Dear Shane,
auch nachdem wir uns unsere Liebe gestanden, war mir so komisch! Ich war
sehr glücklich mit dir, doch dann kam der Tag, an dem du mich in dein Zimmer
rufen liest. Da wusste ich es, du wolltest mir etwas sagen, wass mich sehr
verletzten könnte.
Als ich dein Zimmer betrat, saßt du in einem Sessel, du gabs dir keine Mühe,
mich anzusehen. Dann begannst du unter Tränen zu erzählen, du redetest lange
über uns und unser zusammen sein, über die Hochtzeit und wie schön es war,
ein Leben mit führen zu dürfen! Ich hatte mich nach den dritten Satz zu dich
gesetzt und du hattes angefangen, zu weinen. Ich hatte meinen Arm um dich
gelegt und hörte allem zu, was du mir zusagen hattest. Etwas schlimmes stand
dir
noch bevor und mich würde er schwerer treffen, als dich! Du hattest mir eine
romantische, kleine Story über uns erzählt, bis du sagtest, dass du krank
seist und bald von uns gehen müsstest. Als ich dieses Satz hörte, war ich wie
erstarrt, ich wollte dich keines falls verlieren, unter keinen Umständen, wir
waren doch so glücklich mitteinander. Ich sprang auf und wollte dich
mitziehen, ich rief immer wieder, dass wir das schaffen würden, wir würden ein
Mittel
gegen deine Krankheit finden, doch du blocktest ab und sagtest, dass du schon
behandelt würdest, aber den Tod nicht entkommen konntest. Ich sah es später
ein und ir machten uns noch eine schöne Zeit zusammen.
Eines Nachts, wir schliefen zusammen auf der Couch in deinem Zimmer, wurdest
du wach, ich lag in deinen Armen und du wolltest aufstehen. Du hast mich
geweckt und bist dann zur Tür gelaufen, Tränen standen mir in den Augen und
ich
sagte, dass du nicht gehen dürftest. Doch meintes, dass du immer für mich da
sein wirst, egal, was mir bevor stände. Ich nickte lächelnt, dass liefst du
zur Tür hinaus und ich folgte dir. In der Lobby sah ich dich hinaus laufen und
ich lief dir nach, bis du stehen bliebst, vor einem großen Mais Feld. Als
ich zu dir kam, drehtest du dich um und sahst mir in die Augen und ich sah in
deine, die wie der klare Sternenhimmel funkelten. In jeden dieser Sterne sah
ich einen Moment der uns gehörte. Nein, der uns gehört. Ja, ein Moment, der
uns gehört und den uns niemand weg nehmen konnte; in jedem Stern. Du legtest
deine Hände um mich und begannst in meiner Umarmung zeitgleich mit mir zu
weinen an. Dann ließst du los, du drehtest dich um und liefdst in das Feld.
Auch
als ich dich nicht mehr sah, schaute ich dir noch lange nach. Am Horizont
erschien ein helles Licht, es kam vom dunklen Nachthimmel herunter, er war kurze
Zeit dort, dann verschwand es wieder.
Von da wusste ich, dass ich dich nie wieder sehen würde, nie in meinem
ganzen Leben, dass noch lang sein sollte.
Ich drehte mich um und lief zum Hotel zurück.
Dein dich immer liebender
Nicky