da genau hin? Wie lange bleiben wir?" Mark war aufgesprungen, als er das Wort Deutschland gehört hatte. "Wir fliegen erst nach Köln, für eine Autogrammstunde und dann geht es weiter nach München, aber da bleiben wir nur kurz. Wir fahren zu einem Radiosender, ihr gebt ein Interview, stellt die Single vor und dann geht es gleich wieder weiter!", sagte Louis. "Ich muss telefonieren.", sagte Mark, schnappte sich sein Handy und ging mit seinem Gepäck schon mal voraus, um telefonieren zu können. Er musste unbedingt Amy anrufen, vielleicht könnte sie ja nach München oder Köln kommen. Dann würde er sie endlich wieder sehen. In Deutschland war es schon halb acht, sie ist bestimmt schon wach, dachte Mark und wählte ihre Nummer. "Ja hallo?", Amy meldete sich am Telefon und klang noch ein bisschen verschlafen. "Hi Mein Schatz, na wie geht’s dir?" "Mark, hallo! Naja es geht, ich bin ein bisschen krank, aber sonst geht es mir gut. Und dir?" "Ja mir auch, ich wollte dich nur fragen, ob du in zwei tagen in Köln oder München sein kannst?" "Warum das denn?" "Weil wir gerade auf dem Weg nach London sind und dann geht es nach Köln und nach München und ich dachte mir, wir könnten uns doch sehen." "WIRKLICH?" "Ja wirklich!" "München ist bei mir ganz in der Nähe, wo seid ihr denn in München?" "Bei irgendeinem Radiosender, aber welcher, das weiß ich nicht!" "Hier gibt es nur einen großen in der Nähe, ich komme auf jeden Fall hin, aber ich glaube, ich werde nicht reinkommen, weil ich bin doch für alle nur ein Fan!" "Ach, ich ruf dich einfach an, wenn ich da bin und dann kriegen wir das schon hin und dann können wir es ja gleich offiziell machen, dass wir zusammen sind. Was meinst du?" "Ja, ich freu mich schon soo, endlich seh ich dich wieder!" "Ich kann es kaum erwarten, also sehen wir uns in 2 tagen in München?" "Okay!" "Ich muss dann aufhören, mein Flieger nach London geht jetzt!" "Okay, dann bis bald, ich liebe dich!" "Ich dich auch!" Mark legte auf und war so happy wie schon lange nicht mehr, die anderen wussten auch gleich, worum es ging. "Und wann seht ihr euch?", fragte Shane, obwohl er nichts von dem Gespräch mitbekommen hatte. "In München, sie kommt zu dem Radiosender."
Amy inzwischen war im Nu aus dem Bett gehüpft und hatte sich angezogen. Sie hatte sich fest vorgenommen, Mark zu überraschen und schon nach Köln zu kommen und ihn bei der Autogrammstunde zu überraschen. Sie hatte Schulferien, da war das kein Problem. Sie rief sofort bei ihrer besten Freundin Chrissy an. Sie musste ihr das doch erzählen. Sie wollte bestimmt mit, zur Autogrammstunde. Sie war doch auch Westlife Fan, vielleicht konnte sie ja mit Kian reden oder so. "Hallo?" Auch Chrissy klang sehr müde, am Telefon. "Hi Chrissy, hast du Lust übermorgen mit mir nach Köln zu fahren?" "Wieso nach Köln, geht’s dir noch gut, weißt du, wie weit das ist?" "Ja weiß ich , aber ich will meinen Freund überraschen!" "Hä? Ich dachte, Mark von Westlife wäre dein Freund, oder ist das nicht mehr aktuell, hast du mich doch verarscht und das stimmt alles gar nicht?" "Nein hab ich nicht und ich hab auch keinen neuen Freund.." "Was dann?" "Jetzt überleg mal!" "DU WILLST MIT ABER JETZT NICHT SAGEN, DASS WESTLIFE ÜBERMORGEN IN KÖLN SIND UND WIR DA HIN FAHREN?" "Doch genau das will ich dir sagen, ich hab vorhin mit Mark telefoniert und er hat gesagt, sie fliegen jetzt nach London und übermorgen sind sie in Köln bei einer Autogrammstunde und danach in München bei einer Radioshow." "Aber warum fährst du nicht nach München, das ist lang nicht so weit?" "Weil ich ihn überraschen will, er rechnet erst in München mit mir, und ich will bei der Autogrammstunde in Köln schon da sein und ihn überraschen, vielleicht darf ich oder wir mit ihnen nach München fliegen, dann können wir von München wieder nach Hause." "DAS MEINST DU ABER JETZT NICHT ERNST? MIT WESTLIFE IN EINEM FLUGZEUG?" "Ja vielleicht, ich weiß es nicht, aber willst du mit mir nach Köln?" "Was denkst du denn? Wann geht’s los?" "Übermorgen, den ersten Zug nach Köln ja?" "Okay, ich komm dann morgen bei dir vorbei, dann können wir zusammen gleich zum Bahnhof ja?" "Okay, dann bis morgen!" Amy legte auf und ließ sich wieder auf ihr Bett fallen. Endlich würde sie Mark wieder sehen. Jetzt musste sie doch nicht bis Weihnachten warten.
Zwei Tage später machten sich Westlife, Angie und Gina auf den Weg nach Köln. Mark konnte es schon gar nicht mehr erwarten, endlich nach München zu kommen, so eilig hatte er es. "Jetzt Mark beruhig dich erst mal, du bist so nervös, dass du bestimmt deinen Namen nicht mehr schreiben kannst, aber das musst du jetzt leider machen, bestimmt 100mal.", grinste Shane. Die 5 Jungs betraten durch den Hintereingang das große Musikgeschäft und setzten sich hinter den langen Tisch, der schon bereitstand. Die Fans durften noch nicht rein, doch jetzt öffneten die Securitys die Türen. Kreischend kamen die ersten Fans hereingestürmt. Es durfte immer nur eine bestimmte Anzahl an Fans zu ihnen, sonst würde es zu Verletzungen kommen. Amy und Chrissy standen in der Mitte und waren in gut 20 Minuten dran. Amy war so aufgeregt. Da vorne saß ihr Mark und sie konnte es kaum erwarten, ihn wieder zu sehen, was würde er sagen? "Fall mir bitte jetzt nicht um okay?", sagte Chrissy und hielt die zitternde Amy fest. "Nein ich schaffs schon." Währenddessen schrieben Westlife ein Autogramm nach dem anderen und sahen schon gar nicht mehr auf. Dann nach gut 20 Minuten kam Amy endlich dran. Mark saß ganz am Ende vom Tisch. Shane saß ganz vorne und sah Amy an. Er erkannte sie sofort und wollte sie schon begrüßen, doch sie legte einen Finger auf den Mund und zeigte auf Mark, der weiter hinten ganz tapfer Autogramme schrieb, und versuchte, sich abzulenken. So ging es dann auch weiter, auch die anderen erkannten sie, doch sie gab ihnen zu verstehen, sie sollten leise sein. Chrissy kam ihr immer hintergelaufen und konnte gar nicht glauben, was da vor sich ging.
Dann stand sie endlich vor Mark. Sie musste sich beherrschen, ihm nicht gleich an den Hals zu springen. Mark unterschrieb ihr Poster und wollte schon Chrissy’s nehmen, als Amy sagte: "Kannst du bitte für Amy draufschreiben?" Dann sah er auf. Er sah in ihre Augen, in deren schon Tränen glitzerten. "Das kann nicht wahr sein." "Doch ist es!", flüsterte Amy. Dann sprang Mark auf, lief um den Tisch herum und Amy fiel in seine Arme. "Endlich hab ich dich wieder!", flüsterte Amy. Sie hob ihren Kopf und sah ihn an. Dann küssten sie sich. Die anderen Fans guckten ziemlich blöd aus der Wäsche. Auch Mark bemerkte es und sagte zu ihr: "Weißt du was, geh bitte nach hinten in den Aufenthaltsraum, sonst gibt es hier noch eine Massenhysterie." "Kann Chrissy mitkommen, damit ich nicht so alleine bin?" "Ja nimm sie mit, Dan wird euch nach hinten bringen. Angie und Gina sind auch da." Ein Security kam und brachte die Beiden nach hinten und Mark setzte sich wieder. Er war so überrascht, dass er kaum noch seinen Namen schreiben konnte, genau wie Shane ihm prophezeit hatte. Amy und Chrissy folgten derweil Dan, der sie "Backstage brachte. Er blieb vor einer Tür stehen und öffnete sie. "Hier könnt ihr warten." Er ging davon. Sie gingen hinein. Angie und Gina saßen auf einer Couch und hatten sich unterhalten. Doch jetzt sahen sie auf. Angie erkannte Amy. "Hey, Amy, was machst du denn hier?" "Hi Angie, schön dich zu sehen." Angie stand auf und die zwei umarmten sich. Auch Gina stand auf und Angie stellte Amy vor. "Gina, das ist Amy, die Freundin von Mark! Amy, du kennst Gina ja bestimmt!" "Ja kenn ich, hi!" "Hi!" "Und wer bist du?", fragte Angie an Chrissy gerichtet. "I.. I..Ich b..b.. bin!" "Das ist Chrissy, meine beste Freundin, ich glaube, sie ist ein bisschen aufgeregt!" "Was heißt hier ein bisschen. Ich habe gerade Kian die Hand gegeben, und stehe vor Shanes und Nickys Freundinnen!" "Ja und? Wir beißen nicht, oder doch Gina?", sagte Angie. "Nein ich glaube nicht!" , grinste sie. Die 4 setzten sich und unterhielten sich. Chrissy war sehr aufgeregt. Sie wusste, dass jetzt dann Kian und die anderen rein kommen würden und dann würde sie vor ihm stehen. Sie war so verliebt in ihn. Als hätten sie darauf gewartet, öffnete sich die Tür und die Westlifer kamen hineingestürmt. Mark allen voran. "Mein Schatz!" Er ging auf Amy zu und hob sie hoch. Die zwei waren nun völlig beschäftigt. "Musstest du lange warten, mein Schatz?" Shane war zu Angie gegangen und gab ihr einen Begrüßungskuss. Auch Nicky ging zu Gina und die zwei waren dann nicht mehr ansprechbar. Bryan hing am Telefon und telefonierte mit seiner Kerry. Chrissy zitterte richtig und plötzlich stand sie vor Kian. "Hi, wer bist du denn?", fragte Kian freundlich. "I...Ich B...B... Bin, Chrissy, die Freundin von Amy." "Ach so. warum bist du denn so aufgeregt? Ich beiße nicht, wirklich!" "Ich bin ein riesen Westlife Fan und ich habe niemals damit gerechnet, einmal vor dir zu stehen, ich weiß nicht, was ich sagen soll!" "Ich bin auch nur ein Mensch, versprochen, und jetzt beruhig dich mal!" Kian umarmte sie plötzlich, um sie zu beruhigen, doch es löste genau das Gegenteil aus. Sie drehte fast durch, doch versuchte sich, dann zu beruhigen.
"Und was machen wir jetzt?", fragte Amy. "Ich denke, wir müssen dann nach München fliegen, du weißt ja, die Radiosendung." "Kann ich und Chrissy vielleicht mitfliegen, von München aus, ist es nicht so weit, bis nach Hause?", fragte Amy und schaute Mark mit ihren Hundeaugen an. "Ich weiß nicht, ich denke schon, aber ich muss Louis noch fragen.", sagte Mark und stand auf. Er ging hinüber in den angrenzenden Raum, wo Louis saß und telefonierte. Mark wartete, bis er fertig war und fragte ihn dann. "Louis, können wir vielleicht Amy und eine Freundin mit nach München nehmen. Sie hat mich hier überrascht, wir wollten uns eigentlich erst in München treffen, aber jetzt ist sie schon hier." "Wenn es sein muss. Ich spiele nicht gerne Taxi für Leute, die ich nicht kenne.", sagte Louis. Er war ziemlich schlecht drauf, warum auch immer. "Du kannst sie ja kennen lernen, Amy und Chrissy sind wirklich total lieb und Angie und Gina verstehen sich auch super mit ihnen.", warf Mark ein. "Und was ist mit den anderen Jungs? Ich hab keine Lust auf Streit an Bord" "Ich denke schon, dass sie sich gut verstehen. Die anderen, bis auf Shane kennen Amy ja kaum, aber sie werden sich schon vertragen." "Und was ist mit der anderen?" "Chrissy ist wirklich auch eine ganz liebe. Vorhin hat sie sich mit Kian unterhalten." Mark öffnete die Tür einen Spalt und Louis sah hinaus. Chrissy und Kian saßen zusammen auf dem Sofa und unterhielten sich. Chrissy strahlte Kian förmlich an und auch Kian schien sich gut zu unterhalten. Mark schloss die Tür wieder. "Ist okay, sie können mit, aber das ist eine Ausnahme, ich nehme ungern Fans mit." "Amy ist meine Freundin, falls du das vergessen haben solltest!", sagte Mark gereizt. "Das weiß ich und ganz Deutschland jetzt auch!", giftete Louis zurück. "Ach darum geht es dir? Nur weil ich meine Freundin geküsst habe, nachdem ich sie einen Monat nicht gesehen habe?" "Nein, dass du sie vor allen anderen Fans geküsst haben, die vor euch standen und in Tränen ausgebrochen sind." Schrie er. "Weißt du, wie egal mir das ist. Ich hab sie vermisst, verdammt noch mal und wenn sie plötzlich vor mir steht, kann ich nicht so tun, als wäre sie ein normaler Fan!" Auch Mark fing an zu schreien. "Ach soll das heißen, dass deine Fans dir plötzlich egal sind?" "Nein, das habe ich nie gesagt, musst du mir alles im Mund umdrehen. Die Fans müssen sich schließlich dran gewöhnen, dass ich eine Freundin habe!" "Dann hast du sie also geküsst, um den Fans zu zeigen, dass du eine Freundin hast? Sehr gut Mark, das hast du ausgezeichnet gemacht!" "Das hab ich nie gesagt, du weißt genau, wie es gewesen ist, und du drehst mir trotzdem die Worte im Mund um, das ist so was von unfair, weißt du das?" "Ach, mach doch, was du willst!", sagte Louis und stand auf. "Das tu ich auch, verlass dich drauf!", schrie Mark und öffnete mit Schwung die Tür. Die anderen sahen ihn an, als hätte er gerade irgendetwas außergewöhnliches getan. "Ist was? Hab ich einen Pickel im Gesicht oder was?", rief Mark. "Nein, aber ist alles in Ordnung mein Schatz, wir haben dich und Louis streiten hören, was war denn?", fragte Amy und legte ihre Arme um Marks Hals, um ihn zu beruhigen. Er war völlig aufgebracht. "Der Typ kotzt mich im Moment so an, er verdreht mir alles im Mund und stellt mich als Idiot hin. Das lass ich nicht mehr mit mir machen!" Mark setzte sich mit Amy auf ein Sofa und erzählte den anderen, um was es ging. Shane und die anderen Jungs waren völlig auf Marks Seite. "Wenn ich Angie einen Monat nicht gesehen hätte, und SIE stünde bei einer Autogrammstunde plötzlich vor mir, würde ich genauso reagieren, Mark." "Danke Shane, aber was machen wir jetzt. Louis führt sich auf wie ein wildgewordenes Nashorn, wenn er sauer ist. Ich hab einfach keinen Bock, die ganzen nächsten zwei Wochen mit so einem Typ abzuhängen.", sagte Mark. "Dann rede noch mal mit ihm. Ich glaube, das ist die einzige Möglichkeit!", sagte Nicky. "Bist du verrückt, der reißt mir den Kopf ab!", sagte Mark. "Das tut er so oder so, du kennst ihn doch, da kannst es auch gleich hinter dich bringen!", erwiderte Nicky. "Da hast du recht. Na gut, dann geh ich ihn mal suchen!" Mark stand auf und wollte verschwinden. "Halt Mark, das ist nicht mehr nötig.", rief Shane. Louis war von der anderen Seite ins Zimmer gekommen. "Hi", sagte Mark, als er Louis sah. "HI Mark, können wir noch mal reden?", sagte er. "Ja das wollte ich auch." Die zwei gingen zusammen nach draußen. "Es tut mir leid, dass ich dich vorhin so angeschrieen hab, ich war einfach sauer." "Das hab ich gemerkt, aber ich hab auch Dinge losgelassen, die mir leid tun!", sagte Mark. "Heißt das, wir vergessen das ganze okay?" "Nichts lieber als das! Müssen wir jetzt nicht bald mal zum Flughafen?", sagte Mark. "Stimmt, holst du die Jungs, ich mach draußen alles startklar.
Mark kam wieder ins Zimmer und setzte sich viel entspannter neben Amy. "Und alles geklärt, das ging ja schnell!", sagte Amy. "Ja Gott sei Dank, wir haben alles geklärt und jetzt geht es nach München, los auf.", sagte Mark. "Können wir jetzt eigentlich mit?" "Ja könnt ihr, ich hab alles geklärt!" "Juhuu!" Chrissy sprang auf und freute sich riesig. Sie konnte es immer noch nicht glauben, dass sie jetzt mit Westlife nach München fliegen würde, und dass sie auch noch über eine Stunde mit ihnen in einem Raum gesessen hatte und sich ewig mit Kian unterhalten hatte.
Am Flughafen angekommen, ging es immer los, mit der großen Hetzerei. Gepäck wegbringen, sich vor Fans in Sicherheit bringen. Durch die Kontrolle, ins Flugzeug. "Geschafft! Jetzt haben wir eine Stunde Zeit, bis wir in München landen!", sagte Kian und ließ sich in einen Sitz fallen. "Darf ich mich neben dich setzen?" Chrissy stand neben ihm. "Natürlich, Amy sitzt ja glaub ich, neben Mark.", sagte Kian und Chrissy setzte sich neben ihn. "Ja, und ich glaube, sie haben genug zu bereden.", sagte sie. "Na, ich weiß nicht, nach reden sieht das nicht aus.", sagte Kian und deutete auf die Zwei, die einer Tätigkeit nachgingen, die tatsächlich nicht viel mit Reden zu tun hatte.
"Shane es ist so schön, bei dir zu sein. Ich glaube, ich würde das zu Hause nicht noch mal aushalten, ohne dich!", sagte Angie und kuschelte sich an Shane. "Ohne dich halte ich das auch nicht aus, nicht noch mal so lange. Ich glaube, du musst jetzt immer mitkommen!", sagte Shane. "Ja das glaube ich auch, aber wie oft, müsst ihr denn noch auf Promo-Tour gehen?" "Ich weiß es nicht genau, aber ich glaube, jetzt noch die Zwei Wochen, dann haben wir frei, aber nicht lange. Dann fangen die Proben für die Tour an. Dazwischen ist Weihnachten, Silvester und eine Hochzeit!", grinste Shane. "Weißt du schon, wann wir heiraten?", fragte Angie ganz aufgeregt. "Ja, ich glaube schon, ich hab schon mal nachgefragt, ob es an diesem Termin geht, weil ich hab eine gute Idee. Willst sie wissen? Ich weiß ja nicht, ob du einverstanden bist!" "Solange du mich einplanst, ist alles in Ordnung, dann ist es mir egal, wann wir heiraten!" "Also ich hab mir gedacht, wir heiraten am 5.1. !" "Wenn du willst, gerne, aber was ist an dem so besonders?" Shane fing an zu flüstern. "Da haben Bryan und Kerry auch geheiratet!" "Hey, das ist eine gute Idee. Warte mal, ich glaube, dass Amy auch am 5.1. Geburtstag hat. Das wär es doch oder?" "Bist du dir da sicher, dass sie da Geburtstag hat?", fragte Shane. "Nein bin ich nicht, aber wir können sie ja fragen.", sagte Angie. "Ich glaube, das solltest du später machen, sie ist glaube ich, im Moment nicht fähig zu sprechen!", sagte Shane und nickte mit dem Kopf Richtung Mark und Amy. "Hast recht, das machen wir dann, wenn wir gelandet sind, oder wenn Amy wieder fähig ist, zu sprechen."
Das Flugzeug landete in München und Mark und Amy mussten sich jetzt wohl oder übel voneinander trennen, was aber auch einen Vorteil hatte. Man konnte wieder mit ihnen sprechen und sie waren fähig zu antworten. "Hey Amy, ich muss dich kurz was fragen, komm mal her!", sagte Angie, als sie in der Halle im Flughafen angekommen waren. "Was ist denn?", fragte Amy und ging zu Angie. "Ich wollte dich nur kurz fragen, wann du Geburtstag hast!" "Ich? Am 5.1. wieso?" "Das dachte ich mir schon, ich war mir nur nicht mehr sicher." Angie beugte sich jetzt zu Amy, damit die anderen sie nicht hören konnten. "Weil Shane und ich am 5. heiraten wollen, und ich wollte es nur wissen, ob du da wirklich Geburtstag hast!" "Ihr wollt an meinem Geburtstag.." "Pst, sei leise, das soll eine Überraschung werden, weißt du denn nicht, was noch am 5.1. ist?" "Nein, was ist da??" "Da haben auch Kerry und Bryan geheiratet und wir wollten ja auch im Januar heiraten und haben die ganze Zeit überlegt, an welchem Tag, weil wir wollten ein besonderes Datum, und da ist uns der 5. eingefallen!" "Das ist ja voll cool, bin ich auch eingeladen?" "Nein, bist du nicht... Natürlich bist du eingeladen, du kannst blöde Fragen stellen!" Amy und Angie gingen gefolgt von den anderen zum Ausgang und stiegen, wie sie es gewohnt waren, in den Van, der schon vor dem Flughafen auf sie wartete und fuhren gleich zu dem Radiosender. Sie gaben ein Kurzes Interview und sangen einen kleinen Teil ihrer neuen Single Acapella und mussten dann schon wieder gehen. Das hieß auch, dass sich Mark und Amy voneinander verabschieden mussten. "Ich will nicht schon wieder gehen!", sagte Amy und sah Mark mit Tränen in den Augen an. "Schatz, jetzt ist es nicht mehr lange, noch ein Monat und dann kommst du für immer zu mir!" "Ich weiß, aber ich weiß nicht, wie ich es so lange ohne dich aushalten soll!" "Das weiß ich leider auch noch nicht, aber wir haben es bis jetzt geschafft, den Rest kriegen wir auch noch hin okay?" "Okay!" Sie küssten sich zum Abschied und Amy verabschiedete sich auch von den anderen. Auch Chrissy ließ sich von jedem noch einmal drücken und dann gingen sie Richtung Bahnhof davon.
"Und wo müssen wir jetzt hin?", fragte Shane. "Jetzt geht es nach Glasgow!", sagte Louis und scheuchte sie wieder zum Van.
Eine Woche später war die Promo-Tour endlich vorbei und Angie ließ sich neben Shane aufs Sofa fallen. Gerade hatten sie es sich gemütlich gemacht, da klingelte Shanes Handy. "hallo?" ..... "Wirklich? Das ist ja großartig!" ..... "Vielen dank, dass Sie mir gleich bescheid gesagt haben!" .... "Danke, auf wiedersehen!" Shane legte wieder auf und grinste plötzlich wie ein Honigkuchenpferd. "Was ist denn, jetzt sag schon!", bohrte Angie. "Das Haus ist endlich fertig!", sagte Shane strahlend. "NEIN!" "Doch!" "Ahhhhhhh wie geil!!" Angie sprang auf und lief wie eine verrückte im Zimmer herum. "Shane, bitte lass uns gleich hinfahren!", bettelte Angie. "Natürlich, wenn du das willst. Der Bauleiter hat gesagt, der Schlüssel ist im Briefkasten." Sie zogen sich also sofort wieder an und fuhren 2 Straßen weiter, zu dem riesigen Haus, das endlich fertig war und nur noch drauf wartete, bezogen zu werden. "Shane, das ist einfach phantastisch.", rief Angie, als sie durch das riesige Haus liefen. "Gefällt es dir?" "Ob es mir gefällt? Es ist der Wahnsinn!" Die Möbel hatten sie schon vor Monaten ausgesucht, sie mussten sie nur noch bestellen, was sie auch gleich am selben Tag taten. Die nächsten Tage, die sie frei hatten, richteten sie das Haus ein. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber Shanes Vater und sein Bruder Liam halfen kräftig mit und nach 3 Tagen waren sie soweit fertig, dass sie einziehen konnten. Es gab 3 Schlafzimmer. Eins für Angie und eins für Shane und eins für sie zusammen. Dann gab es ein Musikzimmer, 2 Büros, ein Poolzimmer, 8 Badezimmer, 5 Gästezimmer, ein riesiges Wohnzimmer, eine überdimensionale Küche, einen großen Keller, einen Speicher und eine große Garage für Shanes Autos. "Shane, hier ist es einfach nur herrlich, ich geh hier nie wieder weg!", sagte Angie und ließ sich wie immer auf die neue riesige Couch fallen. Plötzlich klingelte es an der Tür. Shane öffnete sie und Kian und Mark standen vor der Tür. "HI Shane, wir dachten, wir schauen mal vorbei, wie weit seit ihr denn?", sagte Kian. "Kian, du hast doch genau gewusst, dass wir schon fertig sind. Deshalb seit ihr auch jetzt erst gekommen, damit ihr nicht helfen müsst, stimmts?" Kian grinste. "Stimmt doch gar nicht!"
"Was morgen schon? Und wo?" "Muss das sein, und wie lange?" "ist ja schon gut, ich werde da sein, wie immer!" Shane drückte den Knopf auf seinem Handy und setzte sich wieder neben Angie aufs Sofa. "Was ist denn mein Schatz?" "Ach, das war Louis, er hat gesagt, dass morgen in der Früh die Proben für die Tour anfangen. Wie sollen wir denn das alles schaffen, wir wollen in 2 Monaten heiraten, und in 4 Wochen ist Weihnachten und dann muss ich mich auch noch mit dieser dummen Choreographie abquälen." "Hey Shane, das hast du doch bis jetzt immer geschafft, abgesehen von der Hochzeit. Und ich bin auch noch da, ich werde dir schon helfen, wo sind denn die Proben diesmal, ich hoffe nicht wieder in London!" "Woher weißt du, dass wir letztes Jahr in London für die Tour geprobt haben?", fragte Shane verblüfft. "Shane, ich war bzw. bin ein großer Westlife Fan, ich habe jeden Artikel gelesen und da stand auch unter anderem drin, dass ihr in London geprobt habt." "Achso, nein diesmal ist es nicht in London Gott sei Dank, wir proben in Dublin in einer großen Halle. Da muss ich jetzt jeden Tag hin und schwitzen!", sagte Shane. "Aber du kommst dann schon nach Hause oder?" "Natürlich, die zwei Stunden Autofahrt werde ich dann auch noch hinkriegen!", sagte Shane.
Am nächsten Tag hieß es mal wieder für Shane, früh aufstehen und dann ab nach Dublin. Angie blieb erst mal zu Hause. Sie hatte so das Gefühl, dass Louis nicht einverstanden war, wenn sie dauernd wie eine Klette an Shane hing.
So vergingen die nächsten zwei Wochen, Shane musste in der Früh los zur Probe und kam spät abends nach Hause und fiel dann müde ins Bett, was Angie ihm auch nicht übel nahm. Ab und zu fuhr Angie mit und sah bei den Proben zu.
Es war genau eine Woche vor Weihnachten, als Shane wieder einmal total müde und erschöpft von den Proben zurück kam. Er ließ sich völlig geschafft in den Sessel fallen. Angie kam aus der Küche und begrüßte ihn mit einem Kuss. "Und wie war es heute?" "Anstrengend wie immer, Priscilla lässt uns schuften wie die Ochsen." "Och mein armer Schatz. Aber es ist doch für einen guten Zweck oder nicht!" "Doch natürlich, weißt du, was das für ein tolles Gefühl ist, auf der Bühne zu stehen und die Fans jubeln zu hören. Das ist einfach der Wahnsinn." "Das glaub ich dir, ich hab es jetzt erst einmal erlebt, aber das war wirklich umwerfend." Angie erinnerte sich daran, wie Shane sie bei dem Sligo Konzert auf die Bühne hob und sie mit ihm zusammen singen durfte. "Wie lange müsst ihr denn jetzt noch vor Weihnachten arbeiten?", fragte Angie. "Wir müssen am Dienstag noch ran, aber wir haben schon Nachmittags frei. Dann haben wir es so gemacht, dass wir am 27. ; 28. ; 29.; und 30. arbeiten. Dann haben wir ab Silvester 3 Wochen frei. Dann können wir in die Flitterwochen fliegen." "Wo fliegen wir denn hin? Bitte sags mir!", bettelte Angie. "Nein ich sags dir nicht, das wird nicht verraten. Außerdem sagst du mir auch nicht, wie dein Kleid aussieht." , verteidigte sich Shane. "Das sag ich dir auch nicht, das bringt nämlich Unglück." Angie war unter der Woche mit Kerry und Georgina losgezogen, um nach einem Hochzeitskleid zu suchen. Nach 5 Stunden fanden sie auch endlich eins, was ihnen von Anfang an gefiel. Es war ein weißes schulterfreies Kleid und war an der Taille anliegend und unten weit. Angie hatte dazu wunderschöne weiße Handschuhe und einen langen Schleier. "Du siehst einfach toll aus, Angie. Wenn Shane da nicht umfällt, dann weiß ich auch nicht!", sagte Gina und betrachtete Angie in ihrem Kleid.

Am nächsten Tag stand Shane wie immer früh auf und Angie verabschiedete sich von ihm. Er fuhr wie immer nach Dublin und ließ sich zusammen mit den anderen von der Choreographin quälen. Dann ging es für die Jungs ab zum Gesangstraining. So ging es die nächste Woche weiter. Während Shane arbeitete, schmückte Angie das Haus weihnachtlich. Sie wollten den Weihnachtsabend zu zweit verbringen und die Feiertage, dann mit Shanes Familie und mit den anderen Jungs. Angie fing an, überall Lichterketten an den Fenstern aufzuhängen und kleine Sternchen an die Fenster zu kleben. Am Montag, 2 Tage vor Weihnachten, klingelte es am Vormittag an der Tür. Angie öffnete sie und hatte einen riesigen Tannenbaum vor der Nase. Sie musste lachen. "Guten Tag lieber Weihnachtsbaum, wollen Sie nicht reinkommen?", sagte sie zum Spaß. "Ach der Weihnachtsbaum darf reinkommen und ich nicht?", sagte die Person hinter dem Baum. "Natürlich darfst du reinkommen." Peter schleppte den Baum an Angie vorbei und legte ihn erst einmal ab. "Ich dachte mir schon, dass Shane es vergisst, den Baum zu besorgen, kein Wunder, bei der vielen Arbeit die er hat. Wo willst du ihn denn hinhaben?" "Am Besten da neben den Kamin. Warte ich hole schnell den Baumständer." Angie ging in den Keller und holte den Baumständer. Peter stellte den Baum auf und ließ sich danach auf der Couch nieder. "Vielen Dank für den Baum. Der ist echt toll." "Kein Problem, ich war eh grad in der Nähe. Und wie läufts bei euch so, man bekommt euch gar nicht mehr zu sehen. Ich hoffe, dass wir euch wenigstens an Weihnachten zu Gesicht bekommen." "Bei uns läuft es ganz gut. Shane hat so viel Arbeit, aber da kann er ja nichts dafür. Ich schmücke nebenbei das Haus und kümmer mich ein bisschen um die Hochzeit, aber ich bekomme ja kräftig Hilfe. Gina und Kerry helfen mir! Was Weihnachten betrifft. Wir wollten den 24. alleine feiern, aber die Feiertage sind wir dann bei euch und den anderen Jungs." "Okay, das ist ein Kompromiss. Es ist ja klar, dass ihr Weihnachten zu Zweit verbringen wollt." Angie und Peter redeten noch ein Bisschen und dann musste er sich auch schon wieder verabschieden. Angie begleitete ihn noch ein Stück. Sie musste noch schnell zur Druckerei, die Einladungen abholen. Shane und sie hatten sie zusammen entworfen und in Auftrag gegeben. Sie mussten sie nur noch verschicken. Es waren über 500 Einladungen.
Als sie wieder zu Hause war, fing sie an, den Baum zu schmücken. Zwei Stunden brauchte sie, um den riesigen Baum zu schmücken. Um die Spitze oben drauf zu setzen, brauchte sie sogar eine Leiter. Ein Stuhl war zu klein, denn der Baum war wirklich riesig. Angie hatte noch nie so einen großen Baum gehabt. Sie holte die Leiter und stieg hinauf und setzte die goldene Spitze oben drauf. Sie wollte wieder heruntersteigen, doch sie sah nicht richtig hin und rutschte ab. Sie fiel unsanft auf den Boden und die Leiter kippte um. Angie hielt die Arme schützend über ihr Gesicht. Die Leiter fiel auf ihr linkes Bein und kippte dann auf die Seite.
Langsam versuchte sie, sich aufzurappeln, doch es gelang ihr nicht. Die Leiter war auf ihr Bein geknallt, das jetzt heftig schmerzte. Angie versuchte verzweifelt aufzustehen, aber es ging nicht. Ein Schlüssel drehte sich im Schloss um und Shane kam zur Tür herein. "Shane!", rief Angie und sah verzweifelt in seine Richtung. "Angie!", Shane hatte sie gesehen und kam ihr sofort zu Hilfe. Er hob sie hoch und trug sie zum Sofa. "Was ist denn passiert?" "Ach, ich bin einfach zu dumm, um einen Baum zu schmücken. Ich wollte die Spitze oben drauf setzen und wollte ich die Leiter runterklettern und hab nicht richtig aufgepasst. Da bin ich runtergefallen und die Leiter ist auf mein Bein gefallen!", erzählte Angie und rieb sich mit schmerzverzerrtem Gesicht ihr Bein. "Lass mal sehen!" Shane schob die Hose vorsichtig nach Oben und betastete ihr Bein. "Aua!!", rief Angie. "Das Knie schwillt an, ich hoffe, es ist nichts schlimmes!" "Ich auch nicht, ich will nicht mit einem Gips heiraten.", sagte Angie verzweifelt und Tränen glitzerten in ihren Augen. "Nicht weinen mein Schatz, wir fahren jetzt zum Arzt und lassen das anschauen. Kannst du laufen?" Angie versuchte aufzustehen, doch es tat zu weh. "Nein , das geht nicht!", sagte Angie verzweifelt!" Shane hob sie kurzer Hand auf seine Arme, schnappte neben bei Angies Jacke und ging zum Auto. Shane fuhr sofort zum Arzt und als Notfall kamen sie auch gleich dran.
"Es ist nur geprellt!", sagte der Arzt und verband Angies Knie. "In 3-4 Tagen, ist wieder alles in Ordnung, aber es wird noch ein paar Tage weh tun. Sie dürfen, das Knie nicht belasten. Halten Sie es ruhig, dann wird alles wieder in Ordnung kommen." "Wirklich? Kann ich dann auf meiner Hochzeit im Januar tanzen?" "Natürlich, aber Sie müssen sich jetzt wirklich schonen, das Bein am besten hochlegen und das Knie jeden Tag mit dieser Salbe einreiben. Ich denke, Ihr Verlobter wird schon dafür sorgen, dass Sie sich nicht allzu viel bewegen!", sagte der Arzt und nickte Shane zu. Der nickte zurück. Der Arzt gab Angie zwei Krücken, mit denen sie ja schon vertraut war. Sie humpelte zusammen mit Shane zum Auto. "Kannst du mir sagen, warum das immer mir passiert? Was bin ich eigentlich für ein Pechvogel? Ich lasse mich von Autos anfahren, falle von Pferden und Leitern.", sagte Angie verzweifelt, als sie im Auto saßen. "Ach Angie, du bist dafür der süßeste Pechvogel der Welt!", sagte Shane und lächelte sie verliebt an. "Danke, das baut mich auf!", sagte Angie mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen. Sie kamen zu Hause an, und Angie brauchte ihre Krücken doch nicht so oft, wie sie gedacht hatte. Shane trug sie nämlich ins Haus. "Soll ich Louis anrufen und ihm sagen, dass ich morgen nicht Arbeiten kann?", fragte Shane. "Nein, das brauchst du nicht. Du hast doch gesagt, du musst morgen nur bis Nachmittag arbeiten, den Vormittag werde ich glaube ich auch ohne Unfälle überstehen." "Bist du dir sicher?" "Ja ich bin mir sicher. Ich werde einfach im Bett bleiben, dann kann mir nichts passieren ja?" "Versprichst du mir das?" "Ja ich verspreche es dir. Vielleicht werde ich ganz vorsichtig ins Wohnzimmer humpeln und mich auf die Couch legen und kein Finger mehr rühren versprochen!"
Am nächsten Tag stand Shane wie immer in der Früh auf und fuhr nach Dublin. Angie stand erst später auf und humpelte dann langsam ins Wohnzimmer und legte sich auf die Couch. Um 13 Uhr kam Shane wieder nach Hause. "Hallo mein Schatz, na ist alles noch heil?", fragte Shane im Spaß und küsste Angie zur Begrüßung. "Sehr witzig, Shane! Und ja es ist noch alles dran!" Angie schmollte ein bisschen, weil Shane sie immer noch damit aufzog, dass sie von der Leiter gefallen war. "Jetzt hab ich endlich frei, aber leider nur 3 Tage." "Ja ich weiß, aber dafür machen wir uns die Tage wunderschön, und wenn du dann noch die vier Tage gearbeitet hast, hast du 3 Wochen frei und wir können wegfahren.", sagte Angie. "Jetzt fang nicht schon wieder an!" "Womit denn?", fragte Angie ganz unschuldig. "Du willst doch nur wissen, wohin wir in die Flitterwochen fliegen, hab ich recht?" "Wie kommst du denn darauf?" "Angie ich kenn dich doch! Hab ich nicht recht!" "Nein hast du nicht!", sagte Angie in einem Ton, dem Shane keine Zweifel ließen, dass Angie es doch wissen wollte.

Am nächsten Morgen standen Shane und Angie ziemlich spät auf. Es war Heilig Abend. Sie frühstückten ausgiebig und fingen dann an, Plätzchen zu backen. Sie alberten in der Küche herum und machten eine Mehlschlacht, bis es aussah, als hätte es in der Küche geschneit. "Tja mein Schatz, das musst du heute aber aufräumen. Wie du weißt, bin ich verletzt, und darf mich nicht überanstrengen und so wie es hier aussieht, wäre das eine große Anstrengung, es wieder aufzuräumen!", sagte Angie und grinste Shane unschuldig an!" "Angie, du bist manchmal wirklich ein Biest, weißt du das?", sagte Shane grinsend. "Ja weiß ich. Hattest du mit meinem anderen ich nicht gerechnet?" "Nein eigentlich nicht, ich kannte dich immer nur als liebe kleine Angie!" So ging es eine Weile weiter und sie stritten sich im Spaß. Dann trug Shane Angie zum Sofa und er machte sich daran, die Küche sauber zu machen. Als er fertig war, setzte er sich zu ihr und dann sangen sie zusammen ein paar Weihnachtslieder. Das war das schönste Weihnachtsfest, das Angie jemals hatte. Dann setzten sie sich zusammen an den Kamin und Angie kuschelte sich an Shane. "Shane, es ist so wunderschön bei dir. Ich weiß gar nicht, was ich machen würde, wenn ich dich nicht kennen gelernt hätte." "Bitte rede nicht davon, ich will es auch nicht wissen, wenn du nicht hier wärst, dann wär mein Leben ziemlich langweilig." Sie lagen lange da am Kamin und redeten miteinander. Angie fühlte sich so wohl, wie schon lange nicht mehr und sie wollte jeden Augenblick genießen, den sie mit Shane verbringen konnte. Shane war nun mal sehr beschäftigt, er war viel unterwegs und konnte nicht immer bei ihr sein, wann er wollte. Doch Angie respektierte es und sie kam auch einigermaßen gut klar damit. Wenn Shane länger als eine Woche mit der Band unterwegs war, dann fuhr sie einfach mit und wich Shane kaum von der Seite. Und auch Shane fand das sehr angenehm. Mit Gillian war das früher immer anders. Shane hatte auch Gillian sehr geliebt und sie ihn auch, doch sie war nicht so verständnisvoll wie Angie. Auch sie wollte immer bei ihm sein, doch sie hasste es, im Rampenlicht zu stehen, und wollte deshalb nie mit Shane mitfahren. Weder auf Promotion-Tour noch auf Autogrammstunden oder Interviews. Sie ging lediglich mit ins Studio. Und das war einfach zu wenig. Shane hatte 3 Wochen im Jahr frei. Und Sie waren vielleicht 4 mal im Jahr im Studio. Das war für eine richtige Beziehung zu wenig und dann kam Angie auch noch in Shanes Leben gestolpert. Sie brachte damals alles durcheinander. Schon als sie und Shane gemeinsam im Tourbus saßen, hatte Shane mächtig Schmetterlinge im Bauch. Doch als sie wieder weg war, redete Shane sich ein, dass das nichts zu bedeuten hatte. Doch dann, da war sie wieder. Plötzlich tauchte sie wieder in seinem Leben auf. Im Flugzeug. Da konnte Shane es fast nicht mehr verdrängen. Er wollte diesmal verhindern, dass sie sich wieder aus den Augen verlieren. Er gab ihr die Backstage Karte für das Sligo Konzert, um sicher zu gehen, Angie wenigstens noch einmal zu sehen. Dann war sie wieder verschwunden. Doch wie sie es anscheinend gerne tat, tauchte sie wieder genauso unerwartet in Shanes Leben. Sie lag krank in seinem Bett und Shane machte sich so große Sorgen, obwohl er sie doch kaum kannte. Er pflegte sie mit soviel Liebe wieder gesund, und Angie sagte ihm dann auch die Wahrheit, warum sie in Sligo aufgetaucht war. Shane versuchte alles, ihr zu helfen und schließlich nahmen Shanes Eltern sie bei sich zu Hause auf und Shane nahm sie mit zum Sligo Konzert. Er war sich jetzt fast sicher, dass er sich unsterblich in Angie verliebt hatte, doch er hatte immer noch Angst, sich einzugestehen. Deshalb sagte er noch nichts, doch als Shane Angie auf die Bühne holte und sie mit ihm zusammen "Ihr" Lied sang, war er sich 100%ig sicher, dass er mit keiner anderen Frau zusammen sein wollte, er wollte nur noch sie. Er nahm sich vor, noch am selben Tag mit ihr zu reden. Das tat er dann auch. Doch Angie glaubte ihm nicht und rannte wütend nach draußen. Das schlimmste, was Shane sich vorstellen konnte, trat ein. Angie lief in ihrer Wut und Trauer in ein Auto und wurde schwerverletzt ins Krankenhausgebracht. Sie lag 5 Wochen im Koma und Shane kümmerte sich rührend um sie. Er wich ihr nicht von der Seite. Dann wachte sie endlich wieder auf. Shane hatte in seiner Verzweiflung mit den anderen Jungs Angie "ihr" Lied vorgesungen und sie war aufgewacht. Seit dem Tag waren Shane und Angie unzertrennlich. Shane machte ihr einen Heiratsantrag und in gut 2 Wochen würde der große Tag endlich da sein.
"So Angie, jetzt gibt’s Geschenke!" , sagte Shane und holte sein Geschenk für Angie heraus. Angie bedankte sich mit einem Kuss bei ihm und öffnete das Geschenk. "Shane bist du wahnsinnig?", sagte Angie, als sie die Schatulle öffnete. Es war ein silbernes Diadem mit weißen Diamanten. "Angie, das gehörte meiner Großmutter, sie hat es mir vererbt. Ich weiß nicht, warum mir, aber auf jeden Fall bedeutet es mir sehr viel und ich wollte es dir schenken und ich habe gehofft, du trägst es bei unserer Hochzeit!" Angie kamen die Tränen. Sie fiel Shane um den Hals und sagte leise: "Shane, das ist das schönste Geschenk, dass ich je bekommen habe. Ich werde es bei unserer Hochzeit tragen!" Auch Shane kamen nun die Tränen und sie küssten sich lang und innig. "So jetzt kommt mein Geschenk!" Angie holte ein Päckchen hervor und gab es Shane. "Ein Fotoalbum!" "Ja, ich weiß, es ist nichts besonderes, aber ich kann dir ja schlecht ein Geschenk von deinem Geld kaufen!", sagte Angie ein wenig geknickt. Sie hatte Angst, Shane würde es nicht gefallen. Er schlug die erste Seite auf. Da war ein großes Foto von Angie drauf. Sie hatte genau das an, das sie am Tag des Sligo Konzertes anhatte. Den roten Rock, das Blaue Top und ihre wunderschönen blonden Locken. Auf der nächsten Seite war wieder ein Bild von ihr. Auch auf den nächsten Seiten hatte Angie Bilder von sich eingeklebt, die sich extra beim Fotografen hatte machen lassen. Dann auf den nächsten Seiten, waren Bilder von Shane zu sehen. Sie hatte die schönsten Ftos von ihm rausgesucht und auf den letzten Seiten waren Bilder von ihnen zusammen drauf. Dann auf der allerletzten Seite hatte Angie etwas geschrieben: Mein Geliebter Shane!
Mit diesem Geschenk wollte ich dir noch mal sagen, wie sehr ich dich liebe und ich will dich nie verlieren. Du bist mein ganzer Lebensinhalt, mein Lebenselixier. Ohne dich kann ich nicht mehr leben und will es auch nicht! Du Bedeutest mir alles. Ich hoffe, das Geschenk gefällt dir. Ich liebe dich! Frohe Weihnachten mein Schatz!
Deine Angie

Shane waren die Tränen gekommen, während er es gelesen hatte. Jetzt umarmte ER Angie und küsste sie. "Angie, du bist wirklich die allerbeste, das Geschenk ist wunderschön." Sie lagen sich wieder in den Armen und genossen den Abend.
Am nächsten Tag fuhren sie wie versprochen zu Shanes Eltern und verbrachten mit seiner Familie den Tag. Und der nächste Tag gehörte ganz und gar der Westlife-Family. Sie trafen sich alle bei Shane. Bryan, Kerry, Lilly, Molly, Nicky, Georgina, Kian, Jodie, Mark und Amy trafen alle nacheinander ein und machten es sich im Wohnzimmer bequem. Amy wurde am stürmischsten von Angie begrüßt. Amy war also endlich zu Mark gezogen. "AMY !!!!!" "ANGIE!!!!" Die Zwei Freundinnen umarmten sich und Amy war überglücklich, Angie wieder zu sehen. "Und wie ist es hier? Behandelt dich Mark auch anständig?", fragte Angie. "Nein er ist ein fürchterlicher Sklaventreiber, ich muss alles selber machen. Ich muss sogar für ihn putzen!" "MARK, was hör ich denn da?", fragte Angie im Spaß. "Ja ich brauch doch meine Putzfrau, so oft wie ich weg bin, schaffe ich das alleine nicht!", sagte Mark und musste sich das Lachen verkneifen. Solche Unterhaltungen führten sie oft. Sie führten zu nichts und waren völlig sinnlos, doch es machte Spaß.
Sie alberten den ganzen Tag herum, aßen, tranken, verteilten gegenseitig ihre Geschenke. Alles in Allem war es ein wunderschönes Weihnachtsfest gewesen, für Angie das allerschönste.
Am nächsten Tag musste Shane wieder so früh aufstehen, um rechtzeitig in Dublin zu sein. Shane und die Jungs hatten mit Louis ausgemacht, dass sie noch bis 30.12. arbeiten, dafür dann aber 3 Wochen am Stück frei haben. Angie konnte schon langsam wieder normal laufen. Es tat immer noch weh, aber es ging wieder einigermaßen. Am Nachmittag klingelte es an der Tür. Angie öffnete und Amy stand vor der Tür. "Hi Amy, was machst du denn hier?" "Hi Angie, Mark muss doch arbeiten und alleine fällt mir zu Hause die Decke auf den Kopf und ich dachte, ich kann mal kurz vorbei kommen!" "Du kannst auch lange vorbei kommen!", sagte Angie und ließ Amy hinein. Amy setzte sich auf die Couch und Angie machte eine Kanne Tee. "Und wie gefällt es dir hier?", frage Angie, nachdem sie sich neben Amy auf die Couch gesetzt hatte. "Es ist wirklich wunderschön hier und Mark liest mir auch jeden Wunsch von den Augen ab, wenn er da ist!", sagte Amy. "Ich weiß, das ist schwer. Sich daran zu gewöhnen, dass unsere Männer nicht so oft da sind, wie andere, aber dafür liebe ich sie um so mehr!" "Ja ich auch. Wissen die anderen jetzt eigentlich schon, wann ihr heiratet und wo und so weiter?", fragte Amy ganz aufgeregt. "Also ich denke, heute werden sie es erfahren. Ich habe die Einladungen schon verschickt. Und wir wollten eigentlich zuerst hier bei uns im Haus feiern, aber wir haben nicht genug Platz. Das ist uns aufgefallen, als wir die Einladungsliste geschrieben haben. Es sind über 500 Leute. "Wo feiert ihr denn dann?" "Wir wollten im Slane Castle heiraten. Da hat auch schon Bryan und Kerry geheiratet und da ist es wirklich wunderschön. Wir heiraten in der Kirche in Dublin und fahren dann alle zum Schloss. Aber du darfst nichts verraten okay?" "Keine Angst, meine Lippen bleiben verschlossen!", sagte Amy und trank einen Schluck Tee. Plötzlich klingelte das Telefon. Angie nahm ab. "Hallo?" "Hi Angie, Kerry hat mich gerade angerufen!" Bryan war am anderen Ende. "Ja und was hat sie denn gesagt?", sagte Angie mit einem Grinsen. Sie wusste schon, was jetzt kommen würde. "Ihr hättet uns auch früher sagen können, dass ihr am 5.1. heiratet. Ich bin fast umgefallen, als Kerry mir es gerade gesagt hat, und dann auch noch im Slane Castle, sag mal, was soll das denn werden?", sagte Bryan lachend. "Ich weiß auch nicht. Wir wollten so bald wie möglich heiraten und ich will immer an einem bedeutenden Tag heiraten und im Januar ist mir halt nur der 5. eingefallen. Und das mit dem Schloss war eigentlich nicht geplant, wir wollten eigentlich bei uns zu Hause feiern, aber wir haben nicht genug Platz, das ist uns erst aufgefallen, als wir die Gästeliste geschrieben haben." "Ist schon okay Angie, du musst dich nicht rechtfertigen, ich wollte dich nur mal anrufen und fragen, ob das auch kein Druckfehler ist!" "Nein ist es nicht, aber ich hoffe auch, dass ihr 4 an dem Tag auch Zeit habt, nicht, dass ihr irgendwo hinfahren wolltet oder so, ich wollte euch euren Hochzeitstag doch nicht verderben." "Angie, bist du verrückt? Einen schöneren Hochzeitstag können Kerry und ich uns gar nicht vorstellen. Aber wir müssen später darüber reden. Shane steht neben mir und will noch kurz mit dir reden, bevor wir weiter machen müssen." "Okay, bye!" Bryan gab das Handy an Shane weiter. "Hi mein Schatz, na wie gehts dir?” "Mit geht’s gut und dir? Amy ist bei mir und wir quatschen ein bisschen!" "Ach, dann sag ihr mal einen schönen Gruß von mir und von Mark bestimmt auch!" "Ja werde ich machen!" "Okay, mein Schatz ich muss leider schon wieder aufhören, denn unsere Sklaventreiberin ruft schon wieder!" "Okay, bis dann mein Schatz, ich liebe dich!" "Ich dich auch, bye!"
Shane legte auf und Angie setzte sich wieder zu Amy. "Und was wollte er denn?", fragte Amy. "Es war Bryan. Er hat mich gefragt, ob das nicht ein Druckfehler auf den Einladungen ist. Er hat es nicht richtig geglaubt, dass wir auch am 5.1. heiraten und dann auch noch im selben Schloss."

"Angie aufstehen. Das letzte mal in diesem Jahr!" Mit diesem Satz wurde Angie am Morgen des 31.12.2003 geweckt. "Hä? Was?!" "Du sollst aufstehen. Wir hatten doch mit den anderen ausgemacht, dass wir Silvester bei Bryan und Kerry feiern." "Oh ja stimmt!" Mit diesen Worten hüpfte Angie aus dem Bett und zog sich schnellstens an. Sie suchte ihr schönes schwarzes Kleid und schlüpfte hinein. "Ach Mist!", kam es von Angie. "Was ist denn los?", sagte Shane, der gerade sein Hemd zuknöpfte. "Ich muss doch noch Duschen und Haare waschen!", sagte Angie und war schon wieder dabei, das Kleid auszuziehen und unter die Dusche zu springen. Nach einer halben Stunden kam sie wieder aus dem Bad und zog zum Zweiten mal das Kleid an. Dann, kaum hatte sie das Kleid an, lief sie ins Bad und föhnte ihre Haare und schminkte sich. Dann kam sie wieder ins Schlafzimmer gerannt mit einer Haarbürste in der Hand, heftig am Haare kämmen. "Shane hast du meine Kette gesehen, du weißt schon, die mit dem silbernen Anhänger." Sie drehte sich um zu Shane und er hielt die Kette in der Hand und grinste sie an. "Hier bitte schön!" "Danke du bist echt ein Schatz!" Angie drehte sich mit dem Rücken zu Shane, hielt ihre Haare hoch und Shane schloss den Verschluss der Kette. Angie bedankte sich bei Shane mit einem kurzen Kuss und war dann schon wieder dabei, sich die Haare zu kämmen. "Für wen machst du dich eigentlich so hübsch?", fragte Shane. "Für dich!", sagte Angie und lächelte ihn an. "An Silvester mach ich das immer. Ich finde, das ist ein ganz besondere Tag und da sollte man auch besonders aussehen." Nach insgesamt 2 Stunden war Angie endlich fertig und es war schon 14 Uhr. Sie und Shane hatten bis 12 Uhr geschlafen und Angie hatte 2 Stunden gebraucht. Endlich stiegen sie in Shanes Auto und fuhren nach Dublin. 2 Stunden später standen sie vor Bryans Haus und klingelten an der Haustür. Bryan öffnete ihnen die Tür und bat sie herein. Nicky, Georgina, Kian, und Jodie waren auch schon da. Nur Mark und Amy fehlten noch. "Hi alle zusammen!" Angie und Shane betraten das Wohnzimmer und begrüßten alle mit einer Umarmung. "Und, was machen wir heute?" "das was wir an Silvester immer machen!", sagte Bryan. "Und was wäre das?", fragte Angie zurück. "Wir feiern jedes Jahr bei jemand anders von uns. Letztes Jahr war Kian dran und diesmal hat es mich getroffen. Wie losen das jedes Jahr gleich an Silvester aus, damit dann kurz vor Silvester keiner sagen kann, er wusste nicht, dass er dran ist. Wollen wir gleich losen?", fragte Bryan und holte Zettel hervor. "Ist das denn so schlimm, wenn man bei einem zu Hause feiert?", fragte Angie ratlos. "Ja und wie. Weil der Gastgeber muss nämlich für Essen und Trinken sorgen und du glaubst ja gar nicht, wie viel die vier essen können!", sagte Bryan und grinste in die Runde. "Aber Bryan du bist auch nicht viel besser!", sagte Kian. "Und außerdem muss der Gastgeber auch wieder alles sauber machen und für das Feuerwerk sorgen!", erklärte Bryan weiter. "Oh, okay, dann weiß ich, was du meinst!", grinste Angie. "Und wer wird es nächstes Jahr?" sagte Bryan und warf 4 Zettel in eine Schüssel. "Warum nur 4 Zettel?", fragte Angie wieder. "Weil ich es schon dieses Jahr gemacht habe und es unfair wäre, wenn ich es zweimal hintereinander machen müsste, deshalb bin ich nicht dabei!", sagte Bryan mit einer erleichterten Miene. "Ich würde es Kian gönnen!", sagte Nicky grinsend. "Wieso mir?", fragte Kian. "Weil du immer so geizig bist, dann müsstest du mal wieder alles zahlen, das würde dir ganz gut tun!", sagte Nicky lachend. "Das ist doch gar nicht wahr!", versuchte Kian zu verteidigen, obwohl er wusste, dass Nicky Recht hatte. "AND THE WINNER IS…!” Bryan zog einen Zettel. "SHANE UND ANGIE! Das nächste Jahr trifft es euch!" "Oh Nein, muss das sein?", sagte Shane, dem man es ansah, dass er große Angst um sein neues Haus hatte. "Shane du weißt, dass du dich nicht drücken kannst, außerdem warst du erst einmal dran!", sagte Bryan. "Ja ich weiß, aber ich darf doch mein Missfallen darüber zum Ausdruck bringen oder nicht Mr McFadden!", sagte Shane und musste fast schon wieder lachen. Es fiel auch ihm schwer, lange ernst du bleiben. Dann klingelte es an der Tür und Amy und Mark kamen. "Hey Marky, Hey Amy. Weißt du, wo nächstes Jahr Silvester gefeiert wird?", sagte Bryan. "Nein weiß ich nicht, ich hoffe doch, nicht bei mir!" "Nein du wurdest diesmal verschont. Shane und Angie hat es getroffen und Shane ist gar nicht glücklich!" "Das kann ich mir denken. Aber Shane du brauchst gar nicht erst fragen, ob ich dir beim Aufräumen helfe, ich erinnere dich nur dran, wie es bei mir ausgesehen hat und ich musste die Sauerei auch alleine wegmachen!"
Den ganzen Tag machten sie irgendeinen Blödsinn, aßen und tranken und vor allem lachten. Angie lachte wie schon lange nicht mehr. Bryan konnte so albern sein, aber die anderem standen ihm in Nichts nach. Dann am Abend, kurz vor 12Uhr gingen sie nach draußen in Bryans riesigen Garten und warteten auf Mitternacht. "10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 3, 2, 1, 0, HAPPY NEW YEAR!”, schrieen alle um Mitternacht. Angie ging zu jedem und Umarmte ihn und wünschte ihnen ein frohes neues Jahr. "Frohes Neues Jahr Nicky!" "Dir auch Angie!" Sie umarmte Nicky und ging dann endlich zu Shane. Shane hatte sie sich bis zum Schluss aufgehoben. "Frohes neues Jahr mein Schatz, das nächste Jahr wird unser Jahr! Ich liebe dich so sehr!" "Dir auch frohes neues Jahr. Ich liebe dich noch viel mehr, du bedeutest mir so viel, das kann ich gar nicht beschreiben." Shane nahm Angie fest in die Arme und dann küssten sie sich lang und innig. Sie wollten sich gar nicht mehr voneinander lösen. "Shane, Angie wollt ihr nicht langsam wieder reinkommen?", fragte Nicky. Die anderen standen alle schon wieder auf der Terrasse und gingen hinein. "Ja wir kommen!", sagte Shane und die Beiden gingen Arm in Arm hinein. Sie feierten noch bis spät in die Nacht und Shane und Angie verzogen sich dann auf ein Gästezimmer. Sie kuschelten sich aneinander und Angie sagte zu Shane. "Shane, das war das schönste Silvester in meinem ganzen Leben. Ich weiß ich sage das oft, aber es ist so. Seit du bei mir bist, könnte nichts schöner sein!" "Angie, weißt du, wie glücklich du mich damit machst? Du bist mein ein und alles. Und wenn ich dich nicht hätte, dann will ich nicht wissen, wo ich jetzt wäre." Angie sah Shane tief in die Augen und sie machten sie verrückt. Er hatte so wunderschöne Augen. Tränen stiegen in ihr auf. "Hey, was ist mit dir los? Warum weinst du?", fragte Shane und nahm sie noch fester in den Arm. "Shane, ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll. Aber du bist das beste, was mir je hätte passieren können und für dich würde ich alles aufgeben. Ich kann meine Liebe zu dir nicht beschreiben, und wenn ich dran denke, was ich für ein Glück im Leben habe. Was ich für ein Glück habe, bei dir sein zu können, dann kann ich einfach nicht anders, als zu weinen. Ich liebe dich so sehr. Ich kann es nicht in Worte fassen." "Angie, Ich liebe dich über alles und ich will dich nie wieder verlieren und ich weiß auch nicht, wie ich dir zeigen kann, wie sehr ich dich liebe. Ich würde für dich alles tun, für dich würde ich überall hingehen. Bis ans Ende der Welt und noch weiter. Ich kann nicht mehr, als es dir immer wieder zu sagen, wie sehr ich dich liebe und der 5.1. wird der schönste Tag in meinem Leben. Davon habe ich immer geträumt und du lässt meine Träume wahr werden und dafür werde ich dich für immer lieben!" Angie liefen die Tränen die Wangen hinunter, doch sie strahlte und man sah ihr an, wie glücklich sie war. Unter Tränen küssten sie sich und Angie schlief überglücklich in Shanes Armen ein.
Sie wachten erst spät am nächsten Tag auf und zogen sich im Schneckentempo an. Sie hatten so lange gefeiert, dass sie beide ziemlich müde waren. "Guten Morgen Kerry!", sagte Angie, als sie unten im Wohnzimmer unten ankamen. "Guten Morgen, na habt ihr gut geschlafen?", frage sie, während sie das Geschirr von gestern Abend abwusch. "Ja sehr gut, danke!", sagte Shane. "Wann wolltet ihr denn nach Hause fahren, ich kann mir vorstellen, ihr habt noch sehr viel zu tun oder sehe ich das falsch?" "Nein absolut nicht, wir wollten uns sobald wie möglich verabschieden, ohne unhöflich zu erscheinen!", sagte Angie und Shane nickte ihr zu. "Wieso denn unhöflich, ihr könnt gehen wann ihr wollt!", sagte Kerry und schaute die beiden verständnislos an. "Nun ja, ich finde das schon unhöflich, wir feiern die ganze Zeit mit euch, du musst jetzt aufräumen und wir gehen einfach!", erklärte Angie. "Hey, Angielein, es ist so ausgemacht. Wir haben diesmal da Pech gehabt, die Party zu veranstalten und so lief das immer bei uns, du wirst es schon sehen, beim nächsten mal seit ihr dran, glaubst du Bryan wird zum Abwasch bleiben, da hast du dich aber getäuscht!", grinste sie die beiden an. "Okay, überzeugt! Wir würden dann auch bald verschwinden. Wir sehen uns ja spätestens alle am 5.1. okay?" "Ja klar, und Angie, ich hab mich sehr gefreut, dass ich deine Trauzeugin sein darf!" Kerry ging zu ihr und umarmte sie. "Kein Problem, ich freue mich, dass du es machst, du warst hier meine erste Freundin, dich ich gefunden habe!" "Hey und was ist mit mir und den anderen, hast du das nach dem Konzert schon vergessen?", rief Shane ganz entrüstet. "Shane, seit wann bist du denn meine Freundin, ich dachte du bist mein Verlobter?" "Ja schon, aber...!" "Nichts aber, das war so gemeint, dass ich in Kerry eine neue beste Freundin gefunden habe!" "Achso!", sagte Shane uns grinste verlegen. "Okay, wir sehen uns dann am 5.1. um 14 Uhr ist die Trauung !" "Ja wir werden schon nicht zu spät kommen!", sagte Kerry, drückte beide noch mal und dann gingen sie zum Auto. "Shane, morgen kommt die Hochzeitsplanerin und will mit uns noch mal alles durchsprechen, du bist doch da oder?", fragte Angie vorsichtig. "Ja klar bin ich da, ich freu mich schon total!" Nach zwei Stunden waren sie wieder zu Hause und Angie ging erst mal unter die Dusche. Das warme Wasser weckte sie nun endgültig auf. Sie war es nicht so sehr gewöhnt, wie Shane und die anderen so lange und ausgiebig zu feiern, dass sie noch sehr müde war. Shane hatte inzwischen was zu Essen hergezaubert und Angie setzte sich im Morgenmantel zu ihm an den Tisch und die beiden aßen. "Shane, ich bin so aufgeregt. Ich kann es kaum noch erwarten.", nuschelte Angie mit Nudeln im Mund. "Mir geht es nicht anders, aber ich versprech dir, dass wird ein Wundervoller Tag. An diesem Tag unternahmen sie nicht mehr viel. Sie machten eine Kleine Reise vom Küchentisch aufs Sofa und machten es sich dort bequem. Angie machte das, was sie am liebsten machte. Sie kuschelte sich an Shane und auch er schien es zu genießen. Er liebte es, wenn Angie bei ihm war. Er war in letzter Zeit so viel unterwegs gewesen und doch hatten sie es geschafft, ein wunderschönes Weihnachtsfest zu feiern und dann noch ein atemberaubendes Silvester. Sie sahen noch ein bisschen TV und kuschelten vor allem. Dann gingen sie ins Bett und schliefen sich richtig aus. In der Früh kam Angie und auch Shane wie immer nicht aus dem Bett. Wenn Shane mal ausschlafen konnte, dann tat er das auch. Doch sie hatten um 14 Uhr ein Termin mit der Hochzeitsplanerin und da war wohl nichts mit bis um 15 Uhr schlafen, was Shane unheimlich gerne tat, wenn er frei hatte. Um 12 Uhr mittags gelang es Angie endlich, Shane wach zu bekommen, doch er konnte ihren Worten noch nicht so ganz folgen. "Shane, du musst jetzt langsam aufstehen, die Hochzeitsplanerin kommt um 14 Uhr und du liegst noch im Bett und schläfst, wir haben 12 Uhr, hallo jemand anwesend?", rief Angie mit lauter Stimme und schüttelte Shane. Von ihm kam nur ein genervtes Brummen und er drehte sich auf die andere Seite. Mit einem Ruck zog Angie ihm die Decke weg und rüttelte ihn wach. "Wasn los?", grunze Shane. "Shane, ich habs dir doch gerade gesagt, in 2 Stunden kommt die Hochzeitsplanerin und du liegst noch im Bett. Ich würde vielleicht gerne noch etwas essen und du musst dich noch fertig machen, ich weiß doch, wie lange du immer brauchst!", sagte Angie langsam ein bisschen genervt. "Okay okay, ich steh schon auf.", sagte Shane und erhob sich langsam. "Geht doch!", sagte Angie mit einem Grinsen. Lange konnte sie ihrem Schatz eh nicht böse sein. Sie umarmte ihn und wollte ihn küssen, doch ihre Umarmung war etwas zu Stürmisch und sie landeten zu Zweit wieder auf ihrem Bett. Angie lag auf Shane. "Und du wolltest mich zum aufstehen bringen und jetzt schickst du mich wieder ins Bett?", scherzte Shane und sah Angie mit seinem schelmischen Blick an, den er ziemlich gut drauf hatte. "Du weißt, dass das nicht geplant war!", sagte Angie. "Und das soll ich dir jetzt glauben?", fragte Shane. "Ja sollst du!" Shane sah sie an, doch sein schelmischer Blick war verschwunden. Nun sah er sie voller Liebe und Wärme an. Angie war diesem hoffnungslos verfallen, dass sie nicht anders konnte, als ihn zu küssen. Shanes Hand fuhr unter Angies T-shirt, dass sie sich gerade angezogen hatte und fuhr über ihren Rücken. "Shane, nicht jetzt, wir haben keine Zeit!", sagte Angie, doch sie konnte und sie wollte Shane keinen Widerstand leisten...
Um 13 55 Uhr, sprangen beide aus dem Bett, als Angie Shane mit einem Aufschrei und mit dem Finger auf den Wecker gestikulierte, dass es schon höchste Zeit war, endlich aufzustehen und sich fertig zu machen. Um Viertel nach 2 waren beider Fertig, und die Hochzeitsplanerin war auch noch nicht da, doch in diesem Moment, als Angie und Shane im Wohnzimmer ankamen, hörten sie einen Wagen in die Einfahrt fahren. Angie ging zur Tür und bittete die Hochzeitsplanerein herein. "Guten Tag Mrs. Filan, darf ich das schon sagen?" "ähhm, ja wenn Sie wollen, das ist noch sehr ungewohnt, aber klingt gut, nicht war Schatz?", sagte Angie, als sie bemerkte, dass Shane seine Arme um ihre Hüfte schlang und sie küsste. "Ja das klingt sehr gut. Guten tag Mrs..." " Mrs James, Silvia James!", sagte die Frau und Angie bittete sie herein. "Sie haben es ja wunderschön hier. Und ein Sie sind wirklich ein Traumpaar, wenn ich das sagen darf!" "Natürlich dürfen Sie das, setzten Sie sich doch, kann ich Ihnen was zu trinken anbieten?" , sagte Angie und ging in die Küche. "Ein Wasser bitte, wenn Sie haben!" "Ja natürlich einen Moment! Schatz, was willst du?" "Auch ein Wasser, wenn du so lieb bist." Angie kam mit drei Wassergläsern wieder und setze sich zu Shane auf die Couch. "Also wollen wir anfangen? Ich wollte mit Ihnen noch mal die Hochzeit ganz durchsprechen, bis auf ein paar Einzelheiten, zum Beispiel das Brautkleid!", sagte Mrs James und lächelte. Shane rollte mit den Augen, er wollte das Kleid endlich sehen. "Also. Die Trauung ist für 14 Uhr geplant. Sie werden schon um 13 50 Uhr in der Kirche sein und zum Altar geführt, dort müssen sie selbstverständlich auf die Braut warten. Sie werden in einer Weißen Limousine ankommen und dann ebenfalls zum Altar geführt. Die Kirche die Ihre Verlobte und ich ausgesucht haben ist okay?", fragte sie an Shane gewandt. "Ja sie ist wunderschön, und sie liegt so toll, wir haben sie schon angeschaut!", sagte Shane und warf Angie einen verliebten Blick zu. "Nach der Trauung wird das Brautpaar mit der selben weißen Limousine zum Schloss gefahren, wo die Feier stattfinden wird. Die Gäste kommen entweder mit ihren Autos oder werden mitgenommen. Dort gibt es ein großes Buffet mit ausgewählten Speisen, wenn Sie wollen, können wir das Menu auch noch mal besprechen!", sagte Sie und holte eine Mappe hervor. "Nein das brauchen wir nicht, das haben wir ja schon 2 mal durchgesprochen!", sagte Angie. "Gut, dann werden verschiedene Reden gehalten und dann wird gegessen, getanzt und gefeiert. Das überlass ich Ihnen. Um ca. 20 Uhr abends gibt es das Feuerwerk, dass Sie sich gewünscht haben und ab diesem Zeitpunkt, ist es Ihnen überlassen, wie der Abend weiter verläuft. Ich habe mich um die Dekorierung und Gestaltung der Kirche und des Schlosses gekümmert, Sie können mir vertrauen, dass es ein unvergesslicher Tag wird!" "Ja das glauben wir auch, vielen Dank!", sagte Angie und auch Shane bedankte sich bei ihr. Sie brachten sie zur Tür und verabschiedeten sich von ihr. "Sie wird natürlich auch bei der Hochzeit dabei sein, damit alles gut läuft, ist doch in Ordnung oder?", fragte Angie. "Natürlich, ich bin der Frau sehr dankbar, dass sie meinen schönsten Tag im Leben noch schöner macht!" Er küsste sie auf die Wange und sie gingen dann zusammen wieder rein.
Am 4.1. klingelte es um ca. 16 Uhr an der Tür. "Erwartest du noch jemanden?", fragte Angie. "Nein eigentlich nicht!" Angie stand auf und öffnete die Tür. "Was macht ihr denn alle hier?", fragte Angie laut, als sie begriff, wer vor ihr stand. Nicky, Mark, Bryan, Kian, Gina, Amy, Kerry und Jodi standen vor der Tür. "Wir müssen dich mitnehmen!", sagte Kerry zu Angie. "Und wir müssen Shane mitnehmen!", sagte Nicky grinsend. "Aber wieso?", fragte Angie verdutzt. "Ja die Nacht vor der Hochzeit dürft ihr doch nicht zusammen verbringen. Du kommst mit uns und wir werden dich auf deinen großen tag vorbereiten und Shane geht mit den Jungs noch was trinken glaub ich. Aber nicht zu viel ja?", sagte Gina lachend. Angie lief also schnell nach oben, holte alle ihre Sachen und wurde dann von Kerry und den anderen Mädels entführt. "Und was machen wir?", fragte Shane ratlos. "Wir gehen was trinken, im Pub!", sagte Mark grinsend. "aber macht euch keine Hoffnungen ich werde nicht so viel trinken, wie bei Nix’ Geburtstag.", sagte Shane und stand auf. Die anderen grinsten ihn an. Dieses Grinsen gefiel ihm überhaupt nicht, doch er musste es wohl oder übel über sich ergehen lassen, egal was kam.
Angie, Kerry und die anderen Mädels schleppten sie zu Georgina nach Hause. Da die Hochzeit in der großen Dubliner Kirche stattfand, fanden sie es am praktischsten, Dublin zu bleiben. "Und was machen wir jetzt?", fragte Angie, als sie ankamen. "Das kannst du entscheiden. Bei uns ist das immer so. Die Braut darf entscheiden, was wir machen, aber der Bräutigam wird von den anderen Jungs mitgeschleppt und muss machen, was sie sagen!", grinste Kerry. "Du kannst es dir aussuchen, entweder wir gehen noch richtig auf die Piste und machen richtig einen drauf oder wir bleiben hier und machen einen Weiberabend, dafür haben wir auch nie Zeit, findet ihr nicht?", fragte Gina. "Stimmt, aber ich bin für weggehen!", sagte Angie und grinste. "Okay, ihr habts gehört, auf geht’s Mädels!", sagte Gina und alle richteten sich noch ein bisschen. Angie musste sich ja noch umziehen. Doch sie hatte ja gar nichts dabei. "Wenn du willst, kannst du dir das Top hier von mir ausleihen, das passt super zu deiner Hose!", sagte Gina und hielt ihr ein rotes Oberteil mit Spagettiträgern hin. "Das ist echt super, dankeschön!", sagte Angie und zog es gleich ein. Damit sah sie mit ihrer schwarzen Hüfthose und den langen blonden Harren einfach umwerfend aus. "Was mach ich mit meinen Haaren? Wo sind meine Ohrringe? Wo ist meine Wimperntusche?", so ging das die ganze Zeit. Bis die anderen vier Mädels Angie endlich geholfen hatten, ihre Haare zu einer schönen Hochsteckfrisur zu machen, Ihre Ohrringe in ihrer Jackentasche fanden und ihre Wimperntusche + anderes Make Up in der Schnell gepackten Tasche fanden, war es schon ziemlich spät, als sie aufbrachen. "Wo gehen wir jetzt hin?", fragte Angie. "Erst in den Club da vorne, abtanzen und dann in unseren Lieblingspub!", sagte Jodie sofort. "Okay, auf geht’s!" Die vier ausgesprochen hübschen Mädchen gingen in den Club und bestellten sich erst ein mal einen Drink und unterhielten sich ein wenig. Das Gespräch sah aber so aus, dass sie sich gegenseitig in die Ohren schreien mussten. Deshalb beschlossen sie, endlich abzutanzen. Das tat Angie richtig gut. Sie tanzte voll guter Laune und war gar nicht mehr zu bremsen. Die anderen Vier legten eine Pause ein, doch sie tanzte weiter. Plötzlich hatte sie einen Typen vor sich, der sie antanzte. Er sah nicht schlecht aus, aber gegen ihren Shane hatte er keine Chance. "Darf ich dich auf einen Drink einladen?", fragte er schließlich. Angie hatte schon die richtige Antwort parat. "Nein, danke! Außerdem kann ich dir mitteilen, dass ich verlobt bin!", sagte sie und hielt ihrem Verehrer ihren Verlobungsring unter die Nase. Der wurde plötzlich bleich und verdrückte sich schnell. Angie musste lachen und ging dann auch zu den anderen. "sag mal was war denn das gerade?", schrie Kerry. "Weißt du was? Sollen wir vielleicht jetzt dann in den Pub gehen und dann erzähl ich es euch da, dann muss ich nicht so schreien, ich muss morgen ja schließlich noch "ja" sagen können!", schrie Angie zurück und grinste Kerry an. "Okay, Mädels wir wollen dann gehen okay?", rief Kerry den anderen zu. Die anderen nickten und bezahlten. Als sie draußen waren, kam es Angie so vor, als hätte sie etwas in den Ohren. Sie hörte alles auf einmal so leise, doch sie dachte, dass das von der lauten Musik kommen musste. Sie liefen ein bisschen die Straße entlang und kamen dann auch bei dem Pub an. Sie gingen sofort hinein und wurden von dem Wirt gleich begrüßt. Er wusste anscheinend, dass sie kommen würden. Er zeigte in eine Richtung, Kerry winkte ihm und ging in diese Richtung. Dort war ein kleine Ecktisch frei, der ziemlich versteckt war und wo man sich offensichtlich ungestört von den anderen Gästen unterhalten konnte. Sie zogen ihre Jacken aus und setzten sich auch gleich. Kaum saßen sie, kam auch der Wirt schon und fragte nach der Bestellung. "Champagner bitte. Wir haben was zu feiern!"; sagte Kerry und grinste die verwunderte Angie an. "Wie Sie wünschen.", sagte er und verschwand.
"Seit wann bist du so spendabel oder muss ich das bezahlen?", sagte Angie. "Nein das bezahlen wir, du bist eingeladen, aber ich würde gerne mit dir anstoßen. Ich bin so froh, dass du bei uns gelandet bist. Hätte auch eine andere sein können!", sagte Kerry und hatte einen komischen Gesichtsausdruck. Angie musste in dem Moment an Gillian denken. Was machte sie wohl gerade? Hatte sie es schon verkraftet, dass Shane sie wegen ihr verlassen hatte? "Hey Angie, hallo, noch da?", sagte Amy und stupste sie an. "Ja wie was?", sagte Angie und erschrak. "Ich hab dich gerade gefragt, wo ihr die Flitterwochen verbringt.", wiederholte Amy ihre Frage. "Wenn ich das wüsste, Shane will es mir nicht verraten!", sagte Angie. Den ganzen Abend redeten sie noch über die Hochzeit oder über ihre Männer. Es war ein wundervoller Abend, ob es Shane wohl genauso gut ergangen war?
Kian, Bryan, Mark und Nicky schleppten Shane in ihren Stammpub in Sligo und bestellten schon die erste Runde Guinness. "Ich hab euch gesagt, ich werde nicht so viel trinken, ich darf morgen doch keinen Kater haben!", wehrte sich Shane gegen die fünfte Runde Guinness. "Ach Shane jetzt sei kein Weichei!", sagte Nicky. "Nein Nix vergiss es, bei deiner Hochzeit werde ich dich auch abfüllen, mal sehen wie du reagierst! Was machen wir jetzt eigentlich noch?", fragte Shane. "Eigentlich wollten wir dich abfüllen und dir dann zusehen, wie du kotzt, aber das können wir ja jetzt vergessen!", grinste Mark. "Ja das könnt ihr, aber wie wärs, wenn ihr alle so viel sauft, bis ihr kotzen müsst, dann kann ich euch zuschauen!", sagte Shane und lachte. "Sag mal Shane bist du gar nicht aufgeregt?", fragte Bryan. "Ich bin damals fast gestorben vor Aufregung!" "Doch ich bin sehr nervös, aber es wird der schönste Tag in meinem Leben, ich mach mir keine Sorgen, dass irgendwas schief geht. Vor ein paar Tagen war die Hochzeitsplanerin da und wir haben alles noch mal genau durchgesprochen, das wird einfach herrlich, sag ich euch!" Auch die fünf Jungs redeten hauptsächlich über die Hochzeit und ließen Shane seine Cola trinken. Sie hatten doch nichts schlimmes für ihn vorbereitet, wofür er sehr dankbar war. Um halb 4 war auch für sie Schluss. Länger wollte Shane auf keinen Fall aufbleiben und doch konnte er nicht mehr schlafen. Er war zu nervös. Auch Angie lag im Bett und konnte nicht einschlafen. Morgen würde ihr größter Traum in Erfüllung gehen. Wie oft hatte sie davon geträumt, als Shane ihr noch so fern war? Wie oft? Sie konnte es gar nicht zählen und morgen würde es so weit sein.

"Angie du musst aufstehen, wir haben schon 10 Uhr, wir müssen dich richten. Der Friseur ist auch schon da und die Visagistin.", rief Gina und schmiss Angie an ihrem bedeutesten Tag aus dem Bett. "was schon? AHHH!", Angie war mit einem mal hell wach und wickelte sich in ihren Morgenmantel. Sie brauchte ja nichts anderes anziehen, denn sie würde eh gleich in ihr Hochzeitskleid gesteckt. "Ich komme!", sie kam unten an und wurde erst mal von allen umarmt. "Guten Morgen, Mrs. Fast Filan, ich bin Ihr Friseur und werde ihnen jetzt die Frisur zaubern, die Sie sich im Vorfeld ja schon ausgesucht haben!", sagte er und zeigte Angie noch mal das Bild von der wunderschönen Hochsteckfrisur, die sie in dem Hochzeitskatalog gesehen hatte. Sie setzte sich auf den Stuhl und ließ den Friseur machen. Es dauerte über eine Stunde, bis die Frisur so saß, wie sie sollte. Er hatte einzelne Strähnen zu Zöpfen gelochten, andere Strähnen eingedreht und mit Perlen und Blumen befestigt. Auch das wunderschöne Diadem, das Angie von Shane bekommen hatte, wurde in die Frisur miteingebracht und sie sah einfach super aus. Angie war völlig begeistert, so begeistert, dass sie aufstand und dem Friseur ein Kuss auf die Wange gab. Der wurde ganz rot und verpackte dann seine Utensilien und verabschiedete sich. Dann kam natürlich die Schminke dran. Die Visagistin begrüßte sie und fing sofort an. Ihr MakeUp sollte ja nicht zu stark sein, aber trotzdem sehr hübsch. Auch dies dauerte über eine Stunde und als sie fertig war, war Angie so begeistert. "Ich erkenne mich gar nicht wieder, bin das wirklich ich?", fragte sie und sah in den Spiegel. "Ja das sind Sie! Sie sehen fantastisch aus, ohne, dass ich mich selbst loben will!", sagte die Visagistin und verabschiedete sich ebenfalls. "So jetzt sind wir dran!", sagte Amy und grinste sie an. "Schnell in das Kleid!", sagte Kerry und hielt ihr das Kleid hin, das sie ja alle zusammen ausgesucht hatten. Es war weiß und tailliert und ging unten in einem weiten Rock über. Es war außerdem Schulterfrei und Angie hatte dazu Handschuhe, die allerdings vorne nur eine kleine Schlaufe hatten, die sie sich um den Mittelfinger streifte und sonst war die ganze Hand frei. Oben auf der Handfläche war der "Handschuh bestickt mit ebenfalls weißen Blumen. Angie zog sich im Badezimmer das Kleid selbst an so gut es ging und kam dann wieder ins Wohnzimmer, wo die anderen schon drauf warteten, ihr zu helfen. "Kann mit einer das Kleid hinten zumachen?", fragte sie. "Ja klar!", sagte Kerry und machte sich daran, oben das Kleid zuzuschnüren. "Die Handschuhe? Wo sind sie?", fragte Angie. "Die hab ich, komm her, ich helf dir! Das kriegst du doch alleine nicht mehr hin, so nervös wie du bist!" Und damit hatte Amy völlig recht. Angie war inzwischen schon so nervös. In einer halben Stunde würde sie sich auf den Weg in die Kirche machen. "Hier Angie, ich hab noch deine Halskette!", sagte Gina und zeigte Angie ihr Diamantenkollier, dass sie unbedingt tragen wollte. "Danke Gina, kannst du sie mir zumachen?" "Klar, komm her!" So waren alle Vier damit beschäftigt an Angie herum zu zupfen, bis ihnen endlich alles gefiel. Gerade als sie dachten, sie wären fertig, schrie Angie plötzlich auf. "Was ist denn?" "Der Schleier! Ich hab den Schleier vergessen, den wollte ich doch hinten in die Haare reinmachen, der Friseur ist aber schon weg!" Jetzt hatte sie fast das wichtigste vergessen. "Keine Panik, ich mach ihn dir rein, ich weiß schon, wie das geht, einen Moment!", sagte Gina und holte den Schleier aus Angies Zimmer. "So, ich denke, das müsste halten und sieht doch super aus oder?", sagte Gina, nachdem sie den Schleier ganz unten an einer Haarsträhne mit einer schönen Spange befestigt hatte. "Ja sieht gut aus und er hält auch sehr gut!", sagte Angie. "Danke Gina, du bist ein Schatz!" "Schon okay, aber ich denke, wir sind jetzt fertig!", sagte sie und Kerry, Amy, Jodi, Amy und Gina stellten sich vor Angie und betrachteten sie von allen Seiten. "Angie, du siehst einfach nur fantastisch aus. Wenn Shane, da nicht Ohnmächtig wird oder so, dann bin ich der Kaiser von China!", sagte Kerry lachend. "Danke Kerry, aber ohne eure Hilfe hätte ich das nie geschafft, vielen Dank!", sagte Angie und umarmte sie alle. Draußen hupte es. Die Limousine war da, um Angie zur Kirche zu fahren. "Angie, wir begleiten dich noch mit nach Draußen und dann müssen wir uns noch ein bisschen zurecht machen, aber wir kommen pünktlich versprochen. Peter dürfte schon in der Limousine sitzen, er führt dich ja zum Altar.", sagte Amy und die Vier begleiteten die zitternde Angie nach Draußen. Sie hatte noch einen langen Mantel übergezogen, damit sie nicht so sehr fror. Es war immerhin Januar.
Der Chauffeur stieg aus und hielt Angie die Tür auf. Sie umarmte noch mal ihre vier Freundinnen und stieg zu Peter in die Limousine. "Du sieht einfach...wow !", sagte Peter. Ihm fiel nichts anderes ein. "Danke!", grinste Angie und umarmte auch ihn. Sie fuhren los und Angie wurde immer nervöser. Nach zehn Minuten steckten sie im Stau und es sah so aus, als kämen sie da erst mal nicht raus. Es war 14:10 Uhr.... 14:20 Uhr... 14:25.... Schließlich wurde es 14:34 Uhr, als sie endlich an der Kirche ankamen. Überall waren Fans zu sehen. Die kreischten und bei dieser Kälte warteten. Die Gäste waren auch schon alle in der Kirche und warteten auf die Braut. Auch Kerry und die anderen waren schon da, sie mussten einen anderen Weg gefahren sein. Sie sah Kerry an der Kirchentür stehen und warten. Die Limousine parkte und der Chauffeur stieg aus. Er öffnete die Tür und Peter stieg als erstes aus. Er hielt ihr die Hand hin und Angie nahm sie und stieg aus. Als die Fans sie sahen, kreischten sie laut und zeigten auf sie. Angie grinste und winkte kurz. Dann ging sie mit Peter den langen roten Teppich entlang auf die Kirche zu. *Ich gehe gerade auf einem roten Teppich zu meiner Traumhochzeit* , dachte Angie sich, während sie immer nervöser werdend dem Eingang näherte. Sie sah schon ein Paar Gäste in der Kirche. Nun war sie bei Kerry angekommen. Auch die Blumenmädchen standen bereit. Angie strahlte, sie wollte nur noch zu Shane. "Alles klar?", fragte Kerry und lächelte sie an. "Ja!", bekam sie gerade noch heraus. Sie stellten sich auf, bereit in die Kirche zu gehen. Jemand gab dem Spieler an der Orgel ein Zeichen und er legte los. Sie lief mit Peter am Arm in die Kirche hinein. Sie sah Shane vorne am Altar stehen. Er drehte sich nicht um, doch er sah auch von hinten umwerfend aus. Er hatte einen weißen Anzug an und man sah ihm auch von der Entfernung aus an, wie nervös er war. Shane hörte die Melodie und hörte wie alle Gäste aufstanden. Er wusste, dass Angie endlich eingetroffen sein musste. Angie schritt langsam auf den Altar zu. Sie musste langsam laufen, doch sie konnte es nicht mehr erwarten. Am liebsten wäre sie nach vorne gestürmt und in Shanes Arme gefallen. Doch das durfte sie nicht. Sie sah, wer alles gekommen war. Alle Freunde und Verwandte von Shane und den anderen Jungs. Da war Louis Walsh, da war Ronan Keating mit seiner Frau Yvonne. Und da stand ihre Nina und ja, auch ihre Mutter und ihr kleiner Bruder waren da. Angie strahlte sie an und sie sah, dass ihre Mutter Tränen in den Augen hatte. Endlich, nach Stunden, wie es Angie vorgekommen war, trat sie neben Shane und endlich. Endlich sah er sie an. Shane konnte es nicht fassen. Sie war so wunderschön. Die Haare, das Kleid, Ihre ganze Ausstrahlung in diesem Moment machte Shane wirklich sehr zu schaffen. Eine Träne glitzerte in seinen Augen, doch auch Angie hatte Tränen in den Augen. Sie war so glücklich, hier mit ihm, mit ihrem Traummann stehen zu können.
Der Pfarrer fing an mit seiner Rede. Sie war wunderschön. Er sagte sehr viele Persönliche Dinge und es war einfach fantastisch, und dann kam DIE Frage. "Shane Steven Filan, willst du die hier anwesende Angela Schuhmann zu deiner Frau nehmen? Dann antworte mit ja!", sagte der Pfarrer zu Shane gewandt. Shane holte tief Luft. Er hielt Angies Hand. Sie spürte, wie er zitterte. Er sah ihr noch einmal in die Augen und sagte: "Ja, ich will!" "Und nun frage ich auch dich, Angela Schuhmann, willst du den hier anwesenden Shane Steven Filan zu deinem Mann nehmen, dann antworte mit ja!" Auch Angie sah Shane in die Augen und sagte dann schließlich: "Ja ich will!" "Nehmt die Ringe als Anzeichen, eurer Verbundenheit!", sagte der Pfarrer und gab ihnen die Ringe. Shane nahm den Ring und steckte ihn langsam an Angies Finger. In ihren Augen glitzerten jetzt Tränen. "Angie ich liebe dich, nimm diesen Ring, als Zeichen meiner unsterblichen Liebe zu dir!" Auch Angie nahm jetzt den Ring und steckte ihn Shane an den Finger. "Shane ich liebe dich, nimm diesen Ring, als Zeichen meiner unsterblichen Liebe zu dir!", sagte Angie und die beiden drehten sich wieder dem Pfarrer zu. Sie warteten beide auf den wichtigsten Satz. "Sie dürfen die Braut jetzt küssen!", sagte der Pfarrer zu Shane mit einem Lächeln, er wusste, dass sie auf das gewartet hatten. Shane drehte sich zu Angie und sagte: "Du hast mich gerade zu dem glücklichsten Menschen auf der Welt gemacht!" "Shane ich liebe dich so sehr!" Die beiden küssten sich. Angie war in diesem Moment der glücklichste Mensch auf der ganzen Welt. Als sie sich wieder voneinander lösten (was ihnen anscheinend schwer gefallen war) nahmen sie sich an die Hand und gingen als erstes aus der Kirche heraus. Sie blieben vor der Kirche stehen, für Fotos. Dann gingen sie aber beide zu der Limousine, die immer noch auf sie wartete und die sie ins Schloss bringen sollte.
Der Chauffeur hielt ihnen die Tür auf und Shane und Angie stiegen überglücklich ein. "Shane, das ist der schönste Tag in meinem Leben. Ich kann dir gar nicht sagen, wie glücklich ich bin!" "Das freut mich, ich bin aber noch viel glücklicher als du. Ich kann es gar nicht glauben, dass wir jetzt verheiratet sind und alle unsere Freunde und Verwandte waren da. Hast du gesehen, Nina war auch da, und deine Mum!" "Ja, es war so schön, wieder alle wieder zu sehen, aber ich konnte noch nicht mit ihnen reden." "Ja dafür wirst du jetzt genug Zeit haben!" Sie fuhren zum Schloss hinauf und blieben vor dem riesigen Tor stehen. Auch dort war ein roter Teppich ausgerollt. Shane und Angie waren die ersten. Sie stiegen aus und liefen zusammen die Stufen hinauf. Sie kamen im Großen Empfangssaal an und ihnen wurden auch schon die Jacken abgenommen und in den Salon geführt. Es sah herrlich aus. Alles war mit weißen und roten Rosen geschmückt und überall standen Kerzen und das Buffet war an einem langen Tisch aufgebaut. Es waren ungefähr 20 Lange Tische, an denen die Gäste Platz nehmen konnten. Auch eine kleine Bühne und eine Tanzfläche waren vorhanden. Eine riesige Hochzeitstorte stand in der Mitte des Raumes. Sie war 8 Stöckig und war mit Shanes und Angies Initialen verziert. Überall waren Marzipanrosen und Sahnehäubchen. Sie sah viel zu schön aus, um sie zu essen.
"Shane das ist einfach Wahnsinn. Ich glaub einfach nicht, dass das alles wahr ist!" "Doch es ist wahr mein Schatz! Würden Sie mir bitte folgen, Mrs Filan, damit wir zusammen unsere Gäste begrüßen können.", sagte Shane feierlich und hielt Angie den Arm hin. Sie hakte sich bei ihm ein und zusammen gingen sie wieder zum Eingang, denn die ersten Gäste trafen schon ein. Unter ihnen waren natürlich die Westlife Jungs mit Anhang. Kerry kam auf Angie zugestürmt und umarmte sie erst mal, um ihr zu Gratulieren. "Alles gute zu deiner Hochzeit, du sahst wunderschön aus!" "Danke Kerry, und das habe ich nur euch zu verdanken. Und wie findet ihr euren Hochzeitstag denn so, bis jetzt?", fragte Angie. Kerry ging zu Bryan und schmiegte sich an ihn und sah ihn verliebt an. Die beiden waren auch verliebt wie am ersten Tag. "Wunderschön, nicht wahr Bärchen?" "Ja mein Schnurzelchen!" Die beiden mussten lachen und das steckte ziemlich an. Kerry gratulierte nun Shane und auch Bryan umarmte Angie. "Das du gut auf unseren Shane aufpasst ja? Alles gute zur Hochzeit!" "Danke Bryan, keine Angst, ich werde gut für ihn sorgen!"; sagte Angie im Spaß. "Hey das habe ich gehört!", sagte Shane, lächelte seine Frau aber genauso verliebt an, wie eben. Jetzt waren die anderen an der Reihe. Es gab ein Geknuddele und Gratulieren in einer Tour, aber Angie war so unendlich glücklich und dass ihre Besten Freunde da waren, machte sie nur noch glücklicher. Die Gäste gingen alle schon mal hinein, denn wenn alle ihnen am Eingang gratulieren würden, ständen sie am nächsten Tag noch draußen. Doch Amy war die letzte, die ihr gratulierte. "Alles gute zur Hochzeit, du warst die schönste Braut, die ich je gesehen habe!" "Danke, aber ich glaube ich muss mich bei dir entschuldigen!" "Wieso denn bei mir und warum?", Amy war völlig überrascht. "Weil ich vergessen hatte, dass du Geburtstag hast, obwohl wir uns den ganzen Vormittag gesehen haben, hab ich dir nicht gratuliert. Aber jetzt: Alles Alles gute zum Geburtstag und, dass alle deine Wünsche in Erfüllung gehen, so wie meine!"
"Deswegen willst du dich entschuldigen? In deiner Situation hätte ich auch nicht daran gedacht! Aber danke, dass du jetzt dran denkst, Mark hat es nämlich vergessen, aber ich glaube, er weiß gar nicht, wann ich Geburtstag habe!", grinste Amy. "Mark was muss ich da hören?", grinste Angie in Marks Richtung. "Nein, sags ihm nicht!" "Doch das mach ich jetzt, das geht doch nicht!" "Was ist denn Angielein?", fragte Mark und kam rüber. "Nein Angie lass es!", sagte Amy. "Nein heute nicht!", grinste Angie. "Marky, ich glaube du hast etwas vergessen!" "Ne was denn?" "Deine liebe Amy hat heute Geburtstag!" "Nein! Wirklich? Warum sagst du denn nichts? Woher soll ich das denn wissen? Tut mir so unendlich leid mein Schatz, wie kann ich das je wieder gutmachen?" Mark nahm sie in den Arm und küsste sie. "War doch gut, dass ich es gesagt habe oder nicht?", sagte Angie und lächelte Amy an. "Okay, du hast recht, danke Angie!", sagte Amy und ging dann mit Mark davon. Auch Nina und Angies Mutter hatte Angie schon entdeckt. Nina sprang ihr sofort in die Arme und gratulierte ihr wild. "Ja meine Nina maus ich freue mich auch, dass du da b ist, aber du musst mich nicht erwürgen, ich glaub, da hat jemand was dagegen!" "Ja und wie ich da was dagegen habe!", sagte Shane und kam auf Angie zu. Er war auch völlig beschäftigt mit Gäste begrüßen und kam jetzt zu Angie und Nina. "Hi Nina, schön das du da bist!" Er umarmte sie auch. Dann kam plötzlich Angies Mutter auf Angie zugerannt. "Angie!", schrie sie und Angie ließ sich von ihrer Mutter umarmen. "Alles gute Mein Schatz. Ich wünsch dir alles Glück der Welt!" "Danke Mum, ich bin so froh, dass du da bist!" "Darf ich dich auch drücken?", fragte Angies Mum Shane. "Aber natürlich!", sagte Shane und auch er umarmte Angies Mum. Endlich waren alle Gäste eingetroffen und Shane und Angie setzten sich auf ihre Plätze. Zuerst wurde gegessen. Das Essen schmeckte herrlich und Angie konnte ihr Glück immer noch nicht fassen. Dann nach dem Dessert, stand Shane auf und schlug leicht mit seinem Messer gegen sein Glas. Alle verstummten und drehten sich zu Shane um. "Liebe Gäste, Ich kann euch gar nicht sagen, wie glücklich an dem heutigen Tag bin. Ich habe meine Traumfrau endlich heiraten dürfen und nichts kann mich glücklicher machen." Er nahm Angies Hand und zog sie von ihrem Stuhl. Nun stand sie neben Shane. "Sie ist das beste, was mir passieren konnte. Sie ist die absolute Traumfrau und ich kann nicht glauben, dass sie jetzt meine Frau ist. Ich liebe sie so sehr. Ich kann es nicht beschreiben. Ihre Liebe gibt mir den Halt im Leben. Ihr Humor hält mich auf dem Boden der Tatsachen und Ihre Ausstrahlung ist das schönste was ich je auf Erden gesehen habe. Wenn sie lächelt geht die Sonne auf. Wenn sie mich anschaut, trifft mich ihre Liebe in meinem Herzen wie ein Schlag...!" KNALL ! Alle fuhren zusammen. Der laute Knall hallte durch den Salon und verstummte langsam. Keiner bewegte sich. Es war totenstill, als hätte jemand den Ton abgedreht. Plötzlich brach Angie zusammen und blieb am Boden reglos liegen. "ANGIE!" Shane beugte sich zu ihr und wollte nachsehen, was geschehen war. Da sah er es. Blut. Blut sickerte auf den Boden. Überall breitete es sich aus. Ihr wunderschönes weiß, war plötzlich rot. "Nein, das kann doch nicht wahr sein!" Shane war wie in einem Schockzustand. Er setzte sich zu Angie hinunter und nahm ihren Kopf auf seinen Schoß. Sie hatte sie Augen geschlossen. Shane, der sich auf nichts anderes konzentrieren konnte, als auf seine Angie, die in seinen Armen verblutete, bemerkte nicht, wie die Person, die geschossen hatte, von den Bodyguards Paul und Fran festgehalten wurde, als sie das Schloss verlassen wollte. Es war Gillian. Doch wie hatte sie sich verändert. Sie war noch blasser und noch dünner als jemals zu vor. Ihr Gesicht war eingefallen und in ihren Augen spiegelte sich der blanke Wahnsinn. Sie zitterte und hatte die Pistole noch in der Hand, mit der sie auf die glückliche Braut geschossen hatte. "Angie, bitte, lass mich nicht allein, doch nicht jetzt!" Shane hatte langsam begriffen, was passiert war und Tränen liefen ihm die Wangen hinunter. Die anderen Gäste waren aufgestanden und wollten wissen, was passiert war, vor allem Bryan und die anderen. Shane schrie plötzlich: "Jetzt holt doch einer einen Krankenwagen, schnell, verdammt noch mal!" Sofort wurde ein Handy gezückt und der Notruf verständigt. Die übrigen Bodyguards schafften die Gäste nach draußen. Sie hielten es für das beste. Auch Bryan, Kerry, Mark, Amy, Kian, Jodie, Nicky, Georgina, Nina und ihre Mutter wurden nach draußen gebracht. Alle konnten das nicht begreifen. Allen rannen stumm die Tränen hinunter. Draußen auf dem Schlosspark klammerte sich Kerry an Bryan und schluchzte in seinen Armen. "Wer tut so was, warum? Hat sie das verdient?" "Nein mein Schatz, aber alles wird gut ich versprechs dir!" Auch Amy lag weinend in Marks Armen. Nina brach plötzlich weinend zusammen und Kian konnte sie gerade noch auffangen, weil er ihr am nächsten stand. Drinnen war nur noch Shane und Angie. Er wiegte Angie hin und her und hatte sein Jacket auf ihre Wunde gepresst und betete zu Gott, dass er seine Angie rettete. "Du kannst mir doch mein aller größten Schatz der Welt nehmen, bitte nicht!" Shane weinte ununterbrochen. Er konnte das alles nicht glauben. Plötzlich spürte er Angies Hand auf seiner. "Angie, du bist wach! Oh mein Gott ich bin so froh!" "S..S..Shane ich liebe dich so sehr." Tränen liefen ihr die Wangen hinunter. "Nein, nicht verabschieden, hörst du, du wirst wieder gesund, der Arzt ist gleich da. Halte durch!" Shane nahm ihre Hand und küsste sie unter Tränen. "Mir ist s...so kalt!", sagte Angie leise und zitterte am ganzen Leib. "Der Arzt kommt gleich, halte durch bitte!" Doch Angie war so schwer verletzt. Selbst wenn der Arzt früher gekommen wäre, hätte sie es nicht geschafft. Sie sah Shane an, mit ihrem Blick, den er so liebte. Sie sah ihn mit ihrer ganzen Liebe an, die sie geben konnte. "Küss mich bitte, noch einmal!" Angie wusste, dass es vorbei war und es brach ihr das Herz. Sie konnte Shane nicht alleine lassen. Sie konnte nicht, doch sie musste. Shane weinte immer mehr, er wollte es nicht wahrhaben, doch er erfüllte ihr den Wunsch. Er berührte langsam ihre Lippen mit seinen und seine Tränen vermischten sich mit ihren. Er löste sich von ihr. Sie schaute ihn das letzte mal tief in die Augen und flüsterte: "Ich liebe dich! Für immer!" Dann schloss sie ihre Augen. Für immer. Ihre Hand lag schlaff in Shanes Hand. Nun brach Shane weinend zusammen. Er schluchzte und hielt immer noch Angies Hand. Plötzlich öffnete sich wieder das Tor und der Notarzt und der Sanitäter kamen hereingestürmt. Der Sanitäter kümmerte sich sofort um Shane. Er zog ihn mit sich und setzte ihn auf einen Stuhl. Shane ließ nun alles mit sich machen. Er hatte einen schlimmen Schock und konnte nicht begreifen, was gerade passiert war. Der Arzt versuchte sein möglichstes um Angie wieder ins Leben zu rufen, doch sie war tot. Er deckte sie mit einem Tuch zu und hob sie auf die Trage. Die anderen Helfer trugen sie nach draußen und wollten sie in den Krankenwagen bringen, bevor sie sich um Shane kümmerten. Als der Arzt und die Helfer die Trage über das Schlossgelände trugen, wo alle Gäste standen und hofften, sahen alle die Trage mit dem Tuch über der Person, die darunter lag. Kerry brach weinend zusammen. Auch Amy musste von Mark gestützt werden. Georgina weinte in Nickys Armen und Auch Jodie liefen die Tränen die Wangen hinunter. Bryan, Nicky, Kian und Mark konnten es nicht glauben, doch auch sie weinten. Alle Gäste, die es mitbekommen haben weinten leise vor sich hin. Keiner wusste, was er nun tun sollte. "Wir müssen zu Shane!", sagte Nicky plötzlich und lief allen anderen voraus in den Salon. Dort saß Shane und weinte. Er saß da in seinem Blutverschmierten Anzug und weinte. "Shane!" Nicky kam bei ihm an, er wusste nicht was er sagen sollte. Er konnte ja schlecht sagen, na alles in Ordnung mit dir? Und so nahm er ihn einfach in den Arm und Shane schluchzte. "Warum? Kannst du mir sagen warum? Wer tut mir so was an? Was soll ich tun?" Shane war so verzweifelt. "Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass sie bezahlen wird. Dafür wird sie für immer Hinter Gittern sitzen!", sagte Nicky und wischte sich die Tränen weg. "Wer?", sagte Shane nun und sah mit Tränenverquollenen Augen zu Nicky auf. "Na Gillian, wer sonst? Sie hat geschossen!" "NEIN! Das kann nicht wahr sein. Sag mir, dass das nicht wahr ist!" "Doch sie war es. Sie muss wohl irgendwie ohne Einladung reingekommen sein, aber Fran und Paul haben sie erwischt, bevor sie fliehen konnte. Sie bringen sie gerade zu Polizei." Das machte Shane erst recht fertig. Die Frau, die er mal geliebt hatte, machte ihm sein größtes Glück auf Erden kaputt. Das war zu viel für ihn. "Shane, wir bringen dich jetzt nach Hause, das hat doch keinen Sinn mehr!", sagte Nicky. "Ja du hast recht, es hat keinen Sinn mehr. Wie soll ich ohne sie leben?", sagte Shane unter Tränen. "Shane, sag so was nicht. Wir brauchen dich. Und wir werden dir alle helfen!", sagte Kian. Nicky und Bryan halfen Shane auf und brachten ihn nach draußen zu Bryans Auto. Er ließ alles mit sich geschehen. Er war am Ende seiner Kräfte. Einmal brach er in Tränen aus und konnte sich nicht beruhigen und einmal starrte er nur ins Leere und beachtete keinen. Bryan und Kerry fuhren mit Shane zu sich nach Hause, während die anderen die Gäste nach Hause schickten. Was anderes konnten sie nicht tun. Sie sagten alles ab, was heute noch geplant war. Dann, nach 2 Stunden war alles erledigt. Angies Mutter und ihr Bruder und Nina waren mit Shanes Eltern mitgegangen. Mae hatte versprochen, sich um sie zu kümmern. Nicky und die anderen fuhren auch gleich zu Bryan und Kerry. Die beiden saßen auf der Couch, als sie reinkamen. Kerry war an Bryan gelehnt und weinte bitterlich. Amy, Georgina und Jodie sahen auch nicht anders aus. Keiner von ihnen konnte glauben, was heute passiert war und es wollte auch keiner glauben. "Wo ist Shane?", fragten Nicky und Amy gleichzeitig. "Wir haben ihn hochgebracht. Er schläft. Wir haben ihm 2 Schlaftabletten gegeben, sonst wäre er nie eingeschlafen!", sagte Kerry unter Tränen. Alle setzten sich. Doch sie hatten sich getäuscht. Shane schlief nicht, er war nur zu müde von den Tabletten um, aufzustehen und irgendetwas kaputt zu schlagen. Er war so wütend und voller Trauer. Er wusste nicht, wie sein Leben weitergehen sollte. Er lag im Bett und weinte so sehr, wie er noch nie geweint hatte.
Am nächsten Tag waren alle schon ziemlich früh wach und saßen auf der Couch, als Shane runter kam. Amy bemerkte ihn als erstes. "Shane!" Sie sprang auf und umarmte ihn. Wieder kamen ihr die Tränen. "Es tut mir so leid, ich weiß nicht, wie ich dir helfen kann!" Auch Shane liefen die Tränen hinunter und klammerte sich an Amy. Dann ließ er sie los und ging zu den anderen. "Es tut mir leid, dass ich gestern nicht bei euch war!", sagte Shane und setzte sich. "Dafür brauchst du dich doch nicht entschuldigen. Wir können dich alle so gut verstehen. Shane ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich bin so ratlos. Das kann doch alles nicht wahr sein!", sagte Kerry, ebenfalls unter Tränen. Plötzlich klingelte es an der Tür. Bryan öffnete. Ein Polizist stand vor der Tür. "Guten Tag Mr McFadden, es tut mir Leid, wenn ich störe, aber ist Mr. Filan bei Ihnen?" "Ja, was wollen Sie von ihm? Ihm geht es sehr schlecht!" "Das kann ich mir denken, aber ich muss mit ihm sprechen, es geht um den Mord an seiner Frau." Als Shane das hörte brach er wieder in Tränen aus. Wie sich das anhörte. Mord. Wie in einem schlechten Krimi. "Kommen Sie rein, aber bitte nicht zu lang!"; sagte Bryan und ließ ihn eintreten. "Guten tag alle zusammen. Mein Herzliches Beileid!" "Danke!", sagten alle. "Aber ich möchte bitte ganz kurz mit Mr. Filan alleine sprechen, es ist wichtig!" Die anderen ließen Shane und den Polizisten alleine. Er setzte sich neben Shane und legte seine Mütze ab. "Ich muss Sie fragen, ob sie etwas zu der Person wissen, die das getan hat. Kennen Sie Ms. Gillian Walsh?" "Und ob ich sie kenne. Ich war mit ihr verlobt. Doch dann verliebte ich mich in Angie und trennte mich von ihr! Das hat sie wohl nicht verkraftet. Sie wollte sich das Leben nehmen, doch ich habe sie davon abgehalten und jetzt tut sie mir so was an!", erzählte Shane und er konnte nicht aufhören zu weinen. "Das wussten wir nicht, dass sie mit ihr verlobt waren, das sagt viel über ihr Motiv aus. Aber ich muss Ihnen noch etwas anderes mitteilen. Wir haben den Bericht des Gerichtsmediziners." Shane sah auf. Er wusste nicht, was jetzt kommen würde. "Mr. Filan, ich muss Ihnen mitteilen, dass Ihre Frau schwanger war!" Für Shane war das wie ein heftiger Schlag ins Gesicht. "Sagen sie das noch mal! Das kann nicht wahr sein. Gillian hat nicht nur meine Frau umgebracht, sondern auch mein Kind?" "Ja so ist es leider, es tut mir so leid, Mr. Filan!" Shane fing wieder hemmungslos an zu schluchzen und bemerkte nicht, wie sich der Officer verabschiedete und ging. Auch, als die anderen wieder kamen, bemerkte er nicht. "Shane was ist los? Was hat der Officer gesagt?", fragte Kerry völlig verzweifelt. Shane erzählte es ihnen mit zitternder Stimme und unter Tränen. Kerry und auch alle anderen waren völlig geschockt. Wieder weinten alle. Die nächsten Tage blieb Shane bei Bryan und Kerry. Sie fürchteten, dass Shane wieder zusammenbrechen würde, wenn sie ihn nach Hause bringen würden, dort wo alles ihn an Angie erinnern würde. Kerry hatte sich auch bereit erklärt, mit Angies Mutter für die Beerdigung zu sorgen. Sie machten alles perfekt und 3 tage später war es auch so weit. Shane konnte es nicht glauben, dass er zu der Beerdigung seiner geliebten Frau ging. Angie wurde auf dem Friedhof in Sligo beigesetzt. Alle Verwandten und Freunde kamen und trugen den Sarg zum Grab. Unter Tränen aller, wurde der Sarg hinunter gelassen. Der Pfarrer, der sie auch getraut hatte hielt die Grabrede, bevor alle eine weiße Rose nahmen und sie auf den Sarg warfen. Alle verabschiedeten sich mit ein paar Worten bei ihr. "Du warst die beste Freundin, die man sich wünschen konnte, ich vermisse dich jetzt schon unendlich!", flüsterte Kerry leise und warf die Rose auf den Sarg. Bryan nahm sie dann in den Arm und führte sie weg. Als letzter war Shane dran. Er hielt eine rote Rose in der Hand. "Mein Schatz, warum bist du gegangen? Warum nur? Wie soll ich ohne dich leben? Meine ganze Liebe gehört dir, du bist mein Leben, meine Freude gewesen, doch du hast sie mit ins Grab genommen. Ich werde nie mehr jemanden lieben so wie dich. Ich vermisse dich so sehr! Ich liebe dich!" unter Tränen warf er die letzte Rose auf den Sarg und Kian zog ihn dann vom Grab weg. Auf dem weißen Grabstein stand. In Erinnerung an den wundervollsten Menschen der Welt:
Angela Filan
* 26.08.1986
05.01.2004

Shane und die anderen Jungs hatten von Louis 3 Monate Urlaub bekommen und die hatte vor allem Shane bitter nötig. Er wohnte wieder in seinem Haus. Doch wie es zu erwarten war, erinnerte ihn alles an Angie. Er konnte es nicht begreifen und auch nicht verkraften. Ihm wurde das liebste genommen, das er auf Erden hatte. Er wollte nicht weiterleben, doch er wusste, dass es keinen Sinn hatte, wenn er sich jetzt auch noch das Leben nahm. Was würden seine Freunde, seine Familie ausstehen müssen? Schließlich hatten auch sie Angie verloren nicht nur er. Angies Mutter war mit Nina wieder nach Deutschland zurück gekehrt. Sie versuchte, sich abzulenken mit einem Haufen Arbeit, doch auch ihr gelang es nicht. Ihre Geliebte Tochter war an ihrem Glücklichsten Tag einfach so gestorben.
Gillian wurde vor Gericht gestellt und zu 15 Jahren Haft verurteilt. Doch danach wurde sie keineswegs freigelassen. Danach würde sie in die Nervenklinik eingewiesen werden und erst entlassen, wenn es die Ärzte für richtig halten würden.
Nach 3 Monaten ging es wohl oder übel mit Westlife weiter. Shane hatte sich lange überlegt, ob er nicht aussteigen sollte. Er war zu nichts mehr fähig. Doch dann erinnerte er sich daran, wie sehr Angie Westlife und ihre Musik geliebt hatte. Sie würde nicht wollen, dass er es aufgab. Und so machte er weiter. Für Angie. Louis hatte sie alle angerufen und ins Studio bestellt. "Hallo Jungs. Ich weiß es ist schwer, aber wir müssen weiter machen, aber ich habe auch einen Vorschlag zu machen. Der richtet sich besonders an dich Shane!" "Was denn?", fragte Shane, der schon wieder in Gedanken versunken war. "Ich dachte, dass wir als Andenken an Angie, "Never Ever" als Single rausbringen sollten. Ich dachte es mir so, dass wir den Song, wo Angie mitgesungen hat, mit auf die CD tun, aber ihr ihn noch mal aufnimmt und zwar würde ich vorschlagen, Shane du singst Angies Teil. Und wenn ihr ihn live performt, singt ihr diese Version von dem Song, was haltet ihr davon?" Alle waren begeistert. Eine Single für Angie als Andenken, auch Shane lächelte bei dem Gedanken daran, was schon seit Wochen oder sogar Monaten nicht vorgekommen war. Sie machten sich sofort an die Arbeit. Nach 4 tagen war alles im Kasten und die Cd im Druck. Am 18.3. würde die Single erscheinen. Das Video dazu drehten sie in Irland am Meer. Eine einfache Kulisse zu einem wunderschönen Song passte immer. Im Video vergoss Shane sogar ein paar Tränen und zwar echte. Am 2.4. stiegen Westlife mit Never Ever in die Charts ein und landeten sofort auf Platz 1. Auch in Deutschland waren Westlife mit dieser Single auf Platz 1, was sie noch nie geschafft hatten. Mit dieser Single hatten sie überall den Durchbruch geschafft, und waren berühmter als je zuvor. Doch Shane konnte es nicht glücklicher machen. Kein Geld der Welt oder Konzert in ausverkauften Hallen konnten ihm seine Angie wieder bringen, die er so geliebt hatte. Er hätte für sie alles gegeben und dann wurde sie ihm einfach weggenommen. Einfach so. Sein wunderschönes Strahlen in den Augen, das er immer hatte, wenn er glücklich war oder das er auch so immer hatte und alle, vor allem Angie immer so verzaubert hatte, war für immer verloschen.

*~~The End~~*