Es ist ein schöner Frühlingsmorgen in Dublin. Der Nebel hängt
noch dicht über der Stadt, als wolle er sie beschützen. Noch ist das
leben in den Straßen nicht vollständig erwacht und auch der River
Liffey scheint noch etwas träge dahinzufließen. Die Amseln verkünden
den neuen Tag und man meint, man wäre mitten auf dem Land und nicht in
Irlands Hauptstadt. Das einzige, was den Gesang der Vögel durchbricht,
sind die Motorengeräusche der Stadtbusse, die schon jetzt Leute in die
Stadt und zur Arbeit befördern.
Etwas abseits der City liegt Blanchardstown im Nordwesen Dublins . Hier in der
Wohnanlage "Verdemount" wohnt Steph Feehily. Feehily, wie der Nachname ihres
Lieblingsmitgliedes der irischen Boygroup Westlife: Mark. Eigentlich heißt
Steph Stefanie, doch für die meisten ist sie einfach nur Steph.
Die Sonnenstrahlen scheinen hell in ihr Schlafzimmer, Steph blinzelt, dreht
sich auf den Bauch und stützt ihren Kopf in die Hände. Sie starrt
an die Wand, wo ein Poster von Westlife hängt. Oh, Steph hätte nie
gedacht, dass sie das Treffen mit Bryan, Nicky, Shane, Kian und Mark gewinnt.Es
war ein wirklich toller Abend gestern. Wo mögen Westlife jetzt wohl sein?
Bryan ist sicher zu Hause bei seiner Frau Kerry und Töchterchen Molly.
Nicky? Sicher auch zu Hause bei seiner Freundin Georgina, die Steph glaubt schonmal
in der Stadt gesehen zu haben. Aber war es wirklich Georgina, die mit zwei dick
bepackten Einkaufstaschen durch die Grafton Street schlenderte, als Steph im
Cafe, wo sie arbeitet, die Tische abwischte. Ja, die Person glich ihr bis aufs
Haar, also musste sie es gewesen sein!
Steph kriecht aus ihrem Bett und öffnet die Balkontüre. Sie gähnt
und sieht zur City herüber. Oh, es wird sicher ein schöner Tag! Das
passt ja, denn heute hat sie sich Urlaub genommen. Nachdem sie sich angezogen
hat, geht Steph in die Wohnküche und macht Frühstück. Währendessen
läuft im CD- Player "Imaginary Diva", Steph’s Lieblingslied, das Mark singt.
Oh, Mark, Shane und Kian sind sicher schon wieder zu Hause in Sligo, oben an
der Nordwestküste Irlands und so weit weg! Immerhin kann Steph behaupten,
mit zweien der fünf Westlifer in einer Stadt zu wohnen, das macht sie auf
gewisse Weise stolz, obwohl Steph hauptsächlich wegen der schönen
Stadt Dublin hierher ausgewandert ist. Noch immer schwimmt Steph total auf der
Welle von gestern Abend. Hach, die Jungs waren so nett und zuvorkommend und
sahen so gut aus. Vor allem Mark! Jetzt dachte sie gerade bei sich: "Werde ich
ihn je wiedersehen?"
Seine Stahlblauen Augen gehen ihr seit gestern Abend nicht mehr aus dem Kopf.
Sie haben gefunkelt wie Rohdiamanten und sein Lachen, sooo süß! Ach,
er muss vom Himmel geschickt worden sein! Seit dem Treffen denkt sie nur noch
an ihn. Während Steph die Kaffeemaschine anstellt, singt sie lauthals zur
Musik mit: "...She didn’t need no diamond rings, fancy cars, versace things
to please her..." dann wirft sie zwei Toastscheiben in den Toaster.
Plötzlich klingelt das Telefon. Schrill durchbricht es Marks Gesang. Steph,
ganz in Gedanken, erschrickt. Wer konnte das nur sein, der um halb acht schon
anruft?
Sicher Ihre Mutter, die wissen will, wie der Abend gestern war, denn Steph’s
Mom st genauso Westlife Fan. Steph dreht das Radio leise und überlegt:
Eigentlich hat sie noch keine Lust zu telefonieren, aber sonst müsste ihre
Mutter heute Abend noch mal anrufen und ginge sie jetzt dran... Andererseits
kann Steph es nicht abwarten von dem Westlife Treff zu erzählen. Also entschließt
sie sich, zu antworten. Schnell rennt sie zum Telefon, bevor das klingeln verlöschen
würde. Steph hebt ab: "Hallo?" Auf der anderen Seite meldet sich eine Stimme,
die Steph irgendwie vertraut vorkommt. Die Stimme fragt, ob sie wüsste,
wer da dran wäre und bevor Steph noch etwas sagen kann, fährt die
Stimme fort mit: "Hier ist Mark."
Wow, Steph kann es nicht glauben! Da fällt ihr ein, wie sie Mark gestern
eine Karte mit ihrer Adresse gegeben hatte. Aber hätte sie gedacht, dass
er sich jemals meldet? Nie im Leben! Umso überraschter ist sie jetzt.
Mark sagt: "es war ein echt toller Abend gestern! Du bist mir einfach nicht
mehr aus dem Kopf gegangen, ich fand Dich so nett und da ist mir eingefallen
, dass Du mir ja Deine Adresskarte gegeben hattest. Sag’, können wir uns
nachher treffen?" "ja!" meint Steph ganz überrascht "Aber... bist Du nicht
schon wieder zu Hause in Sligo?" "Nein!" antwortet Mark. "Ich bin noch hier
im Hotel in Dublin! Wann und wo wollen wir uns treffen?" -"Kennst Du Brenda’s
Cafe in der Grafton Street?" "Werde ich sicher finden!" meint Mark. "Wann?"
fragt Steph. -"wie wär’s in einer halben Stunde, ich mache mich noch fertig
und dann komme ich. O.k.? fragt Mark. "O.K!" sagt Steph. "Bye!"
Steph’s Herz klopft bis zum Hals und sie könnte die ganze Welt umarmen.
Sie trifft sich mit Mark zum Frühstück! Sie, ausgerechnet sie!
Da springt der Toast im Toaster hoch. "Mist!" murmelt sie. "...schon wieder
zu groß eingestellt, schon wieder verkohlt!" na ja, gleich geht sie ja
frühstücken mit Mark, außerdem wurde sie jetzt sowieso keinen
Bissen herunterkriegen! Steph schaltet die Kaffeemaschine ab, nimmt die Wohnungsschlüssel
und verlässt ihre Wohnung.
Die Busfahrt dauert Stunden, wie Steph findet. Endlich hat der Bus die Haltestelle
erreicht und Steph steigt aus. Mit schnellen Schritten geht sie zu Brenda’s
Cafe. Der Weg dorthin ist für Steph schon Routine, denn im Brenda’s arbeitet
sie ja.
Steph sieht sich um, doch kein Mark ist in sicht. Plötzlich tippt sie jemand
von hinten an. Sie dreht sich um. Da steht ein großer Typ mit Sonnenbrille
und Basecap vor Steph. Auf den zweiten Blick erkennt sie Mark. "Hi Steph!" sagt
Mark und umarmt sie. "Schön, dass es geklappt hat!" "Ich freue mich auch!"
sagt Steph. Mark überreicht Steph einen kleinen Strauß mit Mandelkirschästen.
Die zwei setzen sich draußen auf die weißen Plastikstühle Steph’s
Kollegin Mary kommt und nimmt die Bestellung auf. Mark bestellt das große
Frühstück für zwei: Kaffee, Brötchen, Croissants, Milch,
Butter, Käse, Honig, Marmelade, Schinken und Eier. Mark setzt erst mal
die Sonnenbrille ab, die er sich zur Tarnung angezogen hat und Steph legt den
Strauß zur Seite.
Da kommt schon Mary mit dem Frühstück. "Hmmm...!" sagt Mark. " ...also,
wenn das so gut schmeckt, wie es aussieht...!" "Ist es!" meint Steph. "Bist
Du öfters hier im "Brenda’s" ?" erkundigt sich Mark. "Ich arbeite hier,
habe aber heute frei!" sagt Steph.
Während sie essen, unterhalten sich die beiden. Steph erzählt ihm
was und Mark, kauend, lacht und zieht verführerisch die Augenbrauen hoch.
Oooh..., wie sehr Steph darauf steht, wenn er so verführerisch die Augenbrauen
hochzieht...! Steph schmilzt dahin.
Nach dem Frühstück gehen beide nach "Temple Bar", das berühmte
Vergnügungsviertel Dublins zum shoppen. Steph kauft sich einen neue Jeans
und ein rotes T-Shirt, Mark kauft sich eine Basecap, ein Shirt und eine CD von
Mariah Carey, die Mark so gerne hört. Mark meint: "ich glaube, wir sollten
die Sachen und Tüten erst einmal wegbringen, wir wollen ja nicht die ganze
zeit mit den Tüten herumlaufen, oder?" "Das wäre etwas unpraktisch!"
stellt Steph fest. " Aber wohin?" fragt sie unsicher. "am besten ins Hotel!"
sagt Mark. "...oder hast Du heute noch was vor?" "Nö!" sagt Steph.
Die zwei gehen durch die Grafton Street, dann über eine Ampel, durch St.
Stephen’s Green, einem wunderschönen Park mitten in der Stadt und hinüber
ins Hotel, das gleich zu Füßen von St. Stephen’s Green liegt. Steph’s
Herz klopft schneller und schneller. Sie bekommt einen Einblick in Mark’s Hotelzimmer,
wow! Die beiden fahren in den 3. Stock. Mark geht vor, Zimmernummer 312.
"Wow, Marks Hotelzimmer!" denkt Steph bei sich. Die ganze Welt dreht sich. Schneller
und schneller, sie kann es einfach nicht glauben. Steph kann ihr herz bis zum
Hals klopfen hören.
Als Steph die Augen öffnet, liegt sie auf einem Bett. Ihr ist etwas schwindelig
und sie hat ein nasses Handtuch am Kopf. Mark sitzt neben ihr und fragt: "Na,
geht’s Dir wieder besser?" "Was war denn?" fragt Steph. Sie ist sichtlich durcheinander.
"du bist umgekippt!" erzählt Mark. "War wohl doch ein bisschen zu viel.
Gestern das Treffen und dann schocke ich dich auch noch mit meinem Anruf!" Mark
lacht Steph wieder an. "Wo bin ich?" fragt Steph. "In meinem Hotelzimmer!" meint
Mark und hält ihr ein Glas Wasser hin. Steph nimmt das Handtuch weg, stützt
sich auf den rechten Arm und greift mit der anderen Hand nach dem Glas, um einen
großen Schluck des kühlen Wassers zu trinken. "Geht’s Dir wieder
besser?" fragt Mark besorgt. Steph nickt Sie setzt sich auf und sieht sich um.
Ein schönes Hotelzimmer! Die Balkontüre steht auf und die Vorhänge
wehen im Wind. Steph steht auf und geht zu der offenen Balkontüre, Mark
folgt ihr. Sichtlich genießt Steph den leichten Wind, der ihr ins Gesicht
bläst. Man hat einen tollen Blick über St. Stephen’s Green mit seinen
vielen Blumen, die jetzt in voller Blüte stehen. "Schön, nicht?" fragt
Mark. -"Ja, sehr schön!"
Steph geht ans Geländer und genießt die Aussicht. Mark stellt sich
neben sie und lehnt seine Arme auf das eiserne Geländer. Kurz blickt er
in die Ferne, dann sieht er zu Steph herüber, die immer noch fasziniert
durch die Gegend guckt. Bis Steph merkt, dass Mark sie anstarrt. Ihr Blick stoppt
in seinem Gesicht. Wenige Sekunden herrscht absolute Stille. Steph grinst verlegen.
Plötzlich kommt Mark’s Gesicht dem von Steph näher und näher
und er küsst sie. Steph schließt die Augen. "jetzt bloß auf
beiden Beinen stehen bleiben!" denkt sie zu sich. In Ihrer hüfte kitzelt
es richtig, wie bei einer Achterbahnfahrt! Mark entfernt sich wieder. Steph
öffnet die Augen und beißt sich auf die Unterlippe. Es kommt ihr
so vor, als würden Mark’s Lippen wie Zuckerwatte schmecken. Mark guckt
verlegen nach unten und meint: "Sorry, das ist sonst echt nicht meine Art, so
was. Ich hoffe, Du bist nicht böse!" "Nein!..." meint Steph. "...es war
sehr schön!" Mark wird etwas rot: "sonst bin ich ja eigentlich eher zurückhaltend,
ich weiß auch nicht, was mit mir los ist, ich bin ganz durcheinender!"
Sagt er und fährt fort: "es kam einfach so über mich!" Ich revanchiere
mich bei Gelegenheit!" kichert Steph. "Ich bin froh, dass Du nicht böse
bist!" sagt Mark erleichtert. "Na, dann, wollen wir weiter?" fragt Steph seufzend.
"Wohin?" fragt Mark "Wie wär’s mit dem Zoo? Dann kann ich gleich meine
Tüten zu Hause abliefern!" "Wo wohnst Du denn?" fragt Mark interessiert.
"In Blanchardstown, Dublin 15!" antwortet Steph.
Nach dem Zoobesuch fahren Steph und Mark mit dem Bus nach Blanchardstown und
gehen zu Steph’s Wohnung im 2. Stock der Wohnanlage.
Steph öffnet die Türe. "Kleine Hausbesichtigung gefällig?" fragt
sie und führt Mark in ihrer 2 ½ Zimmer Wohnung herum. Steph macht
Musik an. Marks neue CD. "Schade, heute musst Du schon wieder nach Hause nach
Sligo!" "Tja, Mom, Dad, Barry und Collin warten.” Mark kramt in seiner Tasche
und holt einen Zettel und einen Kugelschreiber heraus, dann schreibt er Steph
seine Telefonnummer zu Hause und seine Handynummer auf und übergibt den
Zettel Steph.
Den ganzen restlichen Tag geht Mark dieser Kuss nicht mehr aus dem Kopf. Was
denkt sie jetzt von mir? Benehme ich mich wirklich wie Mark Feehilly? Viele
Gedanken schwirren ihm durch den Kopf, so auch Steph, die den Kuss ebenso wenig
vergessen kann: Oh, war das ein küss! Mark ist so süß, wie er
mich angesehen hat...!
Gegen 16 Uhr will Mark aufbrechen. "Musst Du schon gehen?" fragt sie. "Ja!"
antwortet Mark. "ich muss noch ins Hotel und meinen Kram packen. Um 17 Uhr 32
fährt dann mein Zug. Erst nach Mullingar und da muss ich dann umsteigen
in den Zug nach Sligo. Um 19 Uhr 52 bin ich dann zu Hause in Sligo." "Sehen
wir uns mal wieder?" fragt Steph betrübt. "Tja,..." meint Mark jetzt habe
ich drei Tage frei und dann sind wir wieder zwei Wochen unterwegs. Erst so eine
Show in Amerika..., tja da müssen wir erst mal groß werden..., na
und dann Interviews in Holland für so eine Jugendzeitschrift "Hit Krant"
und einen Auftritt und dann wieder zurück nach England. TV Shows, z.B.
"Top of the Pops”, Pressekonferenzen, Interviews und so weiter…! Aber so ist
eben der Job!” "Schade!" seufzt Steph. "Wir sind also jetzt zwei Wochen nicht
mehr zu Hause. Wir sind zwar oft unterwegs, sehen aber von den Ländern
nicht viel. Bis auf die Flughäfen; die Hotels und den weg dorthin, die
Konzerthallen und TV-Studios!" "Und wie lange bist Du danach wieder zu Hause?"
fragt Steph. "Zwei Wochen, vielleicht nur eine. Mal sehen!" sagt Mark mit einem
tiefen Seufzer. "Denkst Du mal an mich?" fragt Steph. "Ich kann nicht..." sagt
Mark. "...seit gestern nicht mehr aufhören, an Dich zu denken!" gesteht
er.
Mark umarmt sie und meint: "Ich glaube, ich muss los, sonst verpasse ich noch
meinen Zug und der nächste fährt erst in zwei Stunden wieder. Ich
rufe an, OK?" "OK!" sagt Steph "Grüß mir die anderen, bye!" Mark
umarmt sie noch mal. Steph , die in der Türe Steht winkt Ihm hinterher.
Als Mark um die Ecke gebogen ist, schließt Steph die Türe und lehnt
sich dagegen. Sie rutscht hinunter bis in die Hocke. "Schade, jetzt ist er schon
weg!" meint sie seufzend zu sich selbst. Es war wie ein Traum! Sie hat Mark
kennen gelernt, er hat sich wirklich gemeldet. Oh, wie ist die Welt so schön!
Steph rennt zum Balkon. Sie ruft Mark hinterher, der unten auf dem Weg in Richtung
Straße geht. Der dreht sich um, sieht zu Steph hinauf , küsst seine
Handfläche und bläst diesen Kuss zu Steph. Steph "fängt" diesen
Kuss auf und schließt ihre Hand. Ganz fest!
Um 19 Uhr 50 ruft Mark bei Steph an: "Ich bin am Bahnhof in Sligo, ich wollte
nur sagen, dass ich gut angekommen bin. Oh, ich muss aufhören, mein Dad
ist schon da, um mich abzuholen. Einen schönen Abend noch und Gute Nacht,
träum’ was schönes, ja? Tschüß Steph, bis bald!"
Die ganzen nächsten zwei Wochen denken die beiden nur aneinander. Mindestens
einmal am Tag telefonieren sie miteinander und zwischendurch schicken sie sich
viele süße SMS, wie z.B.: "Du bist mein Stern, ich hab’ Dich!" gern
oder Steph schreibt einmal: "Ich bekam eine Nachricht aus dem Himmel, ein kleiner
Engel wird vermisst. Keine Angst, ich hab’ dich nicht verraten!" Als das Mark
liest, strahlt er und zeigt die SMS ganz stolz Kian. Shane schüttelt seine
Hand und sagt: "Wow, den hat’s ja voll erwischt!"
Beide sind während der Arbeit abgelenkt und unkonzentriert. Steph lässt
im "Brenda’s" aus versehen einen Teller fallen. Sie meint bei vielen Typen,
die draußen vorbeilaufen, es wäre Mark und rennt hinaus. Steph ist
aber enttäuscht, als sie sieht, dass es Mark nicht ist: Ihre Kollegin Mary
meint: "Steph,... ich meine, Verliebt sein ist ja schön, aber Du solltest
Dich ein Bisschen mehr auf die Arbeit konzentrieren, OK? Mark kommt doch erst
in gut zwei Wochen wieder, außerdem telefoniert uns SMS’t ihr doch dauernd!"
Auch Mark ist etwas unkonzentriert und abgelenkt. Steph zählt die Tage:
noch 10, noch 9, noch 8... ...!"
Nach diesen besagten zwei Wochen ruft Mark nachmittags bei Steph an. Steph hat
gerade Briefe an Brieffreunde beantwortet und Musik gehört. "Hey, Mark,
wie schön, dass Du anrufst!" Steph dreht die Musik leise. "Wo bist Du gerade?"
"Auf dem Weg nach...!" Genau in diesem Moment klingelt es an der Tür.
"Warte mal kurz Mark, es klingelt gerade!" unterbricht ihn Steph und rennt zur
Wohnungstüre. Als Steph die Tür öffnet, trifft sie fast der Schlag.
Ein Strauß Rosen werden ihr entgegen gehalten. Dahinter taucht Mark auf.
In der anderen Hand hält er eine Reisetasche, die er zu Boden sinken lässt.
"Hier bin ich!" Vor lauter Freude umarmt ihn Steph. Sie bittet ihn herein. Sie
gehen in die Wohnküche, Steph stellt die Blumen in eine Vase und dann setzen
sie sich auf das helle Sofa. "Hast Du heute noch was vor?" fragt Mark. "Im Kino
läuft ein guter Film, hab ich gelesen, denn könnten wir und ansehen!
Darf ich dich dann ins Kino und zum Essen einladen?" "Gern!" sagt Steph. Um
18 Uhr machen sich die beiden auf den Weg ins Kino.
Dort kauft Mark einen riesigen Becher Popcorn. Die zwei sitzen im Kino ganz
oben. Während des Films küssen sie sich immer wieder im Schutze der
Dunkelheit der Kinosaals. Als sie wieder herauskommen, haben ein paar Girls
Mark erkannt, obwohl er seine Basecap aufhatte. Schnell verdrücken sich
die beiden, denn Mark ist gerade nicht nach Autogramme geben. Die zwei gehen
in ein italienisches Restaurant. Mark isst einen Teller Spaghetti und Steph
eine Pizza mit Salami und Schinken. Mark lässt Steph mal von seinen Spaghetti
probieren uns hält ihr die Gabel hin und Mark darf mal an Steph’s Pizza
beißen. Sie unterhalten sich und lachen über den Kinofilm. Danach
machen sie sich wieder auf den Weg nach Hause zu Steph. Die hat Mark angeboten
bei ihr zu übernachten. Die zwei Steigen extra zwei Haltestellen früher
aus dem Bus, um den restlichen weg noch spazieren zu gehen.
Kaum 10 Schritte gegangen, setzt leichter Nieselregen ein. Die zwei stehen jetzt
in einem kleinen Park. Nur der Mond, der zwischen den Wolken hervorlugt ,leuchtet
den beiden den Weg. Mark gesteht Steph: "Ich muss Dir was sagen: Ich glaube,
ich habe mich in Dich verliebt: Und Du?" "Ja, ich auch! Meint sie. Mark umarmt
Steph und dreht sich ganz schnell. Der Regen stört die beiden nicht. Plötzlich
stoppt Mark. Die beiden sehen sich ganz tief in die Augen und kommen sich mit
den Gesichtern wieder näher und küssen sich. Der Regen wird stärker.
Mark und Steph gehen zu Steph’s Wohnung.
Beide sehen aus, wie zwei begossene Pudel. Steph steckt sofort einige Hölzer
im Kamin an und geht ins Bad, um Handtücher zu holen. Währendessen
kramt Mark in seiner Tasche und zieht eine Flasche Sekt heraus. Als Steph mit
den Handtüchern wieder kommt, meint Mark: "Ich habe uns etwas mitgebracht,
zur Feier des Tages, sozusagen! Mark hält Steph sie Flasche hin. Steph
holt zwei Gläser und Mark öffnet die Flasche. Die beiden haben ganz
vergessen, ihre nassen Klamotten auszuziehen. Mark holt seine CD aus der Tasche
und Steph legt sie in den CD- Player. Hmm, gemischte Musik, alles langsame Songs.
Steph und Mark stehen eng umschlungen da und tanzen. Zwischendurch nehmen sie
immer wieder einen Schluck vom Sekt.
Plötzlich nimmt Mark seine Hände von Steph’s Hals weg und guckt sie
wieder verführerisch an . Mark zieht wieder auf seine absolut süße
Art die Augenbrauen hoch und lacht Steph an. Langsam öffnet er die Knöpfe
an Steph’s Oberteil und die beiden küssen sich wieder. Steph öffnet
die Knöpfe an Mark’s Oberteil. Mark legt seinen Arm um Steph, greift mit
der anderen Hand nach ihren Beinen und trägt sie in seinen Armen ins Schlafzimmer.
So, ich glaube, da stören wir nicht weiter, der Rest sei den Gedanken überlassen.
Am nächsten Morgen um 7 Uhr wacht Mark auf und reibt sich die Augen. Steph
träumt und schreckt hoch. "Schhhhh!" meint Mark und drückt sie an
sich. Steph sagt: "Was war denn gestern? Ich kann mich gar nicht mehr erinnern!"
Auch Mark weiß nicht, was gestern war. "Keine Ahnung, ich habe auch den
totalen Filmriss! Ich weiß nur, dass wir gestern Sekt getrunken haben."
Steph fragt: "Haben wir etwa gestern miteinander geschlafen?" "keine Ahnung!"
sagt Mark. Steph fährt fort: "Also müssen wir davon ausgehen, dass
da was war!" Mark fragt: "Wäre das so schlimm?" "Nein, eigentlich nicht!..."
antwortet Steph "...es war sicher sehr schön, aber wir können uns
ja nicht mehr daran erinnern!" und kuschelt sich wieder an Mark dran. "Du hast
recht!" sagt Mark "...beim nächsten Mal sollten wir den Alkohol besser
weg lassen, dann haben wir auch etwas davon!" Und er kichert.
Wenige Wochen später hat die Presse von Mark’s und Steph’s Beziehung Wind
bekommen.
In der Zeitung Stehen Schlagzeilen wie:
Mark Feehily mit Girl erwischt! Seine Freundin? Oder:
Westlife- Mark: Wer ist das Girl an seiner Seite?
In Interviews gibt Mark nur ein kurzes Statement: "Ja, sie ist meine Freundin,
aber das ist meine Privatsache und mehr sage ich nicht dazu!"
Kapitel 2
Jetzt sind Mark und Steph schon zwei Monate zusammen. Zur Zeit ist Mark gerade
mit Westlife unterwegs und Steph arbeitet wieder im "Brenda’s".
An einem Morgen wischt sie draußen die Tische ab und räumt Geschirr
ab. Beim Abwischen der Tische nimmt sie eine Zeitung vom Tisch, um darunter
zu wischen. Sie will die Zeitung gerade in den Papierkorb werfen, da liest sie
etwas über Westlife als sie flüchtig über das Titelblatt sieht.
Da muss Steph genauer hinsehen. Sie klappt die Zeitung auf. Die Schlagzeile
haut sie fast vom Hocker:
Westlife Mark mit blondem Girl erwischt! Schon wieder neue Freundin?
Steph muss sich erst mal setzen. Hat Mark ihr etwas verschwiegen? Wer ist oder
war das blonde Girl? War da was? Hat er sie etwa betrogen und nur vorgegaukelt,
er würde sie lieben? Hat er sich an dem einen Abend nur ausgenutzt, um
sich zu entleeren? War das Absicht mit dem Sekt, sollte sie nicht raffen, was
er wollte? Oder ist sie einfach nur grundlos eifersüchtig?
Steph kramt hektisch ihr Handy raus und wählt Mark’s Nummer. Die Westlife
Tänzerin bringt gerade ein paar Blümchen herein, die ein Fan abgegeben
hat.
Mark, der gerade die Haare geschnitten bekommt fragt sie: "Gehst Du mal ran?
Du siehst ja, ich kann gerade nicht!" "OK!" sagt Mae und hebt ab: "hallo?" Als
Steph Mae am Handy hört, legt sie entsetzt auf. Gleich darauf probiert
sie es noch mal. Diesmal geht Mark dran: "hallo?" genau in diesem Moment fragt
Mae: "gefalle ich Dir so, oder soll ich das andere anziehen?" Mark sagt: "neenee,
wunderschön!" Steph legt wieder auf.. Mark schüttelt den Kopf: "aufgelegt!"
Auf dem Display liest er, dass Steph angerufen hat.
Nach dem Auftritt ruft er bei Steph an: "Hey, der Auftritt war so cool. "Schön!"
sagt Steph im gelangweilten Unterton. Mark fährt fort: "Mann, die Fans
haben so laut mitgesungen, ich habe echt eine Gänsehaut gekriegt und Bryan...,
ach, ich rede und rede... wie geht es Dir? Du hast vorhin bei mir angerufen,
also, wie geht’s?" "Geht so!" sagt Steph. "Stimmt was nicht? Du klingst so komisch!"
bemerkt Mark .Doch Steph meint nur: "Tja, dann wird wohl was nicht stimmen!"
Mark bohrt weiter: "Komm schon, sonst muss man Dir doch auch nicht so die Würmer
aus der Nase ziehen!" "Du weißt also nix?" fragt Steph. "Wie? Was weiß
ich nicht? Was meinst Du?" fragt Mark unverständlich. Mit einem Seufzer
sagt Steph: "na, dann lies mal die "Dublin News", Titelseite!" Steph legt auf.
Mark weiß nicht, was Steph meint und springt von seinem Stuhl auf. "Hey,
ich hab’ Dir die Haare doch noch gar nicht fertig geschnitten!" tönt es
von hinten. Mark geht zu einem Angestellten des TV- Studios und drückt
ihm Geld in die Hand mit dem Auftrag eine "Dublin News" zu kaufen, wenn es hier
in London eine gibt. Er versucht es noch mal auf ihrem Handy an, doch als Steph
am Display Mark ruft an liest, drückt sie das Gespräch weg. Shane
fragt Mark: "Was ist los!" "Ich weiß nicht, Steph ist so komisch!" antwortet
der. Der Typ, der gerade noch Mark’s Haare geschnitten hat, meint: "Frauen -
wer blickt da schon durch!" "Ach, das ist doch Quatsch!" sagt Mark.
Inzwischen macht sich Steph Gedanken: War es richtig, sich darauf einzulassen?
Sie, ein Girl aus Deutschland, er ein Sänger einer Boygroup, immer unterwegs,
immer andere Frauen und Girls um sich, heute hier und morgen dort...? Hatte
ihre Beziehung von Anfang an keine Chance? Passt das Starleben überhaupt
zu einer Beziehung? Oder war es gar vom Schicksal vorbestimmt, dass sie nicht
glücklich werden sollten?
Steph erzählt ihrer Kollegin Mary davon. "Wie gemein!" meint diese.
"Allein der Gedanke daran macht mir ein komisches Gefühl im Magen!" sagt
Steph. "ich glaube, mir ist schlecht!" Mary meint: "Du solltest Dir besser den
Tag frei nehmen, Ruh’ Dich nur aus und morgen kommst Du wieder! Ich rufe unsere
Aushilfe Sandy an, OK?" Bedrückt fährt Steph nach Hause. Als erstes
stellt sie ihr Telefon ab, dann legt sie sich in die Badewanne.
Inzwischen hält Mark eine "Dublin News" in der Hand und liest schwarz auf
weiß die Schlagzeile. "Oh nein!" meint er zu sich selbst. "What’s up?"
fragt Nicky. "Lies!..." sagt Mark und hält Nicky die Zeitung hin.
"...und Steph glaubt, da wäre was zwischen uns!"
"Ruf sie an und klär’ das auf!" meint Nicky. "Notfalls gebe ich Dir ein
Alibi, bei mir hat die Tussi es ja auch probiert!" Mark sagt: "Ich konnte gar
nicht so schnell reagieren, da war das Bild schon geknipst. Hach, hätte
ich sie nur sofort zurückgewiesen! Was denkt Steph jetzt bloß von
mir!" "Nix Gutes!" wirft Mark ein. Mark ruft auf Steph’s Handy an, doch da geht
nur die Mailbox dran und bei ihrem normalen Telefon ist besetzt. Mark versucht
es fünf mal, dann gibt er auf. Mark macht das verrückt. Er kann nichts
tun.
Am nächsten Morgen ruft Steph im "Brenda’s" an: "Du Mary, ich komme heute
nicht, mir ist so schlecht, ich habe mich heute schon zweimal übergeben!"
Man hört Ihr an, das es so ist.
"Dann komm wieder, wenn Du wieder gesund bist. Aber geh’ vorher zum Arzt und
bring den gelben Zettel vorbei, OK?" Nachdem sie aufgelegt hat, legt sich Steph
in ihr Bett und schläft. Sie schläft bis 1 Uhr mittags. Dann schlurft
sie hinunter zum Briefkasten und holt die Post herein. Eine Rechnung, ein Brief
von einem Pallie und ein Schottlandprospekt. Steph setzt sich aufs Sofa und
sieht sich den Prospekt an. "Hmmm..., Schottland, da wäre ich jetzt gerne.
Weit weg von allem und vor allem von Mark. Vielleicht sollte ich da hinziehen!"
Als es Steph am nächsten Morgen immer noch nicht besser geht, geht sie
in die Stadt zum Arzt. Der verkündet ihr:" Sie bekommen ein Kind!" Steph
ist geschockt. "Haben sie denn nichts gemerkt?" fragt er. "Nee, ich dachte,
das mit der Übelkeit käme vom Stress, den ich zur Zeit habe mit...!"
Steph stockt. "Ihrem Freund?" hakt der Arzt nach. "Wenn er’s noch ist!" betont
Steph. Auf dem Weg nach Hause geht Steph bei Mary vorbei, um den gelben Zettel
abzugeben. Steph erzählt Mary, was sie gerade erfahren hat. "Nein!..."
sagt diese und muss sich erst mal setzen. "Von Mark?" fragt sie. "Sonst kommt
keiner in Frage!" meint Steph nüchtern.
Als Steph wieder geht, macht sie sich Gedanken; "toll, jetzt auch noch ein Kind,
als hätte ich nicht schon genug Probleme!...Und dann noch von Mark! Kann
ich dieses Kind je lieben? - Schwer jemanden zu lieben, der ein Teil ist von
dem, den man hasst!"
Oh Steph, wenn Du nur wüsstest...!
Zu Hause angekommen, blättert Steph wieder in dem Schottlandprospekt. Zu
gerne würde sie jetzt ihre Mom anrufen, denn die weiß (fast) immer
Rat, doch die uns Steph’s Stiefvater sind gerade im Urlaub in Spanien. Ausgerechnet
jetzt! Steph kommt sich so vor, als hätte sich die ganze Welt gegen sie
verschworen und als wüssten alle bescheid, nur sie nicht. Als Steph so
gedankenverloren am Tisch sitzt, den Kopf in die Hände vergraben und die
Arme auf den Küchentisch gestützt, klingelt es an der Tür. "Wer
kann das nur sein, der mich in diesem unpassenden Moment stört?" fragt
sie sich. "Aber ist der Moment wirklich so unpassend? Das klingt ja, als hätte
ich etwas superwichtiges zu tun!"
Es klingelt erneut. Träge steht Steph vom Stuhl auf, geht zur Tür
und öffnet. Draußen steht Nicky’s Freundin Georgina: "Oh Du bist
zu Hause, ist alles OK?" "Nein, eben nicht, nichts ist OK!" Steph hat Tränen
in den Augen.
Georgina schiebt Steph in die Wohnung hinein und schließt die Tür.
"Ich weiß, was vorgefallen ist. Nicky hat mich gerade angerufen!" sie
macht eine kurze Pause. Steph kullern tränen übers Gesicht "Steph,
ich kann nur sagen, da ist nix dran! Nur ein Gerücht! Nicky hat mir erzählt,
das dieses Girl sich auch an ihn ranmachen wollte und als Nicky sie abgewiesen
hatte, ging sie zu Mark und versuchte es bei ihm. Dabei wurde sie ziemlich aufdringlich.
Gerade in diesem Moment wurde das Bild gemacht." Meint Georgina vertrauensvoll.
"Ist das wahr?" fragt Steph. "natürlich!" sagt Georgina. "Glaub mir, ich
kenne Mark. So etwas würde er nie tun, wenn er eine Freundin hat. Er hat
die ganze zeit versucht, dich zu erreichen, aber Dein Handy war aus und das
Telefon besetzt. Er hat Nicky gebeten, mich anzurufen, damit ich Dir dies mitteile!"
Georgina fasst Steph am Arm und drückt sie runter, dass sie sich auf den
Stuhl setzt. Dann holt sie aus Ihrer Handtasche Taschentücher heraus und
wischt Steph die tränen aus dem Gesicht.
"Dann hab ich ihm ja unrecht getan, wenn das stimmt!" sagt Steph, "...was soll
ich nur tun? Oh Georgina!" "Erst mal aufhören, zu weinen und dann rufst
du ihn an! Sorry, aber ich will noch ein Bisschen zu Essen einkaufen." Sie umarmt
Steph: "Mach Dir keinen Kopf deswegen!" "Du bist nett!" sagt Steph. Georgina
grinst kurz verlegen und verlässt mit einem "Bye!" die Wohnung.
Steph rennt sofort zum Telefon, um Mark anzurufen. Kian geht dran: "hallo?"
"Ja, hallo Kian, hier ist Steph, ist Mark da?" Kian sagt: "Nein, er ist schon
seit einer Stunde weg, er wollte spazieren gehen. Er war ziemlich fertig. Langsam
könnte er mal wieder auftauchen, in einer halben Stunde haben wir unseren
Auftritt in dieser Show! Er muss sich echt beeilen!" Hektisch fragt er Nicky:
"Wo bleibt der nur?" doch Nicky zuckt nur mit den Schultern. Steph sagt: "Oh,
Mann und das alles wegen meiner blöden Eifersucht!"
Kian erzählt: "Mark ärgert sich, dass er diese Frau nicht klar zurückgewiesen
hat und dass es zu diesem Bild kam. Er hat ein schlechtes Gewissen deswegen
und macht sich Vorwürfe." Steph entgegnet: "Und ich dachte, er wäre
sauer auf mich und meine blöde Eifersucht!" Kian sagt: "Er dachte Du wärst
sauer!" "das war ich anfangs auch, bis Georgina mir alles erzählt hat."
"Na, dann ist ja alles nur ein großes Missverständnis!" sagt Kian.
Als Shane gerade hereinkommt fragt er Ihn: "Und?" doch Shane schüttelt
den Kopf. "Mann, Mark, wo bleibst Du nur, nur noch eine Viertelstunde, dann
ist Showtime!" "Ist er etwa immer noch nicht da?" fragt Steph besorgt "...da
wird doch wohl nichts passiert sein?" Kian sagt: "Oh, Steph, wir müssen
aufhören, wir müssen uns auf die Show vorbereiten, umziehen und so.
Hoffentlich kommt Mark bald!" "Ich drücke Euch die Daumen Jungs!" sagt
Steph und legt auf.
Mark sitzt auf einer Parkbank in einem kleinen Londoner Park. Die Arme auf die
Knie gestützt, das Gesicht in den Händen vergraben. "Oh, nein, was
habe ich nur getan?" fragt er sich. Eine Taube fliegt auf die Parkbank. Mark
hebt den Kopf. Er greift in seine Jackentasche und holt eine Brötchentüte
heraus. Er reißt ein Stück des Brötchens ab, das er heute Morgen
vom Frühstück mitgenommen hat, zerkrümelt es und hält es
der Taube hin, die darauf die Krümel aufpickt.
Eine ältere Frau tritt heran und setzt sich neben Mark. Sie war spazieren
und muss sich ein wenig verschnaufen. Als sie fragt, warum Mark denn so traurig
dreingucken würde, erzählt er ihr, was passiert ist. Die Frau erzählt:
"In so einer ähnlichen Situation bin ich auch mal gewesen als Junges Ding,
ich habe mich richtig dumm benommen..." Mark wirft die Krümel zu Boden.
Fünf weitere Tauben kommen gelandet und picken. Die Frau erzählt weiter:
"Und so habe ich grundlos den Mann verloren, den ich über alles liebte.
Das war so..." sie erzählt so schön. Während die Frau erzählt,
lauscht Mark ihrer Geschichte und hat Tränen in den Augen. Als die Frau
fertig erzählt hat, wischt sich Mark die Tränen aus dem Gesicht. "Haben
sie ihn wiedergesehen?" fragt Mark. "Nein...." sagt die Frau. "...William zog
in den Krieg und ich habe nie wieder etwas von ihm gehört. Ich habe nicht
geheiratet, immer in der Hoffnung, er würde wiederkommen, doch mir wurde
klar, dass er nicht mehr wiederkommen wird." "Das tut mir leid!" sagt Mark mitfühlend.
Die Frau sagt: "Ich hoffe, dass sie beide sich wieder zusammenraufen." Mark
umarmt sie und sagt: "Danke, vielen, vielen Dank Mrs. ...ähm, wie heißen
sie eigentlich?" "Grace O’ Malley" entgegnet sie ihm. "Aber nun gehen Sie nur
zu Ihrer Freundin!" Mark sagt: "das kann ich erst, wenn wir wieder zu Hause
sind und dahin fahren wir erst, wenn der Auftritt..." Mark stockt. "Oh, nein,
der Auftritt...!" Er springt auf, die Tauben flattern. Mark rennt los. Die Frau
meint zu sich selbst: "also, diese jungen Leute heute...!" dann ruft sie Mark
hinterher: "Ich wünsch’ Ihnen viel Glück!" "Danke!" ruft der zurück
und winkt während er läuft, der Frau zu.
Inzwischen sind es nur noch fünf Minuten bis zum Auftritt. Kian, Shane,
Nicky und Bryan warten und sind schon ganz aufgeregt über Mark’s Abwesenheit.
"Es wird doch wirklich nichts passiert sein?" fragt Bryan. "daran sollten wir
jetzt nicht denken!" sagt Nicky. "Anto sucht schon nach ihm." Die vier beten
ihr "Ave Maria", wie vor jedem Auftritt und machen sich bereit. Da geht die
Tür auf und Mark kommt herein. Alle scharen sich um ihn. "Was ist los?"
fragen die anderen, denn man kann Mark ansehen, dass er geweint hat. "Ist was
nicht in Ordnung?" fragt Shane. Mark lacht: "Doch, jetzt ist alles in Ordnung!"
Eine Frau, die die Jungs zur Bühne führen soll, kommt herein: "Da
sind Sie ja!" sagt sie erleichtert. "Aber zum Umziehen ist es jetzt zu spät!"
fährt sie fort.
Eine Maskenbildnerin pinselt Mark noch mal schnell durchs Gesicht, damit es
nicht glänzt und ab geht’s on Stage. Mark ist wirklich ein Stein vom herzen
gefallen. Zwar nur ein kleiner, aber immerhin...! Der Rest fällt wohl,
wenn Steph ihm verzeiht, "aber, wird sie das auch tun?" denkt er bei sich.
Machen wir mal einen Zeitflug, nächster Tag 15 Uhr nachmittags:
An Steph’s Tür klingelt es. Steph hat gerade ein bisschen geschlafen. Schlaftrunken
geht sie zur Tür. Als sie die Tür öffnet, ist sie jedoch schnell
hellwach: Da steht Mark mit einer roten Rose. Er sagt: "Sorry, ich habe mich
echt daneben benommen, ich hätte das nie zulassen sollen!" "nein, nein!"
unterbricht Steph ihn "Es war wegen meiner blöden Eifersucht! Wie konnte
ich nur denken, dass...!" Mark unterbricht sie: "Nein, es war...!" Bis Steph
einfällt: "Hey, wollen wir uns jetzt schon wieder wegen so einer blöden
Sache streiten?" "Du hast recht! Sorry, es tut mir so leid, was da alles passiert
ist!" Mark übergibt Steph die Rose. "Ich habe da noch was!" sagt er und
führt Steph zum Balkon.
Als Steph nach unten auf die Wiese guckt, liegt da ein Herz aus Rosenblüten
und daneben ist mit gelben, orangen, rosa und violettfarbenen Rosenblättern
ein "Sorry Steph "geschrieben.
"Oooohhh!" Steph ist gerührt und küsst Mark. "Dir ist vergeben!" sagt
sie und blickt ganz tief in seine Augen, die einem See gleichen. Einem tiefen
See in den man tauchen will, um sich in den unendlichen Tiefen des Blau zu verlieren.
Und als hätte der Wind alles verstanden weht er de Schrift weg. Die Rosenblätter
wirbeln im Wind, er lässt sie tanzen. Mark umarmt Steph und beide küssen
sich wieder. Steph unterbricht ihn kurz und sagt: "Ich habe auch eine Überraschung
für Dich!" "Ja?" fragt Mark neugierig. "Wo ist sie?" Diesmal zieht Steph
die Augenbrauen hoch und zeigt auf ihren (noch) flachen Bauch. "Hier drin!"
"Waaas?" fragt Mark strahlend. "Das gibt’s doch nicht! Wir bekommen ein Baby?"
"Ja!" antwortet Steph glücklich. Übermütig fällt Mark ihr
um den Hals und küsst Steph. Er strahlt und meint: "Heute ist der schönste
Tag in meinem Leben!"
"In unserem Leben!" verbessert ihn Steph. "Du hast Recht!" sagt Mark und so
strahlen beide mit der Sonne um die Wette.
Kapitel 3
Nachdem Steph Mark jetzt eröffnet hat, daß sie ein Kind erwarten,
finden beide, daß sie nun zusammen ziehen sollten. Nun ist die erste frage:
Wo? Dublin, wo Steph lebt oder Sligo Marks heiomat oder ganz woanders hin? Steph
ist es egal, hauptsache Mark ist happy, dann ist sie es auch.
Und weil Mark 'sein' Sligo so liebt und stolz ist ein sohn dieser Stadt zu sein,
entscheidet er sich für sein 17.000 Einwohner zählendes Heimatstädtchen,
wo auch der berühmte irische Dichter William Butler Yeats geboren wurde
und lebte.
Steph hat eine Woche Urlaub genommen, denn noch arbeitet sie ja im "Brenda's
Cafe" in Dublin. Mark hat sich schon über Immobilien informiert, die
in Sligo Town und Umgebung zum Verkauf ausstehen. Bald starten sie zur ersten
Besichtigung.
Das erste Haus liegt in Rosses Point. Doch der erste Anblick lässt schon
vermuten, was sich hinter den Mauern verbirgt: renovierungsbedürftig! "So
viel Arbeit wollten wir eigentlich nicht ins Haus stecken!" erklärt
Mark."Steph darf ja auch bald nichtmehr so schwere Arbeit verrichten und
ich bin sehr oft unterwegs. Der Immobilienmakler versteht das und sie fahren
zum nächsten Haus. Es liegt mitten in der Stadt an einer Kreuzung und hat
Geschäftsräume dabei. "nee, ich glaube, das ist auch nicht das
richtige!" sagt Mark. "Es sollte schon nah zur Stadt liegen, aber
nicht mitten in Sligo! Es könnte auch in Hazelwood sein. Außerdem
sollte es einen schönen, großen Garten haben und nict so leicht einsehbar
sein von der Straße!" "Meer oder Seeblick wäre auch nicht
schlecht!" meint Steph.
Der Immobilienmakler gibt die daten in seinen Laptop ein, der ihm kurz darauf
einige Ergebnisse zeigt. "Hier ist sogar eins in Hazelwood!" meint
er zu Mark und Steph. "Das andere liegt in Easkey. Es hat zwar einen großen
Garten ist aber wieder weiter von Sligo weg! Hier ist noch eins in Strandhill,
doch es hat kaum Garten!" Und so fahren sie zum ersten Haus, das in Hazelwood
liegt, dem teil von Sligo, wo Mark mit seinen Eltern wohnt.. das haus liegt
auf einen kleinen Hügel, hat ein tolles Grundstück, ist nicht direkt
einsehbar und von der Hinterseite hat man einen wunderschönen Blick zum
Lough Gill, den man auch innerhalb von fünf minuten über einen kleinen
Weg erreichen kann.
Auf der linken Seite hat das Haus einen großen, hellen Erker, rechts daneben
liegt der überdachte Eingangsbereich und daneben ist noch das große
Küchenfenster. Der Makler meint: "Es bräuchte lediglich innen
neue Tapeten, die Fenster müssten neu gestrichen werden und die Treppe
und Fußböden abgeschliffen und lakiert werden." "Hörst
Du Steph? Dein Fachgebiet!" lacht Mark.
Ihm gefällt das Haus sofort. Auch Steph ist schon Feuer und Flamme für
das Haus und versucht sich vorzustellen, wie sie darin leben.
Alle gehen ins Haus. Auf der linken Seite befindet sich das große Zimmer
mit dem Erker, hinter einer Schiebetür liegt ein anderes Zimmer. Von diesem
Zimmer aus kann man direkt wieder auf den Flur gelangen. An der gegenüberliegenden
Seite der Haustüre liegt ein Bad. daneben liegt noch ein schönes Zimmer,
das durchg eine Tür mit der Küche verbunden ist. Oben sieht die Raumaufteilung
ähnlich aus.
"OK!" sagt Mark. "Wir kommen ins Geschäft!" Nach zwei
Wochen gahört das Haus ganz offiziell Steph und Mark.
Als für Westlife eine zweiwöchige Pause ansteht, fragt Mark seine
Bandkollegen Bryan, Shane, Kian und Nicky, ob sie beim renovieren helfen können.
Alle sagen gerne zu. Auch Kerry, Georgina und Gillian wollen helfen.
An einem freitag gehen Steph und Mark in einen Baumarkt, um Tapeten, Pinsel,
Farbroller und Farbe zu kaufen. "Oh diese Farbe wäre ganau richtig
für's Kinderzimmer!" meint Steph und verweist auf einen Farbeimer
mit hellblauer Farbe. Die beiden wissen zwar noch nicht, ob das Baby ein Mädchen
oder ein Junge wird, aber Steph gefällt diese Farbe so gut.
Zwei Wochen später kommen alle zusammen, zum großen Renovieren sozusagen.
Als erstes werden die Arbeiten verteilt. Bryan tapeziert und streicht das große
Erkerzimmer, welches das Wohnzimmer werden soll, Georgina und Kerry tapezieren
in der Küche die nichtgefliesten Wände, Nicky streicht unten das Eßzimmer,
Kian schleift die Fenster ab, die dann von Gillian gestrichen werden. Shane
tapeziert das Arbeitszimmer unten, Mark streicht die Treppe, Steph hilft hier
und da und gibt Tipps. Ab und zu knippst sie ein paar Bilder. Kerry flucht:
"Mist!" Steph eilt in die Küche und sieht die Bescherung: Bei
Kerry hat sich die Tapete wieder abgerollt und hängt jetzt über Kerry's
Kopf. Glücklicherweise mit der Kleisterseite nach außen. Davon muß
Steph ein Bild machen. "Kerry, guck' mal!" sagt Steph und da macht
es auch schon Klick!
Nach wenigen Minuten gibt es Spaß bei Bryan: Er ist in einen Farbeimer
getreten, als er eine Schritt zurück gemacht hat. Kipp den Schuh draußen
aus und wasch ihn ab. Da ist ein Schlauch!" Steph knippst schnell noch
ein Bild, bevor sich Bry aus dem Staub machen kann. "Ein richtiger Schnappschuss!"
lacht sie. "Und als sie wieder raus kam, da hat sie weiße Schuhe
an...!" zitiert Steph aus dem deutschen Kinderlied "A B C, die Katze
saß im Schnee..." Georgina lacht. Bryan hüpft auf einem Bein
nach draußen, um sich den Schuh abzuwaschen.
Steph geht nach oben zu Kian und Mark. "Mist, die Farbe kleckst!"
schimpft Kian leise vor sich hin und schwupp, hat erschon einen Klecks hellblauer
Farbe im Gesicht. Mark meint: "Wir sollten bald etwas zu Essen machen,
es wird Zeit für eine Pause!" "Ist gut!" meint Steph und
geht zur Treppe, um hinunter zu gehen. da meint Mark: "Ach Steph.."
meint Mark. Steph dreht sich um, doch plötzlich tritt sie aus Versehen
auf einen Pinsel, der eben vom Farbeimer gefallen ist, der neben der Treppe
steht.
Sie rutscht aus und fällt mit lautem Gepolter die Treppe hinunter. Georgina
kommt aus der Küche gerannt. Oben ruft Mark: "Was ist los, reißt
Ihr ab? Ich dachte, wir wollten renovieren!" Als er zur Türe hinaus
und die Treppe hinunter guckt, erschrickt Mark. Steph liegt unten am Ende der
Treppe, etwas gekrümmt und georgina kniet neben ihr. So schnell es geht,
eilt Mark die Treppe hinunter zu Steph und kniet sich neben sie. "Au, mein
Bauch, mein Bauch!" stöhnt Steph leise. "Auch Du Scheiße!"
ist das erste, was Mark einfällt. Auch den anderen ist nicht entgangen,
was passiert ist. Kian springt zur Tür und ruft: "Komm, Mark, wir
bringen sie sofort ins Krankenhaus!" Mark hebt Steph auf und trägt
sie zum Auto von Kian, das hinter dem von Mark in der Einfahrt steht. Schnell
brausen sie davon, während die anderen dem Auto hinterhersehen. "Oh
nein!" meint Kerry. "wenn da jetzt was mit dem Baby passiert ist,
Mark und Steph freuen sich doch so auf das Baby, ich darf gar nicht daran denken...!"
Alle machen sich große Sorgen, vorneweg Mark.
Nach einer Viertelstunde Warten auf den Krankenhausflur, öffnet sich ene
Tür. der Arzt kommt heraus und bittet Mark herein, Kian folgt ihm. Steph
sitzt da ubd sieht blaß im Gesicht aus. "Was ist!" fragt Mark
besorgt. Der Arzt meint: "sie hat unwahrscheinliches Glück gehabt,
Ihre Freundin hat das Baby nicht verloren, aber sie hat eine leichte Gehirnerschütterung
und sollte sich ein paar Tage ausruhen. Kümmern Sie sich etwas um sie!"
Und so verlassen Mark mit Steph im Arm und Kian das Krankenhaus.
Sie bringen Steph zu Marks Eltern. Seine Mom Marie fragt besorgt, was passiert
ist. Mark erzählt. Dann bringt er Steph in sein Zimmer und meint: "Ruh
Dich nur aus, am besten legst Du Dich ein Bißchen hin!" Mark zieht
die Gardinen zu und verdunkelt das Zimmer. Steph legt sich in Marks Bett. Mark
gibt Steph einen Kuß auf den Backen und streichelt über ihr Haar,
dann verlässt er das Zimmer mit den "Worten: "Ich fahre wieder
rüber zum Haus, wenn was sein sollte, dann geh zu meiner Mom. Schlaf schön,
bis nachher!"
Steph geht in die Küche zu seiner Mom und meint: "wenn was sein sollte,
ich hab das Handy dabei!" "Ist gut Junge!" sagt Marks Dad Oliver
und klopft ihm auf die Schultern. Im Auto ist Kian schon bereit für die
Abfahrt.
Wieder im neuen Haus angekommen, wollen natürlich alle wissen, was mit
Steph ist. Als Mark alles erzählt, sind alle sichtlich erleichtert. Am
Abend sind alle Zimmer im Erdgeschoß und zwei Zimmer Oben fertig tapeziert
und gestrichen. Um 17 Uhr machen alle Feierabend. Nicky und Georgina übernachten
heute im Gästezimmer der Egans und Bryan und Kerry bleiben bei Shane, Bryans
besten Freund.
Am nächsten Morgen geht es Steph schon viel besser, doch Mark will sie
nicht weiterarbeiten lassen im Haus, sie soll sich noch ausruhen. Mittags ist
das gesamte neue Haus von Mark und Steph fertig, bis aufs Aufräumen. Dann
gehts außen an die Arbeit: Mark schneidet die Ranken, die am Haus wachsen
zurrück, Nicky und Shane hängen das schmiedeeiserne Tor an der Hofeinfahrt
wieder ein, Kian mäht den Rasen, Bryan kehrt die Straße, Georgina
kehrt drinnen und Kerry und Gillian räumen auf, packen die Tapetenreste
in einen Sack, klappen Leitern zusammen, verschließen Farbeimer, waschen
Pinsel aus und räumen Wekzeuge wieder in die Werkzeugkiste zurück.
Mark und Kian fahren schon das Laub und das Gras weg, während Gillian ,Georgina,
Nicky und Shane die Fenster putzen, Bryan und Kerry putzen oben schon den Boden,
jeder in zwei Zimmern, Bryan dazu noch in den zwei Bädern, Kerry den Flur
und die Treppe.
Bald sind Mark und Kian wieder da unsd Mark ruft bei Steph an, um sie zu bitten,
zum neuen Haus zu kommen. Als Steph da ist, ist sie total überrascht, wie
toll das Haus aussieht. "Ihr seid einfach die besten!2 meint Steph strahlend.
Sie umarmt die Girls und drückt jedem der Westlife- Boys einen dicken Schmatzer
auf den Backen. "Nanana!" meint Mark zwinkernd "Lass Dich bloß
nicht erwischen!" Steph meint: "Aber den dicksten Schmatzer hast Du
Dir verdient!" und sie küsst Ihn. Mark zieht die Augenbrauen hoch
und Steph ist wieder ganz hin und weg davon.
Bald stehen mal wieder einige Auftritte füre Westlife an. Steph bleibt
so lange in ihrer Wohnung in Dublin. Am einem Morgen gehen sie und Kerry in
die Dubliner City in ein Kindergeschäft. Als sie wieder herauskommen, steht
da gerade ein Reporter, der auf der Suche nach Bono von U2 ist, der hier gerade
in einem Pub verschwunden sein soll. Der Reporter bemerkt die beiben und will
sie im Auge behalten.
Als die Auftrittzeit für die Westlifer vorbei ist, kommt Mark zu Steph
nach Dublin. Am Nachmittag gehen sie durch Dublin. Mark trägt wieder eine
seiner heißgeliebten Baseballcaps und Sonnenbrille und er hat sich sogar
einen kleinen Drei- Tage_ Bart wachen lassen, wie er ihn schon im Video zu "Bop
Bop Baby" hatte. Unter Stephs T-Shirt blitzt ein kleines rundes Bäuchlein
hervor. Ein Reporter wsieht die beiden turteln. Steph führt Mark zu dem
Kindergeschäft und zeigt ihm, was sie ausgesucht hat. Ein weißes
Holzbett mit Betthimmel für das Baby. Außerdem bestellen sie auch
noch andere Möbel. Als sie wieder aus dem Laden kommen, ist der Reporter
schon zur Stelle. er beobachtet sie von einem straßencafé aus.
Als er dann noch Stephs runden bauch sieht, ist es ganz vorbei. Er knipst ein
paar Bilder. "Also , sie waren in diesem Geschäft und dann noch dieses
auffällig runde Bäuchlein, also, da ist doch was im Busch!" denkt
er zu sich und hat schon die Schlagzeile vor Augen. Er geht zu Mark und steph
und fragt: "Mr. Feehily, Sie und Ihre Freundin waren gerade in diesem geschäft
und Ihre freundin hat eine unübersehbare kleine Kugel, erwarten Sie ein
Baby?" Mark sagt: "Kein Kommentar!" Er legt seinen Arm um Steph
und die zwei eilen davon, der Reporter hinterher. In den kleinen, verwinkelten
Gassen von Temple Bar können sie ihn schließlich abhängen.
Am nächsten Tag, wie sollte es auch anders sein, stehen die Schlagzeilen
in der Zeitung:
MARK UND FREUNDIN SHOPPEN BABYSACHEN; SIE MIT AUFFÄLLIG RUNDEM BAUCH. HABEN
DIE BEIDEN EIN SÜßES GEHEIMNIS? oder
SORRY GIRLS, MARK FEEHILY; ERST VERGEBEN UND JETZT WIRD ER WOHL VATER.
Steph meint: "Jetzt ist es raus!" Mark sagt: "lange hätten
wir es sowieso nicht geheim halten können. Außerdem: Es ist doch
eine tolle Sache, als zeig doch auch Deinen kleinen runden Bauch. Ich finde,
er zieht mich richtig an, außerdem strahlst Du in der letzten Zeit so!"
Nach zwei Wochen sind beide ins neue Haus gezogen und alle haben mitgeholfen:
Marks Eltern, einige seiner Freunde, darunter auch Kian und Shane mit Gillian.
Jetzt ist es Abend und Mark und Steph lassen sich nach diesem anstrengenden
Umzugstag aufs Sofa fallen. Steph zieht die Füße hoch und kuschelt
sich an Mark. In den nächsten zwei Wochen sind die Westlifer wieder unterwegs,
doch Mark telefoniert sehr oft mit Steph und mit..., na, das verrate ich noch
nicht...!
Machen wir mal einen Zeitflug, zwei Wochen später. Mark sagt: "Endlich
Konzertfrei, endlich Urlaub und den sollten wir für uns nutzen! Ich habe
eine Überraschung!" "welche?" fragt Steph neugierig. Mark
grinst nur. "Nun sag schon!" bettelt Steph. "Sag, sag, sag!"
und sie kitzelt ihn durch. "Ok, ok!" gibt er sich geschlagen. "Ich
habe eine kleine Reise für uns gebucht auf die Kanalinseln vor Frankreich."
"Oh Mark!" freut sich Steph und fällt ihm übermütig
um den Hals, um Mark zu küssen. Mark legt seine Arme um Steph und flüstert
ihr leise "I love you" ins Ohr, dann zieht er wieder so verführerisch
die Augenbrauen hoch. Hmm, ein Blick zum dahinschmelzen! Mark sieht Steph an
und fragt: "was ist?" Steph antwortet: "Oh, ich liebe es, wenn
Du so die Augenbrauen hoch ziehst und ich liebe Dich! Du siehst so süß
aus, wenn Du das machst!" "Ich bin ja auch süß!" meint
Mark lachend und mimt den treudoofen Hundeblick. "Oooh, armes Hündchen!"
lacht Steph und streichelt über Marks Haar. "Aber jetzt sollten wir
Koffer packen!" sagt Mark. "Morgen gehts los!" "Morhen schon?"
fragt Steph überrascht. Die beiden sehen sich tief in die Augen. Steph
sagt: "Oh, Mark, Du bist einfach der beste!" und die beiden küssen
sich. So, ich glaube, es ist jetzt langsam an der Zeit, die beiden alleine zu
lassen um sie nicht (beim Kofferpacken) zu stören. Na, dann Tschüß,
bis zum nächsten Teil!
Kapitel 4
Nach einem 2 1/2 stündigen Flug sind Mark und Steph jetzt auf den Kanalinseln
angekommen. "wenigstens sind diesmal meine Koffer da!" scherzt Mark,
denn es ist ihm schonmal passiert, daß seine Koffer abhanden kamen und
er sich neue Klamotten kaufen musste.
Mark mietet sich an dem kleinen Flughafen ein Auto. Das Ferienhaus gehört
Mark's Verwandten, den Mc Gowan's. Das Wetter heute ist nicht 100 prozentig.
Es ist zwar warm, aber wolkig. Stolz erzählt Mark von dem Haus: "es
liegt direkt am Meer, etwas oberhalb des Strandes auf einem kleinen Felsen.
Es wird sicher schön!" "Ganz bestimmt!" meint Steph.
Nachdem Mark und Steph angekommen sind und sich im Haus umgesehen haben, packen
sie aus. Es ist übrigens ein sehr schönes, kleines Haus. Einstöckig
mit schöner Terasse und Meerblick von zwei Seiten aus, Wohnzimmer mit Kamin,
zwei Schlafzimmer, ein Bad, Abstellraum und Küche. Nach dem Auspacken gehen
Mark und Steph am Strand spazieren. Plötzlich stoppt Steph. "Was ist
los?" fragt Mark. "Ach, nur ein bißchen Seitenstechen!"
"Komm, wir setzen uns da drüben auf den Baumstamm und machen eine
kurze Pause!2 bietet Mark an. Gesagt, getan. Mark legt seinen Arm um Steph und
streichelt mit der anderen Hand Steph's kleinen, runden Bauch. "Ich kann
es immer noch nicht so richtig glauben, ich werde Daddy!" strahlt Mark
happy." "Ich auch noch nicht!" meint Steph. Da fällt Mark
ein: "Wir müssen ja noch einkaufen fahren!" "Dann lass uns
gehen!" meint Steph. Und so gehen die beiden in den nächsten Ort einkaufen.
Sie kaufen Butter, Wurst, Käse, Brot, Marmelade, Honig, Salz, Milch, Kaffee,
Zucker und Getränke. Kurz vor der Kasse eilt Steph nochmal um die Ecke
und kommt darauf mit einer großen Tüte Keksen und Salzstangen wieder.
Mark grinst. "Da habe ich plkötzlich so großen Hunger drauf!"
meint sie. Mark sagt: "Na, so lange Du die nicht mit Honig isst...!"
Mittags gehen sie erst essen und danach fahren sie, weil micht gerade Badewetter
ist, zu einem kleinen Fischerörtchen und gehen durch die verwinkelten kleinen
Gassen. Mark macht Bilder, auch von Steph. Am Hafen können sie einen Mann
überreden, ein Bild von ihnen beiden zu knipsen und so stellen sich Mark
und Steph an der Hafenmauer auf. Steph kauft einige Postkarten, die sie an die
Lieben daheim schicken will.
Abends macht Mark ein kleines Feuerchen am Kamin. Dann setzen sie sich vor den
Fernseher und sehen sich "Pretty Woman" an, der gerade im TV läuft.
Steph holt die Salzstangen hervor und beginnt zu mampfen. Mark nimmt sich eine
halb in den Mund und tippt Steph an, die daraufhin die andere Hälfte abbeißt.
Ein laaanger Kuß folgt.
Am nächsten Tag mieten sich beide Pferde und reiten langsam über den
Strand.. Nachdem sie in einer kleinen Pizzeria zu Mittag gegessen haben, gehen
sie zum Strand, denn endlich ist Badewetter. Mark stürzt sich in die kühlen
Fluten, während sich Steph an den Strand legt in die Sonne. Mark taucht
auf und ruft: "Komm rein, es ist herrlich!" Doch Steph antwortet:
"Neenee, vielleicht später!" und sie zieht sich die Sonnenbrille
ins Gesicht. Mark macht siene Hände zusammen und trägt so Wasser an
den Strand. Er schleicht zu Steph und stellt sich ihr in die Sonne. "Komm
schn, Mark..." meint Steph mit geschlossenen Augen. "...geh mir aus
der Sonne!" Mark öffnet seine Hände und das Wasser tropft auf
Steph, die sofort aufspringt: "Ieeh Mark, Du bist gemein!" und sie
stürzt sich von hinten auf ihn. Mark versucht sie abzuschütteln. Steph
springt ab und Mark jagt sie. Die beiden kreischen vergnügt und rennen
ins Wasser Steph schnappt sich Mark und duckt ihn. Nachdem die beiden im Wasser
herumgetollt haben, rennt Steph in Richtung Strand und lässt sich erschöpft
in den weichen Sand fallen. Mark stürzt sich über sie, stützt
sich auf seine Arme und strahlt sie an. Langsam kommt Mark's Gesicht dem von
Steph näher und sie küssen sich. Mark hebt seinen Kopf und sieht Steph
ganz verliebt an: "Ich hatte zwar schon Freundinnen, aber keine war so
wie Du, nicht mal annähernd! Ich bin so froh, daß DU das Treffen
gewonnen hast, sonst hätte ich Dich niemals kennengelernt!" Mark legt
sich neben Steph und nimmt sie in den Arm. Die beiden starren in den Himmel
und träumen vor sich nin. Man hört die Vögel zwitschern, die
Brandung rauschen und in der Ferne eine Musikgruppe auf Steal Drums spielen.
Der warme Wind weht leicht über die Haut der beiden und der Sand kitelt
an den Fußzehen. "Hörst Du das?" fragt Steph. -"Was
meinst Du?" fragt Mark. "Na, die Steal Drums, es ist wie in der Karibik!"
"Hmmm!" sagt Mark mit geschlossenen Augen und genießt. So verbringen
die zwei den Nachmittag am Strand. Abends gehts in ein Fischrestaurant.
Als Steph die Karte sieht, meint sie:" Gibts denn hier nix ohne Fisch,
ich kann gerade keinen mehr riechen!" Steph bestellt sich etwas vegetarisches
und Mark nimmt einen Thunfischsalat. Nach dem Essen fahren sie zum Haus zurrück.
Mark geht hinen und Steph bleibt noch draußen. Plötzlich ruft sie:
"Mark, komm raus, das musst Du Dir ansehen, der Sonnen untergang ist wunderschön!"
Mark rennt um Fenster, springt schnell an seine Tasche und holt etwas heraus
und versteckt es in seiner Hosentasche. Was das wohl sein mag? Dann geht er
hinaus zu Steph. Steph steht auf, legt ihren Arm um Mark's Hüfte, lehnt
ihren Kopf an ihn und fragt: "Ist das nicht schön?" Mark schluckt
einmal laut. "Was ist los?" fragt Steph. "Du hast ja ganz zitterige
Hände!" "Ist schon Ok!" sagt Mark sichtlich aufgeregt. Er
dreht sich zu Steph, guckt ihr tief in die Augen und küßt sie. Er
schluckt nochmal laut. Dann kramt Mark in seiner Hosentasche und holt eine kleine
schwarze Schachtel heraus. Es sieht Steph ganz tief in die Augen, nimmt ihre
Hand und geht auf die Knie: "Steph, es ist so schön mit Dir Noch vor
einem Jahr hätte ich mir das nicht träumen lassen. Es ist so schön.
Das este Treffen, Dich kennengelernt zu haben, wir bekommen ein Baby und jetzt
dieser Urlaub, es ist einfach perfekt!" Perfekt mit Dir, Steph, Du bist
das beste, was mir je passiert ist. Steph, willst Du mich heiraten?" Und
er öffnet das Schächtelchen, worin sich zwei Silberringe befinden.
Mark hat ganz rote Backen! Steph ist gerührt. "Also, was ist?"
fragt Mark. "Ja... Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!" ruft Steph ganz laut.
Sie sind total glücklich und ihre Augen strahlen wie Kinderaugen an Weihnachten.
"Aber den anderen sagen wir noch nix!" meint Mark. "Am meiner
Geburtstagsfeier nächste Woche, machen wir eine große Überraschung!"
"Auja!" freut sich Steph "Die werden überrascht sein. Ich
kann es kaum erwarten, die Gesichter aller zu sehen!" So verbringen Mark
und Steph noch einige wunderschönen Tage auf der Insel.
Nach wenigen Tagen ist es endlich so weit:Heute am 28. Mai, Mark's Geburtstag
soll die Geheimniskrämerei endlich ein Ende haben. Alle Westlifer sind
da, samt Freundinnen, Frau, Kind.... Außerdem Mark's Eltern, ein paar
Freunde aus Sligo. Steph hat ihrer Mutter schon übers Telefon berichtet
von der Verlobung, doch sie ist leider verhindert, am Mark's Ehrentag hier zu
sein. Shane's Mom Mae hat zusammen mit Kian, Shane und Gillian eine riesige
Sahnetorte gebacken. Mark ist total überrascht. Da fangen alle Happy Birthday
an zu singen. Mark strahlt.
Mark sieht Steph fragend an und duie nickt. Er ergreift das Wort: "Schhhh....,
wir haben Euch allen was zu sagen!" Mark überlegt kurz, wie er sich
am besten ausdrückt. "Erstmal danke, daß Ihr alle gekommen seid,
danke für die Geschenke und die wundervolle Torte, mensch, wollt Ihr uns
alle mästen?" Gelächter bricht los. Mark spricht weiter: "Ich
und Steph haben auch eine Überraschung für Euch." Er holt tief
Luft, ergreift Steph's Hand und sagt: "Wir haben und verlobt, letzte Woche
im Urlaub!" Ein freudiges Raunen geht durch die Menge. Als Shane klatscht,
fangen auch die anderen alle an zu klatschen und sogar zu grölen. Steph
und Mark küssen sich unter dem begeisterten Beifall der Geburtstagsgäste.
Dann wird gefeiert, getanzt und gelacht. Mark hat sogar extra eine Catering
Dienst für diese Feier engagiert. Alle Gäste hauen rein, denn das
Essen schmeckt echt toll. So feiern sie noch bis tief in die Nacht im "Carlton
Cafe", daß ja Shane's Eltern gehört. Mark schwärmt: Es
ist einfach der schönste Geburtstag in meinem Leben!" Recht hat er,
oder mag das jetzt noch einet bestreiten?