In dieser Geschichte ist Molly schon um die 11 Jahre und Lilly ist 9 ½ Jahre alt..
Kerry, Bryan und ihre Schwägerin, Amy McDonald (sorry mir ist kein andere
eingefallen), saßen in der Wohnküche bei einem Tässchen Tee
und besprachen, was für den geplanten Urlaub am Mittelmeer alles mitzunehmen
sei. "Auch dort gibt es ein paar kühle Tage", versicherte Amy dem Ehepaar
McFadden, "ich habe es selber schon erlebt. Und Molly neigt zu Erkältungskrankheiten,
das wisst ihr, liebe Kerry und Bryan. "Deshalb fahren wir ja an die See. Unser
Hausarzt hat uns dazu geraten, Amy. Ach, da seid ihr ja, Kinder. Habt ihr gut
geschlafen?"
"Ja Mum, nur wirres Zeug hab ich geträumt," antwortete Molly. Sie gab ihren
Eltern und Amy einen Kuss auf die Wange. Lilly-Sue, Mollys Schwester, hob die
Hände. "Ja, guten Morgen Mum, Dad und Tante Amy. Molly hat wirklich wirres
Zeig geträumt. Von Engeln, die Flossen hatten. Sie sah ganz komisch aus."
"Red nicht so ein Unsinn, Lilly!", mahnte die 11 jährige Molly ihre Schwester.
"Und sie will Milch mit Honig, aber ich auch, selbst wenn ich keine Halsschmerzen
habe."
Molly gab ihr einen kleinen Schubs. "Lilly, sei still!", flüsterte sie.
"Ich bin nur ein wenig heiser, Mami, weiter nix. Und das kommt auch nur von
der Geburtstagsfeier." "Nun dann ist ja gut," erwiderte Kerry, denn ihr lag
nichts daran, dass der Abreisetermin verschoben werden sollte.
Tante Amy blinzelte misstrauisch. "Ich habe als Kind auch einmal eine Krankheit
verschwiegen", sagte sie und guckte Molly dabei scharf an. "Es war wegen eins
Theaterbesuches, den ich nicht verpassen wollte. Nachher lag ich drei Wochen
im Bett.
"Hm", nickte Lilly, " und Molly hat Mazillen.(Ja das ist richtig geschrieben.
Lilly kann das noch nicht richtig aus sprechen). "Wunderbar", meinte Bryan,
"dann steht unserer Reise ja nichts mehr im Weg".
Die lange Fahrt, unterbrochen durch Restaurantbesuche, war überwunden.
Molly schien alles wie ein Traum, und sie freute sich unsagbar über die
herrliche Ferienzeit.
Das schöne, gepflegte Hotel, das die Feriengäste bewohnen, lag direkt
neben dem Meer. Von ihren Zimmer aus sahen sie am Horizont die Sonne untergehen.
Am Strand war noch ziemlich viel los. Doch Bryan war dafür, dass sie erst
mal was essen sollten und die Kinder früh schlafen sollten. "Morgen ist
der erste richtige Ferientag, da wollt ihr doch fit sein oder nicht?", fragte
Kerry ihr zwei Kinder. Die zwei nickten eifrig. Während des Essens, das
auf der Terrasse statt fand, fiel Molly eine Familie auf der neben Terrasse
auf. Sie bestand aus einen Vater, einen etwas rundlicheren Mutter und einer
etwa 12 Jährigen Tochter.
Molly wünschte sich, in ein paar Jahren auch so normal zu sein, dass man
einfach so zusammen sitzen kann ohne direkt erkannt zu werden. Denn ihr Vater,
Bryan McFadden, war in einer ziemlich erfolgreichen Band namens Westlife.
Das junge Mädchen hieß Ellen, so viel kriegte Molly aus den Gesprächen,
der anderen Familie mit. Sie hörte auch noch, dass viel von Tauchen die
Rede war. Das Mädchen erzählte von einer riesigen Muschel am Rand
einer Klippe. "Ich hätte sie gerne geholt, aber Dad meinte, ich sei lange
genug unter Wasser gewesen. Da musste ich natürlich hören und hoch
kommen. "Was ja auch richtig ist, es gibt genug leicht sinnige Taucher, da musst
du nicht auch noch einer werden," meinte der Vater zu ihr.
"Du Molly, hast du das gehört, dass kleine Mädchen neben an kann tauchen.
Toll, nicht?", schrie Lilly in ihrer hellen Kinderstimme. "Lilly! Hier wird
nicht geschrieen", meinte Bryan ein wenig erbost. "Ja Dad ist gut. Aber meinst
du die nimmt mich und Molly mal mit?", fragte die kleine ganz aufgeregt.
Die Familie am Nebentisch waren aufmerksam geworden und lachten über die
kleine Lilly, die mit den Fingern auf die deutete und ihre Frage wiederholte.
Ein wenig später waren die McFaddens und die Leute von neben an in ein
Gespräch verwickelt. Die O’Briens, so war ihr Name, waren schon eine Woche
dort und erzählten, dass sie begeisterte Taucher seien. Schließlich
kamen sie rüber um besser zu reden.
Und sie versprachen die kleinen mal mit zum Tauchen zu nehmen.
"Na Molly was ist?", fragte Kerry," du bist so still heute morgen. Hast wohl
doch nicht richtig ausgeschlafen?" "Doch Mum! Ich bin hell wach. Ich muss mich
nur beeilen, Ellen schon angerufen hat, dass ich mich mit Lilly runter machen
soll!", meinte sie. "Sie hat bestimmt nicht gesagt, Molly mach das du und Lilly
runter kommt oder? Außerdem hörst du dich so an als wenn du wieder
heiser werden würdest", meinte Kerry besorgt und schaute Bryan dabei an,
der auf den Sofa lag, Chips aß und nichts mehr mit kriegte. "Ich werde
nicht heiser. Keine Sorge. Ich hab mich nur an einen Stück Brötchen
verschluckt. Mehr ist das nicht. Wirklich nicht." "Na dann will ich dir mal
glauben. Los ab geh und wenn dir kalt wird direkt aus dem Wasser gehen. Verstanden
junges Fräulein? Und das selbe gilt für dich Lilly!", sagte Kerry
mahnend. Die beiden Mädchen nickten und schon waren sie aus der Tür
verschwunden.
Kerry ging rüber zu Bryan. "Schatz das nächste mal sagst du bitte
auch was. Ich will nicht immer als die böse darstehen und der bist der
liebe. Das geht nicht. Verstanden!" Bryan nickte und meinte, "sag mal. Wir haben
doch den ganzen Tag jetzt für uns. Das heißt wir können das
machen wofür die zwei noch ein wenig zu klein sind!" Kerry lächelte
und schon waren sie sich am Küssen. " Aber danach gehen wir zum Strand
ok?" Ok, Madam das werden wir machen."
Außer Atem kamen die beiden in der unten in der Lobby an. "Was habt ihr
denn noch so lange gemacht? Ich warte hier bestimmt schon eine viertel Stunde.!"
"Ja tut uns leid. Mum hat uns noch eine Predigt gehalten!", meinte Lilly schnell.
"Ok jetzt seid ihr ja da. Los lasst uns gehen!" Und schon waren sie weg.
"Ich freu mich schon richtig. Zum ersten mal in meinen Leben geh ich tauchen.
Das wird bestimmt schön oder was meinst du Lillychen?" "Ich bin ganz deiner
Meinung!", gab sie zum besten. "Ach Ellen gehen wir drei alleine. Denn weißt
du, dass würden Mum und Dad nie erlauben und außerdem hab ich auch
ein bisschen Angst!", fragte Molly und Lilly nickte, als wenn sie gerade das
selbe sagen wollte. "Nein gehen wir nicht. Das würde mein Dad auch nicht
erlauben. Mein Onkel kommt mit uns. Er ist zwar auch nur zwei Jahre älter
als ich aber ein spitzen Taucher. Das kannst du mir glauben!" Und schon hörten
sie hinter sich eine Stimme. "Ja das stimmt. Das könnt ihr Ellen ruhig
glauben. Hi ich bin Gareth und wer seid ihr?" "Ich bin Lilly und das ist meine
größere Schwester Molly!" "Na gut. Lasst uns endlich gehen. Ich will
endlich tauchen," rief Molly und lief los. Die anderen hinterher.
Die Kinder waren einen schmalen Weg runter an den Strand gegangen und zogen
sich dann um. Nach einer halben stunde hatte Gareth sie ein wenig eingeführt
und gingen dann ins Wasser. Sie sahen viele Farbenfrohe Fische und nach einer
Stunde gingen sie wieder ans Land. "Oh man das war ja toll. Vielleicht können
wir das ja wiederholen. Ich würde mich echt freuen," äußere
sich Molly. "Ja klar warum nicht. Wie lange bleibt ihr denn noch hier?" "Noch
vier Tage. Dann muss meine Dad wieder mit den anderen auf Tour!", antwortete
Lilly. "Ach ja. Er ist ja bei Westlife. Stimmt habt ihr ja gestern noch gesagt."
"Ja leider. Ich wünschte echt mein Vater wäre nicht berühmt.
Dann wäre das Leben um einiges leichter," seufzte Molly und Lilly gab ihr
Recht. "Dann kommt lasst uns ins Hotel zurück gehen. Es wird windig und
ich will nicht, dass ihr noch erkältet!", sagte Ellen. Alle nickten und
gingen zurück außer Gareth, der ging in das Haus seiner Eltern, da
sie hier lebten.
"Ihr seid aber schon früh zurück. Wie war es denn?!", fragte Bryan.
"Ach ganz gut. Ich kann mich echt nicht beklagen aber ich fühl mich auf
einmal so schwindlig. Das war vorhin noch nicht, als wir hin gegangen sind!",
meinte Molly. "Komm mal her. Ach herrje Molly du hast Fieber. Los Bryan ruf
sofort den Hotel Arzt.
"Ist es sehr schlimm Doktor?", fragte Kerry. "Ich weiß es nicht genau
aber um sicher zu sein würde ich ein Krankenhaus aufsuchen und am besten
selber in Irland. Ich würde die Reise an Ihrer Stelle unterbrechen." "Das
werden wir. Danke für Ihre Hilfe.!", sagte Bryan bevor der Arzt den Raum
verließ. "Lilly komm mal bitte" "Ja hier bin was gibt es? Wie geht es
Molly?" "Nicht so gut. Der Arzt hat uns empfohlen nach Hause zu fahren was wir
natürlich auch machen. Also wenn du dich noch von Ellen verabschieden willst,
mach es jetzt. Wir fahren nämlich heute noch ab. Ok?", sagte Bryan. "Ich
geh mich dann jetzt verabschieden. Bis gleich." Und schon war Lilly weg.
"Mum, Dad wo seid ihr", schrie Molly aus dem Zimmer. Sofort kamen beide angerannt.
"Wir sind hier Schatz beruhige dich. Wir fahren noch heute, dass du auch in
ein richtiges Krankenhaus kannst ok. Wir haben auch schon alles gepackt. Wir
können sofort los, wenn deine kleine Schwester da ist.", sagte Bryan in
einen beruhigenden Ton. Molly nickte und legte sich wieder in ihr Bett.
"Ich hab mich verabschiedet. Von mir aus könne wir los.!", schrie Lilly
als sie gerade wieder ins Zimmer kam.
Nach einer Stunde war dann alles im Auto verstaut und sie fuhren los. Molly
ging es von Stunde zu Stunde schlechter bis sie endlich in Dublin ankamen. Während
der Fahrt hatte Lilly aufgepasst, dass Molly nicht zu unruhig wurde hinten im
Auto.
"Wir bringen sie am besten direkt ins Krankenhaus. Ich will nicht, dass es noch
schlimmer wird. Sie ist schon ganz blass!", flüsterte Bryan zu seiner Ehefrau,
so dass Lilly es nicht mit kriegen sollte. Doch sie hörte es und krieget
immer mehr Angst um ihr große Schwester.
Als sie im Krankenhaus ankamen wurde ihnen direkt ein Arzt zugewiesen. "Also
um feststellen zu könne was sie nun wirklich hat muss sie zur Beobachtung
hier bleiben. Ich hoffe, dass ist ok für sie?", fragte der Arzt das Ehepaar
und beide nickten. "Komm Schatz wir gehen nach Hause?", sagte Bryan liebevoll
zu seiner Frau. "Mum, Dad was ist Molly und wo ist sie?", fragte Lilly. "Schatz,
jetzt hör genau zu! Molly geht es nicht so gut und das heißt sie
muss erst mal ein bisschen hier bleiben. Das verstehst du doch oder?" Lilly
nickte. "Gut dann lasst uns jetzt bitte heim fahren ich bin müde!", schlug
Kerry vor. Bryan und die kleine waren einverstanden und somit fuhren sie dann
los.
Da es schon 9 Uhr war und Lilly auch sichtlich müde war meinten ihre Eltern
zu ihr, dass sie doch bitte ins Bett gehen sollte. Sie willigte sofort ein und
ging in ihr Zimmer.
"Ich werde die anderen mal anrufen und fragen, ob sie noch kommen? Shane, Nicky,
Kian und Mark sollen es auch wissen und das will ich ihnen persönlich sagen.
Ist das ok Schatz?", fragte Bryan seine Frau Kerry. Sie nickte was soviel heißen
sollte, wie "ja schatz es ist in Ordnung". Keine zehn Minuten später hatte
Bryan alle angerufen und gebeten zu ihnen zu kommen und alle hatten ja gesagt,
da sie sich eh in Dublin aufhielten.
"Mensch Bryan was für eine Überraschung! Was machst du denn schon
wieder im verregneten Irland?", fragte Nicky. Doch als er sah, wie Bryan aussah
wollte er noch wissen warum er und Kerry geweint hatten. Damit blieb er nicht
allein. Die anderen wollten auch eine Erklärung.
"Also es ist...! Molly geht es nicht so gut und wir mussten sie hier hin nach
Irland zurück bringen, da die medizinische Versorgung da nicht so gut war.
Sie liegt jetzt im Krankenhaus. Die Ärzte versuchen raus zufinden was los
ist. Von Stunde zu Stunde ging es ihr immer schlechter. Das Fieber stieg und
sie war gar nicht mehr ansprechbar.", erklärten Bryan und Kerry abwechselnd
mit weinerischer Stimmer. Man sah den anderen den Schock an. Sie konnten nicht
glauben, dass Molly so krank ist. Bisher waren es immer nur leichte Erkältungen
gewesen und jetzt?? Jetzt lag sie im Dubliner Hospital. "Aber es wird doch wieder
besser? Ich mein so schlimm war es bisher noch nie und außerdem ist sie
doch ein starkes Kind. Sagt ihr zwei, es wird doch wieder besser?", fragte Kian
schon fast flehend. "Wir wissen es nicht. Wir müssen jetzt erst mal abwarten,
was der Arzt sagt" "Ich denke wir gehen jetzt lieber und ihr könnt auch
endlich ausruhen", sagte Mark und stand schon vom Sofa auf. Die anderen folgten
ihn und verabschiedeten sich noch bevor sie gingen.
"Ich glaube Mark hat recht. Wir sollten uns schlafen legen", sagte Kerry. Bryan
war einverstanden und so gingen sie ins Schlafzimmer. Doch keiner konnte auch
nur ans schlafen denken. Anders war es auch nicht bei den anderen Jungs. Ihre
Gedanken kreisten andauernd um Molly und ob der Arzt gute Nachrichten hatte.
Am nächsten Morgen war Bryan schon sehr früh wach, was für ihn
unnormal war aber in der Situation. Er beschloss nach einer halben stunde auch
Kerry wecken zu gehen. "Schatz auf stehen. Wir müssen ins Krankenhaus.
Der Arzt hat eben angerufen. Die Ergebnisse sind da." Sofort war KERRY wach.
"Dann lass mich noch grade anziehen. Lilly schreiben wir einen Zettel"!
Und schon waren sie auf den Weg ins Krankenhaus. "Kerry was ist, wenn es etwas
schlimmes ist? Der Arzt hörte sich nicht so gut an" "Ach komm. So schlimm
wird es nicht sein!", meinte Kerry beruhigend zu ihren Mann aber selber konnte
sie nicht glauben, was sie eben gesagt hatte.
Als sie im Krankenhaus ankamen, hatte der Arzt die beiden schon erwarte. "Es
tut mir leid Ihnen mit teilen zu müssen aber Ihre Tochter ist schwerkrank.
Sie hat Leukämie oder anders gesagt Blutkrebs. Wenn nicht schnell ein Knochenmark
Spender gefunden wird kann es zu spät sein. Ich kann nicht verstehen, dass
das früher noch keinen Arzt auf gefallen ist. Es ist schon sehr weit entwickelt.
Wir müssen jetzt schnell handeln. Am besten rufen Sie jeden an den Sie
kennen und der soll sich dann testen lassen ok?" Jetzt konnte Bryan und Kerry
ihre Tränen nicht mehr zurück halten. "Und sind sich ganz sicher?",
fragte Kerry schon fast abwesend. "Leider ja. Es tut mir leid Ihnen keine erfreulichen
Nachricht zu übermitteln."
"Können wir denn jetzt zu ihr"? "Aber natürlich bitte folgen Sie mir.
"Na mein Mäuschen, wie geht es dir denn?", fragte Bryan seine Tochter.
"Nicht so. Wann kann ich denn wieder nach Hause. Hier ist es so schrecklich
langweilig", antwortete Molly auf die Frage. "Bestimmt bald. Hörzu Schatz.
Du bist schwerer Krank als wir am Anfang dachte, dass heißt du muss noch
ein bisschen länger hier bleiben als erwartet und du musst alles machen
was der Arzt sagt ok?" "Ja ist in Ordnung. Das mach ich, wenn ihr sagt, dass
ich das machen soll."
Kerry und Bryan blieben noch eine Stunde bis sie wieder zurück mussten.
Gerade als sie zu Hause angekommen waren klingelte es auch schon an der Tür.
Es waren Shane, Kian, Mark und Nicky. "Und was ist denn jetzt mit Molly. Oder
wisst ihr es noch nicht?", fragte Shane nachdem sich alle gesetzt hatten. "Wir
waren bis eben im Krankenhaus. Sie hat Blutkrebs, wenn wir nicht schnell einen
Knochen-Mark Spender finden ist es zu spät. Der Arzt hat gemeint, dass
es schon ziemlich weit wäre. Es muss sofort mit der Therapie anfangen und
all dem anderen Zeug. Und ich wollte euch fragen, ob ihr euch vielleicht auch
testen lassen könntet. Das wäre uns sehr wichtig. Ich meine damit
auch eure Frauen." Sagte Bryan fast wie in Trance.
Die anderen sah man den Schock an und Shane standen die Tränen in den Augen.
"Bitte Bryan. Sag dass das nicht wahr ist. Ich kann das nicht glauben. Nein!!!",
meinte Shane und fing dann hemmungslos an zu weinen.
Am nächsten Tag kamen alle mit um sich testen lassen. Auch die Frauen von
den restlichen Westlifern waren da. "Schön das ihr alle gekommen seid."
"Aber das haben wir dir doch gestern versprochen, Kerry!", sagte Nicky leicht
müde. *Er hat die Nacht über wohl nicht sehr viel geschlafen, was
ich ja auch verstehen kann. Das hat wohl keiner von uns* dachte sich Bryan.
"So kommen Sie alle bitte mit mir. Wir werden Ihnen jetzt Blut abnehmen um heraus
zu finden, ob einer von Ihnen geeignet ist das Knochen Mark zu spenden, dass
die kleine Molly so dringend braucht", sagte der Arzt zu ihnen. Alle folgten
ihm.
Nach einer Stunde waren alle fertig. "Die Testergebnisse werden wohl in zwei
Tagen hier sein. Bis dahin müssen Sie sich dann noch gedulden. Es tut mir
leid.", sagte Arzt. "Vielen Dank für alles. Können wir zur Molly?"
"Nicht alle. Es können nur vier rein." "Shane! Kommst du mit rein. Ich
würde mich freuen und Molly bestimmt auch.", fragte Bryan. "Ja klar. Wenn
ich wirklich darf. Gillian du bist doch nicht sauer dann oder so? du kannst
ja mit zu Nicky oder mit einen anderen nach Hause fahren! Ist das ok für
dich?" Gillian nickte nur und ging dann mit Mark zum Auto.
"Na Schatz, wie geht es dir denn? Wir haben dich schon richtig vermisst." "Ich
hab euch auch vermisst. Der Arzt holt mir immer wieder Blut ab. Ich will nicht
mehr. Oh Shane du bist ja auch hier. Freu ich mich. Wo sind denn die anderen??"
"Die sind schon nach Hause. Ich verspreche dir du wirst bald wieder gesund."
Molly nickte. Sie unterhielten sich noch viel und nach zwei Stunden beschlossen
sie, dass es zeit war zu gehen, weil Lilly schon müde wurde.
"Danke Shane, dass du noch mit gekommen bist. Molly hat sich sichtlich gefreut!"
"Bryan! Du musst dich nicht bedanken. War doch selbstverständlich. Wir
können jetzt nur hoffen, dass einer von uns das Knochen Mark spenden können.
Habt ihr Molly eigentlich schon alles erklärt?", fragte Shane. "Nein haben
wir nicht, das haben Kerry und ich nicht übers Herz gebracht. Verstehste?"
Shane nickte. Nach dem Gespräch fuhren sie dann heim.
Die nächsten zwei Tage waren für alle der reinste Horror.
Sie kamen immer abwechselnd Molly besuchen und man sah auch, dass es ihr immer
schlechter ging.
Dann endlich war es soweit. Der Tag war gekommen und Kerry und Bryan wurden
in das Büro des Arztes gebeten. "Wir haben die Testergebnisse. Und tatsächlich
kann einer Ihrer Freunde das Mark spenden. Es handelt sich Shane Filan.!", endete
der Arzt den Satz. Kerry und Bryan sahen sich an und fielen sich dann in die
Arme. "Hast du gehört Schatz. Shane ist es. Ich bin so froh Bryan." Kerry
konnte nicht mehr auf hören zu weinen vor Glück.
Als die beiden raus kamen sahen sie 8 Augenpaare, die sie erwartungsvoll ansahen.
"Shane ich danke dir das es dich gibt. Du kannst dein Knochen Mark spenden.
Es passt alles überein.", schrie Bryan schon fast. Damit wussten die anderen
natürlich schon die Antwort. "Und wann wird es gemacht. Ich mein die Transplantation?",
fragte Shane. "Übermorgen, weil es Molly schon immer schlechter geht."
Als alles besprochen war mit dem Arzt, beschlossen alle heim zu fahren. Außer
Kerry und Bryan. Die wollten noch zu Molly. "Schatz wie geht es dir? Hör
zu! Du wirst in zwei Tagen operiert damit du ganz schnell wieder gesund wirst
ok?" Molly nickt. Bryan fuhr alleine nach Hause, weil Kerry bei ihrer Tochter
bleiben wollte.
Der Tag war da an dem Molly operiert werden sollte. Bei Shane war es genauso.
Nach vier Stunden war es vorbei. Der Arzt kam raus und meinte, dass es beide
gut überstanden hätten. Alle fielen sich glücklich in die Arme.
Drei Monate nach der Operation durfte Molly wieder nach Hause. Sie war froh
endlich wieder in ihren eigenen Bett zu schlafen. "Ach ihr wisst gar nicht was
für ein Gefühl es ist doch noch seinen 11 Geburtstag zu Hause feiern
zu können. In zwei Tagen ist es ja soweit.
An Mollys Geburtstag geschah dann das, womit keiner gerechnet hatte.
"Ich geh noch mal kurz rüber zu meiner Freunden. Sie haben gemeint, dass
sie noch eine Überraschung für mich hätte. Ich liebe euch. Bis
später!", rief sie noch bevor Bryan, Kerry und Lilly Autoreifen quietschen
hörten und einen Knall.
"Nein bitte nicht.", rief Kerry beim raus rennen. Doch es war so. Molly war
in ein Auto rein gerannt. "Molly hörst du mich. Bitte wach auf. Molly bitte!
Mollyyyyyyyyyyy!", schrie Bryan. "Mum, Dad, Lilly! Vielleicht sollte es nicht
sein, dass ich weiter auf der Erde bleibe. Bitte weint nicht. Ich liebe euch
überalles!", sagte Molly mit ihrer Kraft bevor sie für immer die Augen
schloss.
Vier Tage später war die Beerdigung. Alle waren gekommen. Sie konnten es nicht glauben, wie Gott so einen lieben kleinen Menschen zu sich nehmen konnte.
Aus einen Zeitungsbericht:
01.09.2012, Dublin
Gestern kam Molly Marie McFadden bei einen Verkehrunfall um Leben. Wie Zeugen
berichten hatte sie das Auto nicht kommen sehen und der Autofahrer hatte keine
Zeit mehr zu bremsen.
Die 11 Jährige Molly McFadden, die an ihrem Geburtstag verstarb, hatte
erst vor kurzen die Krankheit Leukämie besiegt und war nun wieder bester
Gesundheit.
Auf ihren Grab steht geschrieben: EIN KLEINER ENGEL, DER FÜR IMMER DIE
ERDE VERLÄSST UND DOCH IMMER IN DEN HERZEN DER MENSCHEN WEITER LEBEN WIRD,
DIE SIE LIEBEN.
Epilog:
Westlife trennten sich darauf hin. Keiner mehr hatte die Kraft weiter zu machen
nach dem einer der Menschen auf gehört hatte zu leben, den sie über
alles liebten.
Bryan und Kerry kriegten noch ein Kind und waren sich sicher, dass da drinnen
die Seele von ihrer verlorenen Tochter stecken würde. Sie sahen es Geschenk
Gottes wieder ein Baby zu kriegen nach dem er ihnen eins weg geholt hatte. Sie
nannten sie Marie.
Bryan wurde 78 Jahre alt konnte aber irgendwie nie den Tot seiner ersten Tochter
verkraften. Er starb eines natürlichen Todes.
Kerry wurde 80 Jahre alt und bei ihr war es das gleiche.
Lilly wurde 73 Jahre alt und starb an Herzversagen.
Marie wurde 85 Jahre und starb an Altersschwäche.
Ich weiß! Das hier ist eine ziemliche traurige Fic und als ich sie mir
noch mal durch gelesen hab, hätte ich beinahe selber angefangen zu weinen.
Aber ich hoffe sie gefällt euch allen.
Bye Anna