>Sehr geehrte Damen und Herren! Bitte schnallen sie sich an, wir werden in wenigen Minuten in Dublin landen. Wir hoffen sie hatten einen angenehmen Flug und hoffen sie bald wieder an Board einer unserer Maschinen begrüßen zu dürfen<
Kaum war die Durchsage beendet begann die Maschine zu sinken und wenige Minuten später setzte die sie auf. Nach und nach strömten die Menschen aus der Maschine und ich wartete extra etwas länger weil ich das Gedränge am Ausgang nicht leiden konnte. Dann trat ich hinaus und prompt regnete es mir ins Gesicht. Na, toll! Ich zog meine Jacke enger um mich und lief zu dem bereitgestellten Bus. Im Bus angekommen holte ich mein Cap aus dem Rucksack und zog es mir tief ins Gesicht. 5 Minuten später erreichten wir das Terminal und ich reihte mich in die Schlange am Gepäckband ein. Nachdem eine ganze Weile nichts passiert war begann das Band zu laufen und die ersten Koffer erschienen. Meiner war zum Glück gleich einer der ersten und ich hievte ihn vom Band, nachdem ich dann noch meine Tasche vom Band gerettet hatte machte ich mich voll bepackt auf den Weg zur Ankunftshalle. Ich sah meine Schwester schon von weitem stehen. Sie kam gleich auf mich zugelaufen.
„Ash!“ rief sie aufgeregt und fiel mir um den Hals.
„Hallo.“ erwiderte ich matt.
„Komm ich nehme dir die Tasche ab! Wir müssen nicht weit laufen, ich parke fast vor der Tür.“ meinte sie ungetrübt fröhlich.
„Hmmm.“ war das einzige was ich beisteuern wollte und konnte.
Sie mußte schnell einsehen das ich keine Lust hatte zu reden und akzeptierte es stillschweigend. So verlief die Fahrt nach Sligo schweigend und ich starrte aus dem Fenster. Ich freute mich auf der einen Seite sehr auf unser Haus und auf meine Eltern, auf der anderen Seite hätte ich sie am liebsten gezwungen umzudrehen und zum Flughafen zurück zu fahren. Ich tat es nicht und starrte auf die vorbei fliegenden Felder, Wiesen und kleinen Ortschaften.
„Möchtest du zuerst zu Mum und Dad? Oder wollen wir erst einmal nach Hause, damit du dich ausruhen kannst?“ Mia sah mich von der Seite an.
„Nach Hause.“ ich schloß die Augen.
Zu Hause angekommen, stellte ich meinen Koffer und meine Tasche in die Ecke und legte mich auf mein Bett. Wie lange war es her als ich das letzte Mal auf einem richtigen Bett gelegen hatte? Ich wußte es nicht und schloß meine Augen. Ich döste eine ganze Weile vor mich hin, als es leise an meine Tür klopfte.
„Ash?“ Emilia steckte vorsichtig ihren Kopf zur Tür herein.
„Ja Mia!?“ ich stützte mich auf meine Ellenbogen und sah sie an.
„Willst du heute noch zu Mum und Dad, oder soll ich sie anrufen und sagen das du zu kaputt bist?“ sie setzte sich an das Fußende.
„Meinst du sie sind dann böse?“ ich sah sie lange an.
Sie hatte sich in den zwei Jahren in denen ich weg war sehr verändert. Sie hatte jetzt lange blonde Haare, sah älter und viel erwachsener aus. In diesem Moment sah ich zum ersten Mal nicht nur meine große Schwester in ihr sondern auch eine junge Frau. Ich hatte plötzlich das starke Bedürfnis sie in den Arm zu nehmen und zog sie an mich.
„Du hast mir so gefehlt Kleines!“ sie streichelte über meinen Rücken.
„Du mir auch!“ ich hielt mich an ihr fest.
„O.K. ich ruf Mum und Dad an, sie werden es verstehen, das du nach 15 Stunden Flug zu kaputt bist um jetzt noch eine Stunde Auto zu fahren. Wir fahren morgen Nachmittag zu ihnen.“ sie stand auf und ging nach unten ins Wohnzimmer um zu telefonieren.
Ein paar Minuten später kam sie mit Tee und Keksen zurück zu mir. Sie setzte sich aufs Bett und ich legte meinen Kopf in ihren Schoß. Sie strich mir sanft über die Haare.
„Ich mag deine Haare so.“ meinte sie plötzlich.
„Ich weiß nicht, ich habe überlegt sie wieder abzuschneiden.“ ich sah zu ihr hoch.
„Mach es nicht, sie gehen dir jetzt bis unter die Schulterblätter. Du würdest dich ärgern.“ sie zwirbelte eine Strähne zwischen ihren Fingern.
„Mal schauen!“ ich schloß die Augen.
Eine ganze Zeit lang sagte keine von uns beiden etwas. Ich genoß es nur sie endlich wieder um mich zu haben. Emilia war gerade mal 11 Monate älter wie ich und wir hatten schon immer einen ganz besonderen Draht zu einander. Wir hatten immer das Gefühl die andere beschützen zu müssen und ich weiß das ihr es weh tat als ich damals ging.
„Wie war es?“ sie nahm meine Hand und drückte sie sanft.
„Es war anders als ich dachte. Das erste was ich damals zu sehen bekam war ein kleines Krankenhaus im Busch. Dort lagen Menschen aller Altersklassen in einem Zelt. Mia, es war so furchtbar. Den Kindern fehlten Beine und Arme, die Erwachsenen hatten alle Schuß oder Brandwunden.“ ich sah sie mit Tränen in den Augen an.
„Warum bist du nicht zurück gekommen?“ sie wischte mir eine Träne weg, die über meine Wange lief.
„Weil ich schnell gelernt hatte mich mit den Mitteln die wir hatten zu helfen, es war so ein schönes Gefühl helfen zu können. Ich lernte zu schlafen, wenn nicht einmal zwei Kilometer von uns entfernt Bomben explodierten. Ich lernte den Menschen die wir nicht retten konnten wenigstens noch ein paar schöne Stunden zu machen. Ich habe erkannt wie nah Tod und Trauer zu Glück stehen. Ich fühlte mich gebraucht und jeder einzelne den ich behandelte zahlte es mir mit seinen Gesten tausendfach zurück. Ich möchte diese Zeit nicht missen...“ ich schluckte schwer.
„Meine kleine Ash!“ Mia liefen nun auch Tränen übers Gesicht.
„Nicht weinen Mia!..“ ich sah sie bittend an „...Ich bin wirklich froh, das ich zwei Jahre dort sein konnte und all diesen Menschen helfen konnte. Als du mich vorhin abgeholt hast wollte ich nur noch wieder zurück und weiter machen, weil ich weiß das Hilfe dort immer gebraucht wird. Aber mittlerweile weiß ich das mein Platz hier ist und das ich froh bin wieder hier zu sein. Wer weiß vielleicht gehe ich noch einmal für ein paar Monate zurück nach Angola, aber ich werde immer wieder zurück kommen. Hier ist mein Zuhause, hier ist mein Herz!“ ich lächelte sie an.
„Ich habe mir solche Sorgen um dich gemacht, wir wußten manchmal monatelang nicht ob du noch lebst. Dann rief die Botschaft an und sagte uns du seist in Gefangenschaft. Wir wußten nicht ob wir dich jemals lebend wieder sehen werden.“ sie sah mich mit unendlicher Angst in den Augen an.
Ich setzte mich auf. „Es tut mir so leid! Ich konnte mich immer nur dann melden, wenn wir ein funktionierendes Telefon hatten und das war leider sehr selten. Ich war nicht in Gefangenschaft, ich wurde bei einem Überfall auf unser Krankenhaus angeschossen und wurde in eine anderes Krankenhaus gebracht. Sobald ich wieder in der Lage war zu sagen wer ich bin, gaben sie der Botschaft Bescheid. Mia, es tut mir unendlich Leid, das ihr euch solche Sorgen gemacht habt!“ ich nahm sie in den Arm.
„Ash, ich wußte das es dein Weg, dein Kampf und dein Ziel war, aber als du es mir damals erzähltest, dachte ich meine Welt bricht zusammen, aber weiß du was? Ich bin verdammt froh dich in einem Stück wieder zu haben.“ sie sah mich an und lächelte.
„Ich bin froh wieder da zu sein!“ grinste ich.
Die Nacht schlief Mia bei mir, da ich immer wieder Alpträume hatte und sie in meiner Nähe haben wollte. Am nächsten Tag fuhren wir zu unseren Eltern und sprachen lange über die Dinge die geschehen waren. Mein Dad war erschüttert was ich alles mit ansehen mußte und meinte es sei schade das ich auf die Art und Weise erwachsen werden wollte. Nach und nach begann ich einige Sachen aufzuarbeiten, die ich lieber verdrängt hätte, aber Mia war Tag und Nacht für mich da. Ich bewarb mich im General Hospital um eine Stelle als Krankenschwester und wurde sofort genommen. Zwei Wochen nach meiner Ankunft saßen Ash und ich im Wohnzimmer und lachten über alte Zeiten.
„Sag mal Mia, gibt es eigentlich wieder jemanden in deinem Leben?“ ich sah sie verschwörerisch an.
„Ja..“ sie grinste mich an.
„Erzähl!“ ich setzte mich gerade hin und sah sie gespannt an. „Wie heißt er? Wie lange seid ihr zusammen? Woher kommt her? Was macht er? Wie alt ist er? Wo habt ihr euch kennen gelernt?“ die Fragen sprudelten nur so aus mir heraus.
„Mal langsam..“ sie lachte „Also, er heiß Rowen, wir sind jetzt 14 Monate zusammen, er wohnt in der Fishers Lane in der City, er arbeitet bei O`Reilys in der Marketing Abteilung, er ist 25 und wir haben uns im Toffs kennen gelernt. Habe ich jetzt alle deine Fragen beantwortet?“ sie strahlte mich an.
„14 Monate und du hast ihn nicht erwähnt?“ ich sah sie strafend an.
„Wann denn? Bei deinen Anrufen die nie länger wie drei Minuten gedauert haben?...“ sie sah mich skeptisch an „Ich wollte das du erst einmal zu Hause ankommst. Böse?“ sie zog eine Augenbraue hoch.
„Quatsch! Ich freu mich für dich! Wann lerne ich ihn kennen? Oder willst du mich nicht vorstellen?“ ich warf ein Kissen zu ihr.
„Ich dachte schon du fragst nie!...“ sie warf das Kissen zurück „...Morgen Abend gehen wir mit ihm und ein paar Freunden von ihm aus. Drei von denen singen bei Westlife.“ sie sah mich prüfend an.
„Bei unserer höchst eigenen Boyband?..“ ich sah sie ungläubig an „...Na, das kann ja heiter werden!“ ich ließ mich nach hinten fallen.
„Du kennst sie doch gar nicht! Ich mag sie sehr gerne und ich weiß das du sie auch mögen wirst!“ sie warf sich auf mich.
„O.K. Mia! Du hast gewonnen! Aber...“ ich schob sie etwas von mir runter.
„Aber?“ sie ließ mich langsam los.
„Wie müssen morgen shoppen gehen! Ich habe nicht zum anziehen, was mir noch paßt!“ ich zog eine Flunsch.
„Kann ja auch keiner was dafür das du 25 Kilo abnimmst! Selber Schuld!“ sie sah mich ernst an.
„EMILIA!“ ich konnte es nicht glauben.
„War Spaß! Natürlich gehen wir morgen einkaufen!“ lachte sie und setzte sich wieder auf die Couch.
Am nächsten Morgen standen wir früh auf und fuhren in die Stadt, Mia meinte ich müsse unbedingt zu Morgans, die hätten die schönsten Kleider. Ich ließ mich von ihr überreden und wir betraten lachend den Laden.
„Mia!“ eine junge Frau nahm Mia ungestüm in den Arm.
„Gill, ich wußte nicht das du heute arbeitest!“ sie gab der Frau einen Kuß auf die Wange „Darf ich dir vorstellen, das ist Ashley, meine kleine Schwester und das ist Gillian, die Frau von einem von Rowens Freunden.“
„Freut mich Ashley!“ sie hielt mir strahlend ihre Hand entgegen.
„Mich auch. Ash reicht übrigens!“ lachte ich.
„O.K. gerne, ich bin Gill. Was kann ich denn für euch tun?“ sie sah uns beide gespannt an.
„Ash braucht was umwerfendes für heute Abend, wir wollen ins Toffs. Kommt ihr beide auch?“ Mia grinste sie an.
„Ja sicher! Rowen ist ja schon super gespannt auf deine kleine Schwester!“ sie führte uns in den hinteren Teil des Ladens „An was hast du denn gedacht?“ sie sah mich lange an.
„Bitte?“ ich war mit meinen Gedanken einen Moment wo anders gewesen und sah sie entschuldigend an.
„Hattest du was bestimmtes im Sinn?“ lächelte sie nachsichtig.
„Weiß nicht.“ ich zuckte mit den Schultern.
„O.K. Ash, du bist hier in den besten Händen, ich gehe kurz ins Büro. Ich schicke nur schnell ein Fax weg, dann bin ich wieder da.“ Mia winkte uns fröhlich zu und lief hinaus.
„Also Ash, welche Größe hast du? Ich schätze 36.“ Gill musterte mich.
„Fast..“ lachte ich „38.“
„Gut, wir haben die neue Kollektion aus Rom da. Komm wir schauen mal ob dir was gefällt!“ sie zeigte mir einen Ständer mit verschiedenen Kleidern.
„Was Mode angeht bin ich so etwas von gar nicht auf dem Laufenden. Ich war zwei Jahre im Niemandsland.“ ich sah mir einige Kleider genauer an.
„Wie kann denn das passieren?“ lachte sie und hielt ein knallgelbes Kleid hoch.
Ich schüttelte lachend den Kopf „Ich war in Angola, da hatte ich andere Sachen wie Mode im Kopf.“ ich zuckte mit den Schultern und nahm ein hellblaues kurzes Kleid vom Ständer.
„Das würde dir super stehen, komm probier es an. Das hellblau paßt gut zu deinem dunklen Typ.“ sie führte mich zu den Umkleidekabinen.
Ich zog das Kleid an und es paßte wie angegossen. Ich betrachtete mich im Spiegel und konnte es kaum glauben. Ich hatte mich wirklich sehr verändert, meine braunen Harre waren wesentlich länger geworden und fielen lockig über meine Schultern. Die zwei Jahre in der Sonne hatten meinen Teint total verändert und ich war richtig schön braun, das hellblaue Kleid hob sich schön von meiner Haut ab. Es ging mir bis kurz übers Knie und hatte kleine glitzernde Verzierungen am Saum und die Träger waren komplett aus kleinen Glitzersteinchen.
„Bin wieder da! Und schon was gefunden?“ hörte ich Mia zurück kommen.
„Ash probiert gerade was an. Und fertig?“ rief mir Gill zu.
„Ja..“ sagte ich leise und trat hinaus.
„Ashley! Du siehst umwerfend aus!“ Mia sah mich perplex an.
„Das Kleid ist wie für dich gemacht!“ Gill klatschte in die Hände.
„Ich nehme es. Habt ihr zufällig auch ein paar Jeans und Pullover?“ ich sah sie fragend an.
„Klar! Warte ich hole dir was!“ sofort lief Gill los und sammelte einige Sachen ein.
Drei Stunden später liefen Mia und ich mit mehreren Tüten bepackt zum Auto.
Wir hatten einen sehr lustigen Vormittag gehabt und gingen zu unserem Lieblingsitaliener und ließen uns verwöhnen. Am Nachmittag schlief ich noch zwei Stunden, Ash weckte mich und schleppte mich ins Bad. Eine halbe Stunde später standen wir beide vor unserem großem Spiegel.
„Soll ich dir die Haare hoch stecken?“ ich sah Mia lange an.
„Ja gerne, ich ziehe mein weißes, langes Kleid an, da sieht es am Besten aus wenn meine Haare hoch gesteckt sind.“ sie drehte sich im Kreis.
„Was soll ich denn mit meinen Haaren anstellen?“ ich begutachtete mich skeptisch im Spiegel.
„Laß sie einfach auf, das steht dir am Besten und paßt super zu dem tollen Kleid.“ sie nahm mich in den Arm „Ich freu mich so das ihr euch kennen lernt. Der Mann meines Lebens und die Frau meines Lebens!“ lachte Mia.
„Freu dich nicht zu früh!“ ich lief in mein Zimmer und holte mein Kleid.
Kurz vor 10 standen wir beide fix und fertig im Flur und sahen uns lange an. Mia sah in ihrem langen Kleid traumhaft aus und ich hatte es geschafft ihr die Haare toll hochzustecken. Dazu hatte sie sich traumhaft geschminkt. Ich hatte mein neu erstandenes Kleid an und meine lange Haare fielen lockig über meine Schultern, einzig den Pony hatte ich mit einer kleinen Spange nach hinten gesteckt. Dazu trug ich kleine Riehmchensandalen und eine kleine schwarze Jacke mit passender Tasche. Nachdem wir uns beide bestaunt hatten klingelte es.
„Das ist unser Taxi! Komm!“ Mia zog mich die Treppen runter und wir ließen uns ins Taxi plumpsen. Nach 20 Minuten Autofahrt erreichten wir das Toffs.
„Entschuldigung Ladies, aber heute nur mit Gästeliste.“ der Türsteher sah uns nachsichtig an.
„Emilia und Ashley McNamara.“ Mia lächelte ihn an.
„Ja, da haben wir sie ja. Entschuldigen sie bitte, die Herrschaften sind schon vollzählig.“ lachte er und hielt uns die Tür auf.
Mit klopfendem Herzen betrat ich den Club und wurde von Mia unbarmherzig hindurch gezogen. Es ertönte gerade ein super toller Song und ich zwang sie zum stehen bleiben.
„Tanzen?“ ich sah sie strahlend an und deutete auf die Tanzfläche.
„Nein, aber tanz du, ich komme später mit den anderen zu dir!“ schrie sie und deutete auf eine Ecke.
Ich ging auf die Tanzfläche und genoß den Song, kaum war er zu Ende sprach mich ein junger Mann an.
„Darf ich um den nächsten Tanz bitten?“ er lächelte mich an.
Ich strahlte ihn an „Gerne.“ ich nahm seine Hand.
Wir tanzen eine Weile und ich fühlte mich geborgen und genoß jede Sekunde. Bisher hatte noch kein Mann es geschafft solche Gefühle in mir auszulösen und irgendwie freute ich mich.
„Darf ich dich fragen wie du heißt?“ er strahlte mich an.
„Ashley.“ meinte ich und sah ihm genau in die Augen.
„Freut mich sehr, ich bin Marcus.“ er küßte meine Hand.
„Freut mich auch sehr Marcus.“ lachte ich.
„Mark.“ lachte nun er und zog mich zu sich, da gerade ein langsamer Song ertönte.
„Ash.“ flüsterte ich ihm ins Ohr.
Nachdem wir uns super unterhalten und getanzt hatten kam Mia auf uns zu.
„Ash, Mark! Wir haben euch gesucht, wir hatten ja keine Ahnung das ihr euch gefunden habt!“ lachte sie und zog mich in einen etwas abgelegenen Raum.
„Ich hab sie gefunden!“ reif sie und eine Menge an Menschen drehte sich um.
„Hallo!“ meinte ich schüchtern und winkte allen zu.
„Du bist also Ash?“ ein junger Mann kam auf mich zu.
„Ja und du bist Rowen?“ meinte ich lächelnd.
„Ja.“ er küßte meine Hand und ich zog ihn in meine Arme.
„Du bist so etwas wie ein Bruder, komm her!“ ich sah in sein erstauntes Gesicht „Darf ich dir auch jemanden vorstellen? Das ist Mark.“ ich zog Mark näher zu mir.
„Ich weiß, er ist mein bester Freund.“ lachte Rowen.
„Was?“ ich sah verwirrt von einem zum anderen.
„Ich wußte nicht das es zu Mia auch noch so eine entzückende Schwester gibt.“ grinste mich Mark an.
„So, so der beste Freund von Rowen, na dann nehme ich dich mal mit und quetsche dich über meinen Schwager in Spe aus.“ ich sah ihn verschwörerisch grinsend an.
„In Ordnung, aber ganz vertrauliche Sachen gebe ich nur gegen eine gewisse Gegenleistung heraus.“ er hielt mir eine Hand hin.
„Einverstanden.“ ich schlug ein.
„Aber bevor du alles über mich und meine Jugendsünden erfährst möchte ich dir gerne noch ein paar Freunde vorstellen...“ Rowen zog mich zu sich. „...Also das sind Shane, Gill, Kian, Jodie, Graham, Ally und Michael.“ er deutete auf jeden einzelnen und ich begrüßte sie freundlich.
„Hallo ich bin Ash!“ winkte ich allen zu.
Ich unterhielt mich noch kurz mit den anderen, als mir jemand auf die Schulter tippte. Ich drehte mich um und sah in Marks strahlendes Gesicht.
„Wir haben einen Deal!“ lachte er.
„Dann komm!“ ich hielt ihm meine Hand entgegen und zog in an einen Tisch.
Er erzählte mir viel vom Rowen und ich hatte schon Bauchschmerzen vom lachen.
„Nun möchte ich noch einmal mit dir tanzen.“ Mark zog mich zur Tanzfläche und wir tanzen lachend zu den unmöglichsten Songs.
„Ash?“ Mia umarmte mich von hinten „Ich möchte los, es ist schon kurz nach 5“
Ich drehte mich zu ihr um.
„O.k.!“ ich strahlte sie an.
„Mark? Mia möchte nach Hause.“ ich sah ihn lange an.
„Ich bringe euch.“ meinte er lächelnd. „Wenn du möchtest!“ fügte er hinzu.
Da ich gesehen hatte das Mark den ganzen Abend nichts getrunken hatte, hatte ich natürlich nichts dagegen, im Gegenteil, ich freute mich sogar.
„Gerne, wenn es dir keine Umstände macht...“ lächelte ich.
„Hmmm eigentlich schon...“ lachte Mark.
„Hey!“ ich boxte ihn in die Seite und er hielt mich fest.
„Natürlich nicht.“ sagte er grinsend.
„Gut, dann fährst du Ash nach Hause.“ sagte Mian und drehte sich um.
„Hey, und was ist mit dir?“ ich hielt sie am Arm fest.
„Ich habe gerade beschlossen bei Rowen zu schlafen.“ sie zwinkerte mir zu.
Mark und ich sahen uns an und lachten.
Mark half mir mich mit den Geschehnissen auseinander zu setzten und stand auch in den schweren Zeit zu mir.
Wir machten unsere Beziehung nach einem Jahr öffentlich und setzten uns immer für Kinder und Minenopfer in Afrika ein.